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Wer hat's erfunden? Tüftel-Mitmach-Ausstellung in Nürnberg | BR24

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Tüftelgenies in Nürnberg: Eine Ausstellung im Museum für Industriekultur

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Wer hat's erfunden? Tüftel-Mitmach-Ausstellung in Nürnberg

Bahnbrechende Erfindungen und die Köpfe dahinter stehen im Mittelpunkt einer Kinder-Mitmach-Ausstellung im Museum Industriekultur in Nürnberg. Die Besucher können dabei über 100 Erfindungen aus aller Welt und allen Zeiten spielerisch entdecken.

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Geniale Erfindungen, spannende Tüfteleien und verrückte Geistesblitze – die neue Ausstellung im Museum Industriekultur in Nürnberg bietet Überraschendes und Spannendes. Wer hat das Auto erfunden, wer den Fernseher, warum ist jemand auf die Idee gekommen, dass es ein Türschloss braucht? All diese Fragen beantworten die vielen Stationen der Ausstellung mit Spielen, Film-Clips, Rätseln und vor allem eigenem Ausprobieren.

Die Erfindung des Fernsehers oder auch: Der Geistesblitz für Moon Boots

Wenn die Besucher in die Ausstellung kommen, wissen sie erst einmal gar nicht, welche interessanten Stationen sie zuerst ansteuern sollen: sollen sie zum Auto gehen, wo eine Zeichentrick-Figur eine Reise mit dem Fahrgast antritt und zwischendurch auch den Tank füllt? Oder zum Flugapparat, wo sie sich auf seinen Bauch legen, den Flieger lenken und dabei die Entstehungsgeschichte auf dem Bildschirm sehen? Sie können es sich aber auch auf dem Sofa vor dem Fernseher bequem machen. Doch hoppla, der Empfang bricht ab! Die Besucher müssen die Antenne richten und siehe da, es läuft: Die Reporterin im Bild erzählt, wer den Fernseher erfunden hat und warum er Mode geworden ist. Sehr anschaulich wird dann gezeigt, wie bei der ersten Mondlandung ein Zuschauer denkt: Das sind aber tolle Schuhe, die die Astronauten tragen. Eine Geistesblitz-Erfindung also, die Moon Boots.

Ausstellung aus Graz nach Nürnberg

Die Fernseh-Station finden nicht nur die Kinder toll, sondern auch der Leiter des Grazer Kindermuseums Jörg Ehtreiber. Die Wanderausstellung hat ihren Ursprung nämlich im Grazer Kindermuseum Frida & Fred. Nach Stationen in Mannheim, Dortmund und Stuttgart ist sie jetzt in Nürnberg im Museum Industriekultur zu sehen.

"Das ist genau das Richtige. Das, was Kinder jetzt eigentlich brauchen. Nach dieser Zeit des Lockdowns, wo sie auf so viel verzichten mussten, haben Sie es verdient, dass man ihnen nun eine lebendige, unterhaltsame und lehrreiche Freizeitbeschäftigung bietet." Monika Dreykorn, Leiterin Museum Industriekultur
© BR/Tania Palamkote

Auch das Fahrrad ist Thema in der Ausstellung "Die Tüftelgenies"

Tüfteldiplom für angehende Tüftelgenies

Alle Kinder bekommen am Eingang ein Armband mit Strichcode. Wenn sie den Strichcode an den Scanner der speziellen Geistesblitz-Stationen halten, können sie ihr Wissen auf die Probe stellen. Zum Beispiel mit einem Frage-Antwort-Spiel auf dem Monitor. Nach und nach erstellen sie so ihr eigenes "Tüfteldiplom". Am Ende sind die Ideen der Besucherinnen und Besucher gefragt: Was müsste noch erfunden werden? Welche clevere Idee fehlt bislang?

Anfassen und Ausprobieren mit Handschuhen und Mundschutz

Neben dem Armband fürs Tüfteldiplom erhält jede Besucherin und jeder Besucher am Eingang ein sogenanntes Toolkit. Mit fair produzierten Baumwollhandschuhen und einem Touch-Pen zur Bedienung der Touchscreens sind die Tüftler an den einzelnen Stationen geschützt. Außerdem ist ein Mund-Nasen-Schutz ab sechs Jahren Pflicht, maximal 40 Personen dürfen gleichzeitig hinein und Markierungen auf dem Boden weisen die Gäste auf den Sicherheitsabstand hin. Die Ausstellung dauert bis zum 10. Januar 2020.

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