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Weiß, weißer, Bayern - weiter Schnee im Freistaat | BR24

© picture alliance/dpa | Matthias Balk
Bildrechte: picture alliance/dpa | Matthias Balk

25.01.2021 München: Ein Mann befreit sein Auto vom Schnee

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    Weiß, weißer, Bayern - weiter Schnee im Freistaat

    Es schneit weiter in Bayern. Auch am Dienstagvormittag gab es ausgiebige Schneefälle in weiten Teilen des Freistaats und das soll bis Mittwoch so weitergehen. Die weiße Pracht hält allerdings nicht lange: Ab Donnerstag ist Dauerregen angesagt.

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    Von
    • Astrid Hofmann
    • Martin Jarde

    Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) fiel am Dienstagmorgen bereits Schnee in Franken und an den Alpen, der sich über den Vormittag auch über die restlichen Regionen ausbreitete. Zum Abend lässt der Schneefall dann zunehmend nach. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen minus drei und drei Grad, die höchsten Werte sind westlich des Spessarts zu erwarten. Es weht ein Westwind mit starken bis stürmischen Böen. Gebietsweise seien den Meteorologen zufolge Schneeverwehungen zu erwarten. 

    Dickes Schneetreiben: Mehr als 165 Unfälle in München

    Dickes Schneetreiben in München und Umgebung hat Autos reihenweise ins Schlittern gebracht. Mehrere Menschen wurden verletzt. Von Montagabend bis Dienstagvormittag habe es in der Landeshauptstadt mehr als 165 Unfälle gegeben, sagte eine Polizeisprecherin. Es seien aber meist kleinere Blechschäden gewesen, Schwerverletzte habe es in der Stadt nicht gegeben.

    Höchstwerte am Mittwoch: minus 1 bis plus 4 Grad

    Am Mittwoch wird es meist stark bewölkt im Land. Am Morgen erwarten die Wetterexperten zunächst nur vereinzelte Flocken, im Laufe des Tages soll es von Westen her wieder vermehrt schneien, am Untermain gibt es auch Schneeregen. Die Höchstwerte liegen zwischen minus einem und vier Grad.

    Ab Donnerstag: Erst Schnee, dann Dauerregen

    Am Donnerstag schneit es bis zum Mittag bayernweit sehr kräftig. Dann geht der Schnee von Westen her in Dauerregen über, nur in Niederbayern und in der Oberpfalz schneit es noch weiter. Die Neuschneemengen liegen in den nächsten Tagen zwischen 2 und 5 cm im Flachland, am Donnerstag kommen noch mal 5 bis 15 cm hinzu, bevor es ab dem Mittag taut. In den Mittelgebirgen wird mit 10 bis 20 gerechnet, in den Alpen mit 20 bis 60 cm Neuschnee. Am Freitag bei Temperaturen um 8 Grad weiter regnen.

    Warnung vor starken Regenfällen

    Nach dem Schnee kommt das Wasser: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor starken Regenfällen und steigenden Wasserspiegeln in den Alpenregionen Schwabens und Oberbayerns. Von Donnerstag bis Samstag rechnen die Meteorologen mit Tauwetter und ergiebigen Niederschlägen in Lagen zwischen 600 bis 1.800 Höhenmetern, wie der DWD am Dienstag in München mitteilte. Durch den starken Regen und die großen Schneemengen, die dann abschmelzen, könne es örtlich zu Überschwemmungen kommen, sagte ein Sprecher. Für genaue Prognosen sei es aber noch zu früh.

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