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Corona-Ticker Oberfranken: Kein Todesfall seit einem Monat | BR24

© Bayerischer Rundfunk 2020

In Oberfranken haben sich sieben weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Symbolbild).

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Corona-Ticker Oberfranken: Kein Todesfall seit einem Monat

In Oberfranken hat es seit mehr als einem Monat keinen Todesfall mehr gegeben, der mit dem Coronavirus in Zusammenhang steht. Aber es weiterhin Neuinfektionen. Alle Entwicklungen im Live-Ticker.

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+++ Dieser Artikel wird täglich mehrmals aktualisiert +++

11.08.20, 15.25 Uhr: Sieben Neuinfektionen

In Oberfranken haben sich seit Montag (11.08.20) sieben weitere Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Damit steigt die Zahl der Infizierten, die sich seit dem Ausbruch der Pandemie mit dem Virus angesteckt haben, in Oberfranken auf 4.103 Personen. Das meldet das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Die Zahl der Todesopfer stagniert in Oberfranken bereits seit dem 09.07.20 und liegt weiterhin bei 241. In den vergangenen sieben Tagen haben sich hier 42 Personen infiziert. Gerechnet auf 100.000 Einwohner ergibt das 3,84 Fälle innerhalb einer Woche. Einen geringeren Wert erreichen derzeit die Oberpfalz mit 1,71 und Mittelfranken mit 2,99 bei der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 5,48. Als kritisch gilt ein Wert ab 35.

Die wenigstens Neuinfektionen gab es in der Oberpfalz mit sechs und in Unterfranken mit vier neuen Corona-Fällen. Die meisten Neuinfektionen in Bayern verzeichnet Niederbayern mit 79 neuen Corona-Fällen. Die wenigsten infizierten Personen gibt es derzeit in Unterfranken. Dort werden 3.764 bestätigte Fälle gemeldet. Oberfranken hat hier den zweitgeringsten Wert.

10.08.20, 15.45 Uhr: Kein Todesfall seit mehr als einem Monat - aber sieben weitere Fälle

In Oberfranken haben sich seit Samstag (08.08.20) sieben weitere Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Damit steigt die Zahl der Infizierten, die sich seit dem Ausbruch der Pandemie mit dem Virus angesteckt haben in Oberfranken auf 4.096 Personen. Das meldet das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Mehr Neuinfizierte gab es nur in Oberbayern, mit 26 neuen Corona-Fällen. Die Zahl der Todesopfer stagniert in Oberfranken bereits seit dem 09.07.20 und liegt weiterhin bei 241. Weniger Infizierte als in Oberfranken gibt es nach wie vor nur in Unterfranken. Dort werden 3.760 bestätigte Fälle gemeldet. In den vergangenen sieben Tagen haben sich in Oberfranken 35 Personen infiziert. Gerechnet auf 100.000 Einwohner ergibt das 3,28 Fälle innerhalb einer Woche. Einen geringeren Wert erreicht derzeit nur die Oberpfalz mit 1,17 bei der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 5,01.

08.08.20, 14.30 Uhr: Drei weitere Fälle in Oberfranken

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet im Vergleich zu gestern lediglich drei neue Infektionsfälle in Oberfranken. Die Zahl der Personen, die sich seit Beginn der Pandemie in Oberfranken mit dem Virus infizierten, steigt damit auf 4.088. Laut LGL gibt es keine neuen Todesfälle in Oberfranken, die Zahl bleibt damit bei 241. Zudem meldet die Behörde bayernweit keine neuen Todesfälle. In Oberfranken beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz neuer Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner 2,72 und liegt damit unter dem bayernweiten Durchschnitt. Im Freistaat beträgt der Wert 5,39. Anhand dieser Zahl werden die neuen Infektions-Fälle registriert, die innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner aufgetreten sind. Als kritisch gilt ein Wert ab 35, bei dem die Gesundheitsämter erste Gegenmaßnahmen einleiten müssten. Das ist in keinem bayerischen Regierungsbezirk der Fall.

08.08.20, 08.00 Uhr: Tests bei Rückkehr aus Corona-Risikogebieten

Ab heute müssen sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten auf Corona testen lassen - bisher geschah das nur freiwillig. Allerdings müssen die Getesteten teils lange auf das Ergebnis warten. Gesundheitsministerin Huml kündigt Verbesserungen an.

--> weitere Infos zum Thema finden Sie hier.

07.08.20, 15.44 Uhr: Elf neue Corona-Infizierte in Oberfranken

In Oberfranken sind seit gestern (07.08.20) elf neue Corona-Neuinfektionen hinzugekommen. Wie die Zahlen (Stand: 07.08.20, 08.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) belegen, handelt es sich dabei um den zweithöchsten Anstieg aller bayerischen Regierungsbezirke. Im Vergleich zum Vortag verzeichnete nur Oberbayern mit 74 neuen Fällen mehr Neuinfektionen. Die Zahl der Todesopfer stagniert in Oberfranken indes bereits seit dem 09.07.20 und liegt weiterhin bei 241. Nur Schwaben und Unterfranken weisen mit 212 beziehungsweise 190 Todesfällen einen niedrigeren Wert innerhalb Bayerns auf. Insgesamt haben sich im Freistaat seit Ausbruch der Pandemie 51.705 mit dem Coronavirus infiziert, 47.530 von ihnen gelten als genesen.

14.39 Uhr: Wenig Neuinfektionen in Oberfranken

Die Corona-Infektionen sind in Oberfranken seit gestern (05.08.20) um neun weitere Fälle angestiegen. Wie aus den aktuellen Zahlen (Stand: 06.08.20, 08.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervorgeht, bleibt die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus in Oberfranken mit 241 Fällen unverändert.

In Oberfranken wurden zudem in den vergangenen sieben Tagen mit 25 Fällen bayernweit die wenigsten Neuinfektionen gezählt. In Niederbayern wurden im selben Zeitraum 260 neue Fälle registriert.

06.08.20, 11.10 Uhr: Baustellen verstoßen gegen Corona-Maßnahmen

Auf vielen Baustellen in Oberfranken wird gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verstoßen. Dies ist das Ergebnis von Stichproben auf Baustellen, die der Bezirksverband der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) durchgeführt hat. Der Verband mit Sitz in Bayreuth fordert daher strengere Maßnahmen auf dem Bau. Diese seien aber nicht immer umzusetzen, erklärt ein Bauunternehmer. Den ausführlichen Artikel gibt's hier.

14.53 Uhr: LGL meldet fünf neue Corona-Fälle in Oberfranken

In Oberfranken haben sich seit gestern fünf weitere Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Damit steigt die Zahl der Infizierten, die sich seit dem Ausbruch der Pandemie mit dem Virus angesteckt haben in Oberfranken auf 4.065 Personen. Das meldet das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) (Stand: 08.00 Uhr). Weniger Neuinfizierte gab es nur in der Oberpfalz, mit einem neuen Corona-Fall und in Mittelfranken, mit vier Neuinfektionen. Den größten Anstieg seit Dienstag gibt es in Niederbayern. Das LGL meldet dort 110 neue Infektionen. Die Zahl der Todesopfer stagniert in Oberfranken nun bereits seit dem 09.07.20 und liegt weiterhin bei 241. Weniger Infizierte als in Oberfranken gibt es nach wie vor nur in Unterfranken. Dort werden 3.729 bestätigte Fälle gemeldet. In den vergangenen sieben Tagen haben sich in Oberfranken 28 Personen infiziert. Gerechnet auf 100.000 Einwohner ergibt das 2,62 Fälle innerhalb einer Woche. Einen geringeren Wert erreicht derzeit nur die Oberpfalz mit 1,89 bei der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 5,83.

05.08.20, 09.55 Uhr: VfL Frohnlach setzt auf Crowdfunding

Dem VfL Frohnlach geht es wegen der Corona-Pandemie schlecht, deshalb hat der Verein eine Crowdfunding-Aktion gestartet. Wie es auf der Facebook-Seite des Vereins in einem Video heißt, habe der VfL Frohnlach wegen der Unterbrechung des Spielbetriebes seit Anfang März noch keinerlei Spieltagseinnahmen aus Eintrittsgeldern oder Catering erzielen können. Außerdem hätten sich der Hauptsponsor und weitere Partner wegen der unsicheren wirtschaftliche Lage zurückgezogen. Deswegen sei die Zukunft des Traditionsvereins, den es bereits seit 100 Jahren gibt, ungewiss. Mit einer Crowdfunding-Aktion, wollen die Initiatoren bis zum 17.08.20 10.000 Euro einnehmen, um die kommenden Spielzeiten zu sichern. Unter dem Motto „Mehr als nur 100 Jahre“ kann auf der Crowdfunding-Internetseite Fairplaid für den Verein gespendet oder Prämien - wie Trikots, Wimpel, Trainingseinheiten mit Spielern, Eintrittskarten und mehr, gekauft werden. Wird das Ziel von 10.000 Euro nicht erreicht, bekommen alle Spender ihr Geld zurück.

Der VfL Frohnlach hat rund 200 Mitglieder und wurde 1919 gegründet. Die 1. Herrenmannschaft des VfL Frohnlach spielt aktuell in der sechstklassigen Landesliga Nordwest. Daneben gibt es eine 2. Herrenmannschaft zusammen mit dem TBVfL Neustadt-Wildenheid in der A-Klasse. Im Nachwuchs sowie bei den „Alten Herren“ kooperiert der Verein mit dem benachbarten SC Sylvia Ebersdorf. Heimspielstätte des VfL Frohnlach ist das rund 5.000 Zuschauer fassende Willi-Schillig-Stadion.

Zu den größten Erfolgen in der Vereinsgeschichte zählt die Teilnahme am DFB-Pokal 1979 mit einem Duell gegen die Stuttgarter Kickers sowie der Durchmarsch in die drittklassige Bayernliga im Jahr 1980. In den folgenden vier Jahrzehnten konnte sich der VfL Frohnlach beinahe durchgehend auf Landesebene behaupten. 2012/2013 qualifizierte sich der VfL Frohnlach für die Regionalliga Bayern.

04.08.20, 14.31 Uhr: Nur ein neuer Coronafall in Oberfranken

In Oberfranken haben sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie 4.060 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) (Stand: 08.00 Uhr). Demnach ist nur eine einzige Neuinfektion seit dem gestrigen Montag dazu gekommen. In der Oberpfalz gab es seit gestern sogar keine Neuinfektion. Die Zahl der Todesopfer stagniert in Oberfranken nun bereits seit dem 09.07.20 und liegt weiterhin bei 241. Weniger Infizierte als in Oberfranken gibt es nur in Unterfranken. Dort werden 3.713 bestätigte Fälle gemeldet. Den größten Anstieg seit Montag gibt es in Oberbayern. Das LGL meldet dort 31 neue Infektionen. In den vergangenen sieben Tagen haben sich 33 Personen in Oberfranken infiziert. Gerechnet auf 100.000 Einwohner ergibt das 3,09 Fälle innerhalb einer Woche. Einen geringeren Wert erreicht derzeit nur die Oberpfalz mit 2,07 bei der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 4,96.

03.08.20, 14.50 Uhr: Zwei neue Coronafälle in Oberfranken

In Oberfranken haben sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie 4.059 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Montag (03.08.20, Stand: 09.00 Uhr). Demnach ist die Zahl der Infizierten seit Samstag (01.08.20) um zwei gestiegen. Das ist innerhalb dieses Zeitraums bayernweit der geringste Anstieg. Die Zahl der Todesopfer stagniert nun bereits seit dem 09.07.20 und liegt weiterhin bei 241. Weniger Infizierte als in Oberfranken gibt es nur in Unterfranken. Dort werden 3.706 bestätigte Fälle gemeldet. Den größten Anstieg seit Samstag gibt es in Niederbayern. Das LGL meldet dort 45 neue Infektionen. In den vergangenen sieben Tagen haben sich 32 Personen in Oberfranken infiziert. Gerechnet auf 100.000 Einwohner ergibt das drei Fälle innerhalb einer Woche. Einen geringeren Wert erreicht derzeit nur die Oberpfalz mit 2,25 bei der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 5,06.

01.08.20, 16.30 Uhr: Corona in Oberfranken: Nur zwei neue Fälle – geringster Anstieg in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet im Vergleich zu gestern lediglich zwei neue Infektionsfälle in Oberfranken (Stand: 01.08.20, 09:00 Uhr). Das ist bayernweit der geringste Anstieg. Die Zahl der Personen, die sich seit Beginn der Pandemie in Oberfranken mit dem Virus infizierten, steigt damit auf 4.057. Laut LGL gibt es keine neuen Todesfälle in Oberfranken, die Zahl bleibt damit bei 241. In Oberfranken beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz neuer Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner 3,47 und liegt damit unter dem bayernweiten Durchschnitt. Im Freistaat beträgt der Wert 5,70.

18.54 Uhr: Psychosomatische Klinik in Ebermannstadt nimmt wieder Patienten auf

Die psychosomatische Abteilung des Klinikums Ebermannstadt nimmt Anfang August wieder ihren Betrieb auf. Dann können sich in der Station mit 18 Betten erneut Patienten behandeln lassen. Die Abteilung war wegen der Corona-Pandemie im März geschlossen worden. Die Klinik behandelt physische Beschwerden infolge psychischer Belastungen. Dazu gehören Essstörungen, Magersucht und Bulimie, sowie Reizdarm und Herzangst.

16.38 Uhr: LGL meldet sechs neue Corona-Infektionen

In Oberfranken haben sich sechs weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Freitag in Erlangen. Demnach haben sich eine Person im Landkreis Bayreuth, eine in der Stadt Coburg, zwei in Forchheim und zwei im Landkreis Hof angesteckt. Die Zahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie steigt damit auf 4.055. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 241. Pro Woche und 100.000 Einwohnern infizieren sich in Oberfranken zurzeit sechs Personen mit dem Coronavirus. Mehr sind es nur in Niederbayern, nämlich 17. Der Bayern-Durchschnitt liegt bei 5,6.

31.07.20, 16.14 Uhr: Schlachthof Bamberg weiter Corona-frei

Mitarbeiter und Beschäftigte im Schlachthof Bamberg sind negativ auf das Coronavirus getestet worden. Wie die Stadt mitteilte, war bei dem Reihentest von 146 Personen kein einziger positiver Fall festgestellt worden. Ein erster Test im Mai hatte ebenfalls ausschließlich negative Ergebnisse gebracht. Im Schlachthof arbeiten städtische Beschäftigte. Schlachten lässt dort auch die Firma Tönnies. Sie ist eines von 100 Fleischunternehmen, das Lohnarbeiten im städtischen Schlachthof Bamberg durchführen lässt.

16.24 Uhr: Zwölf neue Infektionen in Oberfranken

In Oberfranken haben sich weitere zwölf Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Donnerstag (30.07.20). Bereits einen Tag zuvor wurden 14 Neuinfektionen gezählt. Die neu gezählten Fälle verteilen sich auf Stadt und Landkreis Bamberg (3), Stadt Bayreuth (1), Stadt und Landkreis Coburg (4), Forchheim (1) und Lichtenfels (3). Insgesamt haben sich damit in Oberfranken 4.049 Personen seit Beginn der Pandemie mit dem Virus angesteckt. Noch immer gibt es bayernweit nur in Unterfranken weniger Infizierte. Die Zahl der bestätigten Fälle pro 100.000 Einwohner und Woche liegt in Oberfranken aber bei sechs und ist nur in Niederbayern mit rund 17 Fällen höher. Die Zahl der Personen, die mit oder an einer Infektion gestorben sind, wurde unterdessen um eins nach unten auf 241 korrigiert.

30.07.20, 05.48 Uhr: "Mini Bayreuth" findet in Internet statt

Die Kinderspielstadt "Mini Bayreuth" findet wegen der Coronapandemie in diesem Jahr virtuell statt. Wie die Stadt Bayreuth mitteilt, hat der Stadtjugendring gemeinsam mit dem Amt für Kinder, Jugend, Familie und Integration ein "Mini Bayreuth Online" entworfen. Dort gebe es die Möglichkeit viele bekannte, aber auch neue Stationen der beliebten Spielstadt "Mini Bayreuth" zu besuchen. Von Montag, 03.08.20, bis Freitag, 07.08.20, ist "Mini Bayreuth Online" auf dem Familienportal der Stadt abrufbar. Bei "Mini Bayreuth Online" seien viele aus der realen Kinderspielstadt bekannte Stationen wiederzufinden. Es lohne sich, in den virtuellen Stadtplan zu schauen, heißt es weiter, denn jeden Tag gebe es etwas Neues zu entdecken und tolle Preise zu gewinnen. Auch die beliebte Knobbernspende (Knobbern ersetzen bei Mini Bayreuth das Geld) fehle dieses Jahr nicht. Die Sparkasse Bayreuth habe sich wieder bereit erklärt, 500 Euro zur Verfügung zu stellen. Im virtuellen Zelt des Kinderparlaments können die Bewerbungen für die Knobbernspende angeschaut und darüber abgestimmt werden. Der genaue Ablauf wird im Internet erklärt. "Mini Bayreuth" feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Im Sommer 1991 öffnete die Kinderspielstadt erstmals ihre Pforten, damals mit zehn Zelten und 15 Stationen. Im vergangenen Jahr waren es dann bereits 20 Zelte mit 30 Stationen. Mehr als 100 Helfer, davon der weitaus größte Teil ehrenamtlich, sind inzwischen Jahr für Jahr in der Zeltstadt auf dem Platz des SC Kreuz im Einsatz

29.07.20, 19.24 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten um 14 auf 4.037 gestiegen

In Oberfranken sind 4.037 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilte, hat sich die Zahl der Infizierten im Vergleich zum Vortag um 14 erhöht. Allein fünf von ihnen leben im Landkreis Wunsiedel und jeweils zwei in den Kreisen Kulmbach, Lichtenfels und Coburg. In den Kreisen Forchheim, Hof und Kronach hat sich die Zahl der Corona-Infizierten um jeweils eine Person erhöht. Mit oder an dem Coronavirus gestorben sind bislang in Oberfranken 242 Menschen, eine Person mehr als am Vortag.

16.40 Uhr: Zahl der Infektionen stagniert in Oberfranken

In Oberfranken liegt die Zahl der Corona-Infektionen unverändert bei 4.023 Fällen. Das meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Dienstag. Wie in ganz Bayern bleibt auch die Zahl der Todesfälle unverändert. In Oberfranken liegt sie bei 241. In den vergangenen sieben Tagen haben sich im Regierungsbezirk 51 Personen mit dem Coronavirus angesteckt. Auf 100.000 Menschen gerechnet sind das knapp 4,8 Infektionen in einer Woche. In Bayern liegt der Durchschnitt bei rund 5,1.

16.30 Uhr: Gärtner- und Häckermuseum öffnet wieder

Wie das Museum mitteilte, konnte es aufgrund von Corona nicht in die Saison 2020 starten und öffnet nun mit einem entsprechenden Hygienekonzept wieder seine Türen. Soweit die Situation um das Corona-Virus stabil bleibt, kann das Museum von Dienstag bis Sonntag bis Anfang November besucht werden. Als einziges Museum in Süddeutschland bietet es Informationen rund um das gewerbliche, innerstädtische Arbeiten und Leben der Gemüse- und Weingärtner in Bamberg. Einrichtungsgegenstände und zahlreiche traditionelle Werkzeuge zeigen, wie Gärtnerfamilien um 1900 gelebt haben.

© BR

Das Gärtner- und Häckermuseum in Bamberg ist wieder geöffnet. Wegen Corona konnte es bislang nicht in die Saison starten - doch jetzt steht das entsprechende Hygienekonzept.

28.07.20, 14.32 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten in Hof um eine Person gestiegen

Die Zahl der akut mit dem Coronavirus infizierten Personen in Stadt und Landkreis Hof ist innerhalb eines Tages um eine Person auf 49 gestiegen. Das meldet das Landratsamt. Damit liegt die Sieben-Tages-Inzidenz bei 43,01 im Landkreis Hof und bei 2,18 in der Stadt Hof. Die hohen Zahlen im Landkreis Hof stehen in Zusammenhang mit der Infektion sehr vieler Mitglieder einer Großfamilie in Rehau. Insgesamt sind in Stadt und Landkreis Hof seit Beginn der Pandemie nun 618 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. 36 Menschen sind hier in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

27.07.20, 16.00 Uhr: 122 Infektionen innerhalb einer Woche

In Oberfranken haben sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie 4.023 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Montag (27.07.20). Demnach ist die Zahl der Infizierten seit Sonntag um eins gestiegen. Die Zahl der Todesopfer stagniert und liegt bei 241. Weniger Infizierte als in Oberfranken gibt es in Bayern nur in Unterfranken. Dort werden 3.659 bestätigte Fälle gemeldet. Den größten Anstieg innerhalb eines Tages gibt es in Niederbayern. Das LGL meldet dort 122 neue Infektionen. In den vergangenen sieben Tagen haben sich 51 Personen in Oberfranken infiziert. Gerechnet auf 100.000 Einwohner ergibt das rund 4,8 Fälle innerhalb einer Woche.Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 5,02.

25.07.20, 14.16 Uhr: Landesweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz in Oberfranken

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet aktuell die höchste Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in Oberfranken. Hier liegt der Wert bei 5,43. Bayernweit beträgt er 3,95. Im Vergleich zu gestern gibt es laut LGL 25 neue Infektionsfälle. Die Zahl der Personen, die sich seit Beginn der Pandemie in Oberfranken mit dem Virus infizierten, steigt damit auf 4.017. Todesfälle meldet das LGL keine, die Zahl bleibt damit bei 241.

18.06 Uhr: Mittelschüler in Marktredwitz infiziert - Klasseneinheit unter Quarantäne

Ein Schüler der Alexander-von-Humboldt Mittelschule in Marktredwitz wurde positiv aus das Corona-Virus getestet. Das gab das Landratsamt Wunsiedel heute bekannt. Demnach hat das Gesundheitsamt in Abstimmung mit der Schulleitung die erforderlichen Maßnahmen ergriffen und die Kontaktpersonen im schulischen und privaten Umfeld des Schülers unter Quarantäne gestellt. Eine Sprecherin des Landratsamtes erklärte weiterhin auf BR-Anfrage, dass es sich bei dem Schüler um einen Fünftklässler handelt. Wie er sich mit dem Virus infiziert hat, ist bisher nicht bekannt. Sein positives Testergebnis sei heute gemeldet worden und die Maßnahmen seien unverzüglich durchgeführt worden. Von der Quarantäne betroffen ist die Klasseneinheit des Schülers – also nicht die gesamte Klasse, sondern eine durch die Corona-Vorkehrungen dezimierte kleinere Gruppe – sowie die Lehrkräfte der Klasseneinheit. Diese Kontaktpersonen wurden und werden jetzt alle getestet. Sobald das Ergebnis der Tests vorliegt, könne man entscheiden, ob weitere Maßnahmen an der Schule erforderlich seien oder nicht, so die Sprecherin des Landratsamts. Im Landkreis Wunsiedel sind im Moment 6 Personen akut mit dem Virus infiziert. Insgesamt – also inklusive aller Genesenen – beläuft sich die Zahl der positiv getesteten Personen im Landkreis aktuell auf 666. 41 Menschen sind in Zusammenhang mit dem Virus seit Beginn der Pandemie verstorben.

17.55 Uhr: LGL meldet sieben Neu-Infektionen in Oberfranken

Die Zahl der Corona-Infektionen ist in Oberfranken im Vergleich zum Vortag um sieben gestiegen. Das meldet das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Freitag (24.07.20, 09.00 Uhr). Vier der Neu-Infizierten wohnen im Stadt und Landkreis Hof, die übrigen drei in Coburg und Bamberg. Seit dem Ausbruch der Pandemie haben sich in Oberfranken insgesamt 3.992 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. In Bayern gab es seither 50.127 registrierte Corona-Fälle. Davon gelten 46.480 Personen inzwischen als genesen. Im Vergleich zum Vortag gab es bayernweit einen Todesfall im Zusammenhang mit Corona und zwar in Niederbayern.

24.07.20, 10.45 Uhr: Autokino zeigt Filme vergangener Hofer Filmtage

Mit dem "Hof Filmtage Rendezvous" weht ein wenig Filmtage-Flair an den nächsten Wochenenden in Hof. Filme vergangener Filmtage flimmern im Autokino am Volksfestplatz an der Freiheitshalle in Hof über die Leinwand. Den Anfang macht am Samstag "Petting statt Pershing", ein Film, der 2018 in Hof bei den Filmtagen Premiere feierte. Am Freitag ist "Zwischen Sommer und Herbst" zu sehen, den Abschluss macht am Sonntag der Oscar-prämierte Film "Jojo Rabbit". Dieser läuft nicht im Autokino, sondern im Central-Kino in Hof.

19.20 Uhr: Corona-Hotspot Rehau - Bisher 385 Abstriche an mobiler Corona-Teststation durchgeführt

An der am Mittwoch eröffneten mobilen Corona-Teststation in Rehau (Lkr. Hof) haben sich bisher 385 Personen auf das Coronavirus testen lassen (Stand: 23.07.20, 15.30 Uhr). Derzeit sind im Landkreis Hof 17 positive Corona-Fälle bekannt, teilte das Landratsamt in Hof mit. Im Vergleich zum Vortag seien zwei Fälle hinzu gekommen. Die beiden neuesten Fälle seien jedoch nicht in Rehau, im Rahmen der laufenden Reihentestungen aufgetreten. Die Testergebnisse liegen bislang nur teilweise vor. Bis zum Wochenende sollten alle bisherigen Tests ausgewertet sein. Die oberfränkische Kleinstadt hatte sich innerhalb weniger Tage mit 15 Corona-Fällen zu einem Hotspot entwickelt. Ein Familienvater ist Ende vergangener Woche mit Symptomen positiv auf Corona getestet worden - ebenso zwei Kinder. Deshalb wurden zwei Klassen der Rehauer Gutenberg-Schule unter Quarantäne gestellt. In der Schule gibt es bisher keine weiteren Corona-Fälle. Am Freitag um 14.30 Uhr wollen das Gesundheitsamt sowie der Landkreis Hof in einer Pressekonferenz über die neuesten Corona-Entwicklungen informieren.

23.07.20, 17.10 Uhr: Drei weitere Corona-Fälle in Oberfranken

In Oberfranken haben sich drei weitere Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Damit stieg die Zahl der Infizierten im Vergleich zum Vortag auf 3.985, teilte Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit (Stand: 23.07.2020, 09:00 Uhr). An oder mit dem Coronavirus gestorben sind seit dem Ausbruch der Pandemie 241 Menschen in Oberfranken. Die Zahl der Todesfälle blieb damit gegenüber dem Vortag gleich. Die meisten Corona-Fälle gibt es in Oberbayern (22.692), die wenigsten in Unterfranken.

18.09 Uhr: Neun Asylbewerber in Selb in Quarantäne

Neun Asylbewerber, die in einer Gemeinschaftsunterkunft in Selb leben, müssen in Quarantäne. Wie die Regierung von Oberfranken mitteilte, hätten zwei Familien und eine weitere Person einen Kurs an der Volkshochschule besucht und dort Kontakt mit einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person gehabt. Die neun betroffenen Personen zeigten bislang keinerlei Symptome, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Sie seien bereits auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Die Testergebnisse lägen aber noch nicht vor. Um eine mögliche Weiterverbreitung des Virus auszuschließen, werden die neun Asylbewerber während der Quarantäne in einem bisher unbelegten Gebäude untergebracht. Der Hausverwalter versorgt sie mit Lebensmitteln und weiteren notwendigen Dingen. Um die Quarantäne zu überwachen, ist rund um die Uhr ein Sicherheitsdienst im Einsatz.

17.30 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten um zehn auf 3.982 gestiegen

In Oberfranken haben sich seit dem Ausbruch der Pandemie 3.982 Personen mit dem Corona-Virus infiziert (Stand: Mittwoch, 22.07.20, 09.00 Uhr). Wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilte, hat sich die Zahl im Vergleich zum Vortag um zehn erhöht. Sieben der Neu-Infizierten wohnen im Landkreis Hof, die übrigen drei in den Kreisen Bayreuth, Coburg und Lichtenfels. Mit oder an dem Coronavirus gestorben sind in Oberfranken 241 Menschen. Die Zahl der Corona-Toten ist damit gegenüber dem Vortag erneut gleich geblieben.

22.07.20, 09.00 Uhr: Sechs Bauarbeiter in Coburg infiziert

Auf einer Baustelle in Coburg sind sechs Arbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Die Arbeiter, die aus Osteuropa stammen sollen, sind in ihren Unterkünften in Quarantäne geschickt worden. Das teilte ein Sprecher des Landratsamtes Coburg mit. Schon Ende vergangener Woche war dem Bauleiter der Baustelle in Coburg aufgefallen, dass ein Mitarbeiter Anzeichen einer Grippe gezeigt hatte und schickte den Mann zum Test. Daraufhin wurden auch die Kollegen des Bauarbeiters getestet. Zurzeit finden noch die Ermittlungen der möglichen Kontakte der Bauarbeiter statt. Zwar stehen derzeit die Arbeiten an der Baustelle still, dennoch wurde sie nicht geschlossen, sagte der Sprecher des Landratsamtes. Es könne jederzeit weitergearbeitet werden, hieß es aus dem Landratsamt. Dort rechnet man nicht mit einer stärkeren Ausbreitung des Virus.

21.07.20, 16:40 Uhr: Ein Corona-Infizierter mehr - Zahl erreicht 3.972

In Oberfranken sind gegenwärtig 3.972 Personen mit dem Corona-Virus infiziert (Stand: Dienstag, 21.07.20, 09.00 Uhr). Wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mitteilte, hat sich die Zahl damit im Vergleich zum Vortag um eine Person erhöht. Mit oder an dem Coronavirus gestorben sind in Oberfranken 241 Menschen. Die Zahl der Corona-Toten ist damit gegenüber dem Vortag erneut gleichgeblieben.

20.07.20, 16.35 Uhr: 3.971 Corona-Infizierte in Oberfranken

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich in Oberfranken 3.971 Personen mit dem Virus infiziert (Stand: Donnerstag, 20.07.20, 09.00 Uhr). Damit hat sich die Zahl der Infizierten im Vergleich zum Vortag um einen erhöht. Mit oder an dem Coronavirus gestorben sind in Oberfranken 241 Menschen. Die Zahl der Corona-Toten ist damit gegenüber dem Vortag gleichgeblieben. Die meisten Infizierten gibt es mit 22.568 in Oberbayern. Die wenigsten zählt Unterfranken mit 3.611.

20.07.20, 08.21 Uhr: Zwei Schulklassen in Rehau bleiben zuhause

Weil zwei Schüler mit dem Coronavirus infiziert sind, befinden sich zwei Schulklassen der Gutenbergschule Rehau (Lkr. Hof) in Quarantäne. Nach Medieninformationen handelt es sich um eine erste und eine vierte Klasse. Wie das Landratsamt Hof mitteilt, werden alle Schüler der beiden Klassen nun einem Coronatest unterzogen. Eine Untersuchung der Lehrer sei bereits negativ ausgefallen. Auch der Vater der Kinder sowie drei weitere infizierte Personen im Umfeld des Mannes, befinden sich in Quarantäne.

19.07.20, 08.10: Schulklasse in Selb unter Quarantäne gestellt

In Selb ist eine Familie mit zwei Schulkindern positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Wie das Landratsamt Wunsiedel mitteilt, besuchen beide die Dr.-Franz-Bogner-Schule in Selb, das Gesundheitsamt stellte eine 5. Klasse unter Quarantäne. Die Kinder und Lehrer dieser Klasse, sowie die Schülerinnen und Schüler aus einer 7. Klasse werden derzeit auf das Virus getestet. Da in der betroffenen 7. Klasse in letzter Zeit kein Präsenz-Unterricht stattgefunden hat, muss für sie keine Quarantäne angeordnet werden. Im Landkreis Wunsiedel sind derzeit fünf Menschen an COVID-19 erkrankt. Seit Beginn der Pandemie sind 665 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. 41 sind verstorben, 619 genesen.

18.07.20, 15.00 Uhr: LGL meldet 3.959 Fälle in Oberfranken

In Oberfranken haben sich seit Beginn der Pandemie 3.959 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind sieben Fälle mehr als gestern, teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen auf seiner Internetseite mit. Die Zahl der Todesfälle wird in ganz Oberfranken auf 241 beziffert. Das ist ein Fall weniger als gestern. Die Behörde weist darauf hin, dass sich die Zahl der Fälle rückwirkend ändern kann, beispielsweise durch Qualitätskontrollen oder Nachmeldungen. Insgesamt gibt es in Bayern 49.693 Coronavirus-Infizierte. Von der Gesamtzahl gelten 46.050 als genesen. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner erreicht Oberfranken einen Wert von 3,19. Anhand dieser Zahl werden die neuen Infektions-Fälle registriert, die innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner aufgetreten sind. Als kritisch gilt ein Wert ab 35, bei dem die Gesundheitsämter erste Gegenmaßnahmen einleiten müssten.

16.42 Uhr: Zwei neue Corona-Infektionen in Oberfranken

Die Zahl der Corona-Infektionen ist in Oberfranken um zwei gestiegen. Das meldet das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Freitag (17.07.20, 09.00 Uhr). Demnach haben sich in Oberfranken seit Beginn der Pandemie 3.952 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. In ganz Bayern gibt es nur in Unterfranken weniger Infektionen. Die Zahl der Personen die mit oder an der Viruserkrankung gestorben sind ist im Regierungsbezirk um eins auf 242 Todesfälle gestiegen. Bei dem neuesten Fall handelt es sich um einen 77 Jahre alten Mann, der offenbar ohne bekannte Vorerkrankungen an der Infektion verstarbt. Er soll im Landkreis Wunsiedel gelebt haben. In den vergangenen sieben Tagen haben sich in Oberfranken 27 Personen mit dem Virus angesteckt. Auf 100.000 Personen gerechnet sind das rund 2,5 Infektionen in einer Woche. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 3,75.

17.07.20, 13.56 Uhr: 77-Jähriger ohne Vorerkrankungen verstorben

Im Landkreis Wunsiedel ist jetzt ein 77-jähriger Mann an dem Coronavirus verstorben. Das teilte das Landratsamt mit. Damit ist die Zahl der Corona-Toten im Landkreis auf 41 gestiegen. Bei dem 77-Jährigen seien keine Vorerkrankungen bekannt. Aktuell ist eine weitere Person im Landkreis Wunsiedel an dem Virus erkrankt. Seit Beginn der Pandemie wurden 661 Personen positiv auf Covid-19 getestet, 619 davon sind nach Auskunft des Landratsamts inzwischen wieder genesen.

19.24 Uhr: Fünf neue Corona-Infektionen in Oberfranken

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen meldet für Oberfranken seit gestern (15.07.20) fünf neue Corona-Fälle (Stand: 16.07.20, 09.00 Uhr). In den letzten sieben Tagen haben sich damit 26 Menschen in Oberfranken mit dem Virus infiziert. Neue Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus gibt es bayernweit nicht zu vermelden. Insgesamt wurden in Bayern bisher 49.522 Corona-Fälle bekannt. Davon gelten 45.920 der Fälle als genesen.

16.07.20, 19.05 Uhr: Die Landjugend Marxgrün hat ein Autokonzert in Naila veranstaltet

Weil das Wiesenfest in Naila in diesem Jahr coronabedingt ausfallen musste, hat die Landjugend Marxgrün ein Autokonzert auf dem Wiesenfestplatz veranstaltet. Zu Gast war die Band „Troglauer Buam“, teilte die Stadt Naila mit. Der Ton wurde bei dem Konzert über die Autoradios übertragen. Mehrere Stunden vor dem Konzert seien bereits die ersten Autos angestanden. Die Zuschauer kamen mit Traktoren, Anhängern oder auch einem alten Feuerwehrbus mit einem alten Sofa auf dem Dach. Die Landjugend Marxgrün bewirtete die Konzertbesucher und brachte Essen und Getränke bis ans Auto.

20.33 Uhr: Anstieg der Corona-Fallzahlen auf Infektionsausbruch in Kindertagesstätte zurückzuführen

In Oberfranken haben sich im Vergleich zum Vortag 14 neue Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Mittwoch (15.07.2020, Stand 09.00 Uhr) hervor. Der Anstieg der Fall-Zahlen in Oberfranken ist größtenteils auf einen Corona-Ausbruch in einer Kindertagesstätte in Neustadt bei Coburg (Lkr. Coburg) zurückzuführen. Insgesamt neun Erzieherinnen und Kinder wurden in dem Kindergarten bisher positiv auf das Virus getestet. Seit Beginn der Pandemie wurden in Bayern 49.424 Fälle einer Coronavirusinfektion bekannt. Davon gelten 45.870 Menschen inzwischen als genesen. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gibt es in ganz Bayern nicht zu vermelden.

14.10 Uhr: Lange Wartezeiten in Rehakliniken

Aufgrund der Hygiene- und Abstandsregelungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, können Rehakliniken der Deutschen Rentenversicherung in Bayern derzeit nur eingeschränkt genutzt werden. Wie die Deutsche Rentenversicherung Nordbayern am Mittwoch mitteilt, können Rehamaßnahmen teilweise erst mit großer zeitlicher Verzögerung beginnen. Außerdem kann es dazu kommen, dass die Rehamaßnahmen nicht in der Wunschklinik des Patienten, sondern in einer anderen Klinik durchgeführt werden müssen. Anschlussheilbehandlungen seien von den Einschränkungen in der Regel nicht betroffen, da hier ein anderes Genehmigungs- beziehungsweise Belegungsverfahren angewandt werde. Weitere Informationen gibt es auf den Internetseiten der Deutschen Rentenversicherung sowie des Klinikverbunds Nordbayern.

15.07.20, 11.02 Uhr: Design-Fachschule stellt Abschlussarbeiten ins Netz

Aufgrund der Corona-Pandemie präsentiert die Fachschule für Produktdesign in Selb erstmals Abschlussarbeiten im virtuellen Raum. Seit Dienstag (14.07.20) können sich Interessierte auf einer eigens eingerichteten Internetseite durch Arbeiten aus den Bereichen Produktdesign, Automotivedesign und Grafikdesign klicken. Neben Magazinen finden sich beispielsweise auch dreidimensionale Modelle von Autos unter den Arbeiten. Insgesamt 49 Absolventen schließen in diesem Monat ihre Ausbildung an der Staatlichen Fachschule für Produktdesign in Selb ab, teilt die Einrichtung mit. Die Online-Ausstellung steht unter dem Titel Werkschau 111. Die Hochschule gibt es seit 111 Jahren.

15.51 Uhr: Keine Corona-Neuinfektion in Oberfranken

In Oberfranken hat sich im Vergleich zum Vortag keine weitere Person mit dem Coronavirus infiziert. Das geht aus den Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Dienstag (14.07.2020, Stand 09.00 Uhr) hervor. Neue Todesfälle gibt es im Zusammenhang mit dem Virus nur in Oberbayern, mit einem weiteren. In den vergangenen sieben Tagen haben sich in Oberfranken insgesamt 13 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das ist bayernweit die derzeit geringste Fallzahl. Seit Beginn der Pandemie wurden in Bayern 49.331 Fälle einer Coronavirusinfektion bekannt. Davon gelten 45.780 Menschen inzwischen als genesen.

14.07.20, 06.17 Uhr: Obermain Therme: Andrang bei Wiedereröffnung

Die Obermain Therme in Bad Staffelstein hat nach 120 Tagen wieder ihre ersten Besucher empfangen. Wie das Landratsamt Lichtenfels mitteilte, musste das Bad im Rahmen des Hygienkonzepts die Gästezahl auf 700 Personen beschränken. Bereits eine halbe Stunde vor Wiedereröffnung hätten zahlreiche Besucher vor dem Bad gewartet. Sollte der Andrang weiter steigen, wollen die Badbetreiber ein Online-Reservierungssystems als zusätzlichen Service einrichten. Die Obermain Therme sei der Motor für die gesamte Tourismusregion, es sei schön, dass er nun wieder läuft, freute sich Christian Meißner, Vorsitzender des Zweckverbandes Thermalsolbad, ob der Resonanz auf die Wiedereröffnung. Die Therme musste aufgrund der Corona-Pandemie 120 Tage lang geschlossen bleiben.

16.00 Uhr: Zwei weitere Personen mit Coronavirus infiziert

In Oberfranken haben sich zwei weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Montag (13.07.20, 09.00 Uhr). Seit Beginn der Pandemie haben sich demnach 3.931 Personen infiziert. Weniger sind es in Bayern nur in Unterfranken (3.579). An und mit einer Infektion verstorben sind in Oberfranken bislang 241 Menschen. Dieser Wert stagniert. Auf 100.000 Einwohner gerecht haben sich in den vergangenen sieben Tagen 14 Personen infiziert. Die sogenannte Inzidenz liegt demnach bei 1.31. Bayernweit liegt sie bei 3,66.

13.07.20, 07.35 Uhr: FC Eintracht Bamberg will Einbußen abfedern

Weil dem Fußball-Bayernligisten FC Eintracht Bamberg Sponsorengelder für die kommende Saison wegbrechen, startet der Verein heute (13.07.20) ein Crowdfunding-Projekt. Damit sollen Umsatz-Einbußen in Höhe von 65.000 Euro aufgefangen werden, teilt der Klub in einem Schreiben mit. Das Projekt steht unter dem Motto "#domreitercrowd" und soll 21 Tage laufen. Wird der angepeilte Betrag von 65.000 Euro bis dahin noch nicht erreicht, erhalte jeder Spender sein Geld wieder zurück. "Wir haben uns gefragt, wie wir verhindern können, dass auch nur ein Kind oder ein Spieler auf seine Ausbildung verzichten muss", erklärt FCE-Vorstandsvorsitzender Jörg Schmalfuß die Idee. Im Internet kann der aktuelle Stand und die Anzahl der Spender in Echtzeit verfolgt werden.

11.07.20, 14.33 Uhr: Keine neuen Corona-Infektionen in Oberfranken

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen meldet für Oberfranken seit gestern (10.07.20) keine neuen Corona-Fälle (Stand: 11.07.2020, 9:00 Uhr). Damit stagniert die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus infiziert haben, in Oberfranken bei 3.926. Neue Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus gibt es ebenfalls nicht zu vermelden. Die Sieben-Tage-Inzidenz neuer Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner beträgt 1,03. Das ist der niedrigste Wert in Bayern. Der bayernweite Durchschnitt liegt bei 3,74.

15.02 Uhr: "LuisenburgXtra" soll Festspiel-Absage wettmachen

Die Luisenburgfestspiele sind zwar abgesagt, es werden aber dennoch diesen Sommer Aufführungen auf der großen Freilichtbühne stattfinden. Wie der Veranstalter der Luisenburg-Festspiele heute (10.07.20) mitteilt, wird die Veranstaltungsreihe zwischen dem 13. und 23. August auf den Theaterplatz im Felsenlabyrinth verlegt. Im Hof des Fichtelgebirgsmuseums, wo das Programm normalerweise stattfindet, könnten die Abstandsregeln nicht eingehalten werden, heißt es in dem Schreiben. "Ein Wunsiedler Festspielsommer ist durch nichts zu ersetzen, aber das Programm "LuisenburgXtra" kann uns über den Verlust ein wenig hinwegtrösten", so Birgit Simmler, künstlerische Leiterin der Festspiele. In der Reihe "Luisenburg Xtra" werden normalerweise parallel zu den großen Produktionen kleinere Aufführungen "für Kenner, Liebhaber und Freunde der kleinen, aber intensiven Kunst" gezeigt. Bei allen Veranstaltungen handelt es sich um Darbietungen in kleinerer Besetzung. Zum Beispiel gibt es einen Reinhard-Mey-Abend oder das bekannte Ein-Personen-Stück „Der Kontrabass“ von Patrick Süskind.

10.07.20, 14.30 Uhr: Coronavirus-Zahlen in Oberfranken stagnieren

Die Entwicklung der Corona-Fälle in Oberfranken stagniert. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet seit gestern (09.07.20) keine Veränderungen bei den Neu-Infektionen und Todesfällen in Zusammenhang mit Covid-19 (Stand: 10.07.20, 09.00 Uhr). Demnach verzeichnet Oberfranken seit Beginn der Pandemie 3.926 Corona-Infektionen, 241 Menschen sind in Verbindung mit dem Virus gestorben.

In den vergangenen sieben Tagen zählte das LGL in Oberfranken zwölf Neu-Infektionen. Bezogen auf die Einwohner beträgt der Wert 1,12. Die beiden Zahlen sind die niedrigsten vergleichbaren Werte aller bayerischen Regierungsbezirke. Oberbayern meldete in den vergangenen sieben Tagen mit 245 Fällen die meisten Neu-Infektionen in Bayern.

09.07.20, 15.48 Uhr: LGL meldet drei Neu-Infektionen für Oberfranken

Die Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus sind in Oberfranken seit gestern (08.07.20) um einen Fall auf insgesamt 241 angestiegen. Wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Website schreibt, sind in Oberfranken im Vergleich zum Vortag drei weitere Menschen an Covid-19 erkrankt (Stand: 09.07.20, 09.00 Uhr). Insgesamt zählt Oberfranken seit Beginn der Pandemie 3.926 Corona-Fälle. Von den bayernweit rund 49.000 Fällen gelten 45.500 als genesen.

14.42 Uhr: Oberfranken verzeichnet wenig Neu-Infektionen

In Oberfranken haben sich seit gestern (07.07.20) vier Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Damit sind in Oberfranken seit Ausbruch der Pandemie 3.923 Fälle gezählt worden. Laut den Zahlen (Stand: 08.07.20, 09.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) verzeichnete Oberfranken mit zwölf Fällen in den vergangenen sieben Tagen die wenigsten Neu-Infektionen im bayernweiten Vergleich. In Oberbayern kamen in der letzten Woche 254 neue Fälle dazu. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 ist mit 240 in Oberfranken im Vergleich zum Vortag unverändert geblieben.

09.18 Uhr: Virtuelles Samba-Festival startet

An diesem Freitag (10.07.20) beginnt das Coburger Samba-Festival, das coronabedingt nur online stattfindet. An drei Tagen werden die in den vergangenen Wochen vorproduzierten Programme im Internet ausgestrahlt. Wie der Veranstalter mitteilt, werde bei dem Online-Festival auch wieder zu Spendenaktionen aufgerufen. Mit dem Geld würden brasilianische Straßenkinder unterstützt, aber auch lokale Einrichtungen wie die Evangelische Jugend im Dekanat Coburg.

Das diesjährige Samba-Festival ist bereits Anfang April dieses Jahres aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt worden. Rund 200.000 Teilnehmer hatten die seit 1992 existierende Veranstaltung im vergangenen Jahr besucht. Im kommenden Jahr feiert das Festival sein 30-jähriges Bestehen.

08.07.20, 06.00 Uhr: Fränkische-Schweiz-Marathon abgesagt

Der Fränkische Schweiz-Marathon ist abgesagt. Die Sportveranstaltung entlang der Bundesstraße B470 zwischen Weilersbach und Behringersmühle (beides Lkr. Forchheim) hätte ursprünglich am 06.09.20 stattfinden sollen. Aus Gründen des Infektionsschutzes ist sie nun abgesagt worden, wie der Veranstalter, das Landratsamt Forchheim, mitteilt. Schließlich lasse die bayerische Infektionsschutzverordnung derzeit sportliche Wettkämpfe nur unter Ausschluss von Zuschauern zu. Vergangenes Jahr kamen rund 20.000 Zuschauer an die Strecke. Deren Fernbleiben in diesem Jahr könne durch den Landkreis nicht garantiert werden, heißt es. Auch der Autofreie Sonntag, der seit 21 Jahren zeitgleich entlang der B470 stattfindet, fällt damit aus. Beide Veranstaltungen sollen am 05.09.21 wieder stattfinden.

15.10 Uhr: Zwei Todesfälle und vier Neu-Infektionen

In Oberfranken hat sich die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages um zwei erhöht. Wie die Zahlen (Stand: 07.07.20, 09.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) belegen, haben sich in Oberfranken seit gestern (06.07.20) zudem vier weitere Menschen mit dem Virus infiziert. Oberfranken liegt mit einem Wert von 367,13 Fällen pro 100.000 Einwohnern knapp unter dem Durchschnitt aller bayerischen Regierungsbezirke. Die meisten Corona-Fälle verzeichnet die Oberpfalz mit rund 490, die wenigsten zählt Schwaben mit gut 214.

14.55 Uhr: Fünf Kommunen ohne Neuinfektionen innerhalb einer Woche

In Oberfranken gibt es fünf Kommunen, in denen in den vergangenen sieben Tage keine Coronavirus-Neuinfektionen verzeichnet worden sind. Neben Stadt und Landkreis Bayreuth wiesen zuletzt auch die Städte Bamberg, Kulmbach und Hof keine neuen Fälle auf. Dies bestätigen die Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL, Stand: 07.07.20, 09.00 Uhr). Die höchsten Werte der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz in Oberfranken verzeichnet die Region Coburg: Im Landkreis liegt der Wert bei 3,45 in der Stadt Coburg bei 2,42.

07.07.20, 13.30 Uhr: Studiobühne Bayreuth: "Lockerspiele" feiern Premiere auf neuer Bühne

Zwar fallen in der Wagnerstadt die Festspiele 2020 wegen Corona aus, aber Theater darf wieder gespielt werden. Deshalb nutzt die Studiobühne Bayreuth die Chance der Corona-Lockerungen und veranstaltet in diesem besonderen Sommer die "Lockerspiele 2020". Gezeigt werden lustige Szenen von Shakespeare, Goethe, Molière und Karl Valentin, Premiere ist am Samstag (18.07.20) um 20.00 Uhr. Alles unter strenger Einhaltung der vorgeschriebenen Abstandsregelungen – im Zuschauerraum und auf der Bühne - und mit einem durchdachten Hygienekonzept. Der Spielort, die kleine "Bühne am Wasserturm" im Park der Eremitage ist ebenfalls neu. Weitere Termine der "Lockerspiele 2020": 23., 25., 28., 31.07.2020 und 2., 4., 5., 8., 13., 14., 18.08.2020 jeweils um 20.00 Uhr. Die Spieldauer beträgt 60 Minuten, es gibt keine Pause.

16.30 Uhr: Grundschülerin im Landkreis Bamberg positiv auf Coronavirus getestet

Im Landkreis Bamberg ist eine Grundschülerin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie ein Sprecher des Landratsamts Bamberg dem BR auf Nachfrage mitteilte, sei man heute Morgen (06.07.20) von einem Labor über das Testergebnis informiert worden. Welche Schule das Mädchen besucht, wollte der Sprecher nicht sagen. Rund drei Dutzend Personen werden nun in Quarantäne geschickt. Dabei handelt es sich um die Familie und Personen aus dem direkten Umfeld des Mädchens sowie Mitschülerinnen und Mitschüler und Kinder aus der Mittagsbetreuung, an der das Mädchen teilgenommen hatte.

14.49 Uhr: Bamberger Innenstadt am Wochenende - Ruhestörungen, sonst kaum Regelverstöße

Das in der Bamberger Innenstadt neu eingeführte nächtliche Verkaufsverbot für "Alkohol to go" und auch die Regeln zum Infektionsschutz sind am vergangenen Wochenende größtenteils eingehalten worden. In einer Mitteilung der Polizei heißt es, die Bamberger Innenstadt sei zwar gut besucht gewesen, große Menschenansammlungen seien jedoch ausgeblieben. Besucher auf der Unteren Brücke und im Sandgebiet hätten sich fast ausnahmslos an die geltenden Regeln gehalten. Auch bei den Gastronomen habe es nichts zu beanstanden gegeben. Nur vereinzelt mussten die Beamten Personengruppen auf die geltenden Vorschriften hinweisen, heißt es weiter. Es seien lediglich ein paar wenige Platzverweise ausgesprochen worden, allerdings gab es zahlreiche Ruhestörungen.

06.07.20, 14.31 Uhr: Corona-Fallzahlen in Oberfranken unverändert

Die Corona-Fallzahlen sind in Oberfranken seit gestern (06.07.20) unverändert geblieben. Demnach verzeichnet Oberfranken seit Beginn der Pandemie 3.915 Infektionen und 238 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Dies geht aus den Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervor (Stand: 06.07.20, 09.00 Uhr). Bei der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz belegt Oberfranken mit 0,84 den geringsten Wert aller bayerischen Regierungsbezirke. Oberfranken zählte demnach neun Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen, in Oberbayern waren es im selben Zeitraum 268.

04.07.20, 15.20 Uhr: Ein neuer Infektionsfall – kein Todesfall

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet keinen neuen Todesfall in Oberfranken. Damit bleibt die Gesamtzahl im Regierungsbezirk bei 238. Im Vergleich zu gestern gibt es laut LGL einen neuen Infektionsfall. Die Zahl der Personen, die sich seit Beginn der Pandemie in Oberfranken mit dem Virus infizierten, steigt damit auf 3.913. In Oberfranken beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz neuer Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner 1,87. Bayernweit beträgt der Wert 2,93.

16.29 Uhr: Zahl der Infektionen in Oberfranken stagniert

Die Zahl der Corona-Infektionen in Oberfranken stagniert. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet, haben sich zwischen Donnerstag (02.07.20) und Freitag (03.07.20) keine Personen im Bezirk mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Infektionen seit Ausbruch der Pandemie liegt damit, wie schon am Vortag, bei 3.912. In ganz Bayern gibt es damit nur in Unterfranken weniger Infizierte (3.535). Die mit Abstand meisten bestätigten Infektionen gibt es in Oberbayern, nämlich fast 22.000. Auch die Zahl derer, die mit einer Infektion gestorben sind, ist in Oberfranken unverändert und liegt bei 238. In den vergangenen sieben Tagen haben sich im Regierungsbezirk 20 Menschen infiziert. Auf 100.000 Einwohner kommen so rund 1,9 Infektionen. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei drei.

12.28 Uhr: Spende von 5.000 Mund- und Nasenmasken für Pflegeeinrichtungen im Landkreis Bayreuth

Bayreuths Landrat Florian Wiedemann (Freie Wähler) hat 5.000 Mund- und Nasenmasken für Pflegeeinrichtungen im Landkreis entgegen genommen. Die Textilhandelskette NKD mit Sitz in Bindlach im Landkreis Bayreuth hat die Schutzmasken gespendet. Bereits im Mai hatte NKD 5.000 Masken zur Verfügung gestellt, die bereits verteilt wurden. "Die Beschaffung von Masken war eine der großen Herausforderungen, die zu Beginn der Corona-Krise umgesetzt werden musste. Die Maskenpflicht im öffentlichen Raum betrifft uns alle und der Bedarf ist nach wie vor hoch", so der Landrat.

03.07.20, 10.00 Uhr: Bamberger Jugendräume öffnen wieder

Wegen der Corona-Pandemie waren die Jugendräume in Bamberg monatelang geschlossen, am Dienstag (07.07.20) öffnen sie wieder. Wie die Stadt mitteilt, nehmen dann das Jugendzentrum Bamberg, der Jugendtreff Gaustark, die Basketballhalle Baskidhall und der Jugendtreff Ost wieder den Betrieb auf. Zum Schutz der Jugendlichen vor einer Corona-Infektion werden Angebot und Teilnehmerzahl zunächst aber begrenzt. Jugendlichen soll so wieder ermöglicht werden, sich zu treffen, auszutauschen und gemeinsam etwas zu erleben. Die digitalen Angebote, die in den vergangenen Wochen gut angenommen worden seien, bleiben parallel erhalten. Weitere Infos zu den Öffnungszeiten gibt es auf der Internetseite www.jugendarbeit-bamberg.de.

18.18 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten in Oberfranken um vier auf 3.912 gestiegen

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich in Oberfranken 3.912 Personen mit dem Virus infiziert (Stand: Donnerstag, 02.07.20, 10.00 Uhr). Damit hat sich die Zahl der Infizierten im Vergleich zum Vortag um vier erhöht. Mit oder an dem Coronavirus gestorben sind in Oberfranken 238 Menschen. Die Zahl der Corona-Toten ist damit gegenüber dem Vortag gleichgeblieben. Die meisten Infizierten mit 21.895 gibt es in Oberbayern. Die wenigsten zählt Unterfranken mit 3.534.

02.07.20, 06.58 Uhr: Freibad Hallstadt: Wiedereröffnung am Wochenende

Das Freibad Hallstadt nimmt am Samstag (04.07.20) wieder seinen Betrieb auf. Im Rahmen des coronabedingten Hygienekonzepts gibt es täglich drei Zeitzonen, zu denen sich die Besucher anmelden können, heißt es in einem Schreiben der Stadt Hallstadt. Zwischen den Besuchszeiten werde das Bad gereinigt und desinfiziert. Badegäste müssen die Tickets vorab online kaufen. Für Senioren sowie Menschen, die keinen Zugang zu modernen Medien haben, bietet die Stadt im Rathaus Hilfe beim Kauf von Onlinetickets an. Die Öffnung des Bades musste aufgrund eines Wasserschadens verschoben werden. Die beschädigten Pumpen laufen wieder stabil.

