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Werbung mit Löwen statt Clowns | BR24

© BR/Nadja Häse

Der Circus Krone baut in Regensburg gerade auf.

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    Werbung mit Löwen statt Clowns

    Wegen der "Horror-Clown"-Welle hat der Circus Krone die Motive seiner Zeitungsanzeigen geändert, Tierschützer fordern erneut ein Wildtierverbot im Zirkus, Vandalen zerstören Werbeplakate - jede Menge Probleme vor dem Gastspiel in Regensburg.

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    Anzeigen, in denen ein lachender Clown zu sehen ist, sind storniert worden. Stattdessen wirbt der Circus Krone jetzt mit einem Löwen, heißt es vom Verlag des Straubinger Tagblatts und der Landshuter Zeitung. Die Clowns des Zirkus' wehren sich gegen das Auftreten sogenannter Horror-Clowns in der Öffentlichkeit, wie zuletzt am Samstagabend in Regensburg. In einer Mitteilung des Circus Krone heißt es, damit werde der schönste Beruf der Welt verunglimpft.

    Tierschützer beklagen "Zurschaustellen" von Wildtieren

    Doch nicht nur an dieser Flanke hat der Zirkus vor seinem Gastspiel in Regensburg ab übermorgen zu kämpfen. Wie fast immer, wenn Zirkusse zu Gast sind, beklagen Tierrechts-Organisationen die ihrer Meinung nach entwürdigende Zurschaustellung von Wildtieren. Die Raubkatzen, Elefanten und andere Tiere würden nicht artgerecht gehalten, moniert etwa die Organisation "Vier Pfoten".

    Plakate zerstört

    Der Widerspruch ist vehement: "Wir sind Tierschützer", sagt Max Siemoneit-Barum vom Circus Krone. Verhindern kann freilich auch er nicht, dass Plakate des Zirkus' mutwillig zerstört werden, wie am Wochenende in Regensburg.