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Warnung vor Fake-Anfrage einer "Datenschutzauskunft-Zentrale" | BR24

© picture-alliance/dpa

Missbräuchlicher Datenschutz

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    Warnung vor Fake-Anfrage einer "Datenschutzauskunft-Zentrale"

    Das bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) in Ansbach warnt vor "Eiligen Fax-Mitteilungen" einer sogenannten "Datenschutzauskunft-Zentrale". Anschreiben sind nicht echt und die Zahlungsaufforderungen an Betriebe ungültig.

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    Offensichtlich verschickt diese angebliche Behörde mit Adresse im brandenburgischen Oranienburg zurzeit bundesweit massenhaft Faxe an Unternehmen, Gewerbetreibende und auch an Vereine.

    Jährliche Gebühr verlangt

    Die Angeschriebenen sollen einer "Pflicht zur Umsetzung des Datenschutzes" nachkommen und als "Basisdatenschutz-Beitrag" jährlich 498 Euro zahlen. Die Ansbacher Datenschutzbehörde warnt davor, auf diese Fax-Anschrieben zu reagieren. Mit den Anforderungen der am 25. Mai 2018 wirksam gewordenen Datenschutz-Grundverordnung habe dies nichts zu tun, so das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA).

    "Es ist erschreckend, mit welchen Methoden versucht wird, teilweise bestehende Unsicherheiten bei der Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung auszunützen. Wir können nur davor warnen". Präsident der Datenschutzbehörde in Ansbach, Thomas Kranig