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Weinlese am Bodensee beginnt

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Weinlese am Bodensee: Warum die Winzer guter Dinge sind

Die Winzer am bayerischen Bodensee beginnen mit der Weinlese. Und sie sind zuversichtlich, was das Endprodukt angeht. Denn das Wetter spielt mit. Und das ist wichtig für eine ausgewogene Säure.

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Die Winzer am bayerischen Bodensee beginnen mit der Weinlese. "Das Wetter spielt uns schön rein", sagte Winzer Clemens Hendriks aus Nonnenhorn. Er ist Vorsitzender des Weinbauvereins bayerischer Bodensee.

Warum der lange Sommer hilft

Laut Hendriks ist das warme Spätsommerwetter und die sonnenreiche Phase der vergangenen Wochen für die Früchte besonders gut. Er sprach von gesunden Trauben, die eine ausgewogene Säurestruktur haben. Die ist sehr wichtig für die Winzer, denn insbesondere die Weißweine leben von einer präsenten Säure.

Ernte früher als sonst

Derzeit werden an den 13 Weingütern am bayerischen Bodensee etwa rote Trauben für den Rosé-Wein geerntet oder auch die Weißweinsorte Bacchus. Nach Angaben von Hendriks ist auch der Spätburgunder schon recht reif. Die Spätsorte wird in der Regel Anfang Oktober geerntet, ist wegen des guten Wetters heuer aber etwas früher dran.

Bis zu 9.000 Liter Wein

Die bayerischen Winzer bauen am Bodensee auf circa 80 Hektar Fläche verschiedene Weinreben an. Nach Schätzung von Hendriks bringen aktuell etwa 70 Hektar Ertrag. Auf den übrigen Flächen stehen junge Pflanzen. Aus dem Ertrag von einem Hektar hier können später zwischen 6.000 und 9.000 Liter Wein abgefüllt werden.

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