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Corona-Ticker Niederbayern: Bußgeld für Gaststättenbetreiber | BR24

© pa/Sven Simon

(Symbolbild) Weil ein Gastwirt in Vilsbiburg keine Kontaktdaten seiner Gäste vorweisen konnte, erwartet ihn jetzt ein hohes Bußgeld.

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    Corona-Ticker Niederbayern: Bußgeld für Gaststättenbetreiber

    Die Corona-Pandemie beherrscht weiterhin unseren Alltag in Niederbayern. Wichtige Fragen rund um Zahlen, Fakten und Neuentwicklungen finden Sie hier. Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

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    BR24-Liveticker und aktuelle Entwicklungen zum Coronavirus

    +++ Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert +++

    04.09.2020

    15.04 Uhr: Keine Kontaktdaten aufgenommen - Bußgeld für Gaststättenbetreiber in Vilsbiburg

    Weil er von seinen Gästen keine Kontaktdaten vorweisen konnte, erwartet einen Gaststättenbetreiber aus Vilsbiburg (Lkr. Landshut) ein Bußgeld im vierstelligen Bereich. Das berichtet die Polizei. Zwar konnte der Wirt eine derartige Vorlage zur Erfassung der Kontaktdaten vorweisen, darauf eingetragen war allerdings keiner seiner Gäste. Polizeibeamte hatten gestern Abend mehrere Gaststätten kontrolliert. Grund dafür waren mehrere Beschwerden von Bürgerinnen un Bürgern beim Landratsamt Landshut und der Stadt Vilsbiburg gewesen, dass in manchen Gaststätten Hygienekonzepte und -vorschriften, insbesondere das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes, nicht eingehalten würden. Ausgenommen von dem Betreiber, der keine Kontaktdaten seiner Gäste vorweisen konnte, verliefen die Kontrollen laut Polizei größtenteils ohne Beanstandungen.

    Im Rahmen der Corona-Pandemie sind Gaststättenbetreiber dazu verpflichtet, die Kontaktdaten ihrer Gäste zu registrieren, damit potentielle Infektionsketten nachverfolgt werden können.

    03.09.2020

    17.15 Uhr: Testzentrum in Freyung gut angelaufen

    Der Betrieb im Corona-Testzentrum am Volksfestplatz in Freyung ist gut angelaufen. 120 Bürger haben sich am ersten Tag auf das Coronavirus testen lassen, teilt das Landratsamt Freyung-Grafenau heute mit. Die Arbeit vor Ort erledigen Mitarbeiter der Firma International Medical Services (IMS). Die Firma aus Riedlhütte hat einen Container auf dem Festplatz aufgestellt, den die Mitarbeiter für die Tests nicht verlassen müssen. Durch eine Plexiglasscheibe getrennt und mithilfe einer Sprechanlage kommunizieren sie mit den Testwilligen.

    "Trotz der kurzen Vorbereitungszeit läuft alles problemlos. Das ist sehr erfreulich und der Verdienst der Hauptverantwortlichen", sagt Landrat Sebastian Gruber (CSU).

    Seit Dienstag ist das Testzentrum in Betrieb, das der Landkreis Freyung-Grafenau im Auftrag der Bayerischen Staatsregierung eingerichtet hat.

    12.30 Uhr: Landshut überschreitet Signalwert

    Die Stadt Landshut hat aktuell (Stand 03.09. 00 Uhr) bayernweit die meisten Corona-Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen zu verzeichnen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet, liegt der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz bei 41,4 Infizierten. Damit ist der festgelegte Signalwert von 35 überschritten und die zuständigen Stellen müssen ein Konzept erarbeiten, wie eine weitere Zunahme vermieden werden soll. Die Behörden wollen sich laut Medienberichten morgen dazu äußern.

    12.25 Uhr: Kleines Volksfest unter Corona-Bedingungen in Passau

    In Passau findet von Samstag bis kommenden Donnerstag ein Kinder- und Familienfest statt. Dazu wird in der Innenstadt der Klostergarten zum kleinen Dultplatz umfunktioniert. Das Motto lautet "Sommer in der Stadt".

    Die Kinder können sich unter anderem auf einem großen Karussell und im Kasperltheater amüsieren. Im eigens aufgestellten Biergarten gibt es Hendl, Fisch, Brezen, Süßes und andere Leckereien. Besucher müssen sich allerdings an geltende Hygieneregeln halten. Heißt: Mund-Nasenschutz und 1,50m Mindestabstand sind Pflicht. Die Betreiber der Standl und Fahrgeschäfte sind angehalten, dass die Regeln eingehalten werden.

    Das Volksfest geht auf die Initiative einiger Schausteller der Passauer Dulten zurück. Ziel sei es, Familien mit Kindern und anderen Volksfestbegeistgerten in diesen schwierigen Corona-Zeiten Spaß, Freude und Abwechslung zu bringen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. OB Jürgen Dupper (SPD): "Ich freue mich sehr über die Idee. Wir hoffen dass viele Besucher das Angebot nutzen und ein klein wenig Dult-Atmosphäre genießen können".

    11.03 Uhr: "Corona zum Trotz": Volkshochschule Freyung-Grafenau mit vollem Programm zum neuen Semester

    An der Volkshochschule im Landkreis Freyung-Grafenau wird zum Herbst-/Wintersemester ein vollumfängliches Lehrprogramm angeboten – "Corona zum Trotz". Das gibt das Landratsamt Freyung-Grafenau bekannt. Unter den jeweils geltenden Hygienevorschriften können demnach Interessierte aus dem Landkreis ab September Kurse, Seminare, Workshops und Vorträge belegen. Wegen des zehnwöchigen Shutdowns der Volkshochschule und zahlreicher damit zusammenhängender Kurs-Stornierungen und geringer Kursbelegung, werden im kommenden Semester viele Angebote aus dem vergangenen Semester erneut angeboten. "Unsere Hygienekonzepte sorgen dafür, dass sich unsere TeilnehmerInnen dabei sicher fühlen können", so vhs-Geschäftsführer Michael Dietz. Gleichwohl können in Ergänzung zu Präsenzkursen auch digitale Lernangebote belegt werden, wie etwa Online-Workshops auf der ZOOM-Plattform.

    Das Programmheft für kommende Semester liegt ab sofort in den Gemeindeverwaltungen, Banken und Sparkassen, sowie rund 100 weiteren Auflagestellen im Landkreis-Freyung Grafenau aus. Eine Online-Version gibt es auf www.vhs-freyung-grafenau.de. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur telefonischen Anmeldung gibt es unter 08551-57370.

    09.05 Uhr: Wegen Corona-Einbußen: Nationalpark-Saison wird verlängert

    Die Nationalpark-Saison im Bayerischen Wald wird in diesem Jahr verlängert. Das gibt die Nationalparkverwaltung bekannt. Nationalparkeinrichtungen und Buslinien sollen Besuchern teilweise bis Dezember zur Verfügung stehen. Grund dafür ist die Corona-Pandemie – die Monate des Lockdowns seien für viele Hotels und Gastronomie-Betriebe "schlichtweg verloren": "Viele Leute haben gerade jetzt das Bedürfnis nach intakter Natur", wird Jochen Stieglmeier, Vorsitzender der Nationalpark-Partner in einer Pressemitteilung zitiert, "deswegen hoffen wir, ein bisschen was davon, was wir im Frühjahr verloren haben, im November noch aufzuholen."

    Konkret geht es um drei Punkte: Die Igelbusse auf den Linien zum Lusen und Rachel, sowie nach Finsterau fahren nicht nur bis Ende Oktober, sondern bis 29. November. Auch das Hans-Eisenmann-Haus bei Neuschönau hat bis dahin täglich geöffnet. Noch länger, bis 22. Dezember, hat heuer das Waldgeschichtliche Museum St. Oswald geöffnet, und zwar dienstags bis sonntags. Auch der Führungsbetrieb im Nationalpark wird verlängert und läuft bis 29. November.

    07:53 Uhr: Alte Gäubodenvolksfest-Biermarken gelten auch 2021

    Biermarken, die noch vom Gäubodenvolksfest 2019 übrig sind, gelten auch im nächsten Jahr 2021. Das berichtet das "Straubinger Tagblatt" unter Berufung auf Wirtesprecher Martin Lechner. Auch die anderen Festwirtwe hätte entsprechende Zusagen gemacht. Die alten Biermarken würden so lange ihre Gültigkeit behalten, bis es wieder ein Volksfest gibt. Das Gäubodenvolksfest 2020 musste coronabedingt abgesagt werden.

    06:21 Uhr: Passauer Dackelmuseum: Mehr Besucher als vor Corona

    Die Betreiber des Dackelmuseums in Passau erfreuen sich seit der Wiedereröffnung nach dem Corona-Lockdown eines wachsenden Besucherinteresses. Etwa 100 Besucher kämen jeden Tag in das Museum, sagt Inhaber Josef Küblbeck. Zwar dürften weniger Menschen zeitgleich in den Ausstellungsraum hinein, insgesamt seien es aber sogar mehr als vor Corona. Denn zurzeit kämen in erster Linie deutsche Touristen, und die schauten sich das Museum an, während sonst die ausländischen Gäste oft nur in den Dackel-Souvenir-Laden gingen. Seit der Eröffnung im April 2018 seien zudem schon rund 3.000 Dackel zu Besuch gewesen.

    Dennoch sei die Saison schwierig, denn im Januar und Februar ist das Dackelmuseum ohnehin geschlossen. Danach kamen die Corona-Beschränkungen, sodass das Museum erst Ende Mai wieder öffnete. Die Menschen seien aber verständnisvoll und hielten sich auch an die Auflagen wie Abstandsregeln oder Maskenpflicht. Im Dackelmuseum gibt es inzwischen sogar Dackelmasken.

    02.09.2020

    14.59 Uhr: Teststation in Landshut: Hunderte Anmeldungen für Corona-Tests

    Mehr als 700 Personen haben sich bereits für einen Corona-Test an der Landshuter Teststation angemeldet. Das gibt das Landratsamt Landshut bekannt. Ein Teil davon sei bereits getestet worden, so das Landratsamt. Die Teststation am Messegelände in Landshut ist seit Montag in Betrieb. Nach Aussage von Projektkoordinator Thomas Schindler hat sich die Arbeit an der Corona-Teststation schnell eingespielt, Abstriche werden zügig und reibungslos genommen. Die Teststation ist von Montag bis Freitag von 9.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

    Aktuell sind in der Region Landshut 77 aktive Corona-Infektionen bekannt. Örtlich sind dabei keine Schwerpunkte zu erkennen, so das Landratsamt in einer Pressemitteilung. Den Großteil der neuen Corona-Fälle machen dabei infizierte Reiserückkehrer und die ermittelten Kontaktpersonen und Familienmitglieder aus, heißt es.

    Seit September gibt es in jedem niederbayerischen Landkreis mindestens eine Corona-Teststationen.

    01.09.2020

    17.30 Uhr: Erster Tag an Straubinger Teststation

    Der erste Tag an der Corona-Teststation in Straubing ist laut Landratsamt Straubing-Bogen problemlos zu Ende gegangen. Es habe kaum Wartezeiten gegeben und der Ablauf sei organisatorisch reibungslos verlaufen, heißt es. Wie das Landratsamt weiter mitteilt, sind rund 200 Tests durchgeführt worden. Personen mit positivem Testergebnis werden vom Gesundheitsamt informiert. Negative Ergebnisse teilt die Firma EuroFins mit, heißt es. Für einen Corona-Test werden Termine online vergeben. Betreiber der Station bei den Ausstellungshallen am Hagen ist die IMS Rettungsdienst GmbH. Die Auswertung erfolgt durch EuroFins.

    Die Teststation ist Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 8 bis 16 Uhr und am Mittwoch von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Termine können online unter www.ims-rettungsdienst.de/straubing-bogen.de oder telefonisch unter 09421/973-332 (Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr) gebucht werden.

    Die Voranmeldung ist zwingend nötig, auch für den Rest der Woche sind noch genügend Termine frei.

    Personen mit Symptomen sollten sich zunächst an ihren Hausarzt wenden. Denn für diese Personengruppe ist täglich eine Stunde an der Teststation reserviert (Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 11 bis 12 Uhr, Mittwoch von 14 bis 15 Uhr). Die Anmeldung erfolgt dann über die 09421/973-332 (und nicht online) im Idealfall durch die Arztpraxis.

    12.30 Uhr: Politischer Gillamoos-Montag im Internet

    Wegen Corona wurde das Gillmoos-Volksfest 2020 in Abensberg (Lkr. Kelheim) abgesagt. Auf die Politiker-Reden am traditionellen Gillamoos-Montag muss nicht verzichtet werden. Nach den Freien Wählern hat nun auch die CSU angekündigt, ihren politischen Rundumschlag ins Internet zu verlegen. Am kommenden Montag um 10 Uhr wird Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer von der Festhalle Bayernland in Abensberg aus versuchen, ein wenig von der klassischen Gillamoos-Atmosphäre im Netz zu verbreiten.

    Zeitgleich mit Scheuer wird der Parteichef der Freien Wähler und Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger seine Rede ins Netz übertragen.

    Das Volksfest mit rund 700-jähriger Tradition im Landkreis Kelheim findet immer Anfang September statt und ist dafür bekannt, dass am letzten Festtag in den verschiedenen Bierzelten Spitzenpolitiker bei zeitgleichen Kundgebungen auftreten.

    11.15 Uhr: Ab heute teilweise Maskenpflicht im Nachbarland

    Im Nachbarland Tschechien gilt seit heute wieder teilweise eine Maskenpflicht. In öffentlichen Verkehrsmitteln, in Behörden, sowie in Sozial- und Gesundheitseinrichtungen muss ab sofort ein Mund- und Nasenschutz getragen werden, wie Radio Prag meldet. Die Maskenpflicht gilt demnach nicht für die Schulen. Außerdem verkürzt sich ab sofort die Quarantänezeit in Tschechien: Wer hier positiv auf das Coronavirus getestet wird, muss ab sofort nur noch zehn Tage in der häuslichen Quarantäne bleiben. Bisher waren es 14 Tage.

    05.44 Uhr: Weitere Testzentren in Niederbayern nehmen Betrieb auf

    In Niederbayern nehmen am Dienstag weitere lokale Corona-Testzentren ihre Arbeit auf. Am Straubinger Hagen wird um 8 Uhr das gemeinsame Testzentrum von Stadt Straubing und Landkreis Straubing-Bogen wiedereröffnet. An dieser Teststrecke wurden bereits zwischen Ende März und Mitte Mai Abstriche vorgenommen, in Spitzenzeiten über 100 pro Tag. Die Teststation war im Mai stillgelegt worden und wird jetzt wieder aktiviert. Sie wird bereits winterfest ausgestattet. Ein externer Dienstleister übernimmt Organisation und Betrieb der Station.

    Die ersten Coronatests können ab heute auch im Landkreis Regen, im Landkreis Passau, in der Stadt Passau, sowie auch auf dem Festplatz in Freyung abgenommen werden. Hier ist in einem Containerdorf als Testzentrum für den Landkreis Freyung-Grafenau eingerichtet worden. Auch dort organisiert ein privater Dienstleister den Betrieb.

    31.08.2020

    07.29 Uhr: Drei Reiserückkehrer in Passau infiziert

    Das Gesundheitsamt hat im Landkreis Passau über das Wochenende drei (Samstag: 1, Sonntag: 2) neue Fälle des Coronavirus registriert. In allen Fällen handelt es sich im Reiserückkehrer. Damit wurden im Landkreis Passau bisher 683 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Aktuell führt das Gesundheitsamt für den Landkreis Passau 21 aktive Fälle, 632 der bisher Infizierten gelten als genesen.

    Im Stadtgebiet Passau waren am vergangenen Freitag (28.08.) zwei Corona-Neuinfektion zu verzeichnen., so die Stadt in einer Pressemitteilung. Die Gesamtzahl der Infizierten liegt im Stadtgebiet Passau bei 173. Aktuell sind 16 Personen im Stadtgebiet Passau noch nicht genesen. Verstorben sind 21 Personen. Im Klinikum Passau wird aktuell keine Person mit Covid-19 behandelt.

    30.08.2020

    10.39 Uhr: Bar in Abensberg muss Betrieb einstellen

    Weil eine Bar in Abensberg mehrmals gegen die geltenden Corona-Bestimmungen verstoßen hat, hat sie den Barbetrieb am Samstagabend einstellen müssen. Wie die Polizei mitteilt, waren bereits mehrere Beschwerden gegen die Bar eingegangen. Beamte stellten fest, dass sie am Samstagabend "maßlos überfüllt" war und sich deutlich zu viele Leute dort aufhielten. Zudem habe laut Polizei fast niemand eine Maske getragen oder sich an Sicherheitsabstände gehalten. Auch die Dokumentation zur Verfolgung möglicher Infektionsketten war laut Polizei mangelhaft. Daher musste die Bar ihren Betrieb einstellen. Die Betreiber erwartet eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz.

    28.08.2020

    11.45 Uhr: Lage im Landkreis Kelheim

    Bisher sind im Landkreis Kelheim insgesamt 596 Corona-Fälle bekannt geworden. Vier neue gibt es seit gestern. 34 Personen sind bislang verstorben. Eine weitere Person konnte seit gestern aus der Quarantäne entlassen werden. Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 50 (Stand 27.08.2020) und verteilen sich auf die Gemeinden Abensberg (10), Bad Abbach (2), Biburg (1), Kelheim (14), Langquaid (1), Mainburg (8), Neustadt an der Donau (7), Rohr in Niederbayern (1), Siegenburg (3), Train (2), Volkenschwand (1).

    © Landratsamt Kelheim

    Fallzahlen im Landkreis Kelheim

    6.27 Uhr: 23 Fälle im Landkreis Dingolfing-Landau

    Aktuell gibt es im Landkreis Dingolfing-Landau 23 mit dem Coronavirus infizierte Personen (Stand: 27.08.2020, 11.15 Uhr). Davon zehn in der Stadt Dingolfing, sechs in Reisbach, vier in Mamming, zwei in Landau an der Isar sowie eine in Simbach. 852 positiv getestete Personen waren es insgesamt seit dem Ausbruch von Corona, davon sind 819 genesen und es gab zehn Todesfälle.

    © Landratsamt Dingolfing-Landau

    Corona-Fallzahlen im Landkreis Dingolfing-Landau

    27.08.2020

    19.05 Uhr: Drei Corona-Neuinfektionen im Rottal

    Seit dem Vortag gibt es im Landkreis Rottal-Inn drei Corona-Neuinfektionen. Wie das Landratsamt mitteilte, gibt es aktuell 27 positiv Getestete. Seit dem Pandemie-Beginn wurden insgesamt 790 Personen positiv auf Corona testetet. 49 Personen sind bisher verstorben. Die sieben-Tage-Inzidenz liegt im Kreis Rottal-Inn aktuell bei 10,77.

    17.50 Uhr: Elf neue Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Passau

    Insgesamt elf Corona-Neuinfektionen melden Stadt und Landkreis Passau am Donnerstagabend. Davon stammen neun aus dem Passauer Stadtgebiet und zwei aus dem Landkreis.

    Wie die Pressestelle der Stadt Passau schreibt, haben sich seit Pandemie-Beginn 172 Personen in der kreisfreien Stadt mit dem Virus angesteckt. 21 Personen sind bisher verstorben. Eine Person mit Covid-19 wird im Klinikum Passau behandelt.

    Im Landkreis Passau gibt es dagegen nur zwei Corona-Neuinfektionen. Damit gibt es aktuell 19 aktive Corona-Fälle im Landkreis, wie das Landratsamt Passau schreibt. 675 Personen haben sich bisher insgesamt infiziert, 626 sind bereits genesen.

    12.36 Uhr: Neun Corona-Neuinfektionen im Kreis Kelheim

    Im Vergleich zum Vortag verzeichnet der Landkreis Kelheim neun Corona-Neuinfektionen. Wie das Landratsamt schreibt, gibt es damit aktuell 47 Personen, die corona-positiv sind. Seit Beginn der Pandemie gab es insgesamt 592 Corona-Fälle, 511 sind bereits wieder genesen. Im Kreis Kelheim starben bisher 34 Menschen an dem Virus.

    10:40 Uhr: Kelheim laut RKI einer der Corona-Hotspots in Bayern

    Die Landkreise Kelheim und Neumarkt in der Oberpfalz sowie die Stadt Rosenheim sind nach den heute Vormittag veröffentlichten Zahlen des Robert-Koch-Instituts in Berlin derzeit die Corona-Hotspots in Bayern. In den vergangenen sieben Tagen wurden in Rosenheim 50,5 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner registriert, es folgen Neumarkt in der Oberpfalz mit 32,2 und Kelheim mit 31,9.

    Vor allem die Entwicklung im Landkreis Neumarkt ist besorgniserregend, weil sich die Maßzahl dem bayerischen Frühwarnwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner annähert. Auf Platz 4 folgt die Stadt München mit 30,0 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

    Mit Spannungen werden jetzt die neuesten Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen erwartet, die für ca. 14 Uhr angekündigt sind.

    26.08.2020

    16.33 Uhr: Seniorentreff der Stadt Landshut öffnet wieder

    Der Seniorentreff der Stadt Landshut ist ab Mitte September wieder geöffnet. Das gibt die Stadt bekannt. Anfang September schon soll der Seniorentreff wieder telefonisch erreichbar sein, Mitte September werden dann wieder die ersten Aktivitäten angeboten. Die Öffnung ist stufenweise geplant: Im September und Oktober werden dann vorerst verschiedene Kurse in festen, kleinen Gruppen angeboten. Die Stadt weist darauf hin, dass bei allen Angeboten die geltenden Corona-Regeln einzuhalten sind, so auch der Mindestabstand.

    Das Programm ist ab sofort unter www.landshut.de/seniorentreff zu finden. Der Seniorentreff ist ab 1. September am Vormittag von Montag bis Donnerstag telefonisch unter 0871-881428 erreichbar. Vorsprachen im Seniorentreff ohne vorherige telefonische Anmeldung sind nicht möglich.

    12.50 Uhr: Sechs Corona-Neuinfektionen im Kreis Kelheim

    Der Landkreis Kelheim verzeichnet heute sechs Corona-Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag. Wie das Landratsamt schreibt, gibt es damit aktuell 46 Infizierte. Seit Bekanntwerden des ersten Corona-Falls haben sich im Kreis Kelheim 583 Personen mit dem Virus infiziert, 503 gelten als genesen. 34 Personen sind bisher verstorben.

    9.35 Uhr: Koordinierende Kinderschutzstelle am Landratsamt Freyung-Grafenau sucht Familienpatinnen und -paten

    Die Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi) am Landratsamt Freyung-Grafenau sucht Familienpatinnen und -paten. Bei der Tätigkeit handelt es sich um ein Ehrenamt zur Unterstützung des Projekts "Familienpatenschaft", bei dem die Patinnen und Paten junge Familien überwiegend in der Kinderbetreuung unterstützen – eine Aufgabe, die an Wichtigkeit gerade in Corona-Zeiten zugenommen hat, so die KoKi in einer Pressemitteilung:

    "Die Veränderungen der letzten Monate haben Eltern immens viel Energie und Organisationstalent abverlangt. Kinder, die nicht in Schule oder Kindergarten durften oder dürfen, mussten zuhause betreut, beschäftigt und bestmöglich versorgt werden" Elisabeth Hullard-Pulstinger, zuständige Mitarbeiterin KoKi

    Gesucht werden Menschen aller Altersgruppen, die über einen Zeitraum von sechs Monaten regelmäßig einmal wöchentlich für zwei bis drei Stunden eine junge Familie unterstützen.

    Wer Interesse an der Tätigkeit hat oder sich näher informieren will, kann sich mit den Pädagog*innen der Koordinierenden Kinderschutzstelle in Verbindung setzen. Zu erreichen sind sie unter der Telefonnummer 08551-57-151 oder unter koki@landkreis-frg.de.

    25.08.2020

    12.10 Uhr: Randalierer hustet Polizist ins Gesicht

    Ein Mann hat einem Polizeibeamten in Viechtach im Landkreis Regen aus nächster Nähe ins Gesicht gehustet. Das berichtet die Polizei. Zuvor hatte der Mann in der Viechtacher Innenstadt randaliert und unter anderem die Glasscheibe einer Gaststätte eingeschlagen. Polizeibeamte hatten dem Mann daraufhin einen Platzverweis erteilt. Später wurde die gleiche Person wieder auffällig: Als Polizeibeamte den Mann daraufhin erneut konfrontierten, hustete der Mann, der keinen Mund-Nase-Schutz trug, einem Polizisten absichtlich aus nächster Nähe ins Gesicht. Den Randalierer erwartet jetzt unter anderem eine Anzeige wegen Körperverletzung und Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz. Der Polizeibeamte, der während des Vorfalls zwar einen Mund-Nasen-Schutz trug, hat die Möglichkeit sich kostenfrei einem Corona-Test zu unterziehen. Über eine Infektion des Angreifers lägen aber keine Kenntnisse vor, so ein Polizeisprecher.

    11.15 Uhr: Nachbarland Tschechien verkürzt Quarantäne und verschärft Maskenpflicht

    Im Nachbarland Tschechien gelten ab 1. September einige neue Regeln im Umgang mit dem Coronavirus. Ausgeweitet wird die Pflicht zum Maskentragen: Künftig müsse in allen Behörden, öffentlichen und sozialen Einrichtungen, sowie im Öffentlichen Nahverkehr ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, berichtet Radio Prag. Gleichzeitig wird aber die Quarantäne für Menschen mit einer Coronainfektion verkürzt. Künftig müssen Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, nur noch zehn Tag in häuslicher Quarantäne bleiben. Bisher waren es - wie in Deutschland - 14 Tage.

    5.42 Uhr: Belgien warnt vor Reisen nach Niederbayern

    Touristen aus Deutschland können nach Belgien weiter einreisen. Einige Regionen - darunter Hamburg, Düsseldorf und auch Niederbayern - stuft das belgische Außenministerium jedoch als orangene Zonen ein. Einreisenden aus diesen Gebieten wird eine 14-tägige häusliche Quarantäne und ein Test empfohlen.

    24.08.2020

    18.30 Uhr: Sechs weitere Corona-Fälle im Landkreis Passau

    Sechs Corona-Neuinfektionen meldet das Landratsamt Passau für den Landkreis am Montagnachmittag (Stand: 16 Uhr). Damit erhöht sich die Zahl der aktiven Corona-Fälle auf 19. Seit Beginn der Pandemie verzeichnete das Landratsamt Passau 671 Infektionen, 622 Personen sind bereits genesen. In den vergangenen Tagen, haben sich im Kreis Passau pro 100.000 Einwohner 9,9 Personen infiziert.

    18.11 Uhr: Zwei Corona-Neuinfektionen im Kreis Regen

    Im Landkreis Regen gibt es zwei weitere Corona-Neuinfektionen. Die betroffenen Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Das schreibt das Landratsamt Regen in einer Pressemitteilung. Alle entsprechenden Kontaktpersonen wurden bereits durch das Gesundheitsamt Regen ermittelt. Die Zahl der bestätigten Fälle im Landkreis seit Beginn der Pandemie beträgt insgesamt 207.

    16.33 Uhr: Polizei Passau kündigt verstärkte Kontrollen im Stadtgebiet an

    Die Polizei in Passau will in den kommenden Wochen verstärkt Kontrollen zum Schutz vor Corona und Ruhestörung, vor allem im Stadtgebiet, durchführen. Das gab die Polizeiinspektion Passau bekannt.

    Kontrollen zum Infektionsschutz gehören in Corona-Zeiten zum Polizei-Alltag. Grund für die verstärkten Kontrollen sei aber unter anderem, dass es zuletzt vermehrt Meldungen zu Ruhestörungen im Stadtgebiet gegeben hätte, wie ein Sprecher dem BR erklärt: "Dadurch, dass gewisse Lokalitäten geschlossen bleiben, suchen sich die Leute andere Räumlichkeiten, wo gefeiert werden kann." Das führe wiederum zu zwei Problemen: "Erstens kommen da teilweise zu viele Leute in privaten Räumlichkeiten zusammen. Und zweitens gehen diese Versammlungen oftmals mit Ruhestörungen einher."

    Kräfte der Bereitschaftspolizei sollen die Kontrollen unterstützen. Bereits letztes Wochenende wurden laut Polizei verstärkt Kontrollen im Stadtgebiet durchgeführt, wobei mehrere Ordnungswidrigkeiten festgestellt wurden.

    5.55 Uhr: Landkreis Kelheim weiter unter den negativen "Corona-Spitzenreitern"

    Im Landkreis Kelheim bleibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter hoch. Wie das Robert Koch-Institut mitteilt, liegt der Wert von Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen aktuell (Stand 24.08.2020, 00.00 Uhr) bei 29,4. In Bayern spricht man von einem "kritischen Wert" ab 35 – ab dann können in der betroffenen Region schärfere Schutzauflagen erlassen werden. Am Freitag erklärte eine Sprecherin des Landratsamtes Kelheim auf BR-Anfrage, dass der Großteil der Neuinfektionen Reiserückkehrer aus dem Ausland sind. Auf der digitalen Karte des Robert Koch-Instituts sind neben Kelheim in Bayern aktuell noch die Stadt Ingolstadt, der Landkreis Dachau, die Stadt München, der Landkreis Ebersberg, die Stadt Rosenheim und der Landkreis Neu-Ulm orange eingefärbt, was ein erhöhtes Infektionsgeschehen bedeutet.

    22.08.2020

    11.45 Uhr: Renitenter Maskenverweigerer schlägt zu

    Gegen einen 77 Jahre alten renitenten Maskenverweigerer aus Bad Griesbach im Landkreis Passau wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Denn er ist offensichtlich nicht einverstanden mit der derzeit angeordneten Maskenpflicht. Nachdem er am Freitag ohne Gesichtsmaske ein Geschäft betreten hatte, wurde er von einer Angestellten aufgefordert eine Maske anzulegen. Das kümmerte den Mann jedoch nicht. Auf eine nochmalige Aufforderung der Angestellten reagiert er, indem er der Frau ihre Maske vom Gesicht schlug. Sie wurde dabei leicht verletzt. Einen weiteren Angriff konnte die Frau abwehren. Als eine zweite Person dazu kam, verließ der Mann das Geschäft. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

    21.08.2020

    16.06 Uhr: Vier Reiserückkehrer im Rottal infiziert

    Seit gestern wurden vier Corona-Neuinfektionen im Landkreis Rottal-Inn gemeldet, davon drei Reiserückkehrer aus Bosnien und ein Reiserückkehrer aus Russland. Das meldet das Landratsamt. Zwei Indexfälle wurden heute aus der Quarantäne entlassen. Damit gibt es im Landkreis Rottal-Inn aktuell 21 positive Fälle. Die Gesamtzahl der Indexfälle beträgt 770 (alle Fälle, die seit dem ersten Fall im März bekannt wurden). Die Sieben-Tage-Inzidenz (Stand Vortag laut RKI) beträgt 14,9.

    15.35 Uhr: Fünf Neuinfektionen im Landkreis Straubing -Bogen

    Sechs Personen haben sich in der vergangenen Woche im Landkreis Straubing-Bogen mit dem Corona-Virus infiziert. Das schreibt das Landratsamt Straubing-Bogen in einer Pressemittelung. Als aktuell infiziert gelten sieben Personen. Fünf davon sind Reiserückkehrer, überwiegend aus Osteuropa und den Balkanstaaten. Lediglich am Donnerstag sind zwei Fälle aufgetreten, die nicht mit Reiserückkehrern in Verbindung gebracht werden konnten. Seit Beginn der Corona-Pandemie gab es damit 576 Infizierte im Landkreis Straubing-Bogen.

    14.30 Uhr: Kelheim hat die meisten Neuinfektionen in Niederbayern

    Nirgendwo sonst in Niederbayern infizierten sich in den vergangenen sieben Tagen so viele Menschen neu mit dem Corona-Virus wie im Landkreis Kelheim. Im Vergleich zum Donnerstag (20.8.) meldet das Landratsamt Kelheim am Freitag (21.8.) fünf weitere Fälle. Aktive Corona-Fälle gibt es aktuell 41 im Landkreis. Im Corona-Dashbord des Robert-Koch-Institutes (Stand: 21.8.) ist ganz Niederbayern gelb eingefärbt, nur der Landkreis Kelheim ist orange markiert. Denn dort haben sich in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner 25,4 Personen infiziert.

    In ganz Bayern liegt der Landkreis Kelheim auf Platz fünf. Die meisten Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner verzeichnete Ebersberg (34,5), gefolgt von Ingolstadt (31,4), Rosenheim (28,4) und der Stadt München (27).

    Wie Sonja Endl von der Pressestelle am Landratsamt Kelheim dem BR sagte, sind der Großteil der Covid-19-Positiven Reiserückkehrer. Personell sei es dem Landratsamt aber aktuell nicht möglich, zu ermitteln, aus welchen Ländern die Urlauber zurückgekommen sind.

    13.50 Uhr: In Deggendorf 18 Neu-Infizierte an einem Tag

    18 Neu-Infektionen gibt es seit gestern im Landkreis Deggendorf. Die steigenden Infektionszahlen sind zu einem Teil auf Reiserückkehrer zurückzuführen. Nun plant das Landratsamt, im Stadtgebiet wieder eine Teststation aufzubauen.

    13.40 Uhr: Weitere Neu-Infektion im Landkreis Regen

    Ein weiterer Landkreisbürger hat sich in Regen mit Corona infiziert. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Regen steigt damit auf insgesamt 205. Es befinden sich derzeit noch vier der bestätigten Fälle in Quarantäne. Die zuletzt registrierten Infizierten zeigten bislang keine Corona-typischen Symptome. Das meldet das Landratsamt.

    13.20 Uhr: Drei neue Fälle in der Stadt Passau

    Heute sind für das Stadtgebiet Passau drei neue Corona-Infektionen zu verzeichnen. Die Gesamtzahl der Infizierten liegt bei 159. Aktuell sind zehn Personen im Stadtgebiet Passau noch nicht genesen. Verstorben sind 21 Personen. Im Klinikum Passau wird aktuell keine Person mit Covid-19 behandelt.

    20.08.2020

    20.00 Uhr: Sechs Neu-Infektionen in der Stadt Passau

    Seit vergangenen Freitag (14.08.) sind im Stadtgebiet Passau sechs Corona-Neuinfektion zu verzeichnen. Das meldet die Stadt Passau. Zwei der neuinfizierten Personen sind Reiserückkehrer aus Rumänien bzw. Kroatien. Die Gesamtzahl der Infizierten im Stadtgebiet Passau liegt nun bei 156. Aktuell sind sieben Personen im Stadtgebiet Passau noch nicht genesen. Verstorben sind 21 Personen. Im Klinikum Passau wird aktuell keine Person mit Covid-19 behandelt.

    19.45 Uhr: Weitere Corona-Infektionen im Landkreis Regen

    Im Landkreis Regen wurden drei neue Corona-Infektionen festgestellt. Die betroffenen Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Seitens des Gesundheitsamtes wurden die Kontaktpersonen der Infizierten ermittelt und benachrichtigt, so eine Mitteilung des Landratsamts.

    Das Landratsamt Regen weist darauf hin, dass Personen, die in den Freistaat Bayern einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, verpflichtet sind, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Zudem sind diese Personen verpflichtet, sich unverzüglich beim Gesundheitsamt zu melden (09921/601 660). Die als Risikogebiete ausgewiesenen Länder sind jeweils tagesaktuell auf der Website des Robert-Koch-Instituts einsehbar.

    19.13 Uhr: Sechs Reiserückkehrer in Landshut infiziert

    Seit Wochenbeginn sind sechs weitere Infektionen bei Bürgern aus Stadt und Landkreis festgestellt worden: Aktuell sind 22 akute Corona-Infektionen in der Region Landshut registriert. Das meldet das Landratsamt. Die meisten sind Reiserückkehrer, die zuvor ihren Urlaub in Kroatien, Kosovo oder Italien verbracht haben und sich freiwillig auf eine Infektion testen ließen. Sie zeigen bislang keine Symptome. Bei den Reihentestungen in den landwirtschaftlichen Betrieben, die Erntehelfer beschäftigen, wurden keine Infektionen mit SARS-CoV2 festgestellt. Mit den neuerlich bestätigten Corona-Infektionen ist die Zahl der Indexfälle, also die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie, in der Region Landshut auf 1.059 angestiegen bei mittlerweile weit über 3.100 Kontaktpersonen. 997 Personen gelten bereits als genesen und konnten die häusliche Quarantäne verlassen. 40 Infizierte sind verstorben.

    18.05 Uhr: Zwei neue Infektionen im Landkreis Rottal-Inn

    Der Landkreis Rottal-Inn meldet zwei Corona-Neuinfektionen. Es handelt sich dabei weder um Reiserückkehrer noch um Kontaktpersonen der Kategorie I, so das Landratsamt in einer Mitteilung. Ein Indexfall wurde heute aus der Quarantäne entlassen. Damit gibt es im Landkreis Rottal-Inn aktuell 19 positive Fälle. Die Gesamtzahl der Indexfälle beträgt 766, das sind alle Fälle, die seit dem allerersten Fall im März bekannt wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz (Stand Vortag laut RKI) beträgt 12,4.

    17.35 Uhr: Schließung eines Testzentrums in Dingolfing-Landau

    Eines der beiden Corona-Testzentren im Landkreis Dingolfing-Landau wird wohl ab 1. September geschlossen. Das meldet das Landratsamt. Ob es sich dabei um das Testzentrum in Mamming oder Dingolfing handelt, werde noch entschieden. Da die Infektionszahlen rückläufig sind, wurden bereits die Testzentren in Landau an der Isar und Frontenhausen wieder geschlossen.

    © Landratsamt Dingolfing-Landau

    Die Corona-Fallzahlen in den einzelnen Gemeinden

    13.35 Uhr: Zehn Corona-Neuinfektionen im Landkreis Kelheim

    Im Landkreis Kelheim haben sich im Vergleich zum Vortag zehn weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Damit gibt es aktuell 38 Infizierte, wie das Landratsamt Kelheim in einer Pressemitteilung schreibt.

    Seit Bekanntwerden des ersten Corona-Falls im Landkreis Anfang März wurden 553 Personen positiv auf das Virus getestet. 481 Personen konnten bereits aus der Quarantäne entlassen werden. 34 Landkreisbürger sind bisher verstorben. Die meisten Infizierten kommen aus Mainburg, Abensberg und Neustadt an der Donau.

    5.48 Uhr: Neuinfektionen im Landkreis Rottal-Inn

    Der Landkreis Rottal-Inn meldet am Mittwoch (19.08.) drei Corona-Neuinfektionen. Zwei davon sind Urlaubrückkehrer aus Österreich und dem Kosovo, dazu eine Kontaktperson der Kategorie I. Damit gibt es im Landkreis aktuell 18 positive Fälle.

    19.08.2020

    16.11 Uhr: An der Zulassungsstelle Straubing läuft wieder alles

    Seit rund vier Wochen läuft in der Zulassungsstelle am Landratsamt Straubing-Bogen wieder der Normalbetrieb. Die Leiterin der Zulassungsstelle, Silvia Spießl, zieht ein erstes Fazit: "Es ist wirklich gut gelaufen. Die Kunden waren sehr verständnisvoll und mittlerweile hat sich alles eingependelt. Die Einlasskontrolle durch eine Sicherheitskraft hat sich ebenfalls bewährt. Auch die Situation mit den Wartenden war nicht so problematisch wie wir vorher befürchtet hatten. Es gab kaum Beschwerden." Seit dem 27. Juli hat die Zulassungsstelle wieder ohne Voranmeldung offen. "Informieren Sie sich vor Ihrem Besuch in der Zulassungsstelle auf der Homepage des Landkreises unter dem Button "Zulassungsbehörde" zu den aktuellen Rahmenbedingungen. Außerdem finden Sie hier, welche Unterlagen Sie mitbringen müssen", empfiehlt Silvia Spießl.

    © Landratsamt Straubing-Bogen

    Seit rund vier Wochen läuft in der Zulassungsstelle am Landratsamt Straubing-Bogen wieder der Normalbetrieb

    15.15 Uhr: Neun weitere Corona-Fälle im Landkreis Kelheim

    Neun weitere Personen sind im Landkreis Kelheim positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Damit gibt es aktuell 30 Corona-Infizierte im Landkreis. Die meisten von ihnen kommen aus Mainburg, Abensberg und Neustadt an der Donau. Das berichtet das Landratsamt auf seiner Homepage. Insgesamt gab es bisher 543 Fälle, davon sind 34 Personen verstorben. Dagegen sind 479 Personen bereits aus der Quarantäne entlassen und gelten als genesen, wie das Landratsamt schreibt.

    13.50 Uhr: Aktuelle Situation im Landkreis Dingolfing-Landau

    Aktive Corona-Fälle gibt es im Landkreis Dingolfing-Landau derzeit noch 53. Diese verteilen sich auf die Gemeinden Mamming (30), Simbach (11), Dingolfing (6), Landau an der Isar (2), Reisbach (2), sowie Loiching und Mengkofen (je 1).

    831 positiv getestete Personen gab es im Landkreis seit dem Ausbruch von Corona. Davon sind 768 genesen, es gab zehn Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus.

    © Landratsamt Dingolfing-Landau

    Die Corona-Fallzahlen in den einzelnen Gemeinden

    9.40 Uhr: Reiserückkehrer positiv auf Corona-Virus getestet

    Fünf Urlaubsrückkehrer aus dem Landkreis Rottal-Inn sind positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das schreibt das Landratsamt Rottal-Inn auf seiner Homepage. Darunter seien eine Reiserückkehrerin aus Kroatien und eine Familie, die aus dem Kosovo zurückgekehrt ist. Damit gibt es im Landkreis Rottal-Inn aktuell 15 Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Insgesamt liegt die Zahl der Corona-Infizierten seit dem ersten Fall im März bei 761 Personen.

    18.08.2020

    19.51 Uhr: Lage in Dingolfing-Landau entspannt sich

    Nach dem Corona-Ausbruch in Mamming liegt im Kreis Dingolfing-Landau der Grenzwert erstmals wieder unter 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner. In Dingolfing und Mamming können sich Freiwillige weiterhin testen lassen.

    © Landratsamt Dingolfing-Landau

    Übersicht über die Teststationen im Landkreis Dingolfing-Landau

    17.08.2020

    16.55 Uhr: Dritte Reihentestung in Mamminger Konservenfabrik

    Die konsequente Umsetzung des Corona-Managements zeige Wirkung, das meldet das Landratsamt Dingolfing-Landau. So sinken nach der Masseninfektion in einem landwirtschaftlichen Betrieb und in einer Konservenfabrik sowohl die absoluten Zahlen der noch in Quarantäne befindlichen Corona-Fälle, als auch die 7-Tage-Inzidenz. Heute erfolgt die dritte Reihentestung des Gesundheitsamtes bei den Mitarbeitern der Konservenfabrik.

    Aktuell sind noch 115 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, in Quarantäne. Von diesen sind 100 Fälle den beiden Betrieben in Mamming zuzuordnen.

    Ende letzter Woche wurden Mitarbeiter der Konservenfabrik am Standort Simbach getestet. Von den 39 getesteten Kontaktpersonen sind neun Corona-positiv.

    Auf dem landwirtschaftlichen Betrieb in Mamming sind seit einigen Tagen keine Erntehelfer mehr, die in Quarantäne wären bzw. ansteckende Träger des Covid-19-Virus wären. Einige Personen von diesem Betrieb durchlaufen ihre Quarantänezeit noch im landkreiseigenen Schülerwohnheim in Dingolfing bzw. im Jugendtagungshaus in Haunersdorf. In beiden Einrichtungen wird die Einhaltung der Quarantäne durch einen Sicherheitsdienst überwacht.

    15.00 Uhr: Tschechien führt Maskenpflicht wieder ein

    Tschechien führt die landesweite Maskenpflicht nur zwei Monate nach ihrer Aufhebung wieder ein. Ab dem 1. September muss in den Innenräumen von Geschäften und Behörden sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Hintergrund seien das Ende der Sommerferien und der Beginn des neuen Schuljahres, sagte Gesundheitsminister Adam Vojtech in Prag. "Es wird viel mehr Kontakte zwischen den Menschen geben und darauf müssen wir reagieren", betonte der 33-Jährige. Es handele sich um eine "präventive Maßnahme".

    Eigentlich hatte die Regierung in Prag eine regional gestaffelte sogenannte "Corona-Ampel" eingeführt, um auf landesweite Restriktionen verzichten zu können. Nun überschritt die Zahl der seit Pandemiebeginn gemeldeten Corona-Infektionen in Tschechien jedoch die 20.000er-Marke. Darunter sind 5.816 aktive Fälle, 13.799 Menschen gelten als geheilt. Tschechien hat gut 10 Millionen Einwohner. In Deutschland (83 Millionen Einwohner) gibt es derzeit laut Robert Koch-Institut 12.700 aktive Fälle.

    14.08.2020

    18.15 Uhr: Drei neue Infektionen in Straubing

    Laut Gesundheitsamt Straubing wurden heute drei neue Infektionen (ein Ehepaar sowie eine Einzelperson) mit dem Coronavirus in der Stadt Straubing gemeldet. In allen drei Fällen handelt es sich um Reiserückkehrer. Eine der Personen hatte an einem Fußballspiel zweier Amateurmannschaften aus der Region teilgenommen. Damit beläuft sich die Zahl der insgesamt bisher bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in der Stadt Straubing auf 443, so eine Pressemitteilung der Stadt.

    14.30 Uhr: Corona-Tester selbst positiv

    Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks ist ein junger Mann, der an der Corona-Teststrecke Donautal bei Passau zum Einsatz kommen sollte oder möglicherweise bereits kam, selbst positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach übereinstimmenden Angaben des Bayerischen Roten Kreuz (BRK) und Malteser-Hilfsdienst (Mhd) handelt es sich nicht um einen der haupt- oder ehrenamtlichen Helfer der Hilfsorganisationen, sondern um einen Mitarbeiter der privaten Testfirma, die an der Raststätte die Hilfsorganisationen im Auftrag des Gesundheitsministeriums abgelöst hatte.

    Für BRK und Mhd hat der Vorfall allerdings zur Folge, dass zwei Dutzend Helfer beider Organisationen umgehend getestet und bis zum Vorliegen der Ergebnisse nach Hause geschickt werden mussten, mit der Folge, dass diese Personen für andere Tätigkeiten - zum Beispiel für den Rettungsdienst im Raum Passau - vorläufig ausfallen.

    Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und die private Firma Eurofins, die mittlerweile die Teststation an der A3 betreut, haben sich dazu noch nicht geäußert.

    10:40 Uhr: Hohe Infektionsquote im Nachbarland Tschechien

    Im Nachbarland Tschechien steigt die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus weiter schnell an. Am Donnerstag wurden 330 Neuinfektionen registriert. Das ist der höchste Wert seit 3. April, wie Radio Prag unter Verweis auf die staatlichen Gesundheitsbehörden meldet. Es sei außerdem der dritthöchste Tageswert für Tschechien überhaupt. Seit Beginn der Pandemie ist das Virus in Tschechien bei rund 19.000 Menschen festgestellt worden. 391 Covid-19-Patienten im Nachbarland sind nach Angaben des Prager Gesundheitsministeriums bisher an der Krankheit gestorben.

    10.30 Uhr: Polizei Fazit: nur wenige Verstöße gegen Maskenpflicht

    Die Polizei in Niederbayern zieht nach dem gestrigen Kontrolltag zur Einhaltung der Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ein positives Fazit. Auf der Internetseite des Polizeipräsidiums teilt sie am Vormittag mit, dass die Menschen in den kontrollierten Bussen und Zügen zu fast 100 Prozent eine Maske über Mund und Nase trugen. Insgesamt wurden 500 Kontrollen durchgeführt, heißt es. Dabei wurden 17 Verstöße geahndet.

    Die Polizei bittet alle Bürgerinnen und Bürger, weiterhin die Maskenpflicht im ÖPNV zu befolgen. Es werde immer wieder kontrolliert. Die Schwerpunktaktion am Donnerstag fand bayernweit zwischen 7 und 23 Uhr statt. Im ÖPNV in Bayern müssen alle Fahrgäste ab sechs Jahren eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Verstöße können mit 150 Euro Bußgeld geahndet werden.

    5.34 Uhr: Polizei mit positivem Ergebnis bei Kontrollaktion Maskenpflicht

    Die Polizei in Niederbayern zieht ein durchweg positives Fazit, nachdem gestern schwerpunktmäßig die Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) kontrolliert wurde. In Passau hielten sich laut einer Meldung fast alle Fahrgäste und Wartenden an die Maskenpflicht. Die wenigen Ausnahmen wurden von den Beamten nochmal eindringlich ermahnt und erinnert.

    Ähnliches Bild in Landshut und Straubing, wo fast eine 100-prozentige Umsetzung der Maskenpflicht festgestellt wurde. Die Polizei in Niederbayern wird auch nach dem großen Kontrolltag gestern weiter im ÖPNV kontrollieren.

    13.08.2020

    20.00 Uhr: Vier infizierte Reiserückkehrer in Straubing

    Rückkehrer aus dem Ausland machen derzeit den größten Anteil der Corona-Fälle im Landkreis Straubing-Bogen aus. Das meldet das Landratsamt. Nachdem sich die Zahlen in den letzten Wochen auf recht niedrigem Niveau einpendelten, gab es in den letzten Tagen wieder etwas mehr positive Corona-Tests bei Menschen aus dem Landkreis: Zwischen Dienstag und Donnerstag liefen beim Gesundheitsamt vier positive Testungen für den Landkreis Straubing-Bogen auf. Alle positiven Fälle dieser Woche haben mit Rückkehrern aus dem (europäischen) Ausland zu tun, die dort zumeist auf Familienbesuch waren. Teilweise wurden diese bereits bei der Einreise nach Deutschland an den Teststationen abgestrichen, die Ergebnisse dann an das Gesundheitsamt Straubing-Bogen weitergeleitet.

    Insgesamt sind im Landkreis Straubing-Bogen nach offiziellen Zahlen des LGL seit Beginn der Pandemie 570 Personen an Corona erkrankt, die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 4,97 (Stand 13.08., 8 Uhr). Als aktuell infiziert gelten fünf Personen.

    19.10 Uhr: Teststation in Landau an der Isar wird abgebaut

    Annähernd 8.000 Bürger haben sich bislang an einem der Corona-Testzentren im Landkreis Dingolfing-Landau freiwillig testen lassen, meldet das Landratsamt. Wer von dieser Möglichkeit ebenfalls Gebrauch machen möchte, kann die Teststationen in Dingolfing und Mamming weiterhin nutzen: Die Teststation in Dingolfing (Industriestraße, städtischer Lkw-Parkplatz) hat in den kommenden Tagen wie folgt geöffnet: Freitag, 14. August, 10 bis 20 Uhr; Samstag, 15. August, 10 bis 16 Uhr; Sonntag geschlossen; nächste Woche Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 18 Uhr. Die Teststation in Mamming (Verkehrsübungsplatz) hat wie gewohnt Montag bis Sonntag von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Die Teststation in Landau wurde bis gestern Abend betrieben und wird nun abgebaut.

    Die Befunde können normalerweise digital abgerufen werden. Andernfalls ist eine Anforderung per E-Mail möglich (testung@landkreis-dingolfing-landau.de). Wer keinen Internetzugang hat, kann seinen Befund auch persönlich im Landratsamt abholen – allerdings nur nach vorheriger Anmeldung (Telefon 08731 87-610), werktags von 8 bis 16 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 16 Uhr. Die Pforte ist am Wochenende nicht besetzt, deshalb ist samstags und sonntags eine telefonische Voranmeldung unumgänglich, so das Landratsamt.

    11.30 Uhr: Meidinger fordert Corona-Bonus

    Lehrerinnen und Lehrer sollten für großes Engagement in der Coronakrise einen finanziellen Bonus erhalten. Dafür hat sich der Präsident des Deutschen Lehrerverbands und frühere Chef des Deggendorfer Robert-Koch-Gymnasiums, Heinz-Peter Meidinger, ausgesprochen. Er sagte dem Magazin "Focus", dass er grundsätzlich der Auffassung sei, besondere Leistungen von Lehrkräften auch mit Leistungsprämien zu honorieren.

    Meidinger verteidigte Lehrer zugleich gegen Kritik, während der Schulschließungen zu wenig Einsatz gezeigt zu haben. Die übergroße Mehrheit habe nach den bundesweiten Schulschließungen im März gute Arbeit geleistet.Allerdings habe es gerade beim digitalen Fernunterricht auch Versäumnisse bei Lehrkräften gegeben, sagte Meidinger.

    6.03 Uhr: Polizei kontrolliert Maskenpflicht

    Die Polizei in Niederbayern wird heute im Rahmen der bayernweiten Kontrollaktion zur Einhaltung der Maskenpflicht kontrollieren. Dabei soll überprüft werden, ob die Menschen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wie vorgeschrieben eine Mund-Nase-Bedeckung tragen.

    5.35 Uhr: Neuer Infizierter im Landkreis Regen

    Der Landkreis Regen meldet seit längerer Zeit wieder einen neuen Coronafall. Ein Mann aus dem Altlandkreis Viechtach hat sich bei einer Urlaubsreise nach Kroatien mit dem Virus infiziert. Nachdem der Corona-Test eines Reisebegleiters aus einem Nachbarlandkreis positiv ausgefallen war, der Mann selbst aber keine Krankheitssymptome zeigte, lies er sich testen. Bei der Arztpraxis hatte sich der Erkrankte angemeldet, sodass alle Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden konnten. Der Mann ist der 201te Coronafall im Landkreis Regen. Er befindet sich in Quarantäne.

    12.08.2020

    16.37 Uhr: Zwölf Corona-Fälle außerhalb der Mamminger Betriebe

    Aktuell befinden sich im Landkreis Dingolfing-Landau 224 corona-positiv getestete Personen in Quarantäne (Stand: 12. August, 12 Uhr). Davon stehen 212 in direktem Zusammenhang mit dem Ausbruchsgeschehen der beiden Betriebe in der Gemeinde Mamming. Das meldet das Landratsamt.

    Mehr als 7.500 Bürger haben sich bereits an einem der Testzentren im Landkreis freiwillig testen lassen. Darüber hinaus nehmen auch Hausärzte Abstriche, wenn beispielsweise Patienten mit Symptomen in die Praxis kommen. Bislang ist an den Testzentren und in den Arztpraxen kein einziger Corona-Fall bekannt geworden, der in Verbindung mit dem Ausbruchsgeschehen in den beiden Mamminger Betrieben stehen würde, so die Mitteilung des Landratsamts.

    Bei den aktuell 13 Corona-Fällen in der Gemeinde Simbach handele es sich ausschließlich um Saisonarbeitskräfte. Zehn sind dem dortigen Standort der Konservenfabrik aus Mamming zuzuordnen, drei einem anderen Betrieb, der Saisonarbeitskräfte beschäftigt. Bei diesen drei Infizierten handelt es sich um Neuankömmlinge, die der Betriebsleiter noch vor Arbeitsbeginn hatte testen lassen und für die aufgrund des Positiv-Befundes umgehend die Quarantäne angeordnet wurde. Diese Personen hatten keinen Kontakt zu den übrigen Beschäftigten.

    11.08.2020

    14.48 Uhr: Corona-Infektionen: Entspannung in Landshut

    Derzeit sind 14 Bürgerinnen und Bürger in der Region Landshut akut mit dem Virus infiziert. Sie kommen aus Vilsbiburg, Aham, Kröning, Ergolding und der Stadt Landshut.

    Entspannung ist bei den Asylunterkünften zu erkennen: Sowohl in der Gemeinschaftsunterkunft in der Porschestraße in Landshut waren sämtliche Testergebnisse negativ, als auch in der zweiten Reihentestung in der Asylbewerberunterkunft in Pfeffenhausen, bei der vor wenigen Wochen Corona-Fälle festgestellt worden waren. Eine vorsorgliche Reihentestung einer Essenbacher Unterkunft deckte ebenfalls keine neuen Infektionen auf. Bei der Unterkunft in Kirchberg-Magersdorf kann aller Voraussicht nach in dieser Woche die häusliche Quarantäne aufgehoben werden. Das meldet das Landratsamt Landshut.

    13.40 Uhr: Besondere Regelungen für Rückkehrer aus Risikogebieten

    Seit Samstag müssen sich alle Personen, die sich in Corona-Risikogebieten aufgehalten haben, nach ihrer Rückkehr nach Deutschland unmittelbar einem Corona-Test unterziehen. Bis zum Eingang der Ergebnisse gilt für sie umfassende häusliche Quarantäne. Reisende, die per Flugzeug angekommen, müssen noch direkt am Flughafen ein Testzentrum aufsuchen, für Bahnreisende stehen Angebote auf den größeren bayerischen Bahnhöfen bereit. An verschiedenen Rastplätzen sind ebenfalls Testmöglichkeiten eingerichtet. Tests können auch über den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) unter Tel. 116 117 vereinbart werden. Eine Übersicht, welche Länder und Regionen zu Risikogebieten zählen, ist auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts oder des Auswärtigen Amtes einsehbar.

    5.59 Uhr: Wieder Demos gegen Corona-Maßnahmen

    In Deggendorf haben am Montag (10.08.) auf zwei Veranstaltungen wieder Menschen gegen die Corona-Maßnahmen der Staatsregierung demonstriert. Laut Polizei wurden auf dem Luitpoldplatz rund 80 Teilnehmer gezählt, die in zwei Gruppen aufgeteilt waren. Die Demos hatten die Titel "Für Freiheit und Selbstbestimmung, Erhalt der Arbeitsplätze, Hinterfragen der Corona-Politik" und "Mahnwache gegen die Wahnmache". Laut Polizei waren beide Demos angemeldet - sie verliefen ohne besondere Vorkommnisse. Gegen eine Person wird wegen eines Verstoßes gegen das Vermummungsverbot ermittelt.

    10.08.2020

    12.15 Uhr: Kein weiterer Coronafall beim Deggendorfer SC

    Nachdem beim Oberliga-Eishockeyclub SC Deggendorf ein Coronafall bekannt geworden war, kommt heute die Entwarnung: Alle Kontaktpersonen seien negativ getestet worden, heißt es in einer Pressemitteilung. Geschäftsstellenleiter Stefan Liebergesell bedankte sich bei den Ämtern und Behörden für die gute Zusammenarbeit.

    Vergangene Woche hatte der Verein mitgeteilt, dass sich eine Person mit dem Coronavirus infiziert hatte. Ob es sich dabei um einen Spieler des Oberliga-Clubs handelt, wollte der SC Deggendorf auf Anfrage nicht verraten. Alle Trainingseinheiten - auch die der Nachwuchsmannschaft - wurden bis auf Weiteres abgesagt.

    07.08.2020

    20.00 Uhr: Testmöglichkeiten im Landkreis Dingolfing-Landau

    Die vier Teststationen in Dingolfing, Landau, Mamming und Frontenhausen haben auch am Wochenende wie gewohnt geöffnet. Das Testzentrum in Frontenhausen steht ab Montag nicht mehr zur Verfügung.

    Die Öffnungszeiten der Corona-Teststationen fürs Wochenende: Dingolfing (Industriestraße), Landau (Reiterwiese nahe Mc Donald’s) und Mamming (Verkehrsübungsplatz) am Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr sowie Frontenhausen (Volksfestplatz) am Samstag und Sonntag von 9 bis 20 Uhr.

    An den – ab Montag drei - Testzentren in Mamming, Dingolfing und Landau gelten werktags einheitliche Öffnungszeiten, und zwar täglich von 9 bis 20 Uhr. In Landau sind Testungen noch bis zum 13. August möglich. In Dingolfing und Mamming stehen auch danach weiterhin Testmöglichkeiten zur Verfügung. Die dann geltenden Öffnungszeiten werden noch bekannt gegeben.

    Aufgrund der vielen Anfragen ist das Corona-Bürgertelefon am Landratsamt weiterhin freigeschaltet (08731/87-200). Am Samstag und Sonntag ist das Bürgertelefon jeweils von 10 bis 16 Uhr besetzt, an Werktagen weiterhin von 8 bis 16 Uhr.

    Alle getesteten Personen können ihren Negativ-Befund per Mail (testung@landkreis-dingolfing-landau.de) anfordern oder im Landratsamt abholen (in diesem Fall vorher anrufen unter 08731/87-610). Zu diesem Zweck hat das Landratsamt am Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

    17.50 Uhr: Donau-Isar-Klinikum testet vorsorglich alle Patienten

    Um Patienten, Mitarbeitern und Besuchern Schutz vor Corona zu bieten, werden im Donau-Isar-Klinikum weiterhin alle stationären Patienten auf das Virus getestet. Bei geplanten Operationen erfolgt der Test zwei Tage vor dem Behandlungstermin. Das Ergebnis liegt dann zur Aufnahme vor. Notfallpatienten werden bis zum Vorliegen des Testergebnisses isoliert untergebracht. Durch die Testkapazitäten des Klinikums dauert dies meist nur einen Tag. Ambulante Patienten des Klinikums werden vor dem Termin telefonisch abgefragt bzw. getestet, wenn ein Eingriff vorgenommen wird. Das meldet die Pressestelle des Klinikums.

    16.24 Uhr: Zwei Corona-Fälle bei Nicht-Saisonarbeitern in Dingolfing

    Ein Reiserückkehrer aus dem Landkreis Dingolfing-Landau ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Ein weiteres positives Testergebnis hat ein Bürger aus dem Landkreis Landshut erhalten. Ansonsten stehen 236 der aktuell 249 Corona-Fälle im Landkreis Dingolfing-Landau in Zusammenhang mit den Ausbrüchen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb und in einer Konservenfabrik in Mamming. Das meldet das Landratsamt. "Wenn man sich die Infektionszahlen außerhalb der beiden Betriebe anschaut, bewegen wir uns weiterhin auf einem vergleichsweise sehr, sehr niedrigen Niveau – und das, obwohl unser Landkreis im Moment wahrscheinlich der bestgetestete in ganz Deutschland ist", sagte Landrat Werner Bumeder (CSU) in einer Pressemitteilung. Mehr als 6.000 Bürger haben bislang von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sich an einer der vier Corona-Teststellen im Landkreis testen zu lassen.

    14.40 Uhr: Keine neuen Fälle in Landshuter Gemeinschaftsunterkunft

    Bei der erneuten Reihentestung der Bewohner der Asylunterkunft in der Porschestraße in Landshut sind keine weiteren Corona-Infektionen festgestellt worden. Die Testreihe, bei der über 120 Abstriche genommen wurden, war veranlasst worden, da eine Bewohnerfamilie Kontakt mit einem Indexpatienten aus dem Landkreis hatte. Die Betroffenen wurden zwar in eine andere Unterkunft verlegt – dennoch wurden vorsorglich auch die restlichen Bewohner abgestrichen, wobei die Tests von knapp 20 Personen noch ausgewertet werden müssen., so eine Mitteilung des Landratsamts.

    13.09 Uhr: Bionik-Camp nach Corona-Unterbrechung in Deggendorf

    Zwölf Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren aus der Region haben in den letzten sechs Tagen im "Bionik-Camp" bei Dobler Metallbau und an der Technischen Hochschule Deggendorf in die Welt der technischen Berufe reingeschnuppert. Im Mittelpunkt des Camps des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft und der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber stand die Frage, mit welchen Lösungen aus der Natur die Fassade der Zukunft gestaltet werden kann. Bei der Ideenfindung erhielten die Teilnehmer Unterstützung von Bionik-Experten des Unternehmens und der Hochschule – und lernten dabei die Arbeit an der Schnittstelle von Natur und Technik kennen.

    © Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft/Lauerer

    Ein Teilnehmer des Bionik-Camps arbeitet am Tablet

    06.08.2020

    12.15 Uhr: Covid-19-Fall beim Deggendorfer SC

    Beim Oberliga-Eishockeyclub Deggendorfer SC hat sich jemand mit dem Coronavirus angesteckt. Das teilt der Verein heute mit. Ob es sich dabei um einen Spieler handelt, wollte ein Vereinssprecher auch auf BR-Nachfrage nicht beantworten: "Es handelt sich um eine Person aus dem nahen Umfeld und mehr wollen wir momentan nicht bekannt geben", so der Sprecher.

    Die Person wurde gestern positiv auf Covid-19 getestet und hatte sich laut Verein bei einer Trainingseinheit auf dem Eis in Tschechien angesteckt. Da sich die infizierte Person nach dem privaten Aufenthalt im Nachbarland, mit mehreren vereinszugehörigen Personen zu einem Abendessen getroffen hat, wurden alle Beteiligten in Quarantäne geschickt. Sie werden heute in Absprache mit dem Gesundheitsamt Deggendorf auf Corona getestet.

    Alle Trainingseinheiten - auch die der Nachwuchsmannschaft - wurden bis auf Weiteres abgesagt. Wann die Oberliga Süd ins Training für die neue Saison startet ist ungewiss. Auch ein Datum für den Start einer neuen Saison gibt es für diese Liga noch nicht, so der Deggendorfer Vereins-Sprecher.

    04.08.2020

    16.52 Uhr: In Deggendorf bislang keine Corona-Fälle bei Saisonarbeitern

    Nach dem Corona-Ausbruch auf einem Bauernhof in Mamming (Lkr. Dingolfing-Landau) sind inzwischen auch im Nachbarlandkreis Deggendorf alle Saisonarbeiter getestet worden. Wie der Deggendorfer Landrat Christian Bernreiter (CSU) am Nachmittag mitteilte, gibt es bisher keinen positiven Befund. Generell habe es im Landkreis Deggendorf in den vergangenen Tagen keine Neuinfektionen gegeben. Aktuell gebe es einen Fall, es handelt sich dabei um eine Person, die vom Infektionsgeschehen im Nachbarlandkreis Dingolfing-Landau betroffen ist und im Landkreis Deggendorf wohnt.

    13.12 Uhr: Weitere Corona-Fälle in Asylunterkunft in Magersdorf

    Die Reihenuntersuchung in einer Asylunterkunft in Magersdorf bei Kirchberg (Gemeinde Kröning) hat weitere Corona-Fälle ergeben: Von den insgesamt acht Bewohnern haben sich sechs mit dem Coronavirus infiziert. Auch eine Besucherin, die eigentlich in einer anderen Unterkunft (Gerzen) untergebracht ist, wurde positiv auf SARS-CoV2 getestet. Die restlichen Befunde (Mitarbeiter und Bewohner) waren negativ. Von den Betroffenen zeigt etwa die Hälfte einschlägige Symptome wie Husten oder Atembeschwerden auf. Eine stationäre Behandlung ist aber nicht erforderlich. Die Unterkunft steht weiterhin unter Quarantäne.

    Bei der Nachverfolgung der Kontaktketten sind auch die Mitglieder einer siebenköpfigen Familie, die in der Gemeinschaftsunterkunft in der Porschestraße untergebracht sind, als Kontaktpersonen ermittelt worden. Sie wurden in eine andere Unterkunft verlegt. Das Gesundheitsamt testet deshalb heute die weiteren Bewohner der Porschestraße. Hier sind knapp 140 Abstriche vorgesehen. Mit den Ergebnissen ist im Laufe der Woche zu rechnen.

    Unabhängig davon wurde ein Paar aus Aham positiv auf das Coronavirus getestet. Sie zeigen beide leichte Symptome, kurieren diese aber in häuslicher Quarantäne aus.

    12.20 Uhr: Ohrfeige nach Abstandsverstoß

    Nach einem Streit um eine Parkbank und den Mindestabstand hat eine ältere Frau in Landshut von einem Unbekannten eine Ohrfeige bekommen. Wie die Polizei mitteilt, saß die 78-Jährige am Sonntag (02.08.) auf einer Parkbank in der Flutmulde. Zwei unbekannte Männer setzten sich zu ihr und begannen zu rauchen. Als die Frau die Männer ansprach und sie bat, den Corona-Abstand einzuhalten, versuchte einer der Männer sie von der Parkbank zu schieben. Als sich die Seniorin festhielt, schlug ihr der Unbekannte mit der flachen Hand ins Gesicht. Daraufhin flüchtete die Dame. Der Täter wird wie folgt beschrieben: Circa 170 cm groß, circa 50 Jahre alt, er hatte eine Halbglatze, blonde Haare und war schlank. Hinweise nimmt die Polizei Landshut unter Telefon 0871/9252-0 entgegen.

    03.08.2020

    6.00 Uhr: Corona-Monitoring in Straubing

    Das Robert-Koch-Institut hat die Stadt Straubing als einen von vier Orten in Deutschland ausgesucht, um dort eine Corona-Studie durchzuführen. Wie die Passauer Neue Presse (PNP) heute meldet, soll das sogenannte Corona-Monitoring am 8. September beginnen.

    Die Testpersonen werden zufällig gewählt, eine Teilnahme ist freiwillig. Mit einer Blutentnahme, einem Rachenabstrich und Befragungen soll herausgefunden werden, wie viele Menschen bereits Antikörper gegen das Coronavirus gebildet haben. Außerdem soll erforscht werden, wie hoch der Anteil von Infektionen ohne Krankheitssymptome ist, welche Gruppe häufig betroffen ist und wie oft die Erkrankung so schwer verläuft, dass Menschen im Krankenhaus behandelt werden müssen. Alle Teilnehmer werden laut PNP abschließend in einem persönlichen Schreiben über die Ergebnisse informiert. Damit erfahren sie, ob sie infiziert sind oder es bereits waren.

    Für die Studie wurden vier besonders stark von der Pandemie betroffene Gemeinden als Studienorte ausgewählt. In Kupferzell in Baden-Württemberg und in Bad Feilnach im Landkreis Rosenheim ist die Studie bereits abgeschlossen.

    02.08.2020

    15.30 Uhr: Reihentestung von rund 200 Personen auf Betrieb im Landkreis Straubing-Bogen - Ein positiver Fall

    Am Freitag fand laut Landratsamt eine Corona-Reihentestung von rund 200 Mitarbeitern/innen, Saisonarbeitern/innen und Erntehelfern/innen bei einem landwirtschaftlichen Betrieb im Landkreis Straubing-Bogen statt. Getestet wurden auch weitere rund 100 Personen des Betriebes, die in anderen Landkreisen wohnen.

    Sämtliche Testergebnisse sind laut Landratsamt mittlerweile eingetroffen, bei einer im Landkreis Straubing-Bogen wohnenden Erntehelferin wurde ein positives Ergebnis festgestellt, alle anderen Proben waren negativ. Die Indexperson lebt in einer Wohngemeinschaft mit acht weiteren Personen. Die positiv getestete Erntehelferin wurde vom Rest der Wohngemeinschaft abgesondert, die anderen acht Personen stehen unter Quarantäne. Ob es gegebenenfalls weitere Kontaktpersonen gibt, wird ermittelt. Zu Wochenbeginn findet eine erneute Testung der Frau statt, um einen sogenannten falsch positiven Test ausschließen zu können.

    13.15 Uhr: Mamming: Zahl der Infizierten im zweiten Betrieb erhöht sich auf 43

    Insgesamt 43 von 400 Saisonarbeitskräften haben sich in einem zweiten Betrieb im niederbayerischen Mamming mit dem Coronavirus infiziert. Es handelt sich vor allem um Frauen. Sie wurden in einer anderen Unterkunft untergebracht. Erfreulich sei aber, dass alle anderen Betriebe corona-frei seien, sagte Landrat Werner Bumeder. 26 Betriebe mit 4000 Mitarbeitern wurden getestet. Auch außerhalb der betroffenen Betriebe sei aktuell kein einziger Bewohner im Landkreis positiv getestet worden, so Bumeder. Annähernd 5.000 Bürgerinnen und Bürger haben sich demnach seit Montag an einer der vier Teststationen freiwillig untersuchen lassen.

    01.08.2020

    22.45 Uhr: Corona Hotspot Mamming: Virus bei Erntehelfern in zweitem Betrieb nachgewiesen

    Nach dem Corona-Ausbruch auf einem Gemüsebetrieb im niederbayerischen Mamming mit inzwischen über 230 infizierten Erntehelfern ist das Virus jetzt auch in einem anderen Betrieb in der Gemeinde nachgewiesen. Das gab das Landratsamt Dingolfing-Landau am späten Samstagabend bekannt. Im Zug der behördlich angeordneten Reihentestung aller Betriebe mit Saisonarbeitskräften wurden auf einem zweiten Betrieb in Mamming Infizierte registriert. 27 von etwa 600 Mitarbeitern des Betriebes in Mamming tragen nach Behördenangaben das Covid-19-Virus sicher in sich. Die Infizierten und deren Kontaktpersonen seien umgehend von den negativ Getesteten getrennt und isoliert worden. „Aufgrund der räumlichen Nähe der beiden Mamminger Betriebe gab es offenbar Kontakte zwischen den Saisonarbeitskräften, die zu einer Übertragung des Virus geführt haben“, vermutet Landrat Werner Bumeder (CSU).

    31.07.2020

    21.50 Uhr: Landkreis Dingolfing Landau: 52 weitere Erntehelfer positiv

    Nach dem Corona-Ausbruch auf einem Gemüsebetrieb in Mamming mit über 170 Infizierten wurden bei einer zweiten Testung 52 Neuinfizierte registriert. Das gab das Landratsamt am späten Abend bekannt. Das Landratsamt hat umgehend eine Trennung der jetzt neu positiv getesteten Saisonarbeitskräfte von den negativ Getesteten in die Wege geleitet.

    Für die Landkreisbevölkerung gehe von diesem Betrieb dennoch kein Ansteckungsrisiko aus, hieß es. Denn alle Erntehelfer des Betriebs seien sofort nach Bekanntwerden des Corona-Massenausbruchs in strikte Quarantäne gekommen - auch die Negativen, so Landrat Werner Bumeder.

    16.05 Uhr: Landkreis Dingolfing-Landau: Bislang alle Erntehelfer negativ

    Nach dem Corona-Ausbruch auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Mamming mit mehr als 170 infizierten Erntehelfern wurden im Landkreis Dingolfing-Landau Reihentestungen in allen Betrieben mit Saisonarbeitern angeordnet. Gestern wurden 1.447 Beschäftigte auf insgesamt dreizehn Betrieben getestet: Bislang sind alle Befunde negativ. Insgesamt werden 3.800 Beschäftigte in 26 Betrieben getestet. Alle Ergebnisse der Reihentestungen sollen noch an diesem Wochenende vorliegen.

    9.41 Uhr: Römermuseum Passau wieder länger geöffnet

    Das Römermuseum Kastell Boiotro erweitert seine corona-bedingt eingeschränkten Öffnungszeiten: Ab Freitag, 7. August, ist für Besucher an drei Tagen pro Woche geöffnet, nämlich von Freitag bis Sonntag von 10 bis 16 Uhr. Es dürfen sich maximal zehn Personen gleichzeitig im Haus aufhalten. Eine LED-Ampel an der Treppe zum Eingang signalisiert dem Besucher, ob er schon eintreten darf. Zur Überbrückung von Wartezeiten bietet sich die Erkundung des Museumsgartens, der nahegelegenen Stadtmauer oder der Severinskirche an, welche die älteste Kirche Passaus ist, so eine Mitteilung der Stadt Passau. Schüler mit Ferienbuskarte der Stadtwerke Passau haben freien Eintritt.

    9.06 Uhr: Asylbewerberunterkunft im Kreis Landshut unter Quarantäne

    Nachdem bei einer Bewohnerin der dezentralen Asylunterkunft in Magersdorf-Kirchberg (Gemeinde Kröning) im Landkreis Landshut eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt wurde, hat das Landratsamt Landshut die Einrichtung vorläufig unter häusliche Quarantäne gestellt. Das gab die Behörde am Vormittag bekannt. Ein Sicherheitsdienst überwacht die Einhaltung der angeordneten Quarantäne-Maßnahmen. Die übrigen Bewohner werden heute noch durch das Gesundheitsamt getestet. Da es sich um eine Unterkunft mit wenigen Menschen handelt, ist erneut mit einem räumlich begrenzten Infektionsgeschehen zu rechnen. Einen ähnlichen Fall gab es zuletzt in Pfeffenhausen im Landkreis Landshut.

    29.07.2020

    13.37 Uhr: Landkreis Deggendorf testet alle Saisonarbeiter

    Nach dem Corona-Ausbruch auf einem Gemüsehof in Mamming im Kreis Dingolfing-Landau, sind im Nachbarlandkreis Deggendorf Reihentestungen für alle Saisonarbeiter angeordnet worden. Das meldet heute das Landratsamt Deggendorf. Bereits vergangenen Sonntag war ein kompletter Betrieb im Kreis Deggendorf getestet worden - alle 110 Proben waren negativ. Am Montag und gestern wurden über 300 Personen weiterer Betriebe in dem Landkreis getestet. Diese Ergebnisse stehen noch aus. Die Kontrollen der Betriebe wurden heute Vormittag abgeschlossen, die Reihentestungen aller Saisonarbeiter werden laut Landrat Christian Bernreiter (CSU) voraussichtlich Ende der Woche beendet sein. Ein neu formiertes Kontrollteam hatte die Wohnsituation, den Transport zum Arbeitsort und die Umsetzung der Hygienevorschriften untersucht.

    7.22 Uhr: Landratsamt Kelheim stellt Bürgertelefon ein

    Aufgrund der derzeit positiven Corona-Lage im Landkreis, stellt das Landratsamt Kelheim ab Montag (03.08.) das Bürgertelefon ein. Die Nachfragen sind in der letzten Zeit laut einer Mittelung gesunken. Sollte sich die Corona-Lage ändern, wird das Bürgertelefon sofort wieder besetzt.

    27.07.2020

    17.50 Uhr: Standorte für Corona-Tests für Urlaubsrückkehrer ungewiss

    Nach der Ankündigung von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), an drei Grenzübergängen zu Österreich auf den Autobahnen freiwillige Corona-Teststationen für Urlaubsrückkehrer einzurichten, ist noch nicht klar, wo die Stationen aufgebaut werden und ab wann sie in Betrieb gehen. Wie die Autobahndirektion Südbayern auf BR-Nachfrage mitteilt, wurde am Wochenende dazu eine Arbeitsgruppe gegründet, die alle Autobahnrastplätze bei Pocking (Lkr. Passau), Walserberg in Österreich und Kiefersfelden im Kreis Rosenheim auf ihre Tauglichkeit überprüft.

    An der A3 bei Pocking ist zum Beispiel noch unklar, ob überhaupt eine Station aufgebaut werden kann, weil hier die Bundespolizei kontrolliert. "Es könnte eng werden, ein weiteres Zelt aufzubauen, möglicherweise würde die Bundespolizei bei ihren Kontrollen dadurch etwas eingeschränkt. Außerdem könnte sich ein langer Rückstau bilden", sagt Josef Seebacher, Pressesprecher der Autobahndirektion Südbayern. Die nächste Alternative an der A3 wäre die Raststätte Donautal hinter Passau. Dieser Parkplatz liegt aber rund 25 Kilometer von der Grenze entfernt. "Wir überprüfen gerade jedes Detail, zum Beispiel auch, wie viel Wasser- und Stromanschlüsse es gibt. Und dann werden wir der Staatskanzlei in den nächsten Tagen die Vor- und Nachteile der einzelnen Standorte präsentieren", so Seebacher. Er geht davon aus, dass die Testzentren noch in dieser Woche aufgebaut werden können.

    15.35 Uhr: Nationalpark öffnet weitere Besuchereinrichtungen

    Der Nationalpark Bayerischer Wald hebt ein paar weitere coronabedingte Sperrungen auf. Das gibt der Nationalpark in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung bekannt. Daher ist ab sofort die Steinzeithöhle im Nationalparkzentrum Falkenstein bei Ludwigsthal wieder zugänglich. Dort gilt eine Maskenpflicht sowie eine Einbahnregelung. Zudem dürfen nur zehn Personen gleichzeitig in die Höhle. Waldführer und Ranger sind im Einsatz, um dies zu überwachen.

    Geöffnet ist auch wieder der Aussichtsturm beim naheliegenden Wolfsgehege. Aufgrund der beengten räumlichen Verhältnisse gilt jedoch auch dort die Maskenpflicht. Wie auf der Aussichtskanzel beim Luchs, dürfen sich hier höchstens zehn Personen gleichzeitig aufhalten. Erleichterungen gibt es zudem im Haus zur Wildnis, wo der Kinosaal dreimal täglich öffnet. Zudem sind im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald der Treppenbaum und die Magmakammer im Einbahnverkehr wieder nutzbar.

    14.33 Uhr: Bürgertelefon in Dingolfing wieder freigeschaltet

    Aufgrund der vielen Anfragen wird ab heute das Bürgertelefon am Landratsamt Dingolfing-Landau wieder freigeschaltet (14 bis 16 Uhr). Alle Bürger können sich mit ihren Fragen rund um das Corona-Geschehen an das Team des Bürgertelefons unter Tel. 08731 87-200 wenden. An den kommenden Werktagen ist das Bürgertelefon jeweils von 8 bis 16 Uhr besetzt.

    11.20 Uhr: Klinikum Landau erhält Maskenspende

    Ein ortsansässiges Unternehmen hat dem Donau-Isar-Klinikum am Standort Landau 200 FFP2-Masken gespendet. "Professionelle Schutzausrüstung ist im Klinik-Alltag unverzichtbar. Wir freuen uns deshalb sehr über die Spende", so Daniel Fellner, Bereichsleitung Pflege am Klinikum Landau.

    © Dräxlmaier Group

    Das Klinikum Landau an der Isar freut sich über eine Maskenspende

    10.20 Uhr: Marktgemeinde Pfeffenhausen geht in "Ruhemodus"

    Die Marktgemeinde Pfeffenhausen (Lkr. Landshut) hat wegen zwei Corona-Fällen in einer Asylbewerber-Unterkunft Sofortmaßnahmen ergriffen und das gesellschaftliche Leben heruntergefahren. Das teilte die Gemeinde am Samstag auf ihrer Homepage mit. Die beiden Corona-Fälle waren am Freitag bekannt geworden. Das Leben im Ort wurde in den "Ruhemodus" gesetzt, so die Mitteilung. Turnhallen, Sportanlagen, Spielplätze, Ferienprogramm und der Gemeinde-Kindergarten wurden geschlossen. Derzeit laufen Reihentestungen in der Gemeinschaftsunterkunft, in der ca. 40 Bewohner leben. Die Infizierten waren in das Gemeindeleben aktiv eingebunden (Sportverein, Kindergarten), deswegen wolle man "auf Nummer sicher gehen". Der Ruhemodus werde solange aufrecht erhalten, bis die Ergebnisse der Reihentestungen vorliegen. Dann werde man weitere Entscheidungen treffen, so der Geschäftsleiter gegenüber dem BR.

    24.07.2020

    16.28 Uhr: Vier Corona-Neuinfizierte im Landkreis Regen

    Der 90-jährige Mann, der sich im Landkreis Regen neu mit Covid-19 angesteckt hatte, ist jetzt im Krankenhaus verstorben. Das hat heute das Landratsamt Regen bekannt gegeben. Der Mann hatte chronische Vorerkrankungen und war auch eigentlich wegen anderer Krankheiten in die Arberlandkliniken eingeliefert worden. Seine Corona-Infektion war erst bei der Routine-Untersuchung dort festgestellt worden. Inzwischen gab es einen weiteren und heute nochmal zwei weitere Infizierte, insgesamt also drei weitere Covid-19-Fälle im Landkreis Regen. Diese drei kurieren die Krankheit momentan zuhause aus. Vermutliche Ansteckungsquelle aller Personen war wahrscheinlich, so das Landratsamt auf Nachfrage, eine gemeinsam besuchte Privatfeier. Die neuen Fälle sorgten im Landkreis Regen für Aufmerksamkeit, weil es dort acht Wochen lang gar keine Neuinfektionen mehr gegeben hatte.

    14.54 Uhr: Bayernweite Corona-Zahlen

    In Bayern haben sich seit Beginn der Pandemie 50.127 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Stand: 24.07.20, 09 Uhr). Das sind 82 Fälle mehr als gestern, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen auf seiner Internetseite mit. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 46.480 als genesen. Seit gestern ist die Zahl der Todesfälle in ganz Bayern laut LGL um einen Fall auf 2.617 gestiegen. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner erreicht Oberbayern mit 4,74 den höchsten Wert.

    22.07.2020

    18.05 Uhr: Niederbayern mit höchster 7-Tage-Inzidenz

    In Bayern haben sich seit Beginn der Pandemie 49.958 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Stand: 22.07., 09 Uhr). Das sind 78 Fälle mehr als gestern, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen mit. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 46.330 als genesen. Seit gestern ist die Zahl der Todesfälle in ganz Bayern laut LGL um einen Todesfall auf 2.615 gestiegen. Die meisten Infizierten-Fälle in Bayern werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 22.646 gezählt, die wenigsten in Unterfranken (3.624) und Oberfranken (3.982). Bei der Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner erreicht Niederbayern mit 5,41 den höchsten Wert. Den niedrigsten Wert hat die Oberpfalz mit 1,08. Als kritisch gilt ein Wert ab 35, bei dem die Gesundheitsämter erste Gegenmaßnahmen einleiten müssten. Das ist in keinem bayerischen Regierungsbezirk der Fall.

