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Weihnachtsmarkt in Regensburg: Verteilte Buden und Maskenpflicht | BR24

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Christkindlmarkt auf dem Regensburger Neupfarrplatz: So eng wird es dieses Jahr nicht zugehen

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    Weihnachtsmarkt in Regensburg: Verteilte Buden und Maskenpflicht

    In Regensburg wird es trotz Corona-Pandemie einen Weihnachtsmarkt geben. Die Buden werden allerdings über die Altstadt verteilt, außerdem gilt Maskenpflicht. Das hat der Stadtrat einstimmig beschlossen.

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    Adventsstimmung soll in Regensburg trotz Corona-Pandemie aufkommen: Die Stadt will den von ihr veranstalteten Weihnachtsmarkt durchführen. Diesmal allerdings als "dezentraler Christkindlmarkt". Das bedeutet: Die Buden werden luftiger stehen, verteilt auf mehrere Straßen und Plätze. So soll es am Neupfarrplatz nur 30 statt wie sonst knapp 70 Buden geben.

    Dezentraler Christkindlmarkt in Regensburg

    Weitere Standorte sind der Domplatz, der Kassiansplatz, die Thundorferstraße und der Vorplatz des Museums der Bayerischen Geschichte. Hier werden ab Anfang November jeweils mehrere Buden aufgebaut. Das Amt für öffentliche Ordnung will an jedem Platz für "eine gute Mischung zwischen Gastronomie- und Warenangeboten" sorgen. Die Verkaufsstände sollen von Montag bis Sonntag einheitlich zwischen 10 und 20 Uhr geöffnet haben.

    Maske und Abstand sind Pflicht

    Aus Infektionsschutzgründen gilt Maskenpflicht auf dem Weihnachtsmarkt - für Besucher ebenso wie für das Verkaufspersonal. Wer Speisen und Getränke verkauft, braucht ein Infektionsschutz-Konzept. Dazu gehören Desinfektionsmittelspender und Mindestabstand genauso wie Markierungen für die Warteschlange. Von Auflagen für den Ausschank alkoholischer Getränke ist in Regensburg aber nicht die Rede.

    Wachpersonal werde prüfen, ob die Vorgaben eingehalten werden, betont die Stadt. Als Veranstalterin will sie auch selbst Kontrollen durchführen.

    Wie genau der Weihnachtsmarkt von der Umgebung abgegrenzt wird, soll an jedem Standort individuell geprüft werden. Ebenso die Frage, wie Besuchereinlass und -lenkung gestaltet werden können.

    Markt soll genau einen Monat dauern

    Der dezentrale Christkindlmarkt der Stadt Regensburg soll vom 23. November bis zum 23. Dezember dauern. Die Stadt behält sich aber vor, die Pläne an die Entwicklung der Corona-Pandemie anzupassen. Ob auch alle privat organisierten Weihnachtsmärkte wieder stattfinden werden, ist noch unklar. Anträge können aber gestellt werden, so die Stadt.

    Die Organisatoren des auf Kunsthandwerk spezialisierten Lucrezia-Marktes in der Altstadt wollen den Markt trotz erschwerter Bedingungen durchführen. Er erstreckt sich über Kohlenmarkt, Rathausplatz und Haidplatz.

    Auch der Romantische Weihnachtsmarkt auf Schloss Thurn und Taxis soll stattfinden: Er ist vom 20. November bis 23. Dezember geplant. Die Veranstalter wollen aber die Tickets online und nicht wie sonst an den Tageskassen verkaufen, um Warteschlangen zu vermeiden.

    Die Sozialen Initiativen in Regensburg hingegen haben ihren traditionellen Weihnachtsmarkt am Bismarckplatz bereits abgesagt: Wegen der Infektionsschutz-Auflagen sei er schwer zu realisieren und auch "nicht mehr unser Markt", der stark von der Kommunikation lebe. Statt dessen planen die Sozialen Initiativen einen Stand am Bismarckplatz, wo Selbstgebasteltes verkauft wird - zum Beispiel Vogelhäuschen vom Werkhof.

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