19.55 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten um zwei auf 3.908 gestiegen

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich in Oberfranken 3.908 Personen mit dem Virus infiziert (Stand: Mittwoch, 01.07.20, 10.00 Uhr). Damit hat sich die Zahl der Infizierten im Vergleich zum Vortag um zwei erhöht. Mit oder an dem Coronavirus gestorben sind in Oberfranken 238 Menschen. Die Zahl der Corona-Toten ist damit gegenüber dem Vortag gleichgeblieben. Die meisten Infizierten mit 21.888 gibt es in Oberbayern. Die wenigsten zählt Unterfranken mit 3.532.

01.07.20, 10.03 Uhr: Klinikum Fichtelgebirge lockert Besuchsregelungen

Die Besuchsregelungen im Klinikum Fichtelgebirge sind leicht vereinfacht worden. Wie das Krankenhaus auf seiner Website schreibt, entfalle die bisherige Registrierung im Eingangsbereich. Stattdessen müsse jeder Besucher einen Besuchsnachweis ausfüllen, der auch im Internet heruntergeladen werden kann. Für jeden Tag müsse ein neuer Nachweis ausgefüllt werden. Die Patienten könnten nach wie vor täglich zwischen 15.00 und 18.00 Uhr für maximal eine Stunde besucht werden. Pro Zimmer sei nur ein Besucher erlaubt. Während des Aufenthalts im Klinikum müsse weiterhin ein Mund-Nasen-Schutz angelegt werden. Selbstgenähte Masken sowie Schals seien nicht erlaubt.

18.31 Uhr: LGL korrigiert die Zahl der Corona-Infizierten nach unten

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich in Oberfranken 3.906 Personen mit dem Virus infiziert (Stand: Dienstag, 30.06.20, 10.00 Uhr). Damit hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen die Zahl der Infizierten um zwei nach unten korrigiert. Mit oder an dem Coronavirus gestorben sind in Oberfranken 238 Menschen. Die Zahl der Corona-Toten hat sich gegenüber dem Vortag um eine Person erhöht. Die meisten Infizierten mit 21.838 gibt es in Oberbayern. Die wenigsten zählt Unterfranken mit 3.531.

13.46 Uhr: Zahl der Infizierten steigt nach Gottesdienst in Coburg

In Coburg hat sich die Zahl der in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infizierten Personen stark erhöht. Ursache sei ein Gottesdienst, heißt es aus dem Rathaus. Dem Robert-Koch-Institut zufolge kommen in Coburg derzeit auf 100.000 Einwohner rund 27 Neuinfektionen. Das ist der zweithöchste Wert, der in Coburg seit Beginn der Pandemie gemessen wurde. Ende Mai lag der Wert bei 31,5. Die Stadt galt damals als ein Hotspot in Bayern. Der Grenzwert in Bayern, ab dem die Kommunen das öffentliche Leben teilweise wieder herunterfahren müssen, liegt bei 35. Schuld an dem Anstieg ist nach Angaben der Stadt ein Gottesdienst, bei dem sieben Personen mit dem Coronavirus infiziert wurden. Alle Betroffenen sowie deren enge Angehörige befänden sich in Quarantäne, heißt es aus dem Coburger Rathaus. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie in Coburg 116 Personen infiziert. 98 gelten mittlerweile als geheilt.

30.06.20, 12.44 Uhr: Schwimmbad Aquaria in Coburg öffnet Teile des Hallenbades

Das Freizeit- und Erlebnisbad Aquaria in Coburg öffnet nach Corona-Schließung teilweise wieder seinen Erlebnisbereich im Hallenbad. Ab Samstag (04.07.20) sind neben dem Freibad auch der Innenbereich des Erlebnisbeckens, das Babybecken und die Rutsche wieder für Besucher zugänglich, teilen die Coburger Stadtwerke mit. Die geöffneten Teilbereiche des Innenbereichs können zum Freibadtarif mitbenutzt werden. Der Zugang erfolgt über den Außenbereich. Weiterhin geschlossen bleibt das Wellenbecken. Hier werden Sanierungsarbeiten durchgeführt, die voraussichtlich erst am Ende der Badesaison abgeschlossen werden können. Unter anderem müssen mehr als 1.000 Fliesen ersetzt werden. Außerdem sei die Wahrung von Distanz und deren Überwachung im Wellenbecken fast unmöglich, heißt es weiter.

17.58 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten auf 3.908 gestiegen

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich in Oberfranken 3.908 Personen mit dem Virus infiziert (Stand: Montag, 29.06.20, 10.00 Uhr). Das sind acht Infizierte mehr als am Vortag, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit. Mit oder an dem Coronavirus gestorben sind in Oberfranken seit dem Ausbruch der Pandemie 237 Menschen. Die meisten Infizierten mit 21.819 gibt es in Oberbayern. Die wenigsten zählt Unterfranken mit 3.524.

29.06.20, 10:26 Uhr: 6.500 Euro-Spende für Pflegekräfte in Forchheim

Unter dem Motto "Pflege geht nicht im Home-Office" haben Forchheimer Bürger 6.500 Euro für Pflege- und Krankenhauskräfte gespendet. Es sei eine Anerkennung für die in der Corona-Pandemie so selbstlos handelnden Helfer, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Forchheim. Die Spendengelder sind unter anderem an den AWO-Kreisverband Forchheim e.V., die Caritas Sozialstation Ebermannstadt-Forchheim und die Tagespflege Ebermannstadt sowie an die Intensivstation des Klinikums Forchheim Fränkische Schweiz ausgezahlt worden. Diese Einrichtungen haben einen pauschalen Pro-Kopf-Beitrag von 35 Euro erhalten. Damit sollen Gemeinschaftsprojekte, wie z.B. Grillfeiern, finanziert werden, heißt es weiter. Forchheims Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) sagte, "natürlich kann dies nur eine kleine Geste sein angesichts des großartigen Einsatzes dieser Helfenden in einer umfassenden Krise, dennoch wollten wir gerne dabei helfen, hier einen kleinen Beitrag der Anerkennung zu leisten und denen danken, deren Tätigkeit im Gesundheitsbereich in Zeiten von Corona mit dem Begriff "systemrelevant" geprägt wurde." Es kann weiterhin gespendet werden, Informationen gibt es auf der Internetseite der Stadt Forchheim.

28.06.20, 14:45 Uhr: Vier Neuinfektionen in Oberfranken

In Oberfranken haben sich laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen 3.900 Menschen (Stand 28.06.20, 9.00 Uhr) mit dem Coronavirus infiziert. Das sind vier Personen mehr als gestern. In Oberfranken liegt die Fallzahl pro 100.000 Einwohner derzeit bei 365,35.

27.06.20, 15.51 Uhr: LGL meldet 3.896 Infizierte

In Oberfranken haben sich laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen 3.896 Menschen (Stand 27.06.20, 9.00 Uhr) mit dem Coronavirus infiziert. Neue Fälle sind demnach seit gestern nicht hinzugekommen. In Oberfranken liegt die Fallzahl pro 100.000 Einwohner derzeit bei 364,97.

26.06.20, 16.12 Uhr: Oberfranken verzeichnet fünf Neu-Infektionen

In Oberfranken haben sich im Vergleich zum Vortag (25.06.20) fünf weitere Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Damit verzeichnet Oberfranken seit Beginn der Pandemie 3.896 Infizierte. Das bestätigen Zahlen (Stand: 26.06.20, 10.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Die Anzahl der 287 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus hat sich in Oberfranken seit gestern nicht verändert. Nach Unterfranken (189) und Schwaben (209) verzeichnet Oberfranken die wenigsten Verstorbenen in Verbindung mit Covid-19.

25.06.20, 15.26 Uhr: LGL meldet sechs neue Coronavirus-Infektionen

Die Zahl der Coronavirus-Infizierten ist seit gestern (24.06.20) um weitere sechs Fälle auf 3.891 angestiegen. Im Vergleich aller bayerischen Regierungsbezirke verzeichnet nur Unterfranken weniger Fälle. Das bestätigen die Zahlen (Stand: 25.06.20, 10.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Bayernweit verzeichnet das LGL seit Beginn der Pandemie 48.110 Fälle. 44.950 davon gelten als genesen. Im Vergleich zum Vortag sind in Oberfranken die Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 um einen weiteren auf 237 angestiegen. Die am schlimmsten betroffenen Kommunen in Oberfranken sind die Landkreise Wunsiedel und Bamberg mit 39 und 36 Verstorbenen.

14.58 Uhr: Oberfranken: Zweithöchster Wert bei Sieben-Tage-Inzidenz

In Oberfranken haben sich seit gestern sechs weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Gemessen an der Einwohnerzahl liegt Oberfranken mit 3.885 Infizierten seit dem Ausbruch der Pandemie damit nahe am bayernweiten Durchschnitt. Das belegen die Zahlen (24.06.20, 10.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL).

Bei der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner verzeichnet Oberfranken aktuell den zweithöchsten Wert aller bayerischen Regierungsbezirke. In den vergangenen sieben Tagen haben sich demnach durchschnittlich 2,44 Menschen pro 100.000 Einwohnern in Oberfranken mit dem Coronavirus infiziert. Den Höchstwert von 3,29 meldet das LGL heute für Oberbayern. Die Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus sind in Oberfranken im Vergleich zum Vortag mit 236 unverändert geblieben.

Hier finden Sie eine Übersicht, welche Regionen in Bayern sind am stärksten vom Coronavirus betroffen sind.

24.06.20, 13.13 Uhr: Blues-Konzert im Felsenlabyrinth der Luisenburg

Eigentlich sind die Luisenburg-Festspiele wegen der Corona-Krise dieses Jahr längst abgesagt worden. Nun soll doch zumindest ein Konzert im Felsenlabyrinth stattfinden. Am 30.06.20 spiele die Band "Bad as we" Blues auf dem alten Theaterplatz in Wunsiedel, teilten die Festspiele am Mittwoch mit. Jetzt sei Schluss mit der künstlerischen Verödung und dem kulturellen Stillstand, kündigte die künstlerischer Leiterin Birgit Simmler an.

Damit das kostenlose Konzert trotz Corona stattfinden kann, entwickelten die Festspiele mit den Gesundheitsbehörden ein Hygienekonzept: Demnach dürfen höchstens hundert Besucher kommen, die sich nach dem Abstandsgebot selbst eine Sitzgelegenheit suchen müssen. Beim Ein- und Ausgehen und im Wartebereich gelte Maskenpflicht, hieß es weiter.

17.50 Uhr: Zwei Bayreuther Bäder öffnen später, eins gar nicht

Das Stadtbad und die Lohengrin Therme in Bayreuth werden trotz der Erlaubnis, Hallenbäder wieder in Betrieb zu nehmen, vorerst noch nicht öffnen. Weil viele Bädermitarbeiter der Stadt in Kurzarbeit geschickt worden sind oder ins bereits geöffnete Kreuzsteinbad umgeschichtet wurden, fehlen derzeit Kapazitäten für andere Bäder, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtwerke Bayreuth. Momentan gehen die Verantwortlichen davon aus, dass die Lohengrin Therme Ende Juli wieder für Besucher öffnen könne. Das Stadtbad werde erst im September wieder in Betrieb gehen. Das vierte Bad der Stadtwerke Bayreuth, das Freiluftbad in der Bürgerreuth, bleibe in diesem Sommer geschlossen. Nicht davon betroffen sei das Kneippbecken. In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass ab dem 22.06.2020 in Bayern auch die Innenbereiche von Schwimm- und Wellnessanlagen öffnen dürfen.

23.06.20, 15.35 Uhr: LGL meldet sechs neue Coronavirus-Infizierte

Die Zahl der Corona-Infizierten ist in Oberfranken seit gestern (22.06.20) um sechs auf insgesamt 3.879 seit Beginn der Pandemie angestiegen. Dies bestätigen die aktuellen Zahlen (Stand: 23.06.20, 10.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts fürs Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Die Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind in Oberfranken im Vergleich zum Vortag um einen auf 236 angestiegen. Bayernweit verzeichnen nur Schwaben (209) und Unterfranken (184) weniger Fälle, die an oder mit dem Virus verstorben sind.

15.43 Uhr: Coronavirus: Zahl der Todesfälle in Oberfranken unverändert

Die Zahl der Corona-Infizierten ist in Oberfranken seit gestern (21.06.20) um vier weitere Fälle angestiegen. Damit meldet das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) für Oberfranken insgesamt 3.873 Infizierte seit Beginn der Pandemie (Stand: 22.06.20, 10.00 Uhr). Nur Unterfranken zählt im Vergleich aller bayerischen Regierungsbezirke noch weniger Infektionen. In Oberfranken hat sich im Vergleich zum Vortag die Zahl der 235 Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 nicht verändert. Im bayernweiten Vergleich belegt Oberfranken hinter Oberbayern mit 2,44 den zweithöchsten Wert der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz.

22.06.20, 14.10 Uhr: "Night of Light" strahlt in Oberfranken

Im Rahmen der Aktion "Night of Light" werden in der Nacht zum Dienstag (23.06.20) auch in Oberfranken zahlreiche Bauwerke rot angestrahlt. Neben der Plassenburg in Kulmbach und der Brose Arena in Bamberg zählt auch die Freiheitshalle in Hof sowie das Edinburgh Palais in Coburg zu den Gebäuden. Im Rahmen der deutschlandweiten Aktion wollen Veranstaltungsbetriebe auf die kritische Lage ihrer Branche aufmerksam machen, die aufgrund der Corona-Pandemie bedroht ist.

21.06.20, 14.20 Uhr: LGL meldet 3.869 Corona-Infektionen

In Oberfranken haben sich seit Beginn der Pandemie 3.869 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert (Stand 21.06.20, 10 Uhr). Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen auf seiner Webseite mit. Das sind sechs Fälle mehr als gestern (20.06.20). Die Zahl der Todesfälle in Oberfranken im Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt gleich bei 235. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner erreicht Oberfranken einen Wert von 2,15. Das ist der zweithöchste Wert in Bayern hinter Oberbayern (2,73). Anhand dieser Zahl werden die neuen Infektions-Fälle registriert, die innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner aufgetreten sind. Als kritisch gilt ein Wert ab 35, bei dem die Gesundheitsämter erste Gegenmaßnahmen einleiten müssten.

20.06.20, 14.45 Uhr: Keine neuen Corona-Fälle in Oberfranken

Am Freitag gab es in Oberfranken keine neuen Corona-Fälle zu vermelden. So blieb laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen der Wert konstant bei 3.863 Infektionen seit Ausbruch der Pandemie. Auch gab es keinen weiteren Todesfall in Oberfranken im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner erreicht Oberfranken einen Wert von 2,15. Das ist der zweithöchste Wert in Bayern hinter Oberbayern (2,30). Anhand dieser Zahl werden die neuen Infektions-Fälle registriert, die innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner aufgetreten sind. Als kritisch gilt ein Wert ab 35, bei dem die Gesundheitsämter erste Gegenmaßnahmen einleiten müssten.

14.38 Uhr: Sechs Personen infizieren sich in Oberfranken neu

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich in Oberfranken 3.863 Personen mit dem Virus infiziert (Stand: Freitag, 19.06.20, 10.00 Uhr). Das sind sechs Infizierte mehr als am Vortag, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit. Mit oder an dem Coronavirus gestorben sind in Oberfranken 235 Menschen, vier mehr als am Vortag. Die meisten Infizierten mit 21.520 gibt es in Oberbayern. Die wenigsten zählt Unterfranken mit 3.507.

13.11 Uhr: Ferienprogramm der Stadt Forchheim entfällt

Das Ferienprogramm der Stadt Forchheim muss in diesem Jahr ersatzlos entfallen. Das teilte das Amt für Jugend, Bildung, Sport und Soziales der Stadt Forchheim mit. Wegen der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden staatlichen Vorgaben sei es 2020 organisatorisch nicht möglich, entsprechende Ferienangebote mit den jeweiligen Privatanbietern, Firmen und Vereinen zu verwirklichen.

19.06.20, 05.25 Uhr: Coburg: Samba-Festival mit Online-Ausgabe im Juli

Das Samba-Festival in Coburg wird in diesem Jahr ins Internet verlegt. Wie die Veranstalter am Donnerstag (18.06.) mitteilten, wird am zweiten Juli-Wochenende (10.-12.07.) über den Youtube- und Facebook-Kanal des Festivals täglich eine Stunde Programm übertragen. Darin zu sehen sein werden Samba-Highlights und Rückblicke auf vergangene Festivals. Auch die Verantwortlichen, Sambistas, Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) und weitere Partner und Sponsoren werden in einer Sequenz auftreten. Man wolle trotz Corona die Energie, den Rhythmus und die Lebensenergie des Samba-Festivals zumindest online übertragen, so Veranstalter Rolf Beyersdorf. Mitte April war das traditionelle Festival in Coburg aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt worden.

19.43 Uhr: Warnung vor falschen Corona-Kontrolleuren in Bayreuth

Die Stadt Bayreuth warnt derzeit vor angeblichen Corona-Kontrolleuren. Im Rathaus seien in diesen Tagen wiederholt Hinweise darauf eingegangen, dass Mitarbeiter des Ordnungsamtes in Geschäften der Innenstadt verdeckte Kontrollen zur Maskenpflicht vornehmen würden, heißt es in einer Mitteilung. Diese angeblichen Kontrolleure würden ohne eigenen Mund-Nase-Schutz Geschäfte betreten und testen, ob dies vom Inhaber so toleriert würde. Die Stadt weist darauf hin, dass ein solches Vorgehen in keiner Weise der Praxis des Ordnungsamtes entspräche. Dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden weder verdeckt agieren, noch würden sie in Zeiten der Corona-Pandemie Geschäfte ohne Mund-Nase-Schutz betreten. Da die Verantwortlichen der Stadt Bayreuth bei diesen "Kontrollen" betrügerische Machenschaften nicht ausschließen können, raten sie Geschäftsinhaber sich bei einer Kontrolle unbedingt einen Dienstausweis zeigen zu lassen und geforderte Bußgelder keinesfalls bar zu begleichen. Außerdem sollten solchen Kontrolle unbedingt beim Amt für öffentliche Ordnung, Brand- und Katastrophenschutz der Stadt gemeldet oder bei der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt eine Anzeige erstattet werden.

18.48 Uhr: Neue Besuchsregeln am Klinikum Bayreuth

Am Klinikum Bayreuth gibt es ab Freitag (19.06.20) neue Regelungen für Patientenbesuche. Wie das Klinikum mitteilt, werde der Besucherkreis erweitert. Nun sei es neben einer festen Kontaktperson auch direkten Angehörigen erlaubt, Kranke zu besuchen. Allerdings gelte weiterhin die 1-1-1-Regelung: Nach dieser Vorgabe kann ein Patient einmal am Tag von einer Person für eine Stunde Besuch empfangen.

16.07 Uhr: Nur zwei Neu-Infizierte in Oberfranken

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich in Oberfranken 3.857 Personen mit dem Virus infiziert (Stand: Donnerstag, 18.06.20, 10.00 Uhr). Das sind zwei Infizierte mehr als am Vortag, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit. Mit oder an dem Coronavirus gestorben sind in Oberfranken 231 Menschen. Deren Zahl hat sich nicht erhöht. Die meisten Infizierten mit 21.487 gibt es in Oberbayern. Die wenigsten zählt Unterfranken mit 3.505.

14.15 Uhr: Therme Bad Steben öffnet am 6. Juli

Die Therme Bad Steben wird ihren Betrieb, der wegen des Coronavirus eingestellt werden musste, wieder aufnehmen. Termin für den Re-Start ist am Montag, 06.07.2020, heißt es in einer Mitteilung des Staatsbads. Um die Therme mit den Wasserwelten, dem Saunaland, dem Wellness-Dome und dem Wellness-Zentrum wieder in Betrieb nehmen zu können habe man bereits im Vorfeld ein eigenes Sicherheitskonzept inklusive Hygieneplan erstellt, heißt es weiter. Die Arbeiten für den Re-Start liefen bereits auf Hochtouren. Die technischen Anlagen würden sukzessive hochgefahren. Mit Ausnahme der Dampf-/Niedrigtemperatur-Saunen und Sprudelbecken soll es keine größeren Einschränkungen geben. Das Freibad der Therme Bad Steben sowie das Gesundheits-Zentrum mit Physiotherapie, Bäderabteilung, Trinkhalle und dem Gesundheits-Club sind bereits wieder geöffnet.

11.42 Uhr: Erstmals virtueller Uni-Lauf in Bamberg

Trotz Corona gibt es in Bamberg einen Uni-Lauf, der allerdings virtuell stattfindet. Teilnehmer können vom 06.07 bis 12.07.20 frei wählbaren Strecken zurücklegen, ihre Laufzeiten über eine beliebige App speichern und an die Organisatoren des Laufs senden. Wie oft man in den sieben Tagen läuft und seine Ergebnisse sendet, spiele keine Rolle, teilen die Veranstalter mit. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Parallel zum virtuellen Lauf findet ein Fotowettbewerb statt. Die kreativsten Aufnahmen werden prämiert.

18.06.20, 09.49 Uhr: Stadt Bayreuth schaltet Corona-Bürgertelefon ab

Die Stadt Bayreuth schaltet ihr Corona-Bürgertelefon ab. Ab Montag (22.06.20) werden keine Fragen mehr zu Verhaltensregeln aufgrund der Virus-Pandemie beantwortet. Immer weniger Bürger hätten angerufen. Das Bürgertelefon war nach Ausbruch der Corona-Pandemie eingerichtet worden. Knapp 1.400 Anrufe trafen bei der Hotline ein.

Fragen zu Corona beantwortet weiterhin das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) unter der Telefonnummer 0931/6808-5101 täglich von 08.00 bis 18.00 Uhr. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des LGL.    

19.02 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten um 22 nach unten korrigiert

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich in Oberfranken 3.855 Personen mit dem Virus infiziert (Stand: Mittwoch, 17.06.20, 10.00 Uhr). Damit hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen die Zahl der Infizierten um 22 nach unten korrigiert. Mit oder an dem Coronavirus gestorben sind in Oberfranken 231 Menschen. Deren Zahl hat sich nicht erhöht. Die meisten Infizierten mit 21.470 gibt es in Oberbayern. Die wenigsten zählt Unterfranken mit 3.497.

14.06 Uhr: Wieder Sonntagsführungen im Kulmbacher Mönchshof

Nach der coronabedingten Zwangspause bieten die Museen im Kulmbacher Mönchshof wieder Sonntagsführungen an. Besucher können sich über Bier, Brot und Gewürze und die Arbeit von Brauern und Bäckern informieren. Den Auftakt macht am Sonntag (21.06.20) um 10.30 Uhr eine Führung durch das Bayerische Brauereimuseum. Am Sonntag, 28.06.20, folgt eine Führung durch das Bayerische Bäckereimuseum. Am Sonntag, 28.06.20, gibt es eine fachkundige Führung durch das Deutsche Gewürzmuseum. Die Führungen dauern jeweils 60 Minuten und kosten für Erwachsene zehn und für Kinder fünf Euro. Eine Voranmeldung ist unter der Telefonnummer 09221/ 80514 möglich.

17.06.20, 06.59 Uhr: Weitere Termine fürs Autokino in Marktredwitz

Das Autokino in Marktredwitz ist so beliebt, dass es weitere Vorführungen plant. Mit dem ersten Marktredwitzer Autokino habe man einen Nerv getroffen, die Nachfrage sei ungebremst, wird Kinobetreiber Michael Neidhardt in einer Mitteilung der Stadt Marktredwitz zitiert. Obwohl am Freitag (19.06.20) das örtliche Kino wieder öffnet, will das Autokino auf dem Angerplatz bis zum 04.07.20 insgesamt sechs Filme ausstrahlen. Ob es danach weitere Termine gebe, wollen die Verantwortlichen von der Nachfrage abhängig machen. Laut Neidhardt ist Marktredwitz die erste Stadt in Oberfranken gewesen, in der nach den Corona-Beschränkungen ein Autokino eröffnet wurde. Die Übersicht aller Aufführungen des Autokinos in Marktredwitz finden Sie hier.

19.40 Uhr: Studiobühne Bayreuth veranstaltet alternative Sommerspiele

Wegen Corona bietet die Studiobühne Bayreuth alternative Sommerspiele an. 24 Vorstellungen stehen im Juli und August auf dem Programm, gespielt werden sechs Theaterstücke. Start ist am Samstag (18.07.20) um 20.00 Uhr mit den "Lockerspielen 2020" auf der Bühne am Wasserturm in der Eremitage. Dabei kommen Szenen unter anderem von Shakespeare, Goethe und Karl Valentin zur Aufführung. Abstands- und Hygienevorschriften müssen vom Publikum eingehalten werden. Weitere Spielstätte ist das Hoftheater Steingraeber-Palais. Kartenvorverkauf ist online unter der Internet-Adresse der Studiobühne Bayreuth möglich.

16.28 Uhr: Beim Kauf von Theaterkarten in Hof Kontaktdaten hinterlegen

Nach den Lockerungen der coronabedingten Beschränkungen für Kulturveranstaltungen nimmt das Theater Hof seinen Probe- und Spielbetrieb wieder auf. Das Junge Theater wird am Sonntag (21.06.20) die Oper "Der Liebestrank" zur Aufführung bringen. Sechs Sofas, auf denen jeweils vier Zuschauer Platz nehmen können, stehen für das Publikum bereits. Begonnen haben auch die Proben für das Stück "The cold heart". Das Musiktheaterstück wird am Samstag (26. 09.20) in Hof die neue Spielzeit eröffnen.

Beim Ticketkauf müssen alle Theaterbesucher ihre Kontaktdaten angeben, teilte das Theater mit. Außerdem wird im Großen Haus nur das Parkett für maximal 50 Besucher geöffnet, heißt es in der Pressemittelung weiter. Markierungen weisen darauf hin, dass ein Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Gästen der und zu den Mitarbeitern des Theaters gehalten werden muss. Das Abstandsgebot gilt auch für die Darsteller auf der Bühne, sofern sie keinem gemeinsamen Hausstand angehören. Während der Vorführungen müssen die Zuschauer einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

16.06.20, 16.24 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten in Oberfranken steigt auf 3.877

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich in Oberfranken 3.877 Personen mit dem Virus infiziert (Stand: Dienstag, 16.06.20, 10.00 Uhr). Das sind sieben Infizierte mehr als am Vortag, teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit. Mit oder an dem Coronavirus gestorben sind in Oberfranken 231 Menschen. Die meisten Infizierten mit 21.455 gibt es in Oberbayern. Die wenigsten zählt Unterfranken mit 3.496.

18.15 Uhr: Theater Hof beginnt mit Vorproben für "The cold heart"

Am ersten Tag der Lockerung von Corona-Beschränkungen für Kinos und Theater haben in Hof die Vorproben von "The cold heart" begonnen. Mit dem Musiktheaterstück soll am 26.09.20 in Hof die neue Spielzeit eröffnet werden, teilte das Theater mit. Es handelt sich um eine Uraufführung, die vom Hofer Intendanten Reinhardt Friese inszeniert wird. Außerdem wird wegen Corona unter besonderen Bedingungen geprobt. Die Schauspieler müssen Abstand zueinander halten und Mund-Nasen-Schutz tragen. In dem Stück "The cold heart" geht es um die Gier nach Geld. Geschrieben hat es Martyn Jacques vom britischen Punk-Kabarett-Trio "The Tiger Lillies". Als Vorlage diente das Märchen "Das kalte Herz" von Wilhelm Hauff.

16.22 Uhr: Weiteres Konzert im Opernhaus verschoben

Das Konzert "Argerich and Friends" im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth wird verlegt. Wie die Klaviermanufaktur Steingraeber und Söhne mitteilt, war das Konzert für den 24.07.20 geplant. Nachdem die Klaviermanufaktur bereits ein Konzert mit Elisabeth Leonskaja auf 2021 verschieben musste, trifft nun auch das Konzert mit Martha Argerich die Terminverschiebung. Die bekannte Pianistin wird mit ihren Freunden, unter anderem dem Pianisten Jura Margulis im Klavierduo an zwei Flügeln, im Sommer 2021 auftreten.

15.49 Uhr: VHS Bayreuth bietet wieder Englischkurse an

Nach der Corona-bedingten Zwangspause nimmt die Volkshochschule (VHS) Bayreuth ihren Unterrichtsbetrieb wieder auf. Im Juli können unter anderem Feriensprachkurse für Englisch besucht werden. Der erste Englischkurs in den Räumen der VHS startet am Montag, 20.07.20. Welche weiteren Kurse im Sommer laufen, listet die VHS auf ihrer Homepage auf. Außerdem können sich Interessierte für digitale Angebote der VHS registrieren lassen. Die Geschäftsstelle hat ab Mittwoch, 01.07.20, wieder geöffnet.

15.06.20, 15.01 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten in Oberfranken steigt auf 3.870

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich in Oberfranken 3.870 Personen mit dem Virus infiziert. Das sind zwei Infizierte mehr als am Vortag, teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit. Mit oder an dem Coronavirus gestorben sind in Oberfranken 231 Menschen. Die meisten Infizierten mit 21.441 gibt es in Oberbayern. Die wenigsten zählt Unterfranken mit 3.494.

14.06.20, 15.30 Uhr: Drei neue Coronafälle in Oberfranken

In Oberfranken haben sich seit Beginn der Pandemie 3.868 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Stand 14.06.20, 10 Uhr). Das sind drei Fälle mehr als gestern, teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen auf seiner Internetseite mit. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 231, somit sind keine neuen Todesfälle zu verzeichnen.

15.26 Uhr: Bayreuther Stadtbusse fahren wieder in der Nacht

In Bayreuth fahren die Stadtbusse ab Montag (15.06.20) auch wieder nachts. Weil dann Kinos und Theater öffnen dürfen, werden erneut Nachtfahrten angeboten, teilten die Stadtwerke mit. Wegen der Corona-Pandemie war es seit März zu Einschränkungen beim Fahrplan gekommen. Die Stadtwerke hätten Einnahmeverluste in Höhe von 80 Prozent hinnehmen müssen, heißt es in der Pressemittelung weiter. Trotzdem seien so viele Busse wie möglich im Einsatz gewesen, um Fahrten mit zu vielen Personen zu vermeiden. Denn die Fahrgäste müssten ausreichend Abstand zueinander halten. Die Stadtwerke Bayreuth befördern mit ihren Bussen jährlich sechs Millionen Fahrgäste.

12.24 Uhr: Teilweise Wiedereröffnung im Kurbetrieb in Bad Steben

Der Kurbetrieb in Bad Steben im Landkreis Hof kehrt nach der coronabedingten Pause teilweise zum Normalbetrieb zurück. Ab kommendem Dienstag (16.06.20) spielt das Kurensemble wieder Konzerte. Zudem öffnet auch die Trinkhalle wieder ihre Pforten, in der Besucher das Wasser aus den Bad Stebener Heilquellen probieren können. Wie das Bayerische Staatsbad mitteilt, bleiben die Therme Bad Steben und das Wellness-Zentrum vorerst aber noch geschlossen.

11.32 Uhr: Naturbad Marktredwitz öffnet unter strengen Auflagen

Das Naturfreibad Marktredwitz öffnet am Samstag (13.06.20) von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr unter strengen Auflagen. Jeder Besucher muss sich registrieren. Das benötigte Formular steht zum Download bereit und soll möglichst schon ausgefüllt mitgebracht werden, teilt die Stadt Marktredwitz mit. Insgesamt dürfen 500 Besucher ins Freibad. Die Rutsche, der Sprungturm, Fußball- und Volleyballfeld bleiben geschlossen. Auch die Umkleiden und Duschen im Innenbereich sind geschlossen. Grundsätzlich besteht in geschlossenen Räumlichkeiten – insbesondere beim Durchqueren des Eingangsbereichs, bei der Nutzung der WC-Anlagen und im Kiosk – die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, heißt es. Die Stadt weiß darauf hin, dass es sich um ein Naturfreibad handelt und daher keine chemische Desinfektion des Wassers stattfindet. Es wird empfohlen, sich vor und nach dem Baden mit Seife zu waschen. Das Naturfreibad Marktredwitz ist bei schönem Wetter täglich geöffnet.

12.06.20, 11.05 Uhr Bamberg schaltet Bürgertelefon zu Corona ab

Weil immer weniger Anrufer Fragen zu Corona haben, schaltet die Stadt Bamberg ihr Bürgertelefon mit Informationen über das Virus ab. Die Telefonnummer 0951/85-2525 ist ab Freitag (12.06.2020), 12.00 Uhr, nicht mehr zu erreichen, teilte die Stadt mit.

Das Bürgertelefon war nach Ausbruch der Corona-Pandemie Anfang März geschaltet worden. Es informierte unter anderem über die Schließung von Kindergärten und Schulen.

Die Bürgerinnen und Bürger können sich bei allen Fragen rund um Corona an die Hotline des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wenden unter der Telefonnummer 09131/6808-5101 (täglich von 08.00-18. 00 Uhr). Weitere Informationen gibt es unter "www.lgl.bayern.de" .

Die Hotline der städtischen Wirtschaftsförderung (0951/87-1313) bleibt während der Dienstzeiten (Montag bis Donnerstag von 08.00 Uhr bis 17.00 Uhr und Freitag von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr) bestehen, teilte die Stadt Bamberg mit.

11.06.20, 14:50 Uhr: drei neue Coronafälle in Oberfranken

Stand heute haben sich in Oberfranken 3.852 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind drei Fälle mehr als gestern (Mittwoch, 10.06.), teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit. Demnach gibt es keine neuen Todesfälle im Regierungsbezirk. 231 Menschen, die sich mit dem Virus infizierten, starben bisher in ganz Oberfranken. Bayernweit sind 47.539 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die meisten Fälle sind mit 21.413 in Oberbayern gemeldet. Pro 100.000 Einwohner gerechnet hat jedoch die Oberpfalz die meisten Coronafälle (5.333, 481 pro 100.000). In tatsächlichen Zahlen gibt es in Ober- und Unterfranken (3.485) die wenigsten gemeldeten Coronafälle.

15.29 Uhr: Coronavirus: Fünf Neu-Infektionen in Oberfranken

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen ist Oberfranken seit gestern (09.06.20) um fünf auf 3.849 angestiegen. Damit zählt Oberfranken im bayernweiten Vergleich nach Unterfranken (3.481) weiterhin die zweitwenigsten Fälle in Zusammenhang mit Covid-19. Dies bestätigen aktuelle Zahlen (Stand: 10.06.20, 10.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner verzeichnet Oberfranken mit 4,96 indes den höchsten Wert aller bayerischen Regierungsbezirke. Die Zahl der Todesfälle infolge des Virus blieb im Vergleich zum Vortag unverändert bei 231.

10.06.20, 13.22 Uhr: Zusätzliche Busse sollen Schülerverkehr entlasten

Damit die Schulbusse nicht überfüllt sind und der Sicherheitsabstand eingehalten werden kann, setzt der Landkreis Wunsiedel künftig sogenannte Plus-Busse ein. Das Landratsamt begründet den Einsatz der Busse damit, dass nach den Pfingstferien ab kommendem Montag (15.06.20) Schüler aller Jahrgangstufen wieder in den Unterricht zurückkehren. Die Plus-Busse fahren nach Ende der vierten Unterrichtsstunde, also um circa 11.30 Uhr. Die zusätzlichen Schulbusfahrten würden zunächst für die Dauer des vom Freistaat Bayern ausgerufenen Katastrophenfalls gelten. Da die Fahrgastzahlen in den Bussen beobachtet werden, könne es auch sein, dass das Angebot der Plus-Busse reduziert werde. Die genauen Fahrzeiten der Plus-Busse finden Sie hier.

09.06.20, 15.45 Uhr: Coronavirus: LGL meldet keine Todesfälle

Die Zahl an Coronavirus-Infektionen ist in Oberfranken seit gestern (08.06.20) um drei neue Fälle auf 3.844 angestiegen. Im bayernweiten Vergleich zählt nur Unterfranken mit 3.481 Fällen weniger Coronavirus-Infektionen. Das belegen die Daten (Stand: 09.06.20, 10.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Die Zahl der 231 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus blieb in Oberfranken im Vergleich zum Vortag unverändert.

15.11 Uhr: Oberfranken verzeichnet hohen Anstieg an Neuinfektionen

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen ist in Oberfranken seit gestern (07.06.20) um 23 auf insgesamt 3.841 Fälle gestiegen. Im selben Zeitraum gab es in keinem anderen bayerischen Regierungsbezirk einen höheren Anstieg an Neuinfektionen. Oberbayern zählte mit acht neuen Fällen die zweit meisten in Bayern. Dies geht aus den Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervor (Stand: 08.06.20, 10.00 Uhr). Auch bei der sogenannten 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern weist Oberfranken mit 5,53 den höchsten Wert im bayernweiten Vergleich auf. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt seit gestern unverändert bei 231.

08.06.20, 12.19 Uhr: Energiemesse in Memmelsdorf abgesagt

Die Energiemesse in Memmelsdorf im Landkreis Bamberg wird wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Wie das Landratsamt Bamberg mitteilt, soll die für Herbst geplante Veranstaltung auf den 02.05.21 verschoben werden. Bei den Messen hatten in den vergangenen Jahren mehr als 60 Aussteller über das Thema erneuerbare Energien informiert. Die Energiemesse feiert mit ihrer nächsten Veranstaltung ihr zehnjähriges Jubiläum.

07.06.20, 14.42 Uhr: Fünf neue Fälle von Covid-19 in Oberfranken, insgesamt 3.818

Nach aktuellem Stand sind in Oberfranken 3.818 Menschen an Covid-19 erkrankt, fünf mehr als gestern. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen sind bislang 231 mit dem Coronavirus infizierte Menschen gestorben, einer mehr als gestern. Bayernweit sind 47.360 Menschen am Coronavirus erkrankt, davon gelten 43.620 als genesen. 2.500 Infizierte sind im Freistaat gestorben.

06.06.20, 15:11 Uhr: Sieben Neue Coronafälle in Oberfranken

In Oberfranken sind 3.813 Menschen an Covid-19 erkrankt. Das sind sieben Fälle mehr als am Vortag, teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit auf ihrer Internetseite mit. Demnach gibt es keine neuen Todesfälle im Regierungsbezirk. 230 Menschen, die sich mit dem Virus infizierten, starben bisher. Bayernweit sind 47.350 Menschen an dem Coronavirus erkrankt. Die meisten Fälle sind mit 21.357 in Oberbayern gemeldet. Pro 100.000 Einwohner gerechnet hat jedoch die Oberpfalz die meisten Coronafälle (5.327, 480 pro 100.000). In tatsächlichen Zahlen gibt es in Unterfranken, Schwaben und Oberfranken die wenigsten Infektionsfälle.

18.27 Uhr: In Hof startet das Autokino

Das lange Warten für Kinofans hat in Hof ein Ende. Um 21.30 Uhr startet erstmals das Autokino auf dem Volksfestplatz. Und die Resonanz ist groß. Alle 150 Stellplätze sind für die Vorstellung der Komödie "Das perfekte Geheimnis" fast komplett ausgebucht, so Stefan Schmalfuß auf BR-Anfrage. Er stellt das mobile Film-Erlebnis mit Unterstützung vom Hofer Stadtmarketing auf die Beine. Dazu gehört eine rund 90 Quadratmeter große Leinwand – und über die UKW-Frequenz 107,8 kommt der Ton direkt übers Autoradio. An vier Abenden pro Woche werden aktuelle Filme gezeigt - immer nach Einbruch der Dämmerung gegen 21.30 Uhr. Zusätzlich plant Schmalfuß zusammen mit Thorsten Schaumann, dem Festival-Leiter der Hofer Filmtage, eine kleine Reihe mit Highlights aus früheren Filmtagen. Getränke und Popcorn gibt es vor Ort. Und und von zuhause am besten Decken mitbringen, denn die Standheizung soll während der Übertragung nicht eingeschaltet werden.

17.12 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten um zehn auf 3.806 gestiegen

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich in Oberfranken 3.806 Personen mit dem Virus infiziert. Das sind zehn Infizierte mehr als am Vortag, teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit. Mit oder an dem Coronavirus gestorben sind in Oberfranken 230 Menschen, zwei mehr als am Vortag. Die meisten Infizierten mit 21.392 gibt es in Oberbayern. Die wenigsten zählt Unterfranken mit 3.469.

05.06.20, 05.58 Uhr: Kulmbacher Freibad öffnet am Montag mit neuem Konzept

Punkt 6.30 Uhr wird am kommenden Montag (08.06.20) das Kulmbacher Freibad eröffnet. Das notwendige Schutz- und Hygienekonzept für den Betrieb wurde vom zuständigen Krisenstab des Landratsamtes Kulmbach genehmigt. Das teilen die Stadtwerke mit. Konkret beinhaltet das Konzept, dass maximal 700 Badegäste zeitgleich vor Ort sein dürfen. Um dieses Limit nicht zu überschreiten, wurde eine Lichtschrankenanlage mit einer Anzeigetafel am Eingang installiert. Ist die Anzahl erreicht, dürfen weitere Badegäste erst ins Freibad, wenn andere Badegäste dieses wieder verlassen, heißt es in der Mitteilung weiter. Um unnötige Anfahrten zu vermeiden wird die Anzahl der Badegäste auch online stehen. Zeitgleich ins Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken dürfen jeweils 50 Personen. Lediglich 10 Kinder können gemeinsam ins Planschbecken, im Sprung-und Kletterbecken sind sechs Personen zeitgleich erlaubt. Die in geschlossenen Räumen liegenden Umkleiden und Duschen dürfen nicht geöffnet werden. Die Toilettenanlagen dürfen genutzt werden –allerdings nur mit Mundschutz. Außerdem gelten die allgemeinen Vorgaben für die Einhaltung des Mindestabstandes und die Hygieneregeln. Die Daten der Badegäste werden am Eingang zudem erfasst. Das Kulmbacher Konzept soll nun auch an andere Freibadbetreiber weitergegeben werden.

16.57 Uhr: Unaufgefordert 1,8 Millionen Euro Corona-Soforthilfe zurücküberwiesen

Die Regierung von Oberfranken hat 145,5 Millionen Euro aus dem Soforthilfeprogramm von Bund und Freistaat Bayern an Betriebe und Freiberufler ausbezahlt, die wegen der Corona-Pandemie Unterstützung beantragt hatten. 21.500 Anträge seien bewilligt worden, teilte die Regierung von Oberfranken mit. Insgesamt seien 46.000 Anträge gestellt worden, von denen nahezu alle bearbeitet wurden. Oberfränkische Unternehmer, deren Liquiditätslücke kleiner als erwartet ausfiel, haben unaufgefordert 1,8 Millionen Euro an die Staatsoberkasse Bayern zurückerstattet. Der Schaden sei in 300 Fällen geringer gewesen als befürchtet. Bis zu 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Regierung von Oberfranken waren auch an Feiertagen und an den Wochenenden im Einsatz, um die Antragsflut zu bewältigen. Sie wurden unterstützt von Beschäftigten der Landkreise.

16.40 Uhr: Theater Hof gibt wieder Vorstellungen

Das Theater Hof spielt wieder. Und zwar ab 20. 06.20, wie das Theater mitteilt. Allerdings muss beim Neustart nach der Corona-bedingten Zwangspause von 13 Wochen auf einen Großteil des Spielplans verzichtet werden. Aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen auf der Bühne sind nur kleinere Produktionen möglich. So sind der Johnny-Cash-Abend sowie "Dinner bei Tiffany" statt im Studio nun im Großen Haus zu sehen. Außerdem bietet das Theater Hof für kleine Zuschauer mit Begleitpersonen von Ende Juni bis Mitte Juli an drei Sonntagnachmittagen in der Kulturkantine und im Foyer sogenannte "Kakao-Opern" und Sofageschichten an. Für alle Aufführungen ist eine begrenzte Besucherzahl erlaubt.

Alle anderen Aufführungen des aktuellen Spielplans wie die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals "Alles Liebe, Linda – über das Leben der Mrs. Cole Porter" oder die Premieren von Gerhart Hauptmanns "Ratten", der Oper "Lucia di Lammermoor" oder des Musicals "Chicago" hat das Theater Hof auf spätere Spielzeiten verschoben.

15.00 Uhr: Stadtbusse erhalten Hygienewände

In den Stadtbussen in Bayreuth können Fahrgäste bald wieder Tickets beim Fahrer kaufen. Wegen der Gefahr, dass sich Fahrer oder Fahrgäste mit dem Coronavirus infizieren, war das zuletzt nicht möglich. Wie die Stadtwerke melden, werden in allen Busse sogenannte Hygienewände eingebaut. Das sind Plastikwände, die den Fahrer von den Fahrgästen trennen. Damit sollen auch die Flatterbänder weichen, die Passagiere und Fahrer bislang auf Abstand halten sollten. Der sogenannte Schutzraum für die Busfahrer könne somit verkleinert werden, heißt es von den Stadtwerken. Die vorderen Sitzreihen würden für Passagiere wieder freigegeben. Die Stadtwerke erhoffen sich durch die Maßnahme eine Steigerung des Umsatzes. Durch die Corona-Pandemie seien die Fahrgastzahlen um bis zu 80 Prozent zurückgegangen, heißt es. Einige Fahrgäste hätten zudem das Angebot ausgenutzt, wonach wegen des fehlenden Ticketverkaufs in den Bussen auf Fahrscheinkontrollen verzichtet worden sei.

12.40 Uhr: "Löschi-Masken" für Kindergartenkinder im Landkreis Coburg

Alle Kindergartenkinder im Landkreis Coburg erhalten ab sofort ganz besondere Schutzmasken. Kreisbrandrat Manfred Lorenz übergab Vorschulkindern - stellvertretend für alle Kinder - drei "Löschi-Masken". Löschi ist ein kleiner grüner Drache und das Maskottchen der Kinderfeuerwehren. Jedes Jahr veranstalten die Feuerwehren im Landkreis eine besondere Aktion für Vorschulkinder, um sie auf die Kinderfeuerwehr aufmerksam zu machen. In diesem Jahr war eigentlich ein Filmprojekt geplant, was allerdings der Corona-Krise zum Opfer fiel, sagte Kreisbrandrat Lorenz dem Bayerischen Rundfunk. Stattdessen sei man auf die Idee mit den bunten Masken mit Löschi-Aufnähern gekommen. Zum einen, um die Kinder zu schützen und gleichzeitig die Kinderfeuerwehr zu bewerben. Hergestellt werden die Masken vom Neustädter Kuscheltierhersteller Heunec. Die Kosten übernimmt der Landkreis Coburg. In der nächsten Zeit sollen 800 Masken an 49 Kindergärten im gesamten Landkreis verteilt werden. Außerdem sollen bereits aktive Kinder und Jugendliche bei den Feuerwehren solche Masken erhalten. Insgesamt stellt Heunec 1.500 dieser Masken her.

04.06.20, 10.50 Uhr: Automobilzulieferer weiter mit Kurzarbeit

Die Mitarbeiter von Automobilzulieferern in der Region sind aufgrund der Corona-Krise weiterhin stark von Kurzarbeit betroffen. In allen Werken liegt laut IG Metall Bamberg die Kurzarbeit im Schnitt bei 40 bis 50 Prozent. Betroffen sind von der Kurzarbeit die Werke von Schaeffler in Hirschaid und Höchstadt, Bosch in Bamberg, Brose in Hallstadt und Bamberg sowie FTE-Valeo im unterfränkischen Ebern. Insgesamt arbeiten in den Werken rund 15.000 Mitarbeiter. Davon sind jeden Tag im Durchschnitt zwischen 6.000 und 9.000 Mitarbeiter von der Kurzarbeit betroffen, so Matthias Gebhardt von der IG Metall Bamberg. Beim Reifenhersteller Michelin in Hallstadt stehe laut Betriebsrat die Produktion bis Ende nächster Woche komplett still. Seit zwei Wochen sind davon rund 500 Mitarbeiter betroffen. Ab dem 15. Juni soll die Produktion wieder hochgefahren werden.

16.41 Uhr: Sanspareil: Burgbelebung auf der Burg Zwernitz entfällt

Die Museumsaktion "Burgbelebung auf der Burg Zwernitz" in Sanspareil im Landkreis Kulmbach fällt wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr aus. Dies teilte die Bayerische Schlösserverwaltung mit. Bei der Veranstaltung, die für den 29. und 30. August geplant gewesen war, hätten Besucher erleben können, wie im Mittelalter auf der Burg gelebt wurde.

16.32 Uhr: Zahl der Infektionen steigt in Oberfranken stärker als anderswo in Bayern

In Oberfranken haben sich acht weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Mittwoch (03.06.20, 10.00 Uhr). Damit steigt die Zahl derer, die sich seit Beginn der Pandemie infiziert haben, in Oberfranken auf 3.794 Personen. Weniger meldet das LGL nur für den Bezirk Unterfranken (3.460). Zum Vergleich: In Oberbayern sind bis heute über 21.400 Fälle bekannt. Allerdings: Nirgendwo in Bayern infizieren sich innerhalb einer Woche derzeit mehr Menschen mit dem Coronavirus als in Oberfranken. Von 100.000 Personen infizieren sich sechs, der Durchschnitt in Bayern liegt bei 3,4. 226 Infizierte sind in Oberfranken seit Ausbruch der Pandemie gestorben. Von den rund 47.300 bislang gezählten infizierten Personen in Bayern gelten rund 43.300 als genesen.

03.06.20, 14.48 Uhr: Stadt Coburg will Gastronomie helfen

Die Stadt Coburg will Gastronomen während der Corona-Pandemie unter die Arme greifen. Zum einen sollen in diesem Sommer keine Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie auf öffentlichem Grund erhoben werden, heißt es in einem Schreiben der Stadtverwaltung. Zum anderen will die Stadt zusätzliche Flächen für Wirte im Außenbereich zur Verfügung stellen, wenn dies möglich ist. So sollen beispielsweise einzelne Parkplätze verlegt werden. Gastronome, die dieses Angebot nutzen wollen, werden gebeten, sich per E-Mail bis zum 08.06.20 mit der Stadt Coburg in Verbindung zu setzen. Im Anschluss daran würden alle Anträge gemeinsam geprüft und schnellstmöglich bearbeitet. Aber auch Anwohner, die Bedenken gegen weitere Außenflächen der Gastronomie haben, können sich an die Stadt wenden. Der Verzicht auf die Außengebühren bezieht sich nach Angaben der Stadt nur auf die Saison 2020, die zusätzlichen Flächen sind bis Ende der Sommerferien befristet.

16.20 Uhr: Mehr Corona-Infektionen als im Rest Bayerns

Die Zahl der Menschen, die sich in Oberfranken seit Beginn der Corona-Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, ist auf 3.786 gestiegen. Das meldet das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Dienstag (02.06.20, 10.00 Uhr). Innerhalb eines Tages haben sich demnach sechs weitere Personen mit dem Virus infiziert. Zwei Personen sind an den Folgen der Infektion gestorben. Die Zahl der Todesopfer steigt in Oberfranken damit auf 225. Innerhalb von sieben Tagen infizieren sich derzeit in Oberfranken 78 Menschen mit dem Virus. Bei etwas mehr als einer Million Einwohner liegt die 7-Tage-Inzidenz damit bei einem Wert von etwa 7,3. Ab 35 besteht akuter Handlungsbedarf. Diesen Wert erreicht in Bayern derzeit aber kein Regierungsbezirk. Im Gegenteil: Alle anderen Bezirke melden, gemessen an 100.000 Einwohnern, weniger Infizierte innerhalb von sieben Tagen. Bei der Gesamtzahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie meldet Oberfranken aber nach Unterfranken immernoch die wenigsten Infizierten in ganz Bayern. Spitzenreiter ist nach wie vor Oberbayern mit fast 21.500 Infizierten. Von den bayernweit bisher rund 47.000 gemeldeten Fällen gelten gut 43.000 bereits wieder als genesen.

15.15 Uhr: Sammeltaxis fahren wieder in Coburg

Elf Wochen lang musste das Angebot wegen der Corona-Pandemie pausieren, jetzt fahren die Nacht-Sammeltaxis wieder in Stadt und Landkreis Coburg. Wie das Landratsamt Coburg mitteilt, kommen Nachtschwärmer damit am Wochenende wieder in jeden Ort im Landkreis Coburg. Bestellt werden können die Taxis zum zentralen Omnibushalt, zur Post oder zum Parkplatz Ketschenanger. Von dort aus fahren sie für nur fünf Euro an jede beliebige Adresse im Landkreis. Eine telefonische Anmeldung, mindestens eine Stunde vor Abfahrt, ist nötig. Fahrgäste müssen außerdem einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

02.06.20, 10.00 Uhr: Bundeswehr-Einsatz "Helfende Hände" beendet

Die Bundeswehr hat ihren Einsatz "Helfende Hände" im Kampf gegen das Corona-Virus beendet. Wie das Landratsamt Bamberg heute (02.06.20) mitteilte, hat Landrat Johann Kalb die Soldatinnen und Soldaten offiziell verabschiedet. In den vergangenen Wochen waren 100 Soldatinnen und Soldaten als Hilfskrankenpfleger in elf Alten- und Pflegeheimen des Landkreises Bamberg im Einsatz. Die Alten- und Pflegeheime hatten Corona-bedingt mit Personalmangel zu kämpfen. Um diesem Personalmangel entgegenzuwirken und als vorbereitete Hilfskrankenpfleger arbeiten zu können, absolvierten die Bundeswehrsoldaten eine umfassende Schulung. "Mit der Unterstützung unserer Pflegeeinrichtungen hat die Bundeswehr ein wichtiges Signal der Solidarität ausgesendet", erklärt der Landrat Johann Kalb.

01.06.20, 16.00 Uhr: Höchster Fall-Anstieg seit Wochen

In Oberfranken haben sich inzwischen 3.780 Personen mit dem neuartigen Virus infiziert (Stand: 01.06.20, 10.00 Uhr). Das sind 24 Infizierte mehr als am Vortag, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen am Pfingstmontag mit. Das ist der stärkste Anstieg seit Mitte Mai. Im Zusammenhang mit oder an dem Coronavirus gestorben sind seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken 223 Menschen. Dieser Wert ist seit vergangenem Samstag (30.05.20) nicht mehr angestiegen.

31.05.20, 14.25 Uhr: LGL meldet leichten Anstieg der Corona-Infektionen

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich in Oberfranken 3.756 Personen mit dem neuartigen Virus infiziert (Stand: 31.05.20, 10.00 Uhr). Das sind zwei Infizierte mehr als am Vortag, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen heute auf seiner Homepage mit. 223 Menschen sind seit Ausbruch der Pandemie an oder im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Oberfranken gestorben. Dieser Wert ist seit gestern nicht angestiegen. In ganz Bayern gab es laut LGL seit gestern keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus.

30.05.20, 14.30 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten auf 3.754 gestiegen

In Oberfranken haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie 3.754 Personen mit dem neuartigen Virus infiziert (Stand: 30.05.20, 10.00 Uhr). Das sind 22 Infizierte mehr als am Vortag, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen mit. Im Zusammenhang mit oder an dem Coronavirus gestorben sind in Oberfranken 223 Menschen seit Ausbruch der Pandemie. Das sind zwei mehr als gestern.

18.07 Uhr: Unterstützung für Vereine durch kommunales Crowdfunding in Coburg

Die Städtische Werke Überlandwerke Coburg GmbH (SÜC) bietet über ein nationales Crowdfunding-Projekt Hilfe für Vereine und Projekte aus der Region Coburg an, die durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten sind. Der Verband Kommunaler Unternehmen hat eine nationale Plattform im Internet geschaffen, auf der die Vereine und Initiativen ihre sich vorstellen und um Unterstützer werben können. SÜC beteiligt sich an dieser Aktion und unterstützt jede Spende ab zehn Euro aus der Bürgerschaft mit zehn Euro aus einem Fördertopf mit insgesamt 5.000 Euro. Das Hilfsprojekt ist zeitlich befristet und läuft noch bis Ende Juli 2020. An der Aktion beteiligen sich bereits verschiedene Stadtwerke in ganz Deutschland.

16.26 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten auf 3.741 gestiegen

In Oberfranken haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie 3.741 Personen mit dem Virus infiziert. Das sind neun Infizierte mehr als am Vortag, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit. Im Zusammenhang mit oder an dem Coronavirus gestorben sind in Oberfranken 221 Menschen seit Ausbruch der Pandemie. Die meisten Corona-Fälle hat das LGL nach wie vor in Oberbayern mit 21.360 gezählt, die wenigsten in Unterfranken mit 3.441.