    16.49 Uhr: Klinikum Passau zahlt Corona-Bonus an Mitarbeiter

    Gerade für Mitarbeiter in Krankenhäusern bedeutete Covid-19 eine hohe Belastung. Das Klinikum Passau will das jetzt würdigen: mit einer Sonderzahlung. Der Werksausschuss hat auf seiner letzten Sitzung beschlossen, rund 150.000 Euro auszuschütten. 460 Mitarbeiter sollen davon profitieren. Die Prämien sind nach Arbeitsbereich, Arbeitszeit und Belastungsgrad gestaffelt, teilte das Klinikum mit. Demnach werden 150, 350 oder 600 Euro pro Mitarbeiter ausbezahlt. Der Corona-Bonus sei ein Dankeschön für ihren Einsatz. Der Freistaat Bayern hatte bereits einen Corona-Pflegebonus für Pflegekräfte von 500 bzw. 300 Euro gewährt. Berufsgruppen wie Ärzte, Reinigungskräfte oder medizinische Fachangestellte waren bei diesen Prämien nicht berücksichtigt.

    14.50 Uhr: Aktuell 23 Infizierte im Landkreis Dingolfing-Landau

    Der Landkreis Dingolfing-Landau hat derzeit 23 laufende Corona-Fälle, die in Quarantäne sind (Stand 22.07.2020, 10 Uhr). Insgesamt gab es bisher 281 Fälle im Landkreis, die Todesfälle belaufen sich auf zehn.

    © Landratsamt Dingolfing-Landau

    Die Corona-Fallzahlen im Landkreis Dingolfing-Landau

    14.10 Uhr: Arbeitsplätze im Handwerk relativ stabil

    80 Prozent der Handwerks-Betriebe in Niederbayern und der Oberpfalz wollen trotz der Corona-Krise im laufenden Quartal ihre Mitarbeiterzahl nicht verändern - also auch niemanden ausstellen. Das hat eine Umfrage der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz ergeben. "Dies hat sicherlich auch mit den Strukturen in Handwerksbetrieben zu tun", wird der Präsident der ostbayerischen Handwerkskammer, Georg Haber, in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung zitiert. "Im mittelständischen Handwerksbetrieb geht es, trotz Wettbewerbsdruck, immer noch sehr familiär zu." Dies spreche klar für das Handwerk als Arbeitgeber, gerade in Krisen-Zeiten. Zumal laut aktueller Umfrage des Zentralverbands des Deutschen Handwerks bei einem Großteil der Handwerksbetriebe auch die Ausbildungsbereitschaft trotz Corona weiterhin gegeben sei.

    21.07.2020

    16.34 Uhr: Zweiter Corona-Fall im Landkreis Regen

    Im Landkreis Regen gibt es einen zweiten Corona-Fall. Ein erster Corona-Fall - nach acht Wochen, in denen sich niemand im ganzen Landkreisgebiet infiziert hatte - war gestern gemeldet worden. Der heute gemeldete zweite Fall betrifft ebenfalls einen Mann aus dem Altlandkreis Regen. Der gestern gemeldete Fall betraf einen Mann im Seniorenalter, bei dem Covid-19 bei einer Routinekontrolle im Krankenhaus entdeckt worden war. Die beiden Männer kannten sich und haben sich möglicherweise gleichzeitig angesteckt, wo genau ist noch unklar. Das Landratsamt weist jetzt darauf hin, dass die Bevölkerung die üblichen Hygieneregeln weiterhin unbedingt einhalten soll, also Abstand halten, Mund-Nasenschutz tragen, in die Armbeuge niesen und auf das Händeschütteln verzichten.

    12.00 Uhr: Landestheater kündigt neue Spielzeit an

    Nach der langen Corona-bedingten Pause, gibt das Landestheater Niederbayern heute bekannt, dass im September die Spielzeit 2020/2021 eröffnet wird. Wegen der geltenden Kontaktbeschränkungen und Abstandsgebote ist die Anzahl der Zuschauerplätze begrenzt. Das Landestheater mit Spielorten in Landshut, Straubing und Passau weist darauf hin, dass im Theater die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung beim Umhergehen, nicht jedoch am Platz gilt.

    20.07.2020

    18.53 Uhr: Freyunger Museum im Schloss Wolfstein öffnet wieder

    Ab Freitag, 24.07., öffnet das Museum im Schloss Wolfstein wieder. Das meldet das Landratsamt Freyung-Grafenau. Pünktlich zum Ferienbeginn gibt es im Museum viel Interessantes zum Leitmotiv "Jagd" zu sehen und auch auszuprobieren: an den interaktiven Stationen des Museums. Die Galerie Wolfstein zeigt eine vielfältige Ausstellung von Malerei, Grafik und Plastik. Geöffnet hat das Museum in Freyung von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 bis 16 Uhr.

    © Landratsamt Freyung-Grafenau/Jo Fröhlich

    Die Ausstellung im Museum läuft unter dem Titel "Jagd Land Fluss"

    15.32 Uhr: Nach acht Wochen wieder ein erster Fall im Kreis Regen

    Im niederbayerischen Regen gibt es erstmals - nach acht Wochen ohne einen einzigen Fall - wieder eine Corona-Infektion. Wie die Pressestelle des Landratsamtes heute mitteilte, ist das Virus gestern bei einem älteren Mann festgestellt worden, der wegen anderer gesundheitlicher Probleme in die Arberlandkliniken eingewiesen worden war. Bei der Einweisung gab es einen Routine-Test auf Covid-19. Noch am selben Tag haben die Mitarbeiter im Gesundheitsamt Regen damit begonnen, die Kontaktpersonen des Mannes zu ermitteln und den Infektionsweg nachzuvollziehen, heißt es.

    Der Landkreis Regen war seit acht Wochen völlig coronafrei, obwohl dort seit Ende Mai zahlreiche Touristen und Tagesausflügler unterwegs sind, also insgesamt mehr Menschen dort sind als sonst.

    13.05 Uhr: Keine neuen Corona-Fälle im Raum Landshut

    Trotz zahlreicher groß angelegter Reihentestungen auf das Coronavirus in verschiedenen Einrichtungen im Landkreis Landshut sind keine neuen Fälle festgestellt worden. Das gab das Landratsamt am Mittag bekannt. Neben rund 90 Tests in einer Behindertenwerkstatt im südlichen Landkreis, wo vergangener Woche ein Covid-19-Fall bekannt wurde, sind im Zuge dessen auch Belegschaft und Bewohner eines Altenheims in Bruckberg erneut abgestrichen worden. Auch bei erneuten Reihentests von knapp 400 Beschäftigten im Schlachthof Landshut gab es keine neuen Corona-Fälle.

    Derzeit sind laut Landratsamt noch 17 aktive Fälle in der Region gemeldet - in Landshut, Ergolding, Velden, Essenbach, Altdorf, Vilsbiburg und Bruckberg. Alle infizierten Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

    10.10 Uhr: Sommerpause der Kreisbibliothek Freyung entfällt

    Die Sommerpause der Freyunger Kreisbibliothek fällt dieses Jahr, wegen der Corona-bedingten Schließung von März bis Mai, aus. Das heißt, die Bibliothek ist während der gesamten Sommerferien geöffnet.Sämtliche Links dazu finden sich auf der Homepage unter: www.kreisbibliothek-freyung.de.

    9.45 Uhr: Corona-Testungen in Gemeinschaftsunterkunft negativ

    Die Corona-Test von acht Kontaktpersonen in einer Straubing Gemeinschaftsunterkunft fielen negativ aus. Das hat das Landratsamt Straubing-Bogen heute mitgeteilt.

    Am Donnerstag vergangener Woche waren die Kontaktpersonen einer an Covid-19 erkrankten Indexperson in der staatlichen Gemeinschaftsunterkunft am Stadtgraben vom Gesundheitsamt Straubing-Bogen auf Corona getestet worden.

    9.00 Uhr: Landratsamt öffnet wieder

    Nach den Corona-bedingten Einschränkungen wird das Landratsamt Straubing-Bogen ab kommenden Montag, 27. Juli, wieder ohne vorherige Terminvereinbarung zu den üblichen Öffnungszeiten für den Publikumsverkehr geöffnet. Dies gilt für alle Aufgabenfelder einschließlich der Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle, teilt das Landratsamt heute mit.

    Um Wartezeiten zu vermeiden, werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, die Behördengänge nach Möglichkeit auf ein Minimum zu reduzieren und ihre Anfragen, Anträge soweit als möglich weiterhin per Telefon, per Mail oder auf dem Postweg zu erledigen.

    Im Wartebereichen ist aus Infektionsschutzgründen nur eine beschränkte Zahl von Besuchern zugelassen.

    18.07.2020

    15.00 Uhr: Bistum Passau rechnet mit Einbußen

    Das Bistum Passau rechnet im Zuge der Corona-Krise für das Jahr 2020 mit deutlichen Einbußen. Das hat eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) ergeben. Die Höhe der Einbußen könne man nicht sagen, hieß es aus Passau, weil die Pandemie-Dauer mit all ihren Folgen noch unklar sei.

    Eine Mehrheit der Landeskirchen und Bistümer in Deutschland rechnet wegen des Coronavirus für dieses Jahr mit Einnahmeverlusten bei der Kirchensteuer von mindestens zehn Prozent. Das zeigt die Umfrage, die unter den 20 evangelischen Landeskirchen und 27 katholischen Bistümern gemacht wurde.

    17.07.2020

    12.30 Uhr: Neuer möglicher Corona-Hotspot im Lkr. Landshut

    Für das Landshuter Gesundheitsamt hat sich zwischenzeitlich ein neuer möglicher Schwerpunkt aufgetan: Nachdem ein Bewohner einer Behindertenwerkstatt im südlichen Landkreis positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, werden heute etwa 90 Mitarbeiter und Bewohner im Zuge einer Reihentestung untersucht. das teilte das Landratsamt heute Mittag mit. Die Ergebnisse werden für Anfang kommender Woche erwartet. Die Wohnbereiche und verschiedene Betriebsteile stehen derzeit unter häuslicher Quarantäne.

    12.25 Uhr: Zweite Reihentestung am Schlachthof: Keine neue Fälle

    Nach einer erneuten Reihentestung der von rund 370 Mitarbeitern eines Schlachtbetriebes in Landshut am Dienstag stehen nur noch vereinzelte Laborergebnisse aus: Alle Befunde waren bisher negativ. Das teilte das Landratsamt Landshut heute Mittag mit.

    Im Zuge der Reihentestungen wurden in ganz Bayern erneut die Mitarbeiter größerer Schlachtbetriebe und in deren Umfeld tätige Personen auf das Corona-Virus getestet, nachdem bereits im Mai eine erste Untersuchungsreihe durchgeführt wurde. Auch zum damaligen Zeitpunkt waren alle Testergebnisse des Landshuter Schlachtbetriebes negativ, so das Landratsamt.

    6.05 Uhr: Gretlmühle öffnet länger

    Das Badegelände der Gretlmühle bei Landshut hat nun eine Stunde länger, bis 20 Uhr, geöffnet. Die Zahl der Besucher auf dem Gelände ist aber weiterhin begrenzt, teilt der Betreiber auf der Internetseite mit. Um dies gewährleisten zu können, ist während der Badezeiten von 9 bis 20 Uhr dauerhaft ein Sicherheitsdienst vor Ort, der den Einlass regelt. Am einzigen Eingang beim Kiosk bekommt jeder Besucher ein Armband ausgehändigt, das während des Aufenthalts gut sichtbar getragen und beim Verlassen des Geländes am Ausgang beim Grillplatz wieder abgegeben werden muss. Darüber hinaus müssen auch die Kontaktdaten erhoben werden. Zwischenzeitlich hat auch der Kiosk wieder den Biergartenbetrieb aufgenommen. Die bisherigen Sicherheits- und Hygienevorkehrungen auf dem ganzen Gelände, wie Maskenpflicht, Kontaktdatenerhebung, Grillverbot sind weiterhin unverändert. Ausführliche Informationen sind auf der Internetseite der Stadt Landshut unter www.landshut.de/gretlmuehle zu finden.

    15.07.2020

    13.55 Uhr: Ostbayerns Handwerk profitiert von Auftragspolster

    Das Handwerk in Ostbayern kann trotz Corona-Pandemie auf eine gute Auftragslage verweisen. Wie aus dem aktuellen Konjunkturbericht der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz für das zweite Quartal 2020 hervorgeht, bezeichnen Dreiviertel aller ostbayerischen Handwerksbetriebe ihre Geschäftslage als gut oder zumindest befriedigend. Gerade das Bauhauptgewerbe und das Ausbaugewerbe hätten zuletzt noch auf ein Auftragspolster aus der Zeit vor Beginn der Corona-Krise zurückgreifen können, sagt Jürgen Kilger, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz. So sei es in Folge der Lockerungsmaßnahmen bezüglich der Corona-Beschränkungen in den letzten drei Monaten zu einer Wiederbelebung der Geschäfte gekommen. Dennoch blicken die Betriebe demnach für das kommende Quartal pessimistisch in die Zukunft. Jeder fünfte Betrieb in Niederbayern und der Oberpfalz rechnet nach Angaben der Handwerkskammer mit einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage im Laufe des Sommers.

    14.07.2020

    16.20 Uhr: Ein getanztes Dankeschön in Pfarrkirchen

    Die Betty-Greif-Schule Pfarrkirchen hat sich am Montag (13.07.) mit einem Flashmob bei Landrat Michael Fahmüller, den Mitarbeitern des Landratsamtes und allen Helfern für den Einsatz in der Corona-Krise bedankt. Unter Einhaltung der Abstandsregeln tanzten insgesamt rund 35 Schülerinnen und Schüler aus allen Klassen draußen am Pausenhof und sorgten für große Begeisterung.

    © Landratsamt Rottal-Inn

    Die Schüler der Betty-Greif-Schule Pfarrkirchen sagen "Danke".

    15.40 Uhr: Straubinger Firma liefert OP-Masken für Klinik

    In Straubing produzierte OP-Gesichtsmasken werden ab sofort an der Klinik Mallersdorf gestestet. Seit längerer Zeit korrespondiert die Klinik Mallersdorf bereits mit der Firma Strama-MPS, um langfristig sichere Versorgungswege mit medizinischen Masken aller Art gewährleistet zu haben. Nach Produktion und Zertifizierung steht nun einem ersten klinischen Einsatz der OP-Masken "made in Straubing" nichts mehr im Weg. Die grünen Gesichtsmasken sind dank ihrer mehrfachen Schichten und antibakteriellen Wirkung speziell für den Einsatz bei Operationen konzipiert und zertifiziert. "Mund-Nasenschutzmasken brauchen wir an der Klinik Mallersdorf seit jeher, besonders in der Grippesaison. Neu ist aber der permanent hohe Bedarf in Coronazeiten", so der Verwaltungsleiter der Klinik.

    © Klinik Mallersdorf

    Kurze Transportwege haben die Masken aus Straubing, die in Mallersdorf testweise eingesetzt werden.

    13.49 Uhr: Nur noch zwölf Corona-Fälle in Kelheim

    Im Landkreis Kelheim sind aktuell nur noch die Gemeinden Abensberg (8 aktive Fälle), Neustadt an der Donau (2) und Rohr in Niederbayern (2) von Corona betroffen. Seit Anfang Juni gibt es eine zentrale Emailadresse rund um das Thema "Corona", die Funktionsadresse lautet: Corona@landkreis-kelheim.de. Auch das Bürgertelefon des Landratsamtes ist weiterhin von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und am Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 09441/207 3112 besetzt ist.

    13.07.2020

    18.10 Uhr: Stadtbad Landshut passt Öffnungszeiten an

    Die Stadtwerke Landshut haben das Stadtbad-Team für diese Saison verstärkt und können deshalb die Öffnungszeiten für das Freibad erweitern: Schwimmfreudige können von Mittwoch an bereits ab 7.30 Uhr (statt bisher 9 Uhr) im Sportbecken oder warmtemperierten Mehrzweckbecken ihre Bahnen ziehen. Ab 9 Uhr ist dann die gesamte Beckenlandschaft einschließlich Herrenbecken, Kinderbecken und Plansch-Insel geöffnet. Das Abstandsgebot gilt auch in den einzelnen Schwimmbecken. Daher gibt es eine Personenzahl-Begrenzung für die einzelnen Becken.

    17.39 Uhr: Drei weitere infizierte Schüler an der Mittelschule Vilshofen

    Im Landkreis Passau gibt es drei neue Corona-Fälle: Mittlerweile (17 Uhr) liegen alle Testergebnisse der Reihentestung von 39 Schülerinnen und Schüler der Mittelschule St. Georg in Vilshofen vor. Aus diesen ergeben sich die drei Neu-Infektionen. Das meldet das Landratsamt Passau. Die anderen vorliegenden Tests fielen negativ aus. Damit sind nun insgesamt sechs Schülerinnen und Schüler der Mittelschule von einer Corona-Infektion betroffen.

    16.30 Uhr: Bereitschaftspraxis Zwiesel wird rückverlegt

    Da sich die Pandemiesituation zwischenzeitlich entschärft hat und der Normalbetrieb in bayerischen Krankenhäusern größtenteils wieder regulär ablaufen kann, können nun auch wieder Bereit-schaftsdienstpraxen in Krankenhäusern ihren Betrieb aufnehmen. Das melden die Arberlandkliniken in einer Pressemitteilung. Deshalb folgt der Umzug der KV-Bereitschaftsdienstpraxis in Zwiesel. Die Praxis ist ab Mittwoch, 15.07., wieder in den Räumlichkeiten der Arberlandklinik Zwiesel, Arberlandstraße 1, 94227 Zwie-sel in unmittelbarer Nähe zur chirurgischen Ambulanz zu finden. Terminvereinbarung und Anmeldung von Patienten erfolgt telefonisch über die Service-Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) unter der bundeseinheitlichen Rufnummer 116-117.

    © Arberlandkliniken

    Die Bereitschaftspraxen in Krankenhäusern erreicht man unter der 116 117.

    15.50 Uhr: "Passauer Sommernachtszauber" am 25. Juli

    Die Europäischen Wochen laden am Samstag, 25. Juli, jeweils um 19 und um 21 Uhr zum Open-Air-Konzert auf dem Thingplatz (Passauer Waldbühne) ein. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Tickets dafür werden verlost. Zu hören sind Chansons von Georg Kreisler bis Jacques Brel und ein Ensemble mit Mitgliedern der Münchner Philharmoniker. Das Konzert ist unbestuhlt, Picknickdecke o.ä. soll selbst mitgebracht werden. Karten gewinnen kann man unter kartenzentrale@ew-passau.de (Mehrfacheinsendungen werden gelöscht). Pro Person werden zwei Tickets verlost. Man soll angeben, ob man mit einer Person des gleichen Hausstandes kommen möchte.

    10.00 Uhr: Firma spendet Landkreis Rottal-Inn 15.000 Masken

    Die Firma Hesko Arbeitsschutz spendet dem Landkreis Rottal-Inn und drei weiteren Landkreisen jeweils 15.000 Mund- und Nasenschutzmasken. Damit wolle die Firma aus Fürstenzell im Kreis Passau seinen Beitrag zur Bekämpfung von Corona leisten, teilt das Landratsamt Rottal-Inn heute mit. Bei einem Abstandstreffen im Büro von Landrat Michael Fahmüller (CSU) übergaben Gerhard Knößlsdorfer, geschäftsführender Gesellschafter und sein Kollege Marco Rösler, Geschäftsführer, die Masken. Nun entscheidet die Kreiseinsatzzentrale gemeinsam mit Landrat Fahmüller, wie die Masken am besten verteilt werden. "Die letzten Wochen haben gezeigt, wie wichtig schnelles Handeln ist. Deshalb freuen wir uns darüber, unsere Vorräte aufzufüllen und so bei akuten Situationen adäquat reagieren zu können", so Landrat Fahmüller. Die Firma Hesko beschäftigt laut eigener Aussage 54 Mitarbeitern und ist im Bereich Arbeitsschutz tätig.

    11.07.2020

    9.00 Uhr: Landshuter Mitarbeiter sammelten mehr Überstunden an

    Kontrolle von Ausgangsbeschränkungen und Hygieneverordnungen, Bürgeranfragen, das Bearbeiten von Ausnahmegenehmigungen und die Arbeit in Krisenstäben - die städtischen Mitarbeiter in Bayern hatten in der Corona-Krise gut zu tun. Auch in Landshut wurden deutlich mehr Überstunden geleistet als üblich.

    Damit die Mitarbeiter trotzdem nicht auf ihren Überstunden sitzen bleiben, setzen die Städte auf unterschiedliche Modelle. Die Stadt Landshut hat zum Beispiel ihrerseits die Kappung der Überstunden für manche Mitarbeiter komplett ausgesetzt.

    8.50 Uhr: Car-Party am 17. Juli bei Stage Drive in Straubing

    Mit dem neuen Event-Konzept "Stage Drive" bringen StereoMike Veranstaltungstechnik und die Stadt Straubing diesen Sommer Musik und Kabarett auf die Bühne am Hagen. Ähnlich wie im Autokino, können Besucher ab dem 17. Juli Liveshows in ihrem Auto erleben.

    Acts wie Rolf Miller, "Deschosieda", Heissman & Rassau sowie Straubinger Bands wie Funkalarm oder die Hot Shakers stehen auf der Bühne.

    250 Autos haben Platz. Tickets sind über Eventim erhältlich, ausschließlich im Vorverkauf – aus Sicherheitsgründen gibt es keine Abendkasse.

    10.07.2020

    17.30 Uhr: Zwieseler Erlebnisbad (ZEB) öffnet wieder

    Wie die Stadt Zwiesel mitteilt, wird das Erlebnisbad ab morgen (10.30 Uhr) wieder öffnen. Es gibt ein Hygienekonzept: Um möglichst jedem einen Besuch des ZEB zu ermöglichen, ist der Aufenthalt derzeit auf zwei oder vier Stunden reduziert. Zwischen den 4-Stunden-Zeitblöcken, in denen das ZEB komplett besucherfrei ist, wurde eine halbe Stunde Reinigungszeit festgelegt. Damit sollen mögliche Infektionsketten unterbrochen werden. Badbesucher müssen sich beim Eintritt registrieren, Mund-Nasen-Schutz ist im Eingangsbereich, an der Kasse, im Umkleidebereich, in den Toiletten und am Kiosk zu tragen, die Besucherführung und natürlich auch die am Boden angebrachten Abstandsmarkierungen von 1,5 Metern sind zu beachten. Alle Gegenstände, wie Kugelschreiber, Coins mit den zugehörigen Armbändern werden nach jeder Benutzung desinfiziert.

    16.20 Uhr: Weitere Corona-Fälle und Reihentests in Landshut

    Im Landkreis Landshut gibt es drei weitere Coronavirus-Fälle. Das gab das Landratsamt am Nachmittag bekannt. Positiv getestet wurden zwei junge Männer aus einer Asylbewerber-Unterkunft im Markt Velden. In dem Ort musste vorgestern bereits eine Kinderkrippe bis auf Weiteres geschlossen werden. Einen weiteren Fall gibt es in einem Altenheim im Landkreis. Der infizierte Mann ist in ein Krankenhaus gebracht worden.

    Mitarbeiter des Gesundheitsamts haben in den vergangenen Tagen und am heutigen Freitag an verschiedenen Orten im Landkreis Reihen-Untersuchungen vorgenommen. Unter anderem auch bei der Ergoldinger Metallfirma Kollmeder. 84 Mitarbeiter sind erneut auf eine mögliche Infektion getestet worden. Heute sind auch Proben bei Bewohnern und Mitarbeitern des Altenheims genommen worden, in dem der erwähnte Corona-Fall aufgetreten ist. Auch die Bewohner von Asyl-Unterkünften in der Marktgemeinde Velden sind untersucht worden. Ergebnisse der meisten dieser Tests liegen frühestens im Laufe des Samstags vor.

    12.30: Stadt Passau öffnet Bolzplätze und Freizeitanlagen

    Die Stadt Passau wird ab kommenden Montag die Bolzplätze, Streetball-Anlagen und Freizeitanlagen (zum Beispiel das Beachvolleyballfeld im Bschüttpark) im Stadtgebiet wieder öffnen. Das hat die Stadt heute mitgeteilt.

    Dabei müssen die Regeln beachtet werden, die auch sonst für die Ausübung von Sport an der frischen Luft im öffentlichen Raum und in Freiluft-Sportstätten gelten: das heißt vor allem kontaktfreies Sporteln und unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern.

    Training mit Körperkontakt ist nur zugelassen wenn in festen Trainingsgruppen trainiert wird. Die jeweilige Trainingsgruppe in Kampfsportarten darf hierbei maximal fünf Personen umfassen.

    7.20 Uhr: Kostenlose Desinfektionsmittel in Landshut

    Der Landkreis Landshut unterstützt gemeinnützige Vereine mit kostenlosem Desinfektionsmittel. Das hat der Landkreis mitgeteilt. Das anlaufende Vereinsleben solle damit noch mehr an Fahrt gewinnen, heißt es. Bis Ende kommender Woche können die Vereine ihren Bedarf an Desinfektionsmitteln (Flächen- oder Hand-desinfektion) beim Landkreis anmelden.

    09.08.2020

    19.20 Uhr: Keine Übersterblichkeit in der Stadt Landshut

    Trotz der Corona-Pandemie hat die Stadt Landshut keine Übersterblichkeit im ersten Halbjahr 2020 verzeichnet. Das meldet die Pressestelle. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich bisher 283 Bürger der Stadt nachweislich mit dem Virus infiziert, neun Landshuter sind an oder mit Covid-19 gestorben (Stand: 9. Juli, 9 Uhr). Von einer Corona-bedingten Übersterblichkeit kann in Landshut also keine Rede sein, so das Fazit der Stadt: Vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2020 wurden der Stadt insgesamt 416 Sterbefälle gemeldet. Das waren zwar zwei mehr als im Vorjahreszeitraum (plus 0,5 Prozent), allerdings ist dabei zu berücksichtigen, dass 2020 ein Schaltjahr und der Betrachtungszeitraum damit um einen Tag (oder eben 0,5 Prozent) länger ist.

    © Stadt Landshut

    Sterbefälle der Stadt Landshut 2017 bis 2020 jeweils von Januar bis Juni

    18.49 Uhr: Ein weiterer Infizierter am Ordinariat Passau

    Es gibt eine weitere Corona-Infektion im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen am Ordinariat Passau bzw. der dort tätigen Fremdfirma sowie den Angehörigen der Mitarbeiter. Es sind allerdings auch mehr als ein Dutzend der Infizierten mittlerweile wieder gesund. Ende Juni waren mehr als 20 Corona-Fälle rund um das Bischöfliche Ordinariat in Passau aufgetreten. Rund 300 Beschäftigte des Bistums Passau wurden getestet.

    Derzeit sind für den Landkreis Passau insgesamt 14 Corona-Fälle gemeldet, so das Landratsamt. Bislang wurden seit Beginn der Pandemie 626 Personen infiziert. 583 davon sind wieder gesund. 29 Personen sind mit oder an einer Corona-Infektion verstorben.

    14.45 Uhr: "Aidenbacher Sommer" startet am 10. Juli

    Um den Schaustellern, aber auch den Aidenbacher Bürgern, eine kleine Alternative zu den ausgefallenen Veranstaltungen im Sommer zu bieten, wird der "Aidenbacher Sommer" organisiert. Das teilte Stephanie Loibl, zuständig für Tourismus und Öffentlichkeitsarbeit in der Verwaltungsgemeinschaft Aidenbach, mit. Ab Freitag, 10. Juli, bis zum Ende der Sommerferien gibt es jedes Wochenende auf dem Marktplatz oder in direkter Nachbarschaft eine kleine Veranstaltung. Am ersten Wochenende wird neben der Eisdiele "Il Doge" ein Kinderkettenkarussell aufgebaut. Es gibt Live-Musik und einen Mandel-Wagen. Am 17. und 18. Juli steht neben dem Pilspub "Zum Hans" eine Fischbraterei und auch das Tabakwarengeschäft hat geöffnet. Die Woche drauf soll es ein Open-Air Kino am Marktplatz geben.

    08.07.2020

    19.35 Uhr: Kreuzfahrtschiffe dürfen in Passau wieder anlegen

    Wie die Stadt meldet, ist das Anlegen von Kreuzfahrtschiffen in Passau ab sofort grundsätzlich wieder erlaubt. Grund dafür ist die ab heute geltende Regelung der Bayerischen Staatsregierung, dass die Flusskreuzschifffahrten einheitlich in Bayern wieder zugelassen werden und diese Schiffe analog zu ortsfesten Hotels behandelt werden. Die Reedereien müssen sich demnach an die Hygienekonzepte für Gaststätten und für Beherbergung halten.

    18.50 Uhr: Eberhofer-Krimis im Bulldog-Kino in Landau an der Isar

    Da in diesem Jahr alle Landwirtschaftsausstellungen ausfallen, hat sich die ostbayerische Niederlassung einer Kanzleikette eine Alternative überlegt: Das Auto- und Bulldog-Kino findet vom 15. bis 18. Juli in Landau an der Isar statt und zeigt jeden Abend einen Eberhofer-Krimi. Veranstaltungsort ist der Parkplatz des "Upstairs" in der Kleegartenstraße. Die Bulldog-Kinobesucher können außerdem Karten für den neuen Eberhofer-Krimi, der 2021 in die Kinos kommt, gewinnen. Wer keinen Bulldog in der Scheune stehen hat, darf auch mit seinem Pkw kommen. Kinokarten gibt es im Kultkino Landau zu kaufen.

    14.14 Uhr: Virtuelle Jugendkonferenz des Landkreises Kelheim

    Der Landkreis Kelheim veranstaltet am Dienstag, 14. Juli, seine erste virtuelle Jugendkonferenz. Er will in Zukunft die Jugendarbeit noch stärker miteinander vernetzen, heißt es in einer Pressemitteilung. Wie dies konkret aussehen kann und welche Themen künftig intensiver forciert werden sollten, soll in der virtuellen Sitzung geklärt werden.

    12.30 Uhr: Zulassungsstelle Freyung öffnet probeweise

    Da sich die Gesamtsituation im Landkreis Freyung-Grafenau seit Ausbruch der Corona-Pandemie spürbar entspannt habe, wird die Zulassungsstelle in Freyung wieder ohne vorherige Terminvereinbarung öffnen. Das teilte heute das Landratsamt mit. Ab kommenden Montag wird diese Regelung - bis auf Widerruf - eingeführt und bei positiven Erfahrungswerten dauerhaft beibehalten, heißt es. Um die Einhaltung des Mindestabstands sicherzustellen, darf sich nur eine begrenzte Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern gleichzeitig im Wartebereich der Zulassungsstelle aufhalten. Alle weiteren Besucher müssen, wie bisher, vor dem Gebäude warten.

    In der Zulassungsstelle Grafenau und für alle anderen Bereiche im Landratsamt bleibt es dabei, dass der Besuch weiterhin vorerst nur mit vorheriger Terminvereinbarung möglich ist, so das Landratsamt.

    9.15 Uhr: Ilztalbahn fährt ab 25. Juli wieder

    Die Ilztalbahn, die zwischen Passau und Freyung verkehrt, fährt ab Samstag, 25. Juli, wieder. Allerdings wird erstmal nur der Verkehr an den Wochenenden in den Sommerferien bis zum 13. September aufgenommen. Das schreibt die Ilztalbahn GmbH in einer Pressemitteilung.

    Normalerweise wäre am 1. Mai der Saisonstart gewesen. Die Ilztalbahn wird überwiegend von Wanderern und Ausflüglern genutzt. Wegen der Corona-Krise wurde der Start der ehrenamtlich betriebene Bahn aber verschoben. Nachdem nun das Abstandsgebot von 1,5 Metern für Freizeitbahnen aufgehoben worden ist, sei der Betrieb wieder möglich, heißt es in der Pressemitteilung. Ob ein Bahnbetrieb bis zum 18. Oktober möglich ist, hänge von der Entwicklung der Fahrgastzahlen und dem Verlauf der Corona-Pandemie ab. Die Ilztalbahn arbeitet bis zum 25. Juli noch an einem Hygienekonzept, das auch das Tragen eines Mundschutzes beinhalten wird, heißt es in der Pressemitteilung.

    07.07.2020

    18.39 Uhr: Kabarett und Konzerte am Hagen in Straubing

    In Straubing gibt es seit letzter Woche Live-Shows im Autokino-Format. Das Event-Konzept "Stage Drive" bietet Musikveranstaltungen und Kabarett am Hagen. Unter anderem treten Rolf Miller am 11. Juli, Volker Heißmann und Martin Rassau am 16. Juli und die Band DeSchoWieda am 25. Juli in Straubing auf.

    16.18 Uhr: Reihentestungen am Ordinariat Passau negativ

    Die Neuinfektionen im Bereich des Ordinariates Passau bzw. einer dort eingesetzten Fremdfirma sowie bei Angehörigen der betroffenen Mitarbeiter haben sich nicht ausgeweitet. Das ist das Ergebnis von umfangreichen Reihentestungen bei Mitarbeitern und Mitschülern von Infizierten. Das meldet das Landratsamt Passau.

    Der Landkreis Passau ist Hauptbetroffener des Hotspots, ihm sind 19 Fällen im Zusammenhang mit dem "Infektionsgeschehen Ordinariat Passau" zuzuordnen. Drei Corona-Infektionen stehen nicht damit im Zusammenhang. Damit liegt die Gesamtzahl aller derzeit Covid-19-Erkrankten im Landkreis Passau bei 22.

    12.14 Uhr: Flusskreuzfahrten wieder möglich

    Flusskreuzfahrten in Bayern werden laut Staatskanzleichef Joachim Herrmann (CSU) wieder möglich - so auch auf der Donau in Niederbayern. Flusskreuzfahrtschiffe würden nun behandelt wie Hotels. Auf Ausflugsschiffen sollen die gleichen Regeln gelten wie in Bussen und Bahnen: Der Mindestabstand zwischen Gästen sei nicht mehr zwingend, "die Masken und die anderen Hygieneauflagen bleiben verpflichtend", sagte Herrmann am Mittag.

    12.05 Uhr: Weitere Berufsschulklasse in Dingolfing unter Quarantäne

    Nach Corona-Testungen im privaten Umfeld zweier infizierter Berufsschüler steht seit heute eine weitere Klasse der Berufsschule Dingolfing unter Quarantäne. Das gab das Landratsamt heute bekannt. Im Rahmen der Ermittlungen hat sich herausgestellt, dass ein infizierter Schüler einer anderen Klasse in dem Zeitraum, in dem er möglicherweise ansteckend war, die Schule besucht hatte. Alle Mitschüler seiner Klasse sowie zwei Lehrkräfte wurden gestern vorsichtshalber unter Quarantäne gestellt. Die gesamte Klasse, die beiden Lehrkräfte sowie weitere Lehrkräfte der Berufsschule werden heute getestet. "Das Team unseres Gesundheitsamtes hat in enger Abstimmung mit der Schulleitung alle notwendigen Maßnahmen getroffen", erklärte Landrat Werner Bumeder (CSU) am Vormittag. "Die Testergebnisse werden zeigen, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind."

    Die Zahl der Corona-Neuinfizierten im Landkreis Dingolfing-Landau war am Wochenende weiter gestiegen. Nach Testungen im privaten Umfeld von zwei infizierten Berufsschülern wurden sieben weitere Fälle bekannt. Von gestern auf heute ist nach Recherchen des BR ein weiterer neuer Corona-Fall im Landkreis dazugekommen.

    06.07.2020

    16.29 Uhr: Corona-Hotline im Landkreis Rottal-Inn eingestellt

    Das Bürgertelefon des Landkreises Rottal-Inn wird bis auf weiteres eingestellt. Die stark sinkende Zahl der Anrufe habe das Landratsamt dazu veranlasst, die Nummer ab 07.07. wieder abzuschalten, so eine Pressemitteilung.

    Bürgerinnen und Bürger, die dringende Fragen haben, können das Landratsamt fortan unter den üblichen Nummern (Zentrale: 08561 / 20-0) erreichen und sich bei Bedarf weitervermitteln lassen. Reiserückkehrer und Menschen, die Kontakt zu Corona-Infizierten hatten, können sich weiterhin direkt an die Kontaktermittlung wenden unter 08561 / 20-497 – sollen diese Telefonnummer jedoch nicht für andere bzw. allgemeine Fragen wählen, so das Landratsamt.

    12.54 Uhr: Corona-Fragen per Mail im Landkreis Kelheim

    Das Landratsamt Kelheim meldet, dass eine zentrale Email-Adresse rund um das Thema "Corona" eingerichtet ist. Die Funktions-Email-Adresse lautet: Corona@landkreis-kelheim.de. An diese Adresse können alle Fragen rund um das Thema "Corona" gerichtet werden.

    5.30 Uhr: Corona-Ausbruch im Raum Landshut

    In Stadt und Landkreis Landshut gibt es mindestens elf neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus. Das gab das Landratsamt bekannt. Alle elf Personen stehen den Angaben zufolge in Zusammenhang mit den seit Donnerstagabend bekannten Infektionen in einer Belegschaft eines Unternehmens in der Marktgemeinde Ergolding. Wie berichtet, ist die gesamte Belegschaft der Firma am Freitag auf Covid-19-Infektionen getestet worden. Bislang liegen für rund zwei Drittel dieser Personen die Testergebnisse vor.

    Mitarbeiter des Gesundheitsamts am Landratsamt Landshut haben nach Eintreffen der Ergebnisse am Sonntag unverzüglich damit begonnen, die Betroffenen zu informieren und möglichst viele Kontaktpersonen ausfindig zu machen. Für die elf Betroffenen und ihre Angehörigen ist Quarantäne angeordnet worden. Die restlichen Testergebnisse werden heute erwartet.

    05.07.2020

    12.55 Uhr: Zwei Verletzte nach Streit um Maskenpflicht

    Bei einem Streit um die Maskenpflicht sind in Straubing der Wirt eines Lokals und ein Gast verletzt worden. Zwei Männer hätten die Gaststätte in der Nacht zum Samstag ohne Mundschutz betreten, teilte die Polizei am Samstag mit. Als der Wirt sie aufforderte, Mund und Nase zu bedecken, weigerten sich die beiden. Daraufhin kam es zum Streit. Laut Polizei schlugen die Unbekannten dem 24 Jahre alten Wirt mehrfach mit Fäusten ins Gesicht. Auch ein 21-jähriger sei angegriffen worden, als er dem Wirt helfen wollte. Der Lokalbetreiber und der 21-Jährige wurden leicht verletzt. Die beiden Angreifer, die laut Polizei etwa 25 Jahre alt sind, konnten entkommen.

    03.07.2020

    14.12 Uhr: Landratsamt Deggendorf stellt "Corona-Bürgertelefon" ein

    Der Landkreis Deggendorf stellt das "Corona-Bürgertelefon" zum Ende dieser Woche ein. Das gab das Landratsamt heute bekannt. Seit 13.03.2020 gingen laut Landratsamt über 5.000 Anliegen aus der Bevölkerung über das Bürgertelefon an die elf Mitarbeiter des Landratsamtes Deggendorf ein. Anliegen können aber nach wie vor weiterhin über Telefon oder E-Mail an das Landratsamt Deggendorf gerichtet werden, heißt es in der Pressemitteilung.

    Die notwendige Terminvergabe für Besuche von Behörden im Landratsamt bleibt aber weiterhin bestehen. Bei den Terminen im Landratsamt gilt auch weiterhin Maskenpflicht.

    7.00 Uhr: Herzogstadtlauf T-Shirts trotz Absage

    Obwohl der Herzogstadtlauf in Straubing aufgrund des Verbotes von Großveranstaltungen abgesagt werden musste, können T-Shirts dazu erworben werden. Das teilte die Stadt Straubing mit. Intersport Erdl und die Tourismusinformation verkauft die Funktionsshirts für den Lauf 2020 für zehn Euro.

    Schulen haben aktuell die Möglichkeit, für die Schülerinnen und Schüler ein Herzogstadtlauf-Paket zu bestellen, so die Stadt. Die Pakete bestehen je aus einem Funktionsshirt und einem Starterbeutel. Für einen Unkostenbeitrag von 3 EUR können die Pakete erworben werden.

    6.00 Uhr: Ausbildungsbetriebe stemmen sich gegen Coronakrise

    Wie die IHK Niederbayern mitteilt, stemmen sich die Ausbildungsbetriebe aktiv gegen die Krise und halten die Berufsausbildung auf hohem Niveau. Laut einer aktuellen Online-Umfrage der IHK unter niederbayerischen Ausbildungsbetrieben aus Industrie, Handel, Dienstleistungen und Tourismus, laufe die Ausbildung normal weiter. 81 Prozent der befragten Unternehmen haben das versichert, heißt es.

    Ein Blick auf den aktuellen Stand der bisher im Jahr 2020 neu eingetragenen Ausbildungsverträge bestätige diesen Befund, so die IHK. Rund 3.300 neue Auszubildende sind im IHK-Bezirk bisher gemeldet. "Wir hinken etwa sechs Wochen dem Vorjahresergebnis hinterher. Prognosen sind schwierig, aber im weiteren Verlauf bis zum Start des Ausbildungsjahrs Anfang September und darüber hinaus erwarten wir ein weiteres Aufholen bei den Zahlen, sodass nur eine geringe Lücke zum Vorjahr bleibt, die allein der Corona-Krise geschuldet ist. In Niederbayern sind damit die Einschätzungen zum Ausbildungsplatzangebot positiver als im Bundesdurchschnitt", so der Geschäftsführer der IHK Niederbayern.

    02.07.2020

    8.30 Uhr: Corona-Lage am Klinikum Landshut entschärft

    Die Corona-Lage am Klinikum Landshut hat sich nach Angaben von Geschäftsführer Philipp Ostwald entschärft. Aktuell werden dort (Stand Mittwochnachmittag) drei Coronavirus-Patienten behandelt, zwei davon intensivmedizinisch. Seit gut einem Monat liege die Zahl der Coronavirus-Patienten am Klinikum konstant unter zehn, so der Geschäftsführer. Grund zur Entspannung sei das aber noch nicht: "Das Coronavirus wird uns noch viele Monate begleiten und die Gefahr eines lokalen Ausbruchs oder einer zweiten Welle besteht weiterhin." Aufgrund der momentan niedrigen Infektionszahlen hat die bayerische Staatsregierung ihre Vorgaben für Krankenhäuser weiter gelockert. So muss keine bestimmte Bettenanzahl mehr für Covid-19-Patienten vorgehalten werden - im Bedarfsfall müssen jedoch sofort wieder Betten zur Verfügung stehen. Das Klinikum Landshut lockert wegen der aktuellen Entwicklung seine Besuchsregeln weiter.

    6.00 Uhr: Ein neuer Corona-Fall bei Donautal

    Bei der Fleischfabrik Donautal in Bogen (Lkr. Straubing-Bogen) gibt es einen neuen Corona-Fall. Wie das Landratsamt Straubing-Bogen mitteilt, handelt es sich dabei um einen Mitarbeiter aus dem Nachbarlandkreis. Damit sind acht Testergebnisse positiv. Insgesamt wurden gut 1.000 Beschäftigte des Geflügelbetriebs getestet. Letzte Befunde der Reihentestung stehen noch aus.

    01.07.2020

    12.32 Uhr: Innwiese der Uni Passau ist wieder zugänglich

    Einer der beliebtesten Treffpunkte von Passau, die Innwiese auf dem Campus der Universität, ist wieder frei zugänglich. Das teilte Uni-Sprecherin Katrina Jordan dem BR mit. Allerdings müssen die Vorschriften eines eigens entwickelten Hygienekonzepts beachtet werden. Grillen, Ballspiele und Partyzubehör sind dementsprechend weiter tabu.

    Die Wiese war mit Beginn der Covid-19-Beschränkungen mit einem eigens errichteten Bauzaun gesperrt werden, weil es zu Verstößen gegen die Bestimmungen der Infektionsschutzmaßnahmen gekommen war. Zum Beispiel wurden trotz Corona-Warnung weiter in größeren Gruppen-Partys gefeiert.

    Kanzler Dr. Achim Dilling: "Wir sind nun mehr als froh, dass der Zaun abgebaut werden kann und wir dem studentischen und städtischen Leben diesen Raum für soziale Kontakte wieder zur Verfügung stellen können."

    10.25 Uhr: Corona-Infektionen in Niederbayern

    30.06.2020

    16.46 Uhr: Alle Covid-19-Tests bei der Firma Donautal negativ

    Alle Ergebnisse der Reihentestung beim Geflügelschlachtbetrieb Donautal in Bogen sind heute (30.06.) beim Gesundheitsamt eingetroffen. Neue positive Fälle gab es dabei nicht zu verzeichnen. Insgesamt wurden 858 Covid-19-Tests durchgeführt. Sieben Mitarbeiter, die bereits im Mai positiv auf das Virus getestet wurden, hatten erneut ein positives Testergebnis. Die Ergebnisse von den Abstrichen der restlichen 159 Beschäftigten, die am Montag durchgeführt wurden, werden am Mittwoch (01.07.) erwartet.

    11.00 Uhr: Besucherregeln in Kliniken gelockert

    In den Arberlandkliniken in Zwiesel und Viechtach im Kreis Regen dürfen Patientinnen und Patienten ab heute wieder Besuch bekommen. Das teilt die Unternehmsnekommunikation mit. Zwischen 14 und 19 Uhr darf pro Zimmer ein Besucher eintreten. Der geforderte Mindestabstand von 1,5-Metern muss zu jeder Zeit gewährleistet werden, heißt es. Auch deswegen empfiehlt die Klinik, Treffen in den Außenbereich zu verlegen. Besucher werden weiterhin bei Betreten der Klinik registriert und müssen sich mit den Hygiene- und Schutzmaßnahmen einverstanden erklären.

    Der Freistaat Bayern hatte vergangene Woche das strikte coronabedingte Besuchsverbot in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen weiter gelockert.

    29.06.2020

    19.18 Uhr: Keine neuen Infektionen beim Geflügelschlachthof Donautal

    Von den Reihentests beim Geflügelschlachthof Donautal in Bogen sind weitere 795 negative Covid-19-Testergebnisse beim Gesundheitsamt in Straubing-Bogen eingetroffen. Wie das Landratsamt Straubing-Bogen am Abend mitteilt, wurden dabei keine neuen Infektionen verzeichnet. Vier Personen, die bereits vor sieben Wochen positiv getestet wurden, hatten erneut einen positiven Test. Das Landratsamt beratschlagt sich über diese Fälle mit dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sowie dem RKI.

    Vergangenen Freitag wurden bei einer zweiten Reihentestung mehr als 800 Beschäftigte aus allen Bereichen der Firma Donautal getestet. Es stehen noch etwa 20 Ergebnisse aus. Heute wurde außerdem ein Abstrich von den restlichen der rund 1.000 Beschäftigten genommen.

    Vor gut einem Monat waren am Geflügelschlachthof in Bogen mehr als 80 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Als die ersten Fälle bekannt geworden waren, hatte es bereits Reihentests gegeben.

    28.06.2020

    Der Ende Mai von der Bayerischen Staatsregierung beschlossene Corona-Test für alle Bewohner des Freistaats nimmt Gestalt an. Am kommenden Mittwoch will Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) das Testkonzept vorstellen. Demnach soll sich in Kürze jeder, der möchte, einem Corona-Test unterziehen können - auch wenn die betreffende Person keinerlei Symptome zeigt, nicht in einem kritischen Bereich arbeitet und keine Anordnung eines Arztes oder der Gesundheitsbehörden vorliegt. Bayern wäre das erste Bundesland mit einem Test für alle.

    26.06.2020

    19:48 Uhr: Alle zwölf Kontaktpersonen zweier Donautal-Mitarbeiter negativ

    Nach den positiven Tests zweier Donautal-Mitarbeiter im Laufe dieser Woche waren am Donnerstag die zwölf Kontaktpersonen der Kategorie 1 getestet worden. Wie das Landratsamt Straubing Bogen mitteilt, sind sämtliche Testergebnisse negativ ausgefallen. Die Laborergebnisse sind demnach am späten Freitagnachmittag beim Gesundheitsamt eingetroffen.

    Laut Landratsamt hatten beide Mitarbeiter seit längerem keinen Kontakt im Betrieb selbst. Ein Mitarbeiter sei direkt nach seiner Rückkehr aus dem Heimaturlaub getestet worden, der zweite sei bereits seit einiger Zeit vor dem positiven Test nicht mehr in der Firma gewesen, hieß es.

    14.30 Uhr: Normalisierung bei den Besuchen in den Donau-Isar-Kliniken

    Die Normalisierung des Krankenhausbetriebs in den Donau-Isar-Kliniken in Landau, Deggendorf und Dingolfing geht voran: Ab Montag (29.06.) müssen Besucher vorab keinen Termin mehr vereinbaren. Besucher können täglich von 13 bis 17.30 Uhr vorbeikommen. Das geht aus einer Mitteilung der Donau-Isar-Kliniken hervor.

    Einige Regeln bleiben aber weiterhin: Zum einen muss der Patient eine Person festlegen, die ihn besuchen darf, und zum anderen wird weiterhin die aktuelle Körpertemperatur der Besucher gemessen. Im Krankenhaus gilt Maskenpflicht und Mindestabstand. Die Besuchszeit beträgt weiterhin eine Stunde pro Tag und pro Patient.

    Weiterhin sind keine Besuche auf den Intensivstationen und den Bereichen, in denen Corona-Patienten behandelt werden möglich. Wer Anzeichen einer Corona-Erkrankung zeigt, sollte das Krankenhaus generell nicht aufsuchen.

    9.15 Uhr: Vier Corona-Fälle in Passauer Ordinariat

    Insgesamt vier Mitarbeiter des Bischöflichen Ordinariats Passau sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigt die Pressestelle des Bistums auf BR-Anfrage. Im Bereich Gebäudebewirtschaftung wurde eine erste Covid-19 Erkrankung gemeldet, daraufhin wurden relevante Kontaktpersonen getestet. Die Stammabteilung mit insgesamt zehn Mitarbeitern wurde vorsorglich in Quarantäne geschickt. Laut Pressestelle wurden danach sämtliche Mitarbeitende rund um den Domplatz informiert und an die zwingend notwendige Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen hingewiesen. Da noch Testergebnisse ausstehen, kann es gut sein, dass noch weitere Corona-Fälle bestätigt werden.

    25.06.2020

    15.10 Uhr: Passau schließt Fieberambulanz und Schwerpunktpraxen

    Die Fieberambulanz am Klinikum Passau schließt zum 26. Juni. Ebenso gehen die Schwerpunktpraxen in Stadt und Landkreis Passau zum Normalbetrieb über. Künftig stehen im Corona-Verdachtsfall in erster Linie wieder die Hausarztpraxen oder der ärztliche Bereitschaftsdienst zur Verfügung. Wichtig ist nach wie vor eine telefonische Voranmeldung.

    Aktuell gibt es im Stadtgebiet noch einen Covid-19-Patienten, der nicht genesen ist. Die Gesamtzahl der Infizierten lag in der Stadt Passau bei 134 Erkrankten. Seit 18. Juni wurden keine Neuinfektionen mehr verzeichnet.

    24.06.2020

    5.24 Uhr: Große Antikörper-Studie in Straubing

    Das Robert Koch-Institut hat bekanntgegeben, dass auch in Straubing eine Antikörper-Studie zum Coronavirus gestartet wird. Bisher werden schon in zwei anderen stark betroffenen Gemeinden solche Studien durchgeführt: In Kupferzell in Baden-Württemberg und in Bad Feilnbach in Oberbayern. Das RKI will bundesweit in vier stark betroffenen Gemeinden rund 8000 Menschen auf das Virus testen, pro Ort rund 2000. Die ersten in Bad Feilnbach zufällig ausgewählten Testpersonen sollten am Dienstag zu den Test-Bussen des RKI kommen. Bei ihnen soll ein Rachenabstrich zum Test einer akuten Infektion gemacht sowie Blut abgenommen werden, um mögliche Antikörper zu bestimmen. Das soll zeigen, wie weit sich das Virus bereits in der Bevölkerung verbreitet hat. Studien zufolge deuten Antikörper auf eine Immunität hin. Wie stark und wie lange diese schützen könnte, ist offen.

    Die Studienteams werden auch nach dem sozialen Verhalten der Menschen und nach ihrer Mobilität fragen, um herauszufinden, wie sich das Virus verbreitet hat. Erhoben werden zudem eine Reihe weiterer Punkte, etwa, ob die Menschen in der Zeit der Kontaktbeschränkung vermehrt zu Alkohol gegriffen haben.

    22.06.2020

    19.05 Uhr: Krankenhäuser wieder im Normalbetrieb

    Die Pflicht für Krankenhäuser und Einrichtung der Vorsorge und Rehabilitation, einen Teil ihrer Allgemein- und Normalpflegebetten für die Versorgung von COVID-19-Patienten freizuhalten, ist entfallen. Das teilte die Regierung von Niederbayern heute mit. Die mit den Regeln der Staatsregierung korrespondierende Allgemeinverfügung der Regierung von Niederbayern zur Reduzierung der Vorhaltepflicht zur Bewältigung erheblicher Patientenzahlen in Krankenhäusern vom 27. Mai 2020 ist gegenstandslos geworden, heißt es in einer Pressemitteilung

    Die zugelassenen Krankenhäuser sind demnach im Rahmen ihres Versorgungsauftrags allerdings weiterhin verpflichtet, im Bedarfsfall insbesondere Kapazitäten mit Möglichkeit zur invasiven Beatmung kurzfristig bereitzustellen. Alle Krankenhäuser und Einrichtungen der Vorsorge und Rehabilitation müssen damit rechnen, bei einem Wiederanstieg der Infektionszahlen und entsprechendem Bedarf erneut zur Bewältigung des Krisengeschehens herangezogen zu werden.

    12.06 Uhr: Thermen öffnen Innenbereiche

    Die Thermen im niederbayerischen Bäderdreieck haben heute ihre Innen-Wasserbecken wieder geöffnet. In die Badehallen von Bad Füssing, Bad Griesbach und Bad Birnbach darf aber weiterhin nur eine begrenzte Zahl von Besuchern. Zudem gelten Hygiene-, Schutz- und Abstandsregelungen. Attraktionen wie Dampfbäder, Infrarotkabinen, Luftsprudelliegen oder Wasserfälle sind noch nicht in Betrieb, Saunen nur vereinzelt, wenn sie eine höhere Temperatur erreichen. Gymnastikangebote pausieren meist ebenfalls noch. Einzelne medizinisch-therapeutische Behandlungen sind aber möglich.

    11.24 Uhr: Corona-Hotspot Rottal-Inn ist infektionsfrei

    Der einstige Corona-Hotspot Niederbayerns, der Landkreis Rottal-Inn, ist infektionsfrei. Das geht aus einer Mitteilung des Landratsamts hervor. Darin heißt es, dass ein wichtiger Etappensieg gegen das Corona-Virus erzielt werden konnte. Der letzte Corona-Infizierte konnte aus der Quarantäne entlassen werden, somit sei der Landkreis frei von Corona. "Ich bin sehr stolz auf alle, die dazu beigetragen haben, das Virus im Landkreis vorerst zu besiegen. […] Jetzt dürfen wir natürlich nicht leichtsinnig werden. Es gilt, weiterhin vorsichtig zu sein. […] Aber im Moment können wir uns, so denke ich, alle auch einmal über diese gute Nachricht freuen", wird Landrat Michael Fahmüller in der Mitteilung zitiert.

    19.06.2020

    17.40 Uhr: Landshut schließt vorerst Corona-Teststation

    Beinahe drei Monate haben Stadt und Landkreis Landshut im Messezentrum an der Niedermayerstraße eine eigene Corona-Teststation betrieben. Seit Freitag (19.6.) ist diese Teststation zumindest vorerst geschlossen. Das teilte die Stadt am Freitag mit. Weil sich das Infektionsgeschehen in der Region seit Wochen auf sehr niedrigem Niveau bewegt und gleichzeitig niedergelassene Hausärzte, die mobilen Teams der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) und das Staatliche Gesundheitsamt ihre Testkapazitäten ausgeweitet haben, sei der Betrieb der Teststation derzeit nicht mehr erforderlich – könnte bei Bedarf aber jederzeit wieder aufgenommen werden.

    Mit der frühzeitigen Einrichtung der Teststation bereits Mitte März hätten Stadt und Landkreis eine Vorreiterrolle in Bayern eingenommen, sagte Oberbürgermeister Alexander Putz. "Davon hat die gesamte Region profitiert, weil wir dadurch gerade zum Höhepunkt der Infektionswelle Patienten rasch testen konnten und auch relativ schnell Ergebnisse erhalten haben. Unsere Teststation hat also einen ganz wichtigen Beitrag geleistet, um die Pandemie bei uns vor Ort in den Griff zu bekommen."

    18.06.2020

    16.50 Uhr: Bernreiter zieht positive Bilanz nach Ende des Katastrophenfalls

    Eine positive Bilanz für den Landkreis Deggendorf hat Landrat Christian Bernreiter (CSU) nach dem Ende des Katastrophenfalls während der Corona-Krise gezogen. Man habe schnell eingegriffen, große Feste abgesagt und die Bevölkerung habe sich weitgehend an die Regeln gehalten. Bei der Pressekonferenz am Donnerstag (18.6.) gab er bekannt, dass es alleine im Landkreis Deggendorf 900 Anzeigen wegen Verstößen gab, hauptsächlich gegen das Kontaktverbot.

    Besonders habe sich in der Krise gezeigt, wie wichtig das Ehrenamt mit THW, Feuerwehr und BRK sei, so Bernreiter. Mit dem Ende des Katastrophenfalls wird die Corona-Abstrich-Teststrecke eingestellt, ebenso wie eine Corona-Schwerpunktpraxis. Künftig soll das Gesundheitsamt Deggendorf mit zehn zusätzlichen Mitarbeitern ausgestattet werden, darunter drei Ärzte und drei Hygienekontrolleure.

    Wie eine aktuelle Statistik zeigt, gab es im Landkreis Deggendorf insgesamt 328 Corona-Infizierte und rund 1250 Kontaktpersonen. 15 Personen sind gestorben. Derzeit gibt es noch elf Infizierte – in den vergangenen sieben Tagen gab es keinen neuen Corona-Fall. Der Höhepunkt an Corona-Infizierten im Landkreis war Ende März.

    17.06.2020

    14.00 Uhr: Masken-Spende an alle Grundschulen in Deggendorf

    Der Rotary Club Deggendorf hat für alle Deggendorfer Grundschulen wieder verwendbare, waschbare Stoffmasken gespendet. "Gerne ermöglichen wir es, dass nun jeder Grundschüler zwei Exemplare erhält", sagt Rotary-Präsidentin Brigitte Wallstabe-Watermann, die gemeinsam mit Hermann Peter vom Rotary Hilfswerk Deggendorf e. V. und Oberbürgermeister Christian Moser (CSU) 2.000 Masken an die Schulen übergeben hat.

    Schulleiterin Sibylle Maier von der Grundschule St. Martin hat die Masken stellvertretend für alle Grundschulen im Stadtgebiet entgegengenommen.

    Inzwischen gehen alle Grundschüler wieder zur Schule. Dafür benötigen sie alle einen Mund-Nasen-Schutz - sowohl für Wege in der Schule, als auch beim Transport in den Schulbussen.

    16.06.2020

    17.40 Uhr: Thermalbäder öffnen bald Innenbereiche

    Die Innenbereiche der Thermalbäder in Niederbayern werden bald wieder öffnen. Das teilt der Bezirk Niederbayern heute mit. Ab 22. Juni öffnen demnach die Europa Therme in Bad Füssing und die Wohlfühl-Therme in Bad Griesbach im Kreis Passau, außerdem die Rottal Terme in Bad Birnbach im Kreis Rottal-Inn ihre Wasserbecken im Innenbereich. Auch der Saunabetrieb mit einer Temperatur von über 61 Grad in Bad Birnbach kann wiederaufgenommen werden. Aus Infektionsschutzgründen müssen weiterhin Dampfbäder, Infrarotkabinen, Luftsprudelliegen und Wasserfälle ohne Besucher bleiben.

    Einzelbehandlungen mit Schutzmaske sind schon jetzt in allen niederbayerischen Thermen möglich - auch in der Limes-Therme Bad Gögging im Kreis Neustadt an der Donau und der Kaiser-Therme Bad Abbach im Kreis Kelheim. Aktuell bieten die beiden Donaubäder wegen Wartungsarbeiten aber noch keinen Badebetrieb an. Die beiden Thermen werden voraussichtlich am 1. Juli Innen- und Außenbereiche öffnen.

    15.13 Uhr: BMW beendet Kurzarbeit

    Seit dieser Woche kommen die Mitarbeiter von BMW wieder zur Spätschicht. Damit fährt der Autohersteller in Dingolfing von einer Schicht wieder auf zwei Schichten pro Tag hoch und beendet damit die Kurzarbeit. Die Passauer Neue Presse berichtete in ihrer heutigen Ausgabe darüber. Im März fuhr BMW wegen der Coronoa-Pandemie die Produktion komplett herunter. Seit Anfang Mai gab es in Dingolfing wieder einen Ein-Schicht-Betrieb.

    15.06.2020

    14.00 Uhr: Kino- und Theater-Start zögerlich

    Auch, wenn bayerische Kinos und Theater nach der mehrwöchigen Corona-Pause ab heute wieder öffnen dürfen, nehmen dies in der ersten Woche in Niederbayern nur wenige Veranstalter wahr. So können niederbayerische Kinofans am Donnerstag zum Beispiel in den Cinema Filmpalais nach Dingolfing oder in den Citydom nach Straubing kommen. Unter strengen Hygieneauflagen, mit entsprechendem Abstand zwischen den Besuchern, zeitlich versetzten Vorführungen und kontaktloser Ticketkontrolle, werden dort die ersten Filme in Niederbayern gezeigt. Die Kinos im Kreis Rottal-Inn öffnen dann im Juli: In Eggenfelden am 2. Juli, in Simbach am Inn am 9. Juli. Das Kinopolis in Landshut gibt auf seiner Homepage noch keine Informationen bekannt, wann es dort wieder losgeht. In Kelheim setzen die Kinobetreiber ab Donnerstag (18.06.) auf Freiluft-Vorstellungen: An der Schiffsanlegestelle Altmühltal werden Filme für Kinder und Erwachsene gezeigt, heißt es auf der Internetseite. Im Raum Passau wird weiterhin Autokino angeboten: In Passau auf dem Messeplatz das nächste Mal am Mittwoch und in Grafenau am Festplatz finden die nächsten Veranstaltungen ab kommender Woche Mittwoch statt.

    Auch das Landestheater Niederbayern mit den Spielorten Landshut und Passau meldet sich nach der Corona-Zwangspause zurück: An den ersten beiden Juli-Wochenenden werden unter freiem Himmel ein Theater- und ein Musikstück aufgeführt. Für alle Veranstaltungen gibt es jeweils 100 Karten, die an der jeweiligen Theaterkasse zu haben sind. Bei schlechter Witterung entfallen die Veranstaltungen ersatzlos, teilt das Landestheater mit. Beim Einlass sowie beim Umhergehen auf den Geländen - in Landshut im Brandl-Garten und in Passau auf der Veste Oberhaus - besteht Maskenpflicht. Auf die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln ist zu jedem Zeitpunkt zu achten, heißt es. In Straubing ist noch nicht klar, wann der Theaterbetrieb wieder startet.

    12.06.2020

    6.10 Uhr: Freibäder geben Öffnungstermine bekannt

    Einige Freibäder in Niederbayern haben bereits geöffnet oder sperren am kommenden Montag auf. Jetzt ziehen andere nach: Zum Beispiel gibt das elypso in Deggendorf bekannt, dass es am 26. Juni unter Auflagen seinen Außenbereich für Badegäste aufmacht. Das Aquatherm in Straubing will am 3. Juli mit dem Freibad-Betrieb starten. Auf der Homepage des Bades heißt es: "Wir möchten Ihnen möglichst alle Becken zur Verfügung stellen, also 50m-Schwimmerbecken, Nichtschwimmer- und Spaßbecken, Kleinkinderbereich und natürlich auch die große 80m-Rutsche, die Breitwasserrutsche und den Sprungturm."

    In allen Freibädern gilt: Abstandsregeln müssen eingehalten werden und in geschlossenen Räumen, wie im Eingangsbereich und den Sanitäranlagen, gilt die Maskenpflicht. Die Betreiber müssen dafür sorgen, dass nur eine bestimmte Anzahl von Gästen gleichzeitig ins Freibad kann. Wie viele genau, ist von der Größe des Bades abhängig.

    Um das zu gewährleisten, hat jedes Schwimmbad ein Schutz- und Hygienekonzept entwickelt.

    10.06.2020

    17.46 Uhr: Dingolfinger Halbmarathon abgesagt

    Wie der TV Dingolfing mitteilt, wird die 18. Auflage des Dingolfinger Halbmarathons in diesem Jahr coronabedingt abgesagt. Stattdessen soll im Juli ein individueller Lauf für den guten Zweck stattfinden. Unter dem Motto "Alleine zusammen" soll es zwischen dem 3. und 19. Juli individuelle Läufe geben, bei denen sich alle beteiligen können und im Nachgang eine freiwillige Spende für die Kinderkrebshilfe Dingolfing-Landau-Landshut und die Nachwuchsarbeit überweisen können. Zu absolvieren sind die beim Dingolfinger Halbmarathon schon traditionellen Strecken des Halbmarathons über 21,1, des Volkslaufes über 10,5 und der Stadtrunde über 5,25 Kilometer. Auch die Walkerinnen und Walker sind aufgerufen, 5 Kilometer zu absolvieren.

    10.00 Uhr: Bürgertelefon-Anrufe rückläufig

    Die Anruferzahlen des gemeinsamen Corona-Bürgertelefons von Stadt und Landkreis Straubing-Bogen sind rückläufig. Sie liegen im niedrigen zweistelligen Bereich pro Tag, teilt das Landratsamt heute mit. Deshalb wird das Bürgertelefon unter der Rufnummer 09421/973-401 ab kommenden Montag nur noch von 8 bis 12 Uhr besetzt sein (werktags von Montag bis Freitag). Sollte wieder eine entsprechend höhere Nachfrage festgestellt werden, ist jederzeit eine erneute Ausweitung der Zeiten möglich, so das Landratsamt.

    Weiterhin zur Verfügung steht auch das Corona-Bürgertelefon der Bayerischen Staatsregierung unter 089/122-220 (täglich 8 bis 18 Uhr) sowie weitere Hotlines der einzelnen Ministerien und des LGL.

    09.06.2020

    15.35 Uhr: Bistum Passau beendet Gottesdienst-Livestream

    Der Fronleichnamsgottesdienst am kommenden Donnerstag, 11. Juni, um 9.30 Uhr wird der letzte Gottesdienst im Bistum Passau sein, der per Livestream übertragen wird. Das teilte die Pressestelle des Bistums Passau mit. Da wegen der Corona-Pandemie öffentliche Gottesdienste zeitweise untersagt waren, übertrug das Bistum Passau diese per Livestream.

    Seit dem 22. März konnten Gläubige mit Bischof Stefan Oster online Gottesdienst feiern. "Wir, und allen voran Bischof Stefan Oster, wollten während der Coronakrise bei den Menschen sein, mit der Botschaft Gotte"“, sagt Domdekan Dr. Hans Bauernfeind. Rund 50.000 Menschen sollen durchschnittlich die Gottesdienste verfolgt haben. An Ostern seien es sogar bis zu 100.000 Gläubige gewesen, schreibt das Bistum.

    5.40 Uhr: Corona-Hilfskrankenhaus weiter in Bereitschaft

    Während in manchen Regierungsbezirken nur Konzepte für Hilfskrankenhäuser erstellt worden sind, hat Niederbayern nach wie vor ein Corona-Hilfskrankenhaus in Viechtach im Kreis Regen. Dieses bleibt trotz aktuell niedrigem Infektionsgeschehen vorerst in Bereitschaft, heißt es auf Anfrage bei der Regierung von Niederbayern.

    Einer Sprecherin zufolge werde auf Einrichtungen der Vorsorge und Rehabilitation gesetzt. "Neu geschaffen wurde lediglich ein Hilfskrankenhaus in Viechtach, das derzeit noch in Bereitschaft gehalten wird", teilte die Sprecherin weiter mit.

    08.06.2020

    16.05 Uhr: Ruhige Woche für die niederbayerische Polizei

    Wie das Polizeipräsidium Niederbayern mitteilt, ist die vergangene Woche aus Polizeisicht ruhig verlaufen. In mehreren Städten in Niederbayern gab es am Wochenende Corona-Demos, so auch am Samstag in Passau und Straubing. Diese Versammlungen verliefen problemlos, so die Mitteilung. Die niederbayerische Polizei hat zur Überwachung der Allgemeinverfügung in der vergangenen Woche (02.-08.06.) über 4.000 Kontrollen durchgeführt. Es wurden 135 Anzeigen aufgenommen, der Schwerpunkt der Anzeigen lag bei Verstößen gegen die Kontaktbeschränkungen.

    6.00 Uhr: Fitnessstudios öffnen

    Auch in Niederbayern können ab heute wieder Gewichte gestemmt und Laufbänder in Fitnessstudios genutzt werden. Nach fast drei Monaten dürfen die bayerischen Betreiber ihre Studios unter bestimmten Voraussetzungen wieder öffnen. Bayern ist damit das letzte deutsche Bundesland, das die Öffnung erlaubt.

    Hobbysportler freuen sich auf das lang ersehnte Training, sollten es jedoch langsam angehen lassen. Tipps eines Sportbiologen finden Sie HIER.

    05.06.2020

    16:30 Uhr: Schwerpunktpraxis in Straubing ab sofort stillgelegt

    Es ist eine schöne Momentaufnahme für die Region, schreiben Stadt und Landkreis Straubing in einer Pressemitteilung : Es gebe aktuell dank der Abstands-, Kontakt- und Infektionsschutzregeln nur noch wenige Menschen mit Corona-Symptomen in der Stadt Straubing und im Landkreis Straubing-Bogen. Deshalb hatte die Schwerpunktpraxis am Hagen schon zuletzt nicht mehr an jedem Tag geöffnet. Nun sei der Bedarf immer weiter zurück und die Auslastung gegen Null gegangen. Deshalb werde die Schwerpunktpraxis ab kommender Woche auch nicht mehr geöffnet sein. Selbstverständlich sei auch jetzt die Versorgung für Personen mit Symptomen gegeben und auch Testmöglichkeiten gibt es weiterhin. Ansprechpartner sind die Hausarztpraxen bzw. die KVB unter 116117. "Die Infrastruktur bleibt zunächst einmal noch erhalten, um vorbereitet zu sein, falls wir die Schwerpunktpraxis wieder brauchen“, erläutert Dr. Schaaf.

    „Wir müssen auch in der kommenden Zeit weiter wachsam und vorsichtig sein, da sich die Situation jederzeit wieder ändern kann.“, so Bürgermeister Dr. Albert Solleder. „Das Virus ist immer noch präsent".

    13.30 Uhr: IHK Niederbayern begrüßt Hilfspaket

    Die niederbayerische Industrie- und Handelskammer (IHK) begrüßt das geplante milliardenschwere Konjunkturpaket der Großen Koalition. "Die Vereinbarungen enthalten viele richtige Impulse zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise. Sehr positiv ist, dass von den Milliardenhilfen nicht nur einzelne Branchen profitieren, sondern die gesamte Wirtschaft einen Anschub erfährt", sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung. Die beschlossenen Investitionen in Milliardenhöhe für digitale und grüne Zukunftstechnologien, Forschung und vor allem Mobilität würden den Wirtschaftsstandort Niederbayern stärken, so Schreiner weiter.

    12.10 Uhr: Weiher öffnen verzögert

    Auch wenn einige Freibäder in Niederbayern öffnen, gilt das nicht automatisch für Natur-Weiher. So bleibt der Weiher 14 in Parkstetten im Kreis Straubing-Bogen erstmal geschlossen. Wie das Landratsamt am Freitag mitteilt, werden die Weiher elf und zwölf-Ost zuerst aufgemacht. Ab kommenden Donnerstag sollen dort Erfahrungen in Sachen Hygienekonzept gesammelt werden. Dieses sieht vor, Umkleiden und Duschbereiche geschlossen zu halten, die Toilettenanlagen nur teilweise zu öffnen. Der Platzwart wird zudem die Abstandsregelungen und auch das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes im Bereich der Sanitäranlagen überprüfen. Zudem darf nur eine Maximalanzahl an Personen sich gleichzeitig am Weiher aufhalten. Am Weiher elf sind es 500 Personen, so das Landratsamt.

    9.00 Uhr: Einige Freibäder starten in die Saison

    Wenn auch nur eingeschränkt und unter Auflagen: Schwimmen in Freibädern ist bald wieder möglich. Am kommenden Montag 9 Uhr startet nach einmonatiger Verspätung zum Beispiel das Passauer Erlebnisbad in die Saison. Die Anzahl der Badegäste wird auf 1.500 beschränkt sein, Zutritt ist nur mit Mund-Nasen-Schutz erlaubt. Zudem müssen die Badegäste einen Registrierschein abgeben. Absperrleinen sollen ein geordnetes Schwimmen ermöglichen. Maximal dürfen nur gut 100 Badegäste im Schwimmerbecken sein. Spaßbereiche wie Strömungskanal dürfen nicht benutzt werden. An der Rutschbahn und auf dem Sprungturm gelten strenge Abstandsregeln.

    Ähnliche Regeln gelten auch in anderen Freibädern. In Ruhstorf (Lkr. Passau) wird der Badebetrieb allerdings erst am 15. Juni aufgenommen. Der Karali-Badepark in Waldkirchen (Lkr. Freyung-Grafenau), eines der größten Freibäder im Bayerischen Wald, öffnet erst am kommenden Freitag (12.6.) seine Becken.

    Das Aquatherm in Straubing hat sich dazu entschlossen, erst im Juli zu öffnen. Auf der Homepage der Stadtwerke Straubing heißt es: "Bis ein Freibad von der Größe des AQUAtherms in Betrieb gehen kann und die besonderen Betriebsmittel für den Pandemiebetrieb zur Verfügung stehen, sind drei bis vier Wochen Vorbereitungszeit notwendig." Auch in Straubing wird die Zahl der Badegäste begrenzt sein. Eintritt sollte online gezahlt werden. Duschen und Umkleiden sind gesperrt.

    04.06.2020

    15.30 Uhr: Neue Corona-Adressen

    Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass ab kommenden Montag eine neue, zentrale Emailadresse rund um das Thema Corona eingerichtet ist. Die Funktionsemailadresse lautet: Corona@landkreis-kelheim.de.

    Des Weiteren weist das Landratsamt darauf hin, dass die Bayerische Staatsregierung eine Corona-Hotline eingerichtet hat. Die Telefonnummer 089/122 220 ist täglich, auch an den Wochenenden, von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

    Zulassungstellen ab 15.06. wieder normal geöffnet

    Ab dem 15.06.2020 sind die Zulassungsstellen sowie die Führerscheinstelle des Landratsamtes Kelheim (einschließlich Dienststelle Mainburg) ohne Terminvereinbarungen geöffnet. Eine Terminvereinbarung ist damit bis auf Weiteres ab dem 15.06.2020 nicht mehr möglich. Die bereits vergebenen Termine ab dem 15.06.2020 behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit.

    12.58 Uhr: Rauferei wegen fehlendem Mundschutz

    In Passau ist es im Wartezimmer einer Praxis zu einer körperlichen Auseinandersetzung wegen eines fehlenden Mundschutzes gekommen. Wie die Polizei mitteilt, hatte eine 29-Jährige gestern (03.06.) keine vorgeschriebene Mund- Nasenmaske im Wartezimmer getragen. Ein anderer wartender Patient forderte sie deswegen mehrmals auf, Mund und Nase zu bedecken. Daraufhin ging die polizeibekannte Frau auf den 53-Jährigen zu, beleidigte ihn mehrfach und versuchte ihn zu schlagen. Die Frau des Mannes schubste die 29-Jährige zu Boden und bespuckte sie. Jetzt wird gegen die junge Frau wegen versuchter Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

    12.38 Uhr: Landshuter Tourist-Info bietet wieder Führungen an

    Die Stadt Landshut öffnet nach dem Corona-Lockdown am kommenden Montag (8. Mai) wieder die Tourist-Info in der Altsatdt. Die Anlaufstelle für Touristen ist dann wieder montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Zu den beliebten Sehenswürdigkeiten in der historischen Stadt zählen unter anderem die Martinskirche mit dem höchsten Backsteinturm der Welt, die Burg Trausnitz und die Residenz. Ab sofort sind auch wieder Stadtführungen möglich, die in der Tourist-Info gebucht werden können. Da die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt ist, um den notwendigen Sicherheitsabstand gewährleisten zu können, wird um Voranmeldung gebeten. Beim Betreten der Tourist-Info sind die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten: Darunter fallen das Tragen einer Mund-Nasen-Maske sowie das Desinfizieren der Hände im Eingangsbereich. Der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen ist ebenso einzuhalten.

    10.30 Uhr: Brustkrebs-Früherkennung in Landshut

    Nach der langen coronabedingten Pause, führt das LAKUMED Krankenhaus in Landshut ab kommenden Montag wieder Screenings durch. Wie das Mammographie-Screening Niederbayern heute mitteilt, geht die Brustkrebs-Früherkennung unter besonderer Berücksichtigung der vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hygienevorkehrungen weiter. Demnach wird es große zeitliche Abstände zwischen den Terminen geben. Die Frauen sollten pünktlich zum Termin kommen - mit eigener Maske und ohne Begleitperson.

    Alle Frauen, deren Termine in den vergangenen Wochen abgesagt werden mussten, erhalten neue Einladungen mit Terminvorschlägen. Unter der Rufnummer 089/54546-40-200 können Termine vereinbart werden. Das ist die neue Telefonnummer der Zentralen Stelle in Bayern, die alle Termine des Screenings koordiniert.

    03.06.2020

    9.30 Uhr: Wandersaisonauftakt im Viechtacher Land

    Eigentlich hätte der Wandersaisonauftakt rund um Viechtach im Kreis Regen schon zu Christi Himmelfahrt im Mai stattfinden sollen. Aufgrund des damals generellen Veranstaltungsverbots haben die Organisatoren den Auftakt um einen Monat verlegt. Wie die Tourist-Info Viechtach heute mitteilt, wird nun am 11. Juni mit geführten Wanderungen gestartet. Diese allerdings unter Auflagen: Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen pro Tour begrenzt. Für die Fahrten mit Bus und Bahn werden die Teilnehmer gebeten einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bei allen Touren werden ausreichend Pausen mit Rucksackverpflegung und keine Einkehr in Gastrobetrieben eingelegt.

    Die Wanderwochen richten sich sowohl an Urlaubs- und Tagesgäste als auch an einheimische Wanderfreunde, die gerne mit einer Gruppe unterwegs sind, teilt die Tourist-Info Viechtach mit.

    Die Teilnahme an den Wanderungen ist gratis, allenfalls für Bus- und Bahntickets können Kosten anfallen. Das Team der Tourist-Information Viechtach freut sich über Anmeldungen unter: 09942/1661 oder per Email: tourist-info@viechtach.de.

    02.06.2020

    16.00 Uhr: Schwangerenberatung Deggendorf wieder erreichbar

    Die Schwangerschaftsberatungsstelle des Landratsamtes Deggendorf ist jetzt wieder gut erreichbar.Das teilte das Landratsamt Deggendorf heute mit. Die Beratungsstelle steht schwangeren Frauen, Paaren oder Familien für ihre Fragen und Anliegen zur Verfügung.

    "Besonders in schwierigen Zeiten helfen vertrauensvolle Gespräche, sorgen für Entlastung und fördern neue Sichtweisen auf individuelle Kraftquellen und Ressourcen", so das Landratsamt.

    Persönliche Vorsprachen sind nach telefonischer Vereinbarung möglich. Ein Mund-Nasen Schutz soll getragen werden. Oder Sie schreiben eine Email an: schwangerenberatung@lra-deg.bayern.de.

    10.12 Uhr: Illegale Demo in Deggendorf

    In Deggendorf hat die Polizei am Pfingstmontag (01.06.) eine unangemeldete Corona-Demo aufgelöst. Die Teilnehmer hatten selbstgemalte Transparente dabei und protestierten gegen die geltenden Corona-Beschränkungen. Da die Demo nicht angemeldet und genehmigt war, wurde sie aufgelöst und die Personalien der Teilnehmer festgestellt. Gegen sie wird jetzt wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und das Infektionsschutzgesetz ermittelt.<iframe title="Corona-Neuinfektionen in Niederbayern" aria-label="chart" id="datawrapper-chart-hWw8L" src="https://datawrapper.dwcdn.net/hWw8L" scrolling="no" frameborder="0" style="width: 0; min-width: 100% !important; max-width: 730px; border: none;" height="500"></iframe>

    01.06.2020

    10.30 Uhr: Demo für Thermen-Öffnung in Bad Birnbach

    In Bad Birnbach (Lkr. Rottal-Inn) demonstrieren heute rund 300 Menschen auf dem Neuen Marktplatz für die Thermen der Region. Wie ein Polizeisprecher auf BR-Anfrage mitteilt, wurde die zugelassene Teilnehmerzahl von 300 Personen sehr schnell erreicht, der Zustrom war groß. Die Demonstranten setzen sich für die Thermen ein, deren Existenz bedroht ist. Auch nach dem 08. Juni dürfen die Thermen ihre Innenbereiche nicht öffnen. Viele Erholungssuchende fahren deswegen nach Österreich, wo die Thermen komplett geöffnet haben dürfen.

    29.05.2020

    12.13 Uhr: Ministerium stimmt neuem Landesgartenschau-Termin zu

    Das Umweltministerium hat der Verschiebung der bayerischen Landesgartenschau in Freyung wegen der Corona-Krise zugestimmt. Sie war eigentlich für 2022 geplant und wird nun im Jahr 2023 stattfinden. Wegen der Corona-Pandemie könne es allerdings zeitliche Verzögerungen im Bauablauf geben, sagte Umweltminister Thorsten Glauber (FW) heute in München.

    Des Weiteren kündigte Glauber an, Gartenschauen ab 2022 mit bis zu fünf Millionen Euro zu fördern. Die neuen Förderrichtlinien sollen Kommunen einen noch stärkeren Anreiz bieten, Gartenschauen zu veranstalten. Das Umweltministerium hat seit 1980 Landes- und Regionalschauen mit rund 70 Millionen Euro gefördert. Insgesamt 24 Millionen Gäste haben die Gartenschauen seitdem besucht

    9.55 Uhr: Falsche Gesundheitsamtsmitarbeiter unterwegs

    Im Landkreis Kelheim treiben offenbar Betrüger im Namen des Gesundheitsamtes ihr Unwesen. Wie das Landratsamt heute mitteilt, schicken sie vermeintliche Kunden ohne Mund-Nasen-Schutz in Geschäfte. Kurze Zeit später treten sie dann als angebliche Mitarbeiter des Gesundheitsamtes auf und fordern Bußgeld von den Ladeninhabern. Ob bereits finanzieller Schaden entstanden ist, ist unklar.

    Landratsamt und Polizei weisen darauf hin, dass derartige Kontrollen des Gesundheitsamtes nicht stattfinden. Geschäftsinhaber sollen sich von den angeblichen Kontrolleuren den Dienstausweis zeigen lassen, nicht zahlen und die Polizei kontaktieren.

    7.00 Uhr: Schlösser und Burgen öffnen

    Ab morgen dürfen beliebte Ausflugsziele wie Schlösser und Burgen in Bayern wieder öffnen. Auch die Burg Trausnitz in Landshut kann dann wieder besichtigt werden. Führungen finden derzeit allerdings nicht statt. Die Besichtigung der Burg Trausnitzist nur im Rahmen eines freien Rundgangs möglich.

    Auch die Veste Oberhaus in Passau öffnet Samstag, Sonntag und feiertags die Pforten und das Oberhausmuseum ist an diesen Tagen auch wieder für Besucher bereit. Vorerst finden keine öffentlichen oder gebuchten Führungen statt. Im Museum gelten eine Einbahnregelung sowie ein Zeitfenster von 90 Minuten. Das Zeitfenster für den Besuch des Aussichtsturms ist auf 20 Minuten begrenzt. Darüber hinaus gelten Personenbegrenzungen. Es kann zu Wartezeiten kommen.

