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Corona-Ticker Niederbayern: Versorgungsärzte koordinieren | BR24

© Landratsamt Freyung-Grafenau/Matschiner

Der Versorgungsarzt untersucht einen Patienten

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    Corona-Ticker Niederbayern: Versorgungsärzte koordinieren

    Niederbayerns Nachbar Tschechien hat den Notstand um weitere zwei Wochen verlängert. Einer Klinik in Schwarzach (Lkr. Straubing-Bogen) werden 500 Masken gespendet. Und viele Landkreise haben nun sogenannte Versorgungsärzte.

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    BR24-Liveticker und aktuelle Entwicklungen zum Coronavirus

    +++ Dieser Artikel wird täglich mehrmals aktualisiert +++

    08.04.20

    18.20 Uhr: Corona-Karte für den Landkreis Landshut

    Das Landratsamt Landshut hat eine Karte mit der Verteilung der festgestellten Corona-Fälle in der Region veröffentlicht. Über 650 Corona-Fälle sind in der Region Landshut bisher festgestellt worden – durch eine genaue Analyse der Wohnorte der betroffenen Personen lässt sich eine regionale Verteilung des Infektionsgeschehens nachvollziehen. So sind es mit Schalkham und Baierbach noch zwei Gemeinden im Landkreis, in denen bisher kein positiver Corona-Fall festgestellt wurde, teilte die Behörde mit.

    In Tiefenbach sind vergleichsweise viele Fälle registriert worden, auch in Rottenburg, Pfeffenhausen, Aham oder Niederaichbach wurden mehrere Infektionen festgestellt. Die Stadt Landshut verzeichnet etwas über 190 Fälle auf ihre rund 74.000 Einwohner.

    21 Infizierte sind gestorben

    In Ergoldsbach ist durch die Erkrankung mehrerer Bewohner einer Asylunterkunft eine erhöhte Zahl an Infektionen zu verzeichnen, in Rottenburg schlägt eine größere Zahl an infizierten Patienten in der Schlossklinik zu Buche, in Pfeffenhausen besteht vor allem eine höhere Zahl an Infektionen im Seniorenzentrum.

    In der Region Landshut wurden bisher 672 Corona-Infektionen festgestellt. Die Zahl der Kontaktpersonen liegt bei 2.739. Bisher sind 21 Infizierte, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, verstorben (Stand: 08.04.2020, 16.00 Uhr).

    Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 76 Patienten betreut, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, hinzu kommen 18 auf den Intensivstationen (Stand: 08.04.2020, 10.00 Uhr).

    © Landratsamt Landshut

    Verteilung der Corona-Fälle im Raum Landshut

    16.44 Uhr: Auch Freyung-Grafenau hat jetzt einen Versorgungsarzt

    Dr. Peter Gahbauer plant und koordiniert als Versorgungsarzt die ärztlichen Leistungen im Landkreis in Bezug auf das Coronavirus. Er sei unmittelbar an die örtliche Katastrophenschutzbehörde angebunden. Das meldet das Landratsamt.

    Die Hausärzte überweisen ihre Patienten mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus an die Infektpraxis Freyung. Gleichzeitig ist es niedergelassenen Kollegen möglich, betroffene Personen nur für die Abstrichnahme ins Testzentrum zu schicken. Diese kann unkompliziert im angegliederten Drive-In erfolgen.

    Der Kontakt von möglicherweise an Covid-19 erkrankten Patienten zu medizinischem Personal wird durch diese Struktur minimiert und damit der besonders kritische Bereich der Versorgung damit besser vor möglichen Ansteckungen geschützt. Auch für die Patienten ist das Ansteckungsrisiko kleiner als im regulären Praxisbetrieb. Denn ein Wartezimmer gibt es nicht. Die Patienten verbleiben bis zum Aufruf in ihrem Auto. In der Praxis kann dann in zwei Sprechzimmern jeweils eines aufbereitet werden, während im anderen die Untersuchung läuft. Wichtig ist, Patienten mit Grippesymptomen weiterhin eine gute medizinische Versorgung von erfahrenen Fachärzten zu ermöglichen und dabei möglichst wenige Kollegen dem Infektionsrisiko auszusetzen, erklärt Dr. Gahbauer.

    13.27 Uhr: Reifenwechsel trotz Ausgangsbeschränkung?

    Die Polizei Niederbayern nimmt auf ihrer Facebook-Seite Stellung zum Thema Reifenwechsel: Das Aufsuchen einer Kfz-Werkstatt sei grundsätzlich ein triftiger Grund, die Wohnung zu verlassen. Allerdings sollten alle Arbeiten, die nicht notwendig sind, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden und von reinen Schönheitsreparaturen sollte abgesehen werden. Ein Reifenwechsel von Winter- auf Sommerreifen sowie aus sicherheitsrelevanten Gründen (z. B. abgefahrene Reifen) ist erlaubt. Es müssen der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen und die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten werden. Antworten zu weiteren wichtigen Fragen rund um die Ausgangsbeschränkung gibt es hier.

    12.28 Uhr: Lack- und Farbenhersteller produziert Desinfektionsmittel

    Um die Versorgung von Krankenhäusern, Hilfsdiensten und anderen wichtigen medizinischen Organisationen sicherzustellen, hat der Lack- und Farbenhersteller MIPA in Essenbach (Lkr. Landshut) umgerüstet und füllt seit Kurzem Desinfektionsmittel ab. Wie das Unternehmen heute auf seiner Homepage mitteilt, wurde diese Aktion angesichts der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus in Zusammenarbeit mit ausgewählten Großunternehmen der Region von dem stellvertretendem bayerischen Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger (FW) und Landshuts Landrat Peter Dreier (FW) initiiert.

    Im Auftrag der bayerischen Staatsregierung seien bisher schon 100.000 Liter nach München gebracht worden. Anschließend verteile man von dort aus das Desinfektionsmittel an die Gesundheitsbranche.

    Die Firma MIPA zählt mit seinen drei Standorten in Essenbach, Landshut und Regensburg zu einem der größten Lack- und Farbenhersteller Deutschlands.

    10.50 Uhr: Fachklinik erhält Masken-Spende

    Die Änderungsschneiderin Ludmilla Hofmann aus Schwarzach (Lkr. Straubing-Bogen) hat 500 Mund- und Nasenmasken genäht und diese der Orthopädischen Fachklinik in Schwarzach gespendet. Darüber freut sich auch Straubing-Bogens Landrat Josef Laumer: "Die Menschen kommen sich trotz räumlicher Distanz wieder näher. Das ist hoffentlich etwas, das die aktuellen Probleme noch lange überdauern wird."

    7.25 Uhr: Passaus Landrat für Reha-Betten

    Der Landrat des Landkreises Passau, Franz Meyer (CSU), setzt sich dafür ein, dass Betten in Reha-Kliniken für Covid-19-Patienten genutzt werden können. Besonders im Passauer Land gebe es davon jede Menge, so der Landrat. "Um diese aber nutzen zu können und auch die Finanzierung sicherzustellen, ist eine Anerkennung als Krankenhausbett und ein entsprechendes Konzept zur Finanzierung nötig", sagt Meyer. Hier sei die Bayerische Staatsregierung gefragt, schnell eine Lösung zu finden.

    6.04 Uhr: Notstand beim Nachbarn Tschechien verlängert

    In Tschechien wird der Notstand bis zum 30. April verlängert. Das hat die tschechische Abgeordnetenkammer am Dienstagnachmittag entschieden. Auch für Berufspendler haben sich Neuerungen ergeben: Der Aufenthaltszeitraum im Arbeitsland für Pendler von derzeit drei Wochen wird auf zwei Wochen reduziert. Die anschließende zweiwöchige Quarantäne bleibt bestehen.

    Außerdem werden nach Ostern die Ausreisebedingungen für tschechische Bürger gelockert. In begründeten Fällen, wie dringenden Geschäftsreisen, Verwandtenbesuche, Arztbesuche im Grenzgebiet, sollen die Ausreisebeschränkungen aufgehoben werden.

    5.17 Uhr: IHK begrüßt mehr Tempo bei Hilfskrediten

    Die IHK Niederbayern begrüßt die neue Regelung zu finanziellen Hilfen für den Mittelstand. Der Bund setzt seinen Schutzschirm um und erhöht bei Krediten der Förderbank KfW für Unternehmen die staatliche Garantieübernahme für Kredite bis 800.000 Euro auf 100 Prozent. Der Freistaat springe jetzt den Betrieben mit zehn Mitarbeitern und weniger zur Seite und ermögliche durch die Garantieübernahme auch ihnen einen schnellen Zugang zu Förderkrediten, so die IHK. Das sei eine gute Nachricht für die vielen kleineren niederbayerischen Betriebe, ihre Mitarbeiter und die regionale Wirtschaft insgesamt, heißt es weiter.

    Eine IHK-Umfrage unter niederbayerischen Betrieben hatte vor Kurzem beunruhigende Ergebnisse geliefert: Jeder Zehnte kann eine Insolvenz nicht mehr ausschließen.

    07.04.20

    19.10 Uhr: Freiwillige nähen mehr als 1200 Mund-Nasen-Masken

    Vor gut zwei Wochen hat der BRK Kreisverband Straubing-Bogen über die sozialen Medien dazu aufgerufen, Mund-Nasen-Masken zu nähen. Mittlerweile haben Freiwillige mehr als 1200 solcher Masken genäht. In Zusammenarbeit mit der Nähwerkstätte der Volkshochschule (VHS) nähen, schneidern und produzieren Ehrenamtliche täglich vor Ort im Steinweg oder von zu Hause aus. Das Material dazu gibt es bei der VHS unter 09421/8457-0. In den kommenden Tagen wird das BRK die Masken dann verteilen – unter anderem beim Blutspendetermin am 09.04. an die Spender, aber auch über Essen auf Rädern oder die Ambulante Pflege.

    18.55 Uhr: Auch die Schwerpunktpraxis am Hagen in Straubing läuft

    Auch Stadt und Landkreis Straubing ziehen nach den ersten beiden Tagen ein Fazit ihrer Schwerpunktpraxis in den Ausstellungshallen am Hagen: Am Montag wurden insgesamt 24 Patienten untersucht, am heutigen Dienstag (07.04.) zehn. Die Organisation habe sich gut eingespielt, ebenso die Zusammenarbeit mit der Teststation, melden Stadt und Landkreis. Eine Überweisung brauchen die Patienten zur Vorstellung in der Schwerpunktpraxis nicht, auch keinen Termin. Allerdings wird ein vorheriges Telefonat mit dem Hausarzt empfohlen. Mitzubringen ist in jedem Fall die Versichertenkarte.

    © Stadt und Landkreis Straubing-Bogen

    Die Schwerpunktpraxen sind gut ausgerüstet

    18.29 Uhr: Schwerpunktpraxis in Ergolding angelaufen

    Das ehemalige Restaurant und Hotel Rosenhof in Ergolding (Lkr. Landshut) ist nun eine Schwerpunktpraxis für Corona-Infizierte. Dort wurden seit heute Patienten mit leichten bis mittelschweren Symptomen behandelt. Die Praxis sei gut angelaufen, melden Stadt und Landkreis Landshut. Sie soll die niedergelassenen Ärzte unterstützen, Patientenströme kanalisieren und Schutzkleidung effizienter nutzen.

    © Stadt und Landkreis Landshut

    Die neue Schwerpunktpraxis Rosenhof in Ergolding

    16.09 Uhr: TH Deggendorf stellt Gesichtsschilder her

    Die Technisches Hochschule Deggendorf (THD) unterstützt das Donau-Isar-Klinikum bei der Schutzausrüstung für Mitarbeiter. Die THD hat mit Hilfe von 3-D-Druckern insgesamt rund 200 Gesichtsschilder hergestellt. Diese wurden jetzt an das Klinikum übergeben. Nach einem ersten Feedback will die THD die Gesichtsschilder eventuell in Serienproduktion herstellen. Die Schutzschilder sind derzeit auf dem Markt vergriffen.

    14.45 Uhr: Vier Asylbewerber in Ergoldsbach erkrankt

    Das Gesundheitsamt hat die dezentrale Unterkunft für Asylbewerber in Ergoldsbach unter häusliche Quarantäne gestellt: Bei vier der 21 Bewohnern wurde bisher eine Infektion mit dem Corona-Virus festgestellt. Das meldet das Landratsamt Landshut. Die Einrichtung wird zwei Wochen unter häusliche Quarantäne gestellt. Die Bewohner werden für die Dauer der Quarantäne vom Landratsamt mit Lebensmitteln versorgt.

    13.22 Uhr: Klinik in Kelheim erhält OP-Hauben für Anästhesisten

    Die Nähaktion von Mund-Nasen-Masken läuft im gesamten Landkreis Kelheim auf vollen Touren. Das meldet das Landratsamt. In allen Gemeinden nähen Frauen und Männer Masken für die Bürger. Als Organisatoren der örtlichen Aktionen sind oft die Freiwilligen Feuerwehren aktiv und beschaffen Nähmaterial und verteilen die fertigen Masken.Auch die Goldberg-Klinik Kelheim profitiert von der Nähaktion: Die Anästhesisten in der Klinik tragen selbstgenähte OP-Hauben, die ehrenamtliche Bürger aus dem ganzen Landkreis Kelheim herstellen. Begleitet wird die Aktion im Landkreis Kelheim durch die Ehrenamtsbeauftragte Gabi Schmid, die auch Material und Schnittmuster zur Verfügung stellen kann. Tel. 09441/207-1040 Email: schutz-naehen@landkreis-kelheim.de

    © Landratsamt Kelheim/Gabi Schmid

    Dr. Norbert Kutz von der Goldberg-Klinik Kelheim mit einer der DIY-OP-Hauben

    12.23 Uhr: Landshuter Tafel zieht in Turnhalle um

    Nach einer ersten Corona-Zwangspause bietet die Landshuter Tafel am Gründonnerstag und am Karsamstag zwei neue Ausgabetermine an. Dafür zieht die Tafel in die Turnhalle der Grundschule Peter und Paul um. Dort kann die Abstandsregel besser eingehalten werden.

    11.35 Uhr: Weiße Tücher an Ostern in Straubing

    Weil auch an Ostern die Kirchen geschlossen bleiben müssen, rufen die christlichen Kirchen in Straubing dazu auf, am Ostersonntag mit der aufgehenden Sonne weiße Tücher in die Fenster der Wohnungen, an die Häuser, Balkone, Gartenzäune und Garagentore zu hängen. Wie der evangelische Pfarrer Hasso von Winning heute mitteilte, solle damit ein Zeichen des Vertrauens und der Hoffnung gesetzt werden, dass das Leben stärker sei als der Tod. Weiß sei die Farbe des Osterfestes, des Lichts und des Lebens.

    Auch vor 75 Jahren hätten die Menschen Ende April in Straubing und den Dörfern ringsum weiße Fahnen und Tücher an die Häuser gehängt. Was damals ein Zeichen der Kapitulation am Ende eines sinnlosen Krieges gewesen sei, solle in diesem Jahr "ein Zeichen der Kapitulation des Todes gegenüber dem Leben" sein, hieß es. Die Aktion erinnere an die Verbundenheit im Glauben und an die Solidarität in schwierigen Zeiten.

    7.58 Uhr: Keine Neu-Infektionen in Passau

    Lichtblick in der Dreiflüssestadt: Erstmals seit Ausbrechen der Corona-Pandemie gab es am Montag keinen weiteren Corona-Infektionsfall. Damit bleibt die Zahl der Infizierten bei 90. Eine Person ist im Klinikum verstorben. Es handelt sich um eine 86-jährige Frau mit Vorerkrankungen, die zuletzt in einem Seniorenheim wohnte, teilte die Stadt am Abend mit.

    Zur Behandlung von positiv getesteten Personen hat die Stadt jetzt vier Spezialpraxen eingerichtet: eine Praxis, die die Fieberambulanz am Klinikum unterstützt, sowie eine gynäkologische, eine HNO- und eine Praxis für Zahnheilkunde.

    5.55 Uhr: Landshuter Kinder sagen "Danke"

    Ein süßes Dankeschön haben Kinder eines Landshuter Kindergartens der örtlichen Polizeiinspektion überbracht: Unter dem Motto "Für die Helden des Alltags" spendeten sie den Beamten Selbstgebackenes und einige Päckchen mit Süßigkeiten, wie die Polizei mitteilte.

    Mit einer Geschenktour durch das Landshuter Stadtgebiet am Sonntag dankten die Kinder Vertretern aller Berufsgruppen, die rund um die Uhr für die Bevölkerung im Einsatz sind. In Zeiten der Corona-Krise wollten sie damit ein Zeichen setzen.

    5.17 Uhr: Harter Schlag auch für Nationalparkläden

    Seit Mitte März sind die Nationalparkzentren Falkenstein bei Ludwigsthal und Lusen bei Neuschönau (Lkr. Freyung-Grafenau) gesperrt. Dadurch haben auch das Haus zur Wildnis und das Hans-Eisenmann-Haus geschlossen. Für die beiden privaten Betreiberinnen der jeweiligen Souvenirläden ein harter Schlag, gerade jetzt in der sonst besucherstarken Ferienzeit. Nun bieten sie ihren Kunden die Möglichkeit, Produkte per E-Mail zu bestellen.

    Eine Auswahl der bestellbaren Ware hat der Nationalpark Bayerischer Wald auf seiner Facebookseite in ein Online-Schaufenster gestellt.

    06.04.20

    20.00 Uhr: Infektpraxis in Pfarrkirchen hat Betrieb aufgenommen

    Am Krankenhaus Pfarrkirchen ist heute (06.04.) die Infektpraxis des Landkreises Rottal-Inn in Betrieb gegangen. Wie Versorgungsarzt Dr. Simon Riedl mitteilte, verlief der Start ruhig und ohne Zwischenfälle. Insgesamt wurden bis zur Schließung um 16 Uhr 34 Patientinnen und Patienten untersucht und bei Bedarf ein Abstrich gemacht.

    Die Praxis wurde in einem streng abgetrennten Bereich des Pfarrkirchener Krankenhauses errichtet und ist über den derzeit nicht genutzten Seiteneingang zur Abteilung Physiotherapie zugänglich.

    Die Praxis kümmert sich nur um Patienten mit Infekt- oder Atemwegssymptomatik, die ärztlich untersucht werden müssen.

    19.30 Uhr: Landratsamt Kelheim bittet um Rücksicht bei Ostereinkäufen

    Das Landratsamt Kelheim bittet die Bevölkerung, ihre Oster-Einkäufe in den Supermärkten, Metzgereien und Bäckereien wenn möglich in der jetzigen Karwoche verteilt zu tätigen. "Es ist unbedingt zu vermeiden, dass sich im Einzelhandel größere Menschenansammlungen bilden und sich somit die Infektionsgefahr mit dem Corona-Virus erhöht. Für Ihre Rücksicht und Unterstützung bedanke ich mich ganz herzlich bei Ihnen", so Landrat Martin Neumeyer in einer Pressemitteilung.

    Die Aufkleber "Einsicht, Rücksicht, Zuversicht" sind weiterhin in allen Gemeinden und am Landratsamt Kelheim erhältlich. Sie eignen sich zur Auslage im Einzelhandel (Metzgereien, Bäckereien) und in den örtlichen Nahversorgern. Auf Wunsch können die Aufkleber auch vom Landratsamt zugeschickt werden.

    Das Bürgertelefon des Landratsamtes ist weiterhin sieben Tage die Woche besetzt: Die Telefonnummer 09441/207 3112 ist täglich von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

    19.06 Uhr: Straubinger Firma spendet Desinfektionsmittel

    Eine Firma spendet den Behörden und Einsatzkräften im Landkreis Straubing-Bogen 900 Liter Desinfektionsmittel. Das meldet das Landratsamt. Kühne + Nagel Kontraktlogistik ist in Straubing-Sand beheimatet und möchte damit seine Solidarität mit den Hilfskräften zum Ausdruck bringen. Christian Höcherl, Leiter Kontraktlogistik Ostbayern, der die Behälter an den Örtlichen Einsatzleiter Kreisbrandrat Albert Uttendorfer übergab: "Wir wünschen allen bei der herausfordernden Aufgabe, diese Pandemie-Situation zu bewältigen, gutes Gelingen und viel Durchhaltevermögen. Mit dieser Spende wollen wir einen kleinen Teil dazu beitragen."

    © Landratsamt Straubing-Bogen/Welck

    900 Liter Desinfektionsmittel spendete eine Firma aus Straubing-Sand

    19.00 Uhr: Erster Corona-Todesfall im Kreis Regen

    Im Landkreis Regen gibt es einen ersten Covid-19-Toten. Das meldet die Pressestelle der Arberland-Kliniken. Ein 56-jähriger Patient mit Vorerkrankungen ist am Nachmittag in der Arberlandklinik Viechtach verstorben. Er wurde die letzten acht Tage auf der Intensivstation behandelt.

    18.45 Uhr: Gärtnereien: Was darf verkauft werden?

    Das Landratsamt Dingolfing-Landau bezieht Stellung zum Verkauf in Gärtnereien: Waren, die der Lebensmittelversorgung dienen (Obst, Gemüse, Salatpflanzen, Gemüsepflanzen usw.) sowie Setzlinge (selbstgezüchtete Jungpflanzen) dürfen verkauft werden. Der Verkauf muss im Freien erfolgen. Dabei muss eine kontaktlose Übergabe der Ware sichergestellt sein. Die Einhaltung des Mindestabstands der Kunden untereinander (1,50 Meter) muss immer gewährleistet sein.

    Andere Waren (Schnittblumen, Zierpflanzen u.ä.) können nur online oder telefonisch bestellt werden und dürfen nur ausgeliefert werden (keine Abholung!). Gärtnereien dürfen auf Wochen- und Bauernmärkten Obst, Gemüse und Setzlinge verkaufen. Wenn auf dem gesamten Wochenmarkt der Verkauf von Lebensmitteln überwiegt, sind auch Gärtnerstände, bei denen Zierpflanzen verkauft werden, erlaubt.

    Das Bürgertelefon am Landratsamt ist weiterhin von 8 bis 16 Uhr besetzt, Telefon 08731/87-200. Aktuelle Informationen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sind im Internet unter www.landkreis-dingolfing-landau.de abrufbar.

    18.14 Uhr: Landkreis Landshut bietet Maskenmaterial an

    Der Landkreis Landshut wird künftig Maskenmaterial zur Verfügung stellen. Das meldet das Landratsamt. Die von Staatsminister Hubert Aiwanger (FW) für jede Region in Bayern zugeteilten Vlies-Rollen werden an zentraler Stelle geschnitten, verpackt und mitsamt einer Fertigungsanleitung an die Gemeinden ausgeliefert. Diese können dann die lokale Weiterverteilung bestimmen, sei es als Spende an ehrenamtliche Näh-Initiativen oder als Aufträge an örtliche Schneidereien. Wer die fertigen Masken dann nutzen wird, kann ebenfalls die Gemeinde frei entscheiden, egal ob sie Mitarbeiter der Lebensmittelgeschäfte, in Banken oder Kitas damit ausstatten. Wichtig aber ist, dass die selbst genähten Masken nicht für medizinische Zwecke (z. B. in Arztpraxen) verwendet werden dürfen, da es hier gesonderter Hygienestandards und einer zertifizierten Fertigung bedarf. Ein Schnittmuster (bereitgestellt von der Stadt Essen) ist auf www.landkreis-landshut.de verfügbar.

    17.12 Uhr: Mobile medizinische Versorgungseinheit in Freyung

    Das Rote Kreuz unterstützt den Landkreis Freyung-Grafenau mit einer mobilen medizinischen Versorgungseinheit und optimiert damit die ambulante Infektpraxis auf dem Volksfestplatz in Freyung.

    Dort läuft in Zusammenarbeit zwischen Landkreis, Bundeswehr, BRK, Feuerwehr und niedergelassenen Ärzten ein Testzentrum für Patienten mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus (Sars-Cov-2). Unmittelbar daneben wurde eine ambulante Praxis zur Versorgung von Menschen mit Atemwegsinfekten mit leichten bis mittleren Symptomen eingerichtet. "Die Praxis entlastet vor allem die niedergelassenen Ärzte", so Landrat Sebastian Gruber. Hausärzte überweisen Patienten mit Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus jetzt dorthin.

    Von dieser "Arztpraxis auf Rädern" gibt es in der gesamten Bundesrepublik nur vier Stück, meldet das Landratsamt Freyung-Grafenau.

    © Landkreis Freyung-Grafenau/Matschiner

    Die mobile medizinische Versorgungseinheit in Freyung

    17.00 Uhr: Covid-Schwerpunktpraxen in Passau

    Ab sofort stehen folgende Praxen für die notwendigen fachärztlichen Behandlungen von COVID-19-positiv getesteten Personen zur Verfügung:

    • Covid-Schwerpunktpraxis Allgemeinmedizin: In der Fieberambulanz im Klinikum Passau, Innstraße 76 (Hintereingang). Betrieb durch: Dr. Alois Stadler von der Gemeinschaftspraxis Stadler/Sauer/Spechter. Tel: 0851/9881790. Öffnungszeiten: werktäglich von 9-17 Uhr. Es ist keine Überweisung durch den Hausarzt notwendig, es erfolgt auch KEINE telefonische Terminvereinbarung! Die Schwerpunktpraxis Allgemeinmedizin ist gedacht für alle Patienten, die verdächtig sind, eine Covid-Infektion zu haben und alle bereits positiv getesteten Covid- Patienten, die eine allgemeinärztliche Versorgung benötigen, die telefonisch über den Hausarzt nicht möglich ist oder die durch den Hausarzt nicht geleistet werden kann.
    • Covid Schwerpunktpraxis Gynäkologie: Standort: Schießstattweg 60, MVZ Campus, Ansprechpartner Fr. Dr. Katharina Huber, Tel: 0851/501 98 300, Katharina.huber@radio-log.de, eine telefonische Anmeldung ist erforderlich.
    • Covid Schwerpunktpraxis HNO: Standort: Schießstattweg 60, MVZ Campus, Ansprechpartner: Dr. Michael Eckstein, Tel.: 0851/756 99 83, Eckstein.michael@t-online.de. Auch hier ist eine telefonische Anmeldung erforderlich.
    • Covid Schwerpunktpraxis Zahnarzt: MVZ Bayerwaldzahn, Neuburger Straße 49 Tel. 0851/6730. Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich.

    14.47 Uhr: Kostenloses Essen für Mitarbeiter des Donau-Isar-Klinikums

    Durch Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung essen die Beschäftigten des Donau-Isar-Klinikums seit einigen Tagen kostenlos – als Dankeschön für ihren Einsatz angesichts der Corona-Pandemie. "Wir sind dank-bar, dass uns die Regierung so den Rücken stärkt und wir freuen uns, dass wir das Programm nach einer kurzen Übergangszeit in der Gänze umsetzen können", so Vorstand Dr. Inge Wolff. Dank der logistischen Leistung des Küchenteams erhalten alle Stationen jetzt Frühstück, Mittag- und Abendessen – auch für die Mitarbeiter - geliefert. Wer in anderen Bereichen arbeitet, kann sich Essen an der Küche bzw. in der Mitarbeitercafeteria abholen. Mittags können die Mitarbeiter zwischen zwei warmen Gerichten wählen. "Den Aufwand darf man nicht unterschätzen. Immerhin haben wir mehr als 2.000 Mitarbeiter und Homeoffice ist bei uns kaum möglich. Wir sind stolz darauf, dass wir das geschafft haben."

    13.54 Uhr: Präklinische Screenings in den Arberlandkliniken

    In den Arberlandkliniken Zwiesel und Viechtach werden jetzt sogenannte Präklinische Screenings durchgeführt. Allen Patienten wird beim Betreten der Klinik eine Checkliste ausgehändigt. Darin werden Krankheitssymptome und möglicher Kontakt zu Corona-Erkrankten abgefragt. Wird eine Frage mit "ja" beantwortet, wird der Patient bei Bedarf sofort auf die Isolierstation gebracht.

    13.29 Uhr: Zwei Haftstrafen wegen Verstößen gegen Ausgangsbeschränkungen

    Zwei Männer aus Landshut müssen wegen wiederholten Verstößen gegen die Corona-Ausgangsbeschränkungen jetzt Ostern im Gefängnis feiern. Wie die Polizei heute mitteilt, waren der 27-Jährige und der 22-Jährige beide jeweils schon mehrmals kontrolliert worden. Dabei wurde stets festgestellt, dass sie keinen triftigen Grund für ein Treffen mit anderen Personen vorweisen konnten.

    Der 27-Jährige wurde am Sonntag (05.04.) bei einem Saufgelage an der Flutmulde aufgegriffen. Der 22-Jährige traf sich mit Bekannten in einer Wohnung in der Daimlerstraße. Beide wurden in eine Arrestzelle gebracht, und bei beiden ordneten die Ermittlungsrichter eine Unterbringung in einer JVA bis zum 13.04 an.

    12.45 Uhr: Blutspendetermine in Straubing verschieben sich

    Auch während der Ausgangsbeschränkungen finden weiter Blutspendetermine statt. Zum Schutz der Spender und Mitarbeiter haben sich allerdings die Spendeorte geändert: Am Dienstag (07.04.) findet die Blutspende in der Turnhalle der Herzog-Ludwig-Mittelschule in der Pestalozzistr. 15 in Bogen im Seniorenheim statt. Dort kann man von 15 bis 20.30 Uhr spenden. Am Donnerstag (09.04.) ist die Blutspende in Straubing in der Josef-von-Fraunhoferhalle möglich: Auch hier ist von 15 bis 20.30 Uhr Gelegenheit, Blut zu spenden.

    11.54 Uhr: Ilztalbahn verschiebt Saisonstart

    Wegen Corona muss auch die Ilztalbahn (ITB) den Saisonstart verschieben. Geplant war, am 1. Mai den Betrieb aufzunehmen. In einer Pressemitteilung der ITB heißt es: "Die weitreichenden Ausgangsbeschränkungen und die Schließung aller touristischen Ziele in der Region lassen nach unserer Einschätzung keinen Freizeitverkehr zu, zudem ist das grenzüberschreitende Verkehrsnetz durch die Grenzschließung unterbrochen."

    Die ITB geht davon aus, dass der Saisonstart bis mindestens Pfingsten verschoben werden muss. Bis dahin werden auch kein Schienenersatzverkehr und keine Fahrten Richtung tschechische Grenze bzw. Nationalpark angeboten. Reisende zwischen Passau und Freyung werden gebeten, die Busse der Linie 100 zu benutzen.

    6.00 Uhr: Ehemaliges Hotel wird Corona-Praxis

    Das ehemalige Restaurant und Hotel Rosenhof in Ergolding (Lkr. Landshut) wird eine Schwerpunktpraxis für Corona-Infizierte. Dort sollen ab morgen Patienten mit leichten bis mittelschweren Symptomen behandelt werden. Wie das Landratsamt Landshut mitteilt, werden Patienten von ihrem Hausarzt dorthin überstellt.

    5.20 Uhr: Corona-Zahlen steigen

    In Niederbayern hat sich am Wochenende die Zahl der Corona-Todesfälle weiter erhöht. Von Samstag auf Sonntag wurden sieben Tote gemeldet. Die Zahl der Covid-19-Infizierten stiegt um 138. Damit gibt es in Niederbayern über 2.300 registrierte Corona-Fälle.

    05.04.20

    11.30 Uhr: Acht neue Todesfälle im Lkr. Rottal-Inn seit Freitagnacht

    Der niederbayerische Landkreis Rottal-Inn hat insgesamt acht neue Todesfälle seit Freitagnacht gemeldet, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. Am Freitag und Samstag starben laut Landratsamt zwei Frauen im Alter von 72 und 82 Jahren und drei Männer im Alter von 75, 90 und 97 Jahren. Vergangene Nacht und am Morgen seien leider drei weitere Menschen gestorben, die sich zuvor mit dem Coronavirus infiziert hatten, sagte das Landratsamt heute dem Bayerischen Rundfunk. Insgesamt seien mittlerweile 18 Menschen im Landkreis Rottal-Inn wegen des Coronavirus verstorben. Der Landkreis Rottal-Inn ist laut dem Landratsamt prozentual der am zehntstärksten betroffene Landkreis in Deutschland, dabei muss Rottal-Inn außerdem eine hohe Sterblichkeitsrate beklagen, sagte die Pressestelle dem BR. Landrat Michael Fahmüller (CSU) würde aus diesem Grund gerne noch mehr testen und die Kapazitäten dafür wären da, er fordert deshalb mehr Tests vom LGL (Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit). Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit seien aber noch vorhanden - von insgesamt 20 seien 13 belegt.

    Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis Rottal-Inn lag gestern (Stand: 4.4., 17:00 Uhr) bei 432 Menschen. 22 davon sind laut Landratsamt am Samstag neu dazugekommen. Die gute Nachricht: Insgesamt haben in Rottal-Inn mittlerweile 157 Menschen das Coronavirus überstanden.

    9.50 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

    Der Landkreis Kelheim meldet aktuell 258 positive Fälle. Bislang sind 11 Personen verstorben. Die gute Nachricht des Tages: 108 Personen seien inzwischen wieder genesen.

    8.30 Uhr: Neue Infektpraxis in Deggendorf in Betrieb

    Gesundheitsministerin Melanie Huml hat am Samstagnachmittag die Infektpraxis des Landkreises Deggendorf auf dem Festplatz in Deggendorf besucht. Die Praxis ist nur für Coronafälle und Verdachtsfälle. Angegliedert ist auch eine Teststrecke für Personen, die lediglich einen Abstrich für einen Test brauchen. Mit dabei waren auch Landrat Christian Bernreiter (CSU) und der Vorstand der kassenärztlichen Vereinigung Bayern Dr. Wolfgang Krombholz. Mit diesen beiden Einrichtungen wolle man die niedergelassenen Hausärzte entlasten. Die Pandemie habe keiner so kommen sehen, deshalb habe man diese Strukturen in so einer Notlage schaffen müssen, verteidigt Christian Bernreiter, der Präsident des bayerischen Landkreistages, den neuen bayerischen Weg. Die KV hatte zuletzt die Einführung von sogenannten Versorgungsärzten kritisiert.

    04.04.20

    11.22 Uhr: THW-Helfer planen Netzwerk 3-D-Druck

    Im Landkreis Kelheim soll ein Netzwerk von Menschen entstehen, die 3-D-Drucker besitzen, mit denen Gesichtsschilder produziert werden können. Ehrenamtliche Mitglieder des Ortsverbands Kelheim des Technischen Hilfswerks (THW) haben damit begonnen, solche Gesichtsschilder am heimischen Drucker zu produzieren. Die ersten zehn Schilder haben Simon Haumer und Max Schmid fertiggestellt und an den Kelheimer Landrat übergeben, wie das Landratsamt mitteilt. Jetzt suchen sie Mitbürger, die ebenfalls solche Drucker besitzen und sich bei der Produktion engagieren wollen. Interessenten können sich unter ov-kelheim@thw.de melden.

    9.46 Uhr: Ministerin Huml besucht Deggendorf und Viechtach

    Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml besucht am Nachmittag (16 Uhr) in Viechtach (Landkreis Regen) das erste in Bayern eingerichtete Hilfskrankenhaus für Covid-19-Patienten. Das Hilfskrankenhaus, das im Bedarfsfall mit 56 Patienten belegt werden könnte, ist im Internat einer Staatlichen Hotelfachschule eingerichtet worden. Es wird aktuell noch nicht genutzt. Bayernweit sind insgesamt 26 solcher Hilfskrankenhäuser geplant. Zuvor (14 Uhr) will die Ministerin in Deggendorf eine sogenannte Corona-Schwerpunktpraxis besuchen. Dem Notfallplan der Staatsregierung zur Bewältigung der Corona-Pandemie zufolge sollen in jedem Landkreis und in allen kreisfreien Städten in Bayern solche Schwerpunktpraxen zur Untersuchung und Behandlung von Covid-19-Patienten eingerichtet werden. In Deggendorf ist dafür auf dem Volksfestplatz ein Containerhaus aufgebaut worden.

