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Warum das neue Augsburger Theater teurer wird als geplant | BR24

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Staatstheater Augsburg

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    Warum das neue Augsburger Theater teurer wird als geplant

    Es geht um viele Millionen Euro: Der Neubau des Augsburger Staatstheaters wird teurer als gedacht. Das erklärte heute Augsburgs OB Kurt Gribl. Nun soll das Staatstheater Kosten einsparen.

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    Die Neubauten am Staatstheater Augsburg werden teurer als geplant. Dabei geht es um mehrere Millionen Euro. Das bestätigte Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) dem Bayerischen Rundfunk. Demnach geht die jetzt vorliegende Kostenprognose von 92,3 Mio. Euro aus. Das ist deutlich mehr als die 72,8 Mio. Euro, die zuletzt errechnet worden waren.

    Brandschutz treibt die Kosten in die Höhe

    Der Grund für die neuen Zahlen: höhere Brandschutzauflagen für die zweite Spielstätte und die statische Sicherung eines Nachbargebäudes. Die sollen aufwendiger und damit teurer als gedacht werden. Laut Oberbürgermeister Kurt Gribl wurde in Zusammenarbeit mit dem Theater jetzt verschiedene Vorschläge erarbeitet, um Kosten einsparen zu können. Allen gemeinsam ist, dass dabei die grundlegenden Funktionen für das Theater erhalten bleiben.

    Worauf das Staatstheater wohl verzichten muss

    Dafür soll der als Einzelbau geplante Orchesterprobensaal nun in den Neubau nördlich des Theaters integriert werden. Zudem könnte die Gesamtzahl der Probenräume von vier auf drei und auch deren Raumhöhen beschränkt werden. Auch ein viertes Untergeschoss steht auf der Streichliste sowie ein geplanter LKW-Aufzug. Wie es konkret weitergehen wird, das will Augsburgs Baureferent Gerd Merkle am Donnerstag mit dem Stadtrat besprechen.