    28.05.2020

    18.11 Uhr: 10.000 Masken genäht und 10.000 Euro gespendet

    Rekordverdächtige 10.000 Masken hat die Initiative "Nähen hilft" im Landkreis Digolfing-Landau seit dem Ausbruch der Corona-Infektionswelle in der Region genäht. Die mehr als 50 Näherinnen haben das ehrenamtlich gemacht, um systemrelevante Menschen und Einrichtungen vor Ort mit Mund- und Nasenschutzmasken auszustatten. Das gab die Initiatorin der Aktion Nadja Bauer-Beutlhauser heute in einer Bilanz bekannt. Zugleich wurden 10.000 Euro Spendengelder an verschiedene soziale Initiativen vor Ort verteilt. Das Geld stammt aus Spenden, die die Näherinnen für ihre Arbeit bekommen haben. Insgesamt wurden bis heute 9.508 Zuschnitte an die Näherinnen ausgeteilt. 8.534 sind bisher vergeben, einige befinden sich noch in Arbeit und der Rest ist vorbestellt oder "im Lager". Mindestens 2.000 davon wurden an Bedürftige oder Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Altenheime und medizinische Einrichtungen im Landkreis gespendet. Bei der Auslieferung und beim Zuschnitt haben auch Sportvereine wie der FC Dingolfing, der FC Teisbach und der TV Dingolfing geholfen. Die Masken wurden im gesamten Landkreis bis vor die Haustüre geliefert, "schneller als Amazon", sagte die Initiatorin am Donnerstag bei der Spendenübergabe. Das Projekt verschlang hochgerechnet rund 4.000 Arbeitsstunden, für die niemand einen einzigen Cent erhalten hat. Einbezogen sind bei der Rechnung die Stunden der Näherinnen, der Fahrer, Zuschneider und weiterer Mithelfer. Das sind für eine einzelne Person zwei Jahre Arbeit, die Freiwilligen haben das gemeinsam in eineinhalb Monaten geschafft.

    13.22 Uhr: Landkreis Dingolfing-Landau stellt Bürgertelefon ein

    Der Landkreis Dingolfing-Landau stellt wegen der rückläufigen Ansteckungszahlen das Bürgertelefon zum Thema Corona ein. Das gab die Behörde am Mittag bekannt. Die Hotline am Landratsamt war seit 10. März an insgesamt 66 Tagen besetzt – anfangs auch an Samstagen, Sonntagen und an Feiertagen. Seitdem sind insgesamt knapp 3.500 Anrufe eingegangen.

    Acht Todesfälle sind im Landkreis in Zusammenhang mit Covid-19 sind bislang bekannt. Von insgesamt 876 ermittelten Kontaktpersonen wurden 855 inzwischen aus der Quarantäne entlassen. Ab Samstag sollten sich Bürger mit ihren Fragen an die Corona- Hotline der Bayerischen Staatsregierung (089 122 220, täglich von 8 bis 18 Uhr) wenden.

    9.20 Uhr: Waldschmidthaus bleibt bis nächstes Jahr geschlossen

    Wanderer am Rachel im Bayerischen Wald müssen sich für die Pause in Gipfelnähe zukünftig weiter selbst versorgen, denn das Waldschmidthaus bleibt geschlossen. Die aufgrund der Corona-Pandemie verhängten Maßnahmen für die Gastronomie würden "wirtschaftlich, gesundheitlich und rechtlich ein nicht kalkulierbares, existentielles Risiko" darstellen. Deshalb haben die Pächter beschlossen, die Bewirtschaftung der Schutzhütte 2020 nicht fortzuführen, teilt die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald heute mit.

    "Wir bedauern diese Entscheidung", sagt Nationalparkleiter Franz Leibl. Gerade hinsichtlich des renovierungsbedürftigen Zustands der Hütte und der sehr beengten Verhältnisse im Inneren könne man den Schritt jedoch verstehen. Kurzfristig einen neuen Pächter zu finden sei so gut wie ausgeschlossen, so Leibl weiter. Im kommenden Jahr soll das Waldschmidthaus auf dem Rachel renoviert werden.

    5.30 Uhr: Schifffahrt in Passau startet wieder

    Spät, aber doch: Am Pfingstsamstag startet in Passau die Schifffahrtsaison. Den Anfang machen die Dreiflüsse-Stadtrundfahrten und die Fahrten mit dem Kristallschiff.

    Mit an Bord sei auch ein umfassendes Hygiene- und Sicherheitskonzept, teilte die Donauschifffahrt Wurm und Noé mit. Um Mindestabstände einhalten zu können, ist die Anzahl der Tische in den Innenräumen und Außendecks reduziert worden. Außerdem gilt Maskenpflicht.

    Die ersten 45-minütigen Stadtrundfahrten mit der MS Sissi starten am Samstag um 11 Uhr an der Liegestelle 11. Das Kristallschiff legt erstmals um 11.15 Uhr ab. Sie schippert die Gäste auf einer zweistündigen Fahrt durch das bayerisch-österreichisches Donautal.

    27.05.2020

    14.22 Uhr: Niederbayerns Kliniken auf dem Weg zum Normalbetrieb

    Niederbayerns Krankenhäuser sind wieder auf dem Weg zum Normalbetrieb. Kliniken, die für die Versorgung von gesetzlich Versicherten zugelassen sind, mussten bisher 25 Prozent ihrer Normalkapazitäten für die Versorgung von Covid-19-Patienten zur Verfügung halten. Die Regierung von Niederbayern hat jetzt Erleichterungen für den gesamten Regierungsbezirk gestattet und die Vorhaltepflicht für Allgemein- und Normalpflegebetten generell auf 15 Prozent gesenkt.

    Die heute unterzeichnete Allgemeinverfügung von Regierungspräsident Rainer Haselbeck tritt morgen in Kraft. Damit können in den Krankenhäusern wieder vermehrt planbare Leistungen und Eingriffe erfolgen. Unberührt bleibt jedoch die Quote von 30 Prozent zur Freihaltung von Intensivkapazitäten mit Beatmungsmöglichkeit. Haselbeck wörtlich: "Entscheidend ist, dass bei einem Wiederanstieg der Infektionszahlen umgehend ein zielgerichtetes, konsequentes Gegensteuern erfolgen kann. Dazu gibt es klare Vorgaben."

    Eindringlich warnte der Regierungspräsident davor, die Corona-Pandemie auf die leichte Schulter zu nehmen. Lockerungen und die schrittweise Rückkehr zum normalen Leben seien einzig und allein deshalb möglich, weil die Einschränkungen so gut gewirkt haben. Vorsicht und Rücksicht blieben weiter das oberste Gebot, wenn ein dramatischen Rückfall vermieden werden soll.

    10.00 Uhr: Kultur im Raum Passau kehrt langsam zurück

    Nach der coronabedingten Pause kehrt auch in die Region Passau die Kultur langsam zurück. Zum Beispiel öffnen am kommenden Samstag die städtischen Museen auf Veste Oberhaus und im Kastell Boiotro (Römermuseum). Die geltenden Hygienebestimmungen werden in den Einrichtungen umgesetzt.

    Auch das diesjährige Jazzfest Passau im Innenhof des Passauer Rathauses wird - wenn auch unter ungewöhnlichen Bedingungen - durchgezogen. Von 2. Juni bis Ende August finden rund 50 Konzerte statt. Erlaubt sind höchstens 50 Besucher. Heißt: Pro Bierbank ein Besucher. Den Auftakt macht am Dienstag (2.6.) die "Daniel Wildners Jazz Session".

    Ebenso fährt das Freilichtmuseum in Finsterau (Lkr. Freyung-Grafenau) die nächsten Tage ihren Betrieb wieder hoch. Ab Freitag (29.5.) ist geöffnet - auch hier gelten Abstands- und Hygieneregeln. "Nichtsdestotrotz kann man sich auf dem weitläufigen Museumsgelände entspannen und auf anregende Gedanken kommen", heißt es auf der Homepage des Freilichtmuseums.

    5.30 Uhr: Kinos rüsten sich für Neustart

    Am 15. Juni werden die Corona-Beschränkungen für Kinos gelockert. So auch im größten Filmtheater Oberbayerns, im "Cineplex" in Neufahrn bei Freising und den dazugehörigen Kinos in Erding und im niederbayerischen Vilsbiburg (Lkr. Landshut). "Wir brauchen 14 Tage, um den Betrieb wieder hochzufahren", sagt Geschäftsführerin Veronika Fläxl, und deshalb ist sie auch erleichtert, dass die Lockerungen mit genug Vorlauf angekündigt wurden.

    Zwar ist noch nicht im Detail klar, welche Auflagen neben einer Maskenpflicht zu beachten sind. Aber es gibt genug Ideen, wie der Neustart im Cineplex funktionieren könnte: Der Ticketverkauf wird ausschließlich online abgewickelt. Die Besucher werden so eingebucht, dass es zwischen den belegten auch freie Sitzplätze gibt. Ein- und Ausgänge werden getrennt. An der Verkaufstheke könnte man nur abgepackte Knabbereien und Getränke anbieten, überlegt die Geschäftsführerin weiter. Mitte Juni soll es jedenfalls "volle Socke wieder losgehen".

    26.05.2020

    16.04 Uhr: Landestheater Niederbayern plant Vorstellungen mit Publikum

    Das Landestheater Niederbayern will nach der Freigabe des Theaterbetriebs in dieser Saison noch mit ein oder zwei Vorstellungen mit dem Publikum in Kontakt treten. Idealerweise an allen drei Spielorten in Landshut, Passau und Straubing. Das sagte Theatersprecher Konrad Krukowski am Nachmittag auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks. "Zwei Minuten nach der Bekanntgabe durch Ministerpräsident Markus Söder haben wir damit begonnen, Pläne zu schmieden", so Krukowski. Allerdings habe man in den vergangenen Wochen nicht proben können. So versuche man jetzt ein oder zwei kleine Formate auf die Theaterbühne zu bringen. Möglicherweise sogar Open-Air Veranstaltungen. Parallel dazu arbeite man an Sicherheits- und Hygienekonzepte unter anderem für das Theaterzelt in Landshut, wo bis zu 50 Besucher zugelassen werden könnten.

    15.03 Uhr: 90.000 Euro für Corona-Projekte im Grenzgebiet

    Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds unterstützt insgesamt 22 Organisationen im Grenzgebiet mit einer Soforthilfe von rund 90.000 Euro. Wie eine Sprecherin sagte, gehen die Mittel an medizinische und soziale Dienste, die sich besonders für von der Corona-Pandemie bedrohte Personen einsetzen. Unter den ostbayerischen Organisationen ist unter anderem der "Oberstübchen e.V. / Food Exchange“"in Regen, der sich aufgrund der Pandemie spontan von einer Kulturinitiative in einen Tafel-Ersatz verwandelt hat, so die Sprecherin. Des Weiteren bekommen der §Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes in Tirschenreuth", die "Nachbarschaftshilfe Neusorg", die "Caritas-Sozialstation Böbrach" sowie die Initiative "Aktive generationenfreundliche Gemeinde Fensterbach" finanzielle Mittel.

    12.57 Uhr: Jugendherbergen öffnen teilweise wieder

    Nach zehn Wochen Corona-bedingter Betriebsschließung können am 30.05.2020 einige Jugendherbergen in Bayern wieder eröffnen. Wie der Landesverband Bayern des Deutschen Jugendherbergswerks mitteilt, gibt es für die Häuser ein umfassendes Hygiene- und Sicherheitskonzept zum Schutz von Gästen und Mitarbeitern. So tragen alle Häuser dafür Sorge, dass der Mindestabstand zwischen einzelnen Personen in allen öffentlich zugänglichen Bereichen der Jugendherbergen eingehalten werden kann; hierzu sind unter anderem gestaffelte Essenszeiten vorgesehen.

    Mehrbettzimmer werden nur im Rahmen der aktuellen Kontaktbeschränkungen belegt. Sanitäre Anlagen dürfen nur von einer Familie oder Gruppe während ihres Aufenthalts genutzt werden. Darüber hinaus sollen die Mitarbeiter aller Jugendherbergen sowie die Gäste, die sich in Gemeinschaftsbereichen der Häuser aufhalten, eine Mund-Nasen-Abdeckung tragen. An zentralen Stellen der Jugendherbergen werden Spender für Desinfektionsmittel platziert. Zunächst startet der Landesverband in Bayern mit 30 Häusern. In Niederbayern öffnen die Jugendherbergen in Passau und Saldenburg (Lkr. Freyung-Grafenau).

    11.11 Uhr: Gaststätte hält sich nicht an Auflagen

    Eine Gaststätte aus Simbach am Inn (Lkr. Rottal-Inn) hat gleich gegen mehrere Corona-Auflagen verstoßen. Wie die Polizei heute mitteilt, wurde bei einer Kontrolle gestern festgestellt, dass der Verantwortliche hinter dem Tresen keinen Mundschutz trug. Im Lokal wurde zwischen den Gästen der Mindestabstand nicht eingehalten. Auch die Gästeliste wurde nur unzureichend geführt. Der Verantwortliche muss jetzt ein Bußgeld zahlen, er wurde wegen der Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

    9.14 Uhr: Passauer Stadtrat muss 17-Millionen Minus ausgleichen

    Das Corona-Sparpaket der Stadt Passau ist beschlossene Sache. Das Stadtratsplenum hat es am Abend mit großer Mehrheit abgesegnet. Es habe nur ein paar "marginale Änderungen" gegeben, so Stadtsprecherin Karin Schmeller am Morgen zum BR. Insgesamt müssen im Haushalt 2020 knapp 17 Millionen Euro eingespart werden. Unter anderem werde bei Bauprojekten und beim Rathauspersonal der Rotstift angesetzt.

    Die Auswirkungen der Corona-Pandemie waren schuld am riesigen Haushaltsloch. Allein der Rückgang der Gewerbesteuer macht knapp zehn Millionen Euro aus. Schon vor der gestrigen Sitzung machte OB Jürgen Dupper (SPD) klar, auf Steuererhöhungen und neue Schulden verzichten zu wollen.

    8.30 Uhr: Nur noch Stichproben an tschechischer Grenze

    Die tschechische Polizei beendet heute ihre systematischen Kontrollen an den Grenzen zu Deutschland und Österreich. Es werde nur noch stichprobenartig kontrolliert, teilte das Innenministerium in Prag mit. Doch am Einreiseverbot für Touristen nach Tschechien ändere sich nichts, betonte eine Sprecherin. Tschechen müssten bei der Rückkehr aus dem Ausland weiterhin einen negativen Corona-Test vorlegen oder in Quarantäne gehen.

    25.05.2020

    9.00 Uhr: 17-Millionen-Euro-Loch im Etat der Stadt Passau

    Die Corona-Pandemie bringt die Stadt Passau in Geldnot. Finanzausschuss und Plenum werden heute Nachmittag über die Auswirkungen auf den Etat 2020 diskutieren. Fest steht: Wegen der großen Lücke im Haushalt wird die Stadt den Gürtel enger schnallen müssen.

    Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) sprach bei der letzten Sitzung des Finanzausschusses von einem Loch von knapp 17 Millionen Euro. Allein der Rückgang der Gewerbesteuer werde knapp zehn Millionen Euro ausmachen. Deshalb ist ein großes Sparpaket zu erwarten.

    6.45 Uhr: Vorschulkinder dürfen wieder in den Kindergarten

    Vorschulkinder und deren Geschwister dürfen ab heute wieder in den Kindergarten. Waldkindergärten, wie es sie zum Beispiel in Dingolfing, Bogen, Pfeffenhausen (Lkr. Landshut), Frauenau (Lkr. Regen) oder Bad Griesbach (Lkr. Passau) gibt, dürfen ebenfalls ab heute wieder öffnen, genau wie die Großtagespflege, wobei maximal zehn Kinder gleichzeitig von zwei oder drei Tagespflegepersonen betreut werden dürfen. Grundsätzlich gilt: In den Einrichtungen soll es feste Gruppen mit festen Betreuern geben und Kinder mit Krankheitssymptomen dürfen auf keinen Fall in die Kita. Eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht gibt es nicht.

    5.15 Uhr: Gastronomie öffnet Innenbereich

    Ab heute dürfen auch in Niederbayern Cafes, Restaurants und Wirtshäuser ihren Innenbereich öffnen. Gäste dürfen Lokale zwischen 6 und 22 Uhr unter strengen Auflagen besuchen. Wie auch in den Außenbereichen gilt: Eine begrenzte Gästezahl, die Sicherstellung von Abstand und der Betreiber ist verpflichtet, ein Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen.

    Für Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, gilt die Maskenpflicht. Gäste müssen am Tisch keinen Mund-Nasen-Schutz tragen, sollen diesen dann aber bei Toilettengängen und beim Betreten des Lokals aufsetzen.

    Für Bars und Clubs, die auf den Getränkeausschank ausgerichtete sind, gibt es noch keine Perspektive.

    24.05.2020

    14.15 Uhr: Wenig Neu-Infizierte in Niederbayern

    Bayernweit haben sich von Samstag auf heute mit am wenigsten Menschen in Niederbayern neu mit dem Coronavirus angesteckt. Das teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) heute auf seiner Homepage mit. Von Samstag auf Sonntag sind es drei Neu-Infizierte - nur in Unterfranken ist die Zahl mit einer neuinfizierten Person weniger.

    Damit haben sich seit Ausbruch der Krankheit in Niederbayern 4.664 Menschen mit Covid-19 angesteckt. Todesfälle kamen seit gestern keine dazu. 274 Menschen sind in Niederbayern an dem Virus gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist im bayernweiten Vergleich in Niederbayern relativ niedrig: Drei Menschen haben sich in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner infiziert. Im Schnitt sind es in Bayern fünf.

    10.15 Uhr: Eine Infizierte nach Reihentestung an Schlachthöfen

    Nachdem vergangenen Mittwoch über 400 Mitarbeiter der Schlachthöfe Landshut und Vilsbiburg auf das Coronavirus getestet worden waren, gibt es nur eine Frau mit einem positiven Ergebnis. Das teilt das Landratsamt Landshut heute mit. Alle anderen Tests seien negativ verlaufen, heißt es.

    Die Corona-Infizierte arbeitet am Schlachthof im Raum Vilsbiburg. Sie wohnt in einem Nachbarlandkreis und befindet sich mit drei Kontaktpersonen in Quarantäne. Landrat Peter Dreier (CSU) und Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz (FDP) sind laut Pressemitteilung erleichtert: "Auch wenn wir im Vorfeld bereits viele Vorbereitungen getroffen haben und alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, um bei möglichen positiven Testergebnissen schnell reagieren zu können und die Betroffenen zu isolieren, sind wir froh, dass diese Maßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt nicht zum Tragen kommen müssen".

    22.05.2020

    16.33 Uhr: Corona-Folgen: 17 Millionen-Loch im Etat der Stadt Passau

    Die Corona-Pandemie bringt auch die Stadt Passau in Geldnot. Finanzausschuss und Plenum werden am Montag (25.5., 15.30 Uhr) über die Auswirkungen auf den Etat 2020 diskutieren. Fest steht: Wegen der großen Lücke im Haushalt wird die Stadt den Gürtel enger schnallen müssen. Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) sprach bei der letzten Sitzung des Finanzausschusses von einem Loch von knapp 17 Millionen Euro. Allein der Rückgang der Gewerbesteuer werde knapp 10 Millionen Euro ausmachen. Dazu kommen Mindereinnahmen bei der Umsatz- und Einkommenssteuer sowie fehlende Einnahmen bei Gebühren, Eintritten und Mieten. Trotz der Misere will Dupper auf Steuererhöhungen verzichten und keine neuen Schulden machen. Deshalb ist ein großes Sparpaket zu erwarten. Jede Haushaltsposition für das laufende Jahr müsse überarbeitet werden, so der OB. Im Gespräch sind Einsparungen beim Personal und bei geplanten Bauprojekten.

    14.11 Uhr: Negative Testungen am Schlachthof Passau

    Die Testungen in der Schlachthof Passau GmbH sind alle negativ, so die Stadt Passau. Im Kommunalunternehmen "Städtische Fleischhygiene" gibt es einen positiven Fall. Der Mitarbeiter befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Kontaktpersonen der Kategorie 1 gibt es am Schlachthof nicht.Insgesamt wurden 57 Tests durchgeführt, davon 45 bei der Schlachthof Passau GmbH und zwölf bei der Städtischen Fleischhygiene Passau. Das Kommunalunternehmen "Städtische Fleischhygiene" ist ein selbständiges Unternehmen der Stadt. Der Aufgabenbereich umfasst im Wesentlichen die amtliche Lebendtier- und Schlachttieruntersuchung sowie die Kontrolle des Tierschutzes und der Lebensmittelsicherheit.

    13.25 Uhr: Coronatests bei über 400 Schlachthof-Mitarbeitern

    Am Mittwoch wurden auf Anweisung des Bayerischen Gesundheitsministeriums 385 Mitarbeiter des Landshuter Schlachthofs und 40 Mitarbeiten des Schlachtbetriebs aus dem Raum Vilsbiburg (Lkr. Landshut) auf eine Corona-Infektion getestet. Das teilt das Landratsamt Landshut heute mit. Tests von Mitarbeitern, die an diesem Tag nicht da waren, werden nachgeholt, heißt es. Mit Ergebnissen wird nicht vor Montag gerechnet.

    Von den Getesteten zeigte bisher keiner Krankheitssymptome, so das Landratsamt. Momentan werde nach Lösungen gesucht, falls Schlachthof-Mitarbeiter ein positives Testergebnis bekämen - dann müssten die Infizierten und ihre Kontaktpersonen isoliert werden. Die Corona-Tests wurden angeordnet und vom Gesundheitsamt durchgeführt. Es ist die Reaktion auf hohe Infektionszahlen in einem Schlachthof in Bogen (Lkr. Straubing-Bogen).

    10.42 Uhr: Corona-Demos für Passau angekündigt

    Wie die Polizei mitteilt, wurden für das Stadtgebiet von Passau für den morgigen Samstag (23.05.) erneut mehrere Versammlungen mit Bezug zur Corona-Krise angemeldet. Voraussichtlich werden daran mehrere hundert Personen teilnehmen. Deswegen weist die Polizei vorab auf die geltenden Beschränkungen (Mindestabstand) hin. Die Demonstrationen werden mit "ausreichenden" Einsatzkräften betreut werden, heißt es in einer Mitteilung.

    5.30 Uhr: Am Ende doch noch mehrere Polizeieinsätze am Vatertag

    Die Polizei in Niederbayern hat am Vatertag doch noch mehrere Einsätze zu vermelden. Wie ein Sprecher der Einsatzzentrale auf BR-Anfrage mitteilt, handelte es sich dabei aber weniger um Verstöße gegen die Corona-Verordnungen als um Betrunkene, Auseinandersetzungen und Schlägereien. Genaue Infos will das Präsidium am Vormittag bekannt geben.

    21.05.2020

    15.30 Uhr: Polizei meldet bislang ruhigen Vatertag

    Der Vatertag, der wegen der Corona-Beschränkungen unter erhöhter Polizei-Beobachtung steht, verläuft in Niederbayern bislang ruhig. Wie die Polizei-Einsatzzentrale Niederbayern auf BR-Anfrage mitteilt, sei die Lage bis zum Nachmittag unauffällig geblieben. Es habe bisher keine Einsätze gegeben und auch von größeren Feiern oder Saufgelagen sei nichts bekannt.

    Aufgrund des schönen Wetters und der Öffnung der Außengastronomien war zuvor mehr Einsatzgeschehen befürchtet worden. Die Polizisten werden bei den Kontrollen von der Bereitschaftspolizei unterstützt. So ist es in diesem Jahr untersagt, große "Bollerwagenpartys" mit mehreren Teilnehmern aus verschiedenen Hausständen zu unternehmen. Erlaubt sind lediglich Treffen unter Familienmitgliedern und mit einem weiteren Hausstand. Wer sich nicht an die Regeln hält, riskiert eine Anzeige samt Bußgeld. Außerdem müssen die Gastronomie-Regeln eingehalten werden.

    14.16 Uhr: Niederbayerische Tragikkomödie im Autokino in Passau

    Wegen Corona sind derzeit keine Kinobesuche möglich. Deshalb sind niedernbayernweit Autokinos aus dem Boden geschossen. So zum Beispiel das Autokino für Passau und den Landkreis Freyung-Grafenau. Es soll mindestens so lange geöffnet bleiben, bis die Kinos zurück in den Normalbetrieb starten können, teilen die Betreiber auf ihrer Internetseite mit.

    Am Sonntag sind im Autokino am Messegelände Kohlbruck in Passau die Schauspieler des niederbayerischen Films "Restguthaben - Zeit, die einem bleibt" zu Gast. Sie werden ab 20 Uhr, also vor der Vorstellung, die Gäste begrüßen und kurz für Interviews und Fotos zur Verfügung stehen. Bei Einbruch der Dunkelheit startet der Film. Einzelheiten zum Autokino erfahren Sie auf der Seite des Kinos.

    10.00 Uhr: Polizei Niederbayern hofft auf Vernunft der Väter

    Die Polizei in Niederbayern rechnet zum heutigen Vatertag mit mehr Einsatzgeschehen und wird dabei unterstützt von der Bereitschaftspolizei. Wie ein Sprecher dem BR sagte, seien das schöne Wetter und die Öffnung der Biergärten ausschlaggebend dafür. Trotzdem hofft die Polizei auf die Vernunft der Väter. Vielleicht werde auch mehr in den Familien gefeiert, hofft der Polizeisprecher.

    Die Streifen werden temporär und punktuell kontrollieren, ob die derzeitigen Corona-Regelungen befolgt werden. Demnach muss ein Mindestabstand eingehalten werden. Außerdem dürfen sich nur Menschen aus maximal zwei Haushalten treffen. Verstöße werden angezeigt.

    20.05.2020

    19.05 Uhr: Deggendorf bekommt ein Riesenrad auf dem Stadtplatz

    Da das Deggendorfer Frühlingsfest in diesem Jahr coronabedingt entfallen musste, hat sich die Stadt eine alternative Attraktion für die Bürger ausgedacht: Auf dem Stadtplatz wird am Freitag, 29.05., ein Riesenrad aufgebaut. Der Bauausschuss hat das Vorhaben am Nachmittag gebilligt. Das 31 Meter hohe Riesenrad wird auf der Marktfläche am Luitpoldplatz in Deggendorf aufgebaut. Dafür werden 19 Parkplätze in der Innenstadt gesperrt. Mitfahrer haben dann bis Ende Juli (31.07.) einen Blick über die Deggendorfer Innenstadt.

    15.55 Uhr: Keine Demos in Landshuter Altstadt

    Die Landshuter Altstadt bleibt ab sofort zwischen der Heiliggeistkirche und dem Dreifaltigkeitsplatz und damit auch im Bereich der Fußgängerzone für Demonstrationen und Versammlungen gesperrt. Auf diesen Schritt haben sich Vertreter des Rechtsreferats und der Polizei verständigt. Das gab die Stadt am Nachmittag bekannt. Der Grund: Die Erfahrungen der vergangenen beiden Wochen haben nach einhelliger Auffassung von Polizei und Ordnungsbehörden gezeigt, dass die zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus geltenden Abstandsregeln trotz aller Bemühungen nicht jederzeit eingehalten werden können. Dennoch sollen Kundgebungen weiter in der Innenstadt möglich sein: Als möglichst zentrale Alternativstandorte für angemeldete Demonstrationen stellt die Stadt deshalb die Ringelstecherwiese, den Dreifaltigkeitsplatz und die Mühleninsel zur Verfügung.

    "Das Demonstrationsrecht ist in einem freiheitlich-demokratischen Staat ein hohes Gut, in das auch in schwierigen Zeiten nur aus zwingenden Gründen eingegriffen werden darf", erklärte Oberbürgermeister Alexander Putz (FDP). Solche Gründe seien momentan aber gegeben, denn: "Auch Gesundheit und körperliche Unversehrtheit sind Grundrechte, die der Staat zu bewahren hat."

    Um einen angemessenen Ausgleich zwischen den Grundrechten auf Gesundheitsschutz und auf Versammlungsfreiheit herzustellen, habe die Stadt deswegen in Abstimmung und im Einvernehmen mit den Organisatoren für die fünf am kommenden Wochenende geplanten Veranstaltungen bereits alternative Standorte für die Kundgebungen gefunden, heißt es.

    15.13 Uhr: Arberlandkliniken nehmen Betrieb nach und nach wieder auf

    Die Lockerungen im Alltag werden nun auch schrittweise in den Kliniken umgesetzt: In den Arberlandkliniken Zwiesel und Viechtach im Kreis Regen sind bereits seit 9. Mai wieder Besuche in eingeschränktem Umfang möglich. Die Kliniken arbeiten zwar weiterhin im Krisenmodus, können aber nun laut einer Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (StMGP) stufenweise den Regelbetrieb wieder aufnehmen, heißt es. Zusätzlich zu den Notfällen können damit nun auch wieder elektive Fälle als geplante Eingriffe in geringerem Umfang behandelt werden. Das meldet die Pressestelle der Kliniken.

    © Arberlandkliniken/Bischoff

    Ein Arzt beim Ultraschall der Halsschlagader

    13.10 Uhr: Klarheit für Tourismusbranche

    Ferienhäuser, Chalets, Ferienwohnungen oder Camping-Stellplätze dürfen von Gästen aus zwei verschiedenen Haushalten gemietet werden. Das hat die Pressestelle des Bayerischen Wirtschaftsministeriums heute auf BR-Nachfrage klar gestellt. Bei den Tourist-Infos im Bayerischen Wald herrschte diesbezüglich Unsicherheit. Vor allem Chalets, die als eigenständige Ferienobjekte in Coronazeiten nachgefragt werden, und Ferienwohnungen oder -häuser werden manchmal von mehreren Personen zusammen gemietet, zum Beispiel von Eltern und Kinder sowie die Großeltern. Das ist auch erlaubt, sofern es maximal zwei Haushalte sind, beziehungsweise, wenn es sich um Familienangehörige in direkter Linie handelt, selbst wenn sie im Alltag keinen gemeinsamen Hausstand haben. Das entspricht auch den aktuellen Regeln für die Gastronomie und für die sonstigen Kontaktbeschränkungen in Bayern.

    Noch keinen Öffnungstermin gibt es laut Wirtschaftsministerium dagegen für Hotelschwimmbäder und Saunalandschaften in Hotels. Wann diese Bereiche, die vorerst geschlossen bleiben müssen, geöffnet werden dürfen, hängt vom Infektionsgeschehen ab und lässt sich derzeit noch nicht genau sagen. Etliche Wellness-Hotels im Bayerischen Wald öffnen aus diesen Gründen noch nicht ab 30. Mai, sondern warten noch ab.

    Massage-und Beautybehandlungen in den Beherbergungsbetrieben sind dagegen schon ab 30. Mai erlaubt, wenn die geltenden Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden. Es müssen also Alltagsmasken bei der Behandlung getragen werden. Außerdem dürfen Kunden nur über Vorabterminierung Zugang erhalten.

    Wann Frei-und Hallenbäder in den Kommunen geöffnet werden, ist momentan noch nicht entschieden. Derzeit werde im bayerischen Innenministerium an Öffnungsperspektiven dafür gearbeitet.

    12.18 Uhr: Aktuelle Corona-Zahlen aus dem Landkreis Kelheim

    Bisher sind im Landkreis Kelheim 447 positive Corona-Fälle registriert worden und 33 Personen daran verstorben (Stand: 19.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). 410 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das bedeutet etwa 92 Prozent der bisher Infizierten sind wieder gesund.

    9.15 Uhr: Pullman City startet Saison

    Die Westernstadt Pullmann City in Eging am See (Lkr. Passau) startet in die Saison. Auch dort gelten strenge Hygiene-Auflagen: Mindestabstands- und Mundschutzregelungen sowie die in Corona-Zeiten üblichen Hygienemaßnahmen. Bis zum 31. August finden außerdem die geplanten Events jeweils in einer Light-Version statt, so die Macher der Westernstadt auf ihrer Homepage.

    5.44 Uhr: Ilztalbahn darf weiterhin nicht fahren

    Der Saisonstart der Ilztalbahn muss weiter verschoben werden. Ursprünglich hätten die ersten Fahrten ab dem 1. Mai beginnen sollen, gemäß der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist ein Betrieb von touristischen Eisenbahnen und historischen Ausflugsbahnen aktuell nicht erlaubt. Die Bahnen werden als Freizeiteinrichtung eingestuft. Betroffen vom Verbot sind damit auch die Zugspitzbahn und die Wendelsteinbahn.

    Die Betreiber hoffen, spätestens im Juli den Fahrbetrieb wieder aufnehmen zu können. Während der Corona-Zwangspause werden Arbeiten an der Strecke durchgeführt. Bäume und Sträucher werden zugeschnitten, die Gleise vermessen und im Bahnhof Waldkirchen wurden mit schwerem Gerät mehrere Weichenschwellen getauscht.

    19.05.2020

    19.35 Uhr: Eine Neu-Infizierung im Landkreis Straubing-Bogen

    Im Landkreis Straubing-Bogen wurde am Dienstag eine Neu-Infizierung mit dem Coronavirus gemeldet, so das Landratsamt. Die Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie liegt damit bei 475 (Stand 19. Mai, 18 Uhr). Im Landkreis wurden bisher 293 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die Anzahl der aktuell Infizierten liegt bei 150, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Verstorben sind bisher 28 Personen aus dem Landkreis. Als 28. Todesopfer wurde am Dienstag ein 75-jähriger vorerkrankter Landkreis-Bewohner gemeldet, der in einem Krankenhaus in einem Nachbarlandkreis verstorben ist.Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis bezogen auf 100.000 Einwohner liegt bei 48,7. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 35 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, fünf davon intensiv-medizinisch (Stand 19.05., 9:00 Uhr).

    18.20 Uhr: Kelheimer Fahrgast-Schifffahrt: Leinen los ab 30. Mai

    Ab 30. Mai dürfen Freizeiteinrichtungen im Außenbereich und damit auch die Fluss- und Seen-Schifffahrt ihren Betrieb wieder aufnehmen - auch in Kelheim. Die Ausflugsschifffahrt steht dort seit 15. März still und bis zuletzt gab es keine verlässliche Auskunft, wann und unter welchen Voraussetzungen die Schiffe wieder Fahrt aufnehmen dürfen. Das meldet das Landratsamt.

    17.45 Uhr: Grenzübergang Lackenhäuser wieder geöffnet

    Seit vergangenem Samstag ist der Grenzübergang Lackenhäuser/Schwarzenberg wieder geöffnet. Das meldet der Landkreis Freyung-Grafenau. Damit ist der Grenzübertritt zwischen Österreich und Bayern an dieser Stelle in beide Richtungen möglich, wenn man seinen Lebenspartner oder Verwandte besuchen oder an wichtigen Familienanlässen teilnehmen will. Gleiches gilt für Besitzer selbst genutzter Liegenschaften und Schrebergärten sowie von Landwirtschafts-, Jagd- oder Forstflächen, wie das Bundesinnenministerium letzte Woche mitteilte.

    Ebenso dürfen Menschen einreisen, die Tiere versorgen müssen. Eine Ausreise nach Österreich ist somitnur mit den genannten triftigen Gründen erlaubt - rein touristische Besuche sind jedoch weiterhin nichtmöglich. Wer die Grenze überqueren will, muss eine Selbsterklärung ausfüllen und diese am Grenzübergangbei einer Kontrolle vorweisen können. Das Formular kann auf der Website der Bundespolizei heruntergeladen und ausgedruckt werden.

    17.22 Uhr: Keine neuen Fälle in Stadt und Landkreis Passau

    Im Landkreis Passau gab es heute keine neuen Corona-Fälle. Insgesamt beläuft sich die Zahl der bisher Infizierten damit weiterhin auf 576, 506 der bisher Infizierten gelten als genesen. Das meldet das Landratsamt. Für die Stadt Passau wurde vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz mit 0,00 angegeben. Das bedeutet, in den vergangenen sieben Tagen gab es dort keine offiziell registrierten neuen Fälle.

    Besonders hoch ist dieser Wert dagegen aufgrund der Corona-Fälle in einem Geflügelschlachthof bei Bogen im Stadtgebiet Straubing (58,58) und im Landkreis Straubing-Bogen (48,68).

    16.05 Uhr: Landshut: Hygienekonzept für Außenbewirtung erarbeitet

    Seit gestern gibt es erste Lockerungen für die Gastronomiebetriebe: In Außenbereichen und Biergärten dürfen ab sofort wieder Gäste bewirtet werden. Nächste Woche ist auch die Öffnung der Restaurants mit Innenplätzen wieder gestattet. Allerdings gelten strenge Auflagen. Welche Punkte dabei konkret beachtet werden müssen, hat die Stadt auf Anregung der Gastronomen in einem Merkblatt zusammengefasst: Das Merkblatt zum Hygienekonzept für Außenbewirtungsflächen steht auf der Homepage der Stadt zum Herunterladen bereit.

    © Stadt Landshut

    Gastronomen wurden über die Hygiene- und Abstandsregeln informiert

    14.14 Uhr: Straubing ist Corona-Hotspot

    In Bayern gebe es laut Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) derzeit zwei Hotspots bei den Covid 19-Infektionen. Darunter die Stadt Straubing mit 54,4 Fälle pro 100.000 Einwohner. Ursächlich ist dort das Ausbruchsgeschehen in einem Schlachthof.

    Der zweite Hotspot befindet sich im oberfränkischen Landkreis Coburg. Dort wurden 82,2 Fälle pro 100.000 Einwohner gezählt. Ursache seien dort Reihentestungen von Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen.

    In Bayern gibt es aktuell noch 3.125 nachgewiesene Corona-Infektionen. Das teilte die Gesundheitsministerin heute nach einer Sitzung des Kabinetts in München mit. Seit Beginn der Pandemie seien 45.966 Fälle registriert worden, verglichen mit dem Vortag sei ein Plus von 103 Fällen aufgetreten. Landesweit seien bisher 2.331 Menschen an den Folgen der Corona-Infektion gestorben.

    13.20 Uhr: Keine Todesfälle und Neu-Infektionen in Rottal-Inn

    Im Landkreis Rottal-Inn gibt es keinen neuen Todesfall und auch keine Neu-Infektionen. Das meldet das Landratsamt. Die Zahl der Corona-Infektionen insgesamt liegt heute, Stand 13:00 Uhr, damit nach wie vor bei 731 Fällen. Es gab 20 Entlassungen aus der Quarantäne, davon fünf positiv getestete Personen. Insgesamt haben damit mittlerweile 661 Menschen im Landkreis das Coronavirus überstanden. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt derzeit bei 23. Aktuell müssen noch drei Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

    13.08 Uhr: Private Maskenspende am Landshuter Heilig-Geist-Spital

    Die große Nachfrage nach Mund-Nasen-Masken war Anlass für die Idee von Monika Trautmannsberger, eine Angehörige eines Bewohners im Alten- und Pflegeheim Heilig-Geist-Spital: Sie nähte für die gesamte Belegschaft Mund-Nasen-Bedeckungen für den privaten Gebrauch. Für die dienstlichen Tätigkeiten war ausreichend Schutzkleidung vorhanden, mit Trautmannsbergers Spende von Mund-Nasen-Masken in ausreichender Stückzahl sind die Mitarbeiter nun auch im privaten Bereich versorgt.

    © Stadt Landshut

    Zum Dank für die gespendeten Mund-Nasen-Masken gab es für die Näherin Blumen

    13.00 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus der Stadt Straubing

    Laut Gesundheitsamt Straubing wurden gestern Abend zwei neue Infektionen mit dem Coronavirus in der Stadt Straubing gemeldet. Damit beläuft sich die Zahl der insgesamt bisher bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in der Stadt Straubing auf 408 (im Landkreis Straubing-Bogen auf 474). 205 Personen gelten als genesen. Im Klinikum Straubing befinden sich 14 Patienten mit bestätigter oder dem Verdacht einer Corona-Infektion in Behandlung, davon einer auf der Intensivstation. Es gibt im Bereich der Stadt Straubing einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, dabei handelt es sich um eine 69-jährige Person.

    12.54 Uhr: Geringer Anstieg bei Zahl der Infizierten in Landshut

    Seit Beginn des Corona-Infektionsgeschehens Anfang März 2020 wurde bei 923 Personen, die ihren Erstwohnsitz in Stadt oder Landkreis Landshut gemeldet haben, das Virus festgestellt. Das Staatliche Gesundheitsamt Landshut hat 2.669 Kontaktpersonen ersten Grades ermittelt, 827 Betroffene haben die Infektion bereits überstanden. Bislang sind 37 Personen verstorben, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist (Stand: 19.05.2020, 11.00 Uhr).

    Aktuell werden 44 Patienten isoliert auf einer Corona-Station in den regionalen Krankenhäusern behandelt. Darunter sind auch einige Verdachtsfälle, bei denen der Befund noch aussteht. Zusätzlich werden drei Patienten intensivmedizinisch betreut (Stand: 19.05.2020, 10.00 Uhr).

    12.40 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

    Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 446 positive Fälle registriert und 33 Personen verstorben (Stand: 18.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). 410 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das heißt etwa 92 Prozent der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund.

    10.05 Uhr: Freilichtmuseum Massing vor Wiedereröffnung

    Zum Pfingstwochenende öffnet das Freilichtmuseum in Massing (Lkr. Rottal-Inn) wieder für die Besucher. Das teilt das Freilichtmuseum heute mit. Ab Freitag, 29. Mai, werde ein Hygiene- und Schutzkonzept dafür sorgen, dass alle Gäste und Mitarbeiter sicher und gesund bleiben.Das Freilichtmuseum Massing ist dann täglich außer montags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.freilichtmuseum.de.

    18.05.2020

    15.40 Uhr: Digitale Beratung an der Hochschule Landshut

    Seit rund vier Wochen können sich Interessierte an der Hochschule Landshut bewerben. Weil es weder eine persönliche Beratung vor Ort gibt, noch Studieninfoabende oder einen Informationstag, gibt es digitale Hilfsangebote für Studieninteressierte. Wie die Hochschule mitteilt, werden zum Beispiel in Webinaren Studieninhalte vorgestellt. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich per Whatsapp beraten zu lassen.

    9.05 Uhr: Coronatests auch an anderen Schlachthöfen

    Nach großangelegten Corona-Reihentestungen an einem Schlachthof im Kreis Straubing-Bogen, werden in dieser Woche auch Mitarbeiter der Schlachthöfe Landshut und Vilshofen (Lkr. Passau) getestet. Das sagten die Sprecher der jeweiligen Landratsämter. Die ersten Ergebnisse könnte noch im Lauf der Woche vorliegen.

    Währenddessen ist die Zahl der positiv getesteten Schlachthofmitarbeiter im Kreis Straubing-Bogen weiter gestiegen.

    17.05.2020

    14.51 Uhr: Aktuell keine Rücknahme der Lockerungen nötig

    Die Gesundheitsbehörden haben die bisher von der Stadt Straubing und Landkreis Straubing-Bogen getroffenen Maßnahmen nach dem Bekanntwerden der Corona-Fälle beim Schlachtbetrieb Donautal in Bogen (Landkreis Straubing-Bogen) gebilligt und als ausreichend eingeschätzt. Diese Mitteilung hat Stadt und Landkreis am Wochenende erreicht, heißt es in einer Pressemitteilung. Damit ist trotz des Überschreitens des Schwellenwertes der Sieben-Tages-Inzidenz in Stadt und Landkreis aktuell keine Rücknahme der Lockerungen nötig. Landrat Josef Laumer und Oberbürgermeister Markus Pannermayr zeigten sich sehr froh über die Zustimmung zu dem gemeinsam erarbeiteten Konzept: "Jetzt ist es enorm wichtig, die ergriffenen Maßnahmen konsequent weiterzuführen. Dies gilt in besonderer Weise für die ergangenen Quarantäneauflagen."

    16.05.2020

    14.00 Uhr: 92 Prozent der Infizierten in Kelheim wieder gesund

    Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 445 Fälle von Menschen registriert, die positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden und 33 Personen sind verstorben. Das teilt das Landratsamt Kelheim am Samstag mit. Die gute Nachricht des Tages: 409 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das heißt, dass rund 92 Prozent der bisher Infizierten bereits wieder gesund sind, so die Behörde.

    19.00 Uhr: Zahl der Patienten am Klinikum Landshut sinkt weiter

    Derzeit sind rund 25 Patienten mit Covid-19 am Klinikum Landshut in Behandlung. Drei davon werden intensivmedizinisch betreut. Das meldet die Pressestelle des Klinikums. "Die Lage hat sich in den vergangenen Wochen merklich entspannt", so Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald. Zum Vergleich: Um Ostern herum waren es bis zu 65 Covid-19-Patienten im Klinikum. Seit vier Wochen fallen die Zahlen langsam, aber stetig. Insgesamt wurden bisher über 100 Patienten mit Coronavirus-Infektion am Klinikum behandelt, davon 35 intensivmedizinisch. Von den Intensivpatienten sind über 25 beatmet worden bzw. werden noch beatmet. Rund zehn beatmete Intensiv-Patienten mit Covid-19 konnten mittlerweile wieder zurück auf eine normale Corona-Station gebracht werden, da sich ihr Gesundheitszustand deutlich verbessert hat.

    17.10 Uhr: 203 Corona-Infizierte im Dingolfing-Landau

    Die Zahl der im Landkreis registrierten Corona-Infizierten hat sich auf 203 erhöht (Stand: 15. Mai, 10 Uhr). Das hat die Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landratsamtes Dingolfing-Landau nach Ihrer heutigen Lagebesprechung mitgeteilt. 184 der positiv Getesteten wurden mittlerweile aus der Quarantäne entlassen. Von den 858 ermittelten Kontaktpersonen wurden bereits 792 aus der Quarantäne entlassen.

    16.40 Uhr: Schwerpunkt-Praxis im Rosenhof wird vorerst stillgelegt

    Die Schwerpunktpraxis im Rosenhof in Ergolding für Corona-Infizierte und Verdachtsfälle mit leichterem Krankheitsverlauf wird nach dem Wochenende wieder geschlossen – zuletzt war die Zahl der Patienten deutlich gesunken. Das meldet der Landkreis Landshut. Deshalb bittet der Versorgungsarzt der Region Landshut ab Montag, 18. Mai, wieder auf die Hotline des Kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes (Tel. 116 117) zurückzugreifen – der mobile Dienst der KVB wurde aufgestockt und behandelt rund um die Uhr Covid-19-Patienten. Alternativ werden die Anrufer einer festgelegten Praxis zugeteilt und können dort ambulant behandelt werden. Sollte der Bedarf wieder deutlich steigen, kann die Schwerpunktpraxis im Rosenhof Ergolding reaktiviert werden.

    16.02 Uhr: Eine Neu-Infektion im Landkreis Rottal-Inn

    Es gibt heute keine neuen Todesfälle und nur eine Neu-Infektion im Landkreis Rottal-Inn. Das meldet das Landratsamt. Die Zahl der Corona-Infektionen liegt damit insgesamt bei 730 Fällen. Es gab sieben Entlassungen aus der Quarantäne, davon drei positiv getestete Personen. Insgesamt haben damit mittlerweile 647 Menschen im Landkreis das Coronavirus überstanden. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt derzeit bei 37. Derzeit müssen vier Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

    15.19 Uhr: Infektionsgeschehen in Passau rückläufig

    Das Infektionsgeschehen im Landkreis Passau beruhigt sich weiter: Mittlerweile gelten über 80 Prozent der bislang Infizierten als wieder genesen. Das meldet das Landratsamt. Konkret weist die Covid-19-Statistik 494 Genesene und 56 Kranke aus. Damit hält der Positiv-Trend bei den Fallzahlen stabil und dauerhaft an. Auch in den letzten Tagen gab es keine oder nur wenige Neuinfektionen, heute (15. Mai) wird ein neuer bestätigter Fall einer Corona-Infektion gemeldet. Die Zahl der Genesenen hat sich um acht Personen erhöht.

    Die gute Entwicklung zeigt sich sowohl beim Blick auf die Landkreis-Statistik insgesamt als auch auf die einzelnen Gemeinden. So hat sich etwa in Salzweg, wo vor drei Wochen ein erhöhtes Infektionsgeschehen zu beobachten war, die Situation normalisiert. Hier konnten die Betroffenen (Infizierte und Kontaktpersonen) die Quarantäne inzwischen symptomfrei wieder verlassen. Aktuell sind in Salzweg drei Personen als krank registriert, 74 gelten als genesen. In 16 Landkreis-Gemeinden sind aktuell keine Corona-Erkrankten registriert. Die Statistik weist auch 26 Personen aus, die seit Ausbruch der Pandemie an einer Corona-Infektion im Landkreis Passau verstorben sind.

    © Landratsamt Passau

    Die Entwicklung von Covid-19 im Landkreis Passau

    14.30 Uhr: Passau erlässt Allgemeinverfügung für Versammlungen

    Die Stadt Passau meldet, dass für Samstag, 16.05.2020, vier Demonstrationen in der Passauer Innenstadt angemeldet sind. Verletzungen des Mindestabstands werden ab sofort mit einem Bußgeld in Höhe von 500 Euro geahndet, so die Mitteilung.

    Das Demonstrationsgeschehen in Passau am 09.05. im Klostergarten habe gezeigt, dass mit Demonstrationen in Corona-Zeiten seitens des Versammlungsleiters und der Teilnehmer oftmals nicht verantwortungsbewusst umgegangen wird.

    Deshalb hat die Stadt Passau beschlossen, eine Allgemeinverfügung für öffentliche Versammlungen zu erlassen, die einerseits der Versammlungsfreiheit und andererseits dem Grundrecht auf Leben und körperlich Unversehrtheit gerecht wird.

    14.10 Uhr: Polizei meldet ruhige Woche: 39 Anzeigen

    Die Polizei Niederbayern kann auf eine ruhige Woche in Zusammenhang mit den Infektionsschutzregeln zurückblicken. Das meldet das Polizeipräsidium Niederbayern. Von Montag bis zum heutigen Freitag hat die niederbayerische Polizei über 4.000 Kontrollen durchgeführt. Es mussten 39 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Allgemeinverfügung aufgenommen werden. Der Schwerpunkt der Anzeigen lag bei Verstößen gegen die Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum.

    Ab Montag, 18.05.2020, treten weitere Lockerungen der Infektionsschutzregeln in Kraft, so kann die Gastronomie unter Einhaltung der vorgeschriebenen Auflagen Gäste im Außenbereich bewirten.

    Am letzten Wochenende fanden in verschiedenen Städten in Niederbayern Versammlungen im Zusammenhang mit der Coronapandemie statt. Auch für das kommende Wochenende wurden in mehreren Städten in Niederbayern Versammlungen angemeldet. Die Polizei bittet Teilnehmer, einen erforderlichen Mindestabstand einzuhalten. Sie wird an den Versammlungsorten präsent sein.

    13.40 Uhr: 2.000 Masken für Landshuter Senioren- und Pflegeheime

    Die von Oberbürgermeister Alexander Putz ins Leben gerufene Aktion "Landshut näht" hat über 2.000 Mehrweg-Masken gesammelt, die nun über den Zivil- und Katastrophenschutz der Stadt nach und nach an alle Senioren- und Pflegeheime im Stadtgebiet verteilt werden. Die Aktion läuft seit Anfang April. OB Putz: "Wir sind allen fleißigen Näherinnen und Nähern sehr dankbar, die in den vergangenen Wochen ehrenamtlich viel Zeit und Kraft investiert haben, um uns mit selbstgenähten Community-Masken und Stoffspenden zu unterstützen. Ihre Hilfe ermöglicht uns, unsere älteren Mitbürger in den Senioren- und Pflegeheimen, die als besonders schutzbedürftig gelten, mit wiederverwendbaren Masken zu versorgen."

    © Stadt Landshut

    "Landshut näht" sammelte über 2.000 Mehrweg-Masken, die nun nach und nach an alle Senioren- und Pflegeheime im Stadtgebiet verteilt werden

    14.05.2020

    15.30 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Landshut

    Seit Beginn des Infektionsgeschehens haben sich in der Region Landshut 920 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Davon gelten 797 bereits als genesen und konnten die häusliche Quarantäne verlassen. Die Zahl der Kontaktpersonen ersten Grades liegt bei 2.650, bislang sind 35 Betroffene verstorben, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist (Stand: 14.05.2020, 11.00 Uhr). Die Zahl der stationär behandelten Patienten liegt bei 31. Hinzu kommen vier Personen, die intensivmedizinischer Betreuung bedürfen.

    15.10 Uhr: Keine Neu-Infektionen im Landkreis Rottal-Inn

    Gute Nachrichten aus dem Landkreis Rottal-Inn: Aktuell sind dort keine neuen Todesfälle und auch keine Neu-Infektionen zu vermelden. Die Zahl der Corona-Infektionen insgesamt liegt damit heute, Stand 15:30 Uhr, immer noch bei 729 Fällen. Es gab 30 Entlassungen aus der Quarantäne, davon zwei positiv getestete Personen. Insgesamt haben damit mittlerweile 644 Menschen im Landkreis das Coronvirus überstanden. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt derzeit bei 39, vier Menschen müssen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

    14.50 Uhr: Zulassungsstelle Grafenau öffnet wieder

    Die Zulassungsstelle Grafenau ist ab kommenden Montag wieder geöffnet. Das hat heute das Landratsamt Freyung-Grafenau mitgeteilt. Ein Besuch ist jedoch nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter Telefon 08551 57-463 möglich.

    Da sich diese Zweigstelle im Rathaus Grafenau befindet und hier Maskenpflicht besteht, gilt dies auch für die Zulassungsstelle Grafenau.

    13.55 Uhr: "Contact Tracing Teams" auch in Landshut

    Die Nachverfolgung der Kontaktpersonen von Corona-Infizierten wird von sogenannten "Contact Tracing Teams" - mehreren Gruppen von Beamtenanwärtern, die einem Gesundheitsamt zugeordnet werden - ausgeführt. So auch in der Region Landshut. Das meldet das Landratsamt.

    Ein Teil der Anwärter ist in der Hochschule Landshut untergebracht, sie telefonieren mit Kontaktpersonen, erfassen und dokumentieren. Dass die Hochschule sich hier bereit erklärt hat, Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen, sei ein Glücksfall: Durch die Anbindung an das Behördennetz könnten die Daten schneller ins Gesundheitsamt transferiert werden.

    13.26 Uhr: Filmbranche fordert Stabilitätsfond

    Die Film- und Kinowirtschaft in Deutschland fordert für die Unternehmen der Branche einen Corona-Stabilitätsfond von rund 560 Millionen Euro. Die Summe basiere auf einer Berechnung der Fixkosten von Kinobetreibern, Filmverleihern und Produzenten, so Thomas Negele, der Präsident der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO). Der Kinobetreiber im niederbayerischen Straubing sagte dem BR, wegen der Corona-Pandemie seien derzeit alle Filmproduktionen gestoppt, für die mittelständisch strukturierte Branche bedeute der Lockdown einen Komplettausfall. Die Forderung nach einem Stabilitätsfond sei ein Aufruf zur Struktursicherung. Thomas Negele geht davon aus, dass "Kino" die Corona-Krise überstehen werde.

    11.52 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

    Bisher sind im Landkreis Kelheim insgesamt 445 positive Fälle registriert worden und 33 Personen verstorben. 400 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das heißt etwa 90 Prozent der bisher Infizierten sind wieder gesund.

    9.11 Uhr: Touristische "Igelbusse" starten erst am 30. Mai

    Aufgrund der immer noch bestehenden Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie wird in diesem Jahr die Tourismussaison erst Ende Mai richtig beginnen können, so das Landratsamt Freyung-Grafenau. Daher haben sich die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald und das Landratsamt in Abstimmung mit den Nationalparkgemeinden im Landkreis dazu entschlossen, in diesem Jahr den Start der Igelbusse vom 15. Mai auf den 30. Mai zu verschieben.

    Die touristischen Verkehre im Landkreis Freyung-Grafenau umfassen Igelbusse (Sommer- und Wintersaison) und die Ilztalbahn. Es gibt das "GUTi" (Gästeservice Umwelt-Ticket) und das Bayerwald-Ticket für Einheimische, Tagesgäste und Urlauber.

    19.05 Uhr: Weiterer Todesfall im Landkreis Passau

    Im Landkreis Passau gab es heute keinen neuen Corona-Fall. Insgesamt beläuft sich die Zahl der bisher Infizierten im Landkreis Passau damit auf 572. 486 der bisher Infizierten gelten als genesen. Es gab einen weiteren Todesfall: Dabei handelt es sich um eine 93-jährige Frau, bei der Vorerkrankungen vorlagen. Das meldet das Landratsamt.

    14.02 Uhr: Alternativen zu den ausgefallenen Volksfesten

    Landshut hat gezeigt wie es gehen kann, jetzt planen weitere Städte in Niederbayern Alternativen zu den wegen der Coronakrise abgesagten Volksfesten. Die Stadt Abensberg im Kreis Kelheim plant einen virtuellen Gillamarkt und ähnlich wie in Landshut einen "Gillamoos To Go" auf der Gillamooswiese. Den Schaustellern soll mit einer Spendenaktion und dem Verkauf von Merchandising-Artikeln geholfen werden. In einigen anderen Städten sind die Planungen noch weniger weit fortgeschritten: Die Städte Mainburg (Lkr. Kelheim) und Dingolfing beispielsweise überlegen noch geeignete Konzepte, wollen aber grundsätzlich Alternativen zu ihren Volksfesten anbieten. Und auch Straubing will einem Sprecher zufolge unbedingt Ersatz-Aktionen zum großen Gäubodenvolksfest durchführen, auch um die vielen Schausteller und Budenbetreiber, die aus der Region stammen, ein bisschen aufzufangen. Wieder andere Städte wie Deggendorf haben diesbezüglich bis jetzt noch keine Pläne. Deggendorf habe seit 2014 ohnehin kein "klassisches" Volksfest mehr. Die Stadt sei aber gegenüber Anfragen von einzelnen Fahrgeschäftbetreibern oder Budeninhabern aufgeschlossen, hieß es.

    13.17 Uhr: Landshuts OB appelliert an Bevölkerung

    Die Stadt Landshut will nach den Vorfällen vom vergangenen Wochenende bei Protesten gegen Corona-Schutzmaßnahmen künftig verstärkt kontrollieren und - wenn es sein muss - auch eingreifen. Das kündigte Oberbürgermeister Alexander Putz (FDP) am Vormittag an. Dutzende Menschen, die vielfach unter Missachtung der geltenden Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen in der Landshuter Altstadt gegen die bundesweiten Corona-Schutzmaßnahmen demonstriert haben - diese Bilder haben am vergangenen Wochenende bei Passanten, in Medien und sozialen Netzwerken für Unmut und Kopfschütteln gesorgt: "Dass die Pandemie bislang in Deutschland relativ glimpflich verläuft und Bund, Länder und Kommunen guten Gewissens bereits erste Lockerungen bei den Einschränkungen vornehmen konnten, ist vor allem auf den Erfolg dieser von einigen so harsch kritisierten Vorschriften zurückzuführen“, sagte der OB. Und weiter: "Nehmen Sie das Virus weiter ernst! Halten Sie die Regeln ein! Bringen Sie sich und andere nicht in Gefahr!"

    11.40 Uhr: Bikepark am Geißkopf öffnet

    Im Zuge der Corona-Lockerungen öffnet heute auch wieder der Bikepark am Geißkopf im Landkreis Regen. Allerdings gelten auch dort strenge Hygieneregeln, die den Betreibern zufolge mit dem Konzept des Verbandes Deutscher Seilbahnen abgestimmt sind: Sportler sollen Abstand voneinander halten, vor allem an den Liftanlagen und den Trails. Außerdem wird gebeten, sich nicht ins Gesicht zu fassen und an der Kasse bargeldlos zu zahlen. In diesem Bereich gilt, ebenso wie am Ein- und Ausstieg am Lift sowie im Wartebereich der To-Go-Gastronomie am Forstgasthof und auf den WCs Maskenpflicht. Menschen mit Atemwegsproblemen sollen generell zu Haus bleiben. Die Beförderung in den Liftanlagen erfolgt jeweils einzeln, die Mountainbikes müssen von den Sportlern selbst eingehängt werden. Die Mitarbeiter desinfizieren lediglich die Liftbügel in regelmäßigen Abständen, heißt es. Neu im Bikepark sind zwei Enduro-Strecken mit Längen von 2,3 und 2,7 Kilometern.

    11.06 Uhr: Bürger sollen Abstrichzentren im Kreis Kelheim nutzen

    Das Landratsamt Kelheim, die Goldberg-Klinik Kelheim und die Ilmtalklinik in Mainburg bitten die Bevölkerung, die Corona-Teststationen an den Standorten Mainburg und Kelheim weiterhin in Anspruch zu nehmen. Bislang wurden bereits 998 Personen getestet. Die Testungen an den Abstrichzentren wurden sehr gut angenommen. Auch war zu jeder Zeit ein reibungsloser Ablauf gegeben.

    "Es ist von enormer Bedeutung, dass die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises bei grippeartigen Symptomen (Husten, Schnupfen, Fieber, Luftnot) telefonischen Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen, der dann anschließend über die Durchführung eines Testes für den Patienten entscheidet", so Dr. Alexander Werner, Leiter des Gesundheitsamtes in Kelheim.

    Auch Landrat Martin Neumeyer (CSU) wendet sich mit der Bitte an die Bevölkerung, das Angebot weiter zu nutzen.

    8.30 Uhr: Sonderregelung für Land- und Forstwirtschaft im Grenzbereich

    Für Land- und Forstwirte an der deutsch-österreichischen Grenze wurde jetzt eine Sonderregelung beschlossen. Die Bundespolizei und die österreichischen Behörden haben entschieden, dass zusätzliche Grenzübergangsstellen genutzt werden dürfen. Gemeint sind die Grenzen Lackenhäuser (Lkr. Freyung-Grafenau)/Schwarzenberg, Kohlstadt (Lkr. Passau)/Hinterschiffl und Gottsdorf (Lkr. Passau)/Haitzendorf, jeweils von sieben bis 20 Uhr. Betroffen sind nur Grenzübertritte, die mit land- und forstwirtschaftlichen Arbeiten zusammenhängen. Alle Berechtigten brauchen eine spezielle Bescheinigung, die bei der Bundespolizeiinspektion Passau beantragt werden kann.

    7.20 Uhr: Grenzen zu Österreich sollen ab 15. Juni geöffnet werden

    Die Grenzen zwischen Österreich und Deutschland sollen am 15. Juni wieder komplett geöffnet werden. Das hat das Bundeskanzleramt in Wien laut ORF bestätigt. Demnach soll es bereits ab diesem Freitag nur noch stichprobenartige Kontrollen geben.

    Dieses Vorgehen sei mit Bundeskanzlerin Merkel abgestimmt. Bereits heute früh haben mehrere kleinere Übergänge an den Grenzen zwischen Bayern und Österreich für Berufspendler, Anrainer und Landwirte geöffnet. Das deutsche Bundeskabinett berät heute darüber, wie es generell mit den Kontrollen an den Grenzen zu den Nachbarländern weitergehen soll, die offiziell am Freitag auslaufen.

    12.05.2020

    20.00 Uhr: Zahl der aktuell Infizierten in Straubing-Bogen sinkt weiter

    Im Landkreis Straubing-Bogen wurden bisher 259 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die Anzahl der aktuell Infizierten ist damit weiter sinkend und liegt bei 149, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Das meldet das Landratsamt. Verstorben sind bisher 24 Personen aus dem Landkreis. Der 24. Todesfall wurde am heutigen Dienstag gemeldet – eine 79-jährige Frau aus dem Landkreis, die im Krankenhaus verstorben ist. In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis sechs (Vortag: 6) neue Infizierungen mit dem Coronavirus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 434 Infizierte (Stand 12.05., 18:00 Uhr). Drei der sechs neuen Fälle haben einen Bezug zu einer weiteren Reihentestung im BRK-Heim Mitterfels. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis bezogen auf 100.000 Einwohner liegt damit bei knapp 20. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 42 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, drei davon intensiv-medizinisch.

    16.05 Uhr: Aktuell 39 Infizierte im Landkreis Rottal-Inn

    Wie das Landratsamt Rottal-Inn meldet, gibt es keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Die Zahl der Neu-Infektionen liegt bei zwei, die Zahl der Corona-Infektionen insgesamt liegt heute, Stand 15.30 Uhr, damit bei 727 Fällen. Es gab 38 Entlassungen aus der Quarantäne, davon eine positiv getestete Person. Insgesamt haben damit mittlerweile 642 Menschen im Landkreis das Coronavirus überstanden. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt bei 39.

    15.33 Uhr: Befreiungshalle öffnet bald

    Nach dem Corona-Shutdown kehrt ganz langsam wieder der Alltag nach Niederbayern zurück. Auch die Befreiungshalle in Kelheim - ein beliebter Ausflugsort - öffnet Ende Mai wieder für Besucher. Kelheims Landrat Martin Neumeyer (CSU) hat die Befreiungshalle heute besucht. "Über die voraussichtliche baldige Wiederöffnung der Befreiungshalle Kelheim zum 30.05. bin ich hocherfreut. Auch in Zeiten der Coronakrise ist es wichtig, dass die Menschen unter Beachtung der Hygieneregeln wieder das tolle Kulturangebot in unserem Landkreis wahrnehmen können", so der Landrat.

    14.30 Uhr: Etwas mehr stationäre Patienten in Landshut

    915 Corona-Fälle sind in Stadt und Landkreis Landshut seit Beginn des Infektionsgeschehens festgestellt worden – davon sind 779 Infizierte bereits wieder genesen. 35 Personen sind verstorben, die Zahl der Kontaktpersonen liegt bei 2.611. Diese Zahlen meldet das Landratsamt Landshut. Leicht steigende Zahlen gibt es bei den stationär behandelten Personen: Momentan werden in den regionalen Krankenhäusern 35 Patienten mit einer Corona-Infektion auf eigenen Stationen behandelt. Hinzu kommen sechs Personen, die intensivmedizinisch betreut werden müssen (Stand: 12.05.2020, 10.00 Uhr).

    13.40 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

    Bisher sind im Landkreis Kelheim insgesamt 441 positive Fälle registriert worden und 33 Personen am Coronavirus verstorben (Stand: 11.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). 369 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Somit sind circa 84 Prozent der bisher Infizierten bereits wieder gesund. Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, so das Gesundheitsamt. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik mit ein.

    13.10 Uhr: Ärztliches Bürgertelefon Landshut wird eingestellt

    Mit dem stetigen Abflachen der Corona-Infektionszahlen ist in den vergangenen Tagen und Wochen auch das Anrufer-Aufkommen des ärztlichen Bürgertelefons, das von Stadt und Landkreis Landshut organisiert worden ist, deutlich zurückgegangen. Deshalb werden die Telefonnummern ab sofort nicht mehr bedient. Das meldet die Stadt Landshut. Bürger, die konkrete Symptome (v. a. trockener Husten, Fieber, Atembeschwerden) aufzeigen bzw. in direktem Kontakt mit einer Person standen, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert hat, werden gebeten, sich wieder an den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 116 117 zu wenden.

    5.40 Uhr: New York Times berichtet über "Dult to go" in Landshut

    Die große amerikanische Tageszeitung New York Times berichtet auch über die "Dult to go" in Landshut. In einem Interview mit Festwirt Patrick Schmidt wird den Lesern das Konzept der Ersatzveranstaltung erklärt.

    11.05.2020

    18.32 Uhr: Zahl der aktuell Infizierten in Straubing-Bogen sinkt weiter

    Im Landkreis Straubing-Bogen wurden bisher 249 Personen aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die Anzahl der aktuell Infizierten ist damit weiter sinkend und liegt bei 154, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Das meldet das Landratsamt. Verstorben sind bisher 23 Personen aus dem Landkreis. In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis sechs (Vortag: 0) neue Infizierungen mit dem Coronavirus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 428 Infizierte (Stand 11.05., 18:00 Uhr). Drei der sechs neuen Fälle haben einen Bezug zu einer weiteren Reihentestung im BRK-Heim Mitterfels. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis bezogen auf 100.000 Einwohner liegt damit bei knapp 16. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 38 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, sechs davon intensiv-medizinisch.

    16.30 Uhr: Zwei Corona-Tote im Landkreis Rottal-Inn

    Im Landkreis Rottal-Inn gibt es zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit Corona - das meldet das Landratsamt. Die Zahl der Neu-Infektionen liegt bei vier, die Zahl der Corona-Infektionen insgesamt liegt heute, Stand 16:00 Uhr, damit bei 725 Fällen. Es gab 14 Entlassungen aus der Quarantäne, davon eine positiv getestete Person. Insgesamt haben damit mittlerweile 641 Menschen im Landkreis das Coronavirus überstanden. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt derzeit bei 38. Aktuell müssen noch vier Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

    15.26 Uhr: Außensportanlagen in Landshut wieder offen

    Ab sofort sind in begrenztem Umfang Sportanlagen für den Trainingsbetrieb von Individualsportarten im Breiten- und Freizeitbereich wieder geöffnet. Das teilt die Stadt Landshut mit. Mit der begrenzten Öffnung der Außensportanlagen sollen die Sportvereine einen weiteren Schritt in Richtung Normalität erfahren - unter Einhaltung der Maßgaben. Mit stichprobenartigen Kontrollen wird die Stadt Landshut die Einhaltung der strengen Auflagen überprüfen. Die Verordnung gilt von 11. bis einschließlich 17. Mai.

    13.50 Uhr: Länderbahn demnächst wieder im Normalbetrieb

    Die Länderbahn und damit auch die Waldbahn im Bayerischen Wald kehrt ab kommender Woche in den Normalbetrieb zurück. Das meldet die Pressestelle. Ab Montag, 18. Mai, gilt wieder der normale Fahrplan, heißt es. Ausgenommen vom Normalbetrieb ist der grenzüberschreitende Verkehr nach Tschechien und Polen. Aufgrund der dort nach wie vor geltenden Grenzschließung wird der Verkehr erst nach Abstimmung mit den tschechischen und polnischen Behörden voraussichtlich im Juni wieder aufgenommen.

    13.20 Uhr: Wochenbilanz für den Landkreis Deggendorf

    Das Landratsamt Deggendorf hat seine Wochenbilanz veröffentlicht: Demnach haben sich insgesamt 282 Personen mit dem Virus infiziert, zwölf Personen sind verstorben. 205 Personen wurden aus der Quarantäne entlassen, somit sind aktuell noch 67 Personen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Neuinfektionen für den Zeitraum von sieben Tagen je 100.000 Einwohner beläuft sich laut Robert-Koch-Institut auf 7,5.

    13.00 Uhr: Zahlen aus Stadt und Landkreis Landshut

    Stadt und Landkreis Landshut melden 915 Corona-Infektionen - das sind die gesamten Infektionen seit Mitte März 2020. Kontaktpersonen gab es 2.607 sowie 773 Genesene und 35 Todesfälle. Es werden in den regionalen Krankenhäusern 28 Patienten, die mit dem Coronavirus nachweislich infiziert sind oder konkrete Verdachtsfälle darstellen, stationär behandelt. Hinzu kommen fünf Personen, die intensivmedizinisch betreut werden müssen.

    12.30 Uhr: Zahlen aus dem Landkreis Kelheim

    Bisher sind im Landkreis Kelheim 441 positive Corona-Fälle registriert und 33 Personen verstorben, meldet das Landratsamt. 360 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das bedeutet circa 82 Prozent der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund. Gegenüber gestern ergeben sich damit keine Veränderungen.

    11.50 Uhr: Polizei setzt auf Vernunft der Bürger

    Das zum Teil sehr frühlingshafte Wetter hat am Wochenende auch in Niederbayern viele Menschen ins Freie gelockt. Vor allem in den Städten herrschte insbesondere am Samstag meist reges Treiben. Somit war es für die Polizeistreifen laut einem Sprecher oft schwierig, die Einhaltung der gebotenen Corona-Abstandsregeln durchzusetzen.Insbesondere in den größeren Städten seien viele Menschen auf den Straßen und Plätzen unterwegs gewesen. In Landshut, Straubing und Passau kam es zu Protestaktionen gegen die aktuellen Beschränkungen.

    Im Großen und Ganzen hätten sich die Menschen weitgehend vernünftig verhalten und sich auch einsichtig gezeigt, wenn sie auf die Einhaltung der Corona-Abstandsregeln hingewiesen wurden, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern. Die Vorgabe der Polizisten sei es auch, mit Maß und Ziel vorzugehen und zunächst auf die Vernunft der Menschen zu setzen.

    8.40: Landshut stellt Gastronomiebetrieben kostenlos Desinfektionsmittel zur Verfügung

    Die Gastronomie in Landshut kann sich ab morgen (11.05.) mit von der Stadt kostenlos zur Verfügung gestellten Desinfektionsmitteln eindecken. Damit will die Stadt den Wirten, Restaurant und Café-Betreibern den so wichtigen ersten Schritt zurück in die Normalität und zur Öffnung ihrer Betriebe erleichtern. Die Wirtschaftsförderung hat gemeinsam mit dem Zivil- und Katastrophenschutz der Stadt Landshut die Desinfektionsmittel organisiert. "Mit dieser Maßnahme wollen wir für unsere Gastronomen ein Zeichen setzen und im Rahmen unserer Möglichkeiten ein klein wenig den so wichtigen Neustart erleichtern", so Oberbürgermeister Alexander Putz. Alle Gastronomiebetriebe im Stadtgebiet können sich morgen (Dienstag 12. Mai) und am Donnerstag (14. Mai) jeweils zwischen acht und zehn Uhr bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut an der Niedermayerstraße 6 für ihren Betrieb ein Fünf-Liter-Gebinde Desinfektionsmittel als kleine Starthilfe kostenlos abholen.

    6.35 Uhr: Langsame Rückkehr zur Normalität

    Auch in Niederbayern werden die Lockerungen der Corona-Beschränkungen nach und nach umgesetzt. Einige Sportarten können wieder ausgeübt werden, BMW fährt in Dingolfing den Betrieb wieder hoch und auch der Tiergarten Straubing öffnet wieder.

    10.05.2020

    09.05.2020

    11.18 Uhr: Passau bereitet Lockerungen vor

    Die Stadt Passau beginnt an diesem Wochenende erste, von der Bayerischen Staatsregierung am 05.05.2020 beschlossene, Lockerungen der Corona-Beschränkungen umzusetzen. Da die Lockerungen die Innenstadt wiederbeleben werden, hat Oberbürgermeister Jürgen Dupper die Stadtgärtnerei beauftragt, die insgesamt zwölf Brunnen der Stadt herauszuputzen. Fünf Brunnen sind bereits schon in Betrieb, der Rest folgt in Kürze. Die Sommerbepflanzung wird von der Gärtnerei nach und nach ausgebracht und öffentliche Gebäude, wie die Veste Oberhaus und das Alte Rathaus, wieder angestrahlt.

    Für die Gastronomie, die die Freischankflächen und Biergärten ab Montag wieder öffnen darf, wurde ein spezieller Plan erarbeitet. Die Außenflächen wurden so erweitert, dass der Mindestabstand noch eingehalten wird, die Fläche für die Sitzplatzkapazitäten aber erweitert wird. Der Linienbusverkehr im ÖPNV wird am Montag wieder mit dem planmäßigen Fahrplan durchgeführt. Auch der Abendverkehr an Samstagen und Sonn- beziehungsweise Feiertagen wird planmäßig erfolgen.

    8.55 Uhr: Streit um Mindestabstand endet in Ohrfeige mit Platzwunde

    In einem Passauer Lebensmittelgeschäft ist ein Streit um den Mindestabstand zwischen zwei Kunden eskaliert. Wie die Polizei mitteilt, gerieten ein Mann und eine Frau am Freitag (08.05.) deswegen derart in Rage, dass der Mann im Verlauf des Streits der Frau mit der flachen Hand ins Gesicht schlug. Die Frau erlitt dadurch eine Kopfplatzwunde und musste im Klinikum Passau behandelt werden. Gegen den Schläger wird jetzt ermittelt.

    08.05.2020

    19.55 Uhr: Teststation Dingolfing schränkt Betrieb ein

    Im Landkreis Dingolfing-Landau sind bislang 198 Bürger registriert worden, die das Coronavirus in sich trugen. Die Zahl der Genesenen liegt aktuell bei 173 (Stand: 8. Mai, 10 Uhr). Demnach sind derzeit 25 Personen nachgewiesenermaßen infiziert. Fünf Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 wurden bislang gemeldet. Von den insgesamt 827 Kontaktpersonen, die in Quarantäne mussten, sind mittlerweile 765 entlassen. Das meldet das Landratsamt.

    Der Landkreis Dingolfing-Landau betreibt seit 27. März 2020 eine Corona-Teststation. Am "Drive-In" am Lkw-Parkplatz der Stadt Dingolfing beim BMW Werk 2.4, Tor 5 wurden seit Inbetriebnahme 636 Testungen durchgeführt: 389 Testungen durch das Gesundheitsamt und 247 Testungen durch die KVB. Bisher kümmerte sich eine Koordinierungsstelle am Landratsamt um die Terminvergabe für die von der KVB mitgeteilten Personen, die zu testen waren. Ab nächster Woche ist geplant, den Betrieb der Teststation einzuschränken, diese soll dann nur noch vom Gesundheitsamt genutzt werden. Patienten der KVB werden auf die Schwerpunktpraxis in Dingolfing zur Testung per Überweisung durch den Hausarzt übergeleitet. Eine Terminvergabe erfolgt dann durch die Schwerpunktpraxis. Personen, die ohne Termin an der Teststation erscheinen, werden ausnahmslos abgewiesen.

    19.24 Uhr: Straubing-Bogen: Zahl der aktuell Infizierten sinkt weiter

    Im Landkreis Straubing-Bogen wurden bisher (Stand 7. Mai) 239 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die Anzahl der aktuell Infizierten ist damit weiter sinkend und liegt bei 160, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Alleine am 7. Mai wurden neun Personen aus der Quarantäne entlassen. Das meldet das Landratsamt. In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis drei (Vortag: 3) neue Infizierungen mit dem Coronavirus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 422 Infizierte (Stand 08.05., 18:00 Uhr). Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis bezogen auf 100.000 Einwohner liegt damit bei knapp 15. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 38 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, zwei davon intensiv-medizinisch (Stand 08.05., 9:00 Uhr).

    18.49 Uhr: Lage in Salzweger Asylbewerberunterkunft stabil

    Das Gesundheitsamt Passau hat in dieser Woche alle gesunden Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft Salzweg (Lkr. Passau) noch einmal getestet. Alle Testergebnisse sind negativ. Das meldet die Regierung von Niederbayern. Das heißt, dass zu den ursprünglich positiv Getesteten kein weiterer Fall hinzugekommen ist. 36 positiv Getestete bleiben in der GU Salzweg. In der Mehrzahl ist ihre Quarantänezeit bereits beendet. Für zwei Personen endet die Quarantäne am 12.05.2020. Alle negativ getesteten Bewohnern sind in eine andere Quarantäneeinrichtung umgezogen. Auch die „gemischten“ Familien sind in eine andere Unterkunft umgezogen: Oft sind innerhalb einer Familie nicht alle Familienmitglieder erkrankt, die Familien möchten aber zusammenbleiben. In der GU Salzweg sind aktuell 36 Personen untergebracht.

    17.55 Uhr: Keine neuen Corona-Fälle im Landkreis Passau

    Im Landkreis Passau gab es heute keine neuen Corona-Fälle, so das Landratsamt. Insgesamt beläuft sich die Zahl der bisher Infizierten im Landkreis Passau damit weiterhin auf 563. Mittlerweile gelten 399 der bisher Infizierten als genesen.

    17.26 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Regen

    Es gibt deutlich mehr genesene Landkreisbürger als erkrankte. Das meldet das Landratsamt Regen. Aktuell wurden 177 Menschen im Landkreis Regen positiv auf das Coronavirus getestet, sieben mehr als gestern gemeldet. Sieben Personen sind bisher verstorben. Derzeit sind sieben Covid-19-Patienten in den Arberlandkliniken in Behandlung. 126 Personen gelten als bereits genesen und wurden aus der Quarantäne entlassen.

    © Landratsamt Regen

    Statistik aus dem Landkreis Regen

    17.10 Uhr: Ein weiterer Todesfall im Landkreis Rottal-Inn

    Es gibt einen neuen Todesfall im Landkreis Rottal-Inn. Das meldet das Landratsamt. Die Zahl der Neu-Infektionen liegt bei zwei, die Zahl der Corona-Infektionen insgesamt liegt heute, Stand 14 Uhr, damit bei 714 Fällen. Es gab neun Entlassungen aus der Quarantäne, davon drei positiv getestete Personen. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt damit bei 38. Insgesamt haben damit mittlerweile 632 Menschen im Landkreis das Corona-Virus überstanden. Aktuell müssen noch sechs Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

    16.45 Uhr: Patienten im Klinikum Passau dürfen wieder besucht werden

    Ab morgen, Samstag, 9. März, wird das vom Freistaat Bayern ausgesprochene Besuchsverbot gelockert. Jeder Patient darf nun einmal täglich zwischen 14 und 18 Uhr für maximal eine Stunde von einer Kontaktperson besucht werden. Die Kontaktperson wird an der Pforte registriert und meldet sich dann mit einem "Passierschein" am Stützpunkt der jeweiligen Station. Von dort wird der Besucher dann auf das Zimmer des Patienten gebracht. Das meldet die Pressestelle des Klinikums Passau. Für Covid-19-Patienten gilt nach wie vor absolutes Besuchsverbot. Die Begleitung sterbender Patienten hingegen ist jederzeit erlaubt.

    16.25 Uhr: Museum Moderner Kunst Passau öffnet wieder

    Das Museum Moderner Kunst in der Bräugasse in Passau öffnet am 2. Juni wieder. Das melden die Verantwortlichen in einer Pressemitteilung. Im Museum dürfen sich dann maximal 50 Personen aufhalten, pro Ausstellungsraum jeweils bis zu vier Personen, und maximal zwei Personen können gleichzeitig den Shop besuchen. Für die Jubiläums-Ausstellungen "Georg Philipp Wörlen (1886-1954). Retrospektive" und "30 Jahre MMK Passau" werden die Öffnungszeiten verlängert: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 19 Uhr. Diese laufen bis zum 4. Oktober 2020. Sobald es die Situation erlaubt, werden auch wieder Führungen stattfinden.

    15.43 Uhr: Straubinger Wirte protestieren mit leeren Stühlen gegen Corona-Auflagen

    In Straubing haben Gastwirte heute mit insgesamt 150 leeren Stühlen auf dem Theresienplatz demonstriert und dadurch auf die Bedrohung ihrer Existenz durch den Corona-Shutdown aufmerksam gemacht. Die leeren Stühle standen dabei symbolisch für die drohenden Pleiten von Wirtshäusern und Restaurants.

    Auch Landrat Josef Laumer (CSU) und Oberbürgermeister Markus Pannermayer (CSU) beteiligten sich. In ihren Grußworten sagten sie, es werde auf kommunaler Ebene an individuellen Lösungen gearbeitet. Außerdem werde im Stadtrat beraten - vor allem hinsichtlich freier Flächen zum Ausschenken, so die beiden Politiker.

    15.00 Uhr: IHK Niederbayern begrüßt schrittweise Lockerungen

    Die Industrie- und Handelskammer Niederbayern (IHK) begrüßt die Lockerungen der Corona-Regeln als Schritte zurück zur Normalität. Einem Teil der Wirtschaft werde damit eine Perspektive gegeben, sagt Alexander Schreiner, Hauptgeschäftsführer der IHK Niederbayern. So gebe es jetzt beispielsweise im Handel klare Regeln ohne schwer nachvollziehbare Ausnahmen, so Schreiner weiter. Das bedeute aber nicht, dass die Unternehmen alle Probleme los seien. Allein der notwendige Gesundheitsschutz bedeute höhere Kosten und sinkende Umsätze für Unternehmen. Außerdem fehle ein wirtschaftliches Gesamtkonzept. In Sektoren wie Tourismus, Event, Messe, Unterhaltung oder Sport und Freizeit sei die Belastung besonders hoch. Hier fehle weiter die Perspektive.

    14.15 Uhr: Polizei Niederbayern mit 4.600 Kontrollen diese Woche

    Seit Montagfrüh um 6 Uhr bis heute Morgen um 6 Uhr hat die Polizei in Niederbayern die geltenden Infektionsschutzregeln rund 4.600 Male kontrolliert. Wie das Präsidium mitteilt, wurden dabei insgesamt 126 Verstöße angezeigt. Bis Mittwoch hätten sich einige nicht an die Ausgangsbeschränkungen gehalten. Ab Mitte der Woche habe es dann die meisten Anzeigen wegen Verstößen gegen die geltenden Kontaktbeschränkungen gegeben. Auch nach den jüngsten Lockerungen will die Polizei ihre Kontrollen mit "viel Augenmaß" fortsetzen, hieß es wörtlich.