13.51 Uhr: Agilis verschenkt 1.000 Alltagsmasken an Fahrgäste am Hauptbahnhof Bayreuth

Das Eisenbahnunternehmen Agilis hat am Hauptbahnhof Bayreuth rund 1.000 Mund-Nasen-Masken verteilt. Wie das Unternehmen mitteilt, wolle man sich damit bei allen Fahrgästen für ihre Treue und ihr vorbildliches Verhalten in den vergangenen Wochen bedanken. Die Masken hatte die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) zur Verfügung gestellt.

13.28 Uhr: Ausflugsschiffe dürfen in Bamberg wieder ablegen

In Bamberg dürfen ab Samstag (30.05.20) wieder Ausflugsschiffe unter Auflagen ablegen. An Bord gelten die üblichen Abstandsregeln. Fahrgäste müssen ihren Namen und einen Kontakt wegen der Nachverfolgbarkeit hinterlassen. Das Ausflugsschiff ist für 200 Gäste zugelassen, sagt Oliver Lauth von der Personenschiffahrt Bamberg. Wegen den Auflagen dürfen allerdings nur etwa 70 Menschen an Bord. Eigentlich sollte die Saison bereits zu Ostern starten. Aber jetzt sind die Betreiber froh, dass es überhaupt wieder losgehen kann. Zwei Ausflugsschiffe fahren auf der Regnitz zwischen der Bamberger Innenstadt am Kranen und dem Hafen. Sie fahren täglich im Stundentakt ab 11 Uhr. Nach jeder Tour müssen das Geländer und alle Tische wieder für die nächsten Gäste desinfiziert werden.

11.38 Uhr: Wieder Patientenbesuche am Klinikum Selb

Das Klinikum Selb öffnet am Freitagnachmittag (29.05.20, 15.00 Uhr) wieder für Besucher. Weil in dem Krankenhaus Patienten mit Covid-19-Erkrankung behandelt wurden, sei das zuletzt nicht möglich gewesen. Wie das Klinikum Fichtelgebirge mitteilt, zu dem das Haus in Selb gehört, dürfen aber nur Patienten besucht werden, die zuvor negativ aus das Coronavirus getestet wurden. Für Patienten der Intensivstation gilt das Besuchsverbot weiter. Wer Besuch erhalten will, muss zuvor eine Kontaktperson bestimmen. Der Besuch kann dann täglich eine Stunde lang zwischen 15.00 und 18.00 Uhr stattfinden. Die Besucher müssen dabei während des gesamten Besuchs einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen, der im Klinikum Selb für 2,50 Euro erworben werden kann. Außerdem müssen die Besucher beim Eintritt ihre Personalien hinterlegen. Das Mitbringen von Lebensmitteln, Blumen und Geschenken ist verboten. Ähnliche Regeln gelten ab Dienstag (02.06.20) auch für die beiden Bayreuther Krankenhäuser Klinikum und Klinik Hohe Warte.

09.26 Uhr: Bayreuther Schulturnhallen öffnen für Vereine

In Bayreuth öffnen die Schulturnhallen wieder für den Vereinssport. Das teilt die Stadt mit. Wegen der Corona-Pandemie waren die Hallen seit mehreren Wochen geschlossen. Allerdings stehen den Sportvereinen der Stadt nur wenige Schulturnhallen zur Verfügung. Weil der Unterricht derzeit nur in kleinen Gruppen möglich ist, werden die Hallen der meisten Schulen als Prüfungsräume, Klassenzimmer oder zur Kinderbetreuung gebraucht. Für Vereine stehen derzeit nur die Hallen der Luitpold-, Lechenbühl-, Altstadt- und Jean-Paul-Schule, sowie der Schule Laineck zur Verfügung. Einige weitere Sportstätten dürfen wegen fehlender Belüftungsmöglichkeiten nach wie vor nicht genutzt werden. Wie die Stadt Bayreuth mitteilt, werde derzeit geprüft, welche Vereine die Turnhallen unter den nach wie vor geltenden Hygienemaßnahmen überhaupt nutzen wollen.

29.05.20, 09.06 Uhr: Wieder mehr Besuche im Landratsamt Kulmbach möglich

Das Landratsamt Kulmbach kann ab 02.06.20 auch ohne dingendes Anliegen wieder besucht werden. Das teilt das Landratsamt mit. Gleiches gilt für die Rathäuser im Landkreis Kulmbach. Besucher müssen sich allerdings nach wie vor telefonisch oder via Email anmelden. Zum Schutz der Mitarbeiter und Bürger vor einer Infektion mit dem Coronavirus war die persönliche Kontaktaufnahme in den letzten Wochen nur in dringenden Fällen möglich. Aufgrund der positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens im Raum Kulmbach habe man beschlossen, schrittweise zur Normalität zurückzukehren, heißt es aus dem Landratsamt. Dieses Vorgehen habe man auch den Städten und Gemeinden des Landkreises Kulmbach empfohlen.

14.22 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten auf 3.732 gestiegen

In Oberfranken haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie 3.732 Personen mit dem Virus infiziert (Stand: 28.05.20, 10.00 Uhr). Das sind 13 Infizierte mehr als am Vortag, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit. Im Zusammenhang mit oder an dem Coronavirus gestorben sind in Oberfranken 221 Personen seit Ausbruch der Pandemie. Das ist eine Person mehr als am Vortag. Die meisten Corona-Fälle hat das LGL nach wie vor in Oberbayern mit 21.334 gezählt, die wenigsten in Unterfranken mit 3.428.

13.07 Uhr: E.T.A.-Hoffmann-Haus in Bamberg öffnet wieder

Das E.T.A.-Hoffmann-Haus am Schillerplatz in Bamberg hat ab kommendem Dienstag (02.06.20) wieder geöffnet. Im Museum gelten eine Mund-Nasenschutz-Pflicht und die derzeitigen Abstands- und Hygieneregeln. Zu Beginn des Jahres hatte die Stadt Bamberg die Trägerschaft für das E.T.A.-Hoffmann-Haus von der E.T.A.-Hoffmann-Gesellschaft übernommen. Das Kulturamt kümmert sich seitdem um Haus und Ausstellungen. Im Frühjahr musste das Museum wegen des Coronavirus schließen. "Ich freue mich sehr, dass dieses wichtige Kulturgut wieder für die Öffentlichkeit zugänglich ist", sagte Bambergs zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, der derzeit komissarisch für das städtische Kulturwesen zuständig ist. E.T.A. Hoffmann wohnte von 1809 bis 1813 mit seiner Frau in dem Bamberger Haus. Er ist als genialer Mehrfachkünstler bekannt. Sein Leben und Werk ist in großen Teilen eng mit Bamberg verbunden. Hoffmanns Werke gelten als anerkannte Weltliteratur und das ehemalige Wohnhaus und die Original-Wirkstätte ist als Kulturerbe einzustufen. Neben der ständigen Ausstellung im E.T.A-Hoffmann-Haus gibt es ab dem 23.06.20 auch die Sonderausstellung "Hölderlin in Franken: Von Bamberg nach Coburg im himmlischen Tal" zu sehen.

28.05.20, 12.57 Uhr: Bayreuth "KinderUni" 2020 auf 2021 verschoben

Wegen der Corona-Pandemie ist es in diesem Jahr nicht möglich, eine Vorlesung für 700 Schulkinder im Audimax zu veranstalten. Wie die Universität Bayreuth mitteilt, wird die "KinderUni" 2020 deshalb nach derzeitiger Planung auf Sommer 2021 verschoben. Einige Themen der "KinderUni" stehen bereits fest, sie decken ein Spektrum von der Experimentalphysik über Tierphysiologie, Sportwissenschaft, Mathematik bis hin zur Didaktik ab.

15.38 Uhr: LGL: Zahl der Infizierten auf 3.719 gestiegen

In Oberfranken haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie 3.719 Personen mit dem Virus infiziert. Das sind 16 Infizierte mehr als am Vortag, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit. Im Zusammenhang mit oder an dem Coronavirus gestorben sind in Oberfranken 220 Menschen seit Ausbruch der Pandemie. Das sind fünf mehr als am Vortag. Die meisten Corona-Fälle hat das LGL nach wie vor in Oberbayern mit 21.293 gezählt, die wenigsten in Unterfranken mit 3.420.

27.05.20, 14.33 Uhr: Nach Lockdown hält das BRK Bayreuth wieder Erste-Hilfe-Kurse ab

Der BRK Kreisverband Bayreuth startet ab dem 03.06.20 wieder mit Erste-Hilfe-Kursen für Führerscheinanwärter und Betriebliche Ersthelfer. Anmeldungen sind bereits jetzt möglich, teilt das Rote Kreuz mit. Im Lehrinhalt werde explizit auf die Anwendung der Erste-Hilfe-Maßnahmen unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes eingegangen. Die Wiederaufnahme der Lehrtätigkeit sei allerdings nur unter Berücksichtigung strenger Infektionsschutzmaßnahmen möglich. Der Kontakt zwischen den Lehrgangsteilnehmern und auch den Dozenten werde dabei auf ein Minimum reduziert. So stünden jedem Teilnehmer vier Quadratmeter Platz zur Verfügung. Ebenso sei das Tragen von Mund-Nasen-Masken während des ganzen Kurses Pflicht! Die Verantwortlichen bitten alle Teilnehmer, eigene Schutzausrüstung, auch in mehrfacher Ausführung – zum Wechseln, zu den Kursen mitzubringen, heißt es weiter. Auch Stifte und Verpflegung sollen die Kursteilnehmern selbst mitbringen, da die sonst übliche Versorgung durch das BRK im Moment nicht leistbar sei. Anmeldungen sind über die Homepage des BRK Kreisverbandes Bayreuth oder per Telefon unter 0921/403-413 möglich. Zusätzlich bietet der BRK Kreisverband Bayreuth den sogenannten Lebensretter112-Kurs kostenfrei als Onlineseminar an. Zur Auffrischung gibt es hier die wichtigsten lebensrettenden Maßnahmen der Ersten Hilfe.

16.00 Uhr: Coburger Freibad öffnet wieder - Sauna bleibt gesperrt

In Coburg wird das Freibad am 13.06.20 eingeschränkt wieder für Besucher öffnen. Das hat der städtische Betreiber SÜC Bus und Aquaria GmbH mitgeteilt. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte auf einer Pressekonferenz zu weiteren Corona-Lockerungen bekannt gegeben, dass Freibäder in Bayern ab dem 08.06.20 wieder öffnen dürfen. Der Hallenbadbereich und die Sauna des Hallenfreibades Aquaria in Coburg bleiben entsprechend den Vorgaben noch geschlossen. Ab sofort würden die notwendigen Maßnahmen für die Öffnung des Freibades getroffen, die Becken gereinigt und Wasser eingelassen. Die erforderlichen Hygienemaßnahmen will der Betreiber rechtzeitig vor der Öffnung bekannt geben.

15.19 Uhr: Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten auf 3.703 gestiegen

In Oberfranken haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie 3.703 Personen mit dem Virus infiziert. Das sind 20 Infizierte mehr als am Vortag, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit. Im Zusammenhang mit oder an dem Coronavirus gestorben sind in Oberfranken 215 Menschen seit Ausbruch der Pandemie; gegenüber dem Vortag hat es keine weiteren Todesfälle gegeben. Die meisten Corona-Fälle hat das LGL nach wie vor in Oberbayern mit 21.215 gezählt, die wenigsten in Unterfranken mit 3.414.

14.21 Uhr: "Mini-Bayreuth" wegen Corona abgesagt

Wegen der Corona-Pandemie hat die Stadt Bayreuth nun auch die Kinderspielstadt "Mini-Bayreuth" abgesagt. "Mini-Bayreuth" findet traditionell in der zweiten Sommerferienwoche auf dem Sportplatz des SC Kreuz statt. In einer Mitteilung der Stadt heißt es, dass es bei Kinderspielstadt nicht möglich sei, die aufgrund der Corona-Pandemie geltenden Abstands- und Hygienevorschriften uneingeschränkt einhalten zu können. Im Stadtjugendring und beim Stadtjugendamt laufen bereits Planungen für alternative Aktionen und Angebote. Nähere Informationen zu "Mini-Bayreuth" und dem Sommerferienprogramm gibt es demnächst im unter www.familien-in-bayreuth.de. Bei "Mini-Bayreuth" bekommen Kinder in Bayreuth eine Woche lang ihre eigene kleine Stadt, in der sie wie Erwachsene Geld verdienen und auch ausgeben können. Die Aktion ist äußerst beliebt und findet normalerweise im Rahmen des Sommerferienprogramms statt.

26.05.20, 13.00: Jugendherbergen öffnen wieder

Nach zehn Wochen Corona-bedingter Betriebsschließung können am 30.05.2020 einige Jugendherbergen in Bayern wieder eröffnen. Wie der Landesverband Bayern des Deutschen Jugendherbergswerks mitteilt, gibt es für die Häuser ein umfassendes Hygiene- und Sicherheitskonzept zum Schutz von Gästen und Mitarbeitern. So tragen alle Häuser dafür Sorge, dass der Mindestabstand zwischen einzelnen Personen in allen öffentlich zugänglichen Bereichen der Jugendherbergen eingehalten werden kann. Hierzu sind unter anderem gestaffelte Essenszeiten vorgesehen. Mehrbettzimmer werden nur im Rahmen der aktuellen Kontaktbeschränkungen belegt. Sanitäre Anlagen dürfen nur von einer Familie oder Gruppe während ihres Aufenthalts genutzt werden. Darüber hinaus sollen die Mitarbeiter aller Jugendherbergen sowie die Gäste, die sich in Gemeinschaftsbereichen der Häuser aufhalten, eine Mund-Nasen-Abdeckung tragen. An zentralen Stellen der Jugendherbergen werden Spender für Desinfektionsmittel platziert. Zunächst startet der Landesverband in Bayern mit 30 Häusern und wird bis Ende August 2020 wieder alle 58 Jugendherbergen „ans Netz“ bringen. Ab sofort buchbar sind in Oberfranken die Jugendherbergen Pottenstein, Bayreuth und Wunsiedel. Eine aktuelle Liste aller buchbaren Jugendherbergen in Bayern gibt es im Internet.

15.48 Uhr: Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten steigt auf 3.683 Personen

In Oberfranken haben sich seit beginn der Pandemie 3.683 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 13 Infizierte mehr als am Vortag, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind in Oberfranken 215 Menschen seit Ausbruch der Pandemie, drei mehr als am Vortag.  Die meisten Corona-Fälle hat das LGL nach wie vor in Oberbayern mit 21.184 gezählt, die wenigsten in Unterfranken mit 3.408.

15.28 Uhr: Teilnehmer einer Gemeinderatssitzung im Landkreis Hof positiv auf Coronavirus getestet

Ein Teilnehmer einer Gemeinderatssitzung im Landkreis Hof ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof mitteilt, wurde die Person unter Quarantäne gestellt, sämtliche Kontaktpersonen ermittelt und benachrichtigt. Enge Kontaktpersonen seien ebenfalls unter Quarantäne gestellt worden und würden nun getestet. Aktuell sind in Stadt und Landkreis Hof 56 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Zahl der bisher festgestellten Coronafälle im Landkreis und der Stadt Hof liegt aktuell bei 564 Personen. Davon bereits wieder symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen sind 472 Personen. Die Zahl der Todesfälle von Covid 19-Infizierten liegt weiterhin bei 36.

13.25 Uhr: Corona-Neuinfektionen über dem Signalwert im Landkreis Lichtenfels

Im Landkreis Lichtenfels ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen über das Wochenende weiter angestiegen. Der sogenannte Inzidenzwert für Corona-Neuinfektionen liegt bei 41,9 auf 100.000 Einwohner gerechnet. Damit liegt er über dem Signalwert von 35 in Bayern. Ein Sprecher des Landratsamtes sagte dem Bayerischen Rundfunk, das Ausbruchsgeschehen sei lokal auf ein Pflegeheim in Marktgraitz im Landkreis Lichtenfels begrenzt. Dort seien 23 Bewohner an Covid-19 erkrankt, acht seien mittlerweile verstorben. Auch neun Mitarbeiter sind laut dem Sprecher mit dem Corona-Virus infiziert. Man habe zusammen mit den Behörden und dem Pflegeheim entsprechende Maßnahmen ergriffen. So gilt für die nächsten beiden Wochen wieder ein Besuchsverbot.

12.52 Uhr: Sorge um Corona-Politik in Thüringen

Die geplanten Corona-Lockerungen in Thüringen stoßen bei Frank Rebhan (SPD), dem Oberbürgermeister von Neustadt bei Coburg, auf Ablehnung. Neustadt liegt an der Landesgrenze zu Thüringen. Dem Bayerischen Rundfunk sagte Rebhan, er sehe es sehr kritisch, die Maskenpflicht und das Abstandsgebot zum jetzigen Zeitpunkt aufzuheben. Die getroffenen Maßnahmen hätten in den vergangenen Wochen die Menschen in Deutschland geschützt, möglicherweise setze man durch verfrühte Lockerungen vieles aufs Spiel. Man müsse nun abwarten, wie in Thüringen auf einen Anstieg der Infektionszahlen reagiert werde. Er hoffe, dass im angrenzenden Landkreis Sonneberg auch weiterhin das Tragen von Schutzmasken gelte und die Abstandregelung eingehalten werde. Dort war in den vergangenen Wochen die zulässige Zahl der Neuinfektionen immer wieder überschritten worden. Auch im Landkreis Coburg war die Obergrenze immer wieder gerissen worden. Die Neuinfektionen mit dem Coronavirus traten dabei überwiegend in Pflegeheimen und in einem Krankenhaus auf. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hatte am Wochenende erklärt, dass die strengen Corona-Regeln am 6. Juni aufgehoben werden sollen. Am Dienstag (25.05.20) soll darüber im thüringischen Kabinett beraten werden.

25.05.20, 12.30 Uhr: Fahrrad- und Wanderbusse starten

Die Ausflugs- und Fahrradbusse in Frankenwald und Fichtelgebirge starten in die Saison. Wie das Landratsamt Wunsiedel mitteilt, nehmen die Buslinien am langen Pfingstwochenende (30./31.05.20) den Betrieb auf. Wegen der Corona-Pandemie wurde der Saisonauftakt zuletzt immer wieder verschoben. Neu sind in diesem Jahr besondere Anhänger, die den Transport von Fahrrädern wesentlich erleichtern sollen. Wegen der Corona-Pandemie sind die Passagiere der Busse angehalten, die Räder selbstständig auf die Anhänger zu laden. Eine Tageskarte kostet für Erwachsene sieben Euro, für Kinder 3,50 Euro. Familien zahlen 14 Euro. Die Mitnahme von Fahrrädern ist kostenlos. Eine Saisonkarte kostet wegen des verspäteten Saisonbeginns in diesem Jahr 30 statt 50 Euro. Weitere Infos unter www.fichtelgebirgemobil.de.

14.50 Uhr: LGL meldet 23 weitere Corona-Infektionen

3.667 Menschen sind seit Beginn der Corona-Pandemie in Oberfranken mit dem Coronavirus infiziert worden. Das teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen mit. Wie das LGL auf seiner Webseite veröffentlicht hat, sind das 23 Fälle mehr als am Samstag (23.05.20). 212 Menschen, die mit Corona infiziert waren, sind mittlerweile gestorben, sechs mehr als am Vortag. Die meisten Fälle werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 21.127 Coronavirus-Infektionen gezählt, die wenigsten in Unterfranken (3.407).

24.05.20, 08.30 Uhr: Weitere Lockerungen ab Montag

Ab Montag (25.05.20) macht Bayern weitere Schritte zurück zum gesellschaftlichen Leben. So dürfen Speisegaststätten auch ihren Innenbereich zwischen 06.00 und 22.00 Uhr unter Auflagen öffnen. Kitas erweitern die Notbetreuung, ab morgen dürfen alle Vorschulkinder sowie auch deren Geschwisterkinder wieder in den Kindergarten. Ab dem 30. Mai dürfen Hotels, Ferienwohnungen, Campingplätze wieder Gäste empfangen. Gleichzeitig mit Hotels und Pensionen dürfen ab 30. Mai auch Freizeiteinrichtungen wie Freizeitparks wieder den Betrieb aufnehmen. Die Maskenpflicht gilt nach wie vor in Geschäften, im Nah- und Fernverkehr.

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23.05.2020, 14.45 Uhr: 17 neue Corona-Infektionen in Oberfranken

Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen (Stand: 23.05.20, 10.00 Uhr) mitteilt, sind haben sich seit Beginn der Pandemie 3.644 Menschen in Oberfranken mit dem Coronavirus infiziert. Wie das LGL auf seiner Webseite veröffentlicht hat, sind das 17 Fälle mehr als am Freitag (22.05.20). Die Zahl der Todesfälle liegt bei 206 und ist im Vergleich zum Vortag nicht angestiegen. Bayernweit werden die meisten Fälle vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 21.111 Coronavirus-Infektionen gezählt, die wenigsten in Unterfranken (3.406).

16.55 Uhr: Landkreis Coburg fällt unter kritische Marke für Neuinfektionen

Der Landkreis Coburg ist in Oberfranken zwar nach wie vor führend bei der Zahl derer, die sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Auf 100.000 Einwohner kommen dort 46 Infizierte. Der Kreis ist damit aber wieder unter die kritische Marke von 50 Infektionen pro Woche gefallen. Kommunen die darüber liegen müssen gegebenenfalls Lockerungen bei der Beschränkung der Freiheitsrechte wieder zurücknehmen.

Für ganz Oberfranken meldet das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zwölf weitere bestätigte Corona-Infektionen. Demnach haben sich seit Beginn der Pandemie in Oberfranken 3.627 Menschen mit dem Virus infiziert. Bayernweit gibt es nur in Unterfranken weniger Infizierte. Allerdings: In den vergangenen sieben Tagen haben sich pro 100.000 Einwohner verglichen mit den anderen bayerischen Regierungsbezirken in Oberfranken (10) und in der Oberpfalz (13) die meisten Menschen infiziert. 206 Menschen sind bis heute mit oder wegen einer Infektion gestorben. Die meisten Infizierten, nämlich 649, zählt seit Beginn der Pandemie der Landkreis Wunsiedel, am wenigsten die Stadt Coburg (78). Bayernweit gibt es seit Beginn der Pandemie 46.318 Infektionen, davon gelten 41.340 als genesen, 2.372 Menschen sind gestorben.

13.06 Uhr: Trotz Negativ-Tests: Schule in Schauenstein geschlossen

Obwohl alle Corona-Tests in der Grundschule in Schauenstein im Landkreis Hof negativ ausgefallen sind, bleibt die Schule für die kommenden 14 Tage geschlossen. Dies ist dadurch begründet, dass sich trotz des negativen Tests vier der fünf Lehrerinnen der Schule einer zweiwöchigen Quarantäne unterziehen müssen. Am vergangenen Wochenende war bekannt geworden, dass in der Einrichtung ein Kind aus der dortigen Notbetreuung positiv auf das Corona-Virus getestet worden war.

12.50 Uhr: Corona-Antikörpertest von Biochemie-Absolvent der Universität Bayreuth mitentwickelt

Eine 1999 an der Universität Bayreuth veröffentlichte Doktorarbeit soll entscheidend bei der Entwicklung eines neuen Corona-Antikörpertests gewesen sein. Das erklärte die Universität Bayreuth in einer Pressemitteilung. Christian Scholz, der damalige Doktorand und Biochemie-Absolvent der Universität Bayreuth, ist der heutige Laborleiter des Healthcare-Konzerns Roche im oberbayerischen Penzberg. Eben dieser Konzern hat einen neuen Corona-Antikörpertest vorgestellt. Mit diesem Test soll es möglich sein, große Bevölkerungsgruppen mit einer nahezu hundertprozentigen Zuverlässigkeit daraufhin zu untersuchen, wie viele Personen aufgrund einer Infektion mit dem Virus eine Immunantwort entwickelt haben. In seiner 1999 veröffentlichten Dissertation lieferte Christian Scholz Forschungsergebnisse, die jetzt die außerordentliche Zuverlässigkeit des Corona-Antikörpertest mitbegründen. Die 1999 gewonnenen Forschungsergebnisse könnten sich also tatsächlich zu einem unverhofften Schlüssel zur Eindämmung der Covid19-Pandemie erweisen, heißt es in dem Schreiben der Universität Bayreuth.

12.30 Uhr: Virtuelle Studienberatung an Hochschule Hof

Das Team der Studienberatung Hof bietet aufgrund der coronabedingten Einschränkungen ab sofort virtuelle Studienberatungen via Zoom, einem Videokonferenz-Programm an. Studieninteressierte können sich so über die 20 Bachelorstudiengänge der Hochschule sowie Bewerbungsverfahren und –fristen informieren und diesbezüglich individuell beraten lassen, erklärt die Hochschule in einer Pressemitteilung. Termine und Zugangsdaten sind auf der Homepage der Hochschule zu finden.

22.05.20, 07.55 Uhr: ADFC fordert Radweg für kurze Zeit für Bamberg

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Bamberg fordert für einen Baustellen-Bereich in der Bamberger Innenstadt eine sogenannte "Pop-Up-Bikelane", wie sie derzeit in vielen Städten Europas entsteht. Durch den für kurze Zeit eingerichteten Radfahrstreifen sei die Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 Metern bei Radfahrern im Bereich des Regensburger Rings gewährleistet, argumentiert der ADFC in einem Schreiben. Bisher müssen sich Radfahrer und Fußgänger aus beiden Richtungen den Weg auf dem Regensburger Ring und der Friedensbrücke teilen. Unterstützung für die 2,25 Meter breite Radspur erhofft sich der ADFC von der Politik. In einem Papier des Stadtrats sei ein temporärer Radstreifen bis zur Fertigstellung der Nordtangente vorgesehen, heißt es in dem Schreiben des Verbands.

21.05.20, 14.45 Uhr: 7-Tage-Inzidenz: Oberfranken hat zweithöchsten Wert in Bayern

Oberfranken verzeichnet im Vergleich der bayerischen Regierungsbezirke mit 9,46 den zweithöchsten Wert bei der sogenannten 7-Tage-Inzidenz. Demnach sind in den vergangenen sieben Tagen mehr als neun Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet worden. Dies bestätigen die aktuellen Zahlen (Stand: 21.05.20, 10.00Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen. An erster Stelle steht derzeit die Oberpfalz mit einem Wert von 12,80 in den vergangenen sieben Tagen. Die Zahl der Infektionen innerhalb eines Tages ist in Oberfranken um 19 auf 3.615 angestiegen. Seit gestern (20.05.20) sind zwei weitere Personen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. So zählt Oberfranken insgesamt 206 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus.

19.05 Uhr: Appell an Coburger Bürgerinnen und Bürger vor Vatertagsausflügen

Mit einem Appell haben sich der Coburger Landrat Sebastian Straubel, Oberbürgermeister Dominik Sauerteig sowie die Bürgermeisterin und die Bürgermeister der Städte und Gemeinden im Landkreis Coburg heute (20.05.20) an die Bürgerinnen und Bürger gerichtet. Sie rufen dazu auf die erfolgten Corona-Lockerungen gerade in Coburg und in Verbindung mit Vatertagsausflügen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, teilt das Landratsamt Coburg mit. So solle nach wie vor besonders auf die geltenden Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen sowie den Mindestabstand und das Tragen eines Mund-Nasenschutzes geachtet werden. Mit 60,99 weist der Landkreis Coburg im Zusammenhang mit Corona den bayernweit höchsten Wert der sogenannten 7-Tage-Inzidenz auf. Das bedeutet in Coburg sind innerhalb der vergangenen sieben Tage mehr als 60 Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet worden. Die von der Bundesregierung festgelegte Obergrenze, bei der die Lockerungen angezogen werden müssen, liegt bei 50. Der Schwerpunkt der Infektionen lässt sich in Coburg jedoch sehr genau auf Pflegeeinrichtungen eingrenzen, so dass durch gezielte Maßnahmen die Infektionskette von dort aus auch unterbrochen werden könne.

15.41 Uhr: In Oberfranken steigt die Zahl der Infizierten auf 3.596

Oberfranken verzeichnet im Vergleich der bayerischen Regierungsbezirke mit 9,84 erneut den höchsten Wert bei der sogenannten 7-Tage-Inzidenz. Demnach sind in den vergangenen sieben Tagen fast zehn Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet worden. Dies bestätigen die aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Die Zahl der Infektionen innerhalb eines Tages ist um zehn auf 3.596 angestiegen. Seit gestern ist eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. So zählt Oberfranken insgesamt 204 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus.

Mit 60.99 hat der Landkreis Coburg den höchsten Wert bei der sogenannten 7-Tage-Inzidenz nicht nur in Oberfranken, sondern in ganz Bayern. Das bedeutet, in den vergangenen sieben Tagen sind im Landkreis Coburg mehr als 60 Infizierte pro 100.000 Einwohner gemeldet worden. Der kritische Wert liegt bei 50.

14.35 Uhr: Keine verkleinerten Luisenburg-Festspiele in diesem Jahr möglich

Die Luisenburg-Festspiele Wunsiedel haben sich gegen eine Corona-bedingte verkleinerte Aufnahme des Spielbetriebs in diesem Sommer entschieden. Hier auf der Luisenburg bediene man sich so vieler unterschiedlicher theatralischer Möglichkeiten, das hätte in kleinem Format gar nicht funktioniert, so Pressesprecher Christoph Kaldonek zum BR. Die Größe der Bühne, die Größe der Inszenierungen mit vielen Darstellern und Statisten, mit Musik und Choreographie, mit überraschenden Elementen, das könne nicht einfach heruntergebrochen werden, so Kaldonek weiter, und es passe schlichtweg nicht ins künstlerische Konzept der Luisenburg. In Dinkelsbühl und Feuchtwangen hingegen laufen die Festspiele nun doch in veränderter Form weiter. Möglich wurde das in Dinkelsbühl durch eine Ausnahmegenehmigung des Landratsamtes Ansbach. Diese sieht vor, dass der Spielbetrieb unter besonderen Hygienevorschriften abläuft. Die Zuschauer wie die Schauspieler müssen einen Abstand von 1,5 Meter einhalten. Auch die Bühne musste nach hinten versetzt werden für einen sechs Meter Abstand zur ersten Zuschauerreihe. Die Anzahl der Plätze ist deutlich reduziert, anstatt 330 Zuschauern sind nur 80 zur Vorstellung zugelassen.

11.53 Uhr: Sommerrodelbahn Pottenstein wiedereröffnet

Die Sommerrodelbahn in Pottenstein (Lkr. Bayreuth) hat ab heute (20.05.20) wieder geöffnet. Wie der Betreiber in einem Schreiben mitteilt, gelte auf dem Gelände eine Maskenpflicht mit Ausnahme für Kinder unter sechs Jahren. Zudem wird auf die allgemeine Abstandsregelung hingewiesen. Die Rodelbahn in der Fränkischen Schweiz ist vor zwei Jahren um einen Freizeitpark erweitert worden. Unter anderem befindet sich auch ein Aussichtssteg in 65 Metern Höhe auf dem Gelände, das täglich zwischen 10.00 und 17.00 Uhr geöffnet hat.

10.14 Uhr: Erstmals Autokino in Marktredwitz

Theatersäle und Kinos sind aufgrund der Corona-Pandemie noch geschlossen, in Marktredwitz im Fichtelgebirge können sich die Menschen trotzdem vor die Kinoleinwand setzen. Wie der Inhaber des örtlichen Kinos auf BR-Nachfrage mitteilt, läuft vorerst bis Sonntag (24.05.20) täglich ein Film auf dem Volksfestplatz. Etwa 120 Autos könnten an einer Vorführung teilnehmen. Die Besucher des Autokinos müssen sich während der Filme an bestimmte Schutzregeln halten. So dürfen maximal zwei Personen im Auto sitzen, es sei denn, es handle sich um Familienangehörige. Außerdem besteht eine Maskenpflicht, sobald man das Auto verlässt. Ob das Autokino langfristig weiterläuft, hänge davon ab, wie gut das Angebot angenommen werde, so der Veranstalter.

20.05.20, 06.36 Uhr: Historisches Museum in Bamberg öffnet wieder

Das Historische Museum in Bamberg hat ab Donnerstag (21.05.20) wieder geöffnet. Auch die Sammlung Ludwig im Alten Rathaus kann wieder besucht werden, teilt die Stadt Bamberg mit. Nach der coronabedingten Pause könne nun auch die neue Ausstellung „Tüte um Tüte“ präsentiert werden, die sich dem zunehmend umstrittenen Alltagsgegenstand der Plastiktüte widmet. An diesem Donnerstag würden Familien zudem keinen Eintritt zahlen müssen, heißt es in dem Schreiben weiter. Neben der Maskenpflicht sollen Besucher auch auf den Mindestabstand achten.

17.40 Uhr: Coburg verzeichnet bayernweit höchste 7-Tage-Inzidenz

In Oberfranken sind im Vergleich zum Vortag fünf Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Drei davon stammen aus Stadt und Landkreis Coburg. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervor. Mit 13,02 verzeichnet Oberfranken weiterhin den höchsten Wert bei der sogenannten 7-Tage-Inzidenz verglichen mit den anderen bayerischen Regierungsbezirken. Das bedeutet in den vergangen sieben Tagen seien mehr als 13 Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet worden. Der Landkreis Coburg verzeichnet dabei mit 82,85 bayernweit den höchsten Wert der 7-Tage-Inzidenz. Insgesamt wurden in Bayern bisher 45.966 Menschen, die vom LGL erfasst wurden, mit dem Coronavirus infiziert, davon gelten inzwischen 40.510 als genesen.

19.05.20, 06.32 Uhr: Ehemalige Astronautentrainerin zieht Parallelen zwischen Pandemie und Weltall

Die ehemalige Astronautentrainerin Laura Winterling hält am Donnerstag (21.05.20) einen virtuellen Vortrag über die Parallelen zwischen der Arbeit im All und der Isolation in Zeiten der Corona-Krise. Wie die Universität Bayreuth als Veranstalter mitteilt, geht es bei der Veranstaltung auch um Strategien zur Vorbereitung auf den Wiedereintritt in die Atmosphäre. Diese Vorbereitungen seien momentan für viele Menschen vergleichbar mit einer Rückkehr in ihren Alltag. Der Link zum Vortrag ist auf der Website der Universität Bayreuth zu finden. Laura Winterling hat ihr Physik-Studium an der Universität Bayreuth abgeschlossen und ist seit mehr als zehn Jahren in der bemannten Raumfahrt tätig, heißt es in einem Schreiben der Hochschule.

15.30 Uhr: Keine weiteren Todesfälle mit dem Coronavirus

Oberfranken verzeichnet im Vergleich der bayerischen Regierungsbezirke mit 12,37 erneut den höchsten Wert bei der sogenannten 7-Tage-Inzidenz. Demnach sind in den vergangen sieben Tagen mehr als zwölf Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet worden. Dies bestätigen die aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Demnach ist die Zahl der Infektionen innerhalb eines Tages um 1 auf 3.567 angestiegen. Es sind seit gestern aber keine weiteren Personen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. So zählt Oberfranken weiterhin insgesamt 198 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus.

15.00 Uhr: 20.000 Euro für oberfränkische Brauereien

Bierliebhaber haben den oberfränkischen Brauereien seit April 2020 mehr als 20.000 Euro gespendet. Das meldet der Verein Bierland Oberfranken, der zu einer Spendenaktion aufgerufen hatte. Das Geld soll vor allem kleinen, familiengeführten Wirtshausbrauereien zugutekommen, die wegen der Corona-Pandemie unter hohen Umsatzeinbußen leiden. Die Aktion sollte die Kunden auch dafür sensibilisieren, mehr Bier von regionalen Brauern zu kaufen. Wie der Verein außerdem meldet, hätten sich seit Beginn der Corona-Pandemie bereits mehr als 20 fränkische Brauereien dem Bier-Lieferservice hier-gibts-bier.de angeschlossen. Die Spendenaktion geht noch bis Ende Mai.

12.32 Uhr: Bayreuth: Digitaler Fun-Run bringt rund 10.000 Euro Spenden

Beim digitalen Fun-Run in Bayreuth haben knapp 1.500 Läufer mehr als 10.000 Euro an Spenden gesammelt. Der Volkslauf hätte ursprünglich am Sonntag (17.05.20) stattfinden sollen, musste wegen der Corona-Pandemie allerdings abgesagt werden. Die Brauerei Maisel hatte als Veranstalter deshalb die Teilnehmer dazu aufgerufen, privat zu laufen, die Strecke mit einer App aufzuzeichnen und das Ergebnis dann in den sozialen Medien zu teilen. Für jeden gelaufenen Kilometer spendete die Brauerei 50 Cent an das Rote Kreuz, heißt es in einem Schreiben der Brauerei. "Nicht nur Bayreuther haben fleißig mitgemacht, wir hatten sogar einen Teilnehmer aus Italien und eine Vielzahl aus allen Ecken Deutschlands", so Brauerei-Inhaber Jeff Maisel.

11.15 Uhr: Bezirk hält an Kultur-Zuschüssen fest

Der Bezirk Oberfranken hält an den Zuwendungen für kulturelle Einrichtungen fest. Wie der Bezirk mitteilt, werden die bereits zugesagten oder ausbezahlten Zuschüsse für das Jahr 2020 auch dann nicht zurückgefordert, wenn der Spielbetrieb wegen der Corona-Pandemie weiter aussetzt. Das hat der Bezirkstag so beschlossen. Voraussetzung ist, dass die Einrichtungen auch andere Mittel wie Betriebsausfallversicherungen und staatliche Hilfen voll ausschöpfen. Bezirkstagspräsident Henry Schramm (CSU) sagt, die Kultureinrichtungen hätten bereits vor der Krise erhebliche Ausgaben zur Planung der Spielzeit getätigt und Zuwendungen des Bezirks dabei fest eingeplant. Die Einrichtungen sähen sich in der Krise nun trotz abgesagter Vorstellungen hohen Planungs- und Fixkosten gegenüber. Alljährlich zahlt der Bezirk Oberfranken rund vier Millionen Euro zur Unterstützung der kulturellen Angebote aus.

18.05.20, 05.41: Coburger Puppenmuseum öffnet wieder

Das Puppenmusem und der Ausstellungsraum "Rückert 3 – Kunst, Kultur, Geschichte" in Coburg öffnet nach der Corona-Pause wieder. Die Ausstellungen sind täglich zwischen 11.00 Uhr und 16.00 Uhr geöffnet, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Besucherinnen und Besucher müssen beim Rundgang eine Schutzmaske tragen. Außerdem gelten die üblichen Abstands- und Hygieneregeln. Da der Weg durch das Museum einem festen Rundgang folge und die große Ausstellungsfläche bis zu 30 Personen gleichzeitig zulasse, müssten die Besucher kaum mit Einschränkungen rechnen, heißt es in der Mitteilung weiter.

15.00 Uhr: Grundschule in Schauenstein bleibt geschlossen

Die Grundschule in Schauenstein im Landkreis Hof bleibt ab morgen (18.05.20) wegen eines aktuellen Corona-Falls für 14 Tage geschlossen. Ein Kind, das in der Notbetreuung der Grundschule in Schauenstein betreut wurde, war positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das teilt das Landratsamt Hof mit. Das Kind sowie enge Kontaktpersonen wie Familie, weitere Kinder und Lehrer der Notgruppe wurden demnach unter Quarantäne gestellt. Sie werden getestet. Da vier von insgesamt fünf Lehrer engen Kontakt mit dem infizierten Kind hatten, bleibt die Schule nun für zwei Wochen geschlossen. Sowohl die Notbetreuung als auch der Präsenzunterricht werden bis zu den Pfingstferien eingestellt, heißt es weiter. Die betroffenen Familien seien mit einem Elternbrief von der Schulleitung über die Maßnahmen informiert worden.

17.05.20, 14.55 Uhr: LGL meldet 3.566 Corona-Fälle

Oberfranken verzeichnet im Vergleich der bayerischen Regierungsbezirke mit 12,83 erneut den höchsten Wert bei der sogenannten 7-Tage-Inzidenz. Demnach sind in den vergangen sieben Tagen mehr als zwölf Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet worden. Dies bestätigen die aktuellen Zahlen (Stand: 17.05.20, 10.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Demnach ist die Zahl der Infektionen innerhalb eines Tages um 24 auf 3.556 angestiegen. Es sind seit gestern aber keine weiteren Personen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. so zählt Oberfranken weiterhin insgesamt 198 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus.

15.30 Uhr: LGL meldet 3.542 Corona-Fälle

Oberfranken verzeichnet im Vergleich der bayerischen Regierungsbezirke mit 11,62 den zweithöchsten Wert (nach Niederbayern mit 13,16) bei der sogenannten 7-Tage-Inzidenz. Demnach sind in den vergangen sieben Tagen mehr als elf Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet worden. Im Vergleich zu den Vortagen ist der Wert weiter gesunken. Dies bestätigen die aktuellen Zahlen (Stand: 16.05.20, 10.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Seit gestern sind in Oberfranken drei weitere Personen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Insgesamt zählt Oberfranken 198 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus. Die Zahl der Infektionen ist innerhalb eines Tages um zwölf auf 3.542 angestiegen.

16.05.20, 9.00 Uhr: Hofer Kindertagesstätte öffnet Montag wieder

Wie die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof mitgeteilt hat, sind die prophylaktisch genommenen Tests aus einer Kindertagesstätte in Hof alle negativ ausgefallen. Anfang der Woche war bekannt geworden, dass ein Kind aus einer Notbetreuung positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Daraufhin schloss die Kindertagesstätte. Alle Kinder sowie das Personal wurden getestet. Die Notbetreuung in der Kindertagesstätte kann am Montag (18.05.20) wieder ihren Betrieb aufnehmen.

16.09 Uhr: Oberfranken verzeichnet weiterhin Höchstwert bei Inzidenz

Oberfranken verzeichnet im Vergleich der bayerischen Regierungsbezirke weiterhin den höchsten Wert bei der sogenannten 7-Tage-Inzidenz. Demnach sind in den vergangen sieben Tagen mehr als zwölf Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet worden. Im Vergleich zum Vortag (14.05.20) ist dieser Wert von 13,4 auf 12,55 gesunken. Dies bestätigen die aktuellen Zahlen (Stand: 15.05.20, 10.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Demnach ist in Oberfranken seit gestern eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Insgesamt zählt Oberfranken 195 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus. Die Zahl der Infektionen ist innerhalb eines Tages um 28 auf 3.530 angestiegen.

15.20 Uhr: Teufelshöhle öffnet wieder - Schutzmaßnahmen getroffen

Die Teufelshöhle bei Pottenstein (Landkreis Bayreuth) startet am Montag (18.05.20) um 09.00 Uhr mit dem Führungsbetrieb. Wie es in einer Mitteilung heißt, wurden zum Schutz der Besucher und Mitarbeiter verschiedene Maßnahmen ergriffen. Der Besuch der Teufelshöhle und des dazugehörigen Areals ist nur mit einem Mund-Nasen-Schutz gestattet, die Abstands- und Hygieneregeln müssen beachtet werden. Die Kasse und der Wartebereich sind auf den Parkplatz, direkt neben dem Aufgang zur Höhle verlegt worden. Dazu wurde der Parkplatz abgeteilt. Weiter heißt es, dass der Zutritt zum eigentlichen Höhlenbereich nur mit einer gültigen Eintrittskarte gestattet und auf zwei Stunden begrenzt ist. Führungen finden täglich von 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr statt. Die Größe der Teilnehmerzahl pro Führung ist auf maximal 30 Personen begrenzt. Weitere Informationen gibt es unter www.teufelshoehle.de. Unter www.pottenstein.de gibt es den aktuellen Stand zu den geöffneten Freizeiteinrichtungen auf der Pottensteiner Erlebnismeile.

15.05 Uhr: In Coburg soll eine Kultur-Plattform entstehen

Unter dem Titel "COltur zu jeder Zeit" soll für Coburger Künstler eine Plattform geschaffen werden, auf der sich die Kulturschaffenden während der Corona-Krise präsentieren können. Dank Sponsorengelder würde für die Künstler zudem die Möglichkeit bestehen, kostenlose Aufnahmen zu produzieren, heißt es in einem Schreiben der Stadt Coburg. Dafür werden nun 30 Künstler aus der Region Coburg gesucht, die sich in einem Online-Beitrag präsentieren. Die Auftritte würden kostenfrei ins Netz gestellt, allerdings hoffe man auf Spenden für die Künstler.

14.52 Uhr: Sozialstiftung Bamberg: Beschäftigte bekommen Prämie

Die 400 Beschäftigten der Bamberger Service Gesellschaft bekommen für die drei Monate Mai, August und November eine Corona-Prämie in Höhe von insgesamt 1.300 Euro. Die Prämie sei steuer- und sozialversicherungsfrei, heißt es in einer Verdi-Mitteilung. Die Servicegesellschaften, wie auch die Service Gesellschaft der Sozialstiftung, seien vor Jahren ausgegliedert worden. Damit bekämen die Beschäftigten dieser Gesellschaften deutlich weniger Lohn als die Beschäftigten in den Mutterhäusern. Diese würden nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) bezahlt. Verdi hat hier mit fünf Servicegesellschaften verschiedener Krankenhäuser in Bayern Verhandlungen geführt. Das Ziel dieser Tarifverhandlungen sei die Annäherung der Löhne an den TVöD. Doch mit dem Ausbruch der Pandemie habe sich nicht nur der Arbeitsalltag, sondern auch die Tarifverhandlungen verändert. Jetzt gibt es erst einmal die Prämie, ab September werden die Tarifverhandlungen dann wiederaufgenommen. "Das haben wir mit den Arbeitgebern fest vereinbart. Dann sollten reguläre Tarifverhandlungen für das Jahr 2021 wiederaufgenommen werden. Unser Ziel bleibt natürlich: Wir wollen die Annäherung an das Niveau des öffentlichen Dienstes und damit gleichen Lohn für gleiche Arbeit", verdeutlicht Magdalene Waldeck, Verdi-Gewerkschaftssekretärin.

11.21 Uhr: Ausfall der Wagner-Festspiele eine Chance für Bayreuth

Der Ausfall der Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth ist für die Stadt auch eine Chance. Zu diesem Schluss kommt Manuel Becher, Geschäftsführer der Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH. Im Rahmen einer Online-Pressekonferenz des Vereins Oberfranken Offensiv räumte Becher zwar ein, der Ausfall sei nicht zu kompensieren. Dennoch sehe er eine langfristige Chance, Bayreuth ganzjährig als Urlaubsort zu etablieren. Die Stadt und ihre Umgebung werde momentan sehr stark auf die Wagnerfestspiele reduziert, so Becher. Nun müsse man die Gelegenheit nutzen, um das zu ändern.

15.05.20, 10.25 Uhr: Handwerkskammer Oberfranken wieder geöffnet

Die Handwerkskammer für Oberfranken hat ab sofort wieder für Kunden geöffnet. Wie die Organisation mitteilt, seien die Mitarbeiter zusätzlich zu den normalen Öffnungszeiten auch weiterhin per Telefon und Mail erreichbar. Persönliche Besuche müssten vorher angemeldet werden und sollten sich auf das Notwendigste beschränken, heißt es in einem Schreiben. Zudem müssen Besucher bestimmte Schutzregeln einhalten. Neben einer Maskenpflicht und dem Einhalten der Abstandsregel bittet die Handwerkskammer, wenn möglich, alleine zu dem Termin zu erscheinen.

14.42 Uhr: LGL meldet höchste 7-Tage-Inzidenz für Oberfranken

Oberfranken verzeichnet von allen bayerischen Regierungsbezirken mit 13,4 den höchsten Wert bei der sogenannten 7-Tage-Inzidenz. Das bedeutet, dass in den vergangen sieben Tagen mehr als 13 Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet wurden. Einen zweistelligen Wert verzeichnet in dieser Statistik im bayernweiten Vergleich nur Oberbayern mit 13,21. Dies bestätigt das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Im Vergleich zum Vortag (14.05.20) hat sich die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus um vier auf 194 erhöht. Neu-Infektionen sind in Oberfranken seit gestern keine hinzugekommen. Insgesamt zählt Oberfranken 3.502 Infizierte.

10.40 Uhr: Ausflugsbusse starten später in die Saison

Vier Wochen später als ursprünglich geplant rollen ab Pfingstsamstag (30.05.20) wieder die Fahrrad-, Wander- und Ausflugsbusse im Fichtelgebirge und im Frankenwald. Bis 04.10.20 sind die Busse dann wieder an Wochenenden und Feiertagen unterwegs. Das 400 Kilometer lange Streckennetz führt durch die Landkreise Hof, Wunsiedel, Kulmbach, Bayreuth, Kronach und den Saale-Orla-Kreis. Neu ist in diesem Jahr, dass die Busse mit Anhängern ausgerüstet wurden, auf denen bis zu 16 Räder Platz haben. Wegen der Corona-Pandemie müssen die Räder von den Passagieren aber selbst auf- und abgeladen werden. Technische Hilfen sollen das einfach machen. Der Preis für eine Tageskarte liegt in diesem Jahr bei sieben Euro pro erwachsenen Passagier. Die Mitnahme von Fahrrädern ist kostenlos. Den Fahrplan gibt es unter anderem im Internet.

14.05.20, 09.41 Uhr: Pfalzmuseum Forchheim öffnet Dauerausstellung

Das Pfalzmuseum Forchheim hat ab Samstag (16.05.20) wieder seine Dauerausstellung geöffnet. Wegen der Corona-Pandemie dürften sich maximal 60 Personen gleichzeitig in dem Museum aufhalten, teilte die Stadt Forchheim mit. Bis Juli werden vorerst keine Sonderausstellungen öffnen, auch werden keine Führungen angeboten. Großveranstaltungen wie der Kunsthandwerkermarkt und die Afrika Kulturtage würden in diesem Jahr ausfallen, Konzerte und andere Veranstaltungen werden in den Herbst verschoben, heißt es in dem Schreiben weiter. Neben einer Maskenpflicht müssen Besucher zudem die Abstandsregelung von mindestens 1,5 Metern einhalten.

18.21 Uhr: Sparkasse Bamberg hilft Vereinen in der Corona-Krise mit bis zu einer Million Euro

Die Sparkasse Bamberg hat anlässlich der Coronapandemie eine besondere Hilfsaktion für die Vereine gestartet: In den Jahren 2020 und 2021 schüttet sie jeweils bis zu 500.000 Euro aus einem extra Spendenfonds an gemeinnützige Vereine aus, die durch die Corona-Krise Liquiditätsengpässe haben. Gemeinnützige Vereine aus Stadt und Landkreis Bamberg haben die Möglichkeit, einen Antrag auf maximal 5.000 Euro zu stellen. Die erste Antragsfrist läuft noch bis zum 29. Mai 2020. Eine weitere Ausschüttung ist im Herbst geplant. Ein Gremium aus Vertretern von der Stadt, dem Landkreis und der Sparkasse Bamberg entscheidet über die eingereichten Anträge. Die finanziellen Engpässe durch die Corona-Krise sind dabei nachzuweisen. Informationen und das Antragsformular finden Vereinsverantwortliche hier. Eine weitere Hilfsaktion bietet Kulturschaffenden die Möglichkeit, noch mehr projektbezogene Anträge an die Sparkassen-Stiftung für Kunst, Kultur und Denkmalpflege zu stellen. Diese wird 2020 und 2021 insgesamt 500.000 Euro, und damit mehr als doppelt so viel wie in den vergangenen Jahren, ausschütten. Alle Künstler und Kulturschaffende können ihre Anträge noch bis zum 30. September 2020 bei der Stiftung der Sparkasse für Kunst, Kultur und Denkmalpflege einreichen.

14.10 Uhr: Test in Ärzteteam am Klinikum Bayreuth positiv - eine Station geschlossen

Am Klinikum Bayreuth ist kürzlich in einem Ärzteteam ein Test auf Corona positiv ausgefallen. Dies hat ein Sprecher des Klinikums dem BR auf Nachfrage bestätigt. Man habe alle möglichen Maßnahmen ergriffen und stehe mit dem staatlichen Gesundheitsamt im Austausch. Eine Station sei geschlossen worden. Eine weitere sei für die Aufnahme neuer Patienten bis auf weiteres gesperrt; auch Besuche sind hier derzeit nicht möglich. Auslöser dieser Maßnahme sei unter anderem, dass mehrere Klinikmitarbeiter als sogenannte Kontaktpersonen vorsorglich in Quarantäne geschickt wurden. Die Patienten der beiden Stationen waren, so der Sprecher weiter, keinem erhöhten Risiko ausgesetzt, da die Maßgaben des Hygienekonzeptes und die Abstandsregelungen eingehalten worden waren. Derzeit sei auch kein Patient dieser beiden Stationen an Covid19 erkrankt. Trotz neuer Beschränkung ist die Versorgung der Patienten am Klinikum Bayreuth gewährleistet, erklärt der Sprecher. Eine Begrenzung erfolge zurzeit durch neue Vorgaben des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, wonach weiterhin 30 Prozent der Intensivkapazität und 25 Prozent der Allgemeinkapazität für die Betreuung möglicher Covid19-Patienten frei zu halten seien.

13.05 Uhr: IHK Oberfranken fordert schnelle Öffnung der bayerisch-tschechischen Grenzen

Die Industrie- und Handelskammer Oberfranken in Bayreuth fordert zusammen mit fünf weiteren Wirtschaftskammern aus dem bayerisch-tschechischen Grenzraum eine zügige Öffnung der nationalen Grenzen. In einer gemeinsamen Stellungnahme heißt es, in harten Zeiten habe man erfahren, wie wichtig die europäischen Werte der Freizügigkeit und Dienstleistungsfreiheit für das private Leben in der Grenzregion und für die eng verflochtenen Wirtschaftsstrukturen seien. "Lange Wartezeiten an den Grenzen und ständig neue Regelungen für unsere Pendler zehren nicht nur an den Nerven, sondern kosten auch Zeit und Geld", so Laura Krainz-Leupoldt, Vizepräsidentin der IHK für Oberfranken Bayreuth und Vorsitzende des IHK-Gremiums Marktredwitz-Selb. Deutschland und die Tschechische Republik hätten inzwischen intensive Anstrengungen unternommen und so die Zahl der Neuinfektionen deutlich nach unten gedrückt. "Unser Ziel muss es deshalb sein, Personenfreizügigkeit und Dienstleistungsfreiheit wieder einzuführen", so Krainz-Leupoldt: "Denn jeder Tag der Abschottung gefährdet eine schnelle Erholung des EU-Binnenmarktes und stört den Zusammenhalt Europas." Die Wirtschaft in beiden Ländern und besonders die eng zusammengewachsene gemeinsame Grenzregion brauche Perspektive und Planungssicherheit. Neben der IHK für Oberfranken Bayreuth fordern auch die Industrie- und Handelskammern Niederbayern, Regensburg für Oberpfalz/Kelheim ,die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz sowie die Wirtschaftskammern in Pilsen und Südböhmen eine zügige Öffnung der nationalen Grenzen.

12.00 Uhr: Mitarbeiter der Schlachthöfe werden getestet

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) erarbeitet derzeit ein Konzept für Reihentestungen von Mitarbeitern an bayerischen Schlachthöfen. Das teilte das LGL auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks mit. Grund sind hunderte Corona-Infektionen, die in mehreren deutschen Schlachthöfen aufgetreten waren. Nach einem Fall in Niederbayern wurden zuletzt 1.000 Mitarbeiter getestet. Hintergrund des Untersuchungsprogramms sei der teilweise hohe Anteil von Fremdfirmen in der Branche, die oft in Gemeinschaftsunterkünften wohnen. Gemeinschaftsunterkünfte bergen generell ein höheres Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus. Gleichzeitig gab das LGL Entwarnung: "Eine Übertragung des Erregers über Lebensmittel auf den Menschen ist nach derzeitigem wissenschaftlichen Kenntnisstand unwahrscheinlich."

8.32 Uhr: Kindertagesstätte in Hof vorerst geschlossen

In Hof ist eine Kindertagesstätte aufgrund einer Corona-Infektion vorerst geschlossen worden. Ein Kind, das in der Notbetreuung der Einrichtung untergebracht war, ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Wie die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof mitteilt wurden sowohl das Kind sowie enge Kontaktpersonen (Familie, Kinder und Erzieher der Gruppe des Kindes) unter Quarantäne gestellt und werden getestet. Darüber hinaus werden prophylaktisch alle Kinder sowie das Personal der Einrichtung getestet, auch diejenigen die nicht der Gruppe des positiv getesteten Kindes angehören. Auf diese Weise möchte man eine weitere Ausbreitung innerhalb der Einrichtung sowie darüber hinaus vermeiden, heißt es weiter. In Absprache mit der Einrichtungsleitung wurde vereinbart, dass die Kindertagesstätte solange geschlossen bleibt, bis die Ergebnisse im Laufe der Woche vorliegen.

