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Was tun Bayerns Unikliniken im Kampf gegen Corona? | BR24

© BR/Jochen Eichner

Die sechs Universitätskliniken in Bayern sind im Krisenmodus: Medizinische Versorgung im Notbetrieb, eingeschränkte Lehre und die Forschung heruntergefahren. Heute gibt der Wissenschaftsminister weitere Maßnahmen gegen Corona bekannt.

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Was tun Bayerns Unikliniken im Kampf gegen Corona?

Die sechs Universitätskliniken in Bayern sind wegen Corona im Krisenmodus: medizinische Versorgung im Notbetrieb, eingeschränkte Lehre und heruntergefahrene Forschung. Heute gibt der Wissenschaftsminister weitere Maßnahmen bekannt.

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In den Universitätskliniken im Freistaat herrscht derzeit Notbetrieb. Beispiel Regensburg: An der dortigen Fakultät für Medizin findet kein Präsenzunterricht mehr statt. Außerdem hat das Regensburger Uniklinikum den Betrieb in seinen Ambulanzen deutlich heruntergefahren. In den zahnmedizinischen Kliniken wurde die Patientenversorgung stark eingeschränkt. Auch die Kliniken und Polikliniken für Augenheilkunde, Dermatologie und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde reduzieren ihre ambulanten Sprechstunden und richten eine Notfallversorgung ein.

Coronavirus: Alles Wissenswerte finden Sie hier.

Vorbereitung für den Ernstfall

Das Uniklinikum Regensburg bereitet sich – wie alle Krankenhäuser im Freistaat - darauf vor, dass die Zahl der Corona-Infizierten schnell steigen könnte. Deshalb will man Ressourcen schonen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte bereits am Montag angekündigt, dass sich die Unikliniken in Bayern nun ganz auf die Behandlung von Kranken konzentrieren werden – und die Forschung aktuell hintanstellen. Zumindest die, die nicht direkt oder indirekt mit der Bekämpfung des Coronavirus zu tun hat.

Maßnahmen der Unikliniken gegen die Corona-Pandemie

In München wollen heute Vertreter der bayerischen Universitätskliniken nun darlegen, wie sie dem Anstieg der Infektionszahlen begegnen, wie sie zusätzliche Mitarbeiter etwa aus den Reihen der Medizinstudenten rekrutieren sowie für die wissenschaftliche Begleitung der Corona-Pandemie sorgen wollen.

Die Übersichtskarte zu den aktuellen Coronavirusfällen in Bayern finden Sie hier.

Solidarität mit dem medizinischen Personal

Derweil demonstrieren die Menschen ihre Dankbarkeit gegenüber dem medizinischen Personal: Vor dem Haupteingang des Universitätsklinikums in Augsburg und der Zentralen Notaufnahme haben Unbekannte über Nacht selbstgemachte Schilder angebracht. Darauf bedanken sich potenzielle Patienten schon im Voraus bei den Ärztinnen, Pflegern, bei den anderen Mitarbeitern des Uniklinikums und den Rettungskräften: "Danke, dass Ihr uns helft!", steht auf den Schildern.

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