BR24 Logo
BR24 Logo
Kommunalwahlen

Corona-Ticker Oberfranken: Medi meldet teilweise Kurzarbeit an | BR24

© BR/Kristina Kreutzer

Barbara Schöneberger ist Markenbotschafterin von Medi.

5
Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten
  • Artikel mit Video-Inhalten

Corona-Ticker Oberfranken: Medi meldet teilweise Kurzarbeit an

Der medizinische Hilfsmittelhersteller Medi muss aufgrund der Coronakrise teilweise Kurzarbeit anmelden – betroffen sind davon aber nur die beiden Sport-und Lifestylemarken CEP und ITEM m6. Alle Entwicklungen hier im News-Ticker.

5
Per Mail sharen
Teilen

+++ Dieser Artikel wird täglich mehrfach aktualisiert +++

30.03.20, 18.27 Uhr: Bürger können sich weiter an Debatte über Verlauf des Südlinks beteiligen

Die Bürgerbeteiligung an der Debatte um den Verlauf der geplanten Nord-Süd-Stromtrasse Südlink soll trotz Corona-Krise weitergehen. Das versichert der Netzbetreiber Tennet in einer Pressemitteilung. Darin teilt das Unternehmen zugleich mit, dass alle anstehenden Info-Veranstaltungen und Versammlungen abgesagt wurden. Gemeinsam mit der Bundesnetzagentur und dem Netzbetreiber TransnetBW werde man nach neuen Wegen des Austausches suchen. Die beteiligten Unternehmen und Einrichtungen hätten sich dafür entschieden, "vorerst vollständig auf digitale, postalische und telefonische Information und Beteiligung" zu setzen. Ziel sei "das Gelingen der Energiewende". Die geplante Gleichstromtrasse "Südlink" soll erneuerbare Energie von Schleswig-Holstein nach Bayern transportieren. Die mehr als 500 Kilometer lange Stromleitung soll komplett unterirdisch verlegt werden und im Jahr 2026 in Betrieb gehen.

30.03.20, 18.21 Uhr: Landkreis Lichtenfels meldet ersten Corona-Toten

Im Landkreis Lichtenfels gibt es den ersten Corona-Toten. Nähere Angaben zu Alter und Geschlecht der verstorbenen Person wollte das Landratsamt auf Nachfrage des Bayerischen Rundfunks (BR) nicht machen. Auf 79 ist die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Kreis Lichtenfels gestiegen, teilte das Landratsamt weiter mit. Landrat Christian Meißner (CSU) appellierte erneut an die Bevölkerung, die Ausgangsbeschränkungen zu beachten. Die Verbreitung des Virus dürfe nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

30.03.20, 15.14 Uhr: Erstmals mehr als 1.000 Corona-Infizierte in Oberfranken

Das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat die aktuellsten Zahlen (Stand: 30.03.20, 10.00 Uhr) bezüglich des Coronavirus veröffentlicht. Demnach ist die Zahl der in Oberfranken Infizierten um 90 Fälle gestiegen und ist mit 1.020 erstmals vierstellig. Bayernweit hat Oberfranken die wenigsten bestätigten Corona-Fälle zu beklagen. Mit vier Todesfällen mehr als am Vortag, ist die Zahl in Oberfranken bayernweit auf elf Tote am zweithöchsten angestiegen. Nur in Oberbayern gab es mit zehn weiteren Todesfällen (insgesamt 38) einen höheren Anstieg.

Innerhalb Oberfrankens meldet der Landkreis Wunsiedel mit 186 Fällen die meisten Infizierten, gefolgt vom Landkreis Bamberg (144) und dem Landkreis Bayreuth (105). Wunsiedel verzeichnet im Vergleich zum Vortag zudem mit vier Toten den höchsten Anstieg in ganz Bayern. Die wenigsten Corona-Fälle gibt es hingegen in den Städten Coburg (22), Hof (33) und Bayreuth (49).

30.03.20, 13.19 Uhr: Teilbereiche von Medi melden Kurzarbeit an

Der medizinische Hilfsmittelhersteller Medi muss aufgrund der Coronakrise teilweise Kurzarbeit anmelden – betroffen sind davon aber nur die beiden Sport-und Lifestylemarken "CEP" und "ITEM m6". Die Regelung greift ab 1. April, teilt das Unternehmen mit. Um die Mitarbeiter dieser Bereiche zu schützen und Arbeitsplätze zu erhalten nutze man die Kurzarbeiterregelung, so die Geschäftsleiterin der beiden Marken, Miriam Weihermüller. Das Unternehmen habe sich zudem dazu entschlossen, das gesetzliche Kurzarbeitergeld von 60 beziehungsweise 67 Prozent auf 80 Prozent aufzustocken. "Wir zählen zu den Top-Arbeitgebern der Branche und der Region. Wenn die Krise vorüber ist, wollen wir gerüstet den Weg in die Zukunft gehen", so Weihermüller. Betroffen sind davon aktuell 38 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Vertrieb, Produktmanagement und Marketing.

30.03.20, 13.08 Uhr: Seniorenheime im Raum Hof von Corona betroffen

In drei Seniorenheimen im Landkreis Hof ist der Coronavirus ausgebrochen. Wie eine Sprecherin des Landkreises Hof auf BR-Nachfrage bestätigt, handelt es sich um Einrichtungen in Hof, Rehau und Bad Steben. In den Seniorenheimen seien sowohl Mitarbeiter als auch Bewohner positiv auf das Virus getestet worden. Über die Anzahl der infizierten Menschen konnte die Sprecherin keine Angaben machen.

30.03.20, 10.31 Uhr: Corona-Fall im Ankerzentrum in Bamberg

Im Bamberger Ankerzentrum gibt es einen Corona-Fall. Dies bestätigte eine Sprecherin der Regierung von Oberfranken dem Bayerischen Rundfunk. Näheres ist noch nicht bekannt. Vor über einer Woche hatte die die Bamberger Mahnwache Asyl kritisiert, dass die Einrichtung nicht ausreichend auf die Corona-Krise vorbereitet sei. Unter anderem gebe es nicht genügend Aufklärung, es fehle an Wasch- und Desinfektionsmöglichkeiten und das Essen werde in der Kantine mit weit über 1000 Menschen eingenommen, schrieb die Pfarrerin Mirjam Elsel in einem offenen Brief. Die Regierung von Oberfranken wies die Kritik zurück. So würden etwa seit Anfang März alle Neuankömmlinge auf das Corona Virus getestet und nur bei einem negativen Ergebnis auf die Wohnungen verteilt. Bis das Testergebnis vorliegt, müssten die Asylbewerber in einem Transitbereich bleiben, schrieb Stefan Krug von der Regierung von Oberfranken. Mit Info-Blättern in unterschiedlichen Sprachen seien die Bewohner über das Virus informiert worden, über Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln. Außerdem würden mehr Hygieneartikel ausgegeben. Ein Café auf dem Gelände wurde geschlossen. Auch die Schule und die Kinderbetreuung wurde geschlossen und Kurse wurden abgesagt. Die Sitzplatzzahl in der Kantine wurde auf 306 reduziert. Zusätzlich wurde ein Take-away-Schalter eingerichtet. Dort können die Asylbewerber Mahlzeiten abholen und sie in ihren Zimmern einnehmen. Im Ankerzentrum leben derzeit 1.224 Menschen.

30.03.20, 10.07 Uhr: Tierpatenschaften sollen Wildpark bei Coburg entlasten

Der Wildpark Schloss Tambach im Landkreis Coburg wirbt für Tierpatenschaften, um die fehlenden Einnahmen durch die Coronakrise ein wenig abzufedern. Die Preise für ein Jahr sind unterschiedlich: Während es eine Elchpatenschaft für 200 Euro im Jahr gibt, kostet die Patenschaft für einen Waschbären 120 Euro und für einen Wellensittich 40 Euro.

Wegen Corona: Wildpark bei Coburg wirbt für Tierpatenschaften

29.03.20, 16.16 Uhr: 930 Corona-Infizierte in Oberfranken

In Oberfranken sind aktuell 930 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 63 mehr als noch gestern, meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen. Bislang sind in Oberfranken sieben Menschen an der Lungenkrankheit gestorben. In ganz Bayern erhöhte sich die Zahl der Todesfälle auf 110. Dem LGL zufolge wurden bislang 13.263 Menschen positiv auf das Virus getestet.

29.03.20, 12.06 Uhr: Coronavirus-Verdacht: Geburtshilfestation am Klinikum Forchheim schließt vorübergehend

Die Geburtshilfestation des Forchheimer Klinikums wird vorübergehend geschlossen. Grund sei ein Corona-Verdachtsfall, teilte die Klinik mit. Womöglich habe sich eine Hebamme mit dem Coronavirus infiziert. Daraufhin ordnete die Klinikleitung die Schließung der Station bis zum 14. April an. Frauen, die bereits stationär in der Klinik untergebracht sind, werden auf andere Stationen verteilt. Alle Beschäftigten der Geburtshilfe mit direktem Patientenkontakt sollen nun auf das Virus getestet werden, so die Klinik weiter.

28.03.20, 16.00 Uhr: LGL meldet 864 Coronavirus-Infektionen in Oberfranken

In Oberfranken gibt es laut aktuellem Stand (28.03.20) 864 Coronavirus-Infektionen und sechs Todesfälle. Das teilte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit. Damit ist die Zahl der positiv getesteten Menschen in Oberfranken innerhalb eines Tages um 93 gestiegen. In ganz Bayern zählt das LGL mittlerweile insgesamt 11.862 Fälle von Coronavirus-Infizierten, die meisten davon in Oberbayern (5.840). Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es aber zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und den Angaben des LGL kommen, teilte die Behörde mit.

28.03.20, 11.00 Uhr: Corona-Teststelle ab Montag auch in Pegnitz

Auch in Pegnitz (Lkr. Bayreuth) wird es ab Montag (30.03.) eine Corona-Teststelle geben. Der Landkreis Bayreuth richtet sie gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung KVB und dem Gesundheitsamt an der Hotelfachschule ein. Sie wird montags bis freitags zwischen 13.00 Uhr und 16.00 Uhr besetzt sein. Da die Teststelle als "Drive-Through" angelegt ist, soll niemand aus dem Auto aussteigen. Am geöffneten Fenster werden Abstriche aus dem Mundraum genommen. Eine ähnliche Teststelle wird es ab Montag zu den selben Uhrzeiten auch an der Oberfrankenhalle in Bayreuth geben. Für beide gilt: Nicht einfach hinfahren. Es werden ausschließlich Menschen getestet, die im dringenden Verdacht stehen, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, und die von der KVB dort angemeldet wurden. Wer bei sich eine Infektion vermutet, soll sich telefonisch bei seinem Arzt oder dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst melden (Tel. 116 117). Die Ärzte entscheiden darüber, ob sich der Betreffende mit dem Auto zur Teststelle begeben soll oder nicht. Wer einen Termin bekommen hat, muss vor dem Test seine Krankenversichertenkarte vorzeigen.

27.03.20, 18.45 Uhr: Teststelle für Corona-Verdachtsfälle in Bayreuth

Stadt und Landkreis Bayreuth richten eine zentrale Teststelle für Corona-Verdachtsfälle ein. Die Teststelle in der Gaststätte an der Oberfrankenhalle in Bayreuth wird am Montag (30.03.20) in Betrieb gehen. Geöffnet ist sie Montag bis Freitag von 13.00 bis 16.00 Uhr. Getestet werden ausschließlich Personen, die im dringenden Verdacht stehen, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben und durch die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) vorab bei der zentralen Teststelle angemeldet wurden. Stadt und Landkreis sowie das Gesundheitsamt appellieren an die Bürger, nicht auf eigene Faust die Teststelle aufzusuchen. Prophylaktische Abstriche werden dort nicht genommen.

Bei Verdacht einer Infektion mit dem neuen Corona-Virus wird empfohlen, sich zunächst telefonisch, keinesfalls persönlich, mit dem Hausarzt oder dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) in Verbindung zu setzen. Wenn seitens der Ärzte ein medizinisch begründeter Corona-Verdacht festgestellt wird, erfolgt eine Anmeldung der zu testenden Person bei der zentralen Teststelle. Dort selbst wird keine Untersuchung, sondern nur ein Abstrich aus dem Mundbereich vorgenommen. Die betroffenen Personen werden rechtzeitig vorher über ihren Termin bei der Teststation informiert. Wer daraufhin die Teststelle aufsucht, muss seine Krankenversicherungskarte vorzeigen.

27.03.20, 16.11 Uhr: Stärkster Anstieg an Neuinfektionen in Oberfranken seit Ausbruch der Pandemie

In Oberfranken sind mindestens 771 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am Freitag (27.03.20) und bezieht sich auf Meldezahlen von 10.00 Uhr. Damit meldet Oberfranken erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie mehr Infizierte als Mittelfranken. Dort werden 768 Fälle gemeldet und damit am wenigsten in Bayern. Im Vergleich zum Vortag steigt die Zahl der bestätigten Infektionen in Oberfranken um 198. Das ist der bislang mit Abstand stärkste Anstieg an bestätigten Infektionen innerhalb eines Tages. Zuvor stieg die Zahl um 105 Fälle. Innerhalb Oberfrankens meldet nach wie vor der Landkreis Bamberg die meisten Infizierten, und zwar 144. In Bamberg-Stadt sind es 55. Auf Platz zwei im Regierungsbezirk liegt der Landkreis Wunsiedel mit 112 gemeldeten Infektionen. Die wenigsten Fälle Oberfrankens gibt es nach wie vor in der Stadt Coburg (14), gefolgt von der Stadt Hof (20). In der Stadt Bayreuth ist die Zahl der gemeldeten Infektionen um 15 auf jetzt 36 Fälle gestiegen. In Bayreuths Nachbarlandkreis Tirschenreuth gibt es nach wie vor so viele Infektionen, wie sonst nirgendwo in Nordbayern. 251 Fälle werden dort gemeldet, das sind aber nur zwölf mehr als am Vortag. Würzburg könnte Tirschenreuth als Spitzenreiter Nordbayerns bald ablösen. In der Stadt werden bereits 204 Infektionen gemeldet. Mit dem Landkreis zusammen sind es in Würzburg bereits über 350. Bayernweit ist die Zahl der Infektionen erstmals auf über 10.000 gestiegen. Fast die Hälfte der insgesamt 10.180 Fälle meldet Oberbayern (4.960).

27.03.20,14.19 Uhr: Zweite Abstrichstelle für Lichtenfels

In Lichtenfels ist eine Corona-Abstrichstelle für die niedergelassenen Ärzte in Betrieb genommen worden. Wie das Landratsamt mitteilte, soll die Stelle die Ärzte entlasten und schützen. Der Klinikverbund Regiomed stellt das medizinische Personal und betreibt die Teststelle. Es ist die zweite Corona-Abstreichstelle in Lichtenfels. Vom Gesundheitsamt wurde bereits vor einigen Wochen eine Corona-Abstrichstelle eingerichtet. Diese durfte aus rechtlichen, versicherungs- und abrechnungstechnischen Gründen aber nicht den niedergelassenen Ärzte angeboten werden, so Landrat Christian Meißner (CSU). Auch zur neuen Teststelle dürfen Patienten nicht einfach vorbeikommen. Vorher müssen ein niedergelassener Arzt eine entsprechende Differenzialdiagnostik vorgenommen haben und Anzeichen auf eine Coronavirus-Erkrankung vorliegen. Dann meldet der Arzt den Patienten bei der Abstrichstelle an. Im Anschluss erhält der Patient einen zeitnahen Termin. Der Abstrich wird im „Drive-Thru“-Verfahren genommen. Das heißt, der Patient fährt mit dem Auto vor und der Abstrich erfolgt durch die geöffnete Fensterscheibe, um das Ansteckungsrisiko möglichst klein zu halten.

27.03.20,13.47 Uhr: Drei Infektionspraxen für die Region Bamberg

In der Region Bamberg gehen in der nächsten Woche drei Infektionspraxen in Betrieb. Die Praxen wird es in Bamberg, Burgebrach und Schesslitz geben, teilen Stadt und Landkreis Bamberg mit. Damit sollen die niedergelassenen Ärzte und die Krankenhäuser entlastet werden. Die erste Infektionspraxis startet neben der Ärztlichen Bereitschaftspraxis am Klinikum in Bamberg. Betrieben werden die Praxen von niedergelassenen Ärzten. Patienten mit Erkältungssymptomen wie Fieber, trockenen Husten, Schnupfen, Abgeschlagenheit, Atemproblemen, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost sollen künftig so eine spezielle Infektionspraxis aufsuchen. Dort wird von Ärzten - wenn nötig - ein Abstrich durchgeführt. Die Betroffenen erhalten auch eine Untersuchung und eine abschließende Diagnose. Wer lediglich medizinische Beratung wünscht, sollte den Hausarzt anrufen oder die Corona-Hotline beim Landratsamt Bamberg (Telefon: 0951 85 97 00) oder bei der Stadt Bamberg (Telefon: 0951 87 2525).

27.03.20,13.44 Uhr: E-Mail-Adresse für Corona-Schutzmaterial in Coburg eingerichtet

Die Gesundheitsregion Stadt und Landkreis Coburg hat eine zentrale Mailadresse für Materialangebote in der Coronakrise eingerichtet. Derzeit gingen unkoordiniert sehr viele Angebote für Material sowohl von privaten Personen als auch von Firmen bei Stadt und Landkreis Coburg ein, heißt es in einer Pressemitteilung. Teilweise würde Material kostenlos angeboten, teilweise zum Kauf. Um die Angebote zentral koordinieren zu können, haben die Stadtverwaltung und das Landratsamt die Funktions-E-Mail-Adresse "Material-Corona@coburg.de" eingerichtet. An diese E-Mail-Adresse können ab sofort alle Materialangebote in Sachen Corona geschickt werden. Das könnten Angebote von Firmen über sofort verwendbare Materialien sein (Schutzmasken, Desinfektionsmittel), Spendenangebote über sofort verwertbare Materialien oder Angebote von Firmen über Material, das zur Herstellung von Schutzmaterial geeignet ist (zum Beispiel reiner Alkohol für Desinfektionsmittel, Stoffe für die Herstellung von Schutzmasken).

27.03.20, 10.54 Uhr: Symptome auf Covid-19-Erkrankung online testen

Wer in Stadt oder Landkreis Hof wohnt und den Verdacht hat, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, kann ab heute (27.03.20, 12.00 Uhr) wieder einen Online-Test durchführen. Wie das Landratsamt mitteilt, gebe das Ergebnis des Tests Auskunft darüber, ob sich die Person zur Teststelle an der Hofer Freiheitshalle begeben soll oder nicht. Das Angebot des Landkreises richtet sich an Menschen, die Symptome haben, oder Kontakt zu einem möglicherweise Infizierten hatten. Auch wer selbst innerhalb der vergangenen 14 Tage in einem Risikogebiet unterwegs war, sollte den Test durchführen. Ab 12.00 Uhr können sich die betreffenden Bürger im Internet auf der Seite www.teststelle-hof.de anmelden und den Online-Test durchführen. Jeder Teilnehmer erhält anschließend eine E-Mail mit weiteren Anweisungen. Die Teststelle an der Freiheitshalle ist heute (27.03.20) und morgen (28.03.20) von 13.00 bis 15.00 Uhr geöffnet. Das Landratsamt Hof möchte mit diesem Vorgehen die vorhandenen Kapazitäten optimal ausnutzen, heißt es in einer Mitteilung. Die Mitarbeiter bitten darum, den Test nur dann durchzuführen, wenn mindestens eines der genannten Kriterien zutrifft. Der Test bleibt zunächst für 24 Stunden online.

27.03.20, 9.22 Uhr: Hof sucht medizinische Fachkräfte

In Hof werden für die kommenden Wochen Helfer im Pflegebereich und im ärztlichen Dienst gesucht. Stadt und Landkreis haben vor diesem Hintergrund eine Online-Plattform eingerichtet. Auf www.helfer-hoferland.de können sich Freiwillige ab sofort registrieren lassen. Angesprochen fühlen sollen sich vor allem Fachkräfte, die derzeit nicht im Beruf stehen. Der Hofer Bürgermeister Harald Fichtner (CSU) spricht von Ärzten, Pflege- und Pflegehilfskräften, medizinischen Fachangestellten und ähnlichen Berufen. Auch Landrat Oliver Bär appelliert an diese Berufsgruppe, mitzuhelfen, um das Gesundheits- und Pflegesystem in der Corona-Krise aufrecht zu erhalten. Die Einsatzgebiete können unterschiedlich sein und werden mit den Helfern abgesprochen. Ein Team von Koordinatoren setzt sich im Bedarfsfall mit den Freiwilligen in Verbindung.

