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Der Eibsee unterhalb der Zugspitze im Wettersteingebirge in Grainau.

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    Wegen Navi: Irrfahrt auf Schotterpiste bis auf 1.400 Höhenmeter

    Eine französische Touristin wurde gestern vom Navi ihres Mietwagens auf 1.400 Höhenmeter in die Irre geführt. Auf unwegsamer Schotterpiste setzte sie dann einen Notruf ab. Feuerwehr und Bergwacht Grainau konnten sie mit vereinten Kräften retten.

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    Von
    • Lena Deutsch

    Dass man sich auf sein Navi nur bedingt verlassen sollte, hat eine Französin, die am Samstag einen Ausflug an den Eibsee machen wollte, feststellen müssen. Wie die Polizei berichtet, ging bei den Beamten am frühen Samstagabend ihr verzweifelter Notruf ein.

    Über die Zugspitzbahn zum Eibsee

    Die junge Frau wollte eigentlich von Garmisch-Partenkirchen aus mit dem Mietwagen zum Eibsee fahren. Da sie sich nicht auskannte, gab sie den Ort ins Navi ein. Dieses allerdings zeigte der Französin eine Strecke über Ehrwald und von dort aus über die Talstation der Tiroler Zugspitzbahn zurück nach Deutschland bis hin zum See an.

    Rettung auf unwegsamer Schotterpiste

    Die Touristin fuhr die Strecke bis hinter die Hochthörle Hütte - doch auf 1.400 Höhenmetern auf einer unwegsamen Schotterpiste erkannte sie schließlich ihre prekäre Lage. Sie wollte umdrehen, doch das gelang der Französin nicht mehr. Daraufhin wählte sie den Notruf. Wenig später konnte sie durch die vereinten Kräfte der Grainauer Feuerwehr und der Bergwacht Grainau aus der misslichen Lage befreit werden.

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