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Justizzentrum Coburg

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    Weißes Pulver bisher unauffällig

    Entwarnung in Coburg: Das weiße Pulver, das gestern in der Poststelle des Coburger Justizgebäudes aus einer Briefsendung rieselte, ist bisher unauffällig. Das haben laut Stadt erste Untersuchungen ergeben.

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    Bisher habe das Labor des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit keine krankheitserregenden Keime in dem weißen Pulver gefunden, sagte der Coburger Stadtsprecher Maximilian Heller dem Bayerischen Rundfunk. Es handle sich um ein neutrales Pulver.

    Endgültiges Ergebnis am Freitag

    Das sei jedoch nur ein Zwischenstand, so Heller. Die Tests laufen noch, mit einem endgültigen Ergebnis rechne die Stadt morgen.

    Das weiße Pulver hatte gestern im Coburger Justizzentrum einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Die Poststelle wurde evakuiert, die Mitarbeiter vorsorglich ärztlich untersucht. Verletzt wurde laut Polizei niemand. Die verdächtige Substanz wurde von Feuerwehrleuten in Schutzanzügen sichergestellt und zur Untersuchung ins Labor gebracht.

    Bundesweit weitere Zwischenfälle

    Das rätselhafte weiße Pulver war am Mittwoch bundesweit praktisch zeitgleich in mehreren Justizgebäuden aufgetaucht. Der erste Fall war aus dem Justizzentrum im thüringischen Gera gemeldet worden. Das Amtsgericht Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern war das zweite betroffene Gerichtsgebäude. Ebenfalls am Vormittag wurde im sächsischen Chemnitz die Polizei wegen einer pulvrigen Substanz alarmiert. Betroffen waren aber auch das Bundesverfassungsgericht und zwei weitere Gerichte in Bayern, in München und im oberbayerischen Wolfratshausen. Verletzt wurde niemand. Die meisten Gerichte konnten inzwischen Entwarnung geben. Ob ein Zusammenhang besteht, wird noch ermittelt.