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Blick ins Kleinwalsertal

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    Wegen Corona: Das Kleinwalsertal sucht nach einem Sonderweg

    Deutschland hat Vorarlberg und damit auch das Kleinwalsertal zum Risikogebiet erklärt – obwohl es im Tal keinen Corona-Fall gibt. Auch wenn die Abschottung durch Ausnahmen verhindert wurde: Das Tal sucht nun nach Lösungen.

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    Von
    • Andrea Trübenbacher
    • Rupert Waldmüller

    In Hirschegg gründet sich heute die "Plattform Kleinwalsertal". Als Lehre aus der Corona-Krise soll sie die Kommunikation zwischen Behörden, Politik und Institutionen in Vorarlberg und Bayern verbessern. Einmal im Jahr sollen die Mitglieder der "Plattform Kleinwalsertal" zusammenkommen, um sich über aktuelle Themen, die die internationale Zusammenarbeit im Kleinwalsertal betreffen, auszutauschen.

    "Es braucht spezielle Kommunikationswege"

    Die coronabedingten Grenzschließungen zwischen Österreich und Deutschland hätten gezeigt, dass für das Kleinwalsertal Sonderlösungen unabdingbar seien, heißt es von der Gemeinde Mittelberg. Durch die Situation als Enklave brauche es spezielle Kommunikationswege, um bei geänderten Rahmenbedingungen trotzdem eine schnelle und effektive Kommunikation mit den deutschen und den österreichischen Partnern zu gewährleisten.

    Anbindung ans Allgäu erwünscht

    Ziel der "Plattform Kleinwalsertal" ist demnach, dass sich die handelnden Personen bei Bund, Land Vorarlberg, Freistaat Bayern, Landkreis Oberallgäu und den Gemeinden Oberstdorf, Mittelberg und Jungholz kennen. Außerdem strebt die Plattform nach Angaben der Gemeinde Mittelberg eine Anbindung der österreichischen Exklaven Kleinwalsertal und Jungholz an den Lebensraum Allgäu an.

    Keine kurzfristige Hilfe

    Bei dem ersten Treffen soll der Grundstein für die weitere Zusammenarbeit gelegt werden. Entscheidungen – auch die Einstufung Vorarlbergs und damit des Kleinwalsertals als Corona-Risikogebiet durch das Robert-Koch-Institut betreffend – werden laut dem Mittelberger Bürgermeister Andi Haid nicht getroffen.

    Eine Veränderung der aktuellen Situation mit der auch für das Kleinwalsertal geltenden Reisewarnung ist laut dem Kleinwalsertaler Rathauschef durch das Treffen deshalb nicht zu erwarten.

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    Von
    • Andrea Trübenbacher
    • Rupert Waldmüller
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