    03.04.2020

    19.16 Uhr: Covid-19-Testzentrum und ambulante Infektpraxis auf Volksfestplatz in Freyung

    Auf dem Volksfestplatz in Freyung entsteht derzeit ein Covid-19-Testzentrum sowie eine ambulante Infektpraxis. Der Landkreis Freyung-Grafenau bekommt dabei Unterstützung von der Bundeswehr, des BRK und der Feuerwehr. Das geht aus einer Mitteilung des Landratsamts Freyung-Grafenau hervor.

    Die Infektpraxis dient zur Versorgung von Menschen mit leichten bis mittleren Symptomen und solle vor allem die niedergelassenen Ärzte entlasten. Die ambulante Infektpraxis sei aber eine reine Überweisungspraxis - Patienten können nicht einfach vorbeikommen, sondern müssen von ihrem Arzt oder dem Notdienst dorthin überwiesen werden. Auf dem Volksfestplatz werden künftig auch die vom Gesundheitsamt angeordneten Abstriche durchgeführt. In Betrieb gehen wird die Einrichtung ab Montag, 6. April.

    18.20 Uhr: Weitere Todesfälle in Niederbayern

    Der Landkreis Passau muss einen weiteren Covid-19-Todesfall verzeichnen. Eine 73-jährige Frau mit mehreren Vorerkrankungen ist am Donnerstag verstorben. Ebenso gibt es einen weiteren Todesfall im Landkreis Rottal-Inn. Dort ist eine 78-jährige Frau an Covid-19 gestorben. Sie ist der zehnte Todesfall im Landkreis, der in Zusammenhang mit Covid-19 steht. In Straubing-Bogen gibt es auch einen weiteren Todesfall. Dort ist ein 73-jähriger Mann mit Vorerkrankungen gestorben an Covid-19 gestorben. Insgesamt gibt es im Landkreis Straubing-Bogen somit sechs Todesfälle.

    17.13 Uhr: "Abmahn-Irrsinn" in Zeiten der Hilfsbereitschaft

    Die IHK Niederbayern verurteilt es, dass die Hilfsbereitschaft von Menschen und Unternehmen ausgenutzt wird. Zum Beispiel wurden schon Betriebe abgemahnt, weil sie den Begriff "Schutzmaske" verwendet haben, obwohl es sich genau genommen um keinen "Schutz" handelt und weil die dafür notwendige Zertifizierung fehlt. Die IHK empfiehlt den privaten wie gewerblichen Herstellern daher, nicht von "Schutzmaske", sondern von "Behelfsmaske", "Stoffmaske" oder "Mundbedeckung" zu sprechen.

    Ein weiteres Beispiel: Kleine Händler oder Gastronomen, die aus der Not heraus ihre Produkte jetzt online anbieten, werden ebenfalls von Abmahnungen getroffen, weil sie ihre spontan aufgesetzten Online-Shops nicht 100-prozentig rechtssicher machen konnten, so die IHK. "Wer nur zeitlich befristet und in einer Notsituation wie eben der Corona-Pandemie einen Webshop betreibt, sollte nicht voll den sehr strengen und bürokratischen Vorschriften des Fernabsatzrechts unterliegen", fordert der IHK-Hauptgeschäftsführer.

    "Es ist verwerflich und abstoßend, wenn diese Hilfsbereitschaft nun ausgenutzt und missbraucht wird, durch Betrug oder Abmahn-Irrsinn", so der IHK-Hauptgeschäftsführer.

    16.03 Uhr: Flüchtlingsunterkunft bei Regen unter Quarantäne

    Die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Poschetsried am Stadtrand von Regen wurde vorsorglich unter Quarantäne gestellt. Das hat das Landratsamt Regen bekannt gegeben. Grund dafür: Ein Bewohner war positiv auf Covid-19 getestet worden.

    Der Erkrankte sowie sein Zimmerbewohner und zwei weitere Personen aus der Unterkunft sind in eine andere Quarantäne-Einrichtung gebracht worden. Die restlichen Bewohner der Unterkunft dürfen vorerst das Gebäude nicht mehr verlassen, hat das Gesundheitsamt Regen angeordnet. In Poschetsried betreibt die Regierung von Niederbayern eine größere Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge, die auf rund 110 Plätze ausgelegt ist.

    © BR

    Die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Poschetsried am Stadtrand von Regen wurde vorsorglich unter Quarantäne gestellt.

    14.13 Uhr: Geburtstagsüberraschung der Polizei Niederbayern

    Ein Landshuter Polizeibeamter wollte seinem Schwiegervater und zugleich Opa seiner Kinder zum 70. Geburtstag eine kleine Freude machen. Da derzeit eine Umarmung nicht möglich ist, hat sich der Polizist etwas anderes einfallen lassen: Um seinem Schwiegervater zu seinem Jubiläum eine "coronagerechte" Überraschung zu bereiten, ertönte ein Geburtstagsständchen aus den Lautsprechern des Dienstfahrzeugs.

    13.20 Uhr: Über 100 Menschen im Kreis Landshut genesen

    Obwohl die Zahl der Corona-Fälle täglich steigt, gibt es auch gute Nachrichten: Denn parallel können auch immer mehr genesene Personen, die die Virus-Erkrankung bereits überstanden haben, die häusliche Quarantäne verlassen. Bisher waren dies in Stadt und Landkreis Landshut 112 Personen seit Beginn der Pandemie. Die Genesenen erstrecken sich quer über alle Altersgruppen und die Region, teilt der Landkreis Landshut mit.

    Demnach sind noch rund 380 der 509 gemeldeten Corona-Fälle erkrankt. Damit relativiere sich auch in vermeintlich besonders betroffene Gemeinden das Bild: Denn wo viele Fälle sind, werden auch wieder viele Genesene wieder aus der häuslichen Quarantäne erlassen, so das Landratsamt.

    12.25 Uhr: Museums-Eröffnung verschoben

    Der Bau und die Eröffnung des neuen Museums in der Gemeinde Buch am Erlbach (Lkr. Landshut) verzögert sich aufgrund der Corona-Krise. Das teilen die Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerke in Vatersdorf mit, auf deren Firmengrundstück das Museum entsteht. In dem Museum sollen nun ab Herbst Geschichtsboden-Abende, Ausstellungsführungen und andere Kulturveranstaltungen stattfinden.

    11.02 Uhr: Landratsamt Kelheim meldet sieben Tote

    Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 218 positive Fälle, meldet das Landratsamt. Bislang sind sieben Personen verstorben. 75 Personen sind inzwischen wieder genesen.

    10.10 Uhr: Firma spendet knapp 700 Schutzanzüge

    Der Verpackungs- und Folienhersteller Bischof und Klein aus Konzell (Lkr. Straubing-Bogen) spendet den Katastrophenschutzbehörden knapp 700 Schutzanzüge. Das teilt am Vormittag das Landratsamt Straubing-Bogen mit.

    "In diesem Bereich werden diese Overalls nun deutlich dringender benötigt als bei uns im Unternehmen", betont Werksleiter Armin Kienberger.

    Den Transport der Anzüge von Konzell ins zentrale Lager nach Straubing zur Weiterverteilung übernahm die Freiwillige Feuerwehr Mitterfels. "Wir können uns in der Region aufeinander verlassen", freut sich Landrat Josef Laumer (CSU) über die dringend benötigte Schutzausrüstung.

    9.21 Uhr: Museum Schloss Wolfstein virtuell erlebbar

    Weil wegen der Corona-Ausgangsbeschränkungen auch alle Museen geschlossen haben müssen, hat sich das Museum in Schloss Wolfstein in Freyung etwas einfallen lassen. Der Blick ins Museum ist jetzt am Computer oder Smartphone möglich - mit einem virtuellen Rundgang. Er führt durch einen Teil der Ausstellungsräume. Den virtuellen Rundgang finden Sie hier.

    7.49 Uhr: Stadt Deggendorf verteilt Masken an Bürger

    Alle Bürger in Deggendorf die 65 Jahre und älter sind, bekommen von der Stadt Deggendorf eine Mund-Nasen-Maske gestellt. Oberbürgermeister Christian Moser (CSU) sagte dem BR heute, die Stadtverwaltung habe inzwischen 600 Meter Baumwollstoff und rund 1.400 Draht beschafft. Mehr als 60 Freiwillige haben sich laut Moser gemeldet, um Masken zu nähen. Sie werden nun von der Stadt mit dem entsprechenden Rohmaterial ausgestattet.

    So sollen bis zur nächsten Woche rund 7.600 Mund-Nase-Masken fertig sein, die dann an alle Senioren über 65 in Deggendorf verteilt werden. Das Projekt wird laut Moser aus Spenden finanziert. Mit der Aktion verbindet der Deggendorfer OB den Aufruf, dass Menschen in der Öffentlichkeit eine Mund-Nase-Masken tragen sollen. Das gelte vor allem auch dann, wenn irgendwann die Ausgangsbeschränkungen in Bayern wieder gelockert werden, so Moser.

    5.36 Uhr: Baumaßnahme in Landshut beeinträchtigt

    Weil durch die Ausbreitung des Coronavirus Arbeitskräfte fehlen, muss das Staatliche Bauamt Landshut jetzt die Sanierung der Hofmark-Aich-Straße um zwei Wochen verschieben. Ursprünglich hätte die Straße ab Montag auf dem letzten Abschnitt erneuert werden sollen. Diese Arbeiten werden jetzt aber auf nach den Osterferien verschoben. Neuer Baubeginn ist dann der 20. April.

    Durch den Wegfall vieler Arbeitskräfte würden die Bauarbeiten - und dadurch auch die Verkehrsbeeinträchtigungen - länger dauern als normal, so das Staatliche Bauamt.

    02.04.2020

    19.35 Uhr: "Fridays for Future" streikt digital

    Die Organisatoren der Passauer "Fridays For Future"-Bewegung sind skeptisch, ob bald wieder Demonstrationen möglich sein werden. Das geht aus einer Mitteilung von Fridays For Future Passau hervor. Trotzdem blicken sie optimistisch in die Zukunft: "Auch wenn es für alle schwierige Zeiten sind, müssen wir das Beste draus machen und auch die Chancen nutzen", heißt es in der Mitteilung. „In unserem Fall heißt das, dass der Klimastreik digital weitergeht, denn die Klimakrise darf nicht zu sehr in den Hintergrund rücken." Die Treffen des Organisatoren-Teams, die sonst wöchentlich stattfanden, fänden nun sogar in noch häufigerer Frequenz statt - jetzt eben als Videokonferenz. "Die Ausgangsbeschränkung soll kein Grund für Langeweile sein, die Zeit kann sinnvoll genutzt werden“, so Fridays For Future Passau. Auch die Freitagsdemos sind digital geworden: Unter dem Hashtag #NetzstreikFürsKlima posten Mitglieder Bilder von Demo-Schildern oder Eindrücke von vergangenen Demonstrationen.

    18.58 Uhr: Weitere Todesfälle in Niederbayern

    Der Landkreis Rottal-Inn meldet einen weiteren Todesfall. Somit erhöht sich dort die Zahl der Todesfälle, die in Zusammenhang mit Covid-19 stehen, auf neun Personen. Auch in der Stadt Passau gibt es einen weiteren Todesfall. Eine 95-jährige Frau verstarb am Donnerstag an Covid-19. Dies ist der zweite Todesfall im Stadtgebiet Passau.

    17.58 Uhr: Bistum Regensburg sagt ebenfalls alle Firmungen ab

    Nach dem Bistum Passau hat auch das Bistum Regensburg alle Firmungen bis einschließlich Pfingstsonntag abgesagt. Die Diözese empfiehlt den Pfarrgemeinden außerdem, bis zu diesem Zeitpunkt auch keine Erstkommunionfeiern abzuhalten, wie der Regensburger Generalvikar Michael Fuchs mitteilt. Demnach sind bis Pfingsten auch alle Termine von Bischof Rudolf Voderholzer abgesagt, was geplante Besuche von Feierlichkeiten in den Pfarrgemeinden angeht.

    17.23 Uhr: "Wir brauchen mehr Schutzausrüstung!"

    Die Beschaffung von Schutzausrüstung ist derzeit durch die erhöhte Nachfrage schwierig. So bemängelt auch Sebastian Gruber, Landrat und Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz von Freyung-Grafenau, dass insgesamt mehr Material gebraucht wird, um alle Bedarfsträger versorgen zu können. Die von Seiten der Staatsregierung angekündigten Lieferungen kämen zwar an, aber mit Verzögerung und langsamer als es notwendig wäre. Der Landkreis Freyung-Grafenau hat deswegen schon frühzeitig auf eigene Bestellungen gesetzt, um Kliniken, Pflegeheime und ambulante Dienste ausreichend versorgen zu können. Laut Landratsamt dauere es aber auch bei den eigenen Bestellungen immer länger. Das Lager für die Schutzausrüstung des Landkreises wird rund um die Uhr von einem Sicherheitsdienst bewacht.

    © Landratsamt Freyung-Grafenau

    Kreis Freyung-Grafenau fordert mehr Schutzausrüstung

    16.40 Uhr: Neue Maßnahmen zum Schutz von Risikogruppen

    Um die Ausbreitung von Covid-19 in Alten- und Pflegeheimen zu verhindern, hat der Landkreis Straubing-Bogen Vorkehrungen getroffen. Ab sofort sollen positiv-getestete Covid-19-Patienten aus Altenheimen auch ohne Symptome in den Kliniken Straubing, Bogen und Mallersdorf aufgenommen werden, solange es die Kapazitäten zulassen. So soll auch das Personal in Alten- und Pflegeheimen besser geschützt werden, die derzeit ohnehin mit knappen Kapazitäten zu kämpfen haben und jeder weitere Ausfall zu kritischen Situationen führen könnte. Eine Rückverlegung der Patienten in ihr Alten- oder Pflegeheim kann nach den Vorhaben der RKI frühestens 14 Tage nach Erkrankungsbeginn erfolgen. Parallel dazu wird aber auch nach Lösungen gesucht, um Covid-19 innerhalb der Alten- und Pflegeheime betreuen zu können, um die Betten der Krankenhäuser nicht mit symptomfreien Patienten zu belegen.

    15.24 Uhr: Eggenfelden unterstützt Lieferdienst lokaler Anbieter

    Die Stadt Eggenfelden unterstützt die Initative "Kauf vor Ort, sonst sind die fort", indem sie den regionalen Anbietern unter die Arme greift, die noch nicht digital unterwegs sind. Auf der städtischen Homepage gibt es unter der Kategorie "Lieferdienst 'Rottal-Inn bringt's" eine Übersicht über alle regionalen Anbieter. Kunden können sich so über Produkte informieren und diese von den Geschäften vor Ort bestellen. Aktuell sind in Eggenfelden unter anderem bereits Medikamente, Getränke, Lebensmittel und Kosmetikartikel lieferbar. Andere Produkte werden fortlaufend ergänzt. Außerdem sind die genauen Konditionen (beispielsweise ob ein Mindestbestellwert nötig ist) dort hinterlegt. Ziel der Stadt ist es, so eine nachhaltige Lösung aufzubauen - auch für die Zeit nach der Corona-Krise.

    14.12 Uhr: Ranger helfen im Gesundheitsamt aus

    Elf Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald helfen wegen der Corona-Krise in den Gesundheitsämtern der Landkreise Freyung-Grafenau und Regen aus. Sie seien um Unterstützung gebeten worden, sagte ein Sprecher. Im Nationalpark laufe der Betrieb eingeschränkt weiter. Der Besucher- und Lehrbetrieb entfällt, so dass einige Bürokräfte und Ranger nun in den Landratsämtern aushelfen können.

    Im Landratsamt Freyung-Grafenau beispielsweise sind nach Angaben eines Sprechers sechs Nationalpark-Mitarbeiter eingesetzt, etwa für Verwaltungstätigkeiten, das Sortieren von Laborbefunden und das Erstellen von Statistiken.

    13.43 Uhr: Kelheim stellt eigenes Desinfektionsmittel her

    Im Landkreis Kelheim sind am Mittwoch die ersten 400 Flaschen von selbsthergestelltem Desinfektionsmittel abgefüllt worden. Weitere Flaschen folgen in den nächsten Tagen und Wochen. Die Handdesinfektionsmittel wurden vom Landkreis in Auftrag gegeben. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt zwischen dem THW Kelheim, der Krankenhaus-Apotheke der Klinik in Kelheim, der Firma Möller-Chemie Steinpflegemittel GmbH aus Ihrlerstein sowie der Firma Schweiger Edelbrennerei aus Kelheim. Die Grundlage ist eine Rezeptur der Weltgesundheitsorganisation.

    Die Handdesinfektionsmittel werden an Krankenhäuser, Altenheimen und Arztpraxen im Landkreis Kelheim verteilt.

    © Landkreis Kelheim

    Erstes selbsthergestelltes Desinfektionsmittel kann im Landkreis Kelheim abgefüllt werden

    12.37 Uhr: Infektpraxis am Krankenhaus Pfarrkirchen

    Am Krankenhaus in Pfarrkichen soll nächste Woche die Infektpraxis des Landkreises Rottal-Inn entstehen. Wie das Landratsamt Rottal-Inn informiert, soll die Praxis am Montag (06.04) eröffnet werden. Ziel ist es, hier nur Patienten mit schwererer Infekt- oder Atemwegssymptomatik zu behandeln. Andere Patienten, die eine mildere Symptomatik vorweisen, sollen weiterhin vom Hausarzt telefonisch betreut werden.

    Hausärzte können Patienten mit Infekt- oder Atemwegssymptomatik direkt in die Infektpraxis schicken. Termine werden nicht vergeben. Patienten können aber auch direkt kommen - jedoch nur, wenn sie tatsächlich entsprechende schwere Symptome haben. Einen separaten Warteraum wird es nicht geben. Patienten sollen mit dem Auto auf einen abgesperrten und beschilderten Parkplatz vorfahren und im Auto sitzen bleiben, bis sie an der Reihe sind. Es darf immer nur ein Patient die Praxis betreten. Beim Aussteigen erhalten die Besucher einen Mundschutz. Abstriche zum Test auf das Coronavirus werden ausschließlich nach den aktuellen Kriterien vorgenommen.

    11.06 Uhr: Söder in Weng: Bedarf an Milliarden Masken

    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) prognostiziert im Kampf gegen das Coronavirus in Deutschland auf lange Sicht einen Bedarf von Milliarden Masken: "Wir werden auf Dauer enorm viel Masken brauchen. Ich glaube, dass wir am Ende in Deutschland Milliarden Masken brauchen", sagte der CSU-Chef heute Vormittag in Weng (Lkr. Landshut), wo er den Automobilzulieferer Zettl besucht, der den Betrieb auf Schutzmasken-Produktion umgestellt hat.

    © BR/Harald Mitterer

    Söder und Aiwanger bei der Ankunft in Weng

    10.36 Uhr: Landeskriminalamt warnt vor Soforthilfe-Fake

    10.05 Uhr: Söder und Aiwanger mit Schutzmasken in Weng

    Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) sind in diesen Minuten in Weng im Kreis Landshut angekommen. Sie besuchen dort den niederbayerischen Automobilzulieferer Zettl. Dort wurde der Betrieb von Sitzbezügen für Autos auf Schutzmasken fürs Gesicht umgestellt. Die beiden Politiker haben noch vor dem Werk selbst Schutzmasken aufgesetzt.

    Zettl ist eine von etlichen Firmen, die vorübergehend Schutzmasken herstellen. Eine Liste von Produzenten in Niederbayern finden Sie hier.

    9.20 Uhr: Polizei löst Partys auf

    Immer wieder greift die Polizei Menschen auf, die sich nicht an die Ausgangsbeschränkungen halten. In Rinchnach im Kreis Regen haben vergangene Nacht drei junge Leute in einer Wohnung eine Party gefeiert. Die 17-, 19- und 25-Jährigen waren zum Teil erheblich betrunken, teilt die Polizei mit. Es musste ein Krankenwagen angefordert werden. Eine junge Frau wurde der Mutter übergeben.

    Alle Drei werden wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

    Auch im Landkreis Passau hat die Polizei eine Party aufgelöst. Von einer Anwohnerin wurde mitgeteilt, dass sich mehrere Jugendliche in Bad Griesbach in der Öffentlichkeit aufhalten und dort feiern. Beim Eintreffen der Streifenbesatzung flüchteten die Jugendlichen in verschiedene Richtungen. Einer der zwischen 16 und 18 Jahre alten Männer konnte gestellt und die anderen ermittelt werden.

    Auch sie werden angezeigt, was jeweils eine Geldbuße von 150,00 Euro nach sich zieht, so die Polizei.

    8.00 Uhr: Söder und Aiwanger besuchen Masken-Produktion in Weng

    Der Automobilzulieferer Zettl aus Weng im Kreis Landshut stellt angesichts der Corona-Krise seinen Betrieb auf die Produktion von Schutzmasken um. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) besuchen das Werk heute Vormittag. Üblicherweise stellt das Familienunternehmen Zubehörteile wie Sitzbezüge, Türverkleidungen und Mittelkonsolen her.

    5.55 Uhr: Gärtnereien in der Krise

    Derzeit gibt es wohl kaum eine Branche, die nicht von der Corona-Krise betroffen ist. Einige trifft es besonders hart - darunter auch die Gärtnereien. Den Umsatz, den sie im Frühjahr eigentlich machen, können sie übers Jahr nicht mehr einholen. Unser Reporter Martin Gruber hat mit drei betroffenen Gärtnereibesitzern gesprochen.

    01.04.2020

    19.30 Uhr: Zimmerer aus Pilsting spendet Asbest-Schutzanzüge

    Zimmerermeister Fred Huber aus Pilsting im Landkreis Dingolfing-Landau wollte in der Corona-Krise das Straubinger St.-Elisabeth-Klinikum unterstützen und spendete noch verpackte Asbest-Schutzanzüge. "Ich habe eine Bekannte, die dort arbeitet, gefragt, ob sie Schutzanzüge brauchen können und sie hat gemeint, dass sie die Anzüge super sind", zitiert der Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmereihandwerks Huber in einer Mitteilung. Weil Schutzanzüge derzeit Mangelware sind, übergab Huber dem Krankenhaus 35 Asbest-Anzüge, die kurz darauf im Einsatz waren. Der Bayerische Zimmererverband appelliert jetzt an seine rund 1.200 Mitgliedsbetriebe Hubers Beispiel zu folgen. Da es unklar ist, was gebraucht wird, sollten die Handwerksbetriebe vorher Kontakt zu den Kliniken und Einrichtungen aufnehmen oder sich an das Bayerische Rote Kreuz wenden. Das BRK empfiehlt die Schutzkleidung und -masken dem jeweiligen BRK-Kreisverband zu spenden, der diese dann nach Bedarf verteilt.

    18.53 Uhr: Weitere Todesfälle in den Kreisen Rottal-Inn und Straubing-Bogen

    Der Landkreis Rottal-Inn meldet einen weiteren Todesfall, der mit Covid-19 in Zusammenhang steht. Somit hat sich die Zahl der Todesfälle im Kreis Rottal-Inn auf acht erhöht. Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es auch zwei weitere Todesfälle. Darunter ein 87-jähriger Mann mit Vorerkrankungen und ein 59-jähriger Mann ebenfalls mit Vorerkrankung. Damit sind es fünf Covid-19-Todesfälle im Landkreis Straubing-Bogen.

    17.43 Uhr: Bistum Passau verschiebt Firmungen und Kommunionen

    Das Bistum Passau verschiebt Firmungen und Kommunionen wegen der Ausbreitung von Covid-19. Dass man die Feiern bereits zu Pfingsten nachholen könne, wie es in anderen Bistümern geplant ist, wird in Passau bezweifelt. Wegen der Pandemie sind derzeit alle Gottesdienste in Bayern verboten. Auch zu Ostern wird es keine geben.

    15.08 Uhr: Bischof Oster grüßt mit Schutzmaske

    Stefan Oster, Bischof von Passau, grüßt über Twitter mit einem Bild aus seinem Homeoffice. Auf dem Foto trägt er eine Stoffmaske, die ihm seine Schwester genäht hat, wie er schreibt. Die Maske wolle er draußen jetzt öfter tragen.

    13.54 Uhr: Nur im Notfall zum Recyclinghof

    Aidenbach im Landkreis Passau bittet in einer Mitteilung darum, die Recyclinghöfe nur im Notfall zu nutzen. Im Aidenbacher Rathaus "glühen die Telefonleitungen, weil die Leute alle fragen, ob der Recyclinghof offen hat", heißt es in der Mitteilung weiter. Die Marktgemeinde weist ausdrücklich darauf hin, dass der Recyclinghof nur für Notfälle offen habe. "Der Recyclinghof ist anscheinend die neue Freizeitbeschäftigung", so eine Gemeinde-Sprecherin.

    12.45 Uhr: Kleine Aufheiterung der Polizei Niederbayern

    Mit einem Video will die Polizei Niederbayern für etwas Aufmunterung sorgen. Darauf zu sehen: Polizeihund "Chami", der eine Klopapierrolle auf seiner Schnauze balanciert. Die Botschaft laut Polizei: Bitte auf Hamsterkäufe verzichten!

    11.02 Uhr: Tiergarten Straubing rechnet mit hohen Einbußen

    Der Tiergarten in Straubing rechnet wegen des Corona-Shutdowns mit Einbußen in Höhe eines mittleren sechsstelligen Euro-Betrags. Das hat Tiergartendirektor Wolfgang Peter dem Bayerischen Rundfunk erzählt. Weil der Tiergarten auch eine Art Pflegebetreib sei, werde dort weitergearbeitet, ohne dass Einnahmen durch Eintrittsgelder reinkämen. Staatliche Unterstützung gibt es für den Tiergarten nicht.

    Der Straubinger Tiergarten hat wegen der Corona-Pandemie zwei Wochen geschlossen und er bleibt vorläufig für weitere zweieinhalb Wochen für Besucher gesperrt - bis zum Ende der Osterferien am 19. April.

    9.49 Uhr: Polizei warnt vor Aprilscherzen

    6.12 Uhr: Mangelware Mundschutzmasken

    Auch wenn für Bayern aktuell keine Einführung einer Maskenpflicht wie in Österreich geplant ist, sind Mundschutz und Maske gefragt wie nie. In Niederbayern gibt es mittlerweile viele neue Hersteller, die teilweise sonst ganz andere Dinge produzieren. Einen kleinen Überblick finden Sie hier.

    31.03.2020

    18.37 Uhr: Zwei Corona-Todesfälle im Landkreis Deggendorf

    Zu Wochenbeginn sind im Landkreis Deggendorf zwei weitere Covid-19-Patienten verstorben. Das teilt das Landratsamt Deggendorf mit. Am Montag starb ein 53-jähriger Mann. Er hatte eine Vorerkrankung und wurde auf der Intensivstation behandelt. Bereits am Sonntag ist eine 93-jährige Frau verstorben. Insgesamt sind im Landkreis Deggendorf vier Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben.

    17.49 Uhr: Weiterer Corona-Todesfall im Kreis Rottal-Inn

    Der Landkreis Rottal-Inn meldet einen weiteren Covid-19-Todesfall. Dabei handelt es sich um einen 75-jährigen Mann aus dem Gemeindebereich Falkenberg. Somit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle, die mit dem Coronavirus in Zusammenhang stehen, im Landkreis Rottal-Inn auf sieben.

    16.52 Uhr: TUM-Campus Straubing unterstützt mit zusätzlichen Corona-Tests

    Der TUM-Campus in Straubing unterstützt Stadt und Landkreis mit zusätzlichen Corona-Testkapazitäten. In den dortigen Laboren wird ab sofort auf Covid-19 getestet. Das geht aus einer Mitteilung des Landratsamtes Straubing-Bogen hervor. Zunächst wird mit 80 Proben pro Tag gestartet. Die Abläufe sollen in den folgenden Tagen weiter optimiert werden, um die Menge an Tests zu steigern. Die Vorbereitung der Testkette habe laut Landratsamt fast zwei Wochen gedauert. Das Hauptproblem habe darin bestanden, alle notwendigen Reagenzien zu bekommen, da der Bedarf weltweit sehr hoch ist.

    15.46 Uhr: Mitarbeitende des Donau Isar Klinikums beteiligen sich an Fotoaktion

    Nachdem sich bereits die Mitarbeitenden vieler Krankenhäuser aus der Region bei der Fotoaktion "Wir bleiben für Euch da - bleibt ihr bitte für uns zu Hause!" beteiligt haben, zieht jetzt auch Deggendorf nach. Das Donau Isar Klinikum postete Fotos der Mitarbeitenden der Notaufnahme, der Kinder-Intensivstation, der Station 43, der onkologische Ambulanz und der Station 51 mit diesem Aufruf in den sozialen Medien. Die gemeinsame Hoffnung sei, dass die Pandemie möglichst glimpflich vorübergeht, teilt das Klinikum mit.

    © Donau Isar Klinikum Deggendorf-Dingolfing-Landau

    Mitarbeitende des Donau Isar Klinikums beteiligen sich an Fotoaktion

    14.19 Uhr: Hausnotruf-Geräte bieten Sicherheit für alleinlebende Senioren

    Trotz Corona-Einschränkungen führen die Malteser weiterhin Hausnotruf-Anschlüsse durch. Das Notruf-Gerät bietet Sicherheit rund um die Uhr - vor allem jetzt mit wenig persönlichen Kontakten für viele ältere Menschen, die allein leben, ein unverzichtbarer Helfer im Notfall. Die Malteser haben wegen der Corona-Krise außerdem größtenteils auf Heimarbeit umgestellt. In Passau sind immer weniger Büros besetzt, die Verwaltungsmitarbeiter arbeiten von zuhause aus. Deutschlandweit verzeichnet die Malteser Zentrale durch das vermehrte Homeoffice im Vergleich zur Vorwoche mehr als 3000 Prozent mehr Online-Besprechungen und doppelt so viele Anrufe beim Service-Desk.

    © Malteser

    Hausnotruf-Geräte für Senioren

    13.58 Uhr: Über 50 Infizierte aus dem Kreis Kelheim wieder gesund

    Wie das Landratsamt Kelheim meldet, gibt es im Landkreis aktuell 129 positive Corona-Fälle. Bislang sind drei Menschen gestorben. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: 52 Personen sind inzwischen wieder genesen.

    11.35 Uhr: BMW schickt Mitarbeiter in Kurzarbeit

    Laut der Presse-Agentur Reuters, schickt der Autobauer BMW aufgrund seiner Produktionsstopps in Deutschland 20.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Betroffen sei auch das Werk in Dingolfing, heißt es. BMW hatte Mitte März angekündigt, die Autoproduktion in Europa bis zum 19. April zu unterbrechen. Auch in den USA ruht die BMW-Produktion, während in China die Fertigung wieder angelaufen ist.

    10.58 Uhr: Kulturverein in Regen verteilt Lebensmittel

    Der Verein "Oberstübchen" in Regen, eigentlich ein gemeinnütziger Kultur- und Kunstverein, verteilt in Corona-Zeiten Essenskörbe mit gespendeten Lebensmitteln. Die Lebensmittel sind - ähnlich wie bei den Tafeln, die momentan oft geschlossen sind - abgelaufene, aber auch andere Ware aus den Supermärkten der Region. Es gibt außerdem Spenden von Privatpersonen und aus Gastronomiebetrieben. Zusätzlich werden auch Tierfutterspenden verteilt.

    Die Essenskörbe werden jeden Mittwoch und Samstag zwischen 11 und 13 Uhr vor dem "Oberstübchen", einem kleinen Kulturtreff in Regen, ausgegeben.

    Informationen zu den zahlreichen Hilfsangeboten in Niederbayern finden Sie hier. Das Team des BR-Studio Niederbayern aktualisiert die Liste regelmäßig.

    09.45 Uhr: Malteser erhalten 700 Schutzanzüge

    Sieben Pakete mit jeweils 100 Schutzanzügen sind jetzt bei den Maltestern in Passau (Stadtteil Hacklberg) angekommen. Es ist eine Spende von i.m.a e.V. "information.medien.agrar" mit Sitz in Berlin. Ein Teil der Anzüge soll den Kollegen des BRK sowie Krankenhäusern und Maltesern in der ganzen Region Bayern-Thüringen zur Verfügung gestellt werden. Das i.m.a-Projekt dient dazu, Verbrauchern Einblicke in die Höfe der Landwirte zu geben. Da aktuell keine Stallbesuche stattfinden, hat das Projekt die Schutzanzüge gespendet.

    © Krenn

    Der stellvertretende Passauer Rettungsdienst-Leiter Daniel Bauer (v.l.) und zwei Rettungsdienst-Mitarbeiter in den neuen Anzügen.

    08.00 Uhr: Flüchtlingsunterkunft Viechtach unter Quarantäne

    Eine Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus ist in Wohnheimen oder Gemeinschaftsunterkünften besonders hoch. Jetzt steht die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Viechtach im Kreis Regen nach einem positiv auf Corona getesteten Bewohner unter Quarantäne. Die fünf Zimmergenossen des Mannes seien aber nicht positiv, so die Regierung von Niederbayern auf BR-Nachfrage. Der Coronafall in der Unterkunft sei schnell erkannt worden, die Situation unter Kontrolle, heißt es.

    30.03.2020

    19.31 Uhr: Feuerwehr Landshut erhöht Schutzmaßnahmen für die Einsatzkräfte

    Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut die Schutzmaßnahmen für die eigenen Einsatzkräfte weiter erhöht. Die Ehrenamtlichen tragen ab sofort Schutzmasken, um die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten. Das teilt die Feuerwehr Landshut mit. „Die Bevölkerung muss sich keine Sorgen machen, wenn Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Schutzmasken zur Hilfe anrücken - dies dient rein dem Eigenschutz“, so die Feuerwehr Landshut in der Mitteilung. Aktuell ist innerhalb der Landshuter Feuerwehr kein Corona-Fall bekannt. In allen acht Feuerwachen steht aktuell ausreichend Personal zur Abarbeitung der Einsätze zur Verfügung.

    18.36 Uhr: Zahl der verstorbenen Corona-Patienten in Landshut auf sieben angestiegen

    Die Zahl der Todesopfer aus Stadt und Landkreis Landshut, bei denen ein Zusammenhang mit COVID-19 Virus möglich ist, ist über das Wochenende auf insgesamt sieben Menschen angestiegen. Das gaben die Behörden am Abend bekannt. Alle sind im Seniorenalter verstorben. Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 75 mit Corona infizierte Patienten betreut, hinzu kommen 22 Patientinnen und Patienten, die derzeit auf der Intensivstation behandelt werden müssen (Stand: 9.30 Uhr). Seit Beginn des Infektionsgeschehens sind 348 Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Landshut nachgewiesen worden. Diese Zahl beinhaltet aber auch die Personen, die mittlerweile vom Virus genesen sind und die häusliche Quarantäne verlassen konnten. Es wurden bisher 1335 Kontaktpersonen ermittelt.

    18.28 Uhr: Passau beruft einen Versorgungsarzt

    Neben Straubing hat jetzt auch Passau einen Versorgungsarzt berufen. Zur Aufrechterhaltung der ärztlichen Versorgung der Bevölkerung im Zuge der Bekämpfung der Corona-Pandemie hat Oberbürgermeister Jürgen Dupper am Montag Dr. Achim Spechter als Versorgungsarzt für die Stadt Passau eingesetzt. Der Versorgungsarzt hat die Aufgabe, eine ausreichende Versorgung im jeweiligen Zuständigkeitsbereich mit ärztlichen Leistungen und entsprechender Schutzausrüstung zu planen und zu koordinieren, soweit dies bei der Bewältigung des Katastrophenfalles erforderlich ist.

    18.18 Uhr: Vier Corona-Patienten im Kreis Rottal-Inn und Straubing-Bogen verstorben

    Im Landkreis Rottal-Inn sind drei weitere Corona-Patienten verstorben. Das teilt das Landratsamt mit. Es handelt sich um einen 83-jährigen Mann aus Arnstorf, eine 88-jährige Frau aus Simbach am Inn und um eine 74-jährige Frau aus Massing. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Landkreis Rottal-Inn auf sechs Personen. Auch der Landkreis Straubing-Bogen meldet einen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Es handelt sich dabei um einen 80-jährigen Mann.

