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Autos und LKW fahren bei Frauenornau über die Autobahn A94. Jahrzehntelang gab es massiven Widerstand gegen den Bau der Strecke.

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    Wegen Corona: Lärmmessungen an Isental-Autobahn verzögern sich

    Die Lärmmessungen an der Isental-Autobahn A 94 dauern an. Sie wurden teilweise verschoben. Denn in den vergangenen Monaten waren wegen der Corona-Pandemie weniger Fahrzeuge unterwegs als normal. Das Tempolimit bleibt vorerst bestehen.

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    Von
    • Birgit Grundner

    Kaum wurde die umstrittene Isental-Autobahn im Herbst vergangen Jahres eröffnet, gab es heftige Proteste von Anwohnern wegen des Lärms. Sie forderten – mit parteiübergreifender Unterstützung – eine Überprüfung des Fahrbahnbelags, Nachbesserungen beim Lärmschutz, Tempolimits und Lärmmessungen.

    Tempolimit auf Isental-Autobahn

    Seit Februar dürfen Autos zwischen Pastetten und Heldenstein nicht mehr schneller als 120 km/h fahren. Für Lastwagen gilt weiter Tempo 80. Es ist eine versuchsweise Regelung.

    Direkt neben der Fahrbahn wurden laut Bayerischem Verkehrsministerium auch bereits Messungen durchgeführt. Die Auswertung läuft noch. Weitere Messungen direkt an Gebäuden stehen dagegen noch aus. Sie sollen im September und Oktober durchgeführt werden. Die Messungen mussten zum Teil verschoben werden, da wegen der Corona-Pandemie deutlich weniger Autos unterwegs waren und dadurch keine realistischen Werte zu erwarten gewesen wären.

    Während der Auswertung bleibt das Tempolimit in jedem Fall weiter bestehen. Bis Ende Oktober war das ohnehin vorgesehen. 

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