    13.40 Uhr: Lockerung des Besuchsrechts in den Arberlandkliniken

    Der Freistaat Bayern hat das strikte coronabedingte Besuchsverbot in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gelockert. Darum sind ab dem Wochenende auch in den Arberlandkliniken Viechtach und Zwiesel wieder Besuche durch eine feste Kontaktperson, welche bereits bei der Aufnahme des Patienten in der Klinik abgefragt wird, erlaubt. Besuche sind dann zwischen 17 und 19 Uhr möglich. Voraussetzung für einen Besuch sind die Einhaltung strenger Hygiene- und Schutzmaßnahmen, welche der Besucher per Unterschrift bestätigen muss.

    © Arberlandklinik Zwiesel

    Die Eingangshalle der Klinik

    13.10 Uhr: Passau bekommt ein Autokino in Kohlbruck

    Die Stadt Passau unterstützt den Plan, ein Autokino auf dem Messeplatz hinter der Dreiländerhalle in Kohlbruck zu initiieren. Das meldet die Pressestelle. Die Kino-Betreiberfamilie will die erste Vorstellung am Mittwoch, 20. Mai, zeigen.

    10.50 Uhr: 80 Prozent der Corona-Patienten im Kreis Kelheim genesen

    Im Landkreis Kelheim gelten mittlerweile 358 infizierte Personen als geheilt. Wie das Landratsamt Kelheim mitteilt, entspricht das einem Anteil von mehr als 80 Prozent. Seit der erste Corona-Fall bekannt wurde, gab es demnach im Landkreis 441 Corona-Infektionen. 33 Covid-19-Patienten sind verstorben. Derzeit gebe es keine "bedeutsame Häufung von Fallzahlen", so das Landratsamt in seiner Mitteilung. In keiner Landkreis-Gemeinde gebe es also signifikant mehr Infizierte, als anderswo im Landkreis Kelheim.

    07.05.2020

    20.00 Uhr: Landshut: Zweiter "Shutdown" derzeit nicht in Sicht

    Die Zahl der Neu-Infektionen in der Region Landshut ist weiter auf niedrigem Niveau - das meldet das Landratsamt. 50 Neu-Infizierte auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen – wenn diese Grenze überschritten wird, müssten in den betroffenen Landkreisen und Städten die eben erst beschlossenen Lockerungen wieder zurückgenommen werden. Für Stadt und Landkreis Landshut heißt das: Die neue Regelung würde greifen, wenn in der Region 110 bis 120 Neu-Infektionen innerhalb einer Woche verzeichnet würden. Von dieser Grenze ist man derzeit aber deutlich entfernt. So sind innerhalb einer Woche insgesamt 22 Neuinfektionen verzeichnet worden. Von gestern auf heute ist eine Neuinfektion bekannt geworden, damit steigt die Zahl der Infizierten insgesamt auf 911. Davon gelten 744 bereits als genesen. Die Zahl der Kontaktpersonen ersten Grades liegt bei 2.582, bislang sind 35 Betroffene verstorben. Die Zahl der stationär behandelten Patienten in der Region, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, ist auf 27 gesunken. Hinzu kommen fünf Personen, die intensivmedizinischer Betreuung bedürfen (Stand: 07.05.2020, 10.00 Uhr).

    19.45 Uhr: Zwei Neu-Infektionen in Passau

    Für das Stadtgebiet Passau sind zwei Neu-Infektionen zu verzeichnen. Die Gesamtzahl der Infizierten im Stadtgebiet liegt demnach bei 128. Davon sind insgesamt 102 Personen wieder genesen. Das meldet die Stadt. Im Klinikum Passau werden aktuell sieben Covid-19-Patienten behandelt. Drei davon befinden sich auf der Intensivstation, zwei Patienten müssen beatmet werden.

    19.30 Uhr: In Deggendorf öffnet unter anderem die Strandbar wieder

    Die Stadt Deggendorf hat heute bekannt gegeben, dass der Sandstrand am Oberen Stadtplatz im Mai 2020 nicht aufgestellt werden kann, weil ein größerer Wasserschaden durch die Stadtwerke behoben werden muss und deshalb der Obere Stadtplatz als Buswendemöglichkeit für den Stadtbusverkehr zur Verfügung gestellt wird. Allerdings öffnen die Stadtbibliothek sowie das Handwerksmuseum am 12. Mai. Das Handwerksmuseum bietet bis Ende Juni 2020 freien Eintritt und reguläre Öffnungszeiten. Die Stadtbibliothek hat folgende eingeschränkte Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14 bis 18 Uhr und Samstag 10 bis 12 Uhr. Diese Öffnungszeiten gelten bis Ende Mai. Nachdem ab 18.05. wieder Außengastronomie gestattet ist, wird die Strandbar geöffnet werden. Für die Einhaltung der Auflagen, Hygienemaßnahmen und Bestuhlung ist ausschließlich der Pächter zuständig, so die Stadt.

    Die Einkaufshilfen werden bis Ende Mai fortgeführt und können bis dahin von älteren und chronisch kranken Bürgern in Anspruch genommen werden. Das Neue Rathaus ist ab 11.05. zu den regulären Öffnungszeiten für Besucher geöffnet. Um bei größerem Andrang keinen Rückstau zu verursachen, bittet die Stadt soweit möglich weiterhin um vorherige telefonische Terminabsprache.

    © Stadt Deggendorf

    Die Strandbar Deggendorf war in den vergangenen Jahren gut besucht

    19.10 Uhr: Aktion "Lichter aus" in Bodenmais

    Der Urlaubsort Bodenmais hat mit der Aktion auf die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Tourismus aufmerksam gemacht. Bereits ab 21.30 Uhr gingen gestern Schritt für Schritt die Lichter aus, Straßenzug um Straßenzug versank der Ort im Dunkeln, bis er um 22 Uhr fast komplett im Dunklen lag. "Die Aktion war sehr gelungen", so Rathauschef Joli Haller und er ergänzt: "Damit haben wir anschaulich visualisiert, wie duster es bei uns ohne den Tourismus aussehen würde."

    18.55 Uhr: "Aufgspuit"-Konzerte aus Passau gehen weiter

    Die "Aufgspuit"-Konzertreihe der Innstadt-Brauerei Passau geht diesen Freitag weiter, um 19.30 Uhr spielt die Band "More than Neighbours" - bestehend aus den zwei Passauer Studenten Leonard Ritschel und Christoph Meier live auf der Innstadt-Facebookseite.

    18.20 Uhr: Streaming-Festival in Freyung

    Auf Initiative von Landrat Sebastian Gruber initiiert das Regionalmanagement Freyung-Grafenau über die Imagekampagne "Mehr als du erwartest…" am 21., 22. und 23. Mai an der Volksmusikakademie in Freyung das virtuelle Musik-Event "Kanapee Streaming Festival". Das meldet das Landratsamt. Ziel der Veranstaltung, die über verschiedene Kanäle live via Internet gestreamt wird, ist es, zum einen der Landkreisbevölkerung eine neue Möglichkeit der Unterhaltung auch in Corona-Zeiten zu bieten, gleichzeitig aber auch Künstlern aus der Region die Möglichkeit zu geben, wieder auf der Bühne zu stehen.

    16.10 Uhr: Drei Neu-Infektionen im Landkreis Rottal-Inn

    Das Landratsamt Rottal-Inn meldet keine neuen Corona-Todesfälle. Die Zahl der Neu-Infektionen liegt bei drei, die Zahl der Corona-Infektionen insgesamt liegt heute, Stand 15.00 Uhr, damit bei 712 Fällen. Es gab 20 Entlassungen aus der Quarantäne, davon drei positiv getestete Personen. Es wurden heute 107 Abstriche durchgeführt. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt weiterhin bei 40. Insgesamt haben damit mittlerweile 629 Menschen im Landkreis das Corona-Virus überstanden. Mit derzeit ca. zehn Neu-Infektionen pro Woche liegt der Landkreis (knapp 120.000 Einwohner) im Moment deutlich unter der Grenze von 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner/Woche, die eine Aufhebung der Lockerungsmaßnahmen bedeuten könnte. Aktuell müssen noch sechs Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden - auch diese Zahl sinkt merklich.

    14.55 Uhr: Musikschule Landshut beginnt wieder mit dem Unterricht

    Nach mehreren Wochen mit verschiedenen Formen des Online-Unterrichts darf die Städtische Musikschule am kommenden Montag, 11. Mai, wieder mit dem Präsenzunterricht starten. Das meldet die Stadt Landshut. Demnach wird es zunächst nur Einzelunterricht geben. Bis zu den Sommerferien sind alle Veranstaltungen der Musikschule abgesagt. Das betrifft auch den Tag der offenen Tür, der vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Corona-Situation im Herbst nachgeholt werden soll. Dennoch können sich Interessierte jederzeit an der Musikschule anmelden. Informationen gibt es auf der Internetseite unter oder unter Telefon 0871-26427.

    © Stadt Landshut

    Der Schulleiter der Musikschule Landshut beim Online-Unterricht

    13:59 Uhr: Region Landshut verzeichnet nur wenige Neu-Infektionen

    Binnen einer Woche gibt es in der Region Landshut 22 Neu-Infektionen. Die geringe Anzahl mache eine Rücknahme der beschlossenen Lockerungen unwahrscheinlich, so das Landratsamt Landshut in einer Mitteilung. Erst wenn binnen einer Woche mehr als 110 Neu-Infektionen in der Region verzeichnet würden, käme es laut der gestern beschlossenen Regel zwischen Kanzlerin Merkel und den Ländern zu einem Shutdown. Laut dem Beschluss würden Lockerungen zurückgenommen, sobald binnen sieben Tagen 50 Neu-Infektionen auf 100.000 Einwohner kommen.

    Derzeit gibt es laut Landratsamt im Raum Landshut 911 Menschen mit Covid-19-Infektion. Davon gelten 744 als geheilt. 32 Patienten werden im Krankenhaus behandelt, davon liegen fünf auf der Intensivstation.

    13.35 Uhr: Corona-"Hotspot" schafft Eindämmung

    Der Landkreis Rottal-Inn gilt als Corona-Hotspot und nach den Gesamtzahlen der Infektionen gehört er immer noch zu den am meisten betroffenen Landkreisen Bayerns und Deutschlands. Dennoch: Die Zahl der akuten Fälle, also der aktuell Infizierten, sinkt seit Wochen überdurchschnittlich, die Neuinfektionen halten sich im niedrigen einstelligen Bereich. Das meldet das Landratsamt. Landrat Michael Fahmüller: "Was wir, so denke ich, vergleichsweise gut gemacht haben, ist, dass wir nicht einfach zwei Leute vom Gesundheitsamt ans Telefon gesetzt haben. Wir haben schon von Anfang an einen gewaltigen Apparat hochgefahren, Mitarbeiter aus anderen Bereichen für die Corona-Kontaktermittlung abgezogen und Teams gebildet, die rein mit der Eindämmung der Pandemie beschäftigt waren. Die Corona-Fälle im Landkreis wurden deshalb zu einem großen Teil schnell entdeckt und die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet, die Dunkelziffer war bei uns vermutlich stets niedrig, das zeigt sich nun daran, dass derzeit kaum noch Neuinfektionen kommen."

    Warum die Infektionszahlen am Anfang so hochschnellten und den Landkreis zu einem sogenannten "Hotspot" machten, lässt sich laut Landratsamt nur vermuten: Ein Grund liege sicherlich in der Grenze zu Österreich. Hinzu kam, dass der "Patient Zero", also der erste bekannte Fall im Rottal, nicht nur offenbar hochinfektiös war, sondern auch sehr viel Kontakt mit anderen Menschen hatte, was die Verbreitung in der Anfangsphase begünstigte.

    © Landratsamt Rottal-Inn

    Landrat Michael Fahmüller vor den Planungstafeln der Kontaktermittlung

    13.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Kelheim

    Bisher sind im Landkreis Kelheim insgesamt 439 positive Corona-Fälle registriert und 33 Personen verstorben (Stand: Ablauf 06.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). Das meldet das Landratsamt. 357 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Somit gelten 81 Prozent der bisher Infizierten als wieder gesund. Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

    11.40 Uhr: Bezirk Niederbayern will Freilichtmuseen öffnen

    Nach der coronabedingten wochenlangen Schließung öffnen die Freilichtmuseen Massing im Rottal und Finsterau im Bayerischen Wald zu Pfingsten (29.5.) für Besucher. Wie der Bezirk Niederbayern mitteilt, sei dies aber nur unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln möglich. Für die beiden Museen gebe es deshalb ein weitestgehend einheitliches Konzept für Desinfektion und Hygiene, Einlass- und Besuchsmöglichkeiten. Während der Zeit der Schließung seien Reparaturen erledigt und neue museumspädagogische Konzepte erstellt worden.

    11.00 Uhr: Viel weniger Touristen in Niederbayern

    In Niederbayern sind wegen der Corona-Krise die Gäste- und Übernachtungszahlen massiv zurückgegangen. Das zeigt jetzt eine Erhebung des Landesamtes für Statistik. Demnach kamen weniger als halb so viele Gäste nach Niederbayern, wie im Vorjahresmonat. Während im März 2019 noch weit mehr als 200.000 Urlauber nach Niederbayern kamen , waren es im März 2020 nur noch rund 108.600. Bayernweit brach die Zahl der Gästeankünfte demnach um gut 53 Prozent ein, auf nur noch rund 3,2 Millionen.

    10.15 Uhr: Nationalpark öffnet Einrichtungen

    Nach den Lockerungen der Corona-Maßnahmen öffnen nach und nach fast alle Einrichtungen des Nationalparks Bayerischer Wald wieder. Wie die Nationalparkverwaltung mitteilt, wird morgen (8.5.) zunächst das Waldspielgelände in Spiegelau wiedereröffnen. Am kommenden Montag (11.5.) öffnen demnach auch die Tier-Freigelände. Die Nationalparkverwaltung bittet Besucher um Einhaltung des Hygienekonzepts: So kann man zum Beispiel in Tier-Freigeländen nur in eine Richtung laufen und Aussichtsplattformen dürfen nur von einer beschränkten Personenanzahl betreten werden.

    5.30 Uhr: Teststation in Straubing schließt

    Die Corona-Teststation am Hagen in Straubing wird ab kommender Woche (ab 11.05.) vorübergehend stillgelegt. Wie das Landratsamt mitteilt, sei dies eine Anpassung an die aktuelle Lage, die sich auch jederzeit wieder ändern kann. Seit 23. März waren an der Teststation am Hagen in Straubing fast 2.000 Abstriche in sechs Wochen durchgeführt worden. Möglich war dies durch den Einsatz ehrenamtlicher Kräfte: Feuerwehr, THW, Rotes Kreuz - aber auch ehrenamtlich tätige Ärzte waren vor Ort.

    Da die Anzahl der Testungen nun deutlich zurückgegangen ist, haben sich Stadt und Landkreis Straubing dafür entschieden, die Teststation ab kommender Woche zumindest vorübergehend stillzulegen. Getestet wird allerdings weiterhin vormittags in der Schwerpunktpraxis am Hagen.

    06.05.2020

    19.55 Uhr: Zahl der Genesenen steigt im Landkreis Straubing-Bogen

    Im Landkreis Straubing-Bogen wurden bisher (Stand 5. Mai) 215 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die Anzahl der aktuell Infizierten ist damit weiter sinkend und liegt bei 179, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Verstorben sind bisher 22 Personen aus dem Landkreis. Das meldet das Landratsamt. In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis eine (Vortag: 2) neue Infizierung mit dem Coronavirus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 416 Infizierte (Stand 06.05., 18:00 Uhr). In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 42 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, fünf davon intensiv-medizinisch (Stand 06.05., 9:00 Uhr).

    18.30 Uhr: Leichenhäuser und Trauerhallen öffnen wieder

    Die Allgemeinverfügung vom 20. März zur Schließung von Leichenhäusern und Trauerhallen sowie zur Durchführung von Bestattungen wird aufgehoben. Das meldet das Landratsamt Straubing-Bogen. Die Aufhebung tritt morgen am 7. Mai 2020 in Kraft.

    17.39 Uhr: Teststation Straubing wird vorübergehend stillgelegt

    Die Teststation am Hagen in Straubing wird ab kommender Woche vorübergehend stillgelegt. Das meldet das Landratsamt. Dies sei eine "Anpassung an die aktuelle Lage, die sich auch jederzeit wieder ändern kann".

    Seit 23. März wurden an der Teststation am Hagen fast 2.000 Abstriche in sechs Wochen durchgeführt. Möglich war dies durch einen immensen Einsatz vor allem ehrenamtlicher Kräfte von Feuerwehr, THW, BRK, aber auch ehrenamtlich tätigen Zahnärzten und Ärzten. Da die Anzahl der Testungen nun deutlich zurückgegangen ist, haben sich die Führungsgruppen Katastrophenschutz von Stadt und Landkreis gemeinsam mit dem Gesundheitsamt und dem Ärztlichen Leiter sowie dem Versorgungsarzt dafür entschieden, die Teststation ab kommender Woche zumindest vorübergehend stillzulegen.Die momentane Nachfrage an Testungen könne auch auf anderem Wege bedient werden: Über den Hausarzt, die 116117 der KVB und die Schwerpunktpraxis am Hagen. Diese ist weiterhin geöffnet, aber nur noch vormittags und zwar von Montag bis Freitag von 9 bis 11 Uhr. Auch hier ist bei entsprechendem Bedarf eine Ausweitung wieder möglich. Seit Inbetriebnahme der Schwerpunktpraxis am 6. April wurden dort 265 Patienten ärztlich untersucht. Es wird empfohlen, zunächst den Hausarzt zu kontaktieren, obwohl die Praxis weiterhin ohne Überweisung oder Anmeldung aufgesucht werden kann.

    16.50 Uhr: Online-Terminvergabe am Landratsamt Regen

    Alle Schalter der Kfz-Zulassung in Regen sind wieder geöffnet. Das meldet das Landratsamt. Besuche in der Zulassung in Regen und Viechtach sind allerdings nur mit Termin möglich. Landrätin Rita Röhrl bittet jedoch um Geduld, denn "der Andrang ist groß". Bereits jetzt sind die meisten freien Termine der kommenden Tage vergeben. Die Terminbuchung wird durch eine Online-Terminvergabe erleichtert. Auf der Homepage des Landkreises gibt es nun den Punkt "Online Terminvergabe Kfz". Hier können unkompliziert Termine in Regen oder Viechtach vereinbart werden. Wer einen Termin telefonisch vereinbaren will, kann dies unter der Rufnummer 09921/601 340 für Regen und unter 09942/8631 für Viechtach tun.

    16.30 Uhr: Neuer Todesfall im Landkreis Rottal-Inn

    Im Landkreis Rottal-Inn gibt es einen neuen Corona-Todesfall, so das Landratsamt. Die Zahl der Neuinfektionen liegt bei zwei, die Zahl der Corona-Infektionen insgesamt liegt heute, Stand 16.00 Uhr, damit bei 709 Fällen. Es gab elf Entlassungen aus der Quarantäne, davon eine positiv getestete Person. Insgesamt haben damit mittlerweile 626 Menschen im Landkreis das Coronavirus überstanden. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt weiterhin bei 40. Aktuell müssen noch sieben Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

    16.10 Uhr: Geringfügiger Anstieg bei Zahl der Infizierten in Landshut

    Bislang wurde bei 910 Personen in der Region Landshut das Coronavirus festgestellt. Das meldet das Landratsamt. Zwei Neu-Infektionen gab es seit gestern. 2.573 Kontaktpersonen ersten Grades wurden ermittelt, 739 Betroffene haben die Infektion bereits überstanden. Bislang sind 35 Personen verstorben, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist (Stand: 06.05.2020, 11.00 Uhr).

    Aktuell werden 32 Personen stationär in den regionalen Krankenhäusern behandelt, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben oder einen konkreten Verdachtsfall darstellen, bei denen der Befund noch aussteht. Zusätzlich werden fünf Patienten intensivmedizinisch betreut (Stand: 06.05.2020, 10.00 Uhr).

    15.55 Uhr: Domplatz Open Air Passau abgesagt

    Wie die Stadt Passau mitteilt, ist das "Domplatz-Open-Air 2020" mit dem Künstler Dendemann abgesagt worden. Bereits gekaufte Tickets werden rückerstattet. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Beschränkungen wird das diesjährige Konzert am 5. Juli nicht stattfinden können.

    15.25 Uhr: Malteser Passau: 28.000 Euro für kostenlose Mahlzeiten

    Wie die Pressestelle meldet, wurde der Antrag der Malteser auf Corona-Soforthilfe von der Aktion Mensch genehmigt und so können noch mehr Menschen in den Genuss eines kostenlosen warmen Mittagessens kommen. Denn nicht für alle Bedürftigen ist ein warmes Mittagessen am Tag erschwinglich.

    Ziel der Corona-Soforthilfe ist die Unterstützung von Menschen mit Behinderung und Menschen in sozialen Schwierigkeiten. Hintergrund ist die akute Notlage von Menschen, die aufgrund ihrer persönlichen Situation besonders durch die Pandemie bedroht sind und Unterstützung benötigen. Dazu gehören Menschen mit Behinderung, deren Assistenzkräfte ausfallen, aber auch sozial benachteiligte Menschen, die durch die zunehmende Schließung von Tafeln oder anderen Einrichtungen nicht mehr mit Lebensmitteln versorgt werden können.

    Folgender Personenkreis kann schnell und unbürokratisch in den Genuss der kostenlosen Menüs kommen: Hilfsbedürftige Senioren über 75 Jahren und betagte Hilfsbedürftige, die aufgrund von Krankheit oder Behinderung nicht mehr selbst einkaufen und kochen können. Ein Mal in der Woche bringen die Malteser die Wunschessen nach Hause, die die Empfänger aus einem Katalog auswählen können. Einen Dampfgarer zum einfachen und unkomplizierten Erwärmen stellen die Malteser kostenlos zur Verfügung. Weitere Informationen zu den kostenlosen Mahlzeiten, die im Bereich der ganzen Diözese Passau geliefert werden gibt es unter Tel. 0851/95666-14 oder per E-Mail: menueservice.passau@malteser.org.

    14.51 Uhr: Tafel Straubing arbeitet wieder ohne BRK-Hilfe

    Die Hilfestellung des BRK Straubing-Bogen für die bedürftigen Empfänger der Tafel läuft am morgigen Donnerstag aus. Auch das Freiwilligenzentrum Straubing übergibt die Hilfe für Bedürftige ab der kommenden Woche wieder an die ursprünglichen Helfer. Das meldet die Pressestelle des BRK.

    Der Kreisverband Straubing-Bogen des Bayerischen Roten Kreuzes hatte als nationale Hilfsgesellschaft die Versorgung der Bedürftigen mit ehrenamtlichen Kräften Anfang April übernommen: Von Montag bis Donnerstag steuerte das Team des BRK zahlreiche Lebensmittelgeschäfte an, die Waren für die Tafel beisteuerten. Jeden Donnerstag machten sich dann rund 15 Ehrenamtliche ans Verpacken und Ausliefern der Lebensmittel. An morgigen Donnerstag erhalten die rund 100 Familien und Senioren noch einmal umfangreiche Hilfe. Dabei bekommen sie auch Lebensmittel, die durch eine 500 Euro-Spende des Lions-Clubs Straubing zugekauft werden konnten.

    12.43 Uhr: Crowdfunding-Projekt für Mitarbeiter im Pflegebereich

    Der Landkreis Rottal-Inn und der Kreisverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken Rottal-Inn starten ein Crowdfunding-Projekt für Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegebereich. Das meldet das Landratsamt. Diese Mitarbeiter gehören zu den Helden der Krise so Landrat Michael Fahmüller. Der Erlös des Projekts "Viele schaffen mehr" soll vor allem der Erholung der stark belasteten Mitarbeiter zugutekommen. Ab sofort können Interessierte auf der Crowdfunding-Plattform der VR-Bank Rottal-Inn ihre Spende abgeben und das Projekt unterstützen. Jede Spende ab zehn Euro stocken die Volksbanken und Raiffeisenbanken Rottal-Inn um zehn Prozent auf. Als sogenanntes Co-Funding wollen die Banken insgesamt bis zu 20.000 Euro bereitstellen. Den Spendentopf füllten die Initiatoren bereits zu Beginn mit 5.000 Euro. Die Aktion läuft bis zum 31. Juli 2020.

    9.35 Uhr: LKA warnt vor Betrügerischen Mails

    6.30 Uhr: Spuckattacke nach Streit um Mund- und Nasenmaske

    Ein Streit um eine Gesichtsmaske ist in einem Möbelmarkt in Eggenfelden eskaliert. Wie die Polizei heute mitteilt, war eine Frau in dem Markt gestern (05.05.) mehrmals vom Personal angesprochen worden, da sie zwar eine Mund- und Nasenmaske trug, diese jedoch unterhalb des Kinns. Weil die Frau sich weiter weigerte die Maske wie vorgeschrieben zu tragen, wurde sie vom Marktleiter aus dem Geschäft geführt.

    Dabei spuckte die Frau dem Mann ins Gesicht, zeigte ihm den Mittelfinger und lief dann davon. Die Gesuchte ist circa 35 Jahre alt, 170-175 cm groß, mit zurückgebundenen schwarzen Haaren und dunklem Teint. Sie trug einen braunen Ledermantel und schwarze Lackschuhe. Die Polizei sucht Zeugen.

    05.05.2020

    20.00 Uhr: Keine Neu-Infektionen in Passau

    Für das Stadtgebiet Passau sind auch die letzten Tage keine neuen Corona-Infektionen zu verzeichnen. Das meldet die Pressestelle. Die Gesamtzahl liegt nach wie vor bei 125. Von den bisherigen Gesamtinfizierten sind insgesamt 102 Personen wieder genesen. 19 Personen sind bisher verstorben. Im Klinikum Passau werden aktuell elf Covid-19-Patienten behandelt. Drei davon befinden sich auf der Intensivstation, zwei Patienten müssen beatmet werden.

    19.50 Uhr: Mehr Genesene als Infizierte in Straubing-Bogen

    Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es nun erstmalig seit Ausbruch der Corona-Pandemie mehr Genesene als aktuell Infizierte. Das meldet das Landratsamt. Im Landkreis wurden bisher (Stand 4. Mai) 208 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die Anzahl der aktuell Infizierten ist damit weiter sinkend und liegt bei 185, womit diese Zahl nun niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Verstorben sind bisher 22 Personen aus dem Landkreis. Eine 63-jährige Frau und ein 81-jähriger Heimbewohner wurden am Dienstag neu als verstorben gemeldet. In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis zwei (Vortag: zwei) neue Infizierungen mit dem Coronavirus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 415 Infizierte (Stand 05.05., 19:00 Uhr). In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 39 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, vier davon intensiv-medizinisch (Stand 05.05., 9:00 Uhr).

    19.40 Uhr: Viel Betrieb in Verteilstelle des Landkreises Landshut

    Desinfektionsmittel in allen möglichen Ausführungen, Handschuhe, Mundschutzmasken, Schutzvisiere, Arbeitskittel: Das gibt es im zentralen Verteillager für den Landkreis Landshut. Dies soll die medizinische Versorgung in der Region, zumindest in Sachen Schutzausrüstung, weiter sicherstellen, so der Landkreis.

    Die Führungsgruppe Katastrophenschutz hat alle Bedarfsstellen ermittelt – Alten- und Pflegeheime, Arztpraxen, Kliniken. Die Mitarbeiter fragen regelmäßig nach, ob vor Ort die Schutzmaterialien noch ausreichen, oder ob Lieferungen nötig sind, um den geregelten Praxis-, Klinik- und Pflegebetrieb weiter aufrecht erhalten zu können. Durch eine Verteilstrategie mithilfe der Landkreisgemeinden und ihrer Feuerwehren wird sichergestellt, dass die Bedarfsträger mit dem benötigten Material beliefert werden. Nicht nur vom Landkreis selbst georderte Lieferungen werden hier entgegengenommen, kommissioniert und über die Gemeinden an die einzelnen Bedarfsträger verteilt – auch die zentralen Zuteilungen des Freistaates Bayern kommen in der Covid-Verteilstelle an, die auf Initiative der Freiwilligen Feuerwehr entstand.

    © Landratsamt Landshut

    Die Covid-Verteilstelle des Landkreises Landshut

    19.15 Uhr: Schließung von Leichenhäusern verlängert

    Der Landkreis Straubing-Bogen hat die Allgemeinverfügung des Landratsamtes zur Schließung von Leichenhäusern und Trauerhallen sowie zur Durchführung von Bestattungen im Landkreis Straubing-Bogen bis zum 10. Mai verlängert. Zunächst galt diese bis zum 03. Mai.

    18.33 Uhr: Gesundheitsamt Freyung-Grafenau erhält Unterstützung

    Das durch Ministerpräsident Markus Söder bereits angekündigte zusätzliche Personal für die bayerischen Gesundheitsämter steht mittlerweile vor Ort zur Verfügung und ist in sogenannten Contact-Tracing-Teams, kurz CTTs, organisiert. Das meldet das Landratsamt Freyung-Grafenau. Die Contact-Tracing-Teams sollen die Fachkräfte der Gesundheitsämter bei der Ermittlung, Nachverfolgung und Überwachung von SARS-CoV-2-positiv getesteten Personen bzw. leichten Covid-19-Fällen und deren engen Kontaktpersonen unterstützen. Pro 20.000 Einwohner soll ein CTT, bestehend aus je fünf Mitgliedern gebildet werden. Dafür wurden Beamtenanwärter aus den umliegenden Behörden abgefragt und zur Unterstützung an die Gesundheitsämter entsandt. Im Gesundheitsamt Freyung-Grafenau sind aktuell 15 zusätzliche Anwärter im Einsatz, deren eigentliche Dienstherren das Finanzamt Grafenau, das Oberlandesgericht München, die TU München und das Landesamt für Finanzen Regensburg sind. Zudem wurde dem Gesundheitsamt in diesem Zug auch ein Polizeibeamter der Polizeiinspektion Freyung zugewiesen, der bei Bedarf unterstützend tätig werden kann.

    © Landratsamt Freyung-Grafenau/Matschiner

    Die zusätzlichen Mitarbeiter des Contact-Tracing-Teams am Gesundheitsamt in Freyung-Grafenau

    17.21 Uhr: Stadtgebiet Passau öffnet Spielplätze

    Als erste Maßnahme im Rahmen der nun möglichen Lockerungen sind ab morgen wieder alle Kinderspielplätze im Stadtgebiet Passau geöffnet. Die geltenden Abstandsregeln sind einzuhalten. Der städtische Bauhof hat bereits vor einer Woche mit den Mäharbeiten begonnen, Zug um Zug werde nun alle Spielplätze abgearbeitet.

    16.15 Uhr: Waldspielgelände Spiegelau öffnet am Freitag

    Die bayerische Staatsregierung hat heute weitere Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen beschlossen. Demnach dürfen Spielplätze wie das Waldspielgelände bei Spiegelau wieder öffnen. Die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald meldet, dass das Areal allerdings erst am Freitag wieder zugänglich gemacht werden kann. Grund dafür: Aktuell wird noch ein neues Spielgerät aufgebaut. Außerdem müssen bereits bestehende Installationen angebracht werden. Am Schluss sind noch Sicherheitsprüfungen nötig. Der Grillplatz im Waldspielgelände sowie die weiteren Grillplätze des Nationalparks bleiben weiterhin gesperrt. Besucher des Waldspielgeländes müssen ab Freitag die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln beachten.

    15.22 Uhr: Zwei Neu-Infektionen im Landkreis Rottal-Inn

    Der Landkreis Rottal-Inn meldet keine weiteren Todesfälle, aber zwei Neu-Infektionen. Die Zahl der Corona-Infektionen insgesamt liegt damit heute bei 707 Fällen. Insgesamt haben mittlerweile 625 Menschen im Landkreis das Corona-Virus überstanden. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt damit bei 40. Aktuell müssen noch acht Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

    14.20 Uhr: Ansprechpartner im Landratsamt Landshut

    Kaum eine Rechtsgrundlage bestimmt derzeit mehr den Alltag als das Infektionsschutzgesetz. Aus diesem Grund hat das Landratsamt Landshut Strukturen entwickelt, damit sich die Bürger mit ihren Anliegen direkt an den zuständigen Sachbearbeiter wenden können:

    • So kümmern sich mehrere Sachbearbeiter um die Bescheide für die durch das Gesundheitsamt ausgesprochene häusliche Quarantäne – unter anderem als Bescheinigung für den Arbeitgeber.
    • Die Meldungen über Ordnungswidrigkeiten, die im Zuge der Ausgangsbeschränkungen durch den Freistaat Bayern begangen wurden, laufen zunächst über die Polizei. Auf Basis des dort gefertigten Ermittlungsberichtes werden die Bußgeld-Bescheide im Landratsamt erstellt.
    • Wenn es um Fragen des bestehenden Versammlungsverbotes geht, steht das Ordnungsamt zur Verfügung (ordnungsamt@landshut.de). Bei Fragen zu diesen Bereichen hilft das Kontaktformular auf der Homepage des Landkreises Landshut.Fragen zur Allgemeinverfügung des Freistaates können Bürger künftig auch weiterhin stellen: Auch zu Einzelfallanordnungen oder Ausnahmegenehmigungen erhalten sie hier Auskunft. Die zuständige Stelle ist unter IfmSV@landkreis-landshut.de zu erreichen. Bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland gibt es einiges zu beachten – nicht nur für Einheimische, sondern auch für Saisonarbeiter oder regelmäßige Grenzpendler: Auf der Homepage des Landkreises Landshut gibt es ein Formular, das in diesem Zusammenhang unbedingt ausgefüllt werden muss. Bei Rückfragen steht eine Sachbearbeiterin unter eqv@landkreis-landshut.de zur Verfügung.

    13.45 Uhr: Stadtwerke Landshut öffnen ihr Kundenzentrum

    Die Stadtwerke öffnen das Kundenzentrum in der Altstadt 74 am kommenden Montag, 11. Mai 2020. Damit können die Kunden neben Telefon und E-Mail auch wieder im persönlichen Gespräch beraten werden, und zwar von montags bis freitags von 9 bis 18 sowie samstags von 9 bis 13 Uhr. Die Beratungsplätze wurden mit einer Schutzwand versehen. Entsprechende Schilder verweisen auf die Maskenpflicht und an das Gebot, Abstand zu halten. Außerdem gibt es für die Kunden einen Spender zum Handdesinfizieren. Die Stadtwerke-Zentrale an der Christoph-Dorner-Straße bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Der Barzahlungsautomat ist jedoch mit der Kundenkarte zugänglich.

    Kunden können ihre Anliegen selbstverständlich auch per Post oder per E-Mail an info@stadtwerke-landshut.de übermitteln. Telefonisch sind die Stadtwerke unter der Service-Nummer 0800/0871 871 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk ggf. abweichend) montags bis freitags von 8 bis 18 sowie samstags von 9 bis 13 Uhr erreichbar.

    13.20 Uhr: 81 Prozent sind im Landkreis Kelheim genesen

    Bisher sind im Landkreis Kelheim insgesamt 438 positive Fälle registriert worden und 32 Personen verstorben (Stand: Ablauf 04.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). Das meldet das Landratsamt Kelheim. 354 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das bedeutet, etwa 81 Prozent der bisher Infizierten sind wieder gesund.

    Die Kirchen haben seit 4. Mai wieder geöffnet und Gottesdienste sind – wenn auch unter Auflagen – wieder möglich. Die Livestream-Gottesdienste haben sich erstaunlich gut eingespielt und wurden gut angenommen. Stadtpfarrer Reinhard Röhrner aus Kelheim: "Es ist sehr erfreulich, dass mit der Wiederöffnung etwas Normalität in unsere Kirche zurückkehrt. Wir haben Konzepte in Sachen Abstandsregelung, Desinfektions- und Hygienemaßnahmen für unserer Kirche entwickelt. Wir haben circa 100 Sitzplätze und appellieren an die Kirchenbesucher mit der Situation bewusst und mit entsprechender Rücksicht umzugehen."

    12.23 Uhr: Spielplätze in Niederbayern öffnen wieder

    Nach wochenlangen coronabedingten Sperrungen und Schließungen dürfen ab diesem Mittwoch Spielplätze in Bayern wieder freigegeben werden. Das teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach einer Kabinettssitzung am Dienstag in München mit. Damit setzt der Freistaat eine Bund-Länder-Vereinbarung aus der vergangenen Woche um.

    8.37 Uhr: Stadtverwaltung Passau geht teilweise in Kurzarbeit

    Ein Teil der Mitarbeiter der Stadt Passau geht in Kurzarbeit. Die Stadt beabsichtigt die Einführung der Kurzarbeit vom 16. Mai bis längstens 31. Dezember 2020 in folgenden Bereichen, in denen aufgrund der Corona-Pandemie der Arbeitsanfall für längere Zeit deutlich reduziert ist: Jugendzentrum Zeughaus, Kulturmodell Bräugasse, Theater und Redoute, Städtische Musikschule, Europabücherei, Archiv und Kommunale Medienzentrale, Museum und Veste Oberhaus, Römermuseum Kastell Boiotro, Passau Tourismus und Stadtmarketing, Arbeit und Qualifizierung sowie Veranstaltungen.

    Oberbürgermeister Jürgen Dupper sagte dazu: „Das Finanzreferat hat dargelegt, dass in Folge des Virus an vielen Stellen die erwarteten Einnahmen ausbleiben und dafür an anderen Stellen höhere Ausgaben erforderlich werden. Insgesamt ergab eine vorläufige Berechnung, dass der städtische Haushalt in 2020 mit zirka 13 Millionen Euro belastet wird. Eine Belastung, die wir nur mit einem ganzen Bündel an Maßnahmen kompensieren können. Betriebsbedingte Kündigungen gehören nicht dazu, wir benötigen aber Instrumente, die uns in die Lage versetzen, Kosten zu sparen und gleichzeitig auf drastischere Aktionen zu verzichten. Daher werden wir von der Möglichkeit der Kurzarbeit Gebrauch machen.“

    Das Entgelt der Betroffenen werde auf bis zu 95 Prozent aufgestockt, teilt die Stadt mit.

    8.10 Uhr: Wie geht es weiter mit den Spielplätzen?

    Viele Familien und vor allem Kinder warten auf die Wiedereröffnung der Spielplätze in Bayern. Heute könnte bekanntgegeben werden, wann die Spielplätze öffnen dürfen. Aktuell bieten die gesperrten Freizeiteinrichtungen gerade bei schönem Wetter ein trauriges Bild.

    © BR/Konstantin König

    Der gesperrte Fledermaus-Waldspielplatz in Rinchnach (Lkr. Regen)

    5.33 Uhr: Straubinger Gastronomen planen Protestaktion

    Um auf die äußerst angespannte Lage ihres Berufsstandes hinzuweisen, planen Gastronomen aus der Stadt und der Region Straubing eine Protestaktion der "leeren Stühle" am Freitag (08.05.). 300 Teilnehmer umfasst der Zusammenschluss aktuell. Am Freitag sollen leere Stühle als Zeichen des Protestes in der Straubinger Innenstadt aufgestellt werden. Die Gastronomen fordern unter anderem eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes, eine mehrjährige Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent und einen gemeinsamen Plan der Wiedereröffnung unter Corona Bedingungen.

    Die Gastronomen betonen in einer Mitteilung aber, dass sie definitiv nicht gegen die Coronamaßnahmen der Bundesregierung demonstrieren wollen. Diese halten sie für richtig und wirksam.

    04.05.2020

    18.17 Uhr: Drei weitere Corona-Tote im Landkreis Deggendorf

    Zum Ende der vergangenen Woche wurden drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet, so das Landratsamt Deggendorf. Es sind drei Frauen (82 Jahre und 87 Jahre) an den Folgen der Infektion verstorben. Die Verstorbenen wurden stationär in Kliniken im Landkreis Deggendorf behandelt. Die Zahl der Verstorbenen erhöht sich auf insgesamt zwölf. Insgesamt haben sich 276 Personen mit dem Virus infiziert, zwölf Personen sind verstorben. 197 Menschen wurden aus der Quarantäne entlassen. Somit sind aktuell noch 67 Personen mit dem Virus infiziert.

    15.45 Uhr: Fünfter Todesfall im Landkreis Dingolfing-Landau

    Die Zahl der im Landkreis registrierten Corona-Infizierten hat sich auf 196 erhöht (Stand 04.05.2020, 10.00 Uhr). Mittlerweile ist ein fünfter Landkreisbürger, der das Virus in sich trug, verstorben. Bei dem Toten handelt es sich um einen 59-Jährigen mit Vorerkrankung, der im Donau-Isar-Klinikum Dingolfing starb. Dies hat die Führungsgruppe Katastrophenschutz am Landratsamt Dingolfing-Landau mitgeteilt. 155 der Positiv-Getesteten sowie 709 der 783 ermittelten Kontaktpersonen wurden bereits aus der Quarantäne entlassen. Um die Wiederaufnahme der Gottesdienste in sicherer Form zu unterstützen, ist die Bereitstellung von Handdesinfektionsmittel für Gottesdienstbesucher vorgesehen. Dies teilte das bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration mit. Gemeinden der Kirchen und Glaubensgemeinschaften des Landkreises Dingolfing-Landau werden gebeten, eine Anfrage für eine Erstausstattung an Handdesinfektionsmittel an folgende Email Adresse zu stellen: fuegk@landkreis-dingolfing-landau.de. Nach Erhalt dieser Erstausstattung sind die Kirchen und Glaubensgemeinschaften gehalten, sich selbst um die Beschaffung von Desinfektionsmittel zu bemühen.

    15.15 Uhr: "Tag der offenen Gartentür" in Deggendorf erst wieder 2021

    Aufgrund der aktuellen Corona-Krise kann der Tag der offenen Gartentür im Landkreis Deggendorf nicht wie geplant am Sonntag, 28. Juni 2020, stattfinden. Stattdessen wird er mit den bisher gemeldeten Gärten voraussichtlich im Juni 2021 veranstaltet. Das meldet das Landratsamt Deggendorf. Unabhängig von der Veranstaltungsabsage steht aber weiterhin die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt für Gartenfragen zur Verfügung (Montag bis Donnerstag Tel. 0991/3100-274).

    14.47 Uhr: Erneut keine Corona-Neuinfektionen in der Region Landshut

    Im Raum Landshut wurden erneut keine Corona-Neuinfektionen festgestellt. Das meldet das Landratsamt. Insgesamt wurden seit Beginn der Corona-Krise 904 Personen positiv auf SARS-CoV2 getestet. Auch die Zahl der Kontaktpersonen ist bei 2.546 geblieben, und es ist kein weiterer Todesfall bekannt geworden – somit sind bisher 34 Personen verstorben, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist. Lediglich die Zahl der infizierten Personen, die aber als genesen gelten und die häusliche Quarantäne verlassen konnten, ist von 703 am Vortag auf 709 gestiegen (Stand: 04.05.2020, 11.00 Uhr). Stabile Verhältnisse meldet der Landkreis auch bei den stationären Zahlen: Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 39 mit Corona infizierte Patienten betreut, hinzu kommen fünf Patienten, die derzeit intensivmedizinisch behandelt werden müssen (Stand: 04.05.2020, 10.00 Uhr).

    14.00 Uhr: Nur eine Neu-Infektion im Landkreis Rottal-Inn

    Im Landkreis Rottal-Inn gibt es keinen neuen Todesfall und nur eine Neuinfektion. Das meldet das Landratsamt. Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute, Stand 14 Uhr, bei 705 Fällen. Es gab zwölf Entlassungen aus der Quarantäne, davon neun positiv getestete Personen. Insgesamt haben mittlerweile 622 Menschen im Landkreis das Corona-Virus überstanden. Aktuell müssen noch neun Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

    6.35 Uhr: Friseure dürfen wieder öffnen

    Nach fast sechs Wochen Corona-Zwangspause dürfen ab Montag (04.05.) Friseurgeschäfte in Bayern wieder öffnen. Es gelten aber weiter strenge Hygienevorschriften.

    03.05.2020

    14.20 Uhr: 14 neue Corona-Fälle seit gestern

    In Niederbayern sind seit gestern 14 Neuinfizierte registriert worden. Damit erhöht sich die Zahl der Infizierten in Niederbayern auf 4.350. Von gestern auf heute sind vier Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden. Laut LGL sind damit in Niederbayern bisher 234 Menschen gestorben, die mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert waren.

    02.05.2020

    15.20 Uhr: 27 Neuinfektionen in Niederbayern registriert

    In Niederbayern sind im Vergleich zum Vortag 27 Neuinfektionen registriert worden. Hier sind es insgesamt 4.336 Fälle. Auf 100.000 Einwohner kommen hier rund 426 Infizierte. 230 Menschen sind in der Region im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Das teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit.

    Bayernweit ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getesteten Menschen bis Samstag auf 43.050 gestiegen. Gestorben sind demnach bisher insgesamt 1.907 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Die Zahl der Genesenen schätzt das LGL inzwischen auf 33.610 Menschen.

    30.04.2020

    18.13 Uhr: Donau-Isar-Klinikum fährt OP-Betrieb wieder rauf

    Das Donau-Isar-Klinikum mit Standorten in Dingolfing, Landau und Deggendorf wird ab kommender Woche wieder Operationen durchführen. Das hat Sprecher Jürgen Stern auf BR-Anfrage heute mitgeteilt. "Wir befinden uns in der Vorbereitungsphase. Erste elektive Eingriffe könnten in der kommenden Woche stattfinden. Hier wird nach Dringlichkeit gereiht." Kurzarbeit habe es am Donau-Isar-Klinikum nicht gegeben. Die finanzielle Situation sei abschließend noch nicht einzuschätzen, heißt es weiter. "In vielen Bereichen haben wir auf Anordnung der Regierung sehr viel weniger Patienten behandelt, Ambulanzen waren teils geschlossen. Das hat einen erheblichen Ausfall bei den Erlösen zur Folge. Schließlich sind viele Details aus den Rettungsschirm noch nicht endgültig ausformuliert", so Kliniksprecher Jürgen Stern.

    17.18 Uhr: DGB sagt, Kurzarbeit habe sich bewährt

    Das Instrument Kurzarbeit habe sich in der Coronakrise bewährt - so kommentiert der niederbayerische DGB-Geschäftsführer Andreas Schmal die Arbeitslosenzahlen. Der schnelle Anstieg der Kurzarbeit schockiere zwar auf den ersten Blick. Andererseits habe die Kurzarbeit verhindert, dass die Arbeitslosenzahlen durch die Decke schießen. In Niederbayern stieg die Zahl der Arbeitslosen im April gegenüber dem Vorjahr um 6.567 auf 25.711. Das hatte die Arbeitsagentur heute Vormittag bekannt gegeben.

    15.55 Uhr: Caritas warnt vor "nie dagewesener Vereinsamung"

    Der Caritasverband in der Diözese Regensburg fordert eine schnelle Lockerung der strengen Besuchsregeln in Alten- und Pflegeheimen. Die Caritas-Mitarbeiter würden "eine nie dagewesene Vereinsamung" der Heimbewohner und deren körperlichen und seelischen Abbau beobachten, schlägt Diözesan-Caritasdirektor Michael Weißmann Alarm. Die strengen Besucherregeln abzumildern, wäre für unsere Schützlinge ein Riesengewinn. Gleichzeitig müsste aber das Ansteckungsrisiko gering gehalten werden. "Wir benötigen hochqualitative Schutzausrüstung. Wir müssen sicherstellen, dass sowohl die Pflegenden als auch die Heimbewohner und deren Angehörige mit speziellen Schutzmasken ausgestattet werden", sagte Weißmann weiter. Die Caritas ist Träger von mehr als 50 Altenheimen in der Diözese Regensburg, zu der auch Teile Niederbayerns gehören.

    15.00 Uhr: Asyl-Unterkünfte: Quarantäne teils wieder aufgehoben

    In der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Poschetsried bei Regen konnte die nach einzelnen Corona-Fällen verhängte Gesamtquarantäne für alle Bewohner heute beendet werden. Das hat heute das Landratsamt Regen bekannt gegeben. Die Bewohner der Unterkunft dürfen sich nun alle wieder frei nach draußen bewegen. Der Bauzaun, der um das Gebäude verlegt worden war, wurde entfernt. Der Amtsarzt hatte die Quarantäne aufgehoben.

    Schon länger aufgehoben wurde die Quarantäne in der Gemeinschaftsunterkunft in Böbrach. Die Gemeinschaftsunterkunft in Viechtach steht dagegen weiter unter Quarantäne. Einzelne Personen, die nachweislich genesen sind, dürfen die Unterkunft aber schon wieder verlassen. Sie können andere nicht mehr anstecken, so das Landratsamt.

    In den drei Unterkünften gab es jeweils mehrere Corona-Erkrankte. Die meisten wurden dann in die Gemeinschaftsunterkunft nach Hengersberg verlegt, weil es dort auch eine Krankenstation gibt. In den betroffenen Unterkünften mussten aber alle Bewohner für die vorgeschriebenen zwei Wochen in Quarantäne, teils auch länger, wenn weitere Fälle auftauchten.

    14.00 Uhr: Landratsämter Passau und Straubing-Bogen öffnen ab Montag wieder

    Das Landratsamt Passau nimmt ab nächster Woche (Montag, 4. Mai) seinen Betrieb wieder auf. Das teilte das Landratsamt heute mit. Persönliche Vorsprachen sind nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung wieder möglich. Gleiches gilt auch für die geöffneten Zulassungsstellen Salzweg, Pocking und Hauzenberg. Fahrzeuge können nach Terminvereinbarung unabhängig vom Vorliegen triftiger Gründe wieder zugelassen werden. Für Besucher wie für Mitarbeiter gilt allerdings eine Maskenpflicht.

    Auch das Landratsamt Straubing-Bogen öffnet am Montag wieder. Hier und in der Kfz-Zulassungstelle gilt die Maskenpflicht. Es ist nur Barzahlung an der Kasse möglich.

    12.15 Uhr: Landshuter Hochzeit abgesagt

    Die nächste Aufführung der "Landshuter Hochzeit 1475" im Sommer 2021 wurde wegen der Coronakrise vom Veranstalter abgesagt. Wie der Verein "Die Förderer" in einer Pressemitteilung ankündigt, soll das historische Spektakel, das normalerweise alle vier Jahre stattfindet, ins Jahr 2023 verlegt werden. Zu den konkreten Gründen nennt der Verein "das Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Mitwirkenden, Beteiligten und Gästen sowie der Bürgerschaft von Stadt und Landkreis". Außerdem wäre die Organisation nicht planungssicher durchzuführen gewesen.

    10.35 Uhr: Ab 4. Mai in Passau wieder Parkgebühren fällig

    Beim Parken auf gebührenpflichtigen Freiluft-Parkplätzen der Stadt Passau sind ab Montag, 4. Mai, wieder Parkgebühren zu entrichten. Die von Oberbürgermeister Jürgen Dupper aufgrund der Corona-Pandemie Ende März verfügte Gebührenbefreiung läuft somit aus, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.Begründet wird das damit, dass das öffentliche Leben wegen der erlassenen Lockerungen nun schrittweise hochgefahren wird, etwa im Bereich der Schulen, des Einzelhandels und der Unternehmen. Damit werde auch der Parkplatzsuchverkehr wieder zunehmen. Bereits seit dieser Woche werde im Bereich der Parkplätze mit Wurfzettel über die neue Regelung ab 4. Mai informiert.

    10.10 Uhr: Nationalparkeinrichtungen bleiben bis 10. Mai gesperrt

    Aufgrund der Corona-Pandemie bleiben die Besuchereinrichtungen des Nationalparks Bayerischer Wald vorerst bis zum 10. Mai geschlossen. Diese Entscheidung hat die Verwaltung in enger Absprache mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz basierend auf den aktuell geltenden Regelungen im Freistaat Bayern getroffen, heißt es in einer Pressemitteilung. Zu den Einrichtungen zählen das Hans-Eisenmann-Haus bei Neuschönau und das Haus zur Wildnis bei Ludwigsthal inklusive der Tier-Freigelände, das Waldgeschichtliche Museum in St. Oswald, das Waldspielgelände bei Spiegelau, das Jugendwaldheim bei Schönbrunn am Lusen, das Wildniscamp am Falkenstein, die Nationalparkverwaltung in Grafenau, die Nationalpark-Infostellen sowie Spiel- und Grillplätze des Nationalparks. Auch der allgemeine Führungsbetrieb bleibt demnach bis auf Weiteres eingestellt.

    Wanderwege können genutzt werden

    Wanderwege, die nicht durchs Waldspielgelände in Spiegelau oder durch eines der beiden Tier-Freigelände in den Nationalparkzentren Lusen und Falkenstein führen, können prinzipiell genutzt werden. Allerdings müssen die von der Staatsregierung vorgegebenen Corona-Regeln beachtet werden, so die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald.

    © Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

    Tier-Freigelände im Nationalpark Bayerischer Wald geschlossen

    5.43 Uhr: Dackelmuseum Passau nutzt Pause für Bestandsaufnahme

    Das Dackel Museum in Passau nutzt die Corona-Zwangspause aktuell um rund 6.000 Dackel zu inventarisieren. Die Ausstellungsstücke werden gewogen, vermessen und beschrieben. Da die Touristen ausbleiben, wurde der Souvenirshop kurzerhand in eine Blumenoase verwandelt.

    © Dackelmuseum Passau

    Die Blumenoase des Dackel Museums

    29.04.2020

    19.39 Uhr: Wieder Operationen im Klinikum Passau

    Wie auch in anderen Krankenhäusern ist die Zahl der zu versorgenden Corona-Patienten am Klinikum Passau rückläufig. Das hat eine Sprecherin des Klinikums am Mittwoch mitgeteilt. "Soweit es die Allgemeinverfügung der Bayerischen Staatsregierung für Krankenhäuser (gültig bis 15. Mai) erlaubt, werden auch wir den Betrieb deshalb langsam und schrittweise wieder hochfahren", heißt es auf BR-Anfrage. Dies werde jedoch ein längerer Prozess werden. Werkleiter Stefan Nowack sagt: "Zunächst bieten wir jenen Patienten, deren dringliche Behandlung (zum Beispiel Operationen) wegen der Corona-Krise verschoben werden musste, diese wieder an."

    17.15 Uhr: Regener Landrätin fordert Öffnung von kleinen Läden auf dem Land

    Die Regener Landrätin Rita Röhrl (SPD) fordert ein Konzept für die Öffnung von kleinen Läden, die sich im ländlichen Raum in Einkaufszentren befinden - zum Beispiel im Einkaufspark in Regen. Es sei unverständlich, dass diese Geschäfte nicht öffnen dürfen, obwohl sie vielfach viel weniger Quadratmeter haben als Einzelgeschäfte draußen, die momentan schon offen haben dürfen, sagt Röhrl. Diese Läden seien außerdem bereit, jedes geforderte Konzept von der Parkplatzeinweisung bis zur Hygiene umzusetzen. Röhrl verweist in dem Zusammenhang auf die erfolgreiche Klage eines Geschäftes im Regensburger Einkaufszentrum vor dem Verwaltungsgericht Regensburg.

    16.13 Uhr: Schüler mit Visieren am Institut für Hören

    Am Institut für Hören und Sprache (IfH) in Straubing wurden die Schüler der sechs Abschlussklassen mit durchsichtigen Gesichtsvisieren ausgestattet, um das Infektionsrisiko so gut wie möglich zu begrenzen. Das teilt das Institut heute mit. Weil Kinder mit Hörbehinderung auf das Absehen des Mundbilds als zusätzliche Informationsquelle angewiesen sind, eignen sich die üblichen Gesichtsmasken für sie nicht so gut, heißt es. Direktor Fritz Geisperger berichtet von ersten positiven Erfahrungen mit den neuen Gesichtsvisieren im Unterricht: "Natürlich ist die Sicht durch eine Kunststofffolie nicht optimal, aber durchaus zufriedenstellend."

    Außer den Kindern der Abschlussklassen kommen derzeit zwölf Schülerinnen und Schüler im Rahmen der sogenannten Notbetreuung in das IfH nach Straubing, in der Kinderkrippe sind es drei Kinder und in der schulvorbereitenden Einrichtung zwei. Die übrigen 26 Klassen werden nach wie vor von den Lehrkräften zu Hause betreut.

    15.07 Uhr: 50.000 Masken aus Freyung

    In den Wolfsteiner Werkstätten in Freyung sind bis Ende April 50.000 Masken gefertigt worden. Das teilte der Caritasverband für die Diözese Passau heute mit. Mit Hilfe der Belegschaft, der ehrenamtlichen Kräfte und der Kunden, die die Aktion mit Stoffen und Material unterstützen, werden pro Tag 2.000 Masken hergestellt. "Wir schützen und retten damit Leben. Gleichzeitig werden mit den Spenden für die Mund-Nasen-Masken Menschen mit Behinderung gefördert", sagte Caritasvorstand Michael Endres.

    14.00 Uhr: Fast 60 Corona-Fälle im Seniorenheim Mitterfels

    Im BRK-Seniorenzentrum in Mitterfels (Lkr. Straubing-Bogen) wurden mittlerweile 39 Bewohner und 20 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. Wie das Landratsamt weiter mitteilt, wird heute aufgrund der hohen Anzahl eine erneute Reihentestung durchgeführt. Hygienemaßnahmen wurden intensiviert, heißt es. Unter Beteiligung der Heimaufsicht, des Landratsamtes und dem MDK fanden gestern zwei Begehungen durch die Steuerungsstelle "Pflege" des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zur Beratung statt.

    13.15 Uhr: Kunstminister will schnelle Öffnung von Büchereien und Museen

    Der bayerische Wissenschafts- und Kunstminister Bernd Sibler aus dem Landkreis Deggendorf ist für eine schnelle Öffnung von Büchereien und Museen. Das hat er am Rande eines Pressetermins zum Bayerischen Rundfunk gesagt. "Ich habe mich bei internen Gesprächen dafür ausgesprochen, dass öffentliche Büchereien, die oftmals in kleinen Ortschaften der einzige kulturelle Mittelpunkt sind, schneller öffnen können und auch die Museen." Bei beiden Einrichtungen könne man die Anzahl der Besucher und auch das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes gut kontrollieren, so Sibler. Jedoch müsse die Öffnung von Büchereien und Museen ins "Gesamtpaket hineinpassen". "Ich nenne keine Fristen mehr. Ich hoffe nur, so schnell wie möglich", so Sibler weiter.

    12.30 Uhr: Maskenpflicht auch an Bahnhöfen

    Die Bundespolizei - die auch für die Sicherheit an niederbayerischen Bahnhöfen zuständig ist - weist nochmals eindringlich darauf hin, dass die Maskenpflicht nicht nur in Zügen gilt, sondern auch bereits auf dem Weg dorthin, also an den Bahnhöfen. Dazu gehören auch die Bahnhofshalle, die Bahnsteige sowie Treppenauf- und abgänge.

    Seit vergangenem Montag müssen gemäß der Bayerischen Infektionsschutzverordung Personen ab dem siebten Lebensjahr unter anderem bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Verstöße dagegen können mit empfindlichen Strafen geahndet werden.

    8.10 Uhr: Asylunterkunft im Landkreis Passau unter Quarantäne

    Wie die Regierung von Niederbayern auf BR-Anfrage bestätigt, wurde die Asylunterkunft in Salzweg (Lkr. Passau) unter Quarantäne gesetzt. Das Gesundheitsamt Passau hat positive Tests in der Asylunterkunft gemeldet. Die Unterkunft wird - wie bereits bisher - von einem Sicherheitsdienst betreut. Nach der Anordnung der Quarantäne wurde der Sicherheitsdienst laut Regierung aber verstärkt.

    5.30 Uhr: Dienststellen der Stadt Straubing öffnen ab Montag wieder

    28.04.2020

    27.04.2020

    19.35 Uhr: Auch in Straubing mehr Genesene als Neuinfizierte

    In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis zwei (Vortag: 7) neue Infizierung mit dem Coronavirus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 396 Infizierte (Stand 28.04., 18:30 Uhr). Das meldet das Landratsamt Straubing-Bogen. Im Landkreis wurden bisher (Stand 27. April) 155 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Zuletzt waren es elf Personen am Tag, so dass die Anzahl der aktuell Infizierten sinkend ist und bei knapp 230 liegt. Verstorben sind bisher 13 Personen aus dem Landkreis. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 67 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, zehn davon intensiv-medizinisch (Stand 28.04., 9:00 Uhr). Nach neuen Covid-19-Fällen wurde die Quarantäne der Gemeinschaftsunterkunft Bogen, die am 28. April ausgelaufen wäre, bis 12. Mai verlängert.

    17.35 Uhr: Keine neuen Infektionen im Stadtgebiet Passau

    Im Stadtgebiet Passau sind heute erneut keine neuen Corona-Infektionen zu verzeichnen. Das meldet die Pressestelle der Stadt. Die Gesamtzahl liegt also nach wie vor bei 125. Zwei Personen sind verstorben. Sie waren Bewohner eines Seniorenheims im Stadtgebiet. Von den bisherigen Gesamtinfizierten sind insgesamt 98 Personen wieder genesen. 19 Personen sind bislang verstorben. Im Klinikum Passau werden aktuell 13 Covid-19-Patienten behandelt. Vier davon befinden sich auf der Intensivstation, ein Patient muss beatmet werden. In den Alten- und Senioreneinrichtungen in der Stadt Passau stellt sich die Situation aktuell wie folgt dar:

    • Seniorenresidenz Neustift: 1 Bewohner positiv, 1 Mitarbeiter positiv
    • Rosenium Grubweg: 3 Bewohner positiv, 0 Mitarbeiter positiv
    • St. Nikola Malteser: 0 Bewohner positiv, 1 Mitarbeiter positiv

    16.23 Uhr: Nur ein neuer Corona-Fall im Landkreis Rottal-Inn

    Das Landratsamt Rottal-Inn meldet: "Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute, Stand 16 Uhr, bei 696 Fällen. Es ist nur ein neuer dazu gekommen. Es gab 19 Entlassungen aus der Quarantäne, davon sechs positiv getestete Personen. Insgesamt haben mittlerweile 565 Menschen im Landkreis den Corona-Virus überstanden. Aktuell müssen noch immer elf Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden."

    14.21 Uhr: Weitere Masken und Absagen in Deggendorf

    In Deggendorf sind die Bürger dazu aufgerufen, auch im öffentlichen Raum sogenannte Mund-Nase-Masken zu tragen. Die Wege im Stadthallenpark, im kleinen Stadtpark und an der Donaupromenade sind ab sofort wieder geöffnet, die Grünflächen bleiben dagegen gesperrt, so ein Sprecher der Stadt.

    Wegen der Corona-Pandemie hat die Stadt Deggendorf alle von ihr geplanten Veranstaltungen bis Ende September abgesagt. Dazu gehören unter anderem das "Weiße Dinner" im Stadthallenpark, die lange Kultur- und Einkaufsnacht oder die Mundart-Tage.

    Nachdem bereits alle Deggendorfer Bürger, die älter als 65 Jahre sind, mit Stoff-Masken ausgestattet worden sind, will die Stadt nun auch Stoffmasken für Grund- und Mittelschüler zur Verfügung stellen, wenn der Unterricht wieder beginnt. Ferner sollen auch alle Berechtigten der Deggendorfer Tafel und weitere Bedürftige mit Masken ausgestattet werden. Auch Hausärzte in Deggendorf wurden von der Stadt mit 1.000 Stoff-Masken beliefert, die an Patienten ausgegeben werden können. Die Masken werden von zahlreichen Deggendorfern ehrenamtlich genäht.

    12.58 Uhr: Rauferei wegen Schutzmaske

    Zwei Männer haben sich in Passau wegen einer Corona-Schutzmaske derart gestritten, dass sie sich körperlich gegenseitig angegriffen haben. Wie die Polizei heute mitteilt, waren der 42-Jährige und der 47-Jährige gestern Abend (27.04.) am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Streit geraten. Ob beide Männer die gleiche Maske haben wollten, konnte die Polizei auf Nachfrage nicht beantworten. Die deutlich alkoholisierten Männer erlitten bei der Rauferei leichte Verletzungen und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Gegen beide Kontrahenten wird nun wegen Körperverletzung ermittelt.

    12.38 Uhr: 326 Genesene im Landkreis Kelheim

    Bisher sind im Landkreis Kelheim insgesamt 429 positive Fälle registriert und 31 Personen verstorben (Stand: 27.04.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). 326 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim (09.03.2020) aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Somit sind rund 76 Prozent der bisher Infizierten bereits wieder gesund.

    8.53 Uhr: Zelt für Besucher vor dem Landratsamt Straubing-Bogen

    Da es beim Besuch des Landratsamtes Straubing-Bogen aufgrund der Corona-Krise aktuell zu längeren Wartezeiten kommen kann, hat die Feuerwehr Leiblfing jetzt vor dem Gebäude ein Zelt aufgebaut. Dort können alle Besucher auch bei Regenwetter warten und gleichzeitig den Sicherheitsabstand einhalten. Für die nächsten Tage ist auch für Straubing Regenwetter vorhergesagt.

    Das Landratsamt darf aktuell nur in Ausnahmefällen und nach Terminvergabe betreten werden.

    20.00 Uhr: "Kultur vor dem Fenster" in Landshut

    "Kultur vor dem Fenster" heißt ein neues analoges Format, mit dem die Stadt am Wochenende an den Start gegangen ist. Es soll zum einen Künstlern ermöglichen, ihrem Beruf und ihrer Berufung nachzugehen. Zum anderen soll das Format dazu beitragen, mehr kulturelle Abwechslung in den von der Corona-Krise geprägten Alltag der Landshuter zu bringen, so Uta Spies, Kulturbeauftragte der Stadt. Künstler, zum Beispiel Musiker, Schauspieler und Artisten stellen sich auf der Internetseite vor. Jeder Landshuter kann dann den Künstler oder die Gruppe seiner Wahl kontaktieren und ein Engagement (ein Kurzprogramm) vereinbaren. Auftraggeber können Einzelpersonen sein, genauso aber auch Hausgemeinschaften, Firmen oder soziale Einrichtungen. Alles, was zu beachten ist, steht in den "Spielregeln" auf der Internetseite. Das Wichtigste: Die Darbietungen müssen im Stadtgebiet von Landshut und zwar auf Privatgrund im Freien stattfinden. Ihre künstlerischen Dienste können Künstler aus der Stadt und der nächsten Umgebung anbieten.

    19.30 Uhr: Sieben neue Fälle in Straubing-Bogen

    Sieben neue Infizierte gibt es im Landkreis Straubing-Bogen, 14 neue Genesene. Das meldet das Landratsamt. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 394 Infizierte (Stand 27.04., 18:15 Uhr). Im Landkreis wurden bisher (Stand 26. April) 144 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Verstorben sind bisher 13 Personen aus dem Landkreis. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 70 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, 13 davon intensiv-medizinisch (Stand 27.04., 9:00 Uhr).

    19.00 Uhr: Aufg’spuit und Auftischt: getrennt zusammen feiern in Passau

    Die Innstadt-Bräu will die regionale Gastro- und Kulturszene unterstützen: Unter dem Slogan "Hier passiert was" werden Online-Livekonzerte in Passau organisiert. Gitarrist Richie Necker macht am 01.05. um 19.30 Uhr den Auftakt. Er wird bei seinem "Wohnzimmer"- Konzert eine Auswahl seiner Lieblingssongs alleine mit Gesang und Gitarre spielen. Die Studentenband "More than Neighbours" und Pianist "Elmar Slama" folgen jeweils an den nächsten Freitagen. Es werden keine Videoaufzeichnungen, sondern es wird alles live auf der Innstadt-Bräu-Facebookseite zu sehen sein.

    18.40 Uhr: Masken in Landshut noch nicht überall angekommen

    Der Versand der Mund-Nasen-Masken von der Stadt Landshut dauert wohl noch bis Mittwoch. Das meldet die Stadt. Sie verschickt derzeit jeweils zwei Mund-Nasen-Masken an alle 42.000 Haushalte im Stadtgebiet. Nach Angaben der Deutschen Post werden die Postwurfsendungen und damit etwa 84.000 Masken bis Mittwoch zugestellt. Bis dahin bittet die Stadt alle Haushalte, die ihre Masken noch nicht erhalten haben, um Geduld.

    18.08 Uhr: Pflegekräfte für Straubing gesucht

    Stadt und Landkreis Straubing-Bogen suchen nach Pflegekräften für die Alten- und Pflegeheime: "Sollte die Anzahl der von einer Infektion betroffenen Bewohner und Mitarbeiter noch steigen, wird es zu Engpässen in der Versorgung der Bewohner in den jeweiligen Einrichtungen kommen. Daher bitten die Stadt Straubing und der Landkreis Straubing-Bogen alle Personen, die über eine medizinische oder pflegerische Ausbildung oder eine anderweitige pflegerische Qualifikation verfügen und zu einem Dienst in den Alten- und Pflegeheimen bereit sind, sich jetzt bei den Heimaufsichten der Stadt Straubing und des Landkreises Straubing-Bogen zu melden und sich registrieren zu lassen. Selbstverständlich sichern wir eine tarifgerechte Entlohnung für diese Tätigkeit zu."Die Heimaufsichten sind wie folgt zu erreichen:

    • Stadt Straubing: Tel.: 09421/944 70411; E-Mail: heimaufsicht@straubing.de
    • Landkreis Straubing-Bogen: Tel.: 09421/973 220; E-Mail: heimaufsicht@landkreis-straubing-bogen.de

    17.19 Uhr: Keine neuen Infektionen in der Stadt Passau

    Für das Stadtgebiet Passau sind für Samstag, Sonntag und heute keine neuen Corona-Infektionen zu verzeichnen. Die Gesamtzahl der bisherigen Infizierten im Stadtgebiet liegt demnach weiterhin bei 125. Davon sind insgesamt 98 Personen wieder genesen. Das meldet die Stadt.

    Im Klinikum Passau werden aktuell 18 Covid-19-Patienten behandelt. Sieben davon befinden sich auf der Intensivstation, zwei Patienten müssen beatmet werden.

    16.35 Uhr: Kein neuer Todesfall im Landkreis Rottal-Inn

    Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute, Stand 16 Uhr, nach wie vor bei 695 Fällen. Es sind also vier neue dazu gekommen. Das meldet das Landratsamt. Es gab 33 Entlassungen aus der Quarantäne, davon sieben positiv getestete Personen. Insgesamt haben mittlerweile 559 Menschen im Landkreis den Covid-19 überstanden. Aktuell müssen elf Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden. Es gab keinen neuen Todesfall.

    16.00 Uhr: Keine Neu-Infektionen in Landshut

    In der Region Landshut wurden erstmals keine Corona-Neuinfektionen festgestellt. Das meldet das Landratsamt. Insgesamt wurden 872 Personen positiv auf SARS-Cov2 getestet.

    Bei 629 der positiv Getesteten konnte die häusliche Quarantäne wieder aufgehoben werden. Bislang sind 28 Personen verstorben, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist. Die Zahl der Kontaktpersonen ersten Grades – die ebenfalls mindestens zwei Wochen in häuslicher Quarantäne verbringen müssen – liegt bei 2.510 (Stand: 27.04.2020, 11.00 Uhr).Leichter Rückgang auch bei den stationären Zahlen: Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 29 mit Corona infizierte Patienten betreut, hinzu kommen 15 Patienten, die derzeit intensivmedizinisch behandelt werden müssen (Stand: 27.04.2020, 10.00 Uhr).

    14.16 Uhr: Landshuter Möbelgeschäft spendet 1.000 Schutzmasken

    Auch wenn sich die Marktlage etwas entspannt hat: Die Ausstattung von Praxen, Kliniken sowie Alten- und Pflegeheimen mit professionellem Mundschutz ist weiterhin eine große Aufgabe für den Landkreis während der Corona-Krise. Das meldet das Landratsamt Landshut. Deshalb freute sich Landrat Peter Dreier sehr über eine Maskenspende des Möbelhauses Biller. Der Firmenchef übergab 1.000 Schutzmasken, die an medizinische Mitarbeiter in der Region verteilt werden sollen.

    13.43 Uhr: Rot-Kreuz-Laden Straubing öffnet im Mai wieder

    Ab dem 4. Mai öffnet der Rot-Kreuz-Laden in Straubing wieder. Das meldet die Pressestelle des BRK. Der Laden war wegen der Ausgangsbeschränkungen gut fünf Wochen geschlossen. Von Montag bis Donnerstag ist nun wieder zwischen 9 und 15 Uhr geöffnet. Dann kann auch wieder Ware angeliefert werden.

    13.09 Uhr: Polizei meldet mehr Verstöße am Wochenende

    Von Freitag bis Montag hat die niederbayerische Polizei über 3.300 Kontrollen durchgeführt. Während die Anzahl der Verstöße in der vergangenen Woche ausgesprochen niedrig war, musste die Polizei am Samstag und Sonntag einen Anstieg feststellen. Von Freitag bis Sonntag kam es zu 280 Anzeigen, diese standen fast ausschließlich in Zusammenhang mit Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkungen.

    Ab heute gilt in ganz Bayern die Maskentragepflicht. Personen ab dem siebten Lebensjahr haben beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Eine selbst genähte Maske reicht, gegebenenfalls auch ein Tuch oder ein Schal. Die Polizei in Niederbayern wird die Einhaltung der Maskentragepflicht kontrollieren, denn nur wenn sich alle daran halten, besteht ein bestmöglicher Schutz vor Infektionen. Personen, die sich nicht daran halten, müssen mit einer Geldbuße von 150 Euro rechnen.

    11.02 Uhr: Herbstdult in Passau abgesagt

    Nach der Maidult ist jetzt auch die Passauer Herbstdult abgesagt worden. Das hat die Stadt heute offiziell bekanntgegeben. Oberbürgermeister Dupper hat diese Entscheidung im Einvernehmen mit Brauereien, Festwirten und Schaustellern getroffen. Der Gesundheitsschutz der Bürgerinnen und Bürger hat laut Dupper nach wie vor Vorrang.

    9.07 Uhr: Versammlung im Robert-Koch-Gymasium

    Wie BR-Reporterin Sarah Beham berichtet, wurde im Robert-Koch-Gymnasium in Deggendorf am Morgen eine extra Versammlung abgehalten, um die Regeln für den Corona-Schulalltag zu klären. Die Schülerinnen und Schüler saßen dabei weit auseinander in der Aula.

    5.30 Uhr: Schulstart für Abschlussklassen

    Nach wochenlangem "Homeschooling" beginnt für einige Schüler und Lehrer ab heute wieder der Unterricht. Davon sind zunächst aber nur diejenigen 14 Prozent betroffen, die vor ihren Abschlussprüfungen stehen und sich darauf vorbereiten müssen. Schüler und Lehrer mit Vorerkrankungen sowie schwangere Lehrerinnen und über 60-Jährige haben aber zunächst keine Präsenzpflicht.

    Im Robert-Koch-Gymnasium in Deggendorf wird in deutlich ausgedünnten Klassenzimmern unterrichtet. In einem Raum stehen weniger Tische als sonst, um das Abstandsgebot von mindestens 1,50 Metern einhalten zu können. Grundsätzlich werden nur noch Einzeltische eingesetzt, die Klassenstärke reduziert sowie auf Partner- und Gruppenarbeiten verzichtet.

    26.04.2020

    25.04.2020

    17.00 Uhr: Weniger Neuinfizierungen in Straubing

    Im Landkreis Straubing-Bogen hat es am Samstag eine neue Infizierung mit dem Coronavirus gegeben. Das teilte das Landratsamt mit. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 386 Infizierte (Stand 25.04., 19 Uhr). "Die deutlich zurückgegangenen Zahlen an Neuinfizierungen in den letzten beiden Tagen liegen daran, dass nun so gut wie alle Testergebnisse aus den jüngsten Reihen-Testungen in Senioren- und Pflegeeinrichtungen bereits eingetroffen waren", so das Landratsamt. Der starke Anstieg zu Wochenmitte sei mit dem Eintreffen dieser Testergebnisse begründet gewesen. In den Landkreis-Krankenhäusern befänden sich derzeit 63 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, 13 davon intensiv-medizinisch (Stand 25.04., 9 Uhr).

    14.00 Uhr: 75 Prozent in Kelheim sind genesen

    Bisher sind im Landkreis Kelheim 426 positive Fälle registriert und 31 Personen verstorben (Stand: 24.04.2020). Das teilte das Landratsamt Kelheim am Samstag mit. 318 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das heißt, rund 75 Prozent der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund, so das Landratsamt. Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein. Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt. Das bedeutet, die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

    24.04.2020

    19.43 Uhr: Näherinnen und Näher für die Kinder-Palliativ-Hilfe gesucht

    Schneiderin Melanie Lindbüchl aus Windorf (Lkr. Passau) und ihre beste Freundin nähen seit Wochen für einen guten Zweck Mund- und Nasenschutz. Für ihre Masken verlangen sie eine Spende von mindestens fünf Euro. Das Geld soll schwer kranken Kindern zugute kommen, die in der Passauer Kinderklinik beim Sterben begleitet werden.

    Doch seitdem Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Maskenpflicht anordnete, ist die Nachfrage so groß, dass die beiden Frauen nicht mehr hinterherkommen. Sie suchen ehrenamtliche Näher und Näherinnen sowie Leute, die unentgeltlich bereit sind, Stoff zuzuschneiden oder Falten zu bügeln. Der Stoff wird nach Hause geliefert. Designer und Bekleidungsunternehmen wie Betty Barclay und Eterna haben bereits Stoff-Reste kostenlos zur Verfügung gestellt. Wer helfen will, kann sich melden unter http://www.textil-lindbuechl.de/, über Facebook oder via Telefon 08546/975683.

    Zu kaufen gibt es die Masken im Markt Windorf, in der Bäckerei Markl in Aicha vorm Wald, bei Bäcker Sinzinger in Passau und Otterskirchen sowie bei der Bäckerei Gerlesberger in Kirchberg vorm Wald.

    16.50 Uhr: Schulen bereiten sich auf Unterrichtsstart vor

    Das Robert-Koch-Gymnasium in Deggendorf bereitet sich auf den Unterrichtsstart für die Abschlussklassen vor. Die Q12 wird ab Montag, 27. April, in deutlich ausgedünnten Klassenzimmern unterrichtet. In einem Raum stehen weniger Tische als sonst, um das Abstandsgebot von mindestens 1,50 Metern einhalten zu können. Grundsätzlich werden nur noch Einzeltische eingesetzt, die Klassenstärke reduziert sowie auf Partner- und Gruppenarbeiten verzichtet.

    18.10 Uhr: Kirchen planen Hygienekonzepte für Gottesdienste

    Ab 4. Mai sind in Bayern wieder Gottesdienste möglich - auch in Niederbayern. Bei einer Umfrage des BR wird deutlich: Bistümer und Glaubensgemeinschaften bereiten sich bereits intensiv auf die Gottesdienste vor, beraten und erarbeiten Konzepte. Im Bistum Passau hätte es Anfang der Woche bereits Gespräche darüber gegeben, sagt eine Sprecherin, genaue Informationen sollen aber erst nächste Woche an die Pfarreien gehen.

    Aus dem Bistum Regensburg heißt es auf BR-Anfrage, dass es erhöhte Hygienevorschriften geben soll: Es soll konkrete Vorschriften zur "Nutzung von Masken, Handschuhen, Desinfektionsmitteln und Markierungshilfen für Wege und Plätze" geben. Die Gottesdienst-Teilnehmer sollen selbst für Schutzmasken sorgen, Desinfektionsmittel würden vor Ort gestellt, so das Bistum weiter.

    Auch die evangelische Kirche und der Regensburger Landesbischof Klaus Stiegler sind aktuell noch dabei Fragen zu klären. Stiegler glaubt nicht, dass etwa Singen im Gottesdienst möglich ist, oder das Benutzen von Kirchenbüchern. "Wir müssen so viele Berührungspunkte wie möglich vermeiden", sagte Stiegler dem BR.

    15.10 Uhr: Dingolfinger BMW-Werk soll ab 11. Mai wieder starten

    BMW will die Autoproduktion in Dingolfing ab 11. Mai schrittweise wieder hochfahren. Das teilt der Konzern mit. "Frühestens am 18. Mai" sollen dann die Autobauer im BMW-Stammwerk München, in Leipzig und in Regensburg, wieder an die Arbeit gehen - "je nach Marktentwicklung", so BMW. Das Motorradwerk in Berlin soll bereits am 4. Mai an den Start gehen. Die BMW-Motorenwerke sollen zur Versorgung der Autowerke schon am kommenden Montag wieder starten.

    In München, Dingolfing, Regensburg und Leipzig sind annähernd 20 000 BMW-Mitarbeiter in Kurzarbeit. Mehrere Tausend Mitarbeiter hatten den Produktionsstopp für Umbauten in den Werken genutzt.

    13.30 Uhr: Noch keine Entscheidung über Gartenschau in Freyung

    Nicht mehr nur Veranstaltungen in diesem Jahr sind wegen der Corona-Pandemie in Gefahr. Auch die Landesgartenschau 2022 in Freyung wackelt. "Mit jedem Tag steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie abgesagt werden muss", sagt Freyungs Bürgermeister Olaf Heinrich (CSU). Er überlegt, die Schau mindestens um ein Jahr zu verschieben.

    Gespannt schaut der Bürgermeister daher nach München. Denn eine Landesgartenschau kann nicht einfach vom Austragungsort verschoben werden. Dafür braucht es einen Kabinettsbeschluss. Das Umweltministerium hat Olaf Heinrich bereits empfohlen, Gespräche mit dem Bürgermeister von Selb (Lkr. Wunsiedel) zu führen. Denn sollte die Landesgartenschau auf 2023 verlegt werden, fänden zeitgleich in Selb die bayerisch-tschechischen Freundschaftswochen statt. Nach ersten Gesprächen mit Selbs Bürgermeister zeigt sich Olaf Heinrich optimistisch: "Der Bürgermeister sieht kein Problem, beides stattfinden zu lassen. Unsere Städte liegen weit auseinander. Außerdem haben wir unterschiedliche Schwerpunkte."

    Bis wann das bayerische Kabinett die Verschiebung beschließt, ist derzeit nicht absehbar. Solange laufen die Planungen in Freyung weiter.

    12.03 Uhr: Nur ein Verstoß gegen Maskenpflicht in Straubing

    Seit Donnerstag gilt im Stadtbereich Straubing bereits eine Maskenpflicht. Die bisherige Bilanz sei überwiegend positiv, so die Polizeiinspektion Straubing. Am Donnerstag musste bis 16.30 Uhr nur ein Verstoß gegen die Maskentragepflicht geahndet werden. Ab Montag werden die Kontrollen zur Maskentragepflicht dann bei allen niederbayerischen Dienststellen umgesetzt. Am Wochenende gilt noch ein Maskengebot.

    11.15 Uhr: Ruhige Woche für die Polizei in Niederbayern

    Von Montag bis Freitag hat die niederbayerische Polizei über 4.700 Kontrollen durchgeführt. Das meldet das Polizeipräsidium Niederbayern. Mit rund 62 Verstößen pro Tag war die zurückliegende Woche ausgesprochen ruhig. Am Montag wurde mit nur 36 Anzeigen bei 1.255 Kontrollen einer der niedrigsten Werte seit Beginn der Corona-Kontrollen registriert. Die Polizei zeigt sich zufrieden mit der Akzeptanz der Maßnahmen und baut auf das Durchhaltevermögen der niederbayerischen Bevölkerung. Nur bei fünf Prozent der durchgeführten Kontrollen musste die Polizei einen Verstoß zur Anzeige bringen.

    10.38 Uhr: Stadt Landshut verschickt Schutzmasken

    Die Stadt Landshut verschickt seit heute jeweils zwei Schutzmasken an die 40.000 Haushalte im Stadtgebiet. Das bestätigte Pressesprecher Johannes Viertlböck dem BR. Die Stadt hoffe, dass die per Post verschickten Masken die Bürger am Samstag bzw. spätestens am Montag - wenn die Maskenpflicht in Bayern in Kraft tritt - erreichen. Den beiden Schutzmasken wird eine Nähanleitung beigefügt, um für eventuelle weitere Haushaltsmitglieder zusätzlichen Mundschutz zu nähen. Landshuts OB Putz hatte sich schon vor einigen Wochen für eine Maskenpflicht ausgesprochen.

    9.50 Uhr: Ab Dienstag Maskenpflicht auf Passauer Wochenmärkten

    Ab Montag, 27. April, ist es in Bayern Pflicht, beim Einkaufen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Stadt Passau hat verfügt, diese Regelung auch auf die Wochenmärkte auf dem Domplatz und im Klostergarten auszuweiten. Das meldet die Stadt. Erstmals greift diese Maßnahme beim Wochenmarkt am Dienstag, 28. April, im Klostergarten. Alle Kunden, Händler und Beschäftigten müssen dann einen Mundschutz tragen. Wer selbst noch keine geeigneten Utensilien besitzt, kann an einem Stand direkt vor Ort Stoffmasken erwerben. Dieses Angebot gilt ebenso für die Samstagsmärkte auf dem Domplatz.

