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Weitere Fliegerbomben an der A3? Grabungsarbeiten am Sonntag | BR24

© pa/dpa/Alexander Auer

Immer wieder werden in der Nähe der A3 bei Neutraubling Bomben gefunden - wie hier am 21. August 2018.

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    Weitere Fliegerbomben an der A3? Grabungsarbeiten am Sonntag

    Experten vermuten, dass sich im Erdreich nahe der A3 bei Neutraubling Fliegerbomben befinden könnten. Deswegen werden heute in dem Bereich Grabungen durchgeführt. Im Fall eines Bombenfundes kann es zu aufwendigen Sperrungen und Evakuierungen kommen.

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    Im Bereich Neutraubling (Lkr. Regensburg) werden noch mehrere Weltkriegsbomben im Boden vermutet, die im Zuge des A3-Ausbaus freigelegt würden. Deswegen sind für Sonntag Grabungsarbeiten geplant, um mehrere Verdachtsstellen auf Kampfmittel zu überprüfen. Das teilt das Polizeipräsidium Oberpfalz mit.

    Evakuierungen und Sperrungen möglich

    Sollte sich der Verdacht bestätigen und Blindgänger gefunden werden, könne es demnach auch zu Sperrungen und Evakuierungen kommen. Womöglich wäre auch die A3 davon betroffen. Um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten, wurden die Grabungsarbeiten auf Sonntag gelegt. Um 8 Uhr morgens haben die Arbeiten begonnen.

    Notunterkunft und Bürgertelefon eingerichtet

    Für den Fall eines Bombenfundes wurde bereits eine mögliche Notunterkunft für Evakuierte festgelegt, sie befindet sich in der Josef-Hofmann-Grundschule in Neutraubling. Außerdem haben die betroffenen Gemeinden Neutraubling und Barbing bereits jetzt ein Bürgertelefon eingerichtet. Das Bürgertelefon Neutraubling ist täglich von 9 bis 18 Uhr unter 0175/69 111 23 zu erreichen, das Bürgertelefon Barbing täglich von 9 bis 18 Uhr unter 09401/9229 10.

    Immer wieder Fliegerbomben im Boden

    Neutraubling war im Zweiten Weltkrieg besonders stark von Bombenabwürfen betroffen. Deswegen wurden hier seit Beginn der Baumaßnahmen an der A3 immer wieder Blindgänger gefunden. Auch vor wenigen Tagen sondierte eine Spezialfirma das Gebiet und stellte dabei im Erdreich an drei Stellen in unmittelbarer Nähe zur A3 mögliche Kampfmittel fest.

    © Autobahndirektion Südbayern

    Grafik zu möglichem Evakuierungsgebiet und Straßensperrungen

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