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Wie Bayern sich vor Cyberangriffen schützen will | BR24

© pa/dpa/Nicolas Armer

Cyberangriff (Symbolbild).

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    Wie Bayern sich vor Cyberangriffen schützen will

    Wenn aus dem Internet ein Cyber-Angriff erfolgt, muss die Abwehr schnell funktionieren: Polizei, Verfassungsschutz und Zentralstelle Cybercrime arbeiten eng zusammen. Die Staatsregierung infomiert heute über Gefahren und Abwehrmaßnahmen.

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    Die Staatsregierung will heute über Gefahren und Abwehrmaßnahmen bei Attacken aus dem Internet informieren. Sogenannte Cyber-Angriffe nehmen zu. Da fangen sich unbedarfte Bürger sogenannte Trojaner ein, die sensible Daten ausspionieren wie Konto-Passwörter auf Privat- oder Firmenrechnern. Oder Kriminelle schleusen Schadsoftware ein, die sie nur dann wieder entfernen, wenn der Geschädigte quasi ein Lösegeld zahlt.

    Wachsende Gefahr

    Ob Spionage, Erpressung oder einfach nur Zerstörung von Daten: Mit steigender Digitalisierung wächst die Gefahr aus dem Netz. Da braucht es Spezialisten bei den Sicherheitsbehörden, die schnell zusammenfinden müssen. Zum Beispiel, wenn eine Klinik gehackt wurde wie vor Jahren im rheinischen Neuss. Operationen mussten damals verschoben werden, der materielle Schaden: rund eine Million Euro.

    Kritische Infrastruktur schützen

    Alle bayerischen Behörden rund um das Thema Cyberangriffe – vom Landeskriminalamt bis zum Verfassungsschutz – arbeiten seit Anfang des Jahres in einer Kooperationsplattform enger zusammen. Die zuständigen Ministerien geben heute einen Überblick über die Bedrohungslage und die nötigen Abwehrmaßnahmen. Damit kritische Infrastruktur wie Krankenhäuser oder Stromerzeuger – aber auch Firmen und Privatpersonen besser vor Cyberangriffen geschützt werden.

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