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Was passiert im Schlaflabor? | BR24

© picture-alliance/dpa

Patient im Schlaflabor

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    Was passiert im Schlaflabor?

    Schlecht einschlafen, schnarchen oder mitten in der Nacht hellwach sein – es gibt viele verschiedene Schlafprobleme. Manche Auslöser für solche Störungen findet man nur in speziellen Schlaflabors, von denen es in Schwaben drei Stück gibt.

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    Schlafstörungen sind eine Volkskrankheit. Sie können verschiedene Ursachen haben und den Betroffenen viel Lebensqualität rauben. Um der Ursache von Schlafstörungen auf den Grund zu gehen, gibt es auch in Schwaben einige Schlaflabore, zum Beispiel am Vincentinum in Augsburg oder am Klinikum in Kempten.

    Verschiedene Fachärtzte arbeiten im Schlaflabor zusammen

    Lautes Schnarchen, häufige Albträume oder nächtlicher Atemstillstand, die sogenannte Schlaf-Apnoe, hier werden die Betroffenen genau untersucht. Damit die Patienten wieder gut und sicher schlafen können, arbeiten im Schlaflabor verschiedene Fachärzte zusammen: Internisten, Allergie-Experten oder sogar plastische Chirurgen zeichnen zum Beispiel Gehirnströme, Herzfrequenz und Muskelaktivität auf, während der Patient die Nacht im Labor-Bett verbringt.

    Die Ergebnisse werden dann gemeinsam ausgewertet, um zu klären, ob eine Therapie oder beispielsweise eine spezielle Kieferschiene gegen das Schnarchen eines Patienten hilft. Meist fördern aber auch schon weniger drastische Maßnahmen die erholsame Nachtruhe, wie ein Schlafprotokoll oder die Behandlung einer Allergie.