    17.30 Uhr: 3D-Drucker sollen Gesichtsschutzschilde produzieren

    Die Hochschule Landshut unterstützt den Zivilschutz, indem Hochschulmitarbeiter und Studierende ihre eigenen 3D-Drucker anbieten, um damit Gesichtsschutzschilde zu produzieren. Über 50 Helfer haben sich bereits gemeldet, heißt es von der Hochschule Landshut. Konkret geht es um benötigte Kopfhalterungen, die auch ein handelsüblicher 3D-Drucker produzieren kann. Hochschulpräsident Fritz Pörnbacher sagte: "Es macht mich sehr stolz zu sehen, wie viele Hochschulangehörige und Studierende an dieser Hilfsaktion teilnehmen und Teile für die Gesichtsschutzschilde mit ihren 3D-Druckern herstellen möchten." Noch im Laufe der Woche möchte man die aktive Produktion beginnen, heißt es.

    © Hochschule Landshut

    LA eRacing-Mitglied Janis Armbruster stellt den 3D-Drucker auf die erforderlichen Maße ein.

    16.07 Uhr: Klinik in Mainburg führt zweigeteilte Notaufnahme ein

    Die Ilmtalklinik in Mainburg (Lkr. Kelheim) führt am Mittwoch (01.04.) ein zweigeteiltes Notaufnahme-System ein, um sicherzustellen, dass künftig Patienten mit Covid-19-Symptomen getrennt von symptomfreien Patienten behandelt werden. Das geht aus einer Mitteilung des Landratsamts Kelheim hervor. Diese Maßnahme beinhaltet, dass ab diesem Zeitpunkt der Haupteingang nicht mehr zugänglich sein wird. Jeglicher Zugang zum Krankenhaus wird zukünftig über den bisherigen Klinikparkplatz erfolgen. Dort werden Patienten und in Ausnahmefällen auch Besucher auf Corona-Symptome überprüft und in eine der beiden Notaufnahmen weitergeleitet. Auch dem Schutz der Krankenhausangestellten werde so maximal Rechnung getragen. All diese Maßnahmen wurden in enger Abstimmung mit dem Landratsamt Kelheim getroffen. Angesiedelt bleiben auf dem Parkplatz weiterhin die Abstrich-Container, wohin die Haus- und Fachärzte ihre Patienten bei Symptomen überweisen können. Ebenfalls aus dem regulären Klinikbetrieb ausgelagert ist seit Freitag auch die KVB-Bereitschaftspraxis, welche sich nun in der ehemaligen Physiotherapiepraxis im Erdgeschoss des Krankenhauses befindet.

    14.41 Uhr: Nationalpark Bayerischer Wald ändert Abläufe

    Auch im Nationalpark Bayerischer Wald herrscht wegen des Coronavirus eine Ausnahmesituation. Die Besuchereinrichtungen sind zwar alle geschlossen und Führungen abgesagt, aber die tierischen Bewohner der beiden Tier-Freigelände im Nationalpark müssen weiterhin versorgt werden. Bei den Tierpflegern konnte auf einen Schichtbetrieb umgestellt werden, damit so wenig Kontakt wie möglich entsteht. Dasselbe gilt für die Mitarbeiter im Wald-Management oder bei der Nationalparkwacht. Außerdem kann rund ein Viertel der 200 Mitarbeiter von Zuhause aus arbeiten. Weil die Landratsämter Regen und Freyung-Grafenau um Unterstützung gebeten haben, verstärkt das Nationalpark-Personal seit vergangener Woche die Gesundheitsämter in Regen und Waldkirchen. Aktuell sind dafür acht Mitarbeiter abgeordnet. Ab Mitte der Woche folgen drei weitere.

    13.12 Uhr: Über 2.000 Anrufe beim Straubinger Bürgertelefon

    Mehr als 2.000 Anrufe gingen bereits beim Bürgertelefon der Stadt Straubing und des Kreises Straubing-Bogen ein. Das meldet das Landratsamt Straubing-Bogen am Mittag. Es ist seit gut zwei Wochen geschaltet. An mehreren Leitungen werden Fragen zu medizinischen Themen, zur Ausgangsbeschränkung, zu wirtschaftlichen Hilfsmöglichkeiten, zur Kinderbetreuung und zu vielem mehr beantwortet oder entsprechende Fachstellen kontaktiert. Geschaltet ist das Bürgertelefon Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 12 bis 16 Uhr. Nummer ist die 09421/973-401.

    11.07 Uhr: Freiheitsdrang brachte 27-Jährigen ins Gefängnis

    Über das Wochenende hat die Polizei in Landshut 77 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen angezeigt. Der Bußgeldkatalog der Staatsregierung sieht für vorsätzliche Erstverstöße gegen die Ausgangsbeschränkung oder Nicht-Einhaltung des Mindestabstandes ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro vor. Bei mehrmaligen Verstößen werden die Bußgelder jeweils verdoppelt, so die Polizei.

    Ein 27-Jähriger hatte in Landshut mehrmals gegen die Allgemeinverfügung verstoßen. Er wurde von Polizisten in Gewahrsam genommen und dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Landshut vorgeführt. Dieser bestätigte den Gewahrsam bis zum vorläufigen Ende der Ausgangsbeschränkung und der Mann wurde in die JVA Landshut gebracht.

    10.55 Uhr: Kreis Kelheim meldet drei Tote

    Der Landkreis Kelheim meldet heute Vormittag bislang drei Corona-Tote. Insgesamt haben sich dort 127 Menschen mit dem neuen Virus angesteckt.

    Landrat Martin Neumeyer (CSU) bedankt sich ausdrücklich für das bisher gezeigte vorbildliche Verhalten der Landkreisbevölkerung: "Zur Zeit müssen wir alle an einem Strang ziehen und so schwer es uns auch fällt, gilt es weiterhin unnötige soziale Kontakte zu vermeiden, damit wir die Virusausbreitung verlangsamen können. Die Wurzeln in unserem Landkreis sind stark genug, um die aktuell notwendige Distanz zu ertragen."

    10.11 Uhr: Zweites Todesopfer im Landkreis Passau

    Im Landkreis Passau gibt es einen zweiten Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Wie das Landratsamt mitteilt, ist gestern (29.03.) eine 64-jährige Patientin mit Vorerkrankungen im Krankenhaus Vilshofen verstorben.

    07.20 Uhr: Fußwallfahrt nach Altötting fällt als Großereignis aus

    Die für Ende Mai geplante traditionelle Fußwallfahrt - von Regensburg durch Niederbayern nach Altötting - wird wegen der Coronakrise nicht wie üblich in großem Rahmen stattfinden. Dies teilten die Organisatoren auf ihrer Internetseite mit. Komplett ausfallen werde die Wallfahrt aber nicht. Im Herbst ist eine große Diözesanfußwallfahrt als dreitägige "Dankwallfahrt" geplant, sofern sich die Lage bis dahin beruhigt habe.

    05.50 Uhr: Landkreis und Stadt Straubing ernennen Versorgungsarzt

    Auf Anordnung des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren, für Sport und Integration sowie des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege haben die Stadt Straubing und der Landkreis Straubing-Bogen einen sogenannten Versorgungsarzt berufen. Oberbürgermeister Pannermayr und Landrat Laumer haben für diese Aufgabe Dr. Wolfgang Schaaf berufen. Er war leitender Oberarzt am Klinikum St. Elisabeth und ist Mitglied in diversen Gremien.

    Der Versorgungsarzt hat die Aufgabe, in Zeiten von Corona die medizinische Versorgung mit ärztlichen Leistungen und entsprechender Schutzausrüstung zu planen und zu koordinieren. Er legt im Bedarfsfall auch Schwerpunktpraxen fest.

    29.03.2020

    11.00 Uhr: Kelheim sucht "Helden des Alltags"

    Der Landkreis Kelheim startet unter dem Motto "Einsicht, Rücksicht, Zuversicht" die Kampagne "Helden des Alltages im Landkreis Kelheim gesucht", um den Menschen Anerkennung zu geben, die in der Corona-Krise jeden Tag enormes leisten. Persönliche Alltagshelden können dem Landkreis per E-Mail pressestelle@landkreis-kelheim.de oder per Telefon 09441/207-1020 bzw. 1021 gemeldet werden.

    10.05 Uhr: Erste Todesfälle im Landkreis Rottal-Inn

    Nun gibt es auch im Landkreis Rottal-Inn die ersten Corona-Todesfälle. Eine 78-jährige Frau, eine 82-jährige Frau und ein 83-jähriger Mann sind im Krankenhaus verstorben.

    "Wir trauern um ein Menschenleben - und zugleich sind wir uns bewusst: So sehr wir alle gehofft haben, so gering war die Chance, dass wir hier im Landkreis Rottal-Inn die Coronakrise ohne Todesopfer überstehen. Und wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind, wissen wir, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass weitere folgen werden." Landrat Michael Fahmüller in einem Facebook-Post

    10.00 Uhr: Pfarrkirchner bedanken sich mit Blumen bei Bürgertelefon

    Es sind die kleinen zwischenmenschlichen Gesten, die einen in diesen Zeiten aufrecht erhalten. Ein Bürger oder eine Bürgerin hat Rosen vor das Landratsamt Rottal-Inn gelegt mit einem Zettel, auf dem steht: "An das Bürgertelefon – danke, dass ihr für uns da seits. Eure Bürger." Auf Facebook bedankt sich das Landratsamt: "Wer auch immer diese Rosen vor das Amt gelegt hat - wir alle sind gerührt und danken von Herzen!"

    © Landratsamt Rottal-Inn

    Diese Rosen fand das Landratsamt Rottal-Inn am Wochenende vor dem Landratsamt. Ein Dankeschön an das Bürgertelefon.

    09.00 Uhr: Erste Todesfälle in Straubing

    In Straubing gibt es nun auch die ersten beiden Todesfälle von Covid-19-Erkrankten: Eine 92-jährige Straubingerin mit Vorerkrankungen ebenso wie ein 80-jähriger Straubinger – ebenfalls mit Vorerkrankungen – verstarben am Samstag in Krankenhäusern.

    Insgesamt gibt es im Landkreis Straubing seit dem Corona-Ausbruch 81 Infizierte. In diesen Zahlen sind nun auch bereits erste Ergebnisse der neuen Teststation von Stadt und Landkreis am Hagen in Straubing impliziert. Das Landratsamt Straubing-Bogen weist aber darauf hin, dass es sich hierbei um einen Gesamtstand an Infizierten seit dem Beginn, nicht der aktuelle Stand an momentan Infizierten, handelt. Derzeit genesen auch im Landkreis wieder Personen.

    28.03.2020

    15.46 Uhr: Polizei meldet einige Ausgangs-Verstöße

    Die Polizei in Niederbayern meldet an diesem sonnigen, milden Samstagnachmittag bereits einige Verstöße gegen die aktuell geltenden Ausgangsbeschränkungen. Immer wieder werden Grüppchen aufgelöst und Platzverweise verteilt. Das sei nicht dramatisch, weil sich die meisten an die Regeln halten würden, so ein Polizeisprecher. Trotzdem weist die Polizei erneut auf die Ausgangsbeschränkungen hin und bittet: Bleiben Sie zu Hause - außer Sie müssen zur Arbeit, zum Arzt oder zum Lebensmitteleinkauf. Die Polizei wird die Verbote kontrollieren. Verstöße werden mitunter hart bestraft.

    12.13 Uhr: Hilferuf einer Spargelbäuerin

    Elisabeth Plank, Spargelbäuerin aus Straubing, weiß nicht, wie es weiter gehen soll. Traditionell beginnt die Ernte Ende März, Anfang April. Doch wegen des Coronavirus bleiben dieses Jahr die Saisonarbeiter aus, die Ernte ist in Gefahr. "Wenn es jetzt so bleibt, werden wir nur die Hälfte unserer Felder stechen können, anders schaffen wir es nicht", beschreibt Plank die aktuelle Situation.

    11.20 Uhr: Waldbahn schränkt Zugverkehr ein

    Die Länderbahn reduziert den Schienenverkehr um etwa ein Drittel. Das geht aus einer heute veröffentlichten Pressemitteilung hervor. Bei den Alex-Zügen werden die Einschränkungen ab Montag, bei den übrigen Linien am Dienstag greifen, heißt es.

    Auch die Länderbahn müsse sich auf die veränderten Rahmenbedingungen einstellen und vor allem auf einen möglicherweise ansteigenden Krankenstand vorbereiten, wird mitgeteilt. Deshalb habe man sich entschieden, den Verkehr einzuschränken.

    • Bei der Waldbahn entfallen Züge in absoluten Tagesrandlagen sowie Takte am Wochenende.
    • Die Züge zwischen Zwiesel (Lkr. Regen) und Plattling (Lkr. Deggendorf) fahren ab Dienstag stündlich. Die restlichen Zugleistungen entfallen
    • Die Züge der WBA 2 und WBA 3 verkehren mindestens alle vier Stunden
    • Für die Züge der WBA 4 wird anstelle eines stündlichen Takts mindestens ein zweistündliches Fahrplanangebot aufrechterhalten

    10.38 Uhr: Kreis Kelheim sucht "Helden des Alltags"

    Der Landkreis Kelheim startet die Kampagne "Helden des Alltags im Landkreis Kelheim gesucht". Das Landratsamt will damit in einer Serie diese Helden des Alltags besonders würdigen und ihnen in den klassischen und in den sozialen Medien Anerkennung geben.

    Wer leistet in dieser Krise Erstaunliches - sei es beruflich oder ehrenamtlich?

    Melden Sie Ihre persönliche Alltagshelden! Email: pressestelle@landkreis-kelheim.de oder rufen sie an: 09441/207-1020 bzw. 1021.

    08.50 Uhr: Polizei ahndet Verstöße gegen Ausgangsbeschränkung

    Am Freitag haben sich einige Menschen in Niederbayern über die derzeit geltende Ausgangsbeschränkung hinweg gesetzt und sich getroffen. Die meisten Anzeigen musste die Polizei in Dingolfing aufnehmen. Wie gemeldet wird, wurden in der Stadt Dingolfing und den umliegenden Gemeinden eine Vielzahl von Personen festgestellt, die sich nicht an die Allgemeinverfügung hielten. In allen Fällen wurden Platzverweise ausgesprochen. Gegen 25 Personen wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet. Diese haben mit einem empfindlichen Bußgeld zu rechnen.

    In Regen hat die Polizei eine Lehrerin angezeigt, die trotz Ausgangsbeschränkung einer Schülerin Nachhilfe gegeben hatte. Wie die Polizei Regen mitteilt, hatten beide an einem Schreibtisch im Wohnhaus der Lehrerin gearbeitet. Wer die Frau angezeigt hat, ist unklar. Die Lehrerin muss nun mit einer Strafanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz rechnen, da sie gewerblich gegen die Auflagen verstieß, so die Polizei. Auch die 14-jährige Schülerin wurde angezeigt.

    08.17 Uhr: Hopfenbauern machen sich große Sorgen

    Der Einreisestopp für Saisonarbeiter wegen des Coronavirus bereitet den bayerischen Hopfenbauern Sorgen. Aktuell müssten auf den Feldern die Drähte gespannt werden, an denen sich die Hopfenpflanzen hinaufranken können, sagt Lukas Raith, Geschäftsführer beim Hopfenring in der Hallertau. Die Region an der Grenze zwischen Oberbayern und Niederbayern gilt als das größte Hopfenanbaugebiet der Welt. "Die Situation ist sehr schwierig", so Raith.

    Die Erntehelfer kommen in der Regel aus Rumänien und Polen, von wo die Einreise zurzeit nicht möglich sei. Beim Aufhängen der Drähte könnten sich viele Hopfenbauern noch mit der Unterstützung von Familienangehörigen und Freunden behelfen.

    Raith verweist auf den Maschinenring, der im Internet eine Plattform eingerichtet hat: www.daslandhilft.de, auf der sich freiwillige Helfer melden können.

    Am Freitag hatte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zudem die Ausländerbehörden im Freistaat aufgefordert, Asylbewerbern Beschäftigungserlaubnisse zu erteilen, um Landwirten in der Corona-Krise zu helfen. Der Flüchtlingsrat reagierte verhalten und monierte unter anderem, das sei keine Bleibeperspektive.

    27.03.2020

    18.12 Uhr: Donau-Isar-Klinikum Dingolfing bereitet sich vor

    Das Donau-Isar-Klinikum bereitet sich auf eine steigende Anzahl von Patienten mit Corona vor. Derzeit werden vier Patienten mit Symptomen in Dingolfing behandelt, teilt die Pressestelle mit. "Wir haben die Lage im Griff, bereiten uns aber weiter vor", stellt Vorstand Dr. Inge Wolff fest, die zur aktuellen Situation in täglichem Kontakt zu Landrat Heinrich Trapp (SPD) steht. Aufgrund des hohen Aufwands an Personal und Material wird die Behandlung der Patienten mit Corona in Dingolfing konzentriert. In Landau stehen die internistischen Behandlungsangebote weiter zur Verfügung, heißt es.

    Das Sozialpädiatrische Zentrum bietet eine Hotline an, in der Familien von Psychologen und Therapeuten im Umgang mit ihren Kindern in dieser Krisensituation beraten werden können. Die Berater sind von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 16 Uhr, und Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Nummer: 09913803444 erreichbar.

    17.25 Uhr: Passauer Landrat verhängt vorübergehende Haushaltssperre

    Der Landrat des Kreises Passau, Franz Meyer (CSU), hat eine vorübergehende Haushaltssperre verhängt. Dadurch stehen derzeit rund acht Millionen Euro auf der Ausgabenseite des Kreishaushaltes nicht zur Verfügung, teilt das Landratsamt mit. Damit soll Luft geschaffen werden für die Bewältigung der Corona-Krise und ihre Folgen. Dieses Sicherheitspolster ergibt sich durch eine Ausgabenkürzung quer über den gesamten Haushalt. Laufende Baumaßnahmen und Investitionen sind davon weitestgehend nicht betroffen.

    Der Landrat hat für seine Maßnahme die breite Zustimmung der Fraktionsvorsitzenden und seines Nachfolgers Raimund Kneidinger (CSU).

    Um die Corona-Folgen für die heimische Wirtschaft abzufedern, will Landrat Meyer gezielte zusätzliche Investitionen des Landkreises ermöglichen.

    16.37 Uhr: 420 Corona-Tests am Hagen in Straubing

    Rund 420 Tests wurden in Straubing am Hagen seit Montag durchgeführt. Das Landratsamt Straubing-Bogen zieht nach der ersten Woche ein positives Fazit der Corona-Teststation von Stadt und Landkreis. Lediglich die lange Dauer bis zum Eintreffen der Ergebnisse trübt derzeit etwas das Gesamtbild. Nur sehr vereinzelt mussten Personen abgewiesen werden, weil sie ohne konkreten Termin zur Teststation gekommen waren, heißt es.

    Einhergehend mit der Teststation wird, wenn die Ergebnisse eintreffen, auch ein Anstieg der Fallzahlen in Stadt Straubing und Landkreis Straubing-Bogen in den nächsten Tagen erwartet. Ab Montag geht es mit den Testungen weiter.

    16.24 Uhr: Warnung der Polizei

    Die niederbayerische Polizei warnt auf Twitter erneut vor Betrügermaschen im Zusammenhang mit Corona:

    15.05 Uhr: Zwei Asylbewerberunterkünfte unter Quarantäne

    Nach der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in der Porschestraße in Landshut wurde in einer zweiten Asyl-Einrichtung das Coronavirus festgestellt. Mehrere Bewohner einer dezentralen Unterkunft in Altdorf wurden positiv getestet, teilte das Landratsamt Landshut mit. Beide Einrichtungen werden zwei Wochen und Quarantäne gestellt. Das Landratsamt Landshut versorgt die Menschen mit Essen.

    In der Region Landshut gibt es die meisten Corona-Infizierten in Niederbayern: Laut Landratsamt waren es bis Freitagvormittag insgesamt über 280 Infizierte. Fünf Personen sind in der Region bereits an dem Virus gestorben.

    14.55 Uhr: Altenheimbewohner in Pfeffenhausen erkrankt

    Ein Drittel der 40 Bewohner eines Seniorenwohn- und Pflegeheims in Pfeffenhausen im Kreis Landshut ist an Corona erkrankt. Das hat das Landratsamt Landshut mitgeteilt. Die Erkrankten seien in stabilem Zustand und müssten nicht stationär behandelt werden, heißt es. Eine Bewohnerin sei sogar schon wieder genesen. Auch in der Belegschaft wurden Fälle festgestellt. Alle Mitarbeiter arbeiten nun mit entsprechender Schutzkleidung, um die Bewohner weiter versorgen zu können. Das Gesundheitsamt war vor Ort um zu beraten und die Einrichtungsleitung und Mitarbeiter zu unterstützen. Die betroffenen Bewohner wurden in einem Teil des Gebäudes isoliert, die nicht-infizierten Senioren in anderen Zimmern untergebracht

    14.45 Uhr: Neue Corona-Teststation am BMW-Werk in Dingolfing

    Der Landkreis Dingolfing-Landau betreibt seit heute eine Corona-Teststation am Lkw-Parkplatz des BMW-Werk 2.4 in Dingolfing. Der Probebetrieb durch das Gesundheitsamt verlief heute reibungslos, meldet der Landkreis. Ab Montag werden dort von Montag bis Freitag die Abstriche durch das Gesundheitsamt genommen.

    14.37 Uhr: Zwei Corona-Tote im Kreis Deggendorf

    Nun gibt es auch im Landkreis Deggendorf erste Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen, teilte das Landratsamt Deggendorf mit. Heute Vormittag sind eine 82-jährige Frau und ein 80-jähriger Mann aus dem Landkreis Deggendorf im Donau-Isar-Klinikum Deggendorf gestorben. Beide Patienten hatten erhebliche Vorerkrankungen.

    13.56 Uhr: Passau schaltet Parkautomaten ab

    Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) hat heute das Ordnungsamt beauftragt, alle Parkgebührenautomaten außer Betrieb zu setzen. Das teilte die Stadt Passau am Mittag mit. Damit werden ab sofort bei normalerweise gebührenpflichtigen Parkplätzen der Stadt Passau keine Parkgebühren mehr verlangt. Diese Regelung gilt bis zum Endes der staatlichen Ausgangsbeschränkung. Die Regelungen soll insbesondere Erleichterungen für diejenigen bringen, die noch arbeiten und damit das öffentliche Leben aufrechterhalten. Gleichzeitig entlastet es auch Bewohner der Innenstadt, die tagsüber normalerweise auswärts arbeiten, jetzt aber oft zu Hause bzw. im Homeoffice sind und deshalb auch untertags einen Parkplätz benötigen.

    13.10 Uhr: 500 Menschen im Kreis Freyung-Grafenau in Quarantäne

    Im Landkreis Freyung-Grafenau befinden sich aktuell rund 500 Menschen in Quarantäne. Das hat das Landratsamt am Mittag mitgeteilt. Aktuell gibt es in diesem Landkreis 59 bestätigte Corona-Infektionen. Acht Patienten befinden sich stationär in der Klinik, davon einer auf der Intensivstation. Es gab bisher einen Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19, so das Landratsamt.

    12.48 Uhr: Erster Corona-Todesfall im Landkreis Passau

    Der Landkreis Passau meldet seinen ersten Corona-Todesfall. Wie Staatliches Gesundheitsamt und Landkreis Passau mitteilen, ist eine 70-jährige Patientin mit mehreren Vorerkrankungen gestern im Krankenhaus Rotthalmünster an COVID-19 verstorben.

    11.56 Uhr: Handwerkskammer appelliert an Verbraucher

    Das Handwerk in Ostbayern brauche weiterhin Aufträge, fordert die Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz. Der Präsident der Handwerkskammer appelliert deshalb an Verbraucher und die öffentliche Hand, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu sichern.

    Schon jetzt zeige sich, dass immer mehr Kunden ausbleiben, Aufträge storniert oder gar nicht mehr vergeben werden. Handwerkliche Versorger und Dienstleister in Ostbayern dürfen bis auf wenige Ausnahmen ihre Leistungen weiterhin anbieten.

    10.58 Uhr: Landratsamt Kelheim sucht nach Helfern für Spargel- und Hopfenerzeugung

    Da viele Erntehelfer und Saisonarbeiter aus dem Ausland aufgrund des Coronavirus nicht nach Deutschland einreisen dürfen, sucht das Landratsamt Kelheim nach helfenden Händen. Wer mithelfen kann, soll sich unter folgenden Adressen melden:

    Spargel-Unterstützung: info@qualitaetsspargel.de

    Hopfen-Unterstützung: forstner-martin@t-online.de

    10.51 Uhr: Landratsamt Landshut erhält Atemschutzmasken-Spende

    Das Landratsamt Landshut und die Ergoldinger Feuerwehr haben eine Spende von 250 mehrfach verwendbaren Atemschutzmasken bekommen. Bereitgestellt wurde die Spende vom technischen Großhändler HUG Technik und Sicherheit aus Ergolding. Mit den Masken sollen unter anderem Mitarbeiter des Landratsamtes ausgerüstet werden, die im Außendienst tätig sind und zum Beispiel Hausbesuche machen. Darunter fällt beispielsweise das Jugendamt.

    8.40 Uhr: Lieferdienste von Apotheken gefragt

    Die Ausbreitung des Corona-Virus lässt die Nachfrage bei Lieferdiensten von Apotheken steigen. Gerade ältere oder kranke Menschen nehmen das Angebot mehr in Anspruch, um die eigenen vier Wände so wenig wie möglich verlassen zu müssen. Gernot Pohl, der Leiter der Marienapotheke in Saal an der Donau (Lkr. Kelheim), berichtet von einer gestiegenen Nachfrage im Hinblick auf den Lieferdienst. Er und seine Mitarbeiter achten bei der Auslieferung strengstens auf die Hygienevorschriften. Sie desinfizieren nach jedem Kunden die Hände neu und tragen zusätzlich Einmalhandschuhe. Die Medikamente werden oft vor die Türe gelegt. Die Kunden können das Geld ebenfalls kurz zuvor vor der Türe deponieren oder die Rechnung per Überweisung begleichen.

    05.17 Uhr: Teststation in Pfarrkirchen öffnet

    Im Landkreis Rottal-Inn öffnet heute eine Corona-Drive-In-Teststation. Sie steht auf dem Parkplatz der Berufsschule in Pfarrkirchen. Getestet werden vorläufig dort aber nur die Personen, die vom Gesundheitsamt kontaktiert wurden und Symptome zeigen. Diese Personen bekommen einen Termin zugewiesen. Die Testpersonen müssen ihre Fahrzeuge nicht verlassen. Wer kein eigenes Auto hat oder nicht zur Teststation kommen kann, wird weiter von den mobilen Teams getestet. Aktuell meldet der Landkreis Rottal-Inn 180 bestätigte Corona-Fälle.

    26.03.2020

    19.38 Uhr: Straubinger Krankenhaus richtet Screening-Zelt ein

    Der BRK Kreisverband Straubing hat am Zugang zum Notfallzentrum und Liegendkrankeneingang im Klinikum St. Elisabeth in Straubing ein Screening-Zelt installiert. Sämtliche ambulante und stationäre Patienten - beispielsweise Notfälle oder Patienten mit Terminen zu Untersuchungen - können ab morgen nur über diesen Zugang Zutritt in das Klinikum erlangen. Dort wird eine Befragung und Körpertemperaturmessung durchgeführt. Daraus ergibt sich die weitere Zuordnung der Patienten für den innerklinischen Ablauf.

    Das Klinikum St. Elisabeth weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei dem Screening-Zelt nicht um eine zusätzliche Corona-Teststation handelt. Erster Ansprechpartner bei Erkrankungen bleibt - sofern es sich nicht um einen Notfall handelt - weiterhin der Hausarzt oder der ärztliche Bereitschaftsdienst.

    18.55 Uhr: Landkreis Straubing-Bogen veröffentlicht Grafik

    Zur Entwicklung der Corona-Zahlen im Landkreis Straubing-Bogen hat das Landratsamt eine anschauliche Grafik veröffentlicht. Es zeigt die Gesamt-Infizierungen im Landkreis seit dem ersten bestätigten Fall am 9. März bis heute.

    © Landratsamt Straubing-Bogen

    Entwicklung der Corona-Zahlen im Landkreis Straubing-Bogen

    18.49 Uhr: 20 Neu-Infizierte im Kreis Passau

    Im Landkreis Passau gab es heute 20 neue Fälle des Coronavirus, teilte das Landratsamt am Abend mit. Insgesamt beläuft sich die Zahl der Infizierten damit auf aktuell 73 Fälle.

    Der Trend bei den Fallzahlen gehe derzeit zwar noch nach oben, so das Landratsamt weiter. Aber auch wenn sich die seit knapp einer Woche gültigen Ausgangsbeschränkungen aus epidemiologischen Gründen noch nicht bei den Fallzahlen bemerkbar machen, wird festgestellt, dass sich die Zahl der relevanten Kontaktpersonen bei den einzelnen Fällen deutlich verringert. Die Auswirkungen der Ausgangsbeschränkungen auf die Ausbreitung des Virus wird sich wohl frühestens im Laufe der nächsten Woche bemerkbar machen, heißt es.

    18.03 Uhr: Zwei weitere Todesfälle in der Region Landshut

    In der Region Landshut sind zwei weitere Personen an den Folgen von Covid-19 verstorben. Das teilte das Landratsamt Landshut am Abend mit. Beide Patienten waren über 80 Jahre alt und litten bereits an Vorerkrankungen. Bereits heute Mittag wurde ein Todesfall aus dem Kreis Landshut gemeldet.

    Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle seit Beginn des Infektionsgeschehens sind auf 271 angestiegen. 1.111 Kontaktpersonen wurden registriert. (Stand: 17.00 Uhr).

    17.14 Uhr: Region Straubing "hält zam"

    Zahlreiche Unternehmen und Betriebe der Region Straubing stellen verschiedene Schutzausrüstungsgegenstände zur Verfügung. Wie das Landratsamt Straubing-Bogen meldet, kümmerten sich zum Beispiel Apotheken um die Herstellung von Desinfektionsmitteln. Jeweils 1.000 Liter Ethanol dafür stellten beispielsweise die Firma Clariant aus dem Hafen Straubing-Sand und B+K aus Konzell kostenfrei zur Verfügung.

    "Es ist schön zu sehen, wie alle an einem Strang ziehen und zusammenhelfen. Egal, ob es Unternehmen oder Apotheken sind, die mithelfen oder die vielen, vielen Hilfskräfte aller beteiligten Organisationen" Josef Laumer, Landrat Straubing-Bogen

    Die Einrichtungen konnten im Vorfeld in den letzten Tagen ihren Bedarf und ihren Bestand melden und werden nun zentral über das BRK und den Örtlichen Einsatzleiter Medizin versorgt. Am Freitag beginnt die Verteilung je nach Bedarf und Prioritätenliste des Bayerischen Innenministeriums. Die Verteilung erfolgt dann durch die Freiwilligen Feuerwehren. Von Hilfeaufrufen auf dem privaten Weg, wie sie derzeit verschiedentlich in den sozialen Medien zu finden sind, wird ausdrücklich abgeraten.

    16.20 Uhr: BRK Straubing bietet Sorgentelefon für Einsame

    Menschen, die allein leben und derzeit einsam sind, weil keine Kinder oder Enkel vorbeikommen, können sich beim BRK Straubing-Bogen melden: Der sozialpsychiatrische Dienst des BRK stellt jetzt in der Corona-Krise einen speziellen Service zur Verfügung: Dort kann man sich, wenn man sich einsam fühlt, mit einem Menschen unterhalten.

    • Sorgen und Nöte besprechen, aber keine medizinische Auskunft

    Zudem stehen die Mitarbeiter auch für eine ausführliche Beratung am Telefon zur Verfügung. Unter 09421/9952-3000 kann von Montag bis Freitag von 8 bis 13 Uhr das Gespräch gesucht werden. Bei einer längeren Beratung wird ein Termin vereinbart. Ansonsten werden die Anrufer zu einem freien Mitarbeiter verbunden, der sich um die Sorgen und Nöte kümmert. Außerhalb dieser Zeiten können die Anrufer ihre Telefonnummer auf einem Anrufbeantworter hinterlassen und werden zurückgerufen. Außerdem gibt es auf der Internetseite der Beratungsstelle ein Formular, auf dem ebenfalls ein Rückrufwunsch hinterlassen werden kann.

    Wichtiger Hinweis: Am Sorgentelefon werden keine medizinischen Anfragen beantwortet. Dafür gibt es die Corona-Hotline des Landkreises und der Stadt.

    15.02 Uhr: Niederwinkling bietet kreative Hilfsangebote

    Die Gemeinde Niederwinkling meldet viele kreative Hilfsangebote in Zusammenhang mit Corona: Eine junge Frau näht Mundschutzmasken und wird nun vom ansässigen Strickcafé darin unterstützt. Die KLJB von Oberwinkling erledigt Einkäufe - 17 Jugendliche arbeiten mit der Gemeinde zusammen, das den Einkaufsdienst organisiert und koordiniert. In den Ortschaften Oberwinkling, Mariaposching und Waltendorf organisiert der Pfarrgemeinderat die dortigen Einkaufshilfen. Unterstützt werden sie von der Landjugend Mariaposching. Eine besondere Idee ist die Videokonferenz für Kinder: Sie soll Eltern entlasten und den Kindern eine kleine Abwechslung bieten.

    15.00 Uhr: Videokonferenz für Kinder

    • Wer Einkaufshilfe benötigt: Quartiersmanagement, Bestellungen werden von Rita Widmann entgegengenommen: dienstags und freitags von 9 bis 12 Uhr Tel.: 09962/ 95971 40
    • Für Mariaposching und Waltendorf nimmt die Gemeindereferentin Steffi Trottmann die Einkaufsbestellungen montags und mittwochs unter der Tel. 09962/ 9599803 von 9 bis 11 Uhr entgegen.
    • Wer sich zur Video-Kinderkonferenz anmelden möchte: Kommunalunternehmen Niederwinkling Tel.: 09962 202203-0

    14.58 Uhr: Zwei neue Fälle im Stadtgebiet Passau

    Für das Stadtgebiet Passau sind heute zwei neue Fälle zu verzeichnen. Dabei handelt es sich um eine 55-jährige Frau und einen 59-jährigen Mann. Die Gesamtzahl der Corona infizierten Fälle liegt damit bei 24. Im Klinikum Passau werden aktuell 8 Patienten mit Corona betreut. Das meldet die Pressestelle der Stadt.

    14.52 Uhr: Passauer Bistumsblatt vorübergehend kostenlos

    Das Passauer Bistumsblatt gibt es während der Corona-Krise vorübergehend digital und kostenlos. Vom Bistum hieß es dazu: Bistumsblatt und Liebfrauenbote seien für die Leser Woche für Woche ein "Grundnahrungsmittel für Geist und Seele". Das gelte ganz besonders in herausfordernden Zeiten wie jetzt.

    Mit der Entscheidung, die Blätter frei im Netz zugänglich zu machen, hoffe man, dass kirchliches Leben auch in dieser schwierigen Zeit gelinge und Früchte trage. Das Passauer Bistumsblatt kann unter www.bistum-passau.de/artikel/unsere-kirchenzeitungen-online heruntergeladen werden.

    14.37 Uhr: Landratsamt-Mitarbeiterin hat Corona

    Es gibt einen ersten Corona-Fall im Landratsamt Freyung-Grafenau. Eine Mitarbeiterin der Zulassungsstelle wurde positiv getestet. Die Kontaktpersonen - darunter auch Mitarbeiter der Zulassungsstelle - sind bereits ermittelt und befinden sich in häuslicher Quarantäne, die Testung läuft. Der betroffenen Mitarbeiterin geht es den Umständen entsprechend gut.

    14.29 Uhr: Negativ-Trend für fast alle Unternehmen

    Durch die Corona-Krise ist die niederbayerische Wirtschaft größtenteils zum Erliegen gekommen. Mit einem Anteil von 93 Prozent bekommen nahezu alle Unternehmen im Wirtschaftsraum Niederbayern die negativen Auswirkungen zu spüren. Das hat die Industrie- und Handeslkammer (IHK) mitgeteilt.

