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Weitläufige Bühnenlandschaft soll Sommerproduktion retten | BR24

© Freilandtheater Bad Windsheim

Sommertheater auf dem Gelände des Freilandmuseums

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    Weitläufige Bühnenlandschaft soll Sommerproduktion retten

    Das Freilandtheater Bad Windsheim hat die Planungen für die Sommerproduktion umgestellt und der Corona Krise angepasst. Die Theatermacher wollen eine weitläufige Bühnenlandschaft im Gelände des Fränkischen Freilandmuseums konzipieren.

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    Anders als bisher geplant soll das Sommerstück „Alles kein Wunder“ für kleine Zuschauergruppen an mehreren Spielorten im Museumsgelände gezeigt werden. Sechs Gruppen werden zeitversetzt einen Parcours durchlaufen.

    „Wir machen Theater im Freien, mit viel Luft und Raum für Publikum und Ensemble sobald es erlaubt ist und es uns allen sinnvoll und richtig erscheint." Christian Laubert, Intendant

    Auch im Sommer werde man noch darauf achten müssen, das Risiko einer gegenseitigen Ansteckung möglichst niedrig zu halten. Eine Tribüne auf der dicht gedrängt 400 Zuschauende sitzen, sei da sicher nicht hilfreich.

    Vorkaufsrecht per "Wunderkarte"

    Durch das veränderte Konzept können in diesem Jahr allerdings nur halb so viele Besucher, also statt 10.000 nur 5.000, das Stück erleben. Deswegen und auch weil das Freilandtheater keine Karten verkaufen kann, wenn die Spieltermine noch gar nicht feststehen, wurde eine sogenannte "Wunderkarte" entwickelt. Die Karte sichert ein Vorkaufsrecht und unterstützt laut Laubert das Ensemble in einer Zeit, in der man besonders auf treue Theaterbegeisterte angewiesen ist. Die "Wunderkarte" werde super angenommen, sagt Theaterchef Laubert, der hofft, dass die Proben bald beginnen und die für Juli geplante Premiere wirklich stattfinden kann.