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Weidener Klinik-Direktorin spricht mit Frank-Walter Steinmeier | BR24

© BR/Margit Ringer
Bildrechte: dpa-Bildfunk/Wolfgang Kumm

Bundespräsident Steinmeier hat in einer Videokonferenz mit Vertretern aus dem Gesundheitsbereich über die Impfkampagne gesprochen. Mit dabei war auch die Direktorin der Kliniken Nordoberpfalz. Sie berichtete über eine Entlastung der Kliniken.

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Weidener Klinik-Direktorin spricht mit Frank-Walter Steinmeier

Bundespräsident Steinmeier hat in einer Videokonferenz mit Vertretern aus dem Gesundheitsbereich über die Impfkampagne gesprochen. Mit dabei war auch die Direktorin der Kliniken Nordoberpfalz. Sie berichtete über eine Entlastung der Kliniken.

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Von
  • Margit Ringer
  • BR24 Redaktion

Die Impfungen gegen das Coronavirus machen sich bereits in den Kliniken in der nördlichen Oberpfalz bemerkbar. Das sagte die medizinische Direktorin Michaela Hutzler am Vormittag in einem Video-Gespräch mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Demnach gebe es weniger Patienten aus Pflegeheimen mit schweren Verläufen und auch die Liegezeit sei kürzer, so Hutzler. Die Intensivstation sei aber dennoch voll.

Fokus des Gesprächs lag auf der Impfkampagne

Der Bundespräsident hatte sich eine Stunde lang per Video mit Vertretern aus dem bayerischen Gesundheitsbereich unterhalten, darunter waren auch ein Arzt, eine Altenpflegerin und ein Krankenpfleger aus anderen Teilen Bayerns. Die Weidener Klinik-Direktorin sei sehr zufrieden mit dem Gespräch, sagte sie anschließend dem BR. Sie habe alle ihre Aspekte anbringen können und habe auch viel Zustimmung erfahren. Der Fokus des Gesprächs lag auf der Impfkampagne. Im Zuge dessen hat der Bundespräsident die Menschen mit Nachdruck aufgerufen, sich impfen zu lassen.

Weiden mit dritthöchster Inzidenz Deutschlands

Die Belegschaft der Kliniken Nordoberpfalz AG umfasst rund 3.000 Mitarbeiter, bei denen die Impfbereitschaft sehr hoch sei, sagte Hutzler dem Bundespräsidenten. Vorbehalte gebe es allerdings auch hier gegenüber dem Impfstoff des Herstellers AstraZeneca. Die nördliche Oberpfalz war bereits in der ersten Welle vor einem Jahr Deutschlands Hotspot. Auch in den vergangenen Wochen wütete hier im Landkreis Tirschenreuth das Coronavirus besonders stark. Man sei jetzt in der dritten Welle, so Michaela Hutzler.

Erstmals seit mehreren Wochen ist die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut im Landkreis Tirschenreuth heute wieder unter den Wert 300 gesunken (281). Dafür steigen die Infektionszahlen im Landkreis Neustadt/Waldnaab und vor allem in der Stadt Weiden an. Weiden hat inzwischen laut RKI die dritthöchste Inzidenz Deutschlands (243).

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