    Sieben von zehn Betrieben erwarten für das laufende Jahr einen Umsatzrückgang im zweistelligen Prozentbereich. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse einer Blitzumfrage der IHK Niederbayern unter den Betrieben aus Industrie, Handel, Dienstleistungen und Tourismus. Knapp die Hälfte der Unternehmen hat den Betrieb komplett oder zumindest zum großen Teil eingestellt. Mehr als jedes dritte Unternehmen sieht sich gezwungen, Personal abzubauen.

    14.20 Uhr: 60 Positiv getestete Fälle Im Landkreis Dingolfing

    Das Landratsamt meldet aktuell (26.03. 12 Uhr) 60 positiv getestete Bürger im Landkreis Dingolfing-Landau. 379 Kontaktpersonen seien vom Gesundheitsamt ermittelt worden. 110 davon konnten zwischenzeitlich aus der Quarantäne entlassen werden. Ratsuchende können sich nach wie vor ans Bürgertelefon wenden: 08731/87 200 (8-16 Uhr). Zusätzliche Infos gibt es auf der Seite des Landkreises.

    13.14 Uhr: Zwei Corona-Tote im Kreis Kelheim

    Im Landkreis Kelheim sind zwei Menschen an dem Coronavirus gestorben. Das hat das Landratsamt Kelheim am Mittag mitgeteilt. Aus Datenschutzgründen ist zu den Todesfällen nicht mehr bekannt. Insgesamt gibt es im Kreis Kelheim 76 Corona-Infizierte (Stand 00:00 Uhr).

    Das Landratsamt weist darauf hin, dass das Bürgertelefon sieben Tage die Woche besetzt ist. Die Telefonnummer 09441/207 3112 ist täglich von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

    Außerdem hat der Landkreis Kelheim eine Aufkleber-Aktion gestartet, um Mut zu machen und die Menschen zum Durchhalten zu animieren. Die Aufkleber sind ab sofort in allen Gemeinden und am Landratsamt Kelheim erhältlich. Auf Wunsch können die Aufkleber auch gerne vom Landratsamt zugeschickt werden, heißt es.

    © Landratsamt Kelheim

    Der Aufkleber "Einsicht, Rücksicht, Zuversicht" des Landkreises Kelheim

    12.40 Uhr: Erster Corona-Todesfall im Kreis Landshut

    In der Region Landshut hat das Coronavirus den ersten Todesfall gefordert. Eine 90-jährige Frau mit weiteren Vorerkrankungen ist Anfang der Woche in einem Krankenhaus an den Folgen der Infektion gestorben. Die Frau stammte aus dem Landkreis Landshut. Seit Beginn des Infektionsgeschehens wurden in der Region Landshut 259 Indexfälle registriert, die Zahl der Kontaktpersonen liegt bei 1024 Personen, teilte das Landratsamt Landshut mit (Stand 11.00 Uhr).

    11.58 Uhr: Hilfe beim Einkauf und bei Einsamkeit

    Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es Hilfe für Menschen, die keine Verwandten oder Nachbarn haben. Der BRK Kreisverband Straubing-Bogen bietet gemeinsam mit dem "Team Bayern", einem Netzwerk aus Ehrenamtlichen, Einkaufshilfen an. Wer Hilfe braucht, kann sich von Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 16.30 Uhr telefonisch unter der 09421 / 9952-9952 melden. Auch ehrenamtliche Helfer, die sich beim Team Bayern engagieren wollen, sollen diese Nummer wählen. Zusätzlich ist mit engagement@kvstraubing.brk.de eine E-Mail-Adresse eingerichtet, bei denen sich Hilfesuchende und Freiwillige melden können.

    Aber auch wer sich einsam fühlt bekommt Hilfe angeboten. Beim BRK-Kreisverband Straubing-Bogen können sich Einsame werktags am Vormittag unter der Nummer 09421/9952-3000 melden. Dort gibt es auch psychologische Unterstützung.

    10.42 Uhr: Team der Kontakttelefone im Dauereinsatz

    Wie das Landratsamt Rottal-Inn mitteilt, arbeitet das Team des sogenannten Kontakttelefons aktuell in Schichtbetrieb und Dauereinsatz daran, alle Kontaktpersonen der Corona-Infizierten zu informieren. Aktuell gibt es im Landkreis Rottal-Inn 160 Fälle von Corona-Infektionen, 9 Menschen befinden sich auf der Intensivstation des Klinikums.

    Durch die schnelle Ausbreitung des Virus wird es für das Team des Kontakttelefons immer schwieriger, alle Personen zu erreichen. Das Team des Kontakttelefons besteht nicht nur aus Mitarbeitern des Landratsamtes, sondern auch aus Schauspielerinnen und Schauspielern sowie Mitarbeitern des Theaters an der Rott.

    10.06 Uhr: Landkreis Straubing-Bogen braucht Schutzausrüstung

    Das Landratsamt Straubing-Bogen appelliert an alle Unternehmen, Firmen und Bürger, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Kliniken, Rettungsdiensten, Ärzten und anderen Einrichtungen die dringend notwendige Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen.

    Overalls und Infektionsschutzkittel gehen zur Neige, es zeichnet sich ein Versorgungsengpass ab. Deshalb sollen alle Stellen, die derartige Ausrüstung besitzen, diese zur Verfügung stellen. Die Koordination erfolgt über die E-Mail-Adresse katastrophenschutz@landkreis-straubing-bogen.de.

    09.04 Uhr: Freilichtmuseum Massing bleibt geschlossen

    Das Freilichtmuseum Massing (Lkr. Rottal-Inn) bleibt geschlossen. Wie der Bezirk Niederbayern heute mitteilt, werden alle für März und April geplanten Veranstaltungen abgesagt.

    08.50 Uhr: Immer wieder Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen

    Auch wenn sich laut Polizei die meisten Bürger vorbildlich an die Ausgangsbeschränkungen halten, gibt es weiterhin negative Ausnahmen. In Bad Griesbach (Lkr. Passau) musste die Polizei gestern (25.03.) zu einem Hochseilgarten fahren, da Bürger mitgeteilt hatten, dass sich dort mehrere Personen treffen. Vor Ort angekommen, traf die Polizeistreife tatsächlich auf eine größere Personengruppe. Gegen die Personen wurde eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz erstattet.

    07.03 Uhr: Landshuter Wochenmarkt findet in anderer Form statt

    Der Wochenmarkt in Landshut findet morgen (27.03.) trotz der Corona-Situation statt. Dafür aber in stark abgeänderter und eingeschränkter Form. Der Markt wird seinen "Veranstaltungscharakter" verlieren, es geht darum, den Versorgungsauftrag zu erfüllen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

    Um die Abstandsregelung von 1,50 Meter zwischen den Einkäufern und Marktleuten einzuhalten, wird der Markt bis auf Weiteres auf zwei Standorte in der Innenstadt aufgeteilt. Nur Beschicker mit Lebensmitteln dürfen verkaufen. Die Ware muss mit einem Spuckschutz wie Folien oder anderen Abdeckungen geschützt werden. Alle Verkäufer müssen Handschuhe tragen.

    05.40 Uhr: Behelfskliniken in der Planung

    Aktuell bereiten sich mehrere Kliniken und Städte in Niederbayern auf einen Anstieg der Corona-Fälle vor. Deswegen werden Behelfskliniken und Corona-Zentren errichtet. Dafür werden teilweise auch Immobilien wie Turnhallen vorbereitet. Einen Überblick zu den Planungen finden sie hier.

    25.03.2020

    19.22 Uhr: Tschechien lässt Pflegekräfte pendeln

    Angehörige des Gesundheits- und Rettungswesens sowie der sozialen Dienste, die in Deutschland oder Österreich arbeiten, aber in Tschechien leben, dürfen die Grenze nun doch weiter täglich überschreiten. Das habe Innenminister Jan Hamacek auf Grundlage entsprechender Wünsche aus den beiden Nachbarstaaten entschieden, teilte seine Sprecherin am Mittwochabend in Prag mit.

    18.45 Uhr: Stadt Passau unterstützt Unternehmen finanziell

    Neben der staatlichen Förderung unternimmt auch die Stadt Passau Vorkehrungen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie für die örtlichen Betriebe abzufedern. Der Ferienausschuss hat in seiner heutigen Sitzung steuerliche Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen und Steuerpflichtige im Rahmen der Gewerbesteuerforderungen beschlossen. Das teilte die Stadt am Abend mit.

    In der Stadt Passau sind heute drei Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit steigt die Zahl der infizierten auf 22. Im Klinikum Passau werden derzeit acht Corona-Patienten behandelt.

    17.25 Uhr: Infizierten-Zahl im Kreis Landshut auf über 200

    In der Region Landshut ist die Zahl der nachweislich an Covid19-erkrankten Personen auf über 200 gestiegen. Das hat das Landratsamt am Nachmittag mitgeteilt. Die Zahl der Kontaktpersonen ersten Grades liegt nun bei 905.

    Auch im Landkreis Straubing-Bogen ist die Zahl der Infizierten nach oben geschnellt. Das Landratsamt meldet dort elf Neu-Infizierte in den vergangenen 24 Stunden. Am Vortag waren es zwei. Insgesamt gibt es damit im Landkreis Straubing-Bogen seit Ausbruch der Pandemie 57 Infizierte (Stand 17:00 Uhr).

    Aus dem Landkreis Rottal-Inn gibt es gute Nachrichten: Sechs Menschen, bei denen eine bestätigte Corona-Infektion vorlag, sind laut Landratsamt aus der Quarantäne entlassen worden. Aktuell liegen im Kreis Rottal-Inn 144 Fälle von Corona-Infektionen vor.

    16:43 Uhr: Soforthilfe steigt auf 15 Millionen Euro

    Der Gesamtbetrag der Auszahlungen der "Corona Soforthilfe" in Niederbayern ist zwischenzeitlich von über zwölf auf knapp 15 Millionen Euro angestiegen. Das teilte die Regierung von Niederbayern am Nachmittag mit. Rund 2.000 niederbayerischen Betrieben wurde bereits konkret geholfen, heißt es.

    Regierungspräsident Rainer Haselbeck (CSU) freut sich über das Lob von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW): "Die Mitarbeiter arbeiten mit riesigem Engagement und Herzblut für unsere niederbayerischen Betriebe. Dieser Zusammenhalt wird entscheidend sein für die Bewältigung der Krise."

    Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

    15:48 Uhr: Drive-In und mobile Tests in Niederbayern

    Die mobilen Corona-Teststationen in Kelheim und Mainburg sind gestern reibungslos angelaufen und wurden von den ersten Patienten gut angenommen, teilt das Landratsamt mit. Medizinstudenten arbeiten dort freiwillig mit. Wichtig: Nur der Hausarzt kann dort Termine für seine Patienten organisieren! Unter anderem gibt es Drive-In-Teststationen auch in Straubing, Landshut oder Deggendorf.

    Anders handhabt es der Kreis Freyung-Grafenau. Dort kommen die Tester nach Hause. Das Gesundheitsamt bereitet täglich eine Namensliste mit Kontaktpersonen vor und übergibt diese an die jeweilige Fahrzeugbesatzung. Im Laufe eines Tages werden bis zu 40 Personen abgefahren und getestet. Der Vorteil dieser Vorgehensweise sei, dass betroffene Kontaktpersonen nicht mehr ihr häusliches Umfeld verlassen müssten, so das Landratsamt Freyung-Grafenau.

    15:02 Uhr: Über zwölf Millionen Euro Soforthilfe

    Bislang hat das Bayerische Wirtschaftsministerium über zwölf Millionen Euro "Soforthilfe Corona" allein an niederbayerische Freiberufler, Selbständige sowie kleine und mittlere Unternehmen angewiesen. Bayernweit liegt der Regierungsbezirk damit auf Platz zwei, nach Oberbayern. Insgesamt sind bei der Regierung von Niederbayern über 15.800 Anträge auf die Soforthilfe eingegangen. Im Durchschnitt würden jeweils 7.500 Euro beantragt, heißt es. Damit liegt der Gesamtbedarf der Antragsteller in Niederbayern aktuell bei insgesamt 120 Millionen Euro. Bayernweit wurden bislang 150.000 Anträge auf Soforthilfe gestellt.

    14:52 Uhr: Ausbreitung des Virus beschleunigt sich

    Nach den neuesten Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (Stand: heute 10 Uhr) beschleunigt sich in Niederbayern die Ausbreitung des Coronavirus. Demnach gibt es 83 Neu-Infektionen binnen 24 Stunden - gegenüber 28 im Vergleich von Montag auf Dienstag.

    Der besonders starke Anstieg der Infizierten in Niederbayern ist vor allem auf die Landkreise Landshut (+21 auf 135), Rottal-Inn (+13 auf 93) und Freyung-Grafenau (+11 auf 30) zurückzuführen. Neun Neu-Infizierte meldete der Landkreis Regen (jetzt 34), sechs Neu-Infizierte der Landkreis Kelheim (60), fünf der Landkreis Passau (jetzt 43), je vier die Stadt Landshut (jetzt 42), der Landkreis Dingolfing-Landau (jetzt 45) und der Landkreis Deggendorf (jetzt 65). Drei Neu-Infektionen gab es nach dieser Statistik in der Stadt Passau (jetzt 18), zwei in der Stadt Straubing (jetzt 42) und eine im Landkreis Straubing-Bogen (jetzt 50).

    14:17 Uhr: Einschränkungen in den Gefängnissen

    Auch in den niederbayerischen Gefängnissen gibt es wegen der Corona-Pandemie aktuell Einschränkungen. So finden keine Gottesdienste statt. Besuche seien vorläufig bis einschließlich 19. April nicht möglich. Die Inhaftierten bekämen allerdings im Gegenzug großzügige Möglichkeiten für Telefonate. Der Antritt etwa von kurzen Haftstrafen oder von Jugendarrest werde auf spätere Zeitpunkte verschoben. Nach Stand von Dienstagmorgen gab es in der JVA Straubing einen Vollzugsbeamten, der positiv auf das Virus getestet wurde.

    13:13 Uhr: Erster Todesfall im Landkreis Freyung-Grafenau

    Es gibt den ersten Covid-19-Todesfall im Landkreis Freyung-Grafenau: Das Landratsamt teilte am Mittag mit, dass eine 87-jährige Frau an den Folgen der Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus starb. Sie war im Krankenhaus Grafenau stationär behandelt worden.

    Landrat Sebastian Gruber rief noch einmal eindringlich dazu auf, sich an die von der Staatsregierung verhängten Ausgangsbeschränkungen zu halten. "Wir schützen damit die Schwachen und Kranken unserer Gesellschaft."

    Im Landkreis Freyung-Grafenau gibt es aktuell 37 laborbestätigte Infektionsfälle. Sieben Patienten werden stationär in einer Klinik behandelt, keiner davon auf der Intensivstation. 400 Landkreisbewohner sind in häuslicher Quarantäne.

    11:00 Uhr: Bundesregierung stoppt Einreise von Saisonarbeitern - Landwirte haben Existenzsorgen

    Das Bundesinnenministerium stoppt offenbar vorerst die Einreise von ausländischen Saisonarbeiter komplett. Ein entsprechender Hinweis für die Landwirte ist unter anderem auf der Internetseite des BBV (Bayerischer Bauernverband) veröffentlicht. Demnach dürfen osteuropäische Erntehelfer nur noch bis heute 17 Uhr einreisen. Danach könnten Saisonarbeiter weder auf dem Landweg noch per Flugzeug nach Deutschland kommen.

    Im auch vom Gemüseanbau geprägten niederbayerischen Gäuboden wachsen unterdessen die Existenzsorgen der Landwirte. Ein Spargel- und Erdbeerproduzent sagte dem BR, ein kleiner Teil seiner während der Erntesaison gebrauchten Arbeiter konnte per Flugzeug anreisen. Die Zahl der Arbeitskräfte sei allerdings zu gering, um die Ernte zu sichern. Eine Gurken- und Erdbeerproduzentin sagte dem BR, der Fortbestand ihres Betriebs sei unter diesen Umständen gefährdet. Sie habe bereits hohe Summen investiert, ohne die Ernte der Feldfrüchte stünde sie vor dem Aus. Sie hätte bereits Vorkehrungen getroffen, um die bis zu 300 Saisonarbeiter auf ihrem Betrieb sicher unterzubringen und eine mögliche Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Sie fürchte, die Ernte lasse sich allein mit inländischen Hilfskräften nicht sichern.

    10:45 Uhr: Gesundheitsamt Straubing meldet Überlastung

    Das Landratsamt Straubing-Bogen meldet eine starke Belastung des Gesundheitsamts. Immer wieder käme es hier zu sich wiederholenden Anfragen, für die das Gesundheitsamt aber nicht zuständig ist. Dr. Beate Biermaier, Leiterin des Gesundheitsamtes, weist deshalb auf einige wichtige Punkte hin:

    • Über Ergebnisse von Abstrichen, die von KVB oder Hausärzten durchgeführt wurden, werden die Testpersonen auch von dort unterrichtet und nicht vom Gesundheitsamt.
    • Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen stellt immer der Hausarzt aus, nicht das Gesundheitsamt.
    • Auch für Ersatzleistungen bei Schließungen von Unternehmen und ähnlichen Fragen ist nicht das Gesundheitsamt zuständig.
    • Bei größeren Firmen und Betrieben mit Betriebsarzt ist dieser der erste Ansprechpartner für individuelle Lösungen.

    09:38 Uhr: Corona-Virus trifft auch Gärtnereien hart

    Die Corona-Krise trifft auch die Gärtnereien hart. Betriebe mussten ihre Läden schließen und haben dadurch enorme Einbußen. Mitarbeiter sind bereits entlassen worden bzw. sind in Kurzarbeit.

    Die Chefin einer Gärtnerei aus dem Landkreis Passau schilderte dem BR ihre Lage. Das Frühlingsgeschäft beispielsweise mit Veilchen, Narzissen und Tulpen breche ein. Das Angebot, online zu bestellen und auszuliefern, werde nur zögerlich angenommen. Die Gärtnereichefin wörtlich: "Im März habe ich Umsatzeinbußen von 35.000 Euro. Meine sechs festen Mitarbeitern sind in Kurzarbeit, die Teilzeitkräfte sind nicht mehr in Arbeit." Auf einem großen Teil ihrer knapp 7000 Frühlingsblumen werde sie wohl sitzen bleiben. Nicht gekaufte Ware müsse auf den Kompost. Andere Gärtnereien schildern ihre aktuelle Situation ähnlich.

    April und Mai Hauptmonate

    Die Aussichten? Nicht besonders rosig, heißt es. April und Mai seien die Hauptmonate in den Gärtnereien. Hier werde bis zu 50 Prozent des Jahresumsatzes generiert. Die Gärtnereichefin wörtlich: "Wenn da nichts geht, müssen wir zusperren."

    09:23 Uhr: Arzt in Landshut sucht verlorenes Gerät

    Ein Arzt, der im Raum Landshut Hausbesuche für Corona-Tests durchführt, benötigt dringend Mithilfe aus der Bevölkerung. Nach einem Hausbesuch in Bruckberg im Landkreis Landshut hat er gestern (24.03.) ein wichtiges elektronisches Gerät verloren. Er selbst vermutet, dass er es auf seinem Autodach hat liegen lassen und das Gerät dann womöglich kurz darauf auf die Straße gefallen ist.

    Wer im Bereich der Fliederstraße in Bruckberg ein kleines Gerät gefunden hat, möchte dieses bitte bei der Polizei in Landshut abgeben. Wie ein Polizist in der Einsatzzentrale dem BR sagte, darf der Finder es trotz eingeschränkten Publikumsverkehrs persönlich bei der Polizeiinspektion vorbeibringen.

    09:10 Uhr: Einsatzkräfte erhalten viel Zuspruch

    Die Polizei in Plattling hat eine Karte erhalten, der Absender dankt für die geleistete Arbeit:

    05:20 Uhr: Recyclinghof Plattling bleibt wegen Corona-Fall geschlossen

    Der Recyclinghof in Plattling (Lkr. Deggendorf) muss geschlossen bleiben, da es dort eine Corona-Infektion gegeben hat. Das hat der Zweckverband Abfallwirtschaft Donau-Wald mitgeteilt. Die Müllabfuhr fährt in Plattling dagegen weiter normal.

    24.03.2020

    18:58 Uhr: Arberlandklinik Viechtach entlässt einen Corona-Patienten

    Die Arberlandklinik in Viechtach im Kreis Regen hat heute einen COVID-19-Patienten, dessen Gesundheitszustand sich gebessert hatte, zur weiteren Genesung nach Hause entlassen.Nun werden dort noch drei Corona-Patienten behandelt, teilt die Klinik mit.

    17:31 Uhr: Deggendorf sucht Näher für Schutzmasken

    Die Stadt Deggendorf will selbst Mund- und Nasenschutzmasken herstellen und sucht hierfür freiwillige Näherinnen und Näher. Das hat die Stadt auf ihrer Facebookseite mitgeteilt. Wie es heißt, sind die Schutzmasken derzeit "Mangelware". Damit die Deggendorfer Senioren- und Alteneinrichtungen dennoch mit den Masken versorgt werden, will die Stadt jetzt die Masken selber herstellen - dafür brauchen sie Näher.

    Die Masken sollen der Tröpfcheninfektion vorbeugen helfen. Es handelt sich dabei nicht um einen Selbstschutz, sondern um einen Schutz, andere nicht anzustecken. Das Nähmaterial hierzu wird diese Woche beschafft und den Nähern zur Verfügung gestellt - ab 30.3.20 sollen die Stoffe geliefert werden. Freiwillige Näherinnen und Näher können sich unter 0991/2960-444 melden oder unter deggendorfhilft@deggendorf.de.

    16:26 Uhr: 19 neue Corona-Infizierte im Kreis Rottal-Inn

    Im Landkreis Rottal-Inn steigt die Anzahl an Corona-Infektionen weiter rapide an. Aktuell gibt es dort 110 Corona-Fälle, teilt das Landratsamt mit. Im Laufe des heutigen Tages sind demnach 19 neue positive Testergebnisse beim Landratsamt angekommen.

    16:15 Uhr: Motorenfabrik Hatz in Ruhstorf geht in Kurzarbeit

    Wegen der Corona-Krise fährt jetzt auch die Motorenfabrik Hatz mit Hauptsitz in Ruhstorf an der Rott (Lkr. Passau) alle Aktivitäten herunter. Die Mitarbeiter wurden heute in Kurzarbeit geschickt, teilt die Firma mit.

    Hatz ist mit 850 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber im Rottal. Neben Motoren werden dort Metallkomponenten sowie Spezialaggregate gefertigt.

    16:01 Uhr: Stärkster Anstieg der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie

    Acht neue Fälle in zwölf Stunden: Der Landkreis Passau verzeichnete heute den stärkten Anstieg von Corona-Infizierten seit Ausbruch der Pandemie. Insgesamt sind es nun 47 Corona-Kranke.

    Landrat Franz Meyer (CSU) appellierte noch einmal an die Bürger, die angeordneten Beschränkungen "dringendst zu befolgen". Die Gefahrensituation werde jeden Tag deutlicher. Die Eindämmung der Corona-Ausbreitung habe oberste Priorität. In den drei Kreiskrankenhäusern Vilshofen, Rotthalmünster und Wegscheid stehen insgesamt 85 Betten auf Isolierstationen zur Verfügung.

    15:44 Uhr: 56 Corona-Fälle im Kreis Kelheim

    Das Landratsamt Kelheim meldet aktuell insgesamt 56 positive Fälle. Seit heute gibt es in Kelheim und in Mainburg eine Probeentnahmestation. Sie wird betrieben von der Goldberg-Klinik und der Ilmtal-Klinik.

    Das Bürgertelefon des Landratsamtes ist sieben Tage die Woche besetzt: Die Telefonnummer 09441/207 3112.

    15:12 Uhr: Acht Ausgangs-Verstöße in Straubing

    Am Montag hat die Polizei in Straubing insgesamt acht Personen aufgegriffen, die sich ohne triftigen Grund in der Öffentlichkeit bewegten. Einer davon, ein 22-jähriger Mann, war uneinsichtig und beleidigte die Polizei. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet. Den anderen wurde ein Platzverweis erteilt, eine Anzeige folgt.

    13:31 Uhr: Reha-Kliniken droht Insolvenz

    Die Reha-Kliniken im Kreis Passau schlagen Alarm: Wegen der Corona-Krise drohen Insolvenzen. Laut einer Pressemitteilung der Johannesbad Holding in Bad Füssing würden erste Kliniken bereits zum Ende der Woche schließen müssen.

    In der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing arbeite noch etwa die Hälfte der Mitarbeiter, lediglich ein Fünftel der Betten sei belegt. Da planbare Operationen verschoben wurden, entfallen Anschluss-Heilbehandlungen.

    12:36 Uhr: Niederbayerische Polizei meldet Verstöße

    Die niederbayerische Polizei meldet, dass sie am gestrigen Montag (23.03.) mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei über 1.800 Kontrollen durchführen konnte. Die Kontrollen konzentrierten sich auf die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen, aber auch Gastro-Betriebe und sonstige Geschäfte. Die Quote bei Verstößen blieb annähernd gleich. Allerdings lockte das Wetter erneut viele Menschen auf die Straßen und so mussten 68 Verstöße geahndet werden (Sonntag 69). Drei Verstöße entfallen auf Waschsalons, die restlichen 65 Anzeigen sind Zuwiderhandlungen gegen die Ausgangsbeschränkung. Im Bereich Gastronomie und Einzelhandel wurden keine Verstöße registriert. Die niederbayerische Polizei wird die Überwachungsmaßnahmen weiterhin fortführen und festgestellte Verstöße konsequent zur Ahndung bringen, so die Mitteilung.

    • Häufung bei den 20- bis 30-Jährigen

    Bei den Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung ist eine leichte Häufung bei der Altersgruppe der 20- bis 30-Jährigen zu verzeichnen. Die Polizei bittet daher insbesondere diese Altersgruppe um Einsicht und Vernunft. "Thematisieren Sie die Wichtigkeit der Einhaltung in Ihrem Bekannten- und Freundeskreis und weisen Sie gegebenenfalls auf geltende Bestimmungen und drohende Strafen hin, wenn Sie Kenntnis von Verstößen erlangen", fordert die Polizei. Weitere Infos gebe es hier.

    10:45 Uhr: Jugendliche husten in der Nähe von Passanten und rufen "Corona"

    In Waldkirchen haben in zwei Fällen Passanten die Polizei alarmiert, weil mehrere Jugendliche beim Vorbeigehen in ihrer Nähe absichtlich gehustet und dabei "Corona" gerufen hatten. Danach waren die jungen Leute in beiden Fällen weggelaufen. Laut Polizei wurden die "Hust-Attacken" aus einer derart großen Entfernung ausgeführt, dass eine Ansteckung faktisch nicht möglich ist. Trotzdem warnt die Polizei vor derartigen Scherzen, die strafrechtlich verfolgt werden.

    10:19 Uhr: Panne bei Labortests in Vilshofen

    Bei Labor-Tests in Vilshofen (Lkr. Passau) hat es eine Panne gegeben. Wie die Stadt dem BR mitteilt, waren bei Kindern und beim Personal des Kindergartens St. Martin 120 Zweit-Proben genommen worden, die wegen einer Panne beim beauftragten Labor nicht ausgewertet werden konnten. Ursache seien "technische Probleme" gewesen, heißt es.

    Das Gesundheitsamt Passau hat als Lösung inzwischen vorgeschlagen, eine Symptom-Befragung bei den Eltern durchzuführen. Sollten bei Kindern corona-typische Symptome (zum Beispiel: Husten, Schnupfen, Kratzen im Hals, Fieber) vorliegen, werde bei diesen Kindern ein Abstrich gemacht.

    09:24 Uhr: Polizei Deggendorf mit mehreren Anzeigen

    Die Polizei Deggendorf berichtet heute über mehrere Fälle, in denen Personen die Corona-Ausgangsbeschränkungen ignoriert haben. Darunter Jugendliche auf einem Sportplatz oder mit Skateboards in einem Parkhaus. Auch drei Männer (53 bis 73 Jahre alt), die gemeinsam Kreuzworträtsel auf einer Parkbank auf dem Luitpoldplatz gelöst hatten. Die Polizei musste mehrere Anzeigen aufnehmen.

    07:00 Uhr: Automobilzulieferer Dräxlmaier geht in Kurzarbeit

    Der Automobilzulieferer Dräxlmaier Group in Vilsbiburg hat ab heute Kurzarbeit angemeldet. Wie ein Pressesprecher auf BR-Nachfrage bestätigte, sind davon fast alle 3.500 Mitarbeiter am niederbayerischen Standort betroffen. Nur eine Notbesetzung sei dann noch vor Ort, hieß es. Dräxelmaier betreibt 60 Werke in 20 Ländern, wovon alle - bis auf die chinesischen Werke - momentan stillstehen.

    06:00 Uhr: Corona-Drive-Throughs jetzt auch im Landkreis Kelheim

    In immer mehr Orten entstehen Corona-Teststationen, durch die man mit dem Auto fährt. Ab heute auch im Landkreis Kelheim, und zwar neben der Goldberg-Klinik in Kelheim und der Ilmtalklinik in Mainburg. Vorfahren dürfen nur Leute, die einen Termin für den Abstrich von ihrem Arzt erhalten haben.

    Stadt und Landratsamt in Straubing haben unterdessen ein positives Fazit gezogen. Am Hagen in Straubing ist am Montag eine Corona-Teststation eröffnet worden. Hier werden die Termine über das Landratsamt vermittelt. Man habe nur eine Handvoll Leute abweisen müssen, die keinen Termin vereinbart hatten, hieß es.

    23.03.2020

    18:30 Uhr: Straubing meldet geordneten Start der Teststation

    Ein durchweg positives Fazit ziehen die Verantwortlichen aus Stadt und Landkreis Straubing nach dem ersten Tag der Corona-Teststation am Hagen. "Alles lief sehr geordnet. Es sind wirklich fast nur die Leute erschienen, die einen konkreten Termin erhalten haben. Die Abweisungen konnte man an einer Hand abzählen", sagte Kreisbrandrat Albert Uttendorfer.

    Laut Information des Gesundheitsamtes gibt es aktuell im Stadtgebiet Straubing 42 bestätigte Fälle von Erkrankungen an COVID-19, im Landkreis Straubing-Bogen sind es 44. Dies bedeutet, dass in der Stadt Straubing heute keine Neuinfektion, im Landkreis Straubing-Bogen eine Neuinfektion gemeldet wurde.

    18:23 Uhr: Zahl der Corona-Fälle in Deggendorf gestiegen

    Die Anzahl der bekannten Fälle im Landkreis Deggendorf hat sich im Laufe dieses Tages auf 61 erhöht. Das teilt das Landratsamt mit. Damit gibt es nun 12 Corona-Infizierte mehr als noch am Wochenende.

    17:55 Uhr: Zwei Patienten auf der Intensivstation in Viechtach

    Der aktuelle Corona-Stand im Landkreis Regen beträgt 25 Corona-Infizierte, wobei allerdings etwa 100 Testergebnisse noch ausstehen, teilten die Arberlandkliniken mit. In der Arberlandklinik Viechtach werden derzeit drei Patienten stationär im Alter zwischen 18 und 60 Jahren behandelt. Ein Patient liegt auf der Normalstation, zwei Patienten auf der Intensivstation.

    Die derzeitige Lage im Kreis Regen sei aber noch relativ entspannt, so Landrätin Rita Röhrl (SPD), da in den letzten Wochen bereits eine hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten erfolgt sei.

    Bei Fragen rund um das Thema Corona können sich die Bürger im Landkreis Regen an die Corona-Hotline wenden: 09921/601-675.

    17:00 Uhr: Erster Corona-Patient in Passau geheilt

    Aus dem Klinikum Passau konnte der erste Corona-Patient mittlerweile entlassen werden. Laut Stadt werden dort noch sechs Menschen mit Corona-Symptomen behandelt. Insgesamt sind in der Stadt Passau derzeit 16 Infizierte gemeldet. Im Landkreis Passau sind es mittlerweile 39 bestätigte Fälle.

    16:55 Uhr: Zahl der Infizierten in Landshut steigt

    Mit 159 festgestellten Corona-Fällen in der Region Landshut ist die Zahl der infizierten Personen weiter gestiegen. Das teilt der Landkreis Landshut mit. Der Großteil der betroffenen Personen ist in häuslicher Quarantäne, einige befinden sich in stationärer medizinischer Behandlung.

    16:22 Uhr: Landkreis Kelheim meldet 50 Fälle

    Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 50 positive Fälle. Das meldet das Landratsamt. Zudem weist es auf die neuen Abstrichzentren in Kelheim und Mainburg (Außengelände der Goldberg-Klinik Kelheim sowie der Ilmtalklinik Mainburg) hin, die ab morgen (24.03.) im Auftrag von Haus- und Fachärzten des Landkreises Probenentnahmen zum Nachweis einer Infektion durchführen. Hierzu wurden eigens wettergeschützte Probenentnahmestellen aufgestellt.

    © Landratsamt Kelheim/Stadler

    Die Abstrichstation in Kelheim

    16:16 Uhr: Vier Corona-Fälle in Seniorenheim im Landkreis Rottal-Inn

    Wie eine Mitarbeiterin auf BR-Nachfrage bestätigte, gibt es im Caritas-Altenheim St. Konrad in Pfarrkirchen vier Coronafälle. Drei Bewohner des Seniorenheims werden im Krankenhaus behandelt, einer befindet sich im Haus in Quarantäne. Ebenso wurden 17 Mitarbeiter in Quarantäne geschickt, die zu den betroffenen Heimbewohnern Kontakt hatten.

    15:39 Uhr: 40 Fälle im Landkreis Dingolfing-Landau

    Aktuell sind im Landkreis Dingolfing-Landau 40 Bürger positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Davon befinden sich zwei in stationärer Behandlung im Krankenhaus und 38 in häuslicher Quarantäne. Das hat die Führungsgruppe Katastrophenschutz am Montag mitgeteilt.

    Ausgangsbeschränkungen einfach erklärt

    Die seit Samstag bayernweit gültigen Ausgangsbeschränkungen werfen noch viele Fragen auf. Das Landratsamt Dingolfing-Landau möchte deshalb auf ein Informationsblatt der Bayerischen Staatsregierung hinweisen, das auch auf der Webseite des Landkreises zu finden ist. Auf der zusätzlichen Corona-Sonderseite finden sich außerdem Informationen und Erklärungen für ausländische Bürger in Fremdsprachen.

    Bescheinigung für Arbeitnehmer empfohlen

    Von den Ausgangsbeschränkungen ausgenommen sind Arbeitnehmer, die nicht im Homeoffice arbeiten (können). Im Idealfall sollten Arbeitnehmer eine entsprechende Bescheinigung des Arbeitgebers dabei haben für den Fall, dass sie auf dem Weg zur Arbeit kontrolliert werden. Der Arbeitgeber ist zwar nicht verpflichtet, eine solche Bescheinigung auszustellen, es wird aber empfohlen, meldet das Landratsamt weiter.

    Ausweitung der Notbetreuung an Schulen und Kitas

    Die Notbetreuung an Schulen und Kindertagesstätten wird ausgeweitet: Seit heute, Montag, können Mitarbeiter im Bereich der Gesundheitsversorgung oder der Pflege auch dann eine Notbetreuung für ihre Kinder in Anspruch nehmen, wenn nur ein Elternteil in diesem Bereich tätig ist. Nähere Infos hier.

    Besucherverkehr im Landratsamt weiter eingeschränkt

    Für den Besucherverkehr im Landratsamt gilt: Seit heute, Montag, werden nur noch in absolut dringenden und unaufschiebbaren Fällen Termine vergeben. Die Kfz-Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle sind grundsätzlich geschlossen. Dringende und unaufschiebbare Angelegenheiten, insbesondere für systemrelevante Bereiche (z.B. Lkws für Versorgungen, Rettungsdienste, Feuerwehr, medizinische Dienste, Landwirtschaft) können nur nach vorheriger telefonischer Terminabsprache erfolgen (Kfz-Zulassungsstelle: Telefon 08731/87-400, Führerscheinstelle: Telefon 08731/87-300). Darüber hinaus werden keine Termine mehr vergeben. Das Bürgertelefon am Landratsamt (08731/87-200) ist von 8 bis 16 Uhr besetzt.