    9.05 Uhr: Digitaler Musikunterricht in Zwiesel

    Wegen der Ausgangsbeschränkungen musste auch die Zwieseler Musikschule schließen, auf den Unterricht und das Musizieren wird aber nicht verzichtet. Das schreibt die Stadt Zwiesel in einer Pressemitteilung. „Wir haben von Beginn der Krise an versucht, die sozialen Medien mit in unsere Arbeit einzubeziehen“, sagt Irmgard Schaffer, Leiterin der Zwieseler Musikschule.

    5.43 Uhr: 36 neue Infizierte im Landkreis Straubing-Bogen

    In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis 36 (Vortag: 18) neue Infizierungen mit dem Coronavirus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 382 Infizierte (Stand 23.04., 19:00 Uhr). Das meldet das Landratsamt. Die stark ansteigende Zahl hängt mit den Reihentestungen in Alten- und Pflegeheimen zusammen, wo nun wieder Testergebnisse von Bewohnern und Mitarbeitern eingetroffen sind, so die Mitteilung.

    Im Landkreis wurden bisher (Stand 22. April) 123 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Verstorben sind bisher 13 Personen. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 75 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, acht davon intensiv-medizinisch (Stand 23.04., 9:00 Uhr).

    © Stadt Zwiesel

    Irmgard Schaffer, Leiterin der Musikschule in Zwiesel beim Online-Musizieren.

    23.04.2020

    18.08 Uhr: Zulassungsstellen in Landshut öffnen ab Montag

    Die Zulassungsstellen des Landkreises Landshut öffnen ab Montag, 27. April wieder für den Parteiverkehr. Um die Infektionsgefahr durch das Corona-Virus zu minimieren, gilt eine Maskenpflicht und das Abstandsgebot. Je nach Andrang ist ein vorzeitiger Annahmeschluss möglich und die Anmeldungen von "Freizeitfahrzeugen" werden zurückgestellt.

    Bei der Zulassungsstelle Landshut-Ergolding sollen Anträge in den Briefkasten bzw. die bereitgestellte Alubox eingeworfen werden. Die Kunden bekommen dann Post oder einen Termin für die Abholung. Auch in Rottenburg und Vilsbiburg werden Zulassungs- und Abmeldevorgänge telefonisch oder vor Ort getätigt.

    16.45 Uhr: Landrat Bernreiter rät Kommunen, zu sparen

    Eine Kürzung öffentlicher Leistungen erwartet der Deggendorfer Landrat Christian Bernreiter (CSU), der auch Präsident des Bayerischen Landkreistags ist. "Den Gemeinden brechen in nie dagewesener Größenordnung die Steuereinnahmen weg", sagte Bernreiter der "Passauer Neuen Presse". Er rät den Kommunen, zu sparen, Leistungen auf den Prüfstand zu stellen und sich auf die Kernaufgaben zu konzentrieren. Bernreiter nannte als Beispiele erwachsene Schulbegleiter, die Kinder im Rahmen der Inklusion begleiten, und die Befreiung von Angehörigen mit hohem Einkommen von Zuzahlungen zur Pflege. "Die Frage muss schon erlaubt sein, ob wir diesen Standard aufrechterhalten können, ob das alles finanzierbar ist", so Bernreiter.

    15.04 Uhr: Bus fährt im Landkreis Cham wieder nach Plan

    Alle Buslinien im Landkreis Cham verkehren ab Montag, 27. April wieder nach Schulfahrplan. Auch die landkreisübergreifenden Busse in die Nachbarlandkreise Regensburg, Schwandorf und Regen fahren wieder normal. Somit ist auch die Beförderung der Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen sichergestellt, heißt es in der Pressemitteilung des Landratsamtes Cham.

    Die Bahn fährt auf der Hauptstrecke von Furth im Wald Richtung Schwandorf weiterhin im gewohnten Stundentakt. Auf der Nebenstrecke nach Lam/Bad Kötzting und Waldmünchen wird das bisherige Busersatzkonzept in Zeiten des Schülerverkehrs angepasst und auf den Regelbusbetrieb umgestellt. Die Fahrpläne dazu gibt es auf der Homepage der Oberpfalzbahn unter "Fahrplanänderungen".

    Nächste Woche sind weitere Betriebsaufnahmen von Zügen geplant. Nicht in Betrieb genommen werden die internationalen ALEX-Züge. Nur für den ALX 351 um 6.54 Uhr von Schwandorf nach Furth im Wald wird ein Ersatzbus eingesetzt.

    14.55 Uhr: Osterhofener Tafel bleibt geschlossen

    Weiterhin geschlossen bleibt die Tafel in Osterhofen (Lkr. Deggendorf). Die Schließung war erst bis zum 20. April befristet und wird nun verlängert, weil in den Räumlichkeiten die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können und viele Mitarbeiter zur Risikogruppe zählen. Mit einer Öffnung wird erst gerechnet, wenn die Ausgangsbeschränkungen aufgehoben werden.

    10.51 Uhr: Wird der Bürgerentscheid in Regen wegen Corona verschoben?

    Anfang nächster Woche will die Stadt Regen entscheiden, ob der für den 24. Mai geplante Bürgerentscheid zum sogenannten "Rodenstock-Gelände" auf Herbst verschoben wird oder nicht. Das sagte ein Sprecher der Stadt auf BR-Anfrage. Die Initiatoren des Bürgerbegehrens wollen den Entscheid wegen der Corona-Pandemie auf den 6. September verschieben. "Durch die berechtigte und vorhandene Infektionsangst und -gefahr wird die Wahlbeteiligung sonst deutlich geringer", so Stadtrat Sepp Ernst, einer der Initiatoren. Womöglich werde das Ergebnis dann gar nicht die wirklich herrschende Meinung widerspiegeln. Die Staatsregierung erlaube wegen der Pandemie auch eine Verschiebung. Umso erstaunter sei man über die Ankündigung von Bürgermeisterin Ilse Oswald, den Entscheid doch im Mai durchführen zu wollen. Wie es von der Stadt hieß, prüft man momentan, ob der Bürgerentscheid per Briefwahl durchgeführt werden kann. Man wolle möglichst keine Verschiebung, um nicht noch mehr Zeit für die Planungen zum Rodenstock-Gelände zu verlieren. Bei dem Bürgerentscheid geht es um die Zukunft einer Industriebrache in der Stadt. Die Initiatoren des Entscheids sind mit den Planungen, dort einen Supermarkt und weitere Läden zu schaffen, nicht einverstanden.

    9.41 Uhr: Weißwurst-Frühstück in Zeiten von Corona

    Im Gasthaus "Rote Res" in Bodenmais im Landkreis Regen haben sich die Eigentümer etwas Besonderes ausgedacht: Ein Online-Weißwurst-Frühstück am Sonntag ab 9 Uhr via Videokonferenz. Alle, die Lust darauf haben, können bis Freitag ihr persönliches Weißwurst-Paket in der "Roten Res" bestellen. Denjenigen wird Sonntagfrüh ein Paar Weißwürste, eine Breze, Senf und ein Weißbier direkt vor die Haustür geliefert. Über eine Online-Videokonferenz können dann alle trotz Corona gemeinsam an einem Weißwurst-Frühstück teilnehmen.

    6.28 Uhr: Spende - Defibrillator für die Schwerpunktpraxis in Kelheim

    Seit Montag (20.04.) sind die beiden für den Landkreis Kelheim installierten Schwerpunktpraxen in Kelheim und Abensberg in Betrieb. Ziel dieser Schwerpunktpraxen ist es, durch die konzentrierte Behandlung von Covid-19 erkrankten oder -verdächtigen Patienten die Praxisräume der Hausärzte von Infektionskrankheiten frei zu halten. Eine möglichst durchgehende Aufrechterhaltung der ambulanten ärztlichen Versorgung soll sichergestellt werden. Das meldet das Landratsamt. Nun hat die Kreissparkasse Kelheim Geld für einen Defibrillator an die Schwerpunktpraxis in Kelheim gespendet.

    © Rote Res

    Weißwurst-Frühstück der anderen Art

    © Landratsamt Kelheim/Niklas Neumeyer

    Die Schwerpunktpraxis Kelheim erhält einen Defibrillator

    22.04.2020

    18.03 Uhr: Fahrgäste der Länderbahn müssen Mundschutz tragen

    In den Zügen der Länderbahn, darunter auch die Waldbahn, müssen Fahrgäste ab 27. April Mund-Nase-Bedeckungen tragen. Darauf weist die Länderbahn in einer Pressemitteilung hin. Vorerst müssen Fahrgäste solche Bedeckungen selbst mitbringen. Hilfsweise kann man auch Schals oder Tücher vor Mund und Nase binden. Die Zugbegleiter können Fahrgäste ohne Mundschutz im Einzelfall von der Mitfahrt ausschließen. Die Zugbegleiter werden nun auch wieder schrittweise anfangen, die Fahrkarten zu kontrollieren und auch welche im Zug zu verkaufen. Das war in den letzten Wochen wegen der Ansteckungsgefahr ausgesetzt worden. Fahrscheine waren nur noch online oder in Automaten erhältlich. Die Fahrgäste müssen in den Zügen das Abstandsgebot von 1,50 Meter einhalten. Das sei möglich, so die Länderbahn, weil die derzeitige Zahl an Reisenden stark gesunken ist. Im März und April waren die Fahrgastzahlen sogar teilweise um bis zu 90 Prozent eingebrochen. Es gab auch nur einen reduzierten Grundfahrplan. Das soll schrittweise jetzt wieder gesteigert werden. Im Lauf des kommenden Monats will die Länderbahn wieder alle Zugverbindungen anbieten.

    16.45 Uhr: Landshuter Tafel will Wartezeiten verkürzen

    Die Landshuter Tafel will die Wartezeiten bei der Ausgabe verkürzen und führt deswegen eine zeitliche Staffelung ein. Die nächste Ausgabe am Freitag, 24. April, erfolgt nach den Farbpunkten des Tafelausweises: 12 Uhr - gelb, 13 Uhr - rot, 14 Uhr - grün und 15 Uhr - blau. Die Ausgabetermine finden voraussichtlich noch bis Pfingsten wöchentlich in der Turnhalle St. Peter und Paul statt, um Abstandsregelungen einhalten zu können.

    15.55 Uhr: Medizinisches Bürgertelefon in Landshut bleibt besetzt

    Das medizinische Bürgertelefon am Landratsamt in Landshut bleibt weiterhin besetzt. Bürger mit typischen Symptomen einer Corona-Infektion können dort anrufen. Ärzte im Ruhestand klären per Anamnese typische Symptome einer Corona-Infektion ab. Besteht der Verdacht einer Infektion, werden die Betroffenen an eine Screening-Station verwiesen, die einen Test durchführt. Seit vier Wochen gibt es das Bürgertelefon im Landkreis Landshut und ist für verunsicherte Bürger ein wichtiger Anlaufpunkt, wie die Stadt in einer Pressemitteilung schreibt. Auch wenn der Ansturm mittlerweile nachgelassen habe, sei nach wie vor bei den Bürgern eine große Unsicherheit da. Das Bürgertelefon ist von Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr unter 0871/408-1805, -1806, -1807 besetzt.

    © Landratsamt Landshut

    Pensionierte Ärzte stehen Bürgern am Landratsamt Landshut per Telefon für medizinische Fragen zur Verfügung.

    14.45 Uhr: Digitale Maiandacht des Bischöflichen Jugendamtes

    Durch die andauernde Ausgangsbeschränkung werden im Mai wohl viele Maiandachten nicht stattfinden können. Deshalb hat das Bischöfliche Jugendamt in der Diözese Passau nun zu einer Challenge mit dem Titel "Digitale Maiandacht" aufgerufen. Es sollen mehrere Runden stattfinden. Wer an der ersten digitalen Maiandacht teilnehmen möchte, kann bis zum 30. April ein Querformat-Video von sich selbst aufnehmen, während man ein Marienlied singt oder ein Gebet spricht. Anschließend wird das Video per WeTransfer ans Bischöfliche Jugendbüro gesendet, das die einzelnen Videos dann zu einer digitalen Maiandacht zusammenbaut.

    11.45 Uhr: VHS testet Online-Kurse

    Viele Kurse, die im Sommersemester an den Volkshochschulen angeboten worden wären, können aufgrund der Ausgangsbeschränkungen nicht stattfinden. Trotzdem versuchen Volkshochschulen in Niederbayern, wenn möglich auf Webinare auszuweichen.

    Allerdings hängt das davon ab, ob der Inhalt online vermittelbar ist, ob Dozenten und Teilnehmer sich dazu bereit erklären und die technischen Voraussetzungen gegeben sind. Die VHS in Deggendorf zum Beispiel testet gerade mit einer eigenen Cloud mögliche Onlinekurse. Von rund 450 Kursen ist das Ziel zwischen zehn und 20 Prozent online zu ermöglichen, sagt Bernhard Greiler, Geschäftsleiter der Deggendorfer Volkshochschule.

    In Freyung werden vermutlich nur rund fünf Prozent online stattfinden können. Geschäftsleiter Michael Dietz hofft, dass mit der schrittweisen Beschulung einzelner Schulklassen auch ein paar VHS-Kurse wieder möglich werden. Sollten Kurse demnächst wieder starten können, will die VHS die verpassten Stunden am Ende dran hängen. Während Aquarellmalen und Pilates als Onlinekurse möglich sind, geht das beim Paartanz nicht. Aktuelle Infos geben die Volkshochschulen auf ihren Webseiten bekannt.

    10.19 Uhr: KKH gibt Tipps zu Arztbesuchen während Covid-19-Pandemie

    Wie sollen sich Patienten verhalten, wenn dringend ärztlicher Rat gefragt ist, ein lang erwarteter Termin beim Facharzt ansteht oder eine wichtige U-Untersuchung für den Nachwuchs fällig ist? Hierzu rät das KKH-Servicetam: "Viele Menschen sorgen sich aktuell vor dem Besuch einer Arztpraxis, weil das Wartezimmer als mögliche Ansteckungsquelle gilt. Wer unsicher ist, sollte vorher telefonisch mit der Praxis Rücksprache halten. Durch ein gutes Terminmanagement sollte es möglich sein, Patienten direkt ins Behandlungszimmer zu bitten und den Kontakt zu anderen zu minimieren."

    In vielen Praxen gilt zudem aktuell die Regel, dass keine oder maximal eine Begleitperson mitgebracht werden darf. Das gilt auch für Familien. Zudem wird das Tragen eines Mundschutzes empfohlen. Einige Ärzte bieten Videosprechstunden an. Neu geregelt werden auch die U-Untersuchungen von Kindern: Die fixen Intervalle für die U-Untersuchungen U6 bis U9 wurden aufgehoben. Die Früherkennungen können zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

    Die telefonische Krankschreibung ist weiterhin möglich: "Ärzte dürfen diese AU-Bescheinigung allerdings nur noch für bis zu sieben Tage ausstellen. Wenn sich die Erkrankung noch nicht gebessert hat, ist aber eine Verlängerung um eine weitere Woche im Anschluss möglich." Die Ausnahmeregelung soll vorerst bis zum 4. Mai gelten. Weiterführende Informationen zu den Sonderregelungen gibt es hier oder hier.

    7.23 Uhr: Masken für den guten Zweck

    Wie das Deggendorfer Stadtmarketing meldet, verkauft ein Eiscafé in Deggendorf selbstgenähte Masken für den guten Zweck. Wer für die Mundschutzpflicht ab nächster Woche also noch eine Maske benötigt, kann sich hier gegen eine Spende für "Kraki", den Förderverein der Kinderklinik Deggendorf, eine solche besorgen.

    7.03 Uhr: Landkreis-Webseite informiert über Fallzahlen

    Das Landratsamt Dingolfing-Landau wird künftig die Fallzahlen auf der Landkreis-Webseite in Form einer Grafik veröffentlichen und täglich aktualisieren. Das meldet das Landratsamt.

    Es gab einen dritten Corona-Todesfall im Landkreis. Insgesamt sind von 180 positiv getesteten Landkreisbürgern 121 wieder genesen (Stand: 20.04., 10 Uhr). Von den 717 ermittelten Kontaktpersonen wurden bereits 582 aus der Quarantäne entlassen.

    6.29 Uhr: Fallzahlen am Klinikum Landshut fallen langsam

    "Die Zahlen der krankenhauspflichtigen Covid-19-Patienten fallen – aber sie fallen nur langsam", das meldet das Klinikum Landshut. Diese Tendenz lasse sich seit Ostern erahnen. "Im Moment entspannt sich die Lage etwas und es kommen nicht mehr so viele neue Patienten zu uns. Aber die Gefahr ist noch nicht gebannt."

    Derzeit sind rund 45 Patienten im Klinikum mit Covid-19 in Behandlung, sieben davon werden intensivmedizinisch betreut. Insgesamt wurden bisher über 100 Patienten mit Coronavirus-Infektion am Klinikum behandelt, davon ca. 30 intensivmedizinisch. Von den Intensivpatienten sind über 20 beatmet worden bzw. werden noch beatmet. Rund zehn beatmete Intensiv-Patienten mit Covid-19 konnten mittlerweile wieder zurück auf eine normale Corona-Station gebracht werden, da sich ihr Krankheitszustand deutlich verbessert hat.

    21.04.2020

    18.57 Uhr: 72 Prozent der bisher Infizierten in Kelheim genesen

    Im Landkreis Kelheim gibt es bislang 404 bestätigte Covid-19-Fälle. Seit Bekanntwerden des ersten Falles Anfang März konnten aber bereits 291 Personen aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden und gelten damit als genesen. Das teilt das Landratsamt Kelheim mit. Das heißt also, dass ca. 72 Prozent der bisher Infizierten bereits wieder gesund sind.

    16.05 Uhr: Landestheater gibt Hoffnung noch nicht auf

    Die Staatsoper München und das Theater Regensburg haben bereits ihre Spielzeit beendet. Das Landestheater Niederbayern mit seinen drei Spielstätten in Passau, Landshut und Straubing hingegen hofft, dass zumindest einige wenige Veranstaltungen aus der laufenden Spielzeit stattfinden können. "Wir warten die nächsten Ankündigungen der Politik am 30. April ab und hoffen sehr, dass dann der Begriff "Großveranstaltung" konkretisiert wird und wir damit ein bisschen Planungshorizont erhalten", heißt es auf BR-Nachfrage. Dies sei heute in der Zweckverbandssitzung beschlossen worden. Das letzte Konzert in dieser Spielzeit wäre die Oper "Der Freischütz" in Straubing am 14. Juli.

    15.20 Uhr: GdP Niederbayern näht 1.500 Masken

    Die junge Gruppe der Gewerkschaft der Polizei Niederbayern näht gerade 1.500 Mund-Nasen-Masken, um alle Gewerkschaftsmitglieder Niederbayerns damit ausstatten zu können. Das hat Simon Meindl, von der jungen Gruppe der Gewerkschaft Niederbayern, dem BR gesagt. Er koordiniert den Ablauf. 300 Masken sind bereits in den vergangenen drei Tagen genäht worden. "Wir werden versuchen, dass wir bis Montag, wenn die Maskenpflicht gilt, mehr als die Hälfte der 1.500 Masken fertig haben", sagte Meindl. Eine Woche nach der Maskenpflicht sollen dann alle Gewerkschaftsmitglieder mit einer Maske versorgt sein.

    Insgesamt nähen zehn freiwillige Näherinnen und Näher an den Masken für die GdP Niederbayern: Gewerkschaftsmitglieder der jungen Gruppe, deren Familienmitglieder und auch Frauen von pensionierten GdP-Mitgliedern. Die Näherinnen und Näher, die aus Deggendorf, Aldersbach, Landshut, Straubing und Cham kommen, nähen kostenlos in ihrer Freizeit. Die erste Ladung an Masken wird am kommenden Freitag ausgeliefert. Jede Maske wird in den Farben der GdP designt: Grau und Grün. Das Logo der GdP wird per Textilstempel auf die Maske gestempelt

    © BR / Sarah Beham

    GdP Niederbayern näht 1.500 Masken

    12.43 Uhr: Straubing trifft erste Vorkehrungen für Maskenpflicht

    Die Stadt Straubing stattet Geschäfte im Einzelhandel und Stadtbusse mit einem Erstkontingent an Nasen-Mund-Masken aus. Das sagte der Pressesprecher der Stadt Straubing, Johannes Burgmayr, dem BR. Hintergrund ist die Maskenpflicht, die in Straubing bereits ab Donnerstag gilt. So sollen beispielsweise die Stadtwerke, die die Straubinger Stadtbusse betreiben, mit rund 2.000 Masken versorgt werden.

    Bürger, die Bus fahren wollen und keinen Mund-Nasen-Schutz tragen, erhalten im Bus zumindest in der Anfangszeit kostenlos eine Maske, so Burgmayr. Die Feuerwehr in Straubing wird spätestens morgen auch die Geschäfte im Einzelhandel mit Masken beliefern. Geschäfte wie Metzgereien sind bereits mit Plexiglasabsperrungen ausgestattet, die Maskenpflicht ändert aber einiges, wie eine Verkäuferin dem BR sagte: "Wir als Verkäuferinnen tragen ab Donnerstag eine Maske und auch alle Kunden müssen bei uns eine Maske tragen. Da sind wir jetzt dann schon sehr konsequent, da müssen wir sagen: Ohne Maske darf man den Laden nicht betreten. Es ist Pflicht, es geht nicht anders."

    Derzeit wird die Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht der Stadt Straubing noch im Detail abgestimmt. Die Stadt hofft, dass der Freistaat den Bußgeldkatalog zeitnah aktualisiert. Derzeit ist nicht klar, wie hoch die Sanktionen für derartige Verstöße ausfallen. Kontrolliert werde aber auf jeden Fall, wie es vom Polizeipräsidium Niederbayern heißt. Ein Polizeisprecher sagte dem BR, man könnte sich vorstellen, dass ein Verstoß gegen die Maskenpflicht mit rund 150 Euro bestraft werden könnte.

    10.30 Uhr: Gillamoos abgesagt

    Nachdem Ministerpräsident Markus Söder (CSU) heute bekannt gegeben hat, dass das Oktoberfest in München im September nicht starten wird, sind auch andere Feste im Herbst von der Absage betroffen. Unter anderem der Gillamoos in Abensberg im Kreis Kelheim. Auf der Homepage heißt es: "... stellen wir fest, dass der Gillamoos 2020 auf nächstes Jahr verschoben werden muss. Wir werden Euch über weitere Maßnahmen Anfang Mai detailliert informieren." Das Gillamoos-Volksfest in Abensberg sollte eigentlich Anfang September stattfinden.

    Der Gillamoos, das "Fest der Hallertau", ist einer der ältesten Jahrmärkte im Freistaat und ist über Bayern hinaus bekannt für die markigen Reden bedeutender deutscher Politiker.

    10.12 Uhr: Kein Fährbetrieb auf der Donau

    Der Fährbetrieb auf der Donau zwischen Niederalteich und Thundorf (Lkr. Deggendorf) ist bis auf weiteres eingestellt. Das bestätigte Fährmann Johann Koneder dem BR. Normalerweise startet die Saison in der letzten Aprilwoche und geht bis zum 3. Oktober. Wegen der Kontaktsperre sei der Fährbetrieb aktuell nicht möglich, so Koneder. Wann die Fährfahrten wieder aufgenommen werden, ist noch unklar. Die Fähre wird vor allem von Fahrradfahrern und Fußgängern genutzt.

    8.50 Uhr: Gemeinde Baierbach gibt Mundschutz aus

    Ab kommender Woche gilt für ganz Bayern eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht. Die Gemeinde Baierbach im Kreis Landshut gibt ihren Bürgerinnen und Bürger solche Masken am Mittwochabend aus. Wie auf der Internetseite der Gemeinde zu lesen ist, können die Mund-Nase-Masken von 18 bis 19.30 Uhr vor dem Gemeindehaus abgeholt werden.

    6.37 Uhr: Firma spendet Grundschule 175 Masken

    Die Grundschule Grafenau hat 175 Kindermasken bekommen. Gespendet wurden diese von der Firma "Freund Trachten & Lederhosen Manufaktur". Die Masken sind noch weiß, dürfen aber bald von den Schülerinnen und Schülern mit waschfesten Textilstiften bemalt werden, heißt es.

    "Die Masken kommen genau zum richtigen Zeitpunkt", sagt Schulleiterin Christl Weiß, "wir haben bereits Kinder von Eltern systemrelevanter Berufe bei uns in der Notbetreuung, die sofort mit den Masken versorgt werden. Wenn dann am 11. Mai die vierten Klassen mit dem Unterricht starten, werden wir jedem Kind eine Maske überreichen".

    5.20 Uhr: Reihentestung im Seniorenheim Mitterfels

    Aufgrund mehrerer Covid-19-Erkrankungen im BRK Seniorenzentrum Mitterfels (Lkr. Straubing-Bogen), findet dort eine Reihentestung statt. Das teilt der BRK Kreisverband Straubing-Bogen mit. Schon gestern wurden etliche Mitarbeiter und Bewohner des Heimes getestet. Heute gehen die Tests weiter.

    Trotz eingehaltener Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, haben sich im Seniorenheim in Mitterfels zwölf Bewohner und drei Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert, heißt es.

    20.04.2020

    18.13 Uhr: Neues CT-Gerät für das Klinikum Deggendorf

    Das bayerische Gesundheitsministerium hat zur Diagnostik und Überwachung von Covid-19-Patienten 25 Computertomographie-Geräte gekauft. Einer dieser CT-Scanner ist heute im Donau-Isar-Klinikum in Deggendorf angekommen. Das bestätigte die Klinik auf BR-Anfrage. Noch bevor das Virus über einen Abstrich nachweisbar ist, kann das Virus mithilfe des Geräts diagnostiziert werden. Das Virus verursacht nämlich im CT-Bild große, weißliche Verfärbungen in der Lunge. Der Hauptvorteil des neuen CT-Geräts sei laut Klinik, dass die Patientenströme getrennt werden können. Das heißt: Ein CT für Notfallpatienten, die beispielsweise einen Schlaganfall erlitten haben, und ein CT für Covid-19-Patienten. Somit sei die Versorgung aller Patienten besser gewährleistet. Zudem sei der Infektionsschutz durch die Trennung optimiert worden.

    16.05 Uhr: 1.500 FFP2-Masken für Alten- und Behindertenheimen

    1.500 FFP2-Schutzmasken spendet die Firma Iprotec GmbH aus Zwiesel. Diese sollen an Altenheime und Behindertenheime gehen. Der Sondermaschinenbauer in der Glasindustrie nutzte seine Geschäftsbeziehungen nach Asien, um an die Schutzmasken zu kommen, wie es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes Regen heißt. Kreisbrandmeister Hans Richter nahm die Masken stellvertretend für die Landrätin am Landratsamt Regen entgegen. Gerhard Röck, Geschäftsführer von Iprotec sagte, er wolle damit einen Beitrag leisten, den Engpass bei der Maskenbeschaffung zu verringern.

    15.19 Uhr: Positive Wochenendbilanz der Polizei Niederbayern

    Am Wochenende haben rund 240 Beamte in Niederbayern Kontrollen durchgeführt, um die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen zu überprüfen. Die Bilanz fiel hierbei überwiegend positiv aus. Insgesamt wurden 3.744 Kontrollen durchgeführt und 344 Verstöße zur Anzeige gebracht.

    13.30 Uhr: Lange Schlangen vor den Baumärkten, aber kein Chaos

    Die Parkplätze auf Passaus Baumärkten sind voll, Mitarbeiter regeln den Verkehr. Auch in Niederbayern nutzen viele Leute die Möglichkeit, ab heute wieder in Baumärkten einkaufen zu können. Als der Bauhaus-Markt in Passau um 8 Uhr öffnete, warteten bereits 60 Leute vor der Eingangstür. Mehr als 250 Menschen werden nicht ins Gebäude gelassen, Security-Personal am Eingangsbereich führt eine Strichliste, wie viele Leute den Markt betreten und wie viele ihn verlassen. "Es ist sehr viel los, es verteilt sich aber auch gut über den Tag. Der Markt musste noch nicht kurzfristig geschlossen werden", erzählen sie. Die Mitarbeiter desinfizieren von jedem Besucher die Hände und den Einkaufswagen, außerdem verteilen sie Mund-Nasen-Schutz an alle, die keinen mitbringen.

    12.04 Uhr: Katholische Kirchen arbeiten an Gottesdienstkonzept

    Ab 4. Mai sollen in Bayern wieder Gottesdienste stattfinden. Nach den Lockerungen der Ausgangsbeschränkung arbeiten die Bistümer bis dahin an einem Konzept, wie dann Messen gefeiert werden können, gleichzeitig die Abstandsregeln eingehalten werden und die Neuinfektionen so weiterhin niedrig bleiben.

    Im Bistum Passau beispielsweise finden am Montag und Dienstag Beratungen statt, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, teilte Pressesprecherin Monika Zieringer dem BR mit. Mitte der Woche wolle man dazu genaue Details bekannt geben, zum Beispiel, wie viel Gläubige an einem Gottesdienst teilnehmen dürfen.

    19.04.2020

    8.00 Uhr: Semesterbeginn "daheim"

    Heute beginnt für die Studierenden an den staatlichen Universitäten und Hochschulen der Vorlesungsbetrieb, allerdings ausschließlich online. Nur die Abnahme von Prüfungen und einzelne Praxisveranstaltungen seien im Einzelfall vom 27. April an unter strengen Hygienemaßnahmen an der Hochschule selbst möglich, heißt es in einer Mitteilung der Staatsregierung. Dann soll auch entschieden werden, ob und in welchem Umfang die Bibliotheken wieder öffnen werden. Die Universität Passau hat schon jetzt angekündigt, bis mindestens Ende Mai nur Online-Lehre durchzuführen. Die Gebäude der Universität Passau bleiben daher bis auf weiteres geschlossen und sind nur für Beschäftigte zugänglich.

    7.00 Uhr: Gartencenter und Baumärkte öffnen

    Ab heute treten auch in Niederbayern einige Lockerungen bei den Coronamaßnahmen in Kraft. Unter anderem sind Gärtnereien, Gartencenter und Baumärkte wieder geöffnet. Es gibt aber strenge Auflagen: Einlasskontrollen, 1,5 Meter Abstand, ein Kunde pro 20 Quadratmeter, verpflichtende Hygiene- und Parkplatzkonzepte sowie ein Mundschutzgebot. Mehr zu den Lockerungen erfahren Sie hier.

    5.20 Uhr: Lehrerverbandspräsident lobt Schüler

    Der Präsident des Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger aus Deggendorf, lobt das Verhalten von Schülerinnen und Schülern in der Corona-Krise. "Was ich aus Rückmeldungen von vielen Schülern erlebe, ist eine Ernsthaftigkeit, was die Eigenverantwortung für den schulischen Bildungsweg angeht", sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger am Sonntag in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur. Zugleich nehme er bei den Kindern und Jugendlichen ein "hohes Verständnis" dafür wahr, "welche Mitverantwortung sie jetzt für ihre und die Gesundheit ihrer Familien tragen", so Meidinger, der das Robert-Koch-Gymnasium im bayerischen Deggendorf leitet.

    11.46 Uhr: Morgen Semesterstart - nur online

    In Bayern beginnt morgen das Sommersemester. Wissenschaftsminister Sibler appelliertan Studierende und Uni-Beschäftigte, die Corona-Pandemie weiterhin ernst zu nehmen. An den staatlichen Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Technischen Hochschulen sowie Kunsthochschulen startet der Vorlesungs-betrieb ausschließlich online. Nur die Abnahme von Prüfungen und einzelne Praxis-veranstaltungen seien im Einzelfall vom 27. April an unter strengen Hygienemaßnahmen möglich, so Sibler. Weitere Infos finden Sie hier.

    11.20 Uhr: Weniger Kriminalität während der Corona-Krise

    Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat jetzt bekanntgegeben, dass seit Beginn der Corona-Krise die Zahl der registrierten Straftaten in Bayern abgenommen hat. So wurden weniger Einbrüche, Ladendiebstähle, Körperverletzungen, Betrugsdelikte und Sexualstraftaten gemeldet. Herrmann verwies aber auch darauf, dass der Beobachtungszeitraum für belastbare Trendaussagen noch zu kurz sei.

    10.07 Uhr: Polizei muss mehrere Feiern auflösen

    In Niederbayern hat die Polizei am Samstag (18.04.) mehrere Zusammentreffen und Feiern größerer Personengruppen auflösen müssen, die alle gegen die Corona-Ausgangsbeschränkungen verstoßen hatten.

    Im Landkreis Straubing mussten die Beamten zwei Geburtstagspartys im Garten von Mehrfamilienhäusern beenden. Vor Ort wurden neun, beziehungsweise 14 Personen festgestellt, die nicht im gleichen Haushalt zusammenleben. Die Personalien wurden festgestellt und ein Verfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet. In Pillmoos alarmierten Passanten die Polizei, da dort eine Grillfeier abgehalten wurde. Vor Ort konnten fünf Personen durch die Streifenbesatzung kontrolliert werden, sie wurden angezeigt.

    In Arnstorf (Lkr. Rottal-Inn) kontrollierte die Polizei sieben Personen, die um ein Lagerfeuer auf einem Privatgrundstück saßen. Nur zwei der Kontrollierten wohnten auch an diesem Anwesen. Gegen alle angetroffenen Personen wurden Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz erstattet.

    18.04.2020

    12.05 Uhr: Lange Autoschlange vor Recyclinghof in Regen

    (Fast) nichts mehr ging beim Recyclinghof im niederbayerischen Regen am Samstag. Nachdem der Recyclinghof wieder geöffnet hat, nutzten viele Menschen die Gelegenheit, ihren Müll zu entsorgen. Die Schlange staute sich zeitweise mehrere Hundert Meter zurück. Auf der Internetseite des Zweckverbands Abfallwirschtaft Donau-Wald wurde zuvor appelliert, wegen der "Ausgangsbeschränkungen die Entsorgungsfahrten auf das allernotwendigste Maß zu beschränken".

    15.15 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

    Das Landratsamt Kelheim hat am Samstag die aktuellsten Zahlen zur Corona-Krise bekanntgegeben. Demnach sind im Landkreis 392 positive Fälle registriert und 28 Personen verstorben. 260 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten laut Landratsamt damit als genesen. "Das heißt, circa 66 Prozent der bisher infizierten sind bereits wieder gesund", so eine Sprecherin. Das Landratsamt weist nochmal darauf hin, dass das Bürgertelefon des Landratsamtes weiterhin sieben Tage die Woche besetzt ist. Die Telefonnummer 09441- 207 3112 ist täglich von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

    8 Uhr: Wiederverwendbare Masken für Landshuter Bürger - Homepage gestartet

    Ab sofort ist jetzt auch die Homepage www.landshut-naeht.de online, die unter anderem die Logistik der jüngst gestarteten gleichnamigen Hilfsaktion der Stadt erleichtern soll. Das hat die Stadt mitgeteilt. Oberbürgermeister Alexander Putz steht einer Maskenpflicht zum gegenseitigen Schutz der Bevölkerung aufgeschlossen gegenüber. Daher hat er bereits vergangene Woche alle Bürger, vor allem die Näherinnen und Näher unter ihnen, gebeten, beim Anfertigen von wiederverwendbaren Mund-Nasen-Masken ehrenamtlich mitzuhelfen.

    Erklärtes Ziel: Zeitnah soviele Masken zu sammeln, um möglichst viele Landshuter Bürgerinnen und Bürger nach und nach mit einer solchen "Community-Maske" zu versorgen. Dass ab kommenden Montag nun, wie Ministerpräsident Söder in einer Pressekonferenz am Donnerstag mitteilte, für ganz Bayern ein sogenanntes "Maskengebot" gilt, das das Tragen selbst genähter Mund-Nasen-Masken aus Stoff beispielsweise beim Bus fahren und beim Einkaufen beinhaltet, begrüßt Oberbürgermeister Alexander Putz.

    17.04.2020

    19.00 Uhr: Straubings OB bittet Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen

    Markus Pannermayr (CSU), der Oberbürgermeister der Stadt Straubing, ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. "Aus meiner Sicht kommt dem Tragen von Mund-Nasen-Schutz dabei eine herausgehobene Bedeutung zu. Ich möchte den Appell des Bayerischen Ministerpräsidenten unterstreichen und Sie herzlich und eindringlich bitten: Bedecken Sie bei der Fahrt in Bussen, beim Einkaufen und überall dort, wo Sie damit rechnen müssen, anderen Menschen näher zu kommen Mund und Nase", so der OB auf der Facebookseite der Stadt Straubing.

    Die Gäubodenstadt weist im Vergleich zu anderen Städten eine hohe Fallzahl an Coronavirus-Infizierten auf. Woran das liegt konnte noch nicht geklärt werden. "Das ist eine Entwicklung, die wir gemeinsam sehr ernst nehmen müssen", sagt Pannermayr und weiter: "Wir sind alle miteinander gefordert, die hohe Dynamik der Ausbreitung bei uns in Straubing zu reduzieren. Helfen Sie dabei mit, handeln Sie mir Herz und Verstand und passen Sie gut auf sich und Ihre Mitmenschen auf. Bleiben Sie gesund!"

    18.10 Uhr: Bistum Passau hält an Online-Seelsorge fest

    Bis auf Weiteres gibt es im Bistum Passau das Angebot der Online-Seelsorge sowie Live-Übertragungen von Gottesdiensten. Das teilt das Bistum heute mit. Welche weiteren Maßnahmen das Bistum Passau nach Ende der Osterferien ergreift, soll voraussichtlich erst im Laufe der kommenden Woche beantwortet werden. Um Entscheidungen zu treffen, werden die Gesprächsergebnisse auf Bundes-/Landesebene abgewartet. Die Diözesanleitung berät zu Wochenbeginn darüber, heißt es.

    16.45 Uhr: Landrätin besucht Abstrichstation

    Die Landrätin des Landkreises Regen, Rita Röhrl (SPD), hat die Corona-Abstrichstation in der Arberlandklinik Zwiesel besucht und sich ein Bild vor Ort gemacht. Das teilen die Arberlandkliniken heute mit. Sie Mitte März werden hier Montag bis Freitag jeweils rund 30 Abstriche abgenommen.

    Die Abnahme eines Corona-Abstrichs erfolgt in der Regel von Personen, die Kontakt zu einem Infizierten hatten und einschlägige Krankheitsanzeichen vorweisen. Die Entscheidung, wer einen Abstrich erhält, trifft das Gesundheitsamt.

    Die Einrichtung in Zwiesel sei eine absolut geeignete Standortwahl für die Abstrichstation, da ein separater Zugang in die Räumlichkeiten möglich ist, sodass potentiell infizierte Patienten nicht den Haupteingang nutzen müssen, heißt es.

    Bei ihrem Besuch lobte die Landrätin den Einsatz des Klinikpersonals: "Wir können stolz sein auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den medizinischen Einrichtungen im Landkreis".

    15.10 Uhr: Zweiter Todesfall im Landkreis Regen

    Aktuell wurden 133 Menschen im Landkreis Regen positiv auf das Coronavirus getestet. Die Anzahl der verstorbenen Landkreisbürger erhöht sich auf zwei: Eine 84-jährige Frau aus dem Landkreis Regen ist heute verstorben. In den Arberlandkliniken werden derzeit elf Covid-19-Patienten behandelt. 57 Personen gelten als genesen und wurden aus der Quarantäne entlassen.

    14.54 Uhr: Schwerpunktpraxis und Teststrecke laufen gut in Straubing

    Als wichtige Entlastung für die Hausarztpraxen hat sich die Covid-19-Schwerpunktpraxis am Hagen in Straubing erwiesen, melden Stadt und Landratsamt. Täglich von Montag bis Freitag von 8 bis 10 und von 12 bis 14 Uhr können dort – ohne vorherigen Termin – Patienten mit Covid-19-Symptomen vorstellig werden. Eine vorherige telefonische Absprache mit dem Hausarzt wäre wünschenswert. Da die Schwerpunktpraxis gut angenommen wird und eine wichtige Stütze im Covid-Management von Stadt und Landkreis einnimmt, läuft der Betrieb normal weiter.

    Sehr gut läuft auch die Zusammenarbeit zwischen Schwerpunktpraxis und der daneben liegenden Teststrecke. Auch dort gehen in der nächsten Woche die Tests weiter. Wer nicht von der Schwerpunktpraxis geschickt wird, muss sich telefonisch unter 09421/973-332 (Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr) voranmelden und einen Termin zur Testung vereinbaren. Ohne Termin gibt es auch keinen Zugang!

    Änderung beim Bürgertelefon

    Eine Änderung gibt es ab sofort beim Bürgertelefon von Stadt und Landkreis: Das ist unter der Nummer 09421/973-401 künftig nur noch von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und nicht mehr am Wochenende erreichbar. Zwar gab es insgesamt bereits rund 3.300 Anrufe von Bürgern, das Anruferaufkommen gerade am Wochenende war zuletzt aber deutlich abnehmend und sehr gering. Es steht aber weiterhin auch am Wochenende das Corona-Bürgertelefon der Bayerischen Staatsregierung unter 089/122-220 zur Verfügung. Dieses Telefon ist täglich von Montag bis Sonntag von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

    14.15 Uhr: Freiwillige Helfer für Kranken- und Pflegeeinrichtungen gesucht

    Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen nimmt auch im Landkreis Kelheim weiter zu. Deshalb richten sich Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen auf steigende Patientenzahlen und damit einen erhöhten Personalbedarf ein. Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, bittet der Landkreis Kelheim jetzt Freiwillige, die bereit sind, in Kranken- und Pflegeeinrichtungen zu helfen, ihre Daten in einem Pflegepool zu hinterlegen (pflegepool@landkreis-kelheim.de).

    Die Anforderung von freiwilligen Helfern soll nur dann erfolgen, wenn aufgrund der Corona-Pandemie personell nicht vertretbare Engpässe bestehen und Unterstützung durch Personen mit entsprechender Ausbildung oder Erfahrung unabdingbar wird und nicht anders zu erreichen ist, so die Meldung des Landratsamts.

    Freiwillige projektbezogene Mitglieder des BRK

    Die Freiwilligen, die sich im Pflegepool registriert haben, werden für den Zeitraum, in dem ein Katastrophenfall auf der Grundlage des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes als freiwillige projektbezogene Mitglieder des BRK eingesetzt. Sie erhalten so Freistellungs- sowie Lohn- und Verdienstfortzahlungsansprüche.

    13.05 Uhr: Landratsamt Straubing-Bogen weiterhin geschlossen

    Die bisher bis 19. April geltende Schließung des Landratsamtes Straubing-Bogen für den Besucherverkehr gilt - analog zu den erlassenen Regelungen der Bayerischen Staatsregierung - nunmehr weiter bis mindestens 03. Mai. Das teilt das Landratsamt mit.

    Ausnahmen sind nur in den unbedingt nötigsten dringenden Fällen nach telefonischer Voranmeldung und Terminvereinbarung möglich. Sonstige Angelegenheiten sollen derzeit per Mail oder auf dem Postweg erledigt werden.

    Auch in der Zulassungsstelle des Landratsamtes ist der Besucherverkehr stark eingeschränkt und nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich.

    11.15 Uhr: Covid-19 im Landkreis Kelheim

    26 Bürger des Landkreises Kelheim (Stand 16.04.) verstarben bislang an einer Corona-Infektion. Bei den meisten der Verstorbenen handelte es sich um hochbetagte Senioren, die an einer Covid-19 Infektion zusätzlich zu bestehenden Leiden erkrankten. Diese Beobachtung deckt sich mit den Erfahrungen anderer bayerischer, nationaler und internationaler Kliniken. Das meldet das Landratsamt.

    Laut Dr. Norbert Kutz, ärztlicher Direktor an der Goldberg-Klinik Kelheim, waren auch konservative und intensivmedizinische Behandlungen erfolgreich, was sich an den bisher 54 gesundet entlassenen, ambulanten und stationären Patienten der Klinik zeigt, unter denen sich ebenfalls nicht wenige betagte Senioren befanden. Weitere 22 Patienten befinden sich aktuell auf dem Weg der Besserung.

    10.36 Uhr: Verkehrsverbünde empfehlen Mund-Nasen-Masken

    Die bayerischen Verkehrsverbünde empfehlen das Tragen einer Mund-Nasen-Maske und appellieren an alle Fahrgäste, die bekannten Hygienevorschriften zu beachten. Das meldet der Zweckverband Landshuter Verkehrsverbund.

    Die in den kommenden Wochen zu erwartende Zunahme der Fahrgastzahlen erfordere zusätzliche Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus. Zum vorbeugenden Infektionsschutz der Fahrgäste und des Fahrpersonals wird ab sofort das Tragen einer Mund-Nasen-Maske in allen Bussen empfohlen, so die Mitteilung.

    5.21 Uhr: Hebammen müssen jetzt vor den Computer

    Es gibt wohl kaum einen Beruf, der so menschen- und körpernah ist, wie der der Hebamme. Doch Nähe ist während der Corona-Pandemie gefährlich. Viele Hebammen geben ihre Geburtsvorbereitungskurse jetzt online. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

    16.04.2020

    19.44 Uhr: Corona-Patienten aus Straubinger Seniorenheim verlegt

    Die Bewohner des Seniorenheims St. Nikola in Straubing, die positiv auf Corona getestet worden waren, sind heute im Laufe des Tages erfolgreich in Kliniken im Raum Passau verlegt worden. Das hat die Stadt Straubing am Abend mitgeteilt. Alle 22 Heimbewohner seien wohlbehalten in ihren Einrichtungen angekommen, hieß es.

    Auch im Antoniusheim in Münchshöfen im Kreis Straubing-Bogen wurden die Bewohner auf Corona getestet. Der Landkreis gab am Abend die bisherigen Ergebnisse bekannt: "Bei sämtlichen getesteten Bewohnern waren die Testergebnisse negativ, ebenso bei sämtlichen getesteten Mitarbeitern. Insgesamt acht Ergebnisse (sechs bei Mitarbeitern, zwei bei Bewohnern) sind noch ausstehend", heißt es in einer Pressemitteilung.

    18.00 Uhr: Spargelbauern zögern Ernte hinaus

    Wegen der Corona-Beschränkungen fehlen Erntehelfer. Außerdem wird vor allem von der Gastronomie, die momentan geschlossen bleiben muss, weniger Spargel gekauft. Deshalb versuchen Niederbayerns Spargelbauern die Ernte hinauszuzögern. Das funktioniert mit Hilfe der Folien auf den Feldern, erzählt eine Spargelbäuerin aus Sandharlanden bei Abensberg (Lkr. Kelheim).

    15.56 Uhr: Parteiverkehr am Landratsamt bleibt ausgesetzt

    Das Landratsamt Landshut teilt mit, dass es vorerst bis einschließlich Sonntag, den 3. Mai, keinen Parteiverkehr geben wird. Auch die Zulassungsstellen im Landkreis (Landshut-Ergolding, Rottenburg und Vilsbiburg) sind für den Parteiverkehr weiter nicht geöffnet.

    Am Samstag, 18. April, werden die Altstoff-Sammelstellen im Landkreis Landshut wieder temporär öffnen, um Altholz und Sperrmüll aus den privaten Haushalten entgegen zu nehmen. Alle anderen Abfälle können erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder entsorgt werden.

    Der Verwaltungsbetrieb läuft intern wie gehabt weiter. Deshalb sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin per E-Mail oder Telefon erreichbar. Bei unaufschiebbaren Angelegenheiten ist ggf. eine Terminvereinbarung möglich.

    14.01 Uhr: Dingolfing erweitert Arbeitsstab des Versorgungsarztes

    Der vom Landrat ernannte Versorgungsarzt, Dr. Lothar Wittek, hat die Aufgabe, eine ausreichende Versorgung im Landkreis Dingolfing-Landau mit ärztlichen Leistungen und entsprechender Schutzausrüstung während der Bekämpfung der Corona-Pandemie zu planen und zu koordinieren. Um alle notwendigen Maßnahmen vorzubereiten und zeitnah umzusetzen, wurde Stephan Besl in den Arbeitsstab zur Aufrechterhaltung der ärztlichen Grundversorgung eingebunden.

    13.35 Uhr: Kelheim: 65 Prozent der bisher Infizierten genesen

    Bisher sind im Landkreis Kelheim insgesamt 378 positive Corona-Fälle registriert worden und 26 Personen an dem Virus verstorben (Stand: 15.04.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). 244 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim (09.03.) aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das bedeutet fast 65 Prozent der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund. Das meldet das Landratsamt. Es weist außerdem auf eine Kurzübersicht der gestern beschlossenen Corona-Maßnahmen der Bundesregierung hin, die online zu finden ist.

    13.00 Uhr: Karpfhamer Fest ist abgesagt

    Nach der Entscheidung, alle Großveranstaltungen bis zum 31. August abzusagen, trifft es auch das Karpfhamer Fest im Kreis Passau. Wie der Karpfhamer Fest e.V. am Mittag mitteilt, ist es nicht möglich, das Karpfhamer Fest 2020 vom 27. August bis zum 01. September und die Rottalschau durchzuführen. "Obwohl großer wirtschaftlicher Schaden entsteht, tragen wir diese Entscheidung voll mit und finden diese richtig. Die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Besucher und auch der ganzen Bevölkerung muss im Vordergrund stehen", teilt der Verein in einer Presseerklärung mit.

    11.47 Uhr: Videotelefonie in der JVA Straubing

    In der JVA Straubing halten die Inhaftierten während der Corona-Krise über Skype Kontakt zu ihren Angehörigen. Das ist "absolutes Neuland im bayerischen Justizvollzug", wie stellvertretender Leiter der JVA Straubing, Marcus Hegele, dem BR sagte. Pro Unterkunftsgebäude wurden zwei Tablet-Computer angeschafft, insgesamt also vier.

    Das erste Gespräch führte ein Vater mit seinem Sohn, der rief: "Papa, ich seh dich, Papa, ich seh dich!". Wie Hegele sagte, seien das berührende Momente in Zeiten von Corona. "Ich bin überzeugt, dass der visuelle Kontakt in dieser schwierigen Zeit ohne Besuch eine gewisse Kompensation bringt", so Hegele. Die Ausgangsbeschränkungen und das Kontakverbot treffen auch die bayerischen Gefängnisse. Besuche von Angehörigen und Freunden können seit der Corona-Krise nicht mehr persönlich stattfinden.

    9.44 Uhr: Nationalpark-Einrichtungen bleiben weiterhin geschlossen

    Alle Einrichtungen des Nationalparks Bayerischer Wald mit Publikumsverkehr bleiben bis mindestens 3. Mai geschlossen. Das meldet die Nationalparkverwaltung. Von den Sperrungen betroffen sind unter anderen die beiden Tier-Freigelände inklusive der dortigen Parkplätze, das Hans-Eisenmann-Haus, das Haus zur Wildnis, das Waldgeschichtliche Museum und das Waldspielgelände. Zudem fallen ebenfalls mindestens bis 3. Mai alle Führungen und Veranstaltungen des Großschutzgebiets aus.

    6.25 Uhr: Landwirtschaft muss weitergehen

    Die Corona-Krise ist auch in der Landwirtschaft in Niederbayern und der Oberpfalz zu spüren. Wie die "Heimatlandwirte" - eine Vereinigung von rund 140 Landwirten aus Niederbayern, der Oberpfalz und Oberbayern mitteilt, gibt es negative und positive Folgen der Corona-Pandemie. In der Zeit der Krise erfahren die Landwirte einerseits wieder mehr Wertschätzung für ihre Arbeit, die Verbraucher bemerken wieder stärker, welchen wichtigen Beitrag die Landwirtschaft leistet. Auch auf den Straßen sorgen die großen Traktoren mit ihren Anhängern aktuell weniger für Verkehrsbehinderungen, da durch die Ausgangsbeschränkungen weniger Pkw unterwegs sind. Bei der Feldarbeit ist der Landwirt meist eh alleine im Fahrzeug.

    Negativ betroffen sind die Landwirte auch durch die Absagen der Info-Veranstaltungen und Diskussionsrunden. Auch Erntehelfer aus anderen Ländern dürfen nur unter erschwerten Bedingungen nach Deutschland einreisen.

    5.28 Uhr: Straubing als Hotspot?

    Einen negativ-Spitzenplatz in Sachen Corona-Infektionen belegt aktuell die Stadt Straubing. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

    15.04.2020

    16.30 Uhr: IHK hofft auf fairen Restart

    Alexander Schreiner, der Hauptgeschäftsführer der IHK Niederbayern, fordert, ein Hochfahren der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens gründlich vorzubereiten. "Die Wirtschaft braucht eine Perspektive und Planungssicherheit", so Schreiner. Ein Restart müsse fair und sicher geregelt sein.

    Für die Wirtschaft sei ein stufenweises Vorgehen unerlässlich, denn eine komplexe und dicht verwobene Unternehmenslandschaft kann man nicht auf Knopfdruck ein- und ausschalten, so der IHK-Hauptgeschäftsführer. Ein verfrühtes und schlecht geplantes Hochfahren, gefolgt von einem panikartigen, erneuten Shutdown, wäre für Wirtschaft und Gesellschaft noch schädlicher, als die derzeitige Situation.

    15.44 Uhr: Landshut plant Quarantäne-Unterkunft für Asylbewerber

    Das Landratsamt Landshut plant Quarantäne-Unterkünfte für Asylbewerber zu schaffen, die nur von Corona-Infizierten bewohnt werden. "Es geht nicht nur darum, dass sich die erkrankten Bewohner auskurieren können und ihre Quarantäne beenden können - wir müssen auch die anderen Bewohner aller 52 dezentralen Asyl-Unterkünfte im Landkreis vor einer Infektion mit dem Virus schützen", erklärt Landrat Peter Dreier (FW). "Natürlich ist es schwierig, wenn wir Bewohner aus ihrem gewohnten Umfeld reißen müssen. Aber wir befinden uns in einer Notfallsituation. Wir müssen schnell reagieren können, wenn in einer weiteren Unterkunft ein Corona-Fall festgestellt wird, bevor weitere Bewohner angesteckt werden. Derzeit müssen wir alle mit den vielfachen Einschränkungen durch das Corona-Virus leben: Und das gilt auch für Asylsuchende", so der Landrat weiter. Er versprach, das Gespräch mit der Zentralen Ausländerbehörde zu suchen, die für die ausländerrechtlichen Fragen der Betroffenen zuständig ist.

    13.07 Uhr: Osterüberraschung für das Mallersdorfer Klinikpersonal

    Kinder von Klinikbeschäftigten bekommen derzeit über ihre Eltern aus erster Hand mit, wie viel zusätzliche Arbeit in der Coronazeit im Gesundheitswesen zu leisten ist. Daher hat Sven Hümmer, Sohn von Manuela Hümmer von der Röntgenabteilung der Klinik Mallersdorf (Lkr. Straubing-Bogen), seine Osterferien dazu genutzt, eine süße Überraschung für alle Stationen und Abteilungen zu basteln. Diese übergab er heute Verwaltungsleiter Bernhard Fürst. Er wollte damit seine Unterstützung für alle an der Klinik zum Ausdruck bringen, die in dieser schweren Zeit für die Allgemeinheit da sind, und außerdem seine freie Zeit infolge der Ausgangsbeschränkungen sinnvoll nutzen. Verwaltungsleiter Fürst dankte ihm hierfür stellvertretend für alle Beschäftigten: "Es freut mich, wenn auch die jungen Leute diese Arbeit zu schätzen wissen." Auch Landrat Josef Laumer (CSU) würdigte das Engagement des Jugendlichen in Form eines persönlichen Briefes an ihn.

    11.10 Uhr: Landratsamt Kelheim bietet Online-Glossar zu Corona

    Mit einem "Corona-Glossar: Diese Begriffe sollten Sie kennen" will das Landratsamt Kelheim über die wichtigsten Themen bezüglich Corona aufklären. Das Glossar ist auf der Homepage und der Facebook-Seite des Landkreises zu finden.

    10.29 Uhr: Arbeitsagentur: Anzeigen für Kurzarbeit wegen Corona steigen

    Die Zahl der Anzeigen für Kurzarbeit wächst weiter. Das meldet die Pressestelle der Arbeitsagentur. Bis zum 13.04. hätten demnach rund 112.000 Betriebe bei den bayerischen Agenturen für Arbeit Kurzarbeit angemeldet. Damit ist die Zahl der Betriebe, die Kurzarbeit planen, gegenüber der Vorwoche nochmal um rund vier Prozent gestiegen. Die Daten basieren auf Sonderauswertungen der Bundesagentur für Arbeit und bilden nicht die amtliche Statistik ab. Wie viele Betriebe am Ende tatsächlich Kurzarbeit realisieren und in welchem Umfang sie das tun, kann erst ermittelt werden, wenn die Kurzarbeit abgerechnet wird.

    Erklärvideos zur Anzeige gibt es online

    Das Unterstützungsangebot der Bundesagentur für Arbeit für Unternehmen ist breit gefasst: Auf der Internetseite finden Unternehmen kurze Erklärvideos zu den Voraussetzungen und Verfahren zum Kurzarbeitergeld. Anzeige und Antragstellung sind auch online möglich. Darüber hinaus ist nun auch der Chat-Bot "U:DO" verfügbar: der Bot ist aus dem Hackathon "we vs. virus" der Bundesregierung hervorgegangen und navigiert Arbeitgeber durch die Anzeige zum Kurzarbeitergeld – am Ende steht die fertig ausgefüllte und versandfertige Anzeige.

    5.19 Uhr: Betriebe müssen umdenken

    Die Corona-Krise zwingt viele Firmen, Unternehmen und kleinere Betriebe zum Umdenken. Da das normale Geschäft nicht weiter läuft, muss die Produktion angepasst werden. So zum Beispiel beim Bettenhaus Mühldorfer aus Haidmühle im Bayerischen Wald. Anstatt Luxusbetten fertigt das Bettenhaus Mühldorfer jetzt Bezüge und Inlays für Kliniken. Alle Infos finden Sie hier.

    14.04.2020

    18.10 Uhr: Kreis Straubing-Bogen testet in Altenheimen

    Der Landkreis Straubing-Bogen hat in Absprache mit der Regierung von Niederbayern flächendeckende Tests auf das Coronavirus in Alten- und Pflegeheimen verfügt. Im Seniorenheim St. Nikola konnten bereits 300 Abstriche genommen werden. Heute erfolgte den ganzen Tag über die Testung des Personals des St. Nikola-Heims sowie der Bewohner des Antoniusheims in Münchshöfen.

    In beiden Einrichtungen sind bereits über 20 Bewohnerinnen und Bewohner an Covid-19 erkrankt.

    17.33 Uhr: Landshuter Tafel - Ausgabe jeden Freitag

    Es sind gute Nachrichten für alle Kundinnen und Kunden der Landshuter Tafel: Trotz der noch andauernden Ausgangsbeschränkung aufgrund der Corona-Pandemie können die Ausgabetermine dank der kurz vor Ostern gestarteten gemeinsamen Hilfsaktion beibehalten werden.

    Sie finden ab sofort jeden Freitag in der Turnhalle der Grundschule St. Peter und Paul an der Niedermayerstraße 14 in der Zeit von 12 bis 14 Uhr statt.

    16.13 Uhr: Fünf coronafreie Gemeinden im Kreis Regen

    Regen ist im Vergleich zu anderen niederbayerischen Landkreisen nicht so stark von der Corona-Pandemie betroffen. Es gibt dort sogar noch fünf Gemeinden, die keine Infizierten melden: Langdorf, Patersdorf, Achslach, Gotteszell und Zachenberg. Das hat das Landratsamt Regen am Nachmittag mitgeteilt. Am meisten Covid-19-Infizierte in diesem Landkreis leben mit Abstand in Viechtach (25).

    In den Arberlandkliniken werden derzeit zwölf Corona-Patienten behandelt, heißt es.

    15.40 Uhr: Landkreis Dingolfing-Landau liegt unter dem Durchschnitt

    Im Landkreis Dingolfing-Landau sind bis dato 166 Menschen positiv auf Covid-19 getestet worden (Stand: 14. April, 10 Uhr). Die Zahl der Infizierten liegt damit weit unter dem aktuellen bayernweiten Durchschnitt von 252 Fällen je 100.000 Einwohnern. Das meldet das Landratsamt.

    15.11 Uhr: Wiesenfeldener Firma näht Mund-Nasen-Schutz-Masken

    Die Firma Schütz Prototype Engineering aus Wiesenfelden beteiligt sich im Landkreis Straubing-Bogen an der Mund-Nasen-Schutz-Produktion mit dem Vlies-Stoff, den das Bayerische Wirtschaftsministerium allen Kreisverwaltungsbehörden und kreisfreien Städten zur Verfügung gestellt hat. Das meldet das Landratsamt Straubing-Bogen.

    Insgesamt 400 Meter Stoff hat die Wiesenfeldener Firma dem Landkreis zur Weiterverarbeitung "abgenommen". In einem Nebenraum der Produktionsstätte wird nun der Mund-Nasen-Schutz produziert. Ein speziell gebautes Stanzwerkzeug zum Stanzen der Stoffzuschnitte erleichtert den Mitarbeitern die Arbeit. "Teilweise nehmen die Näherinnen die Stoffe sogar abends mit nach Hause", erzählt Geschäftsführer Reinhard Schütz. Sein Betrieb beteiligt sich unentgeltlich an der Aktion. "Wir waren sofort bereit, mitzumachen. Denn so können wir in der momentanen Situation einen gesellschaftlichen Beitrag leisten", sagt Schütz.

    13.00 Uhr: DGB sagt Maikundgebung ab

    Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Niederbayern sagt seine traditionelle Maikundgebung am Tag der Arbeit, dem 1. Mai, ab. "Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus zwingt den DGB zu einer historisch einmaligen Entscheidung", so ein DGB-Sprecher und weiter "Solidarität heißt in diesem Jahr Abstand nehmen".

    Der DGB Niederbayern werde aber in den sozialen Medien präsent sein. Außerdem werde es eine eigens erstellte Mai-Zeitung des DGB Niederbayern geben, heißt es.

    12.20 Uhr: Positive Osterbilanz der Polizei in Niederbayern

    Das Polizeipräsidium Niederbayern in Straubing hat eine Bilanz zum Osterwochenende veröffentlicht: Die überwiegende Mehrheit der niederbayerischen Bevölkerung habe sich an die geltenden Beschränkungen gehalten, so die Meldung. Trotz des schönen Wetters und der warmen Temperaturen hielt sich das Anzeigenaufkommen in Grenzen bzw. war nicht wesentlich größer als am Wochenende zuvor, so das Polizeipräsidium. Im Zeitraum von Karfreitag bis einschließlich Ostersonntag registrierte die Polizei in Niederbayern fast 600 Anzeigen im Zusammenhang mit der Allgemeinverfügung (500 am Wochenende zuvor). 95 Prozent davon entfielen auf Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen. Die übrigen fünf Prozent verteilten sich auf Veranstaltungen, Ladengeschäfte und sonstige Einrichtungen.

    Private Grillfeiern zur Anzeige gebracht

    Insgesamt führte die Polizei über 4.500 Kontrollen durch, die Hälfte davon zur Überwachung der Ausgangsbeschränkung. Am Ostersonntag wurde mit 215 Anzeigen der bisherige Spitzenwert erreicht: Damit wurde der Samstag (28.03.) als Tag mit den bisher meisten registrierten Verstößen knapp übertroffen. Neben diversen Verstößen im öffentlichen Raum wurden auch private Grillfeiern unter Freunden und Verwandten zur Anzeige gebracht.

    11.43 Uhr: Dankeschön an die Landkreisbevölkerung in Kelheim

    Landrat Martin Neumeyer bedankt sich bei der Landkreisbevölkerung für die Einhaltung der Corona-Regeln über die Osterfeiertage: "Dieses Osterfest hat jedem von uns viel abverlangt. Wir konnten nicht wie gewohnt mit Familie und Freunden in großer Runde das Osterfest feiern und auch nicht den Gottesdienst besuchen. Ich bin mir jedoch sicher, dass wir die Krise in den Griff bekommen und die Zeiten wieder besser werden." Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 359 positive Fälle. Bislang sind 21 Personen verstorben (Stand: 14.04.2020, 00:00 Uhr Quelle: RKI). Die gute Nachricht: 224 Personen sind inzwischen wieder genesen, das heißt gut 62 Prozent der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund, meldet das Landratsamt.

    8.30: 67-Jähriger stirbt im Landkreis Deggendorf

    Das Landratsamt Deggendorf hat mitgeteilt, dass ein 67-jähriger Mann an den Folgen von Covid-19 verstorben ist. Der Mann war zuvor im Donau-Isar-Klinikum behandelt worden. Das Landratsamt Deggendorf zählt aktuell sechs Corona-Todesfälle.

    5.14 Uhr: Weniger Tests über die Osterfeiertage

    Wie das Landratsamt Straubing-Bogen mitteilt, hat die geringe Zahl der gemeldeten Neuinfizierten in den letzten Tagen ihre Ursache in den Osterfeiertagen. In dieser Zeit wurden schlichtweg weniger Tests durchgeführt und die Labore haben keine Daten und Testergebnisse geliefert.

    13.04.20

    15.05 Uhr: Vier neue Corona-Tote

    Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten ist in Niederbayern auf insgesamt 3.318 gestiegen. Das hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) heute auf seiner Homepage mitgeteilt. Damit sind 35 Menschen mehr als noch am Sonntag positiv auf Covid-19 getestet worden. 120 Todesfälle gibt es nun in Niederbayern - das sind vier mehr als am Vortag. Pro 100.000 Einwohnern sind 268 Personen erkrankt. Das ist nach der Oberpfalz und nach Oberbayern der dritthöchste Wert in Bayern.

    13.18 Uhr: Krankenhauspatienten in Grafenau erkrankt

    Weil drei Patienten des Grafenauer Krankenhauses positiv auf Covid-19 getestet worden sind, wurde der Isolationsbereich um eine Station vergrößert. Die Patienten hatten während ihres Krankenhausaufenthalts keine Corona-Symptome gezeigt und wurden wegen anderer Krankheiten auf einer "normalen Station" behandelt. Sie sind zum Teil mittlerweile schon wieder entlassen.

    Der Isolationsbereich umfasst nun neben der bisherigen Infektstation und der Intensivstation auch die Station 3 (Innere Medizin), teilt der Landkreis Freyung-Grafenau mit. Das gesamte Personal dieser Station arbeite dort jetzt auch mit entsprechender Schutzausstattung und unter erhöhten Hygienestandards, heißt es. Es konnten bereits alle Kontaktpersonen im Klinikumfeld (Mitarbeiter und Patienten) ermittelt und Abstriche auf Covid-19 veranlasst werden.

    Die Versorgung der Bevölkerung ist unverändert sichergestellt, lässt das Krankenhaus wissen.

    9.05 Uhr: Passauer Dom bleibt leer

    Wie auch in allen anderen Diözesen, blieb der Passauer Dom am Ostersonntag ohne Gläubige. Bischof Stefan Oster stellte dagegen die Wichtigkeit der Fernsehgottesdienste heraus. Er sagte, gerade in der Corona-Krise seien sie ein guter Prüfstein. Es ließe sich testen, wie sehr sich Gläubige in das Ostergeschehen rund um Jesus hineinnehmen ließen, so Oster in seiner Predigt am Ostersonntag.

    12.04.20

    15.00 Uhr: Corona-Fallzahlen in Niederbayern: 3.283 Infizierte

    Die Anzahl der Corona-Infizierten in Niederbayern ist Stand heute auf 3.283 angestiegen. Das sind 88 mehr als gestern, teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage mit. Insgesamt sind bisher 116 Menschen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Am stärksten vom Coronavirus betroffen ist der Landkreis Rottal-Inn mit mehr als 500 Fällen pro 100.000 Einwohnern.

    8.30 Uhr: Weitere Todesfälle in Straubing und Deggendorf

    Im Laufe des Karsamstags wurde im Lkr. Deggendorf ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Am Donau-Isar-Klinikum ist ein 79-jähriger Mann an den Folgen von Covid-19 verstorben. Im Lkr. Straubing-Bogen kam es zu dem neunten Corona-Todesfall. Hierbei handelte es sich um eine Person mit erheblichen Vorerkrankungen.

    Im Lkr. Deggendorf sind aktuell noch 77 Menschen mit dem Virus infiziert. Im Kreis Straubing-Bogen befinden sich derzeit 84 Covid-19-Patienten in Behandlung.

    11.04.20

    15.30 Uhr: Insgesamt 3.195 Coronainfektionen in Niederbayern

    66 neue Infektionen im Vergleich zum Vortag registriert das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) für Niederbayern sowie fünf neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Damit steigt die Zahl der Opfer der Pandemie in Niederbayern auf 115.

    10.04.20

    12.33 Uhr: 330 positive Fälle im Kreis Kelheim

    Im Landkreis Kelheim gibt es aktuell 330 Corona-Infektionen. Das teilt das Landratsamt mit. Bislang seien 17 Personen an der Lungenerkrankung Covid-19 gestorben. Allerdings gibt es auch eine gute Nachricht: Laut Landratsamt Kelheim seien inzwischen 181 Menschen wieder genesen, also mehr als die Hälfte der bisher Infizierten.

    10.21 Uhr: Jugendliche feiern am Bogener Krankenhaus - Anzeige

    Ausgerechnet am Krankenhaus in Bogen haben sich Jugendliche zum Feiern getroffen. Wie die Polizei mitteilt, wurde eine Streife auf die drei bis vier Jugendlichen aufmerksam, die sich beim Pavillon am Krankenhaus mit reichlich Alkohol vergnügten. Nachdem sie die Streife erblickten, flüchteten die Party-Teilnehmer in Richtung Wald. Allerdings vergaß einer der Jugendlichen seine Umhängetasche - so konnten seine Personalien festgestellt werden. Die Polizei erstattet Anzeige wegen Verstoßes gegen die Ausgangsbeschränkung.

    09.04.20

    19.15 Uhr: Erreichbarkeit der Corona-Einrichtungen über die Feiertage

    Die Schwerpunktpraxis in den Ausstellungshallen Am Hagen in Straubing ist am Osterwochenende nur am Samstag von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Von Dienstag, 14., bis Freitag, 17. April, ist die Praxis jeweils von 8 bis 10 Uhr und von 12 bis 14 Uhr geöffnet. Am Dienstag ist die Praxis doppelt besetzt, um einen etwaigen Mehrbedarf abzudecken. Eine Anmeldung in der Schwerpunktpraxis ist grundsätzlich nicht erforderlich. Dennoch wird empfohlen, vorab mit dem betreuenden Hausarzt zu telefonieren. Die Versichertenkarte ist mitzubringen, ebenso eventuell bestehende Medikamentenpläne.

    Die Teststation am Hagen ist über das Osterwochenende geschlossen. Die für die Teststation erforderlichen Anmeldungen sind möglich unter der Rufnummer 09421/973-332 (Montag bis Freitag, jeweils von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, ausgenommen am Karfreitag und Ostermontag). Das Bürgertelefon von Stadt und Landkreis unter der Nummer 09421/973-401 ist am Karfreitag und Ostersonntag nicht besetzt. Am Karsamstag und am Ostermontag ist es jeweils von 12 bis 16 Uhr erreichbar. Ab Dienstag ist das Bürgertelefon dann wie bisher wochentags von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 12 bis 16 Uhr besetzt.

    18.50 Uhr: Landshuter Tafel startete heute in Turnhalle

    Die Corona-Pandemie hatte auch die vom Diakonischen Werk getragene Landshuter Tafel zu einer Zwangspause verurteilt. Deshalb haben die Freiwilligen Agentur Landshut (Fala), die Nachbarschaftshilfe Landshut, die "Jungen Löwen" des Lions Club sowie die Feuerwehr zusammen mit dem Zivilschutz der Stadt alle Kräfte gebündelt, um für die bedürftigen Menschen, darunter Familien und Kinder, noch vor den Osterfeiertagen Ausgabetermine auf die Beine zu stellen. Hierfür wurde die Turnhalle der Grundschule Peter und Paul zur Verfügung gestellt, da dort – vergleichsweise mit den sonst festen Ausgabestellen im Luitpold-Center bzw. im Pfarrheim St. Peter und Paul – die erforderlichen Abstandsregelungen besser eingehalten werden können. Zum Start am Gründonnerstag bedankte sich Oberbürgermeister Alexander Putz vor Ort bei den ehrenamtlichen Kräften für ihr "so wichtiges und wertvolles Engagement".

    Weiterer Ausgabetermin am Karsamstag

    Die angebotenen Waren stammen aus Spenden von Lebensmittelmärkten und Bäckereien der Region. Neben dem Ausgabetermin für Tafel-Kunden der Luitpoldcenter-Ausgabestelle am Donnerstag findet ein weiterer am Karsamstag, 11. April, für diejenigen statt, die eigentlich für die Ausgabestelle Pfarrheim St. Peter und Paul gemeldet sind. Die Verteilung beginnt dann um 12 Uhr für die Inhaber eines gelben Ausweises, um 13 Uhr für die rote Gruppe, um 14 Uhr für die grüne Gruppe und um 15 Uhr für die blaue Gruppe. Die Ausgabetermine sind ausschließlich für Personen gedacht, die keiner Corona-Risikogruppe angehören. Senioren über 65 Jahre sowie Menschen, die ihre Wohnung aus gesundheitlichen Gründen nicht verlassen können, werden dagegen weiterhin beliefert: Dieser Service wird von der Fala angeboten. Wer eine solche Einkaufshilfe benötigt und bisher nicht von der Diakonie angeschrieben wurde, wird gebeten, sich unter der Handy-Nummer 0178/6518777 direkt bei der Fala zu melden.

    18.23 Uhr: Gemeinschaftsunterkunft Maisried in Quarantäne

    Die Gemeinschaftsunterkunft in Maisried bei Böbrach (Lkr. Regen) ist vorsorglich unter Quarantäne gestellt worden. Das meldet das Landratsamt.

    Fünf Personen wurden in eine Quaratäneeinrichtung verlegt, nachdem zwei Personen positiv auf Covid-19 getestet wurden. Zur Unterbrechung der Infektionskette wurden die beiden Betroffenen und drei Zimmermitbewohner am Donnerstagnachmittag (09.04.) in einer anderen Quarantäneeinrichtung untergebracht. Die übrigen Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft wurden durch das Gesundheitsamt vorsorglich unter Quarantäne gestellt.

    18.00 Uhr: Schoko-Osterhasen als Dankeschön für Klinikmitarbeiter

    Als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit in dieser schwierigen Zeit hat die dort zuständige Sicherheitsfirma den Beschäftigten an der Ilmtal-Klinik in Mainburg 550 Schokohasen zukommen lassen.

    Landrat Martin Neumeyer und Vertreter der Ilmtal-Klinik zeigten sich hocherfreut über die schokoladige Überraschung und wünschten der gesamten Belegschaft des Krankenhauses frohe Ostern und weiterhin viel Durchhaltevermögen.

    17.25 Uhr: Wegen Corona kein Gottesdienst - Ministrant stellt den Kreuzweg mit Spielfiguren nach

    Weil er traurig war, dass zum diesjährigen Osterfest wegen Corona keine Gottesdienste stattfinden, hat ein zehnjähriger Ministrant aus der Gemeinde Saldenburg (Lkr. Freyung-Grafenau) mit Spielfiguren den Kreuzweg nachgestellt. Das Video ist auf der Plattform YouTube veröffentlicht.

    15.37: Todesfall in Senioreneinrichtung Waldkirchen

    In der Caritas-Senioren- und Pflegeeinrichtung St. Gisela ist eine Bewohnerin verstorben. Wie jetzt mitgeteilt wurde, verstarb die 85-Jährige am Dienstag (07.04). Die Seniorin war am ersten April nach einem Krankenhausaufenthalt neu in die Caritas-Einrichtung aufgenommen worden. Das Personal der Wohngruppe mit insgesamt elf Mitarbeiter/innen wurde unter Quarantäne gestellt. Sie werden wie die restlichen Bewohner jetzt auf COVID-19 getestet. In einer weiteren Wohngruppe werden aktuell zwei Bewohner/innen aufgrund leichter grippeähnlicher Symptome überwacht.

    15.23 Uhr: BRK liefert an Bedürftige in Bogen

    In Zeiten der Corona-Krise hat das Bayerische Rote Kreuz vorübergehend die Tafel Bogen von den Maltesern übernommen. Die Ehrenamtlichen der Malteser zählen aufgrund ihres Alters bereits zur Risikogruppe. Um die Versorgung der Bedürftigen aufrecht zu erhalten, ist das BRK eingesprungen. Heute erfolgte die erste Auslieferung.

    11.40 Uhr: Osterüberraschung für Mallersdorfer Klinikpersonal

    Als Dank für ihre wichtige Arbeit haben die Beschäftigten der Klinik Mallersdorf (Lkr. Straubing-Bogen) eine kleine Osterüberraschung bekommen. Peter Rohrmaier und Franz Englbrecht, die Inhaber eines Obst- und Gemüsehofs, haben zusammen mit dem Geflügelhof Strauß Äpfel und Ostereier spendiert. Ganz nach dem Motto: "Nicht nur für einen Apfel und ein Ei seid ihr da für unsere Mitbürger." Die Mitarbeiter haben sich laut Klinik sehr gefreut und die Überraschung dankend angenommen.

    9.59 Uhr: Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn verwaist

    An normalen Werktagen sind auf dem Campus des Agrarbildungszentrums Landshut-Schönbrunn bis zu 5.000 Menschen unterwegs. Aktuell ist das Gelände wie ausgestorben. Fast alle der 300 Mieter des Wohnheims sind ausgezogen, nur der Gutsverwalter und ein kleines Team aus Handwerkern ist noch vor Ort um das Blockheizkraftwerk und die restliche Infrastruktur aufrecht zu halten.

    Der Leiter des Agrarbildungszentrums, Thomas Scheidawind, bedauert vor allem, dass die mündliche Prüfung im Rahmen der Meisterprüfung im Garten- und Landschaftsgartenbau kurzfristig abgesagt werden musste.

    6.45 Uhr: Ostbayerische Schriftsteller lesen vor

    Sich vorlesen lassen gegen den Corona-Blues: Die Mitglieder des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Ostbayern haben eine Vorlese-Plattform im Internet gestartet. Unter dem Motto "Vorlesen gegen Corona" haben die Autorinnen und Autoren bei sich zuhause eigene Texte eingelesen und sich dabei gefilmt. Unter der Adresse www.schriftsteller-ostbayern.de/lesen-gegen-corona kann man sich die Aufnahmen jetzt anhören und ansehen. Bisher gibt es Beiträge unter anderem von den Autoren Dieter Lohr, Angela Kreuz oder Johann Maierhofer. Die Audiothek wird ständig erweitert. Der Regionalgruppe Ostbayern gehören mehr als 60 Autorinnen und Autoren aus Niederbayern und der Oberpfalz an.

    5.49 Uhr: Kein "Unterrichts-Vollstart" nach den Ferien

    Eine Rückkehr zum normalen Unterricht an den Schulen direkt nach den Osterferien wird es nach Einschätzung des Deutschen Lehrerverbandes nicht geben. Alles hänge von der medizinisch-virologischen Lageeinschätzung und den Maßnahmen ab, die am kommenden Mittwoch beschlossen und verkündet würden, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger aus Deggendorf der Deutschen Presse-Agentur: "Ich bin mir aber sicher, dass es nach den Osterferien keinen Unterrichts-Vollstart an den Schulen geben wird", so Meidinger.

    08.04.20

    19.30: Bürgertelefon auch an den Feiertagen erreichbar

    Das Bürgertelefon des Landratsamtes Freyung-Grafenau ist über die Osterfeiertage wie folgt erreichbar: Jeweils von 8 bis 16 Uhr unter 08551/57-470 und parallel dazu auch per E-Mail unter buergerservice@landkreis-frg.de. Das Gesundheitsamt ist telefonisch nicht erreichbar, jedoch unter der E-Mail-Adresse gesundheitsamt@landkreis-frg.de.

    Die Infektpraxis auf dem Freyunger Volksfestplatz ist über die Osterfeiertage von Freitag bis Montag jeweils von 9 bis 12 Uhr besetzt. Anmeldung entweder über den Hausarzt oder den hausärztlichen Notdienst unter 116 117 (nur mit Überweisung durch den Hausarzt bzw. den hausärztlichen Notdienst).

    18.20 Uhr: Corona-Karte für den Landkreis Landshut

    Das Landratsamt Landshut hat eine Karte mit der Verteilung der festgestellten Corona-Fälle in der Region veröffentlicht. Über 650 Corona-Fälle sind in der Region Landshut bisher festgestellt worden – durch eine genaue Analyse der Wohnorte der betroffenen Personen lässt sich eine regionale Verteilung des Infektionsgeschehens nachvollziehen. So sind es mit Schalkham und Baierbach noch zwei Gemeinden im Landkreis, in denen bisher kein positiver Corona-Fall festgestellt wurde, teilte die Behörde mit.

    In Tiefenbach sind vergleichsweise viele Fälle registriert worden, auch in Rottenburg, Pfeffenhausen, Aham oder Niederaichbach wurden mehrere Infektionen festgestellt. Die Stadt Landshut verzeichnet etwas über 190 Fälle auf ihre rund 74.000 Einwohner.

    21 Infizierte sind gestorben

    In Ergoldsbach ist durch die Erkrankung mehrerer Bewohner einer Asylunterkunft eine erhöhte Zahl an Infektionen zu verzeichnen, in Rottenburg schlägt eine größere Zahl an infizierten Patienten in der Schlossklinik zu Buche, in Pfeffenhausen besteht vor allem eine höhere Zahl an Infektionen im Seniorenzentrum.

    In der Region Landshut wurden bisher 672 Corona-Infektionen festgestellt. Die Zahl der Kontaktpersonen liegt bei 2.739. Bisher sind 21 Infizierte, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, verstorben (Stand: 08.04.2020, 16.00 Uhr).

    Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 76 Patienten betreut, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, hinzu kommen 18 auf den Intensivstationen (Stand: 08.04.2020, 10.00 Uhr).

    16.44 Uhr: Auch Freyung-Grafenau hat jetzt einen Versorgungsarzt

    Dr. Peter Gahbauer plant und koordiniert als Versorgungsarzt die ärztlichen Leistungen im Landkreis in Bezug auf das Coronavirus. Er sei unmittelbar an die örtliche Katastrophenschutzbehörde angebunden. Das meldet das Landratsamt.

    Die Hausärzte überweisen ihre Patienten mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus an die Infektpraxis Freyung. Gleichzeitig ist es niedergelassenen Kollegen möglich, betroffene Personen nur für die Abstrichnahme ins Testzentrum zu schicken. Diese kann unkompliziert im angegliederten Drive-In erfolgen.

    Der Kontakt von möglicherweise an Covid-19 erkrankten Patienten zu medizinischem Personal wird durch diese Struktur minimiert und damit der besonders kritische Bereich der Versorgung damit besser vor möglichen Ansteckungen geschützt. Auch für die Patienten ist das Ansteckungsrisiko kleiner als im regulären Praxisbetrieb. Denn ein Wartezimmer gibt es nicht. Die Patienten verbleiben bis zum Aufruf in ihrem Auto. In der Praxis kann dann in zwei Sprechzimmern jeweils eines aufbereitet werden, während im anderen die Untersuchung läuft. Wichtig ist, Patienten mit Grippesymptomen weiterhin eine gute medizinische Versorgung von erfahrenen Fachärzten zu ermöglichen und dabei möglichst wenige Kollegen dem Infektionsrisiko auszusetzen, erklärt Dr. Gahbauer.

    13.27 Uhr: Reifenwechsel trotz Ausgangsbeschränkung?

    Die Polizei Niederbayern nimmt auf ihrer Facebook-Seite Stellung zum Thema Reifenwechsel: Das Aufsuchen einer Kfz-Werkstatt sei grundsätzlich ein triftiger Grund, die Wohnung zu verlassen. Allerdings sollten alle Arbeiten, die nicht notwendig sind, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden und von reinen Schönheitsreparaturen sollte abgesehen werden. Ein Reifenwechsel von Winter- auf Sommerreifen sowie aus sicherheitsrelevanten Gründen (z. B. abgefahrene Reifen) ist erlaubt. Es müssen der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen und die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten werden. Antworten zu weiteren wichtigen Fragen rund um die Ausgangsbeschränkung gibt es hier.

    12.28 Uhr: Lack- und Farbenhersteller produziert Desinfektionsmittel

    Um die Versorgung von Krankenhäusern, Hilfsdiensten und anderen wichtigen medizinischen Organisationen sicherzustellen, hat der Lack- und Farbenhersteller MIPA in Essenbach (Lkr. Landshut) umgerüstet und füllt seit Kurzem Desinfektionsmittel ab. Wie das Unternehmen heute auf seiner Homepage mitteilt, wurde diese Aktion angesichts der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus in Zusammenarbeit mit ausgewählten Großunternehmen der Region von dem stellvertretendem bayerischen Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger (FW) und Landshuts Landrat Peter Dreier (FW) initiiert.

