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Mahnmal für Bamberger NS-Widerständler | BR24

© BR-Studio Franken / Heiner Gremer

Widerstands-Mahnmal Bamberg vor der Enthüllung

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    Mahnmal für Bamberger NS-Widerständler

    Acht Jahre lang hat die Willy-Aron-Gesellschaft für ein Mahnmal für Widerstand und Zivilcourage in Bamberg gekämpft. Nach vielen Diskussionen wird es nun eingeweiht. Die Büsten dreier Widerstandskämpfer stehen mitten in der Stadt.

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    Die drei Stelen des "Mahnmals für Widerstand und Zivilcourage" mit den Büsten von Willy Aron, Hans Wölfel und Claus Schenk Graf von Stauffenberg werden morgen Mittag feierlich enthüllt. Sie stehen stellvertretend für die Mutigen und die Vielfalt des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus.

    Zeichen von Zivilcourage

    Die Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg widmet sich bereits seit 2003 gemeinsam mit engagierten Bürgern dem Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus in Bamberg und setzt sich zudem für Projekte ein, die Zivilcourage dokumentieren. Eines dieser Projekte ist das Mahnmal. Mitten im Zentrum Bambergs zwischen Harmoniegarten und E.T.A.-Hoffmann-Platz stehen die vom Bamberger Bildhauer Albert Ultsch geschaffenen Bronzebüsten.

    Symphoniker komponiert Widerstand-Symphonie

    Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) wird ein Grußwort der Stadt Bamberg sprechen, Oberfrankens Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz hält die Festrede. Umrahmt wird die Veranstaltung von einem Ensemble um den Bamberger Symphoniker Eduard Resatsch, der für die Veranstaltung eigens eine Kammersinfonie in fünf Sätzen mit dem Titel "Aufbruch/Widerstand/Stille" komponiert hat. Sie wird bei der Einweihung des Mahnmals uraufgeführt.