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Was macht ein Känguru in den Stauden? | BR24

© BR.de/Thomas Pösl

Dieses Känguru wohnt zwar auch in Schwaben - aber nicht im Wald, sondern im Augsburger Zoo

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Was macht ein Känguru in den Stauden?

Zwei Augsburger Forstwirte haben in den südlichen Stauden eine außergewöhnliche Entdeckung gemacht - ein Känguru. Das ist natürlich gleich wieder davongehüpft. Die Frage ist: Woher kommt das Känguru in einen Wald bei Augsburg?

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Denn bereits im Winter hat es in der Region eine Känguru-Sichtung gegeben. Damals hatte eine Autofahrerin in der Nähe des Neusässer Titania-Bades ein Känguru gesehen, wie die Polizei kurz darauf bekannt gab.

Die zweite Känguru-Sichtung innerhalb weniger Monate

Dieses Mal haben zwei Forstwirte ein exotisches Beuteltier ausgemacht: nicht in der Nähe einer Therme, sondern in einem Wald in den südlichen Stauden. Möglicherweise ist es das selbe, das vor Monaten in Neusäß gesichtet wurde. Aber: Wie kommt ein Känguru überhaupt nach Schwaben?

Nicht aus dem Zoo entlaufen

Die Direktorin des Augsburger Zoos, Barbara Jantschke, sagt, das Tier könnte einem privaten Halter entlaufen sein. Aus einem der Zoo-Gehege sei es jedenfalls nicht entschlüpft. Laut Jantschke könne das Beuteltier in Augsburgs Wäldern ganzjährig gut leben. Es findet Nahrung wie Rinde oder Nüsse. Und auch die Temperaturen machen dem Känguru überhaupt nichts aus.

Dennoch befürwortet die Zoodirektorin ein Einfangen des Tieres, da man keine invasiven Arten in den heimischen Wäldern wolle. Es soll sich in freier Wildbahn nicht vermehren, etwa mit dem Tier, das im Januar in Neusäß gesehen wurde. Möglicherweise handelt es sich aber um ein und dasselbe Känguru.