    Im Auftrag der bayerischen Staatsregierung seien bisher schon 100.000 Liter nach München gebracht worden. Anschließend verteile man von dort aus das Desinfektionsmittel an die Gesundheitsbranche.

    Die Firma MIPA zählt mit seinen drei Standorten in Essenbach, Landshut und Regensburg zu einem der größten Lack- und Farbenhersteller Deutschlands.

    10.50 Uhr: Fachklinik erhält Masken-Spende

    Die Änderungsschneiderin Ludmilla Hofmann aus Schwarzach (Lkr. Straubing-Bogen) hat 500 Mund- und Nasenmasken genäht und diese der Orthopädischen Fachklinik in Schwarzach gespendet. Darüber freut sich auch Straubing-Bogens Landrat Josef Laumer: "Die Menschen kommen sich trotz räumlicher Distanz wieder näher. Das ist hoffentlich etwas, das die aktuellen Probleme noch lange überdauern wird."

    7.25 Uhr: Passaus Landrat für Reha-Betten

    Der Landrat des Landkreises Passau, Franz Meyer (CSU), setzt sich dafür ein, dass Betten in Reha-Kliniken für Covid-19-Patienten genutzt werden können. Besonders im Passauer Land gebe es davon jede Menge, so der Landrat. "Um diese aber nutzen zu können und auch die Finanzierung sicherzustellen, ist eine Anerkennung als Krankenhausbett und ein entsprechendes Konzept zur Finanzierung nötig", sagt Meyer. Hier sei die Bayerische Staatsregierung gefragt, schnell eine Lösung zu finden.

    6.04 Uhr: Notstand beim Nachbarn Tschechien verlängert

    In Tschechien wird der Notstand bis zum 30. April verlängert. Das hat die tschechische Abgeordnetenkammer am Dienstagnachmittag entschieden. Auch für Berufspendler haben sich Neuerungen ergeben: Der Aufenthaltszeitraum im Arbeitsland für Pendler von derzeit drei Wochen wird auf zwei Wochen reduziert. Die anschließende zweiwöchige Quarantäne bleibt bestehen.

    Außerdem werden nach Ostern die Ausreisebedingungen für tschechische Bürger gelockert. In begründeten Fällen, wie dringenden Geschäftsreisen, Verwandtenbesuche, Arztbesuche im Grenzgebiet, sollen die Ausreisebeschränkungen aufgehoben werden.

    5.17 Uhr: IHK begrüßt mehr Tempo bei Hilfskrediten

    Die IHK Niederbayern begrüßt die neue Regelung zu finanziellen Hilfen für den Mittelstand. Der Bund setzt seinen Schutzschirm um und erhöht bei Krediten der Förderbank KfW für Unternehmen die staatliche Garantieübernahme für Kredite bis 800.000 Euro auf 100 Prozent. Der Freistaat springe jetzt den Betrieben mit zehn Mitarbeitern und weniger zur Seite und ermögliche durch die Garantieübernahme auch ihnen einen schnellen Zugang zu Förderkrediten, so die IHK. Das sei eine gute Nachricht für die vielen kleineren niederbayerischen Betriebe, ihre Mitarbeiter und die regionale Wirtschaft insgesamt, heißt es weiter.

    Eine IHK-Umfrage unter niederbayerischen Betrieben hatte vor Kurzem beunruhigende Ergebnisse geliefert: Jeder Zehnte kann eine Insolvenz nicht mehr ausschließen.

    07.04.20

    19.10 Uhr: Freiwillige nähen mehr als 1200 Mund-Nasen-Masken

    Vor gut zwei Wochen hat der BRK Kreisverband Straubing-Bogen über die sozialen Medien dazu aufgerufen, Mund-Nasen-Masken zu nähen. Mittlerweile haben Freiwillige mehr als 1200 solcher Masken genäht. In Zusammenarbeit mit der Nähwerkstätte der Volkshochschule (VHS) nähen, schneidern und produzieren Ehrenamtliche täglich vor Ort im Steinweg oder von zu Hause aus. Das Material dazu gibt es bei der VHS unter 09421/8457-0. In den kommenden Tagen wird das BRK die Masken dann verteilen – unter anderem beim Blutspendetermin am 09.04. an die Spender, aber auch über Essen auf Rädern oder die Ambulante Pflege.

    18.55 Uhr: Auch die Schwerpunktpraxis am Hagen in Straubing läuft

    Auch Stadt und Landkreis Straubing ziehen nach den ersten beiden Tagen ein Fazit ihrer Schwerpunktpraxis in den Ausstellungshallen am Hagen: Am Montag wurden insgesamt 24 Patienten untersucht, am heutigen Dienstag (07.04.) zehn. Die Organisation habe sich gut eingespielt, ebenso die Zusammenarbeit mit der Teststation, melden Stadt und Landkreis. Eine Überweisung brauchen die Patienten zur Vorstellung in der Schwerpunktpraxis nicht, auch keinen Termin. Allerdings wird ein vorheriges Telefonat mit dem Hausarzt empfohlen. Mitzubringen ist in jedem Fall die Versichertenkarte.

    18.29 Uhr: Schwerpunktpraxis in Ergolding angelaufen

    Das ehemalige Restaurant und Hotel Rosenhof in Ergolding (Lkr. Landshut) ist nun eine Schwerpunktpraxis für Corona-Infizierte. Dort wurden seit heute Patienten mit leichten bis mittelschweren Symptomen behandelt. Die Praxis sei gut angelaufen, melden Stadt und Landkreis Landshut. Sie soll die niedergelassenen Ärzte unterstützen, Patientenströme kanalisieren und Schutzkleidung effizienter nutzen.

    16.09 Uhr: TH Deggendorf stellt Gesichtsschilder her

    Die Technisches Hochschule Deggendorf (THD) unterstützt das Donau-Isar-Klinikum bei der Schutzausrüstung für Mitarbeiter. Die THD hat mit Hilfe von 3-D-Druckern insgesamt rund 200 Gesichtsschilder hergestellt. Diese wurden jetzt an das Klinikum übergeben. Nach einem ersten Feedback will die THD die Gesichtsschilder eventuell in Serienproduktion herstellen. Die Schutzschilder sind derzeit auf dem Markt vergriffen.

    14.45 Uhr: Vier Asylbewerber in Ergoldsbach erkrankt

    Das Gesundheitsamt hat die dezentrale Unterkunft für Asylbewerber in Ergoldsbach unter häusliche Quarantäne gestellt: Bei vier der 21 Bewohnern wurde bisher eine Infektion mit dem Corona-Virus festgestellt. Das meldet das Landratsamt Landshut. Die Einrichtung wird zwei Wochen unter häusliche Quarantäne gestellt. Die Bewohner werden für die Dauer der Quarantäne vom Landratsamt mit Lebensmitteln versorgt.

    13.22 Uhr: Klinik in Kelheim erhält OP-Hauben für Anästhesisten

    Die Nähaktion von Mund-Nasen-Masken läuft im gesamten Landkreis Kelheim auf vollen Touren. Das meldet das Landratsamt. In allen Gemeinden nähen Frauen und Männer Masken für die Bürger. Als Organisatoren der örtlichen Aktionen sind oft die Freiwilligen Feuerwehren aktiv und beschaffen Nähmaterial und verteilen die fertigen Masken.Auch die Goldberg-Klinik Kelheim profitiert von der Nähaktion: Die Anästhesisten in der Klinik tragen selbstgenähte OP-Hauben, die ehrenamtliche Bürger aus dem ganzen Landkreis Kelheim herstellen. Begleitet wird die Aktion im Landkreis Kelheim durch die Ehrenamtsbeauftragte Gabi Schmid, die auch Material und Schnittmuster zur Verfügung stellen kann. Tel. 09441/207-1040 Email: schutz-naehen@landkreis-kelheim.de

    12.23 Uhr: Landshuter Tafel zieht in Turnhalle um

    Nach einer ersten Corona-Zwangspause bietet die Landshuter Tafel am Gründonnerstag und am Karsamstag zwei neue Ausgabetermine an. Dafür zieht die Tafel in die Turnhalle der Grundschule Peter und Paul um. Dort kann die Abstandsregel besser eingehalten werden.

    11.35 Uhr: Weiße Tücher an Ostern in Straubing

    Weil auch an Ostern die Kirchen geschlossen bleiben müssen, rufen die christlichen Kirchen in Straubing dazu auf, am Ostersonntag mit der aufgehenden Sonne weiße Tücher in die Fenster der Wohnungen, an die Häuser, Balkone, Gartenzäune und Garagentore zu hängen. Wie der evangelische Pfarrer Hasso von Winning heute mitteilte, solle damit ein Zeichen des Vertrauens und der Hoffnung gesetzt werden, dass das Leben stärker sei als der Tod. Weiß sei die Farbe des Osterfestes, des Lichts und des Lebens.

    Auch vor 75 Jahren hätten die Menschen Ende April in Straubing und den Dörfern ringsum weiße Fahnen und Tücher an die Häuser gehängt. Was damals ein Zeichen der Kapitulation am Ende eines sinnlosen Krieges gewesen sei, solle in diesem Jahr "ein Zeichen der Kapitulation des Todes gegenüber dem Leben" sein, hieß es. Die Aktion erinnere an die Verbundenheit im Glauben und an die Solidarität in schwierigen Zeiten.

    7.58 Uhr: Keine Neu-Infektionen in Passau

    Lichtblick in der Dreiflüssestadt: Erstmals seit Ausbrechen der Corona-Pandemie gab es am Montag keinen weiteren Corona-Infektionsfall. Damit bleibt die Zahl der Infizierten bei 90. Eine Person ist im Klinikum verstorben. Es handelt sich um eine 86-jährige Frau mit Vorerkrankungen, die zuletzt in einem Seniorenheim wohnte, teilte die Stadt am Abend mit.

    Zur Behandlung von positiv getesteten Personen hat die Stadt jetzt vier Spezialpraxen eingerichtet: eine Praxis, die die Fieberambulanz am Klinikum unterstützt, sowie eine gynäkologische, eine HNO- und eine Praxis für Zahnheilkunde.

    5.55 Uhr: Landshuter Kinder sagen "Danke"

    Ein süßes Dankeschön haben Kinder eines Landshuter Kindergartens der örtlichen Polizeiinspektion überbracht: Unter dem Motto "Für die Helden des Alltags" spendeten sie den Beamten Selbstgebackenes und einige Päckchen mit Süßigkeiten, wie die Polizei mitteilte.

    Mit einer Geschenktour durch das Landshuter Stadtgebiet am Sonntag dankten die Kinder Vertretern aller Berufsgruppen, die rund um die Uhr für die Bevölkerung im Einsatz sind. In Zeiten der Corona-Krise wollten sie damit ein Zeichen setzen.

    5.17 Uhr: Harter Schlag auch für Nationalparkläden

    Seit Mitte März sind die Nationalparkzentren Falkenstein bei Ludwigsthal und Lusen bei Neuschönau (Lkr. Freyung-Grafenau) gesperrt. Dadurch haben auch das Haus zur Wildnis und das Hans-Eisenmann-Haus geschlossen. Für die beiden privaten Betreiberinnen der jeweiligen Souvenirläden ein harter Schlag, gerade jetzt in der sonst besucherstarken Ferienzeit. Nun bieten sie ihren Kunden die Möglichkeit, Produkte per E-Mail zu bestellen.

    Eine Auswahl der bestellbaren Ware hat der Nationalpark Bayerischer Wald auf seiner Facebookseite in ein Online-Schaufenster gestellt.

    06.04.20

    20.00 Uhr: Infektpraxis in Pfarrkirchen hat Betrieb aufgenommen

    Am Krankenhaus Pfarrkirchen ist heute (06.04.) die Infektpraxis des Landkreises Rottal-Inn in Betrieb gegangen. Wie Versorgungsarzt Dr. Simon Riedl mitteilte, verlief der Start ruhig und ohne Zwischenfälle. Insgesamt wurden bis zur Schließung um 16 Uhr 34 Patientinnen und Patienten untersucht und bei Bedarf ein Abstrich gemacht.

    Die Praxis wurde in einem streng abgetrennten Bereich des Pfarrkirchener Krankenhauses errichtet und ist über den derzeit nicht genutzten Seiteneingang zur Abteilung Physiotherapie zugänglich.

    Die Praxis kümmert sich nur um Patienten mit Infekt- oder Atemwegssymptomatik, die ärztlich untersucht werden müssen.

    19.30 Uhr: Landratsamt Kelheim bittet um Rücksicht bei Ostereinkäufen

    Das Landratsamt Kelheim bittet die Bevölkerung, ihre Oster-Einkäufe in den Supermärkten, Metzgereien und Bäckereien wenn möglich in der jetzigen Karwoche verteilt zu tätigen. "Es ist unbedingt zu vermeiden, dass sich im Einzelhandel größere Menschenansammlungen bilden und sich somit die Infektionsgefahr mit dem Corona-Virus erhöht. Für Ihre Rücksicht und Unterstützung bedanke ich mich ganz herzlich bei Ihnen", so Landrat Martin Neumeyer in einer Pressemitteilung.

    Die Aufkleber "Einsicht, Rücksicht, Zuversicht" sind weiterhin in allen Gemeinden und am Landratsamt Kelheim erhältlich. Sie eignen sich zur Auslage im Einzelhandel (Metzgereien, Bäckereien) und in den örtlichen Nahversorgern. Auf Wunsch können die Aufkleber auch vom Landratsamt zugeschickt werden.

    Das Bürgertelefon des Landratsamtes ist weiterhin sieben Tage die Woche besetzt: Die Telefonnummer 09441/207 3112 ist täglich von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

    19.06 Uhr: Straubinger Firma spendet Desinfektionsmittel

    Eine Firma spendet den Behörden und Einsatzkräften im Landkreis Straubing-Bogen 900 Liter Desinfektionsmittel. Das meldet das Landratsamt. Kühne + Nagel Kontraktlogistik ist in Straubing-Sand beheimatet und möchte damit seine Solidarität mit den Hilfskräften zum Ausdruck bringen. Christian Höcherl, Leiter Kontraktlogistik Ostbayern, der die Behälter an den Örtlichen Einsatzleiter Kreisbrandrat Albert Uttendorfer übergab: "Wir wünschen allen bei der herausfordernden Aufgabe, diese Pandemie-Situation zu bewältigen, gutes Gelingen und viel Durchhaltevermögen. Mit dieser Spende wollen wir einen kleinen Teil dazu beitragen."

    19.00 Uhr: Erster Corona-Todesfall im Kreis Regen

    Im Landkreis Regen gibt es einen ersten Covid-19-Toten. Das meldet die Pressestelle der Arberland-Kliniken. Ein 56-jähriger Patient mit Vorerkrankungen ist am Nachmittag in der Arberlandklinik Viechtach verstorben. Er wurde die letzten acht Tage auf der Intensivstation behandelt.

    18.45 Uhr: Gärtnereien: Was darf verkauft werden?

    Das Landratsamt Dingolfing-Landau bezieht Stellung zum Verkauf in Gärtnereien: Waren, die der Lebensmittelversorgung dienen (Obst, Gemüse, Salatpflanzen, Gemüsepflanzen usw.) sowie Setzlinge (selbstgezüchtete Jungpflanzen) dürfen verkauft werden. Der Verkauf muss im Freien erfolgen. Dabei muss eine kontaktlose Übergabe der Ware sichergestellt sein. Die Einhaltung des Mindestabstands der Kunden untereinander (1,50 Meter) muss immer gewährleistet sein.

    Andere Waren (Schnittblumen, Zierpflanzen u.ä.) können nur online oder telefonisch bestellt werden und dürfen nur ausgeliefert werden (keine Abholung!). Gärtnereien dürfen auf Wochen- und Bauernmärkten Obst, Gemüse und Setzlinge verkaufen. Wenn auf dem gesamten Wochenmarkt der Verkauf von Lebensmitteln überwiegt, sind auch Gärtnerstände, bei denen Zierpflanzen verkauft werden, erlaubt.

    Das Bürgertelefon am Landratsamt ist weiterhin von 8 bis 16 Uhr besetzt, Telefon 08731/87-200. Aktuelle Informationen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sind im Internet unter www.landkreis-dingolfing-landau.de abrufbar.

    18.14 Uhr: Landkreis Landshut bietet Maskenmaterial an

    Der Landkreis Landshut wird künftig Maskenmaterial zur Verfügung stellen. Das meldet das Landratsamt. Die von Staatsminister Hubert Aiwanger (FW) für jede Region in Bayern zugeteilten Vlies-Rollen werden an zentraler Stelle geschnitten, verpackt und mitsamt einer Fertigungsanleitung an die Gemeinden ausgeliefert. Diese können dann die lokale Weiterverteilung bestimmen, sei es als Spende an ehrenamtliche Näh-Initiativen oder als Aufträge an örtliche Schneidereien. Wer die fertigen Masken dann nutzen wird, kann ebenfalls die Gemeinde frei entscheiden, egal ob sie Mitarbeiter der Lebensmittelgeschäfte, in Banken oder Kitas damit ausstatten. Wichtig aber ist, dass die selbst genähten Masken nicht für medizinische Zwecke (z. B. in Arztpraxen) verwendet werden dürfen, da es hier gesonderter Hygienestandards und einer zertifizierten Fertigung bedarf. Ein Schnittmuster (bereitgestellt von der Stadt Essen) ist auf www.landkreis-landshut.de verfügbar.

    17.12 Uhr: Mobile medizinische Versorgungseinheit in Freyung

    Das Rote Kreuz unterstützt den Landkreis Freyung-Grafenau mit einer mobilen medizinischen Versorgungseinheit und optimiert damit die ambulante Infektpraxis auf dem Volksfestplatz in Freyung.

    Dort läuft in Zusammenarbeit zwischen Landkreis, Bundeswehr, BRK, Feuerwehr und niedergelassenen Ärzten ein Testzentrum für Patienten mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus (Sars-Cov-2). Unmittelbar daneben wurde eine ambulante Praxis zur Versorgung von Menschen mit Atemwegsinfekten mit leichten bis mittleren Symptomen eingerichtet. "Die Praxis entlastet vor allem die niedergelassenen Ärzte", so Landrat Sebastian Gruber. Hausärzte überweisen Patienten mit Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus jetzt dorthin.

    Von dieser "Arztpraxis auf Rädern" gibt es in der gesamten Bundesrepublik nur vier Stück, meldet das Landratsamt Freyung-Grafenau.

    17.00 Uhr: Covid-Schwerpunktpraxen in Passau

    Ab sofort stehen folgende Praxen für die notwendigen fachärztlichen Behandlungen von COVID-19-positiv getesteten Personen zur Verfügung:

    • Covid-Schwerpunktpraxis Allgemeinmedizin: In der Fieberambulanz im Klinikum Passau, Innstraße 76 (Hintereingang). Betrieb durch: Dr. Alois Stadler von der Gemeinschaftspraxis Stadler/Sauer/Spechter. Tel: 0851/9881790. Öffnungszeiten: werktäglich von 9-17 Uhr. Es ist keine Überweisung durch den Hausarzt notwendig, es erfolgt auch KEINE telefonische Terminvereinbarung! Die Schwerpunktpraxis Allgemeinmedizin ist gedacht für alle Patienten, die verdächtig sind, eine Covid-Infektion zu haben und alle bereits positiv getesteten Covid- Patienten, die eine allgemeinärztliche Versorgung benötigen, die telefonisch über den Hausarzt nicht möglich ist oder die durch den Hausarzt nicht geleistet werden kann.
    • Covid Schwerpunktpraxis Gynäkologie: Standort: Schießstattweg 60, MVZ Campus, Ansprechpartner Fr. Dr. Katharina Huber, Tel: 0851/501 98 300, Katharina.huber@radio-log.de, eine telefonische Anmeldung ist erforderlich.
    • Covid Schwerpunktpraxis HNO: Standort: Schießstattweg 60, MVZ Campus, Ansprechpartner: Dr. Michael Eckstein, Tel.: 0851/756 99 83, Eckstein.michael@t-online.de. Auch hier ist eine telefonische Anmeldung erforderlich.
    • Covid Schwerpunktpraxis Zahnarzt: MVZ Bayerwaldzahn, Neuburger Straße 49 Tel. 0851/6730. Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich.

    14.47 Uhr: Kostenloses Essen für Mitarbeiter des Donau-Isar-Klinikums

    Durch Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung essen die Beschäftigten des Donau-Isar-Klinikums seit einigen Tagen kostenlos – als Dankeschön für ihren Einsatz angesichts der Corona-Pandemie. "Wir sind dank-bar, dass uns die Regierung so den Rücken stärkt und wir freuen uns, dass wir das Programm nach einer kurzen Übergangszeit in der Gänze umsetzen können", so Vorstand Dr. Inge Wolff. Dank der logistischen Leistung des Küchenteams erhalten alle Stationen jetzt Frühstück, Mittag- und Abendessen – auch für die Mitarbeiter - geliefert. Wer in anderen Bereichen arbeitet, kann sich Essen an der Küche bzw. in der Mitarbeitercafeteria abholen. Mittags können die Mitarbeiter zwischen zwei warmen Gerichten wählen. "Den Aufwand darf man nicht unterschätzen. Immerhin haben wir mehr als 2.000 Mitarbeiter und Homeoffice ist bei uns kaum möglich. Wir sind stolz darauf, dass wir das geschafft haben."

    13.54 Uhr: Präklinische Screenings in den Arberlandkliniken

    In den Arberlandkliniken Zwiesel und Viechtach werden jetzt sogenannte Präklinische Screenings durchgeführt. Allen Patienten wird beim Betreten der Klinik eine Checkliste ausgehändigt. Darin werden Krankheitssymptome und möglicher Kontakt zu Corona-Erkrankten abgefragt. Wird eine Frage mit "ja" beantwortet, wird der Patient bei Bedarf sofort auf die Isolierstation gebracht.

    13.29 Uhr: Zwei Haftstrafen wegen Verstößen gegen Ausgangsbeschränkungen

    Zwei Männer aus Landshut müssen wegen wiederholten Verstößen gegen die Corona-Ausgangsbeschränkungen jetzt Ostern im Gefängnis feiern. Wie die Polizei heute mitteilt, waren der 27-Jährige und der 22-Jährige beide jeweils schon mehrmals kontrolliert worden. Dabei wurde stets festgestellt, dass sie keinen triftigen Grund für ein Treffen mit anderen Personen vorweisen konnten.

    Der 27-Jährige wurde am Sonntag (05.04.) bei einem Saufgelage an der Flutmulde aufgegriffen. Der 22-Jährige traf sich mit Bekannten in einer Wohnung in der Daimlerstraße. Beide wurden in eine Arrestzelle gebracht, und bei beiden ordneten die Ermittlungsrichter eine Unterbringung in einer JVA bis zum 13.04 an.

    12.45 Uhr: Blutspendetermine in Straubing verschieben sich

    Auch während der Ausgangsbeschränkungen finden weiter Blutspendetermine statt. Zum Schutz der Spender und Mitarbeiter haben sich allerdings die Spendeorte geändert: Am Dienstag (07.04.) findet die Blutspende in der Turnhalle der Herzog-Ludwig-Mittelschule in der Pestalozzistr. 15 in Bogen im Seniorenheim statt. Dort kann man von 15 bis 20.30 Uhr spenden. Am Donnerstag (09.04.) ist die Blutspende in Straubing in der Josef-von-Fraunhoferhalle möglich: Auch hier ist von 15 bis 20.30 Uhr Gelegenheit, Blut zu spenden.

    11.54 Uhr: Ilztalbahn verschiebt Saisonstart

    Wegen Corona muss auch die Ilztalbahn (ITB) den Saisonstart verschieben. Geplant war, am 1. Mai den Betrieb aufzunehmen. In einer Pressemitteilung der ITB heißt es: "Die weitreichenden Ausgangsbeschränkungen und die Schließung aller touristischen Ziele in der Region lassen nach unserer Einschätzung keinen Freizeitverkehr zu, zudem ist das grenzüberschreitende Verkehrsnetz durch die Grenzschließung unterbrochen."

    Die ITB geht davon aus, dass der Saisonstart bis mindestens Pfingsten verschoben werden muss. Bis dahin werden auch kein Schienenersatzverkehr und keine Fahrten Richtung tschechische Grenze bzw. Nationalpark angeboten. Reisende zwischen Passau und Freyung werden gebeten, die Busse der Linie 100 zu benutzen.

    6.00 Uhr: Ehemaliges Hotel wird Corona-Praxis

    Das ehemalige Restaurant und Hotel Rosenhof in Ergolding (Lkr. Landshut) wird eine Schwerpunktpraxis für Corona-Infizierte. Dort sollen ab morgen Patienten mit leichten bis mittelschweren Symptomen behandelt werden. Wie das Landratsamt Landshut mitteilt, werden Patienten von ihrem Hausarzt dorthin überstellt.

    5.20 Uhr: Corona-Zahlen steigen

    In Niederbayern hat sich am Wochenende die Zahl der Corona-Todesfälle weiter erhöht. Von Samstag auf Sonntag wurden sieben Tote gemeldet. Die Zahl der Covid-19-Infizierten stiegt um 138. Damit gibt es in Niederbayern über 2.300 registrierte Corona-Fälle.

    05.04.20

    11.30 Uhr: Acht neue Todesfälle im Lkr. Rottal-Inn seit Freitagnacht

    Der niederbayerische Landkreis Rottal-Inn hat insgesamt acht neue Todesfälle seit Freitagnacht gemeldet, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. Am Freitag und Samstag starben laut Landratsamt zwei Frauen im Alter von 72 und 82 Jahren und drei Männer im Alter von 75, 90 und 97 Jahren. Vergangene Nacht und am Morgen seien leider drei weitere Menschen gestorben, die sich zuvor mit dem Coronavirus infiziert hatten, sagte das Landratsamt heute dem Bayerischen Rundfunk. Insgesamt seien mittlerweile 18 Menschen im Landkreis Rottal-Inn wegen des Coronavirus verstorben. Der Landkreis Rottal-Inn ist laut dem Landratsamt prozentual der am zehntstärksten betroffene Landkreis in Deutschland, dabei muss Rottal-Inn außerdem eine hohe Sterblichkeitsrate beklagen, sagte die Pressestelle dem BR. Landrat Michael Fahmüller (CSU) würde aus diesem Grund gerne noch mehr testen und die Kapazitäten dafür wären da, er fordert deshalb mehr Tests vom LGL (Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit). Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit seien aber noch vorhanden - von insgesamt 20 seien 13 belegt.

    Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis Rottal-Inn lag gestern (Stand: 4.4., 17:00 Uhr) bei 432 Menschen. 22 davon sind laut Landratsamt am Samstag neu dazugekommen. Die gute Nachricht: Insgesamt haben in Rottal-Inn mittlerweile 157 Menschen das Coronavirus überstanden.

    9.50 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

    Der Landkreis Kelheim meldet aktuell 258 positive Fälle. Bislang sind 11 Personen verstorben. Die gute Nachricht des Tages: 108 Personen seien inzwischen wieder genesen.

    8.30 Uhr: Neue Infektpraxis in Deggendorf in Betrieb

    Gesundheitsministerin Melanie Huml hat am Samstagnachmittag die Infektpraxis des Landkreises Deggendorf auf dem Festplatz in Deggendorf besucht. Die Praxis ist nur für Coronafälle und Verdachtsfälle. Angegliedert ist auch eine Teststrecke für Personen, die lediglich einen Abstrich für einen Test brauchen. Mit dabei waren auch Landrat Christian Bernreiter (CSU) und der Vorstand der kassenärztlichen Vereinigung Bayern Dr. Wolfgang Krombholz. Mit diesen beiden Einrichtungen wolle man die niedergelassenen Hausärzte entlasten. Die Pandemie habe keiner so kommen sehen, deshalb habe man diese Strukturen in so einer Notlage schaffen müssen, verteidigt Christian Bernreiter, der Präsident des bayerischen Landkreistages, den neuen bayerischen Weg. Die KV hatte zuletzt die Einführung von sogenannten Versorgungsärzten kritisiert.

    04.04.20

    11.22 Uhr: THW-Helfer planen Netzwerk 3-D-Druck

    Im Landkreis Kelheim soll ein Netzwerk von Menschen entstehen, die 3-D-Drucker besitzen, mit denen Gesichtsschilder produziert werden können. Ehrenamtliche Mitglieder des Ortsverbands Kelheim des Technischen Hilfswerks (THW) haben damit begonnen, solche Gesichtsschilder am heimischen Drucker zu produzieren. Die ersten zehn Schilder haben Simon Haumer und Max Schmid fertiggestellt und an den Kelheimer Landrat übergeben, wie das Landratsamt mitteilt. Jetzt suchen sie Mitbürger, die ebenfalls solche Drucker besitzen und sich bei der Produktion engagieren wollen. Interessenten können sich unter ov-kelheim@thw.de melden.

    9.46 Uhr: Ministerin Huml besucht Deggendorf und Viechtach

    Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml besucht am Nachmittag (16 Uhr) in Viechtach (Landkreis Regen) das erste in Bayern eingerichtete Hilfskrankenhaus für Covid-19-Patienten. Das Hilfskrankenhaus, das im Bedarfsfall mit 56 Patienten belegt werden könnte, ist im Internat einer Staatlichen Hotelfachschule eingerichtet worden. Es wird aktuell noch nicht genutzt. Bayernweit sind insgesamt 26 solcher Hilfskrankenhäuser geplant. Zuvor (14 Uhr) will die Ministerin in Deggendorf eine sogenannte Corona-Schwerpunktpraxis besuchen. Dem Notfallplan der Staatsregierung zur Bewältigung der Corona-Pandemie zufolge sollen in jedem Landkreis und in allen kreisfreien Städten in Bayern solche Schwerpunktpraxen zur Untersuchung und Behandlung von Covid-19-Patienten eingerichtet werden. In Deggendorf ist dafür auf dem Volksfestplatz ein Containerhaus aufgebaut worden.

    03.04.2020

    19.16 Uhr: Covid-19-Testzentrum und ambulante Infektpraxis auf Volksfestplatz in Freyung

    Auf dem Volksfestplatz in Freyung entsteht derzeit ein Covid-19-Testzentrum sowie eine ambulante Infektpraxis. Der Landkreis Freyung-Grafenau bekommt dabei Unterstützung von der Bundeswehr, des BRK und der Feuerwehr. Das geht aus einer Mitteilung des Landratsamts Freyung-Grafenau hervor.

    Die Infektpraxis dient zur Versorgung von Menschen mit leichten bis mittleren Symptomen und solle vor allem die niedergelassenen Ärzte entlasten. Die ambulante Infektpraxis sei aber eine reine Überweisungspraxis - Patienten können nicht einfach vorbeikommen, sondern müssen von ihrem Arzt oder dem Notdienst dorthin überwiesen werden. Auf dem Volksfestplatz werden künftig auch die vom Gesundheitsamt angeordneten Abstriche durchgeführt. In Betrieb gehen wird die Einrichtung ab Montag, 6. April.

    18.20 Uhr: Weitere Todesfälle in Niederbayern

    Der Landkreis Passau muss einen weiteren Covid-19-Todesfall verzeichnen. Eine 73-jährige Frau mit mehreren Vorerkrankungen ist am Donnerstag verstorben. Ebenso gibt es einen weiteren Todesfall im Landkreis Rottal-Inn. Dort ist eine 78-jährige Frau an Covid-19 gestorben. Sie ist der zehnte Todesfall im Landkreis, der in Zusammenhang mit Covid-19 steht. In Straubing-Bogen gibt es auch einen weiteren Todesfall. Dort ist ein 73-jähriger Mann mit Vorerkrankungen gestorben an Covid-19 gestorben. Insgesamt gibt es im Landkreis Straubing-Bogen somit sechs Todesfälle.

    17.13 Uhr: "Abmahn-Irrsinn" in Zeiten der Hilfsbereitschaft

    Die IHK Niederbayern verurteilt es, dass die Hilfsbereitschaft von Menschen und Unternehmen ausgenutzt wird. Zum Beispiel wurden schon Betriebe abgemahnt, weil sie den Begriff "Schutzmaske" verwendet haben, obwohl es sich genau genommen um keinen "Schutz" handelt und weil die dafür notwendige Zertifizierung fehlt. Die IHK empfiehlt den privaten wie gewerblichen Herstellern daher, nicht von "Schutzmaske", sondern von "Behelfsmaske", "Stoffmaske" oder "Mundbedeckung" zu sprechen.

    Ein weiteres Beispiel: Kleine Händler oder Gastronomen, die aus der Not heraus ihre Produkte jetzt online anbieten, werden ebenfalls von Abmahnungen getroffen, weil sie ihre spontan aufgesetzten Online-Shops nicht 100-prozentig rechtssicher machen konnten, so die IHK. "Wer nur zeitlich befristet und in einer Notsituation wie eben der Corona-Pandemie einen Webshop betreibt, sollte nicht voll den sehr strengen und bürokratischen Vorschriften des Fernabsatzrechts unterliegen", fordert der IHK-Hauptgeschäftsführer.

    "Es ist verwerflich und abstoßend, wenn diese Hilfsbereitschaft nun ausgenutzt und missbraucht wird, durch Betrug oder Abmahn-Irrsinn", so der IHK-Hauptgeschäftsführer.

    16.03 Uhr: Flüchtlingsunterkunft bei Regen unter Quarantäne

    Die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Poschetsried am Stadtrand von Regen wurde vorsorglich unter Quarantäne gestellt. Das hat das Landratsamt Regen bekannt gegeben. Grund dafür: Ein Bewohner war positiv auf Covid-19 getestet worden.

    Der Erkrankte sowie sein Zimmerbewohner und zwei weitere Personen aus der Unterkunft sind in eine andere Quarantäne-Einrichtung gebracht worden. Die restlichen Bewohner der Unterkunft dürfen vorerst das Gebäude nicht mehr verlassen, hat das Gesundheitsamt Regen angeordnet. In Poschetsried betreibt die Regierung von Niederbayern eine größere Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge, die auf rund 110 Plätze ausgelegt ist.

    14.13 Uhr: Geburtstagsüberraschung der Polizei Niederbayern

    Ein Landshuter Polizeibeamter wollte seinem Schwiegervater und zugleich Opa seiner Kinder zum 70. Geburtstag eine kleine Freude machen. Da derzeit eine Umarmung nicht möglich ist, hat sich der Polizist etwas anderes einfallen lassen: Um seinem Schwiegervater zu seinem Jubiläum eine "coronagerechte" Überraschung zu bereiten, ertönte ein Geburtstagsständchen aus den Lautsprechern des Dienstfahrzeugs.

    13.20 Uhr: Über 100 Menschen im Kreis Landshut genesen

    Obwohl die Zahl der Corona-Fälle täglich steigt, gibt es auch gute Nachrichten: Denn parallel können auch immer mehr genesene Personen, die die Virus-Erkrankung bereits überstanden haben, die häusliche Quarantäne verlassen. Bisher waren dies in Stadt und Landkreis Landshut 112 Personen seit Beginn der Pandemie. Die Genesenen erstrecken sich quer über alle Altersgruppen und die Region, teilt der Landkreis Landshut mit.

    Demnach sind noch rund 380 der 509 gemeldeten Corona-Fälle erkrankt. Damit relativiere sich auch in vermeintlich besonders betroffene Gemeinden das Bild: Denn wo viele Fälle sind, werden auch wieder viele Genesene wieder aus der häuslichen Quarantäne erlassen, so das Landratsamt.

    12.25 Uhr: Museums-Eröffnung verschoben

    Der Bau und die Eröffnung des neuen Museums in der Gemeinde Buch am Erlbach (Lkr. Landshut) verzögert sich aufgrund der Corona-Krise. Das teilen die Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerke in Vatersdorf mit, auf deren Firmengrundstück das Museum entsteht. In dem Museum sollen nun ab Herbst Geschichtsboden-Abende, Ausstellungsführungen und andere Kulturveranstaltungen stattfinden.

    11.02 Uhr: Landratsamt Kelheim meldet sieben Tote

    Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 218 positive Fälle, meldet das Landratsamt. Bislang sind sieben Personen verstorben. 75 Personen sind inzwischen wieder genesen.

    10.10 Uhr: Firma spendet knapp 700 Schutzanzüge

    Der Verpackungs- und Folienhersteller Bischof und Klein aus Konzell (Lkr. Straubing-Bogen) spendet den Katastrophenschutzbehörden knapp 700 Schutzanzüge. Das teilt am Vormittag das Landratsamt Straubing-Bogen mit.

    "In diesem Bereich werden diese Overalls nun deutlich dringender benötigt als bei uns im Unternehmen", betont Werksleiter Armin Kienberger.

    Den Transport der Anzüge von Konzell ins zentrale Lager nach Straubing zur Weiterverteilung übernahm die Freiwillige Feuerwehr Mitterfels. "Wir können uns in der Region aufeinander verlassen", freut sich Landrat Josef Laumer (CSU) über die dringend benötigte Schutzausrüstung.

    9.21 Uhr: Museum Schloss Wolfstein virtuell erlebbar

    Weil wegen der Corona-Ausgangsbeschränkungen auch alle Museen geschlossen haben müssen, hat sich das Museum in Schloss Wolfstein in Freyung etwas einfallen lassen. Der Blick ins Museum ist jetzt am Computer oder Smartphone möglich - mit einem virtuellen Rundgang. Er führt durch einen Teil der Ausstellungsräume. Den virtuellen Rundgang finden Sie hier.

    7.49 Uhr: Stadt Deggendorf verteilt Masken an Bürger

    Alle Bürger in Deggendorf die 65 Jahre und älter sind, bekommen von der Stadt Deggendorf eine Mund-Nasen-Maske gestellt. Oberbürgermeister Christian Moser (CSU) sagte dem BR heute, die Stadtverwaltung habe inzwischen 600 Meter Baumwollstoff und rund 1.400 Draht beschafft. Mehr als 60 Freiwillige haben sich laut Moser gemeldet, um Masken zu nähen. Sie werden nun von der Stadt mit dem entsprechenden Rohmaterial ausgestattet.

    So sollen bis zur nächsten Woche rund 7.600 Mund-Nase-Masken fertig sein, die dann an alle Senioren über 65 in Deggendorf verteilt werden. Das Projekt wird laut Moser aus Spenden finanziert. Mit der Aktion verbindet der Deggendorfer OB den Aufruf, dass Menschen in der Öffentlichkeit eine Mund-Nase-Masken tragen sollen. Das gelte vor allem auch dann, wenn irgendwann die Ausgangsbeschränkungen in Bayern wieder gelockert werden, so Moser.

    5.36 Uhr: Baumaßnahme in Landshut beeinträchtigt

    Weil durch die Ausbreitung des Coronavirus Arbeitskräfte fehlen, muss das Staatliche Bauamt Landshut jetzt die Sanierung der Hofmark-Aich-Straße um zwei Wochen verschieben. Ursprünglich hätte die Straße ab Montag auf dem letzten Abschnitt erneuert werden sollen. Diese Arbeiten werden jetzt aber auf nach den Osterferien verschoben. Neuer Baubeginn ist dann der 20. April.

    Durch den Wegfall vieler Arbeitskräfte würden die Bauarbeiten - und dadurch auch die Verkehrsbeeinträchtigungen - länger dauern als normal, so das Staatliche Bauamt.

    02.04.2020

    19.35 Uhr: "Fridays for Future" streikt digital

    Die Organisatoren der Passauer "Fridays For Future"-Bewegung sind skeptisch, ob bald wieder Demonstrationen möglich sein werden. Das geht aus einer Mitteilung von Fridays For Future Passau hervor. Trotzdem blicken sie optimistisch in die Zukunft: "Auch wenn es für alle schwierige Zeiten sind, müssen wir das Beste draus machen und auch die Chancen nutzen", heißt es in der Mitteilung. „In unserem Fall heißt das, dass der Klimastreik digital weitergeht, denn die Klimakrise darf nicht zu sehr in den Hintergrund rücken." Die Treffen des Organisatoren-Teams, die sonst wöchentlich stattfanden, fänden nun sogar in noch häufigerer Frequenz statt - jetzt eben als Videokonferenz. "Die Ausgangsbeschränkung soll kein Grund für Langeweile sein, die Zeit kann sinnvoll genutzt werden“, so Fridays For Future Passau. Auch die Freitagsdemos sind digital geworden: Unter dem Hashtag #NetzstreikFürsKlima posten Mitglieder Bilder von Demo-Schildern oder Eindrücke von vergangenen Demonstrationen.

    18.58 Uhr: Weitere Todesfälle in Niederbayern

    Der Landkreis Rottal-Inn meldet einen weiteren Todesfall. Somit erhöht sich dort die Zahl der Todesfälle, die in Zusammenhang mit Covid-19 stehen, auf neun Personen. Auch in der Stadt Passau gibt es einen weiteren Todesfall. Eine 95-jährige Frau verstarb am Donnerstag an Covid-19. Dies ist der zweite Todesfall im Stadtgebiet Passau.

    17.58 Uhr: Bistum Regensburg sagt ebenfalls alle Firmungen ab

    Nach dem Bistum Passau hat auch das Bistum Regensburg alle Firmungen bis einschließlich Pfingstsonntag abgesagt. Die Diözese empfiehlt den Pfarrgemeinden außerdem, bis zu diesem Zeitpunkt auch keine Erstkommunionfeiern abzuhalten, wie der Regensburger Generalvikar Michael Fuchs mitteilt. Demnach sind bis Pfingsten auch alle Termine von Bischof Rudolf Voderholzer abgesagt, was geplante Besuche von Feierlichkeiten in den Pfarrgemeinden angeht.

    17.23 Uhr: "Wir brauchen mehr Schutzausrüstung!"

    Die Beschaffung von Schutzausrüstung ist derzeit durch die erhöhte Nachfrage schwierig. So bemängelt auch Sebastian Gruber, Landrat und Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz von Freyung-Grafenau, dass insgesamt mehr Material gebraucht wird, um alle Bedarfsträger versorgen zu können. Die von Seiten der Staatsregierung angekündigten Lieferungen kämen zwar an, aber mit Verzögerung und langsamer als es notwendig wäre. Der Landkreis Freyung-Grafenau hat deswegen schon frühzeitig auf eigene Bestellungen gesetzt, um Kliniken, Pflegeheime und ambulante Dienste ausreichend versorgen zu können. Laut Landratsamt dauere es aber auch bei den eigenen Bestellungen immer länger. Das Lager für die Schutzausrüstung des Landkreises wird rund um die Uhr von einem Sicherheitsdienst bewacht.

    16.40 Uhr: Neue Maßnahmen zum Schutz von Risikogruppen

    Um die Ausbreitung von Covid-19 in Alten- und Pflegeheimen zu verhindern, hat der Landkreis Straubing-Bogen Vorkehrungen getroffen. Ab sofort sollen positiv-getestete Covid-19-Patienten aus Altenheimen auch ohne Symptome in den Kliniken Straubing, Bogen und Mallersdorf aufgenommen werden, solange es die Kapazitäten zulassen. So soll auch das Personal in Alten- und Pflegeheimen besser geschützt werden, die derzeit ohnehin mit knappen Kapazitäten zu kämpfen haben und jeder weitere Ausfall zu kritischen Situationen führen könnte. Eine Rückverlegung der Patienten in ihr Alten- oder Pflegeheim kann nach den Vorhaben der RKI frühestens 14 Tage nach Erkrankungsbeginn erfolgen. Parallel dazu wird aber auch nach Lösungen gesucht, um Covid-19 innerhalb der Alten- und Pflegeheime betreuen zu können, um die Betten der Krankenhäuser nicht mit symptomfreien Patienten zu belegen.

    15.24 Uhr: Eggenfelden unterstützt Lieferdienst lokaler Anbieter

    Die Stadt Eggenfelden unterstützt die Initative "Kauf vor Ort, sonst sind die fort", indem sie den regionalen Anbietern unter die Arme greift, die noch nicht digital unterwegs sind. Auf der städtischen Homepage gibt es unter der Kategorie "Lieferdienst 'Rottal-Inn bringt's" eine Übersicht über alle regionalen Anbieter. Kunden können sich so über Produkte informieren und diese von den Geschäften vor Ort bestellen. Aktuell sind in Eggenfelden unter anderem bereits Medikamente, Getränke, Lebensmittel und Kosmetikartikel lieferbar. Andere Produkte werden fortlaufend ergänzt. Außerdem sind die genauen Konditionen (beispielsweise ob ein Mindestbestellwert nötig ist) dort hinterlegt. Ziel der Stadt ist es, so eine nachhaltige Lösung aufzubauen - auch für die Zeit nach der Corona-Krise.

    14.12 Uhr: Ranger helfen im Gesundheitsamt aus

    Elf Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald helfen wegen der Corona-Krise in den Gesundheitsämtern der Landkreise Freyung-Grafenau und Regen aus. Sie seien um Unterstützung gebeten worden, sagte ein Sprecher. Im Nationalpark laufe der Betrieb eingeschränkt weiter. Der Besucher- und Lehrbetrieb entfällt, so dass einige Bürokräfte und Ranger nun in den Landratsämtern aushelfen können.

    Im Landratsamt Freyung-Grafenau beispielsweise sind nach Angaben eines Sprechers sechs Nationalpark-Mitarbeiter eingesetzt, etwa für Verwaltungstätigkeiten, das Sortieren von Laborbefunden und das Erstellen von Statistiken.

    13.43 Uhr: Kelheim stellt eigenes Desinfektionsmittel her

    Im Landkreis Kelheim sind am Mittwoch die ersten 400 Flaschen von selbsthergestelltem Desinfektionsmittel abgefüllt worden. Weitere Flaschen folgen in den nächsten Tagen und Wochen. Die Handdesinfektionsmittel wurden vom Landkreis in Auftrag gegeben. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt zwischen dem THW Kelheim, der Krankenhaus-Apotheke der Klinik in Kelheim, der Firma Möller-Chemie Steinpflegemittel GmbH aus Ihrlerstein sowie der Firma Schweiger Edelbrennerei aus Kelheim. Die Grundlage ist eine Rezeptur der Weltgesundheitsorganisation.

    Die Handdesinfektionsmittel werden an Krankenhäuser, Altenheimen und Arztpraxen im Landkreis Kelheim verteilt.

    12.37 Uhr: Infektpraxis am Krankenhaus Pfarrkirchen

    Am Krankenhaus in Pfarrkichen soll nächste Woche die Infektpraxis des Landkreises Rottal-Inn entstehen. Wie das Landratsamt Rottal-Inn informiert, soll die Praxis am Montag (06.04) eröffnet werden. Ziel ist es, hier nur Patienten mit schwererer Infekt- oder Atemwegssymptomatik zu behandeln. Andere Patienten, die eine mildere Symptomatik vorweisen, sollen weiterhin vom Hausarzt telefonisch betreut werden.

    Hausärzte können Patienten mit Infekt- oder Atemwegssymptomatik direkt in die Infektpraxis schicken. Termine werden nicht vergeben. Patienten können aber auch direkt kommen - jedoch nur, wenn sie tatsächlich entsprechende schwere Symptome haben. Einen separaten Warteraum wird es nicht geben. Patienten sollen mit dem Auto auf einen abgesperrten und beschilderten Parkplatz vorfahren und im Auto sitzen bleiben, bis sie an der Reihe sind. Es darf immer nur ein Patient die Praxis betreten. Beim Aussteigen erhalten die Besucher einen Mundschutz. Abstriche zum Test auf das Coronavirus werden ausschließlich nach den aktuellen Kriterien vorgenommen.

    11.06 Uhr: Söder in Weng: Bedarf an Milliarden Masken

    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) prognostiziert im Kampf gegen das Coronavirus in Deutschland auf lange Sicht einen Bedarf von Milliarden Masken: "Wir werden auf Dauer enorm viel Masken brauchen. Ich glaube, dass wir am Ende in Deutschland Milliarden Masken brauchen", sagte der CSU-Chef heute Vormittag in Weng (Lkr. Landshut), wo er den Automobilzulieferer Zettl besucht, der den Betrieb auf Schutzmasken-Produktion umgestellt hat.

    10.05 Uhr: Söder und Aiwanger mit Schutzmasken in Weng

    Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) sind in diesen Minuten in Weng im Kreis Landshut angekommen. Sie besuchen dort den niederbayerischen Automobilzulieferer Zettl. Dort wurde der Betrieb von Sitzbezügen für Autos auf Schutzmasken fürs Gesicht umgestellt. Die beiden Politiker haben noch vor dem Werk selbst Schutzmasken aufgesetzt.

    Zettl ist eine von etlichen Firmen, die vorübergehend Schutzmasken herstellen. Eine Liste von Produzenten in Niederbayern finden Sie hier.

    9.20 Uhr: Polizei löst Partys auf

    Immer wieder greift die Polizei Menschen auf, die sich nicht an die Ausgangsbeschränkungen halten. In Rinchnach im Kreis Regen haben vergangene Nacht drei junge Leute in einer Wohnung eine Party gefeiert. Die 17-, 19- und 25-Jährigen waren zum Teil erheblich betrunken, teilt die Polizei mit. Es musste ein Krankenwagen angefordert werden. Eine junge Frau wurde der Mutter übergeben.

    Alle Drei werden wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

    Auch im Landkreis Passau hat die Polizei eine Party aufgelöst. Von einer Anwohnerin wurde mitgeteilt, dass sich mehrere Jugendliche in Bad Griesbach in der Öffentlichkeit aufhalten und dort feiern. Beim Eintreffen der Streifenbesatzung flüchteten die Jugendlichen in verschiedene Richtungen. Einer der zwischen 16 und 18 Jahre alten Männer konnte gestellt und die anderen ermittelt werden.

    Auch sie werden angezeigt, was jeweils eine Geldbuße von 150,00 Euro nach sich zieht, so die Polizei.

    8.00 Uhr: Söder und Aiwanger besuchen Masken-Produktion in Weng

    Der Automobilzulieferer Zettl aus Weng im Kreis Landshut stellt angesichts der Corona-Krise seinen Betrieb auf die Produktion von Schutzmasken um. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) besuchen das Werk heute Vormittag. Üblicherweise stellt das Familienunternehmen Zubehörteile wie Sitzbezüge, Türverkleidungen und Mittelkonsolen her.

    5.55 Uhr: Gärtnereien in der Krise

    Derzeit gibt es wohl kaum eine Branche, die nicht von der Corona-Krise betroffen ist. Einige trifft es besonders hart - darunter auch die Gärtnereien. Den Umsatz, den sie im Frühjahr eigentlich machen, können sie übers Jahr nicht mehr einholen. Unser Reporter Martin Gruber hat mit drei betroffenen Gärtnereibesitzern gesprochen.

    01.04.2020

    19.30 Uhr: Zimmerer aus Pilsting spendet Asbest-Schutzanzüge

    Zimmerermeister Fred Huber aus Pilsting im Landkreis Dingolfing-Landau wollte in der Corona-Krise das Straubinger St.-Elisabeth-Klinikum unterstützen und spendete noch verpackte Asbest-Schutzanzüge. "Ich habe eine Bekannte, die dort arbeitet, gefragt, ob sie Schutzanzüge brauchen können und sie hat gemeint, dass sie die Anzüge super sind", zitiert der Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmereihandwerks Huber in einer Mitteilung. Weil Schutzanzüge derzeit Mangelware sind, übergab Huber dem Krankenhaus 35 Asbest-Anzüge, die kurz darauf im Einsatz waren. Der Bayerische Zimmererverband appelliert jetzt an seine rund 1.200 Mitgliedsbetriebe Hubers Beispiel zu folgen. Da es unklar ist, was gebraucht wird, sollten die Handwerksbetriebe vorher Kontakt zu den Kliniken und Einrichtungen aufnehmen oder sich an das Bayerische Rote Kreuz wenden. Das BRK empfiehlt die Schutzkleidung und -masken dem jeweiligen BRK-Kreisverband zu spenden, der diese dann nach Bedarf verteilt.

    18.53 Uhr: Weitere Todesfälle in den Kreisen Rottal-Inn und Straubing-Bogen

    Der Landkreis Rottal-Inn meldet einen weiteren Todesfall, der mit Covid-19 in Zusammenhang steht. Somit hat sich die Zahl der Todesfälle im Kreis Rottal-Inn auf acht erhöht. Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es auch zwei weitere Todesfälle. Darunter ein 87-jähriger Mann mit Vorerkrankungen und ein 59-jähriger Mann ebenfalls mit Vorerkrankung. Damit sind es fünf Covid-19-Todesfälle im Landkreis Straubing-Bogen.

    17.43 Uhr: Bistum Passau verschiebt Firmungen und Kommunionen

    Das Bistum Passau verschiebt Firmungen und Kommunionen wegen der Ausbreitung von Covid-19. Dass man die Feiern bereits zu Pfingsten nachholen könne, wie es in anderen Bistümern geplant ist, wird in Passau bezweifelt. Wegen der Pandemie sind derzeit alle Gottesdienste in Bayern verboten. Auch zu Ostern wird es keine geben.

    15.08 Uhr: Bischof Oster grüßt mit Schutzmaske

    Stefan Oster, Bischof von Passau, grüßt über Twitter mit einem Bild aus seinem Homeoffice. Auf dem Foto trägt er eine Stoffmaske, die ihm seine Schwester genäht hat, wie er schreibt. Die Maske wolle er draußen jetzt öfter tragen.

    13.54 Uhr: Nur im Notfall zum Recyclinghof

    Aidenbach im Landkreis Passau bittet in einer Mitteilung darum, die Recyclinghöfe nur im Notfall zu nutzen. Im Aidenbacher Rathaus "glühen die Telefonleitungen, weil die Leute alle fragen, ob der Recyclinghof offen hat", heißt es in der Mitteilung weiter. Die Marktgemeinde weist ausdrücklich darauf hin, dass der Recyclinghof nur für Notfälle offen habe. "Der Recyclinghof ist anscheinend die neue Freizeitbeschäftigung", so eine Gemeinde-Sprecherin.

    11.02 Uhr: Tiergarten Straubing rechnet mit hohen Einbußen

    Der Tiergarten in Straubing rechnet wegen des Corona-Shutdowns mit Einbußen in Höhe eines mittleren sechsstelligen Euro-Betrags. Das hat Tiergartendirektor Wolfgang Peter dem Bayerischen Rundfunk erzählt. Weil der Tiergarten auch eine Art Pflegebetreib sei, werde dort weitergearbeitet, ohne dass Einnahmen durch Eintrittsgelder reinkämen. Staatliche Unterstützung gibt es für den Tiergarten nicht.

    Der Straubinger Tiergarten hat wegen der Corona-Pandemie zwei Wochen geschlossen und er bleibt vorläufig für weitere zweieinhalb Wochen für Besucher gesperrt - bis zum Ende der Osterferien am 19. April.

    6.12 Uhr: Mangelware Mundschutzmasken

    Auch wenn für Bayern aktuell keine Einführung einer Maskenpflicht wie in Österreich geplant ist, sind Mundschutz und Maske gefragt wie nie. In Niederbayern gibt es mittlerweile viele neue Hersteller, die teilweise sonst ganz andere Dinge produzieren. Einen kleinen Überblick finden Sie hier.

    31.03.2020

    18.37 Uhr: Zwei Corona-Todesfälle im Landkreis Deggendorf

    Zu Wochenbeginn sind im Landkreis Deggendorf zwei weitere Covid-19-Patienten verstorben. Das teilt das Landratsamt Deggendorf mit. Am Montag starb ein 53-jähriger Mann. Er hatte eine Vorerkrankung und wurde auf der Intensivstation behandelt. Bereits am Sonntag ist eine 93-jährige Frau verstorben. Insgesamt sind im Landkreis Deggendorf vier Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben.

    17.49 Uhr: Weiterer Corona-Todesfall im Kreis Rottal-Inn

    Der Landkreis Rottal-Inn meldet einen weiteren Covid-19-Todesfall. Dabei handelt es sich um einen 75-jährigen Mann aus dem Gemeindebereich Falkenberg. Somit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle, die mit dem Coronavirus in Zusammenhang stehen, im Landkreis Rottal-Inn auf sieben.

    15.46 Uhr: Mitarbeitende des Donau Isar Klinikums beteiligen sich an Fotoaktion

    Nachdem sich bereits die Mitarbeitenden vieler Krankenhäuser aus der Region bei der Fotoaktion "Wir bleiben für Euch da - bleibt ihr bitte für uns zu Hause!" beteiligt haben, zieht jetzt auch Deggendorf nach. Das Donau Isar Klinikum postete Fotos der Mitarbeitenden der Notaufnahme, der Kinder-Intensivstation, der Station 43, der onkologische Ambulanz und der Station 51 mit diesem Aufruf in den sozialen Medien. Die gemeinsame Hoffnung sei, dass die Pandemie möglichst glimpflich vorübergeht, teilt das Klinikum mit.

    16.52 Uhr: TUM-Campus Straubing unterstützt mit zusätzlichen Corona-Tests

    Der TUM-Campus in Straubing unterstützt Stadt und Landkreis mit zusätzlichen Corona-Testkapazitäten. In den dortigen Laboren wird ab sofort auf Covid-19 getestet. Das geht aus einer Mitteilung des Landratsamtes Straubing-Bogen hervor. Zunächst wird mit 80 Proben pro Tag gestartet. Die Abläufe sollen in den folgenden Tagen weiter optimiert werden, um die Menge an Tests zu steigern. Die Vorbereitung der Testkette habe laut Landratsamt fast zwei Wochen gedauert. Das Hauptproblem habe darin bestanden, alle notwendigen Reagenzien zu bekommen, da der Bedarf weltweit sehr hoch ist.

    © Donau Isar Klinikum Deggendorf-Dingolfing-Landau

    Mitarbeitende des Donau Isar Klinikums beteiligen sich an Fotoaktion

    14.19 Uhr: Hausnotruf-Geräte bieten Sicherheit für alleinlebende Senioren

    Trotz Corona-Einschränkungen führen die Malteser weiterhin Hausnotruf-Anschlüsse durch. Das Notruf-Gerät bietet Sicherheit rund um die Uhr - vor allem jetzt mit wenig persönlichen Kontakten für viele ältere Menschen, die allein leben, ein unverzichtbarer Helfer im Notfall. Die Malteser haben wegen der Corona-Krise außerdem größtenteils auf Heimarbeit umgestellt. In Passau sind immer weniger Büros besetzt, die Verwaltungsmitarbeiter arbeiten von zuhause aus. Deutschlandweit verzeichnet die Malteser Zentrale durch das vermehrte Homeoffice im Vergleich zur Vorwoche mehr als 3000 Prozent mehr Online-Besprechungen und doppelt so viele Anrufe beim Service-Desk.

    13.58 Uhr: Über 50 Infizierte aus dem Kreis Kelheim wieder gesund

    Wie das Landratsamt Kelheim meldet, gibt es im Landkreis aktuell 129 positive Corona-Fälle. Bislang sind drei Menschen gestorben. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: 52 Personen sind inzwischen wieder genesen.

    11.35 Uhr: BMW schickt Mitarbeiter in Kurzarbeit

    Laut der Presse-Agentur Reuters, schickt der Autobauer BMW aufgrund seiner Produktionsstopps in Deutschland 20.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Betroffen sei auch das Werk in Dingolfing, heißt es. BMW hatte Mitte März angekündigt, die Autoproduktion in Europa bis zum 19. April zu unterbrechen. Auch in den USA ruht die BMW-Produktion, während in China die Fertigung wieder angelaufen ist.

    10.58 Uhr: Kulturverein in Regen verteilt Lebensmittel

    Der Verein "Oberstübchen" in Regen, eigentlich ein gemeinnütziger Kultur- und Kunstverein, verteilt in Corona-Zeiten Essenskörbe mit gespendeten Lebensmitteln. Die Lebensmittel sind - ähnlich wie bei den Tafeln, die momentan oft geschlossen sind - abgelaufene, aber auch andere Ware aus den Supermärkten der Region. Es gibt außerdem Spenden von Privatpersonen und aus Gastronomiebetrieben. Zusätzlich werden auch Tierfutterspenden verteilt.

    Die Essenskörbe werden jeden Mittwoch und Samstag zwischen 11 und 13 Uhr vor dem "Oberstübchen", einem kleinen Kulturtreff in Regen, ausgegeben.

    Informationen zu den zahlreichen Hilfsangeboten in Niederbayern finden Sie hier. Das Team des BR-Studio Niederbayern aktualisiert die Liste regelmäßig.

    09.45 Uhr: Malteser erhalten 700 Schutzanzüge

    Sieben Pakete mit jeweils 100 Schutzanzügen sind jetzt bei den Maltestern in Passau (Stadtteil Hacklberg) angekommen. Es ist eine Spende von i.m.a e.V. "information.medien.agrar" mit Sitz in Berlin. Ein Teil der Anzüge soll den Kollegen des BRK sowie Krankenhäusern und Maltesern in der ganzen Region Bayern-Thüringen zur Verfügung gestellt werden. Das i.m.a-Projekt dient dazu, Verbrauchern Einblicke in die Höfe der Landwirte zu geben. Da aktuell keine Stallbesuche stattfinden, hat das Projekt die Schutzanzüge gespendet.

    08.00 Uhr: Flüchtlingsunterkunft Viechtach unter Quarantäne

    Eine Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus ist in Wohnheimen oder Gemeinschaftsunterkünften besonders hoch. Jetzt steht die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Viechtach im Kreis Regen nach einem positiv auf Corona getesteten Bewohner unter Quarantäne. Die fünf Zimmergenossen des Mannes seien aber nicht positiv, so die Regierung von Niederbayern auf BR-Nachfrage. Der Coronafall in der Unterkunft sei schnell erkannt worden, die Situation unter Kontrolle, heißt es.

    30.03.2020

    19.31 Uhr: Feuerwehr Landshut erhöht Schutzmaßnahmen für die Einsatzkräfte

    Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut die Schutzmaßnahmen für die eigenen Einsatzkräfte weiter erhöht. Die Ehrenamtlichen tragen ab sofort Schutzmasken, um die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten. Das teilt die Feuerwehr Landshut mit. „Die Bevölkerung muss sich keine Sorgen machen, wenn Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Schutzmasken zur Hilfe anrücken - dies dient rein dem Eigenschutz“, so die Feuerwehr Landshut in der Mitteilung. Aktuell ist innerhalb der Landshuter Feuerwehr kein Corona-Fall bekannt. In allen acht Feuerwachen steht aktuell ausreichend Personal zur Abarbeitung der Einsätze zur Verfügung.

    18.36 Uhr: Zahl der verstorbenen Corona-Patienten in Landshut auf sieben angestiegen

    Die Zahl der Todesopfer aus Stadt und Landkreis Landshut, bei denen ein Zusammenhang mit COVID-19 Virus möglich ist, ist über das Wochenende auf insgesamt sieben Menschen angestiegen. Das gaben die Behörden am Abend bekannt. Alle sind im Seniorenalter verstorben. Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 75 mit Corona infizierte Patienten betreut, hinzu kommen 22 Patientinnen und Patienten, die derzeit auf der Intensivstation behandelt werden müssen (Stand: 9.30 Uhr). Seit Beginn des Infektionsgeschehens sind 348 Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Landshut nachgewiesen worden. Diese Zahl beinhaltet aber auch die Personen, die mittlerweile vom Virus genesen sind und die häusliche Quarantäne verlassen konnten. Es wurden bisher 1335 Kontaktpersonen ermittelt.

    18.28 Uhr: Passau beruft einen Versorgungsarzt

    Neben Straubing hat jetzt auch Passau einen Versorgungsarzt berufen. Zur Aufrechterhaltung der ärztlichen Versorgung der Bevölkerung im Zuge der Bekämpfung der Corona-Pandemie hat Oberbürgermeister Jürgen Dupper am Montag Dr. Achim Spechter als Versorgungsarzt für die Stadt Passau eingesetzt. Der Versorgungsarzt hat die Aufgabe, eine ausreichende Versorgung im jeweiligen Zuständigkeitsbereich mit ärztlichen Leistungen und entsprechender Schutzausrüstung zu planen und zu koordinieren, soweit dies bei der Bewältigung des Katastrophenfalles erforderlich ist.

    18.18 Uhr: Vier Corona-Patienten im Kreis Rottal-Inn und Straubing-Bogen verstorben

    Im Landkreis Rottal-Inn sind drei weitere Corona-Patienten verstorben. Das teilt das Landratsamt mit. Es handelt sich um einen 83-jährigen Mann aus Arnstorf, eine 88-jährige Frau aus Simbach am Inn und um eine 74-jährige Frau aus Massing. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Landkreis Rottal-Inn auf sechs Personen. Auch der Landkreis Straubing-Bogen meldet einen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Es handelt sich dabei um einen 80-jährigen Mann.

    17.30 Uhr: 3D-Drucker sollen Gesichtsschutzschilde produzieren

    Die Hochschule Landshut unterstützt den Zivilschutz, indem Hochschulmitarbeiter und Studierende ihre eigenen 3D-Drucker anbieten, um damit Gesichtsschutzschilde zu produzieren. Über 50 Helfer haben sich bereits gemeldet, heißt es von der Hochschule Landshut. Konkret geht es um benötigte Kopfhalterungen, die auch ein handelsüblicher 3D-Drucker produzieren kann. Hochschulpräsident Fritz Pörnbacher sagte: "Es macht mich sehr stolz zu sehen, wie viele Hochschulangehörige und Studierende an dieser Hilfsaktion teilnehmen und Teile für die Gesichtsschutzschilde mit ihren 3D-Druckern herstellen möchten." Noch im Laufe der Woche möchte man die aktive Produktion beginnen, heißt es.

    16.07 Uhr: Klinik in Mainburg führt zweigeteilte Notaufnahme ein

    Die Ilmtalklinik in Mainburg (Lkr. Kelheim) führt am Mittwoch (01.04.) ein zweigeteiltes Notaufnahme-System ein, um sicherzustellen, dass künftig Patienten mit Covid-19-Symptomen getrennt von symptomfreien Patienten behandelt werden. Das geht aus einer Mitteilung des Landratsamts Kelheim hervor. Diese Maßnahme beinhaltet, dass ab diesem Zeitpunkt der Haupteingang nicht mehr zugänglich sein wird. Jeglicher Zugang zum Krankenhaus wird zukünftig über den bisherigen Klinikparkplatz erfolgen. Dort werden Patienten und in Ausnahmefällen auch Besucher auf Corona-Symptome überprüft und in eine der beiden Notaufnahmen weitergeleitet. Auch dem Schutz der Krankenhausangestellten werde so maximal Rechnung getragen. All diese Maßnahmen wurden in enger Abstimmung mit dem Landratsamt Kelheim getroffen. Angesiedelt bleiben auf dem Parkplatz weiterhin die Abstrich-Container, wohin die Haus- und Fachärzte ihre Patienten bei Symptomen überweisen können. Ebenfalls aus dem regulären Klinikbetrieb ausgelagert ist seit Freitag auch die KVB-Bereitschaftspraxis, welche sich nun in der ehemaligen Physiotherapiepraxis im Erdgeschoss des Krankenhauses befindet.

    14.41 Uhr: Nationalpark Bayerischer Wald ändert Abläufe

    Auch im Nationalpark Bayerischer Wald herrscht wegen des Coronavirus eine Ausnahmesituation. Die Besuchereinrichtungen sind zwar alle geschlossen und Führungen abgesagt, aber die tierischen Bewohner der beiden Tier-Freigelände im Nationalpark müssen weiterhin versorgt werden. Bei den Tierpflegern konnte auf einen Schichtbetrieb umgestellt werden, damit so wenig Kontakt wie möglich entsteht. Dasselbe gilt für die Mitarbeiter im Wald-Management oder bei der Nationalparkwacht. Außerdem kann rund ein Viertel der 200 Mitarbeiter von Zuhause aus arbeiten. Weil die Landratsämter Regen und Freyung-Grafenau um Unterstützung gebeten haben, verstärkt das Nationalpark-Personal seit vergangener Woche die Gesundheitsämter in Regen und Waldkirchen. Aktuell sind dafür acht Mitarbeiter abgeordnet. Ab Mitte der Woche folgen drei weitere.

    13.12 Uhr: Über 2.000 Anrufe beim Straubinger Bürgertelefon

    Mehr als 2.000 Anrufe gingen bereits beim Bürgertelefon der Stadt Straubing und des Kreises Straubing-Bogen ein. Das meldet das Landratsamt Straubing-Bogen am Mittag. Es ist seit gut zwei Wochen geschaltet. An mehreren Leitungen werden Fragen zu medizinischen Themen, zur Ausgangsbeschränkung, zu wirtschaftlichen Hilfsmöglichkeiten, zur Kinderbetreuung und zu vielem mehr beantwortet oder entsprechende Fachstellen kontaktiert. Geschaltet ist das Bürgertelefon Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 12 bis 16 Uhr. Nummer ist die 09421/973-401.

    11.07 Uhr: Freiheitsdrang brachte 27-Jährigen ins Gefängnis

    Über das Wochenende hat die Polizei in Landshut 77 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen angezeigt. Der Bußgeldkatalog der Staatsregierung sieht für vorsätzliche Erstverstöße gegen die Ausgangsbeschränkung oder Nicht-Einhaltung des Mindestabstandes ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro vor. Bei mehrmaligen Verstößen werden die Bußgelder jeweils verdoppelt, so die Polizei.

    Ein 27-Jähriger hatte in Landshut mehrmals gegen die Allgemeinverfügung verstoßen. Er wurde von Polizisten in Gewahrsam genommen und dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Landshut vorgeführt. Dieser bestätigte den Gewahrsam bis zum vorläufigen Ende der Ausgangsbeschränkung und der Mann wurde in die JVA Landshut gebracht.

    10.55 Uhr: Kreis Kelheim meldet drei Tote

    Der Landkreis Kelheim meldet heute Vormittag bislang drei Corona-Tote. Insgesamt haben sich dort 127 Menschen mit dem neuen Virus angesteckt.

    Landrat Martin Neumeyer (CSU) bedankt sich ausdrücklich für das bisher gezeigte vorbildliche Verhalten der Landkreisbevölkerung: "Zur Zeit müssen wir alle an einem Strang ziehen und so schwer es uns auch fällt, gilt es weiterhin unnötige soziale Kontakte zu vermeiden, damit wir die Virusausbreitung verlangsamen können. Die Wurzeln in unserem Landkreis sind stark genug, um die aktuell notwendige Distanz zu ertragen."

    10.11 Uhr: Zweites Todesopfer im Landkreis Passau

    Im Landkreis Passau gibt es einen zweiten Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Wie das Landratsamt mitteilt, ist gestern (29.03.) eine 64-jährige Patientin mit Vorerkrankungen im Krankenhaus Vilshofen verstorben.

    07.20 Uhr: Fußwallfahrt nach Altötting fällt als Großereignis aus

    Die für Ende Mai geplante traditionelle Fußwallfahrt - von Regensburg durch Niederbayern nach Altötting - wird wegen der Coronakrise nicht wie üblich in großem Rahmen stattfinden. Dies teilten die Organisatoren auf ihrer Internetseite mit. Komplett ausfallen werde die Wallfahrt aber nicht. Im Herbst ist eine große Diözesanfußwallfahrt als dreitägige "Dankwallfahrt" geplant, sofern sich die Lage bis dahin beruhigt habe.

    05.50 Uhr: Landkreis und Stadt Straubing ernennen Versorgungsarzt

    Auf Anordnung des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren, für Sport und Integration sowie des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege haben die Stadt Straubing und der Landkreis Straubing-Bogen einen sogenannten Versorgungsarzt berufen. Oberbürgermeister Pannermayr und Landrat Laumer haben für diese Aufgabe Dr. Wolfgang Schaaf berufen. Er war leitender Oberarzt am Klinikum St. Elisabeth und ist Mitglied in diversen Gremien.

    Der Versorgungsarzt hat die Aufgabe, in Zeiten von Corona die medizinische Versorgung mit ärztlichen Leistungen und entsprechender Schutzausrüstung zu planen und zu koordinieren. Er legt im Bedarfsfall auch Schwerpunktpraxen fest.

    29.03.2020

    11.00 Uhr: Kelheim sucht "Helden des Alltags"

    Der Landkreis Kelheim startet unter dem Motto "Einsicht, Rücksicht, Zuversicht" die Kampagne "Helden des Alltages im Landkreis Kelheim gesucht", um den Menschen Anerkennung zu geben, die in der Corona-Krise jeden Tag enormes leisten. Persönliche Alltagshelden können dem Landkreis per E-Mail pressestelle@landkreis-kelheim.de oder per Telefon 09441/207-1020 bzw. 1021 gemeldet werden.

    10.05 Uhr: Erste Todesfälle im Landkreis Rottal-Inn

    Nun gibt es auch im Landkreis Rottal-Inn die ersten Corona-Todesfälle. Eine 78-jährige Frau, eine 82-jährige Frau und ein 83-jähriger Mann sind im Krankenhaus verstorben.

    "Wir trauern um ein Menschenleben - und zugleich sind wir uns bewusst: So sehr wir alle gehofft haben, so gering war die Chance, dass wir hier im Landkreis Rottal-Inn die Coronakrise ohne Todesopfer überstehen. Und wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind, wissen wir, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass weitere folgen werden." Landrat Michael Fahmüller in einem Facebook-Post

    10.00 Uhr: Pfarrkirchner bedanken sich mit Blumen bei Bürgertelefon

    Es sind die kleinen zwischenmenschlichen Gesten, die einen in diesen Zeiten aufrecht erhalten. Ein Bürger oder eine Bürgerin hat Rosen vor das Landratsamt Rottal-Inn gelegt mit einem Zettel, auf dem steht: "An das Bürgertelefon – danke, dass ihr für uns da seits. Eure Bürger." Auf Facebook bedankt sich das Landratsamt: "Wer auch immer diese Rosen vor das Amt gelegt hat - wir alle sind gerührt und danken von Herzen!"

    © Landratsamt Rottal-Inn

    Diese Rosen fand das Landratsamt Rottal-Inn am Wochenende vor dem Landratsamt. Ein Dankeschön an das Bürgertelefon.

    09.00 Uhr: Erste Todesfälle in Straubing

    In Straubing gibt es nun auch die ersten beiden Todesfälle von Covid-19-Erkrankten: Eine 92-jährige Straubingerin mit Vorerkrankungen ebenso wie ein 80-jähriger Straubinger – ebenfalls mit Vorerkrankungen – verstarben am Samstag in Krankenhäusern.

    Insgesamt gibt es im Landkreis Straubing seit dem Corona-Ausbruch 81 Infizierte. In diesen Zahlen sind nun auch bereits erste Ergebnisse der neuen Teststation von Stadt und Landkreis am Hagen in Straubing impliziert. Das Landratsamt Straubing-Bogen weist aber darauf hin, dass es sich hierbei um einen Gesamtstand an Infizierten seit dem Beginn, nicht der aktuelle Stand an momentan Infizierten, handelt. Derzeit genesen auch im Landkreis wieder Personen.

    28.03.2020

    15.46 Uhr: Polizei meldet einige Ausgangs-Verstöße

    Die Polizei in Niederbayern meldet an diesem sonnigen, milden Samstagnachmittag bereits einige Verstöße gegen die aktuell geltenden Ausgangsbeschränkungen. Immer wieder werden Grüppchen aufgelöst und Platzverweise verteilt. Das sei nicht dramatisch, weil sich die meisten an die Regeln halten würden, so ein Polizeisprecher. Trotzdem weist die Polizei erneut auf die Ausgangsbeschränkungen hin und bittet: Bleiben Sie zu Hause - außer Sie müssen zur Arbeit, zum Arzt oder zum Lebensmitteleinkauf. Die Polizei wird die Verbote kontrollieren. Verstöße werden mitunter hart bestraft.

    12.13 Uhr: Hilferuf einer Spargelbäuerin

    Elisabeth Plank, Spargelbäuerin aus Straubing, weiß nicht, wie es weiter gehen soll. Traditionell beginnt die Ernte Ende März, Anfang April. Doch wegen des Coronavirus bleiben dieses Jahr die Saisonarbeiter aus, die Ernte ist in Gefahr. "Wenn es jetzt so bleibt, werden wir nur die Hälfte unserer Felder stechen können, anders schaffen wir es nicht", beschreibt Plank die aktuelle Situation.

    11.20 Uhr: Waldbahn schränkt Zugverkehr ein

    Die Länderbahn reduziert den Schienenverkehr um etwa ein Drittel. Das geht aus einer heute veröffentlichten Pressemitteilung hervor. Bei den Alex-Zügen werden die Einschränkungen ab Montag, bei den übrigen Linien am Dienstag greifen, heißt es.

    Auch die Länderbahn müsse sich auf die veränderten Rahmenbedingungen einstellen und vor allem auf einen möglicherweise ansteigenden Krankenstand vorbereiten, wird mitgeteilt. Deshalb habe man sich entschieden, den Verkehr einzuschränken.

    • Bei der Waldbahn entfallen Züge in absoluten Tagesrandlagen sowie Takte am Wochenende.
    • Die Züge zwischen Zwiesel (Lkr. Regen) und Plattling (Lkr. Deggendorf) fahren ab Dienstag stündlich. Die restlichen Zugleistungen entfallen
    • Die Züge der WBA 2 und WBA 3 verkehren mindestens alle vier Stunden
    • Für die Züge der WBA 4 wird anstelle eines stündlichen Takts mindestens ein zweistündliches Fahrplanangebot aufrechterhalten

    10.38 Uhr: Kreis Kelheim sucht "Helden des Alltags"

    Der Landkreis Kelheim startet die Kampagne "Helden des Alltags im Landkreis Kelheim gesucht". Das Landratsamt will damit in einer Serie diese Helden des Alltags besonders würdigen und ihnen in den klassischen und in den sozialen Medien Anerkennung geben.

    Wer leistet in dieser Krise Erstaunliches - sei es beruflich oder ehrenamtlich?

    Melden Sie Ihre persönliche Alltagshelden! Email: pressestelle@landkreis-kelheim.de oder rufen sie an: 09441/207-1020 bzw. 1021.

    08.50 Uhr: Polizei ahndet Verstöße gegen Ausgangsbeschränkung

    Am Freitag haben sich einige Menschen in Niederbayern über die derzeit geltende Ausgangsbeschränkung hinweg gesetzt und sich getroffen. Die meisten Anzeigen musste die Polizei in Dingolfing aufnehmen. Wie gemeldet wird, wurden in der Stadt Dingolfing und den umliegenden Gemeinden eine Vielzahl von Personen festgestellt, die sich nicht an die Allgemeinverfügung hielten. In allen Fällen wurden Platzverweise ausgesprochen. Gegen 25 Personen wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet. Diese haben mit einem empfindlichen Bußgeld zu rechnen.

    In Regen hat die Polizei eine Lehrerin angezeigt, die trotz Ausgangsbeschränkung einer Schülerin Nachhilfe gegeben hatte. Wie die Polizei Regen mitteilt, hatten beide an einem Schreibtisch im Wohnhaus der Lehrerin gearbeitet. Wer die Frau angezeigt hat, ist unklar. Die Lehrerin muss nun mit einer Strafanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz rechnen, da sie gewerblich gegen die Auflagen verstieß, so die Polizei. Auch die 14-jährige Schülerin wurde angezeigt.

    08.17 Uhr: Hopfenbauern machen sich große Sorgen

    Der Einreisestopp für Saisonarbeiter wegen des Coronavirus bereitet den bayerischen Hopfenbauern Sorgen. Aktuell müssten auf den Feldern die Drähte gespannt werden, an denen sich die Hopfenpflanzen hinaufranken können, sagt Lukas Raith, Geschäftsführer beim Hopfenring in der Hallertau. Die Region an der Grenze zwischen Oberbayern und Niederbayern gilt als das größte Hopfenanbaugebiet der Welt. "Die Situation ist sehr schwierig", so Raith.

    Die Erntehelfer kommen in der Regel aus Rumänien und Polen, von wo die Einreise zurzeit nicht möglich sei. Beim Aufhängen der Drähte könnten sich viele Hopfenbauern noch mit der Unterstützung von Familienangehörigen und Freunden behelfen.

    Raith verweist auf den Maschinenring, der im Internet eine Plattform eingerichtet hat: www.daslandhilft.de, auf der sich freiwillige Helfer melden können.

    Am Freitag hatte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zudem die Ausländerbehörden im Freistaat aufgefordert, Asylbewerbern Beschäftigungserlaubnisse zu erteilen, um Landwirten in der Corona-Krise zu helfen. Der Flüchtlingsrat reagierte verhalten und monierte unter anderem, das sei keine Bleibeperspektive.

    27.03.2020

    18.12 Uhr: Donau-Isar-Klinikum Dingolfing bereitet sich vor

    Das Donau-Isar-Klinikum bereitet sich auf eine steigende Anzahl von Patienten mit Corona vor. Derzeit werden vier Patienten mit Symptomen in Dingolfing behandelt, teilt die Pressestelle mit. "Wir haben die Lage im Griff, bereiten uns aber weiter vor", stellt Vorstand Dr. Inge Wolff fest, die zur aktuellen Situation in täglichem Kontakt zu Landrat Heinrich Trapp (SPD) steht. Aufgrund des hohen Aufwands an Personal und Material wird die Behandlung der Patienten mit Corona in Dingolfing konzentriert. In Landau stehen die internistischen Behandlungsangebote weiter zur Verfügung, heißt es.

    Das Sozialpädiatrische Zentrum bietet eine Hotline an, in der Familien von Psychologen und Therapeuten im Umgang mit ihren Kindern in dieser Krisensituation beraten werden können. Die Berater sind von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 16 Uhr, und Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Nummer: 09913803444 erreichbar.

    17.25 Uhr: Passauer Landrat verhängt vorübergehende Haushaltssperre

    Der Landrat des Kreises Passau, Franz Meyer (CSU), hat eine vorübergehende Haushaltssperre verhängt. Dadurch stehen derzeit rund acht Millionen Euro auf der Ausgabenseite des Kreishaushaltes nicht zur Verfügung, teilt das Landratsamt mit. Damit soll Luft geschaffen werden für die Bewältigung der Corona-Krise und ihre Folgen. Dieses Sicherheitspolster ergibt sich durch eine Ausgabenkürzung quer über den gesamten Haushalt. Laufende Baumaßnahmen und Investitionen sind davon weitestgehend nicht betroffen.

    Der Landrat hat für seine Maßnahme die breite Zustimmung der Fraktionsvorsitzenden und seines Nachfolgers Raimund Kneidinger (CSU).

    Um die Corona-Folgen für die heimische Wirtschaft abzufedern, will Landrat Meyer gezielte zusätzliche Investitionen des Landkreises ermöglichen.

    16.37 Uhr: 420 Corona-Tests am Hagen in Straubing

    Rund 420 Tests wurden in Straubing am Hagen seit Montag durchgeführt. Das Landratsamt Straubing-Bogen zieht nach der ersten Woche ein positives Fazit der Corona-Teststation von Stadt und Landkreis. Lediglich die lange Dauer bis zum Eintreffen der Ergebnisse trübt derzeit etwas das Gesamtbild. Nur sehr vereinzelt mussten Personen abgewiesen werden, weil sie ohne konkreten Termin zur Teststation gekommen waren, heißt es.

    Einhergehend mit der Teststation wird, wenn die Ergebnisse eintreffen, auch ein Anstieg der Fallzahlen in Stadt Straubing und Landkreis Straubing-Bogen in den nächsten Tagen erwartet. Ab Montag geht es mit den Testungen weiter.

    16.24 Uhr: Warnung der Polizei

    Die niederbayerische Polizei warnt auf Twitter erneut vor Betrügermaschen im Zusammenhang mit Corona.

    15.05 Uhr: Zwei Asylbewerberunterkünfte unter Quarantäne

    Nach der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in der Porschestraße in Landshut wurde in einer zweiten Asyl-Einrichtung das Coronavirus festgestellt. Mehrere Bewohner einer dezentralen Unterkunft in Altdorf wurden positiv getestet, teilte das Landratsamt Landshut mit. Beide Einrichtungen werden zwei Wochen und Quarantäne gestellt. Das Landratsamt Landshut versorgt die Menschen mit Essen.

    In der Region Landshut gibt es die meisten Corona-Infizierten in Niederbayern: Laut Landratsamt waren es bis Freitagvormittag insgesamt über 280 Infizierte. Fünf Personen sind in der Region bereits an dem Virus gestorben.