27.03.20, 07.18 Uhr: Kreißsäle in den Regiomed-Klinken bleiben nun doch für werdende Väter geöffnet

Die Kreißsäle in den Regiomed-Kliniken bleiben für werdenen Väter geöffnet. Damit sie bei der Geburt dabei sein können, seien aber umfangreiche Hygienemaßnahmen erforderlich, heißt es in einer Mitteilung. Außerdem muss der Vater symptomfrei sein und darf in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu einer infizierten Person gehabt haben. Bei Betreten des Kreißsaals muss eine vollständige Schutzmontur getragen werden, um das Ansteckungsrisiko für andere Eltern und Babys und für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu minimieren.

26.03.20,17.36 Uhr: Zahl der Infizierten auf 573 gestiegen

In Oberfranken gibt es 573 bestätigte Corona-Infektionen. Das teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit. Damit ist die Zahl der positiv getesteten Menschen in Oberfranken innerhalb eines Tages um 105 gestiegen (Stand 26.03.20, 10.00 Uhr). Am Vortag war die Zahl um 86 bestätigte Fälle und damit weniger stark gestiegen. Bayernweit ist Oberfranken immer noch der Regierungsbezirk mit den wenigsten bestätigten Infektionen. Mittelfranken meldet 647 Fälle, Oberbayern hat mit 4.456 Fällen die meisten Infizierten im Freistaat. Innerhalb Oberfrankens liegt der Landkreis Bamberg mit 105 bestätigten Infektionen auf Platz eins, gefolgt vom Landkreis Wunsiedel mit 84 Infektionen. Die wenigsten gemeldeten Fälle gibt es in der Stadt Coburg(13) gefolgt von Hof (19) und Bayreuth (21). In Bayreuths Nachbarlandkreis Tirschenreuth, der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Region Nordbayerns, stieg die Zahl auf mindestens 239 Infizierte.

26.03.20, 16.02 Uhr: Landestheater Coburg schneidert Schutzmasken

Die Damen- und Herrenschneiderei des Landestheaters in Coburg fertigt Schutzmasken für das Regiomed-Klinikum in Coburg an. Obwohl das Landestheater wegen der Coronakrise geschlossen ist, wollten die Angestellten helfen und kamen Ende der vergangenen Woche auf die Idee, die Masken zu nähen, heißt es in einer Mitteilung. Insgesamt sollen es 500 Masken werden, bis Mittwoch (25.03.20) waren bereits 450 Stück produziert. Außerdem haben sich einige Mitglieder des Ensembles und aus anderen Bereichen des Theaters einer städtischen Initiative angeschlossen, um für Hilfsbedürftige einkaufen zu gehen. Auch wenn das Landestheater bis auf Weiteres geschlossen bleibt, wollen die Mitglieder der unterschiedlichen Sparten ihr Publikum auch zuhause unterhalten. Dazu sind verschiedene Formen und Beiträge auf den Social-Media-Kanälen geplant.

26.03.20, 15.50 Uhr: Zweiter Coronavirus-Toter im Landkreis Wunsiedel

Im Landkreis Wunsiedel ist ein zweiter Patient, der sich mit dem Coronavirus infiziert hatte, gestorben. Es handelt sich um einen 76 Jahre alten Mann, der im Fichtelgebirgsklinikum Marktredwitz behandelt wurde, teilte das Landratsamt mit. Der Senior war, wie der erste Corona-Tote im Landkreis, vorerkrankt. Wie das Landratsamt Wunsiedel weiter mitteilt, ist die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten auf 115 gestiegen. Gestern waren es noch 88.

26.03.20, 14.40 Uhr: In Coburg fahren Stadtbusse jede Stunde

In Coburg wird der Stadtbusfahrplan ab Montag (30.03.20) auf einen generellen Stundentakt umgestellt. Das haben die Städtische Werke Überlandwerke Coburg GmbH (SÜC) in einer Mitteilung (25.03.20) bekannt gegeben. Der Grund für die Reduzierung der Fahrten liegt in den strak nachgelassenen Fahrgastzahlen während der Coronakrise. Wochentags fahren die Busse ab etwa 05.00 Uhr. Man bitte um Verständnis dafür, dass aufgrund der aktuellen Situation kein gedruckter Fahrplan ausgegeben werden kann, heißt es in der Mitteilung. Weitere Informationen erhalten die Bürgerinnen und Bürger auf der Website der SÜC. Diese Infos hängen ab Sonntag (29.03.20) auch an den Haltestellen aus. Fahrgäste sollen bei Fahrten in den Stadtbussen bitte weiterhin die Hygieneregeln einhalten und Abstand zu anderen Fahrgästen und den Busfahrern halten.

26.03.20, 14.34 Uhr: Coronakrise trifft laut IHK-Umfrage fast alle Betriebe in der Region Coburg

Die Coronakrise hat spürbare Folgen für die Wirtschaft im Raum Coburg. Eine Blitzumfrage unter den Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer zu Coburg (IHK) ergab, dass fast 100 Prozent der Befragten die Auswirkungen wirtschaftlich spüren. Vor zwei Wochen seien es noch 75 Prozent gewesen, heißt es in einer Mitteilung der IHK zu Coburg. Besonders betroffen seien die Industrie, der Dienstleistungssektor, der Einzel- und Großhandel, Verkehr und Logistik, die Hotellerie, die Gastronomie und die Reisewirtschaft. Die Hälfte der befragten Unternehmen rechne mit Umsatzrückgängen im Bereich von 25 Prozent, mehr als ein Viertel der Befragten befürchten sogar Rückgänge bis zu 50 Prozent. Als Gründe dafür wurden der Nachfragerückgang, die Stornierung von Aufträgen, Liquiditätsengpässe bis hin zum kompletten Stillstand der geschäftlichen Tätigkeit genannt. Mehr als ein Drittel der Befragten rechne damit, Personal abbauen zu müssen.

26.03.20, 12.34 Uhr: Erster Corona-Toter mit Wohnsitz im Landkreis Forchheim

Ein 85-jähriger Mann mit Wohnsitz im Landkreis Forchheim ist an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Allerdings starb der Mann in einem bayerischen Klinikum außerhalb des Landkreises Forchheim. Wie das Landratsamt Forchheim mitteilt, war der Mann gesundheitlich vorbelastet.

26.03.20, 9.15 Uhr: Tschechische Arbeiter dürfen weiterhin pendeln – Aufatmen in Marktredwitz

15 Krankenpfleger, Krankenschwestern und Pflegehelfer aus Tschechien dürfen weiterhin zum Marktredwitzer Seniorenpark Siebenstern pendeln. Über diese Entscheidung der tschechischen Regierung zeigt sich der Leiter des Seniorenparks Siebenstern Andreas Mottl sehr erleichtert. Rund 1/3 seiner Belegschaft pendelt täglich aus Tschechien nach Marktredwitz. Aktuell sind im Seniorenpark 137 Menschen zuhause, Platz ist für 147. Ein Teil der Pfleger aus Tschechien ist jetzt dennoch in Deutschland geblieben. Andreas Mottl hat Ihnen Unterkünfte organisiert. Derzeit gab es noch keinen Coronafall im Seniorenpark. Laut Mottl ist die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt aktuell hervorragend. Erst gestern habe er eine neue Lieferung mit Schutzmasken, Schutzanzügen und Desinfektionsmittel erhalten, er sei nun für die kommenden zwei Wochen gut ausgerüstet, so Mottl zum BR.

25.03.20, 16.24 Uhr: Stärkster Anstieg an Infektionen im Landkreis Bamberg seit Beginn der Pandemie

In Oberfranken waren am Mittwochmorgen (25.03.20) nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mindestens 468 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 86 bestätigte Fälle mehr als noch am Vortag. Damit hat Oberfranken bayernweit zwar immernoch die wenigsten Infizierten, nähert sich dem Regierungsbezirk Mittelfranken aber an. Dort werden 490 Infektionen gemeldet. Am meisten bestätigte Fälle gibt es nach wie vor in Oberbayern, wo 3.652 Infektionen gemeldet werden. Bayernweit steigt die Zahl damit auf 7.289 Infektionen. Die meisten Fälle innerhalb Oberfrankens meldet nun nicht mehr der Landkreis Wunsiedel (72 Fälle), sondern der Landkreis Bamberg mit 77 Infektionen. Allerdings beruft sich das Landesamt auf Zahlen, die am Mittwochmorgen (25.03.20) um 10.00 Uhr vorgelegen haben. Wie das Landratsamt Bamberg mitteilt, sind seitdem weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Zahl der Infizierten im Landkreis Bamberg sei mittlerweile auf 107 gestiegen sei, heißt es in einer Mitteilung. Dazu kämen 39 infizierte Bürger in der Stadt. Es handle sich um den stärksten Anstieg seit Beginn der Corona-Pandemie. Für die Stadt Bayreuth meldet das Landesamt 19 Fälle und damit nach den Städten Coburg (10) und Hof (15) die wenigsten in Oberfranken. Aus Bayreuths Nachbar-Landkreis Tirschenreuth werden 209 Fälle gemeldet und damit so viele wie sonst nirgendwo in Nordbayern.

25.03.20, 13.07 Uhr: Bayreuther Busfahrplan auf Samstagsverkehr umgestellt

Immer weniger Menschen nutzen derzeit aufgrund der Ausgangsbeschränkungen wegen des Coronavirus den Stadtbus. Die Bayreuther Stadtwerke gaben nun bekannt, den Busfahrplan in Bayreuth daher auf den Samstagsfahrplan umzustellen. Werktags gilt ab Donnerstag, dem 26.März, also ein ausgedünnter Fahrplan. Fahrgäste, die im Schichtdienst tätig sind, kommen weiterhin auch in den frühen Morgenstunden zur Arbeit. Bestimmte Buslinien und Angebote des Anruf-Linien-Taxis weichen vom Samstagsfahrplan ab und sind schon eine Stunde früher unterwegs. Der bereits verkürzte Nachtverkehr bleibt auch weiterhin bestehen. Die aktualisierten Fahrpläne werden noch im Verlauf des heutigen Tages an den Haltestellen angebracht. Weitere Informationen gibt es auf der Website der Stadtwerke.

25.03.20, 11.05 Uhr: Maisel's Weissbierfest und "Fun Run" abgesagt

Das Maisel's Weissbierfest wird wegen des Coronavirus abgesagt. Das meldet die Bayreuther Brauerei Maisel. Das Fest hätte vom 14. bis 17.05.20 bereits zum 33. Mal in Bayreuth stattfinden sollen. Das Weissbierfest lockt jedes Jahr mehrere Zehntausend Besucher auf das Brauereigelände. Im vergangenen Jahr traten unter anderem die Künstler Laith Al-Deen und The Temptations auf. Welche Künstler in diesem Jahr nach Bayreuth kommen sollten, hatte die Brauerei noch nicht bekannt gegeben. Auch der überregional bekannte Volkslauf, der Maisel's "Fun Run", wird nicht stattfinden. Der Lauf hätte am 17.05.20 stattfinden sollen. Bis zu 4.000 Läufer wurden erwartet, der Lauf war lange ausgebucht. Eine Anmeldung für den "Fun Run" 2021 soll ab dem 11.11.20 möglich sein. Er soll am 09.05.21 stattfinden.

25.03.20, 09.06 Uhr: Wahl zur Bierkönigin abgesagt

Bayern bekommt dieses Jahr keine neue Bierkönigin. Der bayerischer Brauerbund hat die Wahl vor dem Hintergrund der Corona-Krise abgesagt. "Derzeit müssen wir leider davon ausgehen, dass das Finale nicht wie geplant am 14.05.20 im Löwenbräukeller stattfinden kann", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbunds, Lothar Ebbertz. Da zahlreiche Feste und Veranstaltungen, auf denen die Bierkönigin auftreten sollte, abgesagt wurden, wird demnach auch nicht auf anderem Weg abgestimmt - etwa online oder per Jury-Entscheidung. Die bereits ausgewählten sieben Finalistinnen, darunter Katja Staufer (28) aus Kulmbach, sollen nun im kommenden Jahr gegeneinander antreten. Die amtierende Bierkönigin Vroni Ettstaller wird laut Brauerbund bis zur Wahl der Nachfolgerin im Mai 2021 im Amt bleiben. Die Wahl der Bayerischen Bierkönigin wird seit 2011 jährlich vom Bayerischen Brauerbund organisiert.  

25.03.20, 08.00 Uhr: Aufruf zum weltweiten ökumenischen Mittags-Gebet

Papst Franziskus und der Lutherische Weltbund rufen alle Christen auf der Welt auf, heute gemeinsam das Vaterunser zu beten und Gott um Barmherzigkeit, Heilung und ein Ende der Corona-Pandemie zu bitten. Die Bayreuther Regionalbischöfin Dorothea Greiner bittet auch die Christen in Oberfranken, diesem Aufruf zu folgen und idealerweise um 12 Uhr mittags, gemeinsam das Vaterunser zu beten: "Wir haben im Vaterunser ein gemeinsames Gebet für alle christlichen Konfessionen, weil Jesus es uns gelehrt hat. Jeden Mittag läuten ohnehin überall täglich die Glocken und laden jeden Menschen zum Gebet ein. Wenn wir uns auch nicht zum Beten versammeln können, sind wir doch durch das gleichzeitige Gebet verbunden."

24.03.20, 20.10 Uhr: Zwölf Ärzte und Pfleger am Klinikum Bayreuth in Quarantäne

Am Bayreuther Klinikum sind zwölf Ärzte und Pfleger in Quarantäne geschickt worden. Das teilt der Pressesprecher der Klinik, Frank Schmälzle, mit. Ein Patient, der ohne Symptome ins Krankenhaus kam, um sich einer notwendigen Operation zu unterziehen, zeigte nach der Operation schließlich Corona-typische Symptome. Innerhalb weniger Stunden konnte der Corona-Test ausgewertet werden. Das Ergebnis war positiv. Daraufhin wurden drei Mitarbeiter des ärztlichen Dienstes und neun aus der Pflege in Quarantäne geschickt.

24.03.20, 18.37 Uhr: Hinweise zur Entsorgung von möglicherweise kontaminiertem Müll

Die richtige Entsorgung von möglicherweise kontaminiertem Hausmüll ist wichtig. Darauf weist das Landratsamt Bayreuth hin. In einer Mitteilung heißt es, dass Personen, die positiv auf das Covid-19 getestet wurden oder unter Infektionsverdacht stehen, beispielsweise benutzte Taschentücher, Mund-Nasen-Schutz oder Hygieneartikel auf keinen Fall lose in den Restmüll werfen sollen. Vielmehr wird darum gebeten, diese in einem extra Beutel – sicher verknotet – in die Restmülltonne zu werfen. Hintergrund ist, dass die Zerstörung der Viren in der Müllverbrennung, bei Temperaturen von rund 1.000 Grad Celsius, gewährleistet sei, heißt es. Auch zum Schutz der Müllwerker sollen die kontaminierten Abfälle nicht in den anderen Wertstoff- und Abfallbehältern entsorgt werden.

24.03.20, 18.23 Uhr: Erster Corona-Todesfall im Landkreis Bamberg

Eine 84-jährige Frau, die gesundheitlich vorbelastet war, ist an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Das teilte das Landratsamt Bamberg mit. Sie ist die erste Patientin im Landkreis, die an den Folgen des Virus verstarb.

© picture alliance/dpa

Die Mitarbeiter der Automobilzulieferer in der Region Bamberg sind aufgrund der Corona-Krise in den nächsten Wochen von Kurzarbeit betroffen.

24.03.20, 16.49 Uhr: Kurzarbeit bei Automobilzulieferern in der Region Bamberg

Die Mitarbeiter der Automobilzulieferer in der Region Bamberg sind aufgrund der Corona-Krise in den nächsten Wochen von Kurzarbeit betroffen. Ab Mittwoch (25.03.20) gibt es bei Bosch wegen der sinkenden Automobilnachfrage bis 04.04.20 eine Betriebseinschränkung, so eine Unternehmenssprecherin. Um auf die Corona-Pandemie angemessen zu reagieren, verhandeln Werkleitung und Arbeitnehmervertretung über die erforderliche Kurzarbeit. Auch beim Reifenzulieferer Michelin verhandeln momentan Betriebsrat und Werkleitung über Kurzarbeit, weil die Lieferkette derzeit unterbrochen ist. Davon sind ein Großteil der 750 Mitarbeiter am Standort Hallstadt betroffen, so der Betriebsrat von Michelin, Josef Morgenroth. Auch bei Brose werde verhandelt, so Matthias Gephardt von der IG-Metall in Bamberg. Dort gäbe es aber noch keine vorgezogene Kurzarbeit. 8.500 bis 9.500 Beschäftigte in der Region Bamberg könnten von der Kurzarbeit betroffen sein, so der IG Metall Sprecher weiter.

24.03.20, 16.34 Uhr: 382 Corona-Infektionen in Oberfranken gemeldet

In Oberfranken sind 382 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Dienstag (24.03.20) gemeldet. Das sind 73 Personen mehr, als noch am Vortag. Damit ist Oberfranken aber immernoch der bayerische Regierungsbezirk mit den wenigsten Infektionen. Zum Vergleich: In Mittelfranken meldet das Landesamt 405 bestätigte Corona-Fälle, in Oberbayern 3282. Spitzenreiter in Oberfranken ist der Landkreis Wunsiedel mit 67 bestätigten Corona-Infektionen. Das sind 14 mehr als am Vortag. Jeweils 49 infizierte Personen leben in den Landkreisen Hof und Bamberg. In der Stadt Bayreuth gibt es neun Infektionen und damit am wenigsten in Oberfranken. Die Zahl steigt aber auch dort, am Vortag waren es sieben. Insgesamt meldet das Landesamt am Dienstag (24.03.20, 10.00 Uhr) 6362 Infektionen in Bayern. Das ist ein Anstieg um 643 Fälle innerhalb eines Tages.

24.03.20, 13.09 Uhr: Neustädter Puppen-Festival fällt aus

Das Internationale Puppen-Festival 2020 und der Max-Oscar-Arnold-Kunstpreis für zeitgenössische Puppenkunst in Neustadt bei Coburg und im thüringischen Sonneberg ist wegen der Coronakrise ersatzlos abgesagt. Das haben Neustadts Oberbürgermeister Frank Rebhan und Sonnebergs Bürgermeister Heiko Voigt auf der Website des Festivals bekannt gegeben. Das Puppenfestival hätte zwischen dem 17.05.20 und 24.05.20 in beiden Städten stattfinden sollen.

24.03.20, 10.45 Uhr: Kurzarbeit bei Porzellan-Hersteller BHS Tabletop

In Selb sitzt der Weltmarktführer für Hotel-Porzellan - die Firma BHS Tabletop. Das Unternehmen schlägt Alarm, denn bei zahlreichen Gaststätten und Hotels rund um den Globus ist wegen der Corona-Pandemie der Umsatz eingebrochen. Deswegen hat BHS Tabletop Kurzarbeit beantragt. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen in Selb, Schönwald und Weiden rund 1.200 Mitarbeiter.

23.03.20, 17.22 Uhr: 700 Personen nutzen Corona-Teststelle in Hof

Seit knapp einer Woche gibt es an der Freiheitshalle in Hof eine Corona-Teststelle. Rund 700 Personen haben sich dort bisher auf Corona testen lassen, meldet das Landratsamt Hof. Pro Tag können rund 120 Personen, die möglicher Weise infiziert sind getestet werden, erklären Landrat Oliver Bär und Oberbürgermeister Harald Fichtner. Bisher konnten in der Teststelle über 40 Infizierte ermittelt werden. Jeder einzelne ermittelte Fall trage dazu bei, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die Teststelle wird von der Stadt und dem Landkreis Hof sowie vom Ärztlichen Kreisverband betrieben. Mit einer Web-App bietet Hof außerdem die Möglichkeit einen Corona Test auszufüllen. Nach einer Auswertung, die auf das Virus hindeute, werde man an die Zentrale Teststelle verwiesen. Die Homepage könne bisher über 7.000 Besucher verzeichnen. 500 davon haben den Test ausgefüllt und 150 Personen seien daraufhin zur Zentralen Teststelle geschickt worden.

