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Wegen Forstarbeiten? 15.000 Fische sterben in Teich in Viechtach | BR24

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Im niederbayerischen Viechtach sind am Wochenende 15.000 junge Forellen qualvoll erstickt, weil offenbar ein Teichzulauf verstopft war. Eigentlich hätten die Fische in ein paar Wochen im Schwarzen Regen ausgesetzt werden sollen.

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Wegen Forstarbeiten? 15.000 Fische sterben in Teich in Viechtach

In Viechtach im Landkreis Regen sind in einem Teich 15.000 Forellen gestorben. Nach ersten Informationen der Polizei könnten Forstarbeiten in der Nähe das Fischsterben verursacht haben. Die genauen Gründe sind noch unklar.

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Von
  • Corinna Ballweg

In einem Teich des Fischereivereins Viechtach im Landkreis Regen sind am Samstagvormittag 15.000 tote Forellen gefunden worden. Das teilte die Polizei am Sonntag mit. Die genauen Gründe für das Fischsterben sind den Beamten zufolge noch unklar.

Mindestens 15.000 Euro Schaden

Allerdings sollen Mitglieder des Vereins einen verstopften Abzweiger entdeckt haben, über den Wasser eines Bachs in die Teiche geleitet wird. Nahegelegene Forstarbeiten im Zuge des Ausbaus der Bundesstraße 85 könnten nach ersten Erkenntnissen der Polizeiinspektion Viechtach die Ursache dafür gewesen sein. Der Schaden wird auf mindestens 15.000 Euro geschätzt.

Wasserproben entnommen und tote Fische sichergestellt

Die Beamten ermitteln und haben dazu Wasserproben entnommen sowie einige tote Fische sichergestellt. Gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt und dem Landratsamt Regen sollen jetzt die Hintergründe geklärt werden.

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