13.05.20, 07.00 Uhr: Tafeln öffnen ihre Läden wieder

Sieben Wochen nachdem der Laden der Bayreuther Tafel wegen der Corona-Pandemie schließen musste, öffnet er am Mittwoch (13.05.20) wieder seine Pforten. Künftig werden mittwochs und samstags wieder Lebensmittel an Menschen in Not ausgegeben. Die Wiederaufnahme des Betriebs findet unter besonderen Infektionsschutzmaßnahmen statt. So darf pro hilfsbedürftigem Haushalt nur eine Person den Laden der Tafel betreten, außerdem muss eine Mund-Nasen-Maske getragen werden. Am Eingangsbereich müssen die Hände desinfiziert und der Sicherheitsabstand von eineinhalb Metern muss eingehalten werden. Jeder Ausgabetisch ist zudem mit einem Spuckschutz versehen worden. Auch in anderen Orten öffnen heute die Tafelläden wieder, so auch in Naila, Rehau und Schwarzenbach an der Saale.

17.51 Uhr: Erzbistum Bamberg sagt Prozessionen ab

Wegen der Corona-Pandemie hat das Erzbistum Bamberg die Bittgänge, die Fronleichnamsprozessionen und bis auf Weiteres alle Wallfahrten abgesagt. Auch das Rahmenprogramm zum Heinrichsfest am 12.07.20 auf dem Domberg findet nicht statt. Erzbischof Ludwig Schick ermunterte die Gläubigen, anstelle der Bittgänge die Gottesdienste im Freien wahrzunehmen oder an Feldkapellen, Bildstöcken oder Wegkreuzen Andachten zu halten. Das Fronleichnamsfest werde selbstverständlich gefeiert, so Schick weiter, auch wenn die traditionellen Prozessionen diesmal ausfallen müssen. Nach der Eucharistiefeier könne in der Kirche eine sakramentale Prozession mit dem liturgischen Dienst stattfinden und der Segen gespendet werden. Die Wallfahrten nach Vierzehnheiligen, Gößweinstein und Marienweiher sind bis auf Weiteres abgesagt. Bei Beerdigungen kann wieder ein Requiem unter den geltenden Regeln für Gottesdienste gefeiert werden. Für die Beisetzung auf dem Friedhof gelten die Vorschriften wie für die Gottesdienste im Freien, das heißt Einhaltung des Abstandsgebotes und Teilnahme von höchstens 50 Personen, wobei auch die örtlichen Bestimmungen zu beachten sind. Auch Taufen und Trauungen können unter den Sicherheitsbestimmungen stattfinden. Firmungen wurden zuvor bereits bis Ende der Sommerferien abgesagt. Bis auf Weiteres werden täglich (Montag bis Samstag um 08.00 Uhr und Sonntag um 09.30 Uhr) Gottesdienste aus dem Bamberger Dom im Internet übertragen.

14.49 Uhr: LGL meldet 3.440 Infizierte für Oberfranken

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist in Oberfranken seit gestern (11.05.20) um vier weitere Fälle auf insgesamt 184 angestiegen. Wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Website mitteilt (Stand: 12.05.20, 10.00 Uhr), sind im Vergleich zum Vortag in Oberfranken acht Neu-Infektionen hinzugekommen. Mit insgesamt 3.440 Fällen verzeichnet Oberfranken hinter Unterfranken mit 3.340 die zweitwenigsten Infektionen aller bayerischen Regierungsbezirke.

12.05.20, 06.45 Uhr: Museen öffnen für Besucher

Das Fränkische-Schweiz-Museum in Tüchersfeld öffnet heute wieder für Besucher, ebenso das Museum in Hof. Ebenfalls öffnet das Porzellanikon in Selb und Hohenberg. Viele weitere oberfränkische Museen ziehen im Laufe der Woche nach. Bereits seit gestern geöffnet sind unter anderem das Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth, das Bauernhof-Museum Kleinlosnitz bei Zell (Lkr. Hof), das Europäische Museum für Modernes Glas in Rödental (Lkr. Coburg) und die Kunstsammlungen der Veste Coburg. Auch die Tierparks in Oberfranken empfangen seit gestern wieder Besucher.

18.00 Uhr: Städtische Musikschule Bamberg startet Unterricht

Nach sechs Wochen Online-Unterricht sind heute die ersten Schüler wieder in die Städtische Musikschule am Michaelsberg gekommen. "Schön, dass wir unsere Schülerinnen und Schüler wieder (fast) richtig zu Gesicht bekommen und endlich auch wieder richtig am Klang arbeiten und mit ihnen zusammen musizieren können", so begrüßten Schulleiter Martin Erzfeld und die Lehrkräfte die Wiederöffnung. Auch beim Musizieren müssen die geltenden Sicherheits- und Hygienevorschriften eingehalten werden. Mit Mundschutz ausgerüstet kann jetzt wieder Einzelunterricht gehalten werde. Kleingruppen und Ensembles mit bis zu sechs Musizierenden sind frühestens nach den Pfingstferien möglich. Wann der nahezu komplette Musikschulbetrieb mit Grundfächern, großen Ensembles und Kooperationsangeboten wieder aufgenommen werden kann, ist noch nicht absehbar.

17.43 Uhr: Neue Besuchsregelung am Sana Klinikum Hof

Ab sofort darf im Sana Klinikum Hof jeder Patient einmal täglich von einer Person Besuch aus dem Kreis der Familienangehörigen bekommen. Das können der Ehegatte, Angehörige eines gemeinsamen Hausstandes, Lebenspartner, Partner nichtehelicher Lebensgemeinschaften, Geschwister oder eine weiteren feste Person sein. Minderjährige Kinder dürfen auch von den Eltern gemeinsam oder von Sorgeberechtigten Besuche empfangen. Zugelassene sind auch Besuche zu rechtsberatenden oder seelsorgerischen Anlässen. Die Begleitung Sterbender durch den engsten Familienkreis ist jederzeit zulässig. Die Besucher müssen sich am Haupteingang anmelden. Eine namentliche Registrierung ist bei allen Besuchen verpflichtend. Patienten, die wegen einer Infektion isoliert sind oder im Rahmen einer Heimverlegung sich in der vorgeschriebenen Isolation befinden, dürfen keinen Besuch empfangen. Ausnahmen sind nur durch vorherige Genehmigung durch das Gesundheitsamt zulässig.

16.21 Uhr: Kulmbach gewährt Gastronomen mehr Fläche für Gäste

Inhaber von Gaststätten und Cafés in Kulmbach können ab heute (11.05.20) bei der Stadt eine Erweiterung ihrer Außenbestuhlungsflächen beantragen. Alle Gastronomen mit Freischankflächen dürften diese bis Ende Oktober 2020 ohne zusätzliche Gebühren erweitern, heißt es aus dem Kulmbacher Rathaus. Bei der Wiedereröffnung der Außenbereiche ab kommendem Montag (18.05.20) müssen Gastronomen auf einen Mindestabstand zwischen den Tischen achten. Weil dieser Schritt für viele Wirte nur ein kleiner Trost sei, da sie keine große Anzahl an Gästen bedienen können, halte es Kulmbachs Oberbürgermeister Ingo Lehmann für richtig, den Gastronomen entgegenzukommen.

15.06 Uhr: LGL meldet keinen Todesfall für Oberfranken

In Oberfranken ist innerhalb des vergangenen Tages kein Mensch in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Dies belegen die Zahlen (Stand: 11.05.20, 10.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Die Zahl der Coronavirus-Infektionen ist in Oberfranken im Vergleich zum Vortag (10.05.20) um 14 auf insgesamt 3.432 angestiegen. Hinter Unterfranken verzeichnet Oberfranken damit die zweitwenigsten Corona-Fälle.

14.31 Uhr: In Neustadt bei Coburg gibt es Masken mit Dialekt

Masken bestickt mit Mundart-Vokabeln aus dem Raum Neustadt bei Coburg kommen bei den Bürgern gut an. Das ist das Fazit von Simone Riesche, einer selbständigen Näherin, die die Wörter auf die Masken näht. Über 3.000 Exemplare hat die Wollhändlerin derzeit schon verkauft. Einer der Bestseller ist die Maske mit dem Begriff "Hundsfrasser", ein Schimpfwort der Coburger Bürger aus früheren Zeiten. Auch "Aff-olboro", ebenfalls eine Neustädter Redensart, verkauft sich gut. Kriesche betreibt eigentlich einen Wollstand auf verschiedenen Märkten in Franken. Dort durfte sie aber in den vergangenen Wochen nicht verkaufen. Nun verkauft sie die Masken sogar bis nach Flensburg an ehemalige Neustädter.

11.47 Uhr: Trotz neuer Coronavirus-Infektion startet Schulbetrieb in Marktredwitz

In Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) ist vor dem Start der Corona-bedingten Teilbeschulung ein Covid-19-Fall in einer Grundschule aufgetreten. Eine Grundschülerin, die die Notbetreuungsgruppe besuchte, war positiv getestet worden. Das bestätigt die Stadt Marktredwitz. Alle Kinder und Lehrkräfte aus dieser Gruppe sind zu Hause und wurden bereits oder werden noch getestet. Der Schulbetrieb für die Viertklässler lief ganz normal an, so teilt es die Pressestelle der Stadt Marktredwitz mit. Eltern, die besorgt sind, können ihre Kinder aber auch zu Hause lassen, müssen diese dann aber in der Schule entschuldigen.

09.26 Uhr: Pfingstmarkt fällt aus

Wie die Stadt Bayreuth mitteilt, fällt der traditionelle Pfingstmarkt in der Fußgängerzone wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr aus. Der Markt war für die Zeit vom 23.05.20 bis 26.05.20 vorgesehen.

08.00 Uhr: Tierparks sperren wieder auf

Neben dem Zoo in Hof öffnen heute auch der Wildpark Waldhaus Mehlmeisel (Lkr. Bayreuth) und der Wildpark Schloss Tambach bei Weitramsdorf (Lkr. Coburg) erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie wieder ihre Tore für Besucher. Außerdem öffnen einige oberfränkische Museen wieder ihre Türen. So das Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth, das Bauernhof-Museum Kleinlosnitz bei Zell (Lkr. Hof), das Europäische Museum für Modernes Glas in Rödental (Lkr. Coburg) und die Kunstsammlungen der Veste Coburg.

11.05.20, 07.28 Uhr: Bayreuther Tafel öffnet wieder

Sieben Wochen nachdem der Laden der Bayreuther Tafel wegen der Corona-Pandemie schließen musste, öffnet er am Mittwoch (13.05.20) wieder seine Pforten. Künftig werden mittwochs und samstags wieder Lebensmittel an Menschen in Not ausgegeben. Die Wiederaufnahme des Betriebs findet unter besonderen Infektionsschutzmaßnahmen statt. So darf pro hilfsbedürftigem Haushalt nur eine Person den Laden der Tafel betreten, außerdem muss eine Mund-Nasen-Maske getragen werden. Am Eingangsbereich müssen die Hände desinfiziert und der Sicherheitsabstand von eineinhalb Metern muss eingehalten werden. Jeder Ausgabetisch ist zudem mit einem Spuckschutz versehen worden. Wer das Angebot nutzen will, aber noch nicht registriert ist, kann sich am Dienstag (12.05.20) von 14.00 bis 18.00 Uhr im Bayreuther Tafelladen anmelden. Die Tafel Bayreuth unterstützt etwa 1.100 Menschen pro Woche mit Lebensmitteln, welche die Ehrenamtlichen zuvor an unterschiedlichen Stellen einsammeln.

10.05.20, 18:10 Uhr: 3 Neuinfektionen in Oberfranken

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Bürger ist in Oberfranken auf 3.418 gestiegen. Das teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen mit. Darüber hinaus meldet das LGL keine weiteren Todesfälle. Somit stagniert die Zahl der Menschen, die mit dem Virus infiziert waren und gestorben sind, bei 180.

09.05.20, 15:16 Uhr: 35 Neuinfektionen in Oberfranken

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Bürger ist in Oberfranken auf 3.415 gestiegen. Das teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen mit. Weiter meldet das LGL zwei weitere Todesfälle. Somit sind insgesamt 180 Menschen, die mit dem Virus infiziert waren, gestorben.

17.23 Uhr: Hofer Markthändler verteilen kostenlos Stoff-Masken an Kunden

Zusätzlich zu Gurken und Äpfeln gibt es am Hofer Wochenmarkt ab morgen (09.05.20) auch einen speziellen Mund-Nasen-Schutz. Die Masken wurden extra mit dem Logo des Hofer Wochenmarkts bedruckt und werden von den Obst- und Gemüse-Händlern beim Einkauf kostenlos an ihre Kunden verteilt. Die Idee dazu hatte Stadtmarketing-Chefin Silvia Gulden. Auf Märkten gilt ab Montag (11.05.20) auch eine Masken-Pflicht. Die 1.000 Stoff-Masken wurden von einem Hofer Textilunternehmen angefertigt und sind waschbar, so Marktmeister Uwe Voigt von der Stadtverwaltung.

16.22 Uhr: Jugendsymphonieorchester musiziert im Homeoffice

Konzerte des Jugendsymphonieorchesters Oberfranken in Naila oder Coburg sind wegen der Corna-Pandemie abgesagt worden, ebenso die gesamte Arbeitsphase des Orchesters. Wie der Bezirk Oberfranken mitteilt, fanden die 70 jungen Musiker, ihr Dirigent und ein junger Komponist dennoch einen Weg, gemeinsam zu musizieren: virtuell, von zuhause aus. Der Oboist und Komponist Robert Schina aus Bayreuth habe den berühmten Satz „In der Halle des Bergkönigs“ aus Edvard Griegs Peer-Gynt-Suite so umgeschrieben, dass er von zuhause aus gut spielbar gewesen sei, heißt es. Die Musiker nahmen ihre Solostimmen daraufhin mit ihrer Smartphone-Kamera auf. Anschließend wurden die einzelnen Sequenzen fachmännisch abgemischt und zusammengeschnitten. Die Videobotschaft gibt es auf Youtube.

15.09 Uhr: 19 weitere Infektionen in Oberfranken

In Oberfranken ist die Zahl der Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind oder waren um 19 auf 3.380 gestiegen. Das meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am Freitag (08.05.20). In Oberfranken leben rund eine Million Menschen. Auf 100.000 Einwohner gerechnet gab es in in den vergangenen sieben Tagen zehn Neuinfektionen. Weniger Infektionen insgesamt gab es in Bayern bislang nur in Unterfranken (3.310). Mit Abstand am meisten bestätigte Corona-Fälle gibt es in Oberbayern, wo seit Beginn der Pandemie 20.132 Fälle gemeldet wurden. Auf 100.000 Einwohner gerechnet infizierten sich dort in den vergangenen sieben Tagen 14 Menschen. Die Zahl derer, die mit einer Corona-Infektion gestorben sind, ist in Oberfranken um eins auf jetzt 178 gestiegen. Die meisten Infizierten innerhalb Oberfrankens, nämlich 631, wurden bislang im Landkreis Wunsiedel gezählt, 568 sollen davon nach Angaben des Landratsamtes Wunsiedel bereits wieder genesen sein. Die wenigsten Infizierten seit Beginn der Pandemie zählt die Stadt Coburg (57). Von den insgesamt 44.295 Infizierten in Bayern gelten inzwischen 37.050 als genesen.

11.28 Uhr: Kein Frühjahrsmarkt in Bamberg

Wegen des weiterhin geltenden Verbots von Großveranstaltungen kann der traditionelle Bamberger Frühjahrsmarkt nicht stattfinden. Das teilt die Stadt Bamberg mit. Der Markt sollte ursprünglich vom 11.05.20 bis 23.05.20 auf dem Maxplatz in Bamberg stattfinden. Die Stadt hofft nun auf eine Neuauflage im kommenden Jahr.

08.05.20, 11.00 Uhr: Neue Besuchsregeln an Bayreuther Kliniken

An Klinikum und Krankenhaus Hohe Warte in Bayreuth gelten wegen der Corona-Pandemie ab Samstag (09.05.20) neue Besuchsregeln. Besucher werden dann zwar wieder zugelassen. Im Klinikum dürfen sich aber nicht mehr als 60 Besucher gleichzeitig aufhalten, im Krankenhaus Hohe Warte nicht mehr als 30. Die Besucher müssen sich zudem einem kurzen medizinischen Check unterziehen, dürfen nicht länger als eine Stunde bleiben und müssen bei Betreten des Krankenhauses ihren Personalausweis abgeben. Feste Kontaktpersonen bekommen zudem einen Besucherausweis ausgestellt, der zwei Wochen gilt. Patientenbesuche sind so wieder täglich von 11.00 bis 17.00 Uhr möglich.

16.17 Uhr: 19 Neuinfektionen und zwei weitere Tote in Oberfranken

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Bürger ist in Oberfranken auf 3.361 gestiegen. Das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit meldet am Donnerstag (07.05.20) 19 Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle. Insgesamt sind somit 177 Menschen, die mit dem Virus infiziert waren, gestorben. Weniger Infizierte meldet in Bayern nur der Regierungsbezirk Unterfranken (3.307). Am meisten bestätigte Infektionen, nämlich fast 20.000, gibt es nach wie vor in Oberbayern. Spitzenreiter in Oberfranken ist mit 631 gemeldeten Fällen der Landkreis Wunsiedel. Am wenigsten Infizierte im Bezirk gibt es in Coburg (57).

16.12 Uhr: Coburger Graffiti- und Fotoaktion will Händler und Dienstleister unterstützen

Das Citymanagement der Stadt Coburg will Händlern und Dienstleistern mit der Kampagne #AUFgehtsCOBURG bei der schrittweisen Rückkehr in die Normalität kreativ helfen. Graffiti-Künstler Alex Reuther hat vor vielen Geschäften einen Herzkönig gesprayt. Dieser soll symbolisieren, welcher Laden inzwischen wieder geöffnet hat. Allerdings sollen die Herzkönige auch noch einen anderen Zweck erfüllen, heißt es in einer Mitteilung des Citymanagements. Jetzt, da die Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise aufgehoben sind, sollen sie die Menschen zum Fotografieren locken und so zum Shoppen und Bummeln holen. In den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram können die Coburger ihre Fotos der Herzkönige unter dem Hashtag der Kampagne (#AUFgehtsCOBURG) hochladen. Die drei besten Fotografen können einen Geschenkgutschein im Wert von 40 Euro gewinnen. Außerdem verkürze die Aktion die Wartezeit vor den Geschäften, wenn die Obergrenze an Kunden im Laden erreicht ist, heißt es in der Mitteilung.

07.05.20, 10.33 Uhr: Stadt und Landkreis Bamberg sagen Genusstag ab

Wegen der Corona-Pandemie sagen Stadt und Landkreis Bamberg den für 20.09.20 in Viereth-Trunstadt geplanten Genusstag ab. Es sei nicht sicher, ob das Verbot von Großveranstaltung bis Ende August nicht doch verlängert werde, teilten die Veranstalter mit. Außerdem brauche man für die Organisation der Regionalkampagne genügend Zeit für die Vorbereitung. Zum Genusstag in Scheßlitz waren im vergangenen Jahr mehrere Tausend Besucher gekommen. Direktvermarkter, Metzger, Bäcker und Gastronomen präsentierten ihre Produkte und Angebote.

17.00 Uhr: 17 weitere Corona-Infektionen und 13 weitere Tote in Oberfranken

Für Oberfranken meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am Mittwoch (06.05.20) 3.342 bestätigte Corona-Infektionen. Das sind 17 mehr als noch am Vortag. Demnach gibt es mit Unterfranken nur einen Regierungsbezirk in Bayern, der weniger Infektionen zu verzeichnen hat (3.290). In ganz Bayern ist die Zahl der Infizierten auf 43.807 gestiegen. Die mit Abstand meisten Fälle werden nach wie vor in Oberbayern gemeldet (19.869). 175 Menschen mit einer Corona-Infektion sind bislang in Oberfranken gestorben. Seit Dienstag (05.05.20) ist die Zahl um 13 gestiegen. Mit 627 Infektionen liegt der Landkreis Wunsiedel innerhalb Oberfrankens noch deutlich vorn. Die wenigsten Fälle, nämlich 57, zählt die Stadt Coburg.

15.30 Uhr: Masken-Großspende an Bayerisches Rotes Kreuz

Die Haba-Firmenfamilie hat am Mittwoch (06.05.20) in Bad Rodach im Landkreis Coburg 50.000 medizinische Atemschutzmasken der Klasse FFP2 an den Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes Coburg übergeben. Die Masken sind Teil einer Großspende des Spielzeugherstellers an das Bayerische Rote Kreuz. Insgesamt spendet das Unternehmen 550.000 FFP2 Masken im Wert von über einer Million Euro. Der Kontakt für die Beschaffung der Masken sei über die Einkaufsabteilung des Unternehmens in Hongkong entstanden, sagte Tim Steffens, der Sprecher der Geschäftsführung der Haba-Firmenfamilie dem Bayerischen Rundfunk. Es sei der Unternehmerfamilie wichtig gewesen, aktiv zu werden und in der Corona-Krise zu helfen.

12.23 Uhr: Lichtenberger Burgfest abgesagt

Das bundesweit bekannte Lichtenberger Burgfest im Frankenwald ist abgesagt, obwohl es erst Anfang September und damit nach Ende des Großveranstaltungsverbots stattfinden sollte. Wie der Verein "Burgfreunde Lichtenberg" mitteilt habe man sich nach Absprache mit Bürgermeister und Landrat zur Absage entschieden, weil es in absehbarer Zeit noch keinen Impfstoff gegen das Coronavirus geben werde. Mit Abstandsregeln und Maskenpflicht wolle wohl man das Burgfest aber nicht feiern, heißt es. Das mittelalterliche Fest in dem Frankenwald-Städtchen hat sich mit einem anspruchsvollen Musikprogramm ein Namen gemacht und zieht seit 20 Jahren bis zu 10.000 Besucher Das Burgfest-Jubiläum soll nun 2021 stattfinden.

06.05.2020, 06.08 Uhr: Evakuierte Senioren kehren ins Alten- und Pflegeheim Arzberg zurück

Zwei Wochen nach der Räumung des Alten- und Pflegeheims "Löwenzahn" in Arzberg sind die ersten Bewohner zurückgekehrt. Die Senioren könnten schrittweise wieder ihre Räume beziehen, teilte das Landratsamt Wunsiedel mit. Acht Bewohner hatten sich Mitte April mit dem Coronavirus angesteckt und waren ins Klinikum Fichtelgebirge nach Selb gebracht worden, wo eine Patientin gestorben sei. Weitere elf Heimbewohner, die sich nicht infiziert hatten, waren ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht worden. Das Alten- und Pflegeheim wurde evakuiert, da sich mehr als die Hälfte der 30 Pfleger infiziert hatte. Nun stünden wieder genügend gesunde Fachkräfte zur Verfügung, teilte das Landratsamt mit. Einige wenige Mitarbeiter befänden sich aber noch in Quarantäne.

16.17 Uhr: Anzahl der Todesfälle in Oberfranken am geringsten

In Oberfranken ist die Anzahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus im Vergleich zu den anderen bayerischen Regierungsbezirken mit 162 am geringsten. Das geht aus den aktuellen Zahlen (Stand: 05.05., 10.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervor. Seit gestern (04.05.2020) sind in Oberfranken 13 weitere Personen an Covid-19 erkrankt. Insgesamt ist die Zahl der Erkrankten in Oberfranken damit auf 3.325 gestiegen. Bayernweit zählt Oberfranken damit nach Unterfranken (3.288) die wenigsten Corona-Fälle.

14.40 Uhr: Läufer spenden 45.000 Euro an das Rote Kreuz

Rund 45.000 Euro haben Hobby-Sportler in Bayreuth im Kampf gegen das Coronavirus gespendet. Sie wollten im Mai an dem Volkslauf "Fun-Run" teilnehmen, der wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden war. Wie der Veranstalter des Laufs, die Brauerei Maisel, mitteilt, haben daraufhin 55 Prozent oder mehr als 1.500 der bereits angemeldeten Läufer auf die Rückerstattung ihrer Startgebühren verzichtet. Stattdessen wird das Geld nun dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) gespendet. Sparkasse und Brauerei steuerten ebenfalls Geld dazu, sodass sich das BRK in Bayreuth über insgesamt 80.000 Euro freuen könne, heißt es weiter. Von dem Geld wolle sich das BRK Schutzausrüstung für den Kampf gegen das Coronavirus sowie Beatmungsgeräte anschaffen.

05.05.20, 09:50 Uhr: Seniorenamt Bayreuth startet Telefonkette

Unter dem Motto "Jeden Tag ein Anruf" möchte die Stadt Bayreuth eine Telefonkette starten. Freiwillige sollen ältere und alleinstehende Mitbürger anrufen, deren soziale Kontakte wegen der Corona-Pandemie eingeschränkt sind, teilte die Stadt mit. Die Telefonkette soll täglich um 10.00 Uhr beginnen. Sie möchte den Senioren das Gefühl geben, nicht vergessen zu sein, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Das Seniorenamt bahnt die Telefonkontakte an. Alle, die ein Gespräch wünschen, sollen täglich einen Anruf bekommen. Die Kontakte könnten nach der Corona-Pandemie fortgeführt werden. Das Seniorenamt ruft Vereine, Gesundheitseinrichtungen, Altenclubs oder Selbsthilfegruppen auf, bei der Telefonkette mitzumachen. Wer mitmachen will, kann sich an das Seniorenamt der Stadt Bayreuth wenden, Telefon 0921/ 25-1604.

14.56 Uhr: LGL meldet 3.312 Infizierte für Oberfranken

Die Zahl der Corona-Infizierten ist in Oberfranken innerhalb eines Tages um elf auf 3.312 angestiegen. Im bayernweiten Vergleich handelt es sich dabei um den zweithöchsten Anstieg. Das belegen die aktuellen Zahlen (Stand: 04.05.20, 10.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Demnach ist in Oberfranken seit gestern (03.05.20) ein weiterer Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus hinzugekommen. Insgesamt ist die Zahl auf 164 angestiegen. Bis auf Oberbayern, das zwölf weitere Verstorbene in Zusammenhang mit dem Virus verzeichnet, sind im Vergleich zum Vortag in keinem anderen bayerischen Regierungsbezirk mehr als zwei Menschen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren.

04.05.20, 13.30 Uhr: Streetfood-Festival abgesagt

Das Kulmbacher Streetfood-Festival ist abgesagt. Wie die Stadt Kulmbach mitteilt, war das Fest für den 23. und 24.05.20 geplant. Grund ist das Coronavirus und das daraus resultierende Verbot von Großveranstaltungen, das noch bis Ende August gilt. Durch den Wegfall der Veranstaltung kann auch der für den 24.04.20 geplante verkaufsoffene Sonntag in Kulmbach nicht stattfinden. Die Genehmigung für diesen sei nach dem bayerischen Ladenschlussgesetz an das Streetfood-Festival gebunden gewesen, heißt es aus dem Rathaus. Der nächste verkaufsoffene Sonntag in Kulmbach ist nun für den 20.09.20 geplant.

02.05.20, 14.53 Uhr: 3.283 Coronavirus-Infektionen laut LGL

Laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen gibt es in Oberfranken derzeit 3.283 Coronavirus-Infektionen (Stand: 02.05., 10.00 Uhr). Das sind 23 mehr als am Freitag (01.05.20). Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter an. Insgesamt sind laut LGL 163 Menschen in Oberfranken gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Oberfranken zählt bayernweit nach Unterfranken (3.266) die wenigstens Corona-Fälle.

01.05.20, 14.37 Uhr: LGL meldet 3.260 Infizierte

Laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen gibt es in Oberfranken derzeit 3.260 Coronavirus-Infektionen (Stand 01.05.20, 10.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter an. Am Donnerstag (30.04.20) waren es 38 Infizierte weniger. Insgesamt sind laut LGL 162 Menschen in Oberfranken gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Bayernweit zählt Oberfranken nach Unterfranken (3.255) die wenigstens Fälle.

19.16 Uhr: Jeder dritte Betrieb in Bamberg hat Kurzarbeit angemeldet

Mehr als 1.000 Betriebe in der Region Bamberg haben seit Beginn der Corona-Pandemie für ihre Beschäftigten Kurzarbeit angemeldet. Das seien mehr als ein Drittel der rund 2.700 Unternehmen, teilte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in Oberfranken mit. Besonders betroffen von Kurzarbeit seien die Beschäftigten des Gastgewerbes, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Geschäftsführer der NGG-Region Oberfranken, Michael Grundl, spricht von einer "Erschütterung auf dem heimischen Arbeitsmarkt". Gerade kleinere Hotels und Gaststätten kämpften ums Überleben. Umso wichtiger sei es, eine Perspektive für die langsame Wiederbelebung des Gastgewerbes zu finden und den Gesundheitsschutz für Beschäftigte und Gäste sicher zu stellen. Bei jedem Restaurant, das in Bamberg wieder öffnen wolle, müssten die Behörden kontrollieren, ob die Schutzmaßnahmen für Beschäftigte und Gäste ausreichten, so die NGG.

16.05 Uhr: Region Bamberg produziert 5.000 Gesichtsschilder

Berufsschulen und Unternehmen aus dem Raum Bamberg haben in Zusammenarbeit 5.000 Schutzschilder für das Gesicht produziert. Wie das Landratsamt Bamberg am Donnerstag (30.04.20) mitteilt, werden die Halterungen der sogenannten Faceshields bereits seit wenigen Wochen mithilfe eines 3D-Druckers hergestellt. Nun beginnen zwei Unternehmen aus der Region Bamberg mit der Serienproduktion der Schutzausrüstung gegen das Coronavirus. Die beiden Firmen stellen dem Landkreis das Material zum Selbstkostenpreis zur Verfügung. Die Gesichtsschilder sollen an Krankenhäuser und Pflegeheime in Stadt und Landkreis Bamberg verteilt werden.

15.34 Uhr: LGL meldet 157 Todesfälle in Verbindung mit Coronavirus

In Oberfranken sind seit gestern (29.04.20) drei weitere Menschen gestorben, die an Covid-19 erkrankt waren. Insgesamt beträgt die Anzahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus in Oberfranken 157. Das belegen die aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Bei der Sieben-Tage-Häufigkeit liegt Oberfranken im bayernweiten Vergleich knapp unter dem Durchschnitt: 18 neue Corona-Infizierungen pro 100.000 Einwohner gab es in den vergangenen sieben Tagen in Oberfranken. Im Vergleich zum Vortag ist die Zahl der Infektionen um 26 auf 3.222 angestiegen.

13.58 Uhr: Infektionszahlen: Persönlichkeitsrecht spielt wichtige Rolle

Während der Corona-Pandemie veröffentlichen die oberfränkischen Städte und Landkreise regelmäßig Zahlen dazu, wie viele Personen mit dem Coronavirus infiziert sind. Dass diese Zahlen nicht nach Gemeinden oder Städten aufgeschlüsselt werden, stößt immer wieder auf Kritik.

Die Regierung von Oberfranken hat nun auf BR-Anfrage dieses Vorgehen begründet. Es gehe um das allgemeine Persönlichkeitsrecht, sagte eine Regierungssprecherin dem Bayerischen Rundfunk. Die Landräte und Oberbürgermeister hätten sich bereits zu Beginn der Pandemie darauf geeinigt, den Schutz dieses Rechts über das öffentliche Informationsrecht zu stellen. Fallzahlen für Gemeinden und Städte zu nennen, sei dann nicht zulässig, wenn dadurch einzelne erkrankte Einwohner direkt oder indirekt identifizierbar wären, so die Sprecherin.

In Oberfranken leben etwa 1,1 Millionen Menschen. Bisher wurden knapp 0,3 Prozent der Bevölkerung positiv auf das Coronavirus getestet. Es handelt sich um rund 3.200 Fälle (Stand: 29.04.2020).

30.04.20, 07.45 Uhr: Bamberger Rathaus öffnet wieder

Ab Montag (04.04.20) sind in Bamberg wieder das Bürgerrathaus am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB), das Rathaus Maxplatz, die Zulassungsstelle in der Moosstraße sowie das Baureferat in der Unteren Sandstraße für den Publikumsverkehr geöffnet. Das teilt die Stadt mit. Wer eines der Gebäude betritt, muss aber einen Mund-Nasen-Schutz tragen und vorab einen Termin mit einem Sachbearbeiter vereinbart haben. Sicherheitspersonal werde den Zutritt und die Einhaltung der Hygienevorschriften kontrollieren, heißt es.

16.23 Uhr: Jugendzentrum gibt Ideen gegen Langeweile

Gegen die Langeweile von Kindern in Corona-Zeiten hat das städtische Jugendzentrum "Q" in Hof eine neue Idee: Am Donnerstag (30.04.20) hängen zum ersten Mal kostenlose Aktionstüten am Zaun des Kinder- und Jugendtreffs am Rand der Hofer Innenstadt. In den kommenden Wochen findet die Aktion immer freitags statt. Bei Regen stehen die Aktionstüten zum Abholen auf der Terrasse bereit. In den Tüten seien Rätsel, Rezepte und Bastelmaterialien, so Erzieherin Nina Hüttner im BR-Gespräch. Wegen der Corona-Pandemie musste das Jugendzentrum Mitte März schließen. Seitdem gibt es auf den Facebook- und Instagram-Seiten des "Q" Bastel- und Backtipps.

14.21 Uhr: Coronavirus: Oberfranken verzeichnet niedrigste Werte

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist in Oberfranken innerhalb eines Tages um drei auf 154 angestiegen. Wie die Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bestätigen, gibt es in Oberfranken 21 neue Coronavirus-Infizierte. Insgesamt beträgt die Zahl nun 3.196. Im bayernweiten Vergleich verzeichnet Oberfranken sowohl die wenigsten Infektionen als auch die wenigsten Todesfälle, die mit dem Virus in Verbindung stehen.

11.14 Uhr: Musica Bayreuth: Festival-Veranstalter verschiebt Konzerte

Die Konzerte des Festivals Musica Bayreuth sollen wegen der Corona-Pandemie verschoben werden und nur zu einem Teil ausfallen. Wie der Organisator "Orgelwoche Bayreuth" mitteilt, soll nur eine der insgesamt 16 Veranstaltungen abgesagt werden. Alle übrigen Termine sind auf den Herbst dieses Jahres und auf den Sommer im nächsten Jahr verlegt worden. Die Tickets für das Festival, das am 03.05.20 im Markgräflichen Opernhaus hätte beginnen sollen, würden ihre Gültigkeit für den neuen Termin behalten, so der Veranstalter.

08.00 Uhr: Infekt-Praxis in Hofer Freiheitshalle geht in Betrieb

Heute geht im Konferenzbereich der Hofer Freiheitshalle eine Praxis für Patienten mit einer Corona-Infektion in Betrieb. Wie die Stadt Hof mitteilt, sind dafür insgesamt drei Räume der Halle mit speziellen medizinischen Geräten und Schutzvorkehrungen ausgerüstet worden. Die sogenannte Infekt-Praxis soll die Hausärzte in der Region Hof entlasten. Jeder Arzt, der keine separaten Räume zur Untersuchung von Corona-Patienten vorhalten kann, kann seine Patienten nun hier anmelden. Ziel sei es außerdem, Hausärzten wieder mehr Zeit zur Behandlung von Menschen mit anderen Erkrankungen zu verschaffen.

29.04.20, 06.00 Uhr: Keine Fahrrad-und Wanderbusse im Mai

Es wird keinen Start der Fahrrad- und Wanderbusse zum 1. Mai im Frankenwald geben. Das teilt das Landratsamt Kronach mit. Wegen der Corona-Krise wird sich der Start auf unbestimmte Zeit verschieben. Die Fahrrad- und Wanderbusse sind auf verschiedenen Linien im Frankenwald und dem Fichtelgebirge unterwegs. Das Gesamtnetz erstreckt sich über sechs Landkreise und über Ländergrenzen hinweg. Die Busse mit Fahrradanhängern sind normalerweise immer samstags, sowie an Sonn- und Feiertagen im Frankenwald und im Fichtelgebirge unterwegs. Im Jahr 2000 ging die erste Fahrradbuslinie, die heutige Tälerlinie, zwischen Kronach und Bad Steben an den Start. Mittlerweile sind es sieben Linien.

15.13 Uhr: LGL meldet 20 weitere Coronavirus-Infektionen

In Oberfranken haben sich seit gestern (27.04.20) 20 weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt ist die Zahl damit auf 3.175 angestiegen, wie die Zahlen (Stand: 28.04.20, 10.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) belegen. Die Zahl der Verstorbenen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, ist im Vergleich zum Vortag um acht auf 151 gestiegen. Damit ist Oberfranken weiterhin der Regierungsbezirk in Bayern mit den wenigsten Todesfällen in Zusammenhang mit dem Virus.

14.14 Uhr: Lichtenfels verteilt Aiwanger-Vlies an Bürger

Der Landkreis Lichtenfels gibt einen Teil des Vlies-Stoffes an Bürger ab, der von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) in den vergangenen Wochen an alle bayerischen Kommunen verteilt wurde. Damit könnten Bürger selbst Masken nähen. Insgesamt werden 800 Stoffpakete mit Herstellungsanleitung verteilt. Aus einem Paket könne man rund zehn Masken schneidern, teilte das Landratsamt per Pressemitteilung am Dienstag (28.04.20) mit. Ausgegeben werden die Masken am Mittwoch (29.04.20) ab 18.30 Uhr an der Stadthalle in Lichtenfels und an der Kordigast-Halle in Altenkunstadt. Das Landratsamt Lichtenfels weist darauf hin, dass es sich bei dem Vlies um Stoff für Einweg-Mund-Nasen-Tücher handelt.

Das Aiwanger-Vlies sorgte in oberfränkischen Landkreisen zuletzt für einen Wettkampf im Masken-Nähen

06.28 Uhr: Kurzarbeit für Schwimmbad-Mitarbeiter

Wegen der Corona-Pandemie haben mehrere Stadtwerke in Oberfranken für die Mitarbeiter der kommunalen Schwimmbäder Kurzarbeit beantragt. Dies bestätigten die Unternehmen auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks. Betroffen sind unter anderem Mitarbeiter der Stadtwerke Hof, Bamberg und Bayreuth. die Stadtwerke Coburg wollen nachziehen. Seit Mitte März sind die Hallenbäder und Thermen wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Ob die Freibäder in diesem Jahr aufsperren, ist noch völlig unklar. Auch die Vorbereitungsarbeiten ruhen daher in den meisten Bädern.

28.04.20, 05.25 Uhr: Apotheke spendet Desinfektionsmittel für Schulen

Die Rathaus-Apotheke in Bayreuth hat der städtischen Schulverwaltung 400 Liter Desinfektionsmittel gespendet. Die Apotheke stellte das Mittel selbst her, die Bayreuther Brauerei Maisel hatte den dafür nötigen Grundstoff Ethanol zur Verfügung gestellt, die Firma Trassl aus Immenreuth (Lkr. Tirschenreuth) die Kunststoffflaschen. Mit den 400 Litern Desinfektionsmittel seien die 23 städtischen Schulen in Bayreuth für die nächsten Wochen gerüstet, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Die Hausmeister der Schulen hätten des Mittel bereits abgeholt.

16.28 Uhr: Coronavirus Oberfranken: Zwei weitere Todesfälle

In Oberfranken ist die Zahl der Verstorbenen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, im Vergleich zum Vortag (26.04.20) um zwei auf 143 angestiegen. Im bayernweiten Vergleich verzeichnet im selben Zeitraum nur Niederbayern einen niedrigeren Anstieg, nämlich einen Todesfall. Dies teilt das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Website mit (Stand: 27.04.20, 10.00 Uhr). Die Zahl der Corona-Infizierten ist in Oberfranken um 17 auf insgesamt 3.155 gestiegen.

16.00 Uhr: Drei weitere Todesopfer in Bad Stebener Seniorenheim

Die Zahl der Todesfälle, die in Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen, ist in einem Bad Stebener Seniorenwohnpark auf 17 gestiegen. Das hat eine Sprecherin des Hofer Landratsamtes dem BR bestätigt. Am Wochenende (25./26.04.20) sind demnach zwei weitere Seniorinnen gestorben. Eine hochbetagte Frau starb an Covid-19, eine 80-Jährige starb mit dem Virus. Von den aktuell 60 Bewohnern des Seniorenwohnparks im Landkreis Hof sind 15 Bewohner und 14 Mitarbeiter positiv getestet. Für Stadt und Landkreis Hof meldet das Gesundheitsamt (26.04.20, 14.30 Uhr) 477 infizierte Bürger. 275 von ihnen sind wieder symptomfrei und wurden aus der häuslichen Isolierung entlassen. 25 Menschen starben. Erst kürzlich war bekannt geworden, dass 14 infizierte Bewohner des Seniorenheims in Bad Steben verstorben sind.

14.28 Uhr: Bayreuther "Ball des Sports" auf 2021 verschoben

Der Bayreuther "Ball des Sports" muss wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Wie das Sportkuratorium Bayreuth mitteilt, sei die Veranstaltung ursprünglich für den 28.03.20 geplant gewesen und zunächst auf den 20.06.20 verlegt worden. Bei der diesjährigen Veranstaltung wäre die bereits gewählte Bayreuther Sportlerin des Jahres, Triathletin Anne Haug, ausgezeichnet worden. Die Ehrung wird nun ins nächste Jahr verschoben. Tickets für die Veranstaltung gibt es ab Dezember 2020. Die Verantwortlichen ermutigen dazu, auf die Erstattung des Ticketpreises für die diesjährige Veranstaltung zu verzichten, um den lokalen Sport zu unterstützen. Alle Überschüsse würden in die lokale Sportförderung fließen, so Markus Kurscheidt, Vorsitzender des Sportkuratoriums Bayreuth. Im vergangenen Jahr hätten mehr als 1.000 Gäste in der Oberfrankenhalle teilgenommen, so das Sportkuratorium.

11.42 Uhr: Trotz Abstandsregel: Karpfen dürfen enger zusammenrücken

Abstandhalten ist in Zeiten von Corona wichtiger denn je. Für Karpfen gilt allerdings eine Ausnahme: Teichwirte dürfen ab sofort in einem Gewässer mehr Karpfen halten als üblich. Diese Regelung hat der Bezirk Oberfranken am Montag (27.04.20) mitgeteilt. Demnach dürfte die Besatzobergrenze für Karpfenteiche um 30 Prozent überschritten werden. Von dieser Regel würden Betriebe profitieren, die ihre Fische derzeit nicht wie gewohnt verkaufen können und die Tiere wieder zurück in den Teich setzen müssen. Selbst Betriebe, die die Besatzobergrenze um mehr als 30 Prozent überschreiten, müssten mit keinen Strafen rechnen, sofern der Bestand schriftlich gemeldet wird. Für solche Fälle würde in diesem Jahr jedoch Förderungsgelder wegfallen.

27.04.20, 08.00 Uhr: Lehrlinge zurück auf der Schulbank

Nicht nur die ersten Schüler kehren heute in die Klassenzimmer zurück, auch einige Lehrlinge im Handwerk in Oberfranken drücken ab heute wieder die Schulbank. Die Handwerkskammer für Oberfranken (HWK) betreibt Bildungszentren in Bayreuth, Bamberg, Coburg und Hof. Der Lehrbetrieb an diesen Zentren startet mit zunächst sechs Lehrlingsunterweisungen und ebenso vielen Meisterschullehrgängen. "Wir sind gut gerüstet", versichert HWK-Hautgeschäftsführer Thomas Koller und verweist auf ein Hygienekonzept für die Bildungszentren und die Verwaltung. Für die Auszubildenden im Handwerk sei es wichtig, so kurz vor ihren Prüfungen mit ihren Fachthemen voranzukommen, so Koller. Für die Woche ab dem 04.05.20 sind weitere acht Lehrgänge und weitere sechs Meisterschulen geplant. Eine Woche später sollen alle Unterrichtseinheiten wieder in gewohntem Umgang stattfinden.

26.04.20, 14:15 Uhr: Seit gestern 26 Corona-Infizierte mehr

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet mit Stand heute (Sonntag, 26.04., 10:00 Uhr) insgesamt 3.138 Corona-Infizierte in Oberfranken. Das sind 26 mehr als gestern, so das LGL auf seiner Homepage. Mit einer Coronavirus-Infektion sind mittlerweile 141 Menschen in Oberfranken gestorben, einer mehr als im Vergleich zu gestern. Damit verzeichnet Oberfranken bayernweit die wenigsten Todesfälle. Der Landkreis Wunsiedel ist mit 608 bestätigten Fällen in Oberfranken am stärksten betroffen. Der benachbarte Landkreis Tirschenreuth hat – im Verhältnis zur Einwohnerzahl – die meisten Fälle in Bayern.

25.04.20, 14:48 Uhr: LGL meldet 3.112 Infizierte in Oberfranken

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet mit Stand heute insgesamt 3.112 Corona-Infizierte in Oberfranken. Das sind 41 mehr als gestern, so das LGL auf seiner Homepage. Mit einer Coronavirus-Infektion sind mittlerweile 140 Menschen in Oberfranken gestorben, fünf mehr als im Vergleich zu gestern. Damit verzeichnet Oberfranken bayernweit die wenigsten Todesfälle. Der Landkreis Wunsiedel ist mit 595 bestätigten Fällen in Oberfranken am stärksten betroffen. Der benachbarte Landkreis Tirschenreuth hat – im Verhältnis zur Einwohnerzahl – die meisten Fälle in Bayern.

16.17 Uhr: Gefängnisse unterstützen das Masken-Nähen

Schon seit Wochen werden in einigen bayerischen Gefängnissen Mund-Nase-Masken zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus produziert. Jetzt steigen auch die Gefangenen in Bayreuth und Hof in die Produktion ein. Die Justiz hat für alle Gefängnisse 65 moderne Nähmaschinen im Gesamtwert von rund 150.000 Euro angeschafft und die in den Justizvollzugsanstalten bestehenden Betriebe wie Polstereien und Schuhmachereien kurzerhand zu Schneidereien umfunktioniert. Dort nähen etwa 100 Gefangene nun Gummi-Bänder an Maskenstoffe, die eine Firma dann an das Zentrallager der Staatsregierung liefert. 1,6 Millionen Masken im Jahr sollen auf diesem Weg entstehen.

15.59 Uhr: LGL meldet vier weitere Todesfälle in Oberfranken

In Oberfranken sind seit gestern (23.04.20) vier weitere Menschen gestorben, die mit dem Corona-Virus infiziert waren. Insgesamt ist die Zahl damit auf 135 gestiegen. Dies bestätigen die Zahlen (Stand: 24.04.20, 10.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Neben dem Landkreis Wunsiedel, der 33 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet, ist in Oberfranken der Landkreis Bamberg mit 31 Fällen am zweit stärksten betroffen. Die Zahl der Infizierten ist im Vergleich zum Vortag in Oberfranken um 68 auf 3.071 gestiegen.

24.04.20, 11.00 Uhr: Luisenburg-Festspiele abgesagt

Die Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel finden 2020 nicht statt. Auch das Theaterfestival muss wegen der Corona-Pandemie ausfallen, teilten Stadt und Theaterleitung mit. Das Programm soll größtenteils auf das Jahr 2021 verschoben werden. Die 104.000 bislang verkauften Tickets sollen ihre Gültigkeit behalten. Der Wunsiedler Stadtrat hatte sich für die absage entschieden. Der Schutz der Zuschauer sowie der Mitarbeiter und Künstler habe oberste Priorität, hieß es in einer Pressemitteilung der Theaterleitung. Der Ausfall der Spielzeit soll rund drei Millionen Euro kosten.

Alle weiteren Infos zur Absage der Luisenburg-Festspiele gibt es hier.

16.37 Uhr: Gutscheine sollen Betriebe in der Fränkischen Schweiz retten

Unter dem Begriff "Zamhalten" hat die Tourismuszentrale Fränkische Schweiz eine Gutscheinaktion gestartet, um touristischen Betrieben durch die Corona-Pandemie zu helfen. Auf der Homepage der Tourismuszentrale können Gäste und Einheimische mit dem Kauf eines Wertgutscheines den Betrieb ihrer Wahl unterstützen und somit einen kleinen Beitrag zum Erhalt des jeweiligen Betriebes leisten. 25 Euro ist jeder Gutschein wert und drei Jahre lang gültig. Derzeit beteiligen sich knapp 30 Betriebe an der Aktion. Auskünfte erteilt die Tourismuszentrale auch telefonisch unter 09191/861054.

15.58 Uhr: "Dochrinna" geht auf Seniorenheim-Tour

Weil sie aktuell wegen der Corona-Pandemie für Konzerte nicht gebucht wird, spielt die Partyband "Dochrinna" aus dem Landkreis Bamberg vor Seniorenheimen. Wie die Band auf BR-Nachfrage bestätigte, habe sie die "Seniorenheim-Tour 2020" am vergangenen Sonntag (19.04.20) gestartet. Das Premieren-Konzert bei einem Altenheim in Strullendorf im Landkreis Bamberg hat sogar den örtlichen Bürgermeister beeindruckt. Von dieser coolen Aktion seien die Leute gerührt gewesen, es habe allen Spaß gemacht, kommentierte Wolfgang Desel unter einen Beitrag auf der Facebook-Seite der Band. Mit Gitarre, Trompete und Akkordeon unterhalten die Musiker die Senioren auf den Balkonen und an den Fenstern. Die eigentlich fünfköpfige Gruppe tritt bei der Seniorenheim-Tour nur mit drei Musikern an, weil ansonsten die Abstandsregel im Tourbus nicht eingehalten werden könne. Am kommenden Sonntag (26.04.20) spielt "Dochrinna" vor einem Seniorenheim in Forchheim.

23.04.20, 15.44 Uhr: Coronavirus-Infektionen erstmals höher als 3.000

Die Infektionen mit dem Coronavirus sind in Oberfranken seit gestern (22.04.20) um 30 auf erstmals über 3.000 angestiegen. Dies bestätigen die Zahlen (Stand: 23.04.20, 10.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Die Zahl der Verstorbenen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, ist in Oberfranken im Vergleich zum Vortag um sechs auf insgesamt 131 angestiegen. Damit verzeichnet Oberfranken zusammen mit Schwaben bayernweit weiterhin die wenigsten Todesfälle im Zusammenhang mit Corona.

19.04 Uhr: Müllheizkraftwerk in Bamberg nimmt vorerst nichts mehr an

Weil das Müllheizkraftwerk in Bamberg momentan überlastet ist, kann es kurzzeitig keine Anlieferungen mehr entgegennehmen. Wie die Stadt Bamberg am Mittwoch (22.04.20) mitteilt, komme das Kraftwerk mit den in diesem Frühjahr stark angestiegenen Müllmengen nicht hinterher, obwohl die Verbrennungskapazität aktuell voll ausgelastet sei. Am Donnerstag und Freitag (23./24.04.2020) seien daher keine Anlieferungen im Müllheizkraftwerk möglich. In dieser Woche können nur noch Fahrzeuge der örtlichen Haus- und Sperrmüllabfuhr angenommen werden. Ab Montag erfolge wieder der reguläre Anlieferbetrieb. Die Stadt Bamberg bittet darum, Anlieferungen soweit möglich zu verschieben, bis sich die Situation wieder nachhaltig entspannt hat.

Erst kürzlich hatte auch die Stadt Forchheim mit Müllproblemen im Zuge der Corona-Krise zu kämpfen.

15.30 Uhr: Bezirk sagt Kinder- und Erntedankfest ab

Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf die Veranstaltungen des Bezirks Oberfranken. Wie der Bezirk meldet, sind nun auch das ursprünglich für den 19.07.20 geplante Kinderfest im Bayreuther Museum für bäuerliche Arbeitsgeräte und das ursprünglich für den 04.10.20 angesetzte Kreis-Erntedankfest abgesagt worden. Das Kinderfest soll im kommenden Jahr wieder stattfinden. Das nächste Erntedankfest in den Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Bayreuth ist erst im Jahr 2022 wieder vorgesehen.

15.14 Uhr: Coronavirus: Sechs weitere Todesfälle in Oberfranken

In Oberfranken sind im Vergleich zu gestern (21.04.20) sechs weitere Menschen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Insgesamt stieg die Zahl damit auf 125 Todesfälle. Zusammen mit Schwaben verzeichnet Oberfranken in dieser Kategorie den niedrigsten Wert in Bayern. Wie erst jetzt bekannt wurde, befindet sich unter den Todesopfern auch eine 21 Jahre alte Frau, die in ihrer Wohnung in Hof gestorben ist. Dies gab das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Website bekannt (Stand: 22.04.20, 10.00 Uhr). Die Zahl der Infizierten ist im Vergleich zum Vortag in Oberfranken um 29 auf 2.973 angestiegen.

13.10 Uhr: Bamberger Sandkerwa fällt aus

Wegen der Corona-Pandemie ist nun auch die Bamberger Sandkerwa abgesagt worden. Bambergs größte und bekannteste Kirchweih hätte ursprünglich vom 20. bis 24.08.20 stattfinden sollen. Wie die Veranstalter mitteilen, habe man eine Verschiebung in den Herbst zwar geprüft. Es sei aber unklar, wie lange das Verbot von Großveranstaltungen in Bayern noch aufrecht erhalten werde. Man wolle sich außerdem nicht dem Vorwurf aussetzen, das Virus weiter verbreitet zu haben. Die Bamberger Sandkerwa hätte in diesem Jahr zum 70. Mal stattfinden sollen. Sie gilt als eines der größten Volksfeste Bayerns. Über 200.000 Besucher werden jedes Jahr erwartet. Die Absage sei eine ökonomisch ganz bittere Pille, die man jetzt gemeinsam schlucken müsse, so die Veranstalter.

22.04.20, 10.17 Uhr: Brauerei Maisel lädt zum ersten digitalen Volkslauf

Weil wegen des Coronavirus der Fun-Run in diesem Jahr ausfallen muss, lädt der Veranstalter, die Bayreuther Brauerei Maisel, zum ersten digitalen Volkslauf. Am 17.05.20 sind alle Läufer aufgerufen, ihre Lieblingsstrecke zu joggen und das mit einer Lauf-App zu dokumentieren. Anschließend soll ein Foto mit Strecke, Kilometerzahl, Datum und Uhrzeit auf der Facebookseite der Veranstaltung oder auf Instagram unter Verwendung des Hashtag #funrun2020 und der Verlinkung @maisels_weisse gepostet werden. Für jeden Kilometer, der so in der Zeit von 08.00 bis 20.00 Uhr gelaufen wird, spendet die Brauerei Maisel 50 Cent an den Bayreuther Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK). Zuvor hatte die Brauerei die Läufer bereits gebeten, das Geld für die bereits gebuchten Startplätze des Fun-Run nicht zurückzufordern und stattdessen dem BRK zu spenden.

18.54 Uhr: Uni Bayreuth bereitet Lehrkräfte auf digitalen Unterricht vor

Die Universität Bayreuth bietet ein Webinar an, um Lehrkräften digitalen Unterricht näherzubringen. Wie die Hochschule mitteilt, startet das erste Webinar am Donnerstag (23.04.20). Der Kurs soll Lehrkräften helfen, verschiedene Lernaktivitäten mithilfe digitaler Tools zu entwickeln und einsetzen zu können. Bei entsprechendem Bedarf soll aus der Veranstaltung eine Webinar-Reihe zu unterschiedlichen Themen werden. Initiator des Webinars ist das sogenannte DigiLLab, das Kompetenzzentrum für digitales Lehren und Lernen an der Universität Bayreuth. Teilnehmen können Lehrkräfte aus Oberfranken und der nördlichen Oberpfalz. Trotz der teilweisen Öffnung von Schulen in Bayern spiele das Lehren von zu Hause aus auch weiterhin eine wichtige Rolle, so die Hochschule weiter. Interessierte können über einen Link (https://tinyurl.com/vesqf48) an dem Webinar teilnehmen, das am Donnerstag, 23.04.20 um 15.00 Uhr startet.

17.49 Uhr: Suchtklinik bittet Öffentlichkeit um Schutzmasken

Die Fachklinik "Haus Immanuel" in Thurnau im Landkreis Kulmbach ruft die Öffentlichkeit zum Maskennähen für die Einrichtung auf. Wie die Fachklinik zur Behandlung suchtkranker Frauen mitteilt, werden rund 1.000 Schutzmasken gebraucht. Auch wenn die selbstgenähten Masken nicht mit medizinischem Material vergleichbar seien, würden sie die Tröpfcheninfektion beim Husten oder Niesen verhindern, so Gotthard Lehner, Leiter der Fachklinik. Die zweilagigen Masken müssten aus Baumwolle und bei 90 Grad waschbar sein. Die Klinik bittet, die selbstgenähten Schutzmasken an folgende Adresse zu schicken:

Fachklinik Haus Immanuel, Hutschdorf 46, 95349 Thurnau-Hutschdorf.

