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Bei einem Großbrand in Rothenburg ob der Tauber ist ein Millionenschaden entstanden. Gegen Mitternacht war Feuer in einem Recyclinghof ausgebrochen. 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpften stundenlang gegen die Flammen.

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Wertstoffhof in Flammen: Löscharbeiten dauern noch an

Ein Feuer auf dem Rothenburger Wertstoffhof hat für einen Großeinsatz gesorgt. Verletzt wurde niemand. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf mehrere Millionen Euro. Für Anwohner besteht keine Gefahr. Die Löscharbeiten dauern noch an.

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Von
  • Oliver Tubenauer
  • Markus Balek

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden die Einsatzkräfte zu einem brennenden Recyclinghof in Rothenburg ob der Tauber gerufen. Augenzeugen berichteten von einem Feuerschein, der kilometerweit zu sehen war.

Löscharbeiten dauern an

Kleinere Müll- und Schrottteile brennen immer noch, dazu komme der Wind, sagte der zuständige Kreisbrandinspektor Gerd Meier. Schon in der Nacht war die Feuerwehr über Stunden damit beschäftigt, die Flammen in einer Halle des Wertstoffhofs unter Kontrolle zu bringen. Dort wurden Kunststoffe und Holz gelagert. In den frühen Morgenstunden konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden, heißt es von der Polizei. Die Löscharbeiten sollen bis Abend normal weiterlaufen, über Nacht jedoch mit weniger Einsatzkräften.

Ein Sprecher der Polizei sagte, dass die Löscharbeiten sich sogar bis zum Wochenende hinziehen könnte. Es gebe viele Glut- und Brandnester, die immer wieder auffachten.

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Ein Feuer auf dem Rothenburger Wertstoffhof hat heute Nacht für einen Großeinsatz gesorgt. Verletzt wurde niemand. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf mehrere Millionen Euro.

Keine Gefahr mehr für Anwohner

Kreisbrandinspektor Gerd Meier schließt eine Gefahr für die Bevölkerung aus. Es hätte zu keinem Zeitpunkt eine messbare Belastung in der Luft und damit ein Gesundheitsrisiko bestanden. Allerdings war die Rauchentwicklung am Vormittag noch immer so stark, dass Anwohner der umliegenden Gemeinden ihre Fenster und Türen geschlossen halten sollten. Auch Autofahrer auf der angrenzenden A7 wurden ermahnt, langsam zu fahren.

Feuer verursacht Millionenschaden

Verletzt wurde durch das Feuer niemand. Nahezu der komplette Betrieb ist laut Polizei in Mitleidenschaft gezogen worden, die Dächer der Lagerhallen sind eingestürzt. Rund 300 Einsatzkräfte waren in der Nacht an den Lösch- und Sicherungsarbeiten beteiligt. Die Polizei geht davon aus, dass der Schaden mehrere Millionen Euro beträgt.

Schreddermaschine könnte Brandursache sein

Der Brand könnte womöglich durch eine Schreddermaschine ausgelöst worden sein. Ein Mitarbeiter des Wertstoffhofs habe wohl kurz vor Mitternacht das Feuer bemerkt und zunächst versucht, dieses selbst zu löschen. Als ihm das nicht gelang und sich der Brand vergrößerte, alarmierte er die Feuerwehr. Offiziell bestätigt ist diese Version nicht.

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Die Löscharbeiten dauern noch an.

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