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"Hundstage" in Bayern beginnen pünktlich mit neuer Hitzewelle | BR24

© picture-alliance dpa Daniel Karmann

Sommerweizen vor der Kulisse der Sonne

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    "Hundstage" in Bayern beginnen pünktlich mit neuer Hitzewelle

    Mit dem Beginn dieser Woche ziehen warme Winde aus Nordafrika über Europa. In Verbindung mit einem Hochdruckgebiet sorgen sie für eine Hitzewelle. Die höchsten Temperaturen der Woche werden für den Donnerstag erwartet.

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    Auf Bayern rollt die die nächste Hitzewelle zu, pünktlich zu Beginn der "Hundstage". Voraussichtlich werden am Donnerstag die höchsten Temperaturen der Woche erreicht, mit 33 Grad im Alpenvorland und 39 Grad in Bamberg, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienst sagte.

    Heute liegen die Höchstwerte bei maximal 26 Grad im Frankenwald und 32 Grad am Main. In der kommenden Nacht bleibt es mit wenigen Wolkenzügen klar bei 11 bis 17 Grad. Am Dienstag werden in Unterfranken Temperaturen von 35 Grad erwartet, an den Alpen 28 Grad. An den Bergen kann es zu Hitzegewittern kommen.

    Hundstage mit hohen Temperaturen

    Die sogenannten gefühlten Temperaturen können dabei noch höher ausfallen. Bei der gefühlten Temperatur werden neben der Lufttemperatur die starke Sonneneinstrahlung, Schwüle und der Wind berücksichtigt. Mancherort sind hier in der nächsten Woche Spitzenwerte von mehr als 40 Grad möglich, wie BR-Wetterexperte Michael Sachweh meint.

    Viel Trinken – wenig bewegen

    Angesichts der erwarteten Hitze empfehlen Experten, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Kinder. Aber nicht nur für gesundheitlich geschwächte Menschen ist es an so heißen Tagen wichtig, viel zu trinken und zwar in erster Linie Mineralwasser und Tee. Sachweh rät zudem, nachts gut zu lüften:

    "Zur Zeit der tiefsten Temperaturen alle Fenster aufreißen und voll durchlüften, danach schließen und Fenster verdunkeln." BR-Wetterexperte Michael Sachweh

    In München rechnet der Experte gegen Ende der Hitzewelle allerdings mit Tropennächten. In diesen sinken die Temperaturen nicht unter 20 Grad, da hilft dann lüften in der Nacht auch nicht mehr viel. Erst zum folgenden Wochenende hin, Freitag oder Samstag, dürfte es dann die ersten Wärmegewitter geben.

    In diesem Sommer gab es nach DWD-Angaben bisher drei Hitzewellen - das seien ungewöhnlich viele und teils lang anhaltende. Im Juni wurden an mehreren Orten die regionalen Rekordtemperaturen übertroffen. Insgesamt handelte es sich um den wärmsten und sonnigsten Juni seit Beginn flächendeckender Messungen.