Eine Böenfront bei München zieht auf und bringt ein Gewitter mit Sturmböen und starkem Regen mit sich (Archivbild von Ende Mai)

Eine Böenfront bei München zieht auf und bringt ein Gewitter mit Sturmböen und starkem Regen mit sich (Archivbild von Ende Mai)

Bildrechte: picture alliance/dpa | Michael Hutter
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    Warnung vor extremen Unwettern in Teilen Bayerns

    Warnung vor extremen Unwettern in Teilen Bayerns

    Für einzelne Regionen gilt die höchste Warnstufe 4: Der Deutsche Wetterdienst hat für Teile Bayerns eine Unwetterwarnung herausgegeben. Erwartet werden extrem heftiger Starkregen, Hagel und Sturmböen.

    Nach der Hitzewelle der vergangenen Tage drohen in Bayern schwere Gewitter. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Teile des Freistaats eine Unwetterwarnung herausgegeben. Es sei mit heftigem Starkregen, Hagel sowie orkanartigen Böen zu rechnen, teilte der DWD mit.

    Zunächst galt die Warnung für Teile Schwabens sowie Nieder- und Oberbayerns. Für die Regionen um Landshut und Pfarrkirchen rief der DWD am Nachmittag die höchste Warnstufe 4 aus. Das bedeutet: extremes Unwetter. Der DWD warnte vor Blitzschlag, entwurzelten Bäumen und beschädigten Dächern. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen seien möglich. Es könnte auch zu Erdrutschen kommen. Der Aufenthalt im Freien sollte vermieden werden.

    Später dürften sich die Gewitter dann in den Alpenraum verlagern und in der Nacht abklingen, hieß es. Welche Gebiete des Freistaats aktuell betroffen sind, ist auf der DWD-Warnkarte zu sehen.

    Grafik: Bayernkarte - Wetterwarnungen des DWD

    Bis Donnerstag wird wechselhaftes Wetter erwartet

    Auch in den nächsten Tagen könne es im ganzen Freistaat immer wieder zu teils kräftigen Gewittern kommen, sagt der DWD voraus - vereinzelt auch mit Starkregen, Hagel und Sturmböen um die 80 km/h.

    Man rechne bayernweit mit Höchsttemperaturen zwischen 25 und 30 Grad, so ein Sprecher des Wetterdienstes: "Die Temperaturen pendeln sich auf einem niedrigeren Niveau ein als in den vergangenen Tagen, bleiben aber hochsommerlich." Doch mindestens bis zum Donnerstag bleibe es wechselhaft.

    Der Deutsche Wetterdienst (DWD) informiert über Wetterlagen und gibt auch im Ernstfall amtliche Unwetterwarnungen heraus. Abgestuft werden diese in vier Kategorien:

    Stufe 1: Gewitter: elektrische Entladung, auch in Verbindung mit Windböen ab 50 km/h. (gelb)

    Stufe 2: Starkes Gewitter: in Verbindung mit Sturmböen, schweren Sturmböen bis 104 km/h, Starkregen oder Hagel (orange)

    Stufe 3: Schwere Gewitter: mit Hagelschlag, heftigem Starkregen oder orkan(artigen) Böen bis 119 km/h, ggf. Tornadogefahr (rot)

    Stufe 4: Extremes Gewitter: mit Hagelschlag, extrem heftigem Starkregen oder extremen orkan(artigen) Böen ab 120 km/h, ggf. Tornadogefahr. (lila)

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