16.37 Uhr: Stadt Lichtenfels sagt Korbmarkt ab

Die Stadt Lichtenfels sagt den Korbmarkt in diesem Jahr ab. Das teilte das Lichtenfelser Rathaus heute (21.04.2020) mit. Der traditionelle Markt, der in diesem Jahr vom 18.09. bis zum 20.09. stattgefunden hätte, zog im vergangenen Jahr rund 150.00 Besucher, Aussteller und Flechthandwerker aus über zehn Nationen nach Lichtenfels. Die Stadt Lichtenfels reagiert damit auf die Aussage von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei der Absage des Oktoberfestes am Mittwoch (21.04.2020), wonach weitere Volksfeste und ähnliche Feste im Spätsommer nicht stattfinden können. Weiter bleibt die amtierende Korbkönigin Alicia I. im Amt. Eigentlich hätte in diesem Jahr eine Neuwahl der Korbkönigin stattfinden sollen. Da es aber ohne Korbmarkt keine Krönung gibt, verzichtet man darauf. Auswahl und Krönung einer neuen Korbkönigin wird es zum nächsten Korbmarkt im Jahr 2021 geben.

16.14 Uhr: Oberfranken: Vergleichsweise hoher Anstieg an Todesfällen

Die Zahl der Verstorbenen, die mit dem Coronvirus infiziert waren, ist in Oberfranken im Vergleich zum Vortag (20.04.20) um sieben auf insgesamt 119 angestiegen. Dies gab das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen auf seiner Website bekannt (Stand: 21.04.20, 10.00 Uhr). Die Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 sind damit in Oberfranken weiterhin so gering wie in keinem anderen bayerischen Regierungsbezirk. Seit gestern sind im bayernweiten Vergleich allerdings nur in Oberbayern mehr Menschen gestorben, die an dem Virus erkrankt waren (25). Die Zahl der Corona-Infizierten hat sich in Oberfranken innerhalb eines Tages um 20 auf 2.944 erhöht. Von allen kreisfreien Städten und Landkreisen in Oberfranken verzeichnet nur die Stadt Coburg noch von keinen Verstorbenen, der mit dem Coronavirus infiziert war.

14.23 Uhr: Bayreuther Schultheatertage verschoben

Vom 14. bis 16.07.20 sollte sich der Europasaal des Internationalen Jugendkulturzentrums in Bayreuth eigentlich wieder zum Schauspielhaus für Schultheatergruppen verwandeln.wie die Stadt Bayreuth meldet, müssen die 15. Bayreuther Schultheatertage aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen des Schulbesuchs und des persönlichen Kontakts der Schauspieler aber auf das kommende Schuljahr verschoben werden.

21.04.20, 13.51 Uhr: Regiomed will in Normalbetrieb übergehen

Der Klinikverbund Regiomed will Anfang Mai langsam wieder zum Normalbetrieb übergehen. Man arbeite derzeit an einem Konzept, wie das funktionieren könne, sagte Alexander Schmidtke, der Hauptgeschäftsführer von Regiomed. Dabei müsse man die Vorgaben des Bundes erfüllen, nämlich 20 bis 30 Prozent der Kapazitäten für Covid19-Patienten bereitzuhalten. Beim fränkisch-thüringischen Krankenhausverbund geht man davon aus, dass mit den Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen auch die Infektionszahlen wieder steigen werden. Patientenbesuche bleiben in den Krankenhäusern weiterhin verboten. Allerdings ist eine Lockerung für die Begleitung von Sterbenden geplant.

17.36 Uhr: Klinikum-Personal in Forchheim zeigt Gesicht

Weil das medizinische Personal zum Teil komplett vermummt ist, tragen vereinzelte Pflegekräfte und Ärzte des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz ein Porträtfoto über ihrem Schutzanzug. Wie das Krankenhaus mitteilt, soll die Aktion den persönlichen Kontakt zwischen Patient und Fachpersonal stärken, der aufgrund der maskierten Gesichter eingeschränkt sei. Die Mitarbeiter wollen allen Patienten Mut machen und zeigen, dass hinter jeder Schutzkleidung ein Mensch steckt, der sich für die Gesundheit der Patienten einsetzt, heißt es in dem Schreiben weiter. Das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz hat am Standort Forchheim zwei Isolierstationen mit jeweils 40 Betten eingerichtet.

17.01 Uhr: Coronavirus: Sechs weitere Todesfälle in Oberfranken

In Oberfranken sind seit gestern (19.04.20) weitere sechs Menschen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Vier von ihnen meldet die Stadt Bamberg. Dies geht aus den aktuellen Zahlen (Stand: 20.04.20, 10.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervor. Insgesamt verzeichnet Oberfranken mit 112 Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19 die wenigsten aller bayerischen Regierungsbezirke. Die Zahl der Infizierten ist in Oberfranken im Vergleich zum Vortag um 52 auf 2.924 angestiegen. Im bayernweiten Vergleich ist die Anzahl der Infizierten nach Unterfranken (2.875) der niedrigste Wert.

14.08 Uhr: Fränkische-Schweiz-Museum sucht Exponate aus Corona-Zeit

Das Fränkische-Schweiz-Museum in Tüchersfeld im Landkreis Bayreuth ist auf der Suche nach Ausstellungsstücken, die mit der Corona-Krise in Verbindung stehen. Wie das Museum in einem Schreiben mitteilt, soll die Sammlung dieser Gegenstände zukünftige Generationen an die jetzige Situation erinnern. Die künftigen Ausstellungsstücke können beispielsweise selbstgemachte Hinweisschilder mit den Aufschriften "Abstand halten" oder Fotos von einem leeren Supermarkt-Regal sein, schlägt Museumsleiter Jens Kraus vor. Auch ein Rundschreiben des Kindergartens wegen der Schließung der Einrichtung sowie selbstgenähte Masken kommen als Exponate in Frage. Wer Gegenstände an die wissenschaftliche Sammlung des Museums abgeben möchte, kann sich telefonisch oder per E-Mail an das Museum wenden: 09242-741 70 90, info@fsmt.de.

09.50 Uhr: Bayreuther Sommerkino abgesagt

Auch das Sommerkino auf dem Bayreuther Stadtparkett fällt dem Coronavirus zum Opfer. Die Stadtwerke Bayreuth haben die für Juni geplante Veranstaltungsreihe abgesagt. Weil wie in den Vorjahren 5.000 Film-Fans erwartet wurden, sei die Gefahr, sich mit dem Virus zu infizieren, hoch, heißt es in einer Mitteilung. Seit dem Jahr 2018 veranstalten die Stadtwerke das Open-Air-Kino gemeinsam mit dem Verein Bayreuth Event und Festival. An vier Abenden im Juni wurden Filme kostenlos unter freiem Himmel gezeigt. Die Planungen für das Sommerkino 2021 sollen in Kürze beginnen.

20.04.20, 06.40 Uhr: Kameramuseum Plech verschiebt Foto- und Filmbörse auf Herbst

Wegen der Corona-Pandemie verschiebt das Deutscher Kameramuseum in Plech seine Foto- und Filmbörse auf den 04.10.20. Vor allem um die Gesundheit der Besucher nicht zu gefährden, sei die für 07.06.20 geplante Veranstaltung abgesagt worden, teilte das Museum mit. Wegen des großen Publikumsandrangs hätten Aussteller und Gäste aus ganz Deutschland nicht genügend Sicherheitsabstand zueinander einhalten können. Mit der Verschiebung der Foto- und Filmbörse auf Herbst kommen die Veranstalter auch den Beherbergungsbetrieben entgegen, die besser planen könnten. Privatanbieter sowie Händler können ab sofort Tische für den neuen Börsentermin buchen. Sollte das Kameramuseum bis zum 07.06.20 wieder geöffnet sein, ist der erweiterte Abverkauf überzähliger Bestände im Museumsshops geplant.

19.04.20, 14.55 Uhr: LGL meldet 2.872 Infizierte

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet mit Stand heute (Sonntag, 19.04., 10:00 Uhr) insgesamt 2.872 Corona-Infizierte in Oberfranken. Das sind 41 mehr als gestern, so das LGL auf seiner Homepage. Mit einer Coronavirus-Infektion sind mittlerweile 106 Menschen in Oberfranken gestorben, vier mehr als im Vergleich zu gestern. Damit verzeichnet Oberfranken bayernweit die wenigsten Todesfälle. Der Landkreis Wunsiedel ist mit 573 bestätigten Fällen in Oberfranken am stärksten betroffen. Der benachbarte Landkreis Tirschenreuth hat – im Verhältnis zu Einwohnerzahl – die meisten Fälle in Bayern.

18.04.20, 14.45 Uhr: LGL meldet aktuell 2.831 Corona-Infizierte in Oberfranken

Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen (Stand: 18.04.20, 10.00 Uhr) mitteilt, sind aktuell 2.831 Menschen in Oberfranken mit Coronavirus-Infektionen gemeldet. Wie das LGL auf seiner Webseite veröffentlicht hat, sind das 54 Fälle mehr als am Freitag (17.04.20). 102 Menschen, die mit Corona infiziert waren, sind mittlerweile gestorben, zwei mehr als am Vortag. Die meisten Fälle werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 16.795 Coronavirus-Infektionen gezählt, die wenigsten in Unterfranken (2.808) und Oberfranken (2.831). Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es aber zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und den Angaben des LGL kommen, teilte die Behörde mit.

18.04.20, 10.10 Uhr: Söder lehnt Streichung der Sommerferien ab

Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk stellt Ministerpräsident Söder klar, dass es in Bayern keine Streichung der Sommerferien geben wird. Der Notenschluss in diesem Schuljahr soll allerdings später stattfinden. Die Bürger mahnt Söder zu Geduld.

14.35 Uhr: Coronavirus: LGL meldet 13 weitere Todesfälle

In Oberfranken sind seit gestern (16.04.20) 13 weitere Menschen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Im bayernweiten Vergleich war der Anstieg im selben Zeitraum nur in Oberbayern (36) und Mittelfranken (16) höher. Das geht aus den aktuellen Zahlen (Stand: 17.04.20, 10.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervor. Oberfranken verzeichnet inzwischen 100 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus und damit am wenigsten aller Regierungsbezirke in Bayern. Die Zahl der Infizierten stieg in Oberfranken im Vergleich zum Vortag um 86 auf 2.777 an.

11.08 Uhr: NGG fordert mehr Kurzarbeitergeld für Gastronomie-Mitarbeiter

Weil Beschäftigte in der Gastronomie durch die Corona-Krise weniger verdienen, soll für sie das Kurzarbeitergeld erhöht werden. Dies fordert die die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Region Oberfranken. Trotz eines Vollzeitjobs seien viele Beschäftigte während der Kurzarbeit auf Sozialhilfe angewiesen, heißt es in dem Schreiben weiter. Die Gewerkschaft NGG rufe daher die Bundestagsabgeordneten aus der Region Oberfranken dazu auf, sich in Berlin für eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf mindestens 80 Prozent einzusetzen. Mit 60 Prozent des bisherigen Lohns auszukommen, sei im Gastgewerbe ein Ding der Unmöglichkeit. In Bayern hätte ein gelernter Koch ohne Kinder in Vollzeit am Monatsende rund 900 Euro, rechnet NGG-Geschäftsführer Michael Grundl vor. Nach Angaben der Arbeitsagentur seien in Oberfranken mehr als 17.000 Menschen im Gastgewerbe tätig.

17.04.20, 10.22 Uhr: Werstoffhöfe in und um Hof wieder geöffnet

Die Wertstoffhöfe in der Region Hof sind ab Montag (20.04.20) wieder geöffnet. Davon betroffen sind die Höfe in Münchberg, Bad Steben, Naila, Schwarzenbach an der Saale, Helmbrechts, Schwarzenbach am Wald, Selbitz, Rehau und Oberkotzau. Wie der Abfallzweckverband Stadt und Landkreis Hof (AZV) mitteilt, rechnet er mit vielen Anlieferungen aufgrund der corona-bedingten Schließung in den vergangenen Wochen. Daher gebe es in den ersten beiden Wochen erweiterte Öffnungszeiten und zusätzliche Öffnungstage. Um dies personell zu bewältigen, werde das Wertstoffmobil, das regelmäßig durch die Gemeinden fährt, weiterhin ausgesetzt. Der AZV verweist zudem darauf, dass nur Bürger, die ihren Wohnsitz in Stadt und Landkreis Hof haben, anlieferberechtigt sind. Es wird gebeten, seinen Ausweis mitzuführen.

19.45 Uhr: Hochprozentige Spende - Brauerei stellt Alkohol für Desinfektionsmittel zur Verfügung

Eine hochprozentige Spende hat der Landkreis Lichtenfels erhalten. Die Brauerei Leikeim aus Altenkunstadt spendete 2.000 Liter reinen Alkohol zur Herstellung von Desinfektionsmittel, teilt das Landratsamt Lichtenfels mit. Aufgrund der Corona-Pandemie besteht derzeit ein erhöhter Bedarf an Desinfektionsmittel. Der Alkohol der Brauerei Leikeim werde von der Hausapotheke der Regiomed-Kliniken zu Handdesinfektionsmittel weiterverarbeitet und anschließend verteilt.

"Wir freuen uns sehr, dass wir die Alten- und Pflegeheime sowie die medizinischen Einrichtungen im Umkreis bestmöglich unterstützen können, damit die Patienten und Angestellten weiterhin versorgt und geschützt werden können“ Andreas Leikeim, Geschäftsführer des Brauhauses

Die Aktion könne nur durch die gute Zusammenarbeit in der Region funktionieren, erklärt Landrat Christian Meißner. So habe die Feuerwehr den Alkohol abgeholt und in Behältern der Firma Redwitz a.d. Rodach transportiert. Hergestellt hat die ordnungsgemäße Mischung schließlich der Chefapotheker der Regiomed-Kliniken, Stefan Schlosser.

14.38 Uhr: Kein neuer Corona-Todesfall in Oberfranken

Mit Stand heute (16.04.20, 10.00 Uhr ) meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) keinen weiteren Todesfall durch eine Corona-Infektion in Oberfranken im Vergleich zum Vortag. Insgesamt gab es bisher 87 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Oberfranken. Mit 52 Neuinfektionen von gestern auf heute, ist die Zahl bayernweit am geringsten. Insgesamt gibt es nach dem Regierungsbezirk Unterfranken (2.689) in Oberfranken (2.691) bisher die wenigsten registrierten Corona-Fälle. In Bayern haben sich nach den Zahlen des LGL bisher 35.523 Personen mit dem Virus infiziert.

11.23 Uhr: Bayreuther Hightech-Werkstatt spendet Corona-Schutzschilde

Auch die offene Hightech-Werkstatt FabLab in Bayreuth produziert nun Corona-Schutzschilde zum Schutz vor einer Infektion mit dem Virus – und spendet sie an medizinisches Personal. Die so genannten Faceshields sollen an Krankenhäuser, Pflegeheime, Arztpraxen und andere Gesundheitseinrichtungen abgegeben werden. Bis zum Ende der Woche will der Verein 1700 Schutzschilde hergestellt haben. Sie werden mit Lasercuttern hergestellt, die Produktions eines Exemplars dauert nur anderthalb Minuten. Die Verteilung erfolgt kostenlos, Spenden zur Deckung der Materialkosten sind aber willkommen.

16.04.20, 8.58 Uhr: Medi Bayreuth bittet Fans und Sponsoren um Hilfe

Der Basketballbundesligist Medi Bayreuth hat in einem offenen Brief um Unterstützung von Fans und Sponsoren gebeten. Carl Steiner, Alleingesellschafter der Spielbetriebsgesellschaft des Vereins, stellte die Frage nach der Zukunft des Profibasketballs in Bayreuth. Das Überleben des Vereins hänge von der Hilfe vieler Unterstützer ab. Steiner ruft daher Fans dazu auf, Gelder für Eintrittskarten nicht vom Verein zurückzufordern. Sponsoren werden zudem gebeten, offene Zahlungen zu leisten, auch wenn der Verein dafür keine Leistung erbringen könne. Medi Bayreuth hofft auf einen Abbruch der laufenden nationalen wie internationalen Saison und spricht sich zudem gegen Geisterspiele aus. Der Verein rechnet frühestens Anfang nächsten Jahres mit einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs.

Medi Bayreuth hat das bislang letzte Saisonspiel gegen U-BT Cluj-Napoca am 11.03.20 bestritten. Gegen den rumänischen Vertreter gelang den Wagnerstädtern der Einzug ins Halbfinale des Europe Cups. Wegen des Coronavirus fand das Spiel ohne Zuschauer statt.

16:23 Uhr: Sieben neue Corona-Todesfälle in Oberfranken

Die Zahl der Todesfälle in Oberfranken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ist im Vergleich zum Vortag um sieben auf 87 gestiegen (Stand: 15.04.20, 10.00 Uhr). Laut einer Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gibt es bisher in Oberfranken 2.639 Corona-Fälle. Von allen sieben Regierungsbezirken hat Schwaben unter Berücksichtigung der Einwohnerzahlen nach wie vor die wenigsten Corona-Infizierten. Die meisten Infektionen gibt es mit 15.668 Personen in Oberbayern.

15.54 Uhr: ETA Hoffman Theater Bamberg sagt alle Veranstaltungen ab

Das ETA Hoffmann Theater Bamberg wird wegen der Corona-Pandemie in dieser Spielzeit keine Veranstaltungen mehr durchführen. Darauf habe sich die Theaterleitung mit der Stadt geeinigt, heißt es in einer Pressemitteilung. "Der Entschluss fällt schwer, war jedoch in dieser Situation der einzig richtige", betont die Intendantin des Theaters, Sybille Broll-Pape. Das ETA Hoffmann Theater wird aber mit seinem digitalen Format "ETA@home" für sein Publikum während der Corona-Pandemie da sein.

Die Spielzeit 2020/21 soll im Oktober beginnen. Die Vorstellung des neuen Spielplans findet Mitte Mai statt. Das ETA Hoffmann Theater würde sich freuen, wenn Abonnenten auf die Rückerstattung bereits bezahlter Eintrittskarten verzichten.

15.04.20, 12.43 Uhr: Michelin startet Produktion von chirurgischen Schutzmasken

Der Reifenhersteller Michelin will in seinem Werk in Bamberg chirurgische Masken herstellen. Die Pilotproduktion starte schon diese Woche, teilte das Unternehmen mit. Ziel sei es, am Standort Bamberg mehrere tausend Masken pro Woche zu produzieren. Andere Werke von Michelin, etwa in Karlsruhe, Bad Kreuznach und Homburg, richten ebenfalls Produktionslinien ein. Ab Anfang Mai sollen mindestens 20.000 Masken pro Woche in Deutschland hergestellt werden. Außerdem will Michelin bis Ende Juni fünf Millionen wiederverwertbare Schutzmasken anfertigen. Sie enthalten waschbare und austauschbare Filter und können bis zu 100-mal wiederverwertet werden.

© BR

Der Reifenhersteller Michelin hat angekündigt, an seinem Standort in Bamberg chirurgische Schutzmasken zu produzieren. Schon bald sollen hier bis zu tausend Masken im Monat hergestellt werden.

15.50 Uhr: Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz nimmt 1.000 Schutzbrillen in Empfang

Das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz hat 1.000 neue Schutzbrillen in Empfang genommen. Diese wurden am Lehrstuhl für Kunststofftechnik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hergestellt. Eigentlich forschen dort die Wissenschaftler an Themen aus dem Bereich Kunststofftechnik, aber im Moment stellen alle Mitarbeiter mehrere tausend Schutzbrillen pro Tag her. Auslöser für die Umstellung des Lehrstuhls war ein Hilferuf des Universitätsklinikums Erlangen. Schutzbrillen und –masken, die das Krankenhauspersonal für die Versorgung von COVID-19-Erkrankten dringend benötigt, sind am Markt nur noch schwer erhältlich. Bereits bis zum 9. April hatten die Mitarbeiter des Lehrstuhls rund 30.000 Brillen produziert.

15.28 Uhr: Fünf neue Corona-Todesfälle in Oberfranken

Die Zahl der Todesfälle in Oberfranken durch eine Corona-Infektion ist im Vergleich zum Vortag um fünf auf insgesamt 80 gestiegen. Gemäß den täglich erscheinenden Zahlen (Stand: 14.04.20, 10.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) stammen drei der Verstorbenen aus Wunsiedel. In Oberfranken gibt es bisher 2.553 Corona-Fälle, 80 davon kamen von gestern auf heute neu dazu. Bayernweit ist die Anzahl der Fälle in absoluten Zahlen damit in Oberfranken am geringsten. Unter Berücksichtigung der Einwohnerzahlen ist Schwaben der am geringsten betroffene Regierungsbezirk Bayerns. Die meisten Infektionen gibt es in Oberbayern.

14.04.20, 5.45 Uhr: Positive Oster-Bilanz der Polizei

Die oberfränkische Polizei ist zufrieden mit der Einhaltung der coronabedingten Einschränkungen während der Osterfeiertage. Ein Großteil der Bevölkerung habe sich an die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus gehalten, teilte das Polizeipräsidium in Obfranken mit. Zwischen Karfreitag und Ostermontag führten Beamte rund 9000 Kontrollen durch, dabei wurden etwa 800 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung registriert – einige davon durch Motorradfahrer, die unerlaubte Spritztouren unternahmen. In Ausflugsregionen wie der Fränkischen Schweiz, dem Fichtelgebirge und dem Frankenwald blieben die Besucherströme aus. Die Naherholungsgebiete wurden mehrheitlich von der einheimischen Bevölkerung besucht. Auch den Verkehr auf den Straßen beschrieb die Polizei als ruhig.

13.04.20, 14.51 Uhr: LGL meldet 2.473 Infizierte

Mit Stand heute (13.04., 10:00 Uhr) meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit insgesamt 2.473 Coronavirus-Infizierte in Oberfranken. Das sind 54 mehr als gestern, teilte das LGL auf seiner Homepage mit. 75 Menschen sind mittlerweile mit einer Coronavirus-Infektion gestorben, drei mehr im Vergleich zu gestern. Oberfranken hat mit 2.473 bestätigten Infektionen bayernweit die wenigsten Fälle – in absoluten Zahlen. Unter Berücksichtigung der Einwohnerzahlen, ist Schwaben der am geringsten betroffene Regierungsbezirk Bayerns.

12.04.20, 15.55 Uhr: Gäste brechen in Wohnung von Gastgeber ein

Den Einsatz der Polizei, eines Polizeihubschraubers und der Feuerwehr hatte eine illegale Geburtstagsfeier in Bayreuth zur Folge: Am frühen Morgen (12.04.20) löste die Polizei zunächst eine illegale Feier in einem Mehrfamilienhauses auf. Ein 18-Jähriger hatte fünf Freunde zu sich eingeladen. Da er aber schon zum wiederholten Male gegen die Ausgangsbeschränkung verstoßen und sich absolut uneinsichtig gezeigt haben soll, nahmen ihn die Polizisten in Gewahrsam. Damit war die Nacht für die Beamten aber noch nicht zu Ende: Knapp eine Stunde später kamen zwei der Gäste zurück, brachen in die Wohnung des 18-Jährigen ein und nahmen einen Fernseher sowie einen Laptop mit. Nachbarn bemerkten dies und riefen die Polizei, die mit mehreren Streifenwagen sowie einem Polizeihubschrauber nach den Dieben fahndete. Weil sie auf ein Gebäudedach flüchteten, forderten die Beamten eine Drehleiter der Feuerwehr an, um die beiden Männer festzunehmen. Alle Gäste sowie der Gastgeber müssen sich nun wegen Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung verantworten. Der 18-Jährige bleibt bis zum 19. April in Haft. Gegen die 19 und 20 Jahre alten mutmaßlichen Einbrecher ermittelt die Kriminalpolizei.

11.04.20, 14.57 Uhr: 2.374 Infizierte in Oberfranken

Stand heute (Samstag, 11.04.20) sind in Oberfranken 2.374 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 46 Menschen mehr als gestern (Freitag, 10.04.20), teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage mit. Damit hat Oberfranken nach Unterfranken (2.370) am wenigsten Corona-Fälle in Bayern. Insgesamt 66 Menschen sind durch die Folgen des Coronavirus in Oberfranken gestorben. Das sind sechs mehr als gestern.

10.04.20, 14.58 Uhr: LGL meldet 2.328 Corona-Infizierte

Stand heute (Freitag, 10.04., 10.00 Uhr) sind in Oberfranken 2.328 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 94 Menschen mehr als gestern (Donnerstag, 09.04.), teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage mit. Damit hat Oberfranken nach Unterfranken (2.294) am wenigsten Corona-Fälle in Bayern. Insgesamt 60 Menschen sind durch die Folgen des Coronavirus in Oberfranken gestorben, das sind fünf mehr als gestern. Weiterhin ist Wunsiedel mit 497 Infizierten mit am stärksten von dem Virus betroffen.

10.04.20, 12.11 Uhr: Sandler weitet Produktion von Maskenvliesstoff aus

Die Sandler Gruppe mit Sitz in Schwarzenbach/Saale will eine neue Fertigungsanlage für Schutzmasken Vliesstoffe errichten, das teilte das Unternehmen am Donnerstag (09.04.20) mit. Die Fertigungsanlage soll eine Jahreskapazität für 800 Millionen Atemschutzmasken haben. Nach Angaben der Firma wird dafür ein einstelliger Millionenbetrag am Standort Schwarzenbach investiert. In der Mitte des dritten Quartals 2020 soll die Produktion aufgenommen werden. Bereits seit Februar produziert die Sandler AG verstärkt Vliesstoffe für Schutzmasken an sieben Tagen die Woche.

19.04 Uhr: Luisenburg-Festspiele: Entscheidung soll am 23. April fallen

Die Entscheidung über das Stattfinden der Festspielsaison 2020 soll am 23. April fallen. In einer Stadtratssitzung wird dann über das weitere Vorgehen in Bezug auf die anstehenden Luisenburg-Festspiele beraten, so teilt es die Stadt Wunsiedel mit. Die Stadt will die Entscheidung des Freistaats Bayern über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise abwarten und danach entscheiden, so heißt es in der Pressemitteilung weiter. Der Publikumsraum der Luisenburg-Festspiele fasst knapp 1.900 Menschen. Die Festspiele würden planmäßig mit einer öffentlichen Generalprobe am 25.05.20 beginnen, am 06.09.20 wären sie zu Ende.

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Ob die Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel in diesem Jahr stattfinden, soll am 23.04.20 entschieden werden.

17.58 Uhr: Coronavirus: Fünf Todesfälle in Wunsiedel

In Oberfranken sind seit gestern (09.04.20) sieben weitere Menschen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Fünf von ihnen starben in Wunsiedel, jeweils einer in Bamberg sowie im Landkreis Hof. Damit steigt die Zahl der mit dem Coronavirus in Zusammenhang stehenden Todesfälle in Oberfranken auf 55. Wie die Daten des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bestätigen (Stand: 09.04.20, Stand: 10.00 Uhr), zählt Oberfranken im Vergleich mit den anderen Regierungsbezirken in Bayern die wenigsten Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Anzahl der Infizierten ist in Oberfranken im Vergleich zum Vortag um 142 auf 2.234 gestiegen.

17.25 Uhr: Samba-Festival in Coburg abgesagt

Das Samba-Festival in Coburg ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Wie der Veranstalter heute (09.04.20) mitteilt, sei eine Veranstaltung mit mehr als 200.000 Besuchern derzeit unvorstellbar. Das Fest hätte vom 10.07.20 bis 12.07.20 stattfinden sollen. Im Sondervorverkauf erworbene Tickets würden ihre Gültigkeit für das kommende Jahr behalten.

Das Samba-Festival muss seit seiner Gründung 1992 zum ersten Mal pausieren. Die Planungen für das Fest seien ins nächste Jahr verschoben worden, heißt es in dem Schreiben weiter. Viele Künstler, die für dieses Jahr eingeladen waren, hätten bereits für nächstes Jahr zugesagt.

16.23 Uhr: Landkreis Coburg: Neun Corona-Fälle in Pflegeheimen

In einem Alten- und Pflegeheim in Neustadt bei Coburg sind nach Angaben des Gesundheitsamtes Coburg neun Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bereits bei Bekanntwerden der ersten Infektion seien sofort alle erforderlichen Schutzmaßnahmen veranlasst und umgesetzt worden. Zentraler Bestandteil dieser Maßnahmen sei die Isolierung der Bewohner und das Arbeiten in Schutzkleidung durch das Personal, heißt es in einer Stellungnahme. Es sei davon auszugehen, dass sich ohne die aus infektionshygienischer Sicht notwendigen Maßnahmen die Erkrankung weitaus schneller und massiver in der Einrichtung ausgebreitet hätte. Im Alten- und Pflegeheim in Neustadt bei Coburg gibt es insgesamt 116 Betten, die zumeist auch voll belegt sind, so eine Sprecherin des Landratsamtes auf Nachfrage des Bayerischen Rundfunks.

Ältere Menschen sind durch das Coronavirus besonders stark gefährdet, in einem Altenheim in Würzburg starben vor etwa drei Wochen neun Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren.

13.16 Uhr: Kinderbetreuungskosten: Starke wendet sich an Söder

Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) hat sich in einem offenen Brief an den Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) gewandt. Wie die Stadt Bamberg auf ihrer Website mitteilt, fordert Starke finanzielle Hilfen für Eltern, die wegen der Corona-Krise nicht arbeiten können, weil sie ihre Kinder betreuen müssen. Vor allem Alleinerziehende seien stark betroffen. Viele der betroffenen Eltern würden daher eine Erstattung der Elternbeiträge bei den Kinderbetreuungseinrichtungen fordern, so Starke. Bislang gebe es zwar Entlastungen für die Eltern in Teilbereichen, allerdings keine Finanzhilfen explizit für die Corona-Krise. Momentan könnten nur Kinder betreut werden, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten.

09.04.20, 12.51 Uhr: In Bamberg eröffnet Corona-Schwerpunktpraxis

In Bamberg wurde eine Corona-Schwerpunktpraxis eingerichtet. Wie die Stadt mitteilt, ist die Praxis an sieben Tagen in der Woche für Patienten geöffnet. Durch die Praxis soll das Weitertragen von Covid-Infektionen in Hausarztpraxen und Notaufnahmen verhindert werden. In der Schwerpunktpraxis sollen nur Patienten mit einer gesicherten Corona-Infektion oder einem hochgradigen Verdacht behandelt werden. Um lange Warteschlangen zu vermeiden, erfolgt die Terminvergabe über ein internetbasiertes System.

Eine Corona-Schwerpunktpraxis gibt es bereits in Coburg und im Landkreis Lichtenfels.

19.25 Uhr: Wunsiedel sucht Pflegekräfte

Die Stadt Wunsiedel ruft Pflegekräfte im Ruhestand dazu auf, wieder in ihren Beruf zurückzukehren, um Pflegeeinrichtungen zu entlasten. Wie die Behörde in einem Schreiben mitteilt, stünden wegen der Corona-Pandemie derzeit viele Senioren- und Pflegeheime vor großen Herausforderungen. Wunsiedels Landrat Karl Döhler (CSU) bittet Menschen mit einer Ausbildung in der Pflege, die momentan nicht mehr in diesem Bereich tätig sind, sich zu melden. Um die Versorgung der Bewohner weiterhin sicherzustellen, sei die Unterstützung durch engagierte Menschen sehr wertvoll. Interessierte könnten sich unter der folgenden Telefonnummer melden: 09232/80-388.

18.08 Uhr: Erntehelfer-Mangel in Oberfranken

In Oberfranken fehlen Erntehelfer auf den Höfen und Feldern. Dies teilt die Industrie-Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) mit. Momentan dürfen nur vereinzelt Erntehelfer einreisen. Durch die Corona-Krise sei die Landwirtschaft darauf angewiesen, dass alle vor Ort mit anpacken, so Gerald Nicklas von IG Bau Oberfranken: "Wer zupacken kann, sollte das jetzt tun." Neben Erntehelfern fehle es zudem auch an Personal zum Pflanzen uns Säen. Neben Studierenden und Vorruheständlern nennt Nicklas auch Geflüchtete als potentielle Helfer. Er stellte aber auch klar, dass die aktuelle Situation nicht dazu führen dürfe, dass Menschen bei der Erntearbeit auf den Feldern über den Tisch gezogen werden. Gerade in Zeiten des Coronavirus seien regionale Produkte als Alternative zu den auf Vorrat gekauften Raviolidosen und Tütensuppen besonders gefragt, so Nicklas.

17.08 Uhr: Erstmals mehr als 2.000 Corona-Infizierte in Oberfranken

Die Zahl der Corona-Infizierten ist in Oberfranken im Vergleich zum Vortag um 110 auf 2.098 angestiegen. Wie die aktuellen Zahlen (Stand: 08.04.20, 10.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen belegen, verzeichnet im Vergleich der Regierungsbezirke in Bayern nur Unterfranken (2.066) weniger Fälle.

Seit gestern (07.04.20) seien in Oberfranken zudem sieben weitere Menschen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. In Wunsiedel, Kulmbach und sowie im Landkreis Bamberg sind jeweils zwei Menschen verstorben, im Landkreis Hof gab es einen Todesfall.

15.27 Uhr: Nach Müllproblem öffnet Forchheim wieder Wertstoffhöfe und Deponie

Der Landkreis Forchheim öffnet seine Wertstoffhöfe und Deponien wieder für Privatpersonen. Wie es aus dem Landratsamt Forchheim heißt, sollen die Deponie Gosberg und zehn ausgewählte Wertstoffhöfe am 14.04.20 wieder öffnen. Wegen der Corona-Pandemie waren die Einrichtungen zur Müllentsorgung dann vier Wochen geschlossen. Die Wiederaufnahme des Betriebs sei als Dienst an den Bürgern zu verstehen und weniger als Reaktion auf ein in Forchheim herrschendes Müllproblem, heißt es im Forchheimer Landratsamt auf Nachfrage des Bayerischen Rundfunks. Zuletzt hatte die Stadt darüber geklagt, dass öffentliche Plätze verschmutzt wurden und öffentliche Mülleimer überliefen. Forchheims Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) vermutete, dass die Größen der privaten Mülltonnen dem erhöhten Müllaufkommen in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen und Homeoffice nicht gewachsen seien. Das Landratsamt bittet nun darum, bei der Anlieferung von Müll die Abstandsregeln zum Infektionsschutz einzuhalten und nur dringende Entsorgungen vorzunehmen.

14.52 Uhr: Hochschule Coburg bietet Online-Schnuppertage an

Die Hochschule Coburg wird in diesem Jahr seine Schnuppertage wegen der Corona-Pandemie ins Internet verlegen. Das hat die Hochschule am Mittwoch (08.04.20) bekannt gegeben. Eigentlich würde die Hochschule in der Woche nach Ostern traditionell zwei Tage lange ihre Hörsäle, Labore und Werkstätten für Studieninteressierte öffnen. Da die Hochschulen aktuell deutschlandweit aber geschlossen sind, habe man sich für die Aktion #OnlineSchnuppern am 15.04.20 und 16.04.20 entschieden. Auf einem Weblog können sich Interessierte den Campus anschauen, in Interviews stellen Professoren und Studierende verschiedene Studiengänge vor, außerdem sollen die Themen Bewerbung und Studienfinanzierung mit Videos erklärt werden. Auf der Website der Hochschule Coburg können sich Interessierte für die Online-Schnuppertage anmelden.

14.01 Uhr: Schlossplatzfest in Coburg findet nicht statt

Das Schlossplatzfest in Coburg ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Das haben die Vorstände des Fördervereins mitgeteilt. Eigentlich hätte das Fest zwischen dem 16.07.20 und 20.07.20 stattfinden sollen. Nach 35 Jahren könne die Veranstaltung erstmalig nicht stattfinden. Da schon jetzt Künstler, Bühnen, und Zelte gebucht werden müssten, gebe es keine andere Möglichkeit, als das Fest abzusagen.

13.27 Uhr: Fränkischer Bratwurtsgipfel in Pegnitz abgesagt

Der 20. Fränkische Bratwurstgipfel, der am 24.05.20 in Pegnitz stattfinden sollte, ist abgesagt worden. Wegen der Corona-Pandemie sei eine Großveranstaltung mit bis zu 20.000 Besuchern nicht zu verantworten, teilten die Organisatoren mit. Außerdem hätten sich nicht genügend Metzger gefunden, die mit ihren Würsten die Traditionsveranstaltung beliefern können. Auch seien viele Lebensmittelbetriebe wegen der Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Beim Fränkischen Bratwurstgipfel präsentieren Metzger aus ganz Franken verschiedene Bratwurstsorten. Eine Jury kürt den Bratwurstkönig.

08.04.20, 11.21 Uhr: Bauarbeiten an der Ersatzspielstätte für Theater Hof unterbrochen

Die Bauarbeiten an der Ersatzspielstätte des Theaters Hof sind zum Erliegen gekommen. Kulturamtsleiter Peter Nürmberger bestätigte dem BR, dass es mit der Leichtbauhalle seit einer Woche nicht weitergeht. Hintergrund ist die Corona-Krise. Viele der Bauarbeiter kommen aus Osteuropa und sind in ihre Heimat und zu ihren Familien zurückgekehrt. Die Ersatzspielstätte entsteht auf dem Parkplatz des Hofer Theaters. Das Gerüst der zwei Millionen Euro teuren Halle steht bereits. Sie soll während der Generalsanierung des Theaters als Ausweichbühne dienen. Ebenso wie das benachbarte Große Haus verfügt das Ersatz-Theater über knapp 600 Sitzplätze. Die Sanierung des Theaters Hof war nötig geworden, weil es im Alter von 26 Jahren bezüglich Technik, Sicherheit und Brandschutz nicht mehr gut aufgestellt war. Für rund 22,5 Millionen Euro wird zum Beispiel die Bühnentechnik erneuert, Fassade und Flachdächer erhalten eine neue Dämmung.

19.21 Uhr: Fränkische Schweiz: Keine Osterbrunnen in diesem Jahr

Normalerweise werden Brunnen in der Fränkischen Schweiz zu Ostern mit bunten Eiern und Girlanden aus Tannenzweigen geschmückt. Doch dieses Jahr muss er wegen der Corona-Krise ausfallen. Denn bereits beim Aufbau kämen viele Menschen zusammen. Problematisch wäre aber vor allem der Besuch von mehreren Zehntausend Ausflüglern, die normalerweise die kunstvoll dekorierten Brunnen bestaunen, sagte Reinhard Löwisch von der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz. In Hof dagegen steht einer der wenigen Osterbrunnen in diesem Jahr.

17.41 Uhr: Klinikum Fichtelgebirge: Väter dürfen wieder in den Kreißsaal

Das Klinikum Fichtelgebirge lockert den Besucherstopp für werdende Väter. Wie das Krankenhaus mitteilte, dürfen zukünftige Väter oder eine Begleitperson allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen zur Geburt des Kindes in den Kreißsaal. Demnach müssen werdende Väter frei von Coronavirus-Symptomen sein und während des Aufenthalts in der Klinik eine vom Haus gestellte Schutzausrüstung tragen. Zudem begrenze sich der Besuchszeitraum nur auf die Geburt. Eine Begleitung zu Voruntersuchungen ist somit nicht erlaubt.

Am 20.03.20 hatte sich das Klinikum Fichtelgebirge in Marktredwitz dazu entschlossen, werdende Väter dürften ihre Partnerin nicht zur Untersuchung in die Klinik begleiten oder bei der Geburt im Kreißsaal dabei sein. Dadurch sollten Patienten und Mitarbeiter vor einer Corona-Infektion geschützt werden.

17.20 Uhr: Vergleichsweise geringer Anstieg an Corona-Fällen

In Oberfranken sind seit gestern (06.04.20) sieben weitere Menschen verstorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Dies teilte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmitelsicherheit (LGL) mit (Stand: 07.04.20, 10.00 Uhr). Auch die Anzahl an Infizierten ist in Oberfranken im Vergleich zum Vortag auf 1.982 Fälle angestiegen. Mit 85 Neu-Infektionen verzeichnet Oberfranken den geringsten Anstieg aller Regierungsbezirke in Bayern. Allein in Oberbayern kamen knapp 500 neue Fälle hinzu.

Die oberfränkischen Kommunen mit den meisten Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind Wunsiedel und der Landkreis Bamberg mit jeweils elf Verstorbenen.

16.41 Uhr: "Task Force Pflege" für Hof – Notkrankenhaus in Planung

Vertretern des Gesundheitsamtes Hof und der Ärzteschaft haben zusammen mit Heimaufsichten eine "Task Force Pflege" gegründet. Sie erarbeiten gemeinsam ein Konzept, wie Alten- und Pflegeheime künftig bestmöglich betreut werden können. Auch sollen Tests für Bewohner und Mitarbeiter erweitert werden.

Zudem sei ein Notkrankenhaus für die Region Hof in Planung, ein entsprechendes Konzept wurde bereits an den Freistaat weitergeleitet. "Dieses Notkrankenhaus soll für den Fall eingesetzt werden, wenn die Kliniken in der Region mit den vorhandenen Kapazitäten nicht mehr auskommen würden", so Landrat Oliver Bär (CSU).

16.27 Uhr: Soldaten helfen in der Altenpflege

Soldaten des Panzerbataillons 104 aus Pfreimd (Lkr. Schwandorf) unterstützen ab sofort den Landkreis Bamberg im Kampf gegen das Coronavirus. Das meldet das Landratsamt Bamberg. Bamberg ist neben Wunsiedel der oberfränkische Kreis mit den meisten bestätigten Corona-Infektionen. Den Alten- und Pflegeheimen waren in diesen Regionen deshalb die Pflegekräfte ausgegangen. Aktuell meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) für den Landkreis Bamberg 285 bestätigte Corona-Infektionen und elf Todesfälle (Stand: 07.04.20, 10.00 Uhr). Für vorerst sechs Wochen werden 35 Soldaten daher als Hilfskrankenpfleger in den Heimen aushelfen. Sie werden dafür zunächst auf das Virus getestet und einer Schulung für die Altenpflege unterzogen, heißt es aus dem Landratsamt.

Weitere Informationen zu der Aktion gibt es hier.

13.39 Uhr: Wunsiedel warnt vor Betrugsmaschen

Immer mehr Kriminelle nutzen die Hilfsbedürftigkeit von Menschen in Zeiten des Coronavirus aus. Das teilt das Landratsamt Wunsiedel mit und ruft deshalb dazu auf, nur Angebote zu nutzen, deren Anbieter bekannt sind. Wie die Behörde weiter mitteilt, würden sich bei der Polizei die Meldungen mit neuen Betrugsmaschen häufen. Michaela Haberkorn, Seniorenkoordinatorin im Landratsamt betont, die Bürger sollten Hilfe in Anspruch nehmen, die über eine regionale Organisation angeboten wird. Hier könnten sich die Menschen darauf verlassen, dass ihre Lage nicht ausgenutzt werde. Die Behörde warnt zudem vor Fremden, die an Haustüren klingeln und vorgeben, Corona-Tests zu machen.

Hier gibt es eine Übersicht über Hilfsangebote in Oberfranken.

13.04 Uhr: Bayreuther Museen setzen auf digitale Ausstellung

Immer mehr Bayreuther Museen bieten virtuelle Rundgänge durch ihre Räume an. Das Historische Museum präsentiert nun seine Sammlungsstücke im Internet, um die Exponate der Öffentlichkeit zu zeigen, heißt es in einer Mitteilung des Museums. Bei der digitalen Ausstellung werden Highlights der Dauerausstellung gezeigt und sollen die Wartezeit verkürzen, bis das Museum wieder öffnen kann. Auch das Richard-Wagner-Museum kommt direkt zu allen Interessierten nach Hause. Museumsleiter Sven Friedrich führt in täglichen Podcast-Folgen durch die Räume und stellt die einzelnen Exponate und deren Geschichte vor.

07.04.20, 11.56 Uhr: Wunsiedel sammelt Corona-Dokumente

Das Fichtelgebirgsmuseum in Wunsiedel legt ein digitales Archiv mit Dokumenten über die Corona-Zeit in der Region an. Bürger können unter anderem Fotos und Videos von leergefegten Plätzen und von Warnplakaten per E-Mail an das Museum schicken (info@fichtelgebirgsmuseum.de).

Weitere Informationen über das Projekt gibt es hier.

16.44 Uhr: Bayreuth: Medi weitet Kurzarbeit aus

Der medizinische Hilfsmittelhersteller Medi muss wegen der Corona-Krise für weitere Abteilungen des Unternehmens Kurzarbeit anmelden. Wie Medi mitteilt, sind ab dem 20.04.20 auch Mitarbeiter aus den Bereichen Verwaltung, Produktion und Logistik von Kurzarbeit betroffen. Ziel sei es, das Unternehmen abzusichern und lieferfähig zu bleiben, heißt es in einem Schreiben. Bereits vor einer Woche (30.03.20) meldete Medi für die beiden Sport-und Lifestylemarken CEP und ITEM m6 Kurzarbeit an. Das Unternehmen würde die Bereiche Produktion und Logistik nicht komplett schließen, schließlich müsse es dem Auftrag der Patientenversorgung weiterhin nachkommen, wird Philipp Schatz, Geschäftsleiter Medi Medical, in dem Schreiben zitiert. Medi würde zudem den Leistungssatz des Kurzarbeitergeldes von 60 beziehungsweise 67 Prozent auf 80 Prozent aufstocken.

15.35 Uhr: Sieben neue Tote durch Coronavirus in Oberfranken

In Oberfranken sind am Montag (06.04.20) sieben neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Dies geht aus den täglich aktualisierten Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervor (Stand: 06.04.20, 10.00 Uhr). Trotz des in Bayern zweitstärksten Anstiegs von Corona-Todesfällen im Vergleich zu gestern, weist Oberfranken mit 34 Toten bayernweit die niedrigste Anzahl auf. Die Toten verteilen sich auf den Landkreis Bamberg (4), die Stadt Bamberg sowie den Landkreis Hof und Wunsiedel (jeweils 1 Toter). In Oberfranken gibt es mit dem Landkreis Kronach und der Stadt Coburg bisher noch zwei Kommunen, in denen kein bestätigter Corona-Todesfall vorliegt.

Die Zahl der Infizierten ist in Oberfranken seit gestern um 94 weitere Fälle auf 1.897 angestiegen. Mit Unterfranken (1.885 Infizierte) gibt es nur einen Regierungsbezirk in Bayern, der weniger Corona-Fälle verzeichnet als Oberfranken.

15.03 Uhr: Coburg übernimmt Kosten für Lieferhilfe

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Coburg übernimmt die Kosten für eine neu eingerichtete Lieferhilfe im Stadtgebiet. Dieser Service werde durch ein Logistikunternehmen in Rödental (Lkr. Coburg) und dem Betreiber der Plattform "ichkaufincoburg.de" umgesetzt, heißt es in einer Mitteilung am Montag (06.04.20). Einzelhändler und Dienstleister könnten ihre Lieferaufträge von Montag bis Freitag zwischen 8.00 Uhr und 16.00 Uhr über ein Onlineformular einreichen. Ein Kurier würde dann die Waren bei den Unternehmen abholen und sie anschließend zur Wunschadresse im Stadtgebiet von Coburg ausliefern. Dieses Pilotprojekt stelle eine schnelle und vor allem unkomplizierte Unterstützung in der derzeitigen Coronakrise dar, heißt es in der Mitteilung. Die Auslieferung der Waren beginnt heute (06.04.20). Auch warmes Essen und Lebensmittel sollen bald zentral ausgeliefert werden können. Die Wirtschaftsförderung in Coburg bittet deshalb Gastronome und Nahversoger, Kontakt zu ihr aufzunehmen.

06.04.20, 06.05 Uhr: Segelflug-Meisterschaft in Bayreuth abgesagt

Wegen der Coronavirus-Pandemie ist die Deutsche Segelflug-Meisterschaft abgesagt worden, die während der Pfingstferien in Bayreuth stattfinden sollte. Zwar bestehe beim Segelfliegen, zumindest in den Einsitzern, kein direkter körperlicher Kontakt mit anderen Sportlern, teilten die Luftsportgemeinschaft Bayreuth und der Deutsche Aero-Club (DAeC) mit. Doch beim Vorbereiten der Flugzeuge, bei der Besprechung der Tagesaufgaben, während der Startphase und beim abendlichen Verstauen der Flugzeuge könnten die Teams nicht immer den nötigen Abstand zueinander einhalten, so die Organisatoren. Für die Bayreuther Luftsportgemeinschaft ist die Absage ein herber Schlag. Die letzte Deutsche Meisterschaft in Bayreuth fand vor dreißig Jahren statt. Der Start der Segelflug-Ligen hingegen soll – unter Vorbehalt – im Mai erfolgen. Außerdem ist geplant, die Deutsche Junioren-Meisterschaft im Segelfliegen am Flugplatz Burg Feuerstein bei Ebermannstadt (Lkr. Forchheim) im August stattfinden zu lassen.

05.04.20, 14.30 Uhr: 1.803 Corona-Fälle in Oberfranken

In Oberfranken haben sich bis heute (Sonntag, 05.04.) 1.803 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage mit. Das sind 113 mehr gemeldete Fälle als gestern (Samstag, 04.04.). Im Verhältnis besonders vom Virus betroffen sind in Wunsiedel (388 Fälle). In ganz Bayern haben Ober- und Unterfranken die wenigsten Corona-Infizierten. Insgesamt 27 Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind, starben bisher in Oberfranken. Im Vergleich zu gestern stieg diese Zahl wieder um nur einen Todesfall an, was dem niedrigsten Anstieg in ganz Bayern entspricht.

15:11 Uhr: 1.690 Corona-Fälle in Oberfranken

In Oberfranken sind bis heute (Samstag, 04.04.) 1.690 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage mit. Das sind 161 mehr gemeldete Fälle als gestern (Freitag, 03.04.). Im Verhältnis besonders vom Virus betroffen ist in Oberfranken nach wie vor der Landkreis Wunsiedel (351 Fälle). In ganz Bayern haben Ober- und Unterfranken die wenigsten Corona-Infizierten. Beide Regierungsbezirke haben unter 1.700 gemeldete Fälle. Insgesamt 26 Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind, starben bisher in Oberfranken. Im Vergleich zu gestern stieg diese Zahl um nur einen Todesfall an, was dem niedrigsten Anstieg in ganz Bayern entspricht.

04.04.20, 10:10 Uhr: Kirche in Naila funktioniert eigene Kneipe zur Lebensmittel-Verteil-Station um

In Naila werden ab Samstag Lebensmittel-Spenden in der örtlichen Kirche gesammelt und weiterverteilt. Die Kirche der Landeskirchlichen Gemeinschaft funktioniert dafür ihre erst vor wenigen Wochen eröffnete Treffpunkt-Kneipe "Täubla" um. In den Räumen direkt am Marktplatz werden verpackte Lebensmittel-Spenden angenommen und dann täglich von 10 bis 11 Uhr an Bedürftige verteilt. Pausiert wird nur an Sonn- und Feiertagen. Prediger Philipp Mauer von der Landeskirchlichen Gemeinschaft Naila bittet die Menschen: "Bitte überlegen Sie, ob Sie etwas zu Essen entbehren können. Die Lebensmittelversorgung wird für manche zur echten Herausforderung und nur gemeinsam können wir diese Zeit überstehen. Sie sind in einer Notlage und benötigen dringend Lebensmittel? Dann kommen Sie bitte und holen sich eine Tüte bei uns ab!" Beim Bringen und Holen der Lebensmittel werde auf ausreichend Abstand geachtet.

18.50 Uhr: Stadt und Landkreis Coburg richten Pflegepool ein

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz in Coburg hat sich dazu entschlossen, einen Pflegepool für die Region einzurichten, damit auch in Zeiten der Corona-Krise Alten- und Pflegeheime im Bedarfsfall schnelle Unterstützung bekommen. Das haben Stadt und Landkreis Coburg am Freitag (03.04.20) in einer gemeinsamen Mitteilung bekannt gegeben. In diesem Pflegepool sollen alle Personen, die in der Pflege einsetzbar wären, mit ihrem jeweiligen Qualifikationsniveau erfasst werden. Das können beispielsweise Pflegekräfte sein, die in Altersteilzeit oder im Ruhestand sind oder sich aus anderen Gründen eine Auszeit nehmen, aber die bereit wären, in der aktuellen Krisensituation auszuhelfen, heißt es in der Mitteilung. Wenn eine Einrichtung im Pflegebereich aufgrund von Personalausfällen Bedarf habe, könne diese auf den Pool zugreifen. Anmelden kann man sich per E-Mail.

14.35 Uhr: Vier neue Todesfälle in Oberfranken

Die Zahl der Corona-Toten hat sich in Oberfranken im Vergleich zum Vortag um vier erhöht. Gemäß den täglich erscheinenden Zahlen (Stand: 03.04.20, 9.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), stammen zwei der Verstorbenen aus Wunsiedel. Die Stadt Hof sowie der Landkreis Hof verzeichnen jeweils ein Todesopfer. Damit beträgt die Anzahl der Corona-Todesfälle in Oberfranken, ebenso wie in Mittelfranken, 25. Bayernweit ist dies der niedrigste Wert. Bisher sind in drei oberfränkischen Kommunen (Stadt Bamberg, Stadt Coburg, Landkreis Kronach) noch keine Todesopfer vermeldet. Im Vergleich zum Vortag kamen zudem 157 Neu-Infektionen in Oberfranken hinzu, damit gibt es inzwischen 1.529 Corona-Fälle.

10.36 Uhr: Hilfe für wohnungssuchende Pendler aus Tschechien

Für den Landkreis Bayreuth gibt es ab sofort eine Liste mit Unterkünften für tschechische Pendler. Dies gab das Landratsamt Bayreuth am Freitag (03.04.20) bekannt. Damit will die Behörde oberfränkischen Unternehmen bei der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit helfen. Die tschechische Regierung hatte wegen der Corona-Pandemie zuletzt die Grenzen für Berufspendler mit Ausnahme der Gesundheits- und Sozialberufe geschlossen. Wie das Landratsamt weiter mitteilt, können auch Geschäftsreisende von dem Angebot profitieren. Die Liste mit den zur Verfügung stehenden Unterkünften ist auf der Homepage des Landkreises zu finden. Eine ähnliche Koordinierungsstelle zur Unterbringung von tschechischen Pendlern gibt es bereits für den Raum Wunsiedel.

03.04.20, 09.16 Uhr: Kino in Hollfeld verkauft Popcorn aus dem Fenster

Die Corona-Krise macht die Betreiber eines Kinos in Hollfeld (Lkr. Bayreuth) erfinderisch: Heute (03.04.20) und morgen funktionieren sie das Programmkino zu einem Kiosk um. Ab 18.00 Uhr verkaufen Mitarbeiter für zwei Stunden aus einem Fenster heraus Baguette und Popcorn. Wer befüllbare Flaschen mitbringt, kann sich zudem Fassbier abfüllen lassen. Bei dieser Aktion geht es vor allem darum, den Getränkevorrat zu verbrauchen, bevor dessen Haltbarkeit überschritten wird. Außerdem können Gutscheine für Kinobesuche erworben werden. Dem Vorsitzenden den Betreibervereins, Winfried Hartl, zufolge, geht es um nicht weniger als das Überleben des Hollfelder Kinos.

18.31 Uhr: Todesfälle in Oberfranken auf 21 gestiegen

In Oberfranken gibt es laut aktuellem Stand (02.04.20) 1.372 Coronavirus-Infektionen und 21 Todesfälle. Das geht aus den Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervor (Stand 02.04.20, 10.00 Uhr). Im Vergleich zum Vortag hat sich die Zahl der Todesopfer durch das Coronavirus damit um vier erhöht, die Zahl der Infektionen um 138. In ganz Bayern hat Oberfranken die wenigsten bestätigten Corona-Fälle zu beklagen. Das LGL zählt bayernweit inzwischen 19.153 Fälle von Corona-Infizierten.

13.12 Uhr: Kulturfestival in Bamberg abgesagt

Das Kulturfestival "Kontakt" in Bamberg ist aufgrund des Coronavirus abgesagt worden. Dies teilte der Veranstalter mit. Die 16. Ausgabe des Festivals hätte vom 21.05.20 bis 24.05.20 in Bamberg stattfinden sollen.

11.39 Uhr: Erster Corona-Todesfall im Landkreis Hof

Im Landkreis Hof ist der erste Patient an der Coronavirus-Infektion verstorben. Es handelt sich um einen 98-jährigen Bewohner einer Pflegeeinrichtung im Landkreis, teilt das Landratsamt mit. Insgesamt gibt es in Stadt und Landkreis Hof momentan 212 bestätigte Coronafälle. Davon seien 23 bereits wieder symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen.

