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Wasserstoff-Zentrum in Nürnberg soll Energiewende voranbringen | BR24

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In Nünberg ist heute Bayerns neues Wasserstoff-Zentrum gegründet worden. Ziel ist es, Bayern zum bundesweit führenden Standort Wasserstoff-Forschung zu machen.

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Wasserstoff-Zentrum in Nürnberg soll Energiewende voranbringen

Das neue Wasserstoff-Zentrum in Nürnberg soll wichtige Impulse für die Energiewende im Freistaat bringen. Zur Gründung kamen heute neben Ministerpräsident Söder (CSU) auch zwei seiner Minister. Das Ziel: Klimaschutz und Konjunktur voranzubringen.

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Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) und Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) haben heute das neue Wasserstoff-Zentrum in Nürnberg gegründet. Neben dieser Forschungseinrichtung im Energiecampus Nürnberg haben sie außerdem mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft das Wasserstoffbündnis Bayern ins Leben gerufen.

Klimaschutz und Konjunktur verbinden

Mit beiden Institutionen sollen die Forschungen zum Energieträger Wasserstoff koordiniert und intensiviert werden. Es gehe darum, Klimaschutz und Konjunktur, Wirtschaft und Ökologie zu verbinden, sagte Söder. Er setze darauf, dass vor allem Autos künftig mit Wasserstofftechnik angetrieben werden. Auch bei Lastwagen sei Wasserstoff eine Alternative zu Batterien.

Hundert Wasserstofftankstellen in Bayern

Wirtschaftsminister Aiwanger will erreichen, dass in den nächsten drei bis vier Jahren ein Netz mit hundert Wasserstofftankstellen im Freistaat aufgebaut wird. Derzeit gibt es lediglich rund eine Handvoll. Das Netz sei Voraussetzung, dass die bayerischen Autohersteller Modelle mit Wasserstoffantrieb auf den Markt bringen. Aiwanger erwartet, dass dann auch das erste bayerische Wasserstoffauto vorgestellt wird.

300 Millionen für die Uni Erlangen

Ministerpräsident Söder hat zudem auf der Pressekonferenz angekündigt, dass die Universität Erlangen 300 Millionen Euro bekommen soll, um das Chemikum auszubauen, wo zum Beispiel zum sicheren Transport von Wasserstoff geforscht wird.

Fünf Mitarbeiter in der Anfangsphase

Das Wasserstoff-Zentrum Bayern hat zunächst fünf Mitarbeiter, die die Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft koordinieren. Dafür stellt der Freistaat in der Anfangsphase zehn Millionen Euro zur Verfügung, sagte Söder.

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Ein Energieträger der Zukunft könnte Wasserstoff sein. Er wird aber noch nicht im großen Stil erzeugt und genutzt. Denn vor allem bei der Speicherung und dem Transport von Wasserstoff gibt es bisher Probleme.