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Was kommt in den Osterkorb und warum? | BR24

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Bunt gefärbte Ostereier

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Was kommt in den Osterkorb und warum?

Das Nest versteckt der Osterhase, der Osterkorb kommt zur Speisenweihe mit in den Gottesdienst. Der Münchner Jesuitenpater Karl Kern erklärt, was in einen traditionellen Osterkorb muss und welche Bedeutung man den Speisen zuschreibt.

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Ostereier, Osterschinken, Osterfladen, Osterlämmchen - Pater Kern erklärt den Inhalt eines Osterkörbchens vor allem mit der Fastenzeit vorher: Reinkommt, worauf in den Wochen zuvor verzichtet wurde. Das gemeinsame Essen wurde als Zeichen der Nähe Gottes gedeutet. Dem Salz kommt dabei eine ganz besondere Bedeutung zu. Salz sei ein Ursymbol für die Würze, für den Geschmack des Lebens. "Und letztlich will ja Ostern erlöste, auferstandene Menschen sehen. Dass die nicht fad sind, sondern gewürzt sind", so der Jesuitenpater. Allerdings muss ein Osterkorb seiner Meinung nach nicht immer klassisch gefüllt sein.

Während in Deutschland als Grundnahrungsmittel Brot in den Korb komme, nehme man in Asien Reis. Denkbar seien aber auch Süßigkeiten, ein guter Wein oder ein Kaffee, auf den man in der Fastenzeit verzichtet habe. "Die Gaben sind der Segen und Segen ist erfahrbare, schmeckbare, verkostbare, Gottesnähe."

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Osterschinken, Meerrettich und Salz

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Ein gebackenes Osterlamm

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Osterfladen aus Hefeteig

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Es müssen nicht immer nur die klassischen Speisen in den Osterkorb, meint Pater Karl Kern.