    15:30 Uhr: Neue Gebetsplattform des Bistums Passau

    Das Bistum Passau meldet sich mit einer Gebetsaktion: "Wir haben uns dazu entschlossen, über das zu berichten, was uns helfen kann – biblisch gesprochen – durch diese Wüstenzeit gemeinsam hindurchzukommen. Es geht in diesen Zeiten vor allem nur um eines: dass wir zusammenhalten und gemeinsam diese weltumspannende Herausforderung so gut wie möglich bewältigen. Aber wie sollen wir das gemeinsam schaffen, wenn wir uns doch genau in dieser Krise nicht in Gemeinschaft treffen dürfen? Im Bistum Passau haben wir vor einigen Jahren das Motto des Papstbesuchs von Benedikt XVI. zu unserem Leitspruch gewählt: Wer glaubt ist nie allein.

    "Wer glaubt ist nie allein"

    Unter genau diesem Hashtag #werglaubtistnieallein stellen wir in diesen Zeiten alles zusammen, was uns verbinden kann: Gottesdienstübertragungen sowie alle Angebote, die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und alle Einrichtungen Ihnen anbieten können. Den Anfang wollen wir gemeinsam mit Ihnen machen und dem neuen Portal "Gebetsanliegen". Was könnte uns jetzt mehr tragen als das gemeinsame Gebet füreinander? Sie sind herzlich eingeladen, mitzubeten und Ihre Gebetsanliegen auf unserem neuen Portal zu posten, das wir unter #werglaubtistnieallein veröffentlichen. Es lohnt sich bei Oma und Opa anzurufen und zu fragen, für was Sie beten möchten? Enkel, Töchter und Söhne können diese Anliegen dann stellvertretend veröffentlichen."

    14:35 Uhr: Achtung, Betrüger unterwegs!

    Die Polizei Niederbayern sowie das Bundeskriminalamt weisen darauf hin, dass derzeit Online-Betrüger versuchen, sensible Daten abzugreifen. Dateien oder Links von unbekannten Adressaten sollten nicht geöffnet werden. Außerdem werden die Bürger aufgerufen, Informationen rund um die Corona-Pandemie nur von gesicherten Quellen - wie etwa dem Robert-Koch-Institut - zu berücksichtigen.

    14:32 Uhr: 87 Fälle im Landkreis Rottal-Inn

    Der aktuelle Stand der Corona-Infektionen im Landkreis Rottal-Inn liegt bei 87 Fällen. Das meldete das Landratsamt heute Vormittag. Mittlerweile seien 17 Patienten stationär in einer Klinik, zwei davon auf der Intensivstation, so die Meldung weiter.

    11:00 Uhr: Zu wenig Sicherheitsabstand - Mann zieht Waffe

    Weil andere Fußgänger ihm gegenüber augenscheinlich den Corona-Sicherheitsabstand nicht eingehalten haben, hat ein Mann in Passau eine Pistole gezogen. Wie die Polizei mitteilt, war es am Sonntag an der Innpromenade zum Streit gekommen. Der 49-Jährige zog daraufhin eine Schreckschusswaffe. Bei einer Kontrolle durch die Polizei konnte der Mann eine waffenrechtliche Erlaubnis nicht vorzeigen. Laut Polizei besitzt der 49-Jährige jedoch eine Erlaubniskarte. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

    10:35 Uhr: Wochenend-Fazit der Polizei Niederbayern

    Das Polizeipräsidium Niederbayern hat jetzt ein Fazit zu den Corona-Beschränkungen am Wochenende veröffentlicht. Demnach wurden bei 1.500 Kontrollen insgesamt 69 Verstöße festgestellt, die mit einer Straf- oder Ordnungswidrigkeitenanzeige geahndet wurden. 62 Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet, weil sich Bürger nicht an die Ausgangsbeschränkungen hielten.

    Die übrigen sieben Verstöße waren kleinere Veranstaltungen wie Grill- oder Geburtstagsfeiern. Bei 600 Kontrollen im Gastronomie-Gewerbe wurden keine Verstöße festgestellt. Insgesamt zeigt sich die Polizei zufrieden.

    09:53 Uhr: Auch im Landkreis Kelheim vereinzelt Verstöße gegen Verordnungen

    Auch die Polizei im Landkreis Kelheim hat am Wochenende Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen festgestellt. Insgesamt waren es sechs verschiedene Fälle. In der Stadt Kelheim und der Gemeinde Abensberg wurden zusammengezählt fünf Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen zur Anzeige gebracht. In Neustadt an der Donau wurde einem Betreiber eines Bistros der weitere Betrieb untersagt.

    Laut Polizei hielt sich der Großteil der Bevölkerung aber an die Regelungen.

    09:00 Uhr: Anzeigen wegen Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkungen

    Die Polizei in Bad Griesbach hat am Sonntag (22.03.) mehrere Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Ausgangsbeschränkungen abarbeiten müssen. In einem Fall trafen sich mehrere Jugendliche auf dem Kirchplatz. Da die jungen Leute in keinem familiären Zusammenhang standen, war dieses Treffen nicht erlaubt. Eine Streife konnte vor Ort noch zwei Jugendliche stellen, gegen sie wurde ein Verfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

    Ebenfalls ein derartiges Verfahren erwartet jetzt zwei Männer, die gemeinsam zu Fuß zu einer Tankstelle unterwegs waren. Auch sie waren lediglich befreundet und konnten keinen dringlichen Grund für ihren Ausflug vorweisen.

    Auch in Eggenfelden waren am Freitagabend junge Leute unerlaubt unterwegs. Das meldet das Polizeipräsidium Niederbayern. Zudem kam es zu einem Diebstahl: Zwei junge Männer nahmen einer 16-Jährigen die Handtasche und einen größeren Bargeldbetrag ab. Die drei Personen befanden sich zuvor gemeinsam auf einer Grillfeier, an der insgesamt sieben Personen teilnahmen. Neben einer Strafanzeige wegen Raubs, die den beiden Handtaschendieben droht, müssen alle Feiernden der Schrebergartenanlage mit einer Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit sowie wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz rechnen.

    05:36 Uhr: Corona-Teststelle in Straubing eröffnet

    Die Stadt Straubing und der Landkreis Straubing-Bogen haben jetzt zusammen eine Corona-Teststelle eingerichtet, die heute (23.03.) den Betrieb aufnimmt. Die Teststation wurde vor den Ausstellungshallen Am Hagen eingerichtet.

    Erkrankte mit Corona-Verdachts-Symptomen können sich von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr beim Landratsamt unter der Rufnummer 09421/973-332 registrieren lassen. In diesem Telefonat wird dann entschieden, ob eine Testung sinnvoll ist und dann ein Termin mit einer festen Uhrzeit vergeben. Unangemeldete Besucher werden nicht angenommen.

    Die Anfahrt der Personen mit Termin soll über die Westtangente erfolgen. Fahrzeuge dürfen nicht höher als zwei Meter sein und im Wagen-Inneren darf sich nur die Person/en mit Termin befinden. Wer sich daran nicht hält, wird von Polizei und Feuerwehr abgewiesen.

    © BRK Kreisverband Straubing-Bogen/Marko Pammer

    Die Teststation in Straubing

    22.03.2020

    © Landratsamt Kelheim/Stadler

    Abstrichstation an der Ilmtal-Klinik GmbH in Mainburg

    16:05 Uhr: Abstrichzentren in Kelheim und Mainburg ab Dienstag

    Im Auftrag von Haus- und Fachärzten des Landkreises Kelheim werden ab 24.03.2020 Probenentnahmen zum Nachweis einer Infektion mit dem neuen Coronavirus im Außengelände der Goldberg-Klinik Kelheim sowie der Ilmtalklinik Mainburg durchgeführt. Hierzu wurden eigens wettergeschützte Probenentnahmestellen aufgestellt. Das teilte das Landratsamt Kelheim mit. So geht es:

    1. Wenn Sie grippeartige Symptome (Husten, Schnupfen, Fieber, Luftnot) haben, nehmen Sie telefonisch Kontakt mit Ihrem Arzt auf.

    2. Ihr Arzt wird Sie dann telefonisch zu Ihrer Erkrankung befragen. Bei symptomfreien Patienten erfolgt keine Probenentnahme!

    3. NUR IHR ARZT kann mit den im Telefonat gewonnen Informationen einen TERMIN – frühestens am Folgetag des Telefonats - in einer der beiden Probenentnahmeeinheiten Kelheim bzw. Mainburg für Sie organisieren.

    4. Sobald Ihr Arzt den Termin erhalten hat, wird er ihnen diesen telefonisch mitteilen. Bitte achten Sie auf Ihre telefonische Erreichbarkeit.

    5. Vor der Anfahrt zum Termin müssen Sie einen sog. LABORÜBERWEISUNGSSCHEIN bei Ihrem Arzt abholen, der als Ihr AUSWEIS bei der Probenentnahme dient. Der Schein wird Ihnen zum Infektionsschutz ggf. durch ein Fenster oder an der Tür übergeben, haben Sie Verständnis, dass Sie die Praxis nicht betreten dürfen.

    6. Sollten mehrere Familienmitglieder erkrankt sein und sollte Ihr Arzt die Testung bei mehreren Familienmitgliedern veranlassen, so benötigen Sie für jedes Familienmitglied einen EIGENEN TERMIN und einen eigenen Laborüberweisungsschein.

    OHNE VOM ARZT VEREINBARTEN TERMIN SOWIE OHNE LABORÜBERWEISUNGSSCHEIN ERFOLGT AUSNAHMSLOS KEINE PROBENENTNAHME!

    7. Fahren Sie bitte möglichst pünktlich zum Termin, den Sie von Ihrem Arzt erhalten haben an den Entnahmeort, der Ihnen zugewiesen wurde.

    8. Es ist MAXIMAL EINE Begleitperson zugelassen, die dem Patienten, der zur Probenentnahme kommt, behilflich sein darf. Fahrzeuge mit mehr als einer Begleitperson werden abgewiesen.

    9. Die Entnahmeorte sind in unmittelbarer Nähe der Goldberg-Klinik Kelheim (Traubenweg 3, 93309 Kelheim) und Ilmtalklinik Mainburg (Laurentiusweg 1, 84048 Mainburg) - auf dem jeweiligen Besucherparkplatz gut erkennbar aufgestellt.

    10. Das TESTERGEBNIS erfahren Sie über den Arzt, der ihren LABORÜBERWEISUNGSSCHEIN ausgestellt hat.

    Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

    Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 42 positive Fälle .

    13:45 Uhr Maßnahmen an Kliniken im Landkreis Freyung-Grafenau

    Nachdem eine Mitarbeiterin der Kliniken am Goldenen Steig im Landkreis Freyung-Grafenau positiv auf das Coronavirus getestet wurde, werden jetzt einige Maßnahmen durchgesetzt. Demnach werden alle Mitarbeiter künftig mit Mund-Nasenschutz arbeiten. Das Gesundheitsamt wird durch Klinikpersonal unterstützt. Außerdem wurde beispielsweise auch ein Arzt im Ruhestand akquiriert, der ab sofort im Gesundheitsamt mithilft. Die Verteilung der Schichten in den Kliniken wurde geändert: So wurden Pools gebildet – der halbe Pool an Mitarbeitern arbeitet 14 Tage im OP oder auf Intensivstationen, während die andere Hälfte des Personals Zuhause ist, dann wird gewechselt. So habe man genügend Personal im Hintergrund, wenn es zu einem Anstieg der Erkrankten komme, wie Franz Schreiner, Ärztlicher Direktor, sagt. Das strikte Besuchsverbot gilt weiterhin in den Kliniken – nur Angehörige von Sterbenden oder werdende Väter dürfen in die Kliniken. Der Rettungsdienst rückt ab sofort nur noch mit Schutzausrüstung aus – bei jedem Notfall, aus reiner Schutzmaßnahme. In der Klinik gibt es laut Schreiner einen eigenen Krankenhausapotheker, der selbst Desinfektionsmittel herstellt.

    Heimisches Unternehmen liefert Krankenhaus-Bettwäsche

    Für die Ausstattung mit Schutzmaterialien wie Mundschutz sorge unter anderem der Freistaat Bayern. Aber auch andere Unternehmen aus dem Landkreis wollen mithelfen: So wird ein Unternehmen aus dem Landkreis künftig Bettwäsche für Krankenhausbetten produzieren, wie Freyung-Grafenaus Landrat Sebastian Gruber sagt. Um welches Unternehmen aus welcher Branche es sich handelt, hat er noch nicht gesagt. Nur so viel: Die Firma sei gerade am Umbau für die Produktion.

    Am Samstagabend wurde bekannt, dass sich eine Mitarbeiterin der Kliniken am Goldenen Steig mit Corona infiziert hatte. Der Infektionsweg ist noch unklar – sie war in keinem Risikogebiet im Ausland. Es wurden bereits alle Kontaktpersonen (30 Mitarbeiter und Patienten) ermittelt – keiner wurde positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Der Mitarbeiterin gehe es so weit gut, sie zeige kaum Symptome. Die Versorgung der Patienten in den Kliniken sei unverändert, wie es heißt. In der Grafenauer Klinik gibt es acht Beatmungsgeräte, in der Freyunger Klinik 14 – mehr Ressourcen seien möglich, heißt es. Im Worst-Case-Szenario während der Corona-Krise würden positiv getestete Mitarbeiter der Kliniken, die nicht klinisch krank sind, weiterhin in der Klinik arbeiten dürfen, um die Versorgung aufrecht zu erhalten, wie Schreiner sagt.

    10:40 Uhr: Aktuell 75 Fälle im Landkreis Rottal-Inn

    Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus hat sich schon bis zum frühen Sonntagmorgen auf 75 erhöht. Landrat Michael Fahmüller wendet sich daher noch einmal an die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Rottal-Inn mit dem eindringlichen Appell, alles dafür zu tun, die Infektionsketten zu unterbrechen und zu Hause zu bleiben.

    10:30 Uhr : Aktuell 49 Fälle im Lkr. Deggendorf

    Von Freitagmittag bis am späten Samstagabend wurden vom Gesundheitsamt Deggendorf weitere Fälle mit einer positiven Testung gemeldet. Die Anzahl der bekannten Fälle erhöht sich somit auf 49.

    8:30 Uhr: Mitarbeiterin an Arberlandklinik in Viechtach positiv getestet

    Gestern wurde der erste Fall einer positiv-getesteten Coronavirus-Infektion (SARS CoV-2) innerhalb der Mitarbeiterschaft der Arberlandkliniken bestätigt. Das teilte die Klinik in einer Pressemitteilung mit. Es handelt sich demnach um eine Mitarbeiterin der Verwaltung der Arberlandklinik Viechtach. Alle Kontaktpersonen der Kategorie I seien bereits ermittelt und informiert worden. Kontaktpersonen der Kategorie I sind diejenigen, die längeren und direkten Kontakt mit Infizierten hatten. Alle Betroffenen erhalten laut Klinik schon am Montag einen Abstrich zur Überprüfung, ob auch sie sich angesteckt haben. Alle sind bis zum Vorliegen eines Ergebnisses unter Quarantäne gestellt. Das Vorgehen wurde eng mit dem Gesundheitsamt Regen abgestimmt.

    Die Intensiv-Behandlungskapazitäten in der Arberlandklinik Viechtach wurden verdoppelt. Im Rahmen der aktuellen Baumaßnahmen sollte ein neuer Aufwachraum entstehen. Dieser wird nun als zweite Intensivstation etabliert, sodass hier zusätzliche (Beatmungs-)Kapazitäten zur Verfügung stehen, heißt es in der Pressemitteilung. In der Arberlandklinik Viechtach werden aktuell drei an COVID-19 erkrankte Patienten stationär behandelt.

    © Arberlandklinik/Kronschnabel

    Arberlandklinik in Viechtach richtet zweite Intensivstation ein

    21.03.2020

    20:30 Uhr: Klinikmitarbeiterin im Lkr. Freyung-Grafenau infiziert

    Eine Mitarbeiterin der Kliniken Am Goldenen Steig hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das teilt das Landratsamt Freyung-Grafenau mit. Wie es heißt, war die Mitarbeiterin bereits seit vergangenem Montag nicht mehr im Dienst. Ihre Kontaktpersonen wurden ermittelt. Außerdem wurden Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Klinikbetriebs durchgesetzt, wie beispielsweise das ständige Tragen eines Mundschutzes eines jeden Krankenhausmitarbeiters. Wie es weiter heißt, sei die Versorgung der Patienten unverändert. Mehr Informationen gibt die Ärztliche Leitung am Sonntagmittag (22.3.20) in einer Pressekonferenz bekannt.

    18:30 Uhr: 38 Corona-Fälle im Landkreis Straubing Bogen

    Am Samstag ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen im Landkreis Straubing-Bogen um neun (Vortag: zehn) angestiegen. Der Gesamtstand der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie liegt damit im Landkreis bei 38.

    © BR/Gruber

    St. Korona in Passau-Patriching - Keine Wallfahrten, keine Messen

    15:35: Auch in St. Korona keine Gottesdienste

    Sie ist zu einer Notzeit zwischen 1635 und 1641 erbaut worden: Die Kirche St. Korona bei Passau. Es wird vermutet, dass die Kirche aufgrund eines Gelöbnisses während des Dreißigjährigen Krieges gestiftet wurde. Der Name der ehemaligen Wallfahrtskirche ist jetzt während der Krise in aller Munde. Und dennoch: Auch dort können erstmal bis einschließlich 19. April keine Gottesdienste mehr stattfinden, wie der Pfarrverband Hacklberg auf seiner Homepage verkündet.

    15:15 Uhr: Kühle Witterung begünstigt Ausgangsbeschränkung

    Auch heute -tagsüber- haben sich die Menschen in Niederbayern bisher weitgehend an die Ausgangsbeschränkungen gehalten, die seit Mitternacht in Kraft sind, sagt die Polizei. Größerer Andrang herrschte allerdings weiter in den Supermärkten, hier sei es oft schwierig,die nötige Distanz zu wahren. In den Straßen und öffentlichen Plätzen seien bisher jedoch nur noch vereinzelt Gruppen anzutreffen, die ermahnt bzw. aufgelöst werden müssen. Hier mag sich auch das schlechtere Wetter günstig auswirken, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern. Die Polizei fahre immer wieder Streife und habe auch Unterstützung von der Bundespolizei.

    12:15 Uhr: 36 Corona-Fälle im Landkreis Kelheim

    Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 36 positive Fälle (Stand: 21.03.2020, 12:00 Uhr). Das meldet das Landratsamt Kelheim. 248 Personen befinden sich (inklusive der positiven Fälle) in Quarantäne.

    8:00 Uhr Niederbayern blieben zuhause

    Nach Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen durch die Bayerische Staatsregierung hat die Polizei nach der ersten Nacht für Niederbayern eine positive Bilanz gezogen. "Keine besonderen Vorkommnisse", hieß es heute Morgen vom Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern. Die Menschen haben sich offenbar weitgehend an die Ausgangsbeschränkungen gehalten, die seit Mitternacht (Samstag 0:00) in Kraft getreten sind. Die Polizei sei immer wieder Streife gefahren, jedoch habe es in Niederbayern keine Probleme gegeben. Allerdings, so ein Sprecher, seien jede Menge Notrufe eingegangen, nicht etwa weil es sich tatsächlich um Notfälle handelte, sondern weil die Anrufer bestimmte Details zu den Ausgangsbeschränkungen wissen wollten, also ob man dies oder jenes noch tun dürfe. Die Polizei bittet deshalb die Bürger bei solchen Fragen nicht die 110 zu wählen, weil der Notruf dann für echte Notfälle blockiert sei. Man könne sich u.a. im Internet informieren, z.B. auf der Seite der Bayerischen Staatsregierung unter www.bayern.de. Die Polizei verweist auch auf die jeweiligen Bürgertelefone der Sicherheits- bzw. Gesundheitsbehörden. (Infos bieten das Bürgertelefon zum Thema Coronavirus 089/12 22 20 (Mo-Do 8-18 Uhr,  Fr 8-16 Uhr) sowie das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege 09131/6808-5101 (Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa/So 10-16 Uhr) )

    20.03.2020

    18:05 Uhr: Straubing: Stadt und Landkreis richten Corona-Teststation ein

    Stadt und Landkreis richten in Kooperation mit dem Gesundheitsamt und dem BRK-Kreisverband eine gemeinsame Corona-Teststation als Zusatzangebot vor den Ausstellungshallen Am Hagen in Straubing ein. Das teilte das Landratsamt mit. Erkrankte mit konkreten Corona-Verdachts-Symptomen können sich ab Montag, 23. März, von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr beim Landratsamt unter der Rufnummer 09421/973-332 registrieren lassen. Im Rahmen des Telefonats wird entschieden, ob eine Testung sinnvoll erscheint und ein entsprechender Termin zu einer festen Uhrzeit vergeben wird. Erst dann kann man sich zur vereinbarten Zeit an der Teststation einfinden. Dort ist die Autoscheibe bei der Zufahrt unbedingt geschlossen zu halten und ein Zettel mit Code, Namen und Uhrzeit an die geschlossene Scheibe zu halten.

    Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass in der Teststation keine unangemeldeten Besucher angenommen werden und auch keine Vorladungen von Hausärzten oder anderen Stellen möglich sind. Eine entsprechende strikte Kontrolle erfolgt durch Bedienstete von Feuerwehr und Polizei inklusive einer konsequenten frühzeitigen Abweisung. Die Registrierung erfolgt ausschließlich über das Landratsamt und ausschließlich über die angegebene Telefonnummer nach Kontingentierung. Andere Anmeldeformen werden ohne Ausnahme nicht angenommen. Eine andere Handhabung ist aus logistischen Gründen und unter Sicherheitsaspekten nicht möglich. Es wird um Verständnis gebeten, dass aufgrund der zu erwartenden Nachfrage nicht alle Termine am ersten Tag abgewickelt werden können. Auch an den Folgetagen sind Telefon und Teststation geöffnet. Ab Dienstag, 24. März, sind die Telefonzeiten der Rufnummer 09421/973-332 werktags (ohne Wochenende) von 9 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr.

    17:50 Uhr: 10 weitere Fälle im Landkreis Straubing-Bogen

    Auch im Landkreis Straubing-Bogen steigt die Zahl der bestätigten Fälle von Corona-Erkrankungen weiter an. Am Freitag sind zehn weitere bestätigte Fälle einer Infizierung mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) bekanntgeworden, meldet das Landratsamt . Die Gesamtzahl der positiv getesteten Personen im Landkreis Straubing-Bogen seit Ausbruch der Pandemie liegt damit nun bei 29. In Stadt und Landkreis gemeinsam gibt es damit jetzt über 200 Kontaktpersonen der Gruppe I (enger Kontakt).

    16:16 Uhr: Passauer Hemdenhersteller fertigt jetzt Schutzmasken

    Der Hemdenhersteller Eterna aus dem niederbayerischen Passau hat angesichts der Corona-Krise mit der Produktion von Gesichtsmasken begonnen. Nach den Schließungen im Einzelhandel sei die Herstellung von Hemden und Blusen stark heruntergefahren worden, teilte das Unternehmen heute mit. Im slowakischen Eterna-Werk sei stattdessen die Produktion auf Schutzmasken umgestellt worden. Künftig sollen bis zu 25.000 Masken pro Tag gefertigt werden. Auftraggeber sei die slowakische Regierung. Mit dieser Maßnahme könne die Umstellung auf Kurzarbeit verhindert werden.

    16:10 Uhr: Feuerwehr informiert zur vorläufigen Ausgangsbeschränkung

    Die Freiwillige Feuerwehr Straubing hat auf Twitter alle Details zur vorläufigen Ausgangsbeschränkung der Bayerischen Staatsregierung gepostet:

    15:48 Uhr: Regierung von Niederbayern arbeitet an Soforthilfen

    Die Regierung von Niederbayern arbeitet weiter mit Hochdruck an der Soforthilfe-Corona. Das meldet die Pressestelle. Es seien bereits Anträge mit einem Volumen von über einer Million Euro bearbeitet, die Auszahlungen veranlasst. Insgesamt liegen derzeit für Niederbayern über 8.000 Anträge vor. Auch am Wochenende werde der von der Regierung von Niederbayern gebildete Arbeitsstab "Soforthilfe-Corona" weiterarbeiten, um die Unterstützung schnell und unbürokratisch auf den Weg zu bringen. Die Mitarbeiter hätten sich dazu freiwillig bereit erklärt.

    💡 Hintergrund:

    Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

    15:39 Uhr: Uwe Brandl begrüßt Ausgangsbeschränkungen

    Uwe Brandl, Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), begrüßt die von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder verkündeten Ausgangsbeschränkungen für ganz Bayern. "Die jetzigen Maßnahmen waren zwingend notwendig und unvermeidbar. Leider auch aufgrund der Unvernunft vieler, die immer noch meinen, dass diese Krise, die man nicht riechen, nicht hören, nicht sehen kann, eine Bagatelle ist." Damit widerspricht Brandl der Einschätzung des DStGB-Hauptgeschäftsführers Gerd Landsberg. Landsberg sprach sich in einem Interview mit der Funke-Mediengruppe gegen flächendeckende Ausgangsbeschränkungen aus, da diese ohnehin kaum zu kontrollieren seien. Stattdessen sollten Verbote räumlich begrenzt sein, so Landsberg. Die Frage, wie die Ausgangsbeschränkungen zu kontrollieren seien, beschäftigt auch Präsident Brandl. "Die Ordnungsämter haben ja nicht mal das Recht, Personenfeststellungen durchzuführen. Das ist reine Polizeiaufgabe." Für Brandl gebe es daher nur zwei denkbare Konsequenzen: Zum einen könnte die Bundeswehr zum Einsatz kommen. Oder die Gesetze müssten so geändert werden, dass auch die Ordnungsämter ursprünglich rein polizeiliche Aufgaben übernehmen könnten.

    15:31 Uhr: Landratsamt Straubing: Schließung von Leichenhäusern

    Das Landratsamt Straubing-Bogen hat eine Allgemeinverfügung erlassen: Alle Leichenhäuser und Trauerhallen im Landkreis werden ab sofort geschlossen. Bestattungen dürfen nur noch nach folgenden Kriterien durchgeführt werden:

    • Die Trauergesellschaft umfasst nur den engsten Kreis.
    • Die Teilnehmerzahl beträgt exklusive der Bestattungsmitarbeiter und ggf. des Pfarrers maximal 15 Personen.
    • Eine Bekanntmachung des Bestattungstermins in der Presse oder in sonstiger Weise hat zu unterbleiben.
    • Die Teilnahme von Personen mit Fieber oder Symptomen einer Atemwegsinfektion ist nicht zulässig.
    • Erd- und Urnenbestattungen dürfen nur noch am Grab durchgeführt werden.
    • Die teilnehmenden Personen haben einen Abstand von 1,5 Meter zueinander einzuhalten.
    • Mikrofone sind lediglich von einer Person zu benutzen und anschließend zu desinfizieren.
    • Erdwurf und Weihwassergaben am offenen Grab sowie am aufgebahrten Sarg sind nicht zulässig.
    • Offene Aufbahrungen sind nicht zulässig.
    • Soweit die Möglichkeit besteht, ist ein Handdesinfektionsmittelspender sichtbar aufzustellen.

    Die Anordnung trete ab sofort in Kraft und gelte bis einschließlich 19. April 2020, so die Meldung.

    15:07 Uhr: Klinikum Deggendorf schaltet Hotline für Eltern

    Wie das Donau-Isar-Klinikum Deggendorf meldet, bietet das Sozialpädriatische Zentrum eine telefonische Elternberatung an: Unter 0991/380 3444 können von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 16 Uhr und am Freitag von 8 bis 12 Uhr Fragen zur Kinderbetreuung in der aktuellen Krisensituation gestellt werden. Psychologen und Therapeuten geben Antworten und Tipps zu den derzeitigen Einschränkungen des sozialen Lebens.

    14:52 Uhr: Quarantäne-Bescheide per Post können sich verzögern

    Der Landkreis Landshut informiert, dass die schriftlichen Nachweise zur Anordnung der häuslichen Quarantäne bei Kontaktpersonen auf dem Postweg versandt würden. Dies könne aufgrund der hohen Auslastung bis zu zwei Wochen dauern - es sei aber möglich, diese beim jeweiligen Arbeitgeber nachzureichen. Es reiche also, den Arbeitgeber sofort zu informieren und dann auf die schriftliche Bestätigung zu warten. Das Gesundheitsamt bittet, bis dahin deswegen keine Anfragen zu stellen.

    13:30 Uhr: Bezirkstagspräsident Heinrich appelliert an jeden Einzelnen

    Der niederbayerische Bezirkstagspräsident Olaf Heinrich appelliert in einem öffentlichen Schreiben an jeden einzelnen Bürger, Verantwortung zu übernehmen. Hier der Wortlaut des Schreibens:

    "Wer hätte es noch vor einigen Wochen für möglich gehalten, dass ein Virus unser bisheriges Leben auf den Kopf stellt, wir viele Routinen und lieb gewonnene Gewohnheiten einstellen und uns auf einen Ruhemodus umstellen müssen. Eines möchte ich betonen: All die Vorkehrungen, die jetzt von der Politik getroffen werden - dazu gehören auch Verbote und Gebote - sind in meinen Augen absolut notwendig, um das Leben unserer älteren und (vor-)erkrankten Mitbürgerinnen und Mitbürger zu schützen.

    Auch den Bezirk Niederbayern trifft die Pandemie hart. Die fünf Thermen sind geschlossen, das kulturelle Leben ruht und gerade die Ärztinnen und Ärzte und die Pflegekräfte in unserem Klinikum und unseren Krankenhäusern stehen vor riesigen Herausforderungen. Ich möchte mich bei allen, die derzeit zum Wohle der Allgemeinheit tätig sind, ganz herzlich bedanken und Ihnen und Ihren Familien weiterhin alles Gute, viel Kraft und vor allem Gesundheit wünschen.

    Wir wissen nicht, was noch auf uns zukommt, wie die Wirtschaft und vor allem die vielen Kulturschaffenden, Gastronomiebetriebe, die Tourismusbranche und der Einzelhandel aus dieser Krise herauskommen werden, inwieweit die Unterstützung der öffentlichen Hand Existenzen sichern kann. Hier und heute geht es jedoch zunächst einmal darum, dass die Menschen, die den sogenannten Risikogruppen angehören, gesund bleiben.

    Als Bezirkstagspräsident und Vorsitzender des Bezirkstags als dem sozialen Parlament Niederbayerns liegen mir die Älteren, Pflegebedürftigen sowie die Menschen mit einer chronischen Erkrankung und Behinderung ganz besonders am Herzen. Der Verlauf der Corona-Pandemie erfordert auch im Bereich der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen einschneidende Maßnahmen, so zum Beispiel die Schließung von Einrichtungen wie Werk- und Förderstätten oder Berufsbildungs- und Berufsförderungswerken. Hier wollen die bayerischen Bezirke und der Bayerische Bezirketag das ihnen Mögliche dazu beitragen, um negative finanzielle Folgen für die Leistungserbringer abzumildern. So werden die Bezirke beispielsweise Heilpädagogische Tagesstätten in der Summe weiter wie bisher finanzieren – unter Anrechnung eventueller öffentlicher und privater Ersatz-, Entschädigungs- oder Ausfallleistungen. In einem Rundschreiben wurden die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, die privaten Anbieter sozialer Dienste und der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe bereits über die geplanten Maßnahmen informiert.

    So mancher hat den Ernst der Lage leider immer noch nicht verstanden. Mein dringender Appell lautet daher: Bitte bleiben Sie, wenn Sie nur irgendwie können, zu Hause. Schicken Sie Ihre Kinder nicht zu den Großeltern und übernehmen Sie Verantwortung für die gesamte Gemeinschaft. Und verlieren Sie vor allem den Glauben und die Hoffnung nicht, dass auch diese Krise – so schlimm und so dramatisch sie auch ist – eines Tages wieder vorüber gehen wird."

    13:20 Uhr: Landkreis Kelheim richtet Abstrichstationen an Kliniken ein

    An der Goldberg-Klinik Kelheim GmbH in Kelheim und der Ilmtalklinik GmbH in Mainburg werden aktuell aufgrund der Coronakrise sogenannte Abstrichzentren jeweils in unmittelbarer Kliniknähe eingerichtet. Diese nehmen ihren Betrieb nächste Woche Dienstag, den 24.03.2020, auf. Die Probengewinnung findet vor Ort nur nach vorheriger Terminvergabe statt. Dabei erfolgt die Terminvergabe für potentiell Corona-Infizierte ausschließlich über niedergelassene Ärzte (Hausärzte). Diese vereinbaren für ihre Patienten einen Termin über eine Hotline und geben diesen Termin dann an den jeweiligen Patienten weiter. Das Ergebnis des Abstrichs wird – sobald verfügbar – direkt dem Hausarzt mitgeteilt.

    Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Patienten nur nach vorheriger Terminvergabe behandelt werden. Es sind an beiden Abstrichzentren Sicherheitskräfte vor Ort.

    Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim: Insgesamt gibt es aktuell 26 positive Fälle. 170 Personen befinden sich (inklusive der positiven Fälle) in Quarantäne.

    13:00 Uhr: Bayern verhängt Ausgangsbeschränkungen

    Ministerpräsident Markus Söder hat Ausgangsbeschränkungen ab Freitag um Mitternacht für Bayern verhängt. Dies gelte für vorläufig zwei Wochen, kündigte er in München an. Zu viele Menschen seien noch immer draußen in Gruppen unterwegs. Dies sei nicht zu akzeptieren. Bis auf Liefer- und Mitnahmedienste werden Gaststätten geschlossen, ebenso Bau- und Gartenmärkte. Für Gruppenbildungen im Freien drohen hohe Bußgelder.

    © BR/Katharina Häringer

    Die Innwiese ist bei Studenten ein beliebter Treffpunkt - vor allem bei schönem Wetter.

    12:21 Uhr: Stadt Passau sperrt Uni-Wiese am Inn

    Nach der Innpromenade ist jetzt auch Passaus Uni-Wiese zwischen Philosophicum und Innsteg-Aula gesperrt. Hier lagen bis gestern noch die Leute in der Sonne.

    12:00 Uhr: Appell der niederbayerischen Polizei

    Auch die niederbayerische Polizei appelliert an die Vernunft der Bürger und bittet diese, derzeit zuhause zu bleiben:

    11:28 Uhr: Bis 19. April keine Ortstermine der Beratungsstelle Sozialhilfe

    Aufgrund der aktuellen Corona-Situation finden die in den Landratsämtern Straubing-Bogen, Dingolfing-Landau, Kelheim und Freyung-Grafenau turnusmäßig durchgeführten Ortstermine der bezirklichen Beratungsstelle "Sozialhilfe – Hilfe zur Pflege" bis zunächst 19. April 2020 nicht statt. Telefonische Beratung ist selbstverständlich möglich. Ebenfalls bis 19.04. zurückgestellt wird die ab dem 2. Quartal geplante Einführung der Beratungstage in den Landratsämtern Regen, Deggendorf und Rottal-Inn. Dies gilt auch für die Beratungsstelle des Bezirks in der Sozialverwaltung in Landshut (Anlaufstelle auch für die Region Landshut). Dies meldet der Bezirk Niederbayern.

    Telefonische Beratung weiterhin möglich

    Pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige aus ganz Niederbayern können sich aber gerne telefonisch beraten lassen (0871/97512-450) oder sich per E-Mail (sozialhilfeberatung-hzp@bezirk-niederbayern.de) an die Beratungsstelle wenden (Montag bis Donnerstag 9 – 15 Uhr, Freitag 9 – 12 Uhr und nach Vereinbarung). Unter Tel. 0871/97512-111 oder -114 kann vorab ein Termin für die telefonische Beratung vereinbart werden.Weitere Informationen – auch über die Wiederaufnahme der Beratungstage vor Ort - unter www.bezirk-niederbayern.de/sozialhilfeberatung-hzp.

    💡 Hintergrund:

    Die Beratungsstelle informiert Betroffene über ihnen zustehende Leistungen im Rahmen der Sozialhilfe, Elternunterhalt, den Einsatz von Vermögen usw. Bei der sogenannten "Erstberatung" geht es um die rechtliche bzw. finanzielle Seite der Pflegebedürftigkeit – nicht zu verwechseln mit der Beratung der Pflegekassen. Um Verwechslungen vorzubeugen, entschied sich der Bezirk auch vor einiger Zeit für die Umbenennung in "Beratungsstelle Sozialhilfe – Hilfe zur Pflege".

