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Warum haben es Frauen in der Kommunalpolitik so schwer? | BR24

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Wenn im März in Bayern Kommunalwahlen stattfinden, werden auf den Wahllisten wohl wieder deutlich mehr Männer als Frauen stehen. Das muss sich ändern, fordert der Bundeskongress der kommunalen Frauenlisten, der im nordschwäbischen Wemding tagt.

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Warum haben es Frauen in der Kommunalpolitik so schwer?

Wenn im März in Bayern Kommunalwahlen stattfinden, werden auf den Wahllisten wohl wieder deutlich mehr Männer als Frauen stehen. Das muss sich ändern, fordert der Bundeskongress der kommunalen Frauenlisten, der im nordschwäbischen Wemding tagt.

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Der Tagungsort Wemding steht exemplarisch für viele Kommunen: Nur drei von 20 Stadträten sind weiblich. Insgesamt liegt der Frauenanteil bei den Stadt- und Gemeinderäten in Bayern bei knapp 20 Prozent. Auf dem Bundeskongress der kommunalen Frauenlisten forderten die Teilnehmerinnen deshalb, eine Änderung der Wahlgesetze.

Frauenlisten fordern: Parité jetzt!

Es müsse Pflicht werden, dass auf den Wahllisten zur Hälfte Frauen stehen und damit Geschlechterparität entsteht. Mit einer entsprechenden Beschwerde beschäftigt sich zurzeit noch das Bundesverfassungsgericht. In der Kommunalpolitik sei der weibliche Blick auf die Dinge wichtig, meint Diana Waimann von der Wemdinger Frauenliste. Auch 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts lasse der Frauenanteil in den Gremien zu wünschen übrig.

Eigenständige Frauenwahllisten

Zum Kongress sind Kommunalpolitikerinnen aus Brandenburg, Baden-Württemberg und Bayern in den Landkreis Donau-Ries gekommen. Sie gehören nicht unbedingt einer politischen Partei an und treten in eigenständigen Frauenlisten bei Wahlen an.