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Weiter belastetes Trinkwasser und Abkochgebot in Gersthofen | BR24

© picture alliance / Sven Simon

In Gersthofen wird weiter nach der Ursache für die Keime im Trinkwasser gesucht.

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    Weiter belastetes Trinkwasser und Abkochgebot in Gersthofen

    Es bleibt dabei: In Gersthofen muss weiter das Trinkwasser abgekocht werden. Seit über zwei Wochen wird nach der Ursache für die Keime im Trinkwasser gesucht, ohne Erfolg. Auf eine Chlorung will man aber möglichst verzichten.

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    Den Salat mit abgekochtem Wasser waschen, den Mund mit Mineralwasser ausspülen und statt Leitungswasser gibt es im Café stilles Mineralwasser zum Espresso. Wird Leitungswasser verwendet, muss es abgekocht werden. So geht das seit über zwei Wochen in Gersthofen. Das Trinkwasser ist mit coliformen Keimen belastet. Woher die stammen, ist nach wie vor unbekannt.

    Keim-Belastung rückläufig

    Die gute Nachricht: Die Belastung geht seit Tagen zurück, aber "wir können keine Entwarnung geben", sagt Bürgermeister Michael Wörle. Externe Fachkräfte sollen helfen, endlich die Ursache zu finden. Damit das gelingt, will man auch eine Chlorung des Trinkwassers vermeiden. Chlor vernichte zwar alle Keime, doch sobald ein Tropfen ins Leitungsnetz wandere, sei es fast unmöglich, die Ursache für die Verunreinigung zu finden, so Wörle.

    Servicehotline bei Fragen zum Trinkwasser

    Die Stadt weist auch noch einmal auf ihre "Servicehotline Wasser" hin. Dort können Bürgerinnen und Bürger jederzeit ihre Fragen stellen. 24 Stunden täglich sind Mitarbeiter unter 0821/2491-333 erreichbar.