    11:16 Uhr: KVB informiert zu Abstrich-Drive-Ins und Rufnummer

    Wie die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) meldet, wird der Hausbesuchsdienst für die Abstrichentnahme auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus durch mobile Stationen, sogenannte "Drive-Through"-Lösungen, ergänzt. In Niederbayern ist dies unter anderem in Landshut und Deggendorf möglich. Die KVB weist nochmal darauf hin, dass die Abstrichentnahme ausschließlich bei Patienten mit entsprechender Symptomatik, die vorher entweder über die Rufnummer 116 117 oder über das jeweilige Gesundheitsamt einen Termin erhalten haben. Ohne vorherige Terminvereinbarung und eine Bestätigung ist die Abstrichentnahme nicht möglich. Um zu verhindern, dass Personen ohne Termin erscheinen, werden Ort und Zeit, an denen die mobilen Stationen Halt machen, im Vorfeld nicht kommuniziert.

    Fokus auf Patienten mit gravierenden Symptomen

    Dazu sagte der Vorstand der KVB: "Generell muss unser Fokus darauf liegen, vor allem den Patienten mit gravierenderen Symptomen zur Seite zu stehen. Hier ist die Solidarität aller Menschen gefordert. Dazu gehört auch unser Appell, die Rufnummer 116 117 nicht mit reinen Informationsanfragen zu beschäftigen, sondern diese ausschließlich für Fälle im Bereitschaftsdienst oder bei einem ganz konkreten Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion zu kontaktieren."

    Hohes Anrufaufkommen bei der 116 117

    Nach wie vor gebe es ein extrem hohes Anrufaufkommen unter der Rufnummer 116117: Täglich werden zwischen 7.000 und 8.000 Anrufe bearbeitet und im Schnitt 1.500 Abstrichentnahmen veranlasst. Dazu sind in den Vermittlungs- und Beratungszentralen der KVB und einer Tochterfirma inzwischen knapp 500 Disponenten und Beratungsärzte rund um die Uhr im Einsatz.

    © BR/Katharina Häringer

    In Passau gibt es nun eine Fieberambulanz.

    09:57 Uhr: Fieberambulanz am Klinikum Passau

    Das Klinikum Passau hat eine Fieberambulanz eingerichtet. Sie ist für mobile Patienten mit grippalen Symptomen und fraglicher Infektion (Corona oder Influenza) gedacht, die aktuell nicht durch den Hausarzt oder den KV-Notdienst versorgt werden können. "Sie ist jedoch nicht für Gesunde mit Angst vor einer Corona-Infektion gedacht", betont Dr. Gregor Stolz, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am Klinikum Passau. Der Zugang zur Ambulanz befindet sich an der Rückseite des Klinikums bei der neuen Rettungsdiensteinfahrt. Die Ambulanz ist täglich von 9 bis 17 Uhr ohne vorherige Anmeldung geöffnet. Mobile Patienten müssen lediglich ihre Versichertenkarte mitbringen. "Es ist ein Versuch, der Bevölkerung zusätzlich Hilfe anzubieten. Wir hoffen aber, dass die Ambulanz nicht in kürzester Zeit überlaufen wird. Sonst müssen wir sie wieder schließen", sagte Werkleiter Stefan Nowack in einer Stellungnahme.

    Online kann man über eine App der Charité in Berlin überprüfen, ob man an Corona erkrankt ist: Die "CovApp" ist eine von der Charité in Zusammenarbeit mit Data4life entwickelte Software, mit der man innerhalb weniger Minuten einen Fragenkatalog beantworten und daraus Handlungsempfehlungen erhalten kann. Dafür werden Fragen nach aktuellen Symptomen, den letzten Reisen und möglichen Kontakten gestellt. Diese App erbringt keine diagnostischen Leistungen, kann aber nach Beantwortung des Fragenkatalogs konkrete Handlungsempfehlungen, Ansprechpartner und Kontakte sowie eine Zusammenfassung der persönlichen Daten ermöglichen. Ziel ist es, die Patientenströme in Krankenhäusern und Untersuchungsstellen zu optimieren.

    09:51 Uhr: Virtuelle Lehrerkonferenz in Abensberg

    Die Realschule Abensberg geht neue Wege und hält in Corona-Zeiten nun eine virtuelle Lehrerkonferenz ab, die ab sofort zwei Mal wöchentlich stattfinden soll.

    09:47 Uhr: Nunmehr 32 bekannte Fälle im Landkreis Deggendorf

    Wie das Landratsamt Deggendorf bekannt gegeben hat, wurden im Laufe des gestrigen Donnerstags (19.03.) vom Gesundheitsamt Deggendorf weitere Fälle mit einer positiven Testung gemeldet. Die Anzahl der bekannten Fälle erhöht sich somit auf 32. Wie vorgeschrieben, werden die Kontaktpersonen ermittelt. Abstriche werden ab sofort nur noch beim Vorliegen der entsprechenden Symptome genommen.

    09:30 Uhr: Corona-Fall in JVA Straubing

    Ein Bediensteter der Justizvollzugsanstalt Straubing ist mit dem Coronavirus infiziert. Das hat das bayerische Justizministerium mitgeteilt. Dieser befinde sich den Angaben zufolge in häuslicher Quarantäne. Die JVA Straubing stünde in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt und hätte die gebotenen Maßnahmen ergriffen, um eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, heißt es in einer Presseinformation des Ministeriums.

    09:15 Uhr: Straubing kündigt Hilfe für örtliche Unternehmen an

    Die Stadt Straubing wird – neben den in Aussicht gestellten staatlichen Fördermaßnahmen – selbst Maßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen der Corona-Krise auf die örtliche Wirtschaft abzumildern. Das hat Straubings OB Markus Pannermayr auf seiner Facebookseite angekündigt.

    "Uns ist bewusst, dass die aktuelle Situation eine besondere Herausforderung darstellt. Daher wollen wir im Rahmen des Möglichen zumindest eine Hilfestellung leisten." Markus Pannermayr, OB Straubing

    So wird das Mahn- und Vollstreckungsverfahren bezüglicher fälliger Steuerzahlungen vorerst bis Anfang Mai ausgesetzt. Für Ladeneinheiten in städtischen Immobilien kann, je nach Einzelfall, eine Reduzierung oder ein Erlass der Miete beantragt werden. Die Mieter können sich diesbezüglich an die städtische Liegenschaftsverwaltung (Tel. 099421/944 65312) wenden. Die Einforderung der Gebühren für die Nutzung von Freischankflächen im Stadtgebiet, die zum 01. April 2020 fällig wären, wird bis auf Weiteres zurückgestellt. Über eine mögliche Reduzierung dieser Zahlungen wird in den nächsten Tagen abschließend entschieden.

    Das Amt für Wirtschaftsförderung ist darüber hinaus in regelmäßigem Austausch mit der örtlichen Werbegemeinschaft, um weitere Unterstützungsmöglichkeiten zu diskutieren und zu koordinieren.

    09:06 Uhr: Partnerportal für die Ferienregion Bayerwald

    Wie die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald meldet, sind mittlerweile alle Tourist Infos geschlossen, aber weiterhin telefonisch oder per Mail erreichbar. Außerdem wurde ein Partnerportal eingerichtet, das Informationen für im Tourismus tätige Unternehmen bietet, also Hoteliers, Gastgewerbe etc. Die Seite informiert zum Beispiel über Stornierungen und Soforthilfen.

    08:56 Uhr: Update: Noch geöffnete Grenzübergänge in Passau

    Offen bleiben im Raum Passau nur noch die Grenzübergänge Wegscheid, Passau-Achleiten, Autobahn A3 Anschlussstelle Pocking, Neuhaus / Neue Brücke, Bahnhof Passau sowie die Grenzübergänge Kirchdorf, Mariahilf und Simbach-Bahnhof. Die anderen Übergänge wurden nach und nach baulich versperrt. Dafür wurden Zäune, Gitter und Container angeliefert. Die Bundespolizei wird im Einsatz auch von Landespolizisten unterstützt.

    06:30 Uhr: Kurzarbeit beim Autozulieferer ZF: Auch Passau betroffen?

    Der Autozulieferer ZF in Friedrichshafen am Bodensee drosselt seine Produktion. Dies könnte auch Auswirkungen auf die ZF Passau, den größten Arbeitgeber in der Region mit etwa 4.000 Mitarbeitern, haben. Geschäftsleitung und Betriebsrat erörtern derzeit in Passau, wie sich das auf den Standort auswirkt und welche Maßnahmen konkret zu ergreifen sind, so ein Sprecher der ZF in Passau. Das Unternehmen teilte am Donnerstag mit, dass eine Vereinbarung mit dem ZF-Gesamtbetriebsrat über die Einführung von Kurzarbeit getroffen worden sei. Damit könnten jetzt Teile von Produktion und Verwaltung kontrolliert heruntergefahren werden, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen und auf die ausbleibende Nachfrage von Auto- und Lkw-Herstellern zu reagieren.

    Die Regelung gilt demnach zunächst bis Juni. Allerdings richte sich die Phase der Kurzarbeit auch danach, zu welchem Zeitpunkt die Kunden ihre Werke wieder in Betrieb nehmen, teilte das Unternehmen weiter mit. Zugleich bereite sich ZF darauf vor, den Wiederanlauf der Produktion seiner Kunden nach der Corona-Pause zu unterstützen.

    19.03.2020

    19:45 Uhr: Regierung von Niederbayern: Soforthilfe-Corona läuft

    Die Regierung von Niederbayern treibt eigenen Angaben zufolge die Soforthilfe-Corona voran. Die ersten Anträge von Betrieben auf direkte Soforthilfe mit einem Gesamtvolumen von 100.000 Euro seien demnach bereits bewilligt. Die Auszahlung sei veranlasst. Und es gehe weiter, noch heute. Insgesamt liegen laut Regierung derzeit für Niederbayern über 6.300 Anträge vor.

    Die Regierung von Niederbayern habe nach der Ankündigung der Staatsregierung umgehend einen Arbeitsstab "Soforthilfe-Corona" gebildet, um die Unterstützung schnell und unbürokratisch auf den Weg zu bringen. Die Mittelzuweisung durch das Wirtschaftsministerium sei heute Mittag erfolgt.

    Regierungspräsident Rainer Haselbeck dankt dem Arbeitsstab für den großen Einsatz.

    Diese Krise fordert uns alle. Die Regierung von Niederbayern will nach besten Kräften ihren Beitrag leisten. Regierungspräsident Rainer Haselbeck

    Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

    17:50 Uhr: Gesamtzahl im Landkreis Straubing-Bogen erhöht sich auf 19

    Auch im Landkreis Straubing-Bogen steigt die Zahl der bestätigten Fälle von Corona-Erkrankungen an. Am Donnerstag sind sechs weitere bestätigte Fälle einer Infizierung mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) bekanntgeworden.

    17:45 Uhr: Aufruf: Isopropanol und Ethanol werden gebraucht

    Der Straubinger Landrat Josef Laumer (CSU) ruft in einem offenen Brief Unternehmer dazu auf, Ausgangsstoffe zur Herstellung von Desinfektionsmittel zur Verfügung zu stellen. Gebraucht würden Isopropanol und Ethanol. Apotheker könnten daraus wirksame Desinfektionsmittel herstellen. Unternehmer, die diese Alkoholverbindungen vorrätig haben oder herstellen, sollten sie an Apotheker liefern, so Laumer in dem Brief. Laut einem Sprecher des Straubinger Landratsamtes ist diese Initiative von einem Apotheker aus dem Landkreis ausgegangen. Zwischenzeitlich hätten sich bereits Lieferanten gemeldet, so dass Apotheker bereits wieder Desinfektionsmittel herstellen könnten, so der Sprecher. Die Apotheker würden die Desinfektionsmittel an sensible Einrichtungen wie Pflegeheime oder Krankenhäuser liefern. Der Brief des Straubinger Landrats wurde inzwischen auch schon in sozialen Netzwerken veröffentlicht und vielfach geteilt.

    16:55 Uhr: ÖPNV im Lkr. Rottal-Inn: Busse fahren nach Ferienplan

    Ab kommenden Montag, 23.03.2020, fahren nahezu alle öffentlichen Linienbusse im Landkreis Rottal-Inn nach Ferienfahrplan. Die Fa. Niederhuber Holzlandreisen bedient ab 23.03.2020 auf ihren Linien Geratskirchen-Eggenfelden und Geratskirchen-Altötting jeweils nur noch die erste Frühfahrt und die Rückfahrt um 16:32 Uhr.

    Der öffentliche Linienverkehr wurde in den ersten Tagen der Schulschließungen noch nach Schulfahrplan durchgeführt, da man noch nicht abschätzen konnte, in welchem Umfang Kinder auf die Betreuung an den Schulen angewiesen sind. Diesen Kindern wollte man die gewohnten Fahrtmöglichkeiten bieten. Nachdem jedoch keine Schulkinder die Busse genutzt haben und insgesamt die Fahrgäste im Nahverkehr deutlich zurückgegangen sind, fahren die Busse ab nächster Woche nach den reduzierten Fahrplänen. Aber auch mit diesen Fahrplänen werden noch viele Busverbindungen im Landkreis Rottal-Inn angeboten.

    16:38 Uhr: Landshut: Drive-Through-Screening-Tests wieder am Start

    Seit heute (19.03.) Mittag werden auf dem Messegelände in Landshut wieder Corona-Schnelltests in einer so genannten Drive-Through Anlage vorgenommen. Das hat das Landratsamt Landshut am Abend bekannt gegeben. Die zu testenden Personen müssen mit dem Auto vorfahren und können sitzenbleiben, die Abstriche werden durch das geöffnete Seitenfenster genommen. Auf getrennten Spuren nehmen drei Ärzte jeweils die Abstriche vor. Ganz wichtig: Es werden ausschließlich Personen getestet, bei denen ein konkreter Verdachtsfall auf eine Infektion mit dem Corona-Virus besteht. Die zu Testenden müssen sich vorher über die Hotline der kassenärztlichen Vereinigung Bayern KVB unter 116 117 anmelden und werden dann zu dem Test vorgeladen oder der Test wird über das Gesundheitsamt veranlasst. Einfach so vorbeizufahren ist zwecklos, weil nur konkrete Verdachtsfälle getestet werden. Am Montag musste eine ähnliche Drive-Through Teststelle auf der Grieserwiese nach wenigen Stunden wieder geschlossen werden, weil zu viele Menschen einfach so vorgefahren sind, um sich testen zu lassen. Jetzt wurde das Procedere auf das Messegelände verlegt und neu organisiert. Die neue Drive Through Teststelle soll auch in den kommenden Tagen in Betrieb sein. In einer ersten Station werden die Personalien geprüft und ob die Person auch testberechtigt ist. Eine Station weiter wird der Abstrich genommen. Die Testperson kann dann wieder nach Hause fahren, sie verlässt das Fahrzeug während der ganzen Prozedur nicht. Die Teströhrchen werden anschließend beschriftet, verpackt und in einem Labor untersucht. Die Ergebnisse werden dann an das Gesundheitsamt gegeben. Die Mitarbeiter dort informieren den Patienten und veranlassen weitere Maßnahmen, sollte der Test eine Corona-Infektion nachweisen. Nach derzeitigem Stand sind 86 Personen in Stadt und Landkreis Landshut an Corona erkrankt. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne oder in medizinischer Behandlung. Alle Patienten sind den Angaben zufolge stabil.

    © Landratsamt Landshut

    Drive-Through-Corona-Testverfahren am Landshuter Messegelände

    16:17 Uhr: 23 Infizierte im Landkreis Regen

    Die Zahl der Infizierten ist auch im Landkreis Regen erneut gestiegen. Mittlerweile liegt sie bei 23. Das meldet das Landratsamt. Zudem wird ab kommenden Montag die Kfz-Zulassungsstelle geschlossen. Zulassungen sind dann nur noch in dringenden Ausnahmefällen und nach telefonischer Voranmeldung möglich (09921/601 340).

    In Gastronomie und Einzelhandel soll der Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden.

    16:10 Uhr: Eingeschränkte Fährzeiten bei der Donaufähre "Posching"

    Wegen der Corona-Krise gilt bei der Donaufähre zwischen Mariaposching (Landkreis Straubing-Bogen) und Stephansposching (Landkreis Deggendorf) ab Freitag, 20. März, der ehemalige Winterfahrplan. Das heißt, die Fähre fährt nur noch an den Werktagen zu den "Pendlerzeiten" von 6.30 Uhr bis 8.15 Uhr und von 16 Uhr bis 17.45 Uhr. Am Wochenende (Samstag, Sonntag) und an Feiertagen findet ebenso wie werktags zwischen 8.15 Uhr und 16 Uhr kein Fährbetrieb statt. Diese Regelung gilt bis auf weiteres.

    15:37 Uhr: Aktuell 18 Infizierte in Dingolfing-Landau

    Das Landratsamt Dingolfing-Landau meldet aktuell 18 Infizierte und appelliert deshalb an die Bevölkerung, soziale Kontakte auf das Allernötigste zu beschränken. Die Betriebe im Landkreis (Veranstaltungen und Gastronomie) würden auf die Einhaltung der Allgemeinverfügung kontrolliert und das Landratsamt sei für den Besucherverkehr geschlossen.

    Neuer Facebook-Auftritt des Landkreises

    Der Landkreis hat nun eine eigene Facebook-Seite, um in Zeiten von Corona noch mehr Bevölkerungsschichten zu erreichen. Das Bürgertelefon ist nun auch am Wochenende besetzt: Mit inzwischen mehr als 600 Anrufen hat es sich zu einer wichtigen Anlaufstelle für ratsuchende Bürger entwickelt. Die Mitarbeiter sind montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 10 bis 16 Uhr für Fragen da (Telefon 08731 87-200.).

    15:08 Uhr: Mittlerweile 46 Infektionen im Landkreis Rottal-Inn

    Im Landkreis Rottal-Inn sind 46 Infektionen mit Coronavirus gemeldet - zehn mehr als gestern. Etwa 400 Menschen befinden sich zur Zeit in Quarantäne und werden regelmäßig vom Landratsamt kontaktiert und nach ihrem Gesundheitszustand etc. befragt. 10 Menschen sind derzeit im Krankenhaus, 4 mit Verdacht, 6 mit bestätigter Corona-Infektion, davon ein Fall auf der Intensivstation.

    400 Menschen in Quarantäne

    Am Bürgertelefon mehren sich laut Landratsamt auch die Beschwerden, dass Menschen bei den Arztpraxen nicht angenommen werden. Hier gilt: Vorher anrufen, am besten unabhängig davon ob es sich um einen Corona-Verdacht oder etwas anderes handelt. Gerade in Notfällen sind Ärzte aber auch verpflichtet, Patienten zu behandeln.

    Bei Symptomen an die 116 117 wenden

    Unsicherheit herrsche derzeit auch bezüglich der Frage, wer getestet wird. Hier meldet das Landratsamt: "Derzeit verhält es sich so, dass das Gesundheitsamt am Landratsamt Rottal-Inn die Kontaktpersonen 1. Kategorie testet, wenn sie Corona-typische Symptome zeigen. Abgesehen davon können sich Menschen weiterhin an die Hotline der KVB unter 116 117 wenden – die KVB testet Personen aus Risikogebieten, die Symptome zeigen.

    Erste Infizierte wieder gesund

    "Bei all den betrüblichen Geschehnissen der letzten Tage möchte das Landratsamt Rottal-Inn aber ausdrücklich auch eine gute Nachricht bekannt geben: Die Frau aus dem Gemeindebereich Gangkofen, der erste Fall einer Corona-Infektion im Landkreis, ist mittlerweile wieder gesund und konnte aus der Quarantäne entlassen werden. Landrat Michael Fahmüller und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern alles Gute und allen Infizierten einen möglichst glimpflichen Verlauf der Krankheit," so die Pressemeldung.

    13:15 Uhr: Grenzkontrollen in Passau verlaufen reibungslos

    Die wegen des Corona-Virus wieder eingeführten Grenzkontrollen im Raum Passau laufen weitgehend reibungslos. Daniel Gibis, Sprecher der Bundespolizeiinspektion Passau, sagte dem BR, eine Vielzahl der Bürger hätte Verständnis. Gibis: "Natürlich gibt es bei den schönen Wetter Touristen, die sich Passau anschauen möchten und noch nicht verinnerlicht haben, dass das derzeit nicht geht. Aber im Großen und Ganzen ist die Lage ruhig."

    Teilweise lange Umwege für Berufspendler

    Härtefälle gebe es auch, zum Beispiel Pendler, die wegen gesperrter Übergänge größere Umwege in Kauf nehmen müssten. Dazu Polizeisprecher Gibis: "Man kann nur an das Verständnis der grenznah lebenden Bürger appellieren. Die Bundespolizei hat die Übergänge auf Weisung gesperrt. Auch wenn das im Einzelfall massive Einschnitte bedeutet, gibt es hier keine Ausnahmegenehmigung."

    Insgesamt ist der grenzüberschreitende Verkehr seit Wiederaufnahme der Grenzkontrollen am vergangenen Montag merklich zurückgegangen. Genaue Zahlen – auch über Zurückweisungen – will die Bundespolizei nicht veröffentlichen. Die Grenze passieren dürfen nur Autofahrer, die als Berufspendler unterwegs sind bzw. ein wichtiges Anliegen haben, und der grenzüberschreitende Liefer- und Warenverkehr.

    💡 Hintergrund:

    Die Bundespolizeiinspektion Passau ist für 170 Kilometer deutsch-österreichische Grenze und etwa 100 Kilometer deutsch-tschechische Grenze zuständig. An der deutsch-österreichischen Grenzen zwischen Simbach (Lkr. Rottal-Inn) und Lackenhäuser (Lkr Freyung-Grafenau) sind nur noch die Übergänge Achleiten, Autobahn A3, Neuhaus (Neue Brücke), Passau-Bahnhof, Wegscheid und Kirchdorf passierbar. Insgesamt 16 kleine Grenzübergänge sind gesperrt. Sie werden von der Polizei teilweise überwacht.

    13:06 Uhr: Landshut sagt Wochenmarkt ab

    Der beliebte Wochenmarkt in der Landshuter Neustadt findet am morgigen Freitag, 20. März, nicht statt. Das hat die Stadtverwaltung am Vormittag verfügt. Grund ist die auch in der Region Landshut steigende Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Rechtlich wäre es möglich gewesen, den Wochenmarkt abzuhalten. Dennoch hat sich die Stadtverwaltung nach nochmaligen Beratungen und unter Einbeziehung der aktuellen Entwicklungen auf Vorschlag von Oberbürgermeister Alexander Putz am Donnerstagvormittag für die Absage entschieden. "Unsere gemeinsame Verpflichtung bleibt es, die Verbreitung des Virus spürbar zu verlangsamen, damit wir einerseits gerade die besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen möglichst vor einer Erkrankung schützen und andererseits eine Überlastung unseres Gesundheitssystems vermeiden können", sagte Putz.

    Stadt arbeitet an alternativem Konzept zur Versorgung

    Dieses Ziel sei nur zu erreichen, wenn alle Sozialkontakte auf das absolut notwendigste Maß reduziert und auf diese Weise die Gefahr einer gegenseitigen Ansteckung verkleinert werde. "In der jetzigen Situation, in der wir deshalb Schulen, Kindergärten, Restaurants, viele Einzelhandelsgeschäfte und sogar Spielplätze schließen, wäre es das falsche Signal, den Wochenmarkt – wo in kurzer Zeit hunderte Menschen zusammenkommen würden – in der gewohnten Form stattfinden zu lassen." Die Stadt werde nun alles dafür tun, um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Bevölkerung auch abseits der Supermärkte verlässlich mit regionalen Frischprodukten versorgt werden kann. Deswegen werde bereits an einem alternativen Konzept gearbeitet, das möglichst schon in der kommenden Woche umgesetzt werden kann. Sobald eine Lösung gefunden ist, wird die Stadt umgehend darüber informieren.

    12:13 Uhr: Soforthilfeprogramm der Bayerischen Staatsregierung

    Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind. Das meldet unter anderem die Stadt Passau.

    Liquiditätsengpass bedeutet, dass keine (ausreichende) Liquidität vorhanden ist, um z. B. laufende Verpflichtungen zu zahlen. Vor Inanspruchnahme der Soforthilfe ist verfügbares liquides Privatvermögen einzusetzen. Unter https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/ sind die wesentlichen Informationen abrufbar. Das Antragsformular steht auch hier zur Verfügung. Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben.

    Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

    • bis zu 5 Erwerbstätige 5.000 Euro,
    • bis zu 10 Erwerbstätige 7.500 Euro,
    • bis zu 50 Erwerbstätige 15.000 Euro,
    • bis zu 250 Erwerbstätige 30.000 Euro.

    Zuständig für die Antragsbearbeitung ist die Regierung von Niederbayern unter folgender Kontaktadresse:Regierung von Niederbayern Regierungsplatz 540 84028 Landshut Tel: 0871/808-2022. Oder per E-Mail: soforthilfe-corona@reg-nb.bayern.de

    09:35 Uhr: Söder schließt bayernweite Ausgangssperren nicht mehr aus

    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Corona-Krise als eine "historische Bewährungsprobe" bezeichnet. Bei seiner Regierungserklärung im Bayerischen Landtag sagte er, es handele sich um die größte Bewährungsprobe für Bayern "seit dem Zweiten Weltkrieg". Bayern befinde sich im "maximalen Krisenmodus", erklärte Söder.

    Die Pandemie sei der bislang härteste Stresstest für Medizin, Gesellschaft und Wirtschaft. Gleichzeitig rief Söder die Bevölkerung zu Gelassenheit und Vernunft auf. Die Lage sei sehr ernst, sie ist sehr ernst, da es bislang keinen Impfstoff, kein Medikament, keine Therapie. Niemand könne sagen, wie lange die Krise andauern werde, wie schlimm es werden möge, erklärte der Ministerpräsident.

    Gleichzeitig rief der die Menschen im Freistaat dazu auf, Vernunft walten zu lassen. Es gelte der Grundsatz "Sicherheit zuerst", die Staatsregierung achte auf das "Primat der Wissenschaft". Die Gesellschaft brauche jetzt, wie es Kanzlerin Angela Merkel es gestern sagte, ein "Höchstmaß an bürgerlichem Verantwortungsbewusstsein". Die einzige Möglichkeit, die Infektionsrate zu verlangsamen, sei, soziale Kontakte auszudünnen und das öffentliche Leben herunter zu fahren.

    Gleichzeitig schloss der Ministerpräsident auch bayenweite Ausgangssperren nicht mehr aus. Er betonte bei seiner Regierungserklärung vor dem Bayerischen Landtag, sollte sich die Lage weiter verschärfen und die bisherigen Maßnahmen nicht greifen, bliebe eine bayernweite Ausgangssperre als einziges Instrument. Dies komme in Betracht, sollte es keine entsprechende Unterstützung für die bisherigen Maßnahmen durch die Bevölkerung geben. Es liege an jedem, Vernunft walten zu lassen, aber es solle sich keiner täuschen, Bayern sei entschlossen, Ausgangssperren zu verhängen, so Söder.

    09:12 Uhr: Österreichische Polizei kontrolliert an Grenzen

    Seit Mitternacht kontrollieren auch österreichische Polizisten an der Grenze zu Bayern. Die Grenze wird so von beiden Seiten abgeriegelt. Das teilt die Bundespolizei mit. Damit ist ab heute mit dem Tanktourismus Schluss. Bislang hatten deutsche Bundespolizisten nur die Einreise kontrolliert, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen.

    Sie konnten nichts dagegen tun, wenn bayerische Bürger nochmal zum Tanken über die Grenze nach Österreich gefahren sind. Gerade der Tanktourismus beim Grenzübergang Passau-Achleiten sei in den vergangenen drei Tagen "zum Teil extrem gewesen", sagte ein Sprecher der Bundespolizei dem BR. Hier befindet sich die österreichische Tankstelle nur wenige Meter hinter der Grenze.

    08:41 Uhr: Polizei erklärt Allgemeinverfügung

    07:48 Uhr: Sechs weitere Fälle in Deggendorf

    Das Gesundheitsamt Deggendorf meldet sechs weitere Corona-Fälle. Die Tests kamen gestern (18.03.) positiv zurück. Die Anzahl der bekannten Fälle erhöht sich damit auf 27. Die Kontaktpersonen werden ermittelt.

    05:25 Uhr: Corona-Fall in Landshuter Asylbewerberheim

    Ein Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in der Porschestraße in Landshut ist mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Landratsamt mitteilt, wird der Betroffene jetzt in einem Krankenhaus medizinisch versorgt. Die anderen Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkunft wurden noch am Abend (18.03.) vorsorglich unter Quarantäne gestellt.

    18.03.2020

    18:50 Uhr: Vier neue Fälle im Landkreis Straubing-Bogen

    Im Landkreis Straubing-Bogen sind am Mittwoch vier weitere bestätigte Fälle einer Infizierung mit dem Coronavirus bekanntgeworden. Die Gesamtzahl der positiv getesteten Personen im Landkreis Straubing-Bogen seit Ausbruch der Pandemie liegt damit nun bei 13.

    19:05: 14 Fälle in der Stadt Straubing

    Das Gesundheitsamt hat die Corona-Fälle für die Stadt Straubing aktualisiert. Aktuell sind insgesamt 14 Personen aus dem Stadtgebiet Straubing positiv auf das Corona-Virus getestet. Zwei Personen befinden sich derzeit in stationärer Krankenhausbehandlung, die übrigen Patienten befinden sich in häuslicher Quarantäne.

    17:45 Uhr: Landkreis Kelheim meldet 14 positive Fälle

    Insgesamt sind es im Landkreis Kelheim aktuell 14 positive Fälle (mittlerer und südlicher Landkreis). 124 Personen befinden sich (inklusive der positiven Fälle) in Quarantäne.

    17:35 Uhr: Änderungen beim ÖPNV in Passau

    Die Busse in Passau verkehren ab sofort an den Tagen von Montag bis Samstag nach Samstagsfahrplan mit einigen zusätzlichen Fahrten am Morgen für Berufstätige. Der sogenannte Nachtexpress, Fahrten um 00:30 Uhr am Wochenende in die einzelnen Stadtteile werden nicht mehr durchgeführt. Die Fahrgäste dürfen nicht mehr bei der vorderen Tür ein- oder aussteigen. Im Bus werden keine Fahrkarten verkauft, und es finden keine Kontrollen statt. Der Fahrerbereich ist abgegrenzt und der Kontakt zu den Omnibusfahrer/innen darf nur noch in dringenden Fällen hergestellt werden.

    17:15 Uhr: Änderungen im Landshuter Regionalbusverkehr des LAVV

    Im Regionalbusverkehr des LAVV wird ab Montag, 23.03., bis zu den Osterferien, d.h. bis einschließlich Freitag, 03.04., auf den Ferienfahrplan (Merkmal "F") umgestellt. Die speziell auf die Anforderungen der Schüler ausgerichteten Fahrten (Merkmal "S") entfallen damit zwar, es bleibt aber ein Grundangebot bestehen, das die Mobilität ermöglicht. Wenn durch diese Fahrplanumstellung im Einzelfall Probleme auftreten, können sich die Fahrgäste an den jeweiligen Busunternehmer wenden. Im Bedienungsgebiet der Stadtwerke Landshut verkehren bereits seit 16.03.2020 keine Busse der Schüler- und Berufslinien mehr. Das betrifft alle 500er-Linien in der Tarifzone 100 des LAVV. Für alle anderen Linien (Stadt-, Abend- und Expresslinien) gilt: Seit heute (18.03.) werden die Abendlinien bis zunächst 19.04.2020 eingestellt. Der übrige Verkehr fährt weiterhin regulär.

    Um die Busfahrer und Fahrgäste vor Ansteckung zu schützen, ist bereits seit Anfang dieser Woche der Fahrscheinverkauf im Bus ausgesetzt. An der Haltestelle wird die vorderste Tür nicht mehr geöffnet, d.h. der Ein- und Ausstieg ist dort nicht mehr möglich. Die Fahrgäste werden gebeten, an der hinteren oder mittleren Tür ein- und auszusteigen. Nachdem die Vorverkaufsstellen zum Teil auch schließen mussten, besteht keine Notwendigkeit mehr, sich einen Fahrschein zu besorgen. Die Kontrollen im Bus sind derzeit ausgesetzt. Das Fahren ohne Fahrschein hat aufgrund der Ausnahmesituation keine negativen Folgen für den Fahrgast.

    17:10 Uhr: Regierung von Niederbayern: Soforthilfe für kleine Betriebe

    Die Bayerische Staatsregierung hat einen Rettungsschirm für die von der Corona-Krise betroffene Wirtschaft beschlossen. Der Bayerische Schutzschild umfasst einen Soforthilfe-Fonds für kleine und mittelständische Unternehmen, einen Bayernfonds für Schlüsselunternehmen sowie eine Ausweitung des Bürgschaftsrahmens für die LfA Förderbank Bayern. Für die Soforthilfe Corona sind die jeweiligen Bezirksregierungen zuständig.

    Die Soforthilfe richtet sich an Freiberufler, Selbstständige, kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern in Bayern. Die Soforthilfe wird gestaffelt und soll schnell und unbürokratisch ausbezahlt werden. Die Staffelung: bis fünf Mitarbeiter 5.000 Euro, bis zehn Mitarbeiter 7.500 Euro, bis 50 Mitarbeiter 15.000 Euro, bis 250 Mitarbeiter 30.000 Euro.

    Das Antragsformular (mit Erläuterungen) steht auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie zum Download bereit.

    17:03 Uhr: Besuchsregelung in den Bezirkskrankenhäusern

    Wie in jedem anderen bayerischen Krankenhaus gilt auch in den psychiatrischen Einrichtungen des Bezirks Niederbayern (dem Bezirkskrankenhaus Landshut, dem Bezirksklinikum Mainkofen und dem Sozialpsychiatrischen Zentrum Mainkofen sowie dem Bezirkskrankenhaus Passau) folgende Besuchsregelung: Jeder Patient darf pro Tag nur einen Besucher für maximal eine Stunde empfangen. Auf gerontopsychiatrischen Stationen und im Fachpflegeheim des Sozialpsychiatrischen Zentrums Mainkofen gilt ein Besuchsverbot. Nicht möglich sind Besuche auch für Personen, die selbst unter Erkältungssymptomen (wie Halsschmerzen, Husten, Fieber) leiden, Kontaktperson zu einem COVID-19-Fall sind oder sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet gemäß RKI aufgehalten haben (Informationen unter www.rki.de). Im Neurologischen Zentrum des Bezirksklinikums Mainkofen gilt ein striktes allgemeines Besuchsverbot. Ausnahmen können nur nach telefonischer Vereinbarung gewährt werden (Tel. Nr. 09931/87-0, Vermittlung). Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sowie Personen mit Atemwegsinfektionen dürfen die genannten Einrichtungen zu Besuchszwecken nicht betreten.

    16:05 Uhr: Erster Fall am Donau-Isar-Klinikum Deggendorf

    Im Donau-Isar-Klinikum ist die erste Patientin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das meldet das Klinikum. Deshalb wird das Krankenhaus für Besucher gesperrt und die Bereitschaftspraxen an den Standorten Deggendorf und Dingolfing verlegt. In Dingolfing sind die neuen Räume der Bereitschaftspraxis vom Parkplatz an der Krankenhausstraße über den Patientengarten zu erreichen. Im Haus führt eine blaue Beschilderung zum neuen Ort. Für Deggendorf wird der neue Standort demnächst bekannt gegeben.

    Bei dem bestätigten Fall handelt es sich im eine ambulante Patientin der Dialyse, die sich nicht im Klinikum befindet. Das Gesundheitsamt kümmert sich um die Nachverfolgung der Infektionskette - auch bei Kontaktpersonen im Krankenhaus: Die betroffenen Mitarbeiter bleiben vorerst zuhause.

