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Warum Wanderer Kühe lieber nicht reizen sollten

Im Sommer kommen sich auf der Alm des öfteren zwei recht unterschiedliche Spezies näher: wandernde Menschen und wiederkäuende Rinder. Nicht immer verlaufen diese Begegnungen friedlich. Von Henning Biedermann

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Rinder sind Fluchttiere - und gelten deshalb eigentlich als nicht aggressiv. Trotzdem kann es passieren, dass Kühe Wanderer oder Mountainbiker angehen - aber warum?

"Die Tiere werden gereizt und dann reagieren sie. Aber der Reiz kommt meistens von den Leuten, oder von den Hunden, die sie dabei haben." Josef Glatz, Almwirtschaftlicher Verein Oberbayern.

Nicht alle Tiere reagieren gleich. So sind Muttertiere natürlich besonders wachsam, sie sehen in den Menschen eine mögliche Gefahr für ihre Kälber. Jungtiere dagegen sind besonders neugierig und können einem schon mal unangenehm nahe kommen. Milchkühe gelten als relativ entspannt.

Abstand halten!

Damit es zwischen Kuh und Mensch nicht zu unangenehmen Missverständnissen kommt, gelten folgende Empfehlungen: Beim Vorbeigehen mindestens zwanzig Meter Abstand halten; wenn das nicht möglich ist, langsam und ohne hektische Bewegungen vorbeigehen. Wenn eine Kuh mal doch zu aufdringlich wird: Langsam, mit dem Gesicht zum Tier, den Rückzug antreten.

Vorsicht, Hund!

Da Kühe für Hunde wenig Sympathie hegen und sich von diesen bedroht fühlen, sollten Hundebesitzer besonders rücksichtsvoll und umsichtig agieren. Und Bello sollte am besten eins nicht: bellen.
Greift trotzdem ein gereiztes Rindvieh Herr und Hund an, dann möglichst schnell den Hund von der Leine lassen. Die Kuh verfolgt dann den Hund und der Mensch kann sich in Sicherheit bringen.
In allen Tourismus-Ämtern in den Alpen gibt es mittlerweile Flyer mit entsprechenden Tipps, nach dem Motto "Eine Alm ist kein Streichelzoo".