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Wie ein Besuch im Fitnessstudio in Zeiten von Corona abläuft | BR24

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In Bayern gelten ab heute weitere Corona-Lockerungen: Die Tanzschulen öffnen, Team-Sport im Freien ist wieder erlaubt und auch in den Fitness-Studios geht's wieder los - natürlich nur mit speziellen Regeln.

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Wie ein Besuch im Fitnessstudio in Zeiten von Corona abläuft

Fast drei Monate lang mussten Sportler auf den Besuch im Fitnessstudio verzichten. Nun sind die Studios in Bayern wieder offen. Doch beim Training müssen Sportler und die Betreiber der Studios einiges beachten.

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Viele haben die Wiedereröffnung der Fitnessstudios herbeigesehnt. Nach fast drei Monaten können Sportler in bayerischen Studios nun wieder trainieren. In allen anderen Bundesländern haben die Studios schon früher wieder geöffnet. Doch wegen Hygienevorschriften des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration können Sportler derzeit nicht trainieren wie gewohnt.

Umkleiden und Duschen bleiben geschlossen

Schon bevor Mitglieder ein Fitnessstudio betreten, müssen sie Sportkleidung tragen. Denn Umkleiden und Duschen sind gesperrt – eine Möglichkeit, sich umzuziehen, gibt es demnach nicht. Außerdem müssen Sportler beim Betreten und Verlassen des Studios einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Abnehmen dürfen sie die Maske nur, wenn sie gerade eine sportliche Aktivität ausüben. Die Mitglieder müssen ihre Maske also auch tragen, wenn sie Sportgeräte entnehmen oder zurückstellen. Auch der Weg zur Toilette ist nur mit Maske gestattet.

Mindestabstand als wichtigste Regel

Die wohl wichtigste Regel ist, dass die Sportler jederzeit einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten müssen. Um das zu gewährleisten, sind in vielen Studios einzelne festinstallierte Geräte gesperrt. Außerdem sollen Zugangsbeschränkungen dafür sorgen, dass die maximale Anzahl an Besuchern zu keinem Zeitpunkt überschritten wird.

Einschränkungen bei Kursangeboten

Mit der Öffnung der Studios dürfen auch Kurse wieder angeboten werden. Auch hier muss der Mindestabstand eingehalten werden. Die Teilnahme ist daher auf wenige Mitglieder beschränkt hängt von der Größe des Kursraumes ab. In den Pausen müssen die Räume gelüftet werden. Außerdem darf ein Kursangebot maximal 60 Minuten dauern.

Studios dokumentieren Besuche

Ähnlich wie in Restaurants müssen die Fitnessstudios die Besuche dokumentieren. So können Kontaktpersonen möglichst schnell und einfach ermittelt werden, falls ein Covid-19-Fall nachträglich identifiziert wird. Angeben müssen die Mitglieder dafür ihren Namen, den Zeitraum ihres Aufenthalts sowie ihre Telefonnummer, Adresse oder E-Mail-Adresse.

Vom Sportbetrieb ausgeschlossen

Doch nicht alle dürfen die Fitnessstudios wieder besuchen. Wer Symptome einer akuten Atemwegserkrankung hat, ist vom Sportbetrieb ausgeschlossen. Auch Personen, die in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu Covid-19-Fällen hatten, dürfen in Fitnessstudios nicht trainieren.

Studios müssen für Hygiene und Belüftung sorgen

Über all diese Hygienevorschriften müssen die Studios ihre Mitglieder informieren. Sie müssen genügend Waschgelegenheiten, Flüssigseife, und Einweghandtücher zur Verfügung stellen und Trainingsgeräte regelmäßig reinigen. Neben einem Hygienekonzept müssen die Betreiber auch ein Konzept für eine ausreichende Belüftung in ihrem Studio ausarbeiten.

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