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Weiterer Stellenabbau im Rehau-Werk Viechtach geplant | BR24

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Der Autozulieferer Rehau baut im Viechtacher Werk weitere Stellen ab

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    Weiterer Stellenabbau im Rehau-Werk Viechtach geplant

    Im Viechtacher Rehau-Werk im Landkreis Regen werden offenbar weitere Stellen abgebaut. Bis Mitte 2022 sollen Stellen "im zweistelligen Bereich" gestrichen werden, hieß es. Betroffen ist das Automobilzulieferwerk.

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    Von
    • Renate Roßberger
    • BR24 Redaktion

    Beim Autozulieferer Rehau in Viechtach im Landkreis Regen waren bereits im vergangenen Jahr schon rund 100 Arbeitsplätze abgebaut worden. Jetzt sollen bis Mitte 2022 weitere Stellen gestrichen werden. Es geht um einen geplanten Abbau im zweistelligen Bereich, hieß es aus dem Unternehmen.

    Stellenabbau im "zweistelligen Bereich"

    Wieviele Arbeitsplätze genau wegfallen, kann das Unternehmen aber noch nicht sagen. Man versuche aber, die Zahl so gering wie möglich zu halten, hieß es heute von der Unternehmenspressestelle im oberfränkischen Rehau. Betroffen ist das Automobilzulieferwerk in Viechtach, das insgesamt mehr als 800 Menschen beschäftigt, nicht das zweite dort ansässige Rehau-Werk mit rund 500 Beschäftigten, das Produkte für die Bauwirtschaft fertigt.

    Gründe: Corona und die allgemeine Entwicklung in der Autobranche

    Grund für die Stellenstreichungen ist zum einen die weiterhin unsichere Lage wegen der Corona-Pandemie, hieß es von der Rehau-Pressestelle, zum anderen die weitere Entwicklung in der Autoindustrie. Schon 2020 hatte es bei den Zulieferteilen einen Absatzeinbruch gegeben. Rehau fertigt in Viechtach zum Beispiel Stoßdämpfer, Kotflügel und Heckspoiler für namhafte Autohersteller von BMW bis Toyota.

    Abbau abfedern: Vorruhestandsregelungen und Stellenverlagerungen

    Im Autozulieferbereich hatte das Unternehmen, das weltweit rund 20.000 Menschen beschäftigt, schon 2020 einen Abbau von rund 960 Arbeitsplätzen in allen Werken angekündigt. 100 davon betrafen Viechtach. Sie waren unter anderem durch das Auslaufen befristeter Verträge, Vorruhestandsregelungen, aber auch Kündigungen abgebaut worden. Für den weiteren Stellenabbau hofft man, dass es von den Zahlen her etwas glimpflicher abläuft. Außerdem will das Unternehmen eventuell Stellen aus anderen Werken nach Viechtach verlagern, so dass auch ein paar neue Arbeitsplätze entstehen könnten.

    Weiterer Stellenabbau komme nicht überraschend

    Die Pressestelle betonte heute, dass die Belegschaft in Viechtach schon letztes Jahr erfahren hatte, dass es einen weltweiten Abbau in den Rehau-Werken geben wird, der eben auch Viechtach betrifft.

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