    14.55 Uhr: Altenheimbewohner in Pfeffenhausen erkrankt

    Ein Drittel der 40 Bewohner eines Seniorenwohn- und Pflegeheims in Pfeffenhausen im Kreis Landshut ist an Corona erkrankt. Das hat das Landratsamt Landshut mitgeteilt. Die Erkrankten seien in stabilem Zustand und müssten nicht stationär behandelt werden, heißt es. Eine Bewohnerin sei sogar schon wieder genesen. Auch in der Belegschaft wurden Fälle festgestellt. Alle Mitarbeiter arbeiten nun mit entsprechender Schutzkleidung, um die Bewohner weiter versorgen zu können. Das Gesundheitsamt war vor Ort um zu beraten und die Einrichtungsleitung und Mitarbeiter zu unterstützen. Die betroffenen Bewohner wurden in einem Teil des Gebäudes isoliert, die nicht-infizierten Senioren in anderen Zimmern untergebracht

    14.45 Uhr: Neue Corona-Teststation am BMW-Werk in Dingolfing

    Der Landkreis Dingolfing-Landau betreibt seit heute eine Corona-Teststation am Lkw-Parkplatz des BMW-Werk 2.4 in Dingolfing. Der Probebetrieb durch das Gesundheitsamt verlief heute reibungslos, meldet der Landkreis. Ab Montag werden dort von Montag bis Freitag die Abstriche durch das Gesundheitsamt genommen.

    14.37 Uhr: Zwei Corona-Tote im Kreis Deggendorf

    Nun gibt es auch im Landkreis Deggendorf erste Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen, teilte das Landratsamt Deggendorf mit. Heute Vormittag sind eine 82-jährige Frau und ein 80-jähriger Mann aus dem Landkreis Deggendorf im Donau-Isar-Klinikum Deggendorf gestorben. Beide Patienten hatten erhebliche Vorerkrankungen.

    13.56 Uhr: Passau schaltet Parkautomaten ab

    Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) hat heute das Ordnungsamt beauftragt, alle Parkgebührenautomaten außer Betrieb zu setzen. Das teilte die Stadt Passau am Mittag mit. Damit werden ab sofort bei normalerweise gebührenpflichtigen Parkplätzen der Stadt Passau keine Parkgebühren mehr verlangt. Diese Regelung gilt bis zum Endes der staatlichen Ausgangsbeschränkung. Die Regelungen soll insbesondere Erleichterungen für diejenigen bringen, die noch arbeiten und damit das öffentliche Leben aufrechterhalten. Gleichzeitig entlastet es auch Bewohner der Innenstadt, die tagsüber normalerweise auswärts arbeiten, jetzt aber oft zu Hause bzw. im Homeoffice sind und deshalb auch untertags einen Parkplätz benötigen.

    13.10 Uhr: 500 Menschen im Kreis Freyung-Grafenau in Quarantäne

    Im Landkreis Freyung-Grafenau befinden sich aktuell rund 500 Menschen in Quarantäne. Das hat das Landratsamt am Mittag mitgeteilt. Aktuell gibt es in diesem Landkreis 59 bestätigte Corona-Infektionen. Acht Patienten befinden sich stationär in der Klinik, davon einer auf der Intensivstation. Es gab bisher einen Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19, so das Landratsamt.

    12.48 Uhr: Erster Corona-Todesfall im Landkreis Passau

    Der Landkreis Passau meldet seinen ersten Corona-Todesfall. Wie Staatliches Gesundheitsamt und Landkreis Passau mitteilen, ist eine 70-jährige Patientin mit mehreren Vorerkrankungen gestern im Krankenhaus Rotthalmünster an COVID-19 verstorben.

    11.56 Uhr: Handwerkskammer appelliert an Verbraucher

    Das Handwerk in Ostbayern brauche weiterhin Aufträge, fordert die Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz. Der Präsident der Handwerkskammer appelliert deshalb an Verbraucher und die öffentliche Hand, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu sichern.

    Schon jetzt zeige sich, dass immer mehr Kunden ausbleiben, Aufträge storniert oder gar nicht mehr vergeben werden. Handwerkliche Versorger und Dienstleister in Ostbayern dürfen bis auf wenige Ausnahmen ihre Leistungen weiterhin anbieten.

    10.58 Uhr: Landratsamt Kelheim sucht nach Helfern für Spargel- und Hopfenerzeugung

    Da viele Erntehelfer und Saisonarbeiter aus dem Ausland aufgrund des Coronavirus nicht nach Deutschland einreisen dürfen, sucht das Landratsamt Kelheim nach helfenden Händen. Wer mithelfen kann, soll sich unter folgenden Adressen melden:

    Spargel-Unterstützung: info@qualitaetsspargel.de

    Hopfen-Unterstützung: forstner-martin@t-online.de

    10.51 Uhr: Landratsamt Landshut erhält Atemschutzmasken-Spende

    Das Landratsamt Landshut und die Ergoldinger Feuerwehr haben eine Spende von 250 mehrfach verwendbaren Atemschutzmasken bekommen. Bereitgestellt wurde die Spende vom technischen Großhändler HUG Technik und Sicherheit aus Ergolding. Mit den Masken sollen unter anderem Mitarbeiter des Landratsamtes ausgerüstet werden, die im Außendienst tätig sind und zum Beispiel Hausbesuche machen. Darunter fällt beispielsweise das Jugendamt.

    8.40 Uhr: Lieferdienste von Apotheken gefragt

    Die Ausbreitung des Corona-Virus lässt die Nachfrage bei Lieferdiensten von Apotheken steigen. Gerade ältere oder kranke Menschen nehmen das Angebot mehr in Anspruch, um die eigenen vier Wände so wenig wie möglich verlassen zu müssen. Gernot Pohl, der Leiter der Marienapotheke in Saal an der Donau (Lkr. Kelheim), berichtet von einer gestiegenen Nachfrage im Hinblick auf den Lieferdienst. Er und seine Mitarbeiter achten bei der Auslieferung strengstens auf die Hygienevorschriften. Sie desinfizieren nach jedem Kunden die Hände neu und tragen zusätzlich Einmalhandschuhe. Die Medikamente werden oft vor die Türe gelegt. Die Kunden können das Geld ebenfalls kurz zuvor vor der Türe deponieren oder die Rechnung per Überweisung begleichen.

    05.17 Uhr: Teststation in Pfarrkirchen öffnet

    Im Landkreis Rottal-Inn öffnet heute eine Corona-Drive-In-Teststation. Sie steht auf dem Parkplatz der Berufsschule in Pfarrkirchen. Getestet werden vorläufig dort aber nur die Personen, die vom Gesundheitsamt kontaktiert wurden und Symptome zeigen. Diese Personen bekommen einen Termin zugewiesen. Die Testpersonen müssen ihre Fahrzeuge nicht verlassen. Wer kein eigenes Auto hat oder nicht zur Teststation kommen kann, wird weiter von den mobilen Teams getestet. Aktuell meldet der Landkreis Rottal-Inn 180 bestätigte Corona-Fälle.

    26.03.2020

    19.38 Uhr: Straubinger Krankenhaus richtet Screening-Zelt ein

    Der BRK Kreisverband Straubing hat am Zugang zum Notfallzentrum und Liegendkrankeneingang im Klinikum St. Elisabeth in Straubing ein Screening-Zelt installiert. Sämtliche ambulante und stationäre Patienten - beispielsweise Notfälle oder Patienten mit Terminen zu Untersuchungen - können ab morgen nur über diesen Zugang Zutritt in das Klinikum erlangen. Dort wird eine Befragung und Körpertemperaturmessung durchgeführt. Daraus ergibt sich die weitere Zuordnung der Patienten für den innerklinischen Ablauf.

    Das Klinikum St. Elisabeth weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei dem Screening-Zelt nicht um eine zusätzliche Corona-Teststation handelt. Erster Ansprechpartner bei Erkrankungen bleibt - sofern es sich nicht um einen Notfall handelt - weiterhin der Hausarzt oder der ärztliche Bereitschaftsdienst.

    18.49 Uhr: 20 Neu-Infizierte im Kreis Passau

    Im Landkreis Passau gab es heute 20 neue Fälle des Coronavirus, teilte das Landratsamt am Abend mit. Insgesamt beläuft sich die Zahl der Infizierten damit auf aktuell 73 Fälle.

    Der Trend bei den Fallzahlen gehe derzeit zwar noch nach oben, so das Landratsamt weiter. Aber auch wenn sich die seit knapp einer Woche gültigen Ausgangsbeschränkungen aus epidemiologischen Gründen noch nicht bei den Fallzahlen bemerkbar machen, wird festgestellt, dass sich die Zahl der relevanten Kontaktpersonen bei den einzelnen Fällen deutlich verringert. Die Auswirkungen der Ausgangsbeschränkungen auf die Ausbreitung des Virus wird sich wohl frühestens im Laufe der nächsten Woche bemerkbar machen, heißt es.

    18.03 Uhr: Zwei weitere Todesfälle in der Region Landshut

    In der Region Landshut sind zwei weitere Personen an den Folgen von Covid-19 verstorben. Das teilte das Landratsamt Landshut am Abend mit. Beide Patienten waren über 80 Jahre alt und litten bereits an Vorerkrankungen. Bereits heute Mittag wurde ein Todesfall aus dem Kreis Landshut gemeldet.

    Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle seit Beginn des Infektionsgeschehens sind auf 271 angestiegen. 1.111 Kontaktpersonen wurden registriert. (Stand: 17.00 Uhr).

    17.14 Uhr: Region Straubing "hält zam"

    Zahlreiche Unternehmen und Betriebe der Region Straubing stellen verschiedene Schutzausrüstungsgegenstände zur Verfügung. Wie das Landratsamt Straubing-Bogen meldet, kümmerten sich zum Beispiel Apotheken um die Herstellung von Desinfektionsmitteln. Jeweils 1.000 Liter Ethanol dafür stellten beispielsweise die Firma Clariant aus dem Hafen Straubing-Sand und B+K aus Konzell kostenfrei zur Verfügung.

    "Es ist schön zu sehen, wie alle an einem Strang ziehen und zusammenhelfen. Egal, ob es Unternehmen oder Apotheken sind, die mithelfen oder die vielen, vielen Hilfskräfte aller beteiligten Organisationen" Josef Laumer, Landrat Straubing-Bogen

    Die Einrichtungen konnten im Vorfeld in den letzten Tagen ihren Bedarf und ihren Bestand melden und werden nun zentral über das BRK und den Örtlichen Einsatzleiter Medizin versorgt. Am Freitag beginnt die Verteilung je nach Bedarf und Prioritätenliste des Bayerischen Innenministeriums. Die Verteilung erfolgt dann durch die Freiwilligen Feuerwehren. Von Hilfeaufrufen auf dem privaten Weg, wie sie derzeit verschiedentlich in den sozialen Medien zu finden sind, wird ausdrücklich abgeraten.

    16.20 Uhr: BRK Straubing bietet Sorgentelefon für Einsame

    Menschen, die allein leben und derzeit einsam sind, weil keine Kinder oder Enkel vorbeikommen, können sich beim BRK Straubing-Bogen melden: Der sozialpsychiatrische Dienst des BRK stellt jetzt in der Corona-Krise einen speziellen Service zur Verfügung: Dort kann man sich, wenn man sich einsam fühlt, mit einem Menschen unterhalten.

    • Sorgen und Nöte besprechen, aber keine medizinische Auskunft

    Zudem stehen die Mitarbeiter auch für eine ausführliche Beratung am Telefon zur Verfügung. Unter 09421/9952-3000 kann von Montag bis Freitag von 8 bis 13 Uhr das Gespräch gesucht werden. Bei einer längeren Beratung wird ein Termin vereinbart. Ansonsten werden die Anrufer zu einem freien Mitarbeiter verbunden, der sich um die Sorgen und Nöte kümmert. Außerhalb dieser Zeiten können die Anrufer ihre Telefonnummer auf einem Anrufbeantworter hinterlassen und werden zurückgerufen. Außerdem gibt es auf der Internetseite der Beratungsstelle ein Formular, auf dem ebenfalls ein Rückrufwunsch hinterlassen werden kann.

    Wichtiger Hinweis: Am Sorgentelefon werden keine medizinischen Anfragen beantwortet. Dafür gibt es die Corona-Hotline des Landkreises und der Stadt.

    15.02 Uhr: Niederwinkling bietet kreative Hilfsangebote

    Die Gemeinde Niederwinkling meldet viele kreative Hilfsangebote in Zusammenhang mit Corona: Eine junge Frau näht Mundschutzmasken und wird nun vom ansässigen Strickcafé darin unterstützt. Die KLJB von Oberwinkling erledigt Einkäufe - 17 Jugendliche arbeiten mit der Gemeinde zusammen, das den Einkaufsdienst organisiert und koordiniert. In den Ortschaften Oberwinkling, Mariaposching und Waltendorf organisiert der Pfarrgemeinderat die dortigen Einkaufshilfen. Unterstützt werden sie von der Landjugend Mariaposching. Eine besondere Idee ist die Videokonferenz für Kinder: Sie soll Eltern entlasten und den Kindern eine kleine Abwechslung bieten.

    15.00 Uhr: Videokonferenz für Kinder

    • Wer Einkaufshilfe benötigt: Quartiersmanagement, Bestellungen werden von Rita Widmann entgegengenommen: dienstags und freitags von 9 bis 12 Uhr Tel.: 09962/ 95971 40
    • Für Mariaposching und Waltendorf nimmt die Gemeindereferentin Steffi Trottmann die Einkaufsbestellungen montags und mittwochs unter der Tel. 09962/ 9599803 von 9 bis 11 Uhr entgegen.
    • Wer sich zur Video-Kinderkonferenz anmelden möchte: Kommunalunternehmen Niederwinkling Tel.: 09962 202203-0

    14.58 Uhr: Zwei neue Fälle im Stadtgebiet Passau

    Für das Stadtgebiet Passau sind heute zwei neue Fälle zu verzeichnen. Dabei handelt es sich um eine 55-jährige Frau und einen 59-jährigen Mann. Die Gesamtzahl der Corona infizierten Fälle liegt damit bei 24. Im Klinikum Passau werden aktuell 8 Patienten mit Corona betreut. Das meldet die Pressestelle der Stadt.

    14.52 Uhr: Passauer Bistumsblatt vorübergehend kostenlos

    Das Passauer Bistumsblatt gibt es während der Corona-Krise vorübergehend digital und kostenlos. Vom Bistum hieß es dazu: Bistumsblatt und Liebfrauenbote seien für die Leser Woche für Woche ein "Grundnahrungsmittel für Geist und Seele". Das gelte ganz besonders in herausfordernden Zeiten wie jetzt.

    Mit der Entscheidung, die Blätter frei im Netz zugänglich zu machen, hoffe man, dass kirchliches Leben auch in dieser schwierigen Zeit gelinge und Früchte trage. Das Passauer Bistumsblatt kann unter www.bistum-passau.de/artikel/unsere-kirchenzeitungen-online heruntergeladen werden.

    14.37 Uhr: Landratsamt-Mitarbeiterin hat Corona

    Es gibt einen ersten Corona-Fall im Landratsamt Freyung-Grafenau. Eine Mitarbeiterin der Zulassungsstelle wurde positiv getestet. Die Kontaktpersonen - darunter auch Mitarbeiter der Zulassungsstelle - sind bereits ermittelt und befinden sich in häuslicher Quarantäne, die Testung läuft. Der betroffenen Mitarbeiterin geht es den Umständen entsprechend gut.

    14.29 Uhr: Negativ-Trend für fast alle Unternehmen

    Durch die Corona-Krise ist die niederbayerische Wirtschaft größtenteils zum Erliegen gekommen. Mit einem Anteil von 93 Prozent bekommen nahezu alle Unternehmen im Wirtschaftsraum Niederbayern die negativen Auswirkungen zu spüren. Das hat die Industrie- und Handeslkammer (IHK) mitgeteilt.

    Sieben von zehn Betrieben erwarten für das laufende Jahr einen Umsatzrückgang im zweistelligen Prozentbereich. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse einer Blitzumfrage der IHK Niederbayern unter den Betrieben aus Industrie, Handel, Dienstleistungen und Tourismus. Knapp die Hälfte der Unternehmen hat den Betrieb komplett oder zumindest zum großen Teil eingestellt. Mehr als jedes dritte Unternehmen sieht sich gezwungen, Personal abzubauen.

    14.20 Uhr: 60 Positiv getestete Fälle Im Landkreis Dingolfing

    Das Landratsamt meldet aktuell (26.03. 12 Uhr) 60 positiv getestete Bürger im Landkreis Dingolfing-Landau. 379 Kontaktpersonen seien vom Gesundheitsamt ermittelt worden. 110 davon konnten zwischenzeitlich aus der Quarantäne entlassen werden. Ratsuchende können sich nach wie vor ans Bürgertelefon wenden: 08731/87 200 (8-16 Uhr). Zusätzliche Infos gibt es auf der Seite des Landkreises.

    13.14 Uhr: Zwei Corona-Tote im Kreis Kelheim

    Im Landkreis Kelheim sind zwei Menschen an dem Coronavirus gestorben. Das hat das Landratsamt Kelheim am Mittag mitgeteilt. Aus Datenschutzgründen ist zu den Todesfällen nicht mehr bekannt. Insgesamt gibt es im Kreis Kelheim 76 Corona-Infizierte (Stand 00:00 Uhr).

    Das Landratsamt weist darauf hin, dass das Bürgertelefon sieben Tage die Woche besetzt ist. Die Telefonnummer 09441/207 3112 ist täglich von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

    Außerdem hat der Landkreis Kelheim eine Aufkleber-Aktion gestartet, um Mut zu machen und die Menschen zum Durchhalten zu animieren. Die Aufkleber sind ab sofort in allen Gemeinden und am Landratsamt Kelheim erhältlich. Auf Wunsch können die Aufkleber auch gerne vom Landratsamt zugeschickt werden, heißt es.

    12.40 Uhr: Erster Corona-Todesfall im Kreis Landshut

    In der Region Landshut hat das Coronavirus den ersten Todesfall gefordert. Eine 90-jährige Frau mit weiteren Vorerkrankungen ist Anfang der Woche in einem Krankenhaus an den Folgen der Infektion gestorben. Die Frau stammte aus dem Landkreis Landshut. Seit Beginn des Infektionsgeschehens wurden in der Region Landshut 259 Indexfälle registriert, die Zahl der Kontaktpersonen liegt bei 1024 Personen, teilte das Landratsamt Landshut mit (Stand 11.00 Uhr).

    11.58 Uhr: Hilfe beim Einkauf und bei Einsamkeit

    Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es Hilfe für Menschen, die keine Verwandten oder Nachbarn haben. Der BRK Kreisverband Straubing-Bogen bietet gemeinsam mit dem "Team Bayern", einem Netzwerk aus Ehrenamtlichen, Einkaufshilfen an. Wer Hilfe braucht, kann sich von Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 16.30 Uhr telefonisch unter der 09421 / 9952-9952 melden. Auch ehrenamtliche Helfer, die sich beim Team Bayern engagieren wollen, sollen diese Nummer wählen. Zusätzlich ist mit engagement@kvstraubing.brk.de eine E-Mail-Adresse eingerichtet, bei denen sich Hilfesuchende und Freiwillige melden können.

    Aber auch wer sich einsam fühlt bekommt Hilfe angeboten. Beim BRK-Kreisverband Straubing-Bogen können sich Einsame werktags am Vormittag unter der Nummer 09421/9952-3000 melden. Dort gibt es auch psychologische Unterstützung.

    10.42 Uhr: Team der Kontakttelefone im Dauereinsatz

    Wie das Landratsamt Rottal-Inn mitteilt, arbeitet das Team des sogenannten Kontakttelefons aktuell in Schichtbetrieb und Dauereinsatz daran, alle Kontaktpersonen der Corona-Infizierten zu informieren. Aktuell gibt es im Landkreis Rottal-Inn 160 Fälle von Corona-Infektionen, 9 Menschen befinden sich auf der Intensivstation des Klinikums.

    Durch die schnelle Ausbreitung des Virus wird es für das Team des Kontakttelefons immer schwieriger, alle Personen zu erreichen. Das Team des Kontakttelefons besteht nicht nur aus Mitarbeitern des Landratsamtes, sondern auch aus Schauspielerinnen und Schauspielern sowie Mitarbeitern des Theaters an der Rott.

    10.06 Uhr: Landkreis Straubing-Bogen braucht Schutzausrüstung

    Das Landratsamt Straubing-Bogen appelliert an alle Unternehmen, Firmen und Bürger, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Kliniken, Rettungsdiensten, Ärzten und anderen Einrichtungen die dringend notwendige Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen.

    Overalls und Infektionsschutzkittel gehen zur Neige, es zeichnet sich ein Versorgungsengpass ab. Deshalb sollen alle Stellen, die derartige Ausrüstung besitzen, diese zur Verfügung stellen. Die Koordination erfolgt über die E-Mail-Adresse katastrophenschutz@landkreis-straubing-bogen.de.

    09.04 Uhr: Freilichtmuseum Massing bleibt geschlossen

    Das Freilichtmuseum Massing (Lkr. Rottal-Inn) bleibt geschlossen. Wie der Bezirk Niederbayern heute mitteilt, werden alle für März und April geplanten Veranstaltungen abgesagt.

    08.50 Uhr: Immer wieder Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen

    Auch wenn sich laut Polizei die meisten Bürger vorbildlich an die Ausgangsbeschränkungen halten, gibt es weiterhin negative Ausnahmen. In Bad Griesbach (Lkr. Passau) musste die Polizei gestern (25.03.) zu einem Hochseilgarten fahren, da Bürger mitgeteilt hatten, dass sich dort mehrere Personen treffen. Vor Ort angekommen, traf die Polizeistreife tatsächlich auf eine größere Personengruppe. Gegen die Personen wurde eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz erstattet.

    07.03 Uhr: Landshuter Wochenmarkt findet in anderer Form statt

    Der Wochenmarkt in Landshut findet morgen (27.03.) trotz der Corona-Situation statt. Dafür aber in stark abgeänderter und eingeschränkter Form. Der Markt wird seinen "Veranstaltungscharakter" verlieren, es geht darum, den Versorgungsauftrag zu erfüllen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

    Um die Abstandsregelung von 1,50 Meter zwischen den Einkäufern und Marktleuten einzuhalten, wird der Markt bis auf Weiteres auf zwei Standorte in der Innenstadt aufgeteilt. Nur Beschicker mit Lebensmitteln dürfen verkaufen. Die Ware muss mit einem Spuckschutz wie Folien oder anderen Abdeckungen geschützt werden. Alle Verkäufer müssen Handschuhe tragen.

    05.40 Uhr: Behelfskliniken in der Planung

    Aktuell bereiten sich mehrere Kliniken und Städte in Niederbayern auf einen Anstieg der Corona-Fälle vor. Deswegen werden Behelfskliniken und Corona-Zentren errichtet. Dafür werden teilweise auch Immobilien wie Turnhallen vorbereitet. Einen Überblick zu den Planungen finden sie hier.

    25.03.2020

    19.22 Uhr: Tschechien lässt Pflegekräfte pendeln

    Angehörige des Gesundheits- und Rettungswesens sowie der sozialen Dienste, die in Deutschland oder Österreich arbeiten, aber in Tschechien leben, dürfen die Grenze nun doch weiter täglich überschreiten. Das habe Innenminister Jan Hamacek auf Grundlage entsprechender Wünsche aus den beiden Nachbarstaaten entschieden, teilte seine Sprecherin am Mittwochabend in Prag mit.

    18.45 Uhr: Stadt Passau unterstützt Unternehmen finanziell

    Neben der staatlichen Förderung unternimmt auch die Stadt Passau Vorkehrungen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie für die örtlichen Betriebe abzufedern. Der Ferienausschuss hat in seiner heutigen Sitzung steuerliche Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen und Steuerpflichtige im Rahmen der Gewerbesteuerforderungen beschlossen. Das teilte die Stadt am Abend mit.

    In der Stadt Passau sind heute drei Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit steigt die Zahl der infizierten auf 22. Im Klinikum Passau werden derzeit acht Corona-Patienten behandelt.

    17.25 Uhr: Infizierten-Zahl im Kreis Landshut auf über 200

    In der Region Landshut ist die Zahl der nachweislich an Covid19-erkrankten Personen auf über 200 gestiegen. Das hat das Landratsamt am Nachmittag mitgeteilt. Die Zahl der Kontaktpersonen ersten Grades liegt nun bei 905.

    Auch im Landkreis Straubing-Bogen ist die Zahl der Infizierten nach oben geschnellt. Das Landratsamt meldet dort elf Neu-Infizierte in den vergangenen 24 Stunden. Am Vortag waren es zwei. Insgesamt gibt es damit im Landkreis Straubing-Bogen seit Ausbruch der Pandemie 57 Infizierte (Stand 17:00 Uhr).

    Aus dem Landkreis Rottal-Inn gibt es gute Nachrichten: Sechs Menschen, bei denen eine bestätigte Corona-Infektion vorlag, sind laut Landratsamt aus der Quarantäne entlassen worden. Aktuell liegen im Kreis Rottal-Inn 144 Fälle von Corona-Infektionen vor.

    16:43 Uhr: Soforthilfe steigt auf 15 Millionen Euro

    Der Gesamtbetrag der Auszahlungen der "Corona Soforthilfe" in Niederbayern ist zwischenzeitlich von über zwölf auf knapp 15 Millionen Euro angestiegen. Das teilte die Regierung von Niederbayern am Nachmittag mit. Rund 2.000 niederbayerischen Betrieben wurde bereits konkret geholfen, heißt es.

    Regierungspräsident Rainer Haselbeck (CSU) freut sich über das Lob von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW): "Die Mitarbeiter arbeiten mit riesigem Engagement und Herzblut für unsere niederbayerischen Betriebe. Dieser Zusammenhalt wird entscheidend sein für die Bewältigung der Krise."

    Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

    15:48 Uhr: Drive-In und mobile Tests in Niederbayern

    Die mobilen Corona-Teststationen in Kelheim und Mainburg sind gestern reibungslos angelaufen und wurden von den ersten Patienten gut angenommen, teilt das Landratsamt mit. Medizinstudenten arbeiten dort freiwillig mit. Wichtig: Nur der Hausarzt kann dort Termine für seine Patienten organisieren! Unter anderem gibt es Drive-In-Teststationen auch in Straubing, Landshut oder Deggendorf.

    Anders handhabt es der Kreis Freyung-Grafenau. Dort kommen die Tester nach Hause. Das Gesundheitsamt bereitet täglich eine Namensliste mit Kontaktpersonen vor und übergibt diese an die jeweilige Fahrzeugbesatzung. Im Laufe eines Tages werden bis zu 40 Personen abgefahren und getestet. Der Vorteil dieser Vorgehensweise sei, dass betroffene Kontaktpersonen nicht mehr ihr häusliches Umfeld verlassen müssten, so das Landratsamt Freyung-Grafenau.

    15:02 Uhr: Über zwölf Millionen Euro Soforthilfe

    Bislang hat das Bayerische Wirtschaftsministerium über zwölf Millionen Euro "Soforthilfe Corona" allein an niederbayerische Freiberufler, Selbständige sowie kleine und mittlere Unternehmen angewiesen. Bayernweit liegt der Regierungsbezirk damit auf Platz zwei, nach Oberbayern. Insgesamt sind bei der Regierung von Niederbayern über 15.800 Anträge auf die Soforthilfe eingegangen. Im Durchschnitt würden jeweils 7.500 Euro beantragt, heißt es. Damit liegt der Gesamtbedarf der Antragsteller in Niederbayern aktuell bei insgesamt 120 Millionen Euro. Bayernweit wurden bislang 150.000 Anträge auf Soforthilfe gestellt.

    14:52 Uhr: Ausbreitung des Virus beschleunigt sich

    Nach den neuesten Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (Stand: heute 10 Uhr) beschleunigt sich in Niederbayern die Ausbreitung des Coronavirus. Demnach gibt es 83 Neu-Infektionen binnen 24 Stunden - gegenüber 28 im Vergleich von Montag auf Dienstag.

    Der besonders starke Anstieg der Infizierten in Niederbayern ist vor allem auf die Landkreise Landshut (+21 auf 135), Rottal-Inn (+13 auf 93) und Freyung-Grafenau (+11 auf 30) zurückzuführen. Neun Neu-Infizierte meldete der Landkreis Regen (jetzt 34), sechs Neu-Infizierte der Landkreis Kelheim (60), fünf der Landkreis Passau (jetzt 43), je vier die Stadt Landshut (jetzt 42), der Landkreis Dingolfing-Landau (jetzt 45) und der Landkreis Deggendorf (jetzt 65). Drei Neu-Infektionen gab es nach dieser Statistik in der Stadt Passau (jetzt 18), zwei in der Stadt Straubing (jetzt 42) und eine im Landkreis Straubing-Bogen (jetzt 50).

    14:17 Uhr: Einschränkungen in den Gefängnissen

    Auch in den niederbayerischen Gefängnissen gibt es wegen der Corona-Pandemie aktuell Einschränkungen. So finden keine Gottesdienste statt. Besuche seien vorläufig bis einschließlich 19. April nicht möglich. Die Inhaftierten bekämen allerdings im Gegenzug großzügige Möglichkeiten für Telefonate. Der Antritt etwa von kurzen Haftstrafen oder von Jugendarrest werde auf spätere Zeitpunkte verschoben. Nach Stand von Dienstagmorgen gab es in der JVA Straubing einen Vollzugsbeamten, der positiv auf das Virus getestet wurde.

    13:13 Uhr: Erster Todesfall im Landkreis Freyung-Grafenau

    Es gibt den ersten Covid-19-Todesfall im Landkreis Freyung-Grafenau: Das Landratsamt teilte am Mittag mit, dass eine 87-jährige Frau an den Folgen der Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus starb. Sie war im Krankenhaus Grafenau stationär behandelt worden.

    Landrat Sebastian Gruber rief noch einmal eindringlich dazu auf, sich an die von der Staatsregierung verhängten Ausgangsbeschränkungen zu halten. "Wir schützen damit die Schwachen und Kranken unserer Gesellschaft."

    Im Landkreis Freyung-Grafenau gibt es aktuell 37 laborbestätigte Infektionsfälle. Sieben Patienten werden stationär in einer Klinik behandelt, keiner davon auf der Intensivstation. 400 Landkreisbewohner sind in häuslicher Quarantäne.

    11:00 Uhr: Bundesregierung stoppt Einreise von Saisonarbeitern - Landwirte haben Existenzsorgen

    Das Bundesinnenministerium stoppt offenbar vorerst die Einreise von ausländischen Saisonarbeiter komplett. Ein entsprechender Hinweis für die Landwirte ist unter anderem auf der Internetseite des BBV (Bayerischer Bauernverband) veröffentlicht. Demnach dürfen osteuropäische Erntehelfer nur noch bis heute 17 Uhr einreisen. Danach könnten Saisonarbeiter weder auf dem Landweg noch per Flugzeug nach Deutschland kommen.

    Im auch vom Gemüseanbau geprägten niederbayerischen Gäuboden wachsen unterdessen die Existenzsorgen der Landwirte. Ein Spargel- und Erdbeerproduzent sagte dem BR, ein kleiner Teil seiner während der Erntesaison gebrauchten Arbeiter konnte per Flugzeug anreisen. Die Zahl der Arbeitskräfte sei allerdings zu gering, um die Ernte zu sichern. Eine Gurken- und Erdbeerproduzentin sagte dem BR, der Fortbestand ihres Betriebs sei unter diesen Umständen gefährdet. Sie habe bereits hohe Summen investiert, ohne die Ernte der Feldfrüchte stünde sie vor dem Aus. Sie hätte bereits Vorkehrungen getroffen, um die bis zu 300 Saisonarbeiter auf ihrem Betrieb sicher unterzubringen und eine mögliche Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Sie fürchte, die Ernte lasse sich allein mit inländischen Hilfskräften nicht sichern.

    10:45 Uhr: Gesundheitsamt Straubing meldet Überlastung

    Das Landratsamt Straubing-Bogen meldet eine starke Belastung des Gesundheitsamts. Immer wieder käme es hier zu sich wiederholenden Anfragen, für die das Gesundheitsamt aber nicht zuständig ist. Dr. Beate Biermaier, Leiterin des Gesundheitsamtes, weist deshalb auf einige wichtige Punkte hin:

    • Über Ergebnisse von Abstrichen, die von KVB oder Hausärzten durchgeführt wurden, werden die Testpersonen auch von dort unterrichtet und nicht vom Gesundheitsamt.
    • Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen stellt immer der Hausarzt aus, nicht das Gesundheitsamt.
    • Auch für Ersatzleistungen bei Schließungen von Unternehmen und ähnlichen Fragen ist nicht das Gesundheitsamt zuständig.
    • Bei größeren Firmen und Betrieben mit Betriebsarzt ist dieser der erste Ansprechpartner für individuelle Lösungen.

    09:38 Uhr: Corona-Virus trifft auch Gärtnereien hart

    Die Corona-Krise trifft auch die Gärtnereien hart. Betriebe mussten ihre Läden schließen und haben dadurch enorme Einbußen. Mitarbeiter sind bereits entlassen worden bzw. sind in Kurzarbeit.

    Die Chefin einer Gärtnerei aus dem Landkreis Passau schilderte dem BR ihre Lage. Das Frühlingsgeschäft beispielsweise mit Veilchen, Narzissen und Tulpen breche ein. Das Angebot, online zu bestellen und auszuliefern, werde nur zögerlich angenommen. Die Gärtnereichefin wörtlich: "Im März habe ich Umsatzeinbußen von 35.000 Euro. Meine sechs festen Mitarbeitern sind in Kurzarbeit, die Teilzeitkräfte sind nicht mehr in Arbeit." Auf einem großen Teil ihrer knapp 7000 Frühlingsblumen werde sie wohl sitzen bleiben. Nicht gekaufte Ware müsse auf den Kompost. Andere Gärtnereien schildern ihre aktuelle Situation ähnlich.

    Die Aussichten? Nicht besonders rosig, heißt es. April und Mai seien die Hauptmonate in den Gärtnereien. Hier werde bis zu 50 Prozent des Jahresumsatzes generiert. Die Gärtnereichefin wörtlich: "Wenn da nichts geht, müssen wir zusperren."

    09:23 Uhr: Arzt in Landshut sucht verlorenes Gerät

    Ein Arzt, der im Raum Landshut Hausbesuche für Corona-Tests durchführt, benötigt dringend Mithilfe aus der Bevölkerung. Nach einem Hausbesuch in Bruckberg im Landkreis Landshut hat er gestern (24.03.) ein wichtiges elektronisches Gerät verloren. Er selbst vermutet, dass er es auf seinem Autodach hat liegen lassen und das Gerät dann womöglich kurz darauf auf die Straße gefallen ist.

    Wer im Bereich der Fliederstraße in Bruckberg ein kleines Gerät gefunden hat, möchte dieses bitte bei der Polizei in Landshut abgeben. Wie ein Polizist in der Einsatzzentrale dem BR sagte, darf der Finder es trotz eingeschränkten Publikumsverkehrs persönlich bei der Polizeiinspektion vorbeibringen.

    05:20 Uhr: Recyclinghof Plattling bleibt wegen Corona-Fall geschlossen

    Der Recyclinghof in Plattling (Lkr. Deggendorf) muss geschlossen bleiben, da es dort eine Corona-Infektion gegeben hat. Das hat der Zweckverband Abfallwirtschaft Donau-Wald mitgeteilt. Die Müllabfuhr fährt in Plattling dagegen weiter normal.

    24.03.2020

    18:58 Uhr: Arberlandklinik Viechtach entlässt einen Corona-Patienten

    Die Arberlandklinik in Viechtach im Kreis Regen hat heute einen COVID-19-Patienten, dessen Gesundheitszustand sich gebessert hatte, zur weiteren Genesung nach Hause entlassen.Nun werden dort noch drei Corona-Patienten behandelt, teilt die Klinik mit.

    17:31 Uhr: Deggendorf sucht Näher für Schutzmasken

    Die Stadt Deggendorf will selbst Mund- und Nasenschutzmasken herstellen und sucht hierfür freiwillige Näherinnen und Näher. Das hat die Stadt auf ihrer Facebookseite mitgeteilt. Wie es heißt, sind die Schutzmasken derzeit "Mangelware". Damit die Deggendorfer Senioren- und Alteneinrichtungen dennoch mit den Masken versorgt werden, will die Stadt jetzt die Masken selber herstellen - dafür brauchen sie Näher.

    Die Masken sollen der Tröpfcheninfektion vorbeugen helfen. Es handelt sich dabei nicht um einen Selbstschutz, sondern um einen Schutz, andere nicht anzustecken. Das Nähmaterial hierzu wird diese Woche beschafft und den Nähern zur Verfügung gestellt - ab 30.3.20 sollen die Stoffe geliefert werden. Freiwillige Näherinnen und Näher können sich unter 0991/2960-444 melden oder unter deggendorfhilft@deggendorf.de.

    16:26 Uhr: 19 neue Corona-Infizierte im Kreis Rottal-Inn

    Im Landkreis Rottal-Inn steigt die Anzahl an Corona-Infektionen weiter rapide an. Aktuell gibt es dort 110 Corona-Fälle, teilt das Landratsamt mit. Im Laufe des heutigen Tages sind demnach 19 neue positive Testergebnisse beim Landratsamt angekommen.

    16:15 Uhr: Motorenfabrik Hatz in Ruhstorf geht in Kurzarbeit

    Wegen der Corona-Krise fährt jetzt auch die Motorenfabrik Hatz mit Hauptsitz in Ruhstorf an der Rott (Lkr. Passau) alle Aktivitäten herunter. Die Mitarbeiter wurden heute in Kurzarbeit geschickt, teilt die Firma mit.

    Hatz ist mit 850 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber im Rottal. Neben Motoren werden dort Metallkomponenten sowie Spezialaggregate gefertigt.

    16:01 Uhr: Stärkster Anstieg der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie

    Acht neue Fälle in zwölf Stunden: Der Landkreis Passau verzeichnete heute den stärkten Anstieg von Corona-Infizierten seit Ausbruch der Pandemie. Insgesamt sind es nun 47 Corona-Kranke.

    Landrat Franz Meyer (CSU) appellierte noch einmal an die Bürger, die angeordneten Beschränkungen "dringendst zu befolgen". Die Gefahrensituation werde jeden Tag deutlicher. Die Eindämmung der Corona-Ausbreitung habe oberste Priorität. In den drei Kreiskrankenhäusern Vilshofen, Rotthalmünster und Wegscheid stehen insgesamt 85 Betten auf Isolierstationen zur Verfügung.

    15:44 Uhr: 56 Corona-Fälle im Kreis Kelheim

    Das Landratsamt Kelheim meldet aktuell insgesamt 56 positive Fälle. Seit heute gibt es in Kelheim und in Mainburg eine Probeentnahmestation. Sie wird betrieben von der Goldberg-Klinik und der Ilmtal-Klinik.

    Das Bürgertelefon des Landratsamtes ist sieben Tage die Woche besetzt: Die Telefonnummer 09441/207 3112.

    15:12 Uhr: Acht Ausgangs-Verstöße in Straubing

    Am Montag hat die Polizei in Straubing insgesamt acht Personen aufgegriffen, die sich ohne triftigen Grund in der Öffentlichkeit bewegten. Einer davon, ein 22-jähriger Mann, war uneinsichtig und beleidigte die Polizei. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet. Den anderen wurde ein Platzverweis erteilt, eine Anzeige folgt.

    13:31 Uhr: Reha-Kliniken droht Insolvenz

    Die Reha-Kliniken im Kreis Passau schlagen Alarm: Wegen der Corona-Krise drohen Insolvenzen. Laut einer Pressemitteilung der Johannesbad Holding in Bad Füssing würden erste Kliniken bereits zum Ende der Woche schließen müssen.

    In der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing arbeite noch etwa die Hälfte der Mitarbeiter, lediglich ein Fünftel der Betten sei belegt. Da planbare Operationen verschoben wurden, entfallen Anschluss-Heilbehandlungen.

    12:36 Uhr: Niederbayerische Polizei meldet Verstöße

    Die niederbayerische Polizei meldet, dass sie am gestrigen Montag (23.03.) mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei über 1.800 Kontrollen durchführen konnte. Die Kontrollen konzentrierten sich auf die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen, aber auch Gastro-Betriebe und sonstige Geschäfte. Die Quote bei Verstößen blieb annähernd gleich. Allerdings lockte das Wetter erneut viele Menschen auf die Straßen und so mussten 68 Verstöße geahndet werden (Sonntag 69). Drei Verstöße entfallen auf Waschsalons, die restlichen 65 Anzeigen sind Zuwiderhandlungen gegen die Ausgangsbeschränkung. Im Bereich Gastronomie und Einzelhandel wurden keine Verstöße registriert. Die niederbayerische Polizei wird die Überwachungsmaßnahmen weiterhin fortführen und festgestellte Verstöße konsequent zur Ahndung bringen, so die Mitteilung.

    • Häufung bei den 20- bis 30-Jährigen

    Bei den Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung ist eine leichte Häufung bei der Altersgruppe der 20- bis 30-Jährigen zu verzeichnen. Die Polizei bittet daher insbesondere diese Altersgruppe um Einsicht und Vernunft. "Thematisieren Sie die Wichtigkeit der Einhaltung in Ihrem Bekannten- und Freundeskreis und weisen Sie gegebenenfalls auf geltende Bestimmungen und drohende Strafen hin, wenn Sie Kenntnis von Verstößen erlangen", fordert die Polizei. Weitere Infos gebe es hier.

    10:45 Uhr: Jugendliche husten in der Nähe von Passanten und rufen "Corona"

    In Waldkirchen haben in zwei Fällen Passanten die Polizei alarmiert, weil mehrere Jugendliche beim Vorbeigehen in ihrer Nähe absichtlich gehustet und dabei "Corona" gerufen hatten. Danach waren die jungen Leute in beiden Fällen weggelaufen. Laut Polizei wurden die "Hust-Attacken" aus einer derart großen Entfernung ausgeführt, dass eine Ansteckung faktisch nicht möglich ist. Trotzdem warnt die Polizei vor derartigen Scherzen, die strafrechtlich verfolgt werden.

    10:19 Uhr: Panne bei Labortests in Vilshofen

    Bei Labor-Tests in Vilshofen (Lkr. Passau) hat es eine Panne gegeben. Wie die Stadt dem BR mitteilt, waren bei Kindern und beim Personal des Kindergartens St. Martin 120 Zweit-Proben genommen worden, die wegen einer Panne beim beauftragten Labor nicht ausgewertet werden konnten. Ursache seien "technische Probleme" gewesen, heißt es.

    Das Gesundheitsamt Passau hat als Lösung inzwischen vorgeschlagen, eine Symptom-Befragung bei den Eltern durchzuführen. Sollten bei Kindern corona-typische Symptome (zum Beispiel: Husten, Schnupfen, Kratzen im Hals, Fieber) vorliegen, werde bei diesen Kindern ein Abstrich gemacht.

    09:24 Uhr: Polizei Deggendorf mit mehreren Anzeigen

    Die Polizei Deggendorf berichtet heute über mehrere Fälle, in denen Personen die Corona-Ausgangsbeschränkungen ignoriert haben. Darunter Jugendliche auf einem Sportplatz oder mit Skateboards in einem Parkhaus. Auch drei Männer (53 bis 73 Jahre alt), die gemeinsam Kreuzworträtsel auf einer Parkbank auf dem Luitpoldplatz gelöst hatten. Die Polizei musste mehrere Anzeigen aufnehmen.

    07:00 Uhr: Automobilzulieferer Dräxlmaier geht in Kurzarbeit

    Der Automobilzulieferer Dräxlmaier Group in Vilsbiburg hat ab heute Kurzarbeit angemeldet. Wie ein Pressesprecher auf BR-Nachfrage bestätigte, sind davon fast alle 3.500 Mitarbeiter am niederbayerischen Standort betroffen. Nur eine Notbesetzung sei dann noch vor Ort, hieß es. Dräxelmaier betreibt 60 Werke in 20 Ländern, wovon alle - bis auf die chinesischen Werke - momentan stillstehen.

    06:00 Uhr: Corona-Drive-Throughs jetzt auch im Landkreis Kelheim

    In immer mehr Orten entstehen Corona-Teststationen, durch die man mit dem Auto fährt. Ab heute auch im Landkreis Kelheim, und zwar neben der Goldberg-Klinik in Kelheim und der Ilmtalklinik in Mainburg. Vorfahren dürfen nur Leute, die einen Termin für den Abstrich von ihrem Arzt erhalten haben.

    Stadt und Landratsamt in Straubing haben unterdessen ein positives Fazit gezogen. Am Hagen in Straubing ist am Montag eine Corona-Teststation eröffnet worden. Hier werden die Termine über das Landratsamt vermittelt. Man habe nur eine Handvoll Leute abweisen müssen, die keinen Termin vereinbart hatten, hieß es.

    23.03.2020

    18:30 Uhr: Straubing meldet geordneten Start der Teststation

    Ein durchweg positives Fazit ziehen die Verantwortlichen aus Stadt und Landkreis Straubing nach dem ersten Tag der Corona-Teststation am Hagen. "Alles lief sehr geordnet. Es sind wirklich fast nur die Leute erschienen, die einen konkreten Termin erhalten haben. Die Abweisungen konnte man an einer Hand abzählen", sagte Kreisbrandrat Albert Uttendorfer.

    Laut Information des Gesundheitsamtes gibt es aktuell im Stadtgebiet Straubing 42 bestätigte Fälle von Erkrankungen an COVID-19, im Landkreis Straubing-Bogen sind es 44. Dies bedeutet, dass in der Stadt Straubing heute keine Neuinfektion, im Landkreis Straubing-Bogen eine Neuinfektion gemeldet wurde.

    18:23 Uhr: Zahl der Corona-Fälle in Deggendorf gestiegen

    Die Anzahl der bekannten Fälle im Landkreis Deggendorf hat sich im Laufe dieses Tages auf 61 erhöht. Das teilt das Landratsamt mit. Damit gibt es nun 12 Corona-Infizierte mehr als noch am Wochenende.

    17:55 Uhr: Zwei Patienten auf der Intensivstation in Viechtach

    Der aktuelle Corona-Stand im Landkreis Regen beträgt 25 Corona-Infizierte, wobei allerdings etwa 100 Testergebnisse noch ausstehen, teilten die Arberlandkliniken mit. In der Arberlandklinik Viechtach werden derzeit drei Patienten stationär im Alter zwischen 18 und 60 Jahren behandelt. Ein Patient liegt auf der Normalstation, zwei Patienten auf der Intensivstation.

    Die derzeitige Lage im Kreis Regen sei aber noch relativ entspannt, so Landrätin Rita Röhrl (SPD), da in den letzten Wochen bereits eine hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten erfolgt sei.

    Bei Fragen rund um das Thema Corona können sich die Bürger im Landkreis Regen an die Corona-Hotline wenden: 09921/601-675.

    17:00 Uhr: Erster Corona-Patient in Passau geheilt

    Aus dem Klinikum Passau konnte der erste Corona-Patient mittlerweile entlassen werden. Laut Stadt werden dort noch sechs Menschen mit Corona-Symptomen behandelt. Insgesamt sind in der Stadt Passau derzeit 16 Infizierte gemeldet. Im Landkreis Passau sind es mittlerweile 39 bestätigte Fälle.

    16:55 Uhr: Zahl der Infizierten in Landshut steigt

    Mit 159 festgestellten Corona-Fällen in der Region Landshut ist die Zahl der infizierten Personen weiter gestiegen. Das teilt der Landkreis Landshut mit. Der Großteil der betroffenen Personen ist in häuslicher Quarantäne, einige befinden sich in stationärer medizinischer Behandlung.

    16:22 Uhr: Landkreis Kelheim meldet 50 Fälle

    Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 50 positive Fälle. Das meldet das Landratsamt. Zudem weist es auf die neuen Abstrichzentren in Kelheim und Mainburg (Außengelände der Goldberg-Klinik Kelheim sowie der Ilmtalklinik Mainburg) hin, die ab morgen (24.03.) im Auftrag von Haus- und Fachärzten des Landkreises Probenentnahmen zum Nachweis einer Infektion durchführen. Hierzu wurden eigens wettergeschützte Probenentnahmestellen aufgestellt.

    16:16 Uhr: Vier Corona-Fälle in Seniorenheim im Landkreis Rottal-Inn

    Wie eine Mitarbeiterin auf BR-Nachfrage bestätigte, gibt es im Caritas-Altenheim St. Konrad in Pfarrkirchen vier Coronafälle. Drei Bewohner des Seniorenheims werden im Krankenhaus behandelt, einer befindet sich im Haus in Quarantäne. Ebenso wurden 17 Mitarbeiter in Quarantäne geschickt, die zu den betroffenen Heimbewohnern Kontakt hatten.

    15:39 Uhr: 40 Fälle im Landkreis Dingolfing-Landau

    Aktuell sind im Landkreis Dingolfing-Landau 40 Bürger positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Davon befinden sich zwei in stationärer Behandlung im Krankenhaus und 38 in häuslicher Quarantäne. Das hat die Führungsgruppe Katastrophenschutz am Montag mitgeteilt.

    15:30 Uhr: Neue Gebetsplattform des Bistums Passau

    Das Bistum Passau meldet sich mit einer Gebetsaktion: "Wir haben uns dazu entschlossen, über das zu berichten, was uns helfen kann – biblisch gesprochen – durch diese Wüstenzeit gemeinsam hindurchzukommen. Es geht in diesen Zeiten vor allem nur um eines: dass wir zusammenhalten und gemeinsam diese weltumspannende Herausforderung so gut wie möglich bewältigen. Aber wie sollen wir das gemeinsam schaffen, wenn wir uns doch genau in dieser Krise nicht in Gemeinschaft treffen dürfen? Im Bistum Passau haben wir vor einigen Jahren das Motto des Papstbesuchs von Benedikt XVI. zu unserem Leitspruch gewählt: Wer glaubt ist nie allein.

    "Wer glaubt ist nie allein"

    Unter genau diesem Hashtag #werglaubtistnieallein stellen wir in diesen Zeiten alles zusammen, was uns verbinden kann: Gottesdienstübertragungen sowie alle Angebote, die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und alle Einrichtungen Ihnen anbieten können. Den Anfang wollen wir gemeinsam mit Ihnen machen und dem neuen Portal "Gebetsanliegen". Was könnte uns jetzt mehr tragen als das gemeinsame Gebet füreinander? Sie sind herzlich eingeladen, mitzubeten und Ihre Gebetsanliegen auf unserem neuen Portal zu posten, das wir unter #werglaubtistnieallein veröffentlichen. Es lohnt sich bei Oma und Opa anzurufen und zu fragen, für was Sie beten möchten? Enkel, Töchter und Söhne können diese Anliegen dann stellvertretend veröffentlichen."

    14:35 Uhr: Achtung, Betrüger unterwegs!

    Die Polizei Niederbayern sowie das Bundeskriminalamt weisen darauf hin, dass derzeit Online-Betrüger versuchen, sensible Daten abzugreifen. Dateien oder Links von unbekannten Adressaten sollten nicht geöffnet werden. Außerdem werden die Bürger aufgerufen, Informationen rund um die Corona-Pandemie nur von gesicherten Quellen - wie etwa dem Robert-Koch-Institut - zu berücksichtigen.

    14:32 Uhr: 87 Fälle im Landkreis Rottal-Inn

    Der aktuelle Stand der Corona-Infektionen im Landkreis Rottal-Inn liegt bei 87 Fällen. Das meldete das Landratsamt heute Vormittag. Mittlerweile seien 17 Patienten stationär in einer Klinik, zwei davon auf der Intensivstation, so die Meldung weiter.

    11:00 Uhr: Zu wenig Sicherheitsabstand - Mann zieht Waffe

    Weil andere Fußgänger ihm gegenüber augenscheinlich den Corona-Sicherheitsabstand nicht eingehalten haben, hat ein Mann in Passau eine Pistole gezogen. Wie die Polizei mitteilt, war es am Sonntag an der Innpromenade zum Streit gekommen. Der 49-Jährige zog daraufhin eine Schreckschusswaffe. Bei einer Kontrolle durch die Polizei konnte der Mann eine waffenrechtliche Erlaubnis nicht vorzeigen. Laut Polizei besitzt der 49-Jährige jedoch eine Erlaubniskarte. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

    10:35 Uhr: Wochenend-Fazit der Polizei Niederbayern

    Das Polizeipräsidium Niederbayern hat jetzt ein Fazit zu den Corona-Beschränkungen am Wochenende veröffentlicht. Demnach wurden bei 1.500 Kontrollen insgesamt 69 Verstöße festgestellt, die mit einer Straf- oder Ordnungswidrigkeitenanzeige geahndet wurden. 62 Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet, weil sich Bürger nicht an die Ausgangsbeschränkungen hielten.

    Die übrigen sieben Verstöße waren kleinere Veranstaltungen wie Grill- oder Geburtstagsfeiern. Bei 600 Kontrollen im Gastronomie-Gewerbe wurden keine Verstöße festgestellt. Insgesamt zeigt sich die Polizei zufrieden.

    09:53 Uhr: Auch im Landkreis Kelheim vereinzelt Verstöße gegen Verordnungen

    Auch die Polizei im Landkreis Kelheim hat am Wochenende Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen festgestellt. Insgesamt waren es sechs verschiedene Fälle. In der Stadt Kelheim und der Gemeinde Abensberg wurden zusammengezählt fünf Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen zur Anzeige gebracht. In Neustadt an der Donau wurde einem Betreiber eines Bistros der weitere Betrieb untersagt.

    Laut Polizei hielt sich der Großteil der Bevölkerung aber an die Regelungen.

    09:00 Uhr: Anzeigen wegen Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkungen

    Die Polizei in Bad Griesbach hat am Sonntag (22.03.) mehrere Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Ausgangsbeschränkungen abarbeiten müssen. In einem Fall trafen sich mehrere Jugendliche auf dem Kirchplatz. Da die jungen Leute in keinem familiären Zusammenhang standen, war dieses Treffen nicht erlaubt. Eine Streife konnte vor Ort noch zwei Jugendliche stellen, gegen sie wurde ein Verfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

    Ebenfalls ein derartiges Verfahren erwartet jetzt zwei Männer, die gemeinsam zu Fuß zu einer Tankstelle unterwegs waren. Auch sie waren lediglich befreundet und konnten keinen dringlichen Grund für ihren Ausflug vorweisen.

    Auch in Eggenfelden waren am Freitagabend junge Leute unerlaubt unterwegs. Das meldet das Polizeipräsidium Niederbayern. Zudem kam es zu einem Diebstahl: Zwei junge Männer nahmen einer 16-Jährigen die Handtasche und einen größeren Bargeldbetrag ab. Die drei Personen befanden sich zuvor gemeinsam auf einer Grillfeier, an der insgesamt sieben Personen teilnahmen. Neben einer Strafanzeige wegen Raubs, die den beiden Handtaschendieben droht, müssen alle Feiernden der Schrebergartenanlage mit einer Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit sowie wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz rechnen.

    05:36 Uhr: Corona-Teststelle in Straubing eröffnet

    Die Stadt Straubing und der Landkreis Straubing-Bogen haben jetzt zusammen eine Corona-Teststelle eingerichtet, die heute (23.03.) den Betrieb aufnimmt. Die Teststation wurde vor den Ausstellungshallen Am Hagen eingerichtet.

    Erkrankte mit Corona-Verdachts-Symptomen können sich von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr beim Landratsamt unter der Rufnummer 09421/973-332 registrieren lassen. In diesem Telefonat wird dann entschieden, ob eine Testung sinnvoll ist und dann ein Termin mit einer festen Uhrzeit vergeben. Unangemeldete Besucher werden nicht angenommen.

    Die Anfahrt der Personen mit Termin soll über die Westtangente erfolgen. Fahrzeuge dürfen nicht höher als zwei Meter sein und im Wagen-Inneren darf sich nur die Person/en mit Termin befinden. Wer sich daran nicht hält, wird von Polizei und Feuerwehr abgewiesen.

    22.03.2020

    13:45 Uhr Maßnahmen an Kliniken im Landkreis Freyung-Grafenau

    Nachdem eine Mitarbeiterin der Kliniken am Goldenen Steig im Landkreis Freyung-Grafenau positiv auf das Coronavirus getestet wurde, werden jetzt einige Maßnahmen durchgesetzt. Demnach werden alle Mitarbeiter künftig mit Mund-Nasenschutz arbeiten. Das Gesundheitsamt wird durch Klinikpersonal unterstützt. Außerdem wurde beispielsweise auch ein Arzt im Ruhestand akquiriert, der ab sofort im Gesundheitsamt mithilft. Die Verteilung der Schichten in den Kliniken wurde geändert: So wurden Pools gebildet – der halbe Pool an Mitarbeitern arbeitet 14 Tage im OP oder auf Intensivstationen, während die andere Hälfte des Personals Zuhause ist, dann wird gewechselt. So habe man genügend Personal im Hintergrund, wenn es zu einem Anstieg der Erkrankten komme, wie Franz Schreiner, Ärztlicher Direktor, sagt. Das strikte Besuchsverbot gilt weiterhin in den Kliniken – nur Angehörige von Sterbenden oder werdende Väter dürfen in die Kliniken. Der Rettungsdienst rückt ab sofort nur noch mit Schutzausrüstung aus – bei jedem Notfall, aus reiner Schutzmaßnahme. In der Klinik gibt es laut Schreiner einen eigenen Krankenhausapotheker, der selbst Desinfektionsmittel herstellt.

    Heimisches Unternehmen liefert Krankenhaus-Bettwäsche

    Für die Ausstattung mit Schutzmaterialien wie Mundschutz sorge unter anderem der Freistaat Bayern. Aber auch andere Unternehmen aus dem Landkreis wollen mithelfen: So wird ein Unternehmen aus dem Landkreis künftig Bettwäsche für Krankenhausbetten produzieren, wie Freyung-Grafenaus Landrat Sebastian Gruber sagt. Um welches Unternehmen aus welcher Branche es sich handelt, hat er noch nicht gesagt. Nur so viel: Die Firma sei gerade am Umbau für die Produktion.

    Am Samstagabend wurde bekannt, dass sich eine Mitarbeiterin der Kliniken am Goldenen Steig mit Corona infiziert hatte. Der Infektionsweg ist noch unklar – sie war in keinem Risikogebiet im Ausland. Es wurden bereits alle Kontaktpersonen (30 Mitarbeiter und Patienten) ermittelt – keiner wurde positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Der Mitarbeiterin gehe es so weit gut, sie zeige kaum Symptome. Die Versorgung der Patienten in den Kliniken sei unverändert, wie es heißt. In der Grafenauer Klinik gibt es acht Beatmungsgeräte, in der Freyunger Klinik 14 – mehr Ressourcen seien möglich, heißt es. Im Worst-Case-Szenario während der Corona-Krise würden positiv getestete Mitarbeiter der Kliniken, die nicht klinisch krank sind, weiterhin in der Klinik arbeiten dürfen, um die Versorgung aufrecht zu erhalten, wie Schreiner sagt.

    10:40 Uhr: Aktuell 75 Fälle im Landkreis Rottal-Inn

    Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus hat sich schon bis zum frühen Sonntagmorgen auf 75 erhöht. Landrat Michael Fahmüller wendet sich daher noch einmal an die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Rottal-Inn mit dem eindringlichen Appell, alles dafür zu tun, die Infektionsketten zu unterbrechen und zu Hause zu bleiben.

    10:30 Uhr : Aktuell 49 Fälle im Lkr. Deggendorf

    Von Freitagmittag bis am späten Samstagabend wurden vom Gesundheitsamt Deggendorf weitere Fälle mit einer positiven Testung gemeldet. Die Anzahl der bekannten Fälle erhöht sich somit auf 49.

    8:30 Uhr: Mitarbeiterin an Arberlandklinik in Viechtach positiv getestet

    Gestern wurde der erste Fall einer positiv-getesteten Coronavirus-Infektion (SARS CoV-2) innerhalb der Mitarbeiterschaft der Arberlandkliniken bestätigt. Das teilte die Klinik in einer Pressemitteilung mit. Es handelt sich demnach um eine Mitarbeiterin der Verwaltung der Arberlandklinik Viechtach. Alle Kontaktpersonen der Kategorie I seien bereits ermittelt und informiert worden. Kontaktpersonen der Kategorie I sind diejenigen, die längeren und direkten Kontakt mit Infizierten hatten. Alle Betroffenen erhalten laut Klinik schon am Montag einen Abstrich zur Überprüfung, ob auch sie sich angesteckt haben. Alle sind bis zum Vorliegen eines Ergebnisses unter Quarantäne gestellt. Das Vorgehen wurde eng mit dem Gesundheitsamt Regen abgestimmt.

    Die Intensiv-Behandlungskapazitäten in der Arberlandklinik Viechtach wurden verdoppelt. Im Rahmen der aktuellen Baumaßnahmen sollte ein neuer Aufwachraum entstehen. Dieser wird nun als zweite Intensivstation etabliert, sodass hier zusätzliche (Beatmungs-)Kapazitäten zur Verfügung stehen, heißt es in der Pressemitteilung. In der Arberlandklinik Viechtach werden aktuell drei an COVID-19 erkrankte Patienten stationär behandelt.

    21.03.2020

    20:30 Uhr: Klinikmitarbeiterin im Lkr. Freyung-Grafenau infiziert

    Eine Mitarbeiterin der Kliniken Am Goldenen Steig hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das teilt das Landratsamt Freyung-Grafenau mit. Wie es heißt, war die Mitarbeiterin bereits seit vergangenem Montag nicht mehr im Dienst. Ihre Kontaktpersonen wurden ermittelt. Außerdem wurden Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Klinikbetriebs durchgesetzt, wie beispielsweise das ständige Tragen eines Mundschutzes eines jeden Krankenhausmitarbeiters. Wie es weiter heißt, sei die Versorgung der Patienten unverändert. Mehr Informationen gibt die Ärztliche Leitung am Sonntagmittag (22.3.20) in einer Pressekonferenz bekannt.

    18:30 Uhr: 38 Corona-Fälle im Landkreis Straubing Bogen

    Am Samstag ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen im Landkreis Straubing-Bogen um neun (Vortag: zehn) angestiegen. Der Gesamtstand der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie liegt damit im Landkreis bei 38.

    15:35: Auch in St. Korona keine Gottesdienste

    Sie ist zu einer Notzeit zwischen 1635 und 1641 erbaut worden: Die Kirche St. Korona bei Passau. Es wird vermutet, dass die Kirche aufgrund eines Gelöbnisses während des Dreißigjährigen Krieges gestiftet wurde. Der Name der ehemaligen Wallfahrtskirche ist jetzt während der Krise in aller Munde. Und dennoch: Auch dort können erstmal bis einschließlich 19. April keine Gottesdienste mehr stattfinden, wie der Pfarrverband Hacklberg auf seiner Homepage verkündet.

    15:15 Uhr: Kühle Witterung begünstigt Ausgangsbeschränkung

    Auch heute -tagsüber- haben sich die Menschen in Niederbayern bisher weitgehend an die Ausgangsbeschränkungen gehalten, die seit Mitternacht in Kraft sind, sagt die Polizei. Größerer Andrang herrschte allerdings weiter in den Supermärkten, hier sei es oft schwierig,die nötige Distanz zu wahren. In den Straßen und öffentlichen Plätzen seien bisher jedoch nur noch vereinzelt Gruppen anzutreffen, die ermahnt bzw. aufgelöst werden müssen. Hier mag sich auch das schlechtere Wetter günstig auswirken, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern. Die Polizei fahre immer wieder Streife und habe auch Unterstützung von der Bundespolizei.

    12:15 Uhr: 36 Corona-Fälle im Landkreis Kelheim

    Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 36 positive Fälle (Stand: 21.03.2020, 12:00 Uhr). Das meldet das Landratsamt Kelheim. 248 Personen befinden sich (inklusive der positiven Fälle) in Quarantäne.

    8:00 Uhr Niederbayern blieben zuhause

    Nach Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen durch die Bayerische Staatsregierung hat die Polizei nach der ersten Nacht für Niederbayern eine positive Bilanz gezogen. "Keine besonderen Vorkommnisse", hieß es heute Morgen vom Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern. Die Menschen haben sich offenbar weitgehend an die Ausgangsbeschränkungen gehalten, die seit Mitternacht (Samstag 0:00) in Kraft getreten sind. Die Polizei sei immer wieder Streife gefahren, jedoch habe es in Niederbayern keine Probleme gegeben. Allerdings, so ein Sprecher, seien jede Menge Notrufe eingegangen, nicht etwa weil es sich tatsächlich um Notfälle handelte, sondern weil die Anrufer bestimmte Details zu den Ausgangsbeschränkungen wissen wollten, also ob man dies oder jenes noch tun dürfe. Die Polizei bittet deshalb die Bürger bei solchen Fragen nicht die 110 zu wählen, weil der Notruf dann für echte Notfälle blockiert sei. Man könne sich u.a. im Internet informieren, z.B. auf der Seite der Bayerischen Staatsregierung unter www.bayern.de. Die Polizei verweist auch auf die jeweiligen Bürgertelefone der Sicherheits- bzw. Gesundheitsbehörden. (Infos bieten das Bürgertelefon zum Thema Coronavirus 089/12 22 20 (Mo-Do 8-18 Uhr,  Fr 8-16 Uhr) sowie das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege 09131/6808-5101 (Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa/So 10-16 Uhr) )

    20.03.2020

    18:05 Uhr: Straubing: Stadt und Landkreis richten Corona-Teststation ein

    Stadt und Landkreis richten in Kooperation mit dem Gesundheitsamt und dem BRK-Kreisverband eine gemeinsame Corona-Teststation als Zusatzangebot vor den Ausstellungshallen Am Hagen in Straubing ein. Das teilte das Landratsamt mit. Erkrankte mit konkreten Corona-Verdachts-Symptomen können sich ab Montag, 23. März, von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr beim Landratsamt unter der Rufnummer 09421/973-332 registrieren lassen. Im Rahmen des Telefonats wird entschieden, ob eine Testung sinnvoll erscheint und ein entsprechender Termin zu einer festen Uhrzeit vergeben wird. Erst dann kann man sich zur vereinbarten Zeit an der Teststation einfinden. Dort ist die Autoscheibe bei der Zufahrt unbedingt geschlossen zu halten und ein Zettel mit Code, Namen und Uhrzeit an die geschlossene Scheibe zu halten.

    Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass in der Teststation keine unangemeldeten Besucher angenommen werden und auch keine Vorladungen von Hausärzten oder anderen Stellen möglich sind. Eine entsprechende strikte Kontrolle erfolgt durch Bedienstete von Feuerwehr und Polizei inklusive einer konsequenten frühzeitigen Abweisung. Die Registrierung erfolgt ausschließlich über das Landratsamt und ausschließlich über die angegebene Telefonnummer nach Kontingentierung. Andere Anmeldeformen werden ohne Ausnahme nicht angenommen. Eine andere Handhabung ist aus logistischen Gründen und unter Sicherheitsaspekten nicht möglich. Es wird um Verständnis gebeten, dass aufgrund der zu erwartenden Nachfrage nicht alle Termine am ersten Tag abgewickelt werden können. Auch an den Folgetagen sind Telefon und Teststation geöffnet. Ab Dienstag, 24. März, sind die Telefonzeiten der Rufnummer 09421/973-332 werktags (ohne Wochenende) von 9 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr.

    17:50 Uhr: 10 weitere Fälle im Landkreis Straubing-Bogen

    Auch im Landkreis Straubing-Bogen steigt die Zahl der bestätigten Fälle von Corona-Erkrankungen weiter an. Am Freitag sind zehn weitere bestätigte Fälle einer Infizierung mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) bekanntgeworden, meldet das Landratsamt . Die Gesamtzahl der positiv getesteten Personen im Landkreis Straubing-Bogen seit Ausbruch der Pandemie liegt damit nun bei 29. In Stadt und Landkreis gemeinsam gibt es damit jetzt über 200 Kontaktpersonen der Gruppe I (enger Kontakt).

    16:16 Uhr: Passauer Hemdenhersteller fertigt jetzt Schutzmasken

    Der Hemdenhersteller Eterna aus dem niederbayerischen Passau hat angesichts der Corona-Krise mit der Produktion von Gesichtsmasken begonnen. Nach den Schließungen im Einzelhandel sei die Herstellung von Hemden und Blusen stark heruntergefahren worden, teilte das Unternehmen heute mit. Im slowakischen Eterna-Werk sei stattdessen die Produktion auf Schutzmasken umgestellt worden. Künftig sollen bis zu 25.000 Masken pro Tag gefertigt werden. Auftraggeber sei die slowakische Regierung. Mit dieser Maßnahme könne die Umstellung auf Kurzarbeit verhindert werden.

    16:10 Uhr: Feuerwehr informiert zur vorläufigen Ausgangsbeschränkung

    Die Freiwillige Feuerwehr Straubing hat auf Twitter alle Details zur vorläufigen Ausgangsbeschränkung der Bayerischen Staatsregierung gepostet:

    15:48 Uhr: Regierung von Niederbayern arbeitet an Soforthilfen

    Die Regierung von Niederbayern arbeitet weiter mit Hochdruck an der Soforthilfe-Corona. Das meldet die Pressestelle. Es seien bereits Anträge mit einem Volumen von über einer Million Euro bearbeitet, die Auszahlungen veranlasst. Insgesamt liegen derzeit für Niederbayern über 8.000 Anträge vor. Auch am Wochenende werde der von der Regierung von Niederbayern gebildete Arbeitsstab "Soforthilfe-Corona" weiterarbeiten, um die Unterstützung schnell und unbürokratisch auf den Weg zu bringen. Die Mitarbeiter hätten sich dazu freiwillig bereit erklärt.

    💡 Hintergrund:

    Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

    15:39 Uhr: Uwe Brandl begrüßt Ausgangsbeschränkungen

    Uwe Brandl, Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), begrüßt die von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder verkündeten Ausgangsbeschränkungen für ganz Bayern. "Die jetzigen Maßnahmen waren zwingend notwendig und unvermeidbar. Leider auch aufgrund der Unvernunft vieler, die immer noch meinen, dass diese Krise, die man nicht riechen, nicht hören, nicht sehen kann, eine Bagatelle ist." Damit widerspricht Brandl der Einschätzung des DStGB-Hauptgeschäftsführers Gerd Landsberg. Landsberg sprach sich in einem Interview mit der Funke-Mediengruppe gegen flächendeckende Ausgangsbeschränkungen aus, da diese ohnehin kaum zu kontrollieren seien. Stattdessen sollten Verbote räumlich begrenzt sein, so Landsberg. Die Frage, wie die Ausgangsbeschränkungen zu kontrollieren seien, beschäftigt auch Präsident Brandl. "Die Ordnungsämter haben ja nicht mal das Recht, Personenfeststellungen durchzuführen. Das ist reine Polizeiaufgabe." Für Brandl gebe es daher nur zwei denkbare Konsequenzen: Zum einen könnte die Bundeswehr zum Einsatz kommen. Oder die Gesetze müssten so geändert werden, dass auch die Ordnungsämter ursprünglich rein polizeiliche Aufgaben übernehmen könnten.

    15:31 Uhr: Landratsamt Straubing: Schließung von Leichenhäusern

    Das Landratsamt Straubing-Bogen hat eine Allgemeinverfügung erlassen: Alle Leichenhäuser und Trauerhallen im Landkreis werden ab sofort geschlossen. Bestattungen dürfen nur noch nach folgenden Kriterien durchgeführt werden:

    • Die Trauergesellschaft umfasst nur den engsten Kreis.
    • Die Teilnehmerzahl beträgt exklusive der Bestattungsmitarbeiter und ggf. des Pfarrers maximal 15 Personen.
    • Eine Bekanntmachung des Bestattungstermins in der Presse oder in sonstiger Weise hat zu unterbleiben.
    • Die Teilnahme von Personen mit Fieber oder Symptomen einer Atemwegsinfektion ist nicht zulässig.
    • Erd- und Urnenbestattungen dürfen nur noch am Grab durchgeführt werden.
    • Die teilnehmenden Personen haben einen Abstand von 1,5 Meter zueinander einzuhalten.
    • Mikrofone sind lediglich von einer Person zu benutzen und anschließend zu desinfizieren.
    • Erdwurf und Weihwassergaben am offenen Grab sowie am aufgebahrten Sarg sind nicht zulässig.
    • Offene Aufbahrungen sind nicht zulässig.
    • Soweit die Möglichkeit besteht, ist ein Handdesinfektionsmittelspender sichtbar aufzustellen.

    Die Anordnung trete ab sofort in Kraft und gelte bis einschließlich 19. April 2020, so die Meldung.

    15:07 Uhr: Klinikum Deggendorf schaltet Hotline für Eltern

    Wie das Donau-Isar-Klinikum Deggendorf meldet, bietet das Sozialpädriatische Zentrum eine telefonische Elternberatung an: Unter 0991/380 3444 können von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 16 Uhr und am Freitag von 8 bis 12 Uhr Fragen zur Kinderbetreuung in der aktuellen Krisensituation gestellt werden. Psychologen und Therapeuten geben Antworten und Tipps zu den derzeitigen Einschränkungen des sozialen Lebens.

    14:52 Uhr: Quarantäne-Bescheide per Post können sich verzögern

    Der Landkreis Landshut informiert, dass die schriftlichen Nachweise zur Anordnung der häuslichen Quarantäne bei Kontaktpersonen auf dem Postweg versandt würden. Dies könne aufgrund der hohen Auslastung bis zu zwei Wochen dauern - es sei aber möglich, diese beim jeweiligen Arbeitgeber nachzureichen. Es reiche also, den Arbeitgeber sofort zu informieren und dann auf die schriftliche Bestätigung zu warten. Das Gesundheitsamt bittet, bis dahin deswegen keine Anfragen zu stellen.

    13:30 Uhr: Bezirkstagspräsident Heinrich appelliert an jeden Einzelnen

    Der niederbayerische Bezirkstagspräsident Olaf Heinrich appelliert in einem öffentlichen Schreiben an jeden einzelnen Bürger, Verantwortung zu übernehmen. Hier der Wortlaut des Schreibens:

    "Wer hätte es noch vor einigen Wochen für möglich gehalten, dass ein Virus unser bisheriges Leben auf den Kopf stellt, wir viele Routinen und lieb gewonnene Gewohnheiten einstellen und uns auf einen Ruhemodus umstellen müssen. Eines möchte ich betonen: All die Vorkehrungen, die jetzt von der Politik getroffen werden - dazu gehören auch Verbote und Gebote - sind in meinen Augen absolut notwendig, um das Leben unserer älteren und (vor-)erkrankten Mitbürgerinnen und Mitbürger zu schützen.

    Auch den Bezirk Niederbayern trifft die Pandemie hart. Die fünf Thermen sind geschlossen, das kulturelle Leben ruht und gerade die Ärztinnen und Ärzte und die Pflegekräfte in unserem Klinikum und unseren Krankenhäusern stehen vor riesigen Herausforderungen. Ich möchte mich bei allen, die derzeit zum Wohle der Allgemeinheit tätig sind, ganz herzlich bedanken und Ihnen und Ihren Familien weiterhin alles Gute, viel Kraft und vor allem Gesundheit wünschen.

    Wir wissen nicht, was noch auf uns zukommt, wie die Wirtschaft und vor allem die vielen Kulturschaffenden, Gastronomiebetriebe, die Tourismusbranche und der Einzelhandel aus dieser Krise herauskommen werden, inwieweit die Unterstützung der öffentlichen Hand Existenzen sichern kann. Hier und heute geht es jedoch zunächst einmal darum, dass die Menschen, die den sogenannten Risikogruppen angehören, gesund bleiben.

    Als Bezirkstagspräsident und Vorsitzender des Bezirkstags als dem sozialen Parlament Niederbayerns liegen mir die Älteren, Pflegebedürftigen sowie die Menschen mit einer chronischen Erkrankung und Behinderung ganz besonders am Herzen. Der Verlauf der Corona-Pandemie erfordert auch im Bereich der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen einschneidende Maßnahmen, so zum Beispiel die Schließung von Einrichtungen wie Werk- und Förderstätten oder Berufsbildungs- und Berufsförderungswerken. Hier wollen die bayerischen Bezirke und der Bayerische Bezirketag das ihnen Mögliche dazu beitragen, um negative finanzielle Folgen für die Leistungserbringer abzumildern. So werden die Bezirke beispielsweise Heilpädagogische Tagesstätten in der Summe weiter wie bisher finanzieren – unter Anrechnung eventueller öffentlicher und privater Ersatz-, Entschädigungs- oder Ausfallleistungen. In einem Rundschreiben wurden die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, die privaten Anbieter sozialer Dienste und der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe bereits über die geplanten Maßnahmen informiert.

    So mancher hat den Ernst der Lage leider immer noch nicht verstanden. Mein dringender Appell lautet daher: Bitte bleiben Sie, wenn Sie nur irgendwie können, zu Hause. Schicken Sie Ihre Kinder nicht zu den Großeltern und übernehmen Sie Verantwortung für die gesamte Gemeinschaft. Und verlieren Sie vor allem den Glauben und die Hoffnung nicht, dass auch diese Krise – so schlimm und so dramatisch sie auch ist – eines Tages wieder vorüber gehen wird."

    13:20 Uhr: Landkreis Kelheim richtet Abstrichstationen an Kliniken ein

    An der Goldberg-Klinik Kelheim GmbH in Kelheim und der Ilmtalklinik GmbH in Mainburg werden aktuell aufgrund der Coronakrise sogenannte Abstrichzentren jeweils in unmittelbarer Kliniknähe eingerichtet. Diese nehmen ihren Betrieb nächste Woche Dienstag, den 24.03.2020, auf. Die Probengewinnung findet vor Ort nur nach vorheriger Terminvergabe statt. Dabei erfolgt die Terminvergabe für potentiell Corona-Infizierte ausschließlich über niedergelassene Ärzte (Hausärzte). Diese vereinbaren für ihre Patienten einen Termin über eine Hotline und geben diesen Termin dann an den jeweiligen Patienten weiter. Das Ergebnis des Abstrichs wird – sobald verfügbar – direkt dem Hausarzt mitgeteilt.

    Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Patienten nur nach vorheriger Terminvergabe behandelt werden. Es sind an beiden Abstrichzentren Sicherheitskräfte vor Ort.

    Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim: Insgesamt gibt es aktuell 26 positive Fälle. 170 Personen befinden sich (inklusive der positiven Fälle) in Quarantäne.

    13:00 Uhr: Bayern verhängt Ausgangsbeschränkungen

    Ministerpräsident Markus Söder hat Ausgangsbeschränkungen ab Freitag um Mitternacht für Bayern verhängt. Dies gelte für vorläufig zwei Wochen, kündigte er in München an. Zu viele Menschen seien noch immer draußen in Gruppen unterwegs. Dies sei nicht zu akzeptieren. Bis auf Liefer- und Mitnahmedienste werden Gaststätten geschlossen, ebenso Bau- und Gartenmärkte. Für Gruppenbildungen im Freien drohen hohe Bußgelder.

    12:21 Uhr: Stadt Passau sperrt Uni-Wiese am Inn

    Nach der Innpromenade ist jetzt auch Passaus Uni-Wiese zwischen Philosophicum und Innsteg-Aula gesperrt. Hier lagen bis gestern noch die Leute in der Sonne.

    11:28 Uhr: Bis 19. April keine Ortstermine der Beratungsstelle Sozialhilfe

    Aufgrund der aktuellen Corona-Situation finden die in den Landratsämtern Straubing-Bogen, Dingolfing-Landau, Kelheim und Freyung-Grafenau turnusmäßig durchgeführten Ortstermine der bezirklichen Beratungsstelle "Sozialhilfe – Hilfe zur Pflege" bis zunächst 19. April 2020 nicht statt. Telefonische Beratung ist selbstverständlich möglich. Ebenfalls bis 19.04. zurückgestellt wird die ab dem 2. Quartal geplante Einführung der Beratungstage in den Landratsämtern Regen, Deggendorf und Rottal-Inn. Dies gilt auch für die Beratungsstelle des Bezirks in der Sozialverwaltung in Landshut (Anlaufstelle auch für die Region Landshut). Dies meldet der Bezirk Niederbayern.

    Pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige aus ganz Niederbayern können sich aber gerne telefonisch beraten lassen (0871/97512-450) oder sich per E-Mail (sozialhilfeberatung-hzp@bezirk-niederbayern.de) an die Beratungsstelle wenden (Montag bis Donnerstag 9 – 15 Uhr, Freitag 9 – 12 Uhr und nach Vereinbarung). Unter Tel. 0871/97512-111 oder -114 kann vorab ein Termin für die telefonische Beratung vereinbart werden.Weitere Informationen – auch über die Wiederaufnahme der Beratungstage vor Ort - unter www.bezirk-niederbayern.de/sozialhilfeberatung-hzp.

    11:16 Uhr: KVB informiert zu Abstrich-Drive-Ins und Rufnummer

    Wie die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) meldet, wird der Hausbesuchsdienst für die Abstrichentnahme auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus durch mobile Stationen, sogenannte "Drive-Through"-Lösungen, ergänzt. In Niederbayern ist dies unter anderem in Landshut und Deggendorf möglich. Die KVB weist nochmal darauf hin, dass die Abstrichentnahme ausschließlich bei Patienten mit entsprechender Symptomatik, die vorher entweder über die Rufnummer 116 117 oder über das jeweilige Gesundheitsamt einen Termin erhalten haben. Ohne vorherige Terminvereinbarung und eine Bestätigung ist die Abstrichentnahme nicht möglich. Um zu verhindern, dass Personen ohne Termin erscheinen, werden Ort und Zeit, an denen die mobilen Stationen Halt machen, im Vorfeld nicht kommuniziert.

    Fokus auf Patienten mit gravierenden Symptomen

    Dazu sagte der Vorstand der KVB: "Generell muss unser Fokus darauf liegen, vor allem den Patienten mit gravierenderen Symptomen zur Seite zu stehen. Hier ist die Solidarität aller Menschen gefordert. Dazu gehört auch unser Appell, die Rufnummer 116 117 nicht mit reinen Informationsanfragen zu beschäftigen, sondern diese ausschließlich für Fälle im Bereitschaftsdienst oder bei einem ganz konkreten Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion zu kontaktieren."

    Hohes Anrufaufkommen bei der 116 117

    Nach wie vor gebe es ein extrem hohes Anrufaufkommen unter der Rufnummer 116117: Täglich werden zwischen 7.000 und 8.000 Anrufe bearbeitet und im Schnitt 1.500 Abstrichentnahmen veranlasst. Dazu sind in den Vermittlungs- und Beratungszentralen der KVB und einer Tochterfirma inzwischen knapp 500 Disponenten und Beratungsärzte rund um die Uhr im Einsatz.

    09:57 Uhr: Fieberambulanz am Klinikum Passau

    Das Klinikum Passau hat eine Fieberambulanz eingerichtet. Sie ist für mobile Patienten mit grippalen Symptomen und fraglicher Infektion (Corona oder Influenza) gedacht, die aktuell nicht durch den Hausarzt oder den KV-Notdienst versorgt werden können. "Sie ist jedoch nicht für Gesunde mit Angst vor einer Corona-Infektion gedacht", betont Dr. Gregor Stolz, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am Klinikum Passau. Der Zugang zur Ambulanz befindet sich an der Rückseite des Klinikums bei der neuen Rettungsdiensteinfahrt. Die Ambulanz ist täglich von 9 bis 17 Uhr ohne vorherige Anmeldung geöffnet. Mobile Patienten müssen lediglich ihre Versichertenkarte mitbringen. "Es ist ein Versuch, der Bevölkerung zusätzlich Hilfe anzubieten. Wir hoffen aber, dass die Ambulanz nicht in kürzester Zeit überlaufen wird. Sonst müssen wir sie wieder schließen", sagte Werkleiter Stefan Nowack in einer Stellungnahme.

    Online kann man über eine App der Charité in Berlin überprüfen, ob man an Corona erkrankt ist: Die "CovApp" ist eine von der Charité in Zusammenarbeit mit Data4life entwickelte Software, mit der man innerhalb weniger Minuten einen Fragenkatalog beantworten und daraus Handlungsempfehlungen erhalten kann. Dafür werden Fragen nach aktuellen Symptomen, den letzten Reisen und möglichen Kontakten gestellt. Diese App erbringt keine diagnostischen Leistungen, kann aber nach Beantwortung des Fragenkatalogs konkrete Handlungsempfehlungen, Ansprechpartner und Kontakte sowie eine Zusammenfassung der persönlichen Daten ermöglichen. Ziel ist es, die Patientenströme in Krankenhäusern und Untersuchungsstellen zu optimieren.

    09:51 Uhr: Virtuelle Lehrerkonferenz in Abensberg

    Die Realschule Abensberg geht neue Wege und hält in Corona-Zeiten nun eine virtuelle Lehrerkonferenz ab, die ab sofort zwei Mal wöchentlich stattfinden soll.

    09:47 Uhr: Nunmehr 32 bekannte Fälle im Landkreis Deggendorf

    Wie das Landratsamt Deggendorf bekannt gegeben hat, wurden im Laufe des gestrigen Donnerstags (19.03.) vom Gesundheitsamt Deggendorf weitere Fälle mit einer positiven Testung gemeldet. Die Anzahl der bekannten Fälle erhöht sich somit auf 32. Wie vorgeschrieben, werden die Kontaktpersonen ermittelt. Abstriche werden ab sofort nur noch beim Vorliegen der entsprechenden Symptome genommen.

