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Wegen Corona: Tourismus in der Chiemsee-Region eingebrochen | BR24

© BR/Herbert Ebner

Kein Gast, nirgends: Wegen Corona kamen im März sehr viel weniger Touristen in die Chiemsee-Region als üblich.

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    Wegen Corona: Tourismus in der Chiemsee-Region eingebrochen

    Geschlossene Grenzen, Ausgangsbeschränkungen, Reisewarnungen: Auch der Tourismus in Oberbayern ist wegen der Corona-Pandemie massiv zurückgegangen. Die Chiemsee-Region besuchten im März nur etwa halb so viele Gäste wie voriges Jahr um diese Zeit.

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    Die Zahlen waren erwartet worden – und erschrecken trotzdem: Knapp 60 Prozent weniger Gäste kamen laut dem Chiemsee-Alpenland Tourismusverband im März in die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Dabei traten Ausgangs- und Reisebeschränkungen erst etwa Mitte des Monats in Kraft. Auch die Übernachtungszahlen sanken um etwa 43 Prozent im Vergleich zum März des Vorjahres.

    Drastische Einschränkungen

    Im Februar hatte die Tourismus-Branche noch auf ein gutes Jahr gehofft: Die Gästezahlen waren um knapp acht Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Doch dann mussten zahlreiche Messen, Ausstellungen und Veranstaltungen abgesagt werden. Weltweite Reisewarnungen und Grenzschließungen folgten. Seit Einführung der Reisebeschränkungen ab 18. März 2020 durften Hotels, Pensionen und andere Unterkünfte ihre Betten nur noch für notwendige Zwecke anbieten, nicht mehr für Touristen.

    April noch schlechter als März

    Auch die kommenden Monate werden für den Tourismus in Stadt und Landkreis Rosenheim eine große Herausforderung werden, so Christina Pfaffinger, Geschäftsführerin von Chiemsee-Alpenland Tourismus. Schon jetzt steht fest, dass die Zahlen für den April, die erst in ein paar Wochen vorliegen werden, noch dramatischer ausfallen. Dies sei eine mehr als bedrohliche Lage für die Gastronomie und Tourismusbetriebe, so Pfaffinger.

    Hoffnung auf Besserung

    Auch wenn für Ende Mai Öffnungen vorgesehen sind, könne aufgrund der Corona-Krise nicht mehr mit einem normalen Jahr gerechnet werden. Trotzdem sei die Hoffnung berechtigt, dass es im zweiten Halbjahr 2020 zu einer deutlichen Besserung der Lage komme, heißt es vom Tourismusverband.

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