23.03.20, 16.20 Uhr: 309 Oberfranken mit Coronavirus infiziert

In Oberfranken sind derzeit 309 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am Montag (23.03.20). Damit ist Oberfranken der bayerische Regierungsbezirk mit den wenigsten Infizierten. Zum Vergleich: Mittelfranken meldet 362 bestätigte Infektionen, Oberbayern 3010. Spitzenreiter in Oberfranken ist der Landkreis Wunsiedel mit 53 bestätigten Infektionen. In der Stadt Bamberg gibt es 22 Fälle, in Hof elf, in Bayreuth sieben. Insgesamt waren in Bayern am Montagmorgen um 10.00 Uhr 5.719 Fälle gemeldet. 27 Infizierte sind in Bayern bislang an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

23.03.20, 15.07 Uhr: Hofer Schlappentag wird abgesagt

Die Corona-Pandemie macht auch vor einem der ältesten Schützen-und Handwerker-Feste Deutschlands nicht Halt: Der Hofer Schlappentag findet dieses Jahr nicht statt. Dieses traditionsreiche Fest wird seit fast 590 Jahren immer am Montag nach Pfingsten gefeiert – dieses Jahr wäre es am 8. Juni gewesen. Doch die Organisatoren des Schlappentags - die Hofer Schützen, die Kreishandwerkerschaft und die Brauerei Scherdel - haben sich zur Absage entschlossen. Das teilte am Montagnachmittag die Stadt Hof mit. Außerdem abgesagt sind auch der Deutsch-Tschechische Freundschaftstag (24.05.20), das Hofer Bürgerfest (20.06.20) und die beliebten Innenhof-Konzerte, die im Mai starten sollten.

23.03.20, 12.09 Uhr: Fichtelgebirgsverein verzichtet auf Pacht

Der Fichtelgebirgsverein unterstützt die Wirte seiner vier Gipfelhäuser und verzichtet derzeit auf die Pacht. Die Hauptvorsitzende des FGV, Monika Saalfrank, bezeichnet den Schritt als ein Zeichen der Solidarität mit den Pächtern. Der Verein ist Eigentümer von vier Speiselokalen im Fichtelgebirge: dem Kösseinehaus, dem Seehaus, dem Waldsteinhaus und der Gaststätte Asenturm am Ochsenkopf. Alle sind bereits seit dem 10. März geschlossen. Der Verein verzichtet auf die Pacht bis die Häuser wieder öffnen dürfen. Hauptkassier Harry Panzer hofft, dass die Pächter nach der Corona-Krise wieder öffnen. Eine Suche nach neuen Pächtern würde den Verein mehr Geld kosten als jetzt auf die Pachteinnahmen zu verzichten, so Panzer in einer Pressemitteilung. Erleichterung macht sich bei den Wirten breit. Der Wirt der Gaststätte Asenturm, Martin Reichenberger, lässt sich mit den Worten zitieren: "Das Entgegenkommen des FGV ist eine enorme Erleichterung für uns."

23.03.20, 09.50 Uhr: Zwei weitere Todesfälle in den Landkreisen Tirschenreuth und Wunsiedel

Für das östliche Fichtelgebirge meldet das Robert Koch-Institut auf seiner Homepage zwei weitere Todesfälle – je einen im Landkreis Tirschenreuth und einen im Landkreis Wunsiedel. Damit steigt die Zahl der an Corona verstorbenen Patienten in den beiden Landkreisen jeweils auf zwei. Mit 148 positiv auf das Virus getesteten Menschen und umgerechnet 204,13 Erkrankten auf 100.000 Einwohner ist der Landkreis Tirschenreuth laut dieser Angaben prozentual gesehen der am stärksten betroffene Landkreis in Bayern.

23.03.20, 09.20 Uhr: Fall-Zahlen in Coburg fast verdoppelt

Die Zahl der Corona-Infizierten hat sich in Stadt und Landkreis Coburg über das Wochenende fast verdoppelt. Wie das Landratsamt Coburg meldet, gibt es inzwischen 32 bestätigte Fälle. Noch am Freitag (20.03.20) waren es 17 Fälle. Im Landkreis haben sich 22 Personen mit dem Virus infiziert, in der Stadt Coburg sind es zehn Personen. Alle Patienten befinden sich in Quarantäne.

23.03.20, 08.36 Uhr: 182 Corona-Fälle im Landkreis Tirschenreuth

Über das Wochenende hat sich die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Tirschenreuth auf 182 erhöht. Die Corona-Infizierten in Mitterteich stiegen auf 71 an, das teilt das Landratsamt Tirschenreuth mit. Mitterteich bleibt damit Corona Schwerpunkt im Landkreis Tirschenreuth. Am Samstag wurde in Tirschenreuth durch die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns eine mobile Abstrichstation, ein sogenanntes "Drive-Through-Verfahren", aufgebaut. Organisiert und unterstützt wurde diese Aktion durch das Gesundheitsamt, das BRK, die FFW und die Polizei. Es wurden rund 500 Kontaktpersonen getestet, die Ergebnisse liegen noch nicht vor, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Der Landkreis bittet zudem den Freistaat Bayern um Hilfe, im Kampf gegen Corona.

23.03.2020, 07.00 Uhr: Arztpraxis in Speichersdorf geschlossen, Team in Quarantäne

Eine Hausarztpraxis in Speichersdorf hat vorübergehen geschlossen. Wie der Arzt auf seiner Facebook-Seite mitteilt, ist das gesamte Praxisteam wegen des mehrfachen Kontaktes mit einem nachweislich an Corona erkrankten Patienten in Quarantäne. Auf Anweisung des Gesundheitsamtes bleibt die Praxis für zwei Wochen, mindestens bis 3. April, geschlossen. Auf der Ansage des Anrufbeantworters der Praxis bittet der Arzt bei seinen Patienten um Verständnis - im dringenden Behandlungsfall solle man sich an die umliegenden Praxen wenden.

22.03.2020, 15.00 Uhr: LGL meldet 286 Coronavirus-Infektionen in Oberfranken

In Oberfranken gibt es laut aktuellem Stand (22.03.20, 10.00 Uhr) 286 Coronavirus-Infektionen. Das teilte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit. Am Samstag (21.03.20) wurden 224 Erkrankte gemeldet. In ganz Bayern gibt es insgesamt 4.457 Fälle von Coronavirus-Infizierten, die meisten Fälle werden in Oberbayern (2.086) gezählt. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es aber zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und den Angaben des LGL kommen, teilte die Behörde mit.

22.03.2020, 12.15 Uhr: Zwei Pflegeheim-Bewohnerinnen in Rehau mit Coronavirus infiziert

Zwei Bewohnerinnen in Rehau im Landkreis Hof haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Nach Angaben des Landratsamtes Hof ist davon das Diakonische Sozialzentrum Rehau betroffen. Die beiden Bewohnerinnen wurden isoliert, seien aber nicht behandlungsbedürftig, heißt es. Elf weitere Bewohnerinnen und Bewohner, sowie fünf Pflegekräfte zeigen Erkältungserscheinungen und wurden getestet. Die Testergebnisse liegen allerdings noch nicht vor.

21.03.2020, 12.30 Uhr: Stadt und Landkreis Hof richten Bürgertelefon ein

Seit heute gibt es auch für Bürger in Stadt und Landkreis Hof ein Bürgertelefon zu Fragen rund um das Coronavirus und den dazu eingeleiteten Maßnahmen. "In Zeiten wie diesen besteht ein hohen Informationsbedürfnis. Wir wollen dem Rechnung tragen und bestmöglich informieren", so Landrat Oliver Bär und Oberbürgermeister Harald Fichtner. Sollte es erforderlich sein, wollen sie die Zeiten des Bürgertelefons verlängern.

Erreichbar ist die Hotline unter der Telefonnummer 09281 / 57-155 von Montag bis Freitag 08:00-18:00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 08:00-12:00 Uhr.

21.03.2020, 08.50 Uhr: Erste Nacht mit Ausgangsbeschränkungen verlief ruhig

In ganz Franken verlief die erste Nacht mit den neuen Ausgangsbeschränkungen ruhig. Laut der Polizei-Einsatzzentrale Oberfranken habe die "gesamte Lage bezüglich Corona" keine nennenswerten Einsätze in der vergangenen Nacht nach sich gezogen. In Bamberg blieben beliebte Orte wie die Untere Brücke am Alten Rathaus oder die Sandstraße menschenleer.

© BR

Seit Mitternacht gelten die neuen Ausgangsbeschränkungen in Bayern. Auch bei Studenten beliebte Orte wie die Untere Brücke beim Alten Rathaus oder die Sandstraße mit ihren vielen Kneipen waren menschenleer.

20.02.20, 16.16 Uhr: Acht weitere Corona-Fälle in der Region Bayreuth

In Stadt und Landkreis Bayreuth wurde bei weiteren acht Personen das neue Coronavirus nachgewiesen. Betroffen sind Personen im Alter zwischen 22 und 58 Jahren. Eine 58-jährige Frau aus dem Landkreis Tirschenreuth befindet sich in stationärer Behandlung, alle anderen Personen wiesen keine und nur milde Krankheitssymptome auf, teilte das Landratsamt Bayreuth mit. Damit haben sich in Stadt und Landkreis Bayreuth bisher 26 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

20.03.20, 15.54 Uhr: Zwölf Corona-Fälle im Landkreis Kronach

Im Landkreis Kronach ist die Zahl der bestätigten Coronafälle auf zwölf gestiegen. Bei dem zwölften Fall handelt es um einen Rückkehrer aus Tirol, teilte das Landratsamt mit. Er gehört nicht zum Kreis der bis dahin ermittelten Kontaktpersonen aus früheren Fällen zählt. Zuletzt waren dem Gesundheitsamt sieben neue Fälle gemeldet worden. Bei den Betroffenen handelt es sich um bereits bekannte Kontaktpersonen aus einem der ersten Fälle, so das Landratsamtes. Landrat Klaus Löffler (CSU) appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, die Vorgaben der vorläufigen Ausgangsbeschränkung sehr ernst zu nehmen. Es komme auf jeden Einzelnen an, um in einer gemeinsamen Kraftanstrengung die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, so Löffler. Die könne man nur gemeinsam schaffen.

20.03.20, 15.13 Uhr: Corona-Teststelle in Marktleuthen in Betrieb

In Marktleuthen hat eine Corona-Teststelle ihren Betrieb aufgenommen. Abstriche werden ausschließlich von Personen genommen, die im Verdacht stehen, mit dem Virus infiziert zu sein. Wer sich testen lassen will, dessen Kommen muss von seinem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt angekündigt sein, teilte das Landratsamt Wunsiedel mit. Außerdem müssen die Testpersonen ihren Wohnsitz im Landkreis Wunsiedel haben und ihre Krankenversicherungskarten mit dabeihaben. Die Teststelle ist als "Drive In" eingerichtet. Die Testpersonen müssen mit dem Auto kommen. Während ein Abstrich genommen wird, können sie im Fahrzeug sitzen bleiben. Die Abstriche führt ein Arzt bei geöffnetem Seitenfenster durch. Die Teststelle in Marktleuthen wurde innerhalb von zwei Tagen aufgebaut.

20.03.20, 15.00 Uhr: Dreharbeiten in Bamberg für Tatort aus Franken abgebrochen

Die Dreharbeiten in Bamberg für den nächsten Tatort aus Franken sind unterbrochen worden. Wegen der Corona-Pandemie seien Dreharbeiten nicht mehr möglich, so der Bayerische Rundfunk in einer Pressemitteilung. Der siebte Tatort aus Franken mit dem Titel "Wo ist Mike" spielt in der Domstadt selbst und in deren Umgebung. Die Dreharbeiten hatten erst am 03. 03.20 begonnen und sollen fortgesetzt werden, sobald es die Umstände erlauben.

10.03.20, 14.45 Uhr: In Coburg 17 Personen mit Coronavirus infiziert

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Coburg hat sich auf 17 erhöht. Wie das Landratsamt mitteilt, befinden sich die infizierten Personen in Quarantäne. Mit Lautsprecherdurchsagen ruft die Stadt ihre Bürger dazu auf, Menschenansammlungen zu meiden und einen Mindestabstand von eineinhalb Metern zu anderen Personen einzuhalten. Außerdem solle man private Veranstaltungen unterlassen.

20.03.20, 13:22 Uhr: Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel ungewiss

Noch ist offen, ob die Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel diesen Sommer stattfinden werden oder nicht. Darüber informierte Wunsiedels Bürgermeister Karl-Willi Beck (CSU) in einer Pressemitteilung. Danach beobachteten die Festspiele die aktuelle Lage genau und stünden in engem Kontakt mit den zuständigen Behörden. Sobald eine genauere Prognose über den Verlauf der Corona-Pandemie getroffen werden könne, würde eine Entscheidung darüber fallen, ob Vorstellungen abgesagt werden müssten oder nicht. Sollten die Vorstellungen nicht stattfinden können, würden bereits bezahlte Tickets selbstverständlich erstattet, so Bürgermeister Beck. Die jährlichen Luisenburg-Festspiele auf Deutschlands ältester Freilichtbühne sind ein beliebter Publikumsmagnet.

20.03.20, 10.23 Uhr: Erster Corona-Toter in Oberfranken

In Bayern sind zwei weitere Menschen gestorben, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert waren. Wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Freitag sagte, handelt es sich dabei um einen 85-Jährigen aus dem Landkreis Tirschenreuth und einen 82-Jährigen aus dem Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge. Damit gibt es in Bayern derzeit insgesamt 15 Coronavirus-Todesfälle.

20.03.20, 07.52 Uhr: Landratsamt Bamberg meldet 62 Corona-Fälle

In Stadt und Landkreis Bamberg gibt es derzeit 62 bestätigte Corona-Fälle. Das meldet das Landratsamt Bamberg auf Nachfrage des BR. Davon könnten 24 Fälle der Stadt Bamberg zugeordnet werden und 38 dem Landkreis. Zum zweiten Mal ist eine Einrichtung des Gesundheitswesens betroffen. Nachdem es bereits einen Fall am Klinikum Bamberg gab, sind nun vier Bewohner eines Seniorenheimes mit dem Coronavirus infiziert. Ein Bewohner musste sich in klinische Behandlung begeben.

19.03.20, 18.07 Uhr: Sparkasse Bayreuth schließt Geschäftsstellen

Die Sparkassen schließen vorübergehend einige ihrer Geschäftsstellen für den persönlichen Kundenverkehr. Wie die Sparkasse Bayreuth meldet, bleiben die Selbstbedienungsbereiche aber vollständig nutzbar. Bargeldeinzahlungen, Auszahlungen und das Ausdrucken von Kontoauszügen seien weiter möglich. Auch die Briefkästen und Service-Boxen würden regelmäßig geleert. Weiterhin sei sichergestellt, dass die Sparkasse telefonisch erreichbar sei und Online-Banking durchgeführt werden könne. Von der vorübergehenden Schließung betroffen sind in Stadt und Landkreis Bayreuth zunächst zehn Standorte: In Bayreuth die Standorte Birken und Glocke-Saas, dazu die Geschäftsstellen in Betzenstein, Bindlach, Eckersdorf, Fichtelberg, Heinersreuth, Plech, Pottenstein und Waischenfeld.

Zehn weitere Standorte sollen für persönliche Beratung geöffnet bleiben. Dort sollen nun zusätzliche Plexiglasscheiben an den Schaltern dafür sorgen, dass sich Mitarbeiter nicht mit dem Coronavirus infizieren. Die Sparkasse komme damit der Aufforderung der Bundesregierung und des Robert-Koch-Instituts nach, die persönlichen Kontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. In einer Mitteilung heißt es weiter, die Sparkasse arbeite mit Hochdruck daran, den von der Corona-Krise betroffenen Firmenkunden schnellstmöglich Mittel aus Förderprogrammen zur Verfügung stellen zu können. Zuvor hatte bereits die Sparkasse Schweinfurt-Haßberge die vorübergehende Schließung von 26 Filialen bekannt gegeben.

19.03.20, 17.53 Uhr: Corona-Fall im Hofer Gefängnis

Zwei Bedienstete bayerischer Gefängnisse haben sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Eine Sprecherin des Justizministeriums in München teilte am Donnerstagabend mit, dass in den Justizvollzugsanstalten in Hof und Straubing jeweils ein Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden sei. Beide stünden unter häuslicher Quarantäne. In den zwei betroffenen Gefängnissen seien Maßnahmen ergriffen worden, um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hieß es.

19.03.20, 17.07: Klinikum Bayreuth spricht Besuchsverbot aus

Angehörige von Patienten des Klinikums Bayreuth dürfen nicht mehr in das Krankenhaus kommen. Die Klinik hat ein Besuchsverbot erlassen, teilte die Geschäftsleitung am Donnerstag (19.03.20) mit. Das Verbot gilt auch für die Klinik "Hohe Warte". Das Besuchsverbot wird von Sicherheitsleuten überwacht. Das Klinikum wird einen Wäsche-Service anbieten. Angehörige von Patienten können Taschen mit frischer Bekleidung und Alltagsgegenständen abgeben. Die Taschen werden an die Patienten weitergereicht. Vom Besuchsverbot ausgenommen sind Angehörige von Schwerstkranken, Eltern von kranken Kindern und Ehemänner beziehungsweise Partner von schwangeren Frauen und Müttern nach einer Entbindung.

19.03.20, 16.04 Uhr: US-Spieler von Medi Bayreuth zurück nach USA

Der Basketball-Bundesligist Medi Bayreuth hat die Verträge mit seinen amerikanischen Spielern aufgelöst – jeweils in beiderseitigem Einvernehmen. Wie der Verein mitteilt, sollen Nate Linhart, James Woodard, Bryce Alford und James Robinson baldmöglichst in ihre Heimat zurückkehren. Reid Travis hatte die Wagnerstadt bereits verlassen. Mit Evan Bruinsma sei man noch in Gesprächen, heißt es weiter, doch auch er soll in den nächsten Tagen in die Vereinigten Staaten zurückkehren, um in dieser schweren Zeit im Kreise seiner Familie zu sein. Trainer Raoul Korner zeigt Verständnis: "Es ist absolut verständlich, dass jeder Spieler in dieser für uns alle immer noch surrealen Situation nicht tausende Kilometer von seiner Familie entfernt sein möchte, zumal das Fliegen in den nächsten Wochen ja auch nicht einfacher werden wird. Da die Liga realistischerweise zumindest nicht in absehbarer Zeit fortgesetzt werden wird, sprach aus sportlicher Sicht nichts dagegen, diesem Wunsch zu entsprechen."

19.03.20, 15.40 Uhr: Jetzt 16 bestätigte Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Coburg

Im Landkreis Coburg gibt es seit Mittwoch (18.03.20) drei neue bestätigte Coronafälle. Damit sind in Stadt und Landkreis Coburg insgesamt 16 Menschen mit dem Virus infiziert. Alle Patienten befinden sich in Quarantäne, sagte eine Pressesprecherin des Landratsamtes dem Bayerischen Rundfunk.

19.03.20, 15.33 Uhr: Landkreis Forchheim richtet Abstrichstelle ein

In Forchheim entsteht auf dem Parkplatz vor der Herder Sporthalle eine Corona-Abstrichstelle. Die Stelle wird derzeit noch aufgebaut und soll laut Pressestelle des Landratsamtes Forchheim am Montag (23.03.20) in Betrieb gehen. Die Abstrichstelle ist dann zuständig für den gesamten Landkreis Forchheim. Abstriche werden nur von Personen genommen, die vom Gesundheitsamt einen entsprechenden Termin bekommen haben. "Spontane Besuche ohne Auftrag sind zwecklos", teilt das Landratsamt mit. Die Betroffenen sollen nach Möglichkeit mit dem Auto kommen und im Auto sitzen bleiben. Durch das "Drive-by-Verfahren" werde das Ansteckungsrisiko minimiert. Für Betroffene ohne Auto werde ein gesonderter Termin vereinbart.

