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Weitere Missbrauchsfälle im Erzbistum Bamberg | BR24

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Sexueller Missbrauch von Kindern in der Katholischen Kirche

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    Weitere Missbrauchsfälle im Erzbistum Bamberg

    Beim Erzbistum Bamberg haben sich weitere Missbrauchsopfer gemeldet. Einige der Fälle sind bislang nicht aktenkundig. Das Bistum will alle sexuellen Übergriffe aufklären und bittet Betroffene weiterhin, sich zu melden.

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    Nach Veröffentlichung der Missbrauchsstudie Ende September haben sich beim Erzbistum Bamberg weitere Betroffene gemeldet und über bislang nicht aktenkundige Missbrauchsfälle berichtet. Diese betreffen auch weiter zurückliegende Zeiträume, heißt es in einer Pressemitteilung des Erzbistums.

    Erzbistum Bamberg will Missbrauchsfälle aufklären

    Das Bistum wolle alle sexuellen Übergriffe in der katholischen Kirche aufdecken und den Opfern Gerechtigkeit widerfahren lassen, sagte Harry Luck, der Leiter der Pressestelle. Die Betroffenen sollen sich deshalb auch weiterhin melden. Zuständig ist die Missbrauchsbeauftragte des Erzbistums, Rechtsanwältin Eva Hastenteufel-Knörr aus Memmelsdorf im Landkreis Bamberg.

    Betroffene sollen sich melden

    Der Aufruf richte sich insbesondere auch an Betroffene, die im Bereich der kirchlichen Jugendarbeit Grenzverletzungen, sexuelle Übergriffe oder Missbrauch erleiden mussten. Das gelte auch für Fälle, die strafrechtlich nicht relevant oder verjährt sind – oder bei denen die Täter bereits verstorben sind.

    88 Missbrauchsfälle im Bistum Bamberg festgestellt

    Bei der Auswertung der Missbrauchsstudie wurden im Erzbistum Bamberg 88 Betroffene festgestellt, die zwischen 1946 und 2015 Opfer sexueller Übergriffe wurden. Die Betroffenen waren zwischen vier und 20 Jahren alt, 37 davon waren jünger als 13.

    Sendung

    Regionalnachrichten Franken

    Autor
    • Heiner Gremer
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