10.16 Uhr: Coburg sagt Night-Run ab

Der Night-Run 2020 in Coburg ist wegen der Coronakrise abgesagt worden. Das haben die Organisatoren auf der Website der Veranstaltung bekannt gegeben. Eigentlich hätte der Lauf durch die Innenstadt am 09.05.20 stattfinden sollen. Nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden habe man sich zu diesem Schritt entschieden. Das Risiko sei zu groß, dass der NightRun zum Katalysator für weitere Coronainfektionen werde, so die Veranstalter. Einen Ausweichtermin in diesem Jahr werde es nicht geben, der nächste NightRun soll 2022 stattfinden, da man im nächsten Jahr im Wechsel mit dem Weltkulturerbelauf in Bamberg bleiben wolle. Die Startplätze werden ohne weitere Kosten auf den neuen Termin am 07.05.22 verschoben. Eine Rückerstattung der Teilnahmegebühren sei nicht möglich, so die Veranstalter.

02.04.20, 07.29 Uhr: Forchheim beklagt Müllproblem wegen Ausgangssperre

Die Stadt Forchheim beklagt die zunehmende Vermüllung öffentlicher Plätze. Wie die Stadt mitteilt, quellen die öffentlichen Mülleimer trotz derzeit geltender Ausgangsbeschränkungen über. Auch öffentliche Flächen und Parks würden immer öfter durch illegal abgelagerten Hausmüll und Grünschnitt verunreinigt. Die Stadt geht davon aus, dass die Menge an Hausmüll durch die Ausgangsbeschränkungen und das immer häufiger praktizierte Arbeiten von zuhause aus, stark zugenommen habe. Außerdem sind Wertstoffhöfe und Mülldeponien für Privatpersonen derzeit gesperrt.

19.37 Uhr: Erster Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 im Landkreis Coburg

Im Landkreis Coburg gibt es den ersten Todesfall, der in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung steht. Das hat das Landratsamt Coburg am Mittwochabend (01.04.20) mitgeteilt. Die am Dienstagabend (31.03.20) verstorbene Frau sei gesundheitlich schwer vorbelastet gewesen, heißt es in der Mitteilung.

16.22 Uhr: Einziger Zoo Oberfrankens kämpft ums Überleben

Trotz eines städtischen Zuschusses von 150.000 Euro kämpft der Zoo in Hof ums Überleben. Durch die Corona-Krise und den ausbleibenden Besuchern fehlen dem Tierpark Einnahmen. Deshalb sammeln die Verantwortlichen nun auf anderem Weg Gelder.

Hier erfahren Sie, wie Sie den einzigen Zoo Oberfrankens unterstützen können

15.43 Uhr: Agentur für Arbeit hilft bei schneller Arbeitsvermittlung

Die Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg bietet aufgrund der Coronakrise ab sofort (01.04.20) eine zusätzliche Job-Hotline (0951/9128555) an, über die Unternehmen in systemrelevanten Bereichen ihren Bedarf an zusätzlichen Arbeitskräften melden können. Alternativ können Unternehmen die Gesuche auch per E-Mail an die Agentur für Arbeit schicken. Die Agentur für Arbeit bietet damit systemrelevanten Betrieben in den Regionen Bamberg, Coburg, Forchheim, Lichtenfels und Kronach die Möglichkeit, den Personalbedarf schnell decken zu können, so Brigitte Glos, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg. Vermittler würden den Bedarf dann auf der Internetseite der Agentur veröffentlichen.

15.24 Uhr: Corona-Tote: Niedriger Anstieg in Oberfranken

Die Anzahl der Todesopfer durch das Coronavirus hat sich in Oberfranken im Vergleich zum Vortag um zwei neue Fälle erhöht. Bayernweit handelt es sich dabei um den geringsten Anstieg. Dies geht aus den Zahlen des bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervor (Stand 01.04.20, 10.00 Uhr). Oberfranken zählt zusammen mit Mittelfranken die wenigsten Todesopfer (17) in Bayern. Die Zahl der Corona-Erkrankten ist in Oberfranken im Vergleich zum Vortag mit 110 neuen Fällen bayernweit am geringsten gestiegen, insgesamt gibt es in Oberfranken 1.234 Infizierte. Die beiden Todesfälle ereigneten sich in den Landkreisen Coburg und Bamberg.

12.20 Uhr: 300 Betriebe stellen auf Kurzarbeit um

In Oberfranken haben wegen der Corona-Krise knapp 300 Betriebe Kurzarbeit angemeldet. Wie der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Region Oberfranken mitteilt, seien davon mehr als 6.200 Mitarbeiter betroffen. Der Verband geht zudem davon aus, dass die Zahl in den kommenden Wochen weiter steigen wird. Auch Beschäftigte ohne Tarifvertrag müssten ohne Absturz durch die Krise kommen, so DGB-Regionsgeschäftsführer Mathias Eckardt. Dafür müsse das Kurzarbeitergeld auf mindestens 80 Prozent erhöht werden. Laut der Gewerkschaft sei Kurzarbeit zwar sinnvoll, um Beschäftigung zu sichern, doch vor allem Geringverdiener seien von der Maßnahme besonders betroffen.

12.09 Uhr: Gewerkschaft warnt vor Überarbeitung in der Lebensmittelindustrie

Die Arbeitszeiten müssen bei Beschäftigten in der Lebensmittelindustrie gerade in Zeiten von Corona eingehalten werden. Dafür plädiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) der Region Oberfranken. In einem Schreiben warnt sie davor, dass Lebensmittel wegen Hamsterkäufen einerseits schneller produziert werden müssten, die Konzerne aber dennoch die Preise drücken wollten. "Das geht letztlich auf Kosten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ohnehin unter Volllast arbeiten", sagt Michael Grundl, NGG-Geschäftsführer. Die Corona-Pandemie dürfe nicht dafür herhalten, die Höchstgrenze bei der Arbeitszeit auszuhebeln, so Grundl weiter. Wer über eine zwölf-Stunden-Schicht hinaus arbeiten würde, bei dem erhöhe sich zudem die Unfallgefahr. Die Gewerkschaft betonte außerdem die Einhaltung des Arbeitsschutzes in Form von Schutzkleidung und Abstandsregeln in Produktionsstraßen. In Oberfranken seien mehr als 8.000 Mitarbeiter in der Lebensmittelindustrie beschäftigt.

01.04.20, 09.39 Uhr: Rotes Kreuz bittet um Freistellung Ehrenamtlicher

Der Kreisverband Bayreuth des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) wendet sich in einem dringenden Appell an die Arbeitgeber in der Region. Um die aktuelle Corona-Krise zu bewältigen, werde zunehmend die Hilfe Ehrenamtlicher nötig. Der Bayreuther Kreisverband bittet die Arbeitgeber in der Region daher, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatzfall freizustellen. Dass Ehrenamtliche zum Beispiel aus Wasserwacht, Bergwacht und Jugendrotkreuz zur Bewältigung der Corona-Krise gebraucht würden, werde immer wahrscheinlicher, heißt es in einer aktuellen Mitteilung. Ein Großteil der Ehrenamtlichen des Roten Kreuzes arbeite aber auch hauptberuflich im Pflegebereich und falle daher aus. Der Appell des BRK richtet sich deshalb vor allem an die Arbeitgeber anderer Branchen. Zur Hilfe im Katastrophenfall seien die Mitglieder freiwilliger Hilfsorganisationen nach dem Katastrophenschutzgesetz übrigens verpflichtet. Sofern ein Katastropheneinsatz vorliegen, der vom BRK bearbeitet werde, seien die Arbeitgeber zur Freistellung der Mitglieder verpflichtet.

18.13 Uhr: Bayreuther Festspiele abgesagt

Die Proben für den neuen "Ring" standen schon kurz vor der Tür. Doch nun hat Festspielleiterin Katharina Wagner bestätigt, dass die Bayreuther Festspiele in diesem Sommer wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden werden. Am 01.04.20 hätten die Proben für die Neuinszenierung des "Ring des Nibelungen" in Bayreuth beginnen sollen. Valentin Schwarz war für die Regie vorgesehen, der finnische Dirigent Pietari Inkinen für die musikalische Leitung. Beginn der Festspiele wäre am 25. Juli gewesen.

17.11 Uhr: Zweiter Corona-Toter im Landkreis Forchheim

Im Landkreis Forchheim gibt es einen zweiten Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus. An der Virusinfektion ist ein 70 Jahre alter Mann gestorben. Wie das Landratsamt mitteilt, sei der Mann im Klinikum behandelt und beatmet worden. Er habe an mehreren Vorerkrankungen gelitten. Mit dem Coronavirus infiziert sind im Landkreis Forchheim 86 Personen. 20 Personen sind wieder genesen.

14.54 Uhr: Todesfälle in Oberfranken auf 15 gestiegen

In Oberfranken ist die Zahl der am Coronavirus verstorbenen Menschen um vier auf 15 angestiegen. Dies teilt das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit (Stand 31.03.20, 10.00 Uhr). Demnach weist der Regierungsbezirk Oberfranken nach wie vor die zweitwenigsten Todesopfer auf. Nur in Mittelfranken starben noch weniger Menschen am Coronavirus (14). Die Zahl der Infizierten ist im Vergleich zum Vortag um 104 neue Fälle angestiegen. Damit ist Oberfranken der Bezirk mit den wenigsten Fällen in ganz Bayern.

Im Vergleich zum Vortag ist der Landkreis Bamberg die Kommune, in der in Oberfranken die meisten Neu-Infizierten hinzukamen (38). Bayernweit haben im Vergleich zum Vortag nur vier Kommunen mehr Corona-Fälle gemeldet. Mit 200 Infizierten meldet Wunsiedel oberfrankenweit die meisten Infizierten, der angrenzende Landkreis Tirschenreuth (Oberpfalz) 468. Die nördlichen Regionen in Oberfranken sind mit Abstand am wenigsten betroffen: Die Landkreise Kronach und Coburg zählen jeweils 50 Infizierte, die Stadt Hof 39 und Coburg nach wie vor 22.

11.49 Uhr: Huk Coburg rechnet mit Geschäftsrückgang

Das Versicherungsunternehmen Huk Coburg befürchtet Einbußen durch die Corona-Krise. Wie das Unternehmen im Rahmen der Bilanz-Pressekonferenz bekannt gab, rechne der Konzern in allen Sparten mit einem Geschäftsrückgang, insbesondere bei der Autoversicherung. Bereits seit Mitte März seien bundesweit alle Außenstellen geschlossen, zudem befinden sich fast alle Mitarbeiter im Home-Office. Anderseits erhalte das Unternehmen durch den Rückgang des Verkehrs weniger Schadensmeldungen im Bereich der Autoversicherung.

11.07 Uhr: Landratsamt Bamberg bittet Unternehmen um Materialspenden

Der Landkreis Bamberg ruft Unternehmen in einer Mitteilung dazu auf, nicht benötigte Atemschutzmasken, Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel zu spenden. Grund sei ein Lieferengpass für diese Artikel wegen der Corona-Krise. Der Landkreis als Behörde für den Katastrophenschutz arbeite mit Hochdruck daran, Nachschub für Arztpraxen, Krankenhäuser, Altenheime und ambulante Pflegedienste zu organisieren. Der Nachschub erreiche den Landkreis aber nur teilweise und schleppend. Unternehmen, die wegen der derzeit in Bayern geltenden Allgemeinverfügung schließen mussten und die dringend benötigten Hilfsmittel besitzen, werden gebeten, diese abzugeben. In einer Mitteilung des Landratsamtes ist die Rede von Tattoo- und Piercing-Studios, Kosmetik- und Nagelstudios, Friseuren und Caterern. Wer helfen könne, solle sich direkt an die medizinischen Einrichtungen wenden. Geeignet seien aber nicht alle Artikel. Zur Verwendung im medizinischen Betrieb müssten die Hilfsmittel unbedingt Original verpackt abgegeben werden.

31.03.20, 06.32 Uhr: Erzbistum Bamberg überträgt Gottesdienste live ins Internet

Weil wegen der Corona-Krise derzeit keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden, werden einige Gottesdienste an Ostern live über das Internet übertragen. Acht Feiern aus der Nagelkapelle des Bamberger Doms will das Erzbistum Bamberg übertragen, unter anderem die Osternachtsfeier mit Erzbischof Ludwig Schick an Karsamstag um 21.00 Uhr. Die Übertragung findet auf der Facebook-Seite des Bamberger Doms statt und kann auch auf der Internetseite des Erzbistums Bamberg aufgerufen werden. Dort gibt es auch eine Liste aller Gottesdienste, die ins Internet übertragen werden.

18.21 Uhr: Landkreis Lichtenfels meldet ersten Corona-Toten

Im Landkreis Lichtenfels gibt es den ersten Corona-Toten. Nähere Angaben zu Alter und Geschlecht der verstorbenen Person wollte das Landratsamt auf Nachfrage des Bayerischen Rundfunks (BR) nicht machen. Auf 79 ist die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Kreis Lichtenfels gestiegen, teilte das Landratsamt weiter mit. Landrat Christian Meißner (CSU) appellierte erneut an die Bevölkerung, die Ausgangsbeschränkungen zu beachten. Die Verbreitung des Virus dürfe nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

15.14 Uhr: Erstmals mehr als 1.000 Corona-Infizierte in Oberfranken

Das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat die aktuellsten Zahlen (Stand: 30.03.20, 10.00 Uhr) bezüglich des Coronavirus veröffentlicht. Demnach ist die Zahl der in Oberfranken Infizierten um 90 Fälle gestiegen und ist mit 1.020 erstmals vierstellig. Bayernweit hat Oberfranken die wenigsten bestätigten Corona-Fälle zu beklagen. Mit vier Todesfällen mehr als am Vortag, ist die Zahl in Oberfranken bayernweit auf elf Tote am zweithöchsten angestiegen. Nur in Oberbayern gab es mit zehn weiteren Todesfällen (insgesamt 38) einen höheren Anstieg.

Innerhalb Oberfrankens meldet der Landkreis Wunsiedel mit 186 Fällen die meisten Infizierten, gefolgt vom Landkreis Bamberg (144) und dem Landkreis Bayreuth (105). Wunsiedel verzeichnet im Vergleich zum Vortag zudem mit vier Toten den höchsten Anstieg in ganz Bayern. Die wenigsten Corona-Fälle gibt es hingegen in den Städten Coburg (22), Hof (33) und Bayreuth (49).

13.19 Uhr: Teilbereiche von Medi melden Kurzarbeit an

Der medizinische Hilfsmittelhersteller Medi muss aufgrund der Coronakrise teilweise Kurzarbeit anmelden – betroffen sind davon aber nur die beiden Sport-und Lifestylemarken "CEP" und "ITEM m6". Die Regelung greift ab 1. April, teilt das Unternehmen mit. Um die Mitarbeiter dieser Bereiche zu schützen und Arbeitsplätze zu erhalten nutze man die Kurzarbeiterregelung, so die Geschäftsleiterin der beiden Marken, Miriam Weihermüller. Das Unternehmen habe sich zudem dazu entschlossen, das gesetzliche Kurzarbeitergeld von 60 beziehungsweise 67 Prozent auf 80 Prozent aufzustocken. "Wir zählen zu den Top-Arbeitgebern der Branche und der Region. Wenn die Krise vorüber ist, wollen wir gerüstet den Weg in die Zukunft gehen", so Weihermüller. Betroffen sind davon aktuell 38 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Vertrieb, Produktmanagement und Marketing.

13.08 Uhr: Seniorenheime im Raum Hof von Corona betroffen

In drei Seniorenheimen im Landkreis Hof ist der Coronavirus ausgebrochen. Wie eine Sprecherin des Landkreises Hof auf BR-Nachfrage bestätigt, handelt es sich um Einrichtungen in Hof, Rehau und Bad Steben. In den Seniorenheimen seien sowohl Mitarbeiter als auch Bewohner positiv auf das Virus getestet worden. Über die Anzahl der infizierten Menschen konnte die Sprecherin keine Angaben machen.

10.31 Uhr: Corona-Fall im Ankerzentrum in Bamberg

Im Bamberger Ankerzentrum gibt es einen Corona-Fall. Dies bestätigte eine Sprecherin der Regierung von Oberfranken dem Bayerischen Rundfunk. Näheres ist noch nicht bekannt. Vor über einer Woche hatte die die Bamberger Mahnwache Asyl kritisiert, dass die Einrichtung nicht ausreichend auf die Corona-Krise vorbereitet sei. Unter anderem gebe es nicht genügend Aufklärung, es fehle an Wasch- und Desinfektionsmöglichkeiten und das Essen werde in der Kantine mit weit über 1.000 Menschen eingenommen, schrieb die Pfarrerin Mirjam Elsel in einem offenen Brief. Die Regierung von Oberfranken wies die Kritik zurück. So würden etwa seit Anfang März alle Neuankömmlinge auf das Coronavirus getestet und nur bei einem negativen Ergebnis auf die Wohnungen verteilt. Bis das Testergebnis vorliegt, müssten die Asylbewerber in einem Transitbereich bleiben, schrieb Stefan Krug von der Regierung von Oberfranken. Mit Info-Blättern in unterschiedlichen Sprachen seien die Bewohner über das Virus informiert worden, über Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln. Außerdem würden mehr Hygieneartikel ausgegeben. Ein Café auf dem Gelände wurde geschlossen. Auch die Schule und die Kinderbetreuung wurde geschlossen und Kurse wurden abgesagt. Die Sitzplatzzahl in der Kantine wurde auf 306 reduziert. Zusätzlich wurde ein Take-away-Schalter eingerichtet. Dort können die Asylbewerber Mahlzeiten abholen und sie in ihren Zimmern einnehmen. Im Ankerzentrum leben derzeit 1.224 Menschen.

30.03.20, 10.07 Uhr: Tierpatenschaften sollen Wildpark bei Coburg entlasten

Der Wildpark Schloss Tambach im Landkreis Coburg wirbt für Tierpatenschaften, um die fehlenden Einnahmen durch die Coronakrise ein wenig abzufedern. Die Preise für ein Jahr sind unterschiedlich: Während es eine Elchpatenschaft für 200 Euro im Jahr gibt, kostet die Patenschaft für einen Waschbären 120 Euro und für einen Wellensittich 40 Euro.

Wegen Corona: Wildpark bei Coburg wirbt für Tierpatenschaften

16.16 Uhr: 930 Corona-Infizierte in Oberfranken

In Oberfranken sind aktuell 930 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 63 mehr als noch gestern, meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen. Bislang sind in Oberfranken sieben Menschen an der Lungenkrankheit gestorben. In ganz Bayern erhöhte sich die Zahl der Todesfälle auf 110. Dem LGL zufolge wurden bislang 13.263 Menschen positiv auf das Virus getestet.

12.06 Uhr: Coronavirus-Verdacht: Geburtshilfestation am Klinikum Forchheim schließt vorübergehend

Die Geburtshilfestation des Forchheimer Klinikums wird vorübergehend geschlossen. Grund sei ein Corona-Verdachtsfall, teilte die Klinik mit. Womöglich habe sich eine Hebamme mit dem Coronavirus infiziert. Daraufhin ordnete die Klinikleitung die Schließung der Station bis zum 14. April an. Frauen, die bereits stationär in der Klinik untergebracht sind, werden auf andere Stationen verteilt. Alle Beschäftigten der Geburtshilfe mit direktem Patientenkontakt sollen nun auf das Virus getestet werden, so die Klinik weiter.

16.00 Uhr: LGL meldet 864 Coronavirus-Infektionen in Oberfranken

In Oberfranken gibt es laut aktuellem Stand (28.03.20) 864 Coronavirus-Infektionen und sechs Todesfälle. Das teilte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit. Damit ist die Zahl der positiv getesteten Menschen in Oberfranken innerhalb eines Tages um 93 gestiegen. In ganz Bayern zählt das LGL mittlerweile insgesamt 11.862 Fälle von Coronavirus-Infizierten, die meisten davon in Oberbayern (5.840). Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es aber zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und den Angaben des LGL kommen, teilte die Behörde mit.

28.03.20, 11.00 Uhr: Corona-Teststelle ab Montag auch in Pegnitz

Auch in Pegnitz (Lkr. Bayreuth) wird es ab Montag (30.03.) eine Corona-Teststelle geben. Der Landkreis Bayreuth richtet sie gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung KVB und dem Gesundheitsamt an der Hotelfachschule ein. Sie wird montags bis freitags zwischen 13.00 Uhr und 16.00 Uhr besetzt sein. Da die Teststelle als "Drive-Through" angelegt ist, soll niemand aus dem Auto aussteigen. Am geöffneten Fenster werden Abstriche aus dem Mundraum genommen. Eine ähnliche Teststelle wird es ab Montag zu den selben Uhrzeiten auch an der Oberfrankenhalle in Bayreuth geben. Für beide gilt: Nicht einfach hinfahren. Es werden ausschließlich Menschen getestet, die im dringenden Verdacht stehen, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, und die von der KVB dort angemeldet wurden. Wer bei sich eine Infektion vermutet, soll sich telefonisch bei seinem Arzt oder dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst melden (Tel. 116 117). Die Ärzte entscheiden darüber, ob sich der Betreffende mit dem Auto zur Teststelle begeben soll oder nicht. Wer einen Termin bekommen hat, muss vor dem Test seine Krankenversichertenkarte vorzeigen.

18.45 Uhr: Teststelle für Corona-Verdachtsfälle in Bayreuth

Stadt und Landkreis Bayreuth richten eine zentrale Teststelle für Corona-Verdachtsfälle ein. Die Teststelle in der Gaststätte an der Oberfrankenhalle in Bayreuth wird am Montag (30.03.20) in Betrieb gehen. Geöffnet ist sie Montag bis Freitag von 13.00 bis 16.00 Uhr. Getestet werden ausschließlich Personen, die im dringenden Verdacht stehen, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben und durch die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) vorab bei der zentralen Teststelle angemeldet wurden. Stadt und Landkreis sowie das Gesundheitsamt appellieren an die Bürger, nicht auf eigene Faust die Teststelle aufzusuchen. Prophylaktische Abstriche werden dort nicht genommen.

Bei Verdacht einer Infektion mit dem neuen Corona-Virus wird empfohlen, sich zunächst telefonisch, keinesfalls persönlich, mit dem Hausarzt oder dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) in Verbindung zu setzen. Wenn seitens der Ärzte ein medizinisch begründeter Corona-Verdacht festgestellt wird, erfolgt eine Anmeldung der zu testenden Person bei der zentralen Teststelle. Dort selbst wird keine Untersuchung, sondern nur ein Abstrich aus dem Mundbereich vorgenommen. Die betroffenen Personen werden rechtzeitig vorher über ihren Termin bei der Teststation informiert. Wer daraufhin die Teststelle aufsucht, muss seine Krankenversicherungskarte vorzeigen.

16.11 Uhr: Stärkster Anstieg an Neuinfektionen in Oberfranken seit Ausbruch der Pandemie

In Oberfranken sind mindestens 771 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am Freitag (27.03.20) und bezieht sich auf Meldezahlen von 10.00 Uhr. Damit meldet Oberfranken erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie mehr Infizierte als Mittelfranken. Dort werden 768 Fälle gemeldet und damit am wenigsten in Bayern. Im Vergleich zum Vortag steigt die Zahl der bestätigten Infektionen in Oberfranken um 198. Das ist der bislang mit Abstand stärkste Anstieg an bestätigten Infektionen innerhalb eines Tages. Zuvor stieg die Zahl um 105 Fälle. Innerhalb Oberfrankens meldet nach wie vor der Landkreis Bamberg die meisten Infizierten, und zwar 144. In Bamberg-Stadt sind es 55. Auf Platz zwei im Regierungsbezirk liegt der Landkreis Wunsiedel mit 112 gemeldeten Infektionen. Die wenigsten Fälle Oberfrankens gibt es nach wie vor in der Stadt Coburg (14), gefolgt von der Stadt Hof (20). In der Stadt Bayreuth ist die Zahl der gemeldeten Infektionen um 15 auf jetzt 36 Fälle gestiegen. In Bayreuths Nachbarlandkreis Tirschenreuth gibt es nach wie vor so viele Infektionen, wie sonst nirgendwo in Nordbayern. 251 Fälle werden dort gemeldet, das sind aber nur zwölf mehr als am Vortag. Würzburg könnte Tirschenreuth als Spitzenreiter Nordbayerns bald ablösen. In der Stadt werden bereits 204 Infektionen gemeldet. Mit dem Landkreis zusammen sind es in Würzburg bereits über 350. Bayernweit ist die Zahl der Infektionen erstmals auf über 10.000 gestiegen. Fast die Hälfte der insgesamt 10.180 Fälle meldet Oberbayern (4.960).

14.19 Uhr: Zweite Abstrichstelle für Lichtenfels

In Lichtenfels ist eine Corona-Abstrichstelle für die niedergelassenen Ärzte in Betrieb genommen worden. Wie das Landratsamt mitteilte, soll die Stelle die Ärzte entlasten und schützen. Der Klinikverbund Regiomed stellt das medizinische Personal und betreibt die Teststelle. Es ist die zweite Corona-Abstreichstelle in Lichtenfels. Vom Gesundheitsamt wurde bereits vor einigen Wochen eine Corona-Abstrichstelle eingerichtet. Diese durfte aus rechtlichen, versicherungs- und abrechnungstechnischen Gründen aber nicht den niedergelassenen Ärzte angeboten werden, so Landrat Christian Meißner (CSU). Auch zur neuen Teststelle dürfen Patienten nicht einfach vorbeikommen. Vorher müssen ein niedergelassener Arzt eine entsprechende Differenzialdiagnostik vorgenommen haben und Anzeichen auf eine Coronavirus-Erkrankung vorliegen. Dann meldet der Arzt den Patienten bei der Abstrichstelle an. Im Anschluss erhält der Patient einen zeitnahen Termin. Der Abstrich wird im „Drive-Thru“-Verfahren genommen. Das heißt, der Patient fährt mit dem Auto vor und der Abstrich erfolgt durch die geöffnete Fensterscheibe, um das Ansteckungsrisiko möglichst klein zu halten.

13.47 Uhr: Drei Infektionspraxen für die Region Bamberg

In der Region Bamberg gehen in der nächsten Woche drei Infektionspraxen in Betrieb. Die Praxen wird es in Bamberg, Burgebrach und Schesslitz geben, teilen Stadt und Landkreis Bamberg mit. Damit sollen die niedergelassenen Ärzte und die Krankenhäuser entlastet werden. Die erste Infektionspraxis startet neben der Ärztlichen Bereitschaftspraxis am Klinikum in Bamberg. Betrieben werden die Praxen von niedergelassenen Ärzten. Patienten mit Erkältungssymptomen wie Fieber, trockenen Husten, Schnupfen, Abgeschlagenheit, Atemproblemen, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost sollen künftig so eine spezielle Infektionspraxis aufsuchen. Dort wird von Ärzten - wenn nötig - ein Abstrich durchgeführt. Die Betroffenen erhalten auch eine Untersuchung und eine abschließende Diagnose. Wer lediglich medizinische Beratung wünscht, sollte den Hausarzt anrufen oder die Corona-Hotline beim Landratsamt Bamberg (Telefon: 0951 85 97 00) oder bei der Stadt Bamberg (Telefon: 0951 87 2525).

13.44 Uhr: E-Mail-Adresse für Corona-Schutzmaterial in Coburg eingerichtet

Die Gesundheitsregion Stadt und Landkreis Coburg hat eine zentrale Mailadresse für Materialangebote in der Coronakrise eingerichtet. Derzeit gingen unkoordiniert sehr viele Angebote für Material sowohl von privaten Personen als auch von Firmen bei Stadt und Landkreis Coburg ein, heißt es in einer Pressemitteilung. Teilweise würde Material kostenlos angeboten, teilweise zum Kauf. Um die Angebote zentral koordinieren zu können, haben die Stadtverwaltung und das Landratsamt die Funktions-E-Mail-Adresse "Material-Corona@coburg.de" eingerichtet. An diese E-Mail-Adresse können ab sofort alle Materialangebote in Sachen Corona geschickt werden. Das könnten Angebote von Firmen über sofort verwendbare Materialien sein (Schutzmasken, Desinfektionsmittel), Spendenangebote über sofort verwertbare Materialien oder Angebote von Firmen über Material, das zur Herstellung von Schutzmaterial geeignet ist (zum Beispiel reiner Alkohol für Desinfektionsmittel, Stoffe für die Herstellung von Schutzmasken).

10.54 Uhr: Symptome auf Covid-19-Erkrankung online testen

Wer in Stadt oder Landkreis Hof wohnt und den Verdacht hat, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, kann ab heute (27.03.20, 12.00 Uhr) wieder einen Online-Test durchführen. Wie das Landratsamt mitteilt, gebe das Ergebnis des Tests Auskunft darüber, ob sich die Person zur Teststelle an der Hofer Freiheitshalle begeben soll oder nicht. Das Angebot des Landkreises richtet sich an Menschen, die Symptome haben, oder Kontakt zu einem möglicherweise Infizierten hatten. Auch wer selbst innerhalb der vergangenen 14 Tage in einem Risikogebiet unterwegs war, sollte den Test durchführen. Ab 12.00 Uhr können sich die betreffenden Bürger im Internet auf der Seite www.teststelle-hof.de anmelden und den Online-Test durchführen. Jeder Teilnehmer erhält anschließend eine E-Mail mit weiteren Anweisungen. Die Teststelle an der Freiheitshalle ist heute (27.03.20) und morgen (28.03.20) von 13.00 bis 15.00 Uhr geöffnet. Das Landratsamt Hof möchte mit diesem Vorgehen die vorhandenen Kapazitäten optimal ausnutzen, heißt es in einer Mitteilung. Die Mitarbeiter bitten darum, den Test nur dann durchzuführen, wenn mindestens eines der genannten Kriterien zutrifft. Der Test bleibt zunächst für 24 Stunden online.

9.22 Uhr: Hof sucht medizinische Fachkräfte

In Hof werden für die kommenden Wochen Helfer im Pflegebereich und im ärztlichen Dienst gesucht. Stadt und Landkreis haben vor diesem Hintergrund eine Online-Plattform eingerichtet. Auf www.helfer-hoferland.de können sich Freiwillige ab sofort registrieren lassen. Angesprochen fühlen sollen sich vor allem Fachkräfte, die derzeit nicht im Beruf stehen. Der Hofer Bürgermeister Harald Fichtner (CSU) spricht von Ärzten, Pflege- und Pflegehilfskräften, medizinischen Fachangestellten und ähnlichen Berufen. Auch Landrat Oliver Bär appelliert an diese Berufsgruppe, mitzuhelfen, um das Gesundheits- und Pflegesystem in der Corona-Krise aufrecht zu erhalten. Die Einsatzgebiete können unterschiedlich sein und werden mit den Helfern abgesprochen. Ein Team von Koordinatoren setzt sich im Bedarfsfall mit den Freiwilligen in Verbindung.

27.03.20, 07.18 Uhr: Kreißsäle in den Regiomed-Klinken bleiben nun doch für werdende Väter geöffnet

Die Kreißsäle in den Regiomed-Kliniken bleiben für werdenen Väter geöffnet. Damit sie bei der Geburt dabei sein können, seien aber umfangreiche Hygienemaßnahmen erforderlich, heißt es in einer Mitteilung. Außerdem muss der Vater symptomfrei sein und darf in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu einer infizierten Person gehabt haben. Bei Betreten des Kreißsaals muss eine vollständige Schutzmontur getragen werden, um das Ansteckungsrisiko für andere Eltern und Babys und für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu minimieren.

17.36 Uhr: Zahl der Infizierten auf 573 gestiegen

In Oberfranken gibt es 573 bestätigte Corona-Infektionen. Das teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit. Damit ist die Zahl der positiv getesteten Menschen in Oberfranken innerhalb eines Tages um 105 gestiegen (Stand 26.03.20, 10.00 Uhr). Am Vortag war die Zahl um 86 bestätigte Fälle und damit weniger stark gestiegen. Bayernweit ist Oberfranken immer noch der Regierungsbezirk mit den wenigsten bestätigten Infektionen. Mittelfranken meldet 647 Fälle, Oberbayern hat mit 4.456 Fällen die meisten Infizierten im Freistaat. Innerhalb Oberfrankens liegt der Landkreis Bamberg mit 105 bestätigten Infektionen auf Platz eins, gefolgt vom Landkreis Wunsiedel mit 84 Infektionen. Die wenigsten gemeldeten Fälle gibt es in der Stadt Coburg(13) gefolgt von Hof (19) und Bayreuth (21). In Bayreuths Nachbarlandkreis Tirschenreuth, der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Region Nordbayerns, stieg die Zahl auf mindestens 239 Infizierte.

16.02 Uhr: Landestheater Coburg schneidert Schutzmasken

Die Damen- und Herrenschneiderei des Landestheaters in Coburg fertigt Schutzmasken für das Regiomed-Klinikum in Coburg an. Obwohl das Landestheater wegen der Coronakrise geschlossen ist, wollten die Angestellten helfen und kamen Ende der vergangenen Woche auf die Idee, die Masken zu nähen, heißt es in einer Mitteilung. Insgesamt sollen es 500 Masken werden, bis Mittwoch (25.03.20) waren bereits 450 Stück produziert. Außerdem haben sich einige Mitglieder des Ensembles und aus anderen Bereichen des Theaters einer städtischen Initiative angeschlossen, um für Hilfsbedürftige einkaufen zu gehen. Auch wenn das Landestheater bis auf Weiteres geschlossen bleibt, wollen die Mitglieder der unterschiedlichen Sparten ihr Publikum auch zuhause unterhalten. Dazu sind verschiedene Formen und Beiträge auf den Social-Media-Kanälen geplant.

15.50 Uhr: Zweiter Coronavirus-Toter im Landkreis Wunsiedel

Im Landkreis Wunsiedel ist ein zweiter Patient, der sich mit dem Coronavirus infiziert hatte, gestorben. Es handelt sich um einen 76 Jahre alten Mann, der im Fichtelgebirgsklinikum Marktredwitz behandelt wurde, teilte das Landratsamt mit. Der Senior war, wie der erste Corona-Tote im Landkreis, vorerkrankt. Wie das Landratsamt Wunsiedel weiter mitteilt, ist die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten auf 115 gestiegen. Gestern waren es noch 88.

14.40 Uhr: In Coburg fahren Stadtbusse jede Stunde

In Coburg wird der Stadtbusfahrplan ab Montag (30.03.20) auf einen generellen Stundentakt umgestellt. Das haben die Städtische Werke Überlandwerke Coburg GmbH (SÜC) in einer Mitteilung (25.03.20) bekannt gegeben. Der Grund für die Reduzierung der Fahrten liegt in den strak nachgelassenen Fahrgastzahlen während der Coronakrise. Wochentags fahren die Busse ab etwa 05.00 Uhr. Man bitte um Verständnis dafür, dass aufgrund der aktuellen Situation kein gedruckter Fahrplan ausgegeben werden kann, heißt es in der Mitteilung. Weitere Informationen erhalten die Bürgerinnen und Bürger auf der Website der SÜC. Diese Infos hängen ab Sonntag (29.03.20) auch an den Haltestellen aus. Fahrgäste sollen bei Fahrten in den Stadtbussen bitte weiterhin die Hygieneregeln einhalten und Abstand zu anderen Fahrgästen und den Busfahrern halten.

14.34 Uhr: Coronakrise trifft laut IHK-Umfrage fast alle Betriebe in der Region Coburg

Die Coronakrise hat spürbare Folgen für die Wirtschaft im Raum Coburg. Eine Blitzumfrage unter den Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer zu Coburg (IHK) ergab, dass fast 100 Prozent der Befragten die Auswirkungen wirtschaftlich spüren. Vor zwei Wochen seien es noch 75 Prozent gewesen, heißt es in einer Mitteilung der IHK zu Coburg. Besonders betroffen seien die Industrie, der Dienstleistungssektor, der Einzel- und Großhandel, Verkehr und Logistik, die Hotellerie, die Gastronomie und die Reisewirtschaft. Die Hälfte der befragten Unternehmen rechne mit Umsatzrückgängen im Bereich von 25 Prozent, mehr als ein Viertel der Befragten befürchten sogar Rückgänge bis zu 50 Prozent. Als Gründe dafür wurden der Nachfragerückgang, die Stornierung von Aufträgen, Liquiditätsengpässe bis hin zum kompletten Stillstand der geschäftlichen Tätigkeit genannt. Mehr als ein Drittel der Befragten rechne damit, Personal abbauen zu müssen.

12.34 Uhr: Erster Corona-Toter mit Wohnsitz im Landkreis Forchheim

Ein 85-jähriger Mann mit Wohnsitz im Landkreis Forchheim ist an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Allerdings starb der Mann in einem bayerischen Klinikum außerhalb des Landkreises Forchheim. Wie das Landratsamt Forchheim mitteilt, war der Mann gesundheitlich vorbelastet.

26.03.20, 9.15 Uhr: Tschechische Arbeiter dürfen weiterhin pendeln – Aufatmen in Marktredwitz

15 Krankenpfleger, Krankenschwestern und Pflegehelfer aus Tschechien dürfen weiterhin zum Marktredwitzer Seniorenpark Siebenstern pendeln. Über diese Entscheidung der tschechischen Regierung zeigt sich der Leiter des Seniorenparks Siebenstern Andreas Mottl sehr erleichtert. Rund 1/3 seiner Belegschaft pendelt täglich aus Tschechien nach Marktredwitz. Aktuell sind im Seniorenpark 137 Menschen zuhause, Platz ist für 147. Ein Teil der Pfleger aus Tschechien ist jetzt dennoch in Deutschland geblieben. Andreas Mottl hat Ihnen Unterkünfte organisiert. Derzeit gab es noch keinen Coronafall im Seniorenpark. Laut Mottl ist die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt aktuell hervorragend. Erst gestern habe er eine neue Lieferung mit Schutzmasken, Schutzanzügen und Desinfektionsmittel erhalten, er sei nun für die kommenden zwei Wochen gut ausgerüstet, so Mottl zum BR.

16.24 Uhr: Stärkster Anstieg an Infektionen im Landkreis Bamberg seit Beginn der Pandemie

In Oberfranken waren am Mittwochmorgen (25.03.20) nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mindestens 468 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 86 bestätigte Fälle mehr als noch am Vortag. Damit hat Oberfranken bayernweit zwar immernoch die wenigsten Infizierten, nähert sich dem Regierungsbezirk Mittelfranken aber an. Dort werden 490 Infektionen gemeldet. Am meisten bestätigte Fälle gibt es nach wie vor in Oberbayern, wo 3.652 Infektionen gemeldet werden. Bayernweit steigt die Zahl damit auf 7.289 Infektionen. Die meisten Fälle innerhalb Oberfrankens meldet nun nicht mehr der Landkreis Wunsiedel (72 Fälle), sondern der Landkreis Bamberg mit 77 Infektionen. Allerdings beruft sich das Landesamt auf Zahlen, die am Mittwochmorgen (25.03.20) um 10.00 Uhr vorgelegen haben. Wie das Landratsamt Bamberg mitteilt, sind seitdem weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Zahl der Infizierten im Landkreis Bamberg sei mittlerweile auf 107 gestiegen sei, heißt es in einer Mitteilung. Dazu kämen 39 infizierte Bürger in der Stadt. Es handle sich um den stärksten Anstieg seit Beginn der Corona-Pandemie. Für die Stadt Bayreuth meldet das Landesamt 19 Fälle und damit nach den Städten Coburg (10) und Hof (15) die wenigsten in Oberfranken. Aus Bayreuths Nachbar-Landkreis Tirschenreuth werden 209 Fälle gemeldet und damit so viele wie sonst nirgendwo in Nordbayern.

13.07 Uhr: Bayreuther Busfahrplan auf Samstagsverkehr umgestellt

Immer weniger Menschen nutzen derzeit aufgrund der Ausgangsbeschränkungen wegen des Coronavirus den Stadtbus. Die Bayreuther Stadtwerke gaben nun bekannt, den Busfahrplan in Bayreuth daher auf den Samstagsfahrplan umzustellen. Werktags gilt ab Donnerstag, dem 26.März, also ein ausgedünnter Fahrplan. Fahrgäste, die im Schichtdienst tätig sind, kommen weiterhin auch in den frühen Morgenstunden zur Arbeit. Bestimmte Buslinien und Angebote des Anruf-Linien-Taxis weichen vom Samstagsfahrplan ab und sind schon eine Stunde früher unterwegs. Der bereits verkürzte Nachtverkehr bleibt auch weiterhin bestehen. Die aktualisierten Fahrpläne werden noch im Verlauf des heutigen Tages an den Haltestellen angebracht. Weitere Informationen gibt es auf der Website der Stadtwerke.

11.05 Uhr: Maisel's Weissbierfest und "Fun Run" abgesagt

Das Maisel's Weissbierfest wird wegen des Coronavirus abgesagt. Das meldet die Bayreuther Brauerei Maisel. Das Fest hätte vom 14. bis 17.05.20 bereits zum 33. Mal in Bayreuth stattfinden sollen. Das Weissbierfest lockt jedes Jahr mehrere Zehntausend Besucher auf das Brauereigelände. Im vergangenen Jahr traten unter anderem die Künstler Laith Al-Deen und The Temptations auf. Welche Künstler in diesem Jahr nach Bayreuth kommen sollten, hatte die Brauerei noch nicht bekannt gegeben. Auch der überregional bekannte Volkslauf, der Maisel's "Fun Run", wird nicht stattfinden. Der Lauf hätte am 17.05.20 stattfinden sollen. Bis zu 4.000 Läufer wurden erwartet, der Lauf war lange ausgebucht. Eine Anmeldung für den "Fun Run" 2021 soll ab dem 11.11.20 möglich sein. Er soll am 09.05.21 stattfinden.

09.06 Uhr: Wahl zur Bierkönigin abgesagt

Bayern bekommt dieses Jahr keine neue Bierkönigin. Der bayerischer Brauerbund hat die Wahl vor dem Hintergrund der Corona-Krise abgesagt. "Derzeit müssen wir leider davon ausgehen, dass das Finale nicht wie geplant am 14.05.20 im Löwenbräukeller stattfinden kann", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbunds, Lothar Ebbertz. Da zahlreiche Feste und Veranstaltungen, auf denen die Bierkönigin auftreten sollte, abgesagt wurden, wird demnach auch nicht auf anderem Weg abgestimmt - etwa online oder per Jury-Entscheidung. Die bereits ausgewählten sieben Finalistinnen, darunter Katja Staufer (28) aus Kulmbach, sollen nun im kommenden Jahr gegeneinander antreten. Die amtierende Bierkönigin Vroni Ettstaller wird laut Brauerbund bis zur Wahl der Nachfolgerin im Mai 2021 im Amt bleiben. Die Wahl der Bayerischen Bierkönigin wird seit 2011 jährlich vom Bayerischen Brauerbund organisiert.  

25.03.20, 08.00 Uhr: Aufruf zum weltweiten ökumenischen Mittags-Gebet

Papst Franziskus und der Lutherische Weltbund rufen alle Christen auf der Welt auf, heute gemeinsam das Vaterunser zu beten und Gott um Barmherzigkeit, Heilung und ein Ende der Corona-Pandemie zu bitten. Die Bayreuther Regionalbischöfin Dorothea Greiner bittet auch die Christen in Oberfranken, diesem Aufruf zu folgen und idealerweise um 12 Uhr mittags, gemeinsam das Vaterunser zu beten: "Wir haben im Vaterunser ein gemeinsames Gebet für alle christlichen Konfessionen, weil Jesus es uns gelehrt hat. Jeden Mittag läuten ohnehin überall täglich die Glocken und laden jeden Menschen zum Gebet ein. Wenn wir uns auch nicht zum Beten versammeln können, sind wir doch durch das gleichzeitige Gebet verbunden."

20.10 Uhr: Zwölf Ärzte und Pfleger am Klinikum Bayreuth in Quarantäne

Am Bayreuther Klinikum sind zwölf Ärzte und Pfleger in Quarantäne geschickt worden. Das teilt der Pressesprecher der Klinik, Frank Schmälzle, mit. Ein Patient, der ohne Symptome ins Krankenhaus kam, um sich einer notwendigen Operation zu unterziehen, zeigte nach der Operation schließlich Corona-typische Symptome. Innerhalb weniger Stunden konnte der Corona-Test ausgewertet werden. Das Ergebnis war positiv. Daraufhin wurden drei Mitarbeiter des ärztlichen Dienstes und neun aus der Pflege in Quarantäne geschickt.

18.37 Uhr: Hinweise zur Entsorgung von möglicherweise kontaminiertem Müll

Die richtige Entsorgung von möglicherweise kontaminiertem Hausmüll ist wichtig. Darauf weist das Landratsamt Bayreuth hin. In einer Mitteilung heißt es, dass Personen, die positiv auf das Covid-19 getestet wurden oder unter Infektionsverdacht stehen, beispielsweise benutzte Taschentücher, Mund-Nasen-Schutz oder Hygieneartikel auf keinen Fall lose in den Restmüll werfen sollen. Vielmehr wird darum gebeten, diese in einem extra Beutel – sicher verknotet – in die Restmülltonne zu werfen. Hintergrund ist, dass die Zerstörung der Viren in der Müllverbrennung, bei Temperaturen von rund 1.000 Grad Celsius, gewährleistet sei, heißt es. Auch zum Schutz der Müllwerker sollen die kontaminierten Abfälle nicht in den anderen Wertstoff- und Abfallbehältern entsorgt werden.

18.23 Uhr: Erster Corona-Todesfall im Landkreis Bamberg

Eine 84-jährige Frau, die gesundheitlich vorbelastet war, ist an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Das teilte das Landratsamt Bamberg mit. Sie ist die erste Patientin im Landkreis, die an den Folgen des Virus verstarb.

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Die Mitarbeiter der Automobilzulieferer in der Region Bamberg sind aufgrund der Corona-Krise in den nächsten Wochen von Kurzarbeit betroffen.

16.49 Uhr: Kurzarbeit bei Automobilzulieferern in der Region Bamberg

Die Mitarbeiter der Automobilzulieferer in der Region Bamberg sind aufgrund der Corona-Krise in den nächsten Wochen von Kurzarbeit betroffen. Ab Mittwoch (25.03.20) gibt es bei Bosch wegen der sinkenden Automobilnachfrage bis 04.04.20 eine Betriebseinschränkung, so eine Unternehmenssprecherin. Um auf die Corona-Pandemie angemessen zu reagieren, verhandeln Werkleitung und Arbeitnehmervertretung über die erforderliche Kurzarbeit. Auch beim Reifenzulieferer Michelin verhandeln momentan Betriebsrat und Werkleitung über Kurzarbeit, weil die Lieferkette derzeit unterbrochen ist. Davon sind ein Großteil der 750 Mitarbeiter am Standort Hallstadt betroffen, so der Betriebsrat von Michelin, Josef Morgenroth. Auch bei Brose werde verhandelt, so Matthias Gephardt von der IG-Metall in Bamberg. Dort gäbe es aber noch keine vorgezogene Kurzarbeit. 8.500 bis 9.500 Beschäftigte in der Region Bamberg könnten von der Kurzarbeit betroffen sein, so der IG Metall Sprecher weiter.

16.34 Uhr: 382 Corona-Infektionen in Oberfranken gemeldet

In Oberfranken sind 382 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Dienstag (24.03.20) gemeldet. Das sind 73 Personen mehr, als noch am Vortag. Damit ist Oberfranken aber immernoch der bayerische Regierungsbezirk mit den wenigsten Infektionen. Zum Vergleich: In Mittelfranken meldet das Landesamt 405 bestätigte Corona-Fälle, in Oberbayern 3282. Spitzenreiter in Oberfranken ist der Landkreis Wunsiedel mit 67 bestätigten Corona-Infektionen. Das sind 14 mehr als am Vortag. Jeweils 49 infizierte Personen leben in den Landkreisen Hof und Bamberg. In der Stadt Bayreuth gibt es neun Infektionen und damit am wenigsten in Oberfranken. Die Zahl steigt aber auch dort, am Vortag waren es sieben. Insgesamt meldet das Landesamt am Dienstag (24.03.20, 10.00 Uhr) 6362 Infektionen in Bayern. Das ist ein Anstieg um 643 Fälle innerhalb eines Tages.

13.09 Uhr: Neustädter Puppen-Festival fällt aus

Das Internationale Puppen-Festival 2020 und der Max-Oscar-Arnold-Kunstpreis für zeitgenössische Puppenkunst in Neustadt bei Coburg und im thüringischen Sonneberg ist wegen der Coronakrise ersatzlos abgesagt. Das haben Neustadts Oberbürgermeister Frank Rebhan und Sonnebergs Bürgermeister Heiko Voigt auf der Website des Festivals bekannt gegeben. Das Puppenfestival hätte zwischen dem 17.05.20 und 24.05.20 in beiden Städten stattfinden sollen.

24.03.20, 10.45 Uhr: Kurzarbeit bei Porzellan-Hersteller BHS Tabletop

In Selb sitzt der Weltmarktführer für Hotel-Porzellan - die Firma BHS Tabletop. Das Unternehmen schlägt Alarm, denn bei zahlreichen Gaststätten und Hotels rund um den Globus ist wegen der Corona-Pandemie der Umsatz eingebrochen. Deswegen hat BHS Tabletop Kurzarbeit beantragt. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen in Selb, Schönwald und Weiden rund 1.200 Mitarbeiter.

17.22 Uhr: 700 Personen nutzen Corona-Teststelle in Hof

Seit knapp einer Woche gibt es an der Freiheitshalle in Hof eine Corona-Teststelle. Rund 700 Personen haben sich dort bisher auf Corona testen lassen, meldet das Landratsamt Hof. Pro Tag können rund 120 Personen, die möglicher Weise infiziert sind getestet werden, erklären Landrat Oliver Bär und Oberbürgermeister Harald Fichtner. Bisher konnten in der Teststelle über 40 Infizierte ermittelt werden. Jeder einzelne ermittelte Fall trage dazu bei, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die Teststelle wird von der Stadt und dem Landkreis Hof sowie vom Ärztlichen Kreisverband betrieben. Mit einer Web-App bietet Hof außerdem die Möglichkeit einen Corona Test auszufüllen. Nach einer Auswertung, die auf das Virus hindeute, werde man an die Zentrale Teststelle verwiesen. Die Homepage könne bisher über 7.000 Besucher verzeichnen. 500 davon haben den Test ausgefüllt und 150 Personen seien daraufhin zur Zentralen Teststelle geschickt worden.

16.20 Uhr: 309 Oberfranken mit Coronavirus infiziert

In Oberfranken sind derzeit 309 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am Montag (23.03.20). Damit ist Oberfranken der bayerische Regierungsbezirk mit den wenigsten Infizierten. Zum Vergleich: Mittelfranken meldet 362 bestätigte Infektionen, Oberbayern 3010. Spitzenreiter in Oberfranken ist der Landkreis Wunsiedel mit 53 bestätigten Infektionen. In der Stadt Bamberg gibt es 22 Fälle, in Hof elf, in Bayreuth sieben. Insgesamt waren in Bayern am Montagmorgen um 10.00 Uhr 5.719 Fälle gemeldet. 27 Infizierte sind in Bayern bislang an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

15.07 Uhr: Hofer Schlappentag wird abgesagt

Die Corona-Pandemie macht auch vor einem der ältesten Schützen-und Handwerker-Feste Deutschlands nicht Halt: Der Hofer Schlappentag findet dieses Jahr nicht statt. Dieses traditionsreiche Fest wird seit fast 590 Jahren immer am Montag nach Pfingsten gefeiert – dieses Jahr wäre es am 8. Juni gewesen. Doch die Organisatoren des Schlappentags - die Hofer Schützen, die Kreishandwerkerschaft und die Brauerei Scherdel - haben sich zur Absage entschlossen. Das teilte am Montagnachmittag die Stadt Hof mit. Außerdem abgesagt sind auch der Deutsch-Tschechische Freundschaftstag (24.05.20), das Hofer Bürgerfest (20.06.20) und die beliebten Innenhof-Konzerte, die im Mai starten sollten.

12.09 Uhr: Fichtelgebirgsverein verzichtet auf Pacht

Der Fichtelgebirgsverein unterstützt die Wirte seiner vier Gipfelhäuser und verzichtet derzeit auf die Pacht. Die Hauptvorsitzende des FGV, Monika Saalfrank, bezeichnet den Schritt als ein Zeichen der Solidarität mit den Pächtern. Der Verein ist Eigentümer von vier Speiselokalen im Fichtelgebirge: dem Kösseinehaus, dem Seehaus, dem Waldsteinhaus und der Gaststätte Asenturm am Ochsenkopf. Alle sind bereits seit dem 10. März geschlossen. Der Verein verzichtet auf die Pacht bis die Häuser wieder öffnen dürfen. Hauptkassier Harry Panzer hofft, dass die Pächter nach der Corona-Krise wieder öffnen. Eine Suche nach neuen Pächtern würde den Verein mehr Geld kosten als jetzt auf die Pachteinnahmen zu verzichten, so Panzer in einer Pressemitteilung. Erleichterung macht sich bei den Wirten breit. Der Wirt der Gaststätte Asenturm, Martin Reichenberger, lässt sich mit den Worten zitieren: "Das Entgegenkommen des FGV ist eine enorme Erleichterung für uns."

09.50 Uhr: Zwei weitere Todesfälle in den Landkreisen Tirschenreuth und Wunsiedel

Für das östliche Fichtelgebirge meldet das Robert Koch-Institut auf seiner Homepage zwei weitere Todesfälle – je einen im Landkreis Tirschenreuth und einen im Landkreis Wunsiedel. Damit steigt die Zahl der an Corona verstorbenen Patienten in den beiden Landkreisen jeweils auf zwei. Mit 148 positiv auf das Virus getesteten Menschen und umgerechnet 204,13 Erkrankten auf 100.000 Einwohner ist der Landkreis Tirschenreuth laut dieser Angaben prozentual gesehen der am stärksten betroffene Landkreis in Bayern.

09.20 Uhr: Fall-Zahlen in Coburg fast verdoppelt

Die Zahl der Corona-Infizierten hat sich in Stadt und Landkreis Coburg über das Wochenende fast verdoppelt. Wie das Landratsamt Coburg meldet, gibt es inzwischen 32 bestätigte Fälle. Noch am Freitag (20.03.20) waren es 17 Fälle. Im Landkreis haben sich 22 Personen mit dem Virus infiziert, in der Stadt Coburg sind es zehn Personen. Alle Patienten befinden sich in Quarantäne.

08.36 Uhr: 182 Corona-Fälle im Landkreis Tirschenreuth

Über das Wochenende hat sich die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Tirschenreuth auf 182 erhöht. Die Corona-Infizierten in Mitterteich stiegen auf 71 an, das teilt das Landratsamt Tirschenreuth mit. Mitterteich bleibt damit Corona Schwerpunkt im Landkreis Tirschenreuth. Am Samstag wurde in Tirschenreuth durch die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns eine mobile Abstrichstation, ein sogenanntes "Drive-Through-Verfahren", aufgebaut. Organisiert und unterstützt wurde diese Aktion durch das Gesundheitsamt, das BRK, die FFW und die Polizei. Es wurden rund 500 Kontaktpersonen getestet, die Ergebnisse liegen noch nicht vor, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Der Landkreis bittet zudem den Freistaat Bayern um Hilfe, im Kampf gegen Corona.

23.03.2020, 07.00 Uhr: Arztpraxis in Speichersdorf geschlossen, Team in Quarantäne

Eine Hausarztpraxis in Speichersdorf hat vorübergehen geschlossen. Wie der Arzt auf seiner Facebook-Seite mitteilt, ist das gesamte Praxisteam wegen des mehrfachen Kontaktes mit einem nachweislich an Corona erkrankten Patienten in Quarantäne. Auf Anweisung des Gesundheitsamtes bleibt die Praxis für zwei Wochen, mindestens bis 3. April, geschlossen. Auf der Ansage des Anrufbeantworters der Praxis bittet der Arzt bei seinen Patienten um Verständnis - im dringenden Behandlungsfall solle man sich an die umliegenden Praxen wenden.

22.03.2020, 15.00 Uhr: LGL meldet 286 Coronavirus-Infektionen in Oberfranken

In Oberfranken gibt es laut aktuellem Stand (22.03.20, 10.00 Uhr) 286 Coronavirus-Infektionen. Das teilte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit. Am Samstag (21.03.20) wurden 224 Erkrankte gemeldet. In ganz Bayern gibt es insgesamt 4.457 Fälle von Coronavirus-Infizierten, die meisten Fälle werden in Oberbayern (2.086) gezählt. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es aber zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und den Angaben des LGL kommen, teilte die Behörde mit.

