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Wetter: Jetzt kommen Kälte und Schnee - aber nur kurz | BR24

© pa/dpa/Tobias Hase

Skifahrer im Lift.

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    Wetter: Jetzt kommen Kälte und Schnee - aber nur kurz

    Vom sonnigen Hochdruck-Wetter müssen wir uns in Bayern verabschieden. Das Wochenende wird trüb, kühl und es gibt Schnee. Allerdings nicht viel, wie BR-Wetterexperte Michael Sachweh vorhersagt. Mehr als ein Mini-Winter wird es nicht.

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    Die sonnig-milden Tage sind erst einmal vorbei im Freistaat. Der weiß-blaue Himmel trübt sich über das Wochenende ein, denn Ausläufer eines Nordmeertiefs verdrängen das Hochdruckgebiet. Nordmeer, das klingt nach Winter, doch mehr als ein paar kühlere Tage und ein bisschen Schnee wird nicht ankommen bei uns.

    Wolkenreiches Wochenende

    Die Tiefausläufer überqueren Bayern in der Nacht zum Samstag. "Es handelt sich um eine Kaltfront, dahinter strömt aus nördlichen Breiten feucht-kühle Meeresluft zu uns", sagt BR-Wetterexperte Michael Sachweh. "Es erwartet uns ein wolkenreiches Wochenende." Niederschläge mit Regen und oberhalb von 400 bis 600 Metern Schnee gibt es laut Vorhersage vor allem in dieser Nacht und morgen.

    Nur ein bisschen Schnee

    Aufatmen also in den bayerischen Skiorten? Jein. "Viel ist es nicht, was da vom Himmel runterkommt", sagt der Wetterexperte. "Die feuchte Luft strömt aus Nordwesten gegen die Alpen, bei einer solchen Nordwest-Stauwetterlage erhält das Allgäu für gewöhnlich die meisten Niederschläge - so auch diesmal: Ich rechne für das höhere Allgäu mit maximal 5 bis 10 Zentimeter Neuschnee."

    Kommende Woche schon wieder sonnig

    Der Schnee von morgen wird dann auch bald wieder der "Schnee von gestern" sein. Denn der Tiefdruck macht nur eine Stippvisite bei uns: "In der neuen Woche kommen wir unter die Fittiche einer neuen Hochdruckzone", weiß Sachweh. Von Montag bis voraussichtlich Samstag ist es laut Vorhersage trocken mit teils längerem Sonnenschein.

    Frost in den Nächten

    So mild wie bei der momentanen Hochdrucklage wird es aber nicht werden: Die Nächte bringen leichten bis mäßigen Frost und die täglichen Höchstwerte liegen um oder etwas über dem Gefrierpunkt. Erst zum Wochenende hin wird es milder.

    Die ganze Entwicklung bedeutet auch, dass keine Entspannung in Sicht ist, was die herrschende Trockenheit in Bayern betrifft. Sie wird sich fortsetzen.

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