    Keine Patientenbesuche mehr

    An allen Standorten des DIK (Deggendorf, Landau, Dingolfing) sind ab sofort keine Besuche mehr möglich. Ausnahmen gelten für Palliativ- und Intensivpatienten sowie werdende Väter und Begleitpersonen auf den Kinderstationen.

    Die Notfallbehandlung wird an allen Standorten weiterhin in vollem Umfang durchgeführt.

    15:55 Uhr: Besuchsverbot am Klinikum Straubing

    Wegen der sich verschärfenden Lage um die Corona.-Virusausbreitung gilt ab sofort und für unbestimmte Zeit ein Verbot für Patientenbesuche im Klinikum St. Elisabeth. Ausnahmen können nur nach vorheriger telefonischer Abstimmung mit der Station des Patienten erfolgen – z.B. um notwendige Wäsche oder Hygieneartikel zu bringen oder zum Besuch eines schwer erkrankten Angehörigen. Minderjährigen Besuchern wird mit sofortiger Wirkung der Zugang zum Klinikum untersagt.

    15:51 Uhr: Zahl der Infizierten im Landkreis Regen steigt weiter

    Wie das Landratsamt meldet, sind die Coronafälle im Landkreis Regen gestiegen: Die Zahl der Erkrankten liegt derzeit bei 20 Personen. Eine Übersichtskarte zeigt die Wohnorte der infizierten Personen. Momentan würden täglich rund 40 Personen mit einem begründeten Verdacht getestet, so das Landratsamt weiter.

    Die Mitarbeiter des Gesundheitsamts beraten in medizinischen Fragen werktags von 9 bis 16 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr unter der Nummer 09921/601 660. Für alle anderen Fragen sind die Mitarbeiter im Bürgerbüro zuständig, erreichbar Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag und Samstag von 9 bis 12 Uhr unter 09921/6010.

    © Landratsamt Regen

    Anzahl der Corona-Infektionen im Landkreis Regen

    15:30 Uhr: Azubi-Zwischenprüfungen der IHK entfallen ersatzlos

    Die IHK im Bezirk Niederbayern meldet, dass die für das Frühjahr angesetzten Zwischenprüfungen für Auszubildende in IHK-Berufen ersatzlos entfallen. Darauf habe man sich bundesweit verständigt. In Niederbayern sind 1.200 Azubis betroffen. Diese Zwischenergebnisse fließen nicht in die Abschlussnote mit ein. Die abgesagten Abschlussprüfungen müssen hingegen nachgeholt werden - wann, wird noch bekannt gegeben.

    15:05 Uhr: Verdoppelung der Fälle in Rottal-Inn

    Zum jetzigen Zeitpunkt sind im Landkreis Rottal-Inn 36 Coronafälle bekannt. Damit hat sich die Zahl zum Vortag verdoppelt. Das meldet das Landratsamt. Es ruft deshalb dringend dazu auf, die Anordnungen der Bayerischen Staatsregierung einzuhalten sowie den Quarantäne-Anordnungen des Gesundheitsamts Folge zu leisten.

    In einer weiteren Meldung weist das Landratsamt auf das Soforthilfeprogramm der Bayerischen Staatsregierung hin, das coronageschädigte Betriebe unterstützen soll.

    14:49 Uhr: Auch das Landratsamt Landshut schließt

    Seit heute Mittwoch, 18.03., ist das Landratsamt Landshut mit seinen Außenstellen nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. Der gesamte Parteiverkehr wird bis einschließlich Dienstag, 31.03., ausgesetzt. Der Verwaltungsbetrieb läuft intern aber weiter. Das meldet das Landratsamt. Die Mitarbeiter seien weiterhin per E-Mail oder Telefon erreichbar.

    Landrat Dreier mahnt zur Ruhe und Besonnenheit

    Landrat Peter Dreier appelliert in einem offenen Brief an die Bürger: "Wir befinden uns weltweit in einer Situation, die es so noch nicht gegeben hat und bei der wir alle absolut diszipliniert, jedoch ohne Panik und Hysterie die bereits ausgegebenen oder noch folgenden Regeln zum Schutz unserer älteren oder vorerkrankten Mitbürgerinnen und Mitbürger einhalten müssen." Oberste Priorität sei, Ruhe und Besonnenheit zu bewahren. Und durch wenig Kontakte die Infektionsketten zu verlangsamen - auch im privaten Bereich.

    14:40 Uhr: BMW Dingolfing stellt die Fahrzeugproduktion ein

    Europas größtes BMW-Werk im niederbayerischen Dingolfing stellt die Fahrzeugproduktion morgen Donnerstag, 19.03., nach der Frühschicht um 13:30 Uhr ein. Das bestätigte Werksprecher Bernd Eckstein auf Nachfrage des Bayerischen Rundfunks. Die Fahrzeugproduktion wird bis einschließlich 20. April ausgesetzt. Damit reagiert der Autobauer auf die "dynamische Entwicklung der Corona-Pandemie , die sich auch deutlich auf die Nachfrage nach Automobilen auswirkt". Allerdings werden nicht alle Beschäftigten zuhause bleiben. Abweichende Regelung gelten zum Beispiel für das Presswerk in Dingolfing. Dort wird weitergearbeitet. Das Presswerk beliefert weltweit auch andere BMW Werke, wie das im US-amerikanischen Spartanburg, wo die Fahrzeugproduktion weiterläuft.

    14:30 Uhr: Tourist-Infos im Bayerwald ohne Publikumsverkehr

    Die Tourismusgemeinschaft Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald hat ihre 11 Tourist-Infos in 13 Urlaubsorten wegen der Corona-Prävention für Publikumsverkehr geschlossen. Sie bleiben aber telefonisch und per Mail erreichbar. Die rund 30 Mitarbeiter in den elf Infostellen arbeiten teilweise im Homeoffice oder abwechselnd allein im Büro. Momentan sei noch keine Kurzarbeit für sie geplant, sagte heute Geschäftsführer Daniel Eder auf BR-Nachfrage. Momentan könnten noch genug Arbeiten online erledigt werden. Die Buchungsnachfrage ist aber seit heute fast eingebrochen. Seit heute greift die staatliche Verordnung, dass vorerst keine touristischen Buchungen mehr erlaubt sind, also auch gar keine Gäste mehr kommen können. Noch ist unklar, ob das länger dauert als bis Ende März. Schon die letzte Tage habe es wegen der Coronakrise viele Stornierungen gegeben, sagte Eder, aber tatsächlich auch noch Buchungen. Auch die Tourist-Info des Urlaubsorts Bodenmais - dem in normalen Zeiten übernachtungsstärksten Urlaubsort der Region - beschäftigt seine 17 Mitarbeiter weiter. Ein Teil arbeite im Homeoffice, zwei Teams aber auch abwechselnd am Tresen. Der Bodenmaiser Tourismuschef Marco Felgenhauer rät Gastgebern, so verweifelt die Situation momentan auch sein mag, bei Stornierungen kulant zu sein. Sonst verärgere man "die Gäste von morgen". Noch ist nicht klar, ob Gastgeber an Ostern wieder öffnen dürfen.

    14:06 Uhr: Polizei schließt Bordell in Landshut

    In Landshut hat die Polizei gestern Abend einen Bordellbetrieb dicht gemacht. Der Betreiber hatte gegen die staatliche Anordnung verstoßen, wonach Bordelle wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus schliessen müssen. Ein Anrufer hatte die Polizei darauf hingewiesen, dass das Etablissement im Stadtgebiet noch geöffnet sei und dort noch gearbeitet werde. Als die Beamten das Bordell kontrollierten, trafen sie tatsächlich auf fünf Damen in "Arbeitskleidung", die ihre Dienste anboten. Der Betreiber wurde laut Polizei umgehend aufgefordert, das Bordell zu schließen. Gegen ihn wird ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Seit Dienstag,17. März, müssen Bordelle geschlossen bleiben.

    13:19 Uhr: Lieferdienste im Landkreis Rottal-Inn nutzen

    Das Landratsamt Rottal-Inn meldet: "Viele unserer Firmen im Landkreis bieten die Möglichkeit an, Waren, insbesondere auch Lebensmittel, nach Hause zu liefern", so Landrat Michael Fahmüller in einer Mitteilung. Dies sei eine gute Lösung in der derzeitigen Ausnahmesituation, die für Kunden und Anbieter gleichermaßen Nutzen bringe: "Die Menschen können den Rat der Experten, ihre Häuser und Wohnungen derzeit so wenig wie möglich zu verlassen, damit leichter befolgen, für Personen, die in Quarantäne zuhause bleiben sollen, gilt das noch viel mehr", so Fahmüller weiter. Die heimischen Unternehmen, Apotheken und Direktvermarkter, die Lieferungen vor die Haustür anbieten, könnten mit diesem Angebot zumindest einen Teil der Umsätze ausgleichen, die derzeit durch die Folgen des Corona-Virus zurückgehen. Man solle sich deshalb an die Händler vor Ort wenden, statt bei großen Online-Händlern zu bestellen. Älteren Mitbürgern solle bei der Bestellung geholfen werden, wünscht sich der Landrat.

    11:12 Uhr: Stadt Zwiesel begrenzt Zugang zum Rathaus

    Wie Bürgermeister Franz-Xaver Steininger und die Stadt Zwiesel bei Facebook melden, soll die Stadtverwaltung nur noch in zwingend notwendigen Fällen aufgesucht werden - nach vorheriger telefonischer Absprache oder Terminabstimmung per E-Mail. Hier steht das Bürger-Service-Portal zur Verfügung. Der Zutritt zum Foyer der Stadtverwaltung wird bis auf Weiteres auf fünf Personen begrenzt.

    10:53 Uhr: BMW-Werk Landshut als Komponentenfertigungsstandort nicht von Produktionsstopp betroffen

    Anders als die Standorte Dingolfing oder Regensburg wird die Produktion im BMW-Werk Landshut nicht vollständig unterbrochen. Das teilt eine Sprecherin auf BR-Anfrage mit. Da das Werk in Landshut ein sogenannter Komponentenfertigungsstandort ist, geht der Betrieb leicht eingeschränkt weiter. Landshut beliefert mit Teilen wie Gelenkwellen, E-Motoren für den I 3, oder auch Gussteilen auch die Werke in Spartanburg (USA) oder China, die nicht von einem Produktionsstopp betroffen sind, so die Sprecherin weiter. Im Werk Landshut gibt es bisher noch keinen Fall eines Corona-infizierten Mitarbeiters, der im kranken Zustand die Produktion betreten hat.

    10:33 Uhr: Stadt Passau bietet Versorgungsservice an

    Wie die Stadt Passau in einer Pressemitteilung mitteilt, bietet sie ab sofort "für ältere Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation ihr Zuhause nicht mehr verlassen können oder wollen, sowie für Menschen in Quarantäne und Isolation einen kostenlosen Versorgungsservice an. Durch Mitarbeiter der Stadt Passau wird eine geregelte Versorgung mit Gegenständen des täglichen Bedarfs, insbesondere Lebensmittel sichergestellt." Unter der Hotline-Nummer: 0851/396-877 können von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 Uhr bis 12 Uhr Bestellungen in haushaltsüblichen Mengen geordert werden. Diese werden zeitnah bei Partnerunternehmen eingekauft und dann geliefert. Informationen über Liefervorgang und Abrechnung werden bei Bestellungsaufgabe bekanntgegeben. Eine Bedarfsliste zum Ausfüllen findet sich hier.

    Weiter meldet die Stadt: "Es wird dafür Sorge getragen, dass alle nötigen Hygienemaßnahmen für einen kontaktlosen Einkauf und Zustellung eingehalten werden." Im Einzelfall könne auch eine Versorgung mit Sonderbedarfen organisiert werden, nicht geliefert werden können allerdings Getränke. Die Stadt bittet, diese in den Getränkemärkten zu ordern.

    09:33 Uhr: Infos für Berufspendler von der Bundespolizei

    08:33 Uhr: Polizei warnt vor Betrugsmasche mit Bezug zu Corona-Virus

    07:26 Uhr: Bundespolizei Passau berichtet von uneinsichtigen Bürgern

    Die geschlossenen Grenzen bedeuten für die Bundespolizei Passau viel Arbeit an den großen und auch kleinen Übergängen. Wie ein Sprecher auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks mitteilt, sind trotz des Katastrophenfalls viele Bürger uneinsichtig und blauäugig. Viele wollen weiterhin Ausflüge nach Österreich unternehmen, gerade heute bei schönem Wetter erwarten die Polizisten wieder viel Andrang.

    Wer keinen triftigen Grund nennen kann wird von der österreichischen Polizei teilweise aber wieder zurückgeschickt, die Deutsche Bundespolizei appelliert an die Vernunft der Bürger. Die Maßnahmen dienen dem Versuch, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Durch die Grenzkontrollen kommt es bereits zu größeren Staus und Behinderungen an einigen Übergängen, vor allem auf der Autobahn. Ausflügler würden diese Staus noch verstärken. Aktuell dürfen keine "Nicht-EU-Bürger" mehr nach Deutschland einreisen, außer sie besitzen einen Arbeitsnachweis.

    Offen bleiben im Raum Passau nur die Grenzübergänge Wegscheid, Achleiten, Autobahn, Pocking, Kirchdorf, Neuhaus neue Brücke und der grenzüberschreitende Zugverkehr. Die anderen Übergänge werden jetzt nach und nach baulich versperrt. Aktuell werden dafür Zäune, Gitter und Container angeliefert. Die Bundespolizei wird im Einsatz auch von Landespolizisten unterstützt.

    17.03.2020

    18:30 Uhr: 21 Corona- Fälle im Landkreis Deggendorf

    im Laufe des heutigen Tages hat sich die Zahl der mit Corona infizierten Personen im Landkreis Deggendorf auf 21 erhöht. Das meldet das Landratsamt Deggendorf. Die neuen Fälle sind in Plattling (1), Moos (2), Offenberg (1), Stephansposching (3), Deggendorf (2), Metten (1) sowie Hengersberg (1) wohnhaft und haben sich aus unterschiedlichen Gründen angesteckt. Wie vorgeschrieben, werden die Kontaktpersonen ermittelt und Abstriche gemacht. Nach Vorliegen der Ergebnisse wird über weiter Maßnahmen entschieden. Im Landkreis Deggendorf sind nunmehr 21 positiv getestete Fälle (Plattling: 4, Moos: 2, Offenberg: 1, Deggendorf: 7, Stephansposching: 5, Metten 1, Hengersberg: 1) bekannt.

    17:45 Uhr: In Passau persönliche Vorsprachen nur in Ausnahmefällen

    Ab dem morgigen Mittwoch, 18.03.2020, stehen die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Passau nur noch in begründeten Ausnahmen für persönliche Vorsprachen zur Verfügung. Die Voraussetzung hierfür ist eine vorherige telefonische Terminvereinbarung bei der/dem zuständigen Sachbearbeiter/in. Die Kontaktdaten stehen unter http://www.passau.de/Rathaus-Politik/Behoerdenwegweiser.aspx zur Verfügung. Allgemein ist die Stadtverwaltung unter der Vermittlung Tel. 0851/396-0 oder poststelle@passau.de zu erreichen. Die Stadt weist darauf hin, dass ein Zutritt zu den Rathäusern und sämtlichen Außenstellen der Stadt Passau ausschließlich über eine vorherige telefonische Terminvereinbarung möglich ist.

    Weitere Anliegen sollen per Telefon, Mail, auf dem Postweg oder - wenn möglich - durch Nutzung des Online-Services (https://www.buergerserviceportal.de/bayern/passau) geklärt oder abgewickelt werden. Schriftstücke an die Stadt Passau sollen möglichst auf dem Postweg oder durch Einwurf in den Briefkästen zugestellt werden.

    17:37 Uhr: Behörde warnt vor Angebot privater Kinderbetreuung

    In sozialen Netzwerken wurde in den letzten Tagen vermehrt die private Betreuung von Kindern angeboten. Das Landratsamt Dingolfing-Landau begrüßt die Hilfsbereitschaft unter den Bürgern sehr, weist jedoch darauf hin, dass die Kinderbetreuung durch Kindertagesstätten und Tagesmütter gerade deshalb eingestellt wurde, um Ansteckungswege zu unterbrechen und zu verhindern. Die Übertragung des Coronavirus erfolge durch Tröpfcheninfektion und der nötige Mindestabstand von 1,5 Meter könne bei einer häuslichen Betreuung von Kindern nicht sicher eingehalten werden, so die Behörde in ihrer Pressemitteilung. Aus diesem Grund wird von der Betreuung von fremden Kindern abgeraten. Sollten sich jemand doch dafür entscheiden, sollte das nur in Kleinstgruppen mit immer denselben Personen gemacht werden, um eine Verbreitung so gut wie möglich einzudämmen. Das Schulamt weist darauf hin, dass Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6, deren Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten, in bestimmten Fällen an der Schule betreut werden können. Die Erziehungsberechtigten sollen sich dazu an die bisher besuchte Schule wenden. Am Landratsamt wurde bereits vor einer Woche ein Bürgertelefon eingerichtet. Zwei Mitarbeiterinnen beantworten dort in der Zeit von 8 bis 16 Uhr Fragen besorgter Bürger. Über 450 Anrufer haben von dieser Möglichkeit bereits Gebrauch gemacht. Das Bürgertelefon ist unter der Nummer 08731 87-200 erreichbar. Die Schuleinschreibungen an den Grundschulen werden im vorgesehenen Zeitraum abgehalten. Der Ablauf wird allerdings in veränderter Form stattfinden – in der Regel ohne persönliche Anwesenheit an der Schule. Eine entsprechende Information über Zeitpunkt und Ablauf geht von den Grundschulen an die betroffenen Erziehungsberechtigten.

    17:30 Uhr: Arbeitsagenturen: Persönliche Kontakte nur im Notfall

    Um in der aktuellen Lage die wichtigsten Dienstleistungen erbringen zu können, konzentrieren sich die Arbeitsagenturen und Jobcenter auf die Bearbeitung und Bewilligung von Geldleistungen. Das teilen unter anderem die Arbeitsagenturen in Deggendorf und Kelheim mit. Fragen und Anliegen können ohne persönlichen Kontakt telefonisch geklärt werden. Die Arbeitsagenturen wollen so einen Beitrag zum Gesundheitsschutz und zum Eindämmen der Pandemie leisten und gleichzeitig die Zahlung von Geldleistungen in dieser schwierigen Lage sicherstellen. Die persönliche Vorsprache bei Arbeitslosmeldung entfällt vorläufig. Kunden können laut Arbeitsagenturen die Meldung telefonisch vornehmen.

    17:15 Uhr: Auch Landratsamt in Straubing macht für Öffentlichkeit dicht

    Auch im Bereich des Landratsamtes Straubing-Bogen sollen soziale Kontakte verringert werden und auf das notwendige Maß reduziert werden. Ab Mittwoch, 18. März, ist deshalb kein regulärer Besucherverkehr mehr möglich und das Landratsamt grundsätzlich für die Bevölkerung geschlossen. Dies gilt auch für die KFZ-Zulassung und die Führerscheinstelle.

    16:35 Uhr: Straubing schließt Stadtverwaltung für Allgemeinheit

    Aufgrund der aktuellen Entwicklungen schließt Straubing die Stadtverwaltung für den allgemeinen Publikumsverkehr. Ab Mittwoch, den 18.03.2020, werden zunächst befristet bis zum 31.03.2020 das Rathaus, das Soziale Rathaus und alle weiteren städtischen Dienststellen für die Allgemeinheit geschlossen. Diese Regelung gilt auch für die städtischen Betriebe. Bürgerinnen und Bürger dürfen die Gebäude nur noch in dringenden unaufschiebbaren Fällen, nach vorheriger Terminvereinbarung - telefonisch oder per Mail - und ausdrücklicher Genehmigung betreten. Ab dem morgigen Mittwoch werden im Rathaus und im Sozialen Rathaus, Am Platzl, Eingangskontrollen durchgeführt.

    15:56 Uhr: Labore überlastet, keine aktuellen Fallzahlen verfügbar

    Die Fallzahlen in der Region Landshut können laut Landratsamt derzeit nicht aktualisiert werden, da von den überlasteten Labors derzeit nur in unregelmäßigen Abständen die Testergebnisse eingehen. Ohne bestätigte Befunde können keine verlässlichen Zahlen veröffentlicht werden. Zudem werden aus Datenschutzgründen künftig zu konkreten Fällen keine Angaben mehr gemacht. Die betroffenen Patienten seien aber allesamt stabil. Sie befinden sich laut Landratsamt in häuslicher Quarantäne oder medizinischer Behandlung.

    15:53 Uhr: Bürgertelefon in Landshut wird wieder aufgenommen

    Die Bürger-Information über das Corona-Virus soll seitens von Stadt und Landkreis Landshut weiter intensiviert werden: Aus diesem Grund wird ab dem morgigen Mittwoch, 18. März 2020, wieder von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr ein Bürgertelefon geschaltet, bei dem Mediziner Fragen rund um das Corona-Virus beantworten werden. Die Telefonnummer hat sich aus technischen Gründen aber geändert: Künftig wird das Bürgertelefon unter Tel. 0871/408-1805, -1806 und -1807 erreichbar sein. Die ursprüngliche Nummer wird nicht mehr bedient. Das Bürgertelefon dient als Ergänzung zu den bereits bekannten Hotlines der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (Tel. 116 117), bzw. Tel. 09131/6808-5101 (Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit).

    Die zentrale Screening-Stelle soll künftig von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) betrieben werden. Das melden Stadt und Landkreis Landshut, die hierfür einen Antrag gestellt haben.

    15:38 Uhr: 14 Corona-Fälle im Lkr. Dingofing-Landau

    Im Landkreis Dingolfing-Landau gibt es aktuell vierzehn bestätigte Corona-Fälle (Stand: 17. März, 15 Uhr). Bisher ist es den Angaben zufolge gelungen, die Infektionskette in jedem Fall nachzuvollziehen. Hauptsächlich hatten sich die Betroffenen in Risikogebieten infiziert. Im weiteren Verlauf waren jeweils Kontakte zur ursprünglichen Infektionsquelle nachweisbar. Die Führungsgruppe Katastrophenschutz stimmt in laufenden Gesprächen und Sitzungen das weitere Vorgehen ab. Die Einhaltung der Allgemeinverfügung über Veranstaltungsverbote und Betriebsuntersagungen anlässlich der Corona-Pandemie wird auch von der Polizei überwacht.

    15:05 Uhr: Betrieb am Landratsamt Kelheim wird weiter eingeschränkt

    Aus aktuellem Anlass muss der Dienstbetrieb im Landratsamt Kelheim weiter eingeschränkt werden. Das Landratsamt mit den angeschlossenen Dienststellen im Landkreis wird deshalb ab Mittwoch, den 18. März 2020, für den Publikumsverkehr geschlossen. Für dringende und unaufschiebbare Angelegenheiten erfolgt eine Terminvergabe durch die einzelnen Zuständigkeitsbereiche. Das Bürgertelefon werde von der Bevölkerung weiterhin sehr gut angenommen und ist unter der Rufnummer 09441/207 3112 erreichbar.

    Wie das Landratsamt Kelheim mitteilt gibt es im Landkreis derzeit 9 bestätigte Corona-Fälle.

    14:51 Uhr: Polizei gibt keine Auskunft zu Corona

    Die Polizei Niederbayern weist bei Twitter daraufhin, keine Anfragen zu Corona über den Polizeinotruf 110 zu stellen. Außerdem gebe es die Möglichkeit, Anzeigen online zu erstatten.

    13:26 Uhr: Kurzarbeitergeld möglich

    Wie die Arbeitsagentur Passau in einer Pressemitteilung meldet, ist ein Kurzarbeitergeld wegen der coronabedingten Auftragsengpässe grundsätzlich möglich. Der Anspruch auf Kurzarbeitergeld muss grundsätzlich auf einem unabwendbaren Ereignis oder wirtschaftlichen Gründen beruhen. Dies trifft etwa dann zu, wenn Lieferungen ausbleiben und die Produktion eingeschränkt werden muss. Ein unabwendbares Ereignis liegt auch dann vor, wenn etwa durch staatliche Schutzmaßnahmen Betriebe geschlossen werden.

    Kurzarbeit bei der Arbeitsagentur anzeigen

    Ob die Voraussetzungen für die Gewährung des Kurzarbeitergeldes vorliegen, entscheidet die zuständige Agentur für Arbeit. Wichtig ist, dass Betriebe im Bedarfsfall bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeit anzeigen. Die Arbeitsagenturen sind auf solche Situationen eingestellt. Arbeitgeber können sich telefonisch von Montag bis Freitag von 07:30 bis 18:30 Uhr unter 0800/455 55 20 informieren. Informationen über die Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld und Videoanleitungen finden sie hier.

    12:16 Uhr: Tschechische Grenzkontrollen bleiben vorerst

    Wie der Bezirk Oberpfalz meldet, hat das tschechische Innenministerium beschlossen, die Wiedereinführung von Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen mit Deutschland und Österreich sowie von Inlandsflügen zu verlängern. Die Kontrollen werden bis zum 4. April mit der Möglichkeit einer weiteren Verlängerung fortgesetzt.

    11.42 Uhr: Zwei weitere Fälle in Straubing-Bogen

    Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es zwei weitere Infizierte. Insgesamt sind es damit mittlerweile sechs Fälle. Erkrankt ist ein 30-jähriger Mann mit leichten Allgemeinsymptomen, meldet das Landratsamt Straubing-Bogen. Er ist seit 11. März erkrankt. Desweiteren ist ein 35-Jähriger betroffen, der sich wohl in Frankreich infiziert hat und leicht erkrankt ist. Er hat Atemwegssymptome und Durchfall. Die Betroffenen befinden sich in Quarantäne.

    10:30 Uhr Hörerfrage: Darf man noch nach Österreich zum Tanken?

    In einer Fragerunde des Bayerischen Rundfunks mit Ministerpräsident Söder wurde die Frage gestellt, ob Menschen aus Bayern noch über die Grenze nach Österreich zum Tanken fahren dürften. Hier die Antwort: Die Bundespolizei in Bayern darf keinem Bürger die Ausreise verweigern. Die Österreichische Bundespolizei wird aber mit großer Wahrscheinlichkeit nach dem Grund der Einreise fragen und Tanktourismus nicht akzeptieren. Damit würde man an der Grenze wieder zurückgeschickt werden.

    In Zeiten der großen Herausforderungen durch die schnelle Ausbreitung des Corona-Virus hofft die Bundespolizei aber auf das Verständnis und die Rücksicht der Bürger. Die Grenzkontrollen und Beamten sollten nicht zusätzlich durch Tanktourismus belastet werden.

    09:48 Uhr: Landshuter Abstrich-Drive In bleibt vorerst geschlossen

    Auch die am Montag wenige Stunden nach der Eröffnung wieder geschlossene sogenannte "Drive In"-Stelle - für Tests auf das Corona-Virus vom Auto aus - bleibt in Landshut vorerst weiter geschlossen. Das sagte eine Sprecherin des Landratsamtes auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks. Die Einrichtung auf der Grieserwiese musste am Eröffnungstag nach wenigen Stunden wieder geschlossen werden. Es kamen viel zu viele Menschen im Auto, sie sich einfach so durch die geöffnete Seitenscheibe des Autos auf das Corona-Virus testen lassen wollten - ohne die vorgesehene ärztliche Zuweisung. Dabei sind auch diese Teststellen ausschließlich für Menschen mit konkretem Verdacht auf eine Corona-Virus Infektion vorgesehen. Weil das offenbar nicht funktioniert hat und sich viele Menschen einfach so in die Autoschlange eingereiht haben, wurde die mobile Teststelle wieder geschlossen. Der Krisenstab berät heute, so die Sprecherin des Landratsamtes auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks, ob die Drive In Einrichtung für Corona-Verdachtsfälle wieder geöffnet wird und wenn ja wie und unter welchen Vorzeichen. Sobald eine Entscheidung gefallen sei, werde diese auch kommuniziert.

    9.37 Uhr: Vierter bestätigter Fall im Landkreis Straubing-Bogen

    Wie das Landratsamt Straubing-Bogen soeben meldet, gibt es einen vierten bestätigten Coronafall. Dabei handelt es sich um die Mutter des am vergangenen Sonntag positiv getesteten elfjährigen Mädchens. Die Frau liegt im Klinikum Straubing in Isolierung, steht aber kurz vor der Entlassung im häusliche Quarantäne.

    9.23 Uhr: Arbeitsämter telefonisch überlastet

    Die regionalen Arbeitsämter in Bayern sind telefonisch überlastet. Das Anrufaufkommen sei in den letzten Tagen auf das Zehnfache angestiegen. Aufgrund von Terminabsagen, die die Apparate blockieren, können wiederum telefonische Beratungsgespräche nicht stattfinden. Die Regionaldirektion Bayern bittet deshalb von Kundenanrufen abzusehen, wenn es um die Absage eines persönlichen Termins geht. Dadurch würden keine Nachteile entstehen. "Es gibt keine Rechtsfolgen und Sanktionen", so die Sprecherin der Agentur in Nürnberg. Zudem sollten Kundinnen und Kunden verstärkt das Online-Angebot der Bundesagentur für Arbeit nutzen.

    5.45 Uhr: Alle Gottesdienste und religiöse Feiern abgesagt

    Das Bistum Passau hat auf den Katastrophenfall reagiert. Mit sofortiger Wirkung sind alle öffentlichen Feiern der heiligen Messe, andere gottesdienstliche Feiern und kirchliche Veranstaltungen abgesagt. Bischof Stefan Oster bittet alle Gläubigen, diese "schmerzlichen, aber notwendigen Maßnahmen mitzutragen – als Ausdruck unserer gemeinsamen Verantwortung und Solidarität in unserer Gesellschaft und mit besonderer Rücksicht auf die am meisten Gefährdeten."

    Die Verordnung im Detail (Stand 16.03.2020)

    • Alle Gottesdienste und sonstige kirchliche Veranstaltungen in der Diözese Passau werden ab sofort entsprechend dem staatlichen Veranstaltungsverbot zunächst bis einschließlich 19.04.2020 abgesagt.
    • Firmungen und Erstkommunionfeiern werden bis auf Weiteres verschoben. Auch Taufen und Trauungen sind zu verschieben. In dringlichsten Ausnahmesituationen kann das Taufsakrament im engsten Familienkreis gespendet werden.
    • Die Kirchenräume bleiben geöffnet und stehen den Gläubigen für das persönliche und private Gebet zur Verfügung.
    • Selbstverständlich bleibt die seelsorgerische Grundversorgung insbesondere mit der Spendung der Sakramente der Krankenkommunion und der Krankensalbung unter Beachtung der behördlichen Maßgaben insbesondere zur Hygiene aufrechterhalten.
    • Auch der Dienst der Notfallseelsorge bleibt gewährleistet.
    • Bei Bestattungen findet kein Requiem, sondern ausschließlich eine private, auf den Familienkreis beschränkte Trauerzeremonie am Friedhof statt. Hierfür ist der für das Triduum geltende Bestattungsritus zur Anwendung zu bringen.
    • Pastorale Mitarbeiter sollen in den Pfarreien verstärkt als Ansprechpartner für seelsorgerische Belange zur Verfügung stehen. Die telefonische Erreichbarkeit für pastorale Belange ist in den Pfarreien umfassend, gegebenenfalls durch technische Hilfsmittel (z.B. Rufumleitung) sicherzustellen. Gegebenenfalls sollen hierzu vor Ort Schichtpläne vereinbart werden.

    5.15 Uhr: Einschränkungen in Landshut

    In Landshut bleiben ab heute die Rathäuser I und II zunächst für zwei Wochen für die Allgemeinheit geschlossen. Parteiverkehr darf damit nur noch in dringenden Ausnahmefällen und nach vorheriger Terminvereinbarung stattfinden. Eine entsprechende Verfügung erließ Oberbürgermeister Alexander Putz am Montagnachmittag in Abstimmung mit dem Krisenstab der Stadt.

    Ziel ist es, sowohl für Besucher als auch für Bedienstete Infektionsrisiken zu reduzieren und somit zum Schutz der Bevölkerung beizutragen. Um die Maßnahme umzusetzen, wird in den Rathäusern in der Altstadt und an der Luitpoldstraße jeweils eine Pforte mit Sicherheitsdienst am Haupteingang eingerichtet. Sofern Bürger unaufschiebbare und wichtige Angelegenheiten zu klären haben, die ein persönliches Erscheinen im Rathaus erfordern, muss vorab telefonisch oder per E-Mail ein Termin mit der entsprechenden Dienststelle vereinbart werden. Die dafür vorgesehenen Rufnummern der einzelnen Ämter und Einrichtungen sind der Internetseite der Stadt unter www.landshut.de zu entnehmen. Betroffen von der Schließung sind außerhalb der Rathäuser unter anderem auch das Wertstoff- und Entsorgungszentrum (WEZ) und die Kfz-Zulassungsstelle.

    16.03.2020

    17.40 Uhr: Landratsamt Kelheim ruft zur Solidarität auf

    Das Zentrum für Chancengleichheit im Landratsamt bittet die Bevölkerung im Landkreis, sich in Solidarität zu üben und sich um betroffene und besonders zu schützende Menschen zu kümmern. Besonders ältere Menschen, die alleine leben seien jetzt verunsichert und wüssten nicht, was sie tun sollen. Nachbarschaftshilfen in den Gemeinden könnten da eine besonders wichtige Rolle spielen. Besonders jüngere Bürgerinnen und Bürger sollen jetzt mobilisiert und zu einer Mithilfe in den Nachbarschaftshilfen motiviert werden. Da die Nachbarschaftshilfen sich in den letzten Jahren in den Gemeinden etabliert haben, sind sie bestens dazu geeignet, Hilfsaktionen für die Bürger zu koordinieren.

    Nachbarschaftshilfen im Landkreis Kelheim:

    Barbarahilfe Abensberg 09443/ 3509 Fr. Kirchmann Bad Abbach 09405/ 9590-95, email: nachbarschaftshilfe@bad-abbach.de Biburg 09444/1034 Bettina Danner, email: helferkreis.biburg@gmail.com Elsendorf Tel. 08753/ 415 Gisela Wettberg, email: gisela.wettberg@gmx.de Saal Do. 09441/8306 Walter Dietz, email: walterdietz@gmx.de Ihrlerstein 09441/66 797 88 Karla Küchelbacher, email: k.kuechelbacher@gmx.de Kelheim 09441/701-301 Renate Güßgen email: renateguessgen@gmx.de Langquaid 09452/9397576 Melanie Hase email: melanie.hase@langquaid.de Neustadt/Do 0175/ 185 57 60 Ursula Brandlmeier email: ursula.brandlmeier@gmx.de Painten 0151 62674087 Trattner Birgit Riedenburg 0170/7880292 Herr Langer, email: wolfgang.langer@csu.riedenburg.de Rohr i.NB 0151/17450432 Johann Riedl/Brigitte Schmid Teugn 09405/9570808 Maria Reichl, email: maria-reichl@t-online.de Volkenschwand 08754 / 910257 Jakob Zettl, email: jakobzettl@posteo.de

    16.40 Uhr: Landratsamt Deggendorf reagiert auf Katastrophenfall

    Das Landratsamt Deggendorf trifft wegen des Katastrophenfalls weitere Maßnahmen:

    Ab 18.3. wird die Zulassungsstelle in Osterhofen geschlossen, die Außenstelle in der Pater-Fink-Straße wird sofort geschlossen und im Landratsamt Deggendorf gibt es nur noch terminierten Publikumsverkehr. Die Führerscheinstelle ist unter 09913100253 erreichbar, die Zulassungsstelle unter 09932959301.

    Zwar gab es bisher noch keinen positiv getesteten Fall am Klinikum. Dennoch bereite man sich darauf vor. Wie Deggendorfs Landrat Christian Bernreiter sagte, könne man sich jetzt nur noch um Kranke und Menschen mit Symptomen kümmern. Zur Abklärung von Verdachtsfällen wurde beim Klinikum ein Zelt in der Garage von Rettungswagen aufgestellt. Wie Bernreiter bekannt gab, wird eine Turnhalle in Deggendorf ausgestattet, damit im Notfall genügend Betten zur Verfügung stehen. Wie es heißt, sei die Notfallversorgung sichergestellt. Entgegen von Falschmeldungen werden Entbindungen am Deggendorfer Klinikum durchgeführt. 