22.03.2020, 12.15 Uhr: Zwei Pflegeheim-Bewohnerinnen in Rehau mit Coronavirus infiziert

Zwei Bewohnerinnen in Rehau im Landkreis Hof haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Nach Angaben des Landratsamtes Hof ist davon das Diakonische Sozialzentrum Rehau betroffen. Die beiden Bewohnerinnen wurden isoliert, seien aber nicht behandlungsbedürftig, heißt es. Elf weitere Bewohnerinnen und Bewohner, sowie fünf Pflegekräfte zeigen Erkältungserscheinungen und wurden getestet. Die Testergebnisse liegen allerdings noch nicht vor.

21.03.2020, 12.30 Uhr: Stadt und Landkreis Hof richten Bürgertelefon ein

Seit heute gibt es auch für Bürger in Stadt und Landkreis Hof ein Bürgertelefon zu Fragen rund um das Coronavirus und den dazu eingeleiteten Maßnahmen. "In Zeiten wie diesen besteht ein hohen Informationsbedürfnis. Wir wollen dem Rechnung tragen und bestmöglich informieren", so Landrat Oliver Bär und Oberbürgermeister Harald Fichtner. Sollte es erforderlich sein, wollen sie die Zeiten des Bürgertelefons verlängern.

Erreichbar ist die Hotline unter der Telefonnummer 09281 / 57-155 von Montag bis Freitag 08:00-18:00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 08:00-12:00 Uhr.

21.03.2020, 08.50 Uhr: Erste Nacht mit Ausgangsbeschränkungen verlief ruhig

In ganz Franken verlief die erste Nacht mit den neuen Ausgangsbeschränkungen ruhig. Laut der Polizei-Einsatzzentrale Oberfranken habe die "gesamte Lage bezüglich Corona" keine nennenswerten Einsätze in der vergangenen Nacht nach sich gezogen. In Bamberg blieben beliebte Orte wie die Untere Brücke am Alten Rathaus oder die Sandstraße menschenleer.

© BR

Seit Mitternacht gelten die neuen Ausgangsbeschränkungen in Bayern. Auch bei Studenten beliebte Orte wie die Untere Brücke beim Alten Rathaus oder die Sandstraße mit ihren vielen Kneipen waren menschenleer.

20.02.20, 16.16 Uhr: Acht weitere Corona-Fälle in der Region Bayreuth

In Stadt und Landkreis Bayreuth wurde bei weiteren acht Personen das neue Coronavirus nachgewiesen. Betroffen sind Personen im Alter zwischen 22 und 58 Jahren. Eine 58-jährige Frau aus dem Landkreis Tirschenreuth befindet sich in stationärer Behandlung, alle anderen Personen wiesen keine und nur milde Krankheitssymptome auf, teilte das Landratsamt Bayreuth mit. Damit haben sich in Stadt und Landkreis Bayreuth bisher 26 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

20.03.20, 15.54 Uhr: Zwölf Corona-Fälle im Landkreis Kronach

Im Landkreis Kronach ist die Zahl der bestätigten Coronafälle auf zwölf gestiegen. Bei dem zwölften Fall handelt es um einen Rückkehrer aus Tirol, teilte das Landratsamt mit. Er gehört nicht zum Kreis der bis dahin ermittelten Kontaktpersonen aus früheren Fällen zählt. Zuletzt waren dem Gesundheitsamt sieben neue Fälle gemeldet worden. Bei den Betroffenen handelt es sich um bereits bekannte Kontaktpersonen aus einem der ersten Fälle, so das Landratsamtes. Landrat Klaus Löffler (CSU) appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, die Vorgaben der vorläufigen Ausgangsbeschränkung sehr ernst zu nehmen. Es komme auf jeden Einzelnen an, um in einer gemeinsamen Kraftanstrengung die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, so Löffler. Die könne man nur gemeinsam schaffen.

20.03.20, 15.13 Uhr: Corona-Teststelle in Marktleuthen in Betrieb

In Marktleuthen hat eine Corona-Teststelle ihren Betrieb aufgenommen. Abstriche werden ausschließlich von Personen genommen, die im Verdacht stehen, mit dem Virus infiziert zu sein. Wer sich testen lassen will, dessen Kommen muss von seinem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt angekündigt sein, teilte das Landratsamt Wunsiedel mit. Außerdem müssen die Testpersonen ihren Wohnsitz im Landkreis Wunsiedel haben und ihre Krankenversicherungskarten mit dabeihaben. Die Teststelle ist als "Drive In" eingerichtet. Die Testpersonen müssen mit dem Auto kommen. Während ein Abstrich genommen wird, können sie im Fahrzeug sitzen bleiben. Die Abstriche führt ein Arzt bei geöffnetem Seitenfenster durch. Die Teststelle in Marktleuthen wurde innerhalb von zwei Tagen aufgebaut.

20.03.20, 15.00 Uhr: Dreharbeiten in Bamberg für Tatort aus Franken abgebrochen

Die Dreharbeiten in Bamberg für den nächsten Tatort aus Franken sind unterbrochen worden. Wegen der Corona-Pandemie seien Dreharbeiten nicht mehr möglich, so der Bayerische Rundfunk in einer Pressemitteilung. Der siebte Tatort aus Franken mit dem Titel "Wo ist Mike" spielt in der Domstadt selbst und in deren Umgebung. Die Dreharbeiten hatten erst am 03. 03.20 begonnen und sollen fortgesetzt werden, sobald es die Umstände erlauben.

10.03.20, 14.45 Uhr: In Coburg 17 Personen mit Coronavirus infiziert

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Coburg hat sich auf 17 erhöht. Wie das Landratsamt mitteilt, befinden sich die infizierten Personen in Quarantäne. Mit Lautsprecherdurchsagen ruft die Stadt ihre Bürger dazu auf, Menschenansammlungen zu meiden und einen Mindestabstand von eineinhalb Metern zu anderen Personen einzuhalten. Außerdem solle man private Veranstaltungen unterlassen.

20.03.20, 13:22 Uhr: Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel ungewiss

Noch ist offen, ob die Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel diesen Sommer stattfinden werden oder nicht. Darüber informierte Wunsiedels Bürgermeister Karl-Willi Beck (CSU) in einer Pressemitteilung. Danach beobachteten die Festspiele die aktuelle Lage genau und stünden in engem Kontakt mit den zuständigen Behörden. Sobald eine genauere Prognose über den Verlauf der Corona-Pandemie getroffen werden könne, würde eine Entscheidung darüber fallen, ob Vorstellungen abgesagt werden müssten oder nicht. Sollten die Vorstellungen nicht stattfinden können, würden bereits bezahlte Tickets selbstverständlich erstattet, so Bürgermeister Beck. Die jährlichen Luisenburg-Festspiele auf Deutschlands ältester Freilichtbühne sind ein beliebter Publikumsmagnet.

20.03.20, 10.23 Uhr: Erster Corona-Toter in Oberfranken

In Bayern sind zwei weitere Menschen gestorben, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert waren. Wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Freitag sagte, handelt es sich dabei um einen 85-Jährigen aus dem Landkreis Tirschenreuth und einen 82-Jährigen aus dem Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge. Damit gibt es in Bayern derzeit insgesamt 15 Coronavirus-Todesfälle.

20.03.20, 07.52 Uhr: Landratsamt Bamberg meldet 62 Corona-Fälle

In Stadt und Landkreis Bamberg gibt es derzeit 62 bestätigte Corona-Fälle. Das meldet das Landratsamt Bamberg auf Nachfrage des BR. Davon könnten 24 Fälle der Stadt Bamberg zugeordnet werden und 38 dem Landkreis. Zum zweiten Mal ist eine Einrichtung des Gesundheitswesens betroffen. Nachdem es bereits einen Fall am Klinikum Bamberg gab, sind nun vier Bewohner eines Seniorenheimes mit dem Coronavirus infiziert. Ein Bewohner musste sich in klinische Behandlung begeben.

19.03.20, 18.07 Uhr: Sparkasse Bayreuth schließt Geschäftsstellen

Die Sparkassen schließen vorübergehend einige ihrer Geschäftsstellen für den persönlichen Kundenverkehr. Wie die Sparkasse Bayreuth meldet, bleiben die Selbstbedienungsbereiche aber vollständig nutzbar. Bargeldeinzahlungen, Auszahlungen und das Ausdrucken von Kontoauszügen seien weiter möglich. Auch die Briefkästen und Service-Boxen würden regelmäßig geleert. Weiterhin sei sichergestellt, dass die Sparkasse telefonisch erreichbar sei und Online-Banking durchgeführt werden könne. Von der vorübergehenden Schließung betroffen sind in Stadt und Landkreis Bayreuth zunächst zehn Standorte: In Bayreuth die Standorte Birken und Glocke-Saas, dazu die Geschäftsstellen in Betzenstein, Bindlach, Eckersdorf, Fichtelberg, Heinersreuth, Plech, Pottenstein und Waischenfeld.

Zehn weitere Standorte sollen für persönliche Beratung geöffnet bleiben. Dort sollen nun zusätzliche Plexiglasscheiben an den Schaltern dafür sorgen, dass sich Mitarbeiter nicht mit dem Coronavirus infizieren. Die Sparkasse komme damit der Aufforderung der Bundesregierung und des Robert-Koch-Instituts nach, die persönlichen Kontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. In einer Mitteilung heißt es weiter, die Sparkasse arbeite mit Hochdruck daran, den von der Corona-Krise betroffenen Firmenkunden schnellstmöglich Mittel aus Förderprogrammen zur Verfügung stellen zu können. Zuvor hatte bereits die Sparkasse Schweinfurt-Haßberge die vorübergehende Schließung von 26 Filialen bekannt gegeben.

19.03.20, 17.53 Uhr: Corona-Fall im Hofer Gefängnis

Zwei Bedienstete bayerischer Gefängnisse haben sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Eine Sprecherin des Justizministeriums in München teilte am Donnerstagabend mit, dass in den Justizvollzugsanstalten in Hof und Straubing jeweils ein Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden sei. Beide stünden unter häuslicher Quarantäne. In den zwei betroffenen Gefängnissen seien Maßnahmen ergriffen worden, um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hieß es.

19.03.20, 17.07: Klinikum Bayreuth spricht Besuchsverbot aus

Angehörige von Patienten des Klinikums Bayreuth dürfen nicht mehr in das Krankenhaus kommen. Die Klinik hat ein Besuchsverbot erlassen, teilte die Geschäftsleitung am Donnerstag (19.03.20) mit. Das Verbot gilt auch für die Klinik "Hohe Warte". Das Besuchsverbot wird von Sicherheitsleuten überwacht. Das Klinikum wird einen Wäsche-Service anbieten. Angehörige von Patienten können Taschen mit frischer Bekleidung und Alltagsgegenständen abgeben. Die Taschen werden an die Patienten weitergereicht. Vom Besuchsverbot ausgenommen sind Angehörige von Schwerstkranken, Eltern von kranken Kindern und Ehemänner beziehungsweise Partner von schwangeren Frauen und Müttern nach einer Entbindung.

19.03.20, 16.04 Uhr: US-Spieler von Medi Bayreuth zurück nach USA

Der Basketball-Bundesligist Medi Bayreuth hat die Verträge mit seinen amerikanischen Spielern aufgelöst – jeweils in beiderseitigem Einvernehmen. Wie der Verein mitteilt, sollen Nate Linhart, James Woodard, Bryce Alford und James Robinson baldmöglichst in ihre Heimat zurückkehren. Reid Travis hatte die Wagnerstadt bereits verlassen. Mit Evan Bruinsma sei man noch in Gesprächen, heißt es weiter, doch auch er soll in den nächsten Tagen in die Vereinigten Staaten zurückkehren, um in dieser schweren Zeit im Kreise seiner Familie zu sein. Trainer Raoul Korner zeigt Verständnis: "Es ist absolut verständlich, dass jeder Spieler in dieser für uns alle immer noch surrealen Situation nicht tausende Kilometer von seiner Familie entfernt sein möchte, zumal das Fliegen in den nächsten Wochen ja auch nicht einfacher werden wird. Da die Liga realistischerweise zumindest nicht in absehbarer Zeit fortgesetzt werden wird, sprach aus sportlicher Sicht nichts dagegen, diesem Wunsch zu entsprechen."

19.03.20, 15.40 Uhr: Jetzt 16 bestätigte Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Coburg

Im Landkreis Coburg gibt es seit Mittwoch (18.03.20) drei neue bestätigte Coronafälle. Damit sind in Stadt und Landkreis Coburg insgesamt 16 Menschen mit dem Virus infiziert. Alle Patienten befinden sich in Quarantäne, sagte eine Pressesprecherin des Landratsamtes dem Bayerischen Rundfunk.

19.03.20, 15.33 Uhr: Landkreis Forchheim richtet Abstrichstelle ein

In Forchheim entsteht auf dem Parkplatz vor der Herder Sporthalle eine Corona-Abstrichstelle. Die Stelle wird derzeit noch aufgebaut und soll laut Pressestelle des Landratsamtes Forchheim am Montag (23.03.20) in Betrieb gehen. Die Abstrichstelle ist dann zuständig für den gesamten Landkreis Forchheim. Abstriche werden nur von Personen genommen, die vom Gesundheitsamt einen entsprechenden Termin bekommen haben. "Spontane Besuche ohne Auftrag sind zwecklos", teilt das Landratsamt mit. Die Betroffenen sollen nach Möglichkeit mit dem Auto kommen und im Auto sitzen bleiben. Durch das "Drive-by-Verfahren" werde das Ansteckungsrisiko minimiert. Für Betroffene ohne Auto werde ein gesonderter Termin vereinbart.

19.03.20, 15.09 Uhr: Öffentlicher Nahverkehr im Kreis Lichtenfels ab Montag nach Ferienfahrplan

Der öffentliche Nahverkehr im Landkreis Lichtenfels wird ab Montag (23.03.20) bis auf Weiteres weitgehend auf den Ferienfahrplan umgestellt. Das geschehe zum Schutz der Fahrgäste und des Fahrpersonals vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamtes. Betroffen sind davon auch Rufbusfahrten, Linien, die nicht dem VGN angeschlossen sind, Schulbusse und Bürgerbusse. Das FiftyFifty Taxi kann nach wie vor genutzt werden.

© BR

Eine Apotheke in Coburg setzt in der Corona-Krise auf zusätzlichen Schutz durch Plexiglas-Scheiben an den Verkaufsschaltern.

19.03.20, 13.16 Uhr: Coburger Apotheke setzt Plexiglas-Scheiben ein

Eine Apotheke in Coburg setzt in der Corona-Krise auf zusätzlichen Schutz durch Plexiglas-Scheiben an den Verkaufsschaltern. Angelika Schaller, die Geschäftsführerin der Stadt Apotheke, hat die Holzhalterungen mit den Scheiben bei einem Schreiner anfertigen lassen, um die Versorgung der Bevölkerung mit Medikamenten möglichst lange sicherstellen zu können. Seit Anfang der Woche stehen die Trapeze auf den Verkaufsschaltern und schaffen so zusätzliche Sicherheit vor einer möglichen Ansteckung durch Tröpfcheninfektion. Über eine europäische Apotheker-Plattform im Internet hat Schaller den Hinweis von italienischen Kollegen erhalten und handelte direkt. Sowohl das Personal, als auch die Kunden finden die zusätzliche Schutzmaßnahme gut und sinnvoll. Die Kosten für die Plexiglas-Halterungen lagen bei insgesamt etwa 1.600 Euro.

19.03.20, 11.38 Uhr: 12 Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Bayreuth

Auch im Raum Bayreuth gibt es weitere Corona-Fälle. Aktuell sind 12 Fälle aus Stadt und Landkreis Bayreuth bekannt. Das teilt das Gesundheitsamt mit. Bei den zwei ursprünglich positiv getesteten, symptomfreien Personen aus Goldkronach konnte der Virus bereits nach zwei Wochen nicht mehr nachgewiesen werden. Bei allen Kontaktpersonen des Ehepaars haben sich bisher keine Infektionen nachweisen lassen, heißt es weiter. In diesem Zusammenhang bittet das Gesundheitsamt Bayreuth noch einmal eindringlich darum, von nicht zwingend erforderlichen Kontakten außerhalb des engen, persönlichen Umfelds abzusehen. Vor allem Besuche in Alten- und Seniorenheimen, aber auch in Krankenhäusern sollen bis auf Weiteres unterlassen werden, um die Bewohner bzw. Patienten dort nicht zu gefährden, so die Mitteilung des Gesundheitsamtes.

18.03.20, 19.42 Uhr: Prozesse im OLG-Bezirk Bamberg weiterhin öffentlich

Trotz der Corona-Pandemie finden im Oberlandegerichtsbezirk Bamberg weiterhin öffentliche Gerichtsverhandlungen an den Landgerichten und Amtsgerichten statt. Allerdings gibt es strenge Eingangskontrollen, teilte das Oberlandesgericht (OLG) Bamberg mit. Besucher der Gerichte müssen eine so genannte Selbstauskunft ausfüllen. Um die Ansteckungsgefahr zu verringern, sollen die Zuhörer von Prozessen ausreichend Abstand zu einander halten. Schriftlichen Anträge, die bisher persönlich abgegeben wurden, sollen per Post an die Gerichte gesendet werden. Wie das OLG Bamberg weiter mitteilt, finden trotz der Corona-Pandemie eilige Verfahren statt. Unter anderem werden wichtige Strafsachen, Familiensachen und Zivilsachen verhandelt.

18.03.20, 17.30 Uhr: Regiomed-Kliniken schaffen mehr Intensivbetten

Die Regiomed-Kliniken in Coburg bereiten sich darauf vor, innerhalb kürzester Zeit sehr viele Corona-Patienten aufnehmen und intensivmedizinisch behandeln zu müssen. Wie der Klinikverbund mitteilt, wird er die Zahl der Intensivbetten aufstocken. Eine genaue Zahl konnten die Regiomed-Kliniken auf Nachfrage des BR nicht nennen. Es sei aber möglich, reguläre Betten in Intensivbetten umzuwandeln. Dazu müssten weitere Beatmungsgeräte angeschafft werden. Sei dies wegen Lieferengpässen nicht möglich, werde man auf Narkosegeräte ausweichen, welche die Funktion von Beatmungsgeräten übernehmen können. Auch könnten sich die Regiomed-Kliniken sowohl mit Betten, medizinischem Gerät und Personal gegenseitig aushelfen. Zu dem Klinikverbund sind Krankenhäuser in Coburg, Neustadt bei Coburg, Lichtenfels sowie in Sonneberg und Hildburghausen in Thüringen zusammengeschlossen.

18.03.20, 16.30 Uhr: Fünf neue Fälle in Stadt und Landkreis Coburg

Im Stadt und Landkreis Coburg gibt es fünf neue Corona-Fälle. Das teilte das Landratsamt Coburg auf seiner Internetseite mit. Insgesamt sind damit 13 Personen infiziert – zehn im Landkreis und drei in der Stadt. Alle Betroffenen befinden sich in Quarantäne.

18.03.20, 13.51 Uhr: In Bamberg und Bayreuth kostenlos Busfahren

In Bamberg und Bayreuth können Bürger vorerst ohne gültigen Fahrschein mit den Bussen in die Innenstadt fahren. In Bamberg gilt das Angebot bis einschließlich Sonntag (22.03.20) und soll nicht verlängert werden. In Bayreuth gilt es bis auf Weiteres. Die Stadtwerke beider Städte reagieren mit ihrem Angebot auf die Einstellung des Fahrkartenverkaufs wegen des Coronavirus. Busfahrer sollen so vor einer Infektion geschützt werden. Da es in beiden Städten aber außerhalb des Zentralen Omnibusbahnhofs keine oder nur wenige Fahrkartenautomaten gibt, dürfen die Passagiere die Busse in Richtung Innenstadt ohne gültigen Fahrschein besteigen. Man hoffe darauf, dass sich die Passagiere, so sie in der Innenstadt angekommen sind, mit Fahrkarten eindecken, sagt ein Sprecher der Stadtwerke Bamberg auf Nachfrage des BR. Da man den Fahrkartenverkauf in den Bussen quasi über Nacht eingestellt habe, wolle man mit dieser Übergangsregelung verhindern, dass sich gerade ältere Menschen, die Tickets nicht über das Handy lösen können, als Schwarzfahrer fühlen.

18.03.20, 13.14 Uhr: Verschiebung der Stichwahlen vorgeschlagen

Wegen der Corona-Pandemie fordert der Bamberger Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz (SPD) eine Verschiebung der für den 29. März terminierten Stichwahlen. Auch für eine Briefwahl brauche es Wahlhelfer zur Auszählung der Stimmen, teilte der Abgeordnete mit. Die Stichwahlen in den Gemeinden, Städten und Landkreisen sollten erst nach Beendigung der Corona-Krise stattfinden. Als neuen Termin schlägt der Abgeordnete den 1. September vor. Er räumt aber ein, dass dann die gewählten Bürgermeister und Landräte ihre Posten nicht zum 1. Mai antreten können.

18.03.20, 06.10 Uhr: Med-Center Bayreuth schließt vier Standorte

Weil im Med-Center in Bayreuth ein Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert ist, wird an allen Standorten des Unternehmens die Behandlung von Patienten ausgesetzt. Wie Wolfgang Gruber, der Leiter des Med-Center, auf Nachfrage des BR bestätigt, müssen sämtliche Ärzte des Unternehmens für mindestens 14 Tage in häusliche Quarantäne. Das komme einer faktischen Schließung der Standorte Bayreuth, Hof, Pegnitz (Lkr. Bayreuth) und Kemnath (Lkr. Tirschenreuth) gleich. Wie das Gesundheitsamt in Bayreuth mitteilt, handelt es sich bei der Frau um eine 39 Jahre alte medizinische Fachangestellte, die im Landkreis Tirschenreuth wohnt. In Stadt und Landkreis Bayreuth seien derzeit zwölf mit dem Coronavirus infizierte Personen bekannt. Das Med-Center Bayreuth beschäftigt eigenen Angaben zufolge 14 Ärzte. Auch 41 Patienten sollen in den vergangenen Tagen Kontakt zu dem infizierten Mitarbeiter gehabt haben und darüber nun informiert werden. Alle Standorte sollen in der Zwischenzeit telefonisch erreichbar und durch das nicht betroffene Personal besetzt bleiben.

17.03.20, 19:47 Uhr: Im Landkreis Kulmbach elf bestätigte Corona-Fälle

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Kulmbach hat sich auf elf erhöht. Bei den Infizierten handelt es sich um vier Lehrkräfte und sieben Schüler, teilte das Landratsamt mit. Eine zwölfte positiv getestete Person stammt nicht aus dem Landkreis Kulmbach. Alle Infizierten sind größtenteils symptomfrei und in häuslicher Quarantäne.

17.03.20, 17:36 Uhr: Landkreis Kronach meldet vierten Corona-Fall

Im Landkreis Kornach gibt es einen vierten bestätigten Corona-Fall. Es handelt sich um einen Mann, der in Tirol war, teilte das Landratsamt mit. Bis Montag (16.03.20) waren drei bestätigte Corona-Fälle gemeldet worden. Die dritte infizierte Person ist eine Kontaktperson der beiden ersten bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Kronach. Am Mittwoch (18.03.20) wird in Kronach eine Testzentrale für Abstriche in Betrieb gehen. Sie wird werktags von 09.00 Uhr bis 10.00 Uhr geöffnet haben. Bevor Personen die Teststelle aufsuchen, muss eine telefonische Abklärung mit einem Arzt und eine entsprechende Veranlassung erfolgen. Die Veranlassung für einen Abstrich erfolgt nur in begründeten Verdachtsfällen. Das Landratsamt hat ein Corona-Bürgertelefon eingerichtet, das unter der Nummer 09261/678888 montags bis freitags von 08.00 Uhr bis 17.00 Uhr und am Wochenende von 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr besetzt ist.

17.03.20, 17.30 Uhr: Im Kreis Wunsiedel jetzt 14 Corona-Fälle

Die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Wunsiedel hat sich auf 14 erhöht. Alle Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne, so das Landratsamt Wunsiedel in einer Pressemitteilung. Die Zahl der Fälle habe sich um elf erhöht. Der Anstieg sei nicht überraschend. Es sei davon auszugehen, dass die Zahlen – wie in anderen Regionen auch - in den kommenden Tagen weiter steigen, so heißt es weiter.

17.03.20, 15.03 Uhr: Vier neue Corona-Fälle im Landkreis Lichtenfels

Das Landratsamt Lichtenfels meldet vier weitere Infektionen mit dem Corona-Virus. Damit sind im Landkreis Lichtenfels insgesamt fünf Fälle bestätigt. Die vier Neu-Infizierten befinden sich in häuslicher Quarantäne. Der erste Corona-Fall, der im Lichtenfelser Klinikum stationär behandelt wurde, geht ab Dienstag (17.03.20) ebenfalls häusliche Quarantäne.

17.03.20, 11.22 Uhr: Aufnahme-Stopp an Reha-Kliniken der DRV

Die Reha-Kliniken der Deutschen Rentenversicherung (DRV) nehmen wegen der Corona-Krise bis auf Weiteres keine neuen Patienten mehr auf. Das gibt eine Sprecherin der DRV bekannt. Der Aufnahme-Stopp gilt für alle acht Kliniken, die die Deutsche Rentenversicherung in Bayern betreibt. Betroffen sind demnach die Frankenklinik in Bad Kissingen, die Frankenland-Klinik in Bad Windsheim, die Höhenklinik in Bischofsgrün, die Klinik Frankenwarte in Bad Steben, die Klinik Herzoghöhe Bayreuth, die Ohlstadtklinik in Ohlstadt, die Rheumaklinik Bad Aibling sowie die Sinntalklinik in Bad Brückenau. Die Patienten, die ihre Rehabilitation bereits angetreten haben, können diese auch zu Ende bringen, heißt es. Der Sprecherin zufolge gibt es in den Kliniken bislang weder einen Corona-Infizierten noch einen Verdachtsfall. Ein Krisenstab treffe sich täglich am Sitz der DRV in Bayreuth. Neben dem Schutz der Patienten in den acht Kliniken gehe es auch um Vorsichtsmaßnahmen für die rund 3.000 Beschäftigten der Rentenversicherung. Bereits seit einigen Tagen gelten in den Kliniken Einschränkungen bezüglich Besuchen und Heimfahrten der Patienten an den Wochenenden. Diese sind nur in dringenden Ausnahmefällen erlaubt.

16.03.20, 18.40 Uhr: Zentrale Teststelle für Region eingerichtet

Um die ärztlichen Dienste in der Region Hof zu entlasten, haben Stadt und Landkreis Hof eine zentrale Teststelle für Corona-Verdachtsfälle eingerichtet. Die Teststelle in der Hofer Freiheitshalle nimmt am Mittwoch (17.03.20) ihren Betrieb auf. Sie ist werktags von 13.00 bis 15.00 Uhr besetzt. Testen lassen können sich Personen, die folgende Kriterien erfüllen: Sie müssen im dringenden Verdacht stehen, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Der Test muss durch ihren Hausarzt angemeldet sein, den sie vorher telefonisch kontaktiert haben. Sollte der Hausarzt nicht zu erreichen sein, müssen sich die Patienten an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst oder in Ausnahmefällen an das Gesundheitsamt wenden. Personen, die getestet werden wollen, müssen in der Stadt oder im Landkreis Hof ihren Wohnsitz haben. Alle Personen, die zur zentralen Teststelle kommen, müssen ihre Versichertenkarte vorzeigen. Die Teststelle wurde als "Drive in" eingerichtet. Die Testpersonen müssen also mit dem Auto kommen. Die Abstriche werden von den Ärzten über das geöffnete Fahrzeugfenster vorgenommen. 

16.03.20, 17.19 Uhr: Helferkreis für Senioren in Kulmbach eingerichtet

Um Senioren in Kulmbach während der Coronavirus-Pandemie zu unterstützen, hat die Stadt einen Helferkreis eingerichtet. Die Freiwilligen kaufen für die älteren Mitbürger ein, besorgen für sie Medikamente oder gehen mit den Hunden der Senioren spazieren. Engagierte Bürger, die beim Helferkreis mitmachen wollen, können sich bei der Stadtverwaltung melden. Senioren, die Hilfe benötigen, können sich ebenfalls an die Stadt wenden.

16.03.20, 16.55 Uhr: Erzbistum Bamberg sagt Ostergottesdienste ab

Wegen der Corona-Epidemie werden in Bamberg das Diözesanmuseum und alle kirchlichen Bildungshäuser geschlossen. Bis Ende der Osterferien (19.04.20) werden auch alle öffentlichen Gottesdienste abgesagt, teilte das Erzbistum Bamberg mit. Das gelte auch für die Feierlichkeiten in der Karwoche und an den Osterfeiertagen. Als Ersatz bietet das Erzbistum Bamberg ab Donnerstag (19.03.20) täglich um 08.00 Uhr auf der Facebook-Seite des Bamberger Doms eine Eucharistiefeier mit Erzbischof Ludwig Schick oder einem Mitglied des Domkapitels an. Die Kirchen bleiben aber für das persönliche Gebet geöffnet. Alle Pilgerreisen werden abgesagt. Beerdigungen können im kleinsten Kreis unter Einhaltung der behördlichen Vorgaben stattfinden.

16.03.20, 16.30 Uhr: Dritter Corona-Fall im Landkreis Wunsiedel

Im Landkreis Wunsiedel ist der dritte Corona-Fall bestätigt worden. Wie das Landratsamt Wunsiedel heute (16.03.20) mitteilt, muss derzeit noch geklärt werden, ob der Patient in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste, oder ob er sich in häuslicher Quarantäne befinde. Über Geschlecht, Alter und Wohnort des Infizierten kann die Behörde derzeit keine Auskunft geben.

16.03.20, 16.21 Uhr: Klinikum Hof verbietet Besucher

Patienten des Sana Klinikums Hof dürfen ab sofort keine Besucher mehr empfangen. Wie die Klinik mitteilt, wird das Verbot aufgrund der aktuellen Lage und Entwicklung zum Coronavirus ausgesprochen. Nur in begründeten Ausnahmefällen und nach ärztlicher Einschätzung könne das Verbot aufgehoben werden. Das Sana Klinikum Hof gehört laut eigenen Angaben mit 465 Betten zu den größten somatischen Akutkrankenhäusern in Bayern. Jährlich werden dort etwa 25.000 stationäre Patienten behandelt.

16.03.20, 14.50 Uhr: Bezirk Oberfranken sagt weitere Veranstaltungen ab

Wegen der Coronavirus-Epidemie sagt der Bezirk Oberfranken alle Veranstaltungen in seinen Einrichtungen bis zum 20.04.20 ab. Dies gelte auch für die Fortbildungskurse der Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Bayreuth, der Lehranstalt für Fischerei in Aufseß und der Trachtenberatung im Bauernhofmuseum Bamberger Land in Frensdorf, teilte der Bezirk Oberfranken mit. Unter anderem fallen die Mähdrescherfahrerschulung, ein Räucherkurs und der Kurs "Wolle spinnen – alte Techniken neu entdecken" aus.

16.03.20, 13.12 Uhr: Bauernhofmuseum Bamberger Land geschlossen

Wegen der Coronavirus-Epidemie bleibt das Bauernhofmuseum Bamberger Land in Frensdorf bis auf Weiteres geschlossen. Alle Veranstaltungen werden bis Ende der Osterferien (19.04.20) abgesagt, teilte das Landratsamt mit. Abgesagt ist auch das Ferienprogramm für Kinder.

Die Sonderausstellung "Volk Heimat Dorf" über das Alltagsleben auf dem Land in den 1930er und 1940er Jahren wird voraussichtlich ab dem 21.04.20 gezeigt. Dann will das Bauernhofmuseum Bamberger Land in die neue Saison starten.

16.03.20, 05.17 Uhr: Telefon-Hotline statt Straßenwahlkampf

Der Wahlkampf für die Stichwahl in den nächsten beiden Wochen wird durch das Corona-Virus geprägt. So will die Hofer SPD-Kandidatin Eva Döhla zum Beispiel eine Telefon-Hotline einrichten. Da Info-Stände oder die sonst üblichen Haustür-Besuche jetzt nicht möglich sind, soll übers Telefon der persönliche Kontakt zu den Wählerinnen und Wähler aufgebaut werden, erklärte Döhla am Sonntagabend im BR-Gespräch. Sie erzielte am Sonntag im ersten Wahlgang 31,2 Prozent und ist zusammen mit Amtsinhaber Harald Fichtner (CSU) am 29. März in der Stichwahl. Fichtner kam auf 38,9 Prozent.

15.03.20, 20.13 Uhr: Vier weitere Fälle in Hof

Die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof hat vier weitere Coronavirus-Fälle im Hofer Land bestätigt. Dabei handelt es sich um zwei Personen aus der Stadt sowie zwei weitere Personen aus dem Landkreis Hof. Drei der Neuinfizierten haben sich während eines Auslandsaufenthaltes infiziert. Damit steigt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle im Hofer Land auf aktuell sieben an.

15.03.20, 17.57 Uhr: Erster bestätigter Fall im Landkreis Wunsiedel

Im Landkreis Wunsiedel ist jetzt der erste Landkreisbürger positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Kontaktpersonen der erkrankten Person werden durch die Gesundheitsbehörden ermittelt, sowie die erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen eingeleitet, heißt es in einer Mitteilung aus dem Landratsamt Wunsiedel. Darüber hinaus wurden im Klinikum Fichtelgebirge, Haus Marktredwitz, zwei positiv getestete Personen behandelt. Beide stammen aus einem anderen Landkreis. Eine der beiden Personen ist bereits in ein anderes Klinikum verlegt worden.

15.03.20, 15.00 Uhr: Bayern schränkt öffentliches Leben ein

Wegen des Coronavirus kommt es jetzt in Bayern zu reduzierten Öffnungszeiten von Geschäften und in der Gastronomie. Außerdem werde es weitreichende Schließungen von Bars, Clubs, Schwimmbädern oder Kinos kommen, erfuhr der BR aus Regierungskreisen.

15.03.20, 12.30 Uhr: 26 Corona-Fälle in Oberfranken

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet für Sonntag (15.03.20, Stand: 12.00 Uhr) 26 Coronavirus-Infektionen in Oberfranken. Das LGL listet Fälle auf, die über den elektronischen Meldeweg durch die bayerischen Gesundheitsämter mitgeteilt wurden. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und der LGL-Tabelle kommen. Das LGL wiederum meldet die bayerischen Fälle an das Robert Koch-Institut, auch hier kann es z.B. durch unterschiedliche Aktualisierungszeitpunkte zu abweichenden Daten kommen. Die Aktualisierung der Zahlen erfolgt einmal täglich.

15.03.20, 12.30 Uhr: Lichtfestival "Kronach leuchtet" verschoben

Das Lichtfestival "Kronach leuchtet", das am 24. April starten sollte, ist um ein Jahr verschoben worden. Wie der Veranstalter mitteilte, sei nicht abzusehen, wie sich die Lage in den kommenden Wochen entwickeln werde. Mit der Absage sollen die Besucher geschützt, der finanzielle Verlust in Grenzen gehalten und ein Fortbestand des Lichtfestes sichergestellt werden. Für das Lichtfest wurden laut Veranstalterangaben 120.000 Besucher erwartet. Es wäre das 15. Lichtfest in Kronach gewesen.

15.03.20, 10.00 Uhr: Obermain Therme schließt vorübergehend

Die Obermain Therme in Bad Staffelstein (Lkr. Lichtenfels) hat den Betrieb vorläufig eingestellt, schreibt das Bad auf der eigenen Internetseite. Demnach sei derzeit nicht bekannt, wie lange die Schließung anhält. Die Therme steht mit den zuständigen Behörden in Kontakt. Das "Best Western Plus Kurhotel an der Obermaintherme" ist von der Schließung nicht betroffen.

15.03.20, 09.00 Uhr: Landestheater Coburg stellt Betrieb ein

Das Landestheater Coburg hat den Betrieb bis zum Ende der Osterferien (19.04.20) eingestellt, heißt es in einer Mitteilung des Theaters. Seit Freitag (13.03.20) wird der Vorstellungsbetrieb des Landestheaters analog zum Großen Haus auch in der Reithalle eingestellt. Dies wurde vom Ordnungsamt zusammen mit Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD) in einer Risikobewertung für die Vorstellungen in der Reithalle festgestellt. Die gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit und können an der Theaterkasse getauscht werden. Die Theaterkasse bleibt zu den regulären Zeiten geöffnet.

15.03.20, 08.30 Uhr: Studiobühne Bayreuth sagt Veranstaltungen ab

Die Studiobühne Bayreuth hat wegen des Coronavirus alle öffentlichen Veranstaltungen ab Sonntag (15.03.20) abgesagt. Das teilt das Theater in einer Pressemitteilung mit. Demnach habe sich die Studiobühne vorerst darauf geeinigt, die Veranstaltungen bis zum 31.03.20 abzusagen. Gäste, die ihre Eintrittskarten bereits erworben haben, bekommen das Geld zurück oder können die Karten gegen einen Gutschein eintauschen. Die Betreiber weisen darauf hin, dass Gäste die Karten aus Solidarität auch verfallen lassen können, um so die Einnahmeausfälle des Theaters etwas zu kompensieren.

14.03.20, 16.27 Uhr: Bamberger Sozialstiftungs-Mitarbeiter positiv getestet

Ein ärztlicher Mitarbeiter der HNO-Abteilung der Sozialstiftung Bamberg ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie die Stadt Bamberg heute mitgeteilt hat, gibt es keine Anhaltspunkte für weitere Infizierte. Vorsorglich werden alle Kontaktpersonen ermittelt. Wenn Symptome auftreten, soll ein Abstrich an der Teststelle in Scheßlitz erfolgen. Die Versorgung der HNO-Patienten ist weiterhin gewährleistet. Geplante Operationen werden aber abgesagt.

14.03.20, 14.06 Uhr: 19 Coronavirus-Fälle in Oberfranken

In Oberfranken steigt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle an. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen meldet für Samstag (14.03.20, Stand: 13.00 Uhr) 19 Fälle. Für Mittelfranken wurden dem LGL von den Gesundheitsämtern 57 Fälle gemeldet, für Unterfranken 64. Bayernweit sind es unterdessen 681 bestätigte Coronavirus-Fälle.

14.03.20, 11.57 Uhr: Coronavirus-Fall am Klinikum Bayreuth

Das Klinikum Bayreuth hat gemeinsam mit dem Gesundheitsamt mitgeteilt, dass es seit Freitagabend (13.03.20) am Klinikum Bayreuth einen an Covid-19 erkrankten Patienten. Ein Test im eigenen Labor verlief positiv. Der Mann aus dem Regierungsbezirk Oberpfalz hat derzeit leichte Symptome. Er ist isoliert in einem speziellen Bereich auf einer Pflegestation untergebracht. Für ihn gelten alle Hygiene- und Quarantäne-Maßnahmen, die für einen solchen Fall vorgesehen seien, so das Klinikum. "Es besteht sicherlich Anlass zur Vorsicht und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Situation. Aber es gibt nach wie vor keinen Anlass zur Beunruhigung", sagte der Ärztliche Direktor des Klinikums Bayreuth Prof. Thomas Rupprecht. Patientenbesuche sollten dennoch deutlich eingeschränkt werden. Ein Besucher pro Patient und Tag für eine Stunde, das sei die Leitlinie. Zum Gesundheitszustand des infizierten Mannes wird das Klinikum Bayreuth aus datenschutzrechtlichen Gründen keine weiteren Angaben machen.

Ein Verdachtsfall in der Bayreuther Jean-Paul-Schule hat sich im Übrigen nicht bestätigt. Hier verlief der Test auf das Coronavirus negativ.

14.03.20, 10.35 Uhr: Betrieb in Münchberger Klinik läuft wieder

Die Notfallversorgung im Klinikum Münchberg ist wieder vollumfänglich gewährleistet. Das teilten der Verwaltungsratsvorsitzende, Landrat Oliver Bär, sowie der Vorstand der Kliniken HochFranken, Peter Wack, in Absprache mit der Gesundheitsbehörde des Landratsamtes Hof mit. Ab sofort kann das Krankenhaus wieder von Notärzten angefahren werden. Auch andere Patienten werden wieder in der Klinik aufgenommen und behandelt.

Die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof hatte am späten Freitagabend (13.3.20) einen dritten Coronavirus-Fall im Hofer Land bestätigt. Bei dem Mann, der positiv auf das Virus getestet worden ist, handelt es sich um einen Patienten der Klinik Münchberg. Mittlerweile wurden alle Kontaktpersonen in der Klinik ermittelt und gemäß den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts behandelt. Klinik-Vorstand Peter Wack bat allerdings darum zu beachten, dass "als generelle Vorsichtsmaßnahme keine Besuche mehr in den Kliniken Hochfranken, in Münchberg und Naila stattfinden sollen." Der generelle Betrieb sei aber gewährleistet.

14.03.20, 08.43 Uhr: Dritter Coronavirus-Fall im Hofer Land

Die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof hat einen dritten Coronavirus-Fall im Hofer Land bestätigt. Der Mann ist Patient in der Klinik in Münchberg. Das positive Testergebnis des Mannes wurde am späten Freitagabend (13.03.20) übermittelt. Das Krankenhaus wurde unmittelbar von der Rettungsleitstelle abgemeldet. Es wird nicht mehr von Notärzten angefahren. Außerdem bittet die Behörde darum, dass keine Patientenbesuche mehr erfolgen sollen. Über den Gesundheitszustand des Mannes war aktuell nichts zu erfahren. Weitere Maßnahmen werden im Lauf des Tages entschieden, so das Landratsamt Hof.

13.03.20, 20.00 Uhr: "Bamberger Rettungsschirm" geplant

Wegen des Coronavirus hat die Stadt Bamberg einen "Rettungsschirm" aufgespannt. 1,5 Millionen Euro sollen der regionalen Wirtschaft, Kulturschaffenden und Vereinen zur Verfügung gestellt werden. Das Coronavirus beeinflusst immer mehr das öffentliche Leben. Als Vorsichtsmaßnahme werden derzeit viele Veranstaltungen verschoben oder abgesagt und Einrichtungen vorübergehend geschlossen. Das betrifft die Bereiche Kunst, Kultur, Bildung und Sport gleichermaßen.

13.03.20, 18:59 Uhr: Erzbistum Bamberg sagt Gottesdienste mit mehr als 100 Teilnehmern ab

Aufgrund der Coronavirus-Epidemie fallen im Erzbistum Bamberg alle Gottesdienste mit mehr als 100 Gläubigen aus. Ist die Teilnehmerzahl nicht vorhersehbar, sollte im Zweifelsfall die Messfeier abgesagt werden, teilte das Erzbistum mit. Die Empfehlung gelte voraussichtlich bis 19.04.20, heißt es in der Pressemitteilung. Bis auf Weiteres fallen alle Kindergottesdienste im Erzbistum Bamberg aus. Erstkommunionfeiern und Firmungen sind zu verschieben. Beerdigungen können aber stattfinden, sofern die bekannten Risikokriterien eingehalten werden. Verschoben werden sollen auch Veranstaltungen von Pfarreien und regelmäßige Treffen pfarrlicher Gruppen. Erzbischof Ludwig Schick entbindet die Gläubigen von der Sonntagspflicht, die heilige Messe zu besuchen. Schick ruft dazu auf, den Sonntag zu Hause durch das persönliche Gebet oder in der Familie zu heiligen.

13.03.20, 18.01 Uhr: "Bamberger Rettungsschirm" mit 1,5 Millionen Euro

Um die von der Coronavirus-Epidemie ausgelöste Wirtschaftskrise abzufedern, will die Stadt Bamberg 1,5 Millionen Euro kleinen und mittleren Unternehmen, Selbständigen, Künstlern, Freiberuflern und Vereinen zur Verfügung stellen. Damit soll die regionale Wirtschaft gestärkt und die Arbeit von Kulturschaffenden am Leben erhalten bleiben, begründete Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) die Schaffung des "Bamberger Rettungsschirms", den der Stadtrat noch genehmigen muss.

Die Gelder sollen als zinslose Darlehen ausbezahlt werden. Beträge über 20.000 Euro unterliegen der Einzelfallprüfung. Antragsteller können sich an das Wirtschaftsreferat wenden, das eine Hotline einrichtet. Ab Montag (16.03.20) richtet die Stadt Notgruppen inklusive Mittagsbetreuung für Kindergartenkinder und Schüler ein. Damit bekommen Eltern, die in wichtigen öffentlichen Einrichtungen arbeiten, eine Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder.

13.03.20, 17.20 Uhr: Kulmbacher Motorradsternfahrt abgesagt

Das größte Bikertreffen Süddeutschlands muss aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus abgesagt werden. Dies gab Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bekannt. Es gebe zudem zahlreiche Teilnehmer aus europäischen Ländern, die jetzt zu Risikogebieten erklärt wurden, heißt es in einer Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums. Die traditionelle Motorradsternfahrt nach Kulmbach hätte zum 20-jährigen Jubiläum am 25. und 26. April 2020 stattfinden sollen. "Wir planen ganz fest, das Jubiläum im April 2021 nachzuholen", sagte Herrmann, der in den vergangenen Jahren regelmäßig selbst mit dem Motorrad zur Sternfahrt gefahren sei.

13.03.20, 16.59 Uhr: Theater Hof sagt alle Vorstellungen ab

Wegen des Coronavirus sagt das Theater Hof alle Vorstellungen und Veranstaltungen ab. Die Absagen gelten bis 19.04.20, teilte das Theater mit. Die bereits ausverkauften Premieren der Oper "Stallerhof" und der Komödie "Toulouse" fallen aus. Das Theater will Termine für Ersatzvorstellungen demnächst bekannt geben. Die Eintrittskarten bleiben gültig. Die Eintrittspreise können auch erstattet werden. Die Theaterkasse bleibt werktags von 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet, mittwochs zusätzlich von 18.00 bis 20.00 Uhr. Telefon 09281/7070-290.

13.03.20, 16.15: Landkreis Lichtenfels meldet ersten Corona-Fall

Im Landkreis Lichtenfels gibt es einen ersten bestätigten Corona-Fall, teilte das Landratsamt mit. Der Patient befinde sich im Klinikum Lichtenfels in Isolation und alle erforderlichen Maßnahmen würden ergriffen. Man sei auch am Wochenende für die Bürgerinnen und Bürger im Einsatz, so Landrat Christian Meißner (CSU) . Das Landratsamt biete für besorgte Bürgerinnen und Bürger eine Telefonhotline (09571-18190) an. Man rate allerdings dazu, sich vor Anrufen auf der Website des Landratsamtes zu informieren (www.lkr-lif.de) Die Telefonhotline ist am Freitag (13.03.20) bis 20.00 Uhr, am Samstag (14.03.20) und am Sonntag (15.03.20) von 08.00 bis 18.00 Uhr erreichbar.

Veranstaltungen des Landkreises Lichtenfels, der Umweltstation Weismain, der Volkshochschule und der Kommunalen Jugendarbeit sind bis einschließlich 19.04.20 abgesagt. Aufgrund der aktuellen Schulschließungen sind auch die Obermainhalle Burgkunstadt, die Sporthalle am Meranier-Gymnasium Lichtenfels und die Turnhalle an der Berufsschule Lichtenfels von 16.03.20 bis einschließlich 19.04.20 für den Vereinsbetrieb geschlossen.

Die öffentlichen Buslinien im Landkreis Lichtenfels werden unabhängig vom Schulausfall fahrplanmäßig durchgeführt. Auch der Rufbusverkehr wird planmäßig bedient. Das Landratsamt weist darauf hin, dass aufgrund des Coronavirus nur ein eingeschränkter Dienstverkehr stattfindet. Es wird geraten, telefonisch mit einem Sachbearbeiter abzuklären, ob ein Besuch im Landratsamt notwendig ist. Ohne Voranmeldung könne es zu längeren Wartezeiten kommen, bzw. könne nicht gewährleistet werden, dass Mitarbeiter für Anliegen zur Verfügung stehen.

13.03.20,16.06: Richard-Wagner-Museum schließt, Trauerfeier für Festspiele-Pressesprecher abgesagt

Wegen des Coronavirus bleibt das Richard-Wagner-Museum in Bayreuth in den kommenden vier Wochen geschlossen. Nicht besucht werden kann das Museum vom 14.03.20 bis 19.04.20. Auch das Franz-Liszt-Museum und das Jean-Paul-Museum in Bayreuth müssen schließen, teilte die Museumsleitung mit.

Die für 27.03.20 geplante Trauerfeier für den langjährigen Pressesprecher der Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele, Peter Emmerich, ist abgesagt. Ein Ersatztermin steht noch nicht fest. Emmerich war im Dezember 2019 im Alter von 61 Jahren überraschend gestorben.

13.03.20, 15.37 Uhr: Zwei neue positiv getestete Fälle im Landkreis Bayreuth

Das Landratsamt Bayreuth hat zwei neue Fälle von positiv getesteten Personen bekannt gegeben. Damit habe sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle auf sechs erhöht, teilte das Landratsamt mit. Bei den neuen Fällen handelt es sich zum einen um einen Familienangehörigen einer Lehrerin der Grund- und Mittelschule Eckersdorf, zum anderen um einen Mann aus dem Stadtgebiet Pottenstein. Beide Personen seien mittlerweile symptomfrei, heißt es in der Pressemitteilung. Für den Mann aus Pottenstein und seine engeren Kontaktpersonen wurde häusliche Quarantäne angeordnet.

13.03.20, 15.36 Uhr: Freiheitshalle wird zum Corona-Abstrich-Zentrum

Die Hofer Freiheitshalle soll zu einem mobilien Corona-Abstrich-Zentrum umfunktioniert werden. Dies erklärten Oberbürgermeister Fichtner und Landrat Bär am Freitag nachmittag. Außerdem wird das Deutsch-Deutsche Museum vorübergehend geschlossen. Das mobile Corona-Abstrich-Zentrum soll "zeitnah" im Lauf der nächsten Woche in der Freiheitshalle eingerichtet werden. In die Halle können Personen im Verdachtsfall direkt mit ihrem Auto einfahren und dort den Abstrich im Auto sitzend vornehmen lassen. "Dadurch sparen wir auch erheblich an knapp werdendem Material", so Ulrich Voit, der Vorstandsprecher des Ärztlichen Kreisverbands Hof. Die rund 740 Ärztinnen und Ärzte, die in der Region Hof tätig sind, sind nun zu freiwilligen Diensten in diesem Abstrich-Zentren aufgerufen, so Voit. Nach bisherigen Rückmeldungen ist er positiv eingestellt, dass dies auch klappt. Dieses Abstrich-Zentrum sollen nur Personen mit Verdachts-Symptomen aufsuchen - und zwar nach telefonischer Abklärung mit ihren Hausärzten beziehungsweise unter der Notfall-Nummer 116117 des Kassenärzlichen Bereitschaftsdienstes.

13.03.20, 15.30 Uhr: Nur mehr in dringenden Fällen ins Rathaus Coburg

Wegen des Coronavirus Coburg sollen die Bürgerinnen und Bürger in Coburg nur in dringenden Fällen in das Rathaus und die Dienststellen kommen. Kontakt könne gerne telefonisch oder per E-Mail hergestellt werden, so der Pressesprecher der Stadt mit. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt seien erreichbar. Die Medien der Stadtbücherei werden unbürokratisch verlängert. Am Montag (16.03.20) werde die Stadtverwaltung allerdings nur eingeschränkt erreichbar sein, dass viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Wahlhelferinnen und Wahlhelfer bei der Kommunalwahl am Sonntag im Einsatz sind. Außerdem hat die Stadt Coburg Ausnahmen für das von der Staatsregierung erlassene Betreuungsverbot in Kindertagesstätten, Kindertagespflegen und Heilpädagogischen Einrichtungen bekannt gegeben. Kinder, deren Eltern in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind, werden in den Einrichtungen betreut, in denen sie auch gewöhnlich versorgt werden. Allerdings dürfen die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen, keinen Kontakt mit Corona-Infizierten in den letzten 14 Tagen gehabt haben, und sich nicht in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Zu den Bereichen der kritischen Infrastruktur zählen insbesondere die Gesundheitsversorgung, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und die Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.

13.03.20, 15.15 Uhr: Keine Übertragung der Wahlergebnisse in Bamberg

Nach Bayreuth und Forchheim hat auch die Stadt Bamberg die Übertragung der Wahlergebnisse über öffentliche Leinwände und Monitore am Wahlsonntag (15.03.20) abgesagt. Sowohl in den Rathäusern als auch davor kann die Auszählung der Stimmen nicht mitverfolgt werden. Davon betroffen ist auch der Maxplatz vor dem Rathaus Bamberg. Dort kamen bei den vergangenen Wahlen viele Bürger zusammen, um die Auszählung der Stimmung mit zu verfolgen. Das Risiko, sich mit dem Coroanvirus anzustecken, sei zu hoch. Auch im Landratsamt Bayreuth kann das Wahlergebnis nicht mitverfolgt werden.

13.03.20, 14.45 Uhr: In Wunsiedel fahren keine Schulbusse mehr

Wegen des Coronavirus und des Unterrichtsausfalls fahren im Landkreis Wunsiedel ab Montag (16.03.20) keine Schulbusse mehr. Trotzdem sind Busse im Einsatz, teilte das Landratsamt mit. Sie fahren nach dem Ferienfahrplan und sind mit einem "F" gekennzeichnet. Die Regelung gilt bis Ende der Osterferien (19.04.20)

13.03.20, 14:12 Uhr: Bayreuth schließt alle städtischen Einrichtungen

Wegen des Coronavirus schließt die Stadt Bayreuth alle städtischen Einrichtungen ab Montag, 16.03.20. Betroffen sind die Stadtbibliothek mit der Volkshochschule, die städtische Musikschule, alle städtischen Sportstätten inklusive städtischem Eisstadion sowie das vereinseigene SVB-Hallenbad. Ebenfalls geschlossen werden Lohengrin-Therme und das Stadtbad, teilte die Stadt am Freitag, 13.03.20, mit

Vorerst geöffnet bleiben die Dienststellen der Stadt. Allerdings wird empfohlen, nur notwendige und unaufschiebbare Amtsbesuche zu machen. Nach Möglichkeit sollen sich die Bürger per E-Mail an die Dienststellen wenden. Die Mitarbeiter der Stadt stehen auch telefonisch zur Verfügung.

Darüber hinaus untersagt die Stadtverwaltung alle öffentlichen Veranstaltungen unabhängig von der Anzahl der Besucher ab Montag, 16.03.20. Die Gotteshäuser sind von dieser Allgemeinverfügung nicht betroffen.

Für Fragen von Eltern, die ihre Kinder in Krippen, Kindergärten und Horten im Stadtgebiet Bayreuth untergebracht haben, richtet das Diakonische Werk Bayreuth im Auftrag der Stadt Bayreuth folgende Hotline ein: 0921 7542-100 (Samstag/Sonntag von 09.00 bis 17.00 Uhr).

13.03.20, 12.40 Uhr: Immer mehr Wahlhelfer sagen ab

Einigen Wahlämtern in Oberfranken gehen die Helfer für die Kommunalwahl am kommenden Sonntag (15.03.20) aus. Besonders die Stadt Bayreuth muss derzeit viele Absagen beklagen. Wie ein Sprecher auf BR-Nachfrage mitteilt, könne nicht allen Absagegründen nachgegangen werden. Man gehe aber davon aus, dass sie auch auf den Coronavirus und andere Krankheiten zurückzuführen seien. Insgesamt habe die Stadt in dieser Woche täglich fünf bis zehn Absagen von Wahlhelfern erhalten. Die fehlenden Helfer versuche die Stadt Bayreuth durch das zusätzliche Einstellen städtischer Mitarbeiter zu kompensieren, die am Sonntag eigentlich nicht hätten arbeiten müssen. Zudem gebe es einen Pool an Reservekandidaten, auf die die Stadt Bayreuth zurückgreifen könne, heißt es weiter.

Auch die Stadt Forchheim erwartet bis Sonntag noch Absagen von Wahlhelfern und muss bereits jetzt ihr Personal umschichten. Im schlimmsten Fall müssten Wahlbezirke zusammengelegt werden oder Wahllokale sogar geschlossen werden, teilt eine Sprecherin der Stadt Forchheim mit. Während in Städten wie Kronach, Hof oder Coburg ausreichend Wahlhelfer zur Verfügung stehen, habe die Stadt Lichtenfels auf sozialen Netzwerken bereits zusätzliche Freiwillige erreichen können.

13.03.20, 12.35 Uhr: Keine öffentlichen Leinwände zur Kommunalwahl

Die öffentlichen Leinwände und Monitore, auf denen die Bürger für gewöhnlich die Stimmenauszählungen zur Kommunalwahl mitverfolgen können, wird es am Sonntag (15.03.20) vielerorts nicht geben. Unter anderem in den Städten Bayreuth und Forchheim sind die Veranstaltungen bereits abgesagt.

