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Wichtige Telefonnummern bei Problemen und Konflikten zu Hause | BR24

© picture alliance/Francois Destoc/MAXPPP/dpa

Wichtige Telefonnummern bei Problemen und Konflikten zu Hause

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    Wichtige Telefonnummern bei Problemen und Konflikten zu Hause

    "Coronaferien" klingen harmloser, als sie sind. Vor allem für Opfer von häuslicher Gewalt verschärft das Coronavirus die Lage. Das Familienministerium hat wichtige Telefonnummern für Betroffene geschaltet.

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    "Im Moment ist es wichtig, dass alle Menschen zuhause bleiben, die zuhause bleiben können, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verringern", schreibt das Bundesfamilienministerium auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

    Coronavirus: Alles Wissenswerte finden Sie hier.

    Weil es zu Hause aber auch schnell zu anderen Problemen und Konflikten kommen könne, hat das Ministerium Servicetelefone geschalten.

    © Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend / Montage: BR

    Wichtige Telefonnummern bei Problemen und Konflikten zu Hause

    Hilfetelefone des Bundesfamilienministeriums

    Ob besorgte Kinder und Jugendliche, pflegende Angehörige oder Frauen in Notsituationen: Zeiten der privaten Abschirmung und Quarantänesituationen können bereits belastete familiäre Situationen leicht überstrapazieren, heißt es beim Bundesfamilienministerium. Die Hilfetelefone stehen mit Rat und Tat zur Seite:

    Beratung und Information beim Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

    Unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 116 016 beraten und informieren die Mitarbeiterinnen des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen" in 18 Sprachen zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen.

    Hilfetelefon "Sexueller Missbrauch"

    Unter der Nummer 0800 22 55 530 ist das Hilfetelefon "Sexueller Missbrauch" montags, mittwochs und freitags von 9 bis 14 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15 bis 20 Uhr bundesweit, kostenfrei und anonym erreichbar. Unter www.save-me-online.de ist das Online-Beratungsangebot für Jugendliche des Hilfetelefons erreichbar.

    Telefonische Hilfe für "Schwangere in Not"

    Das kostenlose, barrierefreie und 24 Stunden unter der Nummer 0800 40 40 020 erreichbare Hilfetelefon "Schwangere in Not" ist eine erste Anlaufstelle für Frauen, die über qualifizierte Beraterinnen Hilfe in den örtlichen Schwangerschaftsberatungsstellen finden. Es bietet auch eine fremdsprachige Beratung an.

    Beratung und Informationen für junge Pflegende

    Das Projekt "Pausentaste" unterstützt junge Pflegende mit gezielter Beratung und Information. Unter der Nummer 116 111 erreichen ratsuchende Kinder und Jugendliche die Hotline von Montag bis Samstag jeweils von 14 bis 20 Uhr. Das Beratungsangebot ist kostenlos und auf Wunsch auch anonym. Im November 2019 ist zusätzlich die Beratung in Form eines Termin-Chats an den Start gegangen.

    "Nummer gegen Kummer" für Kinder

    Die "Nummer gegen Kummer" bietet Telefonberatung für Kinder, Jugendliche und Eltern. Das Kinder- und Jugendtelefon ist unter der Rufnummer 116 111 zu erreichen - von Montag bis Samstag jeweils von 14 bis 20 Uhr.

    Ratschläge für Eltern

    Das Elterntelefon richtet sich an Mütter und Väter, die sich unkompliziert und anonym konkrete Ratschläge holen möchten. In ganz Deutschland sind Beraterinnen und Berater unter der kostenlosen Rufnummer 0800 111 0550 montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr und dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr erreichbar.

    Ehe- und Partnerschafts-, Familien- und Lebensberatungsstellen in Nürnberg

    Auch die Beratungsstellen der Ehe- und Partnerschafts-, Familien- und Lebensberatungsstellen (EFL) in den Bistümern und damit auch in Nürnberg stehen Hilfesuchenden zur Verfügung. Wer das Bedürfnis nach Austausch und Beratung hat oder unter besonderem psychischem Stress steht, kann sich derzeit telefonisch an die EFL wenden. In Nürnberg lautet die Telefonnummer der EFL der zuständigen Diözese Eichstätt 0911 / 80 81 61. Die Telefonnummer der EFL-Hauptstelle der Erzdiözese Bamberg in Nürnberg lautet 0911 / 99 28 22 2-0.

    Internetseite "Bayern gegen Gewalt"

    Um gewaltbetroffene Menschen gerade jetzt auf die vielfältigen Anlaufstellen und Beratungsangebote aufmerksam zu machen, ist die Website www.bayern-gegen-gewalt.de online gegangen. Neben Informationen, Telefonnummern und Links bietet die Website auch FAQs rund um Corona und häusliche Gewalt sowie Tipps, wie Konflikten zu Hause vorgebeugt werden kann.

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