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Gleise am Münchener Hauptbahnhof
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Anton Rauch
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Gleise am Münchener Hauptbahnhof

Die Neufahrner Spange ist keine zweieinhalb Kilometer lang, und doch ermöglicht sie Direktverbindungen von Regensburg und Landshut an den Münchner Flughafen. Der Flughafenexpress fährt künftig stündlich. Er braucht 75 Minuten von Regensburg bis zum Terminal, aber er hält auch oft.

Es gibt zusätzliche Verbindungen über Ländergrenzen hinweg, und nicht immer sind sie von der Deutschen Bahn, wie zum Beispiel die von Aschaffenburg nach Wiesbaden oder von Augsburg nach Ulm.

Noch öfter schnell nach Berlin

Auf der ICE-Schnellfahrstrecke München-Berlin sind künftig fünf statt drei Sprinterverbindungen unterwegs - zu den Abfahrtszeiten 6, 12 und 18 Uhr kommen noch Züge, die um 8 Uhr nach Berlin rasen und am Nachmittag um 16 Uhr. Im Regionalverkehr zwischen München und Nürnberg werden zwar keine Züge gestrichen, aber die versprochenen neuen Doppelstockwagen kann die Bahn frühestens im Sommer rollen lassen: Sie haben noch keine Zulassung.

Barrierefreiheit und WLAN auch in Regionalzügen

In Augsburg geht ein zusätzlicher Bahnsteig F in Betrieb. Er dient während der Bauarbeiten am Hauptbahnhof als Ausweichmöglichkeit, wenn andere Bahnsteige nicht benutzbar sind. Außerdem können Fahrgäste über den Bahnsteig F barrierefrei zur Straßenbahn kommen.

Es gibt mehr barrierefreie Bahnhöfe und elektronische Stellwerke ab dem Fahrplanwechssel im Freistaat und zunehmend WLAN-Verbindungen auch in Regionalzügen.