BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© BR/Günther Rehm
Bildrechte: BR/Günther Rehm

U-Bahnhof Marienplatz in München

Per Mail sharen

    Was hilft bei einem Anschlag auf die Münchner U-Bahn?

    Es ist ein Schreckensszenario: Terroristen verüben einen Anschlag auf die Münchner U-Bahn, eine Bombe explodiert. Wie die Menschen besser geschützt werden können, untersuchen Forscher an der Bundeswehruniversität in Neubiberg. Von Birgit Grundner

    Per Mail sharen

    Die Katastrophe ist zum Glück nicht Realität, sondern nur eine Computersimulation. Am PC analysieren die Wissenschaftler zum Beispiel die genaue Wirkung von Explosionen in U-Bahn-Waggons und die Ausbreitung der Druckwelle und des Rauchs.

    Forschung soll den Helfern helfen

    Daraus lässt sich dann zum Beispiel auch ableiten, wie sich die Fahrgäste am besten in Sicherheit bringen können, aber auch wie sich Helfer am sinnvollsten um Verletzte kümmern, ohne sich selbst zu gefährden. Untersucht werden auch Möglichkeiten, den Explosionsschutz in U-Bahn-Waggons zu verbessern. Die Arbeitsgruppe wird von Professor Norbert Gebbeken geleitet, der auch Sicherheitskonzepte für Gebäude entwickelt.

    Kettenvorhänge mildern Druckwelle ab

    Der Experte in Sachen Katastrophenschutz hat mit seinem Team auch schon auf einem Testgelände in den Alpen bei Bad Reichenhall untersucht, wie gut eine Art dekorativer Kettenvorhang vor den Fassaden die Folgen einer Druckwelle abmildern kann - die Ergebnisse waren vielversprechend.