Die Bürgermeister hatten eine Wette mit dem Bamberger Klimabündnis verloren – jetzt griffen Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, Dritter Bürgermeister Wolfgang Metzner und Oberbürgermeister Andreas Starke (von links) zur Gießkanne und wässerten Bäume.

Bambergs Bürgermeister haben am Markusplatz Bäume gegossen: wegen einer verlorenen Wette.

Bildrechte: Pressestelle Stadt Bamberg, Sebastian Martin
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    Wegen verlorener Wette: Bamberger Bürgermeister gießen Bäume

    Wegen verlorener Wette: Bamberger Bürgermeister gießen Bäume

    Wegen einer verlorenen Wette mit dem Bamberger Klimaschutzbündnis haben Bambergs Bürgermeister am Mittwoch am Markusplatz Bäume gegossen. Bei einer anderen Klimawette war die Stadt Bamberg erfolgreich.

    Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD), der Zweite Bürgermeister Jonas Glüsenkamp (Grüne) und der Dritte Bürgermeister Wolfgang Metzner (SPD) haben am Mittwoch zur Gießkanne gegriffen und am Markusplatz Bäume gegossen. Der Einsatz geht auf eine verlorene Wette zurück.

    Verlorene Wette: Bambergs Bürgermeister greifen zur Gießkanne

    Im Vorfeld zur Weltklimakonferenz in Glasgow im vergangenen November hatte Bambergs Dritter Bürgermeister mit dem Bamberger Klimaschutzbündnis eine Wette abgeschlossen. Bis zu besagter Veranstaltung sollte bei der Stadt eine weitere Stelle für einen Klimaschutzmanager oder eine Klimaschutzmanagerin geschaffen werden. Obwohl der Antrag inzwischen gestellt ist, ging die Wette verloren. Die Frist wurde überschritten.

    Metzner, Glüsenkamp und Starke mussten also zur Gießkanne greifen. Es ging bei der Aktion natürlich hauptsächlich um den symbolischen Charakter. Man wolle jedoch auch für mehr Klimaschutz sensibilisieren, so Metzner.

    Klimaschutzbündnis: Stadtrat muss Beschlüsse schneller umsetzen

    Simone Jakobi, Sprecherin des Klimaschutzbündnis stellte derweil klar, dass mehr Tempo, Konsequenz und Transparenz bei der Umsetzung der im Stadtrat getroffenen Beschlüsse zum Klimaschutz gefragt sei. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, händigte das Bündnis Oberbürgermeister Starke symbolisch eine Gießkanne sowie eine Liste der noch umzusetzenden Stadtratsbeschlüsse aus.

    Bei einer anderen Wette im Vorfeld der Weltklimakonferenz in Glasgow im vergangenen November schnitt Bamberg besser ab. In wenigen Monaten haben die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger 204 Tonnen CO2 eingespart. Deutschlandweit belegte die Domstadt so den vierten Platz unter den Städten bis 80.000 Einwohnern.

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