    09:30 Uhr: Corona-Fall in JVA Straubing

    Ein Bediensteter der Justizvollzugsanstalt Straubing ist mit dem Coronavirus infiziert. Das hat das bayerische Justizministerium mitgeteilt. Dieser befinde sich den Angaben zufolge in häuslicher Quarantäne. Die JVA Straubing stünde in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt und hätte die gebotenen Maßnahmen ergriffen, um eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, heißt es in einer Presseinformation des Ministeriums.

    09:15 Uhr: Straubing kündigt Hilfe für örtliche Unternehmen an

    Die Stadt Straubing wird – neben den in Aussicht gestellten staatlichen Fördermaßnahmen – selbst Maßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen der Corona-Krise auf die örtliche Wirtschaft abzumildern. Das hat Straubings OB Markus Pannermayr auf seiner Facebookseite angekündigt.

    "Uns ist bewusst, dass die aktuelle Situation eine besondere Herausforderung darstellt. Daher wollen wir im Rahmen des Möglichen zumindest eine Hilfestellung leisten." Markus Pannermayr, OB Straubing

    So wird das Mahn- und Vollstreckungsverfahren bezüglicher fälliger Steuerzahlungen vorerst bis Anfang Mai ausgesetzt. Für Ladeneinheiten in städtischen Immobilien kann, je nach Einzelfall, eine Reduzierung oder ein Erlass der Miete beantragt werden. Die Mieter können sich diesbezüglich an die städtische Liegenschaftsverwaltung (Tel. 099421/944 65312) wenden. Die Einforderung der Gebühren für die Nutzung von Freischankflächen im Stadtgebiet, die zum 01. April 2020 fällig wären, wird bis auf Weiteres zurückgestellt. Über eine mögliche Reduzierung dieser Zahlungen wird in den nächsten Tagen abschließend entschieden.

    Das Amt für Wirtschaftsförderung ist darüber hinaus in regelmäßigem Austausch mit der örtlichen Werbegemeinschaft, um weitere Unterstützungsmöglichkeiten zu diskutieren und zu koordinieren.

    09:06 Uhr: Partnerportal für die Ferienregion Bayerwald

    Wie die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald meldet, sind mittlerweile alle Tourist Infos geschlossen, aber weiterhin telefonisch oder per Mail erreichbar. Außerdem wurde ein Partnerportal eingerichtet, das Informationen für im Tourismus tätige Unternehmen bietet, also Hoteliers, Gastgewerbe etc. Die Seite informiert zum Beispiel über Stornierungen und Soforthilfen.

    08:56 Uhr: Update: Noch geöffnete Grenzübergänge in Passau

    Offen bleiben im Raum Passau nur noch die Grenzübergänge Wegscheid, Passau-Achleiten, Autobahn A3 Anschlussstelle Pocking, Neuhaus / Neue Brücke, Bahnhof Passau sowie die Grenzübergänge Kirchdorf, Mariahilf und Simbach-Bahnhof. Die anderen Übergänge wurden nach und nach baulich versperrt. Dafür wurden Zäune, Gitter und Container angeliefert. Die Bundespolizei wird im Einsatz auch von Landespolizisten unterstützt.

    06:30 Uhr: Kurzarbeit beim Autozulieferer ZF: Auch Passau betroffen?

    Der Autozulieferer ZF in Friedrichshafen am Bodensee drosselt seine Produktion. Dies könnte auch Auswirkungen auf die ZF Passau, den größten Arbeitgeber in der Region mit etwa 4.000 Mitarbeitern, haben. Geschäftsleitung und Betriebsrat erörtern derzeit in Passau, wie sich das auf den Standort auswirkt und welche Maßnahmen konkret zu ergreifen sind, so ein Sprecher der ZF in Passau. Das Unternehmen teilte am Donnerstag mit, dass eine Vereinbarung mit dem ZF-Gesamtbetriebsrat über die Einführung von Kurzarbeit getroffen worden sei. Damit könnten jetzt Teile von Produktion und Verwaltung kontrolliert heruntergefahren werden, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen und auf die ausbleibende Nachfrage von Auto- und Lkw-Herstellern zu reagieren.

    Die Regelung gilt demnach zunächst bis Juni. Allerdings richte sich die Phase der Kurzarbeit auch danach, zu welchem Zeitpunkt die Kunden ihre Werke wieder in Betrieb nehmen, teilte das Unternehmen weiter mit. Zugleich bereite sich ZF darauf vor, den Wiederanlauf der Produktion seiner Kunden nach der Corona-Pause zu unterstützen.

    19.03.2020

    19:45 Uhr: Regierung von Niederbayern: Soforthilfe-Corona läuft

    Die Regierung von Niederbayern treibt eigenen Angaben zufolge die Soforthilfe-Corona voran. Die ersten Anträge von Betrieben auf direkte Soforthilfe mit einem Gesamtvolumen von 100.000 Euro seien demnach bereits bewilligt. Die Auszahlung sei veranlasst. Und es gehe weiter, noch heute. Insgesamt liegen laut Regierung derzeit für Niederbayern über 6.300 Anträge vor.

    Die Regierung von Niederbayern habe nach der Ankündigung der Staatsregierung umgehend einen Arbeitsstab "Soforthilfe-Corona" gebildet, um die Unterstützung schnell und unbürokratisch auf den Weg zu bringen. Die Mittelzuweisung durch das Wirtschaftsministerium sei heute Mittag erfolgt.

    Regierungspräsident Rainer Haselbeck dankt dem Arbeitsstab für den großen Einsatz.

    Diese Krise fordert uns alle. Die Regierung von Niederbayern will nach besten Kräften ihren Beitrag leisten. Regierungspräsident Rainer Haselbeck

    Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

    17:50 Uhr: Gesamtzahl im Landkreis Straubing-Bogen erhöht sich auf 19

    Auch im Landkreis Straubing-Bogen steigt die Zahl der bestätigten Fälle von Corona-Erkrankungen an. Am Donnerstag sind sechs weitere bestätigte Fälle einer Infizierung mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) bekanntgeworden.

    17:45 Uhr: Aufruf: Isopropanol und Ethanol werden gebraucht

    Der Straubinger Landrat Josef Laumer (CSU) ruft in einem offenen Brief Unternehmer dazu auf, Ausgangsstoffe zur Herstellung von Desinfektionsmittel zur Verfügung zu stellen. Gebraucht würden Isopropanol und Ethanol. Apotheker könnten daraus wirksame Desinfektionsmittel herstellen. Unternehmer, die diese Alkoholverbindungen vorrätig haben oder herstellen, sollten sie an Apotheker liefern, so Laumer in dem Brief. Laut einem Sprecher des Straubinger Landratsamtes ist diese Initiative von einem Apotheker aus dem Landkreis ausgegangen. Zwischenzeitlich hätten sich bereits Lieferanten gemeldet, so dass Apotheker bereits wieder Desinfektionsmittel herstellen könnten, so der Sprecher. Die Apotheker würden die Desinfektionsmittel an sensible Einrichtungen wie Pflegeheime oder Krankenhäuser liefern. Der Brief des Straubinger Landrats wurde inzwischen auch schon in sozialen Netzwerken veröffentlicht und vielfach geteilt.

    16:55 Uhr: ÖPNV im Lkr. Rottal-Inn: Busse fahren nach Ferienplan

    Ab kommenden Montag, 23.03.2020, fahren nahezu alle öffentlichen Linienbusse im Landkreis Rottal-Inn nach Ferienfahrplan. Die Fa. Niederhuber Holzlandreisen bedient ab 23.03.2020 auf ihren Linien Geratskirchen-Eggenfelden und Geratskirchen-Altötting jeweils nur noch die erste Frühfahrt und die Rückfahrt um 16:32 Uhr.

    Der öffentliche Linienverkehr wurde in den ersten Tagen der Schulschließungen noch nach Schulfahrplan durchgeführt, da man noch nicht abschätzen konnte, in welchem Umfang Kinder auf die Betreuung an den Schulen angewiesen sind. Diesen Kindern wollte man die gewohnten Fahrtmöglichkeiten bieten. Nachdem jedoch keine Schulkinder die Busse genutzt haben und insgesamt die Fahrgäste im Nahverkehr deutlich zurückgegangen sind, fahren die Busse ab nächster Woche nach den reduzierten Fahrplänen. Aber auch mit diesen Fahrplänen werden noch viele Busverbindungen im Landkreis Rottal-Inn angeboten.

    16:38 Uhr: Landshut: Drive-Through-Screening-Tests wieder am Start

    Seit heute (19.03.) Mittag werden auf dem Messegelände in Landshut wieder Corona-Schnelltests in einer so genannten Drive-Through Anlage vorgenommen. Das hat das Landratsamt Landshut am Abend bekannt gegeben. Die zu testenden Personen müssen mit dem Auto vorfahren und können sitzenbleiben, die Abstriche werden durch das geöffnete Seitenfenster genommen. Auf getrennten Spuren nehmen drei Ärzte jeweils die Abstriche vor. Ganz wichtig: Es werden ausschließlich Personen getestet, bei denen ein konkreter Verdachtsfall auf eine Infektion mit dem Corona-Virus besteht. Die zu Testenden müssen sich vorher über die Hotline der kassenärztlichen Vereinigung Bayern KVB unter 116 117 anmelden und werden dann zu dem Test vorgeladen oder der Test wird über das Gesundheitsamt veranlasst. Einfach so vorbeizufahren ist zwecklos, weil nur konkrete Verdachtsfälle getestet werden. Am Montag musste eine ähnliche Drive-Through Teststelle auf der Grieserwiese nach wenigen Stunden wieder geschlossen werden, weil zu viele Menschen einfach so vorgefahren sind, um sich testen zu lassen. Jetzt wurde das Procedere auf das Messegelände verlegt und neu organisiert. Die neue Drive Through Teststelle soll auch in den kommenden Tagen in Betrieb sein. In einer ersten Station werden die Personalien geprüft und ob die Person auch testberechtigt ist. Eine Station weiter wird der Abstrich genommen. Die Testperson kann dann wieder nach Hause fahren, sie verlässt das Fahrzeug während der ganzen Prozedur nicht. Die Teströhrchen werden anschließend beschriftet, verpackt und in einem Labor untersucht. Die Ergebnisse werden dann an das Gesundheitsamt gegeben. Die Mitarbeiter dort informieren den Patienten und veranlassen weitere Maßnahmen, sollte der Test eine Corona-Infektion nachweisen. Nach derzeitigem Stand sind 86 Personen in Stadt und Landkreis Landshut an Corona erkrankt. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne oder in medizinischer Behandlung. Alle Patienten sind den Angaben zufolge stabil.

    16:17 Uhr: 23 Infizierte im Landkreis Regen

    Die Zahl der Infizierten ist auch im Landkreis Regen erneut gestiegen. Mittlerweile liegt sie bei 23. Das meldet das Landratsamt. Zudem wird ab kommenden Montag die Kfz-Zulassungsstelle geschlossen. Zulassungen sind dann nur noch in dringenden Ausnahmefällen und nach telefonischer Voranmeldung möglich (09921/601 340).

    In Gastronomie und Einzelhandel soll der Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden.

    16:10 Uhr: Eingeschränkte Fährzeiten bei der Donaufähre "Posching"

    Wegen der Corona-Krise gilt bei der Donaufähre zwischen Mariaposching (Landkreis Straubing-Bogen) und Stephansposching (Landkreis Deggendorf) ab Freitag, 20. März, der ehemalige Winterfahrplan. Das heißt, die Fähre fährt nur noch an den Werktagen zu den "Pendlerzeiten" von 6.30 Uhr bis 8.15 Uhr und von 16 Uhr bis 17.45 Uhr. Am Wochenende (Samstag, Sonntag) und an Feiertagen findet ebenso wie werktags zwischen 8.15 Uhr und 16 Uhr kein Fährbetrieb statt. Diese Regelung gilt bis auf weiteres.

    15:37 Uhr: Aktuell 18 Infizierte in Dingolfing-Landau

    Das Landratsamt Dingolfing-Landau meldet aktuell 18 Infizierte und appelliert deshalb an die Bevölkerung, soziale Kontakte auf das Allernötigste zu beschränken. Die Betriebe im Landkreis (Veranstaltungen und Gastronomie) würden auf die Einhaltung der Allgemeinverfügung kontrolliert und das Landratsamt sei für den Besucherverkehr geschlossen.

    Der Landkreis hat nun eine eigene Facebook-Seite, um in Zeiten von Corona noch mehr Bevölkerungsschichten zu erreichen. Das Bürgertelefon ist nun auch am Wochenende besetzt: Mit inzwischen mehr als 600 Anrufen hat es sich zu einer wichtigen Anlaufstelle für ratsuchende Bürger entwickelt. Die Mitarbeiter sind montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 10 bis 16 Uhr für Fragen da (Telefon 08731 87-200.).

    15:08 Uhr: Mittlerweile 46 Infektionen im Landkreis Rottal-Inn

    Im Landkreis Rottal-Inn sind 46 Infektionen mit Coronavirus gemeldet - zehn mehr als gestern. Etwa 400 Menschen befinden sich zur Zeit in Quarantäne und werden regelmäßig vom Landratsamt kontaktiert und nach ihrem Gesundheitszustand etc. befragt. 10 Menschen sind derzeit im Krankenhaus, 4 mit Verdacht, 6 mit bestätigter Corona-Infektion, davon ein Fall auf der Intensivstation.

    Am Bürgertelefon mehren sich laut Landratsamt auch die Beschwerden, dass Menschen bei den Arztpraxen nicht angenommen werden. Hier gilt: Vorher anrufen, am besten unabhängig davon ob es sich um einen Corona-Verdacht oder etwas anderes handelt. Gerade in Notfällen sind Ärzte aber auch verpflichtet, Patienten zu behandeln.

    Unsicherheit herrsche derzeit auch bezüglich der Frage, wer getestet wird. Hier meldet das Landratsamt: "Derzeit verhält es sich so, dass das Gesundheitsamt am Landratsamt Rottal-Inn die Kontaktpersonen 1. Kategorie testet, wenn sie Corona-typische Symptome zeigen. Abgesehen davon können sich Menschen weiterhin an die Hotline der KVB unter 116 117 wenden – die KVB testet Personen aus Risikogebieten, die Symptome zeigen.

    13:15 Uhr: Grenzkontrollen in Passau verlaufen reibungslos

    Die wegen des Corona-Virus wieder eingeführten Grenzkontrollen im Raum Passau laufen weitgehend reibungslos. Daniel Gibis, Sprecher der Bundespolizeiinspektion Passau, sagte dem BR, eine Vielzahl der Bürger hätte Verständnis. Gibis: "Natürlich gibt es bei den schönen Wetter Touristen, die sich Passau anschauen möchten und noch nicht verinnerlicht haben, dass das derzeit nicht geht. Aber im Großen und Ganzen ist die Lage ruhig."

    Härtefälle gebe es auch, zum Beispiel Pendler, die wegen gesperrter Übergänge größere Umwege in Kauf nehmen müssten. Dazu Polizeisprecher Gibis: "Man kann nur an das Verständnis der grenznah lebenden Bürger appellieren. Die Bundespolizei hat die Übergänge auf Weisung gesperrt. Auch wenn das im Einzelfall massive Einschnitte bedeutet, gibt es hier keine Ausnahmegenehmigung."

    Insgesamt ist der grenzüberschreitende Verkehr seit Wiederaufnahme der Grenzkontrollen am vergangenen Montag merklich zurückgegangen. Genaue Zahlen – auch über Zurückweisungen – will die Bundespolizei nicht veröffentlichen. Die Grenze passieren dürfen nur Autofahrer, die als Berufspendler unterwegs sind bzw. ein wichtiges Anliegen haben, und der grenzüberschreitende Liefer- und Warenverkehr.

    13:06 Uhr: Landshut sagt Wochenmarkt ab

    Der beliebte Wochenmarkt in der Landshuter Neustadt findet am morgigen Freitag, 20. März, nicht statt. Das hat die Stadtverwaltung am Vormittag verfügt. Grund ist die auch in der Region Landshut steigende Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Rechtlich wäre es möglich gewesen, den Wochenmarkt abzuhalten. Dennoch hat sich die Stadtverwaltung nach nochmaligen Beratungen und unter Einbeziehung der aktuellen Entwicklungen auf Vorschlag von Oberbürgermeister Alexander Putz am Donnerstagvormittag für die Absage entschieden. "Unsere gemeinsame Verpflichtung bleibt es, die Verbreitung des Virus spürbar zu verlangsamen, damit wir einerseits gerade die besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen möglichst vor einer Erkrankung schützen und andererseits eine Überlastung unseres Gesundheitssystems vermeiden können", sagte Putz.

    Dieses Ziel sei nur zu erreichen, wenn alle Sozialkontakte auf das absolut notwendigste Maß reduziert und auf diese Weise die Gefahr einer gegenseitigen Ansteckung verkleinert werde. "In der jetzigen Situation, in der wir deshalb Schulen, Kindergärten, Restaurants, viele Einzelhandelsgeschäfte und sogar Spielplätze schließen, wäre es das falsche Signal, den Wochenmarkt – wo in kurzer Zeit hunderte Menschen zusammenkommen würden – in der gewohnten Form stattfinden zu lassen." Die Stadt werde nun alles dafür tun, um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Bevölkerung auch abseits der Supermärkte verlässlich mit regionalen Frischprodukten versorgt werden kann. Deswegen werde bereits an einem alternativen Konzept gearbeitet, das möglichst schon in der kommenden Woche umgesetzt werden kann. Sobald eine Lösung gefunden ist, wird die Stadt umgehend darüber informieren.

    12:13 Uhr: Soforthilfeprogramm der Bayerischen Staatsregierung

    Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind. Das meldet unter anderem die Stadt Passau.

    Liquiditätsengpass bedeutet, dass keine (ausreichende) Liquidität vorhanden ist, um z. B. laufende Verpflichtungen zu zahlen. Vor Inanspruchnahme der Soforthilfe ist verfügbares liquides Privatvermögen einzusetzen. Unter https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/ sind die wesentlichen Informationen abrufbar. Das Antragsformular steht auch hier zur Verfügung. Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben.

    Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

    • bis zu 5 Erwerbstätige 5.000 Euro,
    • bis zu 10 Erwerbstätige 7.500 Euro,
    • bis zu 50 Erwerbstätige 15.000 Euro,
    • bis zu 250 Erwerbstätige 30.000 Euro.

    Zuständig für die Antragsbearbeitung ist die Regierung von Niederbayern unter folgender Kontaktadresse:Regierung von Niederbayern Regierungsplatz 540 84028 Landshut Tel: 0871/808-2022. Oder per E-Mail: soforthilfe-corona@reg-nb.bayern.de

    09:35 Uhr: Söder schließt bayernweite Ausgangssperren nicht mehr aus

    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Corona-Krise als eine "historische Bewährungsprobe" bezeichnet. Bei seiner Regierungserklärung im Bayerischen Landtag sagte er, es handele sich um die größte Bewährungsprobe für Bayern "seit dem Zweiten Weltkrieg". Bayern befinde sich im "maximalen Krisenmodus", erklärte Söder.

    Die Pandemie sei der bislang härteste Stresstest für Medizin, Gesellschaft und Wirtschaft. Gleichzeitig rief Söder die Bevölkerung zu Gelassenheit und Vernunft auf. Die Lage sei sehr ernst, sie ist sehr ernst, da es bislang keinen Impfstoff, kein Medikament, keine Therapie. Niemand könne sagen, wie lange die Krise andauern werde, wie schlimm es werden möge, erklärte der Ministerpräsident.

    Gleichzeitig rief der die Menschen im Freistaat dazu auf, Vernunft walten zu lassen. Es gelte der Grundsatz "Sicherheit zuerst", die Staatsregierung achte auf das "Primat der Wissenschaft". Die Gesellschaft brauche jetzt, wie es Kanzlerin Angela Merkel es gestern sagte, ein "Höchstmaß an bürgerlichem Verantwortungsbewusstsein". Die einzige Möglichkeit, die Infektionsrate zu verlangsamen, sei, soziale Kontakte auszudünnen und das öffentliche Leben herunter zu fahren.

    Gleichzeitig schloss der Ministerpräsident auch bayenweite Ausgangssperren nicht mehr aus. Er betonte bei seiner Regierungserklärung vor dem Bayerischen Landtag, sollte sich die Lage weiter verschärfen und die bisherigen Maßnahmen nicht greifen, bliebe eine bayernweite Ausgangssperre als einziges Instrument. Dies komme in Betracht, sollte es keine entsprechende Unterstützung für die bisherigen Maßnahmen durch die Bevölkerung geben. Es liege an jedem, Vernunft walten zu lassen, aber es solle sich keiner täuschen, Bayern sei entschlossen, Ausgangssperren zu verhängen, so Söder.

    09:12 Uhr: Österreichische Polizei kontrolliert an Grenzen

    Seit Mitternacht kontrollieren auch österreichische Polizisten an der Grenze zu Bayern. Die Grenze wird so von beiden Seiten abgeriegelt. Das teilt die Bundespolizei mit. Damit ist ab heute mit dem Tanktourismus Schluss. Bislang hatten deutsche Bundespolizisten nur die Einreise kontrolliert, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen.

    Sie konnten nichts dagegen tun, wenn bayerische Bürger nochmal zum Tanken über die Grenze nach Österreich gefahren sind. Gerade der Tanktourismus beim Grenzübergang Passau-Achleiten sei in den vergangenen drei Tagen "zum Teil extrem gewesen", sagte ein Sprecher der Bundespolizei dem BR. Hier befindet sich die österreichische Tankstelle nur wenige Meter hinter der Grenze.

    07:48 Uhr: Sechs weitere Fälle in Deggendorf

    Das Gesundheitsamt Deggendorf meldet sechs weitere Corona-Fälle. Die Tests kamen gestern (18.03.) positiv zurück. Die Anzahl der bekannten Fälle erhöht sich damit auf 27. Die Kontaktpersonen werden ermittelt.

    05:25 Uhr: Corona-Fall in Landshuter Asylbewerberheim

    Ein Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in der Porschestraße in Landshut ist mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Landratsamt mitteilt, wird der Betroffene jetzt in einem Krankenhaus medizinisch versorgt. Die anderen Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkunft wurden noch am Abend (18.03.) vorsorglich unter Quarantäne gestellt.

    18.03.2020

    18:50 Uhr: Vier neue Fälle im Landkreis Straubing-Bogen

    Im Landkreis Straubing-Bogen sind am Mittwoch vier weitere bestätigte Fälle einer Infizierung mit dem Coronavirus bekanntgeworden. Die Gesamtzahl der positiv getesteten Personen im Landkreis Straubing-Bogen seit Ausbruch der Pandemie liegt damit nun bei 13.

    19:05: 14 Fälle in der Stadt Straubing

    Das Gesundheitsamt hat die Corona-Fälle für die Stadt Straubing aktualisiert. Aktuell sind insgesamt 14 Personen aus dem Stadtgebiet Straubing positiv auf das Corona-Virus getestet. Zwei Personen befinden sich derzeit in stationärer Krankenhausbehandlung, die übrigen Patienten befinden sich in häuslicher Quarantäne.

    17:45 Uhr: Landkreis Kelheim meldet 14 positive Fälle

    Insgesamt sind es im Landkreis Kelheim aktuell 14 positive Fälle (mittlerer und südlicher Landkreis). 124 Personen befinden sich (inklusive der positiven Fälle) in Quarantäne.

    17:35 Uhr: Änderungen beim ÖPNV in Passau

    Die Busse in Passau verkehren ab sofort an den Tagen von Montag bis Samstag nach Samstagsfahrplan mit einigen zusätzlichen Fahrten am Morgen für Berufstätige. Der sogenannte Nachtexpress, Fahrten um 00:30 Uhr am Wochenende in die einzelnen Stadtteile werden nicht mehr durchgeführt. Die Fahrgäste dürfen nicht mehr bei der vorderen Tür ein- oder aussteigen. Im Bus werden keine Fahrkarten verkauft, und es finden keine Kontrollen statt. Der Fahrerbereich ist abgegrenzt und der Kontakt zu den Omnibusfahrer/innen darf nur noch in dringenden Fällen hergestellt werden.

    17:15 Uhr: Änderungen im Landshuter Regionalbusverkehr des LAVV

    Im Regionalbusverkehr des LAVV wird ab Montag, 23.03., bis zu den Osterferien, d.h. bis einschließlich Freitag, 03.04., auf den Ferienfahrplan (Merkmal "F") umgestellt. Die speziell auf die Anforderungen der Schüler ausgerichteten Fahrten (Merkmal "S") entfallen damit zwar, es bleibt aber ein Grundangebot bestehen, das die Mobilität ermöglicht. Wenn durch diese Fahrplanumstellung im Einzelfall Probleme auftreten, können sich die Fahrgäste an den jeweiligen Busunternehmer wenden. Im Bedienungsgebiet der Stadtwerke Landshut verkehren bereits seit 16.03.2020 keine Busse der Schüler- und Berufslinien mehr. Das betrifft alle 500er-Linien in der Tarifzone 100 des LAVV. Für alle anderen Linien (Stadt-, Abend- und Expresslinien) gilt: Seit heute (18.03.) werden die Abendlinien bis zunächst 19.04.2020 eingestellt. Der übrige Verkehr fährt weiterhin regulär.

    Um die Busfahrer und Fahrgäste vor Ansteckung zu schützen, ist bereits seit Anfang dieser Woche der Fahrscheinverkauf im Bus ausgesetzt. An der Haltestelle wird die vorderste Tür nicht mehr geöffnet, d.h. der Ein- und Ausstieg ist dort nicht mehr möglich. Die Fahrgäste werden gebeten, an der hinteren oder mittleren Tür ein- und auszusteigen. Nachdem die Vorverkaufsstellen zum Teil auch schließen mussten, besteht keine Notwendigkeit mehr, sich einen Fahrschein zu besorgen. Die Kontrollen im Bus sind derzeit ausgesetzt. Das Fahren ohne Fahrschein hat aufgrund der Ausnahmesituation keine negativen Folgen für den Fahrgast.

    17:10 Uhr: Regierung von Niederbayern: Soforthilfe für kleine Betriebe

    Die Bayerische Staatsregierung hat einen Rettungsschirm für die von der Corona-Krise betroffene Wirtschaft beschlossen. Der Bayerische Schutzschild umfasst einen Soforthilfe-Fonds für kleine und mittelständische Unternehmen, einen Bayernfonds für Schlüsselunternehmen sowie eine Ausweitung des Bürgschaftsrahmens für die LfA Förderbank Bayern. Für die Soforthilfe Corona sind die jeweiligen Bezirksregierungen zuständig.

    Die Soforthilfe richtet sich an Freiberufler, Selbstständige, kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern in Bayern. Die Soforthilfe wird gestaffelt und soll schnell und unbürokratisch ausbezahlt werden. Die Staffelung: bis fünf Mitarbeiter 5.000 Euro, bis zehn Mitarbeiter 7.500 Euro, bis 50 Mitarbeiter 15.000 Euro, bis 250 Mitarbeiter 30.000 Euro.

    Das Antragsformular (mit Erläuterungen) steht auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie zum Download bereit.

    17:03 Uhr: Besuchsregelung in den Bezirkskrankenhäusern

    Wie in jedem anderen bayerischen Krankenhaus gilt auch in den psychiatrischen Einrichtungen des Bezirks Niederbayern (dem Bezirkskrankenhaus Landshut, dem Bezirksklinikum Mainkofen und dem Sozialpsychiatrischen Zentrum Mainkofen sowie dem Bezirkskrankenhaus Passau) folgende Besuchsregelung: Jeder Patient darf pro Tag nur einen Besucher für maximal eine Stunde empfangen. Auf gerontopsychiatrischen Stationen und im Fachpflegeheim des Sozialpsychiatrischen Zentrums Mainkofen gilt ein Besuchsverbot. Nicht möglich sind Besuche auch für Personen, die selbst unter Erkältungssymptomen (wie Halsschmerzen, Husten, Fieber) leiden, Kontaktperson zu einem COVID-19-Fall sind oder sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet gemäß RKI aufgehalten haben (Informationen unter www.rki.de). Im Neurologischen Zentrum des Bezirksklinikums Mainkofen gilt ein striktes allgemeines Besuchsverbot. Ausnahmen können nur nach telefonischer Vereinbarung gewährt werden (Tel. Nr. 09931/87-0, Vermittlung). Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sowie Personen mit Atemwegsinfektionen dürfen die genannten Einrichtungen zu Besuchszwecken nicht betreten.

    16:05 Uhr: Erster Fall am Donau-Isar-Klinikum Deggendorf

    Im Donau-Isar-Klinikum ist die erste Patientin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das meldet das Klinikum. Deshalb wird das Krankenhaus für Besucher gesperrt und die Bereitschaftspraxen an den Standorten Deggendorf und Dingolfing verlegt. In Dingolfing sind die neuen Räume der Bereitschaftspraxis vom Parkplatz an der Krankenhausstraße über den Patientengarten zu erreichen. Im Haus führt eine blaue Beschilderung zum neuen Ort. Für Deggendorf wird der neue Standort demnächst bekannt gegeben.

    Bei dem bestätigten Fall handelt es sich im eine ambulante Patientin der Dialyse, die sich nicht im Klinikum befindet. Das Gesundheitsamt kümmert sich um die Nachverfolgung der Infektionskette - auch bei Kontaktpersonen im Krankenhaus: Die betroffenen Mitarbeiter bleiben vorerst zuhause.

    Keine Patientenbesuche mehr

    An allen Standorten des DIK (Deggendorf, Landau, Dingolfing) sind ab sofort keine Besuche mehr möglich. Ausnahmen gelten für Palliativ- und Intensivpatienten sowie werdende Väter und Begleitpersonen auf den Kinderstationen.

    Die Notfallbehandlung wird an allen Standorten weiterhin in vollem Umfang durchgeführt.

    15:55 Uhr: Besuchsverbot am Klinikum Straubing

    Wegen der sich verschärfenden Lage um die Corona.-Virusausbreitung gilt ab sofort und für unbestimmte Zeit ein Verbot für Patientenbesuche im Klinikum St. Elisabeth. Ausnahmen können nur nach vorheriger telefonischer Abstimmung mit der Station des Patienten erfolgen – z.B. um notwendige Wäsche oder Hygieneartikel zu bringen oder zum Besuch eines schwer erkrankten Angehörigen. Minderjährigen Besuchern wird mit sofortiger Wirkung der Zugang zum Klinikum untersagt.

    15:51 Uhr: Zahl der Infizierten im Landkreis Regen steigt weiter

    Wie das Landratsamt meldet, sind die Coronafälle im Landkreis Regen gestiegen: Die Zahl der Erkrankten liegt derzeit bei 20 Personen. Eine Übersichtskarte zeigt die Wohnorte der infizierten Personen. Momentan würden täglich rund 40 Personen mit einem begründeten Verdacht getestet, so das Landratsamt weiter.

    Die Mitarbeiter des Gesundheitsamts beraten in medizinischen Fragen werktags von 9 bis 16 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr unter der Nummer 09921/601 660. Für alle anderen Fragen sind die Mitarbeiter im Bürgerbüro zuständig, erreichbar Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag und Samstag von 9 bis 12 Uhr unter 09921/6010.

    15:30 Uhr: Azubi-Zwischenprüfungen der IHK entfallen ersatzlos

    Die IHK im Bezirk Niederbayern meldet, dass die für das Frühjahr angesetzten Zwischenprüfungen für Auszubildende in IHK-Berufen ersatzlos entfallen. Darauf habe man sich bundesweit verständigt. In Niederbayern sind 1.200 Azubis betroffen. Diese Zwischenergebnisse fließen nicht in die Abschlussnote mit ein. Die abgesagten Abschlussprüfungen müssen hingegen nachgeholt werden - wann, wird noch bekannt gegeben.

    15:05 Uhr: Verdoppelung der Fälle in Rottal-Inn

    Zum jetzigen Zeitpunkt sind im Landkreis Rottal-Inn 36 Coronafälle bekannt. Damit hat sich die Zahl zum Vortag verdoppelt. Das meldet das Landratsamt. Es ruft deshalb dringend dazu auf, die Anordnungen der Bayerischen Staatsregierung einzuhalten sowie den Quarantäne-Anordnungen des Gesundheitsamts Folge zu leisten.

    In einer weiteren Meldung weist das Landratsamt auf das Soforthilfeprogramm der Bayerischen Staatsregierung hin, das coronageschädigte Betriebe unterstützen soll.

    14:49 Uhr: Auch das Landratsamt Landshut schließt

    Seit heute Mittwoch, 18.03., ist das Landratsamt Landshut mit seinen Außenstellen nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. Der gesamte Parteiverkehr wird bis einschließlich Dienstag, 31.03., ausgesetzt. Der Verwaltungsbetrieb läuft intern aber weiter. Das meldet das Landratsamt. Die Mitarbeiter seien weiterhin per E-Mail oder Telefon erreichbar.

    Landrat Dreier mahnt zur Ruhe und Besonnenheit

    Landrat Peter Dreier appelliert in einem offenen Brief an die Bürger: "Wir befinden uns weltweit in einer Situation, die es so noch nicht gegeben hat und bei der wir alle absolut diszipliniert, jedoch ohne Panik und Hysterie die bereits ausgegebenen oder noch folgenden Regeln zum Schutz unserer älteren oder vorerkrankten Mitbürgerinnen und Mitbürger einhalten müssen." Oberste Priorität sei, Ruhe und Besonnenheit zu bewahren. Und durch wenig Kontakte die Infektionsketten zu verlangsamen - auch im privaten Bereich.

    14:40 Uhr: BMW Dingolfing stellt die Fahrzeugproduktion ein

    Europas größtes BMW-Werk im niederbayerischen Dingolfing stellt die Fahrzeugproduktion morgen Donnerstag, 19.03., nach der Frühschicht um 13:30 Uhr ein. Das bestätigte Werksprecher Bernd Eckstein auf Nachfrage des Bayerischen Rundfunks. Die Fahrzeugproduktion wird bis einschließlich 20. April ausgesetzt. Damit reagiert der Autobauer auf die "dynamische Entwicklung der Corona-Pandemie , die sich auch deutlich auf die Nachfrage nach Automobilen auswirkt". Allerdings werden nicht alle Beschäftigten zuhause bleiben. Abweichende Regelung gelten zum Beispiel für das Presswerk in Dingolfing. Dort wird weitergearbeitet. Das Presswerk beliefert weltweit auch andere BMW Werke, wie das im US-amerikanischen Spartanburg, wo die Fahrzeugproduktion weiterläuft.

    14:30 Uhr: Tourist-Infos im Bayerwald ohne Publikumsverkehr

    Die Tourismusgemeinschaft Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald hat ihre 11 Tourist-Infos in 13 Urlaubsorten wegen der Corona-Prävention für Publikumsverkehr geschlossen. Sie bleiben aber telefonisch und per Mail erreichbar. Die rund 30 Mitarbeiter in den elf Infostellen arbeiten teilweise im Homeoffice oder abwechselnd allein im Büro. Momentan sei noch keine Kurzarbeit für sie geplant, sagte heute Geschäftsführer Daniel Eder auf BR-Nachfrage. Momentan könnten noch genug Arbeiten online erledigt werden. Die Buchungsnachfrage ist aber seit heute fast eingebrochen. Seit heute greift die staatliche Verordnung, dass vorerst keine touristischen Buchungen mehr erlaubt sind, also auch gar keine Gäste mehr kommen können. Noch ist unklar, ob das länger dauert als bis Ende März. Schon die letzte Tage habe es wegen der Coronakrise viele Stornierungen gegeben, sagte Eder, aber tatsächlich auch noch Buchungen. Auch die Tourist-Info des Urlaubsorts Bodenmais - dem in normalen Zeiten übernachtungsstärksten Urlaubsort der Region - beschäftigt seine 17 Mitarbeiter weiter. Ein Teil arbeite im Homeoffice, zwei Teams aber auch abwechselnd am Tresen. Der Bodenmaiser Tourismuschef Marco Felgenhauer rät Gastgebern, so verweifelt die Situation momentan auch sein mag, bei Stornierungen kulant zu sein. Sonst verärgere man "die Gäste von morgen". Noch ist nicht klar, ob Gastgeber an Ostern wieder öffnen dürfen.

    14:06 Uhr: Polizei schließt Bordell in Landshut

    In Landshut hat die Polizei gestern Abend einen Bordellbetrieb dicht gemacht. Der Betreiber hatte gegen die staatliche Anordnung verstoßen, wonach Bordelle wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus schliessen müssen. Ein Anrufer hatte die Polizei darauf hingewiesen, dass das Etablissement im Stadtgebiet noch geöffnet sei und dort noch gearbeitet werde. Als die Beamten das Bordell kontrollierten, trafen sie tatsächlich auf fünf Damen in "Arbeitskleidung", die ihre Dienste anboten. Der Betreiber wurde laut Polizei umgehend aufgefordert, das Bordell zu schließen. Gegen ihn wird ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Seit Dienstag,17. März, müssen Bordelle geschlossen bleiben.

    13:19 Uhr: Lieferdienste im Landkreis Rottal-Inn nutzen

    Das Landratsamt Rottal-Inn meldet: "Viele unserer Firmen im Landkreis bieten die Möglichkeit an, Waren, insbesondere auch Lebensmittel, nach Hause zu liefern", so Landrat Michael Fahmüller in einer Mitteilung. Dies sei eine gute Lösung in der derzeitigen Ausnahmesituation, die für Kunden und Anbieter gleichermaßen Nutzen bringe: "Die Menschen können den Rat der Experten, ihre Häuser und Wohnungen derzeit so wenig wie möglich zu verlassen, damit leichter befolgen, für Personen, die in Quarantäne zuhause bleiben sollen, gilt das noch viel mehr", so Fahmüller weiter. Die heimischen Unternehmen, Apotheken und Direktvermarkter, die Lieferungen vor die Haustür anbieten, könnten mit diesem Angebot zumindest einen Teil der Umsätze ausgleichen, die derzeit durch die Folgen des Corona-Virus zurückgehen. Man solle sich deshalb an die Händler vor Ort wenden, statt bei großen Online-Händlern zu bestellen. Älteren Mitbürgern solle bei der Bestellung geholfen werden, wünscht sich der Landrat.

    11:12 Uhr: Stadt Zwiesel begrenzt Zugang zum Rathaus

    Wie Bürgermeister Franz-Xaver Steininger und die Stadt Zwiesel bei Facebook melden, soll die Stadtverwaltung nur noch in zwingend notwendigen Fällen aufgesucht werden - nach vorheriger telefonischer Absprache oder Terminabstimmung per E-Mail. Hier steht das Bürger-Service-Portal zur Verfügung. Der Zutritt zum Foyer der Stadtverwaltung wird bis auf Weiteres auf fünf Personen begrenzt.

    10:53 Uhr: BMW-Werk Landshut als Komponentenfertigungsstandort nicht von Produktionsstopp betroffen

    Anders als die Standorte Dingolfing oder Regensburg wird die Produktion im BMW-Werk Landshut nicht vollständig unterbrochen. Das teilt eine Sprecherin auf BR-Anfrage mit. Da das Werk in Landshut ein sogenannter Komponentenfertigungsstandort ist, geht der Betrieb leicht eingeschränkt weiter. Landshut beliefert mit Teilen wie Gelenkwellen, E-Motoren für den I 3, oder auch Gussteilen auch die Werke in Spartanburg (USA) oder China, die nicht von einem Produktionsstopp betroffen sind, so die Sprecherin weiter. Im Werk Landshut gibt es bisher noch keinen Fall eines Corona-infizierten Mitarbeiters, der im kranken Zustand die Produktion betreten hat.

    10:33 Uhr: Stadt Passau bietet Versorgungsservice an

    Wie die Stadt Passau in einer Pressemitteilung mitteilt, bietet sie ab sofort "für ältere Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation ihr Zuhause nicht mehr verlassen können oder wollen, sowie für Menschen in Quarantäne und Isolation einen kostenlosen Versorgungsservice an. Durch Mitarbeiter der Stadt Passau wird eine geregelte Versorgung mit Gegenständen des täglichen Bedarfs, insbesondere Lebensmittel sichergestellt." Unter der Hotline-Nummer: 0851/396-877 können von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 Uhr bis 12 Uhr Bestellungen in haushaltsüblichen Mengen geordert werden. Diese werden zeitnah bei Partnerunternehmen eingekauft und dann geliefert. Informationen über Liefervorgang und Abrechnung werden bei Bestellungsaufgabe bekanntgegeben. Eine Bedarfsliste zum Ausfüllen findet sich hier.

    Weiter meldet die Stadt: "Es wird dafür Sorge getragen, dass alle nötigen Hygienemaßnahmen für einen kontaktlosen Einkauf und Zustellung eingehalten werden." Im Einzelfall könne auch eine Versorgung mit Sonderbedarfen organisiert werden, nicht geliefert werden können allerdings Getränke. Die Stadt bittet, diese in den Getränkemärkten zu ordern.

    07:26 Uhr: Bundespolizei Passau berichtet von uneinsichtigen Bürgern

    Die geschlossenen Grenzen bedeuten für die Bundespolizei Passau viel Arbeit an den großen und auch kleinen Übergängen. Wie ein Sprecher auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks mitteilt, sind trotz des Katastrophenfalls viele Bürger uneinsichtig und blauäugig. Viele wollen weiterhin Ausflüge nach Österreich unternehmen, gerade heute bei schönem Wetter erwarten die Polizisten wieder viel Andrang.

    Wer keinen triftigen Grund nennen kann wird von der österreichischen Polizei teilweise aber wieder zurückgeschickt, die Deutsche Bundespolizei appelliert an die Vernunft der Bürger. Die Maßnahmen dienen dem Versuch, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Durch die Grenzkontrollen kommt es bereits zu größeren Staus und Behinderungen an einigen Übergängen, vor allem auf der Autobahn. Ausflügler würden diese Staus noch verstärken. Aktuell dürfen keine "Nicht-EU-Bürger" mehr nach Deutschland einreisen, außer sie besitzen einen Arbeitsnachweis.

    Offen bleiben im Raum Passau nur die Grenzübergänge Wegscheid, Achleiten, Autobahn, Pocking, Kirchdorf, Neuhaus neue Brücke und der grenzüberschreitende Zugverkehr. Die anderen Übergänge werden jetzt nach und nach baulich versperrt. Aktuell werden dafür Zäune, Gitter und Container angeliefert. Die Bundespolizei wird im Einsatz auch von Landespolizisten unterstützt.

    17.03.2020

    18:30 Uhr: 21 Corona- Fälle im Landkreis Deggendorf

    im Laufe des heutigen Tages hat sich die Zahl der mit Corona infizierten Personen im Landkreis Deggendorf auf 21 erhöht. Das meldet das Landratsamt Deggendorf. Die neuen Fälle sind in Plattling (1), Moos (2), Offenberg (1), Stephansposching (3), Deggendorf (2), Metten (1) sowie Hengersberg (1) wohnhaft und haben sich aus unterschiedlichen Gründen angesteckt. Wie vorgeschrieben, werden die Kontaktpersonen ermittelt und Abstriche gemacht. Nach Vorliegen der Ergebnisse wird über weiter Maßnahmen entschieden. Im Landkreis Deggendorf sind nunmehr 21 positiv getestete Fälle (Plattling: 4, Moos: 2, Offenberg: 1, Deggendorf: 7, Stephansposching: 5, Metten 1, Hengersberg: 1) bekannt.

    17:45 Uhr: In Passau persönliche Vorsprachen nur in Ausnahmefällen

    Ab dem morgigen Mittwoch, 18.03.2020, stehen die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Passau nur noch in begründeten Ausnahmen für persönliche Vorsprachen zur Verfügung. Die Voraussetzung hierfür ist eine vorherige telefonische Terminvereinbarung bei der/dem zuständigen Sachbearbeiter/in. Die Kontaktdaten stehen unter http://www.passau.de/Rathaus-Politik/Behoerdenwegweiser.aspx zur Verfügung. Allgemein ist die Stadtverwaltung unter der Vermittlung Tel. 0851/396-0 oder poststelle@passau.de zu erreichen. Die Stadt weist darauf hin, dass ein Zutritt zu den Rathäusern und sämtlichen Außenstellen der Stadt Passau ausschließlich über eine vorherige telefonische Terminvereinbarung möglich ist.

    Weitere Anliegen sollen per Telefon, Mail, auf dem Postweg oder - wenn möglich - durch Nutzung des Online-Services (https://www.buergerserviceportal.de/bayern/passau) geklärt oder abgewickelt werden. Schriftstücke an die Stadt Passau sollen möglichst auf dem Postweg oder durch Einwurf in den Briefkästen zugestellt werden.

    17:37 Uhr: Behörde warnt vor Angebot privater Kinderbetreuung

    In sozialen Netzwerken wurde in den letzten Tagen vermehrt die private Betreuung von Kindern angeboten. Das Landratsamt Dingolfing-Landau begrüßt die Hilfsbereitschaft unter den Bürgern sehr, weist jedoch darauf hin, dass die Kinderbetreuung durch Kindertagesstätten und Tagesmütter gerade deshalb eingestellt wurde, um Ansteckungswege zu unterbrechen und zu verhindern. Die Übertragung des Coronavirus erfolge durch Tröpfcheninfektion und der nötige Mindestabstand von 1,5 Meter könne bei einer häuslichen Betreuung von Kindern nicht sicher eingehalten werden, so die Behörde in ihrer Pressemitteilung. Aus diesem Grund wird von der Betreuung von fremden Kindern abgeraten. Sollten sich jemand doch dafür entscheiden, sollte das nur in Kleinstgruppen mit immer denselben Personen gemacht werden, um eine Verbreitung so gut wie möglich einzudämmen. Das Schulamt weist darauf hin, dass Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6, deren Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten, in bestimmten Fällen an der Schule betreut werden können. Die Erziehungsberechtigten sollen sich dazu an die bisher besuchte Schule wenden. Am Landratsamt wurde bereits vor einer Woche ein Bürgertelefon eingerichtet. Zwei Mitarbeiterinnen beantworten dort in der Zeit von 8 bis 16 Uhr Fragen besorgter Bürger. Über 450 Anrufer haben von dieser Möglichkeit bereits Gebrauch gemacht. Das Bürgertelefon ist unter der Nummer 08731 87-200 erreichbar. Die Schuleinschreibungen an den Grundschulen werden im vorgesehenen Zeitraum abgehalten. Der Ablauf wird allerdings in veränderter Form stattfinden – in der Regel ohne persönliche Anwesenheit an der Schule. Eine entsprechende Information über Zeitpunkt und Ablauf geht von den Grundschulen an die betroffenen Erziehungsberechtigten.

    17:30 Uhr: Arbeitsagenturen: Persönliche Kontakte nur im Notfall

    Um in der aktuellen Lage die wichtigsten Dienstleistungen erbringen zu können, konzentrieren sich die Arbeitsagenturen und Jobcenter auf die Bearbeitung und Bewilligung von Geldleistungen. Das teilen unter anderem die Arbeitsagenturen in Deggendorf und Kelheim mit. Fragen und Anliegen können ohne persönlichen Kontakt telefonisch geklärt werden. Die Arbeitsagenturen wollen so einen Beitrag zum Gesundheitsschutz und zum Eindämmen der Pandemie leisten und gleichzeitig die Zahlung von Geldleistungen in dieser schwierigen Lage sicherstellen. Die persönliche Vorsprache bei Arbeitslosmeldung entfällt vorläufig. Kunden können laut Arbeitsagenturen die Meldung telefonisch vornehmen.

    17:15 Uhr: Auch Landratsamt in Straubing macht für Öffentlichkeit dicht

    Auch im Bereich des Landratsamtes Straubing-Bogen sollen soziale Kontakte verringert werden und auf das notwendige Maß reduziert werden. Ab Mittwoch, 18. März, ist deshalb kein regulärer Besucherverkehr mehr möglich und das Landratsamt grundsätzlich für die Bevölkerung geschlossen. Dies gilt auch für die KFZ-Zulassung und die Führerscheinstelle.

    16:35 Uhr: Straubing schließt Stadtverwaltung für Allgemeinheit

    Aufgrund der aktuellen Entwicklungen schließt Straubing die Stadtverwaltung für den allgemeinen Publikumsverkehr. Ab Mittwoch, den 18.03.2020, werden zunächst befristet bis zum 31.03.2020 das Rathaus, das Soziale Rathaus und alle weiteren städtischen Dienststellen für die Allgemeinheit geschlossen. Diese Regelung gilt auch für die städtischen Betriebe. Bürgerinnen und Bürger dürfen die Gebäude nur noch in dringenden unaufschiebbaren Fällen, nach vorheriger Terminvereinbarung - telefonisch oder per Mail - und ausdrücklicher Genehmigung betreten. Ab dem morgigen Mittwoch werden im Rathaus und im Sozialen Rathaus, Am Platzl, Eingangskontrollen durchgeführt.

    15:56 Uhr: Labore überlastet, keine aktuellen Fallzahlen verfügbar

    Die Fallzahlen in der Region Landshut können laut Landratsamt derzeit nicht aktualisiert werden, da von den überlasteten Labors derzeit nur in unregelmäßigen Abständen die Testergebnisse eingehen. Ohne bestätigte Befunde können keine verlässlichen Zahlen veröffentlicht werden. Zudem werden aus Datenschutzgründen künftig zu konkreten Fällen keine Angaben mehr gemacht. Die betroffenen Patienten seien aber allesamt stabil. Sie befinden sich laut Landratsamt in häuslicher Quarantäne oder medizinischer Behandlung.

    15:53 Uhr: Bürgertelefon in Landshut wird wieder aufgenommen

    Die Bürger-Information über das Corona-Virus soll seitens von Stadt und Landkreis Landshut weiter intensiviert werden: Aus diesem Grund wird ab dem morgigen Mittwoch, 18. März 2020, wieder von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr ein Bürgertelefon geschaltet, bei dem Mediziner Fragen rund um das Corona-Virus beantworten werden. Die Telefonnummer hat sich aus technischen Gründen aber geändert: Künftig wird das Bürgertelefon unter Tel. 0871/408-1805, -1806 und -1807 erreichbar sein. Die ursprüngliche Nummer wird nicht mehr bedient. Das Bürgertelefon dient als Ergänzung zu den bereits bekannten Hotlines der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (Tel. 116 117), bzw. Tel. 09131/6808-5101 (Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit).

    Die zentrale Screening-Stelle soll künftig von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) betrieben werden. Das melden Stadt und Landkreis Landshut, die hierfür einen Antrag gestellt haben.

    15:38 Uhr: 14 Corona-Fälle im Lkr. Dingofing-Landau

    Im Landkreis Dingolfing-Landau gibt es aktuell vierzehn bestätigte Corona-Fälle (Stand: 17. März, 15 Uhr). Bisher ist es den Angaben zufolge gelungen, die Infektionskette in jedem Fall nachzuvollziehen. Hauptsächlich hatten sich die Betroffenen in Risikogebieten infiziert. Im weiteren Verlauf waren jeweils Kontakte zur ursprünglichen Infektionsquelle nachweisbar. Die Führungsgruppe Katastrophenschutz stimmt in laufenden Gesprächen und Sitzungen das weitere Vorgehen ab. Die Einhaltung der Allgemeinverfügung über Veranstaltungsverbote und Betriebsuntersagungen anlässlich der Corona-Pandemie wird auch von der Polizei überwacht.

    15:05 Uhr: Betrieb am Landratsamt Kelheim wird weiter eingeschränkt

    Aus aktuellem Anlass muss der Dienstbetrieb im Landratsamt Kelheim weiter eingeschränkt werden. Das Landratsamt mit den angeschlossenen Dienststellen im Landkreis wird deshalb ab Mittwoch, den 18. März 2020, für den Publikumsverkehr geschlossen. Für dringende und unaufschiebbare Angelegenheiten erfolgt eine Terminvergabe durch die einzelnen Zuständigkeitsbereiche. Das Bürgertelefon werde von der Bevölkerung weiterhin sehr gut angenommen und ist unter der Rufnummer 09441/207 3112 erreichbar.

    Wie das Landratsamt Kelheim mitteilt gibt es im Landkreis derzeit 9 bestätigte Corona-Fälle.

    14:51 Uhr: Polizei gibt keine Auskunft zu Corona

    Die Polizei Niederbayern weist bei Twitter daraufhin, keine Anfragen zu Corona über den Polizeinotruf 110 zu stellen. Außerdem gebe es die Möglichkeit, Anzeigen online zu erstatten.

    13:26 Uhr: Kurzarbeitergeld möglich

    Wie die Arbeitsagentur Passau in einer Pressemitteilung meldet, ist ein Kurzarbeitergeld wegen der coronabedingten Auftragsengpässe grundsätzlich möglich. Der Anspruch auf Kurzarbeitergeld muss grundsätzlich auf einem unabwendbaren Ereignis oder wirtschaftlichen Gründen beruhen. Dies trifft etwa dann zu, wenn Lieferungen ausbleiben und die Produktion eingeschränkt werden muss. Ein unabwendbares Ereignis liegt auch dann vor, wenn etwa durch staatliche Schutzmaßnahmen Betriebe geschlossen werden.

    Kurzarbeit bei der Arbeitsagentur anzeigen

    Ob die Voraussetzungen für die Gewährung des Kurzarbeitergeldes vorliegen, entscheidet die zuständige Agentur für Arbeit. Wichtig ist, dass Betriebe im Bedarfsfall bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeit anzeigen. Die Arbeitsagenturen sind auf solche Situationen eingestellt. Arbeitgeber können sich telefonisch von Montag bis Freitag von 07:30 bis 18:30 Uhr unter 0800/455 55 20 informieren. Informationen über die Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld und Videoanleitungen finden sie hier.

    12:16 Uhr: Tschechische Grenzkontrollen bleiben vorerst

    Wie der Bezirk Oberpfalz meldet, hat das tschechische Innenministerium beschlossen, die Wiedereinführung von Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen mit Deutschland und Österreich sowie von Inlandsflügen zu verlängern. Die Kontrollen werden bis zum 4. April mit der Möglichkeit einer weiteren Verlängerung fortgesetzt.

    11.42 Uhr: Zwei weitere Fälle in Straubing-Bogen

    Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es zwei weitere Infizierte. Insgesamt sind es damit mittlerweile sechs Fälle. Erkrankt ist ein 30-jähriger Mann mit leichten Allgemeinsymptomen, meldet das Landratsamt Straubing-Bogen. Er ist seit 11. März erkrankt. Desweiteren ist ein 35-Jähriger betroffen, der sich wohl in Frankreich infiziert hat und leicht erkrankt ist. Er hat Atemwegssymptome und Durchfall. Die Betroffenen befinden sich in Quarantäne.

    10:30 Uhr Hörerfrage: Darf man noch nach Österreich zum Tanken?

    In einer Fragerunde des Bayerischen Rundfunks mit Ministerpräsident Söder wurde die Frage gestellt, ob Menschen aus Bayern noch über die Grenze nach Österreich zum Tanken fahren dürften. Hier die Antwort: Die Bundespolizei in Bayern darf keinem Bürger die Ausreise verweigern. Die Österreichische Bundespolizei wird aber mit großer Wahrscheinlichkeit nach dem Grund der Einreise fragen und Tanktourismus nicht akzeptieren. Damit würde man an der Grenze wieder zurückgeschickt werden.

    In Zeiten der großen Herausforderungen durch die schnelle Ausbreitung des Corona-Virus hofft die Bundespolizei aber auf das Verständnis und die Rücksicht der Bürger. Die Grenzkontrollen und Beamten sollten nicht zusätzlich durch Tanktourismus belastet werden.

    16.03.2020

    17.40 Uhr: Landratsamt Kelheim ruft zur Solidarität auf

    Das Zentrum für Chancengleichheit im Landratsamt bittet die Bevölkerung im Landkreis, sich in Solidarität zu üben und sich um betroffene und besonders zu schützende Menschen zu kümmern. Besonders ältere Menschen, die alleine leben seien jetzt verunsichert und wüssten nicht, was sie tun sollen. Nachbarschaftshilfen in den Gemeinden könnten da eine besonders wichtige Rolle spielen. Besonders jüngere Bürgerinnen und Bürger sollen jetzt mobilisiert und zu einer Mithilfe in den Nachbarschaftshilfen motiviert werden. Da die Nachbarschaftshilfen sich in den letzten Jahren in den Gemeinden etabliert haben, sind sie bestens dazu geeignet, Hilfsaktionen für die Bürger zu koordinieren.

    Nachbarschaftshilfen im Landkreis Kelheim:

    Barbarahilfe Abensberg 09443/ 3509 Fr. Kirchmann Bad Abbach 09405/ 9590-95, email: nachbarschaftshilfe@bad-abbach.de Biburg 09444/1034 Bettina Danner, email: helferkreis.biburg@gmail.com Elsendorf Tel. 08753/ 415 Gisela Wettberg, email: gisela.wettberg@gmx.de Saal Do. 09441/8306 Walter Dietz, email: walterdietz@gmx.de Ihrlerstein 09441/66 797 88 Karla Küchelbacher, email: k.kuechelbacher@gmx.de Kelheim 09441/701-301 Renate Güßgen email: renateguessgen@gmx.de Langquaid 09452/9397576 Melanie Hase email: melanie.hase@langquaid.de Neustadt/Do 0175/ 185 57 60 Ursula Brandlmeier email: ursula.brandlmeier@gmx.de Painten 0151 62674087 Trattner Birgit Riedenburg 0170/7880292 Herr Langer, email: wolfgang.langer@csu.riedenburg.de Rohr i.NB 0151/17450432 Johann Riedl/Brigitte Schmid Teugn 09405/9570808 Maria Reichl, email: maria-reichl@t-online.de Volkenschwand 08754 / 910257 Jakob Zettl, email: jakobzettl@posteo.de

    16.40 Uhr: Landratsamt Deggendorf reagiert auf Katastrophenfall

    Das Landratsamt Deggendorf trifft wegen des Katastrophenfalls weitere Maßnahmen:

    Ab 18.3. wird die Zulassungsstelle in Osterhofen geschlossen, die Außenstelle in der Pater-Fink-Straße wird sofort geschlossen und im Landratsamt Deggendorf gibt es nur noch terminierten Publikumsverkehr. Die Führerscheinstelle ist unter 09913100253 erreichbar, die Zulassungsstelle unter 09932959301.

    Zwar gab es bisher noch keinen positiv getesteten Fall am Klinikum. Dennoch bereite man sich darauf vor. Wie Deggendorfs Landrat Christian Bernreiter sagte, könne man sich jetzt nur noch um Kranke und Menschen mit Symptomen kümmern. Zur Abklärung von Verdachtsfällen wurde beim Klinikum ein Zelt in der Garage von Rettungswagen aufgestellt. Wie Bernreiter bekannt gab, wird eine Turnhalle in Deggendorf ausgestattet, damit im Notfall genügend Betten zur Verfügung stehen. Wie es heißt, sei die Notfallversorgung sichergestellt. Entgegen von Falschmeldungen werden Entbindungen am Deggendorfer Klinikum durchgeführt. 

    Im Landkreis Straubing-Bogen wurden weitere Schließungen heute bekannt: Bis zunächst 19. April wird auch die VHS Straubing-Bogen geschlossen. Ebenso verschiebt sich die Öffnung des Kreismuseums auf dem Bogenberg. Die Saison 2020 sollte wie üblich am Ostersonntag eröffnet werden. Dies verschiebt sich nun auf frühestens 20. April.

    16.30 Uhr: Niederbayerische Thermen sind ab Dienstag geschlossen

    Alle fünf niederbayerischen Heil- und Thermalbäder sind ab Dienstag 17.03. geschlossen. Das teilte der Bezirk Niederbayern mit. Um die Verbreitung des Corona-Virus möglichst einzudämmen, habe der Freistaat Bayern verfügt, dass zahlreiche öffentliche Einrichtungen ohne Versorgungsauftrag schließen müssen. Die Limes-Therme in Bad Gögging und die Kaiser-Therme in Bad Abbach (beide Landkreis Kelheim) sind demnach bereits seit Samstagmittag geschlossen. Die drei Rottaler Bäder (die Europa-Therme in Bad Füssing, die Wohlfühl-Therme Bad Griesbach und die Rottal-Therme Bad Birnbach) können ab Dienstag (17.03.) auch nicht mehr besucht werden. Nach aktuellem Erkenntnisstand bleiben die Einrichtungen zunächst bis einschließlich Montag, 20. April, geschlossen.

    16.05 Uhr: "Schwarzfahren" in Landshuter Stadtbussen derzeit ohne Strafe

    Die Stadtwerke Landshut stellen vorübergehend die Fahrscheinkontrollen in den Bussen ein. Der Grund: Die Stadtwerke schließen wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus bis auf weiteres ihre Servicestellen. Da auch die Busfahrer keine Fahrscheine mehr verkaufen, wäre es für die Fahrgäste schwierig welche zu kommen. Das bedeutet: das Fahren ohne Fahrschein hat aufgrund der Ausnahmesituation keine negativen Folgen für den Fahrgast, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtwerke Landshut.

    15.31 Uhr: Abstrich Drive-In Landshut vorerst wieder geschlossen

    Wie Stadt und Landkreis Landshut soeben melden, ist die zentrale Screening-Stelle, die am Vormittag auf der Grieserwiese ihren Betrieb aufgenommen hatte, vorerst wieder geschlossen worden: "Denn was eigentlich als Ergänzung und zur Entlastung der mobilen Testteams, aber auch der Hausärzte gedacht war, sah sich mit einem nicht zu bewältigenden Andrang konfrontiert – wobei es teilweise sogar zu tumultartigen Szenen kam. Der Hauptgrund: Einige Hausärzte leiteten viel zu viele Anrufer ohne die eigentlich erforderliche, gründliche telefonische Anamnese pauschal weiter, obwohl die betreffenden Personen nicht ansatzweise einen konkreten Verdachtsfall einer Infektion mit dem Corona-Virus darstellten. Die Folge: Binnen drei Stunden gingen mehr als 130 Testanforderungen bei der Station ein. Zudem fuhren zahlreiche Bürger aus eigener Initiative zur Screening-Station. Diese mussten – wie angekündigt – ausnahmslos abgewiesen werden." Das meldet die Stadt. Zudem stellten Landrat Peter Dreier und OB Alexander Putz auch die derzeitige Vorgabe des Gesundheitsministeriums, die Tests noch mehr auszuweiten, in Frage: "Wir müssen uns Gedanken darüber machen, ob es nicht sinnvoller wäre, künftig vordringlich Personen aus Risikogruppen zu testen, die einschlägige Symptome zeigen. So könnten diese engmaschiger überwacht werden. Denn gerade diese Menschen mit Vorerkrankungen bzw. ältere Mitbürger gilt es, besonders zu schützen." Derzeit sei zwar noch ausreichend Testmaterialien vorhanden. Doch auch dieses werde zur Neige gehen, wenn weiter in dieser Anzahl Tests veranlasst werden, erklärten Landrat und Oberbürgermeister. Auch das eingerichtete Bürgertelefon ist zunächst wieder eingestellt worden.

    14.06 Uhr: Katastrophenfall und 13 Fälle in Dingolfing-Landau

    Bayernweit gilt seit heute Vormittag zehn Uhr der Katastrophenfall. Der Landkreis Dingolfing-Landau hat mittlerweile 13 bestätigte Coronafälle und schränkt den Parteienverkehr im Landratsamt auf das Nötigste ein, so eine Pressemitteilung. Bürger werden gebeten, möglichst per E-Mail Kontakt aufzunehmen. Informationen hierzu gibt es unter www.landkreis-dingolfing-landau.de.

    9.46 Uhr: Zusammenhalt und Solidarität wachsen

    In Zeiten der Corona-Krise verabreden sich immer mehr Menschen vor allem über die sozialen Medien, um hilfsbedürftigen Menschen jetzt zu helfen und ihre Solidarität zu zeigen.

    Die Stadt Straubing will beispielsweise in Corona-Zeiten vor allem ältere Mitbürger beim Lebensmitteleinkauf unterstützen. Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr (CSU) schreibt auf seiner Facebookseite, dass eine Kooperation mit dem Freiwilligenzentrum Straubing geplant ist. Freiwillige können sich heute (16.3.) von neun bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr melden, wenn sie ältere Menschen unterstützen wollen. Telefonisch sollen sich die Freiwilligen unter 09421/989635 melden oder eine E-Mail an info@freiwilligenzentrum-sr.de schreiben. Einkauf und Verteilung sollen ab dem morgigen Dienstag (17.3.) erfolgen. Die Freiwilligen sollen je für ein bis zwei hilfsbedürftige Personen einkaufen gehen und die Lebensmittel zuhause abstellen. Fahrtkosten werden erstattet, die Einkaufskosten werden entweder durch die Freiwilligen oder das Freiwilligenzentrum vorgestreckt – der Einkaufsbetrag soll bei der Abgabe dann beglichen werden.

    9.40 Uhr: Hilfen in Deggendorf vom Fußballverein

    Der Deggendorfer Fußballverein Türkgücü will die spielfreie Zeit nutzen, um Solidarität mit den Deggendorfer Bürgern zu zeigen. Unter dem Motto "Wir sind Deggendorf" wollen sie Einkäufe zu hilfsbedürftigen Menschen nach Hause bringen. "Wir stellen es vor die Haustüre, so dass kein Kontakt besteht und Ihr seid versorgt." Diejenigen, die Hilfe benötigen, sollen sich beim Verein melden (info@turkgucu-degggendorf.de, +49 160 98929196). Auch Freiwillige, die helfen wollen, sind willkommen.

    9.38 Uhr: Stadt Deggendorf arbeitet auch an Hilfen

    Auch die Stadt Deggendorf selbst bietet ihre Hilfe beim Einkaufen an. Auf der Homepage heißt es: "Die Stadt Deggendorf arbeitet mit Nachdruck daran, die Grundversorgung für ältere, hilfsbedürftige und chronisch Kranke, die auf ärztliche Empfehlung Menschenansammlungen meiden sollen, zu unterstützen und die keine Möglichkeit haben, selbst einzukaufen." Ab Mitte dieser Woche soll dazu zentral bei der Stadtverwaltung ein Einkaufsservice angeboten werden. Städtische Mitarbeiter, die derzeit wegen der geschlossenen Schulen und Kitas Zeit haben, werden die Aufgabe übernehmen, heißt es. Die Kosten für den Einkauf sollen direkt bei der Abgabe beglichen werden.

    9.35 Uhr: "Reden ist Silber, Helfen ist Gold"

    In Plattling hat sich bei Facebook die Gruppe "Midanand Plattling" gegründet mit dem Motto "Reden ist Silber, Helfen ist Gold." Über 75 Mitglieder zählt die Gruppe bereits – die Menschen wollen auch hier Hilfsbedürftige in Zeiten von Corona unterstützen. Die Hilfe reicht vom Einkaufen bis hin zur Kinderbetreuung.

    9.31 Uhr: Museen in Landshut bleiben geschlossen

    Die Museen der Stadt Landshut bleiben wegen der Entwicklungen hinsichtlich des Corona-Virus zum Schutz der Besucher und Beschäftigten an allen Standorten geschlossen. Diese Regelung gilt zunächst bis 19. April. Alle in diesem Zeitraum stattfindenden Veranstaltungen der Museen entfallen.

    8.00 Uhr: Grenzkontrollen zu Österreich

    09:48 Uhr: Landshuter Abstrich-Drive In bleibt vorerst geschlossen

    Auch die am Montag wenige Stunden nach der Eröffnung wieder geschlossene sogenannte "Drive In"-Stelle - für Tests auf das Corona-Virus vom Auto aus - bleibt in Landshut vorerst weiter geschlossen. Das sagte eine Sprecherin des Landratsamtes auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks. Die Einrichtung auf der Grieserwiese musste am Eröffnungstag nach wenigen Stunden wieder geschlossen werden. Es kamen viel zu viele Menschen im Auto, sie sich einfach so durch die geöffnete Seitenscheibe des Autos auf das Corona-Virus testen lassen wollten - ohne die vorgesehene ärztliche Zuweisung. Dabei sind auch diese Teststellen ausschließlich für Menschen mit konkretem Verdacht auf eine Corona-Virus Infektion vorgesehen. Weil das offenbar nicht funktioniert hat und sich viele Menschen einfach so in die Autoschlange eingereiht haben, wurde die mobile Teststelle wieder geschlossen. Der Krisenstab berät heute, so die Sprecherin des Landratsamtes auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks, ob die Drive In Einrichtung für Corona-Verdachtsfälle wieder geöffnet wird und wenn ja wie und unter welchen Vorzeichen. Sobald eine Entscheidung gefallen sei, werde diese auch kommuniziert.

    9.37 Uhr: Vierter bestätigter Fall im Landkreis Straubing-Bogen

    Wie das Landratsamt Straubing-Bogen soeben meldet, gibt es einen vierten bestätigten Coronafall. Dabei handelt es sich um die Mutter des am vergangenen Sonntag positiv getesteten elfjährigen Mädchens. Die Frau liegt im Klinikum Straubing in Isolierung, steht aber kurz vor der Entlassung im häusliche Quarantäne.

    9.23 Uhr: Arbeitsämter telefonisch überlastet

    Die regionalen Arbeitsämter in Bayern sind telefonisch überlastet. Das Anrufaufkommen sei in den letzten Tagen auf das Zehnfache angestiegen. Aufgrund von Terminabsagen, die die Apparate blockieren, können wiederum telefonische Beratungsgespräche nicht stattfinden. Die Regionaldirektion Bayern bittet deshalb von Kundenanrufen abzusehen, wenn es um die Absage eines persönlichen Termins geht. Dadurch würden keine Nachteile entstehen. "Es gibt keine Rechtsfolgen und Sanktionen", so die Sprecherin der Agentur in Nürnberg. Zudem sollten Kundinnen und Kunden verstärkt das Online-Angebot der Bundesagentur für Arbeit nutzen.

    5.45 Uhr: Alle Gottesdienste und religiöse Feiern abgesagt

    Das Bistum Passau hat auf den Katastrophenfall reagiert. Mit sofortiger Wirkung sind alle öffentlichen Feiern der heiligen Messe, andere gottesdienstliche Feiern und kirchliche Veranstaltungen abgesagt. Bischof Stefan Oster bittet alle Gläubigen, diese "schmerzlichen, aber notwendigen Maßnahmen mitzutragen – als Ausdruck unserer gemeinsamen Verantwortung und Solidarität in unserer Gesellschaft und mit besonderer Rücksicht auf die am meisten Gefährdeten."

    Die Verordnung im Detail (Stand 16.03.2020)

    • Alle Gottesdienste und sonstige kirchliche Veranstaltungen in der Diözese Passau werden ab sofort entsprechend dem staatlichen Veranstaltungsverbot zunächst bis einschließlich 19.04.2020 abgesagt.
    • Firmungen und Erstkommunionfeiern werden bis auf Weiteres verschoben. Auch Taufen und Trauungen sind zu verschieben. In dringlichsten Ausnahmesituationen kann das Taufsakrament im engsten Familienkreis gespendet werden.
    • Die Kirchenräume bleiben geöffnet und stehen den Gläubigen für das persönliche und private Gebet zur Verfügung.
    • Selbstverständlich bleibt die seelsorgerische Grundversorgung insbesondere mit der Spendung der Sakramente der Krankenkommunion und der Krankensalbung unter Beachtung der behördlichen Maßgaben insbesondere zur Hygiene aufrechterhalten.
    • Auch der Dienst der Notfallseelsorge bleibt gewährleistet.
    • Bei Bestattungen findet kein Requiem, sondern ausschließlich eine private, auf den Familienkreis beschränkte Trauerzeremonie am Friedhof statt. Hierfür ist der für das Triduum geltende Bestattungsritus zur Anwendung zu bringen.
    • Pastorale Mitarbeiter sollen in den Pfarreien verstärkt als Ansprechpartner für seelsorgerische Belange zur Verfügung stehen. Die telefonische Erreichbarkeit für pastorale Belange ist in den Pfarreien umfassend, gegebenenfalls durch technische Hilfsmittel (z.B. Rufumleitung) sicherzustellen. Gegebenenfalls sollen hierzu vor Ort Schichtpläne vereinbart werden.

    5.15 Uhr: Einschränkungen in Landshut

    In Landshut bleiben ab heute die Rathäuser I und II zunächst für zwei Wochen für die Allgemeinheit geschlossen. Parteiverkehr darf damit nur noch in dringenden Ausnahmefällen und nach vorheriger Terminvereinbarung stattfinden. Eine entsprechende Verfügung erließ Oberbürgermeister Alexander Putz am Montagnachmittag in Abstimmung mit dem Krisenstab der Stadt.

    Ziel ist es, sowohl für Besucher als auch für Bedienstete Infektionsrisiken zu reduzieren und somit zum Schutz der Bevölkerung beizutragen. Um die Maßnahme umzusetzen, wird in den Rathäusern in der Altstadt und an der Luitpoldstraße jeweils eine Pforte mit Sicherheitsdienst am Haupteingang eingerichtet. Sofern Bürger unaufschiebbare und wichtige Angelegenheiten zu klären haben, die ein persönliches Erscheinen im Rathaus erfordern, muss vorab telefonisch oder per E-Mail ein Termin mit der entsprechenden Dienststelle vereinbart werden. Die dafür vorgesehenen Rufnummern der einzelnen Ämter und Einrichtungen sind der Internetseite der Stadt unter www.landshut.de zu entnehmen. Betroffen von der Schließung sind außerhalb der Rathäuser unter anderem auch das Wertstoff- und Entsorgungszentrum (WEZ) und die Kfz-Zulassungsstelle.

    15.03.2020

    17:48 Uhr: Dritter Fall im Landkreis Straubing-Bogen

    Wie das Landratsamt mitteilt, gibt es im Landkreis Straubing-Bogen seit Sonntagnachmittag einen dritten bestätigten Coronafall. Es handelt sich um ein 11-jähriges Mädchen, das sich in häuslicher Quarantäne befindet.

    16.37 Uhr: Weiterer Coronafall in der Stadt Straubing

    Eine 19-Jährige aus dem Stadtgebiet Straubing ist seit dem 8. März erkrankt und mittlerweile wieder beschwerdefrei. Sie befindet sich mit der gesamten Familie seit mehreren Tagen in häuslicher Quarantäne. Es besteht eine Verbindung zu einer ebenfalls positiv getesteten Person. Weitere Kontaktpersonen werden durch das Gesundheitsamt ermittelt, so die Stadt in einer Pressemitteilung.

    16.22 Uhr: sechs bestätigte Fälle im Kreis Kelheim

    Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Kelheim beträgt aktuell sechs. Die betroffenen Personen stammen aus dem südlichen Landkreis, wie das Landratsamt Kelheim mitteilt. "Wir möchten die Bevölkerung darauf hinweisen, dass gerade die Schließungen der Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten dazu verleiten, mit den Kindern die Großeltern zu besuchen oder die Kinder dort unterzubringen. Bitte tun Sie das nicht! Während junge Menschen fast nie von schweren Verläufen der Coronavirus-Erkrankung betroffen sind besteht mit steigendem Alter, insbesondere für Menschen über 70 Jahre ein zunehmendes Risiko für einen schweren, auch tödlichen Verlauf", so das Landratsamt. Landkreiseigene Schwimm- und Turnhallen sowie Sportstätten sind geschlossen.

    13.45 Uhr: Bisher 29 Corona-Infizierte im Kreis Landshut

    Die Zahl der infizierten Corona-Patienten im Raum Landshut steigt weiter: Mit Stand Sonntag-Mittag wurde das Virus bisher bei 29 Personen festgestellt, verteilt über Stadt und Landkreis Landshut. Da laufend weitere Kontaktpersonen getestet werden und bei vielen Abstrichen die Ergebnisse noch ausstehen, ist mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. Das hat das Landratsamt Landshut am Sonntag mitgeteilt.

    "In der Gemeinde Tiefenbach wurden mit zwölf Betroffenen bisher vergleichsweise viele Fälle festgestellt, da aufgrund einer größeren Veranstaltung, bei der einige der erkrankten Personen zugegen waren, auch die Zahl der Kontaktpersonen der infizierten Personen deutlich höher ist. Auch das Gasthaus in Ast ist aus diesem Grund derzeit geschlossen. Alle betroffenen Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne", so das Landratsamt. Das Gesundheitsamt Landshut arbeitet auf Hochtouren, um die Kontaktpersonen zu ermitteln und nötige weitere Maßnahmen und Tests zu veranlassen.

    13.37 Uhr: Erste Corona-Fälle im Landkreis Freyung-Grafenau

    Im Landkreis Freyung-Grafenau gibt es nun vier bestätigte Corona-Fälle. Das teilte das Landratsamt Freyung-Grafenau mit. Eine Person wohnt demnach in der Gemeinde Neureichenau, eine weitere in der Gemeinde Saldenburg und zwei weitere aus der Gemeinde Schöfweg. Zwei Personen gehören zum Umfeld der am Klinikum Passau betroffenen Personen, zwei weitere zum Umfeld einer Sportmannschschaft, die in einem Trainingslager war. Die Patienten befinden sich in häuslicher Quarantäne, ebenso alle weiteren Familienmitglieder.

    8.04 Uhr: insgesamt zehn Fälle im Landkreis Deggendorf

    Im Landkreis Deggendorf gibt es inzwischen zehn sogenannte Corona-Fälle. Wie das Landratsamt mitteilt, sind am Samstagnachmittag zwei weitere Personen aus der Gemeinde Stephansposching positiv auf den Coronavirus getestet worden. Demnach befinden sich beide in häuslicher Quarantäne. Beiden Personen gehe es gut, heißt es in der Mitteilung. Sie seien im Skiurlaub gewesen. Das Gesundheitsamt ermittle die Kontaktpersonen und veranlasse weitere Corona-Tests.

    Unterdessen lobt der Deggendorfer Landrat Christian Bernreiter (CSU) das "vorbildliche und fürsorgliche" Handeln einer Wirtin in der Stadt Deggendorf. Die Betreiberin der Gaststätte "Zum Weissbräu" in Deggendorf und ihr Ehemann, der das Lebensmittelgeschäft "s’Kasamandl" betreibt, waren positiv auf den neuartigen Coronavirus getestet worden. Sowohl das Lokal als auch das Lebensmittelgeschäft haben die beiden Betreiber auf eigene Veranlassung sofort für mindestens zwei Wochen geschlossen.

    Wie das Landratsamt Deggendorf mitteilt, war die Veröffentlichung der Namen des Lokals "Weißbräu" und des Lebensmittelgeschäfts "s’Kasamandl" mit der Behörde und den Betreibern abgestimmt. Das sollte einer transparenten Informationspolitik dienen. Allerdings sehe sich laut Landratsamt die betroffene Wirtin mit "unfreundlichen Kommentaren in den sozialen Medien" konfrontiert. Landrat Bernreiter mahnt deswegen einen fairen Umgang an. Die Wirtin habe sich präventiv auf eigene Kosten testen lassen, obwohl sie sich gesund fühle. Sie habe aus Verantwortungsbewusstsein gehandelt, viele ihrer Gäste seien zuletzt in Südtirol im Skiurlaub gewesen.

    12.15 Uhr: Insgesamt 13 Fälle in der Region Landshut

    Die Zahl der Corona-Infizierten in der Region Landshut steigt weiter: Insgesamt sind bisher 13 Personen mit dem Virus infiziert. Das teilte das Landratsamt Landshut am Samstag mit. Neben Fällen in Obersüßbach, Landshut und Tiefenbach wurden auch bei einer Frau aus Rottenburg an der Laaber und einem Bürger aus Wörth an der Isar das Virus festgestellt. Landrat Peter Dreier bittet die Bevölkerung, ruhig zu bleiben: "Unser Gesundheitsamt arbeitet auf Hochtouren, um die Kontaktpersonen zu ermitteln und die Infektionsketten zu unterbrechen. Es ist weiterhin der beste Schutz, wenn Sie die üblichen Hygienehinweise beachten."

    9.03 Uhr: Krisensitzung auch im Kreis Freyung-Grafenau

    Im Landkreis Deggendorf wurden drei weitere Corona-Fälle bestätigt, wie das Landratsamt Deggendorf mitteilt. Es handelt sich um zwei Männer und eine Frau. Zwei Personen zeigen einen schwachen Verlauf, eine weitere stärkere Beschwerden auf. Fünf Kontaktpersonen aus dem Landkreis befinden sich derzeit in Quarantäne.

    19.15 Uhr: Krisensitzung auch im Kreis Freyung-Grafenau

    Auch wenn im Kreis Freyung-Grafenau bisher noch kein Corona-Fall aufgetreten ist, haben sich heute Gesundheitsamt, Vertreter von Kliniken Am Goldenen Steig und dem Landratsamt zusammengesetzt und über weitere Maßnahmen beraten.

    Der Landkreis sagt alle eigenen Veranstaltungen ab, schließt öffentliche Einrichtungen und verbietet Veranstaltungen mit mehr als 100 Menschen. Außerdem wird gebeten, auf soziale Kontakte, wie auf verschiebbare Termine an Ämtern und Besuche in Krankenhäusern zu verzichten. Es heißt, die Kliniken seien vorbereitet und gut aufgestellt. Wie in den anderen niederbayerischen Regionen ist ein Bürgertelefon eingerichtet.

    18.43 Uhr: Vier neue Corona-Fälle im Kreis Rottal-Inn

    Im Landkreis Rottal-Inn gibt es vier neue Corona-Fälle. Das teilte das Landratsamt am Abend mit. Es handelt sich ausschließlich um Kontaktpersonen der ersten beiden Fälle. Damit erhöht sich die Anzahl der Corona-Patienten im Landkreis nun auf zehn.

    17.40 Uhr: Kein Ticketverkauf mehr in Landshuter Bussen

    Zum besseren Schutz des Fahrpersonals und der Fahrgäste gegen eine Infektion mit dem Coronavirus verzichten die Busunternehmer des Landshuter Verkehrsverbunds auf den Fahrkartenverkauf im Bus: in den Bussen der Stadtwerke Landshut ab Samstag, in den Regionalbussen ab spätestens Dienstag. Damit entfällt auch der Zustieg über die vorderste Tür beim Busfahrer. Fahrkarten können bei den Stadtwerken, am Hauptbahnhof oder in einzelnen Geschäften gekauft werden.

    16.45 Uhr: Dritter Corona-Fall im Stadtgebiet Straubing

    In Straubing gibt es eine weitere Patientin, die sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Es handelt sich um eine 24-jährige Frau aus dem Stadtgebiet. Sie befindet sich zu Hause, ihr Gesundheitszustand ist gut. Es bestehen keine Verbindungen zu einer Schule oder zu Kindern.

    15.57 Uhr: Zweiter bestätigter Corona-Fall im Kreis Straubing-Bogen

    Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es einen zweiten bestätigten Corona-Fall: Wie das Gesundheitsamt am Nachmittag mitteilte, liegt bei einer 23-jährigen Frau aus dem Landkreis eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus vor. Die Frau ist in Quarantäne - ihr Gesundheitszustand ist laut Landratsamt gut.

    14.09 Uhr: Weitere Corona-Fälle im Kreis Dingolfing-Landau

    Im Landkreis Dingolfing-Landau gibt es aktuell sechs bestätigte Corona-Fälle. Bei einer kurzfristig einberufenen Bürgermeisterversammlung am Mittag im Landratsamt wurde festgelegt, dass allen Veranstaltern und Vereinen empfohlen wird, nicht zwingend notwendige Versammlungen und Veranstaltungen abzusagen - gleich welcher Größe.

    13.58 Uhr: Drei neue Corona-Erkrankte im Landkreis Passau

    Im Landkreis Passau gibt es drei neue Fälle des Coronavirus. Das teilt das Landratsamt mit. Es handelt sich dabei um eine junge Frau aus dem südlichen Landkreis, die in Verbindung mit einem bereits bekannten Coronavirus-Fall im Landkreis Passau steht. Ein weiterer Fall betrifft eine 57-jährige Frau aus dem südlichen Landkreis, die sich im Risikogebiet Italien aufgehalten hatte. Beim aktuell siebten Fall im Landkreis Passau handelt es sich um einen 28-jährigen Mann, ebenfalls aus dem südlichen Landkreis, der in Österreich gewesen ist.

    13.30 Uhr: Zwei Ärzte im Klinikum Passau an Corona erkrankt

    Am Klinikum Passau haben sich zwei Ärzte mit dem Coronavirus angesteckt. Die Orthopädie ist bereits geschlossen.

    40 Klinik-Mitarbeiter werden auf das Virus getestet und befinden sich gerade in häuslicher Quarantäne. Das teilte heute die Klinikleitung auf einer Pressekonferenz mit. Alle planbaren Operationen wurden verschoben, für Notfälle springen die Ärzte der Unfallchirurgie ein.

    Übersichtskarte zu Corona-Infektionen

    Das Bayerische Landesamt für Gesundheit hat eine Übersichtskarte zu Corona-Infektionen in Bayern entwickelt. Diese wird laufend aktualisiert und ist hier abrufbar.

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