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Wegen Corona: Ausbildungsplätze in Oberfranken unbesetzt | BR24

© dpa-Bildfunk/Klaus-Dietmar Gabbert

In Oberfranken sind Tausende Ausbildungsstellen unbesetzt.

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    Wegen Corona: Ausbildungsplätze in Oberfranken unbesetzt

    Oberfranken sucht Auszubildende. Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge bei der IHK sind deutlich zurückgegangen. Grund dafür könnte die Corona-Krise sein. Ein verlängerter Ausbildungsstart soll einem Fachkräftemangel entgegenwirken.

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    Die Mitgliedsbetriebe der Industrie- und Handelskammer (IHK) für Oberfranken suchen händeringend nach Auszubildenden. Mehr als 3.500 Lehrstellen im Bereich Industrie und Handel seien noch unbesetzt, teilte die IHK in Bayreuth mit.

    Weniger Ausbildungsverträge als im Vorjahr

    Bis Ende Juli seien knapp 2.000 Ausbildungsverträge geschlossen worden. Das seien fast 700 weniger als im Vorjahr. Die IHK führt dieses Minus auf die Corona-Pandemie zurück. Ausbildungsmessen seien abgesagt, Bewerbungsgespräche nicht vereinbart worden. Auch Berufsorientierungstage in den Schulen hätten kaum stattgefunden. Neben Oberfranken fehlen auch in anderen bayerischen Regionen Auszubildende.

    IHK Oberfranken befürchtet Fachkräftemangel

    Inzwischen seien immer mehr Unternehmen in Sorge, ihre Ausbildungsplätze nicht mehr besetzen zu können, so die IHK. "Ausbildung ist die wichtigste Quelle zur Fachkräftesicherung in unserer Wirtschaftsregion", so die IHK. 170 anerkannte Ausbildungsberufe gibt es im Bereich der IHK Oberfranken.

    "Viele junge Menschen sind fälschlicherweise davon ausgegangen, dass wegen Corona auch der Ausbildungsmarkt stillsteht." Bernd Rehorz, Leiter der Beruflichen Bildung bei der IHK Oberfranken

    Start für Ausbildungen wird verlängert

    Die Sorge, kurz vor Beginn des Ausbildungsjahres am 1. September keine attraktive Lehrstelle mehr zu finden, sei unbegründet. Die IHK weist ausdrücklich darauf hin, dass ein Ausbildungsstart auch nach dem 1. September möglich sei.

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