19.03.20, 15.09 Uhr: Öffentlicher Nahverkehr im Kreis Lichtenfels ab Montag nach Ferienfahrplan

Der öffentliche Nahverkehr im Landkreis Lichtenfels wird ab Montag (23.03.20) bis auf Weiteres weitgehend auf den Ferienfahrplan umgestellt. Das geschehe zum Schutz der Fahrgäste und des Fahrpersonals vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamtes. Betroffen sind davon auch Rufbusfahrten, Linien, die nicht dem VGN angeschlossen sind, Schulbusse und Bürgerbusse. Das FiftyFifty Taxi kann nach wie vor genutzt werden.

© BR

Eine Apotheke in Coburg setzt in der Corona-Krise auf zusätzlichen Schutz durch Plexiglas-Scheiben an den Verkaufsschaltern.

19.03.20, 13.16 Uhr: Coburger Apotheke setzt Plexiglas-Scheiben ein

Eine Apotheke in Coburg setzt in der Corona-Krise auf zusätzlichen Schutz durch Plexiglas-Scheiben an den Verkaufsschaltern. Angelika Schaller, die Geschäftsführerin der Stadt Apotheke, hat die Holzhalterungen mit den Scheiben bei einem Schreiner anfertigen lassen, um die Versorgung der Bevölkerung mit Medikamenten möglichst lange sicherstellen zu können. Seit Anfang der Woche stehen die Trapeze auf den Verkaufsschaltern und schaffen so zusätzliche Sicherheit vor einer möglichen Ansteckung durch Tröpfcheninfektion. Über eine europäische Apotheker-Plattform im Internet hat Schaller den Hinweis von italienischen Kollegen erhalten und handelte direkt. Sowohl das Personal, als auch die Kunden finden die zusätzliche Schutzmaßnahme gut und sinnvoll. Die Kosten für die Plexiglas-Halterungen lagen bei insgesamt etwa 1.600 Euro.

19.03.20, 11.38 Uhr: 12 Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Bayreuth

Auch im Raum Bayreuth gibt es weitere Corona-Fälle. Aktuell sind 12 Fälle aus Stadt und Landkreis Bayreuth bekannt. Das teilt das Gesundheitsamt mit. Bei den zwei ursprünglich positiv getesteten, symptomfreien Personen aus Goldkronach konnte der Virus bereits nach zwei Wochen nicht mehr nachgewiesen werden. Bei allen Kontaktpersonen des Ehepaars haben sich bisher keine Infektionen nachweisen lassen, heißt es weiter. In diesem Zusammenhang bittet das Gesundheitsamt Bayreuth noch einmal eindringlich darum, von nicht zwingend erforderlichen Kontakten außerhalb des engen, persönlichen Umfelds abzusehen. Vor allem Besuche in Alten- und Seniorenheimen, aber auch in Krankenhäusern sollen bis auf Weiteres unterlassen werden, um die Bewohner bzw. Patienten dort nicht zu gefährden, so die Mitteilung des Gesundheitsamtes.

18.03.20, 19.42 Uhr: Prozesse im OLG-Bezirk Bamberg weiterhin öffentlich

Trotz der Corona-Pandemie finden im Oberlandegerichtsbezirk Bamberg weiterhin öffentliche Gerichtsverhandlungen an den Landgerichten und Amtsgerichten statt. Allerdings gibt es strenge Eingangskontrollen, teilte das Oberlandesgericht (OLG) Bamberg mit. Besucher der Gerichte müssen eine so genannte Selbstauskunft ausfüllen. Um die Ansteckungsgefahr zu verringern, sollen die Zuhörer von Prozessen ausreichend Abstand zu einander halten. Schriftlichen Anträge, die bisher persönlich abgegeben wurden, sollen per Post an die Gerichte gesendet werden. Wie das OLG Bamberg weiter mitteilt, finden trotz der Corona-Pandemie eilige Verfahren statt. Unter anderem werden wichtige Strafsachen, Familiensachen und Zivilsachen verhandelt.

18.03.20, 17.30 Uhr: Regiomed-Kliniken schaffen mehr Intensivbetten

Die Regiomed-Kliniken in Coburg bereiten sich darauf vor, innerhalb kürzester Zeit sehr viele Corona-Patienten aufnehmen und intensivmedizinisch behandeln zu müssen. Wie der Klinikverbund mitteilt, wird er die Zahl der Intensivbetten aufstocken. Eine genaue Zahl konnten die Regiomed-Kliniken auf Nachfrage des BR nicht nennen. Es sei aber möglich, reguläre Betten in Intensivbetten umzuwandeln. Dazu müssten weitere Beatmungsgeräte angeschafft werden. Sei dies wegen Lieferengpässen nicht möglich, werde man auf Narkosegeräte ausweichen, welche die Funktion von Beatmungsgeräten übernehmen können. Auch könnten sich die Regiomed-Kliniken sowohl mit Betten, medizinischem Gerät und Personal gegenseitig aushelfen. Zu dem Klinikverbund sind Krankenhäuser in Coburg, Neustadt bei Coburg, Lichtenfels sowie in Sonneberg und Hildburghausen in Thüringen zusammengeschlossen.

18.03.20, 16.30 Uhr: Fünf neue Fälle in Stadt und Landkreis Coburg

Im Stadt und Landkreis Coburg gibt es fünf neue Corona-Fälle. Das teilte das Landratsamt Coburg auf seiner Internetseite mit. Insgesamt sind damit 13 Personen infiziert – zehn im Landkreis und drei in der Stadt. Alle Betroffenen befinden sich in Quarantäne.

18.03.20, 13.51 Uhr: In Bamberg und Bayreuth kostenlos Busfahren

In Bamberg und Bayreuth können Bürger vorerst ohne gültigen Fahrschein mit den Bussen in die Innenstadt fahren. In Bamberg gilt das Angebot bis einschließlich Sonntag (22.03.20) und soll nicht verlängert werden. In Bayreuth gilt es bis auf Weiteres. Die Stadtwerke beider Städte reagieren mit ihrem Angebot auf die Einstellung des Fahrkartenverkaufs wegen des Coronavirus. Busfahrer sollen so vor einer Infektion geschützt werden. Da es in beiden Städten aber außerhalb des Zentralen Omnibusbahnhofs keine oder nur wenige Fahrkartenautomaten gibt, dürfen die Passagiere die Busse in Richtung Innenstadt ohne gültigen Fahrschein besteigen. Man hoffe darauf, dass sich die Passagiere, so sie in der Innenstadt angekommen sind, mit Fahrkarten eindecken, sagt ein Sprecher der Stadtwerke Bamberg auf Nachfrage des BR. Da man den Fahrkartenverkauf in den Bussen quasi über Nacht eingestellt habe, wolle man mit dieser Übergangsregelung verhindern, dass sich gerade ältere Menschen, die Tickets nicht über das Handy lösen können, als Schwarzfahrer fühlen.

18.03.20, 13.14 Uhr: Verschiebung der Stichwahlen vorgeschlagen

Wegen der Corona-Pandemie fordert der Bamberger Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz (SPD) eine Verschiebung der für den 29. März terminierten Stichwahlen. Auch für eine Briefwahl brauche es Wahlhelfer zur Auszählung der Stimmen, teilte der Abgeordnete mit. Die Stichwahlen in den Gemeinden, Städten und Landkreisen sollten erst nach Beendigung der Corona-Krise stattfinden. Als neuen Termin schlägt der Abgeordnete den 1. September vor. Er räumt aber ein, dass dann die gewählten Bürgermeister und Landräte ihre Posten nicht zum 1. Mai antreten können.

18.03.20, 06.10 Uhr: Med-Center Bayreuth schließt vier Standorte

Weil im Med-Center in Bayreuth ein Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert ist, wird an allen Standorten des Unternehmens die Behandlung von Patienten ausgesetzt. Wie Wolfgang Gruber, der Leiter des Med-Center, auf Nachfrage des BR bestätigt, müssen sämtliche Ärzte des Unternehmens für mindestens 14 Tage in häusliche Quarantäne. Das komme einer faktischen Schließung der Standorte Bayreuth, Hof, Pegnitz (Lkr. Bayreuth) und Kemnath (Lkr. Tirschenreuth) gleich. Wie das Gesundheitsamt in Bayreuth mitteilt, handelt es sich bei der Frau um eine 39 Jahre alte medizinische Fachangestellte, die im Landkreis Tirschenreuth wohnt. In Stadt und Landkreis Bayreuth seien derzeit zwölf mit dem Coronavirus infizierte Personen bekannt. Das Med-Center Bayreuth beschäftigt eigenen Angaben zufolge 14 Ärzte. Auch 41 Patienten sollen in den vergangenen Tagen Kontakt zu dem infizierten Mitarbeiter gehabt haben und darüber nun informiert werden. Alle Standorte sollen in der Zwischenzeit telefonisch erreichbar und durch das nicht betroffene Personal besetzt bleiben.

17.03.20, 19:47 Uhr: Im Landkreis Kulmbach elf bestätigte Corona-Fälle

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Kulmbach hat sich auf elf erhöht. Bei den Infizierten handelt es sich um vier Lehrkräfte und sieben Schüler, teilte das Landratsamt mit. Eine zwölfte positiv getestete Person stammt nicht aus dem Landkreis Kulmbach. Alle Infizierten sind größtenteils symptomfrei und in häuslicher Quarantäne.

17.03.20, 17:36 Uhr: Landkreis Kronach meldet vierten Corona-Fall

Im Landkreis Kornach gibt es einen vierten bestätigten Corona-Fall. Es handelt sich um einen Mann, der in Tirol war, teilte das Landratsamt mit. Bis Montag (16.03.20) waren drei bestätigte Corona-Fälle gemeldet worden. Die dritte infizierte Person ist eine Kontaktperson der beiden ersten bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Kronach. Am Mittwoch (18.03.20) wird in Kronach eine Testzentrale für Abstriche in Betrieb gehen. Sie wird werktags von 09.00 Uhr bis 10.00 Uhr geöffnet haben. Bevor Personen die Teststelle aufsuchen, muss eine telefonische Abklärung mit einem Arzt und eine entsprechende Veranlassung erfolgen. Die Veranlassung für einen Abstrich erfolgt nur in begründeten Verdachtsfällen. Das Landratsamt hat ein Corona-Bürgertelefon eingerichtet, das unter der Nummer 09261/678888 montags bis freitags von 08.00 Uhr bis 17.00 Uhr und am Wochenende von 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr besetzt ist.

17.03.20, 17.30 Uhr: Im Kreis Wunsiedel jetzt 14 Corona-Fälle

Die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Wunsiedel hat sich auf 14 erhöht. Alle Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne, so das Landratsamt Wunsiedel in einer Pressemitteilung. Die Zahl der Fälle habe sich um elf erhöht. Der Anstieg sei nicht überraschend. Es sei davon auszugehen, dass die Zahlen – wie in anderen Regionen auch - in den kommenden Tagen weiter steigen, so heißt es weiter.

17.03.20, 15.03 Uhr: Vier neue Corona-Fälle im Landkreis Lichtenfels

Das Landratsamt Lichtenfels meldet vier weitere Infektionen mit dem Corona-Virus. Damit sind im Landkreis Lichtenfels insgesamt fünf Fälle bestätigt. Die vier Neu-Infizierten befinden sich in häuslicher Quarantäne. Der erste Corona-Fall, der im Lichtenfelser Klinikum stationär behandelt wurde, geht ab Dienstag (17.03.20) ebenfalls häusliche Quarantäne.

17.03.20, 11.22 Uhr: Aufnahme-Stopp an Reha-Kliniken der DRV

Die Reha-Kliniken der Deutschen Rentenversicherung (DRV) nehmen wegen der Corona-Krise bis auf Weiteres keine neuen Patienten mehr auf. Das gibt eine Sprecherin der DRV bekannt. Der Aufnahme-Stopp gilt für alle acht Kliniken, die die Deutsche Rentenversicherung in Bayern betreibt. Betroffen sind demnach die Frankenklinik in Bad Kissingen, die Frankenland-Klinik in Bad Windsheim, die Höhenklinik in Bischofsgrün, die Klinik Frankenwarte in Bad Steben, die Klinik Herzoghöhe Bayreuth, die Ohlstadtklinik in Ohlstadt, die Rheumaklinik Bad Aibling sowie die Sinntalklinik in Bad Brückenau. Die Patienten, die ihre Rehabilitation bereits angetreten haben, können diese auch zu Ende bringen, heißt es. Der Sprecherin zufolge gibt es in den Kliniken bislang weder einen Corona-Infizierten noch einen Verdachtsfall. Ein Krisenstab treffe sich täglich am Sitz der DRV in Bayreuth. Neben dem Schutz der Patienten in den acht Kliniken gehe es auch um Vorsichtsmaßnahmen für die rund 3.000 Beschäftigten der Rentenversicherung. Bereits seit einigen Tagen gelten in den Kliniken Einschränkungen bezüglich Besuchen und Heimfahrten der Patienten an den Wochenenden. Diese sind nur in dringenden Ausnahmefällen erlaubt.

16.03.20, 18.40 Uhr: Zentrale Teststelle für Region eingerichtet

Um die ärztlichen Dienste in der Region Hof zu entlasten, haben Stadt und Landkreis Hof eine zentrale Teststelle für Corona-Verdachtsfälle eingerichtet. Die Teststelle in der Hofer Freiheitshalle nimmt am Mittwoch (17.03.20) ihren Betrieb auf. Sie ist werktags von 13.00 bis 15.00 Uhr besetzt. Testen lassen können sich Personen, die folgende Kriterien erfüllen: Sie müssen im dringenden Verdacht stehen, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Der Test muss durch ihren Hausarzt angemeldet sein, den sie vorher telefonisch kontaktiert haben. Sollte der Hausarzt nicht zu erreichen sein, müssen sich die Patienten an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst oder in Ausnahmefällen an das Gesundheitsamt wenden. Personen, die getestet werden wollen, müssen in der Stadt oder im Landkreis Hof ihren Wohnsitz haben. Alle Personen, die zur zentralen Teststelle kommen, müssen ihre Versichertenkarte vorzeigen. Die Teststelle wurde als "Drive in" eingerichtet. Die Testpersonen müssen also mit dem Auto kommen. Die Abstriche werden von den Ärzten über das geöffnete Fahrzeugfenster vorgenommen. 

16.03.20, 17.19 Uhr: Helferkreis für Senioren in Kulmbach eingerichtet

Um Senioren in Kulmbach während der Coronavirus-Pandemie zu unterstützen, hat die Stadt einen Helferkreis eingerichtet. Die Freiwilligen kaufen für die älteren Mitbürger ein, besorgen für sie Medikamente oder gehen mit den Hunden der Senioren spazieren. Engagierte Bürger, die beim Helferkreis mitmachen wollen, können sich bei der Stadtverwaltung melden. Senioren, die Hilfe benötigen, können sich ebenfalls an die Stadt wenden.

16.03.20, 16.55 Uhr: Erzbistum Bamberg sagt Ostergottesdienste ab

Wegen der Corona-Epidemie werden in Bamberg das Diözesanmuseum und alle kirchlichen Bildungshäuser geschlossen. Bis Ende der Osterferien (19.04.20) werden auch alle öffentlichen Gottesdienste abgesagt, teilte das Erzbistum Bamberg mit. Das gelte auch für die Feierlichkeiten in der Karwoche und an den Osterfeiertagen. Als Ersatz bietet das Erzbistum Bamberg ab Donnerstag (19.03.20) täglich um 08.00 Uhr auf der Facebook-Seite des Bamberger Doms eine Eucharistiefeier mit Erzbischof Ludwig Schick oder einem Mitglied des Domkapitels an. Die Kirchen bleiben aber für das persönliche Gebet geöffnet. Alle Pilgerreisen werden abgesagt. Beerdigungen können im kleinsten Kreis unter Einhaltung der behördlichen Vorgaben stattfinden.

16.03.20, 16.30 Uhr: Dritter Corona-Fall im Landkreis Wunsiedel

Im Landkreis Wunsiedel ist der dritte Corona-Fall bestätigt worden. Wie das Landratsamt Wunsiedel heute (16.03.20) mitteilt, muss derzeit noch geklärt werden, ob der Patient in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste, oder ob er sich in häuslicher Quarantäne befinde. Über Geschlecht, Alter und Wohnort des Infizierten kann die Behörde derzeit keine Auskunft geben.

16.03.20, 16.21 Uhr: Klinikum Hof verbietet Besucher

Patienten des Sana Klinikums Hof dürfen ab sofort keine Besucher mehr empfangen. Wie die Klinik mitteilt, wird das Verbot aufgrund der aktuellen Lage und Entwicklung zum Coronavirus ausgesprochen. Nur in begründeten Ausnahmefällen und nach ärztlicher Einschätzung könne das Verbot aufgehoben werden. Das Sana Klinikum Hof gehört laut eigenen Angaben mit 465 Betten zu den größten somatischen Akutkrankenhäusern in Bayern. Jährlich werden dort etwa 25.000 stationäre Patienten behandelt.

16.03.20, 14.50 Uhr: Bezirk Oberfranken sagt weitere Veranstaltungen ab

Wegen der Coronavirus-Epidemie sagt der Bezirk Oberfranken alle Veranstaltungen in seinen Einrichtungen bis zum 20.04.20 ab. Dies gelte auch für die Fortbildungskurse der Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Bayreuth, der Lehranstalt für Fischerei in Aufseß und der Trachtenberatung im Bauernhofmuseum Bamberger Land in Frensdorf, teilte der Bezirk Oberfranken mit. Unter anderem fallen die Mähdrescherfahrerschulung, ein Räucherkurs und der Kurs "Wolle spinnen – alte Techniken neu entdecken" aus.

16.03.20, 13.12 Uhr: Bauernhofmuseum Bamberger Land geschlossen

Wegen der Coronavirus-Epidemie bleibt das Bauernhofmuseum Bamberger Land in Frensdorf bis auf Weiteres geschlossen. Alle Veranstaltungen werden bis Ende der Osterferien (19.04.20) abgesagt, teilte das Landratsamt mit. Abgesagt ist auch das Ferienprogramm für Kinder.

Die Sonderausstellung "Volk Heimat Dorf" über das Alltagsleben auf dem Land in den 1930er und 1940er Jahren wird voraussichtlich ab dem 21.04.20 gezeigt. Dann will das Bauernhofmuseum Bamberger Land in die neue Saison starten.

16.03.20, 05.17 Uhr: Telefon-Hotline statt Straßenwahlkampf

Der Wahlkampf für die Stichwahl in den nächsten beiden Wochen wird durch das Corona-Virus geprägt. So will die Hofer SPD-Kandidatin Eva Döhla zum Beispiel eine Telefon-Hotline einrichten. Da Info-Stände oder die sonst üblichen Haustür-Besuche jetzt nicht möglich sind, soll übers Telefon der persönliche Kontakt zu den Wählerinnen und Wähler aufgebaut werden, erklärte Döhla am Sonntagabend im BR-Gespräch. Sie erzielte am Sonntag im ersten Wahlgang 31,2 Prozent und ist zusammen mit Amtsinhaber Harald Fichtner (CSU) am 29. März in der Stichwahl. Fichtner kam auf 38,9 Prozent.

15.03.20, 20.13 Uhr: Vier weitere Fälle in Hof

Die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof hat vier weitere Coronavirus-Fälle im Hofer Land bestätigt. Dabei handelt es sich um zwei Personen aus der Stadt sowie zwei weitere Personen aus dem Landkreis Hof. Drei der Neuinfizierten haben sich während eines Auslandsaufenthaltes infiziert. Damit steigt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle im Hofer Land auf aktuell sieben an.

15.03.20, 17.57 Uhr: Erster bestätigter Fall im Landkreis Wunsiedel

Im Landkreis Wunsiedel ist jetzt der erste Landkreisbürger positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Kontaktpersonen der erkrankten Person werden durch die Gesundheitsbehörden ermittelt, sowie die erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen eingeleitet, heißt es in einer Mitteilung aus dem Landratsamt Wunsiedel. Darüber hinaus wurden im Klinikum Fichtelgebirge, Haus Marktredwitz, zwei positiv getestete Personen behandelt. Beide stammen aus einem anderen Landkreis. Eine der beiden Personen ist bereits in ein anderes Klinikum verlegt worden.

