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In Kaltensondheim im Landkreis Kitzingen hat es in der Silvesternacht auf einem landwirtschaftlichen Anwesen gebrannt: Kurz nach 1.00 Uhr stand ein Kuhstall in Flammen. Alle Bewohner des Hofes konnten sich selbst ins Freie retten.

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Zwei Brände in der Silvesternacht in Unterfranken

Die Silvesternacht ist in Unterfranken laut Polizei sehr ruhig verlaufen. Die Polizei habe vor allem die Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen kontrolliert. Im Landkreis Kitzingen gab es zudem zwei Brände: Eine Scheune und ein Kuhstall brannten.

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Von
  • Ralph Wege
  • BR24 Redaktion

Die Polizei Unterfranken zieht eine positive Silvesterbilanz und bezeichnet das Einsatzgeschehen als "sehr ruhig". So seien die Straßen in den Nachtstunden menschenleer gewesen und es sei nur sehr wenig Feuerwerk abgebrannt worden. Trotz einzelner Verstöße gegen die Corona-Regeln kam es zu keinen größeren Menschenansammlungen. Die Polizisten mussten insgesamt rund 180 mal ausrücken. In den beiden Vorjahren mussten die unterfränkischen Streifen jeweils zu über 300 Einsätzen.

Kaum Straftaten, aber Verstöße gegen Infektionsschutz

Mit 43 Ruhestörungen, zwei Körperverletzungsdelikten und bislang keiner angezeigten Sachbeschädigung ist die Zahl dieser Straftaten in Unterfranken laut Polizei so niedrig wie wohl selten in einer Silvesternacht. Bei insgesamt fünf Verkehrsunfällen wurde eine Person leicht verletzt. Die Hauptaufgabe der unterfränkischen Polizei lag somit in dieser außergewöhnlichen Silvesternacht darin, die Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen zu kontrollieren. Insgesamt wurden in ganz Unterfranken rund 220 Verstöße festgestellt. Etwa 30 mal musste das Fehlen eines Mund-Nasen-Schutzes beanstandet werden, rund 115 Anzeigen wurden wegen Verstößen gegen die Kontaktbeschränkungen aufgenommen.

Scheune in Feuerbach abgebrannt

Darüber hinaus sei eine Scheune in Feuerbach im Landkreis Kitzingen abgebrannt. Durch die Rauchgase des Feuers wurde eine Frau leicht verletzt. Auch ein Feuerwehrmann zog sich durch einen Sturz während des Einsatzes leichte Verletzungen zu. Beide Personen wurden medizinisch versorgt. Ein in der Scheune abgestellter Traktor und diverses Werkzeug wurden dabei stark beschädigt. Der Sachschaden betrage nach ersten Schätzungen der Polizei 40.000 Euro. Die Brandursache sei unklar.

Kuhstall in Kaltensondheim in Flammen

Auch in Kaltensondheim im Landkreis Kitzingen hat es in der Silvesternacht auf einem landwirtschaftlichen Anwesen gebrannt: Kurz nach 1.00 Uhr stand ein Stall in Flammen. Alle Bewohner des Hofes konnten sich selbst ins Freie retten und blieben unversehrt. Auch die im Stall befindlichen Kälber konnten laut Polizei gerettet und bei Nachbarn untergestellt werden. 150 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Der Kuhstall wurde dennoch völlig zerstört. Ein Gebäude auf dem benachbarten Anwesen wurde durch die Flammen ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Der Sachschaden dürfte nach ersten Schätzungen der Polizei bei mehr als 100.000 Euro liegen. Die Ursache des Feuers ist noch unklar. "Heuer hatten wir uns eigentlich erhofft, dass wir eine ruhigere Nacht haben. Das war leider nicht so", sagte Kreisbrandinspektor Dirk Albrecht.

Verletzungen durch Böller

Laut der integrierten Leitstelle Schweinfurt kam es in der Nacht auch zu Verletzungen durch Böller. Allerdings seien diese nicht so häufig gewesen wie in den Jahren zuvor. Wie die integrierten Leitstellen Würzburg und Aschaffenburg dem BR am Telefon jeweils mitteilten, sei die Nacht dort ruhig verlaufen. Die Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg mussten zu keinem einzigen silvesterbedingten Einsatz ausrücken.

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