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Bildrechte: dpa-Bildfunk/Arne Immanuel Bänsch

Die Wirtschaft in der ostbayerischen Grenzregion floriert - das liegt auch an Zahlungen aus Brüssel. Aufschwung heißt aber auch: künftig könnte weniger Geld aus EU-Fördertöpfen fließen.

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Wie geht es weiter mit der Förderung grenznaher Kommunen?

Zu diesem Thema haben heute die Europaabgeordneten aus der Oberpfalz, Niederbayern und Oberfranken in einer digitalen Pressekonferenz informiert. Es soll nun zwar mehr EU-Fördergelder für Deutschland geben, doch wo das Geld hinkommt, ist noch unklar.

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Von
  • Meike Föckersperger
  • BR24 Redaktion

Die CSU-Europaabgeordneten Christian Doleschal aus der Oberpfalz, Monika Hohlmeier aus Oberfranken und der EVP-Fraktionsvorsitzende Manfred Weber aus Niederbayern wollen mit zusätzlichen EU-Fördergeldern weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung in den bayerischen Grenzregionen fördern. Bei der heutigen digitalen Pressekonferenz appellierte Manfred Weber aus Wildenberg im Landkreis Kelheim an die bayerische Staatsregierung, sich in Verhandlungen mit Bund und Ländern für die Grenzregionen einzusetzen.

Fördermittel wegen guter Wirtschaft in Gefahr

Wegen der guten wirtschaftlichen Entwicklung der bayerischen Grenzregionen waren die bisherigen Fördermittel in Gefahr. Vor allem im Norden Ostbayerns hätte das deutlich weniger Förderung bedeutet als im Vergleich zu den tschechischen Nachbarn. Die CSU-Europaabgeordnete Monika Hohlmeier betont: "Uns ist wichtig, dass es kein Ungleichgewicht in der Grenzregion gibt, denn auch ein Förderunterschied von zehn Prozent macht sich bemerkbar. Auch wenn es nur zehn Prozent sind, ein Unternehmen kann rechnen."

Mehr EU-Fördergelder für Deutschland

Ein wichtiger Erfolg sei den Abgeordneten laut eigener Aussage in den letzten Verhandlungen gelungen: Es gibt mehr EU-Fördergelder für Deutschland. Jetzt hoffe man, dass sich auch die Bayerische Staatsregierung in den Verhandlungen für die Grenzregionen einsetzt.

Insgesamt wurden in Ostbayern mithilfe von EU-Fördergeldern 11.000 neue Arbeitsplätze geschaffen sowie 71.000 Arbeitsplätze erhalten, heißt es. Die Verhandlungen zwischen Bund und Ländern laufen, in den nächsten vier Wochen sollen die Pläne konkret ausgearbeitet werden.

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