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Wie der Fall Amberg in den sozialen Medien "explodiert" ist | BR24

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Alexander Unger ist Online-Redakteur bei den Oberpfalz Medien. Im Interview mit BR-Korrespondent Konstantin König erzählt er von den Wellen, die die Prügelattacke von Amberg in den sozialen Medien schlugen.

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Wie der Fall Amberg in den sozialen Medien "explodiert" ist

Kurz nachdem die Vorfälle um prügelnde Jugendliche in Amberg bekannt geworden waren, "explodierte" der Vorgang in den sozialen Medien. Der BR sprach mit Alexander Unger, Online-Redakteur bei den Oberpfalz Medien.

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Man habe "ganz sachlich" auf die Vorfälle mit den prügelnden Jugendlichen in Amberg mit einer Meldung reagiert, sagt Alexander Unger, Online-Redakteur für die Oberpfalz. Es habe, wie bei solchen Meldungen üblich, eine offene Kommentarfunktion gegeben. Als die Nachricht dann auch über Facebook gepostet wurde, habe es innerhalb weniger Stunden 600 Kommentare gegeben.

Ein Drittel der Kommentare sprengt alle Dimensionen

Vom BR danach befragt, was denn der Trend in den Kommentaren gewesen sei, spricht Unger zunächst von einer überwiegend "normalen Diskussionskultur". Menschen hätten da ihre Meinung kundgetan, aber ein Drittel davon sprenge alle Dimensionen. Das reiche von Beleidigungen bis hin zu Gewaltaufrufen, offenem Hass, Attacken auf vorhergehende Kommentare. Nach Meinung von Unger habe die "rechte Couleur" die Vorgänge in Amberg für sich genutzt.

Beleidigende Posts gelöscht

Vom ersten Moment an griff Unger in seiner Rolle als verantwortlicher Online-Redakteur ein. Beiträge und Postings, die gegen die Etiquette verstoßen, seien sofort gelöscht worden. Auch da sei es um etwa ein Drittel der Beiträge gegangen. Man kontrolliere jeden Post auf Facebook, Youtube, Twitter, Instagram und Onetz.de.

"Angst und Hass suchen sich eine Bahn"

Auf die Frage, ob er so ein Ausmaß schon einmal erlebt habe, meint Unger, so etwas gebe es "immer, wenn Gefühle angesprochen werden". Aber das Thema "geflüchtete Asylbewerber" lasse "alles hochkochen". Angst und Hass suchten sich dann eine Bahn.

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  • Konstantin König
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