    Im Landkreis Straubing-Bogen wurden weitere Schließungen heute bekannt: Bis zunächst 19. April wird auch die VHS Straubing-Bogen geschlossen. Ebenso verschiebt sich die Öffnung des Kreismuseums auf dem Bogenberg. Die Saison 2020 sollte wie üblich am Ostersonntag eröffnet werden. Dies verschiebt sich nun auf frühestens 20. April.

    16.30 Uhr: Niederbayerische Thermen sind ab Dienstag geschlossen

    Alle fünf niederbayerischen Heil- und Thermalbäder sind ab Dienstag 17.03. geschlossen. Das teilte der Bezirk Niederbayern mit. Um die Verbreitung des Corona-Virus möglichst einzudämmen, habe der Freistaat Bayern verfügt, dass zahlreiche öffentliche Einrichtungen ohne Versorgungsauftrag schließen müssen. Die Limes-Therme in Bad Gögging und die Kaiser-Therme in Bad Abbach (beide Landkreis Kelheim) sind demnach bereits seit Samstagmittag geschlossen. Die drei Rottaler Bäder (die Europa-Therme in Bad Füssing, die Wohlfühl-Therme Bad Griesbach und die Rottal-Therme Bad Birnbach) können ab Dienstag (17.03.) auch nicht mehr besucht werden. Nach aktuellem Erkenntnisstand bleiben die Einrichtungen zunächst bis einschließlich Montag, 20. April, geschlossen.

    16.05 Uhr: "Schwarzfahren" in Landshuter Stadtbussen derzeit ohne Strafe

    Die Stadtwerke Landshut stellen vorübergehend die Fahrscheinkontrollen in den Bussen ein. Der Grund: Die Stadtwerke schließen wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus bis auf weiteres ihre Servicestellen. Da auch die Busfahrer keine Fahrscheine mehr verkaufen, wäre es für die Fahrgäste schwierig welche zu kommen. Das bedeutet: das Fahren ohne Fahrschein hat aufgrund der Ausnahmesituation keine negativen Folgen für den Fahrgast, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtwerke Landshut.

    15.31 Uhr: Abstrich Drive-In Landshut vorerst wieder geschlossen

    Wie Stadt und Landkreis Landshut soeben melden, ist die zentrale Screening-Stelle, die am Vormittag auf der Grieserwiese ihren Betrieb aufgenommen hatte, vorerst wieder geschlossen worden: "Denn was eigentlich als Ergänzung und zur Entlastung der mobilen Testteams, aber auch der Hausärzte gedacht war, sah sich mit einem nicht zu bewältigenden Andrang konfrontiert – wobei es teilweise sogar zu tumultartigen Szenen kam. Der Hauptgrund: Einige Hausärzte leiteten viel zu viele Anrufer ohne die eigentlich erforderliche, gründliche telefonische Anamnese pauschal weiter, obwohl die betreffenden Personen nicht ansatzweise einen konkreten Verdachtsfall einer Infektion mit dem Corona-Virus darstellten. Die Folge: Binnen drei Stunden gingen mehr als 130 Testanforderungen bei der Station ein. Zudem fuhren zahlreiche Bürger aus eigener Initiative zur Screening-Station. Diese mussten – wie angekündigt – ausnahmslos abgewiesen werden." Das meldet die Stadt. Zudem stellten Landrat Peter Dreier und OB Alexander Putz auch die derzeitige Vorgabe des Gesundheitsministeriums, die Tests noch mehr auszuweiten, in Frage: "Wir müssen uns Gedanken darüber machen, ob es nicht sinnvoller wäre, künftig vordringlich Personen aus Risikogruppen zu testen, die einschlägige Symptome zeigen. So könnten diese engmaschiger überwacht werden. Denn gerade diese Menschen mit Vorerkrankungen bzw. ältere Mitbürger gilt es, besonders zu schützen." Derzeit sei zwar noch ausreichend Testmaterialien vorhanden. Doch auch dieses werde zur Neige gehen, wenn weiter in dieser Anzahl Tests veranlasst werden, erklärten Landrat und Oberbürgermeister. Auch das eingerichtete Bürgertelefon ist zunächst wieder eingestellt worden.

    14.06 Uhr: Katastrophenfall und 13 Fälle in Dingolfing-Landau

    Bayernweit gilt seit heute Vormittag zehn Uhr der Katastrophenfall. Der Landkreis Dingolfing-Landau hat mittlerweile 13 bestätigte Coronafälle und schränkt den Parteienverkehr im Landratsamt auf das Nötigste ein, so eine Pressemitteilung. Bürger werden gebeten, möglichst per E-Mail Kontakt aufzunehmen. Informationen hierzu gibt es unter www.landkreis-dingolfing-landau.de.

    9.46 Uhr: Zusammenhalt und Solidarität wachsen

    In Zeiten der Corona-Krise verabreden sich immer mehr Menschen vor allem über die sozialen Medien, um hilfsbedürftigen Menschen jetzt zu helfen und ihre Solidarität zu zeigen.

    Die Stadt Straubing will beispielsweise in Corona-Zeiten vor allem ältere Mitbürger beim Lebensmitteleinkauf unterstützen. Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr (CSU) schreibt auf seiner Facebookseite, dass eine Kooperation mit dem Freiwilligenzentrum Straubing geplant ist. Freiwillige können sich heute (16.3.) von neun bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr melden, wenn sie ältere Menschen unterstützen wollen. Telefonisch sollen sich die Freiwilligen unter 09421/989635 melden oder eine E-Mail an info@freiwilligenzentrum-sr.de schreiben. Einkauf und Verteilung sollen ab dem morgigen Dienstag (17.3.) erfolgen. Die Freiwilligen sollen je für ein bis zwei hilfsbedürftige Personen einkaufen gehen und die Lebensmittel zuhause abstellen. Fahrtkosten werden erstattet, die Einkaufskosten werden entweder durch die Freiwilligen oder das Freiwilligenzentrum vorgestreckt – der Einkaufsbetrag soll bei der Abgabe dann beglichen werden.

    9.40 Uhr: Hilfen in Deggendorf vom Fußballverein

    Der Deggendorfer Fußballverein Türkgücü will die spielfreie Zeit nutzen, um Solidarität mit den Deggendorfer Bürgern zu zeigen. Unter dem Motto "Wir sind Deggendorf" wollen sie Einkäufe zu hilfsbedürftigen Menschen nach Hause bringen. "Wir stellen es vor die Haustüre, so dass kein Kontakt besteht und Ihr seid versorgt." Diejenigen, die Hilfe benötigen, sollen sich beim Verein melden (info@turkgucu-degggendorf.de, +49 160 98929196). Auch Freiwillige, die helfen wollen, sind willkommen.

    9.38 Uhr: Stadt Deggendorf arbeitet auch an Hilfen

    Auch die Stadt Deggendorf selbst bietet ihre Hilfe beim Einkaufen an. Auf der Homepage heißt es: "Die Stadt Deggendorf arbeitet mit Nachdruck daran, die Grundversorgung für ältere, hilfsbedürftige und chronisch Kranke, die auf ärztliche Empfehlung Menschenansammlungen meiden sollen, zu unterstützen und die keine Möglichkeit haben, selbst einzukaufen." Ab Mitte dieser Woche soll dazu zentral bei der Stadtverwaltung ein Einkaufsservice angeboten werden. Städtische Mitarbeiter, die derzeit wegen der geschlossenen Schulen und Kitas Zeit haben, werden die Aufgabe übernehmen, heißt es. Die Kosten für den Einkauf sollen direkt bei der Abgabe beglichen werden.

    9.35 Uhr: "Reden ist Silber, Helfen ist Gold"

    In Plattling hat sich bei Facebook die Gruppe "Midanand Plattling" gegründet mit dem Motto "Reden ist Silber, Helfen ist Gold." Über 75 Mitglieder zählt die Gruppe bereits – die Menschen wollen auch hier Hilfsbedürftige in Zeiten von Corona unterstützen. Die Hilfe reicht vom Einkaufen bis hin zur Kinderbetreuung.

    9.31 Uhr: Museen in Landshut bleiben geschlossen

    Die Museen der Stadt Landshut bleiben wegen der Entwicklungen hinsichtlich des Corona-Virus zum Schutz der Besucher und Beschäftigten an allen Standorten geschlossen. Diese Regelung gilt zunächst bis 19. April. Alle in diesem Zeitraum stattfindenden Veranstaltungen der Museen entfallen.

    8.00 Uhr: Grenzkontrollen zu Österreich

    15.03.2020

    17:48 Uhr: Dritter Fall im Landkreis Straubing-Bogen

    Wie das Landratsamt mitteilt, gibt es im Landkreis Straubing-Bogen seit Sonntagnachmittag einen dritten bestätigten Coronafall. Es handelt sich um ein 11-jähriges Mädchen, das sich in häuslicher Quarantäne befindet.

    16.37 Uhr: Weiterer Coronafall in der Stadt Straubing

    Eine 19-Jährige aus dem Stadtgebiet Straubing ist seit dem 8. März erkrankt und mittlerweile wieder beschwerdefrei. Sie befindet sich mit der gesamten Familie seit mehreren Tagen in häuslicher Quarantäne. Es besteht eine Verbindung zu einer ebenfalls positiv getesteten Person. Weitere Kontaktpersonen werden durch das Gesundheitsamt ermittelt, so die Stadt in einer Pressemitteilung.

    16.22 Uhr: sechs bestätigte Fälle im Kreis Kelheim

    Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Kelheim beträgt aktuell sechs. Die betroffenen Personen stammen aus dem südlichen Landkreis, wie das Landratsamt Kelheim mitteilt. "Wir möchten die Bevölkerung darauf hinweisen, dass gerade die Schließungen der Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten dazu verleiten, mit den Kindern die Großeltern zu besuchen oder die Kinder dort unterzubringen. Bitte tun Sie das nicht! Während junge Menschen fast nie von schweren Verläufen der Coronavirus-Erkrankung betroffen sind besteht mit steigendem Alter, insbesondere für Menschen über 70 Jahre ein zunehmendes Risiko für einen schweren, auch tödlichen Verlauf", so das Landratsamt. Landkreiseigene Schwimm- und Turnhallen sowie Sportstätten sind geschlossen.

    13.45 Uhr: Bisher 29 Corona-Infizierte im Kreis Landshut

    Die Zahl der infizierten Corona-Patienten im Raum Landshut steigt weiter: Mit Stand Sonntag-Mittag wurde das Virus bisher bei 29 Personen festgestellt, verteilt über Stadt und Landkreis Landshut. Da laufend weitere Kontaktpersonen getestet werden und bei vielen Abstrichen die Ergebnisse noch ausstehen, ist mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. Das hat das Landratsamt Landshut am Sonntag mitgeteilt.

    "In der Gemeinde Tiefenbach wurden mit zwölf Betroffenen bisher vergleichsweise viele Fälle festgestellt, da aufgrund einer größeren Veranstaltung, bei der einige der erkrankten Personen zugegen waren, auch die Zahl der Kontaktpersonen der infizierten Personen deutlich höher ist. Auch das Gasthaus in Ast ist aus diesem Grund derzeit geschlossen. Alle betroffenen Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne", so das Landratsamt. Das Gesundheitsamt Landshut arbeitet auf Hochtouren, um die Kontaktpersonen zu ermitteln und nötige weitere Maßnahmen und Tests zu veranlassen.

    13.37 Uhr: Erste Corona-Fälle im Landkreis Freyung-Grafenau

    Im Landkreis Freyung-Grafenau gibt es nun vier bestätigte Corona-Fälle. Das teilte das Landratsamt Freyung-Grafenau mit. Eine Person wohnt demnach in der Gemeinde Neureichenau, eine weitere in der Gemeinde Saldenburg und zwei weitere aus der Gemeinde Schöfweg. Zwei Personen gehören zum Umfeld der am Klinikum Passau betroffenen Personen, zwei weitere zum Umfeld einer Sportmannschschaft, die in einem Trainingslager war. Die Patienten befinden sich in häuslicher Quarantäne, ebenso alle weiteren Familienmitglieder.

    8.04 Uhr: insgesamt zehn Fälle im Landkreis Deggendorf

    Im Landkreis Deggendorf gibt es inzwischen zehn sogenannte Corona-Fälle. Wie das Landratsamt mitteilt, sind am Samstagnachmittag zwei weitere Personen aus der Gemeinde Stephansposching positiv auf den Coronavirus getestet worden. Demnach befinden sich beide in häuslicher Quarantäne. Beiden Personen gehe es gut, heißt es in der Mitteilung. Sie seien im Skiurlaub gewesen. Das Gesundheitsamt ermittle die Kontaktpersonen und veranlasse weitere Corona-Tests.

    Unterdessen lobt der Deggendorfer Landrat Christian Bernreiter (CSU) das "vorbildliche und fürsorgliche" Handeln einer Wirtin in der Stadt Deggendorf. Die Betreiberin der Gaststätte "Zum Weissbräu" in Deggendorf und ihr Ehemann, der das Lebensmittelgeschäft "s’Kasamandl" betreibt, waren positiv auf den neuartigen Coronavirus getestet worden. Sowohl das Lokal als auch das Lebensmittelgeschäft haben die beiden Betreiber auf eigene Veranlassung sofort für mindestens zwei Wochen geschlossen.

    Wie das Landratsamt Deggendorf mitteilt, war die Veröffentlichung der Namen des Lokals "Weißbräu" und des Lebensmittelgeschäfts "s’Kasamandl" mit der Behörde und den Betreibern abgestimmt. Das sollte einer transparenten Informationspolitik dienen. Allerdings sehe sich laut Landratsamt die betroffene Wirtin mit "unfreundlichen Kommentaren in den sozialen Medien" konfrontiert. Landrat Bernreiter mahnt deswegen einen fairen Umgang an. Die Wirtin habe sich präventiv auf eigene Kosten testen lassen, obwohl sie sich gesund fühle. Sie habe aus Verantwortungsbewusstsein gehandelt, viele ihrer Gäste seien zuletzt in Südtirol im Skiurlaub gewesen.

    12.15 Uhr: Insgesamt 13 Fälle in der Region Landshut

    Die Zahl der Corona-Infizierten in der Region Landshut steigt weiter: Insgesamt sind bisher 13 Personen mit dem Virus infiziert. Das teilte das Landratsamt Landshut am Samstag mit. Neben Fällen in Obersüßbach, Landshut und Tiefenbach wurden auch bei einer Frau aus Rottenburg an der Laaber und einem Bürger aus Wörth an der Isar das Virus festgestellt. Landrat Peter Dreier bittet die Bevölkerung, ruhig zu bleiben: "Unser Gesundheitsamt arbeitet auf Hochtouren, um die Kontaktpersonen zu ermitteln und die Infektionsketten zu unterbrechen. Es ist weiterhin der beste Schutz, wenn Sie die üblichen Hygienehinweise beachten."

    9.03 Uhr: Krisensitzung auch im Kreis Freyung-Grafenau

    Im Landkreis Deggendorf wurden drei weitere Corona-Fälle bestätigt, wie das Landratsamt Deggendorf mitteilt. Es handelt sich um zwei Männer und eine Frau. Zwei Personen zeigen einen schwachen Verlauf, eine weitere stärkere Beschwerden auf. Fünf Kontaktpersonen aus dem Landkreis befinden sich derzeit in Quarantäne.

    19.15 Uhr: Krisensitzung auch im Kreis Freyung-Grafenau

    Auch wenn im Kreis Freyung-Grafenau bisher noch kein Corona-Fall aufgetreten ist, haben sich heute Gesundheitsamt, Vertreter von Kliniken Am Goldenen Steig und dem Landratsamt zusammengesetzt und über weitere Maßnahmen beraten.

    Der Landkreis sagt alle eigenen Veranstaltungen ab, schließt öffentliche Einrichtungen und verbietet Veranstaltungen mit mehr als 100 Menschen. Außerdem wird gebeten, auf soziale Kontakte, wie auf verschiebbare Termine an Ämtern und Besuche in Krankenhäusern zu verzichten. Es heißt, die Kliniken seien vorbereitet und gut aufgestellt. Wie in den anderen niederbayerischen Regionen ist ein Bürgertelefon eingerichtet.

    18.43 Uhr: Vier neue Corona-Fälle im Kreis Rottal-Inn

    Im Landkreis Rottal-Inn gibt es vier neue Corona-Fälle. Das teilte das Landratsamt am Abend mit. Es handelt sich ausschließlich um Kontaktpersonen der ersten beiden Fälle. Damit erhöht sich die Anzahl der Corona-Patienten im Landkreis nun auf zehn.

    17.40 Uhr: Kein Ticketverkauf mehr in Landshuter Bussen

    Zum besseren Schutz des Fahrpersonals und der Fahrgäste gegen eine Infektion mit dem Coronavirus verzichten die Busunternehmer des Landshuter Verkehrsverbunds auf den Fahrkartenverkauf im Bus: in den Bussen der Stadtwerke Landshut ab Samstag, in den Regionalbussen ab spätestens Dienstag. Damit entfällt auch der Zustieg über die vorderste Tür beim Busfahrer. Fahrkarten können bei den Stadtwerken, am Hauptbahnhof oder in einzelnen Geschäften gekauft werden.

    16.45 Uhr: Dritter Corona-Fall im Stadtgebiet Straubing

    In Straubing gibt es eine weitere Patientin, die sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Es handelt sich um eine 24-jährige Frau aus dem Stadtgebiet. Sie befindet sich zu Hause, ihr Gesundheitszustand ist gut. Es bestehen keine Verbindungen zu einer Schule oder zu Kindern.

    15.57 Uhr: Zweiter bestätigter Corona-Fall im Kreis Straubing-Bogen

    Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es einen zweiten bestätigten Corona-Fall: Wie das Gesundheitsamt am Nachmittag mitteilte, liegt bei einer 23-jährigen Frau aus dem Landkreis eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus vor. Die Frau ist in Quarantäne - ihr Gesundheitszustand ist laut Landratsamt gut.

    14.09 Uhr: Weitere Corona-Fälle im Kreis Dingolfing-Landau

    Im Landkreis Dingolfing-Landau gibt es aktuell sechs bestätigte Corona-Fälle. Bei einer kurzfristig einberufenen Bürgermeisterversammlung am Mittag im Landratsamt wurde festgelegt, dass allen Veranstaltern und Vereinen empfohlen wird, nicht zwingend notwendige Versammlungen und Veranstaltungen abzusagen - gleich welcher Größe.

    13.58 Uhr: Drei neue Corona-Erkrankte im Landkreis Passau

    Im Landkreis Passau gibt es drei neue Fälle des Coronavirus. Das teilt das Landratsamt mit. Es handelt sich dabei um eine junge Frau aus dem südlichen Landkreis, die in Verbindung mit einem bereits bekannten Coronavirus-Fall im Landkreis Passau steht. Ein weiterer Fall betrifft eine 57-jährige Frau aus dem südlichen Landkreis, die sich im Risikogebiet Italien aufgehalten hatte. Beim aktuell siebten Fall im Landkreis Passau handelt es sich um einen 28-jährigen Mann, ebenfalls aus dem südlichen Landkreis, der in Österreich gewesen ist.

    13.30 Uhr: Zwei Ärzte im Klinikum Passau an Corona erkrankt

    Am Klinikum Passau haben sich zwei Ärzte mit dem Coronavirus angesteckt. Die Orthopädie ist bereits geschlossen.

    40 Klinik-Mitarbeiter werden auf das Virus getestet und befinden sich gerade in häuslicher Quarantäne. Das teilte heute die Klinikleitung auf einer Pressekonferenz mit. Alle planbaren Operationen wurden verschoben, für Notfälle springen die Ärzte der Unfallchirurgie ein.

    13.00 Uhr: Stadt Deggendorf schließt alle öffentlichen Einrichtungen

    Die Stadt Deggendorf plant, alle öffentlichen Einrichtungen wegen der Corona-Krise zu schließen. Ab morgen wird das Ganzjahresbad "elyspo" geschlossen, ab Montag sollen alle Museen der Stadt, die Stadtbibliothek, das Jugendcenter, das Eisstadion und alle Turnhallen für den Vereinssport geschlossen werden.

    Diese Maßnahmen gelten zum "Schutz und Sicherheit unserer Bevölkerung", so Oberbürgermeister Christian Moser (CSU). Es handle sich dabei nicht um Panikmache, sondern um Rücksicht auf andere.

    19.55 Uhr: Zweiter Corona-Fall in Straubing

    Das Gesundheitsamt hat mitgeteilt, dass vom Lebensgefährten der gestern positiv getesteten Person heute Abend ebenfalls ein positiver Testbefund auf das Corona-Virus COVID-19 eingegangen ist. Beide Personen sind in gutem Allgemeinzustand und befinden sich in häuslicher Quarantäne. Sie stehen in ständigem Kontakt zum Gesundheitsamt.

    18.10 Uhr: Passau verbietet Veranstaltungen mit mehr als 100 Menschen

    Ab Freitag 12.00 Uhr sind in der Stadt Passau Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmer/innen untersagt. Das teilte die Stadt in einer Pressemitteilung mit. Es betrifft öffentliche Veranstaltungsstätten wie auch private Feiern - also zum Beispiel große Hochzeiten. Das Verbot gilt bis zum 19. April.

    Des Weiteren wurden in Passau alle städtischen Einrichtungen wie Oberhausmuseum, Römermuseum, Europabücherei und Kulturmodell geschlossen.

    Eine Drive-In-Test-Stelle wird demnächst am Messegelände angeboten.

    16.45 Uhr: Nun auch Corona im Kreis Regen

    Auch im Landkreis Regen ist das Coronavirus jetzt angekommen. Wie das Landratsamt Regen am Nachmittag bekannt gab, muss eine ganze Fußballmannschaft, bestehend aus 20 bis 25 Menschen, untersucht werden. Sie hatten am Wochenende in einem Trainingslager offenbar Kontakt zu einem 25-jährigen aus München, der positiv auf das Virus getestet worden ist. Außerdem werden alle Kontaktpersonen dieser Fußballer ermittelt. Ein Teil der Sportler zeigt auch schon Symptome. Aus welchem Ort die Fußballmannschaft ist, will das Landratsamt nicht bekannt geben.

    Außerdem ist ein 36-jähriger Mann Corona-positiv, der im Landkreis Cham wohnt, aber sporadische Kontakte in den Landkreis Regen hatte. Noch nicht endgültig bestätigt, aber sehr wahrscheinlich Corona-positiv, ist auch ein älterer Mann aus dem Landkreis Regen, der viel unterwegs war und zahlreiche Kontakte hatte. Hier wartet das Gesundheitsamt momentan noch auf die Bestätigung des zweiten Tests, nachdem der erste schon positiv war. Aus welchem Ort der Mann ist, wird nicht bekannt gegeben.

    16.18 Uhr: Vier neue Corona-Fälle im Kreis Rottal-Inn

    Im Landkreis Rottal-Inn haben sich die Corona-Fälle mit vier neuen Fällen auf insgesamt sechs bestätigte Infizierte erhöht, das hat das Landratsamt Rottal-Inn mitgeteilt. Es handelt sich bei den neu infizierten Personen um Kontaktpersonen der Frau aus Gangkofen, die am Montag als erste im Landkreis positiv getestet wurde. Um die Ausbreitung einzudämmen, hat sich der Landrat Michael Fahmüller (CSU) dazu entschieden, bis zum 19.4. alle öffentlichen Veranstaltungen, die der Landkreis durchführen wollte, abzusagen.

    Das Bürgertelefon ist täglich zwischen 8 und 20 Uhr unter der 08561/20-760 erreichbar.

    15.41 Uhr: Comenius-Gymnasium Deggendorf nicht betroffen

    Deggendorfs Landrat Christian Bernreiter teilt auf Facebook mit: "Nachdem nun alle direkt betroffenen Personen (Familie, Schule, Kontaktpersonen) informiert wurden, können wir nun bekannt geben: Die zwei weiteren Corona-Fälle betreffen die getestete Familie in Plattling. Der Ehemann und der im Haus lebende Schwiegervater wurden positiv getestet. Die beiden Kinder wurden zum Glück negativ getestet, so dass es keine Auswirkungen auf das Comenius-Gymnasium gibt. Die betroffene Familie steht weiterhin unter häuslicher Quarantäne."

    14.17 Uhr: Tschechien macht Grenzen dicht

    Tschechien hat sich dazu entschieden, die Grenze nach Deutschland zu schließen. Die tschechische Regierung hat in einer Sondersitzung für das Land den Notstand erklärt. Laut Premierminister Andrej Babis gilt dies für 30 Tage. Bürger von 13 Ländern, die Tschechien als Krisengebiete einstuft, dürfen nicht mehr einreisen: dazu zählt auch Deutschland.

    13.20 Uhr: Erster bestätigter Corona-Fall in Landshut

    In der niederbayerischen Bezirkshauptstadt Landshut gibt es den ersten bestätigten Corona-Fall: Ein 58-jähriger Mann, der kürzlich von einer dienstlichen Reise aus den USA zurückgekehrt war, ist positiv auf das Virus getestet worden. Er zeige zwar Symptome, sei insgesamt aber derzeit in guter Verfassung und befinde sich daher in häuslicher Quarantäne.

    Da ein Kind die Grundschule Carl-Orff besucht, wird die Schule aus Sicherheitsgründen vorsorglich ab morgen durch das Schulamt zunächst bis Freitag, 20. März, geschlossen. Eine Ersatzbetreuung kann nicht angeboten werden.

    11.42 Uhr: Landrat von Straubing-Bogen rät zu Absage aller Veranstaltungen

    Josef Laumer, der Landrat von Straubing-Bogen, rät alle Veranstaltungen abzusagen, die nicht zwingend notwendig sind - ungeachtet der Teilnehmerzahl. So könne man Risikopersonen wie chronisch Kranke und alte Menschen besser schützen, so Laumer.

    11.31 Uhr: Bistum Passau reagiert

    Das Bistum Passau reagiert auf das Coronavirus. Bischof Stefan Oster bittet die Gläubigen zu überprüfen, ob Taufen und Hochzeiten verschoben werden könnten. Sofern dies nicht möglich sei, sollten die Feiern, genauso wie Begräbnisse und Abschiedsfeiern, im möglichst kleinen Kreis stattfinden. Das teilt Oster in einer Pressemitteilung mit. Darin heißt es: "Die einschneidenden Maßnahmen haben das Ziel, ältere und gesundheitlich angeschlagene Menschen zu schützen." Alle größeren Veranstaltungen im Bistum wie beispielsweise die Jugendfußwallfahrt nach Altötting am 24./25. April sind abgesagt. Auch die Pfarrverbände sind angehalten, Seniorentreffen, Konzerte, Vorträge oder Fastenessen abzusagen.

    Die Kirchen bleiben weiter geöffnet, Gottesdienste finden statt. Stefan Oster bietet den Bürgern aber an, die Gottesdienste im Internet oder übers Radio mitzuerleben. Für die Osterfeierlichkeiten ist bereits ein Live-Stream aus dem Dom geplant.

    Weihwasserbecken sollen im Bistum nicht mehr genutzt werden. Stattdessen können Priester die Gläubigen mit frischem Weihwasser besprengen. Auf die Mund- und Kelchkommunion wird ab jetzt verzichtet, auch soll der Friedensgruß mit Händedruck weggelassen werden.

    10.44 Uhr: Zwei weitere Fälle im Landkreis Deggendorf

    Im Landkreis Deggendorf haben sich zwei weitere Corona-Fälle bestätigt, das hat das Landratsamt soeben mitgeteilt. Laut BR-Informationen handelt es sich bei einem Fall um den Mann einer bereits Infizierten.

    9.54 Uhr: Nächster Fall aus dem Landkreis Passau gemeldet

    Wie das Gesundheitsamt Passau mitteilt, gibt es einen neuen Fall einer Ansteckung mit dem Corona-Virus im Landkreis. Es handelt sich um einen 52-jährigen Mann aus dem südlichen Landkreis Passau. Der Patient war laut Gesundheitsamt in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet. Alle Kontaktpersonen wurden ermittelt und werden im Laufe des Tages getestet. Der Patient selbst befindet sich zuhause in Quarantäne.

    8.30 Uhr: Grundschule Carl-Orff in Landshut schließt vorerst eine Woche

    Die nächste gemeldete Schulschließung betrifft das Stadtgebiet Landshut. Wie das Kultusministerium mitteilt, wird die Carl-Orff Grundschule in Landshut ab Freitag (13.03.) bis zum 20.03. geschlossen. Der Vater einer Schülerin wurde positiv auf das Corona-Virus getestet.

    18.28 Uhr: Realschule Dingolfing sperrt zwei Wochen zu

    Ab Donnerstag (12.03.) entfällt der gesamte Unterricht in allen Klassen an der Realschule Dingolfing. Wie das Kultusministerium mitteilt, bleibt die Schule für zwei Wochen zu: Es gibt dort einen positiv getesteten Corona-Fall. Das Landratsamt Dingolfing-Landau meldet, dass Schülerinnen und Schüler nicht an der Schule betreut werden.

    18.03 Uhr: Lehrkraft in der Stadt Straubing erkrankt

    Das Gesundheitsamt Straubing meldet einen ersten Corona-Patienten aus dem Stadtgebiet. Es handelt sich um eine Lehrkraft an der Berufsschule 3 in Straubing. Vorangegangen war ein Spanienurlaub als vermutliche Infektionsquelle. Symptome bei der Person sind Husten, Muskelschmerzen und Temperaturerhöhung. Die erkrankte Person wird für 14 Tage in häuslicher Quarantäne unter Überwachung des Gesundheitsamtes bleiben.

    Betroffene Schüler werden im Verlauf des morgigen Tages informiert.

    Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr (CSU) hat auf seinem Facebook-Account bekannt gegeben, dass alle öffentlichen Veranstaltungen, die die Stadt Straubing durchführen wollte, mit sofortiger Wirkung abgesagt beziehungsweise verschoben werden. Dies gelte zunächst bis zum Ende der Osterferien.

    17.15 Uhr: "Abstrich Drive-In" in Deggendorf

    Die Stadt und das Landratsamt Deggendorf schaffen derzeit die Voraussetzungen für einen sogenannten "Corona-Abstrich Drive-In". Die Anlage soll eine Entlastung des Gesundheitssystems bewirken: Die notwendigen Abstriche könnten geordnet genommen werden, ohne dass Arztpraxen aufwändig desinfiziert werden müssten. Geplant ist dies auf dem Volksfestgelände an der Ackerloh, ein Stück außerhalb der Stadt. Neben dem dort vorhandenen Festbüro werden zusätzlich ein Bürocontainer, Sichtschutzwände sowie eine entsprechende Verkehrsführung aufgebaut, hieß es vom Landratsamt Deggendorf.

    16.12 Uhr: Drei neue Corona-Fälle im Landkreis Dingolfing Landau

    Im Kreis Dingolfing-Landau gibt es nun insgesamt vier Infizierte. Drei Kontaktpersonen des Erst-Infizierten haben sich bei diesem angesteckt, teilt das Landratsamt mit. Der Mann, der sich vermutlich bei einem Skiausflug nach Südtirol infiziert hatte - zeigt bislang nur leichte Symptome. Er, seine Familie und sein Umfeld sind in Quarantäne, sagte Dingolfings Landrat Heinrich Trapp (SPD) dem BR. Die drei neuen Fälle wurden zwar positiv getestet, haben aber momentan keine Krankheitssymptome, heißt es.

    12.40 Uhr: Unterrichstausfall an Deggendorfer Gymnasium

    Am Comenius Gymnasium in Deggendorf entfällt der Unterricht der zwei Klassen 5a und 7c. In Deggendorf war am Dienstag der erste Corona-Fall bekannt geworden.

    15.30 Uhr: Deggendorfs Landrat informiert über ersten Coronafall

    Bei dem ersten positiv getesteten Corona-Patienten im Landkreis Passau handelt es sich um eine Frau "im mittleren Alter" aus Plattling (Lkr. Deggendorf). Sie war mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern im Skiurlaub in Südtirol. Der Vater und die Kinder sind in häuslicher Quarantäne. Es gehe ihnen gut, wie es heißt.

    14.22 Uhr: Erster Coronafall in Deggendorf

    Jetzt wurde nun auch ein Coronafall aus dem Landkreis Deggendorf bekannt. Der Landrat Christian Bernreiter (CSU) informiert zeitnah im Rahmen einer Pressekonferenz darüber.

    09.30 Uhr: Corona-Patienten in fast allen niederbayerischen Landkreisen

    Auch das Landratsamt Straubing-Bogen bestätigt die erste Corona-Patientin. Dabei handelt sich nach BR-Informationen um eine 67-jährige Frau aus der Stadt Geiselhöring.

    Wie das Landratsamt Rottal-Inn mitteilt, hat sich hier eine 49-jährige Frau aus dem westlichen Landkreis mit dem Virus infiziert. Sie wurde kontaktiert und unter häuslicher Quarantäne gestellt.

    In Landshut wird ebenfalls ein erster Fall gemeldet. Wie das Landratsamt dem BR mitteilte, handelt es sich bei dem ersten Fall um ein Kindergartenkind aus Obersüßbach. Das infizierte Kind zeigt nach Behördenangaben zwar Symptome, sei aber grundsätzlich in guter Verfassung.

    Zwei Fälle gibt es im Kreis Kelheim: Wie das dortige Landratsamt mitteilt, seien die Personen aus dem südlichen Landkreis derzeit zuhause und weitestgehend gesund. Beide Fälle stehen in keinem Zusammenhang, so das Landratsamt weiter.

    Die ersten bekannten Corona-Patienten kamen aus dem Kreis Passau.

    12.15 Uhr: Passauer Politiker-Familie in Quarantäne

    Auch ein Politiker wurde zwischenzeitlich in Quarantäne geschickt: der SPD-Landratskandidat im Landkreis Passau, Andreas Winterer. Weil seine beiden Kinder den Kindergarten in Vilshofen besuchen, in dem einer der ersten Coronafälle aufgetreten war, dürfen Winterer, seine Frau und seine beiden kleinen Söhne das Haus in Vilshofen nicht mehr verlassen. Winterer zum BR: "In der heißen Phase des Wahlkampfs ist das natürlich nicht gerade förderlich. Aber es hilft ja nichts". Der Kindergarten St. Martin in Vilshofen ist bis auf Weiteres geschlossen.

    10.15 Uhr: Schulausfall in Ergoldsbach, Kelheim, Bad Abbach

    Schulfrei haben die Kinder der 3c an der Grundschule Ergoldsbach im Kreis Landshut. Einer der Schüler wurde nach einem Aufenthalt in Südtirol krank. Bis das Testergebnis da sei, falle nun Dienstag und Mittwoch die Schule aus, hieß es auf BR-Nachfrage vom Gesundheitsamt Landshut.

    Die Schule entfällt auf Empfehlung des örtlichen Gesundheitsamtes bis auf Weiteres für die Schülerinnen und Schüler der Klasse1/2c (flexible Grundschulklasse) an der Grundschule Kelheim-Hohenpfahl. Für alle anderen Klassen findet der Unterricht regulär statt.

    Ebenfalls haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 2b und 4c an der Grundschule Bad Abbach im Kreis Kelheim frei. Die Schule entfällt für diese zwei Klassen bis auf Weiteres, teilte das Kultusministerium mit.

    08.50 Uhr: Maßnahmen in der JVA Straubing

    Die JVA Straubing hat wegen des Coronavirus weitere Sicherheitsmaßnahmen getroffen, denn: "Wenn wir nur einen Infizierten hier haben, ist das ein nicht hinnehmbares Risiko", so der JVA-Leiter. Im Eingangsbereich der JVA sind Desinfektionsspender aufgestellt, Plakate weisen die Besucher darauf hin, sich die Hände zu desinfizieren. Zudem muss sich jeder externe Besucher einer Befragung vorab unterziehen. Wie Marcus Hegele sagte, wird noch in dieser Woche wegen des Coronavirus die Besuchsdauer für die Häftlinge reduziert.

    Übersichtskarte zu Corona-Infektionen

    Das Bayerische Landesamt für Gesundheit hat eine Übersichtskarte zu Corona-Infektionen in Bayern entwickelt. Diese wird laufend aktualisiert und ist hier abrufbar.

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