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Wegen Lkw-Maut: Tschechien warnt vor langen Staus an der Grenze | BR24

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An den Grenzübergängen zwischen Bayern und Tschechien drohen ab 1. Dezember lange Staus. Der Grund sind Probleme bei der Einführung eines neuen Systems zur Erfassung der Lkw-Maut im Nachbarland.

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Wegen Lkw-Maut: Tschechien warnt vor langen Staus an der Grenze

An den Grenzübergängen zwischen Bayern und Tschechien drohen ab 1. Dezember lange Staus. Der Grund sind Probleme bei der Einführung eines neuen Systems zur Erfassung der Lkw-Maut im Nachbarland.

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Mehr als 3.000 Lkw fahren jeden Tag auf der A6 in Richtung Tschechien und passieren den Grenzübergang Waidhaus in der Oberpfalz. Ab dem 1. Dezember könnten sich hier kilometerlange Staus bilden. Denn in Tschechien startet an diesem Tag ein neues, satellitengestütztes System zur elektronischen Erfassung der Lkw-Maut.

Viele Lastwagen haben noch kein Bordsystem

Weil viele Lastwagen aber noch nicht mit den neuen Bordgeräten ausgerüstet sind, droht in zwei Wochen ein Verkehrschaos an den bayerisch-tschechischen Grenzübergängen, warnt der Mautbetreiber Czechtoll. Erst rund 196.000 Lastwagen seien mit neuen Bordgeräten ausgerüstet und registriert - weniger als die Hälfte der erwarteten Zahl.

Czechtoll rät von Fahrten nach Tschechien ab

Der Mautbetreiber rechnet mit langen Warteschlangen an den Grenzen, wenn Lkw-Fahrer das Bordgerät erst am ersten Verkaufspunkt hinter der Grenze kaufen, statt es im Voraus online zu bestellen. Der Lastwagen-Rückstau könne auch den Pkw-Verkehr zum Erliegen bringen. Czechtoll empfiehlt Reisenden bereits, Anfang Dezember auf Fahrten über die Grenze zu verzichten.