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Wetterhahn vom Straubinger Stadtturm zum Greifen nah | BR24

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Nach 52 Jahren braucht der Straubinger Wetterhahn eine Renovierung. Deshalb ist er zur Zeit im Gäubodenmuseum zu sehen. Danach darf er wieder auf seinen 68 Meter hohen Aussichtspunkt.

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Wetterhahn vom Straubinger Stadtturm zum Greifen nah

So nah wird man dem Kupferhahn nie wieder kommen. Denn eigentlich thront er oben, in 68 Metern Höhe, auf der Spitze des Straubinger Stadtturms. Für sechs Wochen ist er jetzt im Gäubodenmuseum zu sehen.

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Vor sechs Monaten musste er runterflattern: Der Wetterhahn vom Straubinger Stadtturm. Er ist stark vom Wetter gezeichnet, was kein Wunder ist, nach 52 Jahren auf einem der höchsten Türme der Stadt. Der Kupferhahn wurde abgebaut, weil er restauriert wird. Vorher stellt ihn aber das Gäubodenmuseum in der Fraunhoferstraße für die Öffentlichkeit aus.

© Gäubodenmuseum Straubing

Der Wetterhahn vom Stadtturm - zum Greifen nah im Gäubodenmuseum

Wetterhahn eigentlich in luftiger Höhe zu Hause

Bis zum 9. Juni können sich die Museumsbesucher den Hahn, der eigentlich 68 Meter hoch auf der Stadtturmspitze sitzt, von Nahem ansehen. Er ist 67 Zentimeter hoch und 40 Zentimeter breit und wurde 1967 von der Kunstschmiede Reischer geschmiedet. Nach der Restauration in einer Haselbacher Spenglerei, kommt der vergoldete Hahn wieder zurück auf das Stadtturmdach, wo er weit ins Land hineinblicken kann: Von Ohu im Kreis Landshut bis in den Bayerischen Wald.

Über 700 Jahre Stadtturm-Geschichte

Der Straubinger Stadtturm (Grundsteinlegung im Jahr 1316) wurde in den letzten Jahrzehnten immer wieder saniert: Zuletzt vor etwa zehn Jahren für über eine halbe Million Euro. Es wurden damals eine Brandmeldeanlage eingebaut und das Dach samt oberstes Stockwerk renoviert.