13.03.20, 12.31 Uhr: Volkshochschule sagt Kurse ab

Die Volkshochschule (VHS) Bamberg-Land hat bis einschließlich 19.04.20 alle Kurse und Einzelveranstaltungen abgesagt. Das meldet die VHS in einer Mitteilung.

13.03.20, 11.05 Uhr: Dekan empfiehlt Absage von Konfirmationen

In Kulmbach sollen wegen des Coronavirus zunächst bis zum Ende der Osterferien alle Veranstaltungen der evangelischen Kirchengemeinden abgesagt werden. Dazu zählen neben Gottesdiensten auch Konfirmationen. Das empfehlen Dekan und Dekanatsausschuss in Kulmbach. Wie Kulmbachs Dekan Thomas Kretschmar mitteilt, sei die Entscheidung, eine solche Empfehlung herauszugeben, einstimmig gefallen. Sie sei notwendig, um der Verantwortung, die die Kirche für die Gesellschaft hat, nachzukommen. Ob sie sich an die Empfehlung des Dekanats halten, müssten die Kirchenvorstände der einzelnen Gemeinden aber selbst entscheiden. In der Stadtkirche Bayreuth wurden unterdessen alle Veranstaltungen und Chorproben bis Ostern abgesagt. Darunter auch das für Karfreitag (10.04.20) geplante Eröffnungskonzert des Bayreuther Osterfestivals.

13.03.20, 10.09 Uhr: Bayerischer Fußballverband setzt Spielbetrieb aus

Der Bayerische Fußballverband (BFV) hat wegen des Coronavirus den kompletten Spielbetrieb für mindestens zwei Wochen bis einschließlich 23.03.20 im ganzen Freistaat ausgesetzt. Das betrifft rund 25.000 Mannschaften und mehr als 1,6 Millionen Menschen im Freistaat. Auch vom Training wird abgeraten. Weitere Informationen will der Verband im Laufe des Tages mitteilen.

13.03.20, 09.36 Uhr: Diskothek "Fabrik" in Bayreuth macht Pause

Als einer der ersten Clubs in der Region stellt die Diskothek "Fabrik" in Bayreuth ihren Betrieb vorläufig ein. Wie der Betreiber der "Fabrik", Ahmad Kordbacheh, dem BR auf Nachfrage mitteilt, habe er sich zu dem Schritt entschieden, um Mitarbeiter, Gäste und Künstler vor einer Infizierung mit dem Coronavirus zu schützen. Besonders ältere und gesundheitlich angeschlagene Menschen seien anfällig für eine Infizierung. Deshalb sei es wichtig, eine schnelle Verbreitung des Virus und eine Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern, begründet der Betreiber seinen Schritt weiter.

13.03.20, 09.13 Uhr: Schulen und Kindergärten schließen in Bayern

Wegen der Coronavirus-Krise schließt Bayern ab Montag alle Schulen, Kindergärten und Kitas - bis zum Beginn der Osterferien am 06.04.20. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitagmorgen in München. Damit sind in Bayern faktisch bis zum 20.04.20 die Bildungseinrichtungen geschlossen.

"Da es keine Medikamente gibt, sind wir darauf angewiesen, andere Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung zu verlangsamen." Markus Söder, Ministerpräsident

Wegen der Ausbreitung des Virus waren am Donnerstag mehr als 100 Schulen in Bayern vollständig geschlossen. Davon betroffen waren fast alle Schularten, wie es auf einer Homepage des Kultusministeriums hieß. Insgesamt gibt es im Freistaat rund 6.000 Schulen. Am Donnerstag war zudem der erste Todesfall in Bayern wegen des Virus bekanntgeworden, in Würzburg starb ein über 80-Jähriger.

13.03.20, 07.43 Uhr: Tschechien riegelt sich ab

Die tschechische Staatsbahn Ceske Drahy stellt ab der Nacht zu Samstag den Verkehr von und nach Deutschland ein. "Die Züge werden bis zur Staatsgrenze fahren und dann umkehren", teilte der Konzern bei Twitter mit. Man reagiere damit auf die Ausrufung des Notstands durch die Regierung in Prag, um eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verhindern. Auch die Deutsche Bahn meldet:

"Aufgrund einer behördlichen Anordnung, ist ab Samstag den 14.03.20 kein grenzüberschreitender Zug- und Busverkehr möglich. Die Züge der DB Regio AG beginnen und enden in Schirnding."DB Regio AG

Ebenfalls ab Samstagmorgen gilt ein Einreiseverbot nach Tschechien. Das hat die tschechische Regierung in einer Sondersitzung am Donnerstag (12.03.20) beschlossen. Bürger von 13 Ländern, die Tschechien als Krisengebiete einstuft, dürfen nicht mehr einreisen. Dazu zählten neben China, Korea, dem Iran und Italien auch Länder wie Deutschland und Österreich.

13.03.20, 06.43 Uhr: Bamberger Busse: Fahrgäste sollen hinten einsteigen

In Bamberger Stadtbussen sollen die Fahrgäste künftig nur noch hinten ein- und aussteigen. Wie die Stadtwerke Bamberg mitteilen, ist dies eine Schutzmaßnahme, um ein Gedränge beim Einstieg zu vermeiden. Dadurch soll das Risiko, sich mit dem Coronavirus anzustecken, minimiert werden, heißt es in dem Schreiben weiter. Für Kunden, die beim Fahrer ein Ticket kaufen müssen, öffne sich bei der vorderen Bustür nur noch ein Flügel. Die Stadtwerke rufen die Fahrgäste aber dazu auf, ihre Fahrkarten lieber am Automaten zu kaufen. Dadurch sollen die Busfahrer geschützt werden. Wer seinen Fahrschein online über die kostenlose App des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN) kauft, müsse zudem weniger zahlen. Bereits seit Februar reinigen die Stadtwerke ihre Busse öfter, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Laut den Stadtwerken fahren täglich über 30.000 Menschen in Bamberg mit dem Bus.

© BR/Markus Konvalin

In Bamberger Stadtbussen sollen die Fahrgäste künftig nur noch hinten ein- und aussteigen.

13.03.20, 06.24 Uhr: Benefizkonzerte des Polizeiorchesters entfallen

Die beiden Benefizkonzerte "Himmlische Klangfarben" des Polizeiorchesters Bayern am 24. und 25. März 2020 in der Stadtkirche Bayreuth entfallen. Wie das "Festival junger Künstler Bayreuth" mitteilt, soll dadurch einer Verbreitung des Coronavirus entgegengewirkt werden.

12.03.20, 22.16 Uhr: Erster Corona-Fall im Landkreis Kulmbach

Nun ist auch im Landkreis Kulmbach der erste Corona-Fall aufgetreten. Wie das Landratsamt am Donnerstagabend (12.03.20) mitteilte, wurde eine Frau aus dem Landkreis positiv getestet. Sie befindet sich in häuslicher Quarantäne und wird von den Mitarbeitern des Gesundheitsamts betreut. Die Behörde ermittle aktuell alle möglichen Kontaktpersonen und ergreife notwendige, weitere Maßnahmen, heißt es weiter.

12.03.20, 19.08 Uhr: Kronach und Lichtenfels verbieten Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern

Wegen des Coronavirus haben die Landratsämter Kronach und Lichtenfels alle Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern untersagt. Das Verbot gilt vom 13.03.20 bis 19.04.20, teilten die Landratsämter mit. Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern sind auch in den Landkreisen Hof, Bayreuth, Coburg und Bamberg untersagt. Im Landkreis Wunsiedel gibt es laut Landratsamt keinen Corona-Fall. Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern sind aber verboten. Im Landkreis Kulmbach gibt es keinen bestätigten Corona-Fall, aber auch hier sind Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern untersagt. Im Landkreis Forchheim gibt es einen bestätigten Corona-Fall. Ein Veranstaltungsverbot wurde nicht ausgesprochen.  

12.03.20, 18.15 Uhr: Vier bestätigte Corona-Fälle in Bamberg

In der Region Bamberg gibt es vier betätigte Corona-Fälle. Mit dem Virus infiziert hat sich ein 75-jähriger Mann aus dem Landkreis, der sich zum Skifahren in Südtirol aufgehalten hatte. Er wurde mit typischen Krankheitssymptomen ins Klinikum Bamberg gebracht, teilte das Landratsamt mit. Bei den beiden Kontaktpersonen des 75-Jährigen wurden Corona-Tests veranlasst und häusliche Quarantäne angeordnet. Angesteckt hat sich auch ein Mann im Alter zwischen 30 und 40 Jahre aus der Stadt Bamberg, der sich vor wenigen Tagen in Belgien aufgehalten hatte. Er stand mit rund einem Dutzend Menschen in der Region und auch in Nachbarlandkreisen in Kontakt. Auch hier wurden Abstriche veranlasst und Quarantänen ausgesprochen. Die Testergebnisse der Kontaktpersonen stehen noch aus. Bestätigt hat sich die Infektion mit dem Coronavirus auch bei zwei Männern im Alter zwischen 40 und 50 Jahren aus dem Landkreis. Einer von ihnen war zum Skifahren in Südtirol. Für ihn wurde häusliche Quarantäne angeordnet.

12.03.20, 17.19 Uhr: Landratsämter Bayreuth und Hof verbieten Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern

Wegen des Coronavirus untersagen die Landratsämter Bayreuth und Hof alle Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern. Das Verbot tritt am Freitag (13.03.20) in Kraft und gilt bis einschließlich 19.04.20, dem Ende der Osterferien. Wie die Landratsämter mitteilen, soll damit die räumliche und zeitliche Ausbreitung des neuartigen Virus verlangsamt werden. Das Verbot von Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern schütze vor allem ältere Menschen und krankheitsanfällige Risikopersonen. Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern sind bayernweit bereits untersagt worden. Das Verbot gilt ebenfalls bis 19.04.20.

12.03.20, 16.11 Uhr: Basketball-Bundesliga setzt Spielbetrieb aus

Für die 17 Vereine der Basketball-Bundesliga (BBL), darunter Medi Bayreuth und die Brose Baskets Bamberg, ist die Saison bis auf Weiteres unterbrochen. Einstimmig haben die Vertreter aller Vereine am Donnerstag (12.03.20) beschlossen, zur Eindämmung des Coronavirus den Spielbetrieb bis auf weiteres einzustellen. Ziel sei es, die Saison zu einem späteren Zeitpunkt geordnet zu Ende zu spielen, heißt es in einer Mitteilung von Medi Bayreuth. In 14 Tagen wollen die Vereinsvertreter sich wieder treffen und über den weiteren Fortgang der Saison beraten.

12.03.20, 14.58 Uhr: Fridays for Future sagt Demos ab

Einige der für den 13.03.20 in ganz Bayern geplanten Demonstrationen der Klima-Aktivisten von Fridays for Future finden wegen des Coronavirus nicht statt. So wurden die Veranstaltungen beispielsweise in Bayreuth und Bamberg bereits abgesagt. Wie die Veranstalter melden, wollen sie so dazu beitragen, die Verbreitung des Virus aufzuhalten.

"Schweren Herzens und mit großem Bedauern müssen wir heute mitteilen, dass wir unsere Demonstration am Freitag absagen. Wir haben uns dazu aus Rücksicht auf unsere Mitmenschen, um das Coronavirus nicht weiter zu verbreiten und in Absprache mit den Gesundheitsbehörden entschlossen." Magdalena Schlags, Aktivistin bei Fridays for Future Bayreuth

Die Demonstrationen sollten unter dem Motto "Kommunalwahl ist Klimawahl" stattfinden und darauf aufmerksam machen, dass Klimapolitik auch auf kommunaler Ebene wichtig sei, so die Veranstalter weiter.

12.03.20, 14.55 Uhr: Landkreis Kulmbach verbietet Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern

Der Landkreis Kulmbach hat bis einschließlich 19.04.20 Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern verboten. Das hat Landrat Klaus Peter Söllner am Nachmittag bei einer Pressekonferenz verkündet. Damit folgt der Landkreis Kulmbach dem Beispiel der Stadt Bayreuth, die ein solches Verbot bereits gestern (11.03.20) verhängt hatte. Weiter geht in Oberfranken nur die Stadt Coburg, die Veranstaltungen bereits ab 200 Teilnehmern untersagt hat.

12.03.20, 13.32 Uhr: Haus Marteau sagt alle Meisterkurse ab

Die Internationale Musikbegegnungsstätte des Bezirks Oberfranken, das Haus Marteau, sagt wegen des Coronavirus alle Meisterkurse und Veranstaltungen bis einschließlich 19.04.20 ab. Um die internationalen Teilnehmer und Dozenten keinem erhöhten Ansteckungsrisiko auszusetzen, habe man sich zu diesem Schritt durchgerungen, teilte der Bezirk Oberfranken mit. Auch das Jugendsymphonieorchester, das jedes Jahr in den Osterferien zu Proben ins Haus Marteau kommt, wird nicht musizieren. Die Probenphase im Schullandheim und dem Kurhotel Weißenstadt sowie die drei Osterkonzerte in Naila, Coburg und Stegaurach fallen aus.

12.03.20, 13.13 Uhr: Medi Bayreuth spielt vorerst kein Halbfinale

Medi Bayreuth wird das Halbfinale im FIBA Europe Cup vorerst nicht bestreiten. Der Basketball-Weltverband FIBA hat alle Wettbewerbe ab Freitag (13.03.20) bis auf Weiteres ausgesetzt. Der Verband ließ offen, ob er die Wettbewerbe weiterlaufen lasse oder sie endgültig beende. Am Mittwochabend (12.03.20) sind die Bayreuther Basketballer mit einem Heimsieg gegen den rumänischen Pokalsieger Cluj-Napoca ins Halbfinale des FIBA Europe Cups eingezogen. Das Spiel in Bayreuth fand wegen des Coronavirus ohne Zuschauer statt.

12.03.20, 13.01 Uhr: Laborfehler in Coburg – Mann doch nicht infiziert

Das Landratsamt Coburg hat Entwarnung gegeben: Der 56 Jahre alte Mann, der am Mittwoch (11.03.20) positiv getestet worden war, hat sich doch nicht mit dem Virus Covid-19 angesteckt. Grund dafür sei ein im Nachhinein festgestellter Laborfehler, teilte das Landratsamt mit. Es gebe somit aktuell keinen bestätigten Corona-Fall im Landkreis Coburg. Der 56-jährige Familienvater hatte die Faschingsferien in Südtirol verbracht. Nach seiner Rückkehr klagte er über Kopfschmerzen. Sein Hausarzt nahm einen Abstrich. Die Familie musste sich in häusliche Quarantäne begeben. Die Kinder durften nicht mehr die Schule besuchen.

12.03.20, 11.48 Uhr: Kirche verschiebt Landessynode in Bayreuth

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hat die evangelisch-lutherische Kirche die Landessynode verschoben. Die Tagung sollte vom 22. bis 26.03.20 in Bayreuth stattfinden.

"Mit dieser Entscheidung beteiligen wir uns an den allgemeinen Präventionsbemühungen gegen die weitere Verbreitung des Coronavirus." Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

Die Landessynode ist eines von vier leitenden Organen der evangelischen Kirche in Bayern. Die 108 Synodalen wurden erst vor kurzem neu gewählt und berufen. Sie sollten bei der Frühjahrstagung für sechs Jahre in ihr Amt eingeführt werden. Nun werde die bisherige Landessynode die Aufgaben weiter übernehmen, erklärte ein Sprecher der Kirche. Ein neuer Termin für die Tagung stehe noch nicht fest.

Außerdem sollen Gottesdienste in Verantwortung des Landeskirchenrats bis auf weiteres nicht stattfinden, hieß es. Das betreffe beispielsweise die Einsetzung von Pfarrern in ihr Amt, die Einführung von Dekanen und Einweihungen. Gerade dann kämen häufig Menschen aus allen Regionen Bayerns zusammen. Das erhöhe das Risiko, das Coronavirus weiter zu verbreiten.

12.03.20, 10.40 Uhr: Besucher einer Wahlveranstaltung müssen in Quarantäne

Alle Menschen, die am vergangenen Donnerstag (05.03.20) die Wahlveranstaltung der Pegnitzer Gemeinschaft im Ortsteil Buchau (Lkr. Bayreuth) besucht haben, müssen in häusliche Quarantäne. Wie das Landratsamt Bayreuth mitteilt, gilt die Anordnung bis 19.03.20 und zwar auch dann, wenn ein mittlerweile erfolgter Infektions-Test negativ ausgefallen ist. Zur Begründung heißt es aus dem Landratsamt, die Teilnehmer der Veranstaltung hätten an diesem Abend Kontakt zu einer positiv getesteten Person gehabt. Wie Wolfgang Nierhoff, der Bürgermeisterkandidaten der Pegnitzer Gemeinschaft, auf Nachfrage des BR mitteilt, haben rund 40 Personen an der Wahlveranstaltung in Buchau teilgenommen.Wie Menschen in Quarantäne dennoch an der Kommunalwahl teilnehmen können, steht hier.

12.03.20, 10.26 Uhr: Landestheater Coburg sagt nun doch Vorstellungen ab

Das Landestheater Coburg schließt aufgrund des Coronavirus nun doch einen Teil seiner Räume bis zum 19.03.20. Wie der Veranstalter mitteilte, werden Vorstellungen abgesagt oder verschoben. Erst vorgestern gab das Theater bekannt, den Spielbetrieb uneingeschränkt fortsetzen zu wollen. Aufführungen in der Reithalle, die über 99 Plätze verfügt, sollen aber weiterhin stattfinden. Das Landestheater Coburg ist eine städtische Einrichtung und damit nicht von der Entscheidung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst betroffen, nach der Staatliche Theater, Konzertsäle und Opernhäuser bis einschließlich 19. April geschlossen bleiben sollen.

12.03.20, 10.10 Uhr: Preisverleihung in Bayreuther Mohrenwäscher verschoben

Aufgrund der Infektionslage ist die für Dienstag 24.03.20 geplante Verleihung des Sozialpreises der Stadt Bayreuth an die Faschingsgesellschaft "Bayreuther Mohrenwäscher" verschoben worden. Das teilt die Stadt mit. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

12.03.20, 09:54 Uhr: Wagners Lohengrin in Barcelona verschoben

Auch die Chefin der Bayreuther Festspiele, Katharina Wagner, bekommt die Auswirkungen des Coronavirus zu spüren. Die Premiere ihrer Lohengrin-Inszenierung in Barcelona kann nicht wie geplant am Donnerstag kommender Woche stattfinden, wie das Gran Teatre del Liceu mitteilte. Das Theater stellt seinen künstlerischen Betrieb bis zum 26.03.20 ein. Die erste Lohengrin-Aufführung ist demnach für den 28.03.20 geplant. Die Urenkelin von Richard Wagner wollte den Lohengrin ihres Urgroßvaters in Barcelona ursprünglich am 19.03.20 mit Klaus Florian Vogt in der Titelrolle auf die Bühne bringen.

12.03.20, 09.38 Uhr: Zweite Basketball-Bundesliga stellt Spielbetrieb ein

Die Playoff-Spiele des BBC Coburg finden vorerst nicht statt. Wie der Verein aus der zweiten Basketball-Bundesliga Pro A mitteilt, wird der anstehende Spieltag sowie die Playoffs und Playdowns vorerst ausgesetzt. Ob die Saison überhaupt fortgeführt wird, entscheidet sich bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung aller Klubs aus der zweiten und dritten Basketball-Liga, heißt es in dem Schreiben weiter. An welchem Tag die Versammlung in der kommenden Woche stattfindet, stehe aktuell noch nicht fest.

"Wir gehen nicht davon aus, dass die Saison weitergeht. Das ist unfassbar bitter, weil sich die Mannschaft die Playoff-Teilnahme verdient hat. Dennoch ist natürlich klar, dass die Gesundheit hier absoluten Vorrang hat." Carsten Richter, Sportlicher Leiter des BBC Coburg

12.03.20, 09.20 Uhr: Coburg verbietet Veranstaltungen ab 200 Teilnehmern

Als erste Kommune in Oberfranken verbietet Coburg alle Veranstaltungen mit mehr als 200 Teilnehmern. Wie die Stadt mitteilt, gilt das Verbot zunächst bis einschließlich 19.04.20. Zur Begründung heißt es, dass bei Veranstaltungen mit mehr als 200 Teilnehmern sehr häufig auch ältere Menschen teilnehmen, die zur Risikogruppe zählten. Hinzu komme, dass bei Veranstaltungen dieser Größenordnung vermehrt Personen aus anderen Regionen anreisten und Veranstalter üblicherweise keine zentrale Registrierung der Teilnehmer vornähmen. Bereits gestern (11.03.20) hatte die Stadt Bayreuth als erste Kommune Oberfrankens alle öffentlichen Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern untersagt und kam damit einer Empfehlung des bayerischen Gesundheitsministeriums nach. Seit Dienstag (10.03.20) gilt ein bayernweites Verbot für Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern.

12.03.20, 09.04 Uhr: Theater Hof sagt Vorstellung ab

Wegen des Coronavirus sagt das Theater Hof nun doch die Vorstellung "Hossa! Die Hitparade 2" am Freitag (13.03.20) ab. "Wir wollen Ängsten keinen Vorschub leisten", begründet die Theaterleitung ihre Entscheidung. Bis zu 369 Gästen hätten zu der Vorstellung kommen können. Die Kreisverwaltungsbehörde hatte die Absage von Vorstellungen erst ab 500 Zuschauern empfohlen. Ein Ersatztermin nach dem 19.04.20 wird angeboten. Sollten Theaterbesucher dann keine Zeit haben, können sie ihre Eintrittskarten zurückgeben oder für eine andere Vorstellung umtauschen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Vorstellungen "Dinner bei Tiffani" und "Stallerhof" am Samstag (14.03.20) mit 24 beziehungsweise 160 Besuchern finden statt, ebenso "Toulouse" am Sonntag (15.03.20).

12.03.20, 08.38 Uhr: Erster Corona-Fall im Landkreis Bamberg

Im Landkreis Bamberg ist erstmals das Coronavirus aufgetreten. Wie das Gesundheitsamt Bamberg mitteilt, handelt es sich bei dem Infizierten um einen Mann, der sich zuletzt in Südtirol aufgehalten hat. Bereits am Dienstag (10.03.20) habe der Hausarzt des Mannes den 75-Jährigen untersucht. Der Mann wurde noch am Mittwoch ins Klinikum Bamberg gebracht. Für seine Frau und seinen Sohn wurde häusliche Quarantäne angeordnet. Heute (12.03.20) sollen auch bei ihnen Corona-Abstriche durchgeführt werden, teilte die Behörde mit. Kontakt zu weiteren Personen habe der 75-Jährige in den vergangenen Tagen wegen seiner Erkrankung nicht gehabt.

11.03.20, 19.52 Uhr: Erste Person im Landkreis Coburg infiziert

Im Landkreis Coburg hat sich der erste Bürger mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landratsamt am Mittwochabend (11.03.20) mit. Es handelt sich um einen 56-jährigen Familienvater aus dem Landkreis. Der Mann war in den Faschingsferien in Südtirol und hat sich dort mit dem Virus angesteckt. Er kam zwar schon am 01.03.20 aus dem Urlaub zurück, verspürte aber erst am 06.03.20 Kopfschmerzen. Am gestrigen Dienstag (10.03.20) nahm sein Hausarzt einen Abstrich. Das Ergebnis aus dem Labor kam heute Abend (11.03.20) und war positiv. Wie das Landratsamt weiter schreibt, befindet sich der Mann und seine Familie in häuslicher Quarantäne. Die Kinder gingen nach den Ferien ganz normal zur Schule. Seit Anfang dieser Woche befinden auch sie sich aber bereits in Quarantäne. Die Familienmitglieder werden noch heute Abend getestet, so das Landratsamt Coburg. Mit einem Ergebnis des Abstrichs wird morgen (12.03.20) im Laufe des Tages gerechnet.

Vom Gesundheitsamt Coburg werden derzeit weitere Kontaktpersonen ermittelt. Unter anderem besuchte der Familienvater am Freitag (06.03.20) die Informationsveranstaltung im Gymnasium Albertinum in Coburg. Das Landratsamt Coburg fordert alle Teilnehmer dieser Veranstaltung auf, sich umgehend telefonisch an das Gesundheitsamt Coburg, Telefon 09561/5140, zu wenden. Als Vorsichtsmaßnahme ordnet das Schulamt an, dass die Kinder der Klasse 4b der Grundschule Weitramsdorf sowie die Kinder der Klasse 6d der Realschule Coburg II den Unterricht in dieser Woche nicht mehr besuchen, sondern zu Hause bleiben.

11.03.20, 18.57 Uhr: Vorzeitiges Saison-Aus für Selber Wölfe

Für die Selber Wölfe ist die Eishockeysaison in der Oberliga Süd vorzeitig beendet. Wie der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) mitteilt, werden aufgrund der aktuellen Entwicklung zur Ausbreitung des Coronavirus alle Ligen des Verbands eingestellt. In einem Schreiben erklärte der VER Selb, dass sich die Entscheidung hinsichtlich des vorzeitigen Saisonendes in den Oberligen etwas länger gezogen habe. Bereits am Dienstag (12.03.20) hatte der DEB die Spielzeit in der ersten und zweiten Eishockeyliga vorzeitig beendet. Von der Absage betroffen ist auch der Spielbetrieb des VER-Nachwuchses, teilt der Verein weiter mit.

11.03.20, 18.18 Uhr: Schulen und Kitas im Kreis Bayreuth geschlossen

Wegen des Coronavirus bleiben im Landkreis Bayreuth und in der Stadt Bayreuth mehrere Kindertagesstätten und Schulen weiterhin geschlossen. Wie das Landratsamt mitteilt, fällt der Unterricht an der Staatlichen Realschule Pegnitz bis einschließlich 11.03.20 aus. Häusliche Quarantäne bis 18.03.20 ist nur für die Personen erforderlich, die den Elternabend in der Realschule am 04.03.20 besucht haben, weil sich dort eine später positiv getestete Person aufgehalten hatte.

Die Grund- und Mittelschule Eckersdorf bleibt bis einschließlich 18.03.20 geschlossen. Häusliche Quarantäne bis 18.03.20 ist nur für die Schüler der Grundschule, nicht jedoch für die Schüler der davon räumlich getrennten Mittelschule erforderlich. Wegen des gemeinsamen Lehrerzimmers betrifft die häusliche Quarantäne alle Lehrkräfte der Grundschule und der Mittelschule. Die Jean-Paul-Grundschule Bayreuth, an der ein Corona-Verdachtsfall bekannt wurde, bleibt bis zum Vorliegen des Testergebnisses geschlossen.

Das Gymnasium Fränkische Schweiz in Ebermannstadt im Nachbarlandkreis Forchheim ist bis 20.03.20 geschlossen. Eine Lehrkraft war positiv getestet worden. Die Schüler der Mittelschule St. Georgen in Bayreuth, die eine Klassenfahrt nach Rom unternommen haben, dürfen bis einschließlich 25.03.20 die Schule nicht besuchen. Wann die Graf-Botho-Grund- und Mittelschule in Pottenstein den Unterrichtsbetrieb wiederaufnehmen, steht noch nicht fest. Die Eltern werden benachrichtigt.

Benachrichtigt werden auch die Eltern der Kindergartenkinder, sobald die Kitas "Rasselbande" und "St. Kunigund" in Pottenstein, "St. Christophorus" in Elbersberg und "Johannes-der-Täufer" in Kirchenbirkig wieder besucht werden können. Die Kitas waren vorübergehend geschlossen worden.

11.03.20, 18.10 Uhr BBC Coburg absolviert Heimspiele ohne Publikum

Der Basketballclub Coburg (BBC) wird seine Heimspiele ohne Zuschauer absolvieren. Wie der BBC Coburg mitteilt, habe die Stadt Coburg Veranstaltungen mit mehr als 200 Teilnehmern untersagt. Das betrifft auch das Playoff-Heimspiel gegen die Dresden Titans (22.03.20). Darüber hinaus bemühen sich die Verantwortlichen in Coburg, schnellstmöglich Klarheit rund um das geplante Auswärtsspiel in Dresden (14.03.20) zu bekommen. Die Sächsische Staatsregierung hatte angekündigt, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Zuschauern zu untersagen.

11.03.20, 17.20 Uhr: Regiomed-Kliniken Coburg sagen Vorträge ab

Die Regiomed-Kliniken sagen wegen des Coronavirus alle Veranstaltungen mit externen Gästen bis zum 19.04.20 ab. Alle Infoveranstaltungen, an denen vorrangig ältere Menschen teilnehmen, finden nicht statt, teilte der Klinikverbund in Coburg mit. Für ältere Menschen und Patienten mit Grunderkrankungen könnten Infekte wie eine Corona-Erkrankung gefährlich werden. Um das medizinische Personal zu schützen, fallen auch Fachvorträge und Weiterbindungsveranstaltung aus.

11.03.20, 17.11 Uhr: Uni Bamberg sagt alle Lehrveranstaltungen ab

Die Universität Bamberg sagt wegen des Coronavirus alle Lehrveranstaltungen ab. Zu den abgesagten Lehrveranstaltungen gehören Feriensprachkurse und Vorbereitungskurse für ausländische Studierende, teilte die Uni mit. Das Sportzentrum ist geschlossen und bietet keine Veranstaltungen mehr an. Möchten Dozentinnen und Dozenten ihre Kurse online anbieten, berät und schult sie das Rechenzentrum der Universität. Ob Prüfungen abgehalten werden, entscheiden laut Pressemitteilung die jeweiligen Dozentinnen und Dozenten. Wenn Prüfungen stattfinden müssen, beispielsweise Staatsexamina, sollten Prüfungsteilnehmer ausreichend Abstand halten.

11.03.20, 16.17 Uhr: Landesparteitag der FDP in Hirschaid abgesagt

Der Landesparteitag der Freien Demokraten (FDP) ist wegen des Coronavirus abgesagt. Die Veranstaltung hätte ursprünglich am 21. und 22.03.20 in Hirschaid (Lkr. Bamberg) stattfinden sollen. Dazu hatte sich auch der Bundesvorsitzende der FDP, Christian Lindner, angekündigt. In einer Mitteilung der Partei heißt es, auch in Wahlkampfzeiten müsse der Schutz der Gesundheit im Vordergrund stehen.

11.03.20, 16.15 Uhr: Marktredwitz sagt alle städtischen Veranstaltungen ab

Wegen des Coronavirus hat die Stadt Marktredwitz alle städtischen Veranstaltungen bis zum Ende der Osterferien (19.04.20) abgesagt. Wie die Stadt meldet, bleiben auch das Egerlandmuseum, das Egerland-Kulturhaus und die Stadthalle geschlossen. Die Stadt appelliert außerdem an Vereine, Organisationen und Veranstalter, Versammlungen und ähnliches abzusagen.

11.03.20, 15.53 Uhr: Grüne beenden Wahlkampf wegen Corona

Als erste Partei haben die Grünen ihren Wahlkampf zur Kommunalwahl für beendet erklärt. Grund ist das Coronavirus. Wie der Oberbürgermeisterkandidat der Grünen in Bayreuth, Klaus-Wührl-Struller, sagt, wolle die Partei damit ihren Beitrag dazu leisten, die Ausbreitung der Epidemie zu Verlangsamen. Die Grünen in Bayreuth wollen ab sofort keinen Haustürwahlkampf und keine Infostände mehr betreiben. Noch am Dienstag (10.03.20) hatte der Bundesvorsitzende der Grünen, Robert Habeck, auf dem Bayreuther Marktplatz gesprochen.

"Es geht einzig um die Verlangsamung der Ausbreitung! Hier stehen wir alle in der Verantwortung: Unternehmen, Kulturveranstalter, der Sport und eben auch die Wahlkämpfer. Ein funktionierendes Gemeinwesen steht höher, als die letzten Tage Kommunalwahlkampf." Klaus Wührl-Struller, Grüne

Auch die Grünen in Wunsiedel teilen mit, den Wahlkampf wegen des Coronavirus ab sofort stark zu reduzieren. Die Entscheidungen seien nach Rücksprache mit dem Landes- und Bundesverband gefallen und sollen für alle Kreisverbände in Bayern gelten. Auch die Wahlpartys am Sonntag (15.03.20) sollen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

11.03.20, 15.30 Uhr: Barbara Stamm sagt Besuch in Bayreuth ab

Der anlässlich des Internationalen Frauentags geplante Besuch der früheren Landtagspräsidentin Barbara stamm in Bayreuth, ist wegen des Coronavirus abgesagt. Stamm sollte am Freitag (13.03.20) um 16 Uhr im Rathaus zum Thema "Frauen heute" sprechen. "Aufgrund der aktuellen Vorkehrungen gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus muss der Empfang leider kurzfristig abgesagt werden", heißt es aus dem Rathaus.

11.03.20, 15.08 Uhr: Bayreuth verbietet Veranstaltungen ab 500 Teilnehmern

Als erste oberfränkische Kommune hat die Stadt Bayreuth öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern verboten. Grund ist das Coronavirus. Das Verbot gilt bis einschließlich 19.04.20. Die Stadt kommt damit einer Empfehlung des bayerischen Gesundheitsministeriums nach. Wie es in einer Mitteilung heißt, seien die Bürger in der Festspiel-, Welterbe- und Universitätsstadt durch das Coronavirus stärker gefährdet als in Städten vergleichbarer Größe. Es sei schier unmöglich, die oft international verlaufenden Ansteckungsketten nachzuverfolgen. Der Erlass eines Veranstaltungsverbots sei daher unvermeidbar, heißt es aus dem Rathaus. In anderen oberfränkischen Städten gibt es ein Verbot für Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen noch nicht. In Bamberg soll darüber am Donnerstag (12.03.20) diskutiert werden. Bereits am Dienstag (10.03.20) waren in Bayreuth wie im Rest Bayerns alle Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern abgesagt worden.

11.03.20, 14.36 Uhr: Vorerst letzte Vorstellung am ETA Hoffmann Theater

Am ETA Hoffmann Theater in Bamberg wird der Vorstellungsbetrieb bis zum 19.04.20 eingestellt. Das sagte der Theatersprecher Dominik Huß dem Bayerischen Rundfunk. Am Mittwochabend (11.03.20) finde um 19.30 Uhr mit "Jugend ohne Gott" demnach die vorerst letzte Vorstellung statt. Die Schließung des Theaters sei eine Vorsichtsmaßnahme wegen des sich ausbreitenden Coronavirus. Der Probenbetrieb werde jedoch teilweise fortgesetzt.

11.03.20, 14.07 Uhr: Erster Corona-Fall am Gymnasium Ebermannstadt

Zum ersten Mal ist auch im Landkreis Forchheim eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Wie das Landratsamt meldet, handelt es sich bei der infizierten Person um eine Lehrerin des Gymnasiums Fränkische Schweiz in Ebermannstadt. Die Schule wurde daraufhin vorsorglich bis einschließlich 20.03.20 geschlossen. Ein konkreter Verdacht, dass sich Schüler angesteckt haben könnten, bestehe derzeit nicht, heißt es aus dem Landratsamt.

11.03.20, 13.16 Uhr: Deutsche Meisterschaft der Bogenschützen abgesagt

Wie das Landratsamt in Hof mitteilt, sind etliche Veranstaltungen in der Freiheitshalle Hof abgesagt worden. Darunter die Deutsche Meisterschaft im Bogenschießen, die dort vom 13. bis 15.03.20 hätte stattfinden sollen. 150 bis 300 Sportler wurden an verschiedenen Tagen erwartet, dazu Trainer, Betreuer und Zuschauer. Zur Begründung dafür, dass die Meisterschaft ausfalle, Theatervorführungen in Hof dagegen stattfinden, heißt es aus dem Landratsamt: Eine Rolle bei der Bewertung spiele unter anderem die "Kontaktpersonennachverfolgung". Für den Fall, dass ein Veranstaltungsteilnehmer im Nachhinein positiv auf das Virus getestet werde, stelle sich diese bei Theater-Vorstellungen mit festgelegten Abo-Sitzplätzen einfacher dar, als bei einer Sport-Veranstaltung mit zahlreichen überregionalen Besuchern. Abgesagt wurden außerdem das Musical "The Spirit of Freddy Mercury" (16.03.20) sowie Konzerte von Max Raabe und dem Palast Orchester (18.03.20), der Hofer Symphoniker (20.03.20) und der Gruppe "Voxxclub" (21.03.20).

"Mir blutet das Herz, aber wir stellen uns als Deutscher Schützenbund natürlich unserer gesellschaftlichen Verantwortung." Gerhard Furnier, Vizepräsident Sport beim Deutschen Schützenbund

11.03.20, 12.42 Uhr: Theater Hof spielt weiter

Wegen der aufgeheizten Diskussion um das Coronavirus sagt das Theater Hof nun doch die Vorstellung von "Hossa! Die Hitparade 2" am Freitag (13.03.20) Uhr ab. "Wir wollen Ängsten keinen Vorschub leisten", begründet die Theaterleitung ihre Entscheidung. Bis zu 369 Gästen hätten zu der Vorstellung kommen können. Die Kreisverwaltungsbehörde hatte die Absage von Vorstellungen erst ab 500 Zuschauern empfohlen. Ein Ersatztermin nach dem 19.04.20 wird angeboten. "Sollten Theaterbesucher da keine Zeit haben, können sie ihre Eintrittskarten zurückgeben oder für eine andere Vorstellung umtauschen", heißt es in der Pressemitteilung weiter. Die Vorstellungen "Dinner bei Tiffani" und "Stallerhof" am Samstag (14.03.20) mit 24 beziehungsweise 160 Besuchern finden statt, ebenso "Toulouse" am Sonntag (15.03.20). Die Musikschule der Hofer Symphoniker hat alle Veranstaltungen bis einschließlich 19.04.20 abgesagt.

11.03.20, 12.20 Uhr: Rosenthal-Theater in Selb schließt

Analog zu den von der Staatsregierung verfügten Schließungen der staatlichen Theater und Konzertsäle, schließt auch das Rosenthal-Theater. Wie die Verantwortlichen mitteilen, gilt die Schließung vorerst bis zum 19. April. Ob für die Vorstellungen Ersatztermine gefunden werden und wie Besitzer eines Theater-Abos entschädigt werden könne, sei noch unklar. Das Kulturamt der Stadt empfiehlt, bereits gekaufte Eintrittskarten zunächst an den Vorverkaufsstellen zurückzugeben.

11.03.20, 11.43 Uhr: Keine Kreißsaalführungen mehr am Klinikum

Wie das Klinikum in Bayreuth meldet, werden aufgrund der aktuellen infektiologischen Situation vorerst bis zum 31.03.20 keine öffentlichen Veranstaltungen der Klinikum Bayreuth GmbH mehr stattfinden. Das gelte für medizinische Vorträge, den Ostermarkt und Konzerte genauso wie für den für den 17.03.20 geplanten Kreißsaalinformationsabend.

11.03.20, 10.59 Uhr: Uni Bayreuth stellt den Lehrbetrieb ein

Die Universität Bayreuth stellt bis auf Weiteres ihren Lehrbetrieb ein. Die Hochschule beruft sich in einer Mitteilung auf eine Anordnung des Bayerischen Wissenschaftsministeriums. Demnach sollen an allen staatlichen bayerischen Universitäten Seminare und Veranstaltungen entfallen, bis anderslautende Informationen vorliegen. Wenngleich das Ministerium nicht vorschreibt, wegen des Coronavirus grundsätzlich alle Prüfungen abzusagen, hat sich die Universität Bayreuth zu diesem Schritt entschlossen. Über Nachholtermine werde die Hochschule schnellstmöglich informieren. Der Hochschulsport werde ebenfalls eingestellt. In dieser Woche fallen an der Uni Bayreuth damit 38 Veranstaltungen aus. Der Forschungs-, Verwaltungs- und Bibliotheks-, und Mensabetrieb würde jedoch weiterhin laufen.

11.03.20, 09.24 Uhr: Flohmarkt in Bayreuth abgesagt

Die Evangelische Bildungsstätte in Bayreuth hat den für den 14.03.20 angesetzten Flohmarkt "Rund ums Kind" vorsorglich abgesagt. Der nächste Flohmarkt im Evangelischen Gemeindehaus soll am 10.10.20 stattfinden.

10.03.20, 18.07 Uhr: Eishockey-Saison für Bayreuth Tigers beendet

In der DEL2 hätten die Bayreuth Tigers eigentlich am Freitag (13.03.20) in die sogenannten "Playdowns" starten und dort gegen den Abstieg aus der zweithöchsten Eishockeyliga Deutschlands kämpfen sollen. Doch wie die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) auf ihrer Homepage mitteilt, sehe sie sich gezwungen, die aktuelle Saison mit sofortiger Wirkung vorzeitig zu beenden. Die anstehende Endrunde entfällt. Die DEL2 folgt damit den offiziellen Empfehlungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie Gesundheitsminister Jens Spahn und reagiert zugleich auf die örtlichen Behörden und deren Entscheidungen. Wegen der vorzeitigen Beendigung der Saison gibt es in diesem Jahr keinen Meister der DEL2 und auch keinen sportlichen Absteiger.

10.03.20, 18.03 Uhr: Absage der Orchester-Akademie in Bayreuth

Die für 04. bis 19.04.20 in Bayreuth geplante internationale Orchester-Akademie "junge deutsch-französisch-ungarische Philharmonie" unter der Schirmherrschaft von Katharina Wagner ist abgesagt. Das "deutsch-französische Forum junger Kunst" teilte mit, dass sowohl die geplante Probenphase in Bayreuth, also auch die sich anschließende Konzerttournee mit Gastspielen in Karlsruhe, Strasbourg, Coburg, Erlangen und Bayreuth nicht stattfinden werden. In Bayreuth entfällt das für den 18.04.20 in der Stadtkirche geplante Abschlusskonzert in Kooperation mit der Musica Bayreuth und Aufnahmen durch den Bayerischen Rundfunk für BR Klassik. "Diese Entscheidung wurde kurzfristig durch den Vorstand des gemeinnützigen Trägervereins des Forums, getroffen und erfolgt vorsorglich im Hinblick auf die Herausforderungen durch die aktuelle Coronavirus-Epidemie und die dadurch zu erwartenden Risiken für den Projektverlauf", heißt es weiter. Bereits gekaufte Karten für das Konzert am 18.04.20 in der Stadtkirche Bayreuth können an der Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden, an der sie gekauft wurden.

10.03.20, 16.52 Uhr: Landestheater Coburg spielt weiter

Am Landestheater in Coburg geht der Spielplan regulär trotz Corona-Krise weiter. Das teilte der Intendant des Landestheaters Coburg, Bernhard F. Loges auf Anfrage dem BR mit. Das Theater sei eine Spielstätte mit weniger als 500 Besucherplätzen. Zusammen mit der Stadt Coburg sei man zu dem Entschluss gekommen, die Spielsaison planmäßig weiter zu führen. Dabei halte man sich an Hygienevorschriften. Das Landestheater Coburg ist eine städtische Einrichtung und damit nicht von der Entscheidung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst betroffen, nach der Staatliche Theater, Konzertsäle und Opernhäuser bis einschließlich 19. April geschlossen bleiben sollen. Am Samstag gibt es am Landestheater Coburg mit dem Ballett "Der Glöckner von Notre-Dame" eine Premiere.

10.03.20, 16.45 Uhr: Geisterspiel für Medi Bayreuth im Europe Cup

Das Heimspiel von Medi Bayreuth am Mittwochabend (11.03.20, 18.30 Uhr) findet ohne Zuschauer als sogenanntes Geisterspiel statt. Das teilte der Verein soeben mit. Das Rückspiel im Playoff Viertelfinale des FIBA Europe Cups zwischen den Oberfranken und dem rumänischen Pokalsieger U-BT Cluj-Napoca muss unter Ausschluss der Öffentlichkeit in der Bayreuther Oberfrankenhalle stattfinden.

"Wir hätten unserem Team in diesem Spiel natürlich die volle Unterstützung durch unsere Fans gewünscht. Genau dafür haben wir schließlich in der zweiten Gruppenphase Spiel für Spiel auch gekämpft." Medi-Geschäftsführer Björn Albrecht.

Aussagen über Rückerstattungen und/oder Kompensationsleistungen könne der Verein zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht treffen. Zudem sei aktuell auch noch nicht abzuschätzen, welche konkreten Auswirkungen das Verbot der bayerischen Staatsregierung auf den weiteren Spielbetrieb in der Basketball-Bundesliga haben werde. Am kommenden Donnerstag (12.03.20) findet eine Sondersitzung aller Basketball Bundesligisten statt, bei der über den weiteren Fortgang der Saison entschieden werden soll.

Auch auf der Homepage von Basketball-Bundeligist Brose Bamberg heißt es, man stehe in ständigem Kontakt mit den zuständigen Behörden und der Basketball-Bundesliga. Sobald es eine Entscheidung gebe, ob und unter welchen Umständen die Heimspiele gegen Bonn (15.03.20) und Crailsheim (21.03.20) stattfinden, werde diese umgehend bekannt gegeben. Auch die Spiele gegen Braunschweig (15.04.20) und Oldenburg (19.04.20) fallen in den Zeitraum des Verbots.

10.03.20, 16.10 Uhr: Alle Veranstaltungen in der Brose-Arena Bamberg abgesagt

In der Brose-Arena Bamberg werden bis einschließlich 19. April alle Veranstaltungen abgesagt. Das teilt die Bamberg Congress und Event GmbH auf Anfrage des BR mit. Einzig darüber, ob die vier Heimspiele der Basketballer von Brose Bamberg abgesagt oder ohne Publikum ausgetragen werden, müsse ein Krisenstab noch entscheiden. Nicht stattfinden werden aber auf jeden Fall die Veranstaltung "Rock meets Classic" am Mittwoch (11.03.20), bei der Rock-Superstar Alice Cooper auftreten sollte. Genauso abgesagt ist der Auftritt der russischen Band Bi-2. Verschoben sind außerdem die "Australian Pink Floyd Show", ein Auftritt von Carolin Kebekus, ein Konzert von Hansi Hinterseer, das Wolfgang Petry-Musical "Wahnsinn!" und ein Konzert der Kastelruther Spatzen. Für einige Ausfälle wird es wohl keinen Ersatztermin geben, heißt es auf BR-Nachfrage. Bei einigen Konzerten, wie dem von Alice Cooper, sei die Zahl der auftretenden Künstler so groß, dass ein Ersatztermin nicht zu finden sei.

10.03.20, 16.04 Uhr: Bayreuth sagt das Frühlingsfest ab

In Bayreuth werden außerdem das Frühlingsfest, der verkaufsoffene Sonntag mit Autofrühling, die Messe "Wohnen Bauen Ambiente", der Ball des Sports und die "Große Bayreuther Partynacht" abgesagt. Das meldete die Stadt am Dienstagnachmittag (10.03.20) nach einer Krisensitzung im Rathaus. Ob Ersatztermine gefunden werden, steht noch nicht fest. Für den Ball des Sports am 28. März in der Oberfrankenhalle hatten sich die Ski-Legenden Rosi Mittermaier und Christian Neureuther sowie Bayreuths Sportlerin des Jahres, die Ironman-Weltmeisterin Anne Haug, angemeldet. Wie der Leiter des Bayreuther Sportamts, Christian Möckel, auf BR-Nachfrage mitteilt, versuche man den Ball im Herbst des Jahres nachzuholen. Dem Veranstalter der Messe "Wohnen Bauen Ambiente" habe man einen Ersatztermin im September vorgeschlagen. Auch das für den 18. April in der Oberfrankenhalle angesetzte Konzert von Spider Murphy Gang und Münchner Freiheit findet vorerst nicht statt.

10.03.20, 15.55 Uhr: Handball in Coburg: Entscheidung noch offen

Auch in der 2.Handball-Bundesliga wird derzeit noch beraten, ob die kommenden Spiele komplett abgesagt oder sogenannte Geisterspiele stattfinden werden. In Oberfranken wären davon auch die Heimspiele des HSC 2000 Coburg betroffen. Das Team würde am 21.03.20 gegen Dresden und am 03.04.20 gegen Bietigheim spielen.

10.03.20, 15.30 Uhr: Fußball in Bayreuth: Entscheidung noch offen

Bei Fußball-Regionalligist SpVgg Bayreuth hießt es auf BR-Nachfrage, man stehe in engem Austausch mit der Stadt Bayreuth. Bis Ende der Woche solle eine Entscheidung darüber fallen, ob die nächsten drei Heimspiele gegen den 1. FC Nürnberg II, den VfB Eichstätt und die SpVgg Greuther Fürth II stattfinden werden oder nicht. Sollten die Spiele zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden, sehe man dem gelassen entgegen. Englische Wochen, in denen neben dem Wochenende auch an Werktagen gespielt werde, seien im Fußball schließlich nichts Ungewöhnliches.

Zu den Heimspielen der SpVgg Bayreuth kommen im Schnitt 900 Zuschauer. Sie liegen darum knapp unter der Zahl der Zuschauer, für die die bayerische Staatsregierung am Dienstagnachmittag ein Verbot bis einschließlich 19. April ausgesprochen hat. Allerdings gilt eine Empfehlung zur Absage bereits ab 500 Zuschauern.

10.03.20, 15.21 Uhr: Brauerei sagt Genuss- und Lifestylefestival ab

Das 2. Arts und Crafts Genuss- und Lifestylefestival hätte am 27. und 28. März in der Bier-Erlebnis-Welt der Brauerei Maisel in Bayreuth stattfinden sollen. Wie die Brauerei mitteilt wurde das Festival nun abgesagt. "Nichts ist uns wichtiger als die Sicherheit und Gesundheit unserer Besucher, Aussteller und Mitarbeiter. Deshalb haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, das 2. Arts und Crafts Genuss- und Lifestylefestival ausfallen zu lassen", heißt es in dem Schreiben. Einen Ausweichtermin gibt es nicht. Das nächste Festival findet am 16. und 17. April 2021 statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen der Genuss und die Leidenschaft für Handwerk und Kunst in seinen verschiedensten Formen. Aussteller sind Brauereien, Manufakturen und Start-ups.

10.03.20, 15.00 Uhr: Unklarheit bei den Bogenschützen

Noch ist nicht klar, ob die Deutsche Meisterschaft im Bogenschießen am Wochenende (13.03. – 15.03.20) in der Freiheitshalle stattfindet. Am Dienstagnachmittag soll das vom Landratsamt entschieden werden, sagte ein Sprecher des ATSV Oberkotzau im Gespräch mit dem BR. Die Staatsregierung überlässt die Entscheidung bei Veranstaltungen zwischen 500 und 1.000 Teilnehmern den Behörden vor Ort.

Grundsätzlich seien für die Meisterschaft am Freitag 150 Sportler, am Samstag 300 Sportler am Sonntag wieder 150 Sportler angemeldet. Dazu kämen jeweils Betreuer, Begleiter und Publikum. Der ATSV Oberkotzau hatte schon einmal die Deutsche Meisterschaft ausgerichtet, mit jeweils rund 800 bis 1.000 Menschen pro Tag in der Freiheitshalle. So viele dürften es wohl in diesem Jahr nicht werden - wegen des Coronavirus. Wegen der weiteren Veranstaltungen in der Freiheitshalle stehe man derzeit mit Veranstaltern in Kontakt. "Die große Heinz-Erhardt-Show" am Dienstagabend (10.03.20) findet definitiv statt – es wurden weniger als 500 Karten verkauft.

10.03.20, 12.21 Uhr: Lichtenfels sagt Automarkt ab

Wegen des Coronavirus ist in Lichtenfels der verkaufsoffene Sonntag mit Automarkt abgesagt worden. Die Veranstaltung hätte ursprünglich am kommenden Wochenende (14./15.03.20) stattfinden sollen. Die Stadt Lichtenfels folgt damit einer Empfehlung des Bayerischen und des Bundesgesundheitsministeriums. Beide hatten zuvor wegen des Coronavirus die Absage von Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern empfohlen. Vergangenes Jahr hätten mehrere tausend Besucher die Veranstaltung besucht, heißt es aus dem Lichtenfelser Rathaus.

10.03.20, 09.38 Uhr: Forchheim verschiebt Immobilien-Messe

Die Energie- und Immobilien-Messe in Forchheim wird bis auf Weiteres verschoben. Dies teilte das Landratsamt Forchheim mit. Die Messe hätte am Sonntag (15.03.20) stattfinden sollen. Die Behörde will den neuen Termin mitteilen, sobald sie sich mit den rund 60 Ausstellern auf einen neuen Termin geeinigt hat, heißt es aus dem Landratsamt. Im vergangen Jahr zählten die Veranstalter, das Landratsamt Forchheim und die Sparkasse Forchheim, etwa 2.500 Besucher.

09.03.20, 18.30 Uhr: Kindertagesstätte Goldkronach wieder offen

Die Kindertagesstätte in Goldkronach kann wieder öffnen. Beide Mitarbeiterinnen hatten unauffällige Testergebnisse. Das teilt das Gesundheitsamt am Landratsamt Bayreuth mit. Anfang der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass das Coronavirus Oberfranken erreicht hatte. Ein Paar aus Goldkronach hatte sich während der Faschingstage in Nordrhein-Westfallen infiziert. Daraufhin hat die Hausarztpraxis, in der die beiden positiv getestet wurden, vorsorglich geschlossen. Ebenso der Kindergarten.

© Stiftung Creative Kirche

Verschoben wegen Corona: das Martin Luther King Musical.

09.03.20, 17.30 Uhr: Musical "Martin Luther King" verschoben

Rund 1.200 Sänger aus ganz Bayern sollten am kommenden Wochenende in Bayreuth auf der Bühne stehen und am Chormusical "Martin Luther King" mitwirken. Am Montag (09.03.20) hat der Veranstalter, die Creative Kirche, die Veranstaltung auf den 10. und 11.Oktober verschoben. Der Aufführungsort bleibt die Oberfrankenhalle in Bayreuth. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass alle Mitwirkenden im Chor automatisch an den jeweiligen Ausweich-Aufführungen teilnehmen werden. Und auch die Eintrittskarten bleiben für die neuen Termine gültig. Die Entscheidung sei niemanden leicht gefallen, so die Schirmherrin der Bayreuther Aufführungen, Regionalbischöfin Dorothea Greiner.

09.03.20, 16.24 Uhr: Sportvereine sagen Training und Spiele ab

Auch die Turnstunden des MTV Pegnitz entfallen wegen des Coronavirus bis auf Weiteres, heißt es auf der Facebookseite des Sportvereins. Man habe in der letzten Turnratsitzung beschlossen, den Trainingsbetrieb einzustellen, sobald die erste Schule, Kindertagesstätte oder öffentliche Einrichtung schließt. "Durch die körperliche Nähe bei den Hilfestellungen zu den Kindern können wir die Verantwortung nicht übernehmen, dass eine Ansteckung ausgeschlossen werden kann", steht auf der Homepage des MTV Pegnitz. Auch der BBC Bayreuth hat bereits den Trainings- und Spielbetrieb für alle Jugendmannschaften in dieser Woche (09.03. bis 15.03.20) eingestellt.

09.03.20, 13.50 Uhr: Brauerei Maisel sagt Pressetermin ab

Wegen der weiter fortschreitenden Verbreitung des Coronavirus hat auch das Organisationsteam des Bayreuther Weissbierfestes seine Pressekonferenz am 19. März abgesagt. "Das Interesse an unserer ersten öffentlichen Pressekonferenz ist so groß, dass wir mit einer Vielzahl an Besuchern rechnen. Da wir unsere Gäste und Mitarbeiter keiner Gefahr aussetzen möchten, haben wir uns entschieden, keine öffentliche Pressekonferenz durchzuführen", heißt es in einer Mitteilung der Brauerei Maisel.

09.03.20, 13.28 Uhr: Schulen werden geschlossen

Bis auf Weiteres geschlossen werden mussten mittlerweile die Grund- und Mittelschule Pottenstein, die Realschule Pegnitz, die Grund- und Mittelschule Eckersdorf, das Casper-Vischer-Gymnasium Kulmbach, das Johann-Christian-Reinhart-Gymnasium in Hof und die Kindertagesstätten in Kirchenbirkig, Elbersberg und Pottenstein. Dies sei im "Rahmen der Risikominimierung" veranlasst worden, heißt es unter anderem in einer Mitteilung aus dem Landratsamt Bayreuth. Die Einrichtungen werden derzeit gereinigt und die Händekontaktflächen desinfiziert, so dass eine Ansteckungsgefahr auszuschließen sei. Am Wochenende wurde bekannt, dass sowohl ein Familienvater aus Pegnitz und eine Lehrerin der Grund- und Mittelschule in Eckersdorf positiv getestet wurden. Der Mann aus Pegnitz sei aber symptomfrei heißt es, bei der Frau aus Eckersdorf seien leichtere Krankheitssymptome aufgetreten.

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