15.03.20, 15.00 Uhr: Bayern schränkt öffentliches Leben ein

Wegen des Coronavirus kommt es jetzt in Bayern zu reduzierten Öffnungszeiten von Geschäften und in der Gastronomie. Außerdem werde es weitreichende Schließungen von Bars, Clubs, Schwimmbädern oder Kinos kommen, erfuhr der BR aus Regierungskreisen.

15.03.20, 12.30 Uhr: 26 Corona-Fälle in Oberfranken

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet für Sonntag (15.03.20, Stand: 12.00 Uhr) 26 Coronavirus-Infektionen in Oberfranken. Das LGL listet Fälle auf, die über den elektronischen Meldeweg durch die bayerischen Gesundheitsämter mitgeteilt wurden. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und der LGL-Tabelle kommen. Das LGL wiederum meldet die bayerischen Fälle an das Robert Koch-Institut, auch hier kann es z.B. durch unterschiedliche Aktualisierungszeitpunkte zu abweichenden Daten kommen. Die Aktualisierung der Zahlen erfolgt einmal täglich.

15.03.20, 12.30 Uhr: Lichtfestival "Kronach leuchtet" verschoben

Das Lichtfestival "Kronach leuchtet", das am 24. April starten sollte, ist um ein Jahr verschoben worden. Wie der Veranstalter mitteilte, sei nicht abzusehen, wie sich die Lage in den kommenden Wochen entwickeln werde. Mit der Absage sollen die Besucher geschützt, der finanzielle Verlust in Grenzen gehalten und ein Fortbestand des Lichtfestes sichergestellt werden. Für das Lichtfest wurden laut Veranstalterangaben 120.000 Besucher erwartet. Es wäre das 15. Lichtfest in Kronach gewesen.

15.03.20, 10.00 Uhr: Obermain Therme schließt vorübergehend

Die Obermain Therme in Bad Staffelstein (Lkr. Lichtenfels) hat den Betrieb vorläufig eingestellt, schreibt das Bad auf der eigenen Internetseite. Demnach sei derzeit nicht bekannt, wie lange die Schließung anhält. Die Therme steht mit den zuständigen Behörden in Kontakt. Das "Best Western Plus Kurhotel an der Obermaintherme" ist von der Schließung nicht betroffen.

15.03.20, 09.00 Uhr: Landestheater Coburg stellt Betrieb ein

Das Landestheater Coburg hat den Betrieb bis zum Ende der Osterferien (19.04.20) eingestellt, heißt es in einer Mitteilung des Theaters. Seit Freitag (13.03.20) wird der Vorstellungsbetrieb des Landestheaters analog zum Großen Haus auch in der Reithalle eingestellt. Dies wurde vom Ordnungsamt zusammen mit Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD) in einer Risikobewertung für die Vorstellungen in der Reithalle festgestellt. Die gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit und können an der Theaterkasse getauscht werden. Die Theaterkasse bleibt zu den regulären Zeiten geöffnet.

15.03.20, 08.30 Uhr: Studiobühne Bayreuth sagt Veranstaltungen ab

Die Studiobühne Bayreuth hat wegen des Coronavirus alle öffentlichen Veranstaltungen ab Sonntag (15.03.20) abgesagt. Das teilt das Theater in einer Pressemitteilung mit. Demnach habe sich die Studiobühne vorerst darauf geeinigt, die Veranstaltungen bis zum 31.03.20 abzusagen. Gäste, die ihre Eintrittskarten bereits erworben haben, bekommen das Geld zurück oder können die Karten gegen einen Gutschein eintauschen. Die Betreiber weisen darauf hin, dass Gäste die Karten aus Solidarität auch verfallen lassen können, um so die Einnahmeausfälle des Theaters etwas zu kompensieren.

14.03.20, 16.27 Uhr: Bamberger Sozialstiftungs-Mitarbeiter positiv getestet

Ein ärztlicher Mitarbeiter der HNO-Abteilung der Sozialstiftung Bamberg ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie die Stadt Bamberg heute mitgeteilt hat, gibt es keine Anhaltspunkte für weitere Infizierte. Vorsorglich werden alle Kontaktpersonen ermittelt. Wenn Symptome auftreten, soll ein Abstrich an der Teststelle in Scheßlitz erfolgen. Die Versorgung der HNO-Patienten ist weiterhin gewährleistet. Geplante Operationen werden aber abgesagt.

14.03.20, 14.06 Uhr: 19 Coronavirus-Fälle in Oberfranken

In Oberfranken steigt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle an. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen meldet für Samstag (14.03.20, Stand: 13.00 Uhr) 19 Fälle. Für Mittelfranken wurden dem LGL von den Gesundheitsämtern 57 Fälle gemeldet, für Unterfranken 64. Bayernweit sind es unterdessen 681 bestätigte Coronavirus-Fälle.

14.03.20, 11.57 Uhr: Coronavirus-Fall am Klinikum Bayreuth

Das Klinikum Bayreuth hat gemeinsam mit dem Gesundheitsamt mitgeteilt, dass es seit Freitagabend (13.03.20) am Klinikum Bayreuth einen an Covid-19 erkrankten Patienten. Ein Test im eigenen Labor verlief positiv. Der Mann aus dem Regierungsbezirk Oberpfalz hat derzeit leichte Symptome. Er ist isoliert in einem speziellen Bereich auf einer Pflegestation untergebracht. Für ihn gelten alle Hygiene- und Quarantäne-Maßnahmen, die für einen solchen Fall vorgesehen seien, so das Klinikum. "Es besteht sicherlich Anlass zur Vorsicht und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Situation. Aber es gibt nach wie vor keinen Anlass zur Beunruhigung", sagte der Ärztliche Direktor des Klinikums Bayreuth Prof. Thomas Rupprecht. Patientenbesuche sollten dennoch deutlich eingeschränkt werden. Ein Besucher pro Patient und Tag für eine Stunde, das sei die Leitlinie. Zum Gesundheitszustand des infizierten Mannes wird das Klinikum Bayreuth aus datenschutzrechtlichen Gründen keine weiteren Angaben machen.

Ein Verdachtsfall in der Bayreuther Jean-Paul-Schule hat sich im Übrigen nicht bestätigt. Hier verlief der Test auf das Coronavirus negativ.

14.03.20, 10.35 Uhr: Betrieb in Münchberger Klinik läuft wieder

Die Notfallversorgung im Klinikum Münchberg ist wieder vollumfänglich gewährleistet. Das teilten der Verwaltungsratsvorsitzende, Landrat Oliver Bär, sowie der Vorstand der Kliniken HochFranken, Peter Wack, in Absprache mit der Gesundheitsbehörde des Landratsamtes Hof mit. Ab sofort kann das Krankenhaus wieder von Notärzten angefahren werden. Auch andere Patienten werden wieder in der Klinik aufgenommen und behandelt.

Die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof hatte am späten Freitagabend (13.3.20) einen dritten Coronavirus-Fall im Hofer Land bestätigt. Bei dem Mann, der positiv auf das Virus getestet worden ist, handelt es sich um einen Patienten der Klinik Münchberg. Mittlerweile wurden alle Kontaktpersonen in der Klinik ermittelt und gemäß den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts behandelt. Klinik-Vorstand Peter Wack bat allerdings darum zu beachten, dass "als generelle Vorsichtsmaßnahme keine Besuche mehr in den Kliniken Hochfranken, in Münchberg und Naila stattfinden sollen." Der generelle Betrieb sei aber gewährleistet.

14.03.20, 08.43 Uhr: Dritter Coronavirus-Fall im Hofer Land

Die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof hat einen dritten Coronavirus-Fall im Hofer Land bestätigt. Der Mann ist Patient in der Klinik in Münchberg. Das positive Testergebnis des Mannes wurde am späten Freitagabend (13.03.20) übermittelt. Das Krankenhaus wurde unmittelbar von der Rettungsleitstelle abgemeldet. Es wird nicht mehr von Notärzten angefahren. Außerdem bittet die Behörde darum, dass keine Patientenbesuche mehr erfolgen sollen. Über den Gesundheitszustand des Mannes war aktuell nichts zu erfahren. Weitere Maßnahmen werden im Lauf des Tages entschieden, so das Landratsamt Hof.

13.03.20, 20.00 Uhr: "Bamberger Rettungsschirm" geplant

Wegen des Coronavirus hat die Stadt Bamberg einen "Rettungsschirm" aufgespannt. 1,5 Millionen Euro sollen der regionalen Wirtschaft, Kulturschaffenden und Vereinen zur Verfügung gestellt werden. Das Coronavirus beeinflusst immer mehr das öffentliche Leben. Als Vorsichtsmaßnahme werden derzeit viele Veranstaltungen verschoben oder abgesagt und Einrichtungen vorübergehend geschlossen. Das betrifft die Bereiche Kunst, Kultur, Bildung und Sport gleichermaßen.

13.03.20, 18:59 Uhr: Erzbistum Bamberg sagt Gottesdienste mit mehr als 100 Teilnehmern ab

Aufgrund der Coronavirus-Epidemie fallen im Erzbistum Bamberg alle Gottesdienste mit mehr als 100 Gläubigen aus. Ist die Teilnehmerzahl nicht vorhersehbar, sollte im Zweifelsfall die Messfeier abgesagt werden, teilte das Erzbistum mit. Die Empfehlung gelte voraussichtlich bis 19.04.20, heißt es in der Pressemitteilung. Bis auf Weiteres fallen alle Kindergottesdienste im Erzbistum Bamberg aus. Erstkommunionfeiern und Firmungen sind zu verschieben. Beerdigungen können aber stattfinden, sofern die bekannten Risikokriterien eingehalten werden. Verschoben werden sollen auch Veranstaltungen von Pfarreien und regelmäßige Treffen pfarrlicher Gruppen. Erzbischof Ludwig Schick entbindet die Gläubigen von der Sonntagspflicht, die heilige Messe zu besuchen. Schick ruft dazu auf, den Sonntag zu Hause durch das persönliche Gebet oder in der Familie zu heiligen.

13.03.20, 18.01 Uhr: "Bamberger Rettungsschirm" mit 1,5 Millionen Euro

Um die von der Coronavirus-Epidemie ausgelöste Wirtschaftskrise abzufedern, will die Stadt Bamberg 1,5 Millionen Euro kleinen und mittleren Unternehmen, Selbständigen, Künstlern, Freiberuflern und Vereinen zur Verfügung stellen. Damit soll die regionale Wirtschaft gestärkt und die Arbeit von Kulturschaffenden am Leben erhalten bleiben, begründete Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) die Schaffung des "Bamberger Rettungsschirms", den der Stadtrat noch genehmigen muss.

Die Gelder sollen als zinslose Darlehen ausbezahlt werden. Beträge über 20.000 Euro unterliegen der Einzelfallprüfung. Antragsteller können sich an das Wirtschaftsreferat wenden, das eine Hotline einrichtet. Ab Montag (16.03.20) richtet die Stadt Notgruppen inklusive Mittagsbetreuung für Kindergartenkinder und Schüler ein. Damit bekommen Eltern, die in wichtigen öffentlichen Einrichtungen arbeiten, eine Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder.

13.03.20, 17.20 Uhr: Kulmbacher Motorradsternfahrt abgesagt

Das größte Bikertreffen Süddeutschlands muss aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus abgesagt werden. Dies gab Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bekannt. Es gebe zudem zahlreiche Teilnehmer aus europäischen Ländern, die jetzt zu Risikogebieten erklärt wurden, heißt es in einer Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums. Die traditionelle Motorradsternfahrt nach Kulmbach hätte zum 20-jährigen Jubiläum am 25. und 26. April 2020 stattfinden sollen. "Wir planen ganz fest, das Jubiläum im April 2021 nachzuholen", sagte Herrmann, der in den vergangenen Jahren regelmäßig selbst mit dem Motorrad zur Sternfahrt gefahren sei.

13.03.20, 16.59 Uhr: Theater Hof sagt alle Vorstellungen ab

Wegen des Coronavirus sagt das Theater Hof alle Vorstellungen und Veranstaltungen ab. Die Absagen gelten bis 19.04.20, teilte das Theater mit. Die bereits ausverkauften Premieren der Oper "Stallerhof" und der Komödie "Toulouse" fallen aus. Das Theater will Termine für Ersatzvorstellungen demnächst bekannt geben. Die Eintrittskarten bleiben gültig. Die Eintrittspreise können auch erstattet werden. Die Theaterkasse bleibt werktags von 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet, mittwochs zusätzlich von 18.00 bis 20.00 Uhr. Telefon 09281/7070-290.

13.03.20, 16.15: Landkreis Lichtenfels meldet ersten Corona-Fall

Im Landkreis Lichtenfels gibt es einen ersten bestätigten Corona-Fall, teilte das Landratsamt mit. Der Patient befinde sich im Klinikum Lichtenfels in Isolation und alle erforderlichen Maßnahmen würden ergriffen. Man sei auch am Wochenende für die Bürgerinnen und Bürger im Einsatz, so Landrat Christian Meißner (CSU) . Das Landratsamt biete für besorgte Bürgerinnen und Bürger eine Telefonhotline (09571-18190) an. Man rate allerdings dazu, sich vor Anrufen auf der Website des Landratsamtes zu informieren (www.lkr-lif.de) Die Telefonhotline ist am Freitag (13.03.20) bis 20.00 Uhr, am Samstag (14.03.20) und am Sonntag (15.03.20) von 08.00 bis 18.00 Uhr erreichbar.

Veranstaltungen des Landkreises Lichtenfels, der Umweltstation Weismain, der Volkshochschule und der Kommunalen Jugendarbeit sind bis einschließlich 19.04.20 abgesagt. Aufgrund der aktuellen Schulschließungen sind auch die Obermainhalle Burgkunstadt, die Sporthalle am Meranier-Gymnasium Lichtenfels und die Turnhalle an der Berufsschule Lichtenfels von 16.03.20 bis einschließlich 19.04.20 für den Vereinsbetrieb geschlossen.

Die öffentlichen Buslinien im Landkreis Lichtenfels werden unabhängig vom Schulausfall fahrplanmäßig durchgeführt. Auch der Rufbusverkehr wird planmäßig bedient. Das Landratsamt weist darauf hin, dass aufgrund des Coronavirus nur ein eingeschränkter Dienstverkehr stattfindet. Es wird geraten, telefonisch mit einem Sachbearbeiter abzuklären, ob ein Besuch im Landratsamt notwendig ist. Ohne Voranmeldung könne es zu längeren Wartezeiten kommen, bzw. könne nicht gewährleistet werden, dass Mitarbeiter für Anliegen zur Verfügung stehen.

13.03.20,16.06: Richard-Wagner-Museum schließt, Trauerfeier für Festspiele-Pressesprecher abgesagt

Wegen des Coronavirus bleibt das Richard-Wagner-Museum in Bayreuth in den kommenden vier Wochen geschlossen. Nicht besucht werden kann das Museum vom 14.03.20 bis 19.04.20. Auch das Franz-Liszt-Museum und das Jean-Paul-Museum in Bayreuth müssen schließen, teilte die Museumsleitung mit.

Die für 27.03.20 geplante Trauerfeier für den langjährigen Pressesprecher der Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele, Peter Emmerich, ist abgesagt. Ein Ersatztermin steht noch nicht fest. Emmerich war im Dezember 2019 im Alter von 61 Jahren überraschend gestorben.

13.03.20, 15.37 Uhr: Zwei neue positiv getestete Fälle im Landkreis Bayreuth

Das Landratsamt Bayreuth hat zwei neue Fälle von positiv getesteten Personen bekannt gegeben. Damit habe sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle auf sechs erhöht, teilte das Landratsamt mit. Bei den neuen Fällen handelt es sich zum einen um einen Familienangehörigen einer Lehrerin der Grund- und Mittelschule Eckersdorf, zum anderen um einen Mann aus dem Stadtgebiet Pottenstein. Beide Personen seien mittlerweile symptomfrei, heißt es in der Pressemitteilung. Für den Mann aus Pottenstein und seine engeren Kontaktpersonen wurde häusliche Quarantäne angeordnet.

13.03.20, 15.36 Uhr: Freiheitshalle wird zum Corona-Abstrich-Zentrum

Die Hofer Freiheitshalle soll zu einem mobilien Corona-Abstrich-Zentrum umfunktioniert werden. Dies erklärten Oberbürgermeister Fichtner und Landrat Bär am Freitag nachmittag. Außerdem wird das Deutsch-Deutsche Museum vorübergehend geschlossen. Das mobile Corona-Abstrich-Zentrum soll "zeitnah" im Lauf der nächsten Woche in der Freiheitshalle eingerichtet werden. In die Halle können Personen im Verdachtsfall direkt mit ihrem Auto einfahren und dort den Abstrich im Auto sitzend vornehmen lassen. "Dadurch sparen wir auch erheblich an knapp werdendem Material", so Ulrich Voit, der Vorstandsprecher des Ärztlichen Kreisverbands Hof. Die rund 740 Ärztinnen und Ärzte, die in der Region Hof tätig sind, sind nun zu freiwilligen Diensten in diesem Abstrich-Zentren aufgerufen, so Voit. Nach bisherigen Rückmeldungen ist er positiv eingestellt, dass dies auch klappt. Dieses Abstrich-Zentrum sollen nur Personen mit Verdachts-Symptomen aufsuchen - und zwar nach telefonischer Abklärung mit ihren Hausärzten beziehungsweise unter der Notfall-Nummer 116117 des Kassenärzlichen Bereitschaftsdienstes.

13.03.20, 15.30 Uhr: Nur mehr in dringenden Fällen ins Rathaus Coburg

Wegen des Coronavirus Coburg sollen die Bürgerinnen und Bürger in Coburg nur in dringenden Fällen in das Rathaus und die Dienststellen kommen. Kontakt könne gerne telefonisch oder per E-Mail hergestellt werden, so der Pressesprecher der Stadt mit. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt seien erreichbar. Die Medien der Stadtbücherei werden unbürokratisch verlängert. Am Montag (16.03.20) werde die Stadtverwaltung allerdings nur eingeschränkt erreichbar sein, dass viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Wahlhelferinnen und Wahlhelfer bei der Kommunalwahl am Sonntag im Einsatz sind. Außerdem hat die Stadt Coburg Ausnahmen für das von der Staatsregierung erlassene Betreuungsverbot in Kindertagesstätten, Kindertagespflegen und Heilpädagogischen Einrichtungen bekannt gegeben. Kinder, deren Eltern in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind, werden in den Einrichtungen betreut, in denen sie auch gewöhnlich versorgt werden. Allerdings dürfen die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen, keinen Kontakt mit Corona-Infizierten in den letzten 14 Tagen gehabt haben, und sich nicht in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Zu den Bereichen der kritischen Infrastruktur zählen insbesondere die Gesundheitsversorgung, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und die Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.

13.03.20, 15.15 Uhr: Keine Übertragung der Wahlergebnisse in Bamberg

Nach Bayreuth und Forchheim hat auch die Stadt Bamberg die Übertragung der Wahlergebnisse über öffentliche Leinwände und Monitore am Wahlsonntag (15.03.20) abgesagt. Sowohl in den Rathäusern als auch davor kann die Auszählung der Stimmen nicht mitverfolgt werden. Davon betroffen ist auch der Maxplatz vor dem Rathaus Bamberg. Dort kamen bei den vergangenen Wahlen viele Bürger zusammen, um die Auszählung der Stimmung mit zu verfolgen. Das Risiko, sich mit dem Coroanvirus anzustecken, sei zu hoch. Auch im Landratsamt Bayreuth kann das Wahlergebnis nicht mitverfolgt werden.

13.03.20, 14.45 Uhr: In Wunsiedel fahren keine Schulbusse mehr

Wegen des Coronavirus und des Unterrichtsausfalls fahren im Landkreis Wunsiedel ab Montag (16.03.20) keine Schulbusse mehr. Trotzdem sind Busse im Einsatz, teilte das Landratsamt mit. Sie fahren nach dem Ferienfahrplan und sind mit einem "F" gekennzeichnet. Die Regelung gilt bis Ende der Osterferien (19.04.20)

13.03.20, 14:12 Uhr: Bayreuth schließt alle städtischen Einrichtungen

Wegen des Coronavirus schließt die Stadt Bayreuth alle städtischen Einrichtungen ab Montag, 16.03.20. Betroffen sind die Stadtbibliothek mit der Volkshochschule, die städtische Musikschule, alle städtischen Sportstätten inklusive städtischem Eisstadion sowie das vereinseigene SVB-Hallenbad. Ebenfalls geschlossen werden Lohengrin-Therme und das Stadtbad, teilte die Stadt am Freitag, 13.03.20, mit

Vorerst geöffnet bleiben die Dienststellen der Stadt. Allerdings wird empfohlen, nur notwendige und unaufschiebbare Amtsbesuche zu machen. Nach Möglichkeit sollen sich die Bürger per E-Mail an die Dienststellen wenden. Die Mitarbeiter der Stadt stehen auch telefonisch zur Verfügung.

Darüber hinaus untersagt die Stadtverwaltung alle öffentlichen Veranstaltungen unabhängig von der Anzahl der Besucher ab Montag, 16.03.20. Die Gotteshäuser sind von dieser Allgemeinverfügung nicht betroffen.

Für Fragen von Eltern, die ihre Kinder in Krippen, Kindergärten und Horten im Stadtgebiet Bayreuth untergebracht haben, richtet das Diakonische Werk Bayreuth im Auftrag der Stadt Bayreuth folgende Hotline ein: 0921 7542-100 (Samstag/Sonntag von 09.00 bis 17.00 Uhr).

13.03.20, 12.40 Uhr: Immer mehr Wahlhelfer sagen ab

Einigen Wahlämtern in Oberfranken gehen die Helfer für die Kommunalwahl am kommenden Sonntag (15.03.20) aus. Besonders die Stadt Bayreuth muss derzeit viele Absagen beklagen. Wie ein Sprecher auf BR-Nachfrage mitteilt, könne nicht allen Absagegründen nachgegangen werden. Man gehe aber davon aus, dass sie auch auf den Coronavirus und andere Krankheiten zurückzuführen seien. Insgesamt habe die Stadt in dieser Woche täglich fünf bis zehn Absagen von Wahlhelfern erhalten. Die fehlenden Helfer versuche die Stadt Bayreuth durch das zusätzliche Einstellen städtischer Mitarbeiter zu kompensieren, die am Sonntag eigentlich nicht hätten arbeiten müssen. Zudem gebe es einen Pool an Reservekandidaten, auf die die Stadt Bayreuth zurückgreifen könne, heißt es weiter.

Auch die Stadt Forchheim erwartet bis Sonntag noch Absagen von Wahlhelfern und muss bereits jetzt ihr Personal umschichten. Im schlimmsten Fall müssten Wahlbezirke zusammengelegt werden oder Wahllokale sogar geschlossen werden, teilt eine Sprecherin der Stadt Forchheim mit. Während in Städten wie Kronach, Hof oder Coburg ausreichend Wahlhelfer zur Verfügung stehen, habe die Stadt Lichtenfels auf sozialen Netzwerken bereits zusätzliche Freiwillige erreichen können.

13.03.20, 12.35 Uhr: Keine öffentlichen Leinwände zur Kommunalwahl

Die öffentlichen Leinwände und Monitore, auf denen die Bürger für gewöhnlich die Stimmenauszählungen zur Kommunalwahl mitverfolgen können, wird es am Sonntag (15.03.20) vielerorts nicht geben. Unter anderem in den Städten Bayreuth und Forchheim sind die Veranstaltungen bereits abgesagt.

13.03.20, 12.31 Uhr: Volkshochschule sagt Kurse ab

Die Volkshochschule (VHS) Bamberg-Land hat bis einschließlich 19.04.20 alle Kurse und Einzelveranstaltungen abgesagt. Das meldet die VHS in einer Mitteilung.

13.03.20, 11.05 Uhr: Dekan empfiehlt Absage von Konfirmationen

In Kulmbach sollen wegen des Coronavirus zunächst bis zum Ende der Osterferien alle Veranstaltungen der evangelischen Kirchengemeinden abgesagt werden. Dazu zählen neben Gottesdiensten auch Konfirmationen. Das empfehlen Dekan und Dekanatsausschuss in Kulmbach. Wie Kulmbachs Dekan Thomas Kretschmar mitteilt, sei die Entscheidung, eine solche Empfehlung herauszugeben, einstimmig gefallen. Sie sei notwendig, um der Verantwortung, die die Kirche für die Gesellschaft hat, nachzukommen. Ob sie sich an die Empfehlung des Dekanats halten, müssten die Kirchenvorstände der einzelnen Gemeinden aber selbst entscheiden. In der Stadtkirche Bayreuth wurden unterdessen alle Veranstaltungen und Chorproben bis Ostern abgesagt. Darunter auch das für Karfreitag (10.04.20) geplante Eröffnungskonzert des Bayreuther Osterfestivals.

13.03.20, 10.09 Uhr: Bayerischer Fußballverband setzt Spielbetrieb aus

Der Bayerische Fußballverband (BFV) hat wegen des Coronavirus den kompletten Spielbetrieb für mindestens zwei Wochen bis einschließlich 23.03.20 im ganzen Freistaat ausgesetzt. Das betrifft rund 25.000 Mannschaften und mehr als 1,6 Millionen Menschen im Freistaat. Auch vom Training wird abgeraten. Weitere Informationen will der Verband im Laufe des Tages mitteilen.

13.03.20, 09.36 Uhr: Diskothek "Fabrik" in Bayreuth macht Pause

Als einer der ersten Clubs in der Region stellt die Diskothek "Fabrik" in Bayreuth ihren Betrieb vorläufig ein. Wie der Betreiber der "Fabrik", Ahmad Kordbacheh, dem BR auf Nachfrage mitteilt, habe er sich zu dem Schritt entschieden, um Mitarbeiter, Gäste und Künstler vor einer Infizierung mit dem Coronavirus zu schützen. Besonders ältere und gesundheitlich angeschlagene Menschen seien anfällig für eine Infizierung. Deshalb sei es wichtig, eine schnelle Verbreitung des Virus und eine Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern, begründet der Betreiber seinen Schritt weiter.

13.03.20, 09.13 Uhr: Schulen und Kindergärten schließen in Bayern

Wegen der Coronavirus-Krise schließt Bayern ab Montag alle Schulen, Kindergärten und Kitas - bis zum Beginn der Osterferien am 06.04.20. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitagmorgen in München. Damit sind in Bayern faktisch bis zum 20.04.20 die Bildungseinrichtungen geschlossen.

"Da es keine Medikamente gibt, sind wir darauf angewiesen, andere Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung zu verlangsamen." Markus Söder, Ministerpräsident

Wegen der Ausbreitung des Virus waren am Donnerstag mehr als 100 Schulen in Bayern vollständig geschlossen. Davon betroffen waren fast alle Schularten, wie es auf einer Homepage des Kultusministeriums hieß. Insgesamt gibt es im Freistaat rund 6.000 Schulen. Am Donnerstag war zudem der erste Todesfall in Bayern wegen des Virus bekanntgeworden, in Würzburg starb ein über 80-Jähriger.

13.03.20, 07.43 Uhr: Tschechien riegelt sich ab

Die tschechische Staatsbahn Ceske Drahy stellt ab der Nacht zu Samstag den Verkehr von und nach Deutschland ein. "Die Züge werden bis zur Staatsgrenze fahren und dann umkehren", teilte der Konzern bei Twitter mit. Man reagiere damit auf die Ausrufung des Notstands durch die Regierung in Prag, um eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verhindern. Auch die Deutsche Bahn meldet:

"Aufgrund einer behördlichen Anordnung, ist ab Samstag den 14.03.20 kein grenzüberschreitender Zug- und Busverkehr möglich. Die Züge der DB Regio AG beginnen und enden in Schirnding."DB Regio AG

Ebenfalls ab Samstagmorgen gilt ein Einreiseverbot nach Tschechien. Das hat die tschechische Regierung in einer Sondersitzung am Donnerstag (12.03.20) beschlossen. Bürger von 13 Ländern, die Tschechien als Krisengebiete einstuft, dürfen nicht mehr einreisen. Dazu zählten neben China, Korea, dem Iran und Italien auch Länder wie Deutschland und Österreich.

13.03.20, 06.43 Uhr: Bamberger Busse: Fahrgäste sollen hinten einsteigen

In Bamberger Stadtbussen sollen die Fahrgäste künftig nur noch hinten ein- und aussteigen. Wie die Stadtwerke Bamberg mitteilen, ist dies eine Schutzmaßnahme, um ein Gedränge beim Einstieg zu vermeiden. Dadurch soll das Risiko, sich mit dem Coronavirus anzustecken, minimiert werden, heißt es in dem Schreiben weiter. Für Kunden, die beim Fahrer ein Ticket kaufen müssen, öffne sich bei der vorderen Bustür nur noch ein Flügel. Die Stadtwerke rufen die Fahrgäste aber dazu auf, ihre Fahrkarten lieber am Automaten zu kaufen. Dadurch sollen die Busfahrer geschützt werden. Wer seinen Fahrschein online über die kostenlose App des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN) kauft, müsse zudem weniger zahlen. Bereits seit Februar reinigen die Stadtwerke ihre Busse öfter, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Laut den Stadtwerken fahren täglich über 30.000 Menschen in Bamberg mit dem Bus.

© BR/Markus Konvalin

In Bamberger Stadtbussen sollen die Fahrgäste künftig nur noch hinten ein- und aussteigen.

13.03.20, 06.24 Uhr: Benefizkonzerte des Polizeiorchesters entfallen

Die beiden Benefizkonzerte "Himmlische Klangfarben" des Polizeiorchesters Bayern am 24. und 25. März 2020 in der Stadtkirche Bayreuth entfallen. Wie das "Festival junger Künstler Bayreuth" mitteilt, soll dadurch einer Verbreitung des Coronavirus entgegengewirkt werden.

12.03.20, 22.16 Uhr: Erster Corona-Fall im Landkreis Kulmbach

Nun ist auch im Landkreis Kulmbach der erste Corona-Fall aufgetreten. Wie das Landratsamt am Donnerstagabend (12.03.20) mitteilte, wurde eine Frau aus dem Landkreis positiv getestet. Sie befindet sich in häuslicher Quarantäne und wird von den Mitarbeitern des Gesundheitsamts betreut. Die Behörde ermittle aktuell alle möglichen Kontaktpersonen und ergreife notwendige, weitere Maßnahmen, heißt es weiter.

12.03.20, 19.08 Uhr: Kronach und Lichtenfels verbieten Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern

Wegen des Coronavirus haben die Landratsämter Kronach und Lichtenfels alle Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern untersagt. Das Verbot gilt vom 13.03.20 bis 19.04.20, teilten die Landratsämter mit. Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern sind auch in den Landkreisen Hof, Bayreuth, Coburg und Bamberg untersagt. Im Landkreis Wunsiedel gibt es laut Landratsamt keinen Corona-Fall. Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern sind aber verboten. Im Landkreis Kulmbach gibt es keinen bestätigten Corona-Fall, aber auch hier sind Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern untersagt. Im Landkreis Forchheim gibt es einen bestätigten Corona-Fall. Ein Veranstaltungsverbot wurde nicht ausgesprochen.  

12.03.20, 18.15 Uhr: Vier bestätigte Corona-Fälle in Bamberg

In der Region Bamberg gibt es vier betätigte Corona-Fälle. Mit dem Virus infiziert hat sich ein 75-jähriger Mann aus dem Landkreis, der sich zum Skifahren in Südtirol aufgehalten hatte. Er wurde mit typischen Krankheitssymptomen ins Klinikum Bamberg gebracht, teilte das Landratsamt mit. Bei den beiden Kontaktpersonen des 75-Jährigen wurden Corona-Tests veranlasst und häusliche Quarantäne angeordnet. Angesteckt hat sich auch ein Mann im Alter zwischen 30 und 40 Jahre aus der Stadt Bamberg, der sich vor wenigen Tagen in Belgien aufgehalten hatte. Er stand mit rund einem Dutzend Menschen in der Region und auch in Nachbarlandkreisen in Kontakt. Auch hier wurden Abstriche veranlasst und Quarantänen ausgesprochen. Die Testergebnisse der Kontaktpersonen stehen noch aus. Bestätigt hat sich die Infektion mit dem Coronavirus auch bei zwei Männern im Alter zwischen 40 und 50 Jahren aus dem Landkreis. Einer von ihnen war zum Skifahren in Südtirol. Für ihn wurde häusliche Quarantäne angeordnet.

12.03.20, 17.19 Uhr: Landratsämter Bayreuth und Hof verbieten Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern

Wegen des Coronavirus untersagen die Landratsämter Bayreuth und Hof alle Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern. Das Verbot tritt am Freitag (13.03.20) in Kraft und gilt bis einschließlich 19.04.20, dem Ende der Osterferien. Wie die Landratsämter mitteilen, soll damit die räumliche und zeitliche Ausbreitung des neuartigen Virus verlangsamt werden. Das Verbot von Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern schütze vor allem ältere Menschen und krankheitsanfällige Risikopersonen. Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern sind bayernweit bereits untersagt worden. Das Verbot gilt ebenfalls bis 19.04.20.

12.03.20, 16.11 Uhr: Basketball-Bundesliga setzt Spielbetrieb aus

Für die 17 Vereine der Basketball-Bundesliga (BBL), darunter Medi Bayreuth und die Brose Baskets Bamberg, ist die Saison bis auf Weiteres unterbrochen. Einstimmig haben die Vertreter aller Vereine am Donnerstag (12.03.20) beschlossen, zur Eindämmung des Coronavirus den Spielbetrieb bis auf weiteres einzustellen. Ziel sei es, die Saison zu einem späteren Zeitpunkt geordnet zu Ende zu spielen, heißt es in einer Mitteilung von Medi Bayreuth. In 14 Tagen wollen die Vereinsvertreter sich wieder treffen und über den weiteren Fortgang der Saison beraten.

12.03.20, 14.58 Uhr: Fridays for Future sagt Demos ab

Einige der für den 13.03.20 in ganz Bayern geplanten Demonstrationen der Klima-Aktivisten von Fridays for Future finden wegen des Coronavirus nicht statt. So wurden die Veranstaltungen beispielsweise in Bayreuth und Bamberg bereits abgesagt. Wie die Veranstalter melden, wollen sie so dazu beitragen, die Verbreitung des Virus aufzuhalten.

"Schweren Herzens und mit großem Bedauern müssen wir heute mitteilen, dass wir unsere Demonstration am Freitag absagen. Wir haben uns dazu aus Rücksicht auf unsere Mitmenschen, um das Coronavirus nicht weiter zu verbreiten und in Absprache mit den Gesundheitsbehörden entschlossen." Magdalena Schlags, Aktivistin bei Fridays for Future Bayreuth

Die Demonstrationen sollten unter dem Motto "Kommunalwahl ist Klimawahl" stattfinden und darauf aufmerksam machen, dass Klimapolitik auch auf kommunaler Ebene wichtig sei, so die Veranstalter weiter.

12.03.20, 14.55 Uhr: Landkreis Kulmbach verbietet Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern

Der Landkreis Kulmbach hat bis einschließlich 19.04.20 Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern verboten. Das hat Landrat Klaus Peter Söllner am Nachmittag bei einer Pressekonferenz verkündet. Damit folgt der Landkreis Kulmbach dem Beispiel der Stadt Bayreuth, die ein solches Verbot bereits gestern (11.03.20) verhängt hatte. Weiter geht in Oberfranken nur die Stadt Coburg, die Veranstaltungen bereits ab 200 Teilnehmern untersagt hat.

12.03.20, 13.32 Uhr: Haus Marteau sagt alle Meisterkurse ab

Die Internationale Musikbegegnungsstätte des Bezirks Oberfranken, das Haus Marteau, sagt wegen des Coronavirus alle Meisterkurse und Veranstaltungen bis einschließlich 19.04.20 ab. Um die internationalen Teilnehmer und Dozenten keinem erhöhten Ansteckungsrisiko auszusetzen, habe man sich zu diesem Schritt durchgerungen, teilte der Bezirk Oberfranken mit. Auch das Jugendsymphonieorchester, das jedes Jahr in den Osterferien zu Proben ins Haus Marteau kommt, wird nicht musizieren. Die Probenphase im Schullandheim und dem Kurhotel Weißenstadt sowie die drei Osterkonzerte in Naila, Coburg und Stegaurach fallen aus.

12.03.20, 13.13 Uhr: Medi Bayreuth spielt vorerst kein Halbfinale

Medi Bayreuth wird das Halbfinale im FIBA Europe Cup vorerst nicht bestreiten. Der Basketball-Weltverband FIBA hat alle Wettbewerbe ab Freitag (13.03.20) bis auf Weiteres ausgesetzt. Der Verband ließ offen, ob er die Wettbewerbe weiterlaufen lasse oder sie endgültig beende. Am Mittwochabend (12.03.20) sind die Bayreuther Basketballer mit einem Heimsieg gegen den rumänischen Pokalsieger Cluj-Napoca ins Halbfinale des FIBA Europe Cups eingezogen. Das Spiel in Bayreuth fand wegen des Coronavirus ohne Zuschauer statt.

12.03.20, 13.01 Uhr: Laborfehler in Coburg – Mann doch nicht infiziert

Das Landratsamt Coburg hat Entwarnung gegeben: Der 56 Jahre alte Mann, der am Mittwoch (11.03.20) positiv getestet worden war, hat sich doch nicht mit dem Virus Covid-19 angesteckt. Grund dafür sei ein im Nachhinein festgestellter Laborfehler, teilte das Landratsamt mit. Es gebe somit aktuell keinen bestätigten Corona-Fall im Landkreis Coburg. Der 56-jährige Familienvater hatte die Faschingsferien in Südtirol verbracht. Nach seiner Rückkehr klagte er über Kopfschmerzen. Sein Hausarzt nahm einen Abstrich. Die Familie musste sich in häusliche Quarantäne begeben. Die Kinder durften nicht mehr die Schule besuchen.

12.03.20, 11.48 Uhr: Kirche verschiebt Landessynode in Bayreuth

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hat die evangelisch-lutherische Kirche die Landessynode verschoben. Die Tagung sollte vom 22. bis 26.03.20 in Bayreuth stattfinden.

"Mit dieser Entscheidung beteiligen wir uns an den allgemeinen Präventionsbemühungen gegen die weitere Verbreitung des Coronavirus." Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

Die Landessynode ist eines von vier leitenden Organen der evangelischen Kirche in Bayern. Die 108 Synodalen wurden erst vor kurzem neu gewählt und berufen. Sie sollten bei der Frühjahrstagung für sechs Jahre in ihr Amt eingeführt werden. Nun werde die bisherige Landessynode die Aufgaben weiter übernehmen, erklärte ein Sprecher der Kirche. Ein neuer Termin für die Tagung stehe noch nicht fest.

Außerdem sollen Gottesdienste in Verantwortung des Landeskirchenrats bis auf weiteres nicht stattfinden, hieß es. Das betreffe beispielsweise die Einsetzung von Pfarrern in ihr Amt, die Einführung von Dekanen und Einweihungen. Gerade dann kämen häufig Menschen aus allen Regionen Bayerns zusammen. Das erhöhe das Risiko, das Coronavirus weiter zu verbreiten.

12.03.20, 10.40 Uhr: Besucher einer Wahlveranstaltung müssen in Quarantäne

Alle Menschen, die am vergangenen Donnerstag (05.03.20) die Wahlveranstaltung der Pegnitzer Gemeinschaft im Ortsteil Buchau (Lkr. Bayreuth) besucht haben, müssen in häusliche Quarantäne. Wie das Landratsamt Bayreuth mitteilt, gilt die Anordnung bis 19.03.20 und zwar auch dann, wenn ein mittlerweile erfolgter Infektions-Test negativ ausgefallen ist. Zur Begründung heißt es aus dem Landratsamt, die Teilnehmer der Veranstaltung hätten an diesem Abend Kontakt zu einer positiv getesteten Person gehabt. Wie Wolfgang Nierhoff, der Bürgermeisterkandidaten der Pegnitzer Gemeinschaft, auf Nachfrage des BR mitteilt, haben rund 40 Personen an der Wahlveranstaltung in Buchau teilgenommen.Wie Menschen in Quarantäne dennoch an der Kommunalwahl teilnehmen können, steht hier.

12.03.20, 10.26 Uhr: Landestheater Coburg sagt nun doch Vorstellungen ab

Das Landestheater Coburg schließt aufgrund des Coronavirus nun doch einen Teil seiner Räume bis zum 19.03.20. Wie der Veranstalter mitteilte, werden Vorstellungen abgesagt oder verschoben. Erst vorgestern gab das Theater bekannt, den Spielbetrieb uneingeschränkt fortsetzen zu wollen. Aufführungen in der Reithalle, die über 99 Plätze verfügt, sollen aber weiterhin stattfinden. Das Landestheater Coburg ist eine städtische Einrichtung und damit nicht von der Entscheidung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst betroffen, nach der Staatliche Theater, Konzertsäle und Opernhäuser bis einschließlich 19. April geschlossen bleiben sollen.

12.03.20, 10.10 Uhr: Preisverleihung in Bayreuther Mohrenwäscher verschoben

Aufgrund der Infektionslage ist die für Dienstag 24.03.20 geplante Verleihung des Sozialpreises der Stadt Bayreuth an die Faschingsgesellschaft "Bayreuther Mohrenwäscher" verschoben worden. Das teilt die Stadt mit. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

12.03.20, 09:54 Uhr: Wagners Lohengrin in Barcelona verschoben

Auch die Chefin der Bayreuther Festspiele, Katharina Wagner, bekommt die Auswirkungen des Coronavirus zu spüren. Die Premiere ihrer Lohengrin-Inszenierung in Barcelona kann nicht wie geplant am Donnerstag kommender Woche stattfinden, wie das Gran Teatre del Liceu mitteilte. Das Theater stellt seinen künstlerischen Betrieb bis zum 26.03.20 ein. Die erste Lohengrin-Aufführung ist demnach für den 28.03.20 geplant. Die Urenkelin von Richard Wagner wollte den Lohengrin ihres Urgroßvaters in Barcelona ursprünglich am 19.03.20 mit Klaus Florian Vogt in der Titelrolle auf die Bühne bringen.

12.03.20, 09.38 Uhr: Zweite Basketball-Bundesliga stellt Spielbetrieb ein

Die Playoff-Spiele des BBC Coburg finden vorerst nicht statt. Wie der Verein aus der zweiten Basketball-Bundesliga Pro A mitteilt, wird der anstehende Spieltag sowie die Playoffs und Playdowns vorerst ausgesetzt. Ob die Saison überhaupt fortgeführt wird, entscheidet sich bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung aller Klubs aus der zweiten und dritten Basketball-Liga, heißt es in dem Schreiben weiter. An welchem Tag die Versammlung in der kommenden Woche stattfindet, stehe aktuell noch nicht fest.

"Wir gehen nicht davon aus, dass die Saison weitergeht. Das ist unfassbar bitter, weil sich die Mannschaft die Playoff-Teilnahme verdient hat. Dennoch ist natürlich klar, dass die Gesundheit hier absoluten Vorrang hat." Carsten Richter, Sportlicher Leiter des BBC Coburg

12.03.20, 09.20 Uhr: Coburg verbietet Veranstaltungen ab 200 Teilnehmern

Als erste Kommune in Oberfranken verbietet Coburg alle Veranstaltungen mit mehr als 200 Teilnehmern. Wie die Stadt mitteilt, gilt das Verbot zunächst bis einschließlich 19.04.20. Zur Begründung heißt es, dass bei Veranstaltungen mit mehr als 200 Teilnehmern sehr häufig auch ältere Menschen teilnehmen, die zur Risikogruppe zählten. Hinzu komme, dass bei Veranstaltungen dieser Größenordnung vermehrt Personen aus anderen Regionen anreisten und Veranstalter üblicherweise keine zentrale Registrierung der Teilnehmer vornähmen. Bereits gestern (11.03.20) hatte die Stadt Bayreuth als erste Kommune Oberfrankens alle öffentlichen Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern untersagt und kam damit einer Empfehlung des bayerischen Gesundheitsministeriums nach. Seit Dienstag (10.03.20) gilt ein bayernweites Verbot für Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern.

12.03.20, 09.04 Uhr: Theater Hof sagt Vorstellung ab

Wegen des Coronavirus sagt das Theater Hof nun doch die Vorstellung "Hossa! Die Hitparade 2" am Freitag (13.03.20) ab. "Wir wollen Ängsten keinen Vorschub leisten", begründet die Theaterleitung ihre Entscheidung. Bis zu 369 Gästen hätten zu der Vorstellung kommen können. Die Kreisverwaltungsbehörde hatte die Absage von Vorstellungen erst ab 500 Zuschauern empfohlen. Ein Ersatztermin nach dem 19.04.20 wird angeboten. Sollten Theaterbesucher dann keine Zeit haben, können sie ihre Eintrittskarten zurückgeben oder für eine andere Vorstellung umtauschen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Vorstellungen "Dinner bei Tiffani" und "Stallerhof" am Samstag (14.03.20) mit 24 beziehungsweise 160 Besuchern finden statt, ebenso "Toulouse" am Sonntag (15.03.20).

12.03.20, 08.38 Uhr: Erster Corona-Fall im Landkreis Bamberg

Im Landkreis Bamberg ist erstmals das Coronavirus aufgetreten. Wie das Gesundheitsamt Bamberg mitteilt, handelt es sich bei dem Infizierten um einen Mann, der sich zuletzt in Südtirol aufgehalten hat. Bereits am Dienstag (10.03.20) habe der Hausarzt des Mannes den 75-Jährigen untersucht. Der Mann wurde noch am Mittwoch ins Klinikum Bamberg gebracht. Für seine Frau und seinen Sohn wurde häusliche Quarantäne angeordnet. Heute (12.03.20) sollen auch bei ihnen Corona-Abstriche durchgeführt werden, teilte die Behörde mit. Kontakt zu weiteren Personen habe der 75-Jährige in den vergangenen Tagen wegen seiner Erkrankung nicht gehabt.

11.03.20, 19.52 Uhr: Erste Person im Landkreis Coburg infiziert

Im Landkreis Coburg hat sich der erste Bürger mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landratsamt am Mittwochabend (11.03.20) mit. Es handelt sich um einen 56-jährigen Familienvater aus dem Landkreis. Der Mann war in den Faschingsferien in Südtirol und hat sich dort mit dem Virus angesteckt. Er kam zwar schon am 01.03.20 aus dem Urlaub zurück, verspürte aber erst am 06.03.20 Kopfschmerzen. Am gestrigen Dienstag (10.03.20) nahm sein Hausarzt einen Abstrich. Das Ergebnis aus dem Labor kam heute Abend (11.03.20) und war positiv. Wie das Landratsamt weiter schreibt, befindet sich der Mann und seine Familie in häuslicher Quarantäne. Die Kinder gingen nach den Ferien ganz normal zur Schule. Seit Anfang dieser Woche befinden auch sie sich aber bereits in Quarantäne. Die Familienmitglieder werden noch heute Abend getestet, so das Landratsamt Coburg. Mit einem Ergebnis des Abstrichs wird morgen (12.03.20) im Laufe des Tages gerechnet.

Vom Gesundheitsamt Coburg werden derzeit weitere Kontaktpersonen ermittelt. Unter anderem besuchte der Familienvater am Freitag (06.03.20) die Informationsveranstaltung im Gymnasium Albertinum in Coburg. Das Landratsamt Coburg fordert alle Teilnehmer dieser Veranstaltung auf, sich umgehend telefonisch an das Gesundheitsamt Coburg, Telefon 09561/5140, zu wenden. Als Vorsichtsmaßnahme ordnet das Schulamt an, dass die Kinder der Klasse 4b der Grundschule Weitramsdorf sowie die Kinder der Klasse 6d der Realschule Coburg II den Unterricht in dieser Woche nicht mehr besuchen, sondern zu Hause bleiben.

11.03.20, 18.57 Uhr: Vorzeitiges Saison-Aus für Selber Wölfe

Für die Selber Wölfe ist die Eishockeysaison in der Oberliga Süd vorzeitig beendet. Wie der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) mitteilt, werden aufgrund der aktuellen Entwicklung zur Ausbreitung des Coronavirus alle Ligen des Verbands eingestellt. In einem Schreiben erklärte der VER Selb, dass sich die Entscheidung hinsichtlich des vorzeitigen Saisonendes in den Oberligen etwas länger gezogen habe. Bereits am Dienstag (12.03.20) hatte der DEB die Spielzeit in der ersten und zweiten Eishockeyliga vorzeitig beendet. Von der Absage betroffen ist auch der Spielbetrieb des VER-Nachwuchses, teilt der Verein weiter mit.

11.03.20, 18.18 Uhr: Schulen und Kitas im Kreis Bayreuth geschlossen

Wegen des Coronavirus bleiben im Landkreis Bayreuth und in der Stadt Bayreuth mehrere Kindertagesstätten und Schulen weiterhin geschlossen. Wie das Landratsamt mitteilt, fällt der Unterricht an der Staatlichen Realschule Pegnitz bis einschließlich 11.03.20 aus. Häusliche Quarantäne bis 18.03.20 ist nur für die Personen erforderlich, die den Elternabend in der Realschule am 04.03.20 besucht haben, weil sich dort eine später positiv getestete Person aufgehalten hatte.

Die Grund- und Mittelschule Eckersdorf bleibt bis einschließlich 18.03.20 geschlossen. Häusliche Quarantäne bis 18.03.20 ist nur für die Schüler der Grundschule, nicht jedoch für die Schüler der davon räumlich getrennten Mittelschule erforderlich. Wegen des gemeinsamen Lehrerzimmers betrifft die häusliche Quarantäne alle Lehrkräfte der Grundschule und der Mittelschule. Die Jean-Paul-Grundschule Bayreuth, an der ein Corona-Verdachtsfall bekannt wurde, bleibt bis zum Vorliegen des Testergebnisses geschlossen.

Das Gymnasium Fränkische Schweiz in Ebermannstadt im Nachbarlandkreis Forchheim ist bis 20.03.20 geschlossen. Eine Lehrkraft war positiv getestet worden. Die Schüler der Mittelschule St. Georgen in Bayreuth, die eine Klassenfahrt nach Rom unternommen haben, dürfen bis einschließlich 25.03.20 die Schule nicht besuchen. Wann die Graf-Botho-Grund- und Mittelschule in Pottenstein den Unterrichtsbetrieb wiederaufnehmen, steht noch nicht fest. Die Eltern werden benachrichtigt.

Benachrichtigt werden auch die Eltern der Kindergartenkinder, sobald die Kitas "Rasselbande" und "St. Kunigund" in Pottenstein, "St. Christophorus" in Elbersberg und "Johannes-der-Täufer" in Kirchenbirkig wieder besucht werden können. Die Kitas waren vorübergehend geschlossen worden.

11.03.20, 18.10 Uhr BBC Coburg absolviert Heimspiele ohne Publikum

Der Basketballclub Coburg (BBC) wird seine Heimspiele ohne Zuschauer absolvieren. Wie der BBC Coburg mitteilt, habe die Stadt Coburg Veranstaltungen mit mehr als 200 Teilnehmern untersagt. Das betrifft auch das Playoff-Heimspiel gegen die Dresden Titans (22.03.20). Darüber hinaus bemühen sich die Verantwortlichen in Coburg, schnellstmöglich Klarheit rund um das geplante Auswärtsspiel in Dresden (14.03.20) zu bekommen. Die Sächsische Staatsregierung hatte angekündigt, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Zuschauern zu untersagen.

11.03.20, 17.20 Uhr: Regiomed-Kliniken Coburg sagen Vorträge ab

Die Regiomed-Kliniken sagen wegen des Coronavirus alle Veranstaltungen mit externen Gästen bis zum 19.04.20 ab. Alle Infoveranstaltungen, an denen vorrangig ältere Menschen teilnehmen, finden nicht statt, teilte der Klinikverbund in Coburg mit. Für ältere Menschen und Patienten mit Grunderkrankungen könnten Infekte wie eine Corona-Erkrankung gefährlich werden. Um das medizinische Personal zu schützen, fallen auch Fachvorträge und Weiterbindungsveranstaltung aus.

11.03.20, 17.11 Uhr: Uni Bamberg sagt alle Lehrveranstaltungen ab

Die Universität Bamberg sagt wegen des Coronavirus alle Lehrveranstaltungen ab. Zu den abgesagten Lehrveranstaltungen gehören Feriensprachkurse und Vorbereitungskurse für ausländische Studierende, teilte die Uni mit. Das Sportzentrum ist geschlossen und bietet keine Veranstaltungen mehr an. Möchten Dozentinnen und Dozenten ihre Kurse online anbieten, berät und schult sie das Rechenzentrum der Universität. Ob Prüfungen abgehalten werden, entscheiden laut Pressemitteilung die jeweiligen Dozentinnen und Dozenten. Wenn Prüfungen stattfinden müssen, beispielsweise Staatsexamina, sollten Prüfungsteilnehmer ausreichend Abstand halten.

11.03.20, 16.17 Uhr: Landesparteitag der FDP in Hirschaid abgesagt

Der Landesparteitag der Freien Demokraten (FDP) ist wegen des Coronavirus abgesagt. Die Veranstaltung hätte ursprünglich am 21. und 22.03.20 in Hirschaid (Lkr. Bamberg) stattfinden sollen. Dazu hatte sich auch der Bundesvorsitzende der FDP, Christian Lindner, angekündigt. In einer Mitteilung der Partei heißt es, auch in Wahlkampfzeiten müsse der Schutz der Gesundheit im Vordergrund stehen.

11.03.20, 16.15 Uhr: Marktredwitz sagt alle städtischen Veranstaltungen ab

Wegen des Coronavirus hat die Stadt Marktredwitz alle städtischen Veranstaltungen bis zum Ende der Osterferien (19.04.20) abgesagt. Wie die Stadt meldet, bleiben auch das Egerlandmuseum, das Egerland-Kulturhaus und die Stadthalle geschlossen. Die Stadt appelliert außerdem an Vereine, Organisationen und Veranstalter, Versammlungen und ähnliches abzusagen.

11.03.20, 15.53 Uhr: Grüne beenden Wahlkampf wegen Corona

Als erste Partei haben die Grünen ihren Wahlkampf zur Kommunalwahl für beendet erklärt. Grund ist das Coronavirus. Wie der Oberbürgermeisterkandidat der Grünen in Bayreuth, Klaus-Wührl-Struller, sagt, wolle die Partei damit ihren Beitrag dazu leisten, die Ausbreitung der Epidemie zu Verlangsamen. Die Grünen in Bayreuth wollen ab sofort keinen Haustürwahlkampf und keine Infostände mehr betreiben. Noch am Dienstag (10.03.20) hatte der Bundesvorsitzende der Grünen, Robert Habeck, auf dem Bayreuther Marktplatz gesprochen.

"Es geht einzig um die Verlangsamung der Ausbreitung! Hier stehen wir alle in der Verantwortung: Unternehmen, Kulturveranstalter, der Sport und eben auch die Wahlkämpfer. Ein funktionierendes Gemeinwesen steht höher, als die letzten Tage Kommunalwahlkampf." Klaus Wührl-Struller, Grüne

Auch die Grünen in Wunsiedel teilen mit, den Wahlkampf wegen des Coronavirus ab sofort stark zu reduzieren. Die Entscheidungen seien nach Rücksprache mit dem Landes- und Bundesverband gefallen und sollen für alle Kreisverbände in Bayern gelten. Auch die Wahlpartys am Sonntag (15.03.20) sollen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

11.03.20, 15.30 Uhr: Barbara Stamm sagt Besuch in Bayreuth ab

Der anlässlich des Internationalen Frauentags geplante Besuch der früheren Landtagspräsidentin Barbara stamm in Bayreuth, ist wegen des Coronavirus abgesagt. Stamm sollte am Freitag (13.03.20) um 16 Uhr im Rathaus zum Thema "Frauen heute" sprechen. "Aufgrund der aktuellen Vorkehrungen gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus muss der Empfang leider kurzfristig abgesagt werden", heißt es aus dem Rathaus.

11.03.20, 15.08 Uhr: Bayreuth verbietet Veranstaltungen ab 500 Teilnehmern

Als erste oberfränkische Kommune hat die Stadt Bayreuth öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern verboten. Grund ist das Coronavirus. Das Verbot gilt bis einschließlich 19.04.20. Die Stadt kommt damit einer Empfehlung des bayerischen Gesundheitsministeriums nach. Wie es in einer Mitteilung heißt, seien die Bürger in der Festspiel-, Welterbe- und Universitätsstadt durch das Coronavirus stärker gefährdet als in Städten vergleichbarer Größe. Es sei schier unmöglich, die oft international verlaufenden Ansteckungsketten nachzuverfolgen. Der Erlass eines Veranstaltungsverbots sei daher unvermeidbar, heißt es aus dem Rathaus. In anderen oberfränkischen Städten gibt es ein Verbot für Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen noch nicht. In Bamberg soll darüber am Donnerstag (12.03.20) diskutiert werden. Bereits am Dienstag (10.03.20) waren in Bayreuth wie im Rest Bayerns alle Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern abgesagt worden.

11.03.20, 14.36 Uhr: Vorerst letzte Vorstellung am ETA Hoffmann Theater

Am ETA Hoffmann Theater in Bamberg wird der Vorstellungsbetrieb bis zum 19.04.20 eingestellt. Das sagte der Theatersprecher Dominik Huß dem Bayerischen Rundfunk. Am Mittwochabend (11.03.20) finde um 19.30 Uhr mit "Jugend ohne Gott" demnach die vorerst letzte Vorstellung statt. Die Schließung des Theaters sei eine Vorsichtsmaßnahme wegen des sich ausbreitenden Coronavirus. Der Probenbetrieb werde jedoch teilweise fortgesetzt.

11.03.20, 14.07 Uhr: Erster Corona-Fall am Gymnasium Ebermannstadt

Zum ersten Mal ist auch im Landkreis Forchheim eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Wie das Landratsamt meldet, handelt es sich bei der infizierten Person um eine Lehrerin des Gymnasiums Fränkische Schweiz in Ebermannstadt. Die Schule wurde daraufhin vorsorglich bis einschließlich 20.03.20 geschlossen. Ein konkreter Verdacht, dass sich Schüler angesteckt haben könnten, bestehe derzeit nicht, heißt es aus dem Landratsamt.

11.03.20, 13.16 Uhr: Deutsche Meisterschaft der Bogenschützen abgesagt

Wie das Landratsamt in Hof mitteilt, sind etliche Veranstaltungen in der Freiheitshalle Hof abgesagt worden. Darunter die Deutsche Meisterschaft im Bogenschießen, die dort vom 13. bis 15.03.20 hätte stattfinden sollen. 150 bis 300 Sportler wurden an verschiedenen Tagen erwartet, dazu Trainer, Betreuer und Zuschauer. Zur Begründung dafür, dass die Meisterschaft ausfalle, Theatervorführungen in Hof dagegen stattfinden, heißt es aus dem Landratsamt: Eine Rolle bei der Bewertung spiele unter anderem die "Kontaktpersonennachverfolgung". Für den Fall, dass ein Veranstaltungsteilnehmer im Nachhinein positiv auf das Virus getestet werde, stelle sich diese bei Theater-Vorstellungen mit festgelegten Abo-Sitzplätzen einfacher dar, als bei einer Sport-Veranstaltung mit zahlreichen überregionalen Besuchern. Abgesagt wurden außerdem das Musical "The Spirit of Freddy Mercury" (16.03.20) sowie Konzerte von Max Raabe und dem Palast Orchester (18.03.20), der Hofer Symphoniker (20.03.20) und der Gruppe "Voxxclub" (21.03.20).

"Mir blutet das Herz, aber wir stellen uns als Deutscher Schützenbund natürlich unserer gesellschaftlichen Verantwortung." Gerhard Furnier, Vizepräsident Sport beim Deutschen Schützenbund

11.03.20, 12.42 Uhr: Theater Hof spielt weiter

Wegen der aufgeheizten Diskussion um das Coronavirus sagt das Theater Hof nun doch die Vorstellung von "Hossa! Die Hitparade 2" am Freitag (13.03.20) Uhr ab. "Wir wollen Ängsten keinen Vorschub leisten", begründet die Theaterleitung ihre Entscheidung. Bis zu 369 Gästen hätten zu der Vorstellung kommen können. Die Kreisverwaltungsbehörde hatte die Absage von Vorstellungen erst ab 500 Zuschauern empfohlen. Ein Ersatztermin nach dem 19.04.20 wird angeboten. "Sollten Theaterbesucher da keine Zeit haben, können sie ihre Eintrittskarten zurückgeben oder für eine andere Vorstellung umtauschen", heißt es in der Pressemitteilung weiter. Die Vorstellungen "Dinner bei Tiffani" und "Stallerhof" am Samstag (14.03.20) mit 24 beziehungsweise 160 Besuchern finden statt, ebenso "Toulouse" am Sonntag (15.03.20). Die Musikschule der Hofer Symphoniker hat alle Veranstaltungen bis einschließlich 19.04.20 abgesagt.

11.03.20, 12.20 Uhr: Rosenthal-Theater in Selb schließt

Analog zu den von der Staatsregierung verfügten Schließungen der staatlichen Theater und Konzertsäle, schließt auch das Rosenthal-Theater. Wie die Verantwortlichen mitteilen, gilt die Schließung vorerst bis zum 19. April. Ob für die Vorstellungen Ersatztermine gefunden werden und wie Besitzer eines Theater-Abos entschädigt werden könne, sei noch unklar. Das Kulturamt der Stadt empfiehlt, bereits gekaufte Eintrittskarten zunächst an den Vorverkaufsstellen zurückzugeben.

11.03.20, 11.43 Uhr: Keine Kreißsaalführungen mehr am Klinikum

Wie das Klinikum in Bayreuth meldet, werden aufgrund der aktuellen infektiologischen Situation vorerst bis zum 31.03.20 keine öffentlichen Veranstaltungen der Klinikum Bayreuth GmbH mehr stattfinden. Das gelte für medizinische Vorträge, den Ostermarkt und Konzerte genauso wie für den für den 17.03.20 geplanten Kreißsaalinformationsabend.

11.03.20, 10.59 Uhr: Uni Bayreuth stellt den Lehrbetrieb ein

Die Universität Bayreuth stellt bis auf Weiteres ihren Lehrbetrieb ein. Die Hochschule beruft sich in einer Mitteilung auf eine Anordnung des Bayerischen Wissenschaftsministeriums. Demnach sollen an allen staatlichen bayerischen Universitäten Seminare und Veranstaltungen entfallen, bis anderslautende Informationen vorliegen. Wenngleich das Ministerium nicht vorschreibt, wegen des Coronavirus grundsätzlich alle Prüfungen abzusagen, hat sich die Universität Bayreuth zu diesem Schritt entschlossen. Über Nachholtermine werde die Hochschule schnellstmöglich informieren. Der Hochschulsport werde ebenfalls eingestellt. In dieser Woche fallen an der Uni Bayreuth damit 38 Veranstaltungen aus. Der Forschungs-, Verwaltungs- und Bibliotheks-, und Mensabetrieb würde jedoch weiterhin laufen.

11.03.20, 09.24 Uhr: Flohmarkt in Bayreuth abgesagt

Die Evangelische Bildungsstätte in Bayreuth hat den für den 14.03.20 angesetzten Flohmarkt "Rund ums Kind" vorsorglich abgesagt. Der nächste Flohmarkt im Evangelischen Gemeindehaus soll am 10.10.20 stattfinden.

10.03.20, 18.07 Uhr: Eishockey-Saison für Bayreuth Tigers beendet

In der DEL2 hätten die Bayreuth Tigers eigentlich am Freitag (13.03.20) in die sogenannten "Playdowns" starten und dort gegen den Abstieg aus der zweithöchsten Eishockeyliga Deutschlands kämpfen sollen. Doch wie die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) auf ihrer Homepage mitteilt, sehe sie sich gezwungen, die aktuelle Saison mit sofortiger Wirkung vorzeitig zu beenden. Die anstehende Endrunde entfällt. Die DEL2 folgt damit den offiziellen Empfehlungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie Gesundheitsminister Jens Spahn und reagiert zugleich auf die örtlichen Behörden und deren Entscheidungen. Wegen der vorzeitigen Beendigung der Saison gibt es in diesem Jahr keinen Meister der DEL2 und auch keinen sportlichen Absteiger.

10.03.20, 18.03 Uhr: Absage der Orchester-Akademie in Bayreuth

Die für 04. bis 19.04.20 in Bayreuth geplante internationale Orchester-Akademie "junge deutsch-französisch-ungarische Philharmonie" unter der Schirmherrschaft von Katharina Wagner ist abgesagt. Das "deutsch-französische Forum junger Kunst" teilte mit, dass sowohl die geplante Probenphase in Bayreuth, also auch die sich anschließende Konzerttournee mit Gastspielen in Karlsruhe, Strasbourg, Coburg, Erlangen und Bayreuth nicht stattfinden werden. In Bayreuth entfällt das für den 18.04.20 in der Stadtkirche geplante Abschlusskonzert in Kooperation mit der Musica Bayreuth und Aufnahmen durch den Bayerischen Rundfunk für BR Klassik. "Diese Entscheidung wurde kurzfristig durch den Vorstand des gemeinnützigen Trägervereins des Forums, getroffen und erfolgt vorsorglich im Hinblick auf die Herausforderungen durch die aktuelle Coronavirus-Epidemie und die dadurch zu erwartenden Risiken für den Projektverlauf", heißt es weiter. Bereits gekaufte Karten für das Konzert am 18.04.20 in der Stadtkirche Bayreuth können an der Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden, an der sie gekauft wurden.

10.03.20, 16.52 Uhr: Landestheater Coburg spielt weiter

Am Landestheater in Coburg geht der Spielplan regulär trotz Corona-Krise weiter. Das teilte der Intendant des Landestheaters Coburg, Bernhard F. Loges auf Anfrage dem BR mit. Das Theater sei eine Spielstätte mit weniger als 500 Besucherplätzen. Zusammen mit der Stadt Coburg sei man zu dem Entschluss gekommen, die Spielsaison planmäßig weiter zu führen. Dabei halte man sich an Hygienevorschriften. Das Landestheater Coburg ist eine städtische Einrichtung und damit nicht von der Entscheidung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst betroffen, nach der Staatliche Theater, Konzertsäle und Opernhäuser bis einschließlich 19. April geschlossen bleiben sollen. Am Samstag gibt es am Landestheater Coburg mit dem Ballett "Der Glöckner von Notre-Dame" eine Premiere.

10.03.20, 16.45 Uhr: Geisterspiel für Medi Bayreuth im Europe Cup

Das Heimspiel von Medi Bayreuth am Mittwochabend (11.03.20, 18.30 Uhr) findet ohne Zuschauer als sogenanntes Geisterspiel statt. Das teilte der Verein soeben mit. Das Rückspiel im Playoff Viertelfinale des FIBA Europe Cups zwischen den Oberfranken und dem rumänischen Pokalsieger U-BT Cluj-Napoca muss unter Ausschluss der Öffentlichkeit in der Bayreuther Oberfrankenhalle stattfinden.

"Wir hätten unserem Team in diesem Spiel natürlich die volle Unterstützung durch unsere Fans gewünscht. Genau dafür haben wir schließlich in der zweiten Gruppenphase Spiel für Spiel auch gekämpft." Medi-Geschäftsführer Björn Albrecht.

Aussagen über Rückerstattungen und/oder Kompensationsleistungen könne der Verein zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht treffen. Zudem sei aktuell auch noch nicht abzuschätzen, welche konkreten Auswirkungen das Verbot der bayerischen Staatsregierung auf den weiteren Spielbetrieb in der Basketball-Bundesliga haben werde. Am kommenden Donnerstag (12.03.20) findet eine Sondersitzung aller Basketball Bundesligisten statt, bei der über den weiteren Fortgang der Saison entschieden werden soll.

Auch auf der Homepage von Basketball-Bundeligist Brose Bamberg heißt es, man stehe in ständigem Kontakt mit den zuständigen Behörden und der Basketball-Bundesliga. Sobald es eine Entscheidung gebe, ob und unter welchen Umständen die Heimspiele gegen Bonn (15.03.20) und Crailsheim (21.03.20) stattfinden, werde diese umgehend bekannt gegeben. Auch die Spiele gegen Braunschweig (15.04.20) und Oldenburg (19.04.20) fallen in den Zeitraum des Verbots.

10.03.20, 16.10 Uhr: Alle Veranstaltungen in der Brose-Arena Bamberg abgesagt

In der Brose-Arena Bamberg werden bis einschließlich 19. April alle Veranstaltungen abgesagt. Das teilt die Bamberg Congress und Event GmbH auf Anfrage des BR mit. Einzig darüber, ob die vier Heimspiele der Basketballer von Brose Bamberg abgesagt oder ohne Publikum ausgetragen werden, müsse ein Krisenstab noch entscheiden. Nicht stattfinden werden aber auf jeden Fall die Veranstaltung "Rock meets Classic" am Mittwoch (11.03.20), bei der Rock-Superstar Alice Cooper auftreten sollte. Genauso abgesagt ist der Auftritt der russischen Band Bi-2. Verschoben sind außerdem die "Australian Pink Floyd Show", ein Auftritt von Carolin Kebekus, ein Konzert von Hansi Hinterseer, das Wolfgang Petry-Musical "Wahnsinn!" und ein Konzert der Kastelruther Spatzen. Für einige Ausfälle wird es wohl keinen Ersatztermin geben, heißt es auf BR-Nachfrage. Bei einigen Konzerten, wie dem von Alice Cooper, sei die Zahl der auftretenden Künstler so groß, dass ein Ersatztermin nicht zu finden sei.

10.03.20, 16.04 Uhr: Bayreuth sagt das Frühlingsfest ab

In Bayreuth werden außerdem das Frühlingsfest, der verkaufsoffene Sonntag mit Autofrühling, die Messe "Wohnen Bauen Ambiente", der Ball des Sports und die "Große Bayreuther Partynacht" abgesagt. Das meldete die Stadt am Dienstagnachmittag (10.03.20) nach einer Krisensitzung im Rathaus. Ob Ersatztermine gefunden werden, steht noch nicht fest. Für den Ball des Sports am 28. März in der Oberfrankenhalle hatten sich die Ski-Legenden Rosi Mittermaier und Christian Neureuther sowie Bayreuths Sportlerin des Jahres, die Ironman-Weltmeisterin Anne Haug, angemeldet. Wie der Leiter des Bayreuther Sportamts, Christian Möckel, auf BR-Nachfrage mitteilt, versuche man den Ball im Herbst des Jahres nachzuholen. Dem Veranstalter der Messe "Wohnen Bauen Ambiente" habe man einen Ersatztermin im September vorgeschlagen. Auch das für den 18. April in der Oberfrankenhalle angesetzte Konzert von Spider Murphy Gang und Münchner Freiheit findet vorerst nicht statt.

10.03.20, 15.55 Uhr: Handball in Coburg: Entscheidung noch offen

Auch in der 2.Handball-Bundesliga wird derzeit noch beraten, ob die kommenden Spiele komplett abgesagt oder sogenannte Geisterspiele stattfinden werden. In Oberfranken wären davon auch die Heimspiele des HSC 2000 Coburg betroffen. Das Team würde am 21.03.20 gegen Dresden und am 03.04.20 gegen Bietigheim spielen.

10.03.20, 15.30 Uhr: Fußball in Bayreuth: Entscheidung noch offen

Bei Fußball-Regionalligist SpVgg Bayreuth hießt es auf BR-Nachfrage, man stehe in engem Austausch mit der Stadt Bayreuth. Bis Ende der Woche solle eine Entscheidung darüber fallen, ob die nächsten drei Heimspiele gegen den 1. FC Nürnberg II, den VfB Eichstätt und die SpVgg Greuther Fürth II stattfinden werden oder nicht. Sollten die Spiele zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden, sehe man dem gelassen entgegen. Englische Wochen, in denen neben dem Wochenende auch an Werktagen gespielt werde, seien im Fußball schließlich nichts Ungewöhnliches.

Zu den Heimspielen der SpVgg Bayreuth kommen im Schnitt 900 Zuschauer. Sie liegen darum knapp unter der Zahl der Zuschauer, für die die bayerische Staatsregierung am Dienstagnachmittag ein Verbot bis einschließlich 19. April ausgesprochen hat. Allerdings gilt eine Empfehlung zur Absage bereits ab 500 Zuschauern.

10.03.20, 15.21 Uhr: Brauerei sagt Genuss- und Lifestylefestival ab

Das 2. Arts und Crafts Genuss- und Lifestylefestival hätte am 27. und 28. März in der Bier-Erlebnis-Welt der Brauerei Maisel in Bayreuth stattfinden sollen. Wie die Brauerei mitteilt wurde das Festival nun abgesagt. "Nichts ist uns wichtiger als die Sicherheit und Gesundheit unserer Besucher, Aussteller und Mitarbeiter. Deshalb haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, das 2. Arts und Crafts Genuss- und Lifestylefestival ausfallen zu lassen", heißt es in dem Schreiben. Einen Ausweichtermin gibt es nicht. Das nächste Festival findet am 16. und 17. April 2021 statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen der Genuss und die Leidenschaft für Handwerk und Kunst in seinen verschiedensten Formen. Aussteller sind Brauereien, Manufakturen und Start-ups.

10.03.20, 15.00 Uhr: Unklarheit bei den Bogenschützen

Noch ist nicht klar, ob die Deutsche Meisterschaft im Bogenschießen am Wochenende (13.03. – 15.03.20) in der Freiheitshalle stattfindet. Am Dienstagnachmittag soll das vom Landratsamt entschieden werden, sagte ein Sprecher des ATSV Oberkotzau im Gespräch mit dem BR. Die Staatsregierung überlässt die Entscheidung bei Veranstaltungen zwischen 500 und 1.000 Teilnehmern den Behörden vor Ort.

Grundsätzlich seien für die Meisterschaft am Freitag 150 Sportler, am Samstag 300 Sportler am Sonntag wieder 150 Sportler angemeldet. Dazu kämen jeweils Betreuer, Begleiter und Publikum. Der ATSV Oberkotzau hatte schon einmal die Deutsche Meisterschaft ausgerichtet, mit jeweils rund 800 bis 1.000 Menschen pro Tag in der Freiheitshalle. So viele dürften es wohl in diesem Jahr nicht werden - wegen des Coronavirus. Wegen der weiteren Veranstaltungen in der Freiheitshalle stehe man derzeit mit Veranstaltern in Kontakt. "Die große Heinz-Erhardt-Show" am Dienstagabend (10.03.20) findet definitiv statt – es wurden weniger als 500 Karten verkauft.

10.03.20, 12.21 Uhr: Lichtenfels sagt Automarkt ab

Wegen des Coronavirus ist in Lichtenfels der verkaufsoffene Sonntag mit Automarkt abgesagt worden. Die Veranstaltung hätte ursprünglich am kommenden Wochenende (14./15.03.20) stattfinden sollen. Die Stadt Lichtenfels folgt damit einer Empfehlung des Bayerischen und des Bundesgesundheitsministeriums. Beide hatten zuvor wegen des Coronavirus die Absage von Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern empfohlen. Vergangenes Jahr hätten mehrere tausend Besucher die Veranstaltung besucht, heißt es aus dem Lichtenfelser Rathaus.

10.03.20, 09.38 Uhr: Forchheim verschiebt Immobilien-Messe

Die Energie- und Immobilien-Messe in Forchheim wird bis auf Weiteres verschoben. Dies teilte das Landratsamt Forchheim mit. Die Messe hätte am Sonntag (15.03.20) stattfinden sollen. Die Behörde will den neuen Termin mitteilen, sobald sie sich mit den rund 60 Ausstellern auf einen neuen Termin geeinigt hat, heißt es aus dem Landratsamt. Im vergangen Jahr zählten die Veranstalter, das Landratsamt Forchheim und die Sparkasse Forchheim, etwa 2.500 Besucher.

09.03.20, 18.30 Uhr: Kindertagesstätte Goldkronach wieder offen

Die Kindertagesstätte in Goldkronach kann wieder öffnen. Beide Mitarbeiterinnen hatten unauffällige Testergebnisse. Das teilt das Gesundheitsamt am Landratsamt Bayreuth mit. Anfang der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass das Coronavirus Oberfranken erreicht hatte. Ein Paar aus Goldkronach hatte sich während der Faschingstage in Nordrhein-Westfallen infiziert. Daraufhin hat die Hausarztpraxis, in der die beiden positiv getestet wurden, vorsorglich geschlossen. Ebenso der Kindergarten.

© Stiftung Creative Kirche

Verschoben wegen Corona: das Martin Luther King Musical.

09.03.20, 17.30 Uhr: Musical "Martin Luther King" verschoben

Rund 1.200 Sänger aus ganz Bayern sollten am kommenden Wochenende in Bayreuth auf der Bühne stehen und am Chormusical "Martin Luther King" mitwirken. Am Montag (09.03.20) hat der Veranstalter, die Creative Kirche, die Veranstaltung auf den 10. und 11.Oktober verschoben. Der Aufführungsort bleibt die Oberfrankenhalle in Bayreuth. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass alle Mitwirkenden im Chor automatisch an den jeweiligen Ausweich-Aufführungen teilnehmen werden. Und auch die Eintrittskarten bleiben für die neuen Termine gültig. Die Entscheidung sei niemanden leicht gefallen, so die Schirmherrin der Bayreuther Aufführungen, Regionalbischöfin Dorothea Greiner.

09.03.20, 16.24 Uhr: Sportvereine sagen Training und Spiele ab

Auch die Turnstunden des MTV Pegnitz entfallen wegen des Coronavirus bis auf Weiteres, heißt es auf der Facebookseite des Sportvereins. Man habe in der letzten Turnratsitzung beschlossen, den Trainingsbetrieb einzustellen, sobald die erste Schule, Kindertagesstätte oder öffentliche Einrichtung schließt. "Durch die körperliche Nähe bei den Hilfestellungen zu den Kindern können wir die Verantwortung nicht übernehmen, dass eine Ansteckung ausgeschlossen werden kann", steht auf der Homepage des MTV Pegnitz. Auch der BBC Bayreuth hat bereits den Trainings- und Spielbetrieb für alle Jugendmannschaften in dieser Woche (09.03. bis 15.03.20) eingestellt.

09.03.20, 13.50 Uhr: Brauerei Maisel sagt Pressetermin ab

Wegen der weiter fortschreitenden Verbreitung des Coronavirus hat auch das Organisationsteam des Bayreuther Weissbierfestes seine Pressekonferenz am 19. März abgesagt. "Das Interesse an unserer ersten öffentlichen Pressekonferenz ist so groß, dass wir mit einer Vielzahl an Besuchern rechnen. Da wir unsere Gäste und Mitarbeiter keiner Gefahr aussetzen möchten, haben wir uns entschieden, keine öffentliche Pressekonferenz durchzuführen", heißt es in einer Mitteilung der Brauerei Maisel.

09.03.20, 13.28 Uhr: Schulen werden geschlossen

Bis auf Weiteres geschlossen werden mussten mittlerweile die Grund- und Mittelschule Pottenstein, die Realschule Pegnitz, die Grund- und Mittelschule Eckersdorf, das Casper-Vischer-Gymnasium Kulmbach, das Johann-Christian-Reinhart-Gymnasium in Hof und die Kindertagesstätten in Kirchenbirkig, Elbersberg und Pottenstein. Dies sei im "Rahmen der Risikominimierung" veranlasst worden, heißt es unter anderem in einer Mitteilung aus dem Landratsamt Bayreuth. Die Einrichtungen werden derzeit gereinigt und die Händekontaktflächen desinfiziert, so dass eine Ansteckungsgefahr auszuschließen sei. Am Wochenende wurde bekannt, dass sowohl ein Familienvater aus Pegnitz und eine Lehrerin der Grund- und Mittelschule in Eckersdorf positiv getestet wurden. Der Mann aus Pegnitz sei aber symptomfrei heißt es, bei der Frau aus Eckersdorf seien leichtere Krankheitssymptome aufgetreten.

"Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!