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Wegen Blauzungenkrankheit: Sperrgebiete im Westen Unterfrankens | BR24

© Klaus Rüfer/BR-Mainfranken

Wegen der Tierseuche Blauzungenkrankheit sind ab Freitag die Landkreise Aschaffenburg, Main-Spessart und Miltenberg als Sperrgebiete deklariert. Die Infektionskrankheit war in Rheinland-Pfalz ausgebrochen. Für Menschen ist sie ungefährlich.

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Wegen Blauzungenkrankheit: Sperrgebiete im Westen Unterfrankens

Wegen der Tierseuche Blauzungenkrankheit sind ab Freitag die Landkreise Aschaffenburg, Main-Spessart und Miltenberg als Sperrgebiete deklariert. Die Infektionskrankheit war in Rheinland-Pfalz ausgebrochen. Für Menschen ist sie ungefährlich.

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Nach dem Ausbruch der Tierseuche in einem landwirtschaftlichen Betrieb in der Gemeinde Seibersbach im Landkreis Bad Kreuznach haben die Veterinärbehörden einen Sicherheitsradius von 150 Kilometer um den betroffenen Hof festgesetzt. In diesem Bereich liegen außer dem Landkreis Aschaffenburg auch die Stadt Aschaffenburg sowie die Landkreise Miltenberg und Main-Spessart. Innerhalb der Sperrgebiete müssen alle Schafe, Ziegen und Rinder sowie Exoten wie Lamas und Alpakas den Veterinär-Ämtern gemeldet werden. Der Transport dieser Tiere unterliegt verschärften Auflagen.

Hintergrund

An der Blauzungenkrankheit können Wiederkäuer wie etwa Schafe, Ziegen und Rinder erkranken. Menschen können sich nicht anstecken. Fleisch und Milchprodukte können daher gefahrlos verwendet werden.

© BR

Die Angst geht um unter den Landwirten im westlichen Bayern: In Baden-Württemberg sind Fälle der für Rinder und Schafe hoch ansteckenden Blauzungenkrankheit aufgetreten. Um die betroffenen Höfe herum gelten Sperrzonen von 150 Kilometern ...