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"Westentaschen"-Parks lassen Nürnberg ergrünen | BR24

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Mini-Parks sollen mehr Grün in die dicht bebaute Nürnberger Innenstadt bringen. Am Donnerstag weihte Bürgermeister Christian Vogel (SPD) einen sogenannten Pocketpark auf einem ehemaligen Parkplatz in der Lorenzer Altstadt ein.

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"Westentaschen"-Parks lassen Nürnberg ergrünen

In der Nürnberger Innenstadt dominieren Pflaster, Beton und Teer. Künftig soll die City grüner werden. Dafür sorgen kleine Grünanlagen, die sogenannten "Pocket"- oder "Westentaschen"-Parks. Einer wurde jetzt eröffnet.

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Mini-Parks sollen die dicht bebaute Nürnberger Innenstadt ergrünen lassen. Am Donnerstag weihte Bürgermeister Christian Vogel (SPD) einen Pocketpark auf einem ehemaligen Parkplatz in der Lorenzer Altstadt ein. Diese werden so genannt, weil die Fläche in einer sprichwörtlichen Westentasche Platz hätte.

500 Quadratmeter, drei Bäume, Sträucher

Auf einer Fläche von rund 500 Quadratmetern wurden drei Bäume und etliche Sträucher gepflanzt. Mehrere Sitzbänke und große Liegen aus Holz bieten Passanten und Anwohnern die Möglichkeit, sich auszuruhen. Diese Lümmel-Möbel liegen derzeit im urbanen Trend, sagte Ulrike Goeken-Haidl vom Servicebetrieb öffentlicher Raum.

Bürger konnten den Mini-Park mitplanen

Bei der Gestaltung der Mini-Grünanlage konnten die Anwohner mitplanen. Sie freuten sich bei der Eröffnung, dass aus der unansehnlichen Brachfläche eine grüne Oase geworden ist und probierten die Bänke und Liegen gleich mit Begeisterung aus.

Vorbild für weitere Flächen in Nürnberg

Insgesamt kostete der Mini-Park rund 300.000 Euro. Die Regierung von Mittelfranken hat 60 Prozent der Kosten übernommen. Die Bäume wurden von Bürgern gespendet. Das Konzept der Pocketparks soll künftig an weiteren Orten in der Nürnberger Innenstadt umgesetzt werden, in der es im Vergleich zu anderen Städten wenige Grünflächen gibt.