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Wernecker will das perfekte Spiel entwickeln | BR24

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Stephan König aus dem Wernecker Ortsteil Mühlhausen arbeitet an dem perfekten Spiel. Er hat bereits 15 Spiele entwickelt, produziert und verkauft. Seine Kreationen lässt er ab und an von Kindern aus der Nachbarschaft testen.

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Wernecker will das perfekte Spiel entwickeln

Stephan König aus dem Wernecker Ortsteil Mühlhausen arbeitet an dem perfekten Spiel. Er hat bereits 15 Spiele entwickelt, produziert und verkauft.

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"Goalgetter", "Codes", "Landwirt" – so heißen einige Spiele von Stefan König. Insgesamt hat er sich bereits 15 Spiele ausgedacht. Der 38-Jährige versucht, das perfekte Spiel zu entwickeln.

"Ich versuche immer die Spiele besser zu machen und das Spiel so zu entwickeln, dass man nach fünf Minuten weiß, wie das Spiel funktioniert."

Vor zehn Jahren hat Stephan König sein erstes Spiel entwickelt. Mit bisher gut 6.000 verkauften Einheiten ist die "Kneipentour" der Verkaufsschlager. Bei dem Partyspiel müssen die Spieler verschiedene Aufgaben lösen. Sie müssen Spiel-Geld verdienen, indem sie Witze erzählen, Lieder singen oder sich sportlich betätigen. Das eingenommene Geld können die Teilnehmer dann in den Gaststätten im Spiel verjubeln.

Jedes Spiel wird einzeln verpackt

Stefan König verkauft rund 3.000 Spiele pro Jahr – die meisten über die Internet-Verkaufsplattform Amazon. In Heimarbeit stellt er viele seiner Kreationen zusammen: Spielsteine, Aktionskarten, Spielbretter. In einer Cellophanier-Maschine in seinem Haus im Wernecker Ortsteil Mühlhausen bereitet er jedes einzelne Spiel für den Versand vor.

Teure Produktion

20 Prototypen für neue Spiele habe er im Schrank, sagt der Betriebswirt, der hauptberuflich noch im Sportgeschäft seiner Eltern in Werneck arbeitet. Denn die Produktion eines Spiels ist teuer. Jede Produktion eines Spiels koste so viel, wie die Anschaffung eines Autos, sagt König.