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Was sich bei Kitas und Waldkindergärten jetzt ändert | BR24

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Bildrechte: pa/dpa/Judith Thomandl

Die Notbetreuung von Kindern wird weiter ausgeweitet: Nach wochenlanger Corona-Zwangspause dürfen ab heute alle Vorschul- und deren Geschwisterkinder wieder in den Kindergarten. Auch Waldkindergärten dürfen wieder öffnen.

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Was sich bei Kitas und Waldkindergärten jetzt ändert

Die Notbetreuung von Kindern wird weiter ausgeweitet: Nach wochenlanger Corona-Zwangspause dürfen ab heute alle Vorschul- und deren Geschwisterkinder wieder in den Kindergarten. Auch Waldkindergärten dürfen wieder öffnen.

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Von
  • Alexander Brutscher

Nach wochenlanger Corona-Zwangspause dürfen ab heute alle Vorschul- und deren Geschwisterkinder wieder in den Kindergarten. Auch Waldkindergärten dürfen wieder öffnen. "Die Kinder halten sich den überwiegenden Teil des Tages an der frischen Luft auf, es gibt sehr viel Platz für sie, da ist die Ansteckungsgefahr nicht so groß." Das hatte die bayerische Sozialministerin Carolina Trautner vergangene Woche zur Öffnung der Waldkindergärten gesagt.

Juliane Batliner sieht das genauso. Sie ist Vorstand im Naturkindergarten im Münchner Stadtteil Haidhausen. Sie hatte eben wegen der Betreuung an der frischen Luft sogar gehofft, schon früher starten zu können. Für die Notbetreuung wurden bereits Hygienepläne erarbeitet, deshalb sehe Batliner für den Start "jetzt keine wirkliche Herausforderung, sondern eher große Freude, dass die Kinder wieder in den Wald dürfen und sich alle wieder haben".

Alternativen bei schlechtem Wetter

Was aber, wenn das Wetter schlecht ist? Laut Sozialministerin Trautner ist es dann wichtig, dass ausreichende Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Für den Naturkindergarten Haidhausen kein Problem, schließlich gebe es ja kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung. Falls es draußen tatsächlich sehr ungemütlich werden sollte, könnten die Kinder in zwei ausreichend große Ausweichräume umziehen.

Neben den Waldkindergärten dürfen auch Großtagespflege-Einrichtungen mit bis zu zehn Kindern wieder öffnen. Grundsätzlich gilt laut Trautner: In den Einrichtungen soll es feste Gruppen mit festen Betreuern geben. Kinder mit Krankheitssymptomen dürften auf keinen Fall in die Kita.

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