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Widerstand gegen 5G-Funkmast am Starnberger See | BR24

© Peter Allgaier

Besserer Handyempfang und Ausbau im 5G Standard: Gegen den Bau eines Mobilfunkmasten in Holzhausen am Starnberger See formiert sich Widerstand. Eine Bürgerinitiative hat 1.400 Unterschriften gesammelt, um den Mast zu verhindern.

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Widerstand gegen 5G-Funkmast am Starnberger See

Besserer Handyempfang und Ausbau im 5G Standard: Gegen den Bau eines Mobilfunkmastes in Holzhausen am Starnberger See formiert sich Widerstand. Eine Bürgerinitiative hat 1.400 Unterschriften gesammelt, um den Mast zu verhindern.

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Im Münsinger Ortsteil Holzhausen (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) plant eine Tochterfirma der Telekom einen 5G-Mobilfunkmast. Mehr als 40 Meter hoch soll er werden. Doch diese Pläne stoßen auf Widerstand in der Bevölkerung. Eine Bürgerinitiative hat rund 1.400 Unterschriften gegen den Mobilfunkmast gesammelt.

Mobilfunkmast höher als die Kirche

Grüne Hügel mit Kühen auf den Weiden. Diese Aussicht könnte in Holzhausen bald getrübt sein. Denn eine Tochterfirma der Telekom will hier einen Funkmast errichten. Bürger kritisieren zum einen, dass der Mast mit mehr als 40 Metern höher werden soll als der Kirchturm. Außerdem fürchten manche, dass die Strahlung ihre Gesundheit gefährden könnte.

Telekom: Netz muss ausgebaut werden

Wer in Holzhausen auf sein Smartphone schaut, weiß, warum die Telekom hier bauen will. Das Display zeigt meist nur einen Strich Empfang, manchmal auch gar kein Netz. Laut Markus Jodl von der Telekom muss das Unternehmen das Netz bis 2022 auf 98 Prozent Abdeckung ausbauen, sonst drohen Geldstrafen.

Neuer Mobilfunkstandart 5G

Die Politik will nicht nur weiße Flecken im Handynetz schließen. Es geht auch um den neuen Mobilfunkstandard 5G. Der ist nicht nur wesentlich schneller als der bisherige Standard, 5G ist Grundlage unter anderem für selbstfahrende Autos.

Bürgerinitiative sammelt 1.400 Unterschriften

Doch in Holzhausen reicht vielen Bürgern das Breitband-Internet, das die Gemeinde vor ein paar Monaten bekommen hat. An vielen Häuserfassaden kleben die Plakate der Funkmast-Gegner. 1.400 Stimmen haben sie gesammelt und an Bürgermeister Michael Grasl übergeben.

Pachtvertrag ist bereits unterschrieben

Die Gemeinde hat einen Gutachter beauftragt, der einen anderen Standort finden soll. Doch der Pachtvertrag für den jetzigen Standort steht schon. Ob die Telekom dem neuen Vorschlag